1889. dreler Voistandz⸗ Der Präfident en Thale 115 ends 7½ Uhr. J. vergnügen d. eg. 05 von 71 Uhr, don dem Nauheimer Jul is Waas lzhüten, N „ u Ait all leib. 90 a das Stück 5 laben empfiehlt neben der Pof .. Dienstag den 15. Januar. M7. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den 1 41 Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige be 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein 10 50 0 Pf. A auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommmen. ————— 2 1—— 10 5 1 1 18 iche aun not Iihrsoche lmmo f R Amtlicher Theil. Betreffend: Die Einsendung der für die Landeswaisenanstalt zu erhebenden Collekten⸗ und Büchsengelder. Friedberg am 10. Januar 1889, 7 80 148 8 Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Unter Bezugnahme auf unser Amtsblatt Nr 5 von 1877 weisen wir Sie an, die in Ihren Gemeinden vorhandenen Waisenbuͤchsen am 31. I. Mts. unter Zuziehung des Controleurs zu öffnen und die hieraus entnommenen Beträge bis längstens zum 31. März l. J. durch eine Kosten nicht veranlassende Gelegenheit an uns abzuliefern. Wir erwarten pünktliche Einhaltung des Einsendungstermins. Dr. Braden. Betreffend: Die Verwendung der Poltlzeistrafdritttheile zur Remunersrung des Auffsichtspersonals. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Friedberg den 11. Januar 1889. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie, die nachstehende Tabelle bezüglich der in Ihrer Gemeinde bediensteten Polizeidiener und auf den Polizeischutz verpflichteten Nachtwächter alsbald auszufüllen und spätestens bis zum 1. Februar l. J. hierher einzusenden. Ueber die Dienstführung und Wuͤrdigkeit der Betreffenden wollen Sie den Gemeinderath hören, und wenn dessen Ansicht von der Ihrigen abweichen sollte, gleichzeitig mit der Einsendung der Tabelle den bezüglichen Gemeinderathsbeschluß mit Bericht uns vorlegen. In Spalte„Besondere Bemerkungen“ ist hierbei aufs Genaueste anzugeben, wieviele Anzeigen vom 1. April 1886 und Landstreicher erstattet wurden. Zahl bis dahin 1888 gegen Bettler Dr. Braden. S 8. Namen 8 der erhobenen G 8 Angabe, Angabe, 2 32 8 der in der Gemeinde be⸗ 8 2 Anzelgen. 3 ob die Dienstführung zu ob Thatsachen vorliegen, 5 S 8 diensteten Polizeldiener und S— 2 3285 25 besonderem Lobe oder zu aus welchen eine besondere 2 e 8 ee auf den Poltzelschuß kreis⸗.( 8 5 ss 8 Tadel Anlaß gibt und Pflichttreue des betreffen.“ S e e ee amtlich verpflichteten Nacht- S 8 SS SSA E warum? den Gemeindebediensteten! S. S wächter. 3 3 2E Außerdienstliches Verhalten.“ hervorgeht und welche? S. 1 2 SS S 8 2 Bekanntmachung. Betreffend: Die Feldberelnigung in der Gemarkung Fauerbach b. Fr. Nachdem sich in dem Abstimmungstermin am 8. November v. J. mehr als ½¼ der betheiligten Grundbesitzer mit mehr als der Hälfte des Gesammtflächengehaltes für Vornahme der Feldbereinigung in Flur IL, VIII, IX, X und XI rubricirter Gemarkung erklärt haben, und nachdem Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständig— keit des Ergebnisses nicht erhoben worden sind, hat die Großherzogliche Obere landw. Behörde den Beginn der Feldbereinigungsarbeiten ver— ordnet und den Unterzeichneten zum Vollzugscommissär ernannt. Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleich— zeitig sämmtliche betheiligten Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des Artikel 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 Samstag den 2. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindehause zu Fauerbach b. Fr. stattfindenden Versammlung ein. Diese Versammlung hat: 1. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschätzungs— werth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfniß erhoben, oder ob die Kosten durch Kapital-Aufnahme aufgebracht werden sollen; 2. die zur Vollzugs-Commission zu berufenden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen. Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten vorgebracht und berathen werden. In dieser Versammlung hat jeder anwesende betheiligte Grund— eigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von Zweidritttbeilen der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Betheiligten verbindlich. Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so hat zu 1. die Vollzugscommission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen und zu 2. die Landescommission die Sachverständigen und Schiedsrichter zu ernennen. 5 Friedberg den 10. Januar 1888. Der Vollzugscommissär für Feldbereinigung. Dr. Wallau. Bekanntmachung. Betreffend: Feldbereinigung in Flur II. der Gemarkung Bauernheim. Nachdem sich in dem Abstimmungstermin am 10. November v. J. mehr als ¼ ôder betheiligten Grundbesitzer mit mehr als der Hälfte des Gesammiflächengehaltes für Vornahme der Feldbereinigung in Flur II. rubricirter Gemarkung erklärt haben, und nachdem Einwen⸗ dungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses nicht erhoben worden sind, hat die Großherzogliche Obere landwirth⸗ schaftliche Behörde den Beginn der Feldbereinigungsarbeiten verordnet und den Unterzeichneten zum Vollzugscommissär ernannt. f Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleich- zeitig sämmtliche betheiligten Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des Artikel 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 Montag den 4. Februar l. J., Vormittags 10 uhr, in dem Gemeindehause za Bauernheim stattfindenden Versammlung ein. Diese Versammlung hat: f 1. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschätzungs⸗ werth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfniß erhoben, oder ob die Kosten durch Kapital-Aufnahme aufgebracht werden sollen; die zur Vollzugs-Commission zu berufenden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen. Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten vorgebracht und berathen werden. In dieser Versammlung hat jeder anwesende betheiligte Grund⸗ eigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Betheiligten verbindlich. Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so hat zu 1. die Vollzugscommission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen und zu 2. die Landescommission die Sachverständigen und Schiedsrichter zu ernennen. Friedberg den 10. Januar 1888. Der Vollzugscommissär für Feldbereinigung. Dr. Wallau. * berhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, 1735 75 — An aiqncen ven 7 9 71 Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Dorheim. Bekanntmachung. 8227 45 Nachdem sich in dem Abstimmungstermin am 9 November v. J. erhoben, oder ob die Kosten durch Kapital⸗Aufnahme aufgebracht An 45 mehr als ¼ der betheiligten Grundbesitzer mit mehr als der Hälfte werden sollen; In 1 des Gesammiflächengehaltes für Vornahme der Feldbereinigung rubri— 2. die zur Vollzugs-Commission zu berufenden Sachverständigen und El * cirter Gemarkung erklärt haben, und nachdem Einwendungen gegen die deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und M. 9 Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses nicht erhoben worden dessen Stellvertreter zu wählen. 65 . sind, hat die Großherzogliche Obere landwirthschaftliche Behörde den Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten auf . Beginn der Feldbereinigungs arbeiten verordnet und den Unterzeichneten[vorgebracht und berathen werden. ane 5 zum Vollzugscommissär ernannt. In dieser Versammlung hat jeder anwesende betheiligte Grund⸗ din 0 Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleich-] eigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit aud 4 zeitig sümmtliche betheiligten Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des[eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anwesenden und sind unter dieser und 0 Artikel 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 Mittwoch den Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Betheiligten verbindlich. BI 1 6. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindehause zu Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so hat die 1 Dorheim statifindenden Versammlung ein. zu 1. die Vollzugscommission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen und am 10 Diese Versammlung hat: zu 2. die Landescommission die Sachverständigen und Schiedsrichter zu we 0 J. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ernennen.„ nu 10 ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschätzungs⸗ Friedberg den 10. Januar 1888. e 15 werth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Der Vollzugscommissär für Feldbereinigung. 8 N 1 N Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfniß Dr. Wallau. d 0 13 . Bekanntmachung. N 17 Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat genehmigt, daß mit dem diesjährigen Friedberger Frühjahrs⸗ und ft. 4 Herbst⸗Pferdemarkt je eine Verloosung von Pferden und sonstigen Gegenständen verbunden wird. Bei dem Frühjahrsmarkte dürfen höchstens 4 1 8000 Loose à 1 M. 50 Pf. ausgegeben und müssen 7320 M. zum Ankauf von Gewinngegenständen verwendet werden; bei dem Herbstmarkte der 5 darf die Zahl von 10,000 Loosen(à 1 M. 50 Pf. nicht überschritten werden und sind 9550 M. für den Ankauf von Gewinngegenständen zu 1 feu 0 verausgaben. Der Verkauf der Loose im Großherzogthum ist gestattet. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. ö D. 5 Friedberg den 11. Januar 1888. Dr. Braden. K let 1 N 1 Bekanntmachung. i 8 4 Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das 3. Bataillon des Füsilierregiments Nr. 80 am 17. d. Mis, ein gefechts⸗ 8 maͤßiges Einzelschießen bei Friedrichsdorf an der Schnepfenburg, Schußrichtung nordwestlich gegen die Kiesgruben, abzuhalten beabsichtigt. un 11 Anfang 9 Uhr, Ende gegen 1 Uhr. Das gefährdete Gelände wird durch Posten abgesperrt werden. Den Weisungen der Sicherheitsposten ist erf 1 unweigerlich Folge zu leisten. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 0 Friedberg deu 12. Januar 1889. Dr. Braden. die . 5 g 5 ui 15 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. a * Ernannt und verpflichtet wurden: Johann Ernst Fuhr von Groß-Karben und Heinrich Rupp von Wickstadt als Feldgeschworene. 0 0 Erledigungen. Mein Ausschreiben gegen Trimmersdorf oder Frimmersdorf von?, zuletzt bet Gastwirth Griz in Ilbenstadt, nehme ich als durch Gendarm Hof⸗ 5 . mann in Bad Nauheim erledigt zurück, ebenso den Steckbrief gegen Heinrich Bachmann von Friedberg. Der Großherzogliche Amtsanwalt.. 0 7 55 Friedberg den 11. Januar 1888. Krämer. 1 6 Deutsches Reich. unsere Stadt Gerüchte, die jetzt bestimmt und] Regierung keineswegs dem vorliegenden An⸗ 1 0 1 0 Darmstadt. Die„Darmstädter Zeitung“ in so ernsthaften Kreisen verbreitet und erörtertstrage, aber die behauptete hohe Dringlichkeit . iist ermächtigt, den Auslassungen des Arnkels der werden, daß eine öffentliche Erwähnung der-[der Regelung der Frage sei ungerechtfertigt. 1 „„Post“ gegenüber zu erklären, daß dieselben in selben angezeigt erscheint. Man erzählt näm-] Er sei gern bereit, etwaige Anträge des Bun⸗ 9 1 eder Hinsicht der Begründung entbehren. Wenn lich, daß Verhandlungen mit dem Herzog von desrathes zu unterstützen, besser wäre es indessen, 9 14 in jenem Artikel gesagt ist, daß der Besuch den Cumberland betreffs der braunschweigischen Erb- verschiedene Schiedsgerichte erst einige Zeit 90 13 Zweck verfolgt habe,„gewisse Schwierigkeiten folgefrage schwebten, und daß zwischen Berlin wirken zu lassen, um das wahre Bedürfniß zu 4 10 5 0 des verwandtschaftlichen Verkehrs zu beseitigen,“ und Gmunden in den Hauptpunkten bereits eine[erkennen. 7 i 55 so genügt es, hervorzuheben, daß zwischen dem Einigung erzielt fei. Der Herzog von Cumber—— Nach einer heute aus Sansibar einge⸗ 5 00 13 Kaiser und dem Großherzoge niemals eine land sei bereit, um für sich, bezw. seinen ältesten[gangenen telegraphischen Meldung sind die Auf⸗ 1 b 0 Spannung, wie solche in dem Artikel unterstellt[ Sohn, den Thron von Braunschweig zu sichern, ständischen bei einem Angriffe auf Dar⸗es⸗Sa⸗ we 45 ist, bestanden hat. Die demnächstige Reise der in aller Form auf Hannover zu verzichten, und laam mit großem Verluste zurückgeschlagen wor⸗ 0 5 Zroßherzoglichen Herrschaften an den nahe ver- es handle sich nur noch um Erledigung einzelner den. Auf deutscher Seite sind der Beamte der 1 N 3 wandten russischen Kaiserhof erklärt sich aus den Nebenbedingungen, um das Abkommen zu einem sostafrikanischen Gesellschaft, Borenstein, und die 1 wu 15 durch diese Verwandtschaft begründeten Bezieh- endgiltigen zu machen. Was man von diesen] Schwester Marie Fingerle von der evangelischen 4 far 13 ungen und hat, wie wir mit Bestimmtheit ver- Gerüchten halten soll, ist schwer zu sagen. An-JMissionsgesellschaft, deren Gebäude beim Kampfe W 4 sichern können, nicht den mindesten Zusammenhangfderweite Braunschweiger Nachrichten von der an- in Brand gerieth, verwundet worden. 0 tru 15 mit einer angeblich bevorstehenden Verlobung;[geblich beabsichtigten Niederlegung der Regent—— Nach einer Meldung des„Hann. Cour.“ 1 J. 44 eine solche Verlobung ist nicht in Aussicht ge- schaft seitens des Prinzen Albrecht fährt die sind von dem in Hannover befindlichen Artillerie— 0 55 4. nommen und wird daher auch nicht stattfinden.„Post“ auf dieselben Quellen zurück, aus welchen] depot zwölf leichte Geschütze der reitenden Ar⸗ 0 1— Der Amtsrichter Zimmermann in Wöll- zu Zeiten Kaiser Friedrichs ähnliche Gerüchte stillerie mit Munition ohne Bedienung und Be⸗ ö * stein wurde zum Landrichter bei dem Landgericht verbreitet wurden. Den amtlichen„Braunschw. spannung nach Geestemünde verladen um zur 5 keut 8 der Provinz Rheinhessen, der Gerichts-Assessor Anzeiger“ zufolge ist von den umlaufenden Ge- Verwendung nach Deutsch-Ost⸗Afrika verschifft gc . Dr. Vogel aus Mainz zum Amtsrichter in Woͤll- rüchten„in maßgebenden Kreisen durchaus nichts zu werden. Die Geschütze werden der Wiß⸗ 1 1 43 stein, der Gerichts Assessor Keiber aus Nordheim bekannt“. mann'schen Colonialtruppe zugetheilt. 4 1 5 zum Amtsrichter in Seligenstadt und der Ge—— 12. Jan. Reichstag. Baumbach begründet— 13. Jan. Heute wurde ein neues Weiß⸗ 5 1 richts⸗Assessor Dr. Buff aus Gießen zum Amts- seinen Antrag auf Einführung von Gewerbege- buch über den Aufstand in Ostafrika ausgegeben. 0 richter in Nieder-Olm ernannt. richten. Der Bundesbevollmächtigte Lohmann er- Dasselbe behandelt die Zeit vom 16. Nov. 1888 10 + Berlin. Prinz Friedrich Leopold von] wiedert, die frühere Erklärnng des Ministers bis 7. Januar 1889. J. Preußen hat sich mit der Prinzessin Louise vons v. Bötticher, daß die Regierung den Gewerbe—— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ constatirt, daß f 9 Schleswig Holstein, einer Schwester der Kai- gerichten principiell nicht abgeneigt sei, treffe die französischen Beamten sich geweigert haben, 1 . serin, verlobt. auch heute noch zu. Die Regelang der Ange- die erforderlichen Schritte zu thun, um ein g 10 19— 11. Jan. Die Budgetcommission lehnte legenheit erscheine aber gegenüber wichtigeren Individuum zu ermitteln, welches im deutschen 0 g heute die nach dem Antrage Böhm an dieselbesgesetzgeberischen Arbeiten betreffs des Arbeiter-JJallamtsgebäude zu Deutsch-Avricourt in der 1 zurückverwiesene Forderung für den Bau einer wohls, durch welche die Aufgaben der Gewerbe-[Nacht vom 9. zum 10. Januar Fensterscheiben 180 14 Kavallerie-Kaserne in Darmstadt ab und beschloß! gerichte ohnehin eine wesentliche Verminderung zertrümmert und verschiedene Hetzschriften hinein⸗ N sodann, dem Plenum eine Resolution zu unter- erfahren würden, weniger dringlich. Hartmann geworfen hatte. 5 breiten, welche die verbündeten Regierungen auf-(cons.) spricht gegen den Antrag, Struckmann Stuttgart. Der Landtag ist auf den 3 0 fordert, in die Prüfung der Frage einzutreten,(nat.⸗lib.), Hitze und Bebel für denselben. Mi- 29. Januar einberufen. W. in wie weit eine Erleichterung der Veranlagung nister v. Boͤtticher weist den Vorwurf Bebels eu und Erhebung der Tabaksteuer, sowie der Steuer- zurück, daß die Regierung in der vorliegenden Ausland. 1 saͤtze für Tabak sich empfiehlt, und das Ergebniß Frage eine arbeiterfeindliche Stellung einnehme, Oesterreich-Ungarn. Pest, 10. Jan. Im 1 der Untersuchung dem Reichstag mitzutheilen. und vindicirt dem Bundesrathe dasselbe Recht, Abgeordnetenhaus begann die Berathung des — Die„Köln. Zeitung“ schreibt von Braun- eine eigne Meinung in dieser Sache zu haben, Wehrgesetzes. Referent Minister Fejervary begrün⸗ ber schweig:„Seit einigen Tagen durchschwirren wie der Reichstag. Principiell widerstrebe die] dete dasselbe. Der Unterrichtsminister Csaky legte m Hof An⸗ lichkeit fertigt. Bun⸗ dessen, Zeit niß zu einge⸗ ie Auf⸗ es⸗Sa⸗ u wor⸗ ute der ind die elischen Kampfe Cour“ tillerie⸗ en Ar⸗ ud Be⸗ m zur schfft Wiß⸗ Weiß⸗ eben, 7 888 1 daß haben, m ein uschen u der eiben mu f del m 1. 9 des w am nächsten stehen. dar, daß er genau dieselbe unbedingt billigende Stellung gegenüber der Vorlage einnehme, wie sein Amtsvorgänger. Der Minister motivirte den im Interesse der deutschen Sprache hinausgegebenen Erlaß. Er wies hierbei darauf hin, daß in den Mittelschulen bereits im Jahre 1883 die deutsche Sprache unter die obligatorischen Gegenstände aufgenommen sei. Die Gesetzgebung habe damit anerkannt, daß es für jeden Gebildeten unbe— dingt nothwendig sei, außer den vaterläudischen auch noch eine fremde lebende Sprache zu kennen und daß, abgesehen von dem staatsrechtlichen Bande, welches Ungarn an Oesterreich knüpft, die deutsche und die ungarische Cultur einander Die Gesetzgebung sei sehr weise vorgegangen, indem sie als fremde Sprache die deutsche annahm. Da jedoch die Erfahrungen seit dem Jahre 1883 sowie die jüngsten Matu⸗ ritätsprüfungen eine mangelhafte Durchführung des Gesetzes erwiesen hätten, so habe der Mi— nister den Erlaß herausgegeben, womit nur eine gründliche Durchführung des Gesetzes bezweckt sei.(Lebhafter Beifall.) Belgien. Brüssel. Dieser Tage sind aus dem Mittelbecken nicht weniger als 900 Berg— leute gemeinsam nach Canada ausgewandert. Der allgemeine Strom der Auswanderung rich— tet sich indessen nach Argentinien. — Die Blättermeldung, daß der König der Verfasser der kürzlich erschienenen anonymen Broschure über Belgiens wirthschastliche, politische und militärische Lage sei, wird als vollständig erfunden bezeichnet. Frankreich. Paris. Der„Figaro“ und die„Piesse“ melden: Lesseps und der Verwal— tungsrath der Panama Canal Gesellschaft unter— zeichneten mit der Banque de Panis gestern Abend ein Abkommen betr. die Emmission von 60 Million Francs neuer Panama⸗Actien. Die erste Emission wird am 20. Januar erfolgen. — 12. Jan. Die Kammer setzte die Be⸗ rathung der Rekrutirungs-Vorlage ohne Zwi⸗ schenfall fort. Großbritannien. London. Ein Tele⸗ gramm der„Times“ aus Sansibar meldet vom Süd⸗Nyanza unterm 11. November 1888: Im Verlaufe des Oktober beschloß Mwanga, der König von Uganda, die Vernichtung der sämmt— lichen arabischen Garden. Er wollte sie auf einer kleinen Insel im See dem Hungertode preisgeben. Die Garden, hiervon unterrichtet, weigerten sich, die bereitstehenden Boote zu be— steigen, und griffen den Palast des Königs Mwanga an. Mwanga versuchte zu fliehen, wurde jedoch von den Arabern in Magu ge— fangen. Die Garden erhoben Kiowa, den älteren Bruder Mwanga's, auf den Thron. Kiowa über— trug die hervorragendsten Aemter an Christen. In Folge dessen erhoben sich die Araber, tödte— ten viele der neuen Beamten und vergaben deren Posten an Muselmanen. Hierauf zer— störten sie alle englischen und franzoͤsischen Mis— sionsgebäude. Die Missionäre entkamen und retteten sich nach Usambiro. Die Araber rich— teten ein beleidigendes Schreiben an Mackay nach Usambiro, worin sie von ihrem Triumphe in Uganda berichteten und die Ausrottung aller Missionäre in Centralafrika ankündigten, als Rache für die englische Politik gegen den Skla— venhandel. Uganda sei ein muselmanisches Königreich geworden. Italien. Rom. Die Kammer ist auf den 28. Jan. einberufen. Rußland. Petersburg. Eine kaiserliche Ordre bestimmt, daß die bestehenden 20 Schützen⸗ Bataillone im euxopäischen Rußland in ebenso viele zweibataillonige Schützen⸗Regimenter umzu⸗ bilden sind, welche, wie bisher, fünf Brigaden bilden. Dieselbe Ordre befiehlt gleichzeitig die Umbildung der Reserve-Infanterie-Cadres der Bataillone Nr. 27, 40 und 46 in zweibataillonige Regimenter. Aus Stadt und Land. 2 Friedberg. In Kuͤrze wird die General-Ver⸗ sammlung des hiesigen Stadtkirchenbau⸗Vereins pro 1888 stattsinden. In dieser Versammlung wird Rechnung ge⸗ stellt und über den dermaligen Stand der ganzen Sache Bericht erstattet werden. Eine diesbezügliche Anzeige wird noch erfolgen. tz. Friedberg. Im Jahr 1888 wurden in hiesiger Stadt geschlachtet: 450 Ochsen, 165 Kühe, 327 Rinder, 44 Stiere, 1305 Kälber, 2881 Schweine, 146 Hämmel, 256 Schafe und 35 Ziegen. Zusammen 5609 Stück Vieh. Allerlei. a. Hanau. Der hiesige Verein für Geflügel- und Singvögelzucht hält nach dreijähriger Pause demnächst wieder eine Geflügel- ꝛc. Ausstellung ab und hat zu der⸗ selben die Tage vom 3. bis einschlleßlich 5. März d. J. festgestellt. Bekanntlich wurden bis jetzt die Ausstellungen des Hanauer Vereins gerne beschickt und auch gut be⸗ sucht, die diesmalige dürfte ihre Vorgänger aber noch in mancher Beziehung überragen. Zur Prämiirung der Hühner sind bestimmt: 38 erste Preise 3 10 M., 13 erste Preise à 6 M. und 3 à 8 M.; ferner 38 zweite Preise à 5 M., 3 zweite Preise a 4 M. und 14 à 3 M.; ins gesammt 738 M. Für Gänse, Enten, Truthühner und Fasanen: 11 erste Prelse à 10 M. und 11 zwelte Preise à 5 M.; zusammen 165 M. Für Tauben: 29 Preise à 6 M., 55 3 5 M., 25 à 4 M., 8 à 3 M.; zusammen 573 M. Ferner: erste Preise für Sing⸗ und Ziervögel à 5 M. Für Konkurrenz⸗Sänger: Z erste Preise à 10 M., 5 zweite à 6 M.; schließlich ca. 100 M. Ehrenpreise so daß ca. 1700 M. für die Prämitrung festgesetzt sind. Rom. In der römischen Provinz Basilleata haben Schneelawinen die Bahnlinie vollständig überschüttet. Ein Eisenbahnzug ist bel Campolieto vollständig im Schnee vergraben worden. New Vork. Telegramme aus verschiedenen Orten schildern die schrecklichen Folgen des bereits gemeldeten Besonders aus Pennsylvanien und den mittleren westlichen Staaten wird von vielen Menschen-⸗ Wirbelsturmes. verlusten und zahlreichen Verletzungen berichtet. Aus den Trümmern elner Seidenmühle zu Reding, die wie ein Kartenhaus umgeweht worden ist, sind bis jetzt 5 Todte und 34 Verwundete herausgezogen. Man befürchtet, daß noch weitere 87 Personen unter den Trümmern be⸗ graben sind. In Pitsburg stürzte ein 80 Fuß hohes Haus ein und tödtete bezw. verletzte viele Personen; an Todten sind bis jetzt 14, an Verwundeten 35 Per⸗ sonen aus dem Schutte hervorgezogen. Die aus Eisen und Stahl bestehende Hängebrücke, welche den Niagara⸗ fällen zunächst über den Fluß führte, ist vom Sturme in den Strom binabgestürzt, nur die Thürme, welche die Kabel trugen, sind stehen geblieben. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 15.: Cosi fan tutte. Gewöhnl. Preise. Mittwoch den 16.: Zum ersten Male: Der Zigeunerbaron. Operette von Joh. Strauß. Kl. Pr. Außer Abonn. Donnerstag den 17.: Lohengrin. Gew. Pr. Freitag den 18.: Geschlossen. Samstag den 19.: Der Freischütz. Gew. Pr. Sonntag den 20.: Nachmittags 3½ Uhr: Der Märchen⸗ brunnen. Gew. Pr. Außer Abonn, Abends 7 Uhr: Caxmen. Gew. Pr. Montag den 21.: Zum ersten Male wiederholt: Der Zigeunerbaron. Außer Abonn. Kl. Pr. Schauspielhaus. Dienstag den 15.: Alt⸗Frankfurt. Gr. Pr. Mittwoch den 16.: Zwischen zwei Herzen. Gr. Pr. Donnerstag den 17.: Geschlossen. Freitag den 18.: Neu einstudirt: Judith. Gr. Pr. Samstag den 19.: Judith. Gr. Pr. Sonntag den 20.: Madame Bonivard. Vorher: Der dritte Kopf. Gr. Pr. Montag den 21.: Anton Antony. Gr. Pr. Auch in diesem Winter werden aus dem Ertrage der in hiesigen Wirthschaften aufgestellten Sammel⸗ büchsen arme(tinder gekleidet werden. Ende dieses Monats wird daher noch eine Oeffnung dieser Büchsen vorgenommen. Die auf Wunsch Gg. Steinhäußer's einst⸗ weilen entleerten Sammelbüchsen Nr. 7, 8 und 52 er⸗ gaben 27 M. Hieran knüpfen wir die Bitte, die verehr⸗ lichen Wirthe möchten Kaufmann K. Groß oder ein anderes Komitémitglied benachrichtigen, wenn in der Zelt zwischen den allgemeinen Entleerungen eine Büchsen Eröffnung wünschenswerth erscheint; zumal schon wiederholt der In⸗ halt wohlgefüllter Sammelbüchsen gestohlen wurde. Brodpreise vom 16. Januar bis 1. Februar. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16 Januar bis 1. Febr. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad Naubeim und Butzbach unverändert. — Die weltbekannte, schon im Jahre 1855 gegründete Annoncen ⸗Expedition von Haasenflein& Vogler ist am 1. Januar 1889 in eine Aetien⸗Gesellschaft umgewandelt worden. Diese Firma hat in der langen Zeit ihres Bestehens wesentlich dazu beigetragen, das Insertlonswesen zu seiner jetzigen Blüthe zu entfalten und wird auch in der Folge vermöge ihrer ausgezeichneten Organtsatton, weltgehendsten und besten Verbindungen, sowie reichsten Erfahrungen dem insertrenden Publikum die höchsten Vortheile zu bieten vermögen. 189 30 em), reine Wolle und nadelf. zu M. 7.75, Kamm⸗ garn⸗Stoff, reine Wolle, nadelf. zu einem ganzen Anzuge zu M. 15.65, schwarzer Tuchstoff, reine Wolle, nadel⸗ fertig zu elnem ganzen Anzuge zu M. 9.75 versenden direct an Private portofrei in's Haus Buxkin-Fabrik-Depöt Oettinger& Co., Frankfurt a. M.— Muster-⸗Collectionen reichhalrigster Auswahl bereitwilligst franco. 186 Buxkin⸗Stoff, genügend zu einem ganzen Anzuge(3 m Gläubiger⸗Aufforderung. Ansprüche an den Nachlaß der Christian Erle Ehe⸗ leute in Reichelsheim sind, sowelt noch noch nicht ge— schehen, den Curatoren Karl Richter oder Heinrich Karpp in Reichelsheim binnen 8 Tagen schriftlich einzureichen, wenn sie bei Regulirung des Nachlasses berücksichtigt werden sollen. Friedberg, 12. Januar 1889. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Se 195 llheim. Verkauf eines Faselochsen. Nächsten Donnerstag den 17. l. Mts., Nachmittags 1 Uhr, wird auf hiesigem Rathhaus ein der Gemeinde gehöriger schlachtbarer Faselochs öffentlich versteigert. Stammheim den 11. Januar 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Stammheim. al er. 181 N Th 7 N 0 Lehrlingsgesuch. Ein mit den nöthigen Vorkenntutssen versehener junger Mann wird in ein Colonialwaarengeschäft zum baldigen Eintritt als Lehrling gesucht. Näheres bel der Exped. d. Anz. Thee per Pfund M. 2.50, M. 3. bei. Friedr. Magner, vorm. Theis& Müller. 203 210 Holz⸗-Versteigerung. Freitag den 18. Januar l. J., Vormittags 9 Uhr sollen in dem Gräflich Leiningen Westerburgischen Wald⸗ distrikte„Jungfernwald“ öffentlich versteigert werden: 19 Eichenstämme von 32 Centimeter mittlerem Durch— messer und 7,5 Meter Länge, 24 Fichtenstämme von 15 Centimeter Durchmesser und 7 bis 10 Meter Länge, 25 Fichten Derbstangen, 12 Raummeter verschiedenes Knüppelholz, als Eichen-, Fichten⸗ ꝛc. ꝛc. Knüppel, 14 Raummeter Etlchenstöcke, 10 5 Flchtenstöcke, 400 Stück Eichenwellen, 690 Erlenwellen. Die Zusammenkunft findet statt an der Hanauer Eisenbahn, da, wo früher die Hirschfeld'sche Schmiede stand. Friedberg den 11. Januar 1889. Gräflich Leiningen⸗Westerburgische Rentkammer. Bierau. Eine Wohnung, bestehend aus 2—3 Zimmern, Küche, nebst Zubehör, ist an eine ruhige Familie per sofort zu vermlethen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 142 Ein J in Junge, welcher die Bäckerei erlernen will, kann sofort eintreten 191 bei Bäcker J. Hengst. 100 Vergebung von Draintrungsar⸗ beiten und Nöhrenlieferung. Nächsten Freitag den 18. d. Mts., Mittags 12½ Uhr, sollen auf dem Nathhause zu Butzbach die bei Draint⸗ rung der Flur 11 Gemarkung Butzbach und Flur XIV der Gemarkung Nieder-Weisel vorkommenden Arbeiten und Lieferungen und zwar: 1. Erdarbeiten, veranschlagt zu 1713 M. 60 Pf., 2. Röhrenlieferung 1395„ 98 3. Röhrentransport 9„, öffentlich versteigert werden. Voranschlag, Accordbedingungen und Uebersichtsplan liegen von Mittwoch den 15. d. Mts. bis zum Ver⸗ steigerungstermin bei dem Vorsteher Herrn Hermann Reitz zur Einsicht der Steigerungslustigen offen, woselbst auch Muster für Röhren der verschiedenen Kallber einzu⸗ reichen sind. Im Auftrag der Seefeldgenossenschaft. Jung, Culturtechniker. Echzell den 12. Januar 1899. 208 egen Aufgeben der Occonomie verkaufe ich: eln 14 1½jähriges Fohlen, schön und von guter Race, einige Kühe, einige Läuflingsschweine, 2 Oeco⸗ nomiewagen mit Ernteleitern und Kartoffelkasten, 1 Pfuhlfaß, eirea 6 Ohm haltend und noch wenig gebraucht, mehrere Pflüge u. s. w. Nieder⸗Wöllstadt den 14. Januar 1889. 197. Jacob Becker. Ein unmöblirtes Zimmer wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 143 Sehr wichtig für jeden Landwirth. e Schrotmühlen geeignet für jede Gertreideart, fabrizirt und liefert stets Neu! für Hand⸗ und Maschinenbetrieb, Griedel bei Butzbach. Hauptvorzüge meiner Schrotmühlen sind: Sehr A. J. Tröster. leichter Gang bei sehr großer Leistung, feines Zerschneiden und nicht Quetschen des Getreides, solide Ausführung und sehr geringe Abnutzung. Beste Referenzen über bereits gelieferte Maschinen stehen zur Verfügung und können auch stets Maschinen bei N gesehen und probirt werden. A1 e. A 9 rp's Pepsin G Prkmirt 1878. 2 , Nach Dy. Hager ist Pepsin Magenkrampf, Verdauungsbesehwerden, Wein u. Bittern, prämirt 1888. in allen Fällen von Kolik,— Sodbrennen etc. von unbedingtem Erfolg. 2 * b Heilung. Die Heilanstalt für Bruchleiden hat uns mit und Wasserhodenbruch durch briefliche Behandlung vollständig geheilt, so daß wir Joh. Breit, Ehrenfeld b. Köln; P. Gebhard, Schneiderm., Friedersried J.; Jos. Kast, Handlung, Simmerberg b. Lindau; A. Schwarz, Wagenbauer, Langen „Die Unterleibsbrüche und 3000 Bandagen bester Construktlon vorrätig; mit einer Mustersammlung ist unser Bandagist in: Frankfurt a. M., Hotel du Nord, am 17. jeden Monats 5 von 8 Uhr Vormittags bis 7 Uhr Nachmittags zur unentgeltlichen Maßnahme und Besprechung zu treffen. Leisten, Hodensack⸗ jetzt ohne Bandage arbeiten können. b. Neukirchen, 54 pfungen b. Rosenheim(für Kind). Broschüre: für ruchleiden in Stuttgart, Alleenstraße 11. * Holz⸗Versteigerung. Nächsten Mittwoch den 16. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, werden in dem Großherzoglichen Schloßgarten dahter 1 Eschenstamm, 13 Meter lang, 0,48 Centimeter mittlerer Durchmesser, 2,35 Festmeter haltend, und ein kleines Ahornstämmchen öffentlich meistbietend versteigert. Frledberg den 11. Januar 1889. Großherzogliche Schloßverwaltung Friedberg. 156 Dönges. Holzversteigerung im Fürstlichen Thiergarten bei Hungen. Donnerstag den 17. d. Mts., Morgens 10 Uhr, sollen in obigem Bezirk 88 Eichen⸗Stämme von 15—69 em Durchmesser, zu— sammen 62 fm Inhalt(Schnittholz), 10 Elsbeer- und 7 Kirschbäume von 19—27 em Durch— messer, zusammen 4,64 fm Inhalt, 25 Linden von 17—27 em Durchmesser, zusammen 6,00 fm Inhalt, sodann Freitag den 18. d. Mts., Morgens 10 Uhr, eben— daselbst: 91 Raummeter Eichen- und Buchen-Schelitholz, 211* 1 1 55 Prügelholz, 453 0 1 1„ Reiser, 104 1„ Stockholz *„ öffentlich verkauft werden. Hungen den 10. Januar 1889. Fürstl. Rentamt. 151 Demme. Brillant-Bronee in allen Farben, sowie 171 Byonce-Tinctur WV. Bernbeck. Bügelaufzug, Arbeiter⸗Uhren in Silber u. Nickel mit guten Werken und starken Gehäusen von 11 Mark an per Stück mit ächter Panzer-Nickelkette empfiehlt unter Garantie L. Hanau,, Hofuhrmacher und Goldarbeiter. empfiehlt Ausverkauf. Wegen Geschäfts-Aufgabe verkaufen wir sämmtliche Manufactur-Waaren, um schnell damit zu räumen, zu und unter Einkaufspreisen. 37 Gebrüder Strauß. Garten am Schützenrain zu verpachten. Näheres bei Georg Groß. 202 * 5 01 Entlaufen 1 ein weißer Spitz. Abzugeben gegen Belohnung bei Fauerbach b. Fr. H. Häuser. Lager bei J. Baumeister. 4 Ham ü e eee unschädlichen Mitteln ohne Berufsstörung von ihre Heilung gratis (B. 622 60 Man adressire: An die Heilenstalt Das Neueste in Seiden⸗ und Filzhüten, Regenschirmen, Handschuhen jeder Art empfiehlt C. Kalbfleisch. Winterschuhe und Stiefel. Bei vorgerückter Saison verkaufe sämmtliche Winter⸗ Artikel zu herabgesetzten Preisen. 32 Louis Waas. Une erlaubt sich hierdurch einem geehrten Publikum von Echzell und Umgegend, sowie den in dem Kreise Friedberg belegenen Orten ergebenst anzuzeigen, daß er sich in Echzell als Geometer niedergelassen hat und empfiehlt sich gleichzeitig in den ihm zustehenden geometrischen Arbeiten, als: Anfertigen von Meßbriefen, Situationsplänen ze. ꝛc. 129 Achtungsvoll Lind, Gr. Geometer II. Kl. Flachs in bekannter Qualität bei Friedr. Nagner, vorm. Theis& Müller. e 207 Pelz⸗Waaren, größte Auswahl, billigste preise 39 Fritz Schmidt. 2 Winterschuhe& Stiefel empfiehlt sehr billig 110 Heinr. Diehl. Usagasse. Gelegenheitskauf. Einige 100 Dutzend weiße, leinene Taschentücher in 20 verschiedenen Qualitäten sehr billig. 18 M. Netscher. Ein tüchtiger Schlossergeselle findet dauernde Beschäftigung bei Carl Knipp, Schlossermeister, in Bad⸗Nauheim. FFP 110 em Congress- Stoff, 5 145 Pf. das Meter. 188 G. Schulhof. Friedrichsdorfer Zwieback empfiehlt 95 Ph. Dan. Kümmich. Neu! Evangelischer Verein. Mittwoch den 16. d. Monatsversammlung. 180 Musikverein. Dienstag, 15. Januar Beginn der Proben für das nächste Concert, die jeden Freitag und Dienstag fortgesetzt werden. Der Vorstand. Landwirthschaftl. Kufa zu Friedberg. Samstag den 16. Februar im Hotel Trapp: Fastnuchts⸗Unterhaltung mit Tanz. Es wird erwartet, daß sämmtliche Thettnehmer kostä⸗ mitt, maskirt, oder doch mit kleinen Fastnachtsabzeischen erscheinen. Zum Ankauf letzterer wird am Eingang des Saales Gelegenheit geboten. Masken werden nur auf Vorzeigung besonderer, bei Herrn G. Heimburg zu entnehmender Karten eingelassen. 193 Täglich Frei- Concert, 2090 Mittwochs und Sonntags f Extra- Frei- Concert, wozu ergebenst einladet Ci. Kruse. Forderungen an den verstorbenen Herrn Georg b. Helmolt sind binnen 8 Tagen bei Herrn Verwalter Spamer in der Post einzureichen. 184 Thee(schwarz) in kräftiger Qualität, per Pfund 3 Mark, empfiehlt 205 N J. A. Windecker. Unterjacken und Unterhosen 211 verkauft billigst J. Heim, vorm. K. Friedrich. Emaillirte Blechwaaren in allen Farben empfiehlt in großer Auswahl zu äußerst billigen, aber festen Preisen 199 Ph. Dan. Kümmich. Palmkuchen, Niederlage des Vereins deutscher Oelfabriken in Mann⸗ heim, dessen Produkt auf der landwirthschaftlichen Aus⸗ stellung in Frankfurt a. M., außer Bewerbung, als hoch⸗ fein allgemein anerkannt wurde. Laut Attest der landwiͤrthschaftlichen Versuchsstation in Darmstadt am 9. Januar 1889 17,300% Protein, haarfreie Qualität. Niederlage bei 162 n Wilhelm Fertsch. Zu verkaufen einen halbjährigen Eber(englischer Bastard). 179 Wohnbach. Wilhelm Eichelmann. Reelles Heirathsgesuch. 182 Ein Landwirth und Metzger, 28 Jahre alt, Sohn achtbarer und wohlhabender Eltern in der Nähe von Frankfurt a. M, sucht behufs Verehelichung mit einer Dame mit 5—6000 Mark Vermögen bekannt zu werden. Ernstgemeinte Offerten unter D. 0. 80 an Haasen- stein& Vogler, Frankfurt a. M. zur Weiterbeförderung erbeten. Strengste Verschwiegenheit wird zugesichert. Auf Wunsch werden Briefe umgehend zurückgesandt.(H. 6249.) 2— 7 l 2 Hämmel, der eine weiß, der andere schwarz, sind mir am Samstag den 12. Januar zugelaufen und sind dieselben gegen Er— stattung des Futtergeldes bei mir abzuholen. 194 Nieder⸗Wöllstadt. dtonrad Röder. Frische, Schellsische, Speckbückinge, Fettbücklinge 192 bei Wilhelm Fertsch. Schlittschuhe, Schlitten und Eissporen empfiehlt in großer Auswahl 198 Ph. Dan. Kümmich. Ein Faselochs, 1½j̃ährig, sehr schön gebaut, zur Zucht tauglich, ist zu verkaufen bei Jean Kipp, Ockstadt. 200 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.