89. ig Klein 1 N . . 0 Schönthan, 589. stellung.— Neuf chen. Oskar Klein, die Direktion. hn tung des Hötel Traßh, r Vorstand. Diensag den 26. Mat, Nufikbereinz. Arten gut und billig bet erling „ uis Leopold. hirm Kassersraßt. en feinsten empfehl. neben der Po Auvolle souie alle hültl, Usagasse. a ee anden juhe, chetten, n 118 leidel. i. Elspackung, protten, a ial, 1889. Oberhessischer Anzeiger. Neu! Annoncen: die einspaltige 5 b 15 Pf., auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), 1*—— 1 Donnerstag den 28. März. N38. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 1 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. lokale Anzeigen und behördliche au s dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. etreffend: Die Einsendung der Tage- und Handbuchs-Auszüge und der Kassesturzprotokolle, sowie der Kosten⸗ verzeichnisse der Kreisboten. Amtlicher Theil. Friedberg den 25. März 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg in die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, die Kirchen- und Stiftungs⸗Vorstände, die Vorstände der israelitischen Religions- Unter Bezugnahme auf unser urch die Feier der Wiederherstellung der Kirche er Kassesturzprotokolle, der Handbuchs-Auszüge und der Abschriften ung, daß Tagebuchs⸗Auszüge nur da beizuschließen sind, wo Rechner mehrere Kassen verwalten. Das Comité des Vereins für die Wiederherstellung der a Gemeinden und die Rechner der betreffenden Fonds. Ausschreiben vom 13. September 1888— Oberhessischer Anzeiger Nr. 109— bringen wir die Einsendung der Kostenverzeichnisse der Kreisboten andurch unter dem Anfügen in Erinne— Bela n unt machung. Dr. Braden. St. Katharinenkirche zu Oppenheim beabsichtigt, behufs theilweiser Deckung der entstehenden Kosten, eine Verloosung von silbernen Münzen mit dem Bilde der Kirche, sowie es Modells der Kirche aus vergoldetem Silber zu veranstalten. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachges Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 3500 Loose à 50 Pf. ausgegeben werden dürfen. Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet worden. Friedberg den 25. März 1889. Erledigt: 1. Das Ausschreiben gegen Basilius Möhler von Boppenhausen; 2. der Steckbrief gegen Adam And neister Will in Vilbel. Friedberg den 25. März 1889. tübenbau“ halten wird. Zu zahlreichem Besuche ladet ein 1 Sonntag den 31. März, Nachmittags 3 Uhr, andwirthschaftlichen Bezirks-Vereins, Sektion Vilbel, statt, in welcher Landwirthschaf Nachher Besprechung über Obstbau. Bekanntmachung. uchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. reas von Goßmannsrode, letzterer durch Wacht— Der Großherzogliche Amtsanwalt: Krämer. findet in Ober-Erlenbach im Gasthaus zur„Linde“ eine Versammlung des tslehrer Dr. von Peter einen Vortrag über„Zucker— Der Vorsitzende: Stahl. Deutsches Reich. Darmstadt. Die erste Kammer der Stände wird voraussichtlich am 9. April d. J. zu einer öder zwei Sitzungen zusammentreten. Der zwei— zen Kammer sind außer dem Gesetzentwurf, betr. die Einführung einer Schonzeit für Rehböcke, wei weitere Gesetzentwürfe, betr. den Ersatz bes Wildschadens und die Ausübung der Ge— meindejagd, zugegangen. Darmstadt. Der Ministerialkanzleiinspector Kanzleirath Metz wurde auf Nachsuchen, unter An— erkennung seiner Dienste in den Ruhestand ver— setzt und demselben die Krone zum Ritterkreuz II. Kl. des Philipps-Ordens verliehen. Berlin, 25. März. Der Bundesrath über— wies in der heutigen Plenarsitzung den Antrag Preußens, betreffend die Abänderung der Be⸗ stimmungen des Strafgesetzbuches und des Preß— gesetzes, an den Ausschuß für Justizwesen. — 26. März. Reichstag. Bei der Fortsetzung der zweiten Lesung des Genossenschaftsgesetzes wurden nach längerer Debatte die die Zwangs— revision betreffenden Paragraphen unter Ableh— nung der Scheuck'schen Aenderungsanträge durch— weg nach den Commissionsbeschluͤssen genehmigt. — 26. März. Das Abgeordnetenhaus ge— nehmigte nach unerheblicher Debatte die Secun— daͤrbahnvorlage in dritter Lesung, verwies die Vorlage betr. die Relicten evangelischer Geist⸗ lichen in den 9 alten Provinzen an die Budget⸗ tommission und genehmigte in zweiter Lesung den Gesetzentwurf betreffend die Aenderung des Gesetzes über die Erweiterung der Wittwen⸗ und Waisenkassen der Elementarlehrer. Ferner kahm das Haus die Resolution der Unterrichts⸗ commission auf Vorlegung eines Entwurfs an, welcher die Pensionsverhältnisse der Relicten der Elementarlehrer analog und nach Muster der. Vorschriften für unmittelbare Staatsbeamte regeln soll und erklärte hiermit die einschlägigen Peti— tionen für erledigt. — Wie das„Fr. J.“ erfährt, sind bei den Berathungen über die Novelle zum Kranken⸗ kassengesetz Vorbereitungen dahin getroffen, daß in dieselbe Bestimmungen bezüglich der Fürsorge für Reconvalescenten aufgenommen werden. — Allseitig wird jetzt mitgetheilt, daß der Besuch des Grafen Bismarck in England mit den fchwebenden Fragen auf colonialpolitischem Gebiete zusammenhänge. Nebenher wird auch auf den beabsichtigten Besuch des Kalsers am englischen Hofe hingewiesen. Wie die„Köln. Ztg.“ meldet, gewährte der deutsche Admiral dem Rebellenführer Buschiri eine Waffenruhe für die Umgebung Bagamoyos. Die„Schwalbe“ beschoß am 23. ds. Saadani. München. Der Prinz-Regent ernannte den hiesigen Dompfarrvicar, Domcapitular Thoma, zum Bischof von Passau. Stuttgart. Die neuesten Rachrichten aus Nizza lassen erkennen, daß der König von seiner jüngsten katarrhalischen Erkrankung sich wieder vollig erholt hat und sein Befinden befriedigend ist. Um die Osterzeit gedenkt das Königspaar in die hiesige Residenz zurückzukehren. Metz, 25. März. Nach dem„Fr. I.“ er⸗ hielten bei der gestrigen Gemeinderathswahl in Ars 5 Altdeutsche die meisten Stimmen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Der„Bu⸗ dapester Corresp.“ zufolge wird Kaiser Franz Joseph wahrscheinlich im Laufe des Monats Mai den Kaiser Wilhelm in Berlin besuchen. Prag. Prinz Moritz von Hanau ist auf seiner Herrschaft Horowitz gestorben. Pest, 25. März. In dem Lokal„Zur Schieß⸗ stätte“ fand eine Arbeiterversammlung statt, in welcher auch§ 25 der Wehrvorlage besprochen wurde. Inzwischen hatte sich vor dem Lokale eine Menschenmenge angesammelt, die trotz poli— zeilicher Abmahnung nach dem Theresienring zog, wo sie von den zur Beihilfe herbeigerufenen be— rittenen Polizisten und einer Compagnie In— fanterie zerstreut wurde.— 26. März. Die Polizei zerstreute eine Volksansammlung vor dem Reichstagsgebaͤude. Um dasselbe wurde ein dreifacher Kordon berittener Konstabler gezogen. Da die Menge vollständig eingeschüchtert wurde, sind Unordnungen nicht zu befürchten. Baroß brachte das Gesetz betr. Ablösung der ungarisch— galizischen Bahn und ungarischen Westbahn ein. Schweiz. Bern. Ein russisch-schweizerischer Notenwechsel ist, wie gerüchtweise verlautet, wegen der Zöricher Bomben-Affaire im Gange. — Der Bundesrath beschloß die eidge— nössische Untersuchung im Tessin auf alle Vor— fälle auszudehnen, welche mit Versuchen zur Bestechung der Wähler bei den Wahlen zum Großen Rath zusammenhängen. Holland. Haag, 26. März. In der zweiten Kammer theilte der Ministerpräsident mit, daß der Ministerrath sich gestern in dem Beschlusse geeinigt, daß der König außer Stande zu er⸗ achten sei, die Regierung weiterzuführen. Dieser Beschluß wurde dem Staatssekretär mitgetheilt, dessen Entschließung abgewartet wird. Luxemburg. Sicherem Vernehmen nach dürfte seitens der hies. Regierung und Kammer in der Angelegenheit der Regentschaftseinsetzung erst vorgegangen werden, wenn die Frage in Holland erledigt ist. Großbritannien. London. In Ports⸗ mouth und Chatham ist der Befehl eingetroffen, in aller Eile die kürzlich vom Stapel gelassenen fünf Kreuzer von der Bauart der„Melpomene“ zum Dienst fertig zu stellen, damit sie an den .——— 2 bevorstehenden Flottenübungen, welche während der Anwesenheit des deutschen Kaisers stattfinden sollen, theilnehmen konnen. a Bulgarien. Sofia. Die Begrüßung zwi⸗ schen dem Prinzen Ferdinand und Stambulow in Philippopel war eine sehr herzliche. Der Prinz erwartete Stambulow am Bahnhofe und gab zu Ehren desselben ein Diner. Abends fand im Palais zu Ehren des Gemeinderaths, welcher dem Prinzen und der Herzogin Clementine das Ehrenbürgerrecht verliehen, ein Festmahl statt. Serbien. Belgrad. Neuerdings treten, wie das„Fr. J.“ mittheilt, mehrfach Anzeichen der Anknüpfung besserer Beziehungen zwischen Ser⸗ bien und Montenegro hervor. Der Fürst von Montenegro soll neuerdings den Wunsch aus— gesprochen haben, den jungen König von Ser⸗ bien Ende April in Belgrad zu besuchen. Griechenland. Athen, 26. März. Die Kammer nahm mit 90 gegen 10 Stimmen die Gesetze betreffend die königliche Familie an, da⸗ runter eine Forderung von 400,000 Fr. als Dotation der Prinzessin Alexandra und eine solche von 600,000 Fr. zum Bau eines Palastes für den Kronprinzen. Aus Stadt und Land. H.-V. Friedberg. Von dem Vorstand des Vereins für gemeinnützige Zwecke ist unter dem 20. d. M. fol, gende Eingabe an den Gemeinderath gerichtet worden: „Der Vorstand des Vereins für gemeinnützige Zwecke hat sich schlüssig gemacht, einen größeren Theil seiner Mittel— vorbehaltlich der Zustimmung der General Versammlung zur Bepflanzung der Kaiserstraße mit Bäumen zu verwenden und zwar in der Weise, daß die Anpflanzung als Fortsetzung der Allee, wie sie die Chaussee nach Nauheim ziert, erscheinen würde. Zunächst gilt es dem Vorstande darum, eine Entscheidung des Ge— meinderaths herbeizuführen darüber, ob sich fragliches Vorhaben der Zustimmung des Gemeinderalhs zu er freuen hat oder nicht.(In dem letzten Falle wäre es nicht nöthig, den Plan vor die General-Versammlung zu bringen.) Indem er sich an den Gemeinderath wendet, bittet der Vorstand gestatten zu wollen, daß vorerst von der Chaussee bis zum Ecke der Usagasse eine Bepflanzung der Kaiserstraße zu beiden Seiten mit Alleebäumen unter Einbeziehung der Freiheit sobald als möglich ins Werk ge— setzt wird. Die ungewöhnliche Breite der Kalserstraße kommt von vornherein einem solchen Vorhaben sehr zu Statten; die Möglichkeit erscheint ausgeschlossen, daß bei dessen Aus— führung der Verkehr eine Störung oder Belästigung erfahren könnte. Der betreffende Stadttheil wird ein viel freundlicheres Aussehen gewinnen, wenn einmal die Bäume in schöner Belaubung stehen und im Sommer den hier sehr vermißten Schatten geben werden. Nicht nur größere Städte der Nachbarschaft, wie Frankfurt, Darmstadt u. s. w., lassen es sich sett Jahren angelegen sein, durch Baumpflanzungen die Straßen zu verschönern, auch kleinere, wie Aschaffenburg u. a., sind eifrig be müht, dasselbe zu thun; geschleht es doch überall in der Absicht, Einhelmische und Fremde dadurch zu erfreuen, zur Verschönerung und zur Förderung der örtlichen Ge sundhettsverhältnisse beizutragen. Der Vorstand hofft, daß seine Anfrage bezw. Bitte die gleiche Auffassung im Gemeinderath finden wird und sieht der demnächstigen Erthetlung eines günstigen Bescheides entgegen.“— In der Gemeinderathssitzung vom 25. ds. wurde diese Ein⸗ gabe besprochen, die Beschlußfassung jedoch ausgesetzt. C. T. Friedberg. Die Sammelboote der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, welche hier in 9 Lokalen angebracht sind, brachten von Maͤrz 1888 bis dahin 1889 ein: bei G Steinhäußer M. 16.33, Scheibel 1.88, Rudelius 1.62, G. Ulrich 1.—, Gärtner 0.84, Vorschuß⸗Verein 0.78, Henn 0.33, Hotel Trapp 0.26, Casino 0.12; im Ganzen 23.16. Friedberg. Die Venus erglänzt jetzt jeden Abend drei Stunden vor Untergang in wunderbarem Licht am westlichen Himmel. Schon wenn die erste lichte Dämme— rung eintritt, blitzt siesauf wie ein feuriges Auge. Bis gegen 9 Uhr beherrscht sie den Abendhimmel. Groß Karben. Bei der am 22. ds. dahier statt— gefundenen Bürgermeisterwahl wurde von 154 abgege— denen Stimmen der frübere Bürgermeister Lanz mit 147 Stimmen wieder gewählt. Poblgöns, 23. März. Bei der gestern dahier statt⸗ gefundenen Bürgermeisterwahl wurde Beigeordneter Schepp mit 88 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Allerlei. Berlin. Professor Gerhardt, der bekannte ärztliche Mitberather des Kaisers Friedrich, der zu einer ärztlichen Berathung nach England gekommen, feierte einen großen Triumph in London. Er wurde von Präsidenten des Royal College of Pbysielans, Sir Andrew Clarke, zu einem offiziellen Mahle eingeladen, wobei Clarke ihn als Vertreter der Wissenschaft, als Mann von Charakter und Arzt von humansten Gesinnungen feierte. Nachher fand ein großartiger Abend-Empfang statt, bei welchem über hundert der hervorragendsten Aerzte Londons erschienen. Dortmund. Der Pfarrer Thümmel in Remscheid hatte gegen den Redakteur und Verleger der ultramon⸗ tanen Zeitung„Tremonia“, Lensing, Privatklage wegen Beleidigung erhoben. In drei Artikeln war Thümmel in gröblichster Weise beleidigt worden. Das Schöffen⸗ gericht verurtheilte Lensing zu 600 M. Geldstrafe bezw. 60 Tage Gefängniß. Thümmel wurde zu 100 M. Geld⸗ strafe wegen Beleidigung des Lensing verurtheilt, der Widerklage erhoben hatte. Bozen. Die beiden Mörder des seit dem 11. Aug. 1888 vermißten und am 23. September in Mittelloch an der Schweizer Grenze aufgefundenen Touristen Dr. Schick aus Döbeln in Sachsen, Jakob Kühn und Joseph Schöpf aus Oberpinzgau, wurden von den Geschworenen ein— stimmig für schuldig erkannt und vom Gerichtshof zum Tode durch den Strang verurtheilt. Handel und Verkehr. Friedberg, 26. März. Fruchtpr. Watzen M. 19.25 bis 00.00, Korn M. 16.25 bis 00.00, Gerste M. 14.00 bis 15.00, Hafer M. 13.50— 14.00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 27. März. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.90—1 M. Eier 1 St. 5, 2 Stück 11 Pf. Grünberg, 23. März. Fruchtpreise. Weizen M. 19.60, Korn M. 16 00, Gerste M. 14.00, Hafer M. 13.60, Erbsen M. 17.00, Samen M. 00.00, Wicken M. 14.00, Kartoffeln M. 5.80, Linsen M. 00.00. Frankfurt, 25. März. Fruchtbericht. Hles. Weizen: mehl Nr. 0 M. 31.50-83.50, Nr. 1 M. 29.25—3 1.25, Nr. 2 M. 26.50— 27.00, Nr. 3 M. 25— 26, Nr. 4 M. 21.00 bis 22.00, Nr. 5 M. 18.00-19.00, Milchbrod- und Brodmehl im Verband M. 54.00 57.00, norddeutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 25.75— 26.50, Roggenmehl(hiesiges) Nr. 0 M. 25.50— 26.00, Nr. 0/1 M. 23.50— 24, Nr. 1 M. 21.50— 22, Nr. 2 M. 18.00 bis 19.00, Weizen ab unserer Umgegend M. 19.25— 19.50, frei Bahn hier M. 19.75 00.00, fremder nach Qualttät M. 21.50— 22.50, kurhessischer M. 19.75 20.00, nord⸗ deutscher M. 00.00, Roggen hies. M. 15.75— 16.00, russischer M. 15.50— 00.00, Gerste, Wetterauer und Ried M. 16.00 bis 16.25, Saal und ungarische M. 18.00-20.00, Hafer, prima M. 15.50- 15.75, mittel M. 14— 14.50, Raps M. 00, Mais(wixed) M. 11.80—- 1185, Wetzenkleie M. 950, Roggenkleie M. 10, Malzkeime M. 9.60— 10, Spelzspreu M. 4, Malz hochprima M. 00, Chilisalpeter M. 20.40 ab Rotterdam. Rüböl im Detatil M. 65. Die Preise verstehen sich pro 100 Ktlo ab hier, häufig auch loco auswärtiger Stationen. Frankfurt, 25. März. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 296 Ochsen, 21 Bullen, 401 Kühen, Stieren und Rindern, 281 Kälbern, 90 Hämmeln, 270 Schweinen, 12 Schaflämmern, 20 Ziegenlämmern befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qualität pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 62— 64, 2. Qual. M. 54— 56, Bullen 1. Oualität M. 40—41, 2. Qual. M. 37-39, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 52—54, 2. Qual. M. 40— 48, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 55—60 Pf., 2. Qual. 45 bis 50 Pf., Hämmel 1. Qual. 60-62 Pf., 2. Qual. 50 bis 52 Pf., Schweine 1. Qual. 5758 Pf., 2. Qual. 55-56 Pf. Frankfurt, 26. März. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo M. 6.80— 9.20, Stroh pro 100 Kilo M. 6.60 bis 8.00, Butter pro 50 Kilo M. 97.00— 100, Eier das Hundert M. 5.00—6., Erbsen 100 Kilo M. 18 bis 23.00, do. geschälte M. 20— 30, Linsen M. 34 bis 52, weiße Bohnen M. 23.— 25 50, Blumenkohl 100 Stück M. 25.00— 50.00, Sellerteköpfe 100 Stück M. 5.— 10, franz. Kopfsalat 100 Stück M. 10— 12, Romainsalat 50—80 Pf., Endivien 100 Stück M. 18, Nüsse per Ctr. M. 20 bis 25, Haselnüsse per Centner M. 35 bis 45, italienische Kastanien 14— 18 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 6.50— 8.00, französische Zuckerschoten M. 1., französische Erbsen per Pfund 60 Pf., neue Gurken per Stück 2 M. Rückfahrtkarten der Preußlischen Staats⸗ Eisenbahnen. der zweitägigen Rückfahrtkarten auf drei Tage wird am 1. April d. J. in Kraft treten und zwar für sämmtliche Stationen der Preußischen Staats-Eisenbahnen. Auch wird die Giltigkeitsdauer der am Tage vor Sonn- und [Festtagen gelösten Rückfahrtkarten in der Wetse festgesetzt, Die Verlängerung der Giltigkeitsdauer daß Rückfahrtkarten mit dreitägiger Guͤltigkeitsdauer, wenn sie am Tage vor dem ersten Oster⸗, Pfingst⸗ oder Weihnachtsfeiertage gelöst werden, noch am vierten Tag zur Rückfahrt gültig sind. müssen der Billet⸗Ezpeditlon derjenigen Station, auf welcher die Rückfahrt angetreten wird, zur Abstempelung vorgelegt werden. Die gleiche Vergünstigung tritt nach einer Bekanntmachung der kgl. Eisenbahn⸗ Direktion (rechtsrbeinisch) vom genannten Tage(1. April) ab auch im Verkehr zwischen Stationen der Preußischen Staats, Eisenbahnen einerseits und Stationen der Oldenburglschen Staats-, der Ober hessischen⸗, der Hessischen Ludwigs⸗, der Dortmund Gronau Enscheder, der der Holländischen und der Niederkändischen Rhein ⸗Elsen⸗ bahnen andererseits ein. Der Tambour von Chambord. Zu Chambord liegen im stolzen Schloß Dreitausend Franzosen mit Wagen und Roß, Mit Flint' und Kanonen liegen sie d'rein, Sie lassen sich's Alle behaglich sein. Und kommen die Deutschen?—„Es hat nicht Noth, „Schloß Chambord dräuet Verderben und Tod: Vive la France!“ Doch draußen am Thor, im Dämmerlichtschein, Da hält schon der Hauptmann, der tapf're Kattrein; Nur etliche fünfzig zählt seine Schaar, Ein winzig Häuflein Hessen fürwahr „Nun, Tambour, schlag' an! zum Sturme schlag' an! „Für Deutschland ein Hurrah! voran! voran! „Du, Tambour, schlag' an!“ Wie schlägt der die Trommel, wie schallet ihr Ton! Wie laufen so flink die Franzosen davon! Dreitausend vor Einem, der die Trommel so rührt, Dreitausend vor fünfzig, so einzig geführt! Germania hoch! Erstürmet ist Chambord, das stolzeste Schloß, Erbeutet sind Flinten, Kanonen und Roß, Gefangen ist eine endlose Zahl Offizter' und Gemeine und ein General! Germania hoch! Der Tambour, der also die Trommel gerührt, Die die Helden zum Sturm und zum Sieg hat geführt, Wendel Busch ist's gewesen aus Pfeddersheim!— Wie kehrt' er so stramm und so fröhlich dann heim! Wie schwoll ihm beim Einzug der Steger die Brust! Wie rief seige Trommel hinein in die Lust! „Germania hoch!“ Und heute— erkennest den Busch Du nicht mehr. Wte drücken ihn Krankheit und Sorgen so schwer! Gebleicht sind die Wangen— bet Chambord so roth,— Und sieben Kindlein schreien nach.— Brod. Vergessen im Elend!— O schmerzlich Geschick! Dem Patrioten umflort sich der Blick: „Ist das der Trommler von Chambord?“ Und sollte er wirklich vergessen sein?— Einen zündenden Funken werf ich hinein In's Herz Dir, Du edle deutsche Nation, Für den braven, den treuen, den tapferen Sohn, Der zehnmal dem Tode in's Auge sah. Nun hat's gute Wege, Germanta, Du gedenkst wohl des Trommlers von Chambord. Elard Brlegleb. Anmerkung. Sollte er wirklich vergessen seins Sollte Deutschland, speelell Hessen, sich nicht mehr er innern wollen der 8. Compagnie des 118. Regiments und den„Tambour von Chambord“, den Wendel Busch, orm, krank und siech, wie er dermalen lelder ist, mit Frau, Großmutter und sieben Kindern im Elend verkommen lassen?— Nimmermehr!— Alle verehrlichen Redactlonen sind um Abdruck vorstehenden Gedichtes und Sammlung von Geld- Beiträgen berzlichst gebeten. Di Einsendung geschehe an Pfarrer Briegleb und Rendan Dieffenbach zu Pfeddersheim bei Worms a. Rh. Freundliche Gaben für den Tambour von Chambord nimmt die Expedition des„Oberhessischen Anzeigers“ zur Weiterbeförderung gern entgegen. Joratlitischer Gotteedienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 30. März 1889. Freitag Abend 5 Uhr 50 Min. Samstag Morgen 8 Uhr. Samstag Nachmittag 3 Uhr 45 Min. Sabbathausgang 7 Uhr 10 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 31. März as Morgens 6 Uhr 15 Min., Nachmittags 5 Uhr 15 Min. Dienstag den 2. April 1889: Neumond Nisan. Beginn: l 1 8 an Glaͤubiger-Aufforderung. Forderungen und Ansprüche jeder Art an den Nachlaß der verlebten Peter Henes Eheleute von Bad⸗Nauheim sind binnen 8 Tagen anzumelden, wenn sie bel Regu— Urung des Nachlasses berücksichtigt werden sollen. Bad Nauheim den 21. März 1889. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Bauer. . Schũ tz. Hafer⸗ und Weizenstroh verkauft Ph. Keller IV. in Melbach. 1280 Bekanntmachung. Die am 25. l. Mts. dahier abgehaltene Stammholz⸗ Versteigerung ist genehmigt und kann bei trockener Witte rung gefahren werden. Stammbeim den 26. März 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Stammheim. 1258 Thaler. Ein tüchtiger Knecht wird zu mietben gesucht. Zu erfragen in der Exped. d. Anz. 1271 Verkauf eines Fasel-Ebers. Samstag den 30. März, Vormittags 11 Uhr, wird auf bhiesigem Rathbaus ein der Gemeinde gehöriger, zu schwer gewordener Eber öffentlich versteigert. f Bönstadt den 25. März 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. 1246 Hofmann. auf Seide gereinigt, in hochfeiner, keimfähigster 8 bei 860 Georg Gross. Nordbrabant-Deutschen, der Niederländischen Staats, Deutscher u. Luzerner Kleesamen, ba Rückfahrtkarten, auf welchen e, eine längere, als dreitägige Giltigkeitsdauer bemerkt ist, buchen naher Un Fried Tnüppel; 6510 We * Ober 0 7 1 Diens walddistr Thierberg 5 Nadel Buchen Zusal Butz 1288 9 Mo Vormitt Districtt Finkenlo birken v 6 Eiche bis! 7 Bus bis 4.73 alle 1 Ki. Sch. meter Orlitz); dh meter an biken), dees e meter E Vor den Dif Heegling mtter R kndpp⸗ meter S. Alt Kalk egen 1 bersogll unterfert Das Verstric No; 118 . hat nicht 100 79. ö nerlächtschen, 1 re Katktein; 1 turme schlag' au! al voran! an!“ ie schallet ihr du avon! mme efüh l so rührt, tt! este Schloß, Roß, jerall mmel gerührt, m Sieg hat gef Pfeddershelm!— hlich dann helm! dleger die Brust! le Lust! Du nicht mehr, f en so schwer! imbord so roth, Brod. N ch Oeschick! ick: Lation, pferen Sohn, ah. on Ghambond. ard Brlegleb, vergessen seh sich nicht mehr 11 118. Regiments un d, den Wendt 0 e er dermalen 100 1 im lag en Kindern 1 i N I enden Gedichtes 9 ö . C . 4 n db lit 1850. sel 114 de gehör Cüncher⸗ und Schmiedcearbeit. . ding gestellt werden. Zur Herstellung des äußeren Wandverputzes am Amts- gerichtsgebäude zu Butzbach sollen für 1695 M. 68 Pf. Tüncherarbeit und für Anfertigung eines Hofthores dort— selbst für 400 M. Schmiedearbeit zum öffentlichen Ver— Die Unterlagen hierzu sind bei unterfertigter Stelle einzusehen und die schriftlichen Angebote bis zum 10. April l. J., Vormittags 11 Uhr, dahter einzureichen. Friedberg am 25. März 1889. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Kranz. Holzversteigerung. 1) Montag den 1. April J. J. werden im Domanial⸗ wald Burgwald, Schlag XXIV, von Morgens 10 Uhr an: 2 Eichenstämme mit 0,66 Kubikm. Inhalt; 3 Birken— stämme mit 0,12 Kubikm. Inhalt und 75 Eschen⸗Reis⸗ stangen mit 0,40 Kubikm. Inhalt; 21,6 Rm. Eichen Scheiter; 28 Rm. Birken Knüppel; 1 Rm. Weichholz⸗ Knüppel; 1606 Buchen⸗Wellen, 1846 Eichen ⸗ Wellen; 6510 Weichlaubholz Wellen; 2) Dienstag den 2. April l. J., von Morgens 10 Uhr an, im Domanialwald Frauenwald, Schläge VII, XI, XII und XVII: 21 Eichenstämme mit 7,28 Kubikm. Inhalt; 2 Eichen Derbstangen mit 0,15 Kubikm. Inhalt; 59 Rm. Eichen⸗Scheiter; 42 Rm. Eichen- Knüppel; 10845 Eichen⸗Wellen und 400 Weichholz Wellen versteigert. Ober⸗ Rosbach am 26. März 1889. Großherzogliche Oberförsteret Ober-Ros bach. 1267 Strack. ** ** Holzversteigerung. Dienstag den 2. April d. J. werden in den Domanial— walddistrikten Mittlerer Köppel, Vorderer Köppel und Thierberg 7 Nadelholzstämme 8 1,51 Kubikmeter und 5 Nadel Derbstangen= 0,36 Kubikmeter, sowie 12250 Buchen Durchforstungswellen versteigert. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr in Bodenrod. Butzbach den 26. März 1889. Großherzogliche Oberförsterei Hoch-Weisel. Weigand. 1250 12638 5 8 7 5— K— Holzversteigerung. Montag den 1. April, werden nach Zusammenkunft Vormittags ½10 Uhr zu Forsthaus Finkenloch aus den Distrieten Hainkohl(an der Kreisstraße Bobenhausen— Finkenloch), Eschberg, Großer Orlitz, Heegling und Lange— birken versteigert: 6 Eichenstämme= 4.50 ebm(203 4 em stark, 8 bis 15 m lang, Bauhokz), 7 Buchenstammabschnitte(58—8 2 em stark, 0.5 bis 3 m lang, zu Hackklötzen geeignet) 4.73 ebm, 1 Hainbuche= 0.37 ebm(7 m lang), alle im Hainkohl, 1 Fichte S 0.47 ebm(15 m lang), 1 Kiefer= 0.49 ebm(10 m lang, Stickes); ferner: Scheiter: 436.5 Raummeter Buche I. Cl., 69 Raum⸗ meter Buche II. Cl., 6 Raummeter Hainbuche(rund, im Orlitz); Knüppel: 244 Raummeter Buche, 33 Raummeter Eichen; Reisig: 1139 Raummeter Buche(dabei 553 Raum- meter aus erster Durchforstung im Heegling und Lange— birken), 225 Raummeter Eiche, 68 Raummeter Nadelholz, Aspe; Stöcke: 333 Raummeter Buche, 31 Raum- meter Eiche, 22 Raummeter Lärche(Orlitz). Vorgezeigt wied bei der Versteigerung das Holz in dem Distriet Hainkohl, dasjenige im Eschberg, Orlitz, Heegling, Langebirken(174 Raummeter Scheiter, 161 Raum- meter Knüppel, wobei eirea 100 Raummetker Stam m⸗ knüppel im Eschberg, 940 Raummeter Reisig, 250 Raum: meter Stöcke) wollen Steigliebhaber vorher einsehen. Das mit Kalk bespritzte Holz dortselbst wird nicht versteigert. Wegen weiterer Auskunft wende man sich sich an Groß⸗ herzoglichen Forstwarten Weitzel zu Finkenloch oder an unterfertigte Stelle. Das Stammholz kommt gegen 12 Uhr zum Verstrich. Konradsdorf den 21. März 1889. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. 1187 3 Hoffmann. 8— 7 9 Holzversteigerung. Mittwoch den 3. April d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, kommen im Köpperner Gemeindewald, Distrikt Fuchslöcher und Distrikt 11 und 12, folgende Holzsorti— mente zur öffentlichen Versteigerung: 8 Stück Buchen⸗Stämme, 5,53 Festmeter, 196 Raummeter Buchen⸗Scheit⸗- und Prügelholz, 2400 Stück Buchen Astwellen, 4400„„Stammbolzwellen(schwere Oualität), 8 Raummeter Birken⸗Prügel, 50 Stück Birken Wellen, 1419 Raummeter Buchen⸗Stockbolz. Sammelplatz im Distrikt Fuchslöcher auf dem Fuchs⸗ löcherweg. NB. Bei Vorlegung von Bürgscheinen wird Zahlungs⸗ frist bis zum 30. September d. J. gewährt. 5 26. März 1889. n. Der Bürgermeister See. Kragen, Manschetten billigst bei 125⁵6 Submission. 5 Die sofortige Lieferung von 60 lfd. Meter Cement⸗ Röhren von 0,35 Meter Lichtweite für die Gemeinde Melbach soll am 30. d. Mts. auf Großherzoglicher Bürgermeisterei Melbach auf dem Submissionswege ver⸗ geben werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift wolle man bis zum 29. d. Mts. bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Melbach einreichen. Friedberg den 23. März 1889. In Auftrag: Müller, 1233 Geometer J. Klasse. Versteigerungs-Anzeige. Freitag den 29. März l. J., Vormittags 11 Uhr, werden in dem Lagerraume des Herrn Moritz Stahl dahier 100 Sack Weizenmehl Nr. 0 auf Grund des Handelsgesetzes für Rechnung wen es angeht gegen Baar— zahlung versteigert. Friedberg, 27. März 1889. 1273 König, Gerichtsvollzieher. Holzversteigerung. Montag den 1. April d. J., Vormittags 9 Uhr 1 80 sollen im Holzhauser Gemeindewald, Distrikt pieß: 62 Eichen⸗Stämme von 3—8 Meter Länge und 17 bis 40 Centimeter Durchmesser, Birken⸗Stämme von 5—6 Meter Länge und 20 bis 30 Centimeter Durchmesser, Ulmen⸗Stämme von 5 Meter Länge und 22—28 Centimeter Durchmesser, 9 2 8 Erlen Stämme von 5—8 Meter Länge und 24 bis 33 Centimeter Durchmesser, 8 Raummeter Eichen Scheitholz, 13 75 Birken⸗ 7 6 55 Erlen⸗ 5 9 5 Birken⸗Knüppel, 3„ Elchen⸗„ 1 95 Erlen⸗ 9 6070 Stück Eichen-Stamm- und Astwellen, 7900„ Ausputzwellen, 1250„ Erlenwellen, 50„ Eschenwellen, 550„ Aspenwellen, 33 Raummeter Birken- und Eichen⸗Stöcke, 7 50 Erlen Stöcke öffentlich meistbietend an Ort und Stelle versteigert werden. Die Zusammenkunft ist vor dem Wald. Holzhausen den 25. März 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzhausen. Holz⸗Versteigerung. Freitag den 29. März, Vormittags 10 Uhr anfangend, kommt im Gemeindewald Bönstadt folgendes Holz zur Versteigerung: 3 Buchen⸗Stämme mit 4,68 Festmeter Inhalt, 20 Kiefern-Derbstangen mit 0,46 Festmeter Inhalt, 116 Raummeter Buchen Scheiter, 21 1 Eichen Knüppel, 126 5 Kiefern⸗„ 3000 Buchen⸗Wellen, 400 Eichen⸗„ 740 Kiefern⸗„ 71 Raummeter Buchen⸗Stöcke. Anfang der Versteigerung Distrikt Judenheide, Morgens 10 Uhr. Bönstadt den 25. März 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. übrigen Bau Artikel, wie Schwarzkalk, Portland Cement, Tuffsteine, Kaminröhren ꝛc. in empfehlende Erknnerung. Ludwig Prescher, Baumatertal⸗Handlung, 1170 2 in Vilbel. Prima süddeutsche Palmkuchen, 24 bis 260% Fett- und Protein⸗Garantie, beste Qualität Malzkeime, Roggenkleie, Chilisalpeter, alle Sorten Dünger und Spelzspreu s Hemden, J. Keim, vorm. K. Friedrich. Caviar in 1 Pfund⸗ und ½ Pfund⸗Dosen bet 1276 Wilhelm Fertsch. 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März 1889. Kammermusik-Abend der Familie Kruse, unter gütiger Mitwirkung der Cencertsängerin Fr. Trebau und Pianist Herrn J. Diener, beide aus Frankfur E. e Nr. 1. Trio Nr. 33 Es-dur, Andante, Menuetto, Allegretto für Clavier, Violine und Viola. Nr. 2. Arte a. d. Op. A(Er ist so gut). a Lortzing. gesungen von Fr. Treba u. Nr. 3. Recitativ und Adagio a. d. 6. Vlolin⸗Coneert von L. Spohr, Op. 28, vorgetragen von Willy Kruse. Zwei Arien aus Ellas, Solo-Viola Nr. 4. Mendelssohn. „Weh ihnen, daß sie von mir weichen“, 2„So ihr mich von ganzem Herzen suchet“, vorgetragen von Herrn Georg Kruse. Nr. 5. a. Waldvöglein(mit Viola obligat) Lachner. b. Neue Freuden, neue Schmerzen a. d. Op. Figaros Hochzeit. Mozart. gesungen von Fr. Trebau. Nr. 6. Concert in D-moll. S. Bach. Vivace, Largo ma non tanto und Allegro, vorgetragen von Gebr. Kruse. Entrée 30 Pf.— Anfang 8 Uhr. NB. Zum Schluß der Wintersaison erlaube ich mir als Wirth und Concertgeber den geehrten Gästen und Kunstfreunden meinen herzlichen Dank für die freundliche Unterstützung meines neuen Unternehmens aus⸗ zusprechen und bitte ein weiteres Wohlwollen allergütigst auch in diesem Concert angedeihen zu lassen. 1252 Hochachtungsvoll Kruse. Grossi. technische Hochschule Zu Darmstadt. Fachabtheilungen: Bauschule, Ingenieurschule(für Bau- Ingenieure und für Cultur- Ingenieure), Maschinen- Bauschule, Chemisch- technische Schule(für Chemiker u liche Schule, Elektrotechnische Schule und Einjähriger Anmeldungen für das Sommersemester 1889 der Vorlesungen am 24. April. (H. 61831.) 1264 nd für Pharmaceuten), Mathematisch- natur wissenschaft- Cursus für Geometer I. Classe. werden bis zum 23. April entgegengenommen. Beginn Programme sind unentgeltlich von unserem Secretariat zu beziehen. Die Direction: Dr. Kittler. 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