9 F *. N tern. 1889. V Dienstag den 18. Zuni. — 5* N 71. ae e Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behör auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns dliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ——ͤ—„-———— Amtlicher Theil. Arbeits vergebung. mie(Farm von N elnung. Die Aus führung nachstehender bei der Unterhaltung der Kreisstraßen des Kreises Schlackensand zu liefern veranschlagt zu 49,50 M. eng ben 0 Friedberg im dritten Baubezirk Butzbach erforderlichen außerordentlichen Arbeiten und 1 n fee. 1 N N 90 6. (a* Keferungen soll Montag den 24. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, auf dem Bureau Straße VII, Münzenberg— Trais-Münzenberg, Bellersbeim: Erhöhung der 1 Welteröeförd, des Bezirksbauaufsehers Meßger in Butzbach im Wege schriftlicher Submission ver- Fahrbahn und Beseitigung einer Mulde in der Ortsdurchfahrt Trals-Münzenberg: 220 geben werden und zwar: Straße J, Buß bach—Hoch-Weisel—Fauerbach v. d. H.: Maurerarbeit, veranschlagt zu 70,55 M., A nstreichen der Schlldflächen an den Kilometersteinen, veranschlagt zu 15,30 M., Chaussirarbeit,„„„12„ Chaussirarbeit, Gemarkung Butzbach 5 oo Pflasterarbeit, 1„ 319000% Handlung, Lieferung von Wandsteinen 5„ 10„ ö Chausseebausteine(Basaltsteine) zu liefern, 5„ 435,00„ D f Straße II, Fauerbach v. d. H.— Langenhain, Fauerbach v. d. H.— Münster- Pflastersand zu liefern, 7„ 160,00 pla 1 Hoch⸗Weisel: Erwelterung der Straße am Ortsende bei Münster, gegenüber der Kirche: Straße IIR: 5 n Maurerarbeit, veranschlagt zu 104,35 M., Anstreichen von 33 Stück Wegweiser, 1 1 165,00% Tafei- Pflasterarbelt, 1 8 ö Die Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen recht⸗ Uuns. Chausstrarbeit, 5„ 200 ñzeitig bei Bezirksbauaufseher Metzger in Butzbach einzureichen; ebendaselbst sind Vor⸗ u Fabriken: Schwarzkalk zu liefern, 7 e anschläge und Bedingungen einzusehen. ese, Dupsen, Mauersteine zu liefern,„„ 66,00„ ü Friedberg den 17. Juni 1889. een Pflastersteine zu liefern,„„ 30,0„ Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 5 Harmonie, Chausseebausteine zu liefern, 5„ 4%00„ ö Dr. Braden. eto. 900 M., Har- Personen, bezüglich deren Aufenthaltsort Auskunft begehrt wird: 1) Boseke, Johanna, aus Wismar in Mecklenburg, Schauspielerin, zuletzt bei dem Theater- 00 M. unternehmer Robert Peters beschäftigt; 2) Klein, Anna, Ehefrau des Korbmachers Ludwig Klein, von Grüningen, Kreis Gießen. vabl zu 50, Ausschreiben. Mein unterm 27. April d. J. erlassenes Ausschreiben gegen Maar, Johannes, von Homberg a. d. O. bringe ich in Erinnerung.— Meinen unter höher. dem 10. April l. J. gegen Euler, Peter, von Arheiligen erlassenen Steckbrief bringe ich in Erinnerung. Der Großherzogliche Amtsanwalt pnatl. Miet- Friedberg, 15. Junk 1889. Krämer. 1 führung aller Deutsches Reich. Darmstadt. Der Militäranwärter Hillert aus Groß⸗Mahlra wurde zum Steueraufseher ernannt. Berlin, 14. Juni. Die Kaiserin hat sich den Fuß verstaucht, so daß sie genöthigt ist, sich tragen zu lassen. L 14. Juni. Graf Herbert Bismark reiste heute mit dreiwöchentlichem Urlaub nach König— stein. 3— 15. Juni. Die Nachricht, daß der gestern unterzeichnete Samoavertrag vorläufig geheimge⸗ trumenten. raugspreise, d Zahlungs- 5 eislisten —— Handlung, 9. ing nögeschäft vun halten werden solle, wird mit der Einschränkung Metzendor. bestätigt, daß gewisse Vorschriften schon vor der 110 1 Ratification in Kraft treten sollen. Desgleichen beabsichtigt die samoanische Regierung, in kürzester 9 Frist durch Vermittelung der Consuln die Ver⸗ 2 5 tragsmächte in Apia zum Beitritt zum Vertrage 5 I 1 einzuladen. — Potsdam, 15. Juni. Das Kaiserpaar, — 4 Prinzessin Friedrich Karl, Prinz Friedrich Leo— pold, Erbprinz und Erbprinzessin von Meiningen und die ubrigen in Berlin und Potsdam an⸗ wesenden Fürstlichkeiten wohnten der Gedächtniß⸗ feier für Kaiser Friedrich in der Friedenskirche eckt von Sachsen und des kaiserl. russischen Korpor'schen! Infanterie-Regiments Nr. 4. Die Aufführung des historischen Armeefestspieles findet heute Abend! in Anwesenheit des gesammten Hofes statt. Cassel, 14. Juni. Gestern Abend fand zu Ehren des Schahs von Persien ein Zapfenstreich, ausgeführt von zwei Musikcorps, und Feuerwerk statt. Heute Mittag besuchte der Schah die Ausstellung und verweilte daselbst eine Stunde. Nachmittags besichtigte derselbe die Wasserkünste auf Wilhelmshöhe, worauf officielle Tafel statt⸗ fand. Abends besuchte der Schah das Theater. — 15. Juni. Der Schah von Persien wird sich morgen zur Besichtigung des Krupp'schen Etablissements nach Essen begeben. Am Montag setzt der Schah seine Reise nach Amsterdam fort. Königstein, 14. Juni. Der Herzog von Nassau ist gestern nach Stockholm abgereist. München, 15. Juni. Der Kaiser von Oesterreich ist heute nach Wien zurückgereist. Saarbrücken. Die„Germania“ erfährt von hier, es drohe in einigen Gruben(Fried— richsthal, Altenwald, Sulzbach) ein neuer Berg— arbeiterstreik auszubrechen. Metz. Der Kaiser kommt am 28. oder 29. d. M. hierher. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Kaiser Franz Joseph von Oesterreich wird, wie jetzt bestimmt ist, vom 13. bis zum 16. August in Berlin verweilen. — Der„Pester Lloyd“ constatirt die be⸗ stehende Verstimmung Deutschlands gegen Ruß⸗ land, welche in den maßgebenden Kreisen, durch den Toast des Zaren hervorgerufen, erheblicher als in der Presse hervortritt. Die russischen Rüstungen könnten nur einen offensiven Zweck haben, da Niemand Rußland anzugreifen beab— sichtige. Die russischen Finanzoperationen würden künftighin auf Kosten der deutschen Obligations— inhaber nicht mehr eine Fortsetzung erfahren, sondern würden unwiderruflich zu Ende sein. — Die amtliche„Wiener Ztg.“ veröffent⸗ licht ein kaiserliches Handschreiben an die Minister Grafen Kalnoky, Taffe und Tisza, durch welches die Delegationen auf den 22. d. M. nach Wien bei, wo auch die Minister, zahlreiche Generale, nig/ 0 die Spitzen der Behörden und das Officiercorps 10 ern, erschienen waren. iger Wäsche, Dresden, 15. Juni. Volk und Königs- „nie genelb, haus in Sachsen begehen heute den Tag, da bscbalten obne vor 800 Jahren der erste Fürst aus dem Hause en. Wettin Herrschaft in Gebieten des heutigen König— iss. reichs Sachsen gewann. Die Stadt traͤgt anläß— 1 14 lich des Festes reichen Schmuck. Nachmittag „een findet nach Empfang der Abordnung beider Stände— 55 kammern und der sächsischen Reichstags-Abge⸗ 56l ordneten eine Hoftafel zu 170 Gedecken statt. tsch. L 16. Juni. Heute Vormittag wurden in 951. fämmtlichen Kirchen Festgottesdienste abgehalten. — Die Familientafel wird in Strehlen abgehalten. cdl Nach dem Festgottesdienste empfing das Königs⸗ le N, paar die Beglückwünschungen des königlichen und wach, he Prinzlichen Dienstes, der Staatsminister, des 9. diplomatischen Corps, des hohen Adels, der Dieputation der sächsischen Armee, der Deputation g des ostpreußischen Dragoner-Regiments Nr. 10, tolt gan, des königlich bayerischen Regiments, des kaiser⸗ % üch österreichischen 3. Dragoner⸗Regiments König gacfahn g einberufen werden. Pest, 15. Juni. Die dritte Session des Unterhauses wurde heute mittelst königlichen Re— scriptes eröffnet. Schweiz. Bern, 15. Juni. Der Stände⸗ rath bewilligte einstimmig und ohne Erörterung 3350000 Franken für Anschaffung von Kriegs⸗ material und 600 000 Fr. für die Weiterführung der Gotthardbefestigungen. Belgien. Brüssel. Die liberale Partei veranstaltet eine große Kundgebung in Brüssel zum 23. Juni, zu welcher über hunderttausend Teilnehmer aus der Provinz eintreffen werden. Frankreich. Paris, 15. Juui. Eine gestern Abend abgehaltene Versammlung von 1200 Kut— schern beschloß den allgemeinen Streik. Italien. Neapel, 15. Juni. Heute fand die feierliche Eröffnung der Arbeiten zur Ver— besserung der gesundheitlichen Verhältnisse Neapels in Anwesenheit des Königspaares und des Kron— prinzen statt, welche von einer großen, fast aus— schließlich aus Männern und Frauen der ärmeren Volksklassen bestehenden Menschenmenge stürmisch begrüßt wurden. Der Bürgermeister hielt eine Ansprache an das Königspaar und erinnerte an die Schreckenstage der Cholera, wo der König so viele Beweise des Mitgefühls und des Muthes gegeben. Montenegro. Cettinje, 14. Juni. Der Fürst Nikita ist mit dem Erbprinzen, den Prin⸗ zessinnen-Töchtern und dem Füͤrsten Karageor⸗ giewitsch gestern Abend hier wieder eingetroffen. Serbien. Belgrad. Ein halbamtliches Communiqus tritt entschieden den Meldungen über eine Besorgniß erregende innere Lage-Serbiens entgegen und weist auf die große Zustimmung hin, welche die bisherigen Regierungsacte fanden. Die Gerüchte, der Metropolit Michael beabsichtige alle amtlichen Acte seines Vorgängers zu annul⸗ liren, seien erfunden. Rußland. Petersburg. Der Brüsseler „Nord“ dementirt entschieden alle Kriegsabsichten Rußlands. Aegypten. Alexandrien. Der englische Truppenbefehlshaber erwartet einen ernsten An⸗ griff der Mahdisten auf Wady Halfa während der nächsten 2 bis 3 Wochen. Es wird ange⸗ nommen, der Mahdi werde im Stande sein, 20000 Veteranen für diese Arbeit zu entbehren. lang geglaubt wurde. Auch wird ein Angriff auf Assuan erwartet, welcher Platz durchaus nicht so gut geschützt ist, als bis— Aus Stadt und Land. s. Bad Nauheim, 13. Juni. Heute feierten Schnei⸗ dermeister Gürtler I. und seine Ehefrau, elne geb. Horn, das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Gießen. Verzeichniß der Sitzungen des Schwur⸗ gerichts vom II. Quartal: 1. Montag den 17. Juni, Vorm. 9 Uhr: Angeklagte Ludwig Becker und Heinrich Karber aus Ruttershausen, wegen Verbrechens wider das Leben. Staatsanwalt: Jöckel. Vertheidiger: Holzapfel und Lauer. 2. Dienstag den 18. Juni, Vorm. 8½ Uhr: Angeklagter Georg Hartmann aus Stockhausen, wegen Brandstiftung. Staatsanwalt: Theobald. Metz. 3. Mittwoch den 19. Junt, Vorm. 81 2 Uhr: An⸗ geklagter Friedrich Deibel aus Wleseck, wegen Meineids. Staatsanwalt: Seeger. Verth.: Grünewald. 4. Doonerstag den 20. Juni, Vorm. 81½ Uhr: Angeklagte Heinr. Stiebing aus Mottgers und dessen Ehefrau Gertrude, geb. Schul— thelß, aus Lichenroth, wegen Meineids. Staatsanwalt: Theobald. Vertheldiger: Dr. Rosenberg. 5. Freitag den 21. Juni, Vorm. 8½ Uhr: Angeklagter Joh. Steuernagel V. aus Meiches, wegen Todtschlagsversuchs. Staatsanwalt: Theobald. Vertheldiger: Labroisse. Darmstadt. Am 10. Junt reisten 30 Studirende unserer technischen Hochschule unter der Führung der Professoren Dr. Kittler, Landsberg und Dr. Schmitt nach Berlin, um daselbst die Ausstellung für Unfallver— hütung, verschledene größere Bauwerke und industrielle Anlagen zu besichtigen. Pfeddersheim. Hauptmann Willenbücher, der Vorsitzende des hlesigen Kriegervereins, stellt die ihm vom „Büd. Allg. Anz.“ in den Mund gelegte Aeußerung über Wendel Busch in folgender Weise richtig:„In dem Mili tärpaß von Wendel Busch ist wohl bei den mitgemachten Schlachten und Gefechten auch der Sturm auf Chambord eingetragen, ob B. aber bei der berühmten Aetion der 54 Mann unter Hauptmann Kattrein bethetligt gewesen, darüber selen in neuer Zeit mancherlei Zweifel entstanden, denn der Eintrag„Sturm auf Schloß Chambord“ im Militärpaß ist noch kein Beweis für die Betheiligung an der heldenmüthigen Actton der 54 Männer. Der näm liche Eintrag ist wohl verzeichnet in den Militärpässen der ganzen 8. und der 6. Compagnie des Inf Regts. Nr. 118“. Zur Klärung der Sache bittet Hauptmann Willenbücher um Beantwortung der Frage:„Hat Wendel Busch die stgatliche Geldprämie, welche nach den gesetz— lichen Bestimmungen für die Einnahme von Schloß Chambord, für die Gefangennahme der 3000 Franzosen und für die Erbeutung der Geschütze einem jeden der 54 heldenmüthigen Männer ausbezahlt wurde, erbalten oder nicht?“ In dem Militärpaß des Wendel Busch ist ein diesbezüglicher Eintrag nicht vorhanden. Allerlei. Homburg v. d H. Das Sonntag den 23. Juni stattfindende Feldbergfest verspricht bet günstiger Witterung ein turnertsches Ereigniß ersten Ranges zu werden. Es haben sich zu dem auf dem Gipfel abzuhaltenden Wett turnen, bestehend in Stabbochsprung, Frei-, Hoch und Weitsprung und Steinstoßen, abgesehen von der unge heuer großen Zahl der bis jetzt dafür angemeldeten Preis— turner, die besten Kräfte der hiesigen und aus wärtigen Turnvereine zur Konkurrenz gerüstet. Es ist dieses das letzte Mal vor dem großen deutschen Turnfeste in München, daß diese Turner in einen gegenseitigen Wettkampf treten. Kreuznach. Unter gewaltigem Gewittergetöse ging am 14. Junt abermals ein Wolkenbruch in Staudern heim nieder. Münster a St. Am dritten Pfingsttage ist auf der Ebernburg bel Kreuznach das Hutten-Sickingen-Denkmal enthüllt worden. Bremen, 16. Juni. Der Dampfer des Norddeut— schen Lloyd„Habsburg“ ist beute mit 3 Offieteren, 3 Deckofficteren und 32 Mann, welche zur Besatzung S. M. Kreuzer„Adler“ und S. M. Kanonenboot„Eber“ gehörten, auf der Weser eingetroffen Bayreuth. Die Kaiserin von Oesterreich beabsichtigt Ende August den Parsifalaufführungen betzuwohnen. Auch Kaiser Wilhelm und der Prinzregent von Bayern werden am 21. Juli hier erwartet. Cbemuttz, 14. Juni. Heute Abend ging in Herms dorf ein Wolkenbruch nieder, welcher daselbst, sowie in Gablenz auf den Feldern und an den Gebäuden großen Schaden anrichtete. In Chemnitz steben die Straßen der östlichen Vorstadt etwa 12 Meter unter Wasser Wien, 13. Juni. Heute degann man mit der Demo lirung des Sterbehauses des Kronprinzen Rudolph in Meyerling Paris, 14. Juni. In Gondrecourt(Meuse) fand heute eine ernstliche Schlägerei zwischen französischen und italienischen Eisenbabnarbeitern statt. Der Anlaß bierzu war die angebliche Tödtung eines Franzosen durch Italtener. Newyork. Die große Jury hat Dr. Irwin, Dr. Fer⸗ guson und Dr. Hance, die Aerzte, welche die Sezirung der Leiche des verstorbenen Gedankenlesers Irving Bishop vornahmen, wegen Verletzung der Gesundheitsrechte in Anklagezustand versetzt. Handel und Verkehr. Friedberg, 15. Juni. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.00— 1.10, Eter 1 Stück 6 Pf. Gießen, 15. Juni. Auf dem beutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund M. 0.95 bis 1.10, Eier 1 Stück 5 Pf., Käse per Stück 5— 8 Pf., Tauben per Paar Vertheidiger: M. 0.50 0.70, Hühner per St. M. 0.85— 1.10, Hahnen per St. M. 0.70— 1.40, Enten per St. M. 2.00— 2.20, Och senfleisch per Pfd. 60— 70 Pf., Kub⸗ und Rindfleisch 45—54 Pf., Schweinefleisch 56—64 Pf., Hammelfleisch 50-66 Pf., Kalbfleisch 50 Pf., Kartoffeln pro 100 Kilo M. 4 006.00, Zwiebeln per Ctr. M. 8— 10., Kirschen per Pfd. 15— 20 Pf. Frankfurt, 14. Juni. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo neues M. 4.60, altes M. 6.40 7.60, Stroh M. 6.60 bis 7, Butter pro 50 Kilo M. 98-103, Eier das Hundert M. 5—6, Erbsen 100 Kilo M. 18— 23, do. geschälte M. 20— 30, Linsen M. 34— 52, weiße [Bohnen M. 23.— 25.50, Blumenkohl 100 St. M. 30 bis 60, Carotten per Pack M. 1.60, Sellerieköpfe 100 St. „ Romainsalat 80 Pf., Kartoffeln per 100 6.50—8, neue Malteser Kartoffeln per Ctr. M. 14., Erbsen ver Pfund 40—50 Pf., neue Gurken per Stück 30—50 Pf., Zuckerschoten der Zentner M. 40. Frankfurt, 15. Juni. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12— 18 Pf., do. geschälte 14— 18 Pf., Linsen 18—238 Pf., weiße Bohnen 16— 18 Pf., Kartoffeln per Gescheid 10— 12 Pf., Butter per Pfd. M. 1.20— 1.25, Eier das Stück 5—6 Pf., Blumenkohl 40— 80 Pf., grüne Pflückspargeln der Pack 30—40 Pf., frische Spargeln das Pfund 30—50 Pf., Kopfsalat das Stück 4—6 Pf., Sellerie köpfe 5— 20 Pf., Romainsalat per Stück 12—20 Pf., Zuckerschoten per Pfund 20—25 Pf., Zwiebeln per Ge— scheid 25 Pf., per Centner M. 8.— g., Carotten das Päckchen 12— 15 Pf., Kohlraben das Stück 5—6 Pf., Mauskartoffeln per Gescheid 20— 25 Pf., gelbe Rüben die Port. 6—8 Pf., rothe Rüben die Port. 20—30 Pf., neue Gurken das Stück 15—40 Pf., Erbsen per Pfund 12—22 Pf., Malteser Kartoffeln ver Pfund 15— 18 Pf., neue Kartoffeln das Pfund 14 Pf., neuer Rettig das Stück 4—8 Pf., neues Weißkraut das Stück 25 30 Pf., neuer Wirsing das Stück 18— 25 Pf. M. 5.— 10 [Kilo M. Ein Vorurtheil. „Nein, solch' eine herabwürdigende Arbeit ließe mich mein Mann nie verrichten! Wie kannst Du Dich auch zu Solchem hergeben!“ So eiferte meine Freundin, nachdem ich ihr gestanden, daß ich gegebenen Falles mir nichts daraus mache, meinem Manne die Stiefel zu putzen. Ohne Zweifel hielt sie mich für eine recht unglückliche, geplagte Frau und bemitleidete mich auch dem— gemäß. Das konnte ich nicht leiden, schon um meines Mannes willen nicht, der nicht verdiente in den Verdacht zu kommen, daß er dergleichen Dienste von mir fordere. Daher machte ich Front und stellte die Gegenfrage:„Gibt es über— haupt eine Arbeit innerhalb der Grenzen des Hauses, die eine Frau herabwürdigt, wenn sie dieselbe freiwillig verrichtet?“ Im täglichen Leben kann es Fälle geben, wo wir in die Nothwendigkeit versetzt werden, das zu thun, was uns widerstrebt. Und die wahre Würde, worin liegt sie dann? Liegt sie darin, daß wir uns sträuben, Hand anzulegen oder daß wir die Pflicht einfach umgehen? Ge— wiß nicht! Vielmehr liegt sie darin, daß wir freiwillig und ohne Murren das Joch auf uns nehmen und damit zeigen, daß wir auch dieser Lage gewachsen seien. Es handelt sich ja nicht bloß um's„Schuhe wichsen“; denn das ist nur die Etikette für eine ganze Reihe von Verrich tungen, die dem verfeinerten Geschmacke abstoßend erscheinen, die aber trotzdem nicht den kleinsten Schatten auf unseren Charakter werfen. Und da haben wir den Prüfstein. Nicht was die Hände beschmutzt und sie roth und rauh macht, entwürdigt, sondern was den Charakter befleckt. Eine Frau, die sich aus Bequemlichkeit verleugnen läßt, oder sich zu heftigen, leidenschaftlichen Worten hinreißen läßt, schadet ihrer Würde mehr, als wenn sie am Scheuern betroffen würde. Angesichts aller der Möglichkeiten, die in ein Frauenleben eingreifen können, besteht die wahre Unabhängigkeit und Freiheit darin, daß wir auf allen Punkten gewappnet seien, in jede Lage uns zu schicken wissen. Wie oft hörte ich schon ältere und jüngere Frauen sich äußern, wie gut es ihnen nun zu statten komme, daß sie in ihrer Jugend nicht geschont worden seien; da gehe nicht gleich die ganze Maschine aus den Fugen, wenn ein mal die Magd unerwartet kündige oder krank werde, oder wenn sonst holperige Zeiten ein— treten im Hausregiment. Natürlich, wo die Mittel es erlauben, da überlassen wir die mißbeliebte Arbeit denen, die mit ihrem Erwerb darauf angewiesen sind. Die eigene Erfahrung wird uns lehren, auch sie nicht um der Arbeit willen gering zu schätzen. Die Hauptsache ist schließlich die, daß wir uns wedef gedemüthigt noch unglücklich fühlen, wenn der Zufall uns für kürzere oder längere Zeit an ihre Stelle versetzen sollte. Und noch eine lichte Seite wüßte ich den verpönten Hausgeschäften ab⸗ zugewinnen. Es betrifft unsere Gesundheit. Wit viele jener Frauen, welchen dienstbare Geister die Hausmaschine in Gang setzen und betreiben, die sich aber doch den Schein der Thaͤtigkeit wahren wollen und Stunden lang über einer eztrafeinen Näh⸗- oder Strick Arbeit sitzen, würden sich Krank⸗ heit und Siechthum ersparen, wenn sie sich mehr den Hausgeschäften widmeten,— in Wirklichkeit, — nicht nur mit dem Staublappen in der Hand oder dem eleganten Schlüsselkörbchen am Arm, All' die Zugluft und Ermüdung, die etwa dabei girch 575 flag: Poune 6 1 L ne, 10 zu spüren ist, würde ihnen nicht halb so viel schaden, als die augenmörderische Arbeit in der geschlossenen Stube. Und erst die Gartenarbeit! Wie zaubert die Rosen auf die Wangen. Was uns sonst unmöglich schien, das bringen wir zustande, wo die Liebe uns vollbringen heißt. Sie macht das Schwere leicht, und freudig wird es gethan. Zu solcher Selbstverleugnung bietet das Familienleben Gelegenheit in Hülle und Fälle. Das„dienende Weib“— wer wollte ihm die Würde absprechen und verrichtete es auch die niedrigste Arbeit! Nicht was Du thust, sondern wie Du es thust, ist die Hauptsache. Was aber Pflicht und Liebe gebietet, das schadet niemals Deiner Würde. Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 18.: Rheingold. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 19.: Mikado. Gewöhnl. Preise. Außer Abonn. Donnerstag den 20.: Walküre. Gewöhnliche Preise. Freitag den 21.: Mikado. Gew. Pr. Außer Avonn. Samstag den 22.: Neu einstudirt: Stradella. Hierauf: Im Balletsaal. Gewöhnl. Preise. Sonntag den 23.: Mikado. Gewöhnl. Preise. Schauspielhaus. Dlenstag den 18.: Graf Waldemar. Gewöbnl. Pr. Mittwoch den 19.: Die Räuber. Carl Moor: Herr Klein als Gast. Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 20.: Geschlossen. Freitag den 21.: Hüttenbesitzer Samstag den 22.: Feenhände. Sonntag den 23.: Feenhände. Montag den 24.: Don Carlos. Gewöhnliche Preise. Gewöhnliche Preise. Gewöbnliche Preise. Posa: Herr Klein als Gast. Gewöhnliche Preise. Literarisches. Daheim. Nr. 37 enthält: Die weiße Dame von Blumeck.(Forts.)— Etwas vom„Böten“. Von H. Seldel.— Aus dem Tagebuch einer Lebrschwester des Johanniterordens. Von M. B.— König Albert und Königin Karola von Sachsen. Mit 2 Porträts.— Neue Erscheinungen aus der Literaturgeschichte und Belleterlstik J. Von R. Koenig.— Ein reicher Fang. Mit Bild.— Schloß Wettin. Mit Bild.— Charles Darwin als Missionsfreund. Von B. A. Schleicher.— 3 Beilagen 2345 Eingesandt. Bad Nauheim. Am 19. Juni, Abends 8 Uhr, wird in Bad⸗Nauhelm ein Concert gegeben, welches wegen seiner großen und seltenen Genüsse sicherlich auch viel Publikum von auswärts herbei zieht. Am genannten Tage wird im großen Concertsaale des Naubeimer Kur⸗ bauses Herr José Ledérer, koͤnigl. Kammersänger und Regisseur am Frankfurter Opernhaus, bekannt wegen der mit großartigem Erfolge belohnten Einstudirung und Einführung des„Micado“ in deutscher Uebersetzung am Frankfurter Opernhaus, Gemahl der bekannten könlgl. bann. Kammersängerin Frau Asminde Ledérer-Ubrlch, sowie deren Nichte, Fräul. Emma Otto, königl. preuß. Hof Opernsängerin in Wiesbaden, Coloratur- Sängerin und eine Schülerin des berühmten ital. Maestro Signor Franzesko Lamberti, concertiren. Zum accompagnlren ist Herr Musikbirektor und Planist A. Herz vom Frankf. Opernhaus zugezogen worden. u. Geld⸗Cours. Frankfurt am 15. Juni 1889. Geber. Nehmer⸗ M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke„ e do. m I Englische Sovereigns. 20. 41 20. 37 Russische Imperilales. 16. 73 16. 69 Dusa ten 9. 57 „ Mr, 9. 58 Dollars in de 4. 18 ö druunkoblen Gerichte 1 Vert Mittwoch pirden in de dibiet 200 vurstelgert. Friedbe . A Fteltag d selen nachste cuf dem Ne vergeben wer Maurerarb Zimmerark Dachdecker Schreiner Schlossere Glaseraub Wesßbind Aeferung Freitag werden nach aaf dem Ra diben: Maurerarl Stesnhaue Zmmerark Dachdecker Schreiner Schossera Vesßbinde Ifasterar agnerar eferung 3 e artenarheh 05 en, a8 brin ollbrngen 15 freudig wih mung bietet h ülle und Fill wollte ihm te es auch h u thust, sondn iche. Was ah, schadet nien ———ů—ů— irf. in Franlu. * liche Presst N nl. Preise, An hnliche Presse. Außer Abonn, tadella. Hierauf Preise. 1 ewöhnl. Pr. ul Moor: Hen e hnliche Preise. liche Presse. nliche Preise, 1 Herr Klein all —— welße Dame don Bötene. Vun H. Heörschweser dil zönig Albert und Porträts.— Mul und Belletriskk! M did. 1les Doruin ul 17 Vellagen 1 — 1 Kirchliche Anzeigen für Kriedberg Katholische Gemeinde. a Mittwoch Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Donnerstag: Frohnleichnamsfest(gebotener Feiertag). Um 6 Uhr Beicht; ⅜%7 Uhr Austheilung der heil Communion. 10 Uhr: Hochamt, darauf Prozession. 2 Uhr: Andacht mit Segen. Am nächsten Sonntag wird(wegen des Gesangfestes) das Hochamt bereits um 9 Uhr gehalten werden. Zur gefl. Beachtung. Schriftliche Anfragen wegen Auskunftsertheilung über Inserate ze. können wir nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. Ueber Inserate, bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Expedition zu keinerlei Auskunftsertbetlungen befugt. Offertenbriefe sind, soweit keine bestimmten gegentheiligen Abmachungen getroffen wurden, in der Expedition abzuholen. Die Expedition des Oberhess. Anzeigers. Cheviot⸗Huxkin für Ueberzieher und ganze Klei⸗ dung(das Neueste und Preiswürdigste der Saison) garantirt reine Wolle, nadelfertig, ea, 140 em breit, à M. 2.95 ver Meter, versenden direkt an Private in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrei in's Haus Buxkin Fabrik-Depot Oettinger und Co, Frankfurt a. M. Muster unserer I eichbaltigen Colleetionen bereitwillgst franeo. 672 0 ö Bekanntmachung. Dle Lieferung von 200 Centnern Steinkohlen(Knabbel— kohlen), 10 Ctr. gebeiltem Tannenholz und 3000 Stück Braunkohlen(Preßklötze) für das hiesige Amtsgericht soll auf dem Wege der Submission vergeben werden und es sind die deßfallsigen Offerten spätestens am 10. k. M. el unterzeichneter Stelle einzureichen. Friedberg am 14. Juni 1889. Gerichtsschreiberei Großherzoglichen Amtsgericht: Weber. Versteigerungs⸗Anzeige. Mittwoch den 19. Juni l. J., Nachmittags 2 Uhr, erden in dem Lagerraume der Firma Gebr. Rothschild dahier 200 Centner Gerstenfutter gegen Baarzahlung versteigert. 8 Friedberg, 17. Juni 1889. König, 2351 Gerichtsvollzieher. Arbeits⸗Vergebung. Freitag den 21. d. Mts., Vormiitags um 11 Uhr, 10 nachstehend verzeichnete Arbeiten und Lieferungen uf dem Rathhause zu Nieder-Rosbach öffentlich vergeben werden: Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 112 M., Zimmerarbelt 56„ Dachdeckerarbeit 1 Schreinerarbeit 185 Schlosserarbeit 1 Glaserarbeit 22, Weißbinderarbeit 85„ Lieferung von Mauerstelnen 3 „„ Russensteinen 100„ „„ hyd. Kalk 24„ „7 1 Sand 15 57 5„ Cement 12 „„ 0,20 mel. Weite Thonröhren 12„ Friedberg den 16. Junt 1889. f Zörb II., 2846 Bezirks bauaufseher. Arbeits-Vergebung. Freitag den 21. d. Mts., Vormittags um 7 Uhr, werden nachstehend verzeichnete Arbetten und Lieferungen duf dem Rathhause zu Ober-Rosbach e ver⸗ geben: 2 Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu 472— Steinbauerarbeit(Rockenberger Steine) 160— Zimmerarbeit 52— Dachdeckerarbeit 23— Schreinerarbeit 39— Schlosserarbeit 45— Weiß binderarbeit 40— Pflasterarbrit 152— Wagnerarbeit 5 40 Lieferung von Cementkrippen 24— . 0„ Pflastersand 100— ö 2„ Russensteinen 88— 1„ hyd. Kalk 12— 5„Cement 12— 5„ gußeisernen Kanaldeckplatten 240— Anfahren von Pflastersteinen 37— 5„ Geröll 45— Friedberg den 17. Juni 1889. 11 Bezirks bauaufseher. 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Juni, Nachmittags 5 1 ausgeführt vom ganzen Musik⸗Corps des 2. Großh. Hess. Dragoner-Regiments Nr. 24 unter icubr, in der Festballe stattfindende Festessen mit Musst e mit zu machen gedenken, werden böflichst gebeten, sich bis persönlicher Leitung seines Kapellmeisters Herrn Stützel. 5 f Entrée 25 Pf.— Progromme an der Kasse. 2348 3 8— dern Cel Groß date 5 5 5 75733 3 5 Preis für das trockene Coubert ist Mark 1.50. 11d hier * 0 5 bebe 1 Maintl J 2356 Die Wirthschafts- Commission. 11 hal-Sängerfest zu Friedberg„ge 2 5 0 2 den: 19 2* Heschiftsverleguug. 15 1 eschüf Sberlegung. Zeige hiermit ergebenst an, daß mein Barbier⸗ und 5 a N 22., 23. und 2. Juni 1889. Haarschneide⸗Geschäft von heute an wieder in meinem Hause, große Köhlerstraße, nächst der Stadtkirche sich J getreffel 10 14 5 i Programm. 28 Simon Ruppel, Vorfeier am 22. Juni: 2 1 5 Von Nachmittags 1½ Uhr an: Empfang des Ceutral-Ausschusses und der Vertreter des Gothaer Cetpelatwurst Amgiger! Mainthal-Sängerbundes an dem Bahnhof; ö f Nachmittags 4 Uhr: Vertretersitzung des Mainthal⸗Sängerbundes in der Reichskrone; in feinster Winkerwaare bel ditteffen 1 Abends 8 Uhr: Gesellige Vereinigung auf dem Festplatz; Instrumental-Concert der Kapelle 2341 Wilhelm Fertsch. D 90 f des II. Großh. Hess. Inf.-Regts. Nr. 116 und Gesangsvorträge von dem Gesangverein 5— 0 0 ä Liederkranz bien Badehauben., 1 Hauptfeier am 23. Juni: 2 125 Frottirtücher, Frottirhandschuhe, Badepantoffel, Rücken, N 1 Morgens 6 Uhr: Weckruf durch Böllerschüsse;. reiber ꝛc. ꝛc. empfiehlt zu billigsten Preisen Betreffen 1 7 1 Von Morgens 7 Uhr an: Empfang der eintreffenden Sänger an dem Bahnhof und Geleitung 2354 Heinr. Diehl, Usagasse. 1 N derselben nach dem Festplatze; c 6 ö 9 Morgens 10 Uhr: Begrüßung der Sänger auf dem Festplatz durch den Bundes⸗Präsidenten Kinderwagen des reiß 0 1 und Schmückung der Fahnen mit dem Festbande; 35 1 8 In. 0 1 Morgens 10 ½ Uhr: Hauptprobe für die Gesammk- Cböre mit Orchesterbegleitung;. Carl Damm, Usagasse. 13 Nachmittags 2¼ Uhr: Aufstellung des Festzugs am Mainzerth 1 achmittag 2 Uhr: Aufstellung des Festzugs am Mainzerthor; 7 1 Nachmittags 3 Uhr: Festzug durch die Stadt nach dem Festplatze und Ansprache; Damen-Sonnenschirme 1 Nachmittags 4 Uhr: Fest⸗Contert des Mainthal-⸗Sängerbundes unter Mitwirkung der f f n 95 1 Kapelle des II. Großh. Hess. Inf.⸗Regts. Nr. 116; e e 267 diba n 13 Abends 6 Uhr: Instenmental⸗Contert der Kapelle des II. Großh. Hess. Inf.⸗Regts. Nr. 116. 8 1 10 8 + id l. 1 Bei eintretender Dunkelheit Illumination und Feuerwerk, 3 Z Schm„Kaiserstr. e Nachfeier am 24. Juni: ü das Neueste für Damen und seinder, dnl Morgens 10 Uhr: Frühschoppen mit Musik; Schürzen, außerst billig bet J. Keim. 9 nur it Von Nachmittags 3 Uhr ab Instrumental-Concert der Kapelle des II. Großh. Hess. Verloren 2344 J Jacsmal Juf.⸗Regts. Nr. 116. wunde u Bie ine Belob bes 9 1. rde ein Notizbuch. 1 onun ahn 9 2340 Der Fest- Ausschuss. Jatbzugeben bel e bel Fun Walz. 1 1 1 Hage 8— ß—— 8 1 N 1 2339 5 498 1 2 2 7 Zahl unte 1 Hainthal⸗ängerfest zu Friedberg 90 1 N N E auf die V. 1 a Einzelkarten und Festprogramme sind von heute ab in den beiden hiesigen Buch— 3 3 handlungen zu haben, auch nehmen dieselben Aumeldungen für Festkarten, Familien- far Herren und Knaben in großer Auswahl empfiehlt 1 f 801 C. Kalh fleisch, alen e Zusatzkarten und für reservirte Plätze entgegen. Der Fest⸗Ausschuß. Zu 2—— anzeigen. . O. 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