1 uhr; 1 en 1 ithe oeh, r nee 1889. Dionnerstag den 3. Octoher. 117. Oberhessischer Anzeiger. be N e ö 5 N chen Gelee a uu da t ict geich ll,,. Me ale he imird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch J 5. i 5170 f e e und relag Abend ausgegeben. Areisblatt für den fireis griedberg. hint dr do mmersaß und Sanstag. 51—— 8— ger! sunoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von 9 auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ü nene Amtlicher Theil. 0 Gerte treffend: Anschaffung des Holzsamens für die Gemeindewaldungen pro 189091. Friedberg den 28. September 1889. d Aeife des Ute e en Bü, letreffend: Südwestdeutsche Holz Berufsgenossenschaft. Bekanntm achung. eln Auf Antrag des Vorstands der Südwestdeutschen Holz-Berufsgenossenschaft, Sektion III, bringen wir die Namen der für die Provinz ek! Aberhessen bestimmten Vertrauensmänner der genannten Berufsgenossenschaft hiermit zur Kenntniß der Interessenten: 1 Herr Christian Reiber, in Firma Wilhelm Reiber in Gießen, Vertrauensmann; im bürgerlichen dan Herr Philipp Sondermann in Alsfeld, Stellvertreter, ie Mitbürger nal Herr Wilhelm Grandhomme in Schotten, Stellvertreter. ö blos zur Wah e Friedberg den 1. Oktober 1889. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 1 N ö N N Dr. Braden. treffend: Tabak- Berufsgenossenschaft. Bekanntmachung. 0 Auf Antrag des Vorstands der Tabak-Berufsgenossenschaft, Sektion III, bringen wir die Namen der für die Provinz Oberhessen östimmten Vertrauensmänner der genannten Berufsgenossenschaft hiermit zur Kenntniß der Interessenten: Herr Louis Emmelius, in Firma Carl Emmelius in Gießen, Vertrauensmann; Herr Louis Wallenfels, in Firma Fr. Bender& Co. in Gießen, Stellvertreter. III. t. h Hanstein. e Friedberg den 1. Oktober 1889. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. F 15 Dr. Braden. Tal! treffend: Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie. Bekanntma chung. tresse im Auge ud Auf Antrag des Vorstands der Berufsgenossenschaft der chemischen Judustrie, Sektion VII, bringen wir die Namen der für die susc esen, e Vovinz Oberhessen bestimmten Vertrauensmänner der genannten Berufsgenossenschaft hiermit zur Kenntniß der Interessenten: i Schlacthrut f Herr G. Throm in Gießen, Vertrauensmann; f Herr Dr. Brunner, in Firma Müller, Packard& Co. in Wetzlar, Stellvertreter, Herr F. E. Berta in Fulda, Stellvertreter, Herr Theodor Münch, in Firma Trapp& Münch in Friedberg, Stellvertreter. Friedberg den 1. Oktober 1889. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Ein Wohlmelnnl 1 Irc 1 Voisiz des Herm 1 N Saal bestand u!“ Bek nu utma ch unn g. Sonntag den 6. Oktober l. J., Nachmittags 3 Uhr, findet im Hotel Trapp zu Friedberg die 12. ordentliche Generalversammlung us Pferdezuchtvereins für das Großh. Hessen statt. fladenen Leuten dh a 7 2 1 d chiedene Mittheilungen 1, gi buen dgesordnung: 1) Erstattung des Jahresberichtes un verschieden„ 1 ft ae 2) Vorlage der Jahresrechnung 1888 und Entlastung des Schatzmeisters. 1 3) Antrag des Vorstandes, betr. das Einwalzen der Staats- und Kreisstraßen. beirren, sonden 1 4) Die Genehmigung des von dem Ausschuß zur Annahme empfohlenen Statuten-Revisions-Entwurfes. Der Entwurf ist jedem uud gegn Mitglied als Beilage zum„Pferdefreund“ zugegangen. 8 5 na b n, u 5) Die Pferde auf der Magdeburger Ausstellung. Referent: Herr G. Dettweiler. Für den Vorstand: Der Präsident: v. Westerweller. aber glauben, hirter⸗Aspi f ms zum Brücken- und fuhren darauf an deren Seite unter Glocken- Fortschritte. Die gastrische Störung ist gehoben; „ 1 geläute und stürmischem Jubel der Bevölkerung der König brachte den größten Theil des Tages „ Der Kaiser empfings ins Schloß. Der Kaiser antwortete auf die] außer Bett zu. Die Abreise von Friedrichshafen i. Sept. 5 f.„ 5 2 135 n die 5 Gesandten des Sultans Begrüßung durch den Bürgermeister, sein kaiser- erfolgt bei günstiger Witterung voraussichtlich 00 sich in einem Galawagen, licher Großvater habe stets viel von Schwerin] Mittwoch. 1 1 e vom Bahnhof 55 gehalten und sei stets gern dahin gekommen. München, 1. Oct. In der ersten Sitzung em Neuen Palais begeben hatten. Vor dem Er(der Kaiser) sei erfreut, die Stadt wieder der Abgeordneten⸗Kammer wurde Frhr. v. Ow Valais stand ei Ehrenwache welche den Präsen- zu sehen, ebenso über den Empfang, und bitte, wieder zum Präsidenten gewählt. Das Exposé f 185 5 allen Bewohnern bestens zu danken. Abends des Finanzministers beziffert den Ueberschuß aus i begleitet von dem 5. 45.. l 5 1 e Grafen! 6 Uhr fand Galatafel statt, woran das Kaiser- der zweijährigen Finanzperiode auf 24,042,219 M. 0 f 0 0 „ woz 5 a f F di Schrei 5 f tali 4 Itragen 2 Herbert Bismarck, erwiederte auf die zwei Schreiben paar und sämmtliche Mitglieder des mecklen chen, 1 de bree Fuste es Sultans, welche die Gesandten verlasen, burgischen Hauses theilnahmen. Nach der Tafel i keitssil üs in Büdingen wurde zum Oberamtsrichter huldvollst. Die Gesandten überreichten sodann begaben sich die Majestäten und die fürstlichen 0 iht aut de. Gießen, der Amtsrichter Rabenau in Büdingen die meist aus Waffen bestehenden Geschenke des Hertschaften nach dem glänzend erleuchteten und also 15 shirhn 1 un Oberamtsrichter daselbst, der Gerichtsvoll— Sultans und wurden darauf auch von der Kaiserin prächtig geschmückten Hoftheater. Nach demselben 10 h 10 ge cher Born zu Vilbel zum Gerichtsvollzieher empfangen. Alsdann fand ein Frübstück statt. fand auf dem Schweriner See ein Wassercorso n eins ben Gießen und der Gerichtsvollzteher-Aspirant— Der„Reichsanzeiger“ publicirt eine kaiser⸗ statt, woran die Rudervereine von Schwerin, fi une ds in Bingen zum Gerichtsvollzieher in Vilbel liche Verordnung, durch die der Reichstag auf Wismar und Rostock, farbige Lampions führend, aden ane u annt, der Rendant Fritsch in Mainz auf den 22. October einberufenz wird. Theil nahmen. Die hohen Herrschaften sahen logen hlt Achsuchen in den Ruhestand versetzt und dem— Schwerin, 1. Oct. Der Kaiser und die dem zauberhaften Schauspiele zu, von einer zahl⸗ tadt m 1 slden das Ritterkreuz zweiter Klasse des Philipps⸗ Kaiserin sind heute Nachmittag hier eingetroffen. losen Menschenmenge euthusiastisch begrüßt. M ens verliehen, der Oberbrückenwärter Burger Die Majestäten wurden am Bahnhofe vom Groß— Stuttgart, 30. Sept. Die Genesung des U Bil Worms zum Baggermeister und der Brücken- herzog und der Großherzogin feierlich empfangen Königs machte in den letzten Tagen erfreuliche wil Ausland. ö Oesterreich-Ungarn. Pest. Es werden neue Truppenansammlungen an der russischen Grenze gemeldet und ungarische Blätter melden das Erscheinen von vier russischen Schiffen auf der unteren Donau. Die Schiffe heißen„Olga“, „Sokol“,„Bulgaria“,„Ruß“, sie sind proviso⸗ risch für Haudelszwecke eingerichtet, sollen aber eigentlich Kriegsfahrzeuge mit kaiserlichen Offi— cieren sein. In den Häfen der unteren Donau, von Odessa bis Skella-Kladova, hat man eine auffällige Vorbereitung von Pontons bemerkt, so daß an vielen Punkten ein Brückenschlag über die Donau leicht zu ermöglichen sei. Auch ist das russische Kriegsschiff„Serbia“ auf der Donau erschienen, zwei andere Kriegs— schiffe werden erwartet. Einzelne Russen ent— falten eine lebhafte Thätigkeit in jener Gegend, besonders zahlreich treiben sich die Russen in der Gegend des Eisernen Thores umher, wo sie die Arbeiten aufmerksam verfolgen und Auf— zeichnungen machen. Die österreichischen Behör— den legen ihrer Thätigkeit vorläufig kein Hinderniß in den Weg. Schweiz. Bern. Der Bundesrath beschloß, daß das Gesetz, betreffend die Bundesanwalt— schaft mit dem 15. October in Kraft treten soll. Belgien. Brüssel, 30. Sept. Gestern fand in Mons eine große Socialistenversammlung statt, wobei Anseele eine aufreizende Rede hielt. Infolge dieses socialistischen Einflusses brach heute eine neue Streikbewegung in Südbelgien aus. 2500 Bergleute haben die Arbeit eingestellt. Dänemark. Kopenhagen, 1. Oct. Der Prinz von Wales ist mit den Prinzen Albert Victor und Georg gestern hier eingetroffen. Holland. Rotterdam, 1. Oct. Die Ver— sammlung der Streikenden am gestrigen Abend wählte Delegirte, um mit dem Comité der Schiffseigenthümer zu verhandeln; letzteres be— schloß, den Forderungen der Streikenden nicht nachzugeben und den bedürftigen derselben unent— geltliche Nahrung zukommen zu lassen. Italien. Rom, 1. Oct. Der„Fanfulla“ zufolge fand gestern ein Sicherheitswachmann in der Nähe des königlichen Palastes in Genua eine große Menge Jagdpulver und Blei und schnitt die brennende Lunte ab. Serbien. Belgrad. Das Gesammtergebniß der Wahlen ist folgendes: Gewählt sind 102 Radikale und 15 Liberale. Belgrad, 30. Sept. Die Königin Natalie ist gestern auf einem Separatschiffe eingetroffen und wurde von Tausenden begrüßt. Die Königin stieg in einem Privathause ab. Das„Amtliche Blatt“ veröffentlicht solgendes Communiqué: Königin Natalie traf heute in Belgrad ein. Da die Königin kommt, ohne daß ein vorheriges Einvernehmen betreffs ihrer künftigen Beziehungen zum königlichen Hofe erzielt worden, findet bei! der Ankunft ein feierlicher Empfang nicht statt.“ Die Regelung der künftigen persönlichen Bezieh⸗ ungen des Königs Alexander zur Königin-Mutter steht verfassungsmäßig ausschließlich der Compe— tenz des Königs Milan anheim. g — 1. Oct. König Milan ist gestern von Karlsbad abgereist; derselbe geht zunächst nach der Schweiz, sodann zu längerem Aufenthalte nach Paris. — Hiesigen Meldungen zufolge, hätte die serbische Regentschaft von der Königin Natalie verlangt, daß sie als Madame Keschko eine Audienz beim Könige Alexander nachsuchen müsse. Königin Natalie habe dies abgelehnt. Publikum und Presse nähmen für die Königin Partei. Rußland. Petersburg. Die Nachricht, daß der Zarewitsch Paris besuchen werde, wird jetzt dementirt. Als sicher gilt jedoch, daß der Thronfolger als Vertreter des Zaren zu den. Hochzeitsfeierlichkeiten nach Athen gehen wird. Afrika. Sansibar, 30. Sept. Aus Mwapwa eingetroffene Briefe bestätigen, daß Buschiri vor zwei Monaten den deutschen Missionär tödtete und den englischen Missionär zu fangen versuchte. Dieser entdeckte den Anschlag und entkam nach Ugogo. f — 30. Spt. Durch Decret der deutschen und englischen Admirale und des Commandanten des italienischen Kriegsschiffs„Stafetta“ ist die am 29. November 1888 erklärte Blockade der ostafrikanischen Küste aufgehoben. Ein weiteres Decret des deutschen Geschwaderchefs bestimmt, daß jede Einfuhr von Waffen und Kriegsmate⸗ rial an der unter deutscher Verwaltung stehen— den Kuste Ostafrikas verboten sei. Aus Stadt und Land. Friedberg, 2. Oet. Bei der gestern stattgehabten Gemeinderathswahl machten von 790 Wahlberechtigten 497 Einwohner von ihren Stimmrechte Gebrauch. Es wurden gewählt: C. Trapp mit 471, E. Engel mit 394, J. Koob mit 289, C. Damm mit 274, E. Hirsch mit 271, E. Windecker mit 250 un L. Waas mit 244 Stimmen. Von den sonst aufgestellten Candidaten hatten die meisten Stimmen: H. E. Hanstein 234, A. Windecker 166, A. Valentin 139, Ed. Preußer 105, W. Kreuter 99, H. Rausch 57, die übrigen zersplitterten sich auf 40 Namen; 2 Zettel waren ungiltig, weil sie mehr Namen enthielten, als Stadträthe zu wählen waren. Die Folgen dieser Stimmenzersplitterung hatte die Wahlkommission zu tragen, denn dadurch daß nur 84 vollständig gleichlautende Zettel abgegeben wurden, mußten alle Stimmen einzeln aufge⸗ führt werden. Hierdurch waren die unruhig wartenden Wähler bis um ½ 11 Uhr Nachts gezwungen auszuhalten, denn da erst konnte das Resultat verkündigt werden. W. Dornassenheim. Bei der am Freitag statt⸗ gehabten Gemeinderathswahl wurde das seitherige Mit— glied W. Ad. Güb wiedergewählt und J. H. Würz neu— gewählt. Als 3. Mitglied hatten Obersteiger Schiffman und W. Jung V. Stimmengleichheit und entschted das Loos zu Gunsten des letzteren. Gießen, 30. Sept. Das Schwurgericht verurtheilte heute den Gemeinderechner Conrad Ohly von Griedel, der 3530 Mark unterschlagen und eine Anzahl mit Nickel münzen gefüllter Geldrollen, die zusammen 28 Mark ent⸗ hielten, zu der Höhe der Unterschlagung deelarirt hatte, zu 1½ Jahren Gefängniß und Tragung der Kosten. Strafmildernd kam der Umstand, daß der Fehlbetrag von reichen Verwandten gedeckt worden, die Kasse somit nicht geschädigt ist, strafschärfend das Fehlen einer Noth⸗ lage und die Höhe des Unterschleifs in Betracht. Der Angeklagte, dem übrigens von allen Seiten die besten Zeugnisse ausgestellt werden, hatte viel Gelder ausstehen, deren Einziehung er aus falscher Scham, wie es scheint, unterließ. Seligenstadt, 30. Sept. Unsere Gendarmerte ver— haftete gestern auf hiesiger Verpflegungsstation einen an⸗ geblichen Handweiksburschen Schmitt, welcher nach Kleidung und Aus sehen mit der bisher vergeblich gesuchten Person des Raubmörders des Technikers Elsner zu Frankfurt ziemlich iventisch erscheint. Kostheim, 1. Oet. Ben Aklba hat nicht immer recht, denn gestern Nacht ist der Schlußstein der neuen Kostheimer Straßenbrücke zertrümmert und die darin befindliche Uckunde über den Einweihungsakt und die mit eingemauerten Geldmünzen gestohlen worden, und [das dürfte dann doch noch nicht„dagewesen sein.“ Allerlei. Cassel, 30. Sept. Heute Abend gegen 7 Uhr fand in einem Conditorladen der Bahnhofstraße eine Gas— explosion statt. Fünf Personen wurden schwer verletzt, darunter zwei, die gerade auf der Straße an dem Laden vorbeigingen. Letzterer ist theilwelse ausgebrannt. Stuttgart, 1. Oet. Auf der Schwarzwaldbahn zwischen der Station Vaihingen und Hasenberg fand ein Eisenbahnzusammenstoß statt. Der Personenzug vom Schwarzwald, welcher gegen 12 Uhr hier eintreffen soll, fuhr mit großer Geschwindigkelt auf eine ihm entgegen. kommende Schiebmaschine. Die Locomotive, der Tender, zwei Waggons und ein Sicherheitswagen liegen rechts und links an der Böschung. Drei Waggons 3. Klasse sind vollständig in- resp. übereinander geschoben. Nach dem„Staatsanzeiger“ wurden dabei 7 Personen getödtet und gegen 50 verwundet. Die amtliche Liste führt 43 Verwundete auf, darunter 8 Leichtverletzte. Eisenach, 1. Oet. Zur Generalversammlung des Eovangelischen Bundes trafen bereits gegen 400 Theil nehmer aus Deutschland und dem Auslande hier ein, darunter mehrere Vertreter der Waldenser Kirchenge⸗ meinden. Bisher haben nur vertrauliche Berathungen des Vorstandes stattgefunden. Plauen(im Vogtland), 28. Sept. In der gestrigen Nacht sind in unserer Nachbarstadt Treuen 30 Gebäude, darunter 19 Wohnhäuser, die Apotheke einbegriffen, durch eine Feuersbrunst in Asche gelegt worden. Prag, 30. Sept. Vor dem Schwurgericht begann heute die Verhandlung gegen weltere 30 Personen aus Kladno und Umgebung wegen Theilnahme an den blutigen Ausschreitungen bei der Frohnlelchnahmsfeter. Rom. In Persien, Ostindien, China, Japan und Afrika sollen neue katholische Missionen eingerichtet werden. Avellino, 30. Sept. In der vergangenen Nacht fand im Tunnel bei Gianeretto ein Zusammenstoß zweier Per— sonenzüge, die von Neapel resp. von Fogglia kamen, statt. Es wurden 22 Personen theils getödtet, theils verwundet. New⸗Vork, 28. Sept. Einer weißer Landstreicher, der in Pratt Mines ein junges Negerweib geschändet und dann ermordet hatte, wurde vom Poltzeirichter un⸗ bestraft entlassen. Dreihundert bewaffnete Neger über⸗ fielen hierauf gestern Nacht das kleine Städtchen, steckten es in Brand und schossen viele fliebende Einwohner neden die Neger sind noch am Zerstörungswerk und martern Ne Gefangenen grausam zu Tode. Truppen sind ausgesanstz. Die seit längerer Zeit in jener Gegend bemerkbare G. ung zwischen Weißen und Schwarzen ist bedenklich steigert. 5 Ueber Bienenwohnungen. Von einem Praktiker. (Schluß.) Wieder andere sind für den weit verbreitet zweietagigen Dzierzonkasten, speziell das Jaͤger'sche System, daher ist die Warnung am Platze, vielen Bienenwohnungen unter die Landleute zu bringen In allen Orten, in welchen Bienenzucht betrieben wird, trifft man auch den Strohkorb an. Dir Landwirth ist daran gewohnt und hat ihn lieh, Der rationelle Betrieb der Bienenzucht mit b weglichen Waben setzt naturwissenschaftliche Kenn; nisse voraus. Wenn der Betrieb mit den be weglichen Waben empfohlen wird, woraus dh jenigen, welche die nöthigen Kenntnisse besitzen große Vortheile erzielen und der Landwirt entschließt sich dazu, findet aber seine Rechnung nicht im Ertrag, den er gehofft hat, so wü er mißtrauisch gegen Belehrung, da ihm seim gemachte Erfahrung mehr gilt als diese. Dat ist natürlich keine Förderung der Bienenzuch! Da ein rationeller Betrieb beim Strohkorb mo lich ist, so sollte derselbe nicht verdrängt werdes, Man kann daher die Frage nach einer Bienen wohnung dahin zusammenfassen: der über 50 Jahre alte, als Honig- und Schwarmstock gleitz brauchbare Strohkorb ist nicht fallen zu lassaß und der Dzierzonstock zu erhalten. Den Anfängern sofern sie noch keine Bienenwohnungen angeschaff haben, ist der Elsäßer Kasten zu empfehlen sowohl in Anbetracht der Leichtigkeit in der Be handlung und der leichten Verhütung der ges fürchteten Bienenstiche wegen des reichen Honigertrags, den er abwirft Zur Frage der kleinen oder großen Bienenwoh, nungen spricht sich J. H. Gravenhorst u. n folgendermaßen aus: Wir treffen in den einzelnen Landern, ja sogar einzelnen Gegenden eines größeren Landes, die Bienenwohnungen in den verschiedensten Größen an. Bezüglich der Mobi baustöcke ist der Unterschied noch größer. Dabch tritt recht deutlich hervor, daß, je weiter win nach Norden vorschreiten, gleichviel in Europn oder Amerika, der Innenraum für die Biene kleiner bemessen wird als in Gegenden mi milderen, wärmerem Klima. Es ist das keine als auch hauptsächlich Luhn fühen. zaͤsülp sihrt m elm M ail Du Han ko alen 1“ und ein Volk au ju sthen — Frie 8(00 0.00, sich auf Ft per Pfun Grü 1 Norn 1 Erbsen Kartoffe Gie löstete: zufällige Erscheinung, sondern es haͤngt das mis den gemachten Erfahrungen über die Entwicklung Da, wo die Ueber“ winterung der Bienen weniger Schwierigkeiten der Völker genau zusammen. verursacht, wo eine milde Witterung früh eintritt, honigende Gewächse früher Honig spenden, wer den die Völker sich durchweg rasch entwickeln und zeitiger zu einer größeren Volkszahl gelangen. Hier empfiehlt es der eigene Vortheil, recht ge räumige Bienenwohnungen zu haben, die nicht zu leicht von der Mehrzahl der Völker übervol⸗ kert werden. Wo aber, wie im nördlichen Deutsch⸗ land, die Sachen entgegengesetzt liegen, da halten die tonangebenden Imker kleinere Bienenwob⸗ nungen für zweckmäßig. Wo recht große Bienen wohnungen sich empfehlen, wie das in Baden Elsaß⸗Lothringen ꝛc. der Fall sein soll, da empfiehlm sich sicher der badische Vereinsstock, die Berlepsch⸗ beute mit 36 oder mehr Halbrähmchen, win auch der hohe tiefe Ständer mit 4 Bogen. Daran ist gar nicht zu zweifeln. Da aber diestt Stockformen in so außergewöhnlichen Größen nicht handlich sind, so scheint es mir, als ob füt diese Gegenden denn doch jene Bienenwohnungen besser seien, welche sich durch ein Nebeneinander stellen bezw. Aufeinanderstellen, je nach Be dürfniß, erweitern lassen. Für Gegenden, we nicht gewandert wird, da gibt es z. B. keint: besseren und zweckmäßigeren Bienenwohnungen all! solche, welche aus mehreren kleinen Abtheilungen! bestehen, die auf- und nebeneinander gesetzt werden können, wie der Cowanstock, die amerikanischen! Stöcke und wie der echt deutsche, bisher wenig beachtete Kern'sche Mobilissimus. Diese, aus einzelnen, je mit 7 Rähmchen ausgerüsteten, dne e da khan g 0 0 0 n Verhitung un 5% is auch halhstte trags, den er abu er großen Blenunt ). Gravenhols u treffen in den ea nen Gegenden da nenwohnungen Bezüglich der U d noch größen J. daß, je welt gleichviel in dal raum für de de 8 in Gegenden s. na. Gi it du ll ern es häng dus Füber die ua Da, uo di I eniger Schnee Büterung ful 1 Honig spunden l. dach uu weg en Volkegch. bal, insstoc, . Habrihnge 1 Bo. inder mi 4 10 N n. N 05.00, Hafer M. 13.8000 00. al. bf 6—ů—ů— 177 Felbstgebranuten Kaffee! Altzen. 17 Gießen, 1. Oet. — 4 t bel 6 ußerst handlichen Kasten bestehenden Bienen— nohnungen, der dem allerschwächsten wie dem llerstärksten Volke zweckmäßig angepaßt werden unn, hat nach meinen Erfahrungen schon die ersprechendste Zukunft bei der Kern'schen Her— sellungsweise und dürfte das Ideal einer prak— sschen Bienenwohnung sein, besonders wenn es elingt, sie durch einige wenige Abänderungen an einem guten Wanderstocke noch zu machen. zzis dahin gebe ich nur zwei Stöcken das rädikat, die besten Wanderstöcke und nebenbei Stöcke zu sein, welche mit ihren 15 Ganzrähm— zen in allen Gegenden ohne Ausnahme neben em Rücken aneinanderzusetzen, die Durchgänge n öffnen und zwei Kasten für ein Volk zu be— Ganz dasselbe kann auch mit dem Bo— senstülper gemacht werden. Noch besser aber hrt man bei diesem, wenn man, wie Kern eim Mobilissimus, ganz ähnliche Standbretter it Durchgängen zu den Nebenräumen benutzt. Nan kann einem Volke dann je nach Bedürfniß serden können: Dem Dzierzonschen Zwilling und dem Bogenstülper. Wo man nicht wandert uind die Größe mit 15 Rähmchen nicht genügt, Anderen Stöcken mit gutem Erfolge gebraucht ö inen 12, oder 16rahmigen Bogenstülper geben und einen gleichen solchen anfügen, so daß ein bolk auf 24—30, gleich 48 und 60 Halb rähmchen 8 sitzen kommt. Handel und Verkehr. Friedberg, 1. Oet. Fruchtyr. Waizen M. 19.00 Is(0 00, Korn M. 16.00-00.00, Gerste M. 14.40 bis Alle Preise verstehen sih auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. Friedberg, 2. Oct. Buttermarkt. Butter kostet, per Pfund M. 1.10— 1.15, Eier 1 Stück 6—8 Pf. Grünberg, 28. Sept. Fruchtpr. Weizen M. 19.20, forn M. 16.50, Gerste M. 15.00, Hafer M. 13.70, brbsen M. 16.50, Samen M. 0% 00, Wicken M. 00.00, sartoffeln M. 0 00, Linsen M. 00.00. Auf dem heutigen Wochenmark, a hat man nur nöthig, zwei Zwillingkasten mit M. 0.60—0.C0, Hühner per St. M. 0.90- 1.50, Hahnen per St. M. 0.55— 1.00. Enten per St. M. 1.50— 2.00, Ochsenfleisch per Pfd. 60—72 Pf., Kuh- und Rindfleisch 50—60 Pf., Schweinefleisch 60 70 Pf., Hammelfleisch 50— 66 Pf., Kalbfleisch 56— 58 Pf., Kartoffeln pro 100 Kilo M. 3.00— 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 6.00, Weißkraut pr. St. 5— 10 Pf. Frankfurt, 30. September. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 33.50-34.00, Nr. 1 M. 30.00. bis 31.00, Nr. 2 M. 25.50 26.59, Nr. 3 M. 24.50 bis 25.50, Nr. 4 M. 21.00—22., Nr. 5 M. 17.00 18. Milchbrod und Brodmehl im Verband M. 51.5057. Nord- deutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 26.00 bis 27.00. Berliner Roggenmehl Nr. 0 ab Magdeburg M. 24.10, Nr. 0/1 M. 22.85, Nr. 1 M. 21.60, frei Ufer Frankfurt a. M., Mainz, Mannheim ca. M. 1.25 theurer lexq uisite Marken ca. M. 0.75 böher). Weizen, ab unserer Umgegend M. 19.00- 19.25, frei hier M. 19.40 bis 19.50, fremder nach Qualität M. 19—21.50, Roggen, hiesiger M. 1600— 00 00, russischer M. 16.30— 16.50, Gerste, Franken(Ochsenfurter Gau) Ried und Wetter auer M. 17.00— 19.00, Hafer prima M. 15— 15.50, mittel M. 14.50—00, Mais(mixed) M 12.00— 12.25, Roggenkleie M. 8.80—9., Weizenkleie M. 7,75—8., Spelz— spreu M. 2.40, Malzkeime M. 9—9.50, Cbtlisalpeter per Februar⸗März 1890 M. 18.50, Parität Frankfurt a. M. Raps per October M. 33.00-34.00, Rüböt im Detail M. 72— 74, Torfstreu M. 1.20. Die Preise verstehen sich pro 100 Kilo ab hier, häufig jedoch auch loco auswärtiger Stationen. Frankfurt, 30. Sept. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 394 Ochsen, 27 Bullen, 532 Kühen, Stieren u. Rindern, 304 Kälbern, 586Hämmeln, 243 Schwei⸗ nen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 69 71., 2. Qual. M. 64— 66, Bullen 1. Oual. M. 52 54, 2. Qual. M. 48 50, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 62—64, 2. Qual. M. 50—54, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 65—70 Pf., 2. Qualität 55—40 Pf., Hämmel 1. Qual. 58—60 Pf., 2. Qual. 48-50 Pf., Schweine 1. Qual. 67-68 Pf., 2. Qual. 6566 Pf. Frankfurt, 1. Oet. Engros-Markt. Heu pro 100 Kilo M. 4 80—7 00, Stroh pro 100 Kilo M. 5 00 5.20, Butter 50 Kilo M. 97— 102, Welßkraut das St. 10 20 Pf. Wirsing 10—12 Pf. Rothkraut 15—25 Pf. Erbsen pro 100 Kilo M. 16 22, do. geschälte M. 25— 30, Linsen M. 24—52, Kartoffeln per Malter M. 4—5, Rüböl(raff.) 50 Kilo M. 32. Milde Gaben für die hiesigen Armen⸗Anstalten. An Gaben für die hiesigen Armen-Anstalten gingen ein und werden mit herzlichen Dank quittirt: Von Frau bis 7 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben per Paar Friedrich Reuß We. durch Schwester Katharine 3 Mk.; von Herrn Otto Gatzert durch Schwester Katharine 15 M.; von Nathan Hirschborn 15 Mk. für die Suppenküche; Ungenannt 25 Mk. für das Bürger⸗Hospital; Ungenannt für die Suppenküche 42 Pf.; von Herrn H. Diehl 3 Paar Holzschuhe für das Versorgungs haus. Für die Armen Commission: Velte. Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Donnerstag den 3. Oct.: Die lustigen Weiber. Gr. Pr. Freitag den 4. Oct.: Zweites und letztes Gastspiel der Königl. preußisch. Kammersängerin Frau Minnie Hauck. Carmen. Carmen: Frau Hauck. Außer Abonn. Samstag den 5. Oet.: Afrikanerin. Große Preise. Sonntag den 6. Oet.: Don Juan. Große Preise. Schauspielhaus. Donnerstag den 3. Oet.: Schöne Helena. Gew. Pr. Freitag den 4. Oet.: Geter-Wally. Gewöhn. Preise. Samstag den 5. Oet.: Zum ersten Male: Der Fall Cle⸗ menceau. Schausp. in 5 Akt. v. Alx. Dumas und Armand d'Artots. Sonntag den 6. Oct.: Zum ersten Male wiederholt: Fall Clemeneeau. Geld- Cours. Frankfurt am 1. October 1889. Geber. M. Pf. 23 23 41 71 65 20 Nehmer. M. Pf. 16. 16. 20. 16. 9. 9. 4. 20-Frankenstücke do. n/ 16. Englische Sovereigns ee Russische Imperiales. 16. Ducaten.„—. „ al marco. Dollars in Golde. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Samstag den 5. Oetober: Versöhnungstag. Beginn: Freitag Morgen 4 Uhr 30 Min. Freitag Nachmittag 3 Uhr(Mincha). Freitag Abend 5 Uhr 40 Min. Samstag Morgen 6 Uhr. Festesausgang 6 Uhr 10 Min. Wochengottesdienst vom 6. October an: Sonntag Morgens 5 Uhr 30 Min., Montag Morgens 6 Uhr 15 Min., Nachmittags 4 Uhr 45 Min. 16. 9. 4. — Butter per Pfund M. 0 95— 1.20, Eier 1 St. 6, Steinkohlenöfen zus den Schulen, welche durch Einführung des Coaks- andes zurückgestellt, aber noch brauchbar sind, werden i billigen Preisen abgegeben. Friedberg am 2. Oktober 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. Submission. Die zur Unterhaltung der Kirche zu Schwalheim 14 4 ben werden. N 48,00 M. 1 Dachdeckerarbeit, N 1156,00„ 1 Spenglerarbeit, 5„ An Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Büreau bis Unterzeichneten offen. 5 7 ö 1 H 75 Arbeiten sollen auf dem Submissionswege ver— ö Schreinerarbeit, veranschlagt zu 1 Die Offerten sind verschlossen und portofrei bis zum 8 d. Mts., Vormittags 11 Uhr, bei dem Pfarramt zu Dorheim einzureichen. Friedberg den 2. Oetober 1889. N 3 ö rb. Frischer Kabliau, 75 Frische Schellsische MWillielim Fert 3 90 per Pfund M. 1.60, M. 1. So, (glich frt ebrannt in nur garantirt reinschmeckenden 5 8 5 2 15 Beimischung von Zucker und Oel, Fr. Wagner. 5 Der untere Stock meines Hauses f i i kann als⸗ han eine kleine Familie zu vermiethen und ka eld bezogen werden. 3580 Bitsch. TFlrische Palmkuchen, 2 e bee Bei r Wilhelm Fertsch. Kieler Sprotten, Speckbückinge, Kieler Fettbücklinge 3586 bei MWillielm Fertsel. Von Mittwoch den g. d. Mis. an befindet sich mein — Hut-, Schirm-& Pelzwaaren- 2 3 im Laden des Herrn Emmerich Hanstein, Geschäft gegenüber dem Geschäfte des Herrn Ph. Dan. Küm mich. f 3579 Fritz Schmidt, Kürschnerei. Eine kleine, ruhige Familie sucht 4—5 Zimmer nebst Zubehör. Offerten mit Preis⸗ angabe nimmt die Exped. d. Anz, entgegen. 3587 Geschäfta⸗Aueige. Einem verehrten hiesigen und auswärtigem Publikum zeige hiermit ergebenst an, daß ich am hiesigen Platze und in meinem Eltern⸗ P u tz g e ch aft hause ein 5 eröffnet habe. Empfehle allen geehrten Damen meine Neuheiten der Salson in fertigen Damen- und Rinder⸗ hüten, sowie allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln und versichere prompte und billigste Ausführung. Friedberg. Hochachtungs voll 3488 Ida Romeiser- Filzhüte, Regenschirme, Halsbinden, Hosen⸗ träger, Handschuhe, Spazierstöcke, Gummi⸗ und Universal⸗Wäsche 3546 empfehlt C. Halhfleisch. Logis zu vermiethen. sarl Bischoff. Stellensuchende jeden Berufs placirt schnell Reuter's Bureau in Dresden, Max- straße 6. 3571 5 Dickwurzmühlen in allen Größen vorräthig bet Fauerbach b. Fr. 99 Prima blauen Vilriol 3441 bei Georx Gross. Jeden Dienstag ist Gelegenheit: Bestellungen, Päckchen, Aufträge u. s. w. nach Butzbach und Umgebung durch den Privatboten Adam Schön von Butzbach besorgen zu lassen. An⸗ meldungen können in der Buchhandlung von Carl Binder⸗ nagel in Friedberg gemacht werden. 54 Inm Robrsitzflechten auf Stühle aller Arten empfiehlt sich und bittet, da ihm seiner Blindheit wegen kein anderer Verdienst möglich, um Zuwendung von Arbeit Friedberg. Jacob Brack, Stuhlflechter, 370 Haagkstraße. Waaren Etiquettes Carl Bindernagel. Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig: Caschen. Fahmplun H. Häuser, Schmtedmeister. Winter- Dienst. Mittel⸗Rheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Preis 25 Pf. Hendschel's Telegraph. Große Ausgabe October M. 2. Holel Sprengel.— Bad- Nauheim. Zur Feier des N Kirchweihfestes findet wie in früheren Jahren Sonntag den 6. und Montag den 7. October, jedesmal von Nachmittags 3 Uhr anfangend, bei mir Tanzmusik 2575 statt, wozu ich ergebenst einlade. Ferd. Sprengel. Kurhaus Bad-Nauheim. 0 3583 am 8„ Ball statt, wozu freundlichst einladet Anfang Nachmittags 4 Uhr. II. Tielemann. 8 5 e Bad Nauheim. Sonntag den 6. und Montag 7. October findet zur Feier des Kirchweihfestes in meinem Tanzmusik statt, wozu ich freundlichst einlade. 225 Zu dem Donnerstag den 27. October statt findenden Simchas-Thora- Balle in dem neu hergerichteten Saale der Brauerei. laden freundlichst ein Nieder-Wöllstadt.. Bernhardt's Erben. Anfang Nachmittags 4 Uhr. 3 3575 O. Fritze's Bernstein⸗Oel-Lackfarbe zum Selbst- Hach lren von Fussböden in bekannter vorzüglicher Qualität. Micderlage bei Wilh. Bernbeck,, Friedberg. P. P. 3509 Ich beehre mich hiermit anzuzeigen, daß die Neuheiten für die kommende Saison, bestehend in: garnirten& ungarnirten Damen-& Kinder-Hüten, sowie sämmtliche Artikel der Mode-Branche eingetroffen sind. Achtungsvoll Friedberg im September 1889. 4 F. Aletter. den Neue Kastanien 3532 bei VNilthelm Fertscli. Mansardenwohnung, 3 Zimmer, Küche ꝛec., zu vermiethen. 3558 Für 2 junge Leute N Zimmer nebst Kost pro 15. Oetober d. J. gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Anz. 3547 Saale J. 1. Fritz. Emser, Groß⸗Karber Ludwigsbrunnen, Roßbacher und Schwalheimer F u l l un 9 V doppelt kohlensaure und Tafelwasser sowie sämmtliche gangbaren Heil⸗ in frischester Füllung vorräthig bei 3482 Hof- Apotheker C. Görtz. 3501 Brauerei Windecker Täglich frische Hese. Geräuschlos gehende Sugei-Nähmaschinen von 60 Mark an bei G. M. Reuss. Jagdpalronen⸗ Hülsen 8 Neuhof. Garnirte Damenhüte 50 0„fiehl empfiehlt in großer Auswahl zu den billigsten Preisen von 2,50 Mark an empft hlt 3585 pp. Dan. Kümmich. 3908 G. F. Alelter. eignet Keuner, sst N„ —.. Gesucht Exped. d. Anz. 3592 sofort ein nicht zu junges evang. Mädchen, das alle Zu 3570 Hausarbeit versteht und auch etwas kochen kann. erfragen in der Exped. d. Anz. Das große IBettfedern-Lager William Lübeck in Altona versendet zollfrei gegen Nachnahme(nicht unter Ein schönes, möblirtes * 2 Zimmer (auch darf dasselbe mit Cabinet sein) in der Nähe des Seminars wird von einem soliden Herrn bald zu miethen gesucht. Gefällige Offerten sind unter H. U. an die Exped. d. Anz. einzusenden. 3576 ö La Duleisima, sist eine aus edlen ost⸗ und westindischen Tabaken sorg— fältig hergestellte 6 Pf. Cigarre, welche ihres milden, pikanten Geschmacks wegen bestens empfohlen wird. Alleinverkauf: Fr. Streckfuß. Ein Lehrling kann sofort eintreten bei Fauerbach b. Fr. H. Häuser, 3481 Schmiedmeister. Tüchtige Erdarbeiter finden lohnende Beschäftigung beim Bau der Wasser⸗ leitung in Bockenheim bei Frankfurt. Meldungen auf dem Lagerplatz Schloßstraße.(H. 65979.) 3572 10 Pfund) gute neue Bettfedern für 60 Pf. das Pfund, vorzüglich gute Sorte M. 1.25, prima Halbdannen M. 1.60 und M. Bei Abnahme von 50 Pfund 50%. eb gestattet. 3173 3523 Feinsten Ural⸗ Caviar in /, ½ 2, ½¼ Pfd. bei g 3568 Wilhelm Fertsch. Türk. Zwetschen- Latwerge, Rhein. Obst-Gelée, Frucht-Marmelade von vorzüglicher Güte und feinstem Geschmack empfiehlt 3315 Fr. Hilbrecht Nwe. Danksagung. Bei dem Brande in Groß- Karben am 27. welcher mit 5 anderen auch meine Scheuer verzehrt, d. Mts., waren auch meine übrigen Gebäude hart bedrängt. Nur durch das wackere Auftreten des Löschpersonals aus Groß⸗Karben und Umgegend, insbesondere von Okarben, Klein-Karben und Burg⸗Gräfenrode, gelang es, dieselben zu retten. Ich sage hierfür aufrichtigsten Dank. Okarben den 30. September 1889. P. Bär. Hanauer Bier aus der Acttenbrauerei Nicolai wird verkauft in Flaschen und im Glas. 3551 Casino. Ein gebrauchter Divan Von wem? sagt die Expedition 3591 3584 ist billig zu verkaufen. des Anzeigers. Garnirte und ungarnirte Damen und Rinderhüle in großer Auswahl zu den billigsten Preisen. J. steim. Neue Linsen, Erbsen, Bohnen in bestkochender Qualität E 3589 A. Windecker. Geschüästs- Werlegung Unser Geschäftslokal befindet sich jetzt im Hause des Herrn J. L. RNappolt, nächst der Burg, wo wir den Restbestand unseres Waarenlagers, bestehend in Tuchen, Bukskius, Kleiderstoffen, Lamas, Cattunen, Druck⸗ zeugen, scwarzen und farbigen Saummten ꝛc. ꝛc., wegen Aufgabe dieser Artikel, zu jedem annehmbaren Preise abgeben. 2826 Gebrüder Strauß. Eine große Parthle frischgeleerte Salatölfässer, zum Krauteinmachen geeignet, bei 3442 Knaben⸗Ueberzieher, Kaiser⸗ Mäntel von 4 Mark au. . Schulhof. Georg Cross. 3489 Fertige Strohsäcke und Betttücher kauft man am bllligsten bei M. Netscher. . Schuhwaaren in großer Auswahl gut und billig bei 2515 Louis Waas Scen Nepar gef 3148 bei C. scalbfleisch. = miiitirpfichtiges 2 N zu billigsten Preisen: Reiterunterhosen, Unter⸗ wämse, farbige Hemden, Reisetaschen, Strümpfe ze. ꝛc. bel 3460 Heinrien Diehl. Usagasse. Tricottaillen, Herren- Westen, Wollene Tücher, Kopfhüllen in größter Auswahl zu bekannt billigen Preisen empfiehlt 3507 G. F. Aletter. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1 Abern fü hre bei 1 2. Octo 6 1 Nachmitte lechniker Dart Selige a Ludwi Achmitz it eh. Mel nachsucher den R ir Mitgl. cheilt; de heide u. ie dem emenz i, lar G sacllonss Abberstad Aosdirecte abt, der a, n Main walter