— — 1 — — tr. 18889. Donnerstag den 14. Februar. Oberhessischer A nzeiger. berubreh Andr, Th Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mi f 5 ö j 5 f f Bag und Freitag A er woch Kreisblatt für den Rreis Friedberg. Hutedn ee e Dienstag, litten 7 die einspaltige Petitzelle 15 a 2 Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reel 30 Pf.; ein Beleg k 9 Pf. N itten. auswärtigen Einsendern weit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen g e beigefügt il, ee 155 8 von . 00 f f 7 C. Sud. Amtlicher Theil. Caen Betreffend: Die Fahrbarmachung der Kreisstraßen bei Schneefall. Friedberg am 12. Februar 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. zu bringen. Anordnungen geeignet zu unterstützen. Jak. Wagnet. ni“, ft in berlin, daß die Hauft⸗ erg auf Herm erscheinen. Friedberg am 11. Januar 1889. Betreffend: Die Fahrbarmachung der Kreisstraßen bel Schneefall. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir Sie andurch in Kenntniß setzen, daß der Kreistag die Kosten des Schneeräumens auf den Kreisstraßen als einen Theil der Unterhaltungskosten zu Lasten der Kreiskasse übernommen hat, Nen wir 595 zugleich 1 die Beeten benen a der deßfalligen b Bei solchen Schneefällen und Verwehungen, welche ein größeres Aufgebot von Arbeitskräften nothwendig machen, wollen Sie solches sofort selbst bethätigen, sich zugleich aber mit dem Bezirksbauaufseher in entsprechendes Benehmen setzen. Das erforderliche Aufgebot von Arbeitskräften kann nöthigenfalls mit Androhung von Zwang in Gemäßheit des§. 360 pos. 10 des Reichsstrafgesetzes, jedoch unter Zugestehung angemessener Entschädigung erfolgen. Ein Lohnsatz von 15 bis 20 Pf. für die Arbeitsstunde dürfte wohl entsprechend Wir sehen uns veranlaßt, unser Ausschreiben vom 22. Dezember 1886(Oberhessischer Anzeiger Nr. 152) nachstehend in Erinnerung Dr. Braden. Friedberg am 22. Dezember 1886. Dr. Braden. Personen, bezüglich deren Aufenthaltsorte Auskunft begehrt wird: 1. Erb, Andreas, Knecht von Laichingen, 2. Emmerich, Adam, von Ober-Wöllstadt, zuletzt 8 zu Okorben, 3. Born, Heinrich, von?, zuletzt in Bab Nauheim. g g aach g 1 eee Der Großherzogliche Amtsanwalt: Krämer. 9. . M. Deutsches Reich. reich übersiedeln und sich so den ungestörtenf lung gestattet. Auch die politischen Meetings * Berlin. Dem Bundesrath ist der Ge— Verkehr mit ihren Kindern sichern. der„Friedensfreunde“ im Lande seien verboten. ge empfehle chäftsbericht des Reichs⸗Versicherungsamtes für Kiel. S. M. Kreuzer-Fregatten„Stosch“ Gegen die letzte Verfügung protestirte Costa u bestens. das Jahr 1888 zur Kenntnißnahme zugegangen. und„Charlotte“, Geschwaderchef Contre-Admirals unter andauerndem Lärm. Schließlich bean— 8 Im Berichtsjahre sind 64 gewerbliche Berufs-J[ Hollmann, sind am 7. Februar in Messina ein- tragt Bonghi eine der Regierung das Vertrauen „ getroffen. S. M. Kreuzer-Fregatten„Moltke“, der Kammer ausdrückende Tagesordnung, welche genossenschaften, 22 landwirthschaftliche und 139 Reichs-Ausführungsbehörden für die Unfallver— icherung thätig gewesen. 4,1 Million Betriebe mit rund 10 Million Personen waren gegen Unfall versichert. Zur Entschädigung gelangten 20,666 Unfälle, von denen nach einer vorläu— sigen Ermittelung 3580 den Tod, 2750 eine dauernde völlige, 10,470 eine dauernde theil— pweise und 3866 eine vorübergehende Erwerbs— unfähigkeit zur Folge hatten. Die im Jahr 1888 verausgabten Entschädigungen betrugen nach vor— läufiger Festsetzung 9,597,962 Mark gegen 5,932,930 Mark in 1887 und 1,915,366 M. 0 in 1886. f— 9. Febr. In der Reichstagscommission für die Vorlage der Alters- und Invalidenver— scherung wurden nach dem„Fr. J.“ heute in der wichtigen Frage der Organisation sämmtliche Gegenanträge abgelehnt und der Grundsaotz der Regierungsvorlage angenommen, wonach Ver— scherungsanstalten durch die Landesregierungen für Communalverbände errichtet werden sollen. e 12. Febr. Das Abgeordnetenhaus ge— nehmigte die Erhöhung der Krondodation in dritter Lesung ohne Verhandlungen. eL 12. Febr. Die Berathungen zwischen den . größten Bankfirmen Deutschlands, die Förderung des Handelsverkehrs zwischen Deutschland und Asien bezweckend, sind heute durch die Gründung der Deutsch⸗Astatischen Bank zum Abschlusse gelangt. 0— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ sagt in einem Artikel: die deutschen Behörden in Elsaß-Loth— ingen könnten unmöglich die Hand dazu bieten, ruhigen Leuten 602 chu ohen Lohn zg sich melden bl or Morschel, 1 rermelster. 1 Lerne et, Friedberg. 59 1 0 4 Frottoit- Bauver- ell und — (F. d 62,2) U. * — * often ffileren von der Gesinnung, wie Oberst igen, 380 Senart sie gegen Deutschland kundgibt, Aufent— — halt in einem Theile Deutschlands zu gestatten, 1 en Bevölkerung von solchen Offizieren und bon der Presse Frankreichs alltäglich unter kriegsdrohungen beunruhigt und verhetzt wird. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ meint, diejenigen Väter Commandant Capitän zur See Schulze und „Gneisenau“, Commandant Capitän zur See Schwarzlose, sind am 10. Februar in Cagliari (Insel Sardinien) eingetroffen. Breslau. Der Student Lux ist von der hiesigen Universität relegirt worden, weil er sich der socialdemokratischen Partei angeschlossen und für dieselbe agitirt hatte, wodurch er gegen§ 25 der den Studirenden ertheilten Vorschriften ver— stoßen haben soll. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 11. Febr. Heute traf das Kasserpaar hier ein und wurde am Bahnhofe vom gesammten Ministerium, den Mitgliedern beider Parlamentshäuser, zahlreichen Vertretern der Aristokratie, des Klerus, sowie der Stadt- und Komitatsbehörden empfangen.“ Die Majestäten reichten Tisza die Hand. Eine ungeheure Menschenmenge, welche am Bahnhofe und auf dem Wege nach der Hofburg versammelt war, begrüßten den Kaiser und die Kaiserin mit enthusiastischen Eljen rufen. Frankreich. Paris, 11. Febr. Berathung des Gesetzentwurfs wegen Wieder— einführung der Bezirkswahlen wurde in der Kammer die Dringlichkeit mit 283 gegen 274 Stimmen angenommen. Boulanger wohnte der Sitzung bei. f Italien. Rom, 10. Febr. In der heu- tigen Sitzung der Kammer sind Saal und Gal- lerien überfüllt; es herrscht große Erregtheit; alle Minister sind anwesend. Auf mehrere An- fragen wegen der gestrigen Unruhen erklärt Ministerpräsident Crispi, die Hauptschuld trage der mit der Ueberwachung der Versammlung auf dem Prato di Castello betraute Polizeiinspektor, welcher suspendirt und vor den Disciplinar— rath verwiesen sei. Die Arbeiten an der Poli— klinik und dem Justizpalast würden beschleunigt werden, wodurch einige tausend Arbeiter be- schäftigt werden könnten. Zur Sicherung der Ruhe würden die nicht in Rom zuständigen be⸗ schäftigungslosen Arbeiter in die Heimath be— fördert und bis zur vollständigen Sicherung der Ruhe werde keinerlei öffentliche Versamm— Bei der auf Antrag Crispi's am Donnerstag berathen werden soll. Bis heute Vormittag haben 260 Verhaftungen stattgefunden. Serbien. Belgrad. Die zwischen dem König und den Radicalen eingeleiteten Verhandlungen behufs Cabinetsbildung sind seit einigen Tagen eingestellt, weßhalb in maßgebenden Kreisen ein baldiger Antritt eines radicalen Cabinets be— zweifelt wird. Die Krise wird trotzdem als bevorstehend betrachtet, da das gegenwärtige Cabinet auf Enthebung drängt. Bulgarien. Philipoppel, 11. Febr. Die „Pol. Corr.“ meldet von hier, Prinz Ferdinand und Herzogin Clementine wurden bei ihrer An— kunft mit großen Ovationen empfangen. Der Klerus, darunter zwei Bischöfe sowie der katho— lische Erzbischof, war am Bahnhofe zur Be— grüßung anwesend. Der Aufenthalt wird etwa 14 Tage dauern. Rußland. Petersburg. Der Zar empfing dieser Tage den bulgarischen Exminister Zankoff in Audienz. — 11. Febr. Nach Nachrichten aus Tschar—⸗ dsuih(Buchara) begann Abdurrahman nach seiner Ankunft in Mazarisharif gegen die Anhänger Isak⸗Chans Leibes- und Lebensstrafen zu ver— hängen und Maßregeln zu ergreifen, welche sein Uebelwollen gegen Rußland zeigten. Der Han⸗ delsverkehr ist verhindert. Die Grenzposten wurden verstärkt. — Riga. Einem Erlaß des Curators des Dorpater Lehrbezirks, Kapustin, zufolge, werden alle Lehrer an städtischen Elementarschulen, welche nicht im Stande sind, in russischer Sprache zu unterrichten, im August entlassen. Alle Gym⸗ nasiallehrer, welche das Russische nicht mehr zu erlernen fähig sind, dürfen nur noch 10 Stun— den wöchentlich unterrichten. Ferner ist die Schließung der deutschen Privatadelsschule in Griwa(Kurland) angeordnet. Japan. Jeddo. Laut telegraphischen Be— richten aus Japan soll am 10. Februar die feierliche Verkündigung der neuen Verfassung durch den Kaiser stattfinden. Die Verfassung führt eine constitutionelle Regierungsform ein. ——ů— * — 1 Aus Stadt und Land. Friedberg, 12. Febr. Das Unwetter der letzten Tage hat sich so ziemlich über ganz Deutschland, Holland, Belgien und England erstreckt. Seit gestern sind die Geleise der Bahn nach Gießen Frankfurt wieder frei; von anderen Orten lesen wir vom 10. Febr.: In Groß⸗ Umstadt ist alles eingeschnelt und der Bahnverkehr voll⸗ ständig eingestellt. Bei Wiebels bach sind 3 Lokomotiven im Schnee stecken geblieben. Ein neuer Schneesturm ist im Anzuge. Zwei Lokomotiven, welche den Schnee weg⸗ räumen sollten, sind die Böschung des Bahndammes heruntergestürzt.— Die Betriebsstörungen auf den Strecken Alzey Worms und Alzey Kaiserslautern dauern fort. Seit gestern Abend ist auch der Verkehr zwischen Malnz, Köln und Bonn unterbrochen. Die Frank⸗ furter Züge haben bei Rüsselsheim ein schweres Durch⸗ kommen. Der Schneesturm hat verschiedene Schiffsun⸗ fälle verursacht. Beim Binger Loch ist die Schifffahrt durch ein gesunkenes Schiff stark behindert.— Der Gesammtverkehr der in Würzburg mündenden Bahnen ist seit Samstag Abend eingestellt. Die Strecken nach Ansbach und Schweinfurt waren schon seit zwei Tagen nicht mehr fahrfrel. Die Post Aschaffenburg-Malnz geht mittelst Dampfer.— Nach in München vorliegenden Meldungen dauern die Schneestürme im ganzen Lande fort und haben zahlreiche Verkehrsstörungen veranlaßt; an verschtedenen Orten sind Eisenbahnzüge im Schnee stecken geblieben. Zwischen Türkheim und Buchloe (Bayerisch Schwaben) ist ein Güterzug entgleist. Auf den Seeundärbahnen im Fichtelgebirge ist der Verkehr eingestellt— In Aachen ist außer der englischen Post auch die Berliner Post wegen Schneesturmes ausgeblteben. Der Frühzug von Malmedy steckt bei Sourbrodt im Schnee.— Aller Verkehr am Harz ist wegen Schnee sturmes gehemmt. Seit gestern Abend gebt ein anhal tend heftiger Schneesturm durch ganz Thüringen. Die Vabnzüge erlitten mehrfache Verspätung.— Auf den sächstschen Bahnen herrschen Betriebsstörungen auf den Strecken Riesa-Priestewitz, Meißen-Dres den, Riesa⸗Nossen, Bautzen, Bischofswerda. Die Linie Dres den⸗Zossen ist ganz verweht. Dle Linien Chemnitz Döbeln, Dresden⸗Bodenbach sind seit heute Nach mittag wieder fahrbar. Heute haben wir abermals Schneesturm. Der Verkehr der Leipzig-Dresdener Linie ist in Folge von Schneeverwehungen gestört. Die Linien Halle-Nord— hausen, Weißenfels-Zeitz, Heringen-Nordhausen, Könnern— Halberstadt sind noch gesperrt.— Der Verkehr auf der Strecke Glogau Sagan und Glogau Neusalz ist durch Schneeverwehungen unterbrochen. Das Schnee— treiben ist noch im vollen Gange. Die voraussichtliche Dauer der Verkehrsstörung ist unbestimmt.— In Holland herrschen ungewöhnliche Ueberschwemmungen. Die Meeresfluthen durchbrachen die Rotterdamer Dämme, wodurch die Stadt theilwetse unter Wasser gesetzt ist.— In Folge eines schrecklichen Sturmes auf dem Canal La Manche ist der englische Verkehr auf dem Festlande fast ganz unterbrochen; mehrere Kabel sind gerissen. Die Antwerpener Seebehörde erhielt Nachricht über mebrere Scheffsunfälle.— Ganz London ist mit Schnee bedeckt und in allen Theilen des Landes wüthen gleich falls große Schneestürme.— Heute am 18. Febr. sind so ziemlich alle Strecken wieder frei. Mainz, 9. Febr. Heute Morgen wurde die Frau eines Arbeiters verhaftet, welche seit einigen Tagen falsche Zweimarkstücke verausgabt hatte. Allerlei. Hamburg. Geh. Rath Geffcken siedelte von Kon stanz nach der Schweiz über; seine Frau folgte ihm von Hamburg aus. Geffcken wird bis auf weiteres nicht hier— her zurückkehren. Wilen, 11. Febr. Ein Goldarbeiter im Vororte Breitensee hat seine fünf Kinder ermordet und sich dann selbst entletbt. Seine Frau hatte vor vier Wochen Hand an sich gelegt. Pont⸗a Mousson. Hier sind innerhalb 14 Tagen vler Mordthaten verübt worden, die, wie nunmehr fest gestellt ist, auf einen Urheber zurückzuführen sind. Der Tbäter ist in Epinal verhaftet worden. Derselbe soll Danga heißen und Lithograph sein. Sünden gegen die Augen der Kinder. Von Professor Dr. E. Netoliezka. Schon von der Geburt des Kindes an drohen dem Auge viele Gefahren. Wie oft wird das neugeborene Kind einem zu starken Licht ausge setzt, wie oft wird das gehörige Reinigen des Auges vernachlässigt, wie oft sind die Kinder stuben mit unreiner Luft erfüllt! Allerdings sin den sich letztere Umstände mehr in den Woh— nungen der Armen, und diese Verhältnisse wer— den wir schwerlich ganz zu ändern vermögen Aber wenden wir uns zu den Kreisen des Wohl— standes, oder wenigstens solcher Familien, welche die Bedürfnisse des gewöhnlichen Lebens sorgen— frei zu befriedigen im Stande sind. Wie viele Stunden sind da die Kleinen den Dienstmädchen allein überlassen. Diese aber, wie man nur zu oft sieht, fahren die in einem Wagen auf dem Rücken liegenden Kinder so im Freien herum, daß diesen die Sonne gerade in die Augen scheint. Viele Mütter glauben gar nicht anders Kopf tief auf das Papier hinab, und kaum fällt mit kleinen Kindern schlafen zu können, als wenn sie die ganze Nacht eine Lampe brennen lassen, ohne die Augen der Kleinen vor dem Lichte zu schützen. Dies ist besonders reizbaren Augen nachtheilig. Liegt das Kind so, daß die Füße vom Licht abgewendet sind, so ist es zu empfehlen, über das Kopfende des Lagers einen Bügel zu spannen und diesen mit einem mäßig dunklen Vorhang zu bedecken. Manche Eltern stellen die Betten ihrer bereits die Schule be— suchenden Kinder absichtlich so, daß die Füße der Kinder den Fenstern häufig nach Osten zu— gekehrt sind, damit die Kleinen keine Langschläfer werden und damit sie von„der Morgensonne aufgeweckt werden“. Dies ist ein sicherer Weg, Gesichtsschwäche herbeizuführen. Nicht selten ge— schieht es, daß am Abend eine Lampe für meh⸗ rere Personen an einem größeren Tische aus— reichen soll, und daß das lernende Kind nicht eben den nächsten Platz an der Lichtquelle er— hält. Bei unzureichender Beleuchtung, vielleicht auch auf einem zu niedrigen Sitz senkt es seinen es Jemandem ein, daß gerade das kindliche Auge so leicht verdorben werden kann. Im Gegentheil hört man zuweilen die Aeußerung: Kinder haben gute Augen, die sehen auch bei schwächerem Licht, aber wir älteren Leute müssen näher der Lampe arbeiten. Leider wird auch in den meisten Familien auf die Körperhaltung der Kinder beim Lesen, Schreiben, Zeichnen Nähen u. s. w. zu wenig Gewicht gelegt, und doch ist sie eine der Hauptursachen von Kurz— sichtigkeit, haufig auch einer ungleichen Sehweite der Augen. Die Kinder haben bekanntlich bei allen diesen Beschäftigungen eine große Neigung, eine gebückte Stellung einzunehmen, wodurch auch Blutandrang nach Kopf und Auge veran— laßt wird. Der auf dem Gebiete der Augen— heilkunde als eine unserer ersten Autoritäten geltende Professor Dr. Arlt sagt:„Wenn wir dem Entstehen und dem Fortschreiten der Kurz— sichtigkeit vorbeugen und entgegenwirken wollen, so dürfen wir nicht bloß darauf bedacht sein, daß das jugendliche Auge nicht mit Arbeit über— bürdet werde, wir müssen auch darauf sehen, daß es in der arbeitsfreien Zeit Gelegenheit finde, sich im Fernblick zu erholen und zu üben. Die zahlreichen Rathschläge zur Verhütung der Kurzsichtigkeit, welche wir in älteren und neueren Schriften finden, sind fast durchgehends nur gegen Ueberbürdung, gegen schlechte Beleuchtung, zu feine Schrift- und Druckzeichen, fehlerhafte (gezwungene oder freiwillige) Körperhaltung ꝛc. gerichtet, und meistens für die Zeit des Schul— besuches berechnet, hier und da wurde indeß auch auf die häusliche Beschäftigung, selbst auf die ersten Kindesjahre(vor dem Schulbesuche) hingewiesen. Ich will indeß das Klagelied über die Fehler in der Kinderstube und in den Schu— len nicht weiter fortführen und nur, entsprechend meiner Anschauung über die entfernten Ursachen der Kurzsichtigkeit, wiederholen, daß ich die Uebung im Fernsehen, die Veranlassung dazu schon in den Kinderjahren für nicht minder wichtig halte, als ein vernünftiges Maß in der Beschäftigung mit Lesen, Schreiben u. dergl., öfteres Unterbrechen der Arbeit oder wenigstens planmäßiges Abwechseln in der Art der Be— schäftigung. Gleichwie man in der Stadt den Mangel an Gelegenheit zu freier und allseitiger Muskelübung durch Turnen ersetzen soll, muß auch in den Augen nicht nur freie Zeit gegönnt werden, sondern auch Veranlassung, sich im Nah wie Fernsehen zu üben und ebenmäßig zu entwickeln.“ Da im kindlichen Alter die Ent— wickelung des Kopfes schneller vor sich geht, als die des übrigen Körpers, so dürfen Kinder nicht zu sehr geistig angestrengt werden, weil durch dies erhöhte Hirnleben der Blutandrang nach dem Kopfe entsteht. Wie oft sehen wir, daß ein kleiner Knabe nach gemachten Aufgaben im Gesicht ungewöbnlich roth erscheint, daß sein Kopf heiß ist. Manche Eltern beherzigen dieses Moment nicht und können es gar nicht er— warten, daß ihre Kinder mit fremden Sprachen, Musik u. s. w. beginnen und bedenken gar nicht, daß der Kleine mit seinen Schulgegenständen vollauf zu thun hat. Man lasse Kinder auch nicht in stark geheizten, besonders niedrigen Stuben zu anhaltend arbeiten. Gleich nach dem Hauptessen sollen die Kinder keine geistigen Arbeiten verrichten, welcher Punkt gewohnlich auch sehr wenig beachtet wird. Das Mitnehmen von Kindern, zuweilen im zartesten Alter, in Gast⸗ und Kaffeehäuser, besonders Abends, ist entschieden zu tadeln. Die mit Rauch erfüllte Luft ist nicht nur den Augen, sondern dem gan⸗ zen kindlichen Organismus sehr schädlich. Wir sehen auch, daß die Kinder daselbst entweder mit dem sie überwältigenden Schlafe kämpfen, oder sich in einer könstlich hervorgerufenen Auf⸗ regung befinden. Eine uralte Gesundheitsregel sagt:„Kinder gehören am Abende ins Bett.“ Häufig wird von manchen Eltern bei eintreten⸗ den Augenleiden der Kinder kaltes Wasser als das beste Heilmittel betrachtet. Das frische Quellwasser ist aber nicht unter allen Umständen ein Stärkungsmittel für die Augen. So ist dasselbe bei Augenkatarrhen geradezu schädlich, denn, obwohl es eine augenblickliche Erleich— terung verschafft, so kann dadurch der Entzün⸗ dungsproceß in den äußeren Häuten der Augen ganz unterdrückt werden, und sich dann auf die inneren Gebilde werfen. Man wende sich da— her in solchen Fällen sogleich an einen Arzt, um nicht durch ein unberufenes Einmischen das Uebel noch zu vergrößern. Ein sehr oft vor— kommender Uebelstand ist auch, daß Kinder, deren Augen häufig thränen, wodurch das Sehen getrübt wird und die Gegenstände umflort er⸗ scheinen, sich die Auzen mit den Händen, die oft unrein sind, oder mit baumwollenen Taschen— tüchern zu trocknen suchen. Es ist wahrhaftig die höchste Zeit, daß Schule und Haus zu— sammenwirken, denn was soll sonst aus den künftigen Generationen werden, besonders da es anerkannte Thatsache ist, daß solche Uebel, sowie andere physische Eigenschaften häufig auf die Nachkommen vererbt werden. Verloosung. Bukarester 20 Fres. Loose vom Jahre. 1869 Serien⸗ und Gewinn⸗Ziehung vom 1. Febr. 1889. Heim. zahlung am 5. März 1889. S. 2417 Nr. 31 à 25,000 Fr⸗ S. 929 Nr. 99 à 3000 Fr. S. 2354 Nr. 22, S. 2375 Nr. 100, S. 6537 Nr. 4, S. 6776 Nr. 16, S. 6807 Nr. 19 à 1000 Fr. S. 312 Nr. 29, S. 2417 Nr. 7, S. 3508 Nr. 6, S. 4922 Nr. 55, S. 5138 Nr. 92, S. 6227 Nr. 17, S. 6315 Nr. 4 26, S. 6807 Nr. 69, S. 7412 Nr. 51 à 500 Fr. S. 622 Nr. 65, S. 1114 Nr. 20, S. 1441 Nr. 68, S. 2010 Nr. 70, S. 2322 Nr. 12, S. 2884 Nr. 66, S 3553 Nr. 19, S. 3579 Nr. 83 87, S. 3717 Nr. 57, S. 3777 Nr. 44, S. 4758 Nr. 75, S. 5538 Nr. 57 86, S. 5709 Nr. 62, S. 5857 Nr. 71, S. 5995 Nr. 22, S. 6139 Nr. 5, S. 6227 Nr. 42, S. 7487 Nr. 36 à 100 Fr. Serie 312 Nr. 61, S. 486 Nr. 15 32 47 81, S. 622 Nr. 1 50, S. 627 Nr. 13 97, S. 801 Nr. 59, S. 1162 Nr. 37, S. 1441 Nr. 24 57 86, S. 1600 Nr. 12, S. 1833 Nr. 29 35, S. 1928 Nr. 16, S. 2322 Nr. 77, S. 2354 Nr. 29 33 92, S. 2381 Nr. 56, S. 2417 Nr. 51, S. 2485 Nr 36, S. 2571 Nr. 44 60, S. 2754 Nr. 27, S. 2901 Nr. 47 95, S. 3348 Nr. 62, S. 3469 Nr. 76, S. 3508 Nr. 48, S. 3579 Nr. 63, S. 3653 Nr. 57 85, S. 3674 Nr. 2 5, S. 3717 Nr. 49 61, S. 3737 Nr. 11 21 48, S. 3777 Nr. 88, S. 4518 Nr. 99, S. 4575 Nr. 49, S. 4608 Nr. 39 76, S. 4756 Nr. 14 30, S. 5078 Nr. 15 38 82, S. 5102 Nr. 14, S. 5228 Nr. 7, S. 5375 Nr. 18 24 48 68, Serte 5459 Nr. 70, Serie 5709 Nr 29 65, S. 587 Nr. 58 83, S. 5879 Nr. 5, S. 5959 Nr. 18, S. 5994 Nr. 52, S. 5995 Nr. 56 58 61, Serie 5996 Nr. 63, S. 6191 Nr. 27 58, S. 6235 Nr. 57, S 6289 Nr. 28 50 82 90, S. 6315 Nr. 87, S. 6351 Nr. 60 70, S. 6354 Nr. 25 85, S. 6536 Nr. 81, S. 6537 Nr. 16, S. 6761 Nr. 14 35 37, Serte 6776 Nr. 14, S 6911 Nr. 1 51 100, S. 6939 Nr. 100, S. 7034 Nr. 4, S. 7136 Nr. 41, S. 7487 Nr. 67 à 50 Fres. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien enthaltenen und bier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 20 Fres. Handel und Berkehr. Friedberg, 12. Febr. Fruchtpr. Walzen M. 19.00 bis M. 19.25, Korn M. 16.25 00.00, Gerste M. 14.50 bis 15.00 Hafer M. 13.50— 13.75. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 13. Febr. Buttermarkt. Butter kostett per Pfund M. 0.80—0.90. Eier 1 Stück 6 Pf. 1 Grünberg, 9. Febr. Fruchtpreise. Weizen M. 19.60, Korn M. 00 00, Gerste M. 13 40, Hafer M. 00.00 Erbsen M. 00.00, Samen M. 00.00, Wicken M. 00.00 Kartoffeln M. 0.00, Linsen M. 00.00. f —. 0 Nac ur Bi befrocht Keudelt Notd⸗ dim He. agentur ift Rückgal gegenge Eischel Zeltun; angem licht K Cautio Jol „ pbpstete: Butter per Pfund M. 1.00 bis 1.0, Eier 1 Stück n. So ist zu schädlich, iche Etleich⸗ j der Entzün u der Augen dann auf die de sich da⸗ einen Arzt, 9 mischen das eht ost vor; daß Kinder, 9 das Sehen umflort er⸗ Händen, die nen Taschen⸗ wahrhaftig d Haus zu⸗ alter M. 5.00— 5.50, per Gescheld 12 Pf. 2— nst aus den onders da ez Uebel, sowie fig auf die —— Jab re. 1860 1889. Hein, 3 25,000 fe. . 2, S. 0 16, S. Göf . 417 Nr. 5138 Nr. 99 „ 6807 Nr. bg Ochsenfleisch 1554 Pf., 464 Pf., Kalbfleisch 50 Pf., Kartoffeln pro 100 Ktlo . ts 22.00, Nr. 5 M. Ind westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 27.25— 27.50, Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 4 623 624 1 Eiuen heilbjährigen Zucht⸗Eber, 613 N Gleßen, 12. Febr. Auf dem heutigen Wochenmarkt 7 Pf., Käse per Stück 5 8 Pf., Tauben per Paar 0.80 1.30, Hühner per Stück M. 1.— 1.60, Hahnen b er Stück M. 1.60— 2.20, Enten per St. M. 2.00— 2.30, per Pfd. 60-68 Pf., Kuh- und Rindfleisch Schweinefleisch 50 60 Pf., Hammelfleisch N. 6.00 0.00, Zwiebeln per Centner M. 8.00 0.00. Homburg, 11. Febr. Marktpreise. Kartoffeln per Eier per tück 8 9 Pf., Butter per Pfund 1. Qualttät M. 0.90, Qualität M. 0.80. Frankfurt, 11. Febr. Fruchtbericht. Hles. Welzen⸗ 1 ehl Nr. O M. 31.50— 33.50, Nr. 1 M. 29.25— 31.25, Nr. 2 26.50— 27.50, Nr. 3 M. 25— 26, Nr. 4 M. 21.00 18.00-19.00, Milchbrod- und rodmehl im Verband M. 55.00—58.00, norddeutsche oggenmehl(hiesiges) Nr. 0 M 25.50— 26.00, Nr. 0% 23.50— 24, Nr. 1 M. 21.50— 22, Nr. 2 M. 18.00 bis 9.00, Weizen ab unserer Umgegend M. 19.25— 19.50, rei Bahn hier M. 19.60— 19.75, fremder nach Qualtität M. 21. 022.00, kurhessischer M. 20.00— 20.25, nord⸗ eutscher M. 00.00 0000, Roggen hies. M. 16.25, russtscher M. 15 9016.00, Gerste, Wetterauer und Ried M. 16.00 18 16.25, Saal und ungarische M. 18.00 20.00, Hafer, örlma M. 5— 15.25, mittel M. 13.50 14.00, Raps M. 00, Mais(wixed) M 12.60—00, Roggenkleie M. 10, Weizenkleie M. 9.59.50, Malzkeime M. 9.60, Spelz⸗ preu M. 4.20, Malz hochprima M. 26 50— 28, Chili⸗ alpeter M. 22.00 ab Harburg. Rüböl im Detail M. 66. Die Preise verstehen sich pro 100 Kilo ab hier, häufig auch loc auswärtiger Stationen. 2. Qual. M. 58—60, Bullen 1. Oualttät M. 42— 45, 2. Qual. M. 00— 0, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 54—57, 2. Qual. M. 48— 50, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 65—70 Pf., 2. Qual. 55 bis 60 Pf, Hämmel 1. Qual. 58— 60 Pf., 2. Qual. 50 91 55 15 Schweine 1. Qual. 53—54 Pf., 2. Qual. bis 7.20, Butter pro 50 Kilo M. 90.00— 95.00, Eier das Hundert M. 6.00—7., Erbsen 100 Kilo M. 18 bis 23.00, do geschälte M. 20— 30, Linsen M. 34 bis 52, weiße Bohnen M. 23.—25 50, Blumenkohl 100 Stück M. 690.00— 70.00, Sellerteköpfe 100 Stück M. 8.—10., französischer Sellerie M. 0.50— 00.00, franz. Kopfsalat 100 Stück M. 10.00— 12.00, neue franzoͤsische Bohnen per Pfd. M. 0.80— 1.00, englischer Sellerie 50-60 Pf., Nüsse per Centner M. 20 bis 25, Haselnüsse per Centner M. 35.— 45., Aepfel per Pfund 6 10 Pf., Birnen per Pfund 5 bis 15 Pf., itallenische Kastanien 14— 18 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 6.50— 7.50, französische Zucker— schoten M. 1.20. Für Friedberg, Bad Nauheim und Butzbach unverändert. Frankfurt, 11. Febr. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 223 Ochsen, 1 Bullen, 239 Kühen, Stieren und Rindern, 205 Kälbern, 255 Hämmeln und 70 Schweinen efahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen Qualttät pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 64 66, Gedenket der Vöglein im Schnee! Der Frost und Hunger thun weh. Verwahret Feuer und Licht, Damit kein Schaden geschicht! Beim Eis vergeßt das Streuen nicht, Sonst kommt Ihr vor das Strafgericht! Frankfurt, 12. Februar. Engros⸗Markt. Heu pro 00 Kilo M. 6.80— 9.60, Stroh pro 100 Kilo M. 6.00 Geld ⸗Cours. Frankfurt am 12. Februar 1889. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke 16. 22 16. 18 do. n 16. 17 16. 13 Englische Sovereign 20. 40 20. 35 Russische Imperiales... 16. 74 16. 69 Ducaten.„FFW 9. 62 9. 57 „ alimaxen 9. 67 9.57 Dollars in Gold ee Brodpreise vom 16. Februar bis 1. März. Nach eigener Angabe der Bäcker. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16 Febr. bis 1. März. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad Nauheim und Butzbach unverändert. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 16. Februar 1889. Beginn: Freitag Abend 4 Uhr 50 Min. Samstag Morgen 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittag 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 6 Uhr 5 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 17. Februar an Morgens 6 Uhr 45 Min., Nachmittags 4 Ubr 30 Min. Bekanntmachung. Nachdem Moses Abraham in Malnz die Hauptagentur gur Beförderung von Auswanderern durch die Schiffs: befrachter des Norddeutschen Lloyd in Bremen und Otto Reudelin in Rotterdam über die gedachten Häfen nach Nord Amerika und Australien niedergelegt hat, ist die dem Herrmann Vogt in Bad⸗ Nauheim erthellte Unter— agentur erloschen. Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenninsß gebracht, daß Ansprüche, welche der Rückgabe der von dem Letzteren gestellten Cautson ent⸗ gegengesegt werden sollen, innerhalb 6 Monaten, vom Erscheinen dieser Bekanntmachung in der Darmstädter Zeitung, der unterzeichneten Behörde mit dem Nachweise angemeldet werden müssen, daß wegen derselben gericht— liche Klage erhoben ist, widrtgenfalls die Rückgabe der Caution erfolgen wird. Friedberg den 2. Februar 1889. Dr. Braden. Bekanntmachung. Friedrich Wagner von Friedberg betreibt daselbst seit dem 1. October v. J. unter der Firma seines Namens einen Handel mit Spezerei, und Kurzwaaren. Eintrag im Firmenreglster ist erfolgt. Frledberg am 11. Februar 1889. ö Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Bekanntmachung. Johann Wilhelm Staudt zu Nieder-Wöllstadt be⸗ treibt daselbst seit dem 8. d. Mts. unter der Firma seines Namens einen Handel mit Kurz-, Spezerel⸗, Glas- und Porzellanwaaren. Eintrag im Handelsregister ist erfolgt. Friedberg am 8. Februar 1889. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Holz⸗Versteigerung. Dienstag den 19. Februar sollen im Erbstädter Domanialwald versteigert werden: 5 Eichenstämme von 21 bis 29 em Durchm. und bis zu 11 m Länge mit zusammen 2 Festm.; 340 Fichten⸗Reisstangen von 4 bis 6 em Durchm. und bis zu 9 m Länge; 172 ĩm Buchen- 6 rm Eichen und 24 rm Kiefern Schelter; 37 rm Buchen, 12 rm Elchen⸗ und 28 rm Kiefern Knüppel; 2640 Buchen⸗ und 340 Kiefern⸗Wellen; 71 rm Buchen⸗Stöcke. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr auf der Staats- straße am Erbstädter Domanial wald. Heldenbergen den 10. Februar 1889. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. 609 Pückel Bekanntmachung. Die auf Donnerstag den 14. Februar anberaumte Holzversteigerung im Rodheimer Gemeindewald kann des schlechten Wetters wegen nicht abgehalten werden. Weltere Bekanntmachung erfolgt später. Rodheim v. d. H. den 12. Februar 1889. Großherzogliche Bürgermeisteret Rodheim v. d. H. Jacobi 616 Bekanntmachung. Die für den 19. l. Mts. anberaumte Holz ver? steigerung in den Distrikten Kloste wald, Bieber! berg und Groß⸗Treyersch findet wegen des ein getretenen hohen Schneefalls nicht statt. Termin hier für wird baldmöglichst bekannt gegeben. Konradsdorf, 12 Februar 1889. Großherzogliche Oberförsterel Ortenberg. Hoffmann. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Die Holzversteigerungen, welche am Montag den 11. und am Dienstag den 12. Februar abgehalten werden sollten, können der eingetretenen Schneeverwehungen wegen erst Montag den 18. und Dienstag den 19. Februar ab gehalten werden. Lich am 10. Februar 1889. 610 br. Biessenbuc Bekanntmachung. Wegen des starken Schneefalls kann die auf den 14. Febr⸗ 1889 anberaumte Holzversteigerung im Selterser Ge. meindewald an diesem Termin nicht abgehalten werden. Es wird die anderweitige Abhaltung der Versteigerung in dem Anzeiger noch veröffentlicht werden. Selters am 14. Februar 1889. Großherzogliche Bürgermeisterel Selters. Rupp. Holzversteigerung. Donnerstag den 21. Febrnar l. J., Vormittags um 10 Uhr anfangend, kommt im Cleeberger Gemeindewald, Distrikt Gauls kopf 25, nachstehendes Holz zur Versteigerung: 46 Nadelholz Stangen 1. Kl 144 1 1715 2060 3980 7075 8 5 3045 Stück Eichen Wellen. Das Holz eignet sich sehr gut zum Bauen, für Wagner, sowie zur Einfriedigung und lagert an der alten Branntweinstraße, welche am Zechenhaus vorbei führt. Die Zusammenkunft ist bei Nr. 1 des Nutzholzes. Cleeberg den 4. Februar 1889. Der Bürgermeister Keil. Imser Pastillen in plombirten Sebhachteln werden aus den ächten Salzen unserer Ouellen dargestellt und sind ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschlei- mung, Magenschwäche und Verdauungsstörung. Emser Victoriaquelle. Vorräthig in Friedberg bei frz. Jos. Lühn, Apo- theker, in Bad-Nauhei m bei Ph. J. Weiss. 120 König Wilhelm's-Felsenquellen, Ems. asse, * 1 0 1 n * 2 2* N * 1 7 606 SZmiebel⸗Bonbons in Packeten à 20 Pf. sind zu haben bei englischer Bastard, hat zu verkaufen 2 . Wübelm Scöänwolf. Medicinal-Ceberthran, per Schoppen 60 Pf., bei 5 Friedr. Wagner, vorm. The 8& M. üller. 629 m. T Deltsedern und Daunen 280 fl Prima Gothaer Fleischwaaren: Cervelatwurst à Pfund M. 1.40, Preßkopf mit Zunge 92 Pf., Preßkopf ohne Zunge 80 Pf., Schwartenmagen à Pfund 50 Pf., Roher Schinken à Pfund M. 1.30, Roulade à Pfund M. 1.30, Pommer'sche Gänsebrüste à Stück 2 bis 3 Mark, do. Gänseschinken à Stück M. 1. bis M. 1.10, Sauerkraut à Pfund 12 Pf., Eingemachte Bohnen, sauere Gurken, Butter, Käse, Eier, Kartoffeln, Zwiebel und Meerrettig, Dickmilch mit und ohne Rahm, Süßen und sauren Rahm, sowle täglich zweimal frische Milch, Rahmgehalt, bei a 7 Harnisch, Synagogenstraße N. 265 und 266. Schweizer Käse, Kronen- Käse, Schloss- Käse, Limburger Käse, Rahm- Käse in den feinsten Qualitäten bei 581 W. Bernbeck. f Fertige Betttücher u. Strohsücke kauft man am billigsten bei M. Netscher. Abbruchslager. Von heute an sind in Frankfurt a. M zu herab⸗ gesetzten Preisen alle Sorten Bauartikel billig zu verkaufen, als: Fenster, Thüren, Balken, Pfetten, Sparren, Eichen- und Tannen Pfosten, Fenster- und Thürgestelle, Basalt Pflastersteine, Treppentritte, Stlegen, Jalousieläden, Wasserstein u s. w. Näheres Eckenheimerlandstraße, Ecke der Neuhofstraße. 515 Heuss. Ein noch fast neues Break steht billig zu verkaufen. dieselbe hat 15% 529 413 Ph. Dan. ümmich. 631 Wo? sagt die Expeditlon des Anzeigers. 421 62¹ Theater-Anzeige. Dem hochverehrten Publikum zur freundlichen Nachricht, daß ich mit dem 1. März d. J. einen Cyclus von 14 Vorstellungen im Saale des Casino's zu geben beabsichtige. Mit dem aufrichtigen Bestreben dem hochverehrten Publikum neben einigen älteren Werken nur die besten Novitäten der modernen dramatischen Literatur in tadelloser Weise zur Aufführung zu bringen, lade ich zu recht zahlreicher Betheiligung am Abonnement ein, und zeichne mit vorzüglicher Hochachtung Adam Reiners, Direktor der vereinigten Stadttheater Gießen⸗Marburg. Großherzogliche Landwirthschaftsschule zu Groß ⸗Umstadt i. O., deren Abgangszeugniß zum Einjährigendienst berechtigt, beginnt das neue Schuljahr den 29. April. Großherzogliche Direction der Landwirthschaftsschule. 619 Dr. Dersch. Holz- Versteigerung im Graͤflich Stolberg'schen Forstrevier Gedern. f Freitag den 22. d. Mts. sollen in dem Försterbezirk Usenborn aus den Distrikten Hammerwald Lichtebuchen und Schönberg versteigert werden: Scheite: 986 rm Buchen J. Klasse, 131 rm Buchen II. Klasse, 48 rm Eichen J. Klasse, 12 rm Eichen II. Kla sse 8 rm Obstbaum, Erlen; Knüppel: 318 rm Buchen, 23 Eichen; Stöcke: 20 xm Buchen; Astcelser: 1270 rm Buchen, 198 rw Eichen. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr in dem Stolbergerbof in Hirzenhain. Forstschütz Henkel zu Loutsenlust ertheilt nähere Auskunft. Gedern den 11. Februar 1889. Der Oberförster Caliuo Friedberg. 1 Am 3. März, von 7½ Uhr an, Costümfest mit lebenden Bildern und Musik. Masken sind erwünscht. Für Nichtmasken erforder- liche kleine carnevalistische Abzeichen werden am Eingange zum Saale abgegeben. .—— Besondere Aufführungen sind dem Vergnügungs⸗ 5 Commissär anzumelden. Nitd 626 Der Vorstand. . O Fri C 5 mon asino Friedberg.— Familien-Abend 616 — Sonntag den 17 Februar. pe 9 9 Familien-Abend 8 Mittwoch den 27. Februar. Int A Der Vorstand des Musikvereins. Jungt, Frischer Zander, Kabliau, N Schellfische, Labberdan e Wilhelm Fertsch. CCC Wette Wohnungen gesucht. Für die am 27 Februar eintreffende Theater? gesellschaft werden Wohnungen gesucht. i die Offerten erbittet die Exp. d. Anz 62⁰ 06 Wollene Berrenwesten, Unterj cken, Unterhosen, Socken 8 P R simfe big bei J. Keim, vorm. inn loderne Schlitten Iinterschuhe und Stiefel. Sudden 22 Aterscguhe un Engl. Speckbückinge e zu verkaufen, Bel vorgerückter Saison verkaufe sämmtliche Winter— 0 1 0 l. 9 bs J. ae Artikel zu herabgefetzten 1 1 ep d e g. 3 ouis Waas. 2 0 edicinal* Ungarwein 1 Herren und Samen Regenschirme, Elegante Schlitten* in Flaschen à 14, ½, 3% Liter empfiehlt à 75 Pf., billigst bei e Kalbfleisch. ein- und zweispännig) zu verkaufen. 528 M. 1.50, M. 2.25; Bordeaux, St. Julien M. 1.25 und 8 5 Ariedberg een f franz. 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