Dienstag den 17. September. M 110. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. nnoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., f N. lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., 1 auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 10.— 1 [Zetreffend: Die im Artikel 33 des Volksschulgesetzes 1 Die Großherzogliche Kreis 9 Diejenigen Lehrer und Schulvicare an u geuaisen bah, n der Darmstädter Zeitung let. 4 wohl 4 ein. Aleilen Zur Baba 5 ihfst il. 50 Montag den 11 wozu ich fun A. Sgult An 7 h fest 1 aß die m 1 ag den 16 d% zmusik anzutreffen e Tountad 9 In der Zeit vom 17. September bis In der Zeit vom 17. September bis 9 2 7 ih fes der allgemeine Meliorationsplan nebst Erläuterung Großherzoglichen Bürgermeisterei Dortelweil zu Jed elm. den 16. d. Mi fe Kirchweshe Tongeh finden statt Don nerstag den 3. Oktober, daß die . 1 Georg gel tauchen, Kin 1 1 ickchen bein eim, neben der d, schule soll Bauhandwerkern, Metall⸗Arbeitern Gelegenheit bieten, sich von Plänen zu erwerben; auch zur aufsehern u. s. w. soll dieselbe dienen. helm Ferloel Auth allen Fab, M. 1.30, ertheilt. Steinmetzen, Zimmerleute, kateure und Becorationsmaler, Ziegler und Töpfer, Gürtler, Spengler Installateure, macher ze. Stabilitäts- und Festigkeitsberechnungen; zeichnen für die betreffenden Gewerbe; Bautheilen, Gebäuden, Maschinen und Werkzeugen,; won einfachen Maschinen; kunstgewerbliches Zeichnen Algebra; Geometrie; Feldmeßkunst, einschließlich gewerbliche Buchführung; Bauführung; anschlägen; Grundlehren der Physik und Mechanik; Holz. Die neu erbauten Unterrichtslokale befinden sich und geeignet benutzt werden können. Die ... ͤ—s+ꝓVꝗ⅔hrt! ß Personen, bezüglich deren Aufenthalts Unerledigte frühere Ausschreiden. ich in Erinnerung. Erledigung. Friedberg den 11. September 1889. Nr. 253 I. Blatt vom 12. d. Mts.) erschienene J statt und die Examinanden haben ihre Gesuche um Zulassung zu ber allgemeine Meliorationsplan nebst Erläuterungs Broßherzoglichen Bürgermeisterei Kloppenheim zu 1 inden statt Mittwoch den 2. Oktober, Vormittags von Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Friedberg, den 14. September 1889. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Dortelweil. 1 Auszug aus dem Programm der La 5 Am 14. November 1889 beginnt der vlerzehnte Cursus der Landes⸗Baugewerk⸗ schule und schließt in der Mitte des Monats März 1890. Maschinen und Mühlenbauern, die für einen selbstständigen Gewerbebetrieb 1) F erforderlichen Kenntnisse und die nothwendigen Fertigkeiten im Ausbildung von Werkmeistern, Parlieren, Bau- Der Unterricht wird während der bezeichneten Monate an allen Werktagen, Vormittags von 8—12 und Nachmittags von 1—6 Uhr, Die Schule umfaßt drei Abthetlungen; zwei für Dachdecker, Schreiner, Glaser, Tüncher, Pflästerer ꝛc.); Mechaniker, Maschinen- und Mühlenbauer, Pumpen- Gegenstände des Unterrichts sind: Freihand- und geometrisches Zeichnen; darstellende Geometrie; Schatten⸗Construetionen; Perspeetive; Elemente der Maschinen-Construetionen; Fach⸗ Aufnahme und zeichnerische Darstellung von Entwerfen von Bauanlagen und — Ferner: technisches Rechnen; Trigonometrie und Planzelchnen; Matertalienkunde, Aufstellung von Kostenvor⸗ Modelliren in Thon, Wachs und Neckarstraße Nr. 3 in Darmstadt, unfern von den Bureaulokalitäten, der Bibliothek und der technischen Mustersammlung des Landesgewerbvereins, so daß die letzteren Sammlungen von den Schülern besucht Schüler nehmen Wohnung und Kost in Auskunft begehrt wird: Masebach, Justus, Dienstknecht, Mein unterm 6. Russensteinbrenner, unbekannt woher, erlassenes Mein gegen Friedrich Doutiné von Glü Amtlicher Theil. vorgesehene erweiterte Prüfung. „Schulcommission Friedberg an die Ihren Schulen, welche sich der betreffenden Bekanntmachung aufmerksam machen. Friedberg den 14. September 1889. Schulvorstände des Kreises. Prüfung zu unterziehen beabsichtigen, wollen Sie Darnach findet derselben mit den vorge— ber d. J. bei uns zur berichtlichen Vorlage an höhere Stelle einzureichen. Bekanntmachung. etreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Kloppenheim, III. Sache. J. October l. J. liegen die Jedermanns Einsicht offen. 10 bis 12 Uhr, Bekanntmachung. 1. October l. Is. liegen die Arbeiten des 1. Die Landes-Baugewerk⸗ Mechanikern und anderen Zeichnen und Entwerfen Bauhandwerker(Maurer, Anstreicher, Stuk⸗ eine für Schlosser, metrischen Zeichnen, Bauconstructions lehre; ganze Unterrichtszeit 40 Anmeldungen. August 1889 gegen Wilhelm Langner, sbericht und Protocoll über die stattgehabte Prüfung ermanns Einsicht offen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Vormittags von 10 bis 12 Uhr, wozu ich die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Friedberg, den 14. September 1889. ckstadt erlassenes Ausschreiben nehme ich als durch Dr. Braden. Arbeiten des I. Abschnittes des rubricirten Verfahrens, nämlich: bericht und Protokoll über die stattgehabte Prüfung des Planes auf dem Amtszimmer der Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen gegen diese Arbeiten wozu ich die Betheiligten unter dem Hinweise einlade, Der Vollzugs⸗Commissär: Dr. Wallau. Abschnittes des rubricirten Verfahrens, nämlich: des Planes auf dem Amtszimmer der Einwendungen gegen diese Arbeiten Betheiligten unter dem Hinweise einlade, Der Vollzugs⸗Commissär: Dr. Wallau. ndes⸗Baugewerkschule zu Darmstadt. Privathäusern der Stadt. Die Pensionsverhälknisse sind günstig. Auskunft auf An⸗ fragen ertheilt das Bureau des Landesgewerbvereins. Bedingungen zur Aufnahme sind: ür die untere Abtheilung der Bauhandwerker, der Metallarbeiter: Nachweis nischen Gewerbe und eines mindestens einjährigen fleißigen Besuchs einer Handwerker⸗ schule oder der Fortbildungsschule. Nur ka 2) Für die obere Abtheilung der Kentniß der niederen Arithmetik, einer angemessenen Fertigkeit im Freihand und geo⸗ sowie in der Lösung einfacher Die Bildung einer oberen Abtheilung für dem Kursus des Winters 1889 90 werden den Metallarbeitern, Kursus Theil genommen haben, beim Fachzeichnen angemessene Aufgaben gestellt werden, auch soll denselben in geeigneten Fächern ein besonderer Unterricht als Fortsetzung des im vorigen Kursus ertheilten gegeben werden. Mark und ist beim Beginn des Kursus voraus zu bezahlen. Anmeldungen zur Aufnahme haben längstens bis zum 31. Oktober l. J. bei der unter⸗ zeichneten Stelle schriftlich zu geschehen. handenen Zeichenplätze beschränkt und erfolgen der Regel nach in der Reihenfolge der Bei der Anmeldung ist anzugeben, theilungen der Schüler aufgenommen zu werden wünscht. machung sind von unterzeichneter Stelle zu beziehen. Darmstadt, den 12. August 1889. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landes gewerbverein. sowie für die Abtheilung einer mindestens einjährigen Beschäftigung in einem tech⸗ besonderen Fällen wird hiervon abgesehen. Bauhandwerker: Nachweis ausreichender Aufgaben der darstellenden Geometrie. Metallarbeiter ist im Werke. In welche an dem vorigen Das Schulgeld beträgt für die Die Aufnabmen sind durch die Zahl der vor⸗ in welche der oben genannten Ab⸗ Abdrücke dieser Bekannt⸗ Dr. Hesse. Sonne. unbekannt woher, zuletzt in Diensten zu Petterwell. Ausschreiben bringe Gendarm Steinbach in Friedberg erledigt zurück. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Dr. Fischer. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Amtsgerichtsdiener Za⸗ cheis in Schlitz wurde zum Gerichtsvollzieher in Altenstadt, der Wachtmeister Michel in Darm— stadt zum Gerichtsvollzieher in Schlitz ernannt. Berlin. Lieutenant Rodig vom Infanterie⸗ regiment Nr. 63 ist in den Dieust der Neu— guinea⸗Compagnie getreten und wird binnen Kurzem nach Kaiser Wilhelms-Land abreisen. — 14. Sept. In der heutigen Sitzung der Deutschen Colonialgesellschaft für Südwestafrika wurde die Mittheilung von der Antwort des Reichskanzlers auf die Eingabe um den Schutz des Reiches zur Ausübung der Geltendmachung ihrer Rechte und Interessen im Damaraland gemacht. Die Antwort besagt, es könne nicht die Aufgabe des Reiches sein und es liege auch außerhalb des Programms der deutschen Colo— nialpolitik, für die Herstellung staatlicher Ein⸗ richtungen unter uncivilisierten Völkerschaften einzutreten und mit Aufwendung militärischer Machtmittel den Widerstand der eingeborenen Häuptlinge gegen noch nicht fundirte Unternehm⸗ ungen von Reichsangehörigen in überseeischen Ländern zu bekämpfen, da im Bericht des Vor⸗ standes über das Geschaͤftsjahr 1888/89 mitge⸗ theilt wird, die bergmännischen Unternehmungen des südwestafrikanischen Goldsyndikats und der Deutsch⸗Afrikanischen Minengesellschaft seien im Fortgange gehemmt, weder die begonnenen Schürf— arbeiten würden weiter geführt, noch auch die Lagerstätten goldhaltigen Gesteins weiter be⸗ arbeitet. Hannover, 18. Sept. Die heutige Parade ist glänzend und großartig verlaufen. Schon seit der frühesten Morgenstunde herrschte das regste Treiben. Die Truppen rückten mit klingen⸗ dem Spiel, nachdem die Fahnen und Staudarten Wagen zusammenströmten. aus dem Residenzschlosse abgeholt waren, nach dem Paradefelde am Kronberge, wohin von allen Seiten Tausende, zu Fuß, zu Pferde und zu Das Kaiserpaar, die Prinzessin Albrecht, der Großfürst⸗Thronfolger von Rußland und die anderen Fürstlichkeiten begaben sich um 8 Uhr zu Wagen nach dem — PPP — Paradefeld, auf dem Wege von der Bevölkerung lebhaft begrüßt. Auf dem Wege zum Parade feld wurde der Kaiser bei der städtischen Brauerei, auf deren Hof ein prachtvolles Zelt errichtet war, von der Brauergilde, deren Mitglied der Kaiser als Besitzer des Residenzschlosses ist, ehr— furchtsvoll begrüßt. Der Kaiser nahm von dem Vorsteher der Brauergilde den mit einem alten Brauerspruch dargebotenen Ehrentrunk entgegen. Inzwischen erschien die Kaiserin zu Wagen und nahm den von dem Brauereidirector überreichten Blumenstrauß an. An der Grenze des Stadt gebietes erfolgte darauf die Begrüßung durch die Landgemeinden. Der Kaiser war bei der Parade in großer Gene ralsuntform, die Kaiserin zu Pferde, in weißem Reitkleid mit den Abzeichen und Farben der„Königin Kürassiere“. Prinz Albrecht command irte das ganze Corps, und führte das Regiment Nr. 73 und die beiden Braunschweiger Regimenter, der Großherzog von Oldenburg seine Regimenter, Prinz Balduin von Flandern das Dragonerregiment Nr. 16, Feldmarschall Georg von Sachsen das Ulanen— regiment Nr. 16, Graf Waldersee das Ulanen— regiment Nr. 13 vorbei. Bei der nach der Parade im Residenzschlosse stattgehabten Parade— tafel von 220 Gedecken führte der Kaiser die Prinzessin Albrecht, der Großfürst- Thronfolger die Kaiserin. Der Kaiser und die Kaiserin, sowie die übrigen Fürstlichkeiten wohnten Abends der Galavorstellung in dem festlich erleuchteten Theater bis zum Schluß bei. Beim Eintritt de- Kaiser— paares in die große Loge erhob sich das Publikum von den Sitzen, während die Musik die National dem Großfürsten-Thronfolger von den Fenstern des Wintergartens aus bei.— 15. Sept. Heute Vormittag empfing der Kaiser im Schlosse eine begaben sich das Kaiserpaar mit dem Großfürsten— Thronfolger und den fürstlichen Gästen zu Wagen gottesdienst stattfand. Homburg, 14. Sept. Kaiserin Friedrich nebst Töchtern sowie des ge— sammten Hofstaates erfolgte heute Abend. Myslowüutz. haben den schlesischen Fleischern bei Strafe der Coufiscation und Haft nicht nur die Einführung Rußland geschlachteter Schweine verboten. größere Recognostirung in den Küstendistriese zwischen Bagomoyo und Dar es Salaam vo wobei der Hafenort Kondutschi, dessen Bewohne f Deputation der Universität in Göttingen. Hierauf die aufständischen Araber mit Munition un 0 Lebensmitteln unterstützt hatten, genommen un f 10 zerstört wurde. udn nach dem Water oo-Platz, wo um 10 Uhr Feld⸗— Nachrichten von hier melden, Stanlets aun maf sei mit einer großen Karawane nur noch vier ih Die Abreise der Tage von Mombas entfernt, Emin Pascha de 10 finde sich aber nicht bei ihm. ee Asien. Bombay. Nach einer Meldung des ben 0 Die russischen Behörden Reuter'schen Bureaus von hier fanden bei den 11 Feste Muharrem in Robtak zwischen Muselmanen ih und Hindus ernste Zusammenstöße statt. Die! Lein deutschen Geldes, sondern auch die Ausfuhr in Polizei gebrauchte die Schußwaffe, wodurch viele gabe Personen getödtet und verwundet wurden; a Hall an Delhi wurden beträchtliche Verstärkungen herbe N Ausland.[gerufen, welche die Ruhe herstellten. Indessg Frankreich. Paris, 13. Sept. In letzter werden in Delhi neue Unruhen befürchtet, da die Nacht wurden im Stadtkreis Montmartre Plakate Mu mit dem letzten Manifeste Boulanger's und den beleidigenden Ausfällen gegen die Entscheidung des obersten Gerichtshofes angeschlagen. Auf Befehl des Ministers Constans wurden die Plakate entfernt und die Verhreiter derselben verhaftet. Der internationale Münz— ö congreß beendete heute seine Berathungen; eine — 14. Sept. Resolution wurde nicht gefaßt. Großbritannien. Sämmtliche Streikcomités der Dockarbeiter haben heute ihre Zustimmung zu dem Vorschlage des Cardinals Manning gegeben, wonach die Er— höhung des Lohns auf sechs Pence am 4. Nov. hymne anstunmte.— 14. Sept. Der Kasser, die Kalserin und der Großfürst-Thronfolger von Rußland begaben sich heute Mo gen e8 Uhr nach Wulfel. Der Kaiser ritt die Front der Truppen ab und entbot denselben den Molgengruß Darauf begann das Corpsmanöver gegen einen markirten Feind. Das Mauöver endete um 12 Uhe mit einem Sturm auf die Stellung des markliten Feindes bei Anderten. Der Kaiser hatte 51 Großfürsten-Thronfolger stets neben sich, ihm alles erklärend und zeigend. Nach balbstündiger eingehender Kritik des Kaisers fand der Parade marsch der Jufauterie in Regimeutscolonnen, der Kavallerie in Escadrousfront, der Artillerie in Batteriefront statt. Der Kaiser führte persönlich sein Ulanenregiment Ni. 13 vor. Es herrschte großer Jubel unter der tausendköͤpfigen Zuschauer menge. Zu der Prunktafel im Residenzschlosse um 6 Uhr Abends waren die Spitzen der Cvil— behörden und zahlreiche Personen aus Stadt und Laud befohlen worden, insgesammt waren 200 Einladungen ergangen. Der Kaiser führte die Kaiserin zur Tafel. Links vom Kaiser saßen die Prinzessin Albrecht und der Großherzog von Hessen, rechts der Großfürst Thronfolger von Rußland und Prinz Georg von Sachsen. Gegenüber den Majsestäten saßen Oberpräsident v. Bennigsen und der Botschafter Graf Münster. Der Zapfen⸗ streich, welcher Abends auf dem elektrisch, benga⸗ lisch und mit Fackeln erleuchteten Friederikenplatz vor dem Schlosse von 17 Musikcorps und 380 Spielleuten ausgeführt wurde, verlief dußerst glänzend. Der Kaiser wohnte demselben mit in Kraft treten soll. Die Direktoren der Dock— gesellschaften erklären sich bereit, die Bedingungen anzunehmen, vorausgesetzt, daß sämmtliche Ar— beiter der Themse Docks und Quais die Arbeit am Montag wieder aufnehmen. Italien. Neapel, 14. Sept. Gestern Abend schleuderte ein ehemaliger Architekturzögling namens Emil Caporali, 21 Jahre alt, einen schweren Stein gegen Crispin und traf demselben im Gesichte. Nach der ärztlichen Untersuchung der Verwundung ist dieselbe eine Kinnwunde, fünf Centimeter lang, und geht bis auf den Knochen. Nebenher wurde eine leichte Gehirn— erschütterung und geringer Bluterguß aus dem linken Ohr constatirt. Das Allgemeinbefinden Crispi's hat sich den neuesten Berichten der Aerzte zufolge heute gebessert. Es zeigen sich keine Fiebererscheinungen mehr. Die Schmerzen in den Kinnbackengelenken dauern jedoch fort. Der Zustand der Wunde ist in der Besserung be- griffen, soweit dies die umliegenden Gewebe— theile erkennen lassen. Die bisherigen Ver— nehmungen Caporali's gaben uber den Charakter des Attentates keinen Aufschluß. Rußland. Petersburg. Es wurde ein Gesetz veröffentlicht, welches die verschärfte Sicher— heitsaufsicht in den Gouvernements Poltawa, Tschernigow, in mehreren Kreisen des Gouver— nements Taurien, in Stadt und Kreis Ssaratow und in den Städten Kertsch und Sewastopol aufhebt. Afrika. Sansibar, 13. Sept. Eine Colonne Wißmann'schen Polizeitruppe nahm eine der selmanen beabsichtigen die ihren Glauben genossen in Rohtak zugefügten Beleidigung zu rächen. sind geschlossen. Handel und Verkehr. Friedberg, 4. Sept. Buttermarkt. Butter kosteg, ver Pfund M. 1.20— 1.30, Eier 1 Stück 6—7 Pf. Berloosung. Pappenheimer 7 fl-Lose von 1864. N. 20, S. 4118 N. 19 à 100 fl. Ser. 1256 Nr. 7, S. 1879 N. 5, S. 2917 N. 6, S. 3510 N. 12, S. 4860, N. 11, S. 5536 N. 3, S. 5785 N. 3 à 40 fl. Sen. 2901 Nr. 3, S. 2917 N. 9 18, S. 3241 N. 10, S. 3483 N. 16, S. 3523 N. 40, S. 3644 N. 3, S 4503 N. 10, S. 4868 N. 18, S. 5671 N. 18, S. 6701 N. 8, G. 719 Nr. 8 3 50 fl. S. 345 Nr. 12, S. 408 N. 5, S. 1995 Nr. 3 15, S. 2235 Nr. 16, S. 2479 Nr. 10, S. 3117 Nr. 8, S. 3607 Nr. 2, S. 3668 Nr. 10. S. 3730 Nr. 19, S. 3992 Nr. 14, S. 4618 Nr. 9, S. 5033 Nr. 19, S. 5248 Nr. 3 5, S. 5562 Nr. 10, S. 5674 Nr. 5, S. 5898 Nr. 16. S. 6318 Nr. 0, S. 6719 Nr. 11 a 15 fl. Auf alle übrigen in den am 1. August 1889 gezogenen Serien enthaltenen und bien nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewim von je 8 fl. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. Sept. bis 1. October Nach eigener Angabe der Metzger. Für Bad⸗Nauheim unverändert, mit Ausnahme Kell und Karre 70 Pf. Geld Cours. Frankfurt am 14. September 1889. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke„„„„ do. n V.„„„ Englische Sovereigns.„ 20. 43 20. 38 Russische Imperlales.. 16. 71 Degen; 9. 65 al mate„„ Dales ,, 4. 21 4. 17 5 Buxkin⸗Stoff, genügend zu einem ganzen Anzuge(8 w 30 em), reine Wolle und nadelf. zu M. 7.75, Ramm garn⸗Stoff, reine Wolle, nadelf. zu einem ganzen Anzuge zu M. 5.65, schwarzer Tuchstoff, reine Wolle, nadel⸗ fertig zu einem ganzen Anzuge zu M. 9.75 versenden direct an Private portoftel in's Haus Buxkin Fabrik- Depot Oettinger& Co., Frankfurt à. M.— Muster-Gollectlonen reichhaltigster Auswahl bereitwilligst franco. 1115 Mitbürger! Zu der bevorstehenden Beigeordneten-Wa tüchtugen Kandidaten Herrn Karl Damm, ein offener, ehrlicher Charakter, der seine Vaterstadt in würdiger Weise vertreten wird. 3353 9 755.—— 8 % Strickwolle. Große Wollsendungen sind eingetroffen und empfehle mein reichassortirtes Lager in bekannten dauerhaften Qualitäten zu sehr billigen Preisen. 3303 Heinr. 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Die alfa Ein per 63 2 0 Mitbürger! g Nachdem Herr Georg Hieronimus von 1 1 haft und von Männern aus allen Ständen als Wahlcandidat aufgestellt worden ist, und neden N N„Eh achdem Herr Georg Falek keine Erklärung, daß er annehme, abgegeben hat, doch on garf man es nur als ein Wahlmanöver der Gegenpartei ö Emin 11 5 f i Nate sezeichnen, wenn noch versucht wird, für letzteren Stimmung zu machen. Man wünscht auf Seiten der Partei des Herrn Carl Damm eine Stimmenzersplitterung bei der Partei des einer bern Hieronimus und lediglich desß halb stellt man Herrn Georg Falck auf, in der scheren Erwartung, daß eine Anzahl Wähler auf diesen N Zeim geht. Laßt Euch nicht beirren und laßt Euch durch keinerlei Redensarten und odurc I 1 f anden begenbehauptungen abwendig machen, auch durch die Behauptung nicht, Herr Falck behmt dle gen. f Gahl an und wählt einstimmig Herrn Georg Hieronimus. Viele Bürger. Seiten des größten Theils der Bürger⸗ — 2 b hu 0 ————— 2 77 0 . ithürger e. uck 6— Pf.— , Der Tag der Wahl eines Beigeordneten für die Stadt Friedberg ist da. Tretet morgen g. Dienstag den 17. d. Mts Alle einmüthig mit uns an die Wahlurne und gebt einem Manne von ll. gag Hahlung am 1. Oh fl. Ser. 141g hy. 700 Nr. 20 8 f. Ser. 1250 fu. ure Stimme, der die Eigenschaften eines Beigeordneten im reichstem Maße besitzt. Herr Georg Falck ssen Ehreuhaftigkeit, Erfahrung, Gerechtigkeitssinn und Offen- —— 5 3510 N. 12,80% der Mann, de N. 3 1 0 fl 6 lerzigkeit in seinem bewährten Urtheile der ganzen Bürgerschaft bekannt ist Eine würk 3241 N. 10, 8 Jh che, nicht blos scheinbare Uneigennützigkeit neben den anderen Zierden eines Bürgers, N. 5, S 400 90 nacht ihn zum würdigsten Vertreter seiner Vaterstadt, deren Interessen in seinen Händen am „ S. 11057 . 12 hesten aufgehoben sind. 16,6. 2% M RÄ Seine Unabhängigkeit in 9 1 jeder Beziehung gestattet ihm allezeit ein freies Wort, ein 2, S. 3068 n. ofenes Bekenntniß seiner Ansicht. 14, 8 4648 N. Drum, ihr Mitbürger, da Euch die Wohlfahrt der Stadt am Herzen liegt, kommet 15 0[Norgen vollzählig heran zur Wahl! . S. 63/8 M. de übrigen in den enthaltenen und. t der geringste Geng er Metzger. . Nö 1. Dur it dune, dopf einführen half, welchen die Vertreter anderer Städte längst verwarfen, wählt eine junge . 8. ptember 1889. Geber. Neha, N. Pf. W „ 16. 28 16. „ b. 8 fe 5 40. 19 in Stuttgart .. 9 6 chernimmt Versicherungen bis zu M. 100,000, zahlbar an vorausbestimmten Terminen oder 9. 60 be bam Tode, wenn solcher früher erfolgt. a l J. 21 Für Wehrpflichtige bleibt die Versicherung im Kriegsfall ohne irgend eine Extraleistung — i voller Kraft. N — 1 Alle Ueberschüsse fließen voll an die Versicherten zurück. ngen Amuge le„ Bei der steigenden Dividenden Form vermindern sich hledurch die Tarif-Prämien fortschreitend, so 190 770, Kun] ß für eine Versicherung von M. 1000 zablbar beim Tode nen gone, für den 20 25 30 33 40 25fsährigen unt Wolle, lobt nach 10 Jahren voraussichtlich nur noch 14,21 15,61 17,22 19,67 23,45 28,28 Mark, 0 M. 970 veel 0 5 4 8 eee ß b Bein 6p 5 5 5 2,23 2,6 2,81 3,35 4,04„ l.— Naftrü N zu zahlen sind. Nach 33—34 Jabren ist nichts mehr zu zahlen, d. h. die Prämie wird von der Dividende über— to. igen, und der Versicherte erhält sodann alljährlich eine entsprechende Rückzahlung . N Nach Plan All erreicht die Dividende nach 5 Jahren je nach Art der Versicherung 40- 60% o der ein⸗ den Prämie und nach Plan A III vererbt sich die Dividende auf die Ueberlebenden und lüßt für diese be— chen Kinder, sertende Gewinnsummen erwarten. aulche, Garantiefonds ca. 76 Million Mark. Eingegangene Anträge von Januar bis Juli ca. 20 Million Mark. Zu weiterem Beitritt ladet ein der Vertreter J. Landau, Friedberg den 12. September 1889. Taubstummen Lehrer. 4 1. Wegen der absoluten Sicherheit, sowie größter Billigkeit haben über 45 Corporationen Verträge zum Zweck 3344 Ein Wagnergeselle findet dauernde Arbeit bei Nieder⸗Florstadt. H. Löchel. Die Parterte-Wohnung in meinem Hause(Kaiserstraße), bestehend in 5 Zimmern zeichnet finden. Hochheimer Schaumwein, eie ächt französchen Cognat empfiehlt billigst 99 ˙¹ Ph. Dan. Rümmich. Wohnung frei. 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Amtsgerichtsdiener A. Fath sowie für die reichen Blumenspenden sagen innigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Bad⸗Nauheim den 16. September 1889. In eigener Sache. In unserer Stadt cirkulirt ein Wahlaufruf für Herrn Damm, der an seiner Spitze die Bemerkung trägt:„Die Exped. d. Oberh. wegen Raummangel verweigert“. Dieses„angeblich“ veranlaßt uns zu folgender Darlegung: Um 9 Uhr Morgens ist Schluß der Annahme von Annoncen. Freitag früh 8 Uhr wurde bereits aus dem Setzersaal gemeldet, daß das bis dahin vorliegende Material die vier Seiten des Anzeigers vollstaͤndig fülle, zu einer Beilage aber weiteres Material fehle. Es liefen nun noch ständig Anzeigen ein, und wurden daraufhin zurückgestellt die Rubriken: Handel und Ver— kehr, Verloosungen, Cours, sowie eine Parthie kleinere Mittheilungen, und schließlich die bereits auf dem Blei stehende Politik zur Hälfte zusammengestrichen und abgelegt und dafür Annoncen in der Reihenfolge des Einlaufens genommen. Um ½ 9 Uhr konnte ein weiterer Platz nicht mehr geschaffen werden und mußten von da an folgende Annoncen in folgender Ordnung zurück— gewiesen werden: eine zweispaltige Anzeige der Lebensversicherungsbank in Stuttgart(Herr Landau), eine Submissionsanzeige für das Versorgungshaus(Herr Lüdtke), 2 mit der Post gekommene Anzeigen von auswärts, ein Wahlaufruf für Herrn Damm(ein Dienstmädchen), 3 kleinere Privatanzeigen, ein zweiter Wahlaufruf für Herrn Damm(Herr Kirchdiener Wagner) und 2 Annoncen der hiesigen Bürgermeisterei(Herr Röhmig). Gelesen haben wir keine der An⸗ zeigen, können also auch nicht sagen, ob der Eingangs erwähnte Wahlaufruf sich unter denselben befand. Da die Bemerkung auf dem Wahlaufruf geeignet ist, uns in der öffentlichen Meinung zu schaden und offenbar auch nur in dieser Absicht an die Spitze des Aufrufs gesetzt wurde, so glaubten wir, diese Darlegung der öffentlichen Meinung und uns selbst schuldig zu sein. Die Exvpeditson des Oberhess. Anzeigers. Mitbürger! Dienstag den 17. d. Mts. soll ein weiterer Beigeordneter für unsere Stadt gewählt werden. Die Wichtigkeit dieser Stelle erfordert einen Mann gereifter Lebenserfahrung und umfassender Kenntniß der Gemeindeverwaltung. Die Unterzeichneten erlauben sich, ihren Mitbürgern einen solchen Mann in der Person des 0 Herrn Georg Hieronimus vorzuschlagen. Schon seit Jahren bekleidet unser Candidat im Gemeinderath die wichtigsten Stellungen zum Vortheil der Stadt; nicht beirrt durch Sonderinteressen, hat er stets die wärmste und uneigennützigste Hingabe für alle städtischen und öffentlichen Angelegenheiten bewiesen; deßhalb wird er auch ganz besonders geeignet sein, in besonnener und würdiger Weise die Stellung eines Beigeordneten einzunehmen. Wir ersuchen deßhalb unsere Mitbürger am 17. September ihren Stimmzettel abzugeben fuͤr Herrn Georg Hieronimus. Albert Bechstein. Wilhelm Lang. Heinrich Bechstein. Gottfried Mörschard. C. Berg. J. Pfeffer. Wilh. Bernbeck. Gustav Preußer. Carl Bindernagel. Heinrich Rausch. Hilmar Bindewald. H. Ph. Romeiser. Ferdinand Damm. R. Rosenschon. Hofagent Engel. Gg. Schenck. Wilhelm Fertsch. Seminarlehrer Schmidt. August Frank. Erust Schneider. Ludwig Groß. Carl Scriba. Ernst Häberle. Rechtsanwalt Seyd. Fritz Haustein. Friedrich Theobald. Jacob Heck. Wilhelm Ulrich. Georg Heimburg. Ludwig Weis. Max Henkel. J. Wilhelm. Rechtsanwalt Jockel. Rechtsanwalt Windecker. Heinrich Jordan. Ernst Windecker. W. Kunze. 3350 Mitbürger! Bei den diesmaligen Gemeindewahlen gilt es vor Allem Männer zu wählen, die dem neu aufgetauchten und theilweise sogar schon eingeführten Octroi-System entgegen zu treten bereit sind. Wir halten die Einführung von Octroi für unsere hiesigen Verhältnisse für total falsch und für alle betroffenen Geschäfte schädlich. Wer dies erkennt, der kann und darf nicht für Solche stimmen, die für Octroi sind, und muß alle anderen Rücksichten fallen lassen. Wir rufen deßhalb Jedem, dem es um eine gerechte, nach Maßgabe des Ver⸗ mögens stattfindende Steuervertheilung zu thun ist, zu:„Laßt Euch durch keinerlei sonstige Interessen und Rücksichten, die mit der Gemeinde-Verwaltung durchaus gar nichts zu thun haben, abhalten, sondern wählt nur solche Männer, die dem Grundsatz huldigen:„Gleiches Recht für Alle“!“.— Als solche konnen wir aber Diejenigen nicht betrachten, die sich für Octroi entschieden haben, deßhalb fordern wir alle Wähler, denen es um das Wohl des Ganzen redlich zu thun ist, auf, ihre Stimmen für einen Beigeordneten auf Herrn Carl Damm, der auch außerdem für diesen Posten in jeder Hinsicht sehr geeignet ist, zu vereinigen. Laßt Euch auch nicht durch den Einwand der Jugend irre machen. Wer mit 32 Jahren seinen vollen Verstand nicht hat, bekommt ihn später auch nicht. In der Prazis lernen m uß Jeder. ergebenst an Anz. hat die Annahme folgender Annonce. angeblich 3358 F. Roßbach, Hofavotheker, und Fran. Statt besonderer Mittheilung. Die glückliche Geburt eines gesunden Jungen zeige 3864 Einer für Viele. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu eine Beilage.) b — Laubach, 14. September 1889. Pb Statt besonderer Anzeige. 3800 und d li P 1 umlu Elise Peter, 4 — 7 en Jacob Kreiner, 915 Verlobte. widmet Ockstadt Schwalbach schaft o September 1889.: daedbe 2 2 2 2 F 7 de „Bescheidenheit ist eine Zier, at Doch weiter kommt man ohne ihr!“ un Warum nicht lieber gleich Bürgermeister!? uch g Wir ziehen die Energie, die Ehrenhaftigkeit u. s.. d 0 des Herrn Carl Damm nicht in den geringsten Zweite! m 8 möchten aber doch fragen, was hat er denn bis seßzt sch dur das öffentliche Wohl gethan, daß er sich als Candi un N für einen so wichtigen Posten im Stadtvorstand aufstellen. derlasse läßt, der die ganze Thalkraft und ganze Erfahru' den eines gereiften Mannes erfordert und in Anspruch nimm. fun Möge er seine Tbatkraft noch einige Zeit ungeschwätz deten seinen beiden Geschäften widmen! lc 0 Einige Bürger, die sich am Sonntag Aber! aht 3374 über die Wahl unterhielten. lnb .———„ nun 0 Musikverein 1 * Baume „Paulus“-Proben jeden Dienstag und Freitag Abend. bon be Nur regelmäßiger Besuch berechtigt zur Mitwirkung. Hölzer! 3372 Der Vorstand. zeugen, .——— den * sges Volksbildungs-Verein. 5 1 1 b Aus der Bibliothek, 150 die sowohl unterhaltende, wie belehrende Schristet eller umfasst, können Mittwochs z wischen 1 u. 2 U ganne im Lesezimmer von Jedermann Bücher unenge Erled geltlieh entliehen werden. Schw Ein Verzeichniss der Bücher befindet sich im Less ttiebs zimmer.. 5086 Hoͤhel — 77 2 2 1 und Holländischen Tabak, 4 5 1 über per Pfund M. 1.20, in vorzüglicher Qualität empflehn lung 3364 5 IJ. A. Winder, Wi 3352 a 1 Zwetschenhonig, 100 4 tagfei Zuckerrübenkraut, 80 wußts Obstmarmelade 10 5 N billigst bei Fr. Wagner. 2 beute geb. 0 ihre f Ereigr Jubel st. 90 der ni der N. zu erf 7 wohn; neueste Fagons, vorzüglich passend, 0 angekommen. dun. l Reun G. Schulhof. Jak — Johs. Feinstes kaltgeschlagenes, deutsches Schaf 7 dug. tohnd 10 0 3362 empfieblt Georg Groß. 0 0 hr. Strickwolle in allen Sorten und Farben zu billigsten Preisen. an 7 der 4 M. 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Sept. war der gegen⸗ seitigen Begrüßung und einer geselligen Vereinigung in 9 8 9 den geschmackvoll decorirten Räumen des Casino's ge⸗ widmet. Rechtsanwalt Jöckel begrüßte in seiner Eigen— schaft als Beigeordneter den Verein im Namen der Stadt Friedberg, welchen Gruß Forstmeister Muhl, als Präsi— dent des Vereins, mit einem Salamander auf die Stadt Friedberg erwiederte. Toaste wechselten dann mit Lie⸗ dern und erst lange nach Mitternacht wurde zum Auf— bruch gerüstet. Am 11, Vormittags 712 Uhr, standen die Wagen zur Exeursion am Stadtkirchenplatz bereit, und begünstigt vom herrlichsten Wetter ging die Fahrt durch Ober Rosbach am Forstyaus Bainhards vorbei bis zum Rodheimer Gemeindewald. Hier wurden die Wagen verlassen, und nun fünrte die Exeursion durch den Rod; heimer Vorderwald and sodann durch den Oberwald bis zum Rodheimer Jagbhaus, woselbst für eine Erfrischung bestens Sorge getragen war. Nach eingenommenem Früh— stück wurden dle Wagen wieder bestiegen und ging die Fahrt den Wehrhelmer Gemeindewald entlang über den Erlenbach im Köpperner Thal, an der Lochmühle und dem Oeconomiehof Kloster Thron vorbei nach der Saal— burg. Dieselbe wurde besichtigt, ebenso die daselbst von Baumetster Jacobt zu Homburg veranstaltete Ausstellung von bei den Ausgrabungen gefundenen ea. 200 jährigen Hölzern, sowie von altrömischen Holzbearbeitungswerk zeugen. Zuletzt wurde noch das Gräberhaus in Augen⸗ schein genommen, worauf die Wirthsräume der Saalburg aufgesuch: wurden. Gegen 5 Uhr Abends erfolgte die Rückfahrt von der Saalburg über Friedrichsdorf, Ober— Rosbach nach Friedberg, woselbst sich an die schöne Ex⸗ curston eine gesellige Vereinigung auf Steinhäußers Felsen⸗ keller anschloß. Am 12. Sept., Vormittags 8 Uhr, be⸗ gannen die Verhandlungen im Saale des Casinos. Nach Erledigung der Vereins angelegenheiten hielt Oberförster Schwarz einen höchst interessanten Vortrag über die Be⸗ triebsformen der Taunuswaldungen in den verschtedenen Höhelagen mit Rücksicht auf die klimatischen Verhältnisse und den Wildstand, wofür derselbe reichen Beifall erntete. Der Diseussion dieses Themas folgten Mittheilungen über verschiedene forstliche Fragen, worauf die Versamm⸗ lung durch den Vorsitzenden des Vereins, Forstmelster Muhl, mit dem Wunsche des Wiedersehens im Jahre 1892 zu Offenbach, geschlossen wurde. Mittags betheiligten sich die Vereinsmitglieder an dem Festmahl zur Geburts tagfeier des Allerhöchsten Vereinsprotektors im Hötel Trapp. Sämmtliche Thellnehmer konnten mit dem Be⸗ wußtsein scheiden, einer in allen Theilen gelungenen und schöͤnen Forstversammlung beigewohnt zu haben, welche 14 sich den früheren ebenbürtig zur Seite stellt. Friedberg. Durch einen Zufall erfahren wir erst heute, daß Oeconom Joh. Horn und seine Ehefrau, eine geb. Müller, beide hier gebürtig, bereits am 25. August ihre goldene Hochzeit feierten. Indem wir dies seltene Ereigniß hier nachträglich registriren, wünschen wir dem Jubelpaar noch recht viele frohe Tage. st. Frledberg. Sehr lehrreich ist für die Freunde der nur für direkte Steuer Schwärmenden, dle Anzahl der Niederschläge— d. i. der uneinbringlichen Steuer— zu erfahren Wir geben hier nur die Namen der hier wohnenden Steuerzahler, da die unbekannten Namen kein Interesse bieten. Die Veröffentlichung geschieht in Folge eines Beschlusses des Gemeinderaths; Wilh. Baumann, Herm. Capellen, Heinr. Damm, Wilh. Erle, G. H. W. 4 Freundlieb, Johs. Hanstein IV., Heinr Hermann, Joh. Hörr, Phil. Hühnerwolf, Karl Hülshof, Klöß, Konr. Löhr, 5 Motz 8. Moßbach, Christ. Muth, Georg Petri, Joh!(ich. 117 19 67 1 0 III., Wilh. Schmidt 617. Fr. Aug. Schneider, Dom Schultheis, Georg Volp, Johs. Volp, Heinr. Werner IV. Insgesammt sind es 121 Per⸗ Hölzer, Heinr. sonen mit 661 Mark. Bei der hier stattgefundenen Gemeinde— rathswahl wurden von 72 Abstimmen den, gewählt: Ph Chr. Eicher mit 66 Stimmen, W. Raab mit 48 Stimmen, Vä l. mit 41 Stimmen. 5 e Bei der am 13. Sept. dahler stattgehabten Wahl eines tsraelitischen Vorstehers wurde der seitherige erste Vorsteher H. Heinemann mit großer s. Södel. Majorität wiedergewählt. Allerlei. Frankfurt. Die Friedberger deren Alter bis 1476 zurückgeht, d Fr. J einer gründlichen Renovation unterzogen. Das Gebaͤlk muß zum größten Theil erneuert werden. Es noch angekohlte Balken von dem Brande aus dem Jabre 1634 vor, der von Kroaten in der Nacht des 6. October angelegt worden war 8 Erfurt. Ueber eine geheimnißvolle Sendung an die deutsche Kaiserin wird der„Hall. Ztg.“ von hier berichtet: Von hier aus ist am 30. Aug. miktelst Post eine 3 Kilo schwere Kiste unter der Adresse der Kaiserin und Königin Das hiesige Postamt macht nun bekannt, daß die Annabme der Kiste verweigert wurde, daß aber 305 die angebliche Absenderin, ein Frl. Anna Marie v. Kraatz⸗ Koschlau in Erfurt, polizeilicherseits nicht zu ermitteln gewesen ist.“ oder Vilbeler Warte, wird eben nach dem Berlin, 13. Sept. Der berühmte Erfinder Edison ist gestern von der Ausstellung in Paris kommend, hier eingetroffen und am Bahnhofe von seinem eigenen hiesigen Vertreter, von Mitgliederu der amerikanischen Gesand schaft und von einem Vertreter von W. Siemens empfangen worden. Kairo. Der Nil hat, wie erwartet, wieder ange— fangen zu steigen, und zwar ist er in den letzten zwei Tagen in Wady Halfa um über 5 Zoll gewachsen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Wasserstand ein vor— trefflicher werden. Newyork, 14. Sept. von Newjersey dauert fort. hat jedoch nachgelassen. Washington. Im ganzen Geyser⸗Gebiete des Vellowstone-Parks sind heftige Ausbrüche erfolgt. Ver— schledene Geyser, welche seit langer Zeit geruht haben, sind in wilder Thätigkeit. Die 1871 in Wyoming im Quellgebtete des Pellowstone entdeckte merkwürdige Geyser— landschaft umfaßt 9200 Qkm. und liegt in einer Mulde, welche von 3000—4000 Meter hohen Bergen umgeben ist. Das ganze, mit hunderten von Geysern, zahllosen Thermen-, Schwefel- und Schlammquellen bedeckte Geblet wurde vom Congreß zur Staatsdomäne erklärt. Ueber Bienenwohnungen. Von einem Praktiker. Die Bienen wohnten anfänglich in den Wäldern in hohlen Bäumen. Den Honig da zu etnehmen, war sicherlich keine geringe Aufgabe. Um das Geschäft sich zu erleichtern und die Bienen in der Nähe zu haben, wurden solche hohle Bäume oben und unterhalb der Stelle, wo die Bienen sich einlogirt hatten, abgesägt und von den Imkern in der Nähe ihrer Be— hausung aufgestellt. Solche ähnliche Klötze oder Stöcke wurden durch Aushöhlen für die Bienen zugerichtet und auf diese Weise vermehrt. Diese Klötze oder Stöcke waren die erste Wohnung der Bienen, sind also die älteste Form der Bienenwohnung. Von diesen Stöcken stammt die Benennung, die durch alle Jahrhunderte bis auf unsere Zeit sich erhalten hat. Unter allen Formen von Bienenwohnungen ist der über 500 Jahre alte Strohstülper oder Strohkorb zumeist sich gleich geblieben, während andere Bienenwohnungen mehr oder weniger Abände— rungen erlitten, theilweise vielen Angriffen aus— gesetzt waren. Beliebt ist er noch heutigen Tags und konnte sogar durch den Dzierzon-Kasten bis jetzt nicht verdrängt werden, obwohl er be— züglich der Rentabilität in Gewinnung des Honigs bescheiden zurücktreten muß. Die Bienen über— wintern gut in ihm, besonders wenn er vom Brett weg auf Hafer gestellt wird, ebenso auch der Strohmagazinstock, der 1675 erfunden, in neuerer Zeit Verbesserungen erfuhr. Die Honig— gewinnung beim Strohmagazinstock ist ungemein leicht und einfach. Mit einem dünnen Draht, der um den Korb herum angelegt wird und mit 2 Handhaben an den Enden versehen ist, werden Deckel und Ringe abgetrennt. Wenn man ihn auf eine Dezimalwage stellt und weiß wie schwer Brett und Korb sind, so kann man leicht erkennen, ob man, nachdem der Deckel abgetrennt worden, oder 2 Strohringe mit Honig abschneiden kann. Es gibt keine Stiche dabei. Was die Bienenzucht vordem nicht war, ist sie durch die Erfindung des Pfarrers Dzierzon geworden, ein wirklicher Erwerbszweig. Aber auch seine Erfindung ist nicht ohne Angriffe geblieben; und hat sowohl er selbst als auch andere Bienen— meister Verschiedenheiten in dieselbe gebracht. Das Unwetter an der Küste Die Heftigkeit des Orkans Es gibt so viele Benennungen für die Bienen— wohnungen als Namen der Erfinder. Welches ist nun die beste Bienenwohnung? Antwort: „Die meinige.“ Jeder hält die für die beste, die er benützt. Eine allgemein zufriedenstellende Antwort auf diese Frage zu geben, ist nicht mög— lich. Der Erfinder hält verzeihlicherweise seine Erfindung für die beste. Eine absolut gute und allen Ansichten und Wünschen entsprechende Bienenwohnung gibt es bis jetzt nicht. Aber für die eine oder andere Gegend kann eine Stock— form die bessere sein. So gewährt z. B. der Gravenhorst'sche Bogenstülper besonders große Vortheile jenen Gegenden, in welchen man mit den Bienen auf bessere Weide zu wandern pflegt. Der Name„Bogenstülper“ wird wahrscheinlich mit dem letzteren Wort auf die Wohnung und mit dem ersteren auf den gebogenen Wabenträger sich beziehen. Empfehlendes für diesefForm hat der Umstand, daß ihr Erfinder, Gravenhorst, wegen körperlicher Leiden aus dem Schulfache auszutreten genöthigt, in dieser seiner Erfindung eine vorzügliche Erwerbsquelle gefunden hat. Andere empfehlen das mit Gravenhorst'schem Bogenstülper viele Aehnlichkeit besitzende Elsässer— System mit seiner sehr leichten Aushebung der Waben.(Schluß folgt.) Handel und Verkehr. Gießen, 14. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund M. 1.10—1.15, Eier 1 St. 6, 2 St. 00-00 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50—0.60, Hühner per St. M. 0.90 1.90, Hahnen per St. M. 0.55— 1.20. Enten per St. M. 1.50— 1.90, Ochsenfleisch per Pfd. 60— 72 Pf., Kuh- und Rindfleisch 50—60 Pf., Schweinefleisch 60—70 Pf., Hammelfleisch 50- 66 Pf., Kalbfleisch 56— 58 Pf., Kartoffeln pro 100 Kilo M. 4.00—5.00, Zwiebeln per Ctr. M. 6. Frankfurt, 13. Sept. Engros-Markt. Heu pro 100 Kilo M. 4.80 5.00, Stroh pro 100 Kilo M. 5.20—5.60. Butter 50 Kilo M. 105— 110, Weißkraut das St. 10— 20 Pf. Wirsing 10—12 Pf. Rothkraut 15—25 Pf. Erbsen pro 100 Kilo M. 16 22, do. geschälte M. 25-30, Linsen M. 24— 52, Kartoffeln per Malter M. 4— 5, Rüböl(raff.) 50 Kilo M. 32. Frankfurt, 14. Sept. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12— 18 Pf., do. geschälte 14—18 Pf., Linsen 18-28 Pf., weiße Bohnen 16-18 Pf., gelbe Kartoffeln per Gescheid 1416 Pf., rothe Kartoffeln per Gescheid 12 bis 14 Pf., neue Mäuschenkartoffeln per Gescheid 30 Pf., Butter per Pfd. M. 1.25— 1.35, Eter das Stück 5 bis 6 Pf., Blumenkohl 20—40 Pf., Kopfsalat 3—6 Pf., Sellerteköpfe 5— 15 Pf., Romainsalat per Stück 10 bits 20 Pf., Zwiebeln 25 Pf., per Centner M. 8.—9., Carotten das Päckchen 12— 15 Pf., Kohlraben das Stück 4—6 Pf., gelbe Rüben die Portion 6—8 Pf., rothe Rüben 5—6 Pf., Rettig das Stück 4—8 Pf., Welßkraut das Stück 10— 20 Pf., Rothkraut 20—30 Pf., Wirsing 10, bis 15 Pf., Endiviensalat 5— 10 Pf., Einmachgurken 100 Stück M. 1— 1.20, Salatgurken das Stück 2— 3 Pf., Einmachzwiebel das Gescheld 40 Pf., Perlzwiebel das Pfund 50— 60 Pf., Schwarzwurzel 70— 80 Pf.— Lenne. lang 40 40 ff Literarisches. Daheim Nr. 50 enhält: Die weiße Dame von Blumeck. Forts.— Der Nordstern. Forts.— Aus den Werkstätten der Goldschmiedekunst Pforzheims. IV.— Die Hellarmee. Etwas Neues aus dem Soldatenleben.— Das Reichspostmuseum in Berlin. Mit acht Illustr.— Zu unsren Bildern: Falkenjagd, und Alte Liebesbriefe.— Der Turnvater als Diplomat.— Moderne Reliquien⸗ verehrung.— 4 Beilagen. Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 17. Sept.: Mignon. Große Preise. Mittwoch den 18. Sept.: Die Reise um die Erde. Außer Abonn. Große Preise. Donnerstag den 19. Sept.: Götterdämmerung. Gr. Pr. Freitag den 20. Sept.: Mikado. Außer Abonn. Gr. Pr. Samstag den 21. Sept: Tannhäuser. Große Preise. Sonntag den 22. Sept.: Hamlet. Große Preise. Montag den 23. Sept.: Festvorstellung zu Ehren des deutschen Schriftstellertages. Silvana. Außer Abonn. Große Preise. Anfang 7 Uhr. Schauspielhaus. Dienstag den 17. Sept.: Zum ersten Male wiederholt: Gespenster. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 18. Sept.: Die schöne Helena. Gew. Pr. Donnerstag den 19. Sept: Abonnements Vorstellung für einen ausgefallenen Sonntag. Gespenster. Gew. Pr. Freitag den 20. Sept.: Die Räuber. Gew. Preise. Samstag den 21. Sept.: Zum ersten Male: Der zündende Funke. Lustsp. 1 Akt. von Ed. Pailleron. Neu ein⸗ studirt: Die Zähmung der Widerspenstigen. Gew. Pr. Sonntag den 22. Sept.: Festvorstellung zu Ehren des deutschen Schriftstellertages. Prolog von Friedrich Stoltze. Durchs Ohr. Der zerbrochene Krug. Anfang 7 Uhr. Gewöhnliche Preise. Montag den 23. Sept.: Gespenster. Gewöhnl. Preise. Dienstag den 24 Sept.: Pfarrer von Kirchfeld. Gew. Pr. 9 5— 5 Arbeits-Vergebung. Samstag den 21. d. Mts. sollen die bei der Feld⸗ bereinigung in der Gemarkung Kloppenheim vor⸗ kommenden Erdarbeiten(Verschleifen zweier Hohlwege), veranschlagt zu 5687 Mark, unter den bei der Verstelge⸗ rung bekannt gemacht werdenden Bedingungen vergeben werden. Die Zusammenkunft ist Nachmittags 1 Uhr an der Wirthschaft von P Stahl. Pläne und Kosten⸗ anschlag können bei Großh. Bürgermeisterei Kloppenheim eingesehen werden. Fried berg am 16. 3373 September 1889. Müller, Geometer I. Kl. .————— 8 à U. 1.70.. 80. l. 90 per Pfund. * 4 4 als die ftinste, in ganz Deutschland 4 2 17 ce verbreitetste Marke berühmt, über l trifft alle anderen Sorten in Aroma, 7. Reinheit und Kraft— In Kriedberg bei: L. Adler, Ferd. Damm, Fr. Hilbrecht Wwe., C. Tb. Kranz, L Strauß Wwe, J. A. Windecker; in Butzbach: P. F. Wagner; in Echzell: S. Simon Wwe und M. Simon Wwe; in Gettenau: Wolf Leepold: in Heldenbergeu: Gerson Sichel und Is. Scheuer; in ungen: A. Buch; 9 W starben: S. Ortenberger; in Bad Nauheim: Gg Ph Ludwig; in Nieder? Weisel: Heinemann; in Nieder Wöllstadt: Tobias David; in Rendel: Hch. Kirchner; in Staden: 105 Hessenberger 1.; in Reichelsheim: F. B. Schwarz; in Rodheim: D. Stern l., in ohnbach: Dav Mayer. 2973 A. Zuntz sel. Wue, Königl. Hoflieferant, Bonn und Berlin. D Große Gewinne! Die Erste Stuttgarter Serienloos-Gesellschaft ist die älteste und solldeste Gesellschaft Deutschlands, welche den Mitgliedern die größte Gewinnchance bietet. Jeden Monat findet eine Prämienziehung statt, wobel jedes Loos unbedingt mit einem Treffer ge zogen werden muß. Nächste große Ziehung am 1. October d. J. wobei zur Verloosung kommen: Gothaer Thlr. 100 Serienloose, 2 Haupttreffer A 30,000 Mark, 2 Treffer à 15,000 Mark ꝛc. ꝛc, nie drigster Treffer 300 Mark. eee M. 42, viertel jährlicher M. 10 50, monatlicher M. M. 3.50— Statuten versendet. 73250) F. J. stezmeyer, Stuttgart. O. Fritze's Bernstein⸗ Oel⸗Lackfarbe zum Selbst- Lachiren von Fussböden in bekannter vorzüglicher Qualität. Niederlage bei I ilh. Bernbeck, Friedberg Bekanntmachung. Güter-versteigerung. In dem Firmenregister des unterzeichneten Amts⸗ Donnerstag den 19. September, Vormittags 11 Ubr, gerichts wurde heute folgender Eintrag vollzogen: sollen auf hiesigem Rathhaus nachstehende Grundstücke Philipp Walter III. und Wilhelm Walter von] der Ludwig Langsdorffs Erben(Frau Major Bichmann) Steinfurth, sowie Franz Hermann Lehmann vonsversteigert werden: Luckau betreiben unter der Firma Walter& Leh— mann eine Handelsgärtneret auf gemeinschaftliche Rechnung mit dem Sitze zu Steinfurth. Jeder der Theilhaber ist berechtigt, die Firma zu zeichnen und zu vertreten. Bad Nauheim den 11. September 1889. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauhelm. 2 28 Gemarkung Friedberg. Flur XIV Nr. 36= 4132 qm Acker zwischen dem Graben und XIV„ 37= 4132 qun Acker daselbst, dem Haupt⸗ weg. Gemarkung Fauerbach. Flur VI Nr. 45= 1406 qm Acker auf der Töpfenkaut. Friedberg den 12. September 1889. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Steinhäußer. Gras- und Grabgarten— Verpachtung. Donnerstag den 19. September d. J., Seltheim. 3346 Haubach 3367 Wasserleitung. Die zur Einführung der Wasserleitung in Gebäude der Badeanstalt dahler erforderlichen Arbeiten, als: Installattonsarbelten, veranschlagt zu 8839 M. 53 Pf., Vormittags Grabenarbelt 128 ube sollen die am 11. November 1889 leihfällig Pflasterarbeit 80,—„ werdenden Gras- und Grabgärten der Stadt Friedberg Maurerarbeit 288„ 18 g auf weitere 6 Jahre verpachtet werden und zwar haupt Lieferung von Eisenthellen i sächlich sollen auf dem Submisstonsweg vergeben werden. Vor⸗] Flur II 146= 6089 qm Wlese im Rosenthal, anschlag, Bedingungen und Zeichnungen liegen auf unserm], Flur 746 A 766 qm, das sog. Mühlgräbchen, Büreau zur Einsicht offen und Angebote sind längstens sowie verschledene Grabgärten in Flur II und der Burg bis zum 5. October d. Vormittags 11 Uhr, dahier gemarkung 1 7 7 155 15. 5 Friedberg den 11. September 1889 Gegen Einsendung von 1 M. Coplalgebühren können a, Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Abschrift von Voranschlag und Bedingungen für die 3366 Stelnhäuß er. Installattonsarbeiten bezogen werden. Bad Nauheim den 12. September 1889. Großherzogliche Badedireetion Bad Nauheim. 3345 Jäger. 9 D 0 Lieferung. Für das Bürgerhospital und Versorgungshaus soll die Lieferung von 3349 eirea 3000 Laib Brod zweiter Sorte, „ 300 Kilo Weizenmehl(Vorschuß), *** 4 0 5 sch Gothaer Cervelatwurst. „ 1200„ Ochsenfleisch nebst Nierenfett, 88555 5 2 6 200„ Kalb und Hammelfleisch, täglich frische Sendung, „ 300„ Fete ß et und Wurf, Corned beef in 1 u. 2 Pfd.-Dos., n Zungen in 1 u. 2 Pfund-Dosen, Salm in 1 Pfd.-Dos., * *— 9 100 gebrannten Kaffee 100„ Kern und Schmierseife nebst Soda, Kapern Wilhelm Fertsch. Salatöl, Crystallöͤl, Petroleum und Hummern, Saatroggen Bekanntmachung. Dienstag den 24. September l. J.,, Vormittags 11 Uhr, soll ein der Gemeinde Klein-Karben gehöriger Fasel⸗Eber im Bürgermeisterei Büreau meistbietend versteigert werden. Klein⸗Karben den 15. September 1889 Großherzogliche Bürgermeisterei Klein-Karben. Schneider. Branntwein für die Zeit vom 1. October 1889 bis 31. Maͤrz 1890 vergeben werden. 3230 bei Ferner ist Stoff zu Winterkleidern und Jacken für Frauen und Mädchen zu vergeben. Angebote und Muster sind bis zum 23. September bei unterzeichneter Bebörde einzureichen Friedberg den 13. September 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. empfehlen in guter Qualität; auch haben wir Thomas⸗ Ein Mädchen us guter Familie, welches nähen kann, zu 2 Kindern von 7 und 8 Jahren gefucht Näheres in der Exped. d. Anz. 3280 Neues Frankfurter Sauerkraut, Salz⸗ und Essiggurken empfiehlt in bekannter Qualität 3259 Fr. Gunderloch. Ein flotter,[zu A wird zu kaufen, nittelschwerer Einspaͤnner event. zu tauschen gesucht. Offerten mit Preisangabe und Beschreibung des Pferdes werden unter R. T. an die Exped. d. Anz. erbeten. 3336 Kische Noheßbückinge 311 bei Wilmnelm Fertsch. Barchent, Zwillich und Flaumendrell, größte Auswahl, bei 238 G. M. Reuss. Schirm⸗ Reparaturen 3148 bei C. stalbfleisch. Fertige Strohsäcke und Betttücher kauft man am bllligsten bei 3127 M. Netscher. f Geschästs-Verlegung. Unser Geschäftslokal befindet sich jetzt im Hause des Herrn J. L. Rappolt, nächst der Burg, wo wir den Restbestand unseres Waarenlagers, bestehend in Tuchen, Bukskins, Kleiderstoffen, Lamas, Cattunen, Druck⸗ zeugen, scwarzen und farbigen Sammten ꝛc. ꝛc., wegen Aufgabe dieser Artikel, zu jedem annehmbaren Preise abgeben. 2826 Gebrüder Strauß. Feinbügel⸗Cursus. Die geehrten Damen, welche noch am Bügelkursus Theil nehmen wollen, werden gebeten, sich in meiner Wohnung bet Frau Ibold in der Burg anzumelden. Achtungs voll 3327 Amalie Kaiser. Tanz⸗Unterricht. Der ergebenst Unterzeichnete beehrt sich hierdurch die höfliche Mitthetlung zu erstatten, daß derselbe auch in diesem Jahre Unterricht im Salontanz dae Anstandslehre an Erwachsene und Kinder ertheilt und liegt die Aste zur Anmeldung wie in früheren Jahren bei Herrn J. O. Hofmann auf. Hochachtungsvoll Georg Grünert, Instituts Tanzlehrer aus Frankfurt a. M. NB. Der Unterricht wird nach wie vor im Castno⸗ saal ertheilt. 3118 Die besseren, bei letzter Versteigerung nicht genehmigten: Filzhüte, Regenschi-me, Cravatten, Taschentücher, Hemden, Handschuhe etc. verkaufe umzugshalber zu jedem Prtis. 3271 Fritz Schmidt, Hutmacher. Schuhwaaren in großer 4 gut und billig bei 2515 Louis Waas. Ein Schreiner findet dauernde Beschäftigung bei 3348 sarl Gönner. 5 Gute Orchester⸗ u. Concertvioliue Kalchen. 9343 Steinhäußer. schlackeumehl billig abzugeben 55— l N l 3320 Gebrüder Loeb. 2 Schlossergesellen; e erz sucht Carl Rupp, Schlossermeister, 8 Ein junger tüchtiger Büker 3277 in Bad⸗Nauheim. sucht per sofort Stelle. Zu erf. in der Epd. d. Anz billig zu verkaufen. F. Seip, Musiklebrer, (F. ept. 64,9.) Bockenheim, Schöne Auss. 38. bitreffe 2 folgen. iutschllef lachen u. 2 3 Inner 4 bleiben 1 darüb shlag n 5 die Vei 6 amoöͤgene elteffen — chen Ende halte treffen U aweisun dees keffen