Austen ul, c a 0 310 Söllner, dn 1 75 Ga ser und zGabeh, 2 Ruftnesn mpfehlende hät, rschmleh, 5 Wedataht Heath len Jatbe, M. 1.30. Hlirschbom — esen, fe und Strumpf än Tücher, Kinderllaben Pressen bel wisler gehlogz ober 1889. Na. F Frankfurter, lemarki-Lollas, 4,000 Mark, darum de, sind a Drei Maß (H. 65d in Fraukuurt a. 9. Don. Kümult dung Kuaber f Engel. ruchsite gl ent ale fr an. ar 11 Gümmnn 1 1889. 5 Dienstag den 1. Bctober. M 116. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. 8 1 U f ö Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mitt 5; f g und Freitag 4 555. woch Kreisblatt für den Areis Friedberg. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Einsendung der Tage- und Handbuchs-Aus züge und der Kassesturzprotokolle, sowie der 8 S 3 Kostenverzeichnisse der Kreisboten. 5 Friedberg am 25. September 1889. N Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg unn die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, die Kirchen- und Stiftungs-Vorstände, die Vorstände der israelitischen ö Religionsgemeinden und die Rechner der betreffenden Fonds. . Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 13. September 1888— Oberhessischer Anzeiger Nr. 109— und vom 25. März 1889 — Oberhessischer Anzeiger Nr. 38— bringen wir die mit Anfang des nächsten Monats zu erfolgen habende Einsendung der Kassesturzprotokolle, er Hand- und Tagebuchs-Auszüge und der Abschriften der Kostenverzeichnisse der Kreisboten pro II. Quartal 188990 andurch in Erinnerung. Hierbei verweisen wir auf die Vorschrift in§. 16 der Instruction zur Dienstführung der Gemeinde-Einnehmer vom 4. Dezember 1877 bezw. in F. 15 der Instruction zur Geschäftsfürung der Rechner von Kirchen, Stiftungen und Schulen vom 18. September 1835, welche, wie vir mehrfach wahrzunehmen Gelegenheit hatten, nur in einzelnen Fällen vollständig befolgt wird, und beauftragen die Rechner andurch bei den ——— monatlichen Abschlüssen des allgemeinen Tagebuchs dem Abschluß stets folgende Anmerkung beizufügen: „Nach dem heute gleichzeitig mit vorstehendem Abschlusse vorgenommenen Kassesturz waren in Kasse baar vorhanden M. Pf. ede ach bens beni ß 1 2. Beugen e fehler sind mehr in der Kasse, c ð M. Pf. welche von mir zugeschossen(in der Kasse belassen) worden sind.“ (Datum.)(Unterschrift.) Wir erwarten, daß diese Vorschrift nunmehr genau befolgt wird und werden Nachlässigkeiten in dieser Beziehung ahnden. Die Vorstände wollen die Rechner hiervon noch besonders benachrichtigen. Dr. Braden. Polizeiverordnung i den Verkehr der Radfahrer auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen betreffend. 8 Auf Grund des§ 366 pos. 2, 3 und 10 des Reichsstrafgesetzbuchs wird für den Kreis Friedberg unter Zustimmung des Kreisausschusses nit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 12. Juli 1889 zu Nr. M. J. 18502 hinsichtlich des Radfahr⸗ N Velociped-) Verkehrs auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen verordnet, wie folgt: i ö N§. 1. Das Fahren mit Velocipeden ist nur auf Fahrwegen gestattet. Trottoirs, Bankette und Fußwege dürfen nicht befahren werden. N§. 2 Der Radfahrer ist zur gehörigen Vorsicht in der Leitung seines Fahrzeuges verpflichtet. Derselbe hat bei der Fahrt die rechte Seite der Fahrbahn einzuhalten und entgegenkommenden Fuhrwerken, Reitern, Radfahrern, Viehtransporten und dergleichen rechtzeitig und soweit sechts auszuweichen, daß das sichere Vorbeifahren ermöglicht wird. Falls dies die Umstände oder die Oertlichkeit nicht gestatten, hat derselbe vlange einzuhalten, bis die Bahn frei ist. Letzteres hat insbesondere zu geschehen beim Zusammentreffen mit marschirenden Militärabtheilungen, ffentlichen Aufzügen, Leichenzügen und dergleichen. Das Vorbeifahren an eingeholten Fuhrwerken, Reitern, Radfahrern, Viehtransporten und Neergleichen hat auf der linken Seite zu erfolgen. f 1 a f 1 2 i §. 3. Durch Ortschaften sowie an entgegenkommenden und eingeholten Fuhrwerken ꝛc. darf nur mit mäßiger Fahrgeschwindigkeit in ungemessener Entfernung und von mehreren Radfahrern nur hintereinander in einfacher Reihe vorbeigefahren werden. Ebenso ist an Straßen- bvendungen und Straßenkreuzungen so langsam zu fahren, daß das Fahrzeug erforderlichen Falls auf der Stelle zum Anhalten gebracht werden unn. Scheut ein Pferd bei dem Zusammentreffen mit dem Velociped, so hat der Radfahrer sofort anzuhalten. g l §. 4. Das Umkreisen von Fuhrwerken, Reitern und ähnliche Bewegungen, welche geeignet sind, den Verkehr zu stören und Menschen des Eigenthum zu gefährden, sind verboten. g 8 f 1 N 2 57 Ide e bpesudliche Velociped muß mit einer leicht zu handhabenden, helltönenden Signalglocke und zur Nachtzeit mit ein. N 1755 n Dt 1 von ihm eingeholten und zur Nachtzeit auch die ihm begegnenden Fußgänger, Fuhrwerke, Reiter, Rad⸗ sehrer Vehtransporte und dergleichen durch laute Glockensignale und wenn diese unwirksam bleiben, mit der Pfeife auf seine Annäherung recht— a en zu machen. Auch an Straßenwendungen und Straßenkreuzungen ist rechtzeitig ein Glockensignal abzugeben. a N 1 7 Führer von Fuhrwerken, Reiter, Begleiter von Viehtransporten u. s. w. haben entgegenkommenden oder sie einholenden Rad— N f 1 f Sei ter Seite hin angemessen auszuweichen. e 1 e. e Fuß danger, 75 Leiter uch Fuhrwerken oder Viehtransporten ein solches Verhalten zu leobachten, welches denselben das Einhalten der ihnen obliegenden Verpflichtungen ermöglicht, insbesondere ist jede Handlung verboten„welche dahin abzielt den Radfahrer am Fahren muthwillig zu verhindern, ihm solches zu erschweren oder seine Person und sein Fahrzeug zu gefährden. 5 9 Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften werden, soweit nicht durch dieselben auf Grund anderer Sun n Haͤhere 1 9 0 5 sind, gemäß F. 366 pos. 10 des Reichsstrafgesetzbuchs mit Geldstrafe bis zu sechzig Mark oder mit Haft bis zu vierzehn Tagen bestraft. Friedberg den 28. September 1889. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. b Kiel. S. M. Kanonenboot„Iltis“, Comm.] Rumänien ist gestern mit ihrer Mutter, der Laubach ee Königin von Cap. Lieut. Ascher, ist am 25. September Fürstin Wied, zu längerem Aufenchalte hier ein⸗ imänien Ane Cousine des Grafen von Lau- und beabsichtigt am 1. October wieder in See e 1„ be 9„ im hiesigen Schloß zum Besuch in Hiogo angekommen und beabsichtigt am 5. Oct. Ba d en⸗Daden, 28. Sept. Der Groß⸗ buch, kam gestern 9 nach Nagasaki wieder in See zu gehen. S. M. herzog von Baden ist heute hier eingetroffen i Wiesbaden. 8— 2 2 u und reiste. 85 Gesandtschaft des Kreuzer„Habicht“, Comm. Corv Cap. Rittmayer, und nach dem Schlosse gefahren, wo er Woh— br ird am Montag vom sist am 25. September in San Paolo de Loandasfnung genommen hat. r werden. Sie über- angekommen und beabsichtigt am 10. October München. Es erregt hier Aufsehen, daß niser Wilhe 0 5. f. f Di Bismarck wieder in See zu gehen. S. M. Schiffsjungen- der Prinz-Regent das Huldigungs-Telegramm biingt dem Kaiser ee ee e e schulschiff„Ariadne“, Comm Cap. z. See Claussen[des Katholikentages bis jetzt unbeantwortet 1 en 5 Gesandtschaft im Aus⸗ von Fink, ist am 26. September in St. Vincent gelassen hat. 2 8 5 i bin. estern wu en; sie überreichte dem angekommen und beabsichtigt am 3. October Stuttgart, 27. Sept. Der König, we cher rärtigen Amte n Briefe des Sultans wieder in See zu gehen. f sich gastrisch unwohl fühlt, blieb gestern auf den 1 5. Fürsten Bismarck. Wiesbaden, 28. Sept. Die Königin von Rath des Arztes hin im Bett. u den Kaiser un a Ausland. Oesterreich- Ungarn. Prag. Der Strafgerichtssenat verurtheilte 14 Theilnehmer an den Excessen zu Kladno zu schwerem Kerker von 8 bis 18 Monaten, fünf Theilnehmer zu einfachem Kerker von 5 bis 13 Monaten. Belgien. Brüssel, 28. Sept. Die hiesige „Chronique“ bestätigt die Meldung der„Köln. Ztg.“, wonach die Petersburger Regierung mit den belgischen Eisenwerken über den Bau einer Reihe strategischer Bahnen an der russisch⸗deutschen Grenze unterhandelt Holland. Rotterdam, 27. Sept. Gestern brach hier ein Streik der Quaiarbeiter aus. Als die Streikenden heute andere, nichtstreikende Arbeiter an der Entladung des Dampfers„Har— wich“ hintern wollten, griff die Polizei ein und trieb die Streikenden mit blanker Waffe aus— einander. Auch die Communalgarde wurde unter die Waffen gerufen.— 28. Sept. Die Zahl der Streikenden ist auf 7000 angewachsen. Der gesammte Hafenverkehr stockt. Gestern in den ersten Abendstunden rissen die Streikenden das Straßenpflaster auf und bewarfen die Polizei und die Bürgergarde mit Steinen, sodaß die— selben wiederholt ihre Waffen gebrauchen mußten. Mehrere Personen wurden durch Säbel- und Bajonettstiche verwundet. Jetzt ist die Ordnung wiederhergestellt. Abends beschloß die Versamm⸗ lung der Streikenden, die Socsalisten von der Bewegung auszuschließen, die Ordnung zu be⸗ wahren und die Arbeitenden nicht zu hindern. Auf die Frage des Vorsitzenden, ob unter den Versammelten Socialisten seien, rief die Ver⸗ sammlung:„Nein, es lebe das Haus Oranien!“ Einige Arbeiter, welche sich socialistischer Redens⸗ arten bedienten, wurden aus der Versammlung entfernt. Absendung von Cavallerie aus dem Haag ist abbestellt. Dagegen ist ein Marine⸗ detachement angelangt.— 29. Sept. Zwischen den Arbeitgebern und den Streikenden sind Ver— handlungen im Gange. Die Arbeit wurde bei— nahe nirgends wieder aufgenommen. Doch sind Ruhestörungen heute nicht vorgekommen. Dänemark. Kopenhagen. Das Königs paar gedenkt am 11. oder 12. October nach Athen abzureisen. Spanien. Madrid. Der spanische Ge⸗ sandte in Tanger telegraphirt, daß er im Hin⸗ blick auf die zufriedenstellenden Erklärungen der marokkanischen Regierung eine Audienz nachge— sucht habe, um dem Sultan sein Beglaubigungs— schreiben zu überreichen. — 28. Sept. Prinz Heinrich von Preußen ist heute hier eingetroffen. Italien. Rom. Die„Riforma“ erklart neuerdings, für das Budget des Kriegs und d Marine sei keine Erhöhung verlangt, der Finanz minister habe somit keinen Anlaß gehabt, sch derselben zu widersetzen.. Türkei. Konstantinopel. Ein kaiserliches Dekret setzt die Friedenspräsenzstärke der tüte schen Armee von dem gegenwärtigen Bestarde von 250,000 Mann auf 100,000 Mann herch, wodurch eine Ersparniß von zwei Million Pfund ermöglicht und das Gleichgewicht des Budgaz hergestellt wird. Rumänien. Bukarest, 27. Sept. De 8 Königin Natalie von Serbien ist hier einge 0 troffen; sie wurde vom serbischen Gesandten un dem Polizeipräfecten empfangen und ist noch en ful Abend nach Belgrad abgereist.— f Rußland. Petersburg. Das„Jourm 1 f de St. Petersburg“ erklärt das angebliche Tes U fun W gramm der„Independance Belge“ vom 25. d. M. über eine Dynamit-Explosion im Bahnhof vn Peterhof für erfunden. An der ganzen Nachritzs sei kein wahres Wort. Afrika. Sansibar. Nach einer Depescht von hier wäre ein Dampfer des Reichscommissags Wißmann von einem englischen Schiffe ange halten und durchsucht worden. Es wird wohl bald darüber eine befriedigende Aufklärung e, en Car . 3509 Ich beehre mich hiermit anzuzeigen, daß die Neuheiten für die kommende Saison, bestehend in: gurnirten& ungarnirten Damen-& Kinder-Hüten, sowie sämmtliche Artikel der Mode-Branche eing Friedberg im September 1889. Achtungsvoll etroffen sind. G. F. Aletter. Bekanntmachung. Der Civil Ingenieur H. Gruner von Bad-Nauheim beabsichtigt auf dem Grundstück Flur III. Nr. 89 der Gemarkung Bad-Naubelm eine Dampfmaschine aufzu— stellun Pläne und Beschreibung dieser Anlage liegen 14 Tage lang, vom Erscheinen dieser Bekanntmachung an, auf unserer Schreibstube zu Jedermanns Einsicht offen. Einwendungen sind binnen gleicher Frist bei Ver— meidung des Ausschlusses uns vorzubringen. Friedberg den 7. September 1889. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 3541 Dr. Braden. gläubi 1 Gläubiger-Aufforderung. Ansprüche an den Nachlaß der Tbeodor Kranz Wwe. in Friedberg sind binnen zwei Wochen bei dem Curator Heinrich Mondigler schriftlich einzureichen. Friedberg am 26. November 1889. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. 3543 Warthorst. Bekanntmachung. Im Firmenregister des unterzeschneten Amtsgerichts wurde beute folgender Eintrag vollzogen: Louts Strauß von Bad Naubeim betreibt daselbst unter der Firma S. Strauß ein Manuafaetur— waaren Geschäft auf eigne Rechnung. Bad⸗Nauheim den 18. September 1889. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Bauer. 3542 2 S ch ü tz . 7 Fasel-Eber-Versteigerung. Mittwoch den 2. October l. J., Nachmittags 1 Uhr, soll in der Wirthschaft des Jacob Kniß IV. dahler ein der hiesigen Gemeinde zustehender, zu schwer gewordener Fasel-Eber öffentlich meistbietend versteigert werden. Bruchenbrücken am 28. September 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. 3548 Wagner. Obligations Verloosung. Bei der heute stattgehabten Verloosung der Partlal— Obligationen der Gemeinde Büdesbeim, Kreis Friedberg, wurden die Nummern„5 und 36 à 171 M. 43 Pf. zur Rückzahlung gezogen. g Die Inhaber derselben werden hiermit aufgefordert, den Betrag hierfür nebst Zinsen bis zum 31. Dezember l. Is bet dem hiesigen Gemeinde Einnehmer in Empfang zu nehmen, da weitere Zinsen nicht bezahlt werden. 5 Büdesheim den 28. September 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Büdesheim. 3560 Otto. Ein zweispänniger Pferdewagen steht zu verkaufen bei 3492 Geschästs-Verlegung. Unser Geschäftslokal befindet sich jetzt im Hause des Herrn J. L. Rappolt, nächst der Burg, wo wir den — Restbestand unseres Waarenlagers, bestehend in Tuchen, Bukskins, Kleiderstoffen, Lamas, Cattunen, Druck⸗ zeugen, schwarzen und farbigen Sammten ꝛc. 2c., wegen Aufgabe dieser Artikel, zu jedem annehmbaren Preise abgeben. s Gebrüder Strauß. Kleidergestelle 3452 billigt bei Carl Damm, Usagasse. Eine große Parthie frischgeleerte F Salatölfässer, zum Krauteinmachen geeignet, bei 3442 Georg Gross. Knaben⸗Ueberzieher, Kaiser⸗ Mäntel von 4 Mark an. 489 G. Schulhof. Fertige Strohsäcke und Betttücher kauft man am billigsten bei 3127 M. Netscher. Schuhwaaren in großer Auswahl gut und billig bei 2515 Louls Waas. Schirm⸗ Reparaturen 3148 bei C. Kalbfleisch. Ein kleines Logis im oberen Stock meines Hauses ist zu vermiethen und kann bis Mitte Dezember bezogen werden. 3544 Carl Schäfer, Messerschmied Unterjacken und Unterhosen du Car Geschäfta⸗Anzeige. Einem verehrten hiesigen und auswärtigem Publik en zeige hiermit ergebenst an, daß ich am hiesigen Platze und in meinem Eltern⸗ 1616 hause ein Putzgeschäft eröffnet habe. Empfehle allen geehrten Damen mein Neuheiten der Saison in fertigen Damen und Kind, 5 hüten, sowie allen in dieses Fach einschlagenden Artie bon N 0 * und versichere prompte und billigste Ausführung. ie rda Friedberg. Hochachtungs voll Hewi 3488 Ida Romeiser. 1 Große Auswahl moderner 1 Filzhüte, Loden-& Seidenhült Selin Kappen, Regenschirme, Hosenträger, Cravatten, Kragen und Manschetten allerbilligst bei A. Steinbach. Se wämse, farbige Hemden, Reisetaschen, Strümpfe ze. 2, 50 3460 Heinrien Dien, Usagasse Filzhüte, Regenschirme 3468 bllligst bei F. Schmidt. Tricoltaillenn, Herren- Westen, Wollene Tücher, Kopfhüllen 1 in größter Auswahl zu bekannt billigen Vreisen empfiaß ee G. F. Aletten. Dickwurzmühlen in allen Größen vorräthig bei* Fauerbach b. Fr. H. Häuser, r 3491 4 Schmtedmeister. U 9 La Duleisima,* ist eine aus edlen ost- und westindischen Tabaken sen 5 fältig hergestellte 6 Pf. Cigarre, welche ihres mila e 0 pikanten Geschmacks wegen bestens empfohlen wird.— Alleinverkauf: Fr. Streckfuß. 35 Ein Lehrling „ di furt Nieder⸗Ros bach Karl Jüngft. 2679 verkauft billigst J. Keim, neben der Post. kann sofort eintreten bei 2 gegen Fauerbach b. Fr. H. Häuser, deich 3481 Schmiedmeister. lern el W 1 1 ö ai, 10 1 6 48 ischen Gg 80 5 Als Mitglieder des Stadtvorstandes empfehlen wir: Ernst Engel, Metzger. Prima Stearinlichter (nicht laufend, 4, 5, ter) per Pack 50 Pf. empfiehlt Carl Groß. Kaufmann. 5 3567 J A. Windecker. Eduard Hirsch, Kaufmann. Gevatter Schuster und Schneider schickt Heinrich Nausch, Mehlhändler. alle Mannen an die Wahlurne! Carl Trapp, Fabrikant. R Aujust. Adolf Windecker, Rechtsanwalt einsten Ural— Fadi f ö al⸗Caviar Ernst Windecker, Brauereibesitzer. 0 5 5 N 1½ Pfd. bel . Mehrere Büraer. 3365s Wilhelm Fertsch. Wahlvorschlag. een d le e ngen und i 0 15 0 we karl Damm, Kaufm. Carl Trapp, Jabnttan. 9„ne Frnst Engel, Metzger. 1 Adolf Windecker, Rechtsanwalt. u Johannes Koob, Kürschner. Erust Windecker, Bierbrauereibesitzer. 1 ee, Emanuel Löb, Fruchthändler. Viele Bürger. 5 15 ach einer D/ des Reichstonnse liscen Schffe u den. Es wid wa gende Austläunz! ich am hlesigen lag Ernst Engel. Georg Emmrich Hanstein — Carl Damm. Heinrich Mondigler. Aheige. Eduard Hirsch. Eduard Preußer. dere Carl Trapp. Viele Wähler. Wahlvor schlag! zgeschash geehrten Damen di gen Damen⸗ und git ich einschlagenden Au ligste Ausführung. Hochachtungsvoll u Romeiser modernen K Seidenhil egenschirm Cravatten, Nanschetl son ue Ger zteinbach 9 „14 N sihtnk⸗ heitttunterhosn,“ 186 aschen, Strümpfe.! Diehl, Naas fal 55 1 10% H. Hale I 44 bei men TTT... ͤ ͤ—— 2—* bis% 00 Aer sige. Spazierstöcke, Gummi⸗ pe Agen und Universal⸗Wäsche 1 e Agent gesucht. 5540 fee C. Halh fleisch. es Gemeinderaths nachstehende Männer: üble Prima blauen Uilriol Snzesggia den een 0 bb, — Die Rheingauer Cognac-Gesellschaft Frank⸗ 4 75 kurt a. M. sucht für Friedberg und ö 0 gegen hohe Provision einen tüchtigen a 8 i aarenhänd— welcher bel Wirthen und N 3545 zugelaufen. 3550 C. W. Schaubach, Nieder Florstadt. Exped. d. Anz. 3547 hing, bern gut eingeführt ist. Wähler! Zur Stadtrathswahl unterbreiten wir Ihnen in letzter Stunde die Namen einer Anzahl Männern, die ein freies selbstständiges Urtheil für alle städtischen Angelegenheiten haben, das Wohl aller Klassen der Bevölkerung gleichmäßig im Auge haben und aufs Beste und vissenhafteste prüfen werden. Mitbürger gebt Eure Stimmen den Herren: Carl Trapp, Fabrikant. Koob, Kürschnermeister. Ferd. Damm jun., Kaufmann. H. RNausch, Mehlhaͤndler. G. Karg, Reallehrer. H. Bindewald, Möbelhändler. W. Kreuter III., Hof⸗Metzgermeister. Viele Wähler! * I An unsere Mitbürger! Laßt Euch durch alle Schreibereien nicht irre machen und wählet morgen als Mitglieder Louis Waas, Johannes Koob, Carl Trapp, Ernst Engel, Adolf Windecker. Eduard Hirsch, Ernst Windecker. Viele Wähler aus allen Klassen. Halsbinden, Hosen⸗ Georg Gross. welche nicht nach der Ehre streben, sondern wirklich an der Arbeit zum Wohl der Stadt thellnehmen wollen. Als solche empfehlen wir Ihnen: Ernst Engel, Carl Trapp, Ernst Windecker, Carl Damm, Heinrich Rausch, Webshandler, Heinrich Mondigler, Eduard Preußer. 355 , Dienstmadcher ordentliches ten ma en für Hausarbeit gesucht. 3566 Ferdinand Damm. Freunde! 1857 Auch wir wollen sorgfältige Wahrung unserer Inte— ressen. Der Latb Brod darf künftig blos 30 Pf und das Pfund prima Ochsenfleisch blos 50 Pf. kosten. Leberwurst gilt als Zugabe. Halten wir standhaft zusammen und wählen wir in den Gemeinderath die Herren: Barbier Wilhelm Scheuch, Kutscher Erust Hanstein, Schneider Joseph Ring, Dachdecker Heinrich Baumann, Schneider Döpp, Kupferschmied Martin Mondigler, Gärtner Gottmann. — Diele Hegner der tdeneren Sebengmittelpreifg. 2 gebrauchte, sehr gut erbaltene Säemaschinen hat billig zu verkaufen 3456 Wilh. Häuser. Achtung! Die Ausübung der Wahl erfordert nur die Zahlung I. Zieles Communalsteuer. Uenderungen und Streichungen auf dem Wahlzettel dürfen nur mit Tinte geschehen. 3553 Neue Kastanien 3532 bei Wilhelm Fertsch. * Mitbürger! Wählt keinen Metzger in den Gemeinderath! Schlachthaus sei die Parole! Bos. Mansardenwohnung, 3 Zimmer, Küche zc., zu vermiethen. 3558 S. Neuhof. Durchfall in Sicht! In Nauheim durchgefallen. In Büdingen auch durchgefallen. In Friedberg wohl ebenfalls durchfallen. 3557 Plumps. Für 2 junge Leute ein Umgegend Aigen Eine grosse gestreifte bogge Zimmer nebst Kost.„ —— 1 8 — Sr be e 2— ——— ͤ—ö—mZꝛͤ—jͤ 8—— — — — d — Mitbürger! Einsender dieses wollte den Wahlvorschlag, der sich auf der Rückseite des Haupt— blattes vom Samstag obenan befindet, seinen Mitbürgern recht dringend an's Herz legen. Derselbe geht von der Versammlung in Kürschners Gartensaal aus, und es ist ja kein Geheimniß, daß diese Versammlung größtentheils aus den Männern bestand, die Herrn Hieronimus als Beigeordneten letzthin öffentlich empfohlen haben; es sollte keine öffent⸗ liche Versammlung sein, denn in derselben hätte man sich schwerlich geeinigt, man wäre durch ständigen absichtlichen Widerspruch zu keinem Resultate gekommen. Die ca. 40 Männer, welche in dieser Versammlung die Candidaten aufstellten, thaten dies erst nach vielseitiger Debatte und unter Abwägung aller Verhältnisse; es waren nicht nur Männer einseitiger Ansicht erschienen, sondern sehr heftige Gegner der indirecten Be⸗ steuerung, die auch mit ihrer Ansicht durchaus nicht hinter dem Berge hielten. Wer ist denn nun bei der Gegenpartei? Vorab die„Deutsch-Freisinnigen“,(wurde doch ganz offen von Einigen derselben bemerkt„der national-„miserablen“ Wirthschaft im Ge— meinderathe muͤsse ein Ende gemacht werden“), die Socialdemokraten, einige Juden (nicht alle— die ihrem verdienstvollen Glaubensgenossen Herrn Hirsch die Ehre im Stadt— rath zu sein nicht mehr gönnen), die Metzger(denen das Schlachthaus ein Dorn im Auge ist) und einige Bierbrauer und Wirthe(die das ihnen unbequeme Octroi beseitigt sehen möchten); hinzu kommen einige von den Genannten abhängige Leute. Sind dies Sonderinteressen, oder sind es keine?! Der ganze übrige überwiegende Theil der Bürgerschaft aber ist dringend gebeten, sich weder durch ernstgemeinte, noch durch fingirte, noch durch auf Zersplitterung berechnete Wahlvorschläge einzulassen, sondern am 1. October zur Wahlurne zu treten und ohne Streichung eines Namens zu wählen: die Herren Johannes Koob Louis Waas Carl Trapp Eduard Hirsch Ernst Windecker Adolf Windecker Ernst Engel. Zettel mit diesen Namen werden sowohl in der Stadt verbreitet, als auch am Wahllokale ausgegeben werden. 3561 Mitbürger! Wir schlagen Ihnen folgende Männer zum Gemeinderath vor: Ernst Engel, Metzger. Carl Damm, Kaufmann. Ernst Windecker, Brauereibesitzer. Eduard Preußer, Landwirth. Carl Trapp, Fabrikant. Georg Emmrich Hanstein, Metzger. Heinrich Mondigler, Mechaniker. Um bei den bevorstehenden Gemeinderaths-Wahlen eine Stimmenzersplitterung zu vermeiden, haben sich am 26. September eine größere Anzahl hiesiger Einwohner aus allen Klassen in Kürschners Gartensaal dahin geeinigt, daß nach Abwägung aller Verhältnisse sie nachstehende Candidaten für die Ersatzwahlen zum Gemeinderath ihren Mitbürgern vorschlagen wollen: Johannes Koob, Louis Waas, Carl Trapp, Eduard Hirsch, Ernst Windecker, Adolf Windecker, Ernst Engel. 8 Windecker's Felsenkeller. Dienstag Abend 8 Uhr: 1 Zu Ehren der neugewählt; Stadträthe Frei- Concert bei welchem den neuen Stadträthen Gelegenheit gebite ist, den Wahlabend verherrlichen zu helfen. 3561 Es ladet dazu ein C. Rruse Bescheidenheit ist eine Zier! 9d hi Warum die Advocaten nicht gleich alle Vier 3516 Mehrere Wählen Mitbürger! Warum findet man auf den von gewisser interessing Seite inspirirten Wahlvorschlägen nicht die Namen dig el llt Kaufmann Wilhelm Bernbec, do Kaufmann Ernst Häberle, 0 Kaufmann Ludwig Weis? 1 0 Das sind doch Männer, die, frei von jegliche Feneh Streberthum, durch stets bewiesene Ehrbarkelt Charakterfestigkeit, sowie durch Reife des Urtheils gu. i radezu geschaffen sind, einen Gemeinderathsposten wür Anefft auszufüllen. Ein Wähler. Bürger! 9 wählt Männer, die makellos im bürgerlichen Leben de steben, Sinn und Herz für ihre Mitbürger haben auh unsere Freunde immer(nicht blos zur Wahl) sind. Wir empfehlen aufrichtigst: Ernst Engel. ö Carl Damm. ö Wilh. Kreuter III. Carl Trapp. 0 sümmte Hch. Mondigler. Georg Emmrich Hanstein. Aug. Valentin. 9500 Mitbürger! Habt Ihr Euer eigenstes Interesse im Auge und walt ö Ihr stets gutes und billiges Fleisch essen, dann mug o.. blos Anhänger des öffentlichen Schlachthauses in ug tobinz Gemeinderath gewählt werden. 0 3569 Ein Wohlmeinender. Mitbürger“ Die Versammlung unter dem Vorsitz des Herrn Rech l anwalt Jöckel in Kürschners Saal bestand nur 3 0 kaum 30 extra und geheim geladenen Leuten derseltg ab Pfe: Richtung, und war keine öffentliche Bürgerversammlun, Ttzordt wo Jeder hingeben konnte, um sich offen aussprece zu können. Lasse sich darum Niemand beirren, sondern wall Jeder nach seiner freien Ueberzeugung. Wir haben noch Männer, denen das Wohl der Stach sehr am Herzen liegt, welche aber glauben, daß dg Oetroiweg nicht der richtige ist, sondern welche dunt direkte Besteuerung die Besitzenden nach Maßgabe ihr Vermögens heranziehen wollen, wozu ja die Leute w guten Geschäften ihr Theil auch beitragen müssen. Wir wenden uns daher nochmals dringend un wanne Gerechtigkeitssinn der Wähler. Helfen Sie also nicht einer Part welche die Geschäftsleute hemmen und schädigen wal!“ Wenn die Geschäfte in einer Stadt nicht gut gehen, dart“ steht es mit Allem schlecht, denn eins hangt am anders Das Oetroi paßt absolut nicht für unsere hlesigen klehhn städtischen Verhältnisse. Außerdem aber sind wir üben zeugt, daß die von uns vorgeschlagenen Männer auch ii Uebrigen die Interessen der Stadt mit richtiger Uebe legung zu wahren wissen. 9563 Hanauer Bier aus der Aetienbrauerei Nicolal wird verkauft in Flasche und im Glas. 3551 Casino. Großes möblirtes Zimme vermiethet sofort Kalserstraße Nr. 5. 6 5 .— 1 3000 Ci 5* nsdlee Wohn⸗ u. Schlafzimmet (Kaiserstraße) zu vermiethen. 0 Bei wem? sagt die Exped. d. Anz. 35¹ Verantw. Ned.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu eine Beilage.)