899 Famstag den 18. Mai. A 59. Oberhessischer Anzeiger. Wird hi Bad⸗Nauhei ˖ N f g * 1 n Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. moncen: die einspaltige J 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von ö auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Wtreffend: Die Unfallversicherung der in land- und sorstwirthschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen. Friedberg den 15. Mai 1889. Las Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. ö Nach F. 5 der zu dem Hessischen Ausführungsgesetz rubricirten Betreffs vom 4. April 1888 erlassenen Verordnung vom 11. Juli 1888 vergl. unsere Verfügung vom 14. d. Mts., Kreisblatt Nr. 58— sind diejenigen Grundsteuerpflichligen, welche die Bewirthschaftung ihres Gundbesitzes ganz oder theilweise Andern(Pächtern ze.) für deren Rechnung überlassen haben, gehalten, die an ihrer Stelle als Betriebsunter— mmer zur Zahlung der Beiträge für Unfallversicherung Verpflichteten(Pächter ꝛc.) alljährlich zu benennen und bei Ihnen zu beantragen, daß achung v u diesen die Beiträge zur Berufsgenossenschaft erhoben werden. ginnen auf den 2e 4 5 Um nun einestheils den Steuercommissariaten die Aufstellung der Umlagekataster 1. Abtheilung(§. 6 der erwähnten Verordnung) zu Schich⸗Uchunn ezeichtern und anderntheils größere Grundbesitzer, welche ihren Grundbesitz an verschiedene Betriebsunternehmer zur Bewirthschaftung über— verden den Soma lien haben, nicht zu nöthigen, alljährlich bei der durch§. 5 der Verordnung vorgeschriebenen Antragstellung ihre saͤmmtlichen Grundstücke, 0 tun er Benennung der Pächter d. zu verzeichnen, hat Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz im Einverständniß mit Groß— lb 00 de oglichem Ministerium der Finanzen(durch Verfügung zu Nr. M. J. 11825 vom 4. Mai 1889, Amtsblatt Nr. 5) die nachstehenden en der Ofaht 11 Hestimmungen getroffen, welche zu erfüllen sind, wenn der Antragsteller von der Verpflichtung zur jährlichen vollständigen Verzeichnung der betreten, Jundstücke mit dem Namen der betreffenden Pächter ꝛc. befreit sein will. l. Nai eh. 1. Zu dem schriftlich einzureichenden Antrag ist das nach H. 5 der Verordnung vorgeschriebene, zu dem vorliegenden Zweck auf dem Um— Der Vorssan chagbogen etwas abgeänderte Formular zu verwenden, welches daselbst durch Aufschrift des Namens des Antragstellers an hierzu vorgesehener lun Belle kenntlich zu machen ist; dasselbe wird von Ihnen zu dem Herstellungskostenpreis von 4 Pf. für jeden Bogen(Umschlag- oder Einlage— 9. ben) abgegeben werden.(Bezugsquelle siehe unten.) e ich hiermit eigen 2. In dem Antrage sind unter fortlaufenden Nummern(Spalte 1 des Formulars) die Namen der Pächter ꝛc. für die betreffende n Hlaschendler“ Prnarkung alphabetisch zu ordnen, so zwar, daß jeder Name nur einmal vorkommt. 9 1 3. Die einem jeden Pächter ꝛc. zur Bewirthschaftung für eigene Rechnung überlassenen Grundstücke sind in topographischer Folge(nach sulgen. fur und Nummer geordnet) aufzuführen. f 15. ei. A. Plohr.“ 4. In der Spalte„Bemerkungen“ ist anzugeben, für welche Zeitdauer die Bewirthschaftung an Dritte überlassen ist.(Afterpacht 2c.) f Unter der Annahme, daß die vorstehenden Vorschriften befolgt werden, genügt es, wenn in folgenden Jahren— vorausgesetzt, daß e idr eine Neuverpachtung eines größeren Theils des Grundbesitzes stattfindet und hierdurch oder aus andern Gründen erhebliche Veränderungen 3 dem Besitzverhältniß des Grundsteuerpflichtigen oder in der Person der Pächter ꝛc. eingetreten sind— lediglich die im Vergleich zu dem Vor— ohhüte ahre vorgekommenen Aenderungen, wiederum unter Benutzung des Formulars und unter Beachtung der obigen Bestimmungen angezeigt werden. 75 0 In derartigen Fällen sind zu dem Formular auf dem Titelblatt(Umschlagbogen) dem Wort„Register“ die Worte„Aenderungen zu 3 0 n 188. r“ vorzusetzen. Im Uebrigen sind nur die bezüglichen Ordnungsnummern des vorjährigen Verzeichnisses, welche eine Aenderung iehl. Nag, aden, in Spalte 1 aufzuführen. Die Spalte 4 ist hierbei nur insoweit auszufüllen, als es erforderlich ist, um über die Identität der Grundstücke, Aepfel glich welcher ein Wechsel in der Person des Pächters ꝛc. stattgefunden hat, Zweifel nicht aufkommen zu lassen. Allerdings wird hierbei vor⸗ bchändle. h Ahesetzt, daß die betreffenden Grundbesitzer, bezw. die sie vertretenden Beamten, Duplikate der vorjahrigen in Gemäßheit des§. 5 der en 4 1 ordnung gemachten Anzeigen zurückbehalten haben, um die betreffenden Ordnungsnummern des vorjährigen Verzeichnisses anführen zu können. stiefel U Sind Aenderungen nicht vorgekommen, so genügt die einfache schriftliche Anzeige, daß Aenderungen in Beziehung auf die im Vorjahre eh ten Anträge des Grundsteuerpflichtigen nicht stattgefunden haben. n 8 N are, 45 Nat, 0 Als Großgrundbesitzer, welche ihre Grundstücke nicht für eigene Rechnung bewirthschaften, kommen— abgesehen von einzelnen Privaten— Louis Was Achotsächlich in Betracht: der Großherzogliche Fiscus, die Standesherren, die Confessionsgemeinden rücksichtlich des Grundvermögens der Kirche e D t der Pfarrbesoldungsgüter, die politischen Gemeinden bezüglich der Gemeindekassengüter, der Allmenden und der Schulbesoldungsgüter. Unterhosel 1 Sie wollen demgemäß die in Ihren Gemarkungen begüterten standesherrlichen Verwaltungen und die katholischen Kirchenvorstände um neben der Ja. Juchtung obiger Bestimmungen ersuchen und selbst das Erforderliche wegen des Gemeindegrundbesitzes veranlassen. Wegen der den fiskalischen im, nb Parthie 7 lättchen (Sanmeiplaß di. . ehrhei. 1 Der Vorstan 0 Imvaltungsbehörden(Oberförstereien) und den evangelischen Kirchenvorständen obliegenden schriftlichen Antragstellung wird diesen Behörden u Großherzogliches Ministerium der Finanzen bezw. Großherzogliches Oberconsistorium eutsprechende Weisung zugehen. a 1 Falls in Ihren Gemarkungen etwa e eue Be n nicht für eigene Rechnung bewirthschafteten In ind auch an diese bezw. deren Vertreter entsprechende Ersuchen zu richten. e e 12 55 e haben Sie von der Hofbuchdruckerei Bekker in Darmstadt zu beziehen, welche den Kosten⸗ 75 dem Vorstand der land- und forstwirthschaftlichen Berufsgenossenschaft in Aufrechnung bringt. Letzterem ist die Vorlage bei Einsendung Beiträge durch den Gemeinderechner in Gemäßheit des F. 2⁰ Absatz 1 der Verordnung vom 11. Juli 1888 rubricirten Betreffs. eh erungsblatt von 1888, Seite 90— zu ersetzen. In soweit Sie nicht in der Lage sind, den Bedarf an Formularien(nach Umschlag-⸗ und bi agebogen) ermessen zu können, wird es sich empfehlen, daß Sie durch alsbaldige Anfrage bei den Großgrundbesitzern, welche ihre Grund⸗ stit⸗ nicht selbst bewirthschaften, oder durch öffentliche Aufforderung zur Anmeldung über den Gesammtbedarf von Umschlag- und Einlagebogen A iftli 5 sitze 8 0 ind izeili ilten Gemarkung sich verlässigen. Die die schriftlichen Anmeldungen der Großgrundbesitzer in Ihrer Gemeinde bezw. polizeilich zugethei b n g sich ö e eee(Oberförstereien) sind hierbei außer Betracht zu lassen, da für dieselben die schriftlichen 8 8 der Buch⸗ Halung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen aufgestellt werden. r. Braden. end wie vorher. Friedberg den 15. Mai 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die katholischen Kirchenvorstände des Kreises. tober Ausvol, Wir machen Sie auf das vorstehende an die Großherzoglichen Buͤrgermeistereien des Kreises erlassene Ausschreiben 85 besonders auf— alhslel Li am und empfehlen Ihnen, nach den darin enthaltenen Bestimmungen zu verfahren. Dr. Braden. 2„ 2 Friedberg den 13. Mai 1889. enanlas Jetreffend: Abverdienst uneinbringlicher Feldstrafen.. 9 5 ern. zroßherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. bleit en Side werden durch 15 verbüßt. Eine Erzwingung der Verbüßung der Strafe durch Arbeit findet jedoch nicht i b; N f 8 Aufforder 1 f icht, so ist das Ihnen zugegangene Spezialverzeichniß 1 0 g eint der Verurtheilte auf wiederholte Aufforderung zum Abverdienst nicht, 5 5 N 5 Zei Lu d 1. 1 mit darauf befindlicher Bescheinigung, daß der Feldstrafschuldner trotz zweimaliger Ladung zum Abverdienst nicht erschienen 1 Von uns wird sodann Verbüßung der Strafe durch Haft veranlaßt. aa ee. — 0 kl. ee, Jar f b 1 Ungeachtet dieser Ihnen bekannten Bestimmungen— siehe Küchler J, Seite 376— werden uns Ihrerseits die Spezialverzeichnisse usel fre schon dann mitgetheilt, wenn der Schuldner der ersten Ladung nicht Folge geleistet hat. Wir empfehlen Ihnen daher in Zukunft nach Maßgabe des Vorgesagten zu verfahren und ferner dafür zu sorgen, daß. Abverdienst 1.. ö Dr. Braden. 7 unnöthig verzögert wird. 1 1 . 1 1 2 50 Betreffend: Die Ortskrankenkosse Vilbel, bier die Einlieferung der An⸗ und Abmeldescheine. Friedberg den 16. Mai 1889. 1 d Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Bezirks der Ortskrankenkasse Vilbel. bat w. Vorgekommene Unxregelmäßigkeiten veranlassen uns zu folgenden Bestimmungen: 5 Jede! 1. Auf jeder bei einer Bürgermeisterei einlaufenden An- oder Abmeldung von Kassenmitgliedern ist von dem Großherzoglichen Bürger, Asige meister der Tag des Einlaufs, unter Beifügung seines Namenszuges, zu verzeichnen.(Z. B. B.: M. praes. 10. 5. 89. Sch.) Atbeilet 2. Die An- und Abmeldungen sind sorgfältig zu sammeln und jeden Samstag in mit dem Bürgermeistereisiegel verschlossenen Verbällni Umschlag als P. D. S. an den Kassenvorstand zu Vilbel einzusenden. Dr. Braden. esel 2—̃— j—„niger 0 Friedberg den 16. Mai 1889. a 16 Betreffend: Krankenversicherung, hier die An— und Abmeldung der Versicherten. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg % din nd die Vorstände der Ortskrankenkassen, dend a an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Gemeinden mit Gemeindekrankenversicherung u a Der C. 49 Kk.⸗V.⸗G. vom 15. Juni 1883 bestimmt, daß jede b. oder die vollen Beiträge von dem Arbeitgeber bis zu den 1 8 versicherungspflichtige Person spatestens am dritten Tage nach Beginn Abmeldungstag weiter zu erheben, jedoch unter Abzug der Beiträge fin Ausschmü, und spätestens am dritten Tage nach die dreitägige Abmeldefrist. Entläßt z. B. ein Arbeitgeber seinen Ar Beendigung des Arbeitsverhältnisses abzumelden ist. Eine strenge Hand— beiter am 1. Mai, meldet ihn aber erst am 20. Mai ab, so nehmen habung dieser Bestimmungen ist im Interesse einer geordneten Kassen— Sie den 20. Mai als den letzten Tag der dreitägigen Abmeldefrist a führung unbedingt erforderlich. Wir empfehlen Ihnen daher: und erheben von dem Arbeitgeber bis incl. 17. Mai die vollen Beiträge 1. Bei verzögerter Anmeldung: denn§. 51 Kk.-V.⸗ G. bestimmt:„Die Beiträge sind so lange fortzu⸗ Honigs v gistrate 11 2 Melboul 1 5 muth, il der Beschäftigung anzumelden a. Strafanzeigen gegen die säumigen Arbeitgeber auf Grund des zahlen, bis die vorschriftsmäßige Abmeldung erfolgt ist.“ Bei Zahlungs„klug §. 81 Kk V. G. zu veranlassen und bei uns einzureichen. Diese Straf-]weigerung ist nach§. 55 Kk. V. G. durch Uebergabe der Restantenlista ur d 0 uchen um Mahnung dg anzeigen können nach dem bekannten Formular entweder von der be- an die betreffenden Gemeinde-Einnehmer mit dem Ers treffenden Bürgermeisterei, oder der Gendarmerie oder auch von den und Einsendung der Listen der nach vollzogener Mahnung noch Rü Kassenvorständen selbst verfaßt werden. ständigen an uns, behufs Pfändungsverfügung, das Weitere zu verag b. Im Falle die Kasse zur Unterstützung einer versicherungspflich-lassen.(Vergl. hierzu Reg.⸗Bl. von 1833, Seite 246,§§. 12 ff um befriedige 1 enn Neg sch nach tigen Person vor deren Anmeldung genöthigt war, von dem säumigen§§. 20 ff.) Bemerken wollen wir noch, daß der Arbeitgeber nicht hilt nim Arbeitgeber nach§. 50 Kk. V. G. vollen Ersatz der gemachten Aufwen- berechtigt ist, etwa 2 der wegen seiner Säumigkeit mehrbezahln e“ 0 Gss dungen zu verlangen und event. gerichtlich geltend zu machen. Kassenbeiträge dem Arbeiter abzuziehen oder sich von diesem vergült el 2. Bei verzögerter Abmeldung: zu lassen und daß er im Falle Zuwiderhandelns hiergegen nach F. 89 ole 3. entweder Strafanzeige auf Grund des§. 81 Kk.-V.⸗ G. zu Kk.⸗V.⸗G. strafbar wäre. ien 1 erheben wie sub 1, a. Dr. Braden. 1 50 Betreffend wie vorher. Friedberg den 16. Mai 1889. anfahren Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Inn ethe Auf die vorstehende Verfügung machen wir Sie behufs Belehrung der Interessenten und Bedeutung der Gemeinde-Einnehmer besonden val! Nea aufmerksam. Dr. Braden. Ge .—T?LT——— pversamn Betreffend: Maßregeln gegen bösartige Hunde. Bekanntmachung. Gelsenk Da in letzterer Zeit verschiedentlich Beschwerden über Belästigungen durch bissige Hunde erhoben worden sind, fordern wir das Publikusf zusamn im öffentlichen Interesse hiermit auf, derartige Vorkommnisse jedesmal uns oder der betreffenden Großherzoglichen Bürgermeisterei alsbald bekam Nein zu geben, damit wir die erforderlichen Sicherungsmaßregeln verordnen können. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. legen: Friedberg den 15. Mai 1889. Dr. Braden. 2 die F 1. ö lehtere Bekanntmachung. Gerhan Die Provinzlal⸗Fohlenweide bei Merlau beginnt in diesem Jahr am 1. Juni. Die Fohlen müssen an diesem Tage zwischg Behörde 10 und 1 Uhr Mittags daselbst mit gezeichneter Halfter und Kette, sowie mit Gesundheitsschein von Großh. Bürgermeisterei oder Veterinäta Aae abgeliefert und den letzten September d. Is. um dieselbe Tageszeit abgeholt werden, wobei der Besitzer beim Einfangen behilflich sein muß. var dei Die Fohlen erhalten, neben Behandlung und Weidefutter auf circa 34 Hektaren, bei trockenem Wetter Kleegras oder bei nassem Welt und„N. Heu und außerdem pro Tag und Stück 1½ Pfund Hafer aus der Vereinskasse. Jeder Besitzer kann jedoch Haferzusatz in Natur oder dur dallung Selbstzahlung geben lassen. Br Das Weidegeld für bezeichnete Zeit von vier Monat beträgt pro Fohlen 39 M. 04 Pf. oder pro Tag 32 Pf. und muß die Hal meldet, beim Eintrieb und die andere Halfte vor dem 1. August l. Is. an die Verwaltung resp. Großh. Baurath Dr. Dieffenbach in Grünbein Kohlen bezahlt werden. Allenfallsige Kurkosten der Fohlen muß der Eigenthümer bezahlen. Letzterer kann wegen begründeter Verhältnisse sein Fobhla Die Ai zu jeder Zeit zurücknehmen und bezahlt dann nur die benutzte Weidezeit. Kranke und bösartige Thiere, sowie über 1¼ Jahr alte Heng Lohner welche die anderen Thiere stören, können aus geschlossen werden. Sonstige Auskunft ertheilt der genannte Großberzogliche Baur det Gt Dr. Dieffen bach. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhessen: dieser Friedelhausen den 1. Mai 1889. Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. abme e Che Bekanntmachung. der! 8 Der landwirthschaftliche Bezirksverein Friedberg beabsichtigt im Interesse der Landwirthe der Provinz einen Ankauf von Rindvieh ate w. Simmenthaler Race derart zu bewerkstelligen, daß das anzukaufende Vieh gelegentlich der am 9. und 10. Juli d. J. zu Vilbel stattfinden Hir n. Preisvertheilung unter den Bestellern zur Versteigerung gebracht werde. subeiter Indem ich dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringe, bemerke ich zugleich, daß der Ankauf auf gemeinschaftliche Kosten der Bestelllß 2 von Vieh erfolgen und dann nach der Versteigerung Gewinn oder Verlust procentualisch auf die Besteller und Erwerber vertheilt werden soll“ Neue Landwirthe der Provinz, welche sich an diesem Ankauf betheiligen wollen, bitte ich, ihre Bestellungen unter Angabe von Geschlecht ö Alter des Viehes noch vor Ende laufenden Monates an mich gelangen lassen zu wollen. Die Ankaufscommission wird vom Präͤsidium ernannt werden.. Friedelhausen am 11. Mai 1889. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. 7 Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. 5 Erledigt. Das Ausschrelben gegen Heinrich Wagner von Groß-Buseck durch Fußgendarm Serimski in Heddernheim. Friedberg den 12. Mai 1889. Der Großherzogliche Amtsanwalt. 1 00. Krämer. f Aeg 2 Deutsches Reich. Berlin, 16. Mai. Die Abordnung der funden haben, ist mir durch Telegramme bezt Darmstad t. 6 Mitplieder des Finanz, Arbeitgeber wurde heute vom Kaiser empfangen. und ich habe mich gefreut, daß die Einmischun ic ausschusses haben nach dem Fr. J. einen Antrag] Der Kaiser rieth unter Hinweis auf die finan- versuche der Socialdemokratie von ihnen Nie 5 betr. Einleuung von Verhandlungen über die Er-] ziellen Nachtheile des Streiks, sowie im Interesse Energie abgewiesen worden sind. Ich mög i werbung der Linen der Hessischen Ludwigsbahn des socialen Friedens zur Nachgiebigkeit und Sie bitten, dafür Sorge zu tragen daß Eine durch den Hessischen Staat und über Herbeiführungs bemerkte unter Anderem:„Lassen Sie sich in Arbeitern Gelegenheit gegeben werde ihre Wüyf a e eines gedeihlichen Betriebs der Hessischen Bahnen] Zukunft solche Bewegungen nicht entgehen, denn zu formuliren und sich vor allen Dingen immer 85 überhaupt eingebracht. Die Verhandlungen sollen] ganz unerwartet kann der Streik unmoͤglich ge— Augen zu halten, daß diejenigen Gesellschafg N im Einvernehmen mit Preußen geführt werden. kommen sein. Die Arbeiter haben mir einen welche einen großen Theil meiner Unterthaß 5 1 Mai. Die Bahnarbeiter der guten Eindruck gemacht. Sie haben sich der beschäftigen, auch die Pflicht dem Staat ont Main-Weser⸗Bahn beabsichtigten heute zu streiken,J Fühlung mit der Socialdemokratie enthalten. den betheiligten Gemeinden gegenüber hal Ei führten aber nach Zusage einer Lohn-Erhöhung] Daß die Worte, die ich zu ihnen gesprochen, für das Wohl der Arbeiter nach besten Krülf U diese Absicht nicht aus. in den Arbeiterkreisen Westfalens Anklang ge⸗ zu sorgen und vor allen Dingen dem vo 10 9 . 1 „ 0 er legel Mal f889. ind so lange lt. Oer gehe e der Restantensh suchen un Mahn! ahnung noch J. s Weitere zu v 20,§. 12 750 r Arbestgeber gh geit mehrben don diesem vent jiergegen nach Dr. Braden, Mai 1889. b Kreises. Einnehmer beson „Braden. 1 en wir das Publ. sterei alsbald bär. it Friedberg. diesem Tage zu el oder Veterinll hilflich sein muß er bei nassem. in Natur oder, und muß die 0 ch in Grün nhältnise sein 0 Jahr alte Ha 0 iche Bu ppberzogliche Oberhessen: 0 ena u. 1 indvih. auf von Rinde Vilbel suffh an der 80 werden. Geaclet e of ibe von S — 5 2 — . — — — — 2 0 2 Uradel de ö 5 f nickelt wird. sohschm Mun, 0 bugen, vnz wiederum daß die Bevölkerung einer ganzen Pro⸗ in solche Schwierigkeiten ver⸗ Es ist ja menschlich daß Jedermann versucht, günstigen Lebensunterhalt zu erwerben. Arbeiter Ausland. n Oesterreich-Ungarn. Wien. Die Kaiserin f natürlich, von Oesterreich, deren Befinden die besten Fort— sich einen möglichst schritte macht, begibt am 23. Mai zunächst zu N o a Die einem vierwöchentlichen Aufenthalt nach Lainz lesen Zeitungen und wissen, wie das und besucht alsdann das holländische Seebad Jerhältniß des Lohnes zu dem Gewinne der Zandvoort. Uesellschaften sich stellt. Daß sie mehr oder veniger darau Theil haben wollen, — 16. Mai. Der Bundesrath hiel ine Plenarsitzung ab, in welcher der preußische gutrag auf Abänderung des§. 4 des Strafge- stzes angenommen wurde. ö — Die Stadtverordneten bewilligten für die gusschmückung der Straßen bei der Ankunft des sönigs von Italien am Dienstag die vom Ma⸗ sistrate geforderten 150,000 M. ö — Der deutsche Reichs Commissär bei der Nelbourner Ausstellung, Regierungsrath Wer⸗ muth, ist wieder in Berlin eingetroffen. Die Ab— wickelung der Geschäfte hat nach dem am 31. Ja- zuar d. J. erfolgten Schluß der Ausstellung einen sefriedigenden Verlauf genommen. — 15. Mai. Die Gesandtschaft der Man— gara-Neger ist heute hier eingetroffen und begab ich nach dem Kaiserhofe, wo dieselbe Aufent- halt nimmt. ö Essen, 16. Mai. Nach der„Rheinisch-⸗ Westfälischen Zeitung“ wird die Lage in den zar erheblich, im Hersammlung der Arbeiter aller Z tohlen-Revieren sichtlich besser, wenn auch eine vesentliche Veränderung noch nicht eingetreten st. Auf vielen Zechen hit sich die Zahl der anfahrenden Arbeiter vermehrt, auf mehreren so— Werden-Mülheimer Revier wird 16. Mai. Die Delegirten echen des Kreises Gelsenkirchen beschloß dem am Sonntag in Bochum zusammentretenden Arbeiter- Delegirtentage für Rheinland und Westfalen den Antrag vorzu- legen: 1) die Arbeit ist wieder aufzunehmen; 2) die Deputirten der Belegschaften vertreten letztere bis zu einer anderweitigen Wahl bei den Verhandlungen mit den Zechenverwaltungen und Behörden bezüglich der festzuhaltenden Ansprüche. Aachen, 16. Mai. Dem„Echo“ zufolge war der Ausstand auf den Gruben„Centrum“ und„Nohberg“ gestern Mittag beendet. Die Ver⸗ voll gearbeitet. Gelsenkirchen, waltung gewährte Aufbesserung der Löhne. Die Ausständigen verlangen! Lohnerhöhung vorräthig bet Carl Bauer in Assenheim. Einen tüchtige 1906 Breslau, 15. Mai. Die„Bresl. Ztg.“ meldet aus- Waldenburg: Die Zahl der im Kohlenrevier Streikenden beträgt gegen 6000. 25— 30 Procent und zehnstündige Schicht. Bei der Grube„Glückhilf“ wurde die Bewilligung dieser Forderungen bei sofortiger Arbeitsauf— nahme zugesagt. Chemnitz, zweier Kohlenwerke 15. Mai. Die Belegschaften des Zwickauer Reviers sind heute wegen Lohnaufbesserung vorstellig geworden. Für morgen ist eine Versammlung der Berg— arbeiter in Zwickau angekündigt. g ist erklärlich.“ von Dänemark sind hier eingetroffen. — 16. Mai. Der König und die Königin Fürst t heute Nicolaus von Montenegro ist mit seinem Sohn Danili ebenfalls hier angekommen. — 15. Mai. Das Herrenhaus nahm das Finanzgesetz für 1889 unverändert an. Schweiz. Bern. Der Bundesrath beschloß, zur Begrüßung des am 20. Mai über Basel nach Berlin reisenden Königs von Italien den Bundespräsidenten Hammer, den Vicepräsidenten Ruchonnet und den Bundesrath Droz als Vor⸗ steher des Departements des Auswärtigen zu entsenden. Schweden. Stockholm, 15. Mai. Laut einem ausgegebenen Bulletin erkrankte die Kron— prinzessin vorgestern Abend an Seitenstechen mit Fiebersymptomen, herrührend von einer links— seitigen Lungenentzündung, welche sich später etwas ausbreitete. Die großherzoglich badischen Herrschaften haben ihre auf heute bestimmte Abreise dieserhalb verschoben. 15. Mai. Die zweite Kammer nahm mit 114 gegen 95 Stimmen die Regierungs— vorlage, betreffend die Verschärfung des Straf— gesetzes, an, jedoch in abgeschwächter Form. Da die Kammern ungleiche Beschlüsse gefaßt, fällt die Regierungsvorlage, wenn nicht eine vollständige Einigung zwischen den Kammern zu erreichen ist. — 16. Mai. Die erste Kammer schloß sich, von ihrem früheren Beschluß abgehend, den Be⸗ schlüssen der zweiten Kammer betreffs der Vor⸗ lage über die Abänderungen des Strafgesetzes an. Frankreich. Paris, 16. Mai. Im Senat wurden die ersten 20 Artikel der Rekrutirungs⸗ vorlage, nachdem die Dringlichkeit ausgesprochen, ohne Erörterung angenommen. In der fort— gesetzten Sitzung erledigte der Senat sodann die Artikel 21 und 22 der Rekrutirungsvorlage und hielt bei Artikel 21, betr. die Dienstdisposition, die von der Kammer abweichende Fassung auf— recht. Der Entwurf geht demzufolge an die Kammer zurück. Rumänien. Bukarest. Der„Agence Rou— maine“ zufolge sind die Kammern durch ein königliches Decret für den 21. Mai zu einer vierzehntägigen Tagung einberufen. Allerlei. Heute Nachmittag zwischen 3 und 5 Uhr ging unter starkem Donner und Blitz über unserer Stadt, das Fuldathal entlang und über dem nördlichen Röhngebiet ein Wolkenbruch nieder, der die Fluthen der Fulda und ihrer Nebenflüsse über die Ufer trieb. Die Ueberschwemmung richtete auf den angrenzenden Lände. reien auf einer Strecke von mehreren Stunden und auf der städtischen wie den Privatbleichen dahier, die mit Wäsche dicht belegt waren, bedeutenden Schaden an. Zwei Fulda, 15. Mal. Knaben von hier, 8 und 9 Jahre alt, wurden vom wild⸗ fluthenden Wasser ergriffen und fortgerissen, und konnten nur mit äußerster Noth gerettet werden. Bra unschweig, 15. Mai. Ein furchtbares Un⸗ wetter suchte die Dörfer Dedeleben, Hessen, Eilsdorf, Offleben, Pabstorf und mehrere andere heim. Einige Menschenleben sind zu beklagen. Das Vieh ist in den Fluthen umgekommen, die auch die Saaten verwüsteten. Bremen, 15. Mai. Infolge eines Wolkenbruchs ist der Bahndamm bei der Statton Emmingen, auf der Strecke Sotau- Münster, unterspült. Die Etsenbahn-Ver⸗ bindung Berlin-Bremen ist bis auf weiteres unterbrochen. Die Zuͤge werden über Magdeburg-Hannover geleitet. Dresden, 16. Mal. Vergangene Nacht 1 Uhr schlug der Blitz in das Pulvermagazin der Festung König⸗ stein. Dasselbe flog mit angeblich mehreren Hundert Granaten in die Luft. Der Wachtposten blieb unverletzt, in den umliegenden Dörfern sind sämmtliche Fensterschelben zersprungen. Berlin. Kaiser Wilhelm ist in den Besitz eines Kupferstiches gelangt, welcher Friedrich den Großen als Freimaurer darstellt, wie er im Jahre 1740 in feterlichem Akte den Herzog von Holstein im königlichen Schlosse zu Charlottenburg in die Loge aufnimmt. In einer Zu⸗ schrift an die Berliner Großlogen heißt es: Eingedenk der Treue und Anhänglichkeit, mit welcher die Logen Preußens dem Hause der Hohenzollern stets ergeben ge— wesen sind, hat Katser Wilhelm beschlossen, jeder preußischen Loge ein Exemplar dieses Bildes als ein Zeichen der Erinnerung zu verleihen. Hamburg, 15. Mai. Heute Mittag fand die Er⸗ öffnung der Gewerbe, und Industrie-Ausstellung statt. Peterswaldau(Schlesien), 15. Mai. Von heute Nachmittag 2 Uhr ab wurde die Gegend des Eulen— gebirges von einem furchtbaren Unwetter heimgesucht. Die Felder und Saaten sind durch wiederholte Hagel— schauer und wolkenbruchartigen Regen verwüstet. Die Dörfer Kaschbach, Schmiedegrund und Steinseifersdorf wurden überschwemmt, Scheunen, Ställe und Brücken weggerissen; die Chaussee von Kaschbach bis Ulbrichs, höhe ist mehrfach durchbrochen. Lauterbrunnen. Am 11. Mai hat über Nacht ein großer Bergsturz von der Höhe des Spieß baches bei Mürren 3 Wohnhäuser, 5 Scheunen und viele Matten verschüttet. Da er sich durch Gekrach vorher angekündigt, hatten die Menschen sich und das Vieh in Stcherheit bringen können. Breslau, 16. Mai. Das Bahnhofsterrain der Statton Königszelt wurde durch einen Wolkenbruch über— schwemmt. New⸗Nork, 13. Mai. Ein verwegener Raubmord wurde in Arizona auf offener Landstraße ausgeführt. Ein Armeezahlmeister und dessen Bedeckung wurde von einer Anzahl Räubern überfallen und überwältigt. 30,000 Doll., welche der Zahlmeister bei sich trug, fielen in die Hände der Räuber. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Ebangelische Gemeinde. Samstag, 18. Mai. Burgklirche, Nachmittags 2 Uhr: Vorbereitungspredigt und Beichte. Cantate. Pfarratmswoche Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10½½ʒ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Köhler. Gottesdienst in der Burgkirche⸗ Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Abendmahl. Katholische Gemeinde. Samstag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 3/7 Uhr: Austheilung der hl. Communlon. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. 7 Ubr: Maiandacht mit Segen. Neue egyplische Zwiebeln, Malteser Kartoffeln, 99 „ Matijes-Häringe 1951 bei Wilhelm Fertsch. Geschästs-Empfehlung. Einem hiesigem und auswärtigen Publikum die er gebene Anzeige, daß ich unter Heutigem irdenes Geschirr angelegt habe und bitte um geneigten Zuspruch. für ein hiesiges Kurz- waarengeschäft gesucht. le Expedition des 18 Lehrmädchen Gefl. Offerten unter A. 100 an d Anzeigers. 6ꝛ—;;F; Einen Lehrling sucht J. Ph. Oertel, Wöllstadt. ler- Nieder- CF Eine gußeiserne Wasserpumpe, 15 Meter lang, wird villig abgegeben 2 a 8. Poul. RNussensteine Friedberg. Achtungs voll 1967 H. Herold. FPCPCECFCCCFCC C Zum billigen Luden. 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Uuloate in d Fällen sehe nander ger ien Baum icht mit G Düngung d nan höͤchste tenet besser. e alteren! dankbarsten uchtige Ba Aufgabe de auch für d meinschaftl werthung die Absatzt auswärtige zahle jeht g werde mit! der General der Vorslän! aschlags fü den. Als e. dertteter für vachen, daß lundert Ma colkers ge luschuß in d Ahnlker de fizung ge eln) könnt Ang die Mit 1 Vereins 0 gellefert ade gesan nnselen; d für die amen also p a deren bil 1610 in orm billig. anden. ung: Handschu osenträger, Sh c Untertöck, Corsch reisen. 100 C. 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Metz dankte für de Worte der Anerkennung, versprach, sich ganz seiner Aufgabe hinzugeben und betonte, daß er bereits vor A Jahren in der Homburger Gegend in diesem Fache agen von, pr) le en,, gef 1 1 J mal Juden age gel, Oberhessischer Anzeiger. M 59. Aus Stadt und Land. P. Friedberg. Am Sonntag den 12. Mai, Nach⸗ uste Monats⸗Wanderversammlung des Obstbau⸗Vereins ür die Wetterau statt. Der Vorsitzende der Sektion„Fried— serg“, Bürgermeister Reitz aus Soͤdel, eröffnete dieselbe, in⸗ ehrer Dr. von Peter das Wort zu einer Mittheilung über den gegenwärtigen Stand des Obstbau⸗Vereins und seine zächsten Aufgaben“ ertheilte. Derselbe gab einen kurzen leberblick über die Lage des Obstbaues in der Wetterau mit der Bemerkung, daß er auf seinen Besichtigungen mit ünigen rühmlichen Ausnahmen vielfach den Eindruck em— fange, als wäre für Baumpflege überhaupt noch wenig eschehen und als solle der Obstbaum, nachdem endlich as Unkraut, vor Allem der früher für die Wetterau barakteristische Hederich in Folge der Tiefkultur zu chwinden beginne, nun seinerseits aller Welt dar— gun, daß man in der Wetterau keine besondere Mühe sufzuwenden brauche, um dennoch bestehen zu können. Undererseits aber wollten die Klagen über mangelnde Er— rägnisse der Landwirthschaft nicht aufhören. Da solle man soch in andere Länder gehen, um zu sehen, was ein rationell setriebener, zielbewußter Obstbau zu erbringen im Stande el, oder in nächster Nähe in Gemarkungen, wo schon seit ängerer Zeit vor Allem in der Obstbaumpflege gearbeitet vürd, z. B. Ostheim bei Butzbach, das in dieser Bezie— beit es die Gemeinde- Pflanzungen betrifft; auch andere gemeinden folgten jetzt nach, so Friedberg, auch einzelne brivate in Ockstadt, Ober⸗Rosbach ꝛc., aber in den meisten fällen sehe es traurig aus. Die Kronen seien wirr durch— nander gewachsen, die Zweige bedecken und scheuern sich, sücht mit Gras oder gar ewigem Klee bestanden, an eine Düngung der älteren Bäume werde gar nicht gedacht, die wan höchstens jungen Bäumen gebe, welche überhaupt (ner besseren Pflege sich zu erfreuen schienen. Aber gerade ie älteren Bäume bedürften derselben und wären auch am sankbarsten dafür. In sogenannten fliegenden Kursen die uchtige Baumpflege zu lehren, müßte jedenfalls die erste Lufgabe des anzustellenden Obstbautechnikers sein. Aber uch für die anderen Ziele des Obstbau Vereins, den ge⸗ neinschaftlichen Baumbezug und eine rentablere Obst Ver⸗ werthung biete sich ein dankbares Feld; zunächst sollten be Absatzverhältnisse näher erforscht und Fühlung mit auswärtigen Großhändlern gesucht werden. Der Verein zühle jetzt gegen 400 Mitglieder; sobald 500 erreicht selen, perde mit der definitiven Organisation, der Einberufung der Generalversammlungen zur Statutenfestsetzung, Wahl der Vorstände auf 3 Jahre und Genehmigung des Vor⸗ anschlags für Einnahmen und Ausgaben geschritten wer⸗ Als erfreuliches Zeichen des Interesses der Kreis— tertreter für den Obstbau-⸗Verein sei die Mittheilung zu nachen, daß der Kreisausschuß die Summe bis zu fünf— andert Mark als Zuschuß zum Gehalte des Obstbau— ichnikers genehmigt habe. Werde der erbetene Staats eschuß in der beantragten Höhe genehmigt, so könne der gechniker den Mitgliedern vollständig kostenfret zur Ver⸗ sügung gestellt werden; die Reise Auslagen(Transport— ten) könnten aus den Vereinsbeitägen gedeckt werden, zenn die Mitgliederzahl entsprechend wachse. Ebenso wäre ine Vereinszeitschrift in Aussicht genommen, die kosten⸗ sel geliefert werden könne, sobald gegen 1000 Mitglieder kunden selen; vorher werde neben dem Jahres beitrag(1 M.) 50 Pf. für die Zeitschrift erhoben werden müssen. Die Kosten Unnten also wohl kaum einen Grund zur Nichtbetheiligung am Verein bilden, dessen Zweckmäßigkeit und Nothwendig⸗ lit jeder Wohlmeinende ja einsehen müsse. Zum Schlusse nächten. Nun stellte Kreisrath Dr. Braden den bis— herigen Lehrgärtner Metz, welcher am pomologischen Garten der Ackerbauschule zu besonderer Zufriedenheit wirkte, als vor und empfahl eindringlich die Betheiligung an dem Jereine und auch die aetive Mitwirkung durch Mitthei⸗ lung von selbst gemachten Beobachtungen und 17 Der⸗ übe könne eine große Bedeutung für die Hebung des llätig gewesen und seither immer und überall demselben ene Aufmerksamkeit geschenkt habe. Wenn auch in letzter gelt sein Hauptfach die Rosenzucht gewesen sei, werde er 1e jetzt ganz allein dem Obstbau widmen. Nach einigen Mittheilungen über„die Pflege des Fruchtansatzes“ zeigte lrselbe mehrere Blutlauskolonien vor, die er in nächster g zähe kurz vorher gefunden hatte. Nach einer kurzen Tiseussion ergriff Schulrath Schmidt das Wort und er⸗ lählte, daß er auf seiner Dienstreise vorigen Herbst eine Jroßhändlerin aus Berlin getroffen habe, die Einkäufe in Jöhmen und Schweden gemacht habe und nach der Wetterau kommen war, um sich hier nach direkten Bezugsquellen unzusehen. Das sei doch ein Beweis, daß das Wetterauer Obst sich eines guten Rufes erfreue und Boden wie Klima sch also sehr eigne. Ferner kam derselbe auf die Thätigkeit ber Baumschul⸗Gärten zu sprechen, daß dieselben in den misten Fällen den Anforderungen an einen gut erzogenen Baum nicht genügen könnten und daher mit Recht ein— gegangen seien. Wenn er auch nicht, wie sein College Rückert als Obstbauapostel den Obstbau predigen könne, so stehe er doch der Sache sehr sympatisch gegenüber und hoffe, daß auch die Lehrer überall den Verein fördern helfen würden; für die Belehrung selbst seien ja jetzt ge— eignete Kräfte da. wärtern gesprochen hatten, wurde die nach allen Seiten hin anregende Versammlung geschlossen. Möge von Seiten der Obstbauenden diesen Sitzungen, die nur das Ver⸗ ständniß und das Interesse für diesen Theil der Land— wirthschaft fördern können, die entsprechende Beachtung geschenkt werden. Eine Lokalvereinssitzung findet Sonntag den 19. d. Mts., Nachmittags ¼4 Uhr, auf dem Selzer— brunnen statt. C. T. Friedberg. Gemeinderathssitzungen vom 6. und 13. Mai. Die Verpachtung der städt. Begrasungen, welche M. 691. 50 ergeben hat, wird genehmigt; in die Weinsteuereinschätzungs-Commission für 89,90 werden gewählt: Bürgermeister Steinhäußer, Beigeordn. Reuß, die Gemeinderathsmitgl. Pfeffer, Görtz, Hecht, die beiden letzten als Ersatzmitgl. Die Rechnung der Gasanstalt für 88/89 geht behufs Prüfung zunächst an die Gas Commission; M. 50.— als Nachvergütung für das im Winterhalbjahre im Faselstalle verbrauchte Stroh werden bewilligt.— Sitzung vom 13. Mai. Dem Gesuch der Firma Gebr. Loeb, um Erwerbung eines 5 m breiten Geländestreifens am alten Haingraben soll— jedoch nur pachtweise— nach vorausgegangener Verständigung ent— sprochen werden; an Geometer Kraemer soll ein Theil des Bauplatzes vor Kümmich's Garten zu M. 4. 50 per[Om käuflich abgetreten werden. Dem Antrage des Stadtbaumeisters gemäß wird die Anschaffung einer Straßenwalze beschlossen; mit der Neupflasterung der Engelsgasse, welche in dem Voranschlage 89/90 aufge— nommen ist, soll demnächst begonnen werden.— Der Vorsitzende theilt mit, daß die Vertreter der hessischen Gemeinden, welche zu den Kosten des Geländeerwerbs der Friedberg Hanauer Bahn herangezogen werden sollen, bei der letzten Zusammenkunft eine Eingabe an das Preuß. Staatsministerium beschlossen haben.— Durch ein an ihn gerichtetes Ersuchen der Finanz Commisston des Mainthal⸗Sängerbundes veranlaßt, spricht der Ge⸗ meinderath seine Bereitwilligkeit aus, zu den Kosten— wenn nöthig— Mi. 200.— beitragen zu wollen.— Die Anlagen um den Wasserthurm sollen in gefälliger Form eingefriedigt werden und nimmt der Gemeinderath mit Anerkennung davon Kenntniß, daß ein Theil der betr. Kosten von Lackfabrikant Fr. Roßbach übernommen wer— den wird. s. Bad⸗Nauheim. Mit Befriedigung werden Ein⸗ heimische und Fremde vernehmen, daß seitens unserer Bürgermeisterei Schritte geschehen sind zur Erlangung einer Straßenwalze, damit dem(mit der Einrichtung der Wasserleitung nun einmal leider nicht zu umgehenden) un⸗ haltbaren Zustande der Straßen möglichst rasch abgeholfen werden kann. b. Vilbel. Die Vorbereitungen zu dem am 9. und 10. Juli d. Js. hier stattfindenden Provinzialfeste des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen nehmen, dank der allgemeinen Sympathie mit welcher das Nachdem noch Culturtechniker Hahn aus Dorheim über gemeinsamen Baumkauf, und Oeconom Schäfer⸗Ofsenheim über den Mangel an tüchtigen Baum— S. 19847 Nr. 19 à 1000 fl. Fest in allen Schichten der Bevölkerung aufgenommen wird, einen überraschend prompten Verlauf.. zelnen Comttés sind bereits in voller Thätigkeit, die Pläne zur Festhalle und der Ausstellungsräume fertig gestellt, das Zustandekommen eines großartigen Zuges bis in's Kleinste gesichert und eine Reihe von Ausstellern schon jetzt ange⸗ meldet. Auch ist mit dem Verkauf der Loose begonnen worden und finden solche flottesten Absatz. Es dürfte daher wohl heute schon dem Feste das beste Prognostikon zu stellen sein. 0 Offenbach. Am 13., 14. und 15. Juli d. J. findet dahier der 14. hessische Feuerwehrtag statt, welcher die früher dahier stattgehabten Feste an Besuchern noch übertreffen wird. Wie wir hören, wird auch eine Aus⸗ stellung von Geräthen, Aus rüstungen u. s. w. Die ein⸗ abgehalten Nr. 66, S. 3 derden wir wohl demnächst in der Lage sein, Näheres] Serie 93 Nr. 10 34, S. 213 Nr.. 5 4175 S. 291 Nr. 16, S. 468 Nr. 19 30 76, S. 534 Nr. 81, zustellender Gegenstände bereits— obgleich der Anmelde— termin erst am 1. Juni d. Is. abläuft— so zahlreich eingetroffen, daß in dem Hofe des Gymnastums noch eine große Halle für umfangreichere Ausstellungs-Objeete er⸗ richtet werden muß. Hervorragende Leistungen der Aus— steller werden nach dem Urtheile einer, unter Mitwirkung der Großherzoglichen Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgerbvereln zu ernennenden Commission prämiirt werden. Mit der Ausstellung ist eine, von der Großher— zoglichen Regierung, sowle in einigen preußischen Bezirken schon genehmigte Verloosung verbunden. Außer der Aus— stellung industrieller und gewerblicher Erzeugnisse werden in 4 Sälen eines städtischen Schulhauses die im letzten Jahre gefertigten Schülerarbeiten der Landes baugewerk— schule Darmstadt, sowie der Handwerkerschulen Ober— hessens ausgestellt. Allerlei. Freiburg i. B., 14. Mat. Hier wurde der Gärtner Fischer, Hüter der Bergvilla in Herdern, erschossen auf— gefunden. Dem Mord scheint ein heftiger Kampf voraus— gegangen zu sein, bet welchem die Einbrecher dem Gärtner den Revolver entrissen haben. Es sind Werthsachen von ztemlichem Betrage geraubt worden. Verloosungen. Bayerische 4proe. 100 Thaler⸗Loose von 1866. Gewinn- Ziehung vom 1. Mat 1889. Heim⸗ zahlung am 1. Juni 1889. Nr. 55961 à 120,000 M. Nr. 66612 à 36,000 Mk. Nr. 112496 à 18,000 Mk. Nr. 93796 a 4800 Mk. Nr. 11122 55149 145480 2400 Mk. Nr. 2590 2600 18118 21764 27676 44982 48410 48446 54639 55958 66608 66609 66611 70655 75953 82474 93397 93766 110444 118086 122490 133703 133724 151979 151998 à 600 Mk. Auf alle übrigen in den am 1. März 1889 gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 300 Mk. Oesterreichische Hproc. 500 fl.⸗Loose von 1860. Gewinn⸗Ziehung vom 1. Mai 1889.— Heim- zahlung am 1. August 1889.— Serie 13441 Nr. 4 2 300,000 fl. Serie 18465 Nr. 6 à 50,000 fl. Serie 8696 Nr. 7 à 25,000 fl. Serie 6043 Nr. 2, Serie 18587 Nr. 8 à 10,000 fl. Serie 1365 Nr. 12, S. 1397 Nr. 5, S. 2620 Nr. 15, S. 2783 Nr. 16, S. 6596 Nr. 13, S. 8509 Nr. 12, S. 13087 Nr. 14, S. 13285 Nr. 3, S. 13354 Nr. 17, S. 17048 Nr. 11, S. 17178 Nr. 3, S. 17254 Nr. 15, S. 17770 Nr. 16, S. 17795 Nr. 1, S. 19164 Nr. 18 à 5000 fl. S. 690 Nr. 18, S. 1876 Nr. 13 17, S. 2380 Nr. 14, S. 2783 Nr. 7 8, S. 2857 Nr. 6, S. 2883 Nr. 13, S. 3007 N. 20, Serie 3151 Nr. 17, S. 4051 Nr. 2, S. 4243 Nr. 6, Serie 6754 Nr. 1, S. 8929 Nr. 17, S. 10034 Nr. 7, S. 11264 Nr. 14, S. 11391 Nr. 18, S. 11837 Nr. 6, S. 13354 Nr. 6, S. 14665 Nr. 10 15 16, Serie 16000 Nr. 9, S. 16176 Nr. 14, S. 16370 Nr. 16, S. 17048 Nr. 1, D. 18274 Nr. 8, S. 19440 Nr. 3, S. 19696 Nr. 5, Auf alle übrigen in den am 1. Februar 1889 gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 120 fl. Bukarester 20 Fres.⸗Loose von 1869. Ge⸗ winn⸗Ziehung vom 1. Mai 1889. Heimzahlung am 5. Sep⸗ tember 1889. Gewinne: Serie 181 Nr. 69 à 50,000 Fr. Serie 2001 Nr. 88 à 10,000 Fres. Serie 1453 Nr. 47 à 5000 Fres. Serie 868 Nr. 94, S. 2265 Nr. 19, S. 6326 Nr. 89 à 2000 Fres. Serie 1931 Nr. 27, Serie 3145 Nr. 82, S. 4262 Nr. 53, S. 5451 Nr. 29, S. 6036 Nr. 20 à 1000 Fres. Serie 234 Nr. 59, S. 372 Nr. 37 46, S. 1248 Nr. 32, S. 1354 Nr. 28, S. 1421 Nr. 50, S. 3211 Nr. 35, S. 5334 Nr. 100, S. 6524 Nr. 47, S. 7055 Nr. 9 à 500 Fres. Serle 93 Nr. 60, S. 468 Nr. 2, S. 807 Nr. 64, S. 1310 Nr. 66, Serie 1584 Nr. 16, S. 2141. Nr. 6, S. 2762 Nr. 69, Serie 3211 Nr. 19, S. 3936 Nr. 36, S. 4840 Nr. 68, Serie 5077 Nr. 10, S. 5326 Nr. 16, S. 5451 Nr. 37, S. 5584 Nr. 42, S. 6012 Nr. 43 88, S. 6104 Nr. 60, S. 6792 7037 Nr. 71, S. 7055 Nr. 97 à 100 Fres. 12, S. 234 Nr. 28, mitzutheilen. 2„ 5 B 0 Gteßen. Eine Disziplinar⸗Untersuchung soll gegen S. 807 Nr. 19 77, S. 868 Nr. 86, D. 914 Nr. 5, einen Lehrer einer hiesigen höheren Schule eingeleitet sein, S. 1011 Nr. 95, S. 1310 Nr. 33 48 64 81, S. 1344 der beschuldigt ist, seit Jahren gegen Bezahlung bessere Nr. 52, S. 1354 Nr. 65, S. 1421 Nr. 30, S. 1453 Censuren ausgestellt zu haben, als die Censirten verdienten. Nr. Schotten. In der jüngsten Sitzung des Schöffen gerichts wurde ein Fortbildungsschüler, welcher sich wäh⸗ rend des Unterrichts in nicht näher zu bezeichnender Art aufführte und trotz Warnung des Lehrers beim Weggehen 78 79, S. 1460, Nr. 27 59, Serie 1612 Nr. 85, S. 1670 Nr. 58 59, S. 1880 Nr. 87, S. 1931 Nr. 16, S. 1987 Nr. 4, S. 2001 Nr. 35 57 71, S. 2049 Nr. 94, S. 2141 Nr. 18 89 92, S. 2198 Nr. 62, Serie 2428 Nr. 33, S. 2707 Nr. 29, S. 2762 Nr. 15, Serie 3270 * dieses Gebahren wiederholte, zu 20 Tagen Gefängniß Nr. 13 64, S. 3386 Nr. 63 64, S. 3449 Nr. 31 37 62, Der Amtsanwalt hatte 30 und die Kosten verurtheilt. T beantragt 85 5 Aus Anlaß des fünfzigjährigen Be⸗ stehens des Localgewerbvereins zu Büdingen veranstaltet derselbe wie bereits bekannt eine Ausstellung von Erzeug! nissen der Industrie und des Kleingewerbes, welche ein reiches und vollständiges Bild der gewerblichen und in⸗ dustriellen Thätigkeit nicht allein Oberhessens, sondern auch theilweise der anderen Provinzen des Großherzog⸗ thums, sowie der angrenzenden nichthessischen Bezirke dar⸗ bieten wird. Die am Ludwigstage, den 25. August zu eröffnende und ungefähr 18 Tage dauernde Ausstellung findet in den Räumen des Gymnasiums, sowie in der ge⸗ räumigen Turnhalle statt, und sind die Anmeldungen aus⸗ Nr. 47, S. S. 3572 Nr. 10 4191, S. 3936 Nr. 10, Serie 4116 4156 Nr. 2 45, S. 4245 Nr. 81, S. 4262 Nr. 73, S. 4517 Nr. 97, S. 4717 Nr. 26, Serie 4726 Nr. 17 86, S. 4762 Nr. 99, S. 4798 Nr. 78, S. 4840 Nr. 67 80, S. 5028 Nr. 17 27, Serie 5077 Nr. 60, S. 5292 Nr. 1 20, S. 5326 Nr. 98, S. 5443 Nr. 5 42, S. 5458 Nr. 67 99, S. 5556 Nr. 82 89, Serie 5584 Nr. 40, S. 5899 Nr. 47 75, S. 5982 Nr. 15 35 95, S. 6012 Nr. 35, S. 6104 Nr. 72, S. 6254 Nr. 9 43, S. 6326 Nr. 62, S. 6524 Nr. 24 51 97, Serie 6792 Nr. 35 56, S. 7055 Nr. 12 40, S. 7103 Nr. 52 88, S. 7348 Nr. 16 37 à 50 Fres. Auf alle übrigen in vor⸗ stehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 20 Fres. — — 0Üʒxᷓ——ͤ— 1 f 35 ö a 9 1 19 12 * .* 1 1 9. 1 1 U 1 1 1 4 4 : 4 1 1 N 1 17* 1 4 1 15 1 10 1 1 * 1 Grasversteigerung. Montag den 20. Mal, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem früher Morell'schen Garten einige Abtheilungen von Grasstücken an Ort und Stelle verpachtet werden. Friedberg den 17. Mai 1889. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Steinhäußer. Submission. Die zur Erbauung einer Lehrerwohnung für die Gemeinde Schwalheim nöthigen Arbeiten sollen auf dem Submissions wege vergeben werden: M. Pf. 1964 Maurerarbeit, veranschlagt zu 4190 Steinhauerarbeit 1094 52 Zimmerarbeit 1348 89 Dachdeckerarbeit 447 90 Schreinerarbeit 894 84 Schlosserarbeit 300 85 Glaserarbeit 335 58 Spenglerarbeit 99 70 Weißbinderarbelt 518— Grubensandlieferung 35 Weißkalklieferung 36— Pläne, Voranschlag und Submissionsbedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen, woselbst auch Offerten bis zum 22. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, eingereicht werden können. Friedberg den 15. Mal 1889. Zöub, 1940 Bezirks bauaufseher. st* Holzversteigerung. Dienstag den 21. Mat, Vormittags 8½ Uhr anfangend, soll im hiesigen Gemeindewald, Schlag Nr. XI beim Forsthaus Winterstein, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 5611 Weichlaub Wellen, 1209 Dorn Wellen, 275 Gebund Pfriemen. Die Zusammenkunft ist auf dem Forsthaus Winter— stein. Nieder⸗Mörlen am 14. Mai 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. Kremer. Bekanntmachung. Dienstag den 21. Mat l. J. werden im Gemeinde— wald NiederRosbach, Distrikt Hühnerpfad, 74 Haufen Streulaub öffentlich meistbietend versteigert. Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung Vor— mittags 9 Uhr auf dem Hühnerpfad. Nieder- Rosbach am 16. Mat 1889. Großherzogliche N Nieder-Ros bach. 1960 Groh 1948 Marktveränderung. Der diesjäbrige hiesige Frübjahrsmarkt wird nicht, wie in dem Kalender irrtbümlich vermerkt, Donnerstag den 6. Juni, sondern Donnerflag den 23. Mai abge halten. Altenstadt den 16. Mai 1889. Großherzogliche Bürgermeisterel Altenstadt. Mäd tädchen Herberge zur Heimath. Ausverkauf. g f Wegen Geschäfts-Aufgabe verkaufen wir sammtliche Manufactur-Waaren, um schnell damit zu raumen, zu und unter Einkaufspreisen. 1372 Gebrüder Strauß. 1968 2 Ein sauberes, ordentliches wird sofort gesucht. 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