bwindigkelt, berg i Erschütterungn * ö 5 uerung. 3 gabrik Aetlen- 10 er, Schmit 855 18 einträglichste ud 1 2 8 he zu Nieder⸗ 3 heit auszuleihen. Kirchenrechner. E N den n Einsaß. e elag 254 „Trottoir „ Bauver- ten- und F. 6220 eh. nger,⸗ M. 9 * 5 0 falt, . in Worms wurde zum Kreisbaumeister in Alzey, der Kreisbaumeister Limpert in Alzey zum Kreis— meister bei der dortigen Saline ernannt und der Diensteigenschaft nach Alzey versetzt. sagte nach dem„Fr. J.“ ihre Ankunft in Wies— genehmigt. den§ 1 ohne Erörterung, sodann die§§ 2—8 angenommen. Staatssekretär Oehlschläger sprach setzes nehmen nach dem„Fr. J.“ die Abände— v 0 1880. Hepartements ernannt werden soll, bestätigt sich. Dienstag den 26. März. M 37. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Kreisbaumeister Groß Baumeister in Erbach, der Kreis-Bauaufseher— Aspirant Kögel zu Bad-Nauheim zum Siede— Kreisbauaufseher Obenauer in Worms in gleicher Wiesbaden. Die Kaiserin von Oesterreich baden ab. Ein Grund dafür ist nicht bekannt. Berlin, 23. März. Reichstag. In dritter Lesung wurde der Nachtragsetat ohne Erörterung In der hierauf folgenden zweiten Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Erwerbs- und Wirthschaftsgenossenschaften, wer— sich sympathisch für die Commissionsanträge aus. — Die Abänderungen des Strafgesetzbuches und des Preßgesetzes an Stelle des Socialistenge— rungen der§§ 130 und 131 des Strafgesetz— buches und§ 23 Nr. 3 des Preßgesetzes in Aussicht. Das Socäalistengesetz soll mit dem Tage wieder in Kraft treten, an dem die vor— stehende Novelle aufgehoben werden wird. — Das„Fr. J.“ theilt mit: Die Nachricht, daß General Verdy du Vernois als Kriegsminister in Aussicht genommen und General Vogel von Falkenstein zum Chef des allgemeinen Kriegs— — Die Samoa ⸗-Conferenz soll erst Anfang Mai zusammentreten. Kiel. S. M. Kanonenboot„Wolf“, Com— mandant Cap.⸗Lieut. Credner, ist am 21. März n Soerabaya eingetroffen und beabsichtigt am 1. April wieder in See zu gehen. Ausland. 22 22. neten Orban und Kaas besprachen unter hef— gierung die gestrigen Demonstrationen, wogegen die Rechte protestirte. 50. Consolidirung Ungarns hin, verurtheilte den 1 Oesterreich-Ungarn. Wien, März. Das Abgeordnetenhaus nahm in namentlicher Abstimmung den Budgettitel der Centralleitung des Unterrichts mit 153 gegen 89 Stimmen an. Dafür stimmte die ganze Rechte, ausgenommen die Jungczechen.. 22. März. Die Abreise des Kaiserpaares und der Erzherzogin Valerie von Pest nach Wien ist verschoben. Dieselben bleiben noch einige Tage in Pest.— König Milan empfing heute die Besuche des deutschen und des türki⸗ schen Botschafters. Milan reist morgen früh nach Belgrad zurück. — Gegenüber von Mittheilungen über die angebliche Errichtung eines neuen Armeecorps jn Galazien wird competenterseits erklärt, daß is sich nicht um die Neuschaffung eines Armee⸗ torps, also nicht um eine Verstärkung der Wehr—⸗ macht, sondern einfach darum handle, daß ent⸗ sprechend dem erhöhten Truppenstande in Gali⸗ len auch in Mittelgalizien ein Corpscommando battonirt werde. Pest, 22. März. Unterhaus. Die Abgeord— tigen Ausfällen gegen die Polizei und die Re— Tisza antwortete unter Rechten und Widerspruch W Beifall der stürmischem Beifa seine Wirksamkeit zur der Linken. Er wies auf Appell an die Straße und erklärte, die Unter— werfung der Majorität unter die Tyrannei der Minorität im Interesse des Landes niemals annehmen zu können. Er stellte die Ausfälle im Parlamente gegen die ihre Pflicht erfüllende Polizei als beispiellos hin. Der Präsident rief mehrfach oppositionelle Abgeordnete wegen be— leidigender Zwischenrufe zur Ordnung.— Der Unterrichtsminister erließ anläßlich der jüngsten Demonstrationen ein Reseript an den Senat der Universität und wies denselben an, die Discipli— narverordnung streng zu handhaben. Die Tumul— tuanten bei den gestrigen Unruhen bestanden vorwiegend aus jungen Burschen der untersten Schichten. Dieselben sammelten sich in den ent— legenen Gassen vor der Hatvanergasse, wo die Polizei energisch einschritt, die Menge zerstreute, die Flüͤchtenden verfolgte. Dabei fanden die ge— meldeten Verhaftungen statt. Das Militär schritt nicht ein. — Dem„Pester Lloyd“ zufolge dürfte Mi— nisterpräsident v. Tisza in nicht ferner Zeit das Portefeuille der Finanzen abgeben und selbst wieder das Innere übernehmen. Vorläufig über— nimmt Arbeitsminister Baroß die Leitung des Ministerims des Innern. Frankreich. Paris. Ein bei Derouldde beschlagnahmtes Couvert, das Verzeichniß der Mitglieder der Patriotenliga in Elsaß Lothringen enthaltend, wurde ihm von dem Untersuchungs— richter uneröffnet zurückgegeben. — 23. März. Mehrere Zeitungen meldeten, ein Torpedoboot sei auf einer von Havre aus— gehenden Fahrt in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag infolge hohen Seegangs bei Bar— fleur gekentert; die Mannschaft, aus 13 Per— sonen bestehend, sei ertrunken. In dem heutigen Ministerrathe theilte der Marineminister den wahrscheinlichen Verlust des Torpedobootes Nr. 110 mit. Nach der Darstellung des Mi— nisters haben am Morgen des 21. März vier Torpedoboote Havre bei ruhigem Wetter ver— lassen, kurz darauf überraschte dieselben schlechtes Wetter. Während drei Boote Havre bezüglich Cherbourg wieder zu erreichen vermochten, ver— schwand das Torpedoboot Nr. 110. Alle Nach— forschungen waren vergeblich. Der Minister hat infolge dessen Befehl erlassen, alle Tor— pedoboote von der Bauart Nr. 110 behufs Um— änderung in Reserve zu stellen. In der Kammer wurde das Ministerium über den Fall inter— pellirt. Admiral Krantz erwiederte auf die An— frage Martimprey's, es seien etwa 50 Torpedo— boote nach Art des Torpedobootes Nr. 110 ge⸗ baut. Es seien sofort Maßregeln getroffen, dieser Art Boote größere Beweglichkeit zu geben. Die Umänderung werde ca. 15,000 Fr. für ein Torpedoboot kosten. Martimprey dankt für die Auskunft. Nach kurzer Erörterung des Ver— fahrens der Commissionen, welche beauftragt waren, diese Torpedoboote abzunehmen, wurde die einfache Tagesordnung angenommen. Großbritannien. London, 22. März. Das Unterhaus nahm die erste Lesung der Bill zur Einlösung der noch unconvertirten Zproc. Consols bis zum 6. Juli an. Der Gesammtbe— trag ist 41 Millionen, in den Händen des Pub⸗ blikums befanden sich aber nur 29 Millionen. Die Einlösung erfolgt mittelst zu creirender 2/ñproc. Consols oder durch Ausgabe von Schatzamtswechseln. Serbien. Belgrad. 16 Flüchtlinge aus Pirot, welche zur Zeit des letzten Krieges wegen Hochverraths verurtheilt worden waren, wurden begnadigt. Dieselben kehren aus Bulgarien nach Serbien zurück. Rußland. Petersburg. Der„Grashdanin“ erfährt, daß die Realisirung des vorjährigen Reichs— budgets einen Ueberschuß von ca. 60 Million Rubel ergeben hat. Egypten. Kairo, 24. März. Das Reuter'sche Bureau meldet von hier, Mohamed Berawi sei dort aus Omdurman eingetroffen und habe mit— getheilt, der Scheikh Senussi habe die Derwische aus Darfur und Kordofan vertrieben. Diese Provinzen seien gegenwärtig von den Leuten Senussis besetzt. Berawi fügte hinzu, er habe im Juli des vergangenen Jahres 6000 Mah— disten auf Dampfböten und anderen Schiffen gegen Emin Pascha begleitet. Die Mahdisten hätten bei Bor eine vollständige Niederlage er— litten, fast alle seien getödtet. Die Leute Emin's hätten die Dampfboote und viele Munition er— beutet. Berawi selbst sei mit 100 Leuten nach Omdurman entkommen. Aus Stadt und Land. Friedberg. Wegen verschiedener Hindernisse mußte die Monats-Versammlung des„Evangel. Vereins“ für März bis zum Mittwoch den 27. März verschoben wer⸗ den(Annonce siehe in heutiger Nummer). Wegen zu ge— wärtigenden wichtigen und interessanten Verhandlungs— gegenständen wird um recht zahlreichen Besuch gebeten. Friedberg. Die hiesige Realschule und das Pro— gymnasium waren im verflossenen Jahre von 291 Schülern besucht und zwar von 140 einheimischen und 151 aus⸗ wärtigen. Der Confession nach vertheilten sich dieselben in 214 Evangelische, 27 Katholische und 50 Israelittsche. Das Progymnasium besuchten 69 Schüler. Eröffnet wurde das Schuljahr mit 278 Schülern, eingetreten sind 13, abgegangen 17, so daß der Bestand am Schlusse des Schuljahres 274 Schüler beträgt. Die Prüfungen finden am 5. April, der öffentliche Schlußaktus am 6. April in dem Realschulgebäude statt. v. Friedberg. In der Suppenanstalt wurden vom 1. März bis zum Schluß den 19. März abgegeben: 1667 Liter Suppe unentgeltlich, 48½ Liter gegen Zahlung (M. 12.45 einschließlich Geschenke), zusammen 17157 Liter, also im Durchschnitt täglich rund 90 Liter. Seit Er— öffnung der Anstalt in diesem Winter am 2. Januar d. J. wurden abgegeben 6713 Liter, oder durchschnittlich täglich rund 87 Liter. Auch in diesem Jahre haben sich die Armen beim Schluß der Anstalt durchaus dankbar erwiesen. b. Groß⸗Karben. Bei der am 22. d. Mts. da⸗ hier stattgefundenen Bürgermeisterwahl wurde von 154 abgegebenen Stimmen der frühere Bürgermeister Lanz mit 147 Stimmen wieder gewählt und ist dies Ergebniß gewiß ein sehr günstiges. Lanz hat das Bürgermeisteramt dahier schon längere Jahre stets treu und ehrenhaft ge— führt, er kann mit berechtigtem Stolz auf seine bisherige Amtsthätigkeit zurückblicken und verdient die größte Achtung und Anerkennung seiner Mitbürger. Möge er noch recht lange in seinem Amte zum Wohl seiner Ge— meinde wirken. Gießen, 21. März. Den Schluß der Schwurge⸗ richtssitzungen machte die Strafsache gegen Adolf Seum, Geichtsschreiber-Aspirant von Nidda, wegen Verbrechens im Amte. Das Urtheil lautete in eine Gesammtzucht⸗ hausstrafe von 4 Jahren, unter Aufrechnung der Unter⸗ suchungshaft von zwei Monaten, sowie in eine Geld— strafe von 800 Mark, welche im Falle der Uneinbring— lichkeit mit 40 Tagen Zuchthaus zu verbüßen ist, und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte für die Dauer von 5 Jahren. Allerlei. st. Frankfurt. Laut einer zu Stande gekommenen Vereinbarung wird die berühmte Sängerin Frau Pauline Lucca im Opernhause an zwei Abenden als Gastin auf— treten, und zwar am Donnerstag den 28. März, an wel⸗ chem Tage Frau Lueca die Titelpartie in Bizet's„Car⸗ men“ singen wird, und am Montag den 1. April. Für den zweiten Abend wählte Frau Lucca ein ganz eigenartiges Programm, welcher die Künstlerin nach verschiedenen Rich⸗ — Frau Lucca wird im„Schauspiel⸗ director“ die Frau Lange und im„Versprechen hinterm Herd“ die Nand'l zur Darstellung bringen. Zwischen diesen beiden Stücken, wird die Künstlerin mehrere Coneert⸗ Nummern zur Ausführung bringen, welche sich bei den Concerten derselben stets des größten Beifalls zu erfreuen gehabt haben. Köln, 21. März. Nach elner Meldung der„Köln. Volksztg.“ sind durch die Exploston zweier Patronen⸗ buden in der Rhönfahler Actien⸗Dynamit- Fabrik vier Menschen getödtet worden. Der Nachtwächter wurde in der Schwefelbude erstickt gefunden. Berlin. In entsetzlichster Weise endete am Sams⸗ tag Abend das Geburtsfest eines in der Ritterstraße wohnenden J. Seine Frau hatte ihm und seinen Gästen als Festmahl Fische bereitet und während der Tafel unterhieet sich J. in fröhlichster Welse mit seinen Tisch⸗ genossen. Doch plötzlich verstummte er. Nur durch Gesten vermochte er seiner Umgebung verständlich zu machen, daß er eine Gräte verschluckt habe. Nach allen Selten stob die Gesellschaft auseinander, so schnell als möglich ärztliche Hilfe herbelzuschaffen, doch noch ehe solche zur Stelle, war J. erstickt. Hamburg, 20. Marz. Der Capitän, der Arzt und 3 Matrosen des auf der Fahrt nach Santos, Rio und Bahla begriffenen Schraubendampfers„Argentina“ von der Hamburg Südamertkanischen Dampfschiff- Gesellschaft sind am gelben Fieber gestorben. Lemberg, 22. März. In mehreren Bezirken sind theilweise Ueberschwemmungen eingetreten. Rom, 23. März. Aus Heidelberg eingetroffene Pro— fessoren und Studenten besuchten heute die Universität und wurden beim Erschelinen mit den Rufen: Es lebe Deutschland, es lebe Kaiser Wilhelm empfangen. Die deutschen Studenten antworteten mit Hochs auf Italten und den König Humbert und wohnten hierauf der Vor⸗ lesung des Professors Lina bei. Die römischen Commi— litonen geletteten sie alsdann zum Bahnhof. Mitte April gedenken die Heidelberger wieder hier einzutreffen und wird dann ihnen zu Ehren ein Bankett veranstaltet werden. 1 tunßen hin zeigt. Was werden die Leute sagen? Plauderei von Klara Schott. „Was werden die Leute sagen?“ Diese Frage kann unser Dasein vergiften, unser Leben ver— kürzen. F„,̃ Was werden die Leute sagen?“ fragt die in Dürftigkeit lebende Vornehme, die ihren Kindern nur eine einfache Erziehung geben kann, und bringt mit Rücksicht darauf Opfer, welche tief in das Familienleben eingreifen, den Mann, die Kinder und sie selbst unglücklich machen. „Was werden die Leute sagen?“ fragt das alternde Mädchen,„wenn ich heirathe? Werden sie mir glauben, daß ich oftmals gewählt wurde, werden sie nicht denken, ich sei„sitzen“ ge— blieben?“— Die Frage beängstigt sie, und am Rande ihrer Jugend reicht sie ihre Hand— der Leute wegen— Einem, dem ihr Herz nicht gehört. „Was werden die Leute sagen?“ fragt die Braut, die mit Schrecken wahrnimmt, daß der Mann ihrer Wahl ihrer nicht würdig ist. Wissent— lich geht sie ihrem Unglück entgegen, indem sie ihm zum Altar folgt, denn—„was wurden die Leute sagen, wenn sie das Verhältniß löste? „Was werden die Leute sagen?“ fragt die junge Künstlerin mit Herzklopfen, wenn sie er— kannt hat, daß der Weg, den sie von ihren Eltern ertrotzt, nicht der richtige war, daß ihre Verwandten recht gehabt, als sie ihr Talent für nicht ausreichend erklärten. Soll sie umkehren? — Wie gerne thäte sie es, sie weiß ja genau, daß ihre Eltern sie gerne wieder in ihr Alltags— leben einführten, aber—„was werden die Menschen sagen?! Tausenden, die sich daran gewöhnt haben, auf das Urtheil Anderer mehr als auf ihren Seelenfrieden zu geben, wird diese Frage zum Fluche. Was sind„die Leute,“ die heute leben und morgen todt sein können? Soll mein Ge— schick in den Haͤnden Derer liegen, die wie Spreu sind?— Soll ich, um es ihnen recht zu machen, mein Lebens Glück opfern? Werden uns„die Leute,“ auf die wir Rücksicht nehmen, beistehen, wenn wir uns unglücklich fühlen? Unser Un glück kommt ihnen so gelegen wie unser Glück; beides dient zur Unterhaltung. Liebe Mitschwestern, laßt uns unserem Herzen und Verstande folgen und nicht„nach den Leuten fragen.“ Ein Missionär erzählte einst von einem gefangenen Koͤnigssohn, welcher nach einigen Jahren der Gefangenschaft unter der Bedingung freigegeben wurde, daß er sich zur Mittagsstunde durch die ganze Stadt fuhren lasse. „O,“ sagte der Jüngling,„was werden die Leute für Gesichter machen?“ „Du weißt noch nicht, wie Du hindurch ge⸗ führt werden sollst,“ anwortete der Könsg.— Als die Stunde nahte, gab er ihm eine bis an den Rand mit Milch gefüllte Kristallschüssel in die Hand.„Sobald Du einen Tropfen verschüttest, bist du des Todes,“ sprach er. Dicht hinter den Jüngling trat mit gezücktem Dolch einer der Schergen des Königs, um ihm denselben in den Nacken zu stoßen, sobald ein Tropfen aus der Schüssel zu Erde fiel. Von weit her waren die Menschen zusammen⸗ geströmt, um den Königssohn auf seinem gefähr— lichen Gange zu sehen. Kopf an Kopf stand die Meuge auf den Straßen, alle Fenster waren besetzt, sogar auf die Dächer waren einzelne ge— stiegen. Als der Jüngling seinen Weg durch die in athemloser Spannung harrende Menge vollendet hatte, trat der Konig zu ihm:„Nun!“ fragte er,„was haben die Leute für Gesichter gemacht?“„O, König,“ antwortete der Jüng⸗ ling,„ich habe keines gesehen. Ich sah nur mein Leben in meiner Hand und den Tod in meinem Nacken.“ Laßt uns wie der Jüngling handeln, laßt uns nicht umschauen, sondern auf uns selbst achten, denn wir tragen unser Lebensglück mit uns herum. Handel und Verkehr. Friedberg, 23. März. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.90—1 M. Eter 1 St. 6, 2 Stück 11 Pf. Gleßen. Der am 19. und 20. d. Mts. dahtler ab⸗ gehaltene Viehmarkt war trotz sehr ungünstiger Witte⸗ rung sehr gut befahren. Es waren aufgetrieben: 7 Pferde, 1755 Stück Rindvieh und 387 Schweine. Nächster Markt Dienstag den 2. und Mittwoch den 3. April und findet am letzteren Tage auch Krämermarkt statt. Das Verlesen der Stände beginnt Morgens 7 Uhr. Gießen, 23. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund M. 0.95 bis 0.98, Eier 1 Stück 5 Pfg., 2 Stück 00 Pfg., Käse per Stück 5 bis 8 Pfg., Tauben per Paar M. 0.70—0.85, Hühner per St. M. 1 bis 1.20, Hahnen per St. M. 1.80— 2.30, Enten per St. M. 2.20— 2.50, Ochsenfleisch per Pfd. 6068 Pf., Kuh— und Rindfleisch 45— 54 Pf., Schweinefleisch 50— 60 Pf., Hammelfleisch 54—64 Pf., Kalbfleisch 50 Pf., Kartoffeln pro 100 Kilo M. 6.— 7.00, Zwiebeln per Ctr. M. 8.00. Frankfurt, 22. März. Engros⸗-Markt. Heu pro 100 Kilo M. 6.60—8.80, Stroh pro 100 Kilo M. 6.10 bis 7.00, Butter pro 50 Kilo M. 92.00— 97.00, Eier das Hundert M. 5.00—6., Erbsen 100 Kilo M. 18 bis 23.00, do. geschälte M. 20— 30, Linsen M. 34 bis 52, welße Bohnen M. 23.—25 50, Blumenkohl 100 Stück M. 25.00— 50.00, Sellerteköpfe 100 Stück M. 5.— 10, franz. Kopfsalat 100 Stück M. 10— 12, Romainsalat 50—80 Pf., Endtvien 100 Stück M. 18, Nüsse per Ctr. M. 20 bis 25, Haselnüsse per Centner M. 35 bis 45, itallenische Kastanien 14— 18 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 6.50—8.00, französische Zuckerschoten M. 1, französische Erbsen per Pfund 60 Pf., neue Gurken per Stück 2 M. Frankfurt, 23. März. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12— 18 Pf., do. geschälte 14—18 Pf., Linsen 18—28 Pf., weiße Bohnen 16— 18 Pf., hiesige Kartoffeln per Gescheid 10— 12 Pf., krause Endivien 20— 30 Pf., Butter per Pfd. M. 1.10—t.20, Eier das Stück 5 bis 6 Pf., Blumenkohl 30—60 Pf., frische Suppenspargeln das Päckchen 30—50 Pf., frische Spargeln das Pfd. M. 2.00 bis 3.50, franz. Kopfsalat das Stück 14—18 Pf., Sellerte— köpfe 5— 20 Pf., franz Sellerie 00— 00 Pf., engl. Sellerie 00—00 Pf., franz. Romalinsalat per Stück 50-80 Pf., Wirsing per Stück 10— 15 Pf., Zwiebeln per Gescheid 20—00 Pf., per Centner M. 7.00— 9.00, Weißkraut per St. 15— 25 Pf. neuer Lattigsalat die Port. 20 30 Pf., Nüsse per Pfund 20— 28 Pf., Mauskartoffeln per Ge⸗ scheid 20 bis 25 Pf., Spinat 50— 70 Pf., Rosenkohl 60—80 Pf., Schwarzwurzel 70— 80 Pf., gelbe Rüben die Portion 15— 20 Pf., weiße Rüben das Stück 2 Pf., rothe Rüben per Portion 20—30 Pf., Grünkohl 40 bis 50 Pf., Kastanien das Pfund 15— 16 Pf., Rapunzel die Portion 50—70 Pf., franz. Erbsen per Pfund 60 Pf., neue Gurken das Stück M. 2. Verloosungen. Freiburger 10 Fres.⸗Loose vom Jahre 1878 Gewinn Ziehung vom 15. März 1889.— Heimzablung am 15. Juli 1889. Serie 1846 Nr. 19 22, S. 1922 Nr. 24, S. 2083 Nr. 12, S. 2653 Nr. 10 20, S. 2687 Nr. 16, S. 3877 Nr. 20, S. 6497 Nr. 18, S. 10656 Nr. 8 à 2000 Fres. Serie 1471 Nr. 18 23, S. 2017 Nr. 20, S. 2083 Nr. 18, S. 2653 Nr. 4, S. 3600 Nr. 1, S. 3842 Nr. 21, S. 5210 Nr. 9 20 à 1000 Fres. Auf alle übrigen in den am 15. Februar 1889 gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 13 Franes. Mailänder 10 Fres.⸗Loose von Jahre 1866. Serien und Gewinn⸗Ztebung vom 16. März 1889. Heim⸗ zahlung am 15. Juni 1889. Serien: Nr. 32 984 1045 1312 1585 1807 2152 2322 3276 3474 3515 3735 3990 4021 4190 4350 4389 5067 5106 5250 5820 5844 6252 6793 7260. Gewinne: Serie 1045 Nr. 36 à 50,000 Fr. S. 984 Nr. 73 3 1000 Fr. S. 3735 Nr. 40 8 500 Fr. Serie 1312 Nr. 5, S. 3474 Nr. 81, S. 4021 Nr. 19, S. 5820 Nr. 55 85 à 100 Fr. Serie 32 Nr. 34 88, S. 585 Nr. 75, 1807 Nr. 52, S. 2152 Nr. 5, S. 3995 Nr. 94, Serie 5067 Nr. 82, S. 5820 Nr. 16 68 92 A 50 F. Serie 32 Nr. 12 61, S. 984 Nr. 94, S. 1312 Nr. 76, S. 1585 Nr. 57, S. 1807 Nr. 38 83, S. 2322 Nr. 37, S. 3735 Nr. 70, S. 4389 Nr. 38, S. 5067 Nr. 32 35 75, S. 6252 Nr. 45 58 77, S. 6793 Nr. 71, S. 7260 Nr. 8 8 20 Fres. Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 10 Fres Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 26.: Troubadour. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 27.: Geschlossen. Donnerstag den 28.: Außer Abonnement: Gastspiel der Frau Pauline Lucca, k. k. Kammersängerin: Car⸗ men. Carmen: Frau Lucea. Erhöhte Preise. Freitag den 29.: Geschlossen. Samstag den 30.: Rienzti. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 31.: Nachmittags 3½ Uhr: Die Reise um die Erde in 80 Tagen. Ermäßigte Preise. Abonnem. Abends 7 Uhr: Die Stumme von Portiei. Gewöhnliche Preise. Frau Pauline Lucca: Neu einstudirt: Der Schau spiel⸗Direetor. Frau Lange: Frau Lueca. Coneert⸗Vorträge von Frau Lucea. Zum Schluß: Das Versprechen hinterm Herd. Nand'l: Frau Lucca. Außer Abonnement. Erhöhte Preise. Schauspielhaus. liche Preise. Lüge. Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 28.: Geschlossen. Freitag den 29.: Don Carlos. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 31.: Abends 7 Uhr: Eine Lüge. Gewöhn— liche Preise. Lustspiel in einem Aet von D. Saul. Hierauf: Die Maus. Gewöhnliche Preise. Literarisches. Daheim Nr. 25 enthält: Der Weg zum Glück. Forts.— In Spanien. Reisebriefe von Wllh. Thiele V. — Jasmund. Eine Erinnerung von Kapitän Jerrmann. — Mein Unsicherer. Schluß.— Berliner Statistik. Von A. O. Klaußmann.— Zu unsern Bildern: Sillleben im Bergwalde, Die ersten Gäste und Katser Wilhelm II. und Prinz Heinrich auf der Kommandobrücke.— Die (Gultarre.— 2 Beilagen. Eingesandt. (Theater.) Für Dienstag den 26. ds. ist ein in doppelter Hinsicht interessanter Theaterabend in Aussicht genommen, der sich wohl eines lebhaften Zuspruchs von Seiten unseres theaterliebenden Publikums zu erfreuen haben wird. Vor allem ist es die Aufführung des auf sämmtlichen Bühnen Deutschlands mit dem größten Er⸗ folge gegebenen Lustspiels„Goldfische“ der so beltebten Autoren Schönthan und Kadelburg, den Verfassern don „Berühmte Frau“„Cornelius Voß“ ꝛc., die ein volles Haus erwarten läßt und der Umstanv, daß diese Vor stellung das Benefiz des Herrn Ludwig Klein ist, der durch seine tüchtigen, den ernst strebenden Künstler zei⸗ genden Leistungen, sich die Anerkennung von Seite det Theaterbesucher zu erringen gewußt hat, welche dies Herrn Klein durch vollzähliges Erscheinen an diesem seinem Eyrenabend wohl bezeugen werden. 8. Geld⸗Cours. Frankfurt am 23. März 1889. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke„„„„ do. in/„„ 0 e ee Englische Sovereignsss 20. 40 20. 35 16. 73 Russische Imperiales.—. Ducaten.„ 9. 57 „ ii ernßdßdns 9. 58 Dollars in Gold. 4.821 4. 17 Cheviot⸗Huxkin für Ueberzieher und ganze Klei⸗ dung(das Neueste und Preiswürdigste der Saison) IJgarantirt reine Wolle, nadelfertig, ea. 140 em breit, à M. 2.95 per Meter, versenden direkt an Private in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrei in's Haus Buxkin Fabrik-Depot Dettinger und Co, Frunkfurt a. M. Muster unserer reichhaltigen Collecttonen bereitwillgst franco. 672 „Die verehrlichen Leser unserer Zettung machen wir hierdurch darauf aufmerksam, daß der heutigen Nummer unseres Blattes ein Prospekt über die berühmten Sodener Mineral ⸗Pastillen beiligt.“ 12² Briefbogen mit neuen Ansichten von Friedberg und Bad⸗Nauheim bei Carl Bindernagel in Friedberg. Montag den 1. April: Zweites und letztes Gastspiel der Dienstag den 26.: Großherzogin von Gerolstein. Gewöhn⸗ Montag den 1. April: Zum ersten Male: Die Stoiker.“ Auf alle übrigen in vor⸗ stehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Außer Hierauf: Mittwoch den 27.: Zum ersten Male wiederholt: Eine Samstag den 30.: Cornelius Voß. Gewöhnliche Preise. ngen vo! * Fri ed Gtoßhetz 124.— 120 Die gundeszucht datungsarbe Jollen am 1 In öffentlich Die Un gesehen wer, gtnanntem Friedl Von de Amber 18 bs 44 Lit Nückzahlus 1. Juli d Die 4 Stadtkass e. G. dal Frlel Mit! anfangen wald fol 306 5 125 75 50 500 00 139 Kie 3 0 Die D Jurstelger che Prelse. Ihr: Die Reise un gte Prelse. Außer umme von Porlil ibtes Gastspiel de udirt: Der Schau⸗ u Luteg. Hierauf: Jun Schluß; Das l Frau Luken. resse. 8 erolsein. OGewöhy, e wlederholt: Eine zhnliche Preise. Gewöhnliche Pressz ine Lüge. Gewöhn, Male: Die Stoiker, aul. Hierauf: Di er Weg zum Glut von Wllh. Thlele J. Kapltän Jermann. liner Statlstlk. Von, dern: Sillleben in Talser Wilhelm II. ndobrück.— Die —— terabend in Aussich aften Zuspiuchs von blikums zu erfteu Aufführung des un alt dem größten 65 96“ der so beliebte den Vefosser 0 2.) die ein 0 25. ds. it eln 2 D 2 —. —— Bekanntmachung. Seit dem 10. l. Mts. besteht der neugewählte Vor⸗ fand des Darlehenskassen-Vereins Burg-Gräfenrode us folgenden Personen: 1. Eduard Reß, Vorsteher, 2. Konrad Gebhard, Stellvertreter, 3. Georg Vetter, Bei 4. Peter Datz,. eisttzer, jämmtlich in Burg Gräfenrode. Friedberg am 20. März 1889. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. 1244 Herzberger. Forderungen an die diesjährigen Abiturtenten, zu deren Berichtigung man unsere Mitwirkung in Anspruch zu nehmen beab⸗ sichtigt, sind durch Einsendung der betreffenden Rech— nungen vor dem 31. März 1. J. bei uns anzumelden. Friedberg am 23. März 1889. Großherzogliche Direktion des Schullehrer-Seminars. 1234 Schäfer. Wasserleitung. 1210 Die zur Herstellung einer Wasserleitung für das Candeszuchthaus„Marienschloß“ erforderlichen Wasser— leitungsarbeiten im Gesammtbetrag von M. 14,872. 20 sollen am 5 E. G.) a 6. April d. J., Vormittags 11 Uhr, öffentlicher Submission vergeben werden. Die Unterlagen können bel unterfertigter Stelle ein— gesehen werden, wohin auch die Angebote bis zu oben⸗ genanntem Termine einzureichen sind. Friedberg den 21. März 1889. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Kranz. Bekanntmachung. Von dem Anlehen der Stadt Friedberg vom 11. No— vember 1878 sind die Schuldscheine Nr. 16 bis 25, 28 bis 44 Lit. A., Nr. 45 bis 50 Lit. D. à 200 Mark zur Rückzahlung ausgeloost worden und werden auf den 1. Juli d. J. gekündigt. Die Auszahlung der Beträge erfolgt bei der hiesigen Stadtkasse und bei dem Vorschuß- und Creditverein e. G. dahier. Frledberg den 23. März 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 1235 Steinhäußer. Holzoersteigerung. Mittwoch den 27. März, Vormittags 10 Uhr anfangend, kommt im Pfaffenwilesbacher Gemeinde— wald folgendes Holz zur Versteigerung: Distrikt Eichenhecken: 306 Fichten⸗Stämme von 61,48 Festm. Gehalt, in 123„ Stangen J., 75* 1 II., 330 0 0 10 15 360 5 1 I. 200 7 V. Oberenkolbenroth. 139 Kiefern⸗Stämme, 44,63 Festmeter, Stangen I., t. Die Distrikte sind dieselben, in welchen die vorjährige Versteigerung stattgefunden hat. Pfaffenwiesbach den 19. März 1889. 1166 Stephan, Bürgermeister. Bekanntmachung. Mittwoch den 28. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier mehrere alte Oefen, Herde und Gußeisen versteigert werden. Ober⸗Mörlen am 21. März 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. Jeckel. 23232 5 Holz⸗Versteigerung. Im Gemeindewald zu Kirch⸗Göns, Distrikt Struth, kommen Mittwch den 27. d. Mts., von Vormittags ½9 Uhr ab, zur Versteigerung: 54 Raummeter Buchen Scheitholz, 106 desgl. Knüppel, 14 7 Aspen⸗„ 7500 Buchen- und Eichen Wellen, 206 Raummeter Buchen- und Eichen⸗Stöcke, 17 Eichen Stämme. Das Stammholz kommt Mittags 12 Uhr zur Ver⸗ steigerung. Die Zusammenkunft ist am sog. Saustallweg. Kirch Göns den 21. März 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Kirch⸗Göns. E 12²⁴ * 1222 Eine Wohnung im 1. Stock, bestehend aus 3 Zimmern, 1 Mansarde, Holz- Versteigerung. Mittwoch den 27. März, Vormittags 9 Uhr anfangend, kommen im Pohl⸗Gönser Gemeindewald, Distrikt Heidel beerberg, Abtheilung 13, folgende Holzsortimente zur Verstelgerung: 13 Nadel⸗Stämme mit 3,833 Festmeter Inhalt, 52 Raummeter Buchen- und Birken-⸗Scheiter, 44 Buchen-, Birken⸗, Eichen- und Nadel: Knüppel, 6935 Buchen-, Eichen- und Nadel-Wellen, 208 Raummeter Buchen-, Eichen- und Nadel-⸗Stöcke. Die Zusammenkunft ist an der Heldelbeerschneise an dem Ohlacker. Pohl⸗Göns den 22. März 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Pohl⸗Göns. J. V. d. B.: * 1228. ch e ꝓ p„ Beigeordneter. Submission. Die sofortige Lieferung von 60 lfd. Meter Cement⸗ Röhren von 0,35 Meter Lichtweite für die Gemeinde Melbach soll am 30. d. Mts. auf Großherzoglicher Bürgermeisterei Melbach auf dem Submissionswege ver⸗ geben werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift wolle man bis zum 29. d. Mts. bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Melbach einreichen. Friedberg den 23. März 1889. 1233 1221 Müller, Geometer J. Klasse. * 8 2 reine, englische diensttaugliche Heinrich Scheib in Heuchelheim, bei Reichelsheim 12 d. W 1 1 Corsetten ch eingetroffen, In Auftrag: Eber, 6 Monate alt, hat zu verkaufen haben vorzüg⸗ 934 7 U 5 Brillen und Pincenez in Gold, Nickel und Stahl, nach Prüfung und Maaß für anormale Augen, für kranke Augen oder sehr große Kurzsichtigkeit, nur nach ärztlicher Verordnung, empfiehlt mit den besten Gläsern zu den billigsten Preisen Friedr. Fuendeling, Friedberg i. H. Optiker und Mechaniker. NB. 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Figaros Hochzeit. Mozart. gesungen von Fr. Trebau. Nr. 6. Concert in D- woll 4 Bach. Nr. 4. Zwei Arien aus Elias, Solo-Viola Mendelssohn. Vivace, Largo ma non tanto und 1 „Weh ihnen, daß sie von mir weichen“, vorgetragen von Gebr. Kruse. Entrée 50 Pf.— Anfang 8 Uhr. NB. Zum Schluß der Wintersaison erlaube ich mir als Wirth und Coneertgeber den geehrten Gästen und Kunstfreunden meinen herzlichen Dank für die freundliche Unterstützung meines neuen Unternehmens aus⸗ zusprechen und bitte ein weiteres Wohlwollen allergütigst auch in diesem Concert angedeihen zu lassen. 1231 Hochachtungsvoll Hvuse. von L. Spohr, Op. 28, Kruse. vorgetragen von Willy 1 5 Erstellung von: n Zwischenböden, leichten Scheidewänden(Hohlwänden), Wandverkleidungen, leichten Gewölben, Plafonds, Luftkanälen und Lichtschächten ꝛc. ꝛc. — Ausfüllung von eisernem Gebälk, wodurch gleichzeitig der Plafond mitgebildet wird.— Isolirung von: Shed⸗Dächern in Fabriken, Holzeement-, Zink- und Asphalt— Dächern, Wellblechbedachungen, Dachwohnungen, Dampf— 9 und Wasserheizkörpern, feuchten Wänden ꝛe. 5 5 Zur inneren Verschaalung von Dächern über Eis— * häuser.— Als Unterlage für Parquettböden in Asphalt. Bedeutende 4 ha Forzüge: 2 85*. 1 Abkürzung der 91. In jeder Jahreszeit verwendbar. Sofortige Bauzeit! 5 Trockenheit. Wirksamer Schutz gegen ee 0 Temperatur und Witterungs-Einfluͤsse. Non 5 1 80 en un 9. Geringe Belastung des Gebälks. empfohlen. 2 Wesentliche Schalldämpfung 5 Aus der durch Außerordentlich rasche und ein— O. Mack concessionirten Fabrik fache Verarbeitung. 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