ö el 1889. Dienstag den 22. Januar. N10. , e. 0 mae g. g Hunnerung 1.70 4 au. Rümmid. 1 ch, m en ler ang Freitag Abend ausgehen. Areisblatt für den Kreis Friedberg. ee eee, Haferl ne Beimis gebrannt empfiehlt eis& Wälle tstraße 314. lei lichtet, 0 ter, empfehl. A. Windechet. hen vom Lande au Schneider, chunge⸗Süum chelllische, lbücklinge, ge elm Fertsel ee -Sloff,. 4 G. Achulhof. ter breit, von Sack, ut erhalten, M. Al, 5 Meter breit, bon hne, sehr gut l ten, M. 200, Masche erhalten, M. 120, A0 101 5 1 itspferd, ingefahren, kann, 50 orden it, billig ob pped, d. Anz 28! N 21 „Dan. gümmich, uud Handlung, 185“, — flügel: g. Fick. 99— noniuns. testen Fabriken! Biese, Doysen, bn, Schwecbten, thal, Harmonie, gte. eto. 4 3000 M., Har 2000 M. F uswabl 20 und höber 50, l. Mieth. —̃— 1 1 0 eV 1 0% e he 1 2 Annoncen: die einspaltige Peti etzt b— 0 kkannten dul , ba, 160 hung toy n 1 0 wird Sonntag den 27. ds. agner, Bewohner der Stadt Friedberg und der Umgegend hie 2⁴3 die ö wet d Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. An die Bewohner Friedbergs und der Umgegend. Zur Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers Mts., Nachmittags 2½ Uhr, ein Festessen im Hötel Trapp dahier stattsinden, zu welchem die rdurch freundlichst eingeladen werden. setzte Liste etw Auswärtige, sowie sonstige hiesige Einwohner, welchen die in Umlauf ge a aus Versehen nicht zukommen sollte, werden bis zum 25. ds. Mts. ihre Anmeldung im Hötel Trapp zu bethätigen. Die Bewohner der Stadt Friedberg werden ersucht, durch Schmücken ihrer Häuser Friedberg den 17. Januar 1889. gebeten, zur Feier des Tages mitzuwirken. Im Auftrag des Comités: Winter, Major z. D., Kommandeur des Landwehrbezirks Friedberg. Einladung. Zu Ehren des Allerhöchsten Geburtsfestes Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm des Zweiten 27. Januar l. J., Nachmittags 4 Uhr, im neuen Kurhause dahier ein Festessen statt, zu welchem die Unterzeichneten f 2 M. 50 Pf. festgesetzt. Anmeldungen nehmen Herr Restaurateur Tielemann Dr. Bode J. Dr. Bode II. Freiherr von Rotsmann. Walz. Amtlicher Theil. Bekanntmasch un die Zurückstellung der Reserve, Ersatz⸗Reserve und Landwehr⸗Mannschaften betreffend. Nachstehende Bestimmungen über die Zurückstellung der Reserve, Ersatz-Reserve und Landwehr ⸗Mannschaften rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse werden hiermit für die Betheiligten zur öffentlichen Kenntniß gebracht. i Bis zu Ende nächsten Monats haben die Großh. Bürgermeistereien die bei ihnen vorgebracht werdenden Gesuche anher einzusenden. Friedberg den 17. Januar 1889. Der Civilvorsitzende der e Ersatzcommission Friedberg. Dr. Braden. und darüber eine an den Civilvorsitzenden der Ersatzeommission einzureichende Nach⸗ welsung aufstellt, aus der nicht nur dle militärischen, bürgerlichen und Vermögens⸗ Verhältnisse der Bittsteller, sondern auch die obwaltenden besonderen Umstände er⸗ sichtlich sind, durch welche eine zeitweise Zurückstellung bedingt werden kann. 2) Die eingereichten Gesuche unterliegen der Entscheidung der verstärkten Ersatzeommission, welche im Anschluß an das Musterungsgeschäft in öffentlich bekannt zu machenden Terminen jährlich einmal Sitzung hält. 3) Das Verfahren der verstärkten Ersatz⸗ commission beim Classißteatlonsgeschäft regelt sich nach§. 30,7 des Reichsmilitär⸗ gesetzes. 4) Die Entscheidungen sind entgültig, insofern nicht der Militärvorsitzende auf Grund des§. 30,7 des Reichsmilitärgesetzes Einspruch erhebt. 5) Die vorge⸗ dachten Entscheidungen behalten ihre Gültigkeit nur bis zum nächsten Classifieattons⸗ termin. Im Falle des Bedürfnisses sind Anträge auf weitere Zurückstellung als dann zu erneuern. 6) Wenn Mannschaften aus einem Aushebungsbezirk in einen anderen verziehen, so erlischt die gewährte Zurückstellung IV. Die vor erfüllter activer Dienstpflicht auf Reelamatlon entlassenen Mann⸗ schaften bleiben bis zu dem ihrer Entlassung Zunächst folgenden Classificationstermin hinter die letzte Jahresklasse der Reserve zurückgestellt und haben demnächst etwalge Anträge auf weitere Zurückstellung, wie alle übrigen Mannschaften zu stellen. Wenn nach dem allgemeinen Entlassungstermin der Reserven dringende Verhältnisse die so⸗ tige Zurückstellung einzelner der entlassenen Mannschaften gerechtfertigt erscheinen e l 4 nschaften bis zum nächsten findet Sonntag den ergebenst einladen. Der Preis des trockenen Couverts ist au und Schuldiener Gries dahier entgegen. Bad⸗Nauheim den 15. Januar 1889. Foucar. Wörner. Bauer. Jäger. 97 J. Bei nothwendigen Verstärkungen oder Mobilmachungen werden die Mann schaften des Beurlaubtenstandes, soweit die militärischen Interessen es gestatten, nach den Jahresklassen, mit den Jüngsten beginnend, einberufen. Hierbei können dringende häusliche und gewerbliche Verhältnisse derartige Berücksichtigung finden, daß Reser⸗ visten hinter die letzte Jahresklasse der Reserve ihrer Waffe oder Dienstkategorie, Landwehrmannschaften aber, sowie in besonders dringenden Fällen auch einzelne Reservisten, hinter die letzte Jahresklasse der Landwehr ihrer Waffe oder Dienst⸗ kategorie zeitweise zurückgestellt werden. Jedoch darf in keinem Aushebungsbezirke die Zahl der hinter der letzten Jahresklasse der Reserve zurückgestellten Mannschaften zwei Prozent der Reserve und Landwehr übersteigen. Auf die Dauer der Gesammt⸗ dienstzeit(Dienstpflicht) hat die Zurückstellung keinen Einfluß. II. Zurückstellungen im Sinne der vorbezeichneten Festsetzungen dürfen aus folgenden Gründen(Classificationsgründe) eintreten: a. wenn ein Mann als der einzige Ernährer seines arbeitsunfähigen Vaters oder seiner Mutter, beztehungsweise seines Großvaters oder seiner Großmutter, mit denen er dieselbe Feuerstelle bewohnt, zu betrachten ist, und ein Knecht oder Geselle nicht gehalten werden kann, auch durch die der Familie bei der Einberufung gesetzlich zustehende Unterstützung der dauernde Ruin des elterlichen Hausstandes nicht abgewendet werden könnte; b. wenn die Einberufung eines Mannes, der das dreißligste Lebensjahr vollendet hat und Grund— besitzer, Pächter, oder Gewerbtreibender, oder Ernährer einer zahlreichen Familie ist, den gänzlichen Verfall des Hausstandes zur Folge haben und die Angehörigen selbst lassen, so kann die vorläufige Zurückstellung solcher Man näck bei d e i ü is rden; Classisications Termin hinter die letzte Jahresklasse der Reserve durch schriftliches em Genusse der gesetzlichen Unterstützung dem Elende preisgegeben würden; assifica der anpigen Wiler de Ersohronmisston verfügt werden. In Fällen die Zurückstellung eines Mannes, dessen Uebereinkommen geeignete Vertretung auf keine Weise zu ermöglichen ist, im Interesse der allgemeinen Landeskultur und der Volkswirthschaft für unabweislich nothwendig erachtet wird. Mannschaften, welche in Gemäßheit des§. 67 und. 69 des Reichsmilitär-Gesetzes wegen Controlentziehung nachdienen müssen, haben jedo auch in den vorgenannten 1 1 Fällen keinerlei Anspruch. b vorgeschriebenen Wege herbeigeführt werden. Derartige Gesuche können nur dadurch N 5 5 5 N 0 fl ür den Eingestellten III. In Bezug auf das Verfahren bei derartigen urückstellungen bestehen begründet werden, daß seit dem letzten Classificattonstermin, für Ging folgende Vorschrlften: 1 bie Mannftasten der Reserve, 0 Seewehr und durch unabwendbare, nicht durch ihn selbst herbeigeführte Caigese kerle Ersatzreserve erster Classe, welche auf Zurückstellung Anspruch machen, haben ihre Ueberschwemmung, Tod eines nahen Anverwandten u. s. w. ein wirklicher? othstan Gesuche bei der Bürgermelsterei ihres Wohnortes anzubringen, welche dieselbe prüft eingetreten ist. Bekanntmachung, e. wenn in einzelnen dringenden d außerterminliche Zuruͤckstel⸗ n unter II. vorbezeichneten Fällen sin u Iusbesondere find Gesuche um Zurückstellung im Augenblick inzelner einberufener Mann⸗ der Einberufung unzulässig. Eine Wiederentlassung ei schaften e ausnahmsweise auf dem im§. 83,3 und. 99,3 der Ersatzordnung andern als de lungen unstatthaft. die Zurückstellung der zum einjährig⸗ freiwilligen Dienst berechtigten Militärpflichtigen ber i Aufenthalt Diejenigen im Jahre 1869 geborenen Militärpflichtigen, welche im Kreise Friedberg ihren dauernden Aufentha i 0 l 15 besitzen, werden, insofern sie ihre Zurückstellung vom Militärdienst bis jetzt haben und Berechtigungsschein zum einjährig⸗freiwilligen Die noch nicht beantragt haben, dies zu thun aber beabsichtigen, 15. k. Mts. dahier vorzulegen. Friedberg den 17. Januar 1889. Betreffend: Die Ausführung des Krankenversicherungsgesetzes. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. cheine alsbald und längstens bis zum ihre Berechtigungsf 15 80 Friedberg. e der Großherzoglichen Ersatzcommission Dr. Braden. Friedberg am 18. Januar 1889. e Großh. Gendarmerie des Kreises. ' Sie, ü 65 en die Vorschriften des Krankenversicherungsgesetzes oder die im Anschluß e e e ee gen zu 11 0 Ortskrankenkassen oder Gemeindekrankenversiche— daran erlassenen Bestimmungen bezuͤglich der vor eschriebenen Anmeldun.. 5; j rungen bekannt werden, uns Strafanzeigen auf Grund des§. 81 des Krankenversicherungsgesetzes(R. G.⸗Bl. von 1883 555 I auge hierdurch aufgefordert, Der Civilvorsitzend Bürgermeistereien und di K 4. gate 1 Betreffend: Das Verfahren in Wildschadenangelegenheiten. Friedberg am 17. Januar 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachstehend theilen wir Ihnen ein Verzeichniß des zur Abschätzung der Wildschäden in den einzelnen Bezirken bestellten Personals mit Namen ind en de von 5 bestellten Techniker und Amtstipitoren und deren Ersatzmänner für den Wildschadens⸗Bezirk, dem Ihre Gemeinde zugetheilt ist, wollen Sie dasselbe alsbald ortsüblich bekannt machen. Zugleich beauftragen wir Sie wiederholt, uns jeden Wechsel in dem Personal der von den Ortsvorständen bestellten Taxatoren unter gleichzeitiger Einsendung des Gemeinderathsprotokolls über die alsbald vollzogene Neuwahl ungesäumt berichtlich anzuzeigen. Soweit die in dem nachstehenden Verzeichniß aufgeführten Taxatoren Ihrer Gemeinde noch nicht von uns verpflichtet sind, wollen Sie dieselben auffordern, zufinden. L———— f—?b!——— 4 Namen der zu den Bezirken gehören— den Gemeinden und markungen. Ge⸗ Von Großherzoglichem Kreisamte Friedberg bestellter Tech⸗ niker. sich bei gelegentlicher Anwesenheit in Friedberg demnächst zur Verpflichtung bei uns ein⸗ Dr. Braden. Von den Ortsvorständen bestellte Taxatoren, wo kein besonderer Wohnort genannt ist, wohnen die Taxatoren in der Gemeinde, für die sie als Taxator bestimmt sind, 1 für die Gemeinden und resp. Jagdpächter. für die Grundbesitzer. Taxator. Ersatzmann. Taxator. Ersatzmann. I. Bezirk. Friedberg, Stadt und B Nieder Mörlen Nieder⸗Ros bach. Ober⸗Mörlen mit Hof Ober⸗Rosbach mit Bainhards Ober⸗Wöllstade Ockstadt mit Straß heim Bad Nauheim Dorheim.. ee Schwalheim Rödgen.. II. Bezirk. Assenheim mit Wickstadt Bauernheim 7 Bönstadt Iibenstadt Nieder Wöllstadt. Bruchenbrücken Fauerbach b. Fr.. Ossenheim III. Bezirk. ii! Hausen mit Oes. Kirch⸗Göns. Pohl Göns. Nieder⸗Weiseln. Griedel. Gambach Münzenberg Oppershofen Rockenberg Trais⸗Münzenberg IV. Bezirk. Steinfurth. Wissels heim Bodenrod 23 Fauerbach v. d. H.. Hoch--Weisel. urg Langen hain mit Ziegenberg Matbach. Münster. Ostheim. V. Bezirk. Södel Wölfersheim Weckes helm. Wobnbach Beienheim Melb ach Nieder Florstadt Ober⸗Florstadt Staden Reichelsheim. Dorn Assenheim VI. Bezirk. Büdesbeim. 8 Burg⸗Gräfenrode. Groß Karben Klein Karben Heldenbergen Kaichen n. Okarben. Kloppenheim Rendel Stammheim VII. Bezirk. Dortelwelln. Harheim Holzhausen. Massenbeim. g Nieder Erlenbach. Nieder⸗Eschbach Ober Erlenbach Ober ⸗Eschbach. Petterweil n. Rodheim Vilbel Haselhecke hof Großh. Oberförster Strack zu Ober Rosbach. Freih. v. Franckenstein'scher Oberförster Rumpf zu Ockstadt. Gr. Bürgermeister Dlenst zu Ockstadt. zu Ober Rosbach. Gr. Buͤrgermeister Blecher bergen. Früherer Bürger⸗ Hofmann zu Bönstadt. meister Best Forstwart Schmaus zu Bruchenbrücken. Großh. Oberförster Pückel zu Helden zu Ober Rosbach. Gr. Bürgermeister zu Butzbach. Oberförster Weigand Forstwart Ackermann zu Bürgermeister Weber grill zu Nieder-Weisel. Gr. Gr. Gemeindeeinnehmer Kraus— Großh. Oberförster Reuß zu Butzbbch. Forstwart Salten⸗ berger zu Bodenrod. Gr. Bürgermeister Reuhl zu Gambach. Johs. Philipps VIII. zu Fauerbach v. d. H Gräfl. Revierförster Habich zu Wickstadt. Gräfl. Revierjäger Rupp zu Wickstadt. Gr. Buͤrgermeister Alles zu Nieder⸗Florstadt. Gr. Bürgermeister Väth zu Bauernheim. Gutsbesitzer Fr. K. Weith zu Nieder-Wöllstadt Forstwart Grünewald zu Gr. Bürgerm. Weitzel zu Kaichen. Gr. Bürgermeister Kliem zu Kloppenheim. Homburg v. d. H. zu Ober Eschbach. Großh. Oberförster Schwarz zu Forstwart Lang zu Vilbel. Oroßh. Bürgermeister Fritzel Großh. Bürgermeister Berges zu Petterweil Hermann Philippi. Franz Kremer. Johann Lang II. Martin König II. Philipp Blecher II. Heinr. Ph. Feuerbach IV. Anton Gebringer. Ernst Fr. Gröninger. Johannes Fritzel. Johannes Hensel. Christoph Hensel. Jacob Arnold Reuling. Carl Walther. Heinr. K. W. Schaubach. Jacob Zwier. Heinrich Bausch III. Andreas Pabst. Anton Sang. Karl Fr. Wilh. Keller. Gr. Beigeordn. Lautz. Jacob Häuser IV. Konrad Nern II. Gr. Bürgerm. Seitz. Johannes Hildebrand X. Johannes Wissig. Friedrich Möll. Johannes Diehl J. August Jung. Reinhard Pauli. Heinrich Tag J. Gr. Bürgermeister Alt. Gr. Bürgerm Hofmann. Wilhelm Häuser. Johannes Schneider IV. Konrad Möckel. Gr. Bürgerm. Rumpf. Johs. Saltenberger IV. Balthaser Becker II. Konrad Winter II. Georg Wilhelm Diehl. Gemeinde-Einn. Scherer. Wilhelm Hilger III. Gemeinderechner Klein. Gr. Bürgerm. Stein. Georg Geck II. Chr. Ernst Dauernheim. Gr. Bürg. Dauernheim. Gr. Bürgerm Griesemer. Wilhelm Knöpp. Johann Tobias Petri J. Balth. Chr. Wiesenbach. Heinrich Volz II. Wilhelm Brückmann. Heinrich Dietrich. Gr. Beigeordneter Dett. Philipp Dirlam. Gr. Bürgerm. Fauerbach. Heinrich Ruppel. Gr. Bürgerm. Herling. Heinrich Peter Weickert. Wilhelm Fauerbach. Heinrich Fritz. Jacob Schmid II. Philipp Friedrich Klötz. Michael Maiß. Gr. Beig. Karl Fritzel zu Ober⸗Eschbach. Heinr. Rich. Falkenstein. Gr. Beigeord. Wehrheim zu Rodheim v. d. H. Georg Wehrheim, Konrad Will III. Gemeinderath Kalbhenn. ö Gr. Bürg. Steinhäußer. Franz Rack. Simon Cuntz II. Anton König XVI. Heinrich Ludwig Krämer. Jacob Ihl II. Joseph Dienst II. Johannes Mörler Y. Gotthard Heinrich Reuß. Peter Fleischhauer. Georg Hensel III. Carl Gref. Karl Höres. Carl Sang. Gottfr. Dicken berger IV. Hermann Bausch III. Heinrich Haas III. Hartmann Loth. G. Wilh. Aug. Walther. Gemeinderath W. Küchkel. Johann Konrad Häuser. Heinrich Schneider. Johannes Schepp J. Johannes Morschel. Johann Konrad Wetz. Heinrich Konr. Müller J. Wilhelm Gorr IV. Johann Georg Weil II. Wilhelm Streb. Heinrich Jäger III. Heinrich Reif. Heinrich Berg. Georg Wissig II. Jacob Schneider IV. Andreas Werner II. Heinrich Huth II. Georg Wissig II. Johannes Diehl. Joh. Georg Schneider VI. Phil. Christoph Böcher. Heinrich Kretzer. Anton Pie II. Nicolaus Eiser II. Anton Munch II. Philipp Keller IV. Philipp Konrad Musch. Gr. Beig. Dauernheim. Johannes Braun III. Johannes Konrad II. Wilhelm Adam Weitz J. Jacob Daniel Dietz. Heinrich Schlottner. Gr. Bürgermeister Lanz. Heinrich Geibel. Johannes Appel V. Georg Weitzel II. Gemeinderath Decher. Heinrich Fix. Carl Martin Hock. Vollbrecht Rau II. Philipp Karl Schneider. Jacob Guth. Georg Appel. Gr. Bürgerm. Schmidt. Wilhelm Rach. Georg Burkhardt zu Ober Eschbach. Heinrich Werner. Wilhelm Jacobi zu Rod⸗ heim v. d. H. Christian Cost V. Kaspar Kleemann. Gemeinderath Friedrich Hinkel J. Konrad Reuß II. Johann Georg König. Heinr. Anton Leonhardt. Peter Schmidt II. Philipp Ruppel. Peter Kuhn. Heinrich Klein XIII. Peter Euser II. Heinrich Keller. Christian Meyer. Martin Jehner. Georg Jacob Runkel. Friedrich Ferd. Walther. Heinrich Weitzel II. Andreas Grtix. Karl Draudt. Philipp Aug. Schneider. Heinrich Kammer. Jac. Konr. Moscherosch. Carl Flach III. Jacob Klös. Joh. Trommershauserll. Gr. Beigeord. Schepp. Konrad Haub XVII. Georg Grieb II. Gilbert Kretzmüller. Wilhelm Gorr VI. Johannes Wolff III. Carl Dietz. Heinrich Tag II. Gr. Beigeordneter Alles. Philipp Dörr. Balthaser Häuser. Konrad Möckel II. Johannes Schäfer u. Gr. Beigeord. Liebert. Johannes Wilhelm V. Konrad Schneider. Konrad Schneider VI. Johannes Berntheisel. Konrad Debold. Ludwig Rieß. Johannes Philippi IV. Heinrich Stein. Wilhelm Keil. Karl Wilh. Schaubach. Johann Peter Senzel. Friedr. Lauckart III. Heinrich Beilstein. Wilhelm Adam Embach. Wilhelm Ludwig Seiz II. Wilhelm Klein. Heinrich Henserling. Jacob Geibel. Andreas Schäfer 1. Heinrich Jacob Rath. Wilhelm Hensel. Tobias Harth II. Gemeinderath Pet. Heeg. Conrad Karl. Adam Friedrich Margraf. Michael Guth J. Johannes Wall II. Gr. Beigeord. Jacobi. Chr. Jul. W. Werner. Ferd. Ohmeis zu Ober⸗ Erlenbach. Gr. Beig. Ohmeis. Adam Simon II. zu Vilbel. Johannes Will II. Jacob Kleemann III. Gemeinderath Bernhard Jamin. Georg Falck. Franz Gros. Philipp Jacobi II. Adam Burck III. Jacob Diefenbach II. Heinrich Veith II. Andreas Gröninger III. Peter Stoll II. Heinrich Elßner IV. Georg Jehner J. Georg Bingel. Carl Bauer. Heinrich Friedr. Walther. Heinrich Gröninger. Peter Haas III. Friedrich Bausch. Wilhelm Michel II. Martin Billasch. Karl Konrad Maul. Gemeinder. L. Wießler. Gem. R. J. Hildebrand. Johannes Gärtner IV. Gem.-R. Konr. Brückel. Konrad Heinz VIII. Friedrich Müller. Johann Jacob Laux III. Adam Walther J. Christian Weil II. Christian Wild II. Georg Bender. Konrad Schudt. Heinrich Huber. Johannes Hofmann IX. Paulus Anschicks I. Konrad Dämon J. Balthaser Wissig J. Johannes Schneider. Johannes Lahm. Heinrich Schneider II. Philipp Dillenburger. Adam Ruckeisen. Adam Dillenberger. Ludwig Kraft III. Konr. Hartm. Wetzstein. Johann Philipp Hahn. Jacob Herhold. Franz Friedrich Frech. Friedrich Schumann. Wilhelm Heß. Wilh. Adam Jos. Petri. Daniel Friedrich Seiz. Peter Kötter. Konrad Kohlas J. Gem. R. H. Ph. Storck. Johannes Groß III. Konrad Fink. Carl Klöppel. Karl Baßmann. Philipp Dewell II. Johs. Christian Schenk. Philipp Max Mohn II. Peter Frei II. Balthaser Fritz. Wilhelm Ferd. Hinkel. Johann Wilh Ullmann. Heinrich Rupp zu Ober⸗ Erlenbach. Johann Georg Kloos. Heinrich Rupp zu Ober⸗ Erlenbach. Jacob Adler. Jacob Bausum. Johannes Gilbert. 1 ECC — . icht von ins ein⸗ — die sie ge III. 75 1 Wießler. ldebrand. rtner IV. r. Brückel. VIII. ler. Laux III. m. eider II. burger. en. berger. Betreffend: Beitreibung der Communalintraden, hier Einsendung der Mahn- und Pfandlisten über das 3. und 4. Ziel j Umlagen pro 1888 9, sowie für die im Jahr 1888 fällig gewesenen und noch resttrenden e Friedberg am 18. Jan. 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Der Einsendung der rubr. Mahn- und Pfandlisten sehen wir binnen längstens 14 Tagen entgegen. Nach Ablauf dieser Frist erwarten wir von den rückständigen Bürgermeistereien Bericht, warum die Vorlage nicht erfolgen konnte. Dr. Braden. Bekanntmachung. . In Gemäßheit des§. 6 Absatz 3 des Reichsgesetzes vom 5. Mai 1886, die Unfall- und Kranken⸗Versicherung der in land- und forstwirtschaftlichen Betriebe beschäftigten Personen betreffend, ist der durchschnittliche Jahresarbeitsverdienst land⸗ und forstwirth⸗ schaftlicher Arbeiter, nach Anhörung der Gemeindebehörden, wie folgt festgesetzt worden: I. Für Friedberg„ Butzbach, Burg⸗Gräfenrode, Holzhausen, Kloppen⸗ II. Für alle übrigen Gemeinden des Kreises: heim, Nieder⸗Eschbach, Ober⸗Eschbach: 1. für männliche erwachsene Personen auf 450 M. 1. für männliche erwachsene Personen(über 16 Jahren) auf 600 M. 2 5 jugendliche 5 0 2.„ 1 jugendliche 1(unter 16„„ 300 1 3.„ weibliche erwachsene 55„ 360 3.„ weibliche erwachsene 10(über 16 7 9„ 360 1 4.„ 0 jugendliche 10„ 255„ 5 5 jugendliche 5(unter 16„; ůł ß B. In Gemäßheit des§. 8 des Krankenversicherungsgestzes vom 15. Juni 1883(siehe auch§. 3 U.⸗V.⸗G. und§. 6 Absatz 4 Landw.⸗V.⸗G.) ist der ortsübliche Tagelohn gewöhnlicher Tagesarbeiter, nach Anhörung der Gemeindebehörden in folgender Weise neu festgesetzt worden: J. Für Friedberg und Butzbach: II. Für alle übrigen Gemeinden des Kreises: 1. für männliche erwachsene Personen auf 2 M.— Pf. 1. für männliche erwachsene Personen auf 1 M. 50 Pf. 2 5 5 jugendliche 5 7 1 5. 5 2. 7 0 jugendliche 5 5 0 L 90 759 3.„K weibliche erwachsene 15 C’? 3.„ weibliche erwachsene 4„„ 20 4. 5 79 jugendliche 7 75 0 L 90 1 4. 70 0 jugendliche 77 5 0 0 85 1 In den Amtszimmern der Großherzoglichen Bürgermeistereien wird ein für jede Gemeinde gültiger Auszug aus vorstehender Bekannt— machung stets aufgehängt sein. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Friedberg den 18. Januar 1889. Dr. Braden. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß die Ortskrankenkasse zu Reichelsheim sich seit dem 6. Januar d. Is. auch auf alle Versicherungspflichtigen Personen der Gemeinde Wülfersheim erstreckt. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Friedberg den 19. Januar 1889. Dr. Braden. Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Ossenheim. Bekanntma ch ung. Nachdem die am 16. l. Mts. abgehaltene Abstimmung die einstimmige Annahme des rubr. Projektes ergeben hat, so wird dieses Nesultat unter dem Anfügen bekannt gemacht, daß das Abstimmungsprotokoll in der Zeit vom 22. bis 29. l. Mts. auf dem Amtszimmer der Großherzoglichen Burgermeisterei Ossenheim zu Jedermanns Einsicht offen liegt, und daß Einwendungen gegen das Resultat oder die Rechts⸗ beständigkeit der Abstimmung innerhalb 14 Tagen vom Erscheinen dieser Bekanntmachung an gerechnet bei der Großherzoglichen oberen land— wirthschaftlichen Behörde zu Darmstadt vorzubringen sind. Der Vollzugs-Commissär für Feldbereinigung: 1 Friedberg am 18. Januar 1889. Dr. Wallau. 1 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Der Fleischbeschauer Karl Wächtershäuser II. in Ober-Eschbach ist seines Amtes entlassen worden. Ä 7 Ausschreiben. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Wilhelm Lotz von Villingen, zuletzt Diensiknecht auf Hof Ludwigshöhe bei Lelhgestern wird ersucht. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Friedberg den 16. Januar 1889. Krämer. 2 Ausland. dactionen verübten Zerstörungen von der Polizei Amerika. Washington. Der Bericht über Frankreich. Paris, 18. Jan. Infolge selbst angestiftet waren und maßgebeuden Orts den Gesetzentwurf betreffend die Einwanderung eines gestern in Origny(Oise) ausgebrochenen gutgeheißen wurden. in das Gebiet der Vereinigten Staaten ist der Streiks entstanden Ruhestörungen, wobei ein Rußland. Petersburg, 20. Jan. Die„Nowoje- zuständigen Commission des Repräsentantenhauses Fabrikgebäude in Brand gesteckt wurde. Zur Wremja“ kündigt für den Sommer das Ein- vorgelegt worden. Der Gesetzentwurf beantragt, Herstellung der Ordnung wurden Truppen aus— treffen von mehreren fremden Fürstlichkeiten in an der Einwanderung Arme, Unzurechnungsfähige, gesandt. Rußland an. Das dänische Königspaar sowies wegen Verbrechen Bestrafte, ferner Anarchisten — 18. Januar. Gestern geriethen in Vassy, das griechische kommen bereits Apfang Juli be- und Sozialisten, und solche Personen zu ver— Departement Haute Marne, 300 französische Eisen-Tziehungsweise Ende Juli. Der Fürst von Mon- hindern, welche mit gewissen Krankheitn be— bahnarbeiter mit italienischen Arbeitern in einen tenegro trifft gleichfalls im Sommer ein. Der haftet sind; endlich Arbeiter, welche keinen Ver— Kampf, wobei zwei Italiener verwundet wurden. Schah von Persien, welcher schon im Frühjahr trag über Beschäftigung besizen. Im übrigen Durch das Eingreifen der Gensdarmen gelang anlangt und sodann eine Reise durch Europa fsist allen Fremden eine Einwanderungssteuer von es, Abends die Ruhe wieder herzustellen. unternimmt, kehrt Anfangs Juli nach Peters-[5 Dollar aufzuerlegen; dieselben müssen außer⸗ Großbritannien. London. Der„Pall burg zurück. Bei der im Sommer stattfindenden dem im Besitze von Beurkundungen seitens der Mall Gazette“ zufolge ist Kirk, früher eng- Vermählung des Großfürsten Paul mit der Prin- Vertreter der Vereinigten Staaten im Auslande lischer Generalconsul in Sansibar, dorthin ab- zessin Alexandra von Griechenland wird die Kö- sein. Der den Gesetzentwurf begleitende Bericht gereist. Es verlautet, Kirk sei von der Regie- nigin von England durch den Prinzen von Wales der Commission bemerkt, daß viele Arme und rung mit einer besonderen Mission beauftragt s vertreten sein. Die Prinzessinnen Militza und selbst Verbrecher von ihren Behörden mit Mit— worden. Anastasia von Montenegro sind gestern hier ein-[teln zur Auswanderung versehen würden. 1— Nach Meldungen aus Capstadt sind wieder getroffen und im Schmoln aer Pensionate abge— Australien. Sydney. Der von Samoa die Gebiete zweier Häuptlinge, welche viele Jahre stiegen. hier eingetroffene Dampfer„Lübeck“ meldet: hindurch der Botmäßigkeit von Zulu-Königen Egypten. Suakim, 17. Jan. Ein von Bis zum 8. Januar herrschte dort vollkommene oder Häuptlingen unterstanden, in British-Zulu- den egyptischen Behörden nach Khartum ent- Ruhe, in Apia befanden sich damals die deut⸗ land einverleibt worden. sendeter Bote, welcher den Auftrag hatte, sichsschen Kriegsschiffe„Olga“„Adler“ und„Eber“, Spanien. Madrid, 18. Jan. Ju Bar- über die dortige Lage zu informiren, ist von] der englische Kreuzer„Royalist“, sowie die eelona erfolgte gestern Abend in einem Gebäude dort zurückgekehrt. Derselbe vollendete die Reise amerikanische Corvette„Nibsic“. gegenüber dem Museum eine Petardenexploston, von Khartum nach Suakim in 24 Tagen. Er wodurch in dem Zwischengeschoß des Gebäudes überbrachte einen Brief des gefangenen Slatin ein erheblicher Schaden angerichtet wurde; eine Bey und constatirte, daß Lupton Bey in der usverkau Person ist schwer verwundet. Sean en ene ee en een der 8 . Rumänien. Bukarest. Die von der Re- keine authentischen Nachrichten in Khartum be⸗ 5 5 gierung inspirirte„Epoca“ meldet, aus der Ini-⸗[kannt über Emin Pascha; nur ging das Gerücht, Wegen Geschäfts-Aufgabe verkaufen wir tiative der Kammer wäre die Versetzung des daß die Aequatorialprovinzen in die Hände der sämmtliche Manufactur-Waaren, um schnell Ministeriums Bratiauo in den Anklagezustand Mahdisten gefallen seien. Alle in der Gefangen⸗ damit zu räumen, zu und unter Einkaufspreisen. beantragt worden, da festgestellt sei, daß die schaft des Mahdi befindlichen Europäer in Khar⸗ 0 N vorjährigen, in den damals oppositionellen Re- tum befanden sich in guter Gesundheit. 37 Gebrüder Strauß. Zu Ehren des Geburtstags Sr. Majestät Kaiser Wilhelm II. findet nächsten Sonntag, den 27. d. Mts., im Saale des Hötel Trapp ein Fest-Ranket statt, zu welchem der unterzeichnete Ausschuß die Bewohner Friedbergs und der Umgegend hier— durch ergebenst einladet. ration mit Flaschenbier. 307 Der Beginn ist Abends 8 Uhr.— Saalöffnung 7½ Uhr.— Restau⸗ Hochachtend Der Ausschuss der vereinigten Vereine für die Kaiserfeier. Bekanntmachung. Dem Nitolaus Spiegelberger zu Butzbach wurde heute die Concession als Unteragent des Hauptagenten Friedrich Vogt in Bingen zur Beförderung von Auswanderern durch die Schiffebefrachter J. H. P. Schröder& Cie. in Bremen über den erwähnten Hafen nach Nord-Amerika ertheilt. Friedberg den 12. Januar 1889. 252 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Arp's Pepsin Främirt 1878. 28 2 2 f 8 Wein u. Bittern 5 Prämirt 1888. * —— Erfolg. Holz⸗Versteigerung im Graͤflich Stolberg'schen Forstrevier Gedern. Es sollen versteigert werden: 1) Montag den 28. d. Mts. in dem Försterbezirk Gedern aus den Distrikten Köppelchen, Tempelswald, Gaulskopf, Lücke, Schwungstein und Wäldchen: Stämme: 19 Eichen(Wagnerholz); 22 Rothbuchen, 5—13 m lang, 30—859 em dick; 33 Hainbuchen, 4— 11 m lang, 22—34 em dick; 33 Ahorn, 313 m lang, 20-44 em dick; 10 Erlen, 8-11 m lang, 19 bis 28 em dick; 22 Obstbaum, Birken und Linden; 60 Fichten, 14—22 m lang, 18-33 em dick; 11 Lärchen, 18—21 m lang, 24-32 em dick, 990 Fichten⸗Derbstangen(Leiterbäume, Hopfenstangen), 6890 Fichten⸗Reisstangen(Hopfen- und Lattenstangen), 160 Fichten Nutzreiser(Bohnenstangen). Zusammenkunft Morgens um 10 Uhr im Bergwirthshaus zu Gedern. Forstschütz Jung in Gedern ertheilt nähere Auskunft. 2) Dienstag den 29. d. Mts. in dem Försterbezirk Usenborn aus den Distrikten Hammerwald, Lichte— buchen und Schönberg: Stämme: 62 Eichen, 3— 16 m lang, 32— 77 em dick(Oberständer), 120 Eichen(Wagnerholz); 41 Rothbuchen, 3 12 m lang, 30—79 em dick; 23 Hainbuchen, 3— 10 m lang, 19-27 em dick, 12 Raummeter Eichen ⸗Werkscheitholz, 85 Eichen⸗Derbstangen(Wagnerholz), 2625 Fichten⸗Derbstangen(Leiterbäume und Hopfenstangen), 2070 Fichten Reisstangen(Latten und Bohnenstangen). Zusammenkunft Morgens um 10 Uhr in dem Stolbergerhofe in Hirzenhain. Forstschütz Henkel zu Louisenlust ertheilt nähere Auskunft, Gedern den 16. Januar 1889. 290 Der Oberförster Kirchner. Glaͤubiger-Aufforderung. Forderungen und Ansprüche jeder Art an den Nach— laß des verlebten Eberhard Gillmann II. von Steifurth, die nicht berelts angemeldet sind, sind in spezi⸗ fiztrten Rechnungen binnen 8 Tagen anzumelden, wenn sie bei Regulirung der Nachlaßverhältnisse berücksichtigt werden sollen. Bad-Nauheim den 17. Januar 1889. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Bauer. 295 Schütz. Vergebung 1 2 von Weißbinderarbeit. Die Herstellung des äußeren Verputzes und Anstriches an der evangelischen Burgkirche zu Friedberg, im Betrage von M. 1500, soll auf dem Wege der öffentlichen An— bietung vergeben werden. Die Verdingungs-Unterlagen können bet unterfertigter Stelle eingesehen werden, wohin auch die schriftlichen Angebote bis zum 1. Februar 1889, Vormittags 11 Uhr, portofrei und verschlossen einzu— reichen sind. Friedberg den 18. Januar 1889. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 291 Kranz. Arbeits-Vergebung. Mittwoch den 23. d. Mts., Mittags 2 Uhr, sollen an Ort und Stelle die Erdarbeiten bei Verschleifung der alten Frankfurter Straße in der Gemarkung Melbach, veranschlagt zu 1200 M., öffentlich unter den daselbst bekannt gemacht werdenden Bedingungen abthellungsweise versteigert werden. In demselben Termine findet auch die Vergebung der Anlieferung von 115 ebm Basaltsteinen zur Chaussirung der Abfahrten statt. Friedberg den 18. Januar 1889. wird billig abgegeben Kaiserstr. 77. 167 Versteigerung von Straßen⸗ Arbeiten. Das Zerschlagen des zur Unterhaltung der Staats— straßen im Baubezirk Friedberg erforderlichen Deck materials soll für die Rechnungsjahre 1889/90 und 1890/91 an nachstehenden Terminen im Rathhaussaale zu Friedberg in Accord gegeben werden: IJ. Freitag den 25. Januar l. J., Vormittags 9 Uhr, für die Straßen: 1. Gießen— Frankfurt, Abth. 76 bis 222,33 2. Nieder-Mörlen— Usingen,„ 104 3. Friedberg- Homburg F 19% 4. Berstadt— Friedberg„ 122 ͤ é 5. Vilbel— Offenbach 5% 219g II. Samstag den 26. Januar l. J., Vormittags 9 Uhr, für die Straßen: 1. Bonames— Homburg, Abth. 0 bis 16,7, 2. Höchst— Homburg, 1 0 0745 3. Nieder Wöllstadt Hanau,„ 161„ 206,48 4. Ilbenstadt— Bingenheim,„ 167,68„ 219 5. Ilbenstadt—Büches, 4 177108 9 6. Schwalheimerhof— Nonnen-⸗ stümpfen,„5„ 183,54 7. Ranstadt— Staden,„ 206„ 214,54 8. Friedberg—Staden, 5 0„ 52,76 Es wird bemerkt, daß die Aecordanten des Stein— schlagens, sowie deren Hülfsarbeiter einer Krankenkasse angehören müssen. Friedberg den 16. Januar 1889. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 240 ranz. Bügelaufzug, Arbeiter⸗Uhren in Silber u. Nickel mit guten Werken und starken Gehäusen von 11 Mark an per Stück mit ächter Panzer-Nickelkette empfiehlt unter Garantie L. Hanau, 73 Hofuhrmacher und Goldarbeiter. anwürlhshufl. 8 2 Hutu 9 * 5 zu Friedberg. Die geehrten Theilnehmer an unserer am 16. Februar bi stattfindenden Fastnachtsunterhaltung, welche geneigt sind durch musikalische Vorträge, Deklamationen, oder andere 0 Produktionen zur Erheiterung der Gesellschaft beizutragen, pe werden gebeten, Herrn Georg Heim burg hierselbst 9 baldigst entsprechende Mittheilung zu machen. 0 303 Der Vorstand. 9 * l Windecker's felsenkeller. 294 Mittwochs und Sonntags Extra-Frei- Concert, 8 wozu ergebenst einladet C. Kruse. Rasirseife, 7 aus Talg und Lauge ohne Soda gewonnen, schaum— bi stehend und nicht beißend, per Stück 10 Pf. er Alleinverkauf bei J. A. Windecker. 6 Schlitten, Schlittschuhe; Pr 8 in und Eissporen 1 308 empfiehlt Ph. Dan. Kümmich.. 8 5 4 50 nterjacken und Unterhosen, Dr. Lahmann's Reformhemden, Unterröcke, 5 Strümpfe u. Socken billigst bei J. Keim, 0 317 vorm. K. Friedrich neben der Post. der 0 9** 4 50 . Ipezialität in Kaffee! Ungebrannte Sorten in den bis jetzt bekannten Quall⸗ del täten pr. Pfd. 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Januar 1889. ma 299 Peter Krauch ll. bn c!(=. 1 Uinterschuhe und Stiefel. e Bei vorgerückter Sasson verkaufe sämmtliche Winter⸗ 1 Tt Artikel zu herabgesetzten Preisen. 1 N 32 Louis Waas. 9 Das Neueste in 1 zu Seiden- und Filzhüten, N S Regenschirmen, 5 Handschuhen jeder Art ein 221 empfiehlt C. Kalbfleise h, zur Gelegenheitskauf. Einige 100 Dutzend weiße, leinene Taschentücher in 20 verschiedenen Qualitäten sehr billig. M. Netscher. 18 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu eine Beilage.) . 00 7 donnen, 0 Pf. S — 1 . 8 lerhosen, en, Untertöct, bei J. Keim, neben der Post. bekannten Quall⸗ 30, 140, 1.00 Beimischung von brannt pr. Pfd. 0 pfiehlt Wagner, s& Müller, raße 314. hlsttze W gellische, nge, Fell- n Fertsch. ung zeichnet, der mit fen sämmtliche auch eine größere schnitt, um schnitt, u bekommen. 1 rselbe von or⸗ Lauch. Flite. mtliche Winter. ö Waas. N .—̃ UU——4 —— . Beila ge. Oberhessischer Anz Ager. Deutsches Reich. Berlin, 18. Jan. Der Erbgroßherzog und die Erbgroßherzogin von Baden werden, dem Vernehmen nach, morgen Abend Berlin wieder verlassen und sich nach Karlsruhe zurückbegeben. Vorher nimmt der Erbgroßherzog an dem Ka— pitel des Ordens vom Schwarzen Adler Theil. Die großherzoglichen Herrschaften gedenken noch einige Zeit in Berlin zu verbleiben. — Prinz Heinrich ist zum Ordensfest des Schwarzen Adlerordens hier eingetroffen. — 20. Jauuar. Die Feier des Krönungs— und Ordens Festes wurde heute in der üblichen Weise begangen. Nachdem die Ordens-Verlei— hung vollzogen, fand die Vorstellung der neu ernannten Ritter und daran anschließend die Cour vor dem Kaiser und der Kaiserin statt. Sodann begaben sich die Majestäten, sowie die Prinzen und Prinzessinnen des königl. Hauses im Zuge nach der Schloßkapelle. Der Kaiser, in großer Generalsuniform, mit dem Bande des Schwarze Adlerordens und der Kette zum Hohen— zollern'schen Hausorden, führte die Kaiserin, die über der Silberbroquatrobe gleichfalls das Band des Schwarze Adlerordens, außerdem auf der rechten Schulter den Luisenorden trug. Nach dem Gottesdienst begaben sich die Herrschaften zur großen Galatafel. Die Tafeln trugen den s. Z. dem jetzigen Herrscherpaare zur Hochzeit geschenkten silbernen Tafelschmuck. Auf dem vor dem offenen Thronbaldachin belegenen Platze des Kaisers und der Kaiserin prangte das herrliche große Schiff, in dessen Mitte die Gestalt des Friedens von der Erdkugel getragen schwebt. Nach geschehener Meldung betrat der Hof mit dem diplomatischen Corps und den Ordensrittern, welche der königl. Tafel gegenüber placirt wor— den, den Weißen Saal. Voran schritt die Kaiserin, geführt vom Großherzog von Baden; ihnen folgte der Kaiser und König, die Prinz— regentin Albrecht von Braunschweig am Arm; sodann Prinz Heinrich mit der Prinzessin Jo— hann Albrecht von Mecklenburg, Prinz Leopold und Prinzessin Friedrich von Hohenzollern, ferner die Prinzen Albrecht, Regent von Braunschweig, und Alexander von Preußen, der Erbgroßherzog, der Prinz Wilhelm und Prinz Alexis von Hessen, Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein, der Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt, sodann folgten das diplomatische Corps und die Ritter vom Schwarzen Adler. Im Verlaufe der Tafel trank der Kaiser„auf das Wohl der neuen und der alten Ritter“. Der Kaiser erhob zu ver— schiedenen Malen sein Glas, um in leutseligster Weise einzelne hohe Würdenträger auszuzeichnen, insbesondere die ihm gegenübersitzenden Feld— marschälle, sowie den Staatssecretär Graf Her— bert Bismarck. — Dem Bundesrath ist seitens des Reichs— kanzlers ein Gesetzentwurf, betr. den Schutz der deutschen Interessen und die Bekämpfung des Sklavenhandels in Ostafrika nebst Begründung zugegangen. Der Entwurf umfaßt drei Para— graphen, welche lauten:§ 1. Für Maßregeln zur Unterdrückung des Sklavenhandels und zum Schutz der deutschen Interessen in Ostafrika wird eine Summe bis zur Höhe von 2,000,000 M. zur Verfügung gestellt.§ 2. Die Ausführung der erforderlichen Maßregeln wird einem Reichs— commissär übertragen, welcher gleichzeitig nach der ihm ertheilten besonderen Instruction die dem Reichskanzler statutenmäßig zustehende Auf— sicht über die deutsch⸗ostafrikanische Gesellschaft und deren Angestellte in Ostafrika ausübt.§ 3. Der Reichskanzler wird ermächtigt, die erfor— derlichen Beträge nach Maßgabe des eintreten den Bedürfnisses aus den bereiten Mitteln der Reichshauptkasse zu entnehmen. — 19. Jan. Der Reichstag erledigte heute einen Theil des Etats des Reichsamts des Innern und genehmigte die für den Staatssecretär des alser Innern geforderte Gehaltserhöhung. Der Antrag statthat, seitdem er den Thron seiner Väter so ungeahnt des Abg. Bebel auf Veröffentlichung der Berichte der Fabrikinspectoren im Wortlaute wurde nach längerer Debatte, bei welcher der Minister v. Bötticher das Bedürfniß umfangreicherer Ver⸗ öffentlichung bezweifelte, abgelehnt. Im weiteren Verlaufe der Sitzung erklärte Minister v. Bötticher auf bezügliche Anfragen, eine Vorlage zur Ver⸗ hütung des übermäßigen Genusses geistiger Ge— tränke werde dem Reichstage baldigst zugehen; der Erlaß eines Reichsvereinsgesetzes werde er— neut in Erwägung gezogen werden, ebenso die einheitliche Regelung des Lagerscheinwesens. Auf Wunsch des Abgeordneten v. Stauffenberg, es möchten sanstäre Vorkehrungen zum Schutze der mit Quecksiiber beschäftigten Arbeiter gekroffeu werden, erwiedert Minister v. Bötticher, die Re— gierungen hätten beschlossen, im Verordnungs— wege für die Beschäftigung dieser Arbeiter in hohen luftigen Räumen, für die Abkürzung ihrer Arbeitszeit und für die Einrichtungen zur Verhinde— rung des Zerstäubens des Quecksilbers zu sorgen. — 19. Jan. Der Chef der Admiralität, Graf Monts, ist heute gestorben. — Die„Köln. Ztg.“ meldet, Dr. Peters übernehme die Leitung der Emin Pascha⸗Expedition. — Es darf nach dem Fr. J. als sicher an— genommen werden, daß der dem Bundesrath vorgelegte Briefwechsel zwischen dem Freiherrn v. Roggenbach und dem Geh. Rath Geffcken nicht veröffentlicht wird. Ein hiesiges Blatt will wissen, daß sich in diesen Briefen auch ab— fällige Urtheile über die vormalige Kronprin— zessin Friedrich Wilhelm befänden. — Bezüglich des Briefwechsels zwischen Roggen— bach und Geffcken bringt die„Köln. Ztg.“ folgende Enthüllungen.„Der.... Briefwechsel... erstreckt sich über Jahre hinaus und trägt den Charakter des ver— traulichsten Gedanken-Austausches zwischen Gesinnungs— genossen, welche in politischen und sonstigen Anschauungen übereinstimmen. Der Haß gegen den Reichskanzler, die Hoffnung auf die durch den Kronprinzen verkörperte Zu— kunftsregterung, die Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Politfk auf dem innern und äußern Gebtet und die gren⸗ zenlose Ueberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit, das sind die rothen Fäden, welche sich durch die Briefe ziehen, die bis zum Tode Wilhelms J. ausgetauscht wurden. Durch die Briefe aus der neuesten Zeit weht der leiden— schaftliche Ausdruck der Hoffnung, daß es gelingen möge, Wilhelm II. die Anschauungen der vereinigten Freunde mundgerecht zu machen. Mit den Beweisen politischen Streberthums Hand in Hand gehen die Beweise, daß die Briefschreiber die außergewöhnliche Gunst, welche ihnen von höchstgestellten Persönlichketten bewiesen wurde, durch jhre Gesinnung nicht verdtenten. In vielen Briefen Geffcken's finden sich unehrerbtetige Bemerkungen über den Kronpriazen, der als pessimistisch und verbittert hin— gestellt und von dem beklagt wird, daß er nicht ordent— lich arbeite; in einsgen liest man deutlich zwischen den Zeilen, wie lebhaft sich der Schreiber ärgert, daß der Kronprinz mit dem Reichskanzler, dessen Treiben der Kronprinz nach der Ansicht Geffcken's nicht zu durchschauen vermochte, in ganz freundlichem Verhältnisse stand. Einen empörenden Eindruck macht es, daß an einzelnen Stellen von Kaiser Friedrich III. bei seiner Thronbesteigung ver der Kronprinz zwischen den Zeilen geradezu so dargestellt wird, als ob er nicht von ptetätvoller Gesinnung gegen den greisen Vater beseelt sei. An Indiseretionen sst in den Geffcken'schen Brlefen niemals Mangel; einmal er— zählt er dem verehrten Freunde Roggenbach, daß ihm der Kronprinz die Denkschrift zum Lesen gegeben habe, die der Reichskanzler für den Thronerben über die da— malige Phase des Culturkampfes angefertigt hatte, und bespricht den Inhalt derselben. Ein andermal theilt er dem Gesinnungsgenossen Roggenbach brühwarm mit, was ihm der Großherzog von Baden im vertraulichen Privat— gespräch über elsaß⸗lothringische Dinge gesagt hatte. Von dem jetzigen Kaiser wird durchweg in unpassendem, der Ehrerbietung gänzlich ermangelnden Tons gesprochen. den Briefen geht ferner hervor, daß der ehemalige Staats— Minister Admtralitätschef von Stosch mit den beiden Freunden in regem Gesinnungsaustausch stand. An zwei Stellen sind ferner Namen von noch agetiven Generalen genannt. Auch Morker ist häufig erwähnt, aber dieser stand Geffcken und Roggenbach offenbar nicht so nahe wie Stosch. An einer Stelle heißt es sogar ausdrücklich, es dürfe ihm nicht mitgetheilt werden, daß Geffcken den öffentlichten Erlaß und Aufruf verfaßt hätte Große Sorge legt Geffcken auch dafür an den Tag, daß Bismarck hiervon nichts erfahre.“ Aus Stadt und Land. F. Friedberg. Nächsten Sonntag den 27. d. Mts., an dem die erste Geburtstagsfeier für Kaiser Wilhelm II Donnerstag den 24.: Madame Bonivard. dritte Kopf. Aus — schnell bestiegen, wirdß wie in den Vorjahren Festgottes⸗ dienst in den Kirchen stattfinden, ferner ein Kaiseressen Nachmittags im Hotel Trapp und Abends in demselben Lokale ein Festbanket. Die Gesang-Vereine und der Veteranen und Militär Verein haben sich auch dieses Jahr wieder zusammengethan um mit vereinten Kräften eine würdige patriotische Feier zu veranstalten. Möge eine recht zahlreiche Betheillgung an den kirchlichen Feiern und den festlichen Veranstaltungen den Sinn für Treue und Liebe zu unserem Katserhause, der in der Bevölkerung unserer Vaterstadt von jeher herrschte, in schöner Weise auf's Neue bekunden. i. Friedberg. In Darmstadt ist neuerdings eine Einrichtung ins Leben getreten, von der wir nur wünschen können, daß dieselbe hier Nachahmung finden möge.„Um nämlich den Hinterbliebenen die Sorge für die zu Be⸗ gräbnissen nothwendigen Bestellungen und Einrichtungen zu erleichtern, sowie eine würdige Bestattung zu mäßigen Kosten zu sichern, haben sich in Darmstadt drei Cor⸗ porationen: der Privatbeamtenverein, die Freimaurerloge und der Bezirkslehrerverein, vereinigt und mit Geschäfts⸗ leuten zweckentsprechende Verträge abgeschlossen. Außer⸗ dem empfiehlt diese Vereinigung, statt durch oft über— triebene Blumenspenden, durch sog. Stiftungskarten zum Besten wohlthätiger Anstalten, welche Karten den Hin⸗ terbliebenen mit einer Beiletdsbezeugung überreicht werden, das Andenken des dahingeschiedenen Totden zu ehren.“ Eine derartige Anstalt besitzen wir ja schon in unserer Schuhmacher⸗Leichenkasse. Wenn deren Statuten erwei⸗ tert und entsprechend geändert würden, so dürfte sich ge⸗ wiß noch Mancher hier veranlaßt finden, dem wohlthäklg wirkenden Verein beizutreten. Sehr erwünscht wäre es aber, wenn der Unsitte, denn zu einer solchen ist es geworden, des Blumenspendens energisch auf die in Darm— stadt bereits bestehende Art entgegengetreten würde. Butzbach. Am vorigen Montag ist hier einem Un⸗ teroffieler der Dragoner, welcher das Zielen beaufsich— tigte und die Mannschaft nach seinem Auge zielen ließ, der Spiegel einer Platzpatrone, die irrthümlich unter die Zielmunitton gelangt war, ins Auge geflogen. Der Verletzte wurde nach dem(Gleßener Garnisonslazareth verbracht. Darmstadt. Vom Oberconsistorium ist die Stelle eines Kirchenbaumelsters, vorerst versuchswelse, geschaffen worden und dem Architekten Schwartze in Mainz über⸗ tragen worden. Allerlei. Hanau. Das Preisrichterkollegium für die Entwürfe zum Grimmdenkmal dahter, hat Prof. Wlese-Hanau mit dem ersten Presse ausgezeichnet. Den zweiten Preis hat Prof. Eberleln⸗Berlin, den dritten Prof. Eberle⸗München erhalten. Gotha, 15. Jan. Mit dem gestrigen Tage hat die Zahl der Feuerbestattungen das sechste Hundert erreicht. Ein Bürgermeister vom Lande war's dessen Leiche als die 600ste verbrannt wurde. Bayreuth. Die Bühnenfestspiele finden vom 21. Juli bis 18. Aug. statt. Aufgeführt werden:„Parsifal“,„Tristan und Isolde“ und„Die Meistersinger“. Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 22.: Die Afrikanerin. Mittwoch den 23.: Der Zigeunerbaron. Kleine Preise. Donnerstag den 24.: Der Wildschütz. Gewöhnl. Preise. Freitag den 25.: Vorstellung bet ermäßigten Preisen. Außer Abonn. Die Hermannsschlacht. Samstag den 26.: Neu einstudirt: Der Wasserträger. Hierauf: Neu einstudirt: Carnevalsfest(Ballet). Gewöhnl. Preise. [Sonntag den 27.: Zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm II.: Lohengrin. Gewöhnl. Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 22.: Zu Lessing's Geburtstag, der Wetise. Große Preise. Mittwoch den 23.: Zum ersten Male: Die Brautfahrt, ö oder: Kunz von der Rosen. Lustspiel in 5 Akten von Gustav Freitag. Große Preise. Gewöhnl. Preise. Außer Abonn. Nathan Vorher: Der Außer Abonn. Große Preise. Freitag den 25.: Geschlossen. Samstag den 26.: Madame Bonivard. dritte Kopf. Große Preise. Sonntag den 27.: 3½ Uhr Nachmittags: Drei Paar Schuhe. Außer Abonn. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm II.: Neu einstudirt: Hans Lange. Große Preise. Vorher: Der Buxkin und Kammgarne für Herren- und Knaben⸗Kleider, reine Wolle, nadelfertig, circa 140 em breit à Mark 2.35 per Meter, versenden direkt an Private in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrei in's Haus Buxkin-Fabrik-Depot Oettinger& Co., Frankfurt a. M. Muster unserer reichhaltigen Collektionen bereitwilligst franeo. 296 —. 5 88 55 eee N Aufgebot ufgebot. Betreffend: Nachlaß der Johannes Hof— mann Wlittwe, Katharine ge⸗ borene Hofmann von Bönstadt. Die am 7. Februar 1803 verstorbene Rubricatin hat aus ihrer Ehe mit Johannes Hofmann außer anderen Kindern einen Sohn Heinrich Hofmann, geboren am 15. Dezember 1814, hinterlassen. Letzterer, der schon sein 70. Lebensjahr überschritten hat, ist vor längerer Zeit unbekannt wohin nach Amerika ausgewandert. Sein inzwischen euratorisch verwaltetes Vermögen beträgt etwa 1880 Mark. Auf Antrag des Curators Jacob Roth“1. von Bönstadt ergeht hiermit an den genannten Heinrich Hofmann von Bönstadt, sowie an dessen Leibes oder sonstige Erben die Aufforderung, so gewiß spätestens im Aufgebotstermin Mittwoch den 10. April l. J. Vormittags 10 Uhr, Mittheilungen über ihren dermaligen Aufenthaltsort anher gelangen zu lassen und ihre Eigenthums-, Erb- und sonstige Ansprüche geltend zu machen, als sonst der er⸗ wähnte Heinrich Hofmann für todt erklärt und sein Nachlaß den sich gemeldet habenden nächsten Verwandten überwiesen werden wird. In gleicher Weise ergeht an die letztgenannten die Aufforderung zur Anmeldung ihrer Erbansprüche unter dem Rechtsnachtheil der Nichtberücksichtigung bei Ver— theilung des Nachlasses. Altenstadt den 18. Januar 1889. Großherzogliches Amtsgericht Altenstadt. 314 Hellwig. Holzversteigerung. Dienstag den 22. Januar, Vormittags 10 Uhr, sollen in hlesigem Gemeindewald nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 10 Kiefern- u. Fichten Stämme, 7,67 Festm. Inhalt, 44 Raummeter Buchen-Knüppel, 48 1 Kiefern⸗„ 104 5 Buchen⸗Stöcke, 600 Stück Buchen und Eichen-Wellen, 2650„ Kiefern- und Weichholz⸗Wellen. Zusammenkunft auf der Heide. Nieder Florstadt den 17. Januar 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. Alles. Holz⸗Versteigerung. Am Dienstag den 5. Februar er., Vormittags von 9 Uhr ab, sollen in der Balzer'schen Gastwirthschaft in Erbstadt die nachverzeichneten, im Distrikt Junger— hain 40a eingeschlagenen, 15 km von der Station Erb— stadt⸗Kaichen der Hanau⸗Friedberger Bahn gelegenen Nutz und Brennhölzer öffentlich meistbietend verkauft werden: Buchen: 19 Stück 1,71 fm, Stangen 1. Cl., 40 Stück 2,40 fm, Stangen 2. Cl., 36 Stück= 1,08 fm, Stangen 3. Cl., Arm Nutzscheit 1. Cl., 2 rm Nutzknüppel, 902 rm Scheit, 122 rm Stammknüppel, 336 rm Astknüppel, 282 rm Stöcke 1. Cl. und 126 Astwellen⸗Reis 3 Cl. 2 1 0 8 e.—.. Holz⸗Versteigerung. Donnerstag den 24. d. Mets. soll nachfolgendes Holz versteigert werden und zwar: 1. im Distriet Langert: 1400 Stück Eichen Durchforstungs-Wellen, 1250 Stück Saal⸗Weiden-Wellen. Anfang Vormittags 10 Uhr. Zusammenkunft am Langertweg. 2. im Distrlet Hasselrain in der Nähe von Bruchen— brücken: 1200 Stück Eichen⸗Durchforstungs-Wellen. Anfang Vormittags 12 Uhr. Zusammenkunft auf der Bruchenbrücker Hohl. Assenheim den 20. Januar 1889. Großherzogliche Bürgermetsterei Assenheim. 310 Best. Holzversteigerung im Villinger Gemeindewald. Freitag den 25. Januar l. J., von Vormittags 9½ Uhr anfangend, werden versteigert: 54 Eichenstämme mit 21,70 Festmeter, größtentheils zu Wagnerholz geeignet, 5 1 Lindenstamm mit 0,32 Festmeter, 414 Fichtenstämme mit 164,19 Festmeter, 289 Fichten-Derbstangen mit 84,18 Festmeter, 6 Pappelstämme von 23 bis 68 Eentimeter Durch meisser und 3 bis 9 Meter Länge mit 6,62 Festm. Die Pappelstämme lagern beim Ort und werden erst den Nachmittag, am Schluß der Versteigerung, versteigert. Die Zusammenkunft findet im Distriet Hochroth an der Eisenbahnstrecke statt. 5 Villingen den 19. Januar 1889. 5 Großherzogliche Bürgermeisterei Villingen. 315 Koch. 1 Kragen, Manschetten billigst bei — Hemden, J. Kelm, vorm. K. Friedrich. e 75 Fr 5 2 7 23 n 5 8 . 1 a 5 Holzversteigerung. Donnerstag den 24. d. Mts. kommen im Wohnbacher Gemeindewald, Distriet Hinterwald, zur Versteigerung: 62 Eichen⸗, Bau“, Nutz und Werkholzstämme von 17 bis 56 Centimeter Durchmesser, 3 bis 15 Meter Länge und 50 Cubikmeter Inhalt; 13 Eichen- und 80 Fichten Derbstangen; 16 Raummeter Buchen⸗Scheiter, 135 5„„Knüppel, 298 1„ Reiser, 111 7„»Stöcke, 20 5 Eichen⸗Scheiter, 19 11 1 Knüppel, 28 7„ Reiser, 14 1„ Stöcke. Die Zusammenkunft ist oberhalb der hohen Straße und wird um 9½,j Uhr bei Nr. 1 mit dem Bau- und Werkholz der Anfang gemacht. Wohnbach den 19. Januar 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Wohnbach. 313 Fatum. Verkauf einer Scheuer auf den Abbruch. Samstag den 26. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, will Unterzeichneter seine in gutem Zustande befindliche Scheuer, von Eichenholz erbaut, öffentlich meistbietend versteigern lassen und ladet hierzu Kauflustige ein. Wohnbach am 16. Januar 1889. 203 Emil Lung. Erdarbeiter werden sofort in Accord bei guter Zahlung zur Ver— füllung der alten Steinstraße, Gemarkung Okarben, ge⸗ sucht. Schuß jeden Tag. Der Unternehmer 312 Peter Rössel. III. Die zweite große Wormser Lotterie findet bereits am 26. März statt und kommen 3021 Gewinne, bei nur 100,000 Loosen, zur Verloosung. Die Hauptgewinne M. 30,000, M. 10,000 und M. 5000 in Gold werden baar ohne Abzug ausbezahlt. Loose à M. 2.10, 10 Loose für M 20 sind zu haben bei der Agentur von 305 Ph. Dan. Kümmich in Friedberg. Pferdedckel, Schulhof Allein verkauf 30 Steariulichter pr. Packet 50 Pf., Parafiulichter,„ 40„ bei Friedr. Magner, vorm. Theis& Müller, Kalserstraße 814. 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Pfandmeister 301 Schuchardt. 4000 Mark liegen gegen erste hypothekarische Sicherheit zum Aus⸗ leihen berelt. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 265 Hlonogramme auf Coubverten und Briefbogen mit einem Buchstaben in Cassecten stets vorräthig, mit mehreren Buchstaben auf Bestellung in zwei Tagen in elegantester Ausführung zu haben bei Carl Bindernagel. Todes-Anseige. (Statt jeder besonderer Anzeige.) Hiermit die traurige Mittheilung, daß heute unsere liebe Schwester, Tante und Schwägerin Frau Rendant Bitsch Wittwe 5 vollendetem 74. Lebensjahre sanft entschlafen U Friedberg, 19. Januar 1889. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Dienstag Nach— mittag 3 Uhr. 0 N 8 1 Besondere Einladung erfolgt nicht. 300 Todesanzeige und Danksagung. Freunden und Bekannten die traurige Nach— richt, daß unser lieber Sohn, Gatte, Vater, Bruder, Schwager und Onkel August Walther nach langem und schweren Leiden am 19. d. M. im 43. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist. Zugleich sprechen wir für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung unseren innigsten Dank aus. Friedberg. Für die Hinterbliebenen die trauernde Wittwe 306 Margaretha Walther. —.. CCC Danksagung. Allen Freunden und Bekannten, die uns während der Krankheit und nach dem Heimgang unserer lieben Mutter huͤlfreich und theilnehmend zur Seite gestanden haben, sagen wir unseren herzlichsten Dank. Friedberg, 21. Januar 1889. Juliane Orth, 292 Otto Orth, Pfarrverwalter. 2 utrif huhe& Sliefel 2 Sam Weit Grün Oh in G Geri zum lichte dem! der R erw