1, Lager halt 0 in Fabri nt dn fh, Leckkuen auerhaftg 0 Pf. an ls zähr⸗ und Gefu 20 an per Sli ul, Usagasse. W gen Jroßer Auswah, de ger n, Dielen, ischen un hrettern l 689 Ager Nach. D ler, Hötel Trapp, chuhlager ugstiefel von aftstiefel von el von M. ö. u M. 4.50 ) Pf. an bis Stiefel blllig. 1802 — wahl rlebesatzen/ 5 mw. nd Haba, baum „ sowle Zwirnen, often 1 . schlägen, g f fel. versicherungspflicht unterliegenden Betrieben auf 1 5 1 1 7 1 7 7 Schießstande im Nieder⸗Weiseler Wald beginnen und solche bis Ende Juli d. J. Betreffend: Die Beiträge zur Kreiskasse für 1888/89. 15. k. Mts. die Summe der in der Zeit vom 1. Betreffend: Die Krankenversicherung der Arbeiter, hier insbesondere der im Betriebe ihrer Angehörigen beschäftigten Söhne, gegen Kost, Wohnung, Kleidung u. dergl. m. beschäftigten Familienangehörigen(Söhne, Töchter, Enkel, Brüder, hier und da immer noch Zweifel auftauchen. männlichen und weiblichen Geschlechts regelmäßig versicherungspflichtig sind, und daß daher Arbeitgeber, Kleidung ꝛc. von ihnen beschäftigten Angehörigen zu Kr versicherungsgesetzes vom 15. Juni 1883 zu gewärtigen, sondern auch in Gemäßheit des§. 50 des vorerwähnten 8 3 25 2 2 4 5 2. R N* . Iss9. Dienstag den 16. April. M 46. Oberhessischer Anzeige Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 8 9 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. —— die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von N auswärtigen Einsendern soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets 5 Pon nachgenommen. —— Amtlicher Theil. Betreffend: Die den Gemeinden zukommenden Forststrafen von der III. Pertode 1888,89. Friedberg den 13. April 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachstehend theilen wir Ihnen das Verzeichniß der Ihren Gemeinden von der III. Periode 1888/89 zukommenden Forststrafen resp. Antheile an Holzwerth und Schadenersatz unter dem Auftrage mit, Einnahmedecretur zu ertheilen und für ordnungsmäßige Controlirung zu sorgen. 5 Dr. Braden. a. Pf. M. Pf. M. Pf. Pf. M. Pf. Pf. Stammheim 168 Langenhain— 60˙ Nieder⸗Weisel 1 1 Burg⸗Gräfenrode 1 5 Ober ⸗Florstadt— 500 Groß⸗Karben* 05 Kaichen 5— 52 Butzbach 2 82 Bodenrod 180 Nieder Wöllstadt 168 Rodheim v. d. H. 5 18 Vilbel 9 74 . 8 23 Pohl⸗Göns— 28 Nieder Ros bach 169 Nieder Florstadt 3162 Buͤdes heim 15 Ober-⸗Eschbach 3 81 Friedberg den 13. April 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Anzeige des Rechners der Kreiskasse sind noch verschiedene Gemeinden mit Zahlung des Beitrags resp. mit der Abrechnung mit der Kreiskasse zurück. Wir beauftragen Sie daher die betreffenden Rechner hieran zu erinnern. Dr. Braden. Betreffend: Die Bildung der für das Jahr 1889/0 nöthigen Weinsteuer-Einschätzungs Commisstonen. Friedberg den 13. April 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zufolge Auftrags Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, Abtheilung für Steuerwesen, vom 1. d. Mts. und unter Hinweisung auf die Artikel 4, 6 und 7 des Gesetzes vom 9. Dezember 1876, die Besteuerung des Weines betreffend, laden wir Sie ein, für Ihre resp— Gemeinden, in welchen seither Commissionen behufs Abschätzung der Weinsteuerschuldigkeiten bestanden haben, die Wahl von 3 Commissionsmit⸗ gliedern und 2 Stellvertretern für das Jahr 1889/90 durch den Gemeinderath sofort vornehmen zu lassen und dem Großherzoglichen Haupt⸗ steueramte Gießen unter Angabe der Gewählten spätestens bis zum 1. Mai l. J. Nachricht hiervon zu geben. Dr. Braden. Die Ausführung der Bestimmungen der Gewerbe-Ordnung über die Arbeitsbücher, Arbeitskarten Betreffend: a und Beschäftigung von Arbeiterinnen, sowie jugendlichen Arbeitera in den Fabriken. Friedberg den 13. April 1889. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. 24 von 1880, beauftragen wir Sie, uns bis zum Ausfertigung von Arbeitsbücher-Duplikaten verein— Dr. Braden. Bezugnehmend auf unser Ausschreiben vom 20. Februar 1880, Kreisblatt Nr. e April 1887 bis Ende März 1889 für nahmten Gebühren anzugeben oder zu berichten, daß derartige Duplikat⸗Ausfertigungen nicht stattgefunden haben. Bekanntmachung. Töchter ꝛc. landwirthschaftlichen Betrieben Schwestern ꝛc.) der Arbeitgeber landwirthschaftlichen Arbeitgeber darauf Bruders ꝛc. beschäftigten Familienangehörigen welche ihre nur gegen Kost, Wohnung, ankenversicherung nicht anmelden, nicht nur Bestrafung auf Grund des§. 80 des Kranken⸗ Gesetzes der Gemeindekrankenversicherung oder Ortskrankenkasse die von derselben gemachten Aufwendungen für derartige nicht versicherte Personen im Falle ihrer Erkrankung zu ersetzen haben. 3, Absatz 2 des Krankenversicherungs— Anträge auf Befreiung von Familienangehörigen von der Versicherungspflicht auf Grund von F. gesetzes oder, insoweit in landwirthschaftlichen Betrieben beschäftigte Personen in Betracht kommen, auf Grund des F. 136 des Reichsgesetzes vom 5. Mai 1886, über welche Anträge die Verwaltung der Gemeindekrankenversicherung bezw. der Vorstand der betreffenden Krankenkasse— vorbehältlich des Recurses an die Aufsichtsbehörde— zu entscheiden hat, müssen gewöhnlich als unbegründet abgewiesen werden, weil ein Rechts anspruch der vollerwachsenen und arbeitskräftigen im Betriebe beschäftigten Familienangehörigen auf Gewährung der zu ihrem Lebens⸗ unterhalt nothwendigen Naturalleistungen überhaupt nicht besteht, wie dies in einem Erkenntniß des Großherzoglichen Oberlandesgerichts vom 24. November 1887 ausgesprochen worden ist. Nur für diejenigen Familienangehörigen ein Rechtsanspruch auf Alimentation anzuerkennen sein, welche, 0 ernähren nicht im Stande sind. Andererseits wird die Krankenversicherungspflicht dann entfallen der Haushaltung Hülfe leisten und weniger wegen ihrer Arbeitsleistung als wegen des Familiens Friedberg den 13. April 1889. Es ist zu unserer Kenntniß gekommen, daß bezüglich der Krankenversicherung der in gewerblichen oder 8 Wir machen deßhalb die gewerblichen und aufmerksam, daß alle vollerwachsenen, arbeitsfähigen, im Betriebe ihres Vaters, Großvaters, des Arbeitgebers wird bei dem Vorhandensein des hierzu erforderten Verwandtschaftsverhältnisses obwohl vollerwachsen, wegen unzureichender Arbeitsfähigkeit sich selbstständig zu „wenn Töchter, Enkelinnen ac. vorzugsweise in chutzes im elterlichen ꝛc. Hause verbleiben. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Betreffend: Die Krankenversicherung der Arbeiter, hier insbesondere der im Betriebe ihrer Angehörigen Friedberg den 13. April 1889. beschäftigten Söhne, Töchter ze. 5 l 5 Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und die Vorstände der Ortskrankenkassen. Unter Bezugnahme auf die vorstehende Bekanntmachung weisen wir die Großherzoglichen Bürgermeistereien an, bei allen der Kranken⸗ babe f f die Erfüllung der den Arbeitgebern obliegenden Anmeldepflicht durch Aufforderung und Be— Die Vorstände der Ortskrankenkassen wollen in gleichem Sinne zu lehrung hinzuwirken, gegen die Saͤumigen aber Strafanzeigen zu erheben. wirken bestrebt sein. 5 F Dr. Braden. 1 Bekanntmachung. 1 5 1 1 Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß am 15. d. Mts. die Schießübungen der Garnison Butzbach mit scharfer Munition auf dem andauern. f Ausstellung von Posten bethätigt, deren Anordnungen unweigerlich Folge zu leisten ist. 5 5. ses zur Vermeidung von Unglücksfällen ortsüblich ichst gelegenen Orten wollen dies e Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Die Absperrung der Grenzschneisen wird durch Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der bekannt machen lassen. Friedberg den 13. April 1889. 11 g 1 E ö 4 45 ie * e 1 4 13 1 11 ö 1 9 — Bekanntmachung. Betreffend: Erbauung einer Kreisstraße von Dorheim nach Fauerbach mit Abzweigung nach Bauernheim. Die Lieferung von 4430 cbm Cbausseesteinen(Basalt) und eirea 100 lidm Cementröhren von 0,25 und 0,50 m lichte Weite sollen Dienstag den 16. d. Mts., Nachmittags um 21½ Uhr, in dem Rathhause zu Bauernheim durch Bezirks bauaufseher Zörb II. zu Friedberg öffentlich vergeben werden. Friedberg den 9. April 1889. Steckbrief. Amtsgerichts Butzbach vom 4. April 1889 wegen der Anschuldtgung: Vortheil verschafft zu haben, daß er sich in der Absicht, dies„ Dienstantritt unter Mitnahme des empfangenen Miethspfennigs von Mark heimlich entfernte. 2 Welse, wie unter 1., sich des Vergehens des§. 263 des Reichs Straf Gesetz Buchs gegenüber dem Balthaser Krämer in Rockenberg dadurch schuldig gemacht hat, daß er zu diesem als Knecht sich vermiethete, den Dienst aber nicht antrat und den empfangenen Miethpfennig für sich behielt, festzunehmen und, Großherzoglichem Amtsgericht Butzbach, andernfalls dem nächsten Amtsgerichte vorzuführen. Um sofortige Nachricht vor Zu⸗ 14 Tage vor Petritag l. Js wenn im Großherzogthum Hessen betroffen, führung wird ersucht. Steckbrief. e Dienste nicht zu leisten, zu jenem als Schweizer auf Petritag l. Js. 8 Vergehen des§. 263 des Reichs⸗Straf⸗Gesetz Buchs; 2. daß er in gleicher Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Ritter, Kaspar, Dienstknecht, von Grüningen, geboren am 29. Oetober 1852 zu Wallen rod, verhetrathet, ist auf Grund Haftbefehls Großherzoglichen 1. Das Vermögen des Hermann Reitz in Butzbach dadurch beschädigt resp. sich einen unerlaubten vermiethete und sich bald nach seinem Fuchs, Kaspar, geboren am 17. Juli 1865 zu Lauter, ist auf Grund Haftbefehls Großherzoglichen Amtsgerichts Vilbel vom 4. April 1889 wegen der Anschuldigung:„zu Vilbel, als er in Dilensten des Bäckermeisters Wechsler daselbst stand, verschiedene Kundengelder im Gesammtbetrage von 4 M. 4 Pf., welche er vereinnahmt, sich rechtswidrig zugeeignet zu haben,“(Vergehen gegen 8 e Großherzoglichem Amtsgerichte Vilbel, andernfalls dem nächsten Amtsgerichte vorzuführen. Steckbrief. Euler, Peter, Taglöhner, geboren am 1. März 1843 zu Arheilgen, ist auf Grund Haftbefehls Großh. Amtsgerichts Friedberg vom 9. April 1889 wegen der Anschuldigung:„in der Absicht sich einen rechtswidrigen Vermögens vorthetl zu verschaffen, das Vermögen des Bürgermeisters Rack in Dorn-Assenheim unter der falschen Vorspiegelung, daß er bei dem letzteren als Dienstknecht eintreten werde, um 3 Mark beschädigt zu haben,“ festzunehmen und, wenn im Großherzogthum Hessen betroffen, Großherzoglichem Amtsgericht Frledberg, andernfalls dem nächsten Amtsgerichte vorzuführen. Um sofortige Nachricht vor Zuführung wird ersucht. F. 295/89. Ausschreiben. Etwa vierzehn Tage vor Weihnachten vermiethete sich zu Ossenheim bei Friedberg ein sich Braun, Nikolaus, Taglöhner aus Groß- oder Klein⸗ Steinheim nennendes Individuum bei dem Pachter Schäfer daselbst für die Zeit von Weihnachten 1888 bis dahin 1889 als Viehschwelzer, ließ sich 3 Mark Miethpfennig geben, trat jedoch seinen Dienst nicht an und gab auch den Miethpfennig nicht zurück, sondern verschwand damit alsbald aus hiesiger Gegend. Der p. p Braun ist etwa 40 Jahre alt, don mittlerer Statur, trägt einen dunkelblonden Vollbart und treibt sich augenscheinlich unter falschen Namen herum. Um Anordnung geeigneter Recherchen bezüglich seines gegenwärtigen Aufenthalts, eventuelle Festnahme und sofortige Mittheilung wird ergebenst ersucht. Erledigungen. Die Ausschreiben gegen: 1. Schwarzhaupt, Ernst Konrad, Dachdecker von Ramstadt; 2. Heinrich Stey von Günseldorf durch Gendarm Stein⸗ bach in Friedberg; 3. der Steckbrief gegen: Bohm, Konrad, von Knetzgau durch Fußgendarm Schmidt VI. zu Bergen und Gendarm Brähler zu Groß-Karben. Friedberg den 10. April 1889. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Krämer. Deutsches Reich. Darmstadt. Postpersonalnachrichten. Ernannt sind die Postassistenten Hirsch in Mainz, Ritzel in Gießen, Wagner in Grünberg Hessen und Walter in Darmstadt zu Oberpostassistenten. Versetzt sind der Telegraphen— inspekror Treutler von Darmstadt nach Düsseldorf, der Postinspektor Schmitt von Braunschweig nach Darmstadt, der Postsekretär Müller von Darmstadt nach Alzey, der Postassistent Platt von Berlin nach Mainz. Gestorben ist der Postexpediteur a. D. Steffan in Wöllstein(Rheinhessen). — Es wurden: der Director der Realschule Dr. von Gall in Oppenheim zum Director der Realschule in Darmstadt ernannt; der Pfand— meister Feidner in Mainz, der Kreisdiener Rockel in Alzey und der Rendant Deiß in Darmstadt, sämmtlich auf Nachsuchen, unter Anerkennung ihrer Dienste in den Ruhestand versetzt, sowie letzterem der Charakter als„Rechnungsrath“ verliehen. Berlin, 13 April. Der Kaiser ist heute nach Oldenburg abgereist. Die Kaiserin Fried— rich reiste mit den Prinzessinnen-Töchtern nach Homburg ab. Berlin, 12. April. Reichstag. Bei der Be— rathung des§ 18 der Altersversicherung erklärte Minister v. Bötticher, der Bundesrath könne ohne wirklich entscheidende Gründe nicht darauf verzichten, daß die Vorlage noch in dieser Session zur Erledigung komme. Die Vorschläge der Commission seien praktisch durchführbar und dem Hause zur Annahme zu empfehlen. Wolle man die von socialdemokratischer Seite vorgeschlagene progressive Einkommenstener schaffen, dann müͤsse man die Vorlage noch über die griechischen Kalenden hinaus hintenansetzen. Abg. Buol ist mit der progressiven Reichseinkommensteuer ein— verstanden und ersucht solches gründlichst zu er— wägen, gleichviel ob das Zustandekommen des Gesetzes dadurch hinausgeschoben würde. — Einer Reutermeldung aus Sidney zufolge ist die„Olga“ dort eingetroffen, sowie der Commandant, 2 Officiere, 30 Mann vom „Adler“ und die überlebenden Officiere des „Eber“. Dieselben kehren am 24. April an Bord des„Habsburg“ nach Deutschland zurück. 100 Mann bleiben als Wachtcommando in Apia zurück. Mataasa entließ seine meisten Leute. Umarmung begrüßte. Am Eingange der Heilig— geist-Straße, wo eine Ehrenpforte errichtet wor— den war, hielt der Oberbürgermeister v. Schrenck eine Ansprache. Auf dem Wege bis zum Schlosse bildeten Truppen, Kriegervereine, Innungen und andere Vereine, sowie die Schulen Spalier; die Stadt ist prächtig geschmückt. — Der Erbgroßherzog und die Erbgroß— herzogin von Oldenburg, die auf der Reise durch Indien begriffen sind, haben auf der Fahrt von Bombay nach Calcutta in Lebens— gefahr geschwebt. Sie erkrankten plötzlich unter Vergiftungs-Symptomen. Die Untersuchung er— gab, daß die Speisen, von denen sie genossen, in schlecht gereinigten Kupfergefäßen bereitet waren. Sieben Personen von der Reisegesell— schaft starben. Das erbgroßherzogliche Paar besindet sich auf dem Wege der Bessernng und hat die Heimreise bereits angetreten. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 13. April. Das Oberhaus nahm die Suezconvention sowie die Vorlage betreffs der Regulirungsarbeiten des Eisernen Thores, die Verstaatlichung der ersten Ungarisch-Galizischen Eisenbahn und der Ungarischen Westbahn an. Schweiz. Bern, 12. April. Der Stände— rath stimmte nach dreitägiger Berathung dem Nationalrath in der Tessiner Angelegenheit zu, womit die Sache zu Gunsten des Bundesrathes erledigt ist. Frankreich. Paris, 12. April. Im Senat verliest der Präsident das Dekret, welches den Senat zum obersten Gerichtshof für die Vor— untersuchung in der Angelegenheit Boulanger bestellt. Die von der Kammer beschlossene Er— höhung des Zolles auf Roggen und Roggenmehl wurde auch vom Senate angenommen. — Merlin wurde zum Präsidenten der Un— tersuchungscommission des Staatsgerichtshofs ge— wählt.— Die vereinigte Rechte der Kammer nahm einstimmig den Protest gegen die Ein— setzung des Staatsgerichtshofes an, der eine Verhöhnung der Gerechtigkeit sei.— Es wird — Ur. Peters hat nach dem„Fr. J.“ seinbestätigt, der Senator Naquet, sowie die Depu— Vertragsverbältniß zur ostafrikanischen Gesell— schaft nunwehr vollig gelöst. 1 1 Die Geschäfte des schiedene tirten Laguerre, Laisant und andere, sowie ver— Journalisten in der Anklage gegen Generalconsuls in Sansibar wird während der Boulanger, Dillon und Rochefort einbegriffen Abwesenbeit des beurlaubten Michahelles Viceconsul Steifensand, der bereits unter Generalconsul Arendt in Sansibar thaͤtig war, wahrnehmen. Oldenburg, 14. April. Der Kaiser traf heute früh unter Salutschüssen und Glockenge— laͤute und dem enthustastischen Jubel der zahl— reich herbeigeströmten Bevölkerung bier ein. Am Bahnhof wurde der Kaiser vom Großher— zog empfangen, welchen er durch zweimalige Generalconsuls werden. Holland. Haag, 12. April. Prof. Rosen⸗ stein und die übrigen Aerzte halten den Zustand des Königs in den letzten Tagen für etwas besser, da mehr Schlaf vorhanden und das Allgemein— befinden trotz großer Schwache etwas be— ruhigender ist. — Die zweite Kammer nahm den Gesetz— entwurf betreffs der Frauen- und Kinderarbeit in den Fabriken an. Großbritannien. London, 12. April. Im Unterhaus brachte Staatssecretäͤär Worms eine Bill ein, durch welche die Reglerung in den Stand gesetzt werden soll, die Zuckerprämien— Convention zur Ausführung zu bringen und durch Cabinetsordre die Einfuhr des durch Prämien subventionirten Zuckers zu verbieten, sobald die Majorität der Unterzeichner der Con⸗ vention entschieden habe, daß es sich um solchen Zucker handelt. Nach Erlaß der Cabinetsordre wird solcher Zucker gemäß der Zollgesetze wie falsche Münzen behandelt. Das Haus nahm in erster Lesung die Bill an. N — Dem Auswärtigen Amt ging eine Depesche aus Sansibar zu, wonach Bushiri die franzoͤ— sischen Missionare in Bagomoya benachrichtigte, daß die Missionare von Mowapwa das Innere verlassen hätten und wohlbehalten in der Nähe der Küste angelangt seien. Italien. Rom, 12. April. In der Kammer⸗ sitzung interpellirte Breganze den Kriegsminister, wie er innerhalb der Grenzen der jüngsten Votirungen des Parlaments und angesichts der politischen Situation in Abessynien die militärische Lage in Afrika zu regeln gedenke? Rumänien. Bukarest, 12. April. Kammer. In der Beantwortung einer Interpellation über die äußere Politik des neuen Cabinets erklärte der Ministerpräsident Catargin: Neutralität sei die Devise der gegenwärtigen Regierung. Die— selbe werde die Frage der Ausweisung von russischen Unterthanen studiren, um zu erfahren, ob die Ausweisungen gesetzlich waren oder nicht. Carp meinte, das Wort Neutralität habe keinen Sinn in Kriegszeiten. Er verlangte, daß man die Propaganda der Panslavisten bekämpfe. Rußland. Petersburg. Der„Regierungs— Anzeiger“ veröffentlicht die bekannte französische aktenmäßige Darstellung des Atschinoff Zwischen⸗ falls mit einem Auszug aus dem Bericht des russischen Viceconsuls Iwanoff, welcher in der— selben Angelegenheit nach Suky gesandt worden war. Paissi und Atschinoff behaupten, das Bombardement sei unerwartet gekommen und der von den Russen besetzte Platz sei nicht fran⸗ zösisches Eigenthum gewesen. Atschinoff ver⸗ sichert, die Franzosen hatten ihm 45,000 Rubel entwendet. Das Regierungsblatt enthält sich jeglichen Urtheils. Afrika. Sansibar. Einer Meldung des Bureau Reuter zufolge ist von den englischen Missionen eine Nachricht hier welche meldet, englische, aus dem Innern in Bagamoyo eingetroffene Missionare berichteten, der Führer der Buschiri, verhandele mit Wiß⸗ mann wegen Friedensschlusses. Aus Stadt und Land. W. Weber, Bankbureauchef in München, Worms. hatte dort eine Sammlung zu Gunsten des„Tambours „ eingegangen, 1 1 1 1241 246 des Reichs Straf Gesetz-Buchs) festzunehmen, und wenn im Großherzogthum Hessen betroffen, Um sofortige Nachricht vor Zuführung wird ersucht. Fried! . Gesuch h welchem Hung v. d. fingen 90 ier v. bender B I, Wohle Fredrichsde Hasestät ge lung eite uch Friedb then Be f 901 1 1 bal, ert Voecheilung 5 bei dei Ficließung nzen dus * 5 1 90 Vittwoe Jugend, sol uchbezeichn 1 10 Das v. Hofe Hasel sommen 306 S. 200 199 Na I hur Verste 0 T arhen 1 0 angend, Iwalde bel 1250 W 6000 1 n 1 . 4 ff. in Hessen 889 wegn welche l U bettofft, 9 kaun sst el zelgneter Re 900 b Gendarm Sten, Wi Steig anwalt: 1 ou, 12. April seretit Mum 0 e Reglerung u e Zuckerpraͤmlen u bringen ung! fuhr des dutt is zu verbieten eichner der Con s sich um solchn er Cabinetsotdn r Zollgesetze wi s Haus nahm i ing eine Depesche hiri die franz, benachrichtigte, wa das Innere en in der Nähe In der Kammes u Kriegsministe, en der jüngsten nd angesichts da en die militärishe ke? April. Kamm terpellation übn dabinets erklätt Neutralität si dagen Di Ausweisung vo um zu erfahren waren oder nicht, lität, bent ei te, da i bekämpft. „Reg fa . anche Zwisch icht chen det * blliigst zu haben bei . N 15 ö des, 1 en Chambord“ veranstaltet und dieser Tage den Ertrag fgacht habe und der einzige noch lebende der bei der faire betheiligt gewesenen Offiziere der Compagnie innere ich mich noch sehr gut und bitte ich, denselben bt 4241 M. 15 Pf. In Gesuch welchem um Herstellung einer Eisenbahn von Hom 1 ingen gebeten wurde. iw. Wohlgeboren in Gemeinschaft mit Einwohnern von Pllung einer Eisenbahn von Homburg v. d. H. gegeben worden. en hat, eröffne ich Ihnen mit der Anheimgabe weiterer Pittheilung an die übrigen Unterzeichner der Eingabe, fingen durch ne zu verkaufen. n Pfarrer Briegleb in Pfeddersheim mit nachstehendem Legleitschreiben eingeschickt:„Da auch ich als damaliger 1 0 Lieutenant der 8. Comp. des 4. Großh. Heff. Inf, Regts. den Sturm auf Schloß Chambord mitge⸗ sattrein bin, habe ich mit Vergnügen die Gelegenheit griffen und im Kreise meiner Collegen, Freunde und gekannten eine Geldsammlung für den braven Busch Franstaltet, deren Ergebniß im Betrage von 110 M. ih anbei übersende. Des damaligen Tambour Busch zlich von mir zu grüßen!“— Die für Busch, den ambour von Chambord“, gesammelte Summe dürfte zur Zeit auf 5000 M. belaufen, der letzte Ausweis Allerlei. Friedrichsdorf. Von hiesigen Einwohnern war an S. M. den Kaiser gerichtet worden, nach Friedberg sowohl als auch nach Darauf ist nun von dem Mi- ster v. Maybach an Privat in Friedrichsdorf nach— hender Bescheid eingegangen: Berlin, den 6. April 1889. rg v. d. H. srledrichsdorf und Köppern an des Kaisers und Königs Najestät gerichtetes Gesuch vom 6. v. M. wegen Her- einerseits uch Friedberg, andererseits nach Usingen, ist auf Aller⸗ böchsten Befehl an mich zur Prüfung und Bescheidung Nachdem diese Prüfung stattgefun— uß bei demnächstiger Entscheidung der Frage über die Irschließung des Obertaunuskreises und des Kreises Herstellung neuer Schienenverbindungen die ausgesprochenen Wünsche nicht unerwogen bleiben werden. v. Maybach. Handel und Verkehr. Friedberg, 13. April. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.00—1.05, Ei Gießen, 13. April. Auf kostete: 0 Pf., 2 Stück 9 11 Pf., Tauben per Paar M. 0.65 0.90, Hühner per St. M. 1.20 bis 1.60, Hahnen per St. M. M. 2.20— Hammelfleisch 54—64 Pf., Ka pro 100 Kilo M. 6.50—7.50, Butter per Pfund M. 1. 2.50, Ochsenfleisch per Pfd. 60— 68 Pf., Kuh⸗ und Rindflelsch 45—54 Pf., Schweinefleisch 50 60 Pf., er 1 Stück 6 Pf. dem heutigen Wochenmarkt 10 bis 1.15, Eier 1 Stück Käse per Stück 4—0 Pf., 1 80.— 2.20, Enten per St. lbfleisch 50 Pf., Kartoffeln Zwiebeln per Ctr. M. 8. Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Afrikanerin. Schüler-Vorstellung bei ermäßigten Dienstag den 16.: Mittwoch den 17. Preisen Nachmittags 3 Uh Donnerstag den 18.: Fidelio. Gewöhnliche Preise. Freitag den 19.; geschlossen. Samstag den 20.: Tell(Oper). Gewöhnliche Preise. Sonntag den 21.: Neu einstudirt: Zampa. Gew. Preise. Montag den 22., Nachmittags 3½ Uhr:„Reise um die Erde“. Ermäßigte Preise. Abends 7 7 Uhr: Gastspiel des Herrn v. Sonnenthal: Kean. Große Preise. Dienstag den 16. Mittwoch den 17., Abends 7 wöhnliche Preise. Donnerstag den 18.: Urtel Acosta. Freitag den 19: Samstag den 20.: Gast piel geschlossen. Gastspiel Schauspielhaus. Stützen der Gesellschaft. Erhöhte Preise. Gewöhnliche Preise. : „Die Quitzow's“. Gew. Preise. Uhr: Neu Frankfurt. Ge⸗ des Herrn v. Sonnenthal: des Herrn v. Sonnenthal. Neu einstudirt: Außer Abonn. Erhöhte Preise. Sonntag den 21., Nachmittags 3½ Uhr: Bonivard“. Vorber:„Der dritte Kopf“. 7 Uhr: Neu Frankfurt. Gewöbnliche Preise. Montag den 22., Nachmittags 3½ Uhr:„Madame Boni⸗ vard“. Vorher:„Die Stoiker“. Abends 7 Uhr: Großherzogin von Gerolstein. Gewöhnliche Preise. Brodpreise vom 16. April bis 1. Mai. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. April bis 1. Mai. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Katholische Gemeinde. Mittwoch Nachmittag 4 Uhr Beicht. Gründonnerstag: 6 Uhr Beicht; um 8 Uhr das Hoch— amt; unter demselben Austheilung der heil. Com- muntson; darauf stille Anbetung bis zur Nachmittags- andacht um 5 Uhr. Charfreitag: 10 Uhr Gottesdienst, darauf stille Anbetung. 3 Uhr: Predigt und Andacht. Charsamstag: 7 Uhr Taufwasser- Weihe, gegen 8 Uhr Hochamt. Kaumm aru für Herren- und Kuaben⸗Kleider, 5 reine Wolle, nadelfertig, eirea 140 em breit, à Mark 4.75 per Meter, versenden direkt an Private in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrei in's Haus Buxkin Fabrik Depot Oettinger& Co., Fraukfurt a. M. Muster unserer reichhaltigen Collektionen bereitwilligst franco 865 Die Tochter des Herrn Fabrieius. „Madame Abends Holzversteigerung. Mittwoch den 17. d. Mts., Vormittags 9 Uhr an— singend, soll im hiesigen Gemeindewald,„Distrikt Wann“, sach bezeichnetes Holz versteigert werden: 2 Raummeter Nadel- Scheitholz, 4„ Knüppel, 405 Stück Nadel- Wellen, 15800 Weichholz Wellen, 1190„ Dorn Wellen. Das verstesgert werdende Holz liegt nahe bei dem Hofe Haselhecke. Zahlungstermin: Ende Oktober l. Is. Ober Mörlen am 11. April 1889. Großherzogliche Bürgermetsterei Ober-Mörlen. Jecke. Holzversteigerung. Montag den 15. April, Morgens 10 Uhr anfangend, bmmen im Distrikt Eichenhecken 306 Stück Fichten⸗-Stämme, 61— 40 Festm. Gehalt, 200 Fichten⸗Stangen 1. und 2. Klasse; Oberenkolbenroth: 139 Nadelholz Stämme, 44—63 Festm. Gehalt, ur Versteigerung, da die am 27. März abgehaltene F die Genehmigung nicht erhalten hatte. Pfaffenwies bach den 10. April 1889. 519 Stephan, Bürgermeister. Holz- Versteigerung. Dienstag den 23. d. Mts., Vormittags 9 Uhr an⸗ fengend, sollen in dem Gräflich zu Rantzau'schen Kirch⸗ halde bei Ziegenberg versteigert werden: 1250 Wellen Bosquetholz, 6000 gutes Buchenholz, 9500„ Laubholz, 4 Raummeter Kirschbaum und Rundscheit, 2 1 Eichen Scheiter. Mittwoch den 24. d. Mts., 9 Uhr anfangend: 83 Fichten Stämme und Stangen, 8300 leichte Laubholz Wellen(Backbolz). Ziegenberg den 14. April 1889. 1562 Ausverkauf. 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