ung n. voben für U und Daasag Lorsanb. I tel Trapp: it Tu, nehmer ont 1 wacktgab hach n Eingang des erden nur auf eimburg zu rege gelber. neert, icert, C. Kruse. en Helmolt sind pamer in der rz) k, empfiehlt „Windecker. kthosen n. K. Friedrich. farben empfiehlt er festen Preisen n. Rümmich. N . rlken in Mann⸗ schaftlichen Aus⸗ bung, als hoch⸗ Versuchsstation , ee l dard). 15 u Eichelmann.— 162 184 kein. N Oberhessischer Anzeiger. 1889. Bonnerstag den 17. Januar. MS. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige. 15 Pf., die i. lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. — Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat der Feuer⸗Versicherungs-⸗Gesellschaft„Rheinland“ die Erlaubniß zum Ge— schäftsbetrieb im Großherzogthum Hessen nach Maßgabe der in demselben bestehenden Vorschriften, insbesondere der in dem Gesetze vom 25. November 1871, die Versicherung von Mobilien in Feuer-Versicherungs-⸗Anstalten betreffend, und in der zur Vollziehung desselben erlassenen Verordnung vom 11. Dezember 1871 getroffenen Bestimmungen auf Widderuf ertheilt. Friedberg am 14. Januar 1889. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Dorheim. Nachdem sich in dem Abstimmungstermin am 9. November v. J. mehr als ½ der betheiligten Grundbesitzer mit mehr als der Hälfte des Gesammtflaͤchengehaltes für Vornahme der Feldbereinigung rubri— cirter Gemarkung erklärt haben, und nachdem Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses nicht erhoben worden sind, hat die Großherzogliche Obere landwirthschaftliche Behörde den Beginn der Feldbereinigungsarbeiten verordnet und den Unterzeichneten zum Vollzugscommissär ernannt. Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleich— zeitig sämmtliche betheiligten Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des Artikel 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 Mittwoch den 6. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindehause zu Dorheim stattfindenden Versammlung ein. Diese Versammlung hat: zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschätzungs⸗ werth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Massegrundstücken, sowie ferner ob die Beiträge nach Bedürfniß 1. Bekanntmachung. erhoben, oder ob die Kosten durch Kapital-Aufnahme aufgebracht werden sollen; 2. die zur Vollzugs-Commission zu berufenden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen. Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten vorgebracht und berathen werden. In dieser Versammlung hat jeder anwesende betheiligte Grund— eigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anwesenden und sind unter dieser Vo raussetzung auch für die nicht erschienenen Betheiligten verbindlich. Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so hat zu 1. die Vollzugscommission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen und zu 2. die Landescommission die Sachverständigen und Schiedsrichter zu ernennen. Friedberg den 10. Januar 1888. Der Vollzugscommissär für Feldbereinigung. 1 Dr. Wallau. 0 Bekanntmachung. Betreffend: Die Feldberelnigung in der Gemarkung Fauerbach b. Fr. Nachdem sich in dem Abstimmungstermin am 8. November v. J. mehr als ¼ der betheiligten Grundbesitzer mit mehr als der Hälfte des Gesammtflächengehaltes für Vornahme der Feldbereinigung in Flur II, VIII, IX, X und XI rubricirter Gemarkung erklärt haben, und nachdem Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständig⸗ keit des Ergebnisses nicht erhoben worden sind, hat die Großherzogliche Obere landw. Behörde den Beginn der Feldbereinigungsarbeiten ver— ordnet und den Unterzeichneten zum Vollzugscommissär ernannt. Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleich⸗ zeitig sämmtliche betheiligten Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des Artikel 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 Samstag den 2. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindehause zu Fauerbach b. Fr. stattfindenden Versammlung ein. Diese Versammlung hat: 1. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschätzungs— werth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfniß erhoben, oder ob die Kosten durch Kapital-Aufnahme aufgebracht werden sollen; 2. die zur Vollzugs-Commission zu berufenden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen. Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten vorgebracht und berathen werden. In dieser Versammlung hat jeder anwesende betheiligte Grund⸗ eigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Betheiligten verbindlich. Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so hat zu 1. die Vollzugscommission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen und zu 2. die Landescommission die Sachverständigen und Schiedsrichter zu ernennen. Friedberg den 10. Januar 1888. Der Vollzugscommissär für Feldbereinigung. Dr. Wallau. Bekanntmachung. Betreffend: Feldbereinigung in Flur II. der Gemarkung Bauernheim. Nachdem sich in dem Abstimmungstermin am 10. November v. J. mehr als /¼ der betheiligten Grundbesitzer mit mehr als der Hälfte des Gesammtflächengehaltes für Vornahme der Feldbereinigung in Flur II. rubricirter Gemarkung erklärt haben, und nachdem Einwen⸗ dungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses nicht erhoben worden sind, hat die Großherzogliche Obere landwirth⸗ schaftliche Behörde den Beginn der Feldbereinigungsarbeiten verordnet und den Unterzeichneten zum Vollzugscommissär ernannt. ̃ ö Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich geich⸗ zeitig sämmtliche betheiligten Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des Artikel 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 Montag den 4. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindehause zu Bauernheim stattfindenden Versammlung ein. Diese Versammlung hat: 1. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschätzungs⸗ werth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Bedürfniß Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach erhoben, oder ob die Kosten durch Kapital-Aufnahme aufgebracht werden sollen; 2. die zur Vollzugs-Commission zu berufenden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen. Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten vorgebracht und berathen werden. In dieser Versammlung hat jeder anwesende betheiligte Grund⸗ eigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Betheiligten verbindlich. Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so hat zu 1. die Vollzugscommission die erforderlichen Beschluͤsse zu fassen und zu 2. die Landescommission die Sachverständigen und Schiedsrichter zu ernennen. Friedberg den 10. Januar 1888. Der Vollzugscommissär für Feldbereinigung. Dr. Wallau. —— FF... 3——— — ————.—iꝙir˖⁵˖ . — „ 1 34 9 5 g Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig⸗freiwilli Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen, sich der im Frühjahr 1889 stattfindenden rubricirten Prüfung zu unterziehen, werden hier⸗ durch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Mei⸗ dung des Ausschlusses von dieser Prüfung spätestens bis zum 1. Februar 1889 bei der unterzeichneten Commission einzureichen. Hinsichtlich der An⸗ bringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs⸗Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse ange⸗ geben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts⸗ zeugniß; b. Einwilligungs⸗Attest des Vaters oder Vormundes, mit der Erklärung über dessen Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu und zu verpflegen; in diesem Attest darf die Erklarung des Vaters oder Betreffend: Das Vormundschaftswesen. Das Großherzogliche Amtsgericht Friedberg an di Wir sehen der Einreichung der Rechenschafts berichte un Bekanntmachung. bekleiden, auszurüsten Einlagebüchlein, bis längstens 1. Februar 1889 entgegen. Die für das Jahr 1889 zu stellenden Vormund einhaltung dieser Fristen hat unnachsichtlich eine Geldstrafe von 3 Mark zur Folge. Sellheim. gen Militärdienst. 1889. 3 Vormundes, daß er in der Lage sei, den Freiwilligen während des ein⸗ jährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen, auch muß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein; e. ein Unbe⸗ scholtenbeitszeugniß, welches von der Polizeiobrigkeit oder der vorge⸗ setzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. ein selbstgeschriebener Lebenslauf. 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung ein⸗ gereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholten⸗ heitszeugniß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungsordnung(Anlage 2 zur Ersatzordnung— I. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— Regierungs- Blatt Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungstermins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt eventuell weitere Bekanntmachung; auf spezielle Ladung kann nicht gerechnet werden. Darmstadt den 2. Januar 1889. Großherzogliche Prüfungs⸗Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Dr. Zeller. Friedberg den 29. Dezember 1888. e Vormünder und Curatoren im Amtsgerichtsbezirk. d des Nachweises der Zinsenbeischreibung, unter Vorlage der schafts rechnungen sind längstens bis zum 30. April 1889 einzureichen. Nicht⸗ Weber. Ausschreiben. Um Ermittelung des Aufenthaltsorts des Balthasar Bonifar, Korbflechter aus Muͤnster, zuletzt in Diensten des Andreas Grein zu Ober Erlen⸗ bach, wird ersucht. Homburg v. d. H., 15. Januar 1889. Der Stellvertreter der Staatsanwaltschaft: Schwarz, Oberförster. Deutsches Reich. Darmstadt. Das„Berl. Tagbl.“ bringt dem officiellen Dementi der„Darmst. Zeitung“ gegenüber eine Meldung aus Petersburg, wo— nach dort als sicher gilt, daß bei dem Besuch des Großherzogs die Verlobung des russischen Thronfolgers mit der Prinzessin Alix erfolgen werde. Darmstadt. Der Realgymnasial-Lehrer Mitzenius zu Gießen wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. Berlin. Die Nachrichten über angebliche Verhandlungen mit dem Herzog von Cumber— land bezeichnet die„Nordd. Allgem. Ztg.“ als welfische Intriguen und Schwindeleien. — Es taucht wieder das Gerücht auf, daß der Kriegs Minister Bronsart von Schellendorf die ernste Absicht hege, nach Schluß der Reichs— tagssession von seinem Posten zurückzutreten. — 15. Jan. Reichstag. An Stelle Trönd— lin's wird auf Antrag Windthorst's Meyer(Jena) durch Acclamation zum Schriftführer gewählt. Der Gesetzentwurf betr. die Controle des Reichs— haushaltes und Landeshaushaltes von Elsaß— Lothringen für 1888/89 wird in dritter Lesung endgiltig genehmigt. Es folgt die zweite Be— rathung des Reichshaushalts⸗Etats für 1889/90 und zwar bei dem Specialetat des Auswärtigen Amtes. Die Commission beantragt die unver— änderte Bewilligung der sämmtlichen Summen. Die von Richter beantragte Verweisung an die Commission wurde abgelehnt. Die Position für den Viceconsul von Sansibar und die folgenden Positionen werden genehmigt. Bei der Position: Besoldungen der Beamten in Kamerun bringt Woermann die Mißbräuche zur Sprache, welche durch das Verhalten der„Royal Niger Company“ eingerissen seien und durch welche die deutschen Handelsinteressen ungemein geschädigt würden. Staatssekretär Graf Herbert Bismarck bemerkt, es sei festzuhalten, daß die„Niger-Company“ die hier vorgebrachten Bedenken bestreite. Die englische Regierung könne eben die Company nur anhalten, ihre vertragsmäßigen Verpflich— tungen zu erfüllen.„Wir haben, um diesen Zweck wirksamer zu erreichen, jetzt einen eigenen Beamten nach Lagos entsendet. Es beißt, die englische Regierung wolle ein gleiches thun.“ So werde sich wenigstens die Erfüllung der vertragsmäßigen Verpflichtungen der„Niger⸗ Company“ überwachen lassen. Fürst Bismarck erwiederte Richter, welcher wegen der Sklaven⸗ arbeit angefragt hatte: man müsse sich doch auf den Boden realer Verhältnisse stellen, nicht Ge⸗ waltstreiche gegen Dinge führen, die Jahrtau— sende lang bestehen. Man könne die Sklaven— arbeit dort nicht mit einem Male unterdrücken. Man würde nicht nur die deutschen Interessen gefährden, sondern auch das Ausland gegen Deutschland aufbringen. Dies könne doch nicht die Absicht des Vorredners sein,„wenn auch die Presse, die ihn unterstütze, für fremde Intriguan⸗ ten und Reichsfeinde eintrete und alles patro— nisire, was dem Vaterlande Verlegenheit und Verwicklungen zu bereiten geeignet sei.“ Die Besoldungen für Kamerun, sowie die übrigen Positionen des Ordinariums werden sodann bewilligt. — Die ostafrikanische Gesellschaft hat an den Reichstag eine Eingabe gerichtet, worin der Gesammtverlust der Gesellschaft auf 650,000 M. berechnet wird. Sie bittet den Reichstag zu der mit der Bekämpfung des Sklavenhandels Hand in Hand gehenden Wiederherstellung der Ordnung in dem Küstengebiete, wie zur Geltend— machung gerechter Entschädigungsansprüche, seine Mitwirkung zu leihen. — 14. Jan. Die Eröffnung des preußischen Landtags fand heute statt. Dem Exöffnungs— acte ging ein Gottesdienst voran. Der König empfing aus den Händen des Staatsministers v. Bötticher die Thronrede und verlas dieselbe. Die Hoffnung, welche die Rede auf die Er— haltung des Friedens ausspricht, wurde mit lebhaftem Beifall begrüßt, ebenso die Ankün⸗ digung von der Verbesserung der Lage der Volksschullehrer und der Gehaͤlter der Pfarrer. Nach Beendigung der Verlesung erklärte Staats— minister v. Bötticher den Landtag für eröffnet. Das Herrenhaus wählte sein bisheriges Präsi— dium wieder. Bückeburg, 15. Januar. Der Kaiser kam heute hier an und wurde auf dem Bahnhof von dem Fürsten, den Prinzen und den Spitzen der Behörden empfangen. Morgen wird eine Hirsch— jagd im Schaumburger Walde abgehalten werden. Ausland. Belgien. Brüssel. Bezüglich der genann⸗ ten Flugschrift über die Zukunft Belgiens mel— det das„Fr. J“, daß dieselbe den Obersten Lahure, den vertrautesten Rathgeber des Königs, zum Verfasser habe. Daß der König der Veröffent- lichung nahestand, ist wohl nicht zu bezweifeln. Frankreich. Paris, 14. Jan. Die Kammer nahm die Berathung des Rekrutirungsgesetzes wieder auf. Großbritannien. London. Dufferin, wel⸗ cher gegenwärtig in Rom weilt, soll mit Crispi die Bestimmungen eines förmlichen Bündnisses zwischen England und Italien regeln, auf Grund⸗ lagen, welche auch die Zustimmung des eng⸗ lischen Parlaments finden dürften. Amerika. New Vork, 15. Jan. Admiral Kimberley, der Befehlshaber des Geschwaders in der Südsee, erhielt den Befehl, mit der Cor⸗ vette„Tventon“, die sich gegenwartig in Panama befindet, nach Samoa zu gehen. Mehrere andere Schiffe sind nach Panama gesendet, da daselbst der Ausbruch von Unruhen befürchtet wird. Aus Stadt und Land. a. Friedberg. Wir sind bereits heute in der an⸗ genehmen Lage, mitthellen zu können, daß Sonntag den 10. Februar d. J. die Kapelle des 116. Inf.⸗Regiments aus Gießen unter Leitung des Gr. Musikdirektors Krause ein Concert im Hötel Trapp veranstalten wird. Die vorzüglichen Leistungen dieser Kapelle sind hinreichend bekannt, um dem in Aussicht stehenden Kunstgenuß im Voraus die gebührende Aufmerksamkeit zuzuwenden. 7 Rendel. Am 9. Januar fand die zahlreich be⸗ suchte General⸗Versammlung des hiesigen Kriegervereins statt. Nach dem Rechenschaftsbericht zählt der Verein 45 active, 15 passive, sowle 2 Ehrenmitglieder. Neu aufgenommen wurden im Jahr 1888 zwei, ausgeschlossen ein Mitglied. Die 1888er Rechnung schloß ab mit einer Einnahme von 225 M., gegenüber einer Ausgabe von 160 M. ab; verzinslich angelegt wurden in diesem Jahre 50 M. Das Vermögen des Vereins in baaren Gelde beläuft sich auf nahezu 500 M., welche Summe in hle⸗ siger Sparkasse verzinslich angelegt ist. An Unter⸗ stützungen wurden in 1888 gezahlt 70 M.; seit Bestehen des Vereins 700 M. Der seitherige Vorstand wurde bis auf zwei Mitglieder wiedergewählt. Hierauf wurden Beiträge zur Errichtung eines Kaiser⸗Wilhelm⸗Denkmals gesammelt. 1. Okarben. Nachdem Okarben der Kriegerkamerad⸗ schaft„Hassia“ beigetreten, findet der dies jährige Be⸗ zirkstag des Bezirks Vilbel im Monat Mai dahler statt. Allerlei. Würzburg, 15. Januar. Heute Nacht ist bei einem Zimmerbrand in der Saalgasse der Meßzgermeister Hell⸗ muth verbrannt. Wahrscheinlich hat der alte Mann im Schlafe die brennende Lampe umgeworfen. München. Der Prinzregent nahm das Protektorat über die Bayreutber Festsplele mittelst Handschreibens an Frau Cosima Wagner an. Berlin. Die„Post“ warnt vor der Auswanderung nach Brasillen und macht darauf aufmerksam, daß Ver sprechungen von Agenten auf fortlaufende Unterstützung der Ausgewanderten durch die brafillanische Regierung Schwindeleien seien. Lübeck. Der Dampfer„Ginevra“, von Windau (Rußland) nach Lübeck mit Spiritus und Espenholz ing ein scholten, gestellt ung— kerungs⸗ termin, eventuell werden. ige. kk. age der Naht, er; Erlen⸗ Kammer Sgesetzes rin, wel⸗ 1 Crispi ndnisses F Grund⸗ des eng⸗ Admiral chwaders der Cor⸗ Panama re andere daselbst vird. — n der an⸗ untag den Regiments rs Krause bird. Die Ainrelchend stgenuß im nden. blteich be⸗ gervereins der Verein der. Neu geschlossen mit einer ggabe bon 125 Jahre rein Oelde me in hle⸗ An Unter⸗ it Besshen and wulbe auf wulbl, u Dafnolt N ulnmerad⸗ shilge Le ahler einen bei 940 „Man in für binnenländische Bestellung fahrend, ist unterwegs mit Mann und Maus untergegangen. Die Leichen von 15 Mann der Besatzung und des Capitäns Groth, sowie Spritfässer wurden an der Küste von Gothland angespült Bukarest. Infolge von Schneefällen ist der Ver⸗ kehr auf den meisten Elsenbahnlinien unterbrochen. Kamerun. Nach einer Mitthellung der„Nordd. Allg. Ztg.“ ist es einem Deutschen, O. Ehlers, gelungen, mit seiner Karawane nicht nur den Kilimandscharo zu erreichen, sondern auch die Besteigung des Berges bis in die Eis regionen durchzuführen. Handel und Verkehr. Friedberg, 15. Januar. Fruchtpr. Walzen M. 19.25 bis M. 19.50, Korn M. 16.25— 16.50, Gerste M. 15.00 bis 15.50, Hafer M. 13.50— 13.75. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 16. Januar. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.70—0.80. Eier 1 Stück 7 Pf. Grünberg, 12. Jan. Fruchtpreise. Weizen M. 19.60 Korn M. 15 50, Gerste M. 14 00, Hafer M. 13.40, Erbsen M. 17.0% Samen M. 00.00, Wicken M. 00.00, Kartoffeln M. 0.00, Linsen M. 22.00. Für die Armen Anstalten sind folgende Gaben eingegangen, deren Empfang wir mit herzlichem Danke bescheinigen. Für die Suppen An⸗ stalt: Frl. Kritter 5 M., S. 3 M., Neujahrgratulations⸗ Enthebungs-Karten 42 M., Frau Domänenrath Stolz 10 M., Ungenannt 3 M., Oberlehrer Bitsch 5 M. Für im Spital geleistete Verpflegung 100 Laib Brod, Fr. Störger 1 M., Ungenannt 3 M., Schulrath Schmidt 3 M., Hofapotheker Görtz 10 M., Frau Pfarrer Becker 3 M., Major Winter 10 M., Kaufmann Bernbeck zehn Pfund Erbsen, zehn Pfd. Linsen und zehn Pfd. Bohnen. Von Frledberg durch die Post 25 M., Frl. Klippstein 5 M., K. 3 M., Emerich Hanstein ein Korb Kartoffel, Ungenannt ein Sack Kartoffel, Professor Dr. Weiffenbach 6 M., G. H. 1 M., A. M. 2 M., F. G. K. Sch. 5 M. Für das Hospital: Frau A. Bindewald für Dienstleistung der Schwester Katharine 5 M., Major Winter desgleichen 20 M., Pfarrer Rasch in Dorheim zur Anschaffung eines Harmonlums 30 M., Kaufmann Rothschild für Dilenst⸗ leistung der Schwester Katharine 10 M., Pachter Leon: hard in Wisselsheim deßgleichen 10 M. Für die Stadt⸗ armen: durch die Post aus Friedberg 10 M. Friedberg den 14. Januar 1889. Für die Armen Commission: Meyer. Literarisches. Der soeben in schönster Ausstattung erschienene, auf's Keichste llustrirte Generalkatalog von C F. Heine⸗ mann, Hoflieferant in Erfurt, bietet die großartigste Auswahl in Gemüse⸗, Blumen und landwirthschaftlichen Samen, sowie in Bäumen, Sträuchern, Blumenzwiebeln, Knollen, Warm- und Kalthauspflanzen zꝛc. und führt außerdem, meist durch Zeichnungen noch verdeutlicht, die modernsten Gegenstände für Zimmer- und Salondekoratlon, sämmtliche Gartengerälhe, diverse Artikel und Garten⸗ utensilten, wie Beeteinfassungen, Tuffsteine ze. vor Augen. Briefkasten. i. in Nieder ⸗Wöllstadt. Sehen Sie doch unsere Nummer 150 vom vorigen Jahre nach. Die Red. Jsraelitischer Gotteedienst in Friedberg. Sabbathfeler vom 19. Januar 1889. Beginn: Freitag Abend 4 Uhr 5 Min. Samstag Morgen 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittag 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 5 Uhr 20 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 20. Januar an Morgens 7 Uhr, Nachmittags 4 Uhr. Bekauntmachung. Die am 14. d. Mts. in dem Domanialwalddistrikt Lohwald abgehaltene Holzverstelgerung ist genehmigt und können die Abfuhrscheine von Freitag den 18. d. Mts. an bei Großherzoglichem Rentamt Friedberg in Empfang genommen werden. Ueberweisung des Holzes und erster Abfuhrtag: Dienstag den 22. d. Mts. Homburg v. d. H, 15. Januar 1889. Großherzogliche Oberförsterei Nieder⸗Eschbach. Schwarz. Holz-Versteigerung. Freitag den 18. Januar l. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Gräflich Leiningen Westerburgischen Wald⸗ distrikte„Jungfernwald“ öffentlich versteigert werden: 19 Eichenstämme von 32 Centimeter mittlerem Durch—⸗ messer und 7,5 Meter Länge, 24 Fichtenstämme von 15 Centimeter Durchmesser und 7 bis 10 Meter Länge, 25 Fichten Derbstangen, 12 Raummeter verschiedenes Knüppelholz, als Eichen-, Fichten⸗ ꝛc. ꝛc. Knüppel, 14 Raummeter Eichenstöcke, 223 10 1 Flchtenstöcke, 400 Stück Eschenwellen, 690„ Erlenwellen. Die Zusammenkunft findet statt an der Hanauer Elsenbahn, da, wo früher die Hirschfeld'sche Schmiede stand. Frledberg den 11. Januar 1889. Gräflich Leiningen⸗Westerburgische Rentkammer. Blerau. Schafweide⸗Verpachtung. Die der Gemeinde Vilbel zustehende Schafweide— Berechtigung soll Dienstag den 22. Januar 1889, Vormittags 11 Uhr, auf hiesigem Rathhause auf 6 Jahre anderweit verpachtet werden. Vilbel den 15. Januar 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Hinkel 196 230 1 15 1 * Grubenholz-Versteigerung. 224 Freitag den 18. Januar 1889, Nachmittags 2 Uhr, werden dahier 48 Haufen Grubenholz versteigert. Ossenheimer Bergwerk Gräfliche Bergverwaltung. —— 5 9 fl 2375„ gemischte Laubholz Wellen Holzver teig erung. 3500„ Kiefern Wellen, f Dienstag den 22. d. Mis. werden im Nieder Weiseler] 2200„ gemischte Nadelholz Wellen, Gemeindewald, Distriet Buch und Suterwald folgende 47 Raummeter Eichen Stockholz und Holzsortimente meistbietend versteigert: 44 Stämme Buchen, Eichen und Kiefern, 29 fm, 5 Erlen Stämme, 3,20 km, 800 Stück Derb und Reisstangen, 6 fm, 33 rm Elchen⸗ und Erlen⸗Scheiter, 49„ 1 U 1 Knüppel, 60„ 1 Stockbholz, 6700 Buchen-, Eichen, Erlen- und Nadel⸗Wellen. Der Anfang und die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr in der Struth bei Nr. 55. Nieder Weisel den 16. Januar 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder Weisel. 236 Krausgrill. . nterzelchneter erlaubt sich hierdurch einem geehrten u Echzell und Umgegend, sowie den in Publikum von N dem Kreise Friedberg belegenen Orten ergebenst anzuzeigen daß er sich in Echzell als Geometer nledergelassen ha und empfiehlt sich gleichzeitig in den ihm zustehenden geometrischen Arbeiten, als: Anfertigen von Meß briefen a 125. Situationsplänen ze Achtungsvoll Lind, Holz-Versteigerung. Im hlesigen Gemeindewalde, Distrikt Hässel, kommt nachbezeichnetes Holz zur Versteigerung: Montag den 21. Januar l. J.: 4 Raummeter Birken Scheitholz, 88 N Nadel⸗ 1 70 7 Nadel⸗Knüppelholz, 34 7 Birken Knüppel, 2 1 Aspen⸗„ 450 Stück Buchen Wellen, 12100„ Birken ⸗Eichen⸗Wellen, 8300„ Nadel Wellen, 1300„ Weichbolz Wellen, 325„ Dorn⸗-⸗Wellen. Dienstag den 22. Januar l. J.: 91 Kiefern Stämme= 41,64 ebm, 83 Fichten Stämme= 30,11 ebm, 36 Fichten Derbstangen. Aus den Kiefern- und Fichten⸗Stämmen können Borden geschnitten werden. Der Anfang beginnt jedesmal um 9 Uhr Vormittags. Zahlungstermin: 1. August 1889. Ober-Mörlen am 14. Januar 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Mörlen. 219 Jeckel. Nutz⸗ und Brennholz⸗ Versteigerung. Im Köpperner Gemeindewalde, Schläge 7, 8, 9, und in dem Distrikt 1-4, kommen folgende Holzsortimente zur öffentlichen Versteigerung: Dienstag den 22. Januar l. J.: 51 Eichen Stämme von 22,15 Festmeter, 143 Fichten⸗„ 1 3723 5 205 Lärchen⸗„„ 40,39 1 6 Kiefern-„ 1 230 1 510 Stück Fichten⸗Stangen 1. bis 3. Klasse, 6 bis 15 Meter lang, 115 Stück Lärchen⸗Stangen 1. bis 3. Klasse. Zusammenkunft im Schlag Nr. 9 an der Rodheim⸗ Köpperner Grenzschneise Vormittags 912 Uhr. Mittwoch den 23. Januar l. J.: 225 Stück Lärchen Stangen, 600„ Kiefern Bohnenstangen, 21 Raummeter Eichen Prügelholz, 2 7 Buchen⸗ 8 8 5 Birken⸗ 5 110 Klefern⸗ 5 875 Stück Eichen Wellen, 77 5 Nadelholz Zusammenkunft am Pflanzgarten bei der Hüttenmühle Vormittags 9½ Uhr. NB. Bei Vorlegung von vorschriftsmäßlgen Buͤrg⸗ scheinen wird Zahlungsfrist bis zum 30. September l. J. gewährt. Köppern den 14. Januar 1889. Der Bürgermeister 222 See. Albeitsvergebung in Bad Nauheim. Erd⸗ und Chaussirarbelt, vorgesehen mit M. 487.55, Pflasterarbeit und Steinlieferung„ 522.—, Materlallieferung: 2 Sinkkasten sammt Zubehör„ 130.—, „ Tbonröhren, glasirt 79.—. sind Offerten bis Mittwoch den 23. d. Mts., Vormittags „9 Ubr, wohlverschlossen und mit dem Vermerk„Sub⸗ mission“ bei uns einzureichen. Bad Nauheim den 15. Januar 1889. t Die Vergebung erfolgt auf dem Submissionsweg und Corsetten, Unterröcke, Winter Handschuhe in größter Auswahl zu bekannt billigsten Preisen hlt 8 G. F. Aleller. —— DN—. Lehrlingsgesuch. Ein mit den nöthigen Vorkenntnissen versehener junger Mann wird in ein Colonialwaarengeschäft zum baldigen Eintritt als Lehrling gesucht. Näheres bet der Exped. d. Anz. 203 Garten am Schützenrain zu verpachten. 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Mts., von Vormittags 10 Uhr an, sollen im Distriet Höler, Albacherhofseite (Dippelöcher), versteigert werden: 428 rm Buchen-⸗Scheiter, 7 rm Eichen⸗Prüͤgelholz, 96„„ Prügel, Stöcke, g. 217 237 Dr. Dieffenbach. 218 8 1 266„„ Stöcke, 260 Wellen Eichen Reisholz. 3100 Wellen Buchen-Reiser, 18 Stuck Eichen Stammholz von 21—52 om mittlerem Durchmesser, bei 5,6 13,6 m Länge und 13,8 fm. Der Anfang, auch die Zusammenkunft, ist auf der oberhalb der Heegen herzlehenden Schneiße bei Holz Nr. 74. Lich am 9. Januar 1889. Dr. Dieffenbach. Barchent, Zwillich und Export Sanpegrie für deutschen Cognae empfiehlt Flaumendrell, feinsten Cognac 5 größte Auswahl, bei in ¾ Liter-Flaschen 3 Mark. 3 250 6. M. Reuss. eee. A. Wicker Hiermit bringe ich mein neu gegründetes r D 1 111 5 N 1 elz⸗Waaren, Auswahl, billi Süllen⸗Bermieknungs⸗Bütcan ae Wen. e e Se 5 den geehrten Herrschaften und Dienstpersonalien aller Art in empfehlende Erinnerung. 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