1889. Dienstag den 12. November. M Ia. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. d. e 8 N ö 5 8„F ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein 5 auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets Per Post nachgenommen Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 1 5 7 55— 55 9 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 8 21 ———— e Amtlicher Theil 0 0 ng 7 g 5 1 h Betreffend: Den Betrieb von Wirthschaften und den Kleinhandel mit Branntwein und Spiritus. Friedberg den 9. November 1889 f ee 9 150 og n 950 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 aa den 121059 wein oder Spiritus(Zäpfer von Branntwein über die Straße) erwirkt haben, Polizei-Anzeige auf Grund des§. 147, Ziffer 1 der Gewerbe- 4 enen U Ordnung und Anzeige wegen Gewerbesteuer-Zuwiderhandlung zu erheben ist, sobald sie Branntwein zum unmittelbaren 1 1 Laden oder r. Braden. in den dazu gehörigen Räumlichkeiten abgeben. 5 8— 1 Betreffend: Die Remuneration der Feldschützen pro 1888/89. Friedberg den 1. November 1889. 1 Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. 1 ee Wir haben von dem uns zur Belohnung des Feldpolizeipersonals zur Verfügung gestellten Betrag unter Berücksichtigung der Dienst⸗ Ei Nach Mittheilung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz ist vielfach über die sittlichen Nachtheile geklagt e ee ee welche durch den Ausschank von Branntwein zum unmittelbaren Genuß durch die Kleinhändler mit Branntwein hervorgerufen werden. m. dub n 900 solchen gewerblichen Zuwiderhandlungen der Kleinverkäufer von Branntwein entgegenzuwirken, beauftragen wir Sie, das Aufsichtspersonal dahin 9 zu belehren, daß, wie sich auch aus dem Inhalt des Ausschreibens Großherzoglichen Ministeriums vom 28. Juni 1886, 9. Juni 1887 und des 3 pb Amtsblattes Nr. 6 von 1888 ergibt, jeder gewerbliche Verkauf von Branntwein zum unmittelbaren Genuß polizeiliche Erlaubniß in 1 f 0 lle Gemäßheit des§. 33 der Gewerbe-Ordnung erfordert, und daß daher gegen Diejenigen, welche nur die Erlaubniß zum Kleinhandel mit Brannt⸗ n eg 1 119117 Abe ee fe ue paß bn IU führung und Würdigkeit, des Dienstalters und der Gehaltsverhältnisse der Feldschützen, sowie der von denselben erstatteten Anzeigen die nach— 1 stehend näher bezeichneten Remunerationen bewilligt. f. ö ub Sie wollen die betr. Feldschützen hiervon in Kenntniß setzen und sie bedeuten, daß die Beträge gegen von Ihnen beglaubigte Quittung 1 auf halbem Bogen Dienstags bei unserem Kreiskasserechner in Empfang genommen werden können. 1 1 M. M. M. 5 M. Assenheim, Wilhem Maul 45 Gambach, Konrad Melcher II. 40 Nleder⸗Eschbach, Konrad Kester 20 Pohl Göns, Anton Langsdorff VIII. 35 X Bad⸗Nauheim, Wilhelm Stamm 45 Griedel, Andreas Sauer 40 Nieder-Florstadt, Heinrich Ludwig Hübner 50 Reichelsheim, Johannes Müller 5 105110 0 ue 5 Friedr. Wilh. Sprengel II. 30 Groß-Karben, Johannes Eberhard 40 15 Christoph Wilh. Wiltheis 25 1 Wilhelm Vogt IV. 5 1 Bauernheim, Heinrich Philipp Walther 15 0 Philipp Kammer 20 Nieder⸗Mörlen, Johannes Weil J. 50 Rendel, Georg Beck 70 6 9100 Beienhetm, Kaspar Jung 20 Harheim, Johann Georg Bockenheimer 5 Nieder-Rosbach, Peter Weidmann 30 Rockenberg, Johannes Weil IV. 35 5 Bodenrod, Johannes Hofmann VII. 15 Heldenbergen, Georg Grix IV. 5 Nieder-Weisel, Jakob Sehrt 15 5 Jakob Anselm III. 35 üùB N Vönstadt, Martin Jung 25 1 Heinrich Neumann 5 5 Jakob Reuttr 50 Robheim, Philtpp Raab 20 7 Wilhelm Dörr 10[Hoch-⸗Weisel, Heinrich Becker II. 45 Nieder⸗Wöllstadt, Konr. Helin, Mohr—„ Phillipp Walter 20 N Bruchenbrücken, Johs. Andreas Graf 205 1 Johannes Diehl XIII. 25 5 Jakob Oertel II. 40 Rödgen, Johannes Stock 20 1 1 Jakob Kniß IV. 10 Ilbenstadt, Johannes Groß II. 15 Ober Erlenbach, Peter Werner III. 5 Schwalheim, Konrad Hofmann 35 lg Ins lf 910 Büdesheim, Heinrich Haas 75 7 Quirinus Lotz 5 55 Kaspar Baier 15 Södel, Konrad Wagner 50. 5 15 Heinrich Busch— Kaichen, Wilhelm Strauch 15 Ober⸗Eschbach, Karl Wächters häuser I. 30„ Wilhelm Diehl II. 20 Burg⸗Gräfenrode, Jakob Fritz 60 Kirch⸗Göns, Konrad Schepp VI. 40 Ober⸗Florstadt, Wilhelm Hirsch 25 Staden, Johannes Reitz 5 I 5 5 Konrad Haag 45 Klein⸗Karben, Philipp Sonntag 60 Ober-Mörlen, Peter Rühl II. 60 Stammheim, Phtlipp Heppner 30 Butzbach, Johs. Heinrich Berner 75 Kloppenheim, Anton Schmitt 40 5 Jakob Morschel V. 50 Steinfurth, Wilhelm Volp 40 175 5 Andreas Düringer 75 Langenhain m. Ziegenberg, Jak. Werner III. 45 1 Martin Burk III. 10 Trats⸗Münzenberg, Reinhard Hofmann 35, ani ur Dorheim, Philipp Zerb J. 20 1„ Georg Will 30Ober-Rosbach, Georg Heinrich Launhardt 70 Vilbel, Wilhelm Marburger II. 70 fe 70 „ Georg Warbus— Maibach, Johannes Möser VI. 15 Ober⸗Wöllstadt, Martin Brauburger 35“„ Georg Gilbert 40 U Dorn-Assenhelm, Friedrich Geck 20 Massenheim, Jokob Rohrbach III. Ockstadt m. Straßheim, Ihs. Gröninger X. 25„ Wilhelm Seybold IV. 40 ö U 1 Fauerbach b. Fr., Heinrich Scheuermann 20 Melbach, Philipp Jöckel 25 5 Johs. Dienst V. 25 Wickstadt, Franz Brauburger I Fauerbach v. d. H., Joh. Peter Dieter II. 400„ Adam Ziegler 10 Okarben, Heinrich Hofmann 45 Wisselsheim, Heinrich Berg— Sl ze Friedberg, Johannes Kopp 40 Münster, Jakob Dilges 10 Oppershofen, Kaspar Graubert 60 Wölfersheim, Ludwig Leonhard 30 luhnp ng anch u. 3 Heinrich Tönges 80 Münzenberg, Heinrich Weil III. 55 Ossenheim, Georg Knies 10 5 Heinrich Aledter III. 60. Gambach, Johann Jakob Buß VI. 50 Nieder-Erlenbach, Wilhelm Kreutz 40 Ostheim, Philipp Salzmann 30 Wohnbach, Karl Sack J. 30 10 Jul 14 7 Die nachstehend verzeichneten Feldschützen konnten ihres geringen Dienstalters wegen bei der diesjährigen Verteilung noch keine Berück- 1 sichtigung finden. Ppqung Dortelweil, Johann Heinrich Schäfer II. Harhelm, Jakob Schäfer VI. Klein-Karben, Jakob Michel Schneider. Petterweil, Gottfried Jann III. 1 5 Jakob Balzer. Heldenbergen, Georg Blumenthal. Nieder⸗Eschbach, Chr. Bender II. Weckesheim, Konrad Schönwolf. 1 ö 0 Friedberg, Georg Ruths. Holzhausen, Jakob Hinkel. Ockstadt mit Straßheim, Heinrich Dienst III. g 5 Heinrich Lebeau. Kaichen, Johann Jakob Beier. Okarben, Konrad Fink. 5 n Zugleich haben wir Gelegenheit genommen, folgenden Feldschützen für ihre pflichttreue, gewissenhafte und unparteiische Dienstführung 13 geg unser besonderes Lob auszusprechen. ae Jubgnh —* 4 7 Assenheim, Wilhelm Maul. Gambach, Johann Jakob Buß VI. Ober-Rosbach, Georg⸗Heinrich Launhardt. Trais-Münzenb Rei d H ö Aohuhogz Bad⸗Nauheim, Wilhelm Stamm. Grtedel, Andreas Sauer. Ober⸗Wöllstadt, Martin Brauburger. Vilbel, Wülhehn Marburger 11 2a lags 45 Friedr. Wilh. Sprengel II. Hoch-Weisel, Heinrich Becker II. Ockstadt mit Straßheim, Heinrich Dienst III. Wölfersheim, Heinrich Aledter 11I 1 b Büdesheim, Heinrich Haas. Klein⸗Karben, Jakob Michel Schneider. Okarben, Heinrich Hofmann. Wohnbach, Karl Sack 1 5 ö 6 Butzbach, Johann Heinrich Berner. Kloppenheim, Anton Schmitt. Ostheim, Philipp Salzmann. I 7 5 1 Ul 5 Andreas Düringer. Langenhain mit Ziegenberg, Jak, Werner III. Schwalheim, Konrad Hofmann 1 1 Fauerbach v. d. H., Joh. Pet. Dieter II. 5 50 Georg Will. Steinfurth, Wilhelm Volp,. 1 1 8 Dr. Braden. ö mühe . 1 bun Au 5150 Bekanntmachung. 1 2 2 1 ius zi 110 Wetterauer Obstbauverein. eg f . Mit den Herren Baumschulbesitzern E. Lüttich in Oberursel und Gebr. Siesmayer in Bockenheim wurde ein Vertrag auf Lieferung von- Obst⸗ ö 15 hen bäumen für Mitglieder des Obstbauvereins zum Ausnahmspreise von 1.20 M. abgeschlossen. Dieser Preis gilt nur für dieses Jahr und ist dafür dur ie. J. Qualität zu liefern. Für später wird ein Vertrag in anderer Form noch dem Ausschuß des Obstbauvereins zur Genehmigung unterbreitet werden 0 22 Die Mitglieder, welche von dieser Begünstigung, welche sehr anerkennenswerth ist, da sonst die Bäume im Einzelverkauf 1.60, per% Punt 100 Stück 1.40 kosten, Gebrauch machen wollen, werden ersucht, die gewünschte Anzahl mit Angabe der Sorten beim Geschäftsführer des maß ung Vereins anzumelden. Die Bäume werden frei Friedberg geliefert, sobald 200 Stück zusammen sind. Bedingung ist Bezahlung innerhalb 8 Tagen deut nach Empfang der Bäume, frei Lieferungsort. Wenn die Obmänner der Ortsvereine den Bezug und die Absendung des Betrages für die Mitglieder n. in die Hand nehmen, wird für den einzelnen dieser Bezug billig und einfach. Andere leistungsfähige Baumschulen sind bisher unter diesen Adee Bedingungen noch nicht mit dem Obstbauverein in Verbindung getreten. a 9 9. 1 0 5 Der t, J Der Sekretair des Vereins: a ag vun Dr. Braden. Dr. H. von Peter. 1 39 0 055. ang 1 10 6 ö Asgusg n ub a eig U 0 0 Tat 010 Wag e ae Jen ng 9 uu ! 5 * Nhe aug 0 N — f Ahn z 1 add p an egg i N leg — g n 18 ene W da g Funippg Tub ie U 10 a0 5b u un gon uuung g. Slunpzog u une u U ef 350 aua U 1 Hulp ue dan ab J n e Muss ae O nog vj duch : ahn bc 0 pon geg G= V Men ane Iquoba uugs ge moguggs dumm ö ae 100 00 8 10 fa 1 race 15 b e nc K 0 100 ab. noßt 1 gung e ba 155 — der betheiligten Grund ⸗Eigenthümer auf Mittwoch den 27. l. Mts., Vormittags von 10 bis 12 Uhr, in das Rathhaus zu Bönstadt 1 — 4 Betreffend: Gemeinschaftlicher Bezug von Obstbäumen. Friedberg den 9. November 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Vorstehende Bekanntmachung des Wetterauer Obstbauvereins wollen Sie in Ihren resp. Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen, etwaige bei Ihnen erfolgende Anmeldungen in Empfang nehmen und solche baldigst hierher gelangen lassen. Dr. Braden. Betreffend: Die Einsendung der Todeszeugnisse und Sterbefallszählkarten von September und Oetober 1889. Friedberg den 11. November 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großhexzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit obiger Einsendung noch im Rückstande nd? wollen dieselbe unfehlbar binnen 3 Tagen an Groß⸗ herzogliches Kreisgesundsamt Friedberg bewirken. Dr. Braden. Winterkursus der Ackerbauschule zu Friedberg. Der Kursus an der Ackerbauschule hat am 4. November begonnen. In Anbetracht dessen, daß in der ersten Woche der Unterricht noch nicht regelmäßig durchgeführt werden konnte, da durch die für die Dauer des Winterhalbjahres erfolgte Beurlaubung des Leiters der Schule, Herrn Dr. Tobisch, eine Veränderung im Lehrpersonal nothwendig wurde, sollen noch für den Lauf dieser Woche Aufnahmen ausnahmsweise ge⸗ stattet sein. Auch stehen noch 2 Stipendien für unbemittelte Schüler zur Verfügung. Anmeldungen nimmt schriftlich oder mündlich Herr Landwirth— schaftslehrer Dr. v. Peter, der für die Dauer dieses Kursus mit der Leitung der Schule beauftragt wurde, entgegen. Zur Vertretung im Unter— richt wurde Herr Landwirthschaftslehrer J. Engel aus Niederlinksweiler bei St. Wendel, bisher Landwirthschaftslehrer in Dortmund, berufen. An Stelle des bisherigen 3. Lehrers C. Strauch trat Lehrer L. Felsing. Der Aufsichtsrath der Ackerbauschule. 5. 6 f Friedberg den 11. November 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden zur Kenntniß bringen und sich um weitere Anmeldung von Schülern Dr. Braden. bemühen. Betreffend: Die Verpflegung der Dienstboten in Krankheitsfällen. B 1 k anntma ch un 9. Auf Grund des Artikels 8 der Landgemeinde-Ordnung vom 15. Juni 1874, sowie des Artikel 48 I 3 des Gesetzes, betreffend die innere Verwaltung und die Vertretung der Kreise und der Provinzen ist durch Beschluß des Gemeinderaths der Stadt Friedberg vom 23. Sep⸗ tember 1889, nach Anhörung des Kreisausschusses und mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 8. November 1889, das nachstehende Ortsstatut erlassen worden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Friedberg den 9. November 1889. Dr. Braden. §. 1. Beitrittspflichtige. Alle hier im Dienstbotenverhältniß stehenden Per⸗ Für die Dauer der Ver l pflegung im Krankenhaus erlischt die Beitragspflicht sonen, männlichen und welblichen Geschlechts, sind verpflichtet, zur Deckung des nicht, so lange der Kranke im Dienstverhältniß steht. g N§. 6. Leiflungen der Anstalt. Die Versicherten haben: dieses Statuts im Voraus an den städtischen Spitalfonds zu entrichten. Aufwandes für ihre Verpflegung im Falle einer Erkrankung Beiträge nach§. 5 1) im Falle ihrer Erkrankung auf die Dauer von 13 Wochen Anspruch auf: §. 2. Befreiung. Befreit von dieser Verpflichtung sind Diejenigen, welche a. freie Verpflegung im städtischen Krankenhaus in einem gewöhnlichen der Großherzoglichen Bürgermeisterei den Nachweis erbringen, daß sie in der Orts- Krankenzimmer, krankenkasse versichert sind, oder daß ihre Verpflegung in Krankheitsfällen auf die b. unentgeltliche Verabfolgung der von einem der hiesigen Aerzte verord— Dauer von dreizehn Wochen in anderer der Großherzoglichen Bürgermeisterei genügend neten Arzneien und Verbandstoffe, erscheinender Weise sicher gestellt ist. 2) im Falle des Todes, bei vollständiger Mittellosigkeit der Angehörigen, §. 3. Einzahlung der Beiträge. Zur Einzahlung der Beiträge an die[ Anspruch auf anständige Beerdigung. Kasse des Spitalfonds sind die Dienstherrschaften verpflichtet. Die geschehene Bei—§. 7. Scheidet ein Dienstbote aus seinem Dienstverhältniß aus, so erlischt tragszahlung wird auf Quittungsbogen, welcher zugleich als Berechtigungsschein zur[die Versicherung. Der Dienstherr ist jedoch berechtigt, die Qulttung, wenn die Benutzung der Krankenanstalt für die Versicherten dient, bescheintgt. darin bezahlte Versicherungszeit noch nicht abgelaufen ist, auf den Nachfolger im Die Beiträge werden von dem Kassendiener erhoben. Für solche Beiträge,[ Dienste umschreiben zu lassen, und ist verpflichtet, der aus dem Dienst tretenden welche bel dieser Erhebung rückständig bleiben, gilt die Anforderung als Mahnung versicherten Person den entsprechenden Theil des Versicherungsbeitrags zurückzugeben, im Sinne der Exeutionsordnung vom 20. Mai 1833 und es sindet das Beitreibungs: sowelt er von der letzteren selbst aufgebracht worden ist. verfahren der letzteren auf dieselben Anwendung.§. 8. Sterben der Anstalt angehörige Personen im Krankenhaus ohne An— §. 4. Die Dienstherrschaften sind berechtigt, die einbezahlten Beiträge, sofern gehörige zu hinterlassen, welche für die Beerdigung Sorge tragen, so fallen die in sie dieselben nicht selbst übernehmen wollen, den bei ihnen in Dienst stehenden Ver-[das Krankenhaus mitgebrachten Effeeten dieser Personen dem städtischen Spital⸗ pflichteten an den Lohnzahlungen in Abzug zu bringen. fonds anheim. 5 §. 5. Die Beiträge betragen monatlich für männliche Dienstboten 60 Pf.,§. 9. Vorstehendes Regulativ tritt mit dem 9. November 1889 in Kraft. für weibliche Dienstboten 40 Pf. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Bönstadt, II. Sache. Bekanntma chung. 8 Nachdem die Einleitung des rubre. Verfahrens beantragt, solches von der Großherzoglichen Oberen landwirthschaftlichen Behörde als zulässig erachtet und der Unterzeichnete zum Commissär der Leitung der Abstimmung ernannt worden ist, so wird hiermit Tagfahrt zur Abstimmung anberaumt. Diejenigen betheiligten Grundbesitzer, welche in der anberaumten Abstimmungstagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevollmäch— tigte abstimmen, werden als für die Bereinigung stimmend angesehen. a Gleichzeitig fordere ich hiermit die außerhalb des Bereinigungs-Bezirkes wohnenden Ausmärker auf, zur Wahrung ihrer Interessen einen im Bereinigungs-Bezirk wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Verfahrens nicht mehr erfolgt. Friedberg den 7. November 1889. Der Vollzugs⸗Commissär: Dr. Wallau. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Melbach. Beka nntma ch ung. Freitag den 15. l. Mts. von 10 bis 12 Uhr Vormittags findet die Entgegennahme der Wünsche bezüglich der Zutheilung der neuen Planstücke vom II. Bereinigungsfeld, umfassend die Fluren 1 bis VII rubr. Gemarkung, durch den Unterzeichneten statt. Die Wünsche sind schriftlich einzureichen, und müssen die Bezeichnung nach Flur und Nr. der zusammenzulegenden Grundstücke ebenso die Unterschrift der Grundbesitzer enthalten. Friedberg den 10. November 1889. Der Vollzugs⸗Commissar. Dr. Wallau. Bekanntmachung. In Gemäßheit der Instruction vom 30. August 1887 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat October 1889 sich mit einem Aufschlage von fünf vom Hundert für den Centner berechnen wie folgt: Hafer M. 8.00, Heu M. 3.40, Stroh M. 4.10. Friedberg den 8. November 1889. eien, 1 Friedberg. r. Braden. ö Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Ernannt und verpflichtet wurde: Karl Burk V. von Ober-Mörlen als Wiesenvorstandsmitglied. Deutsches Reich. Verstaatlichung der Reichsbank, Abg. Büsingl der Reichsbank v. Dechend tritt den Ausfüh⸗ Darmstadt. P. Allendorf in Gießen namens der Nationalliberalen für die Beibehal rungen Gamp's entgegen. Der Reichstag ver⸗ wurde zum Gehülfen bei dem Kreisamte Gießen tung der bisberigen Organisation. Abg. Gampf weis schließlich das Bankgesetz an eine Commission ernannt. tritt für die Verstaatlichung ein, da die Reichs- von 14 Mitgliedern. Berlin, 8. Nov. Reichstag. Auf der bank dem Landwirth und kleinen Handwerker— 8. Nov. In der Budgetcommission wurde heutigen Tagesordnung steht das Bankgesetz. bezüglich Creditgebung nicht genügend entgegen- der Etat des Auswärtigen Amts verhandelt und Abg. Graf Stolberg⸗ Wernigerode erklärte sich komme; er könne der Vorlage eventuell nur fürdie Forderungen für die Schutztruppe und die namens der Mehrheit der Conservativen für die eine fünfjährige Frist zustimmen. Der Präsident] Bergbehörde für Südwest-Afrika unverändert ö 1 —— Aale 0 waz 4 0 Bureaus aus Sansibar vom 7. d. M. wurde in Port Durnford an der Somaliküste nördlich won Witu die deutsche Flagge gehißt. Wie der 2Voss. Ztg.“ aus London gemeldet wird, begab sich Hauptmann Wißmann gestern mit einer größeren Truppenmacht, begleitet von den deut— schhen Kriegsschiffen„Carola“,„Sperber“ und „Schwalbe“, nach Saadani; heute wird er den Platz angreifen. ang— 9. Nov. Der Reichskanzler erhielt heute ue 91 das nachstehende Telegramm des Kaisers aus nag un 150 Corfu: Vorzügliche Fahrt von Stambul bis noch u hierher, Wetter prachtvoll, Farbeneffect und Be— leuchtungen an Laud und auf See in ungekannter Schönheit gesehen. Klarheit gestern so stark, daß sämmtliche drei Spitzen und das dazwischen— gung liegende Festland des Peloponnes auf einmal 0 ee 150 10 un II log pg 7 bosig bug eee 192119 ebundmpng 1 pu eee dul d unbeheg n pipe bin sg Eng due bung vpe 5% 9 8 og ug ur eee J eu eg e F 5 9 i e ehen Anndg vg zul uf 10 we e ee ddp N urg 13g bungnueg b qm bunfhokebon upp 950 I kn. ae dune ugs tpg udg une un eee Wogen zig 2 u 9 100 1 geduunsß ep unen Ang 18 n 81 uso 90 u 6891 baun una pan 100 laß 0 105 zuhug zu übersehen, was sonst noch nie der Fall. Alle wohl. Wilhelm. — Der Ausschuß des Emin Pascha-Comités hat nach dem Fr. J. über das Schicksal des Dr. Peters aus Sansibar folgende Nachricht erhalten: Eine Depesche der Firma Hansing und Comp. lautet: Gerüchte besagen, die Colonne sei von Somalis versprengt, zwei Europäer seien todt, einer verwundet. Die Nachricht kann wahr sein, wird aber von den Deutschen in Lamu nicht geglaubt. Clemens Denhardt telegraphirt von Sansibar: Akida von Kau meldete: Die Massai Expedition ist vernichtet; ein Deutscher ist verwundet gerettet. Ich glaube dies nicht. Dresden. Die neue Landtagssession wird am 13. Nov. durch den König eröffnet werden. München, 8. Nov. Die Abgeordneten— kammer nahm den Centrumsantrag betreffs des Placetums und der Altkatholiken mit 81 gegen 78 Stimmen an. Daller namens der Rechten verlas eine Erklärung, welche dahin geht, daß ie den geleisteten Verfassungseid so ausgedehnt wie der Minister von Lutz denselben interpretirte, nicht anerkennen, daß sie ferner gegenüber der Erklärung des Ministers die entsprechende Haltung bei der Berathung des Cultusbudget einnehmen werde. 4 Ausland. ö Oesterreich-Ungarn. Wien, 8. Nov. Graf Kalnoky ist aus Friedrichs ruh zurückgekehrt. — Die Begegnung Kaiser Wilhelms mit Raiser' Franz Josef wird dem Vernehmen nach am 14. Nov. stattfinden und zwei Stunden dauern, während welcher im Innsbrucker Bahn— hof gespeist wird. 1 8 ic Graf Herbert Bismarck ist um 2 Uhr hier eingetroffen und von dem deutschen 0 1 übrigen stieg im Botschaftspalais ab und fuhr um 3 Uhr am Ministerium des Aeußern vor, um dem Grafen Kalnoky einen längeren Besuch abzustatten. Hierauf besuchte Bismarck den Sectionschef Szögyenyi. Am Abend fand auf der deutschen Botschaft zu Ehren Bismarcks ein Diner statt, welchem auch Graf Kalnoky und Baron Szögyenyt beiwohnten. Graf Bismarck ist sodann Abends neun Uhr mit dem Courierzug nach Berlin abgereist. Pest, 8. Nov. Graf Herbert Bismarck lehnte die Gastfreundschaft des deutschen Generalconsuls ab und nahm Wohnung im„Hotel Hungaria“. Einer Einladung des Generalconsuls zum Früh— stück leistete er jedoch Folge. Nachmittags machte er dem Ministerpräsidenten Tisza einen halb— stündigen Besuch und besuchte den Minister Fejervary, den Grafen Julius Andrassy und den Corpscommandanten Grafen Pejacsevich. Belgien. Brüssel. Portugal wird auf der dahier abzuhaltenden Afrika-Conferenz die Schlie— ßung sämmtlicher Sklavenmärkte beantragen. Frankreich. Paris, 9. Nov. Der Minister— rath beschloß die vom Marineminister Krantz nachgesuchte Entlassung anzunehmen. — Die Boulaugisten bereiten eine Kund— gebung für Dienstag auf dem Concordienplatz vor, gelegentlich der Kammer-Eröffnung. Fünf Delegirte des Wahlcomitées von Montmartre werden den Eintritt in die Kammer verlangen, um dem Präsidenten einen Protest gegen die Proclamation Joffrin's als Deputirten zu über⸗ reichen. Großbritannien. London, 8. Nov. Cardinal Manning, der Lordmayor und der Deputirte Buxton empfehlen dringend in einem Schreiben an die Lichterschiffs-Firmen, die Forde— rungen der Arbeiter anzunehmen. Daraufhin beschloß das Comité der Arbeiter, die Ausfüh— rung des gestrigen Beschlusses, Barken von unnach— giebigen Firmen weder zu befrachten noch zu entfrachten, um 48 Stunden zu verschieben, und die Antwort der Inhaber abzuwarten, welche voraussichtlich günstig sein wird. 9. Nov. Die Verfrachter beschlossen heute, die Forderungen der Arbeiter zu bewilligen. Italien. Mailand. Kaiser Wilhelm trifft am 12. Nov. in Monza ein, begleitet vom Chef des Ci— vilcabinets von Lucanus und dem Chef des Mili— tärcabinets Generallientenant von Hahnke, und wird daselbst an der Jagd theilnehmen. Der Kaiser reist am 14. Nov. nach Verona weiter, woselbst er mit der Kaiserin zusammentrifft, und wird dann die Reise über den Brenner fortgesetzt. Die Herzöge von Aosta und von Genua werden bei dem Eintreffen des Kaisers in Monza an— wesend sein. Griechenland. Athen. Der Großfürst— Thronfolger von Rußland wird seinen hiesigen Aufenthalt bis zum 17. November ausdehnen. Serbien. Belgrad, 8. Nov. Die Skup⸗ schtina nahm das Gesetz, wodurch das Budgetjahr mit dem Kalenderjahr in Uebereinstimmung ge— bracht wird, an. Dasselbe tritt mit Neujahr 1890 in Kraft.— König Milan trifft Sonntag Abend hier ein. Afrika. Sansibar, 9. Nov. Reichscom— missär Wißmann besetze Saadant, woselbst sich wieder arabische Sklavenhändler niedergelassen haben, nach kurzem Widerstande. Aden, 9. Nov. Die„Agenzia Stefanie“ meldet: Nachrichten aus Schoah zufolge über— fielen die Derwische Gondar und machten die kleine Besatzung nieder. Der Negus, hiervon in Kenntniß gesetzt, lieferte den Derwischen eine Schlacht, in der die letzteren vollständig geschla— gen wurden. Drei Häuptlinge wurden getödtet. Amerika. New- Pork. Der Sansibarer Correspondent des„Newyork-Herald“ bildet im Auftrage des„Herald“ eine Expedition, welche, begleitet von einer Schutztruppe, Stanley und Emin Pascha Chinin, Tabak, Thee und andere Lebensmittel zuführen soll. Aus Stadt und Land. — Mainz, 7. Nov. Eine Wittwe von hier wurde gestern von der hiesigen Strafkammer zu 15 Monaten Zuchthaus verurtheilt, weil sie ihre erst 15 Jahre alte Tochter um Sündenlohn verkuppelte. Ihre große Armuth kam der widernatürlichen Mutter bei der Strafbemessung als Milderungsgrund zugute. Allerlei. Cassel, 9. Nov. Gestern Abend ist bei Malsfeld ein südwärts fahrender Personenzug durch Entgleisung verunglückt. Passagiere sollen nicht verletzt, sondern nur ein Schaden an Material und eine Verkehrsstörung ent⸗ standen sein. Lübeck, 8. Nov. Der Personenzug Oleschendorf⸗ Ahrensbök wurde durch zwei auf dem Geleise stehende Männer zu halten gezwungen. Der die Leute wegwetsende Bahnmeister wurde von denselben bedroht. Die in Ahrens— bök statlonirten Gensdarmen wurden requlrirt und mußten die beiden Patrone mit Waffengewalt festnehmen. Verona. Aus Oberitalten werden neue große Ueber— schwemmungen gemeldet. Die betroffenen Gegenden haben schwer gelitten. Rom, 8. Nov. Ein Cyklon zerstörte in Glardint (Sieilien) Häuser in einer Ausdehnung von 1000 Meter Länge. Es ist kein Menschenverlust zu beklagen. Rom, 9. Nov. Bei Vigliano hat eine Räuberbande einen Eisenbahnzug überfallen, der eine Geldsendung von 14 Millionen enthielt. Die Banditen wurden zurückge⸗ schlagen. für Herren- und Knaben⸗Kleide Kammgarn We Wolle, nadelfertig,. 140 em breit, à Mark 4.75 per Meter, versenden direkt an Private in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrei in's Haus Buxkin-Fabrik⸗ Depot Oettinger& Co., Fraukfurt a. M. Muster unserer reichhaltigen Collektionen bereitwilligst franeo. 2960 Bekanntmachung. In das Genossenschaftsregister des unterzeichneten Gerichts ist eingetragen, daß der Spar- und Creditverein zu Nieder Mörlen e. G. laut Beschluß der stimmfähig dersammelten Generversammlung vom 27. October 1889 ö und die sämmtlichen Vorstandsmitglieder: 5 1. Bürgermeister Kremer, j 2. Peter Jacob Möbs III., 3. Rudolf Schaupp und 4. Heinrich Möbs VI. bon Nieder Mörlen als Liquidatoren bestellt hat. Bad Nauheim den 7. November 1889. 5 Großherzogliches 8 Bad⸗Nauheim. auer. N 4072 Schũ tz. 1 N Arbeits⸗ Vergebung. Die in rubr. Betreff vorkommenden Erdarbeiten, zberanschlagt zu 2500 Mark, sollen Mittwoch den 13. I. Mts. an Ort und Stelle unter den daselbst bekannz werdenden Bedingungen öffentlich vergeben werden. Die Zusammenkunft zur Versteigerung ist Mittags Uhr bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Melbach. den 8. November 1889. Friedberg den Der Feldberelnigungsgeometer. Müller. raturen C. Kalbfleisch. — 8 8— Schirm⸗Repa 1 Güter-Verpachtung. Freitag den 15. November, Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause einige den Ver. Armenfonds zu Friedberg gehörende, am 22. Februar 1890 leihfällig werdende Güterstücke auf weitere 12 Jahre verpachtet werden. Gemarkung Wissels heim: Flur II Nr. 3= 3056 qm Acker im Kirchfeld. Gemarkung Rödgen: Flur J Nr. 31= 1495 qm Acker am steinern Haus. Gemarkung Friedberg: von Flur IV Nr. 35, 3 Abtheilungen, Grab- und Gras- stück in der Vorstadt zum Garten(sog. Morell's Garten). Friedberg den 11. November 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 4088 Steinhäußer. + 2* Berolina-Säemaschine, deutsches Reichspatent, neueste und beste aller bekannten Säemaschinen. Nur zu beziehen von Moritz Weil jun. in Fraukfurt a. M. 200 Stück in einer Saison fabrizirt. Müllerdenkmal. Photographische Ansichten sind zu haben bei 3036 4089 L. Schmidt. Pehbesätze und Reparaturen 4074 billigst bei Fritz Sehmidt. Reise-, Wasch- und Handkürbe 4079 billgs bei Carl Damm, Lsagasse. . Winterschuhe& Stiefel empfiehlt in grüßter Autzwahl und bekannt guten Quali⸗ täten zu außerordentlich billigen Preisen. 4085 Heinrien Diehl, Usagasse. 4083 4. 3. At. Goar, Antiquarlat, Frankfurt a. Main. Ankauf alter Bücher und Kupfer⸗ stiche.(3180). 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Nobember f hiesiges Rathhaus und zwar vorerst die Vertreter der Gemeinden auf Vormittags 9 Uhr und die übrigen Mitglieder auf 10 Uhr zu einer außerordentlichen Gene ralversammlung ergebenst eingeladen. Auf der Tagesordnung steht: 1. Die Festsetzung des Zinsfußes von 1890 an, 2. die Erwerbung eines eigenen Hauses für das Mathildenstift. Sollte einer der Herren Bürgermeister am Erscheinen verhindert sein, so wird er gebeten, sich durch seinen Beigeordneten, oder in dessen Verhinderung durch ein Gemeinderathsmitglied vertreten zu lassen. Vilbel am 9. November 1889. Der Director des Mathildenstifts.: Gtrüutette Shelf he 4087 empfiehlt J. A. Windecker Agent Gesuch. 5 Eine alte deutsche Feuerbersicherungs⸗Gesellschaft sucht tüchtige Agenten unter günstigen Bedingungen. Offerten bittet man an die Exped. des Anz. unter H. B. zu richten. 4071 Kieler Sptotten 4016 empfiehlt Bernbeck. 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