Lucht dick, 9 8 2 und kt Schlü e ö 1 0 1889. Famstag den 27. April. M 50. Oberhessischer Anzeiger. ee eee cee in den Arete frbhherg. e eee e . mae bee Amtlicher Theil. 5 ed Nite Ae kenäüt machung* e die Cröffnung der Fohlenweide des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins des Kreises Dieburg betreffend.— 0 n“. ltig hergestellte 0 0 en Geschmacks nabe bei 45 ümmieh. 33 ö gerung Maj soll im Mede Hinterster Kopf un meislbletend dase heid: chen⸗ * „ Stock- Holz, Schelt⸗ Holz, er Inhalt, estmeter Inhalt. Kopf: ngs⸗ Wellen. nfang ist um 9 Uh auch. 1889. rei Nleder⸗Wessel. iualen belag, n, Trottoir a- Bauver- Garten- und 0 ö von(. u 62, z0ch. ing inger . J. uschlägen, 1 Kosten 58 585 0 1 Knüppel⸗ Hol a 4 11 5 der 25. Kav.⸗ Brig. beauftragt. befördern. erücksichtigen. Es können aufgetrleben werden: Hengst Fohlen im Alter von 1—2 Jahren. fur Weide gebracht wird. n Pferden geherrscht hat. Nachdem als Eröffnungstermin für die Fohlenweide Freitag der 31. Mai l. J8., Vormittags 9 Uhr, stgesetzt worden ist, werden die Großherzoglichen Bürgermeistereten ersucht, dies in hren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen, die Anmeldungen tgegen zu nehmen und baldmöglichst an das Großherzogliche Kreisamt Dieburg Die Besitzer von Fohlen, welche von der Weide Gebrauch zu machen beabsich⸗ gen, wollen sich bei den Bürgermeistereten melden unter Angabe der Anzahl, Ge- lecht, Alter, Farbe und Abzeichen der aufzutreibenden Fohlen. Im Falle mehr Fohlen zur Anmeldung kommen, als die Weide zu fassen ven ag, entscheidet der Zeitpunkt der Anmeldung für die Priorität der Aufnahme. Mit— lieder des landwirthschaftlichen Bezirks Vereins Dieburg sind in erster Linie zu Wallach⸗ und Stuten Fohlen im Alter von 1—3 Jahren. Fohlen unter 1 Jahre finden nur dann Aufnahme, wenn das Mutterthier mit f Für Hengstfohlen ist eine besondere Abtheilung des Weideplatzes hergerichtet und kann auch das Schneiden der Hengste auf der Weide durch den Anstalts-Arzt frage werden, jedoch auf Kosten und Gefahr der Eigenthümer. ö Die Bedingungen für die Benutzung der Welde sind im Wesentlichen folgende: 1. Mit dem Auftrieb der Fohlen ist ein Zeugniß der Bürgermeisteret beizu⸗ be daß an dem letzten Standorte der Fohlen keine ansteckende Krankheit unter 2. Der Gesundheitszustand der Fohlen wird beim Auftrieb durch einen Thier zt untersucht und auf Grund des Befundes entweder die Aufnahme gutgeheißen Seligenstadt. b. von den übrigen angerechnet. werden. 3. Für Weide und Pflege, einschließlich ärztlicher Behandlung der Thiere 0 Krankheitsfällen, ist von dem Besitzer für jedes Fohlen bei dem Auftrieb für da Weidejahr 1889 zu vergüten: a. von den Angehörigen des 4. Jedes Fohlen erhält pro als Fütterung außer der Weide. Weideperiode erforderliche Quantität Hafer in Natur zu liefern; im andern Falle wird dieselbe durch das Euratortum beschafft und werden dem Fohlenbesitzer die Kosten Ob die eine oder andere Verpflegungsweise gewünscht wird ist bei der Anmeldung der Fohlen zu erklären. * Bezirks 25 M. Tag mindestens 3 Pfund Hafer und 5 Pfund Heu Es ist den Fohlenbesitzern gestattet, die für die Kreises Dieburg und des Sparkasse— Die Kosten für Futtermittel werden angefordert 5. Die zur Weide gebrachten Fohlen werden, soweit dies nicht der Fall, in vergüten. der Anstalt mit neuen Halftern versehen; den Preis dafür hat der Elgenthümer zu Ketten werden auf Kosten der Anstalt selbst geliefert. 6. Die Weide endet mit dem 28. September l. Js. Falls eine genügende Anzahl von Besitzern wünscht und dies bei der Anmel— nehmen. dung zu erkennen gibt, daß bezüglich ihrer Fohlen eine Versicherung auf Gegenseitigkeit gegründet werde, wird das Curatorium die Einrichtung und Leitung solcher über— Außerdem bleibt es ganz allgemein jedem Eigenthümer überlassen, ob und bei welcher Gesellschaft er sein Fohlen versichern will. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß jederzeit Pensions⸗Pferde in der Anflalt Aufnahme finden, die Bedingungen theilen wir auf Anfragen mit. Dieburg, im April 1889. Das Curatorium der Fohlenweide. Heß. der verweigert. 0 Deutsches Reich. Darmstadt, 23. April. Der Großherzog, 5 Erbgroßherzog, Prinzessin Alix, sowie Prinz A von Battenberg und Gemahlin statteten im aufe des gestrigen Tages der Kaiserin Friedrich u Homburg einen Besuch ab. Der Großherzog egab sich von da nach Alsfeld und Grebenau ur Auerhahn-Balz, während die übrigen Herr— ften hierher zurückkehrten. — Bei der Zweiten Kammer ist folgender Antrag eingebracht worden: Die Kammer wolle beschließen, die Großherzogliche Regierung zu er— suchen, den Ständen baldigst eine Gesetzesvorlage u machen, welche die Versicherung der Feuer— wehrleute gegen Unfall regelt. — Der Gerichtsvollzieher Schmitt zu Alten— sadt und der Dammwärter Vogel zu Wehrzoll— haus wurden beide auf Nachsuchen, unter Aner— kennung ihrer Dienste in den Ruhestand versetzt, sowie der Kreisbaumeister Reinhardt zu Worms um Wasserbau⸗Inspector in Worms ernannt. — Mllitärdienstnachrichten. v. Massow, Oberst und mm. des 2. Garde⸗Ulan.⸗Regts. wurde mit der Füh⸗ von Brozowskt, auptm. vom 1. Großh. Inf.⸗Regt. Nr. 115, als Komp. ßährer zur Unteroff.⸗Schule in Weißenfels versetzt. Frhr. , Hövel, Hauptm. im 5. Thüring. Inf.⸗Regt. Nr. 94 als mp. Chef in das 1. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 115 einrangirt. Sdaupl, Major, vom 2. Großh. Inf, Regt. Nr. 116, als Gats.⸗Komm. in das Schles. Füs.⸗Regt. Nr. 38 versetzt. 1 1 116, in d. Reg. heim, Unteroff, vom Großh. Feld-Art. Regt. Nr. 25 zu Port.⸗Fähnrs. befördert. v. Colomb, Generalmajor und Komm. der 25. Kav.⸗Brig. auf Nachs. zur Disv. gestellt. Frhr. von Reiswitz, Sek.⸗Lieut, vom 1. Großh. Drag. Regt. Nr. 23 der Abschied bewilligt. Berlin. Ein Antrag Preußens auf Ab änderung des§ 4 des Strafgesetzbuchs ist auf die Tagesordnung der nächsten Bundes rathssitzung gestellt; derselbe wird übrigens wie die Novelle zum Straf- und Preßgesetz geheim behandelt. Der Antrag ist hauptsächlich durch den bedenk— lich gewordenen Zustand veranlaßt, daß nach der jetzigen Bestimmung des Gesetzes die Deutschen sowohl in unseren überseeischen Besitzungen, als auch die auf Erpeditionen in das Innere Afrikas befindlichen untereinander selbst des strafrecht— lichen Schutzes entbehren. — 25. April. Der amerikanische Gesandte Pendleton überreichte heute dem Kaiser sein Ab— berufungsschreiben. Kiel. S. M. Kanonenboot„Wolf,“ Com— mandant Capitän-Lieutenant Credner, ist am 21. April in Thursday in Island eingetroffen und beabsichtigt am 23. d. M. die Reise fortzusetzen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Ein kaiser⸗ liches Patent löst die Landtage in Böhmen, Dalmatien, Galizien, Krain, Tirol, Istrien, Goerz und Gradiska auf und ordnet die Ein— leitung der Neuwahlen an. — 24. April. Der Tramway⸗ Verkehr ist heute wieder normal. Der Betrieb wird durch etwa 150 Wagen vermittelt. Von den streiken— den Kutschern haben einige den Dienst wieder In den späteren beworfen; mehrere Verhaftungen wurden vorge— nommen. Um 10½ Uhr war die Ruhe wieder hergestellt. Fiume, 23. April. Die Königin von Bel— gien und die Prinzessin Clementine sind hier eingetroffen und wurden vom Erzherzog Josef empfangen. Schweiz. Bern, 25. April. Der Polizei— Inspector Wohlgemuth von Mülhausen im Elsaß wurde nach dem Fr. J. von der aargauischen Polizei in Rheinfelden, angeblich wegen Lock— spitzelei, verhaftet. Holland. Haag. Die Generalstaaten sind auf den 30. April einberufen zur Berathung des Gesetzentwurfs, wodurch die Königin zur Regentin während der Krankheit des Königs ernannt wird. Belgien. Brüssel, 25. April. Die belgische Regierung hat der französischen die offizielle Mit— theilung gemacht, daß sie die etwaige Rückkehr des Generals Boulanger nach Belgien nur unter der Bedingung dulden werde, daß derselbe das bündige Versprechen abgebe, sich jeder politischen Thätigkeit enthalten zu wollen. Boulangers Rück— kehr hierher gilt also hiernach nahezu als aus— geschlossen. Rochefort übersiedelte heute nach London. Boulanger bemerkte mehreren ihn be— fragenden Journalisten, er habe sich dem Staats— gerichtshofe nicht stellen wollen, da derselbe aus seinen offenkundigen Feinden zusammengesetzt sei; wenn seine Sache dem Appellationsgerichtshofe oder einem Schwurgerichte übergeben würde, werde er schon mit dem nächsten Zuge nach Frankreich zurückkehren. Ein neues Manifest werde er nicht jetzt, sondern wenn er die Zeit für gekommen erachte, erlassen. Großbritannien. London. Die Königin ernannte Maket zum Botschafter in Berlin, Scott zum Gesandten in Bern, Crowe zum Attachs der Handels angelegenheiten in Paris und Bevoll— mächtigten bei der Samoaconferenz. Italien. Rom. Der„Opinione“ zufolge ist in der Kammer das bestimmte Gerücht ver— breitet, daß der Kriegsminister seine Entlassung gegeben hat. Rumänien. Bukarest. Catargiu zog alle Aus weisungsbefehle des vorigen Kabinets gegen russische Unterthanen zurück. Diese Maßregel machte einen schlechten Eindruck, weil sie früheren Erklärungen Cartagiu's widerspricht. Rußland. Petersburg. Hier sollen in den letzten Tagen wieder zahlreiche Verhaftungen vor⸗ genommen worden sein. Auch sollen unter den Verhafteten sich wieder mehrere Artillerie-Offiziere befinden. In Folge der neuerdings herrschenden Unruhen soll der Zar auch der am 15. d. M. stattgehabten Beerdigung des Verkehrsminister Pauker fern geblieben sein. 1 Im Bezirke Lublin kamen vorige Woche ernste Bauernunruhen vor, zu deren Be schwichtigung das 37. Dragoner-Regiment ent— sendet werden mußte. Einige Hundert Bauern wurden niedergestreckt, theils festgenommen, 21 Verhaftete werden hier vor ein Kriegs-Gericht gestellt. Als Ursache der Unruhen werden amtlich Servitutsstreitigkeiten bezeichnet. Riga. Der Curator des Lehrbezirks macht bekannt, er werde künftig nur die Eröffnung solcher städtischen und Privat-Schulen gestatten, in denen die russische Sprache die Unterrichts— Sprache ist. Afrka. Kamerun. Am 4. April hat eine Gesandschaft des Sultans von Mandara am Kilimandscharo Bombay verlassen, um nach Berlin zu gelangen. Die Gesandschaft besteht aus einem Minister und vier vornehmen Kriegern und ist mit Geschenken au den deutschen Kaiser versehen. Der deutsche Reisende Dr. Ehlers hat dieselbe in seiner Karawane mit nach Sansibar gebracht. Die Gesandschaft wird voraussichtlch Anfangs Mai in Hamburg eintreffen. Aus Stadt und Land. Bad⸗ Nauheim. Eine neue Verordnung bezüglich der Kurtaxe ist erlassen worden und entnehmen wir der— selben folgendes: Personen, die sich nicht durch eine Kur karte zu legitimiren vermögen, ist die Benutzung der Bade— Anstalt nur nach vorheriger Lösung einer Badekarte, der Besuch des Kurhauses, insbesondere der Lese- und Ge sellschafts Räume, sowte der regelmäßigen Coneerte des Kur Orchesters nur gegen Lö ung einer Tageskarte zum Preise von 50 Pf., jedoch nicht länger als für 3 Tage gestattet. Für die Besucher der gewöhnlichen Coneerte an Sonn und Feiertagen, sowle an einzelnen Wochen tagen kann von dem, der nicht im Besitz einer Kur- oder Tages Karte ist, ein mäßiges Eintrittsgeld erhoben wer— den. Für die Bewohner von Bad Nauheim und der Um— gegend werden wie bisher Kurkarten à 6 Mark für eine Person oder Familie für die Dauer der Salson ausgegeben Allerlei. Wien. Französsische Blätter melden den Tod Heinrich Baltazzi's, des Onkels der Baronin Vetsera. Baltazzi soll zu Meyerling an den Folgen einer Verwundung ge— storben sein, welche zu schwer war, um ihn nach Wien zu bringen. Man behauptet, daß er die Wunde in einem Duell mit dem verstorbenen Kronprinz Rudolph oder mit dessen Adjudanten Graf Hoyos empfangen habe. Verloosungen. Hessische Ludwigs⸗Elsenbahn, kon v. 4proe. Prior.⸗O bl. von 1874. Ziehung vom 1. April 1889. — Heimzahlung am 1. Juni 1889. Nr. 135 273 540 601 693 778 924 1284 482 875 2015 016 021 130 315 348 349 385 387 708 761 789 839 3029 189 206 500 767 790 829 955 4233 302 416 673 898 926 927 951 953 958 5111 281 282 315 458 557 585 861 935 6012 093 439 477 568 777 788 873 883 989 990 7196 197 198 199 200 290 438 439 475 704 741 747 778 966 8089 104 134 245 405 454 479 686 735 772 773 809 864 905 9241755 824 848 887 992 10046 094 200 418 49 434 437 452 524 764 866 11222 324 348 404 525 599 683 823 891 12068 069 070 343 804 979 1 001 052 199 628 761 819 998 14006 031 326 327 328 357 358 581 934 15070 099 116 143 209 279 46 431 587 593 666 823 824 910 966 16010 123 141 296 332 404 472 489 616 834 979 17372 470 574 917 18065 076 319 365 377 428 432 914 915 600 M. Nassauisches Iproc. Staats⸗Anleben von 1858. Ziehung vom 11. März 1889. A. Rückzahlbar am 30. Junt 1889. Lit. F. Nr. 4 96 204 329 361 509 510 548 585 829 884 895 1015 1120 1775 1896& 100 fl. Lit G. Nr 156 165 328 524 540 842 978 1088 1372 1873 1400 1537 1660 1796 1854 1964 A 200 fl. Lit. H. Nr. 196 438 512 606 677 756 783 810 951 à 300 fl. Lit. J. Nr. 34 59 69 299 1116 1202 1331 1346 1364 1525 15511560 1587 1617 1662 1800 1897 1912 1961 2041 2058 2135 2169 2259 2287 2686 2781 2829 2925 3640 3716 3726 3753 3801 3962 800 853 960 à 1000 fl. B. Rückzahlbar am 31. De⸗ zember 1889. Lit. F. Nr. 128 221 286 492 586 695 738 897 950 1022 1311 1422 1426 1477 1505 1561 1826 1892 à 100 fl. Lit. G. Nr. 47 62 429 599 603 844 947 955 1044 1371 1463 1654 18111813 1865 1933 1940 à 200 fl. Lit. H. Nr. 31 164 300 360 400 441 480 629 à 300 fl. Lit. J. Nr. 121 136 244 269 447 599 716 811 826 910 1039 1073 1093 1213 1448 15011517 1566 1634 1845 1883 2023 2033 2245 2264 2321 2431 2563 2679 2810 2846 3348 3525 3679 3700 3740 4080 à 500 fl. Lit. K. Nr. 191 263 284 494 555 667 689 919 936 à 1000 fl. Canton Freiburg 15 Fres.⸗Loose vom Jahre 1861. Ziehung am 15. April 1889. Gezogene Serien: Nr. 89 182 191 239 383 462 656 930 1158 1347 1425 1445 1545 1690 1762 1854 2012 2014 2030 2544 2558 2571 2694 3253 3298 3459 3468 3656 3864 3943 4154 4177 4466 4638 4698 4763 4950 4960 5042 5107 5170 5387 5662 5671 5704 5710 5923 5944 5954 6040 6688 6703 6719 6836 6936 7029 7030 7080 7107 7165 7237 7372 7515 7538 7682 7694 7788 7823 7980.— Die Prämien-Ziehung findet am 15. Mal statt. Oesterreichische 250 fl.⸗Loose von 1854. Ge⸗ winn⸗Ziehung vom 1. April 1889.— Heimzahlung am 1. Juli 1889. S. 2511 Nr. 18 à 100,000 fl. S. 2522 Nr. 16 à 10,000 fl. Auf alle übrigen in den am 2. Januar 1889 gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht aufge führten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 300fl. Handel und Berkehr. Frankfurt, 24. April. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12—18 Pf., do. geschälte 14— 18 Pf., Linsen 18—28 Pf., weiße Bohnen 16— 18 Pf., hiesige Kartoffeln per Gescheid 10— 12 Pf., Butter per Pfd. M. 1.15 bis — 1.30, Eier das Stück 5—6 Pf., Blumenkohl 40 bis 70 Pf., frische Suppenspargeln das Päckchen 20—40 Pf., frische Spargeln das Pfd. M. 2.— 8., franz. Kopfsalat das Stück 14—18 Pf., Sellerieköpfe 5— 20 Pf., franz. Romainsalat per St. 70— 100 Pf., Zwiebeln per Gescheid 20 Pf., per Centner M. 7.— 9.00, Caxotten das Päckchen 50—70 Pf., neuer Lattigsalat die Portion 20—30 Pf., Nüsse per Pfund 20— 28 Pf., Mauskartoffeln per Ge— scheid 20 bis 25 Pf., Spinat 50— 70 Pf., Rosenkohl 40-60 Pf., Schwarzwurzel 50— 70 Pf., gelbe Rüben die Portion 15— 20 Pf., rothe Rüben per Portion 20 bis 30 Pf., Grünkohl 40—50 Pf., Kastanten das Pfd. 15 bis 16 Pf., Rapunzel die Port. 40—50 Pf., franz. Erbsen per Pfd. 60—70 Pf., neue Gurken das Stück M. 2.00,“ Malteser Kartoffeln per Pfund 12— 15 Pf, Hopfen das Päckchen 4 Pf, neuer Rettig das Stück 20 bis 00 Pf., Radieschen 4 bis 5 Pf. das Päckchen, Zuckerschoten das Pfund 70—80 Pf. Frankfurt, 25. April. Frucht⸗ Bericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31.50— 33.50, Nr. 1 M. 29.25 bis 31.25, Nr. 2 M. 26.50— 27.50, Nr. 3 M. 24.50 ois 25.50, Nr. 4 M. 21.50— 22.00, Nr. 5 M. 18.00 bis 19.00, Milchbrod- und Brod-Mehl im Verband M. 54.00— 57.00, norddeutsche und westfälische Weizen— mehle Nr. 00 M. 25.75— 26.25, Roggenmehl(hiesiges) Nr. 0 M. 25.00- 25 50, Nr. 0/ M. 23.00- 23.50, Nr. 1 M. 21.00— 21.50, Nr. 2 M. 18.00- 19.00, Roggenkleie M. 10.— 00.00, Weizenkleie M. 9.50— 0.00 Malzkeime M. 9.60— 10.00, Spelzspreu M. 3.80, Rüböl im Detail M. 65. Obige Preise verstehen sich per 100 Kilo ab hier, häufig jedoch auch loco auswärtiger Stationen. Literarisches. Daheim Nr. 29 enthält: Ostern. Gedicht von Fr. Schanz.— Die weiße Dame von Blumeck. Forts.— Von Perlin nach Berlin. Schluß.— In Christi Ge burtsland. Von R. Koenig.— Bürgerlehre in deutschen Schulen.— Deutsche Natur-Sagen und Christt Leiden. Von O. Lehmann.— Am Famtlientisch: Spätes Ostern. Gedicht.— Bilder: Das Abendmahl von Uhde, und erstes und letztes Abendmahl von W. Zehme.— Wundersame Bilder. Von Th. Trede.— Friedrich Wilhelm II. über das Schriftstellern von Fürsten.— 3 Beilagen. (Eingesandt.) m. Wenn ich schwach bin, so bin ich stark. Predigt, gehalten am Sonntag Lätare 1889 von Superintendent Dr. Sell. Preis 25 Pf., 25 Exemplare M. 2.50. „Hütet den Glauben Eurer Kinder“ bildet die Ueber— schrift des kürzlich erschtenenen Hirtenbriefes von dem römisch⸗katholischen Bischof in Mainz. Hierselbst werden unter Anderm besonders die ge mischten Eben in ihrer Bedeutung für die Erziehung der Kinder besprochen. Genannter Hirtenbrief hat unsern Superintendent Dr. Sell veranlaßt in oben angeführter Predigt öffentlich zu antworten. Er stützt sich hierbei auf das apostolische Wort 2. Kor. 12. 0:„Wenn ich schwach bin, so bin ich stark“ Eine milde aber doch ernste Erwlederung. Nur mit Freude können wir diese Entgegnung be⸗ grüßen und wünschen, daß die Predigt die weiteste Ver⸗ breitung finden möge. 1 zogthum Hessen während des Monats März 1889. Milzbrand wurde festgestellt am 4. März bei einem krepierten Rinde in Zell im Kreise Bensheim, am 9. März bei einer notbgeschlachteten Kuh in Kostheim, im Kreise Mainz, ferner am 21. März in Wobnbach, im Kreise 4027 à 500 fl. Lit. K. Nr. 387 413 431 590 731 797 Friedberg, und am 23. März in Elbenrod, im Kreise Alsfeld, bei je einem krepierten Rinde. nächst zur Ausgabe gelangen. Die Maul und Klauenseuche wurde am 15. März auf dem Neuhofe bei Leibgestern, im Kreise Gleßen, unter dem aus 58 Stück bestehenden Rindviebbestande, am 19. März in Allendorf a. d. Lahn, Kreis Gießen, in einem Gehöfte bei 8 Stück Rindvieh und 5 Schweinen, und am 25. März in Offenbach in einem Gehöfte bei 8 Stück Rindvieb festgestellt. Der Bläschen ausschlag unter dem Rindvieh in Stammheim, im Kreise Friedberg, ist erloschen. In den Orten des Kreises Alsfeld Heidelbach und Schwabenrod herrscht die Seuche fort. Festgestellt wurde dieselbe am 17. März in Hetzbach, im Kreise Erbach, und am 30. März in den Orten des Kreises Dieburg Ueberau und Nieder⸗ Klingen. Die Räude gilt als vorhanden unter den Schafen in den Orten des Kreises Alsfeld: Vadenrod, Endorf, Erbenhausen und Appenrod; in den Orten des Kreises Büdingen: Dauernheim, Bindsachsen, Bleichenbach und Ober-Mockstadt und in einem kleinen Schafbestande in einem Gehöfte bei Trebur, im Kreise Groß-Gerau. Für den Tambour von Chambord sind im Ganzen eingegangen M. 229.—, welche wir heute an Herrn Pfarrer Briegleb in Pfeddersheim franed über⸗ sandten. Indem wir hiermit die Sammlung schließen, sagen wir allen edlen Gebern im Namen des Unter: stützten herzlichen Dank. Friedberg den 26. April 1889. Die Expedition des Oberhessischen Anzeigers. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. 5 Quasimodogeniti. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Stadtlirche. Nachmittags 112 Uhr: Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Diegel. Katholische Gemeinde. Samstag 4 Uhr Beicht. Sonntag 6 Uhr Beicht; 3 47 Uhr Austheilung der heil. Communtion. 0 Halb 10 Uhr werden die Ersteommunionkinder aus der Schule in die Kirche abgeholt; darauf ist das Hochamt, worunter die Kinder die erste hl. Communkon empfangen. 2 Ubr: Andacht mit Segen, wobei die Kinder das Taufgelübde erneuern. Lebensbersicherungs- und Ersparniß⸗Bank in Stutt⸗ gart. Der Abschluß pr. 1888 ergab trotz des fortge— setzten Rückgangs des Zinsfußes einen Ueberschuß von M. 2,971,680., welcher seiner Zeit voll und ganz an die Versicheiten zurückfließt. Im Jahre 1888 kommen M. 2,353,900. zur Rückvergütung Der Bankfonds hat sich von M. 66,402,931. auf M. 72,153,971. geboben, als Extrareserve sind darunter M. 13,802,946. begriffen. Seit Einführung des Dividendenplanes A 11(1887) wird dieser oder die steigende Dividende vorzugs weise benützt, und zwar der erstere Plan, weil bei solchem von Anfang an eine höhere Dividende als bei Plan 41 gewährt werden kann, und die steigende Dividende, weil bei dieser die Prämienzahlung alljährlich vermindert wird. Obwohl bei Plan AI erst 2—3 Erbschafts jahre eingetreten(zur vollen Erbschaft gehören 5 Jahre), konnte der Prozentsatz auf 38% erhöht werden; innerhalb der nächsten Jahre wird sich solcher durch weitere Erbschaften auf mindestens 40— 410% wetter erhöhen. Die Neu ein— tretenden kommen mit Fäͤlligwerden ihrer Dividende sofort in vollen Genuß, mit voraussichtlich mindestens 400,0. Policen der Bank sind nach amerikanischem Sprachge— brauch unanfechtbar und unverfallbar lung und in welchem Rang sie zu dienen haben, bietet die Bank für alle Gefahren die erwünschte Gewähr, und hinsichtlich ihrer Fonds alle und jede Garantie. Der Rechenschafts⸗Bericht der Bank soll dem⸗ 1663 Die heutige rationelle Gesundheits Pflege verlangt nicht allein die nützliche Bewegung und die Einathmung reiner Luft, sondern sie besteht auch darin, den Krank helten durch frühzeitige Vorbeugung den wuchernden Boden zu entziehen. So empsiehlt es sich, während der Promenade nicht zu versäumen, eine der vortheilhaft bekannten Sodener Mineral- Pastillen im Munde sich langsam auflösen zu lassen. Dieses trägt in Verbindung mit der frischen Luft wesentlich zur Linderung und Hetlung catarrhalischer Leiden bei, verbütet neue Erkältungen und Reizungen und bringk so bei Hals und Lungen Leiden eine ebenso wohlthuende wie genesende und vorbeugende Wirkung bervor. Bel Diphtberitisepidemien ist dieses Verfahren sogar dringend geboten, um dieser verheerenden Krankbeit vorzubeugen, denn es stebt fest, daß die Diphteritis-Pilze sich in den meisten Fällen in dem vorher catharrhalisch⸗ erkrankten Rachen ansiedeln. Mütter, lasset diese Vorsicht nicht un⸗ berücksichtigt, zumal diese Pastillen in allen Apotheken, Droguerien und Mineral Wasserhandl. zu dem e 166 Preise von 85 Pf. pro Schachtel zu haben sind. Die mit steigender Dividende Bethetligten erhalten eine um um 3% böhere Dividende als 1887. Die Durch dle kostenlose Mitübernahme der Kriegsgefahr für alle Wehrpflichtigen, gleichviel in welcher Stel“ 1 ol Filzl Eonn⸗ Hal 2 Euglis fert billig. r 1 55 ur oallene und ö rbige Herten acm, Fut zumwolltuch, ge, sowie Aollch, Stlol leinen oha een, Ticchde ber, Servie nutrbosen, 9 ragen, Hals! ssentraͤger, K 6, Corsetter Fanden, weiß Jabongstoffe J dFvößter Aus II. St er Packet 40 Alle I nößter Au ig — Sing % 60 Walk — = — 2 0 1 eren — 5 durde am 1 else G ace 925 0 Zur kommenden Frübjahrs⸗Saison und 10 5 eee N Filzbüte ae greg eng Sonn⸗ u. Regenschirme Ce für Herren und Damen, vurde dae Halsbinden ae Spazierstöcke, un Englische Gummiwasche Kberst biulg. C. 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