% Isg. Dienstag den 13. August. N 95. —.— Oberhessischer An zei Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Dp gesuc Garten oseph Nez, J, a a ifenes Schaf ü desselben kann und der Full Ali Friedberg den 9. August 1889. Friedberg den 11. August 1889. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Bekanntmachung. Es wird andurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß mit dem 19. d. Mts. die Jagd m In Gemäßheit der Instruction vom 30. August 1887 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffuete acht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat Juli 1889 sch mit einem Aufschlage von fünf vom Hundert für den Centner berechnen wie folgt: Hafer M. 8., Heu M. 3.40, Stroh M. 4.10. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. auf Feldhühner im Großherzogthum eröffnet üst Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. „ Bürgermeister. herun N Deutsches Reich. 05 Darmstadt, 9. Aug. Der König von Ru— Nachbarschaft za mänien ist, heute Mittag von Frankfurt kommend, n den gause dh zum Besuch des Großherzogs im Hoflager See— Haagsraße, geg heim eingetroffen und kehrte im Laufe des Nach— 10 le mittags nach Frankfurt zurück. Die großher— gs vol joglichen Herrschaften begaben sich im Laufe des Döpp N ae Nachmittags nach Schloß Heiligenberg, ee poselbst die Taufe der jüngstgeborenen Enkelin durchaus nichts bekannt ist. — Militärdienstnachrichten. Winter, Hauptm. und Comp. Chef vom 4. Gr. Inf. Regt. Nr. 118, wurde zur Gewehr Prüfungs-Commission commandirt. v. Prittwitz und Gaffron, Hauptm. bisher Comp.⸗Chef vom 1. See— Bat., als Comp. Chef im 4. Gr. Inf. Regt. Nr. 118 an⸗ 3 Nißen⸗Meyer, Pr. Lt vom 4. Gr. Inf.-Regt. r. 118, zum überzähl. Hauptmann befördert. Berlin. Der Besuch des Zaren soll zwischen dem 24. und dem 27. August erfolgen. Wie das„Berl. Tageblatt“ aus Petersburg erfährt, wird der Zar uit dem Thronfolger per Bahn direkt nach Berlin fahren, woselbst die Ankunft wahrscheinlich am 25. d. erfolgen werde. Es verlautet ferner, daß in Berlin eine große Truppenparade und ein Galadiner nebst Gala-Theatervorstellung stattfinden wer— den. In Aussicht genommen sei auch ein Besuch der beiden Kaisergräber in Char— lottenburg und Potsdam, eine Vorstellung des Kaiser Alezander-Garde-Grenadier-Regiments, 9 sowie endlich ein Diner auf der russischen Bot⸗ n zu M..) schaft ꝛc. Zur gleichen Zeit wird die russische und 12 Nl deer auf der„Dershawa“ eine Reise nach 1 20 Dänemark unternehmen und dabei Stettin oder Nach dann Foidpit des Großherzogs, der Prinzessin von Battenberg, ontrte, sucht auf 1 5 Heinrich von Preußen nach Station Bicken— engagiren. bach, von wo dieselbe nach Berlin abreiste. 7 len L— Gegenüber den fortwährend verbreiteten Gerüchten, die Hierherkunft des Kaisers betr., ist der D. T. A. ermächtigt, auf das Bestimm— teste mitzutheilen, daß von einer bezüglichen letzt im Hause d Burg, wo wir del schend in Tucheh Salmen zt.% dem annehmbarn Strauß. 15 Meter lang eon Pil J ße stattfand. Nach der Taufe begab sich die Prin— ug Reise des Kaisers an competenter Stelle bis jetzt Cattunen, Du — Id Presse, Wilh. Bind.— b Arch Ante! 8 0 f.. del am 27. oder 28. August berühren. 2„ bon 10 f Beendigung der Festlichkeiten in Berlin wird 25 15 das deutsche Kaiserpaar den Zaren nach Stettin und 15 fr ö, her Kiel begleiten und daselbst die russische nit gebs Kaiserin bei deren Eintreffen an Bord der 0 0„Dershawa“ begrüßen, worauf dann beide Kaiser⸗ indernage. paare noch einen Tag gemeinsam in Stettin bezw. Kiel unter besonderen Festlichkeiten, wahr— ise scheinlich Flottenrevue und Galadiner, zubringen werden. Hierauf reist die russische Kaiserfamilie bach Kopenhagen. uniform trug, begab sich, von einem zahlreichen Publikum trotz der späten Nachtstunde auf das Herzlichste bewillkommnet, in das hiesige Schloß. — 10. Aug. Fürst und Fuͤrstin Bismarck trafen heute aus Varzin hier ein. — Dem„Berl. Tagebl.“ wird aus London telegraphiert:„Die neuesten Depeschen aus Sansibar bestätigen, daß Stanley und Emin Pascha mit 9000 Mann und enormen Elfenbein— Vorräthen auf die Ostküste zu marschieren. Der Zeitpunkt ihres Eintreffens in Sansibar läßt sich noch nicht mit Sicherheit feststellen, da die Riesen-Karawane sich sehr langsam vorwärts bewegt.“ Der„Börsenzeitung“ zufolge bestätigt sich diese Mittheilung jedoch nicht. Cassel. Die kaiserlichen Prinzen bleiben noch längere Zeit auf Wilhelmshöhe. Die Dauer ihres Aufenthaltes daselbst soll, wie es heißt, davon abhängen, ob der jüngste, in Berlin zu— rückgebliebene Prinz Oskar behufs einer Luft— veränderung Ende dieses Monats noch nach Heringsdorf an der Ostsee gebracht wird, in welchem Falle auch die vier älteren Prinzen von hier dorthin gehen, während sie andernfalls bis in den September hier bleiben würden. Baden-Baden, 11. Aug. Der Schah von Persien ist heute mittelst Sonderzuges, über Basel von Paris kommend, hier eingetroffen und auf dem Bahnhof vom Großherzog von Baden und dem Prinzen Max, sowie dem diplomatischen Corps, der Generalität und den Hofstaaten em pfangen worden. Der Schah bleibt vier Tage, und findet heute Abend große Illumination vor dem Kurhause, morgen Festvorstellung im Theater und übermorgen Feuerwerk statt. Straßburg. Es steht nunmehr fest, daß der Kaiser und die Kaiserin am 21. d. M., Vor— mittags, hier eintreffen und am 23. d. M. nach Metz weiterreisen. Zum Empfange sind die Vor— bereitungen in vollem Zuge. Der Gemeinderath bewilligte unbegrenzenden Credit. Von der Stadt ist den Majestäten ein Fest angeboten. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Zwischen dem Wiener, dem römischen und dem Berliner Cabinet findet jetzt ein lebhafter Depeschenwechel wegen einer gleichlautenden Beantwortung der griechischen Note statt. Pest, 10. August. In den Steinkohlenberg— werken bei Fünfkirchen waren in den letzten Tagen gewisse Agitationen wahrnehmbar; die Arbeiter drohen zu streiken. Infolge dessen ist fiat.— 11. August. Der Kaiser ist heute Nacht 5 acbb hach 12 Uhr mit dem Prinzen Heinrich und 158%% 50 h Gefolge wohlbehalten auf dem Lehrter Bahnhof ö hierselbst eingetroffen. Der Kaiser, der Marine aus Fünfkirchen eine größere Truppen abtheilung nach den nahen Kohlengruben abgegangen. Die Ergreifung der Agitatoren ist bisher nicht ge— lungen. Frankreich. Paris. Wie aus Regierungs- kreisen verlautet, antwortete der Minister des Auswärtigen, Spuller, dem griechischen Gesandten Delyannis auf die griechische Verbalnote be— treffs der Angelegenheiten auf Kreta, daß er die durch den kretensischen Aufstand angeregte Frage mit der Aufmerksamkeit prüfen werde, welche sie verdiene. — 10. August. In der heutigen Sitzung des Obersten Gerichtshofes fuhr der General— staatsanwalt mit der Erläuterung der Anklage— schrift fort und schloß mit dem Antrage, Bou— langer wegen Complots, Attentats und der damit zusammenhängenden Vergehen abzuurteilen. Der Gerichtshof constituierte unverzüglich ein geheimes Comité und vertagte sich bis Montag. In der Zusammenkunft des Obersten Gerichtshofs im Berathungszimmer brachte Kerdrel einen Antrag auf Incompetenz-Erklärung des Gerichtshofes ein, der von 54 Senatoren der Rechten unter— zeichnet war. Der Senat beschloß, den Antrag am Montag vor der Sitzung im Berathungs— zimmer zu berathen. — An der italienisch-französischen Alpengrenze kam es zwischen einem Officier der Bersaglieri, der die Auslieferung einiger Fahnenflüͤchtigen forderte, und dem Unterofficier des französischen Grenzpostens, der sie aufgenommen hatte, zu einem Austausch von Drohungen, angeblich auch zu Schüssen. Großbritannien. London. Die Königin verlieh am 10. Aug. dem Prinzen Heinrich den Hosenbandorden. — Das Oberhaus nahm in dritter Lesung die Apanagenbill sowie die schottische Verwaltungs— bill an. — Wie die„Times“ meldet, kamen die Cabinete von London, Berlin, Wien und Rom überein, die Note Griechenlands, betreffend die kretensische Frage, identisch dahin zu beantwor— ten, sie müßten ablehnen, den in der Note for— mulierten Forderungen stattzugeben; eine„kre— tensische Frage“ existiere überhaupt nicht, und sie sähen keinen Grund, sich in die Angelegen— heiten des Sultans mit seinen kretensischen Un— terthanen einzumischen. Italien. Rom. Nach einem Telegramm des„Standard“ bot Crispi dem General Cial— dini den italienischen Botschaftsposten in Madrid an und gab ihm gleichzeitig zu verstehen, er wünsche, daß der General versuche, Spanien für die Sache des Dreibundes zu gewinnen. Es heißt, der General habe den Posten angenommen. Konstantinopel. Die Pforte ließ ihren Vertretern bei den auswärtigen Mächten als Antwort auf die griechische Note betreffs Kreta eine Circularnote zugehen, worin sie die E ———— PDD— Behauptung zurückweist, daß die Pforte für die Ausbreitung des Aufstandes auf Kreta verant— wortlich sei. Dieselbe Note enthält die Mit— theilung von der Ernennung Schakir Paschas zum Generalgouverneur und interimistischen Ober— befehlshaber Kretas. Bulgarien. Sofia. Das Gerücht von der Demission Stransk''s ist unbegründet. Rußland. Petersburg. Wie dem„Reuter'— schen Bureau“ telegraphiert wird, hätte der russische Botschafter Nelidoff der Pforte eine Note überreicht, in welcher die Aufmerksamkeit der Pforte auf die Lage und die bedrohte Sicher— heit der russischen Unterthanen auf Kreta ge— lenkt wird. Australien. Honolulu. 150 Eingeborene, von 2 Leuten gemischter Herkunft geführt, ver— suchten am 30. Juli eine Revolution und nahmen das Palais und das Regierungsgebäude. Der Aufstand wurde von der Militz unterdrückt. Aus Stadt und Land. Friedberg, 12. Aug. Heute früh traf die Kaiserin Friedrich mit Töchtern und Gefolge, von Homburg kommend, auf dem biesigen Bahnhofe ein und fuhr mit dem Schnell— zuge nach Braunfels weiter. Pferde und Wagen wurden im hiesigen Schlosse untergebracht bis zum 1/6 Uhrzuge heute Abend, nach dessen Ankunft die Herrschaften sofort wieder nach Homburg zurückkehren. D. Friedberg. Das Stiftungsfest der freiwilligen Feuerwehr nahm einen schönen Verlauf. Mit den Nach— mittagszügen trafen elreg 300 auswärtige Feuerwehrleute ein, welche mit Musik an der Bahn abgeholt und auf den Festplatz geleltet wurden. Bürgermeister Steinhäußer begrüßte dieselben hier Namens der Stadt Friedberg und der Commandeur der Friedberger freiwilligen Feuer— wehr, Hofmaler Hieronsmus, Namens des Corps; zu⸗ gleich gedachte er der Gründer des Vereins, von denen eine große Zahl jetzt noch Mitglieder des Corps sind oder die auf ergangene Einladung erschtenen waren. Hierauf begaben sich die Gäste auf den Uebungsplatz an der Frei heit, welche durch die freiwillige Brandwache abgesperrt war; um halb 3 Uhr rückte die Friedberger Feuerwehr mit sämmtlichen Steig und Löschgeräthen an und nahm den Gästen gegenüber Aufstellung. Das Fußexereiren und die Fahrübung wurde nach dem Urtheil Sachver⸗ ständiger mit milttärsscher Genauigkeit ausgeführt und zog die Feuerwehr sich sodann in verschledene Straßen zurück um das Signal zum Sturmangriff zu erwarten. Der Uebung war folgender Plan zu Grunde gelegt:„Das erbaute Uebungshaus stellt ein Wohnhaus mit nach hinten liegendem Treppenbau vor, an das rückwärts Lagerge— bäude angebaut sind, welche mit leicht brennbaren Stoffen gefüllt und die in Brand gerathen sind. Bis zur An kunft der Feuerwehr brennen sämmtliche Lagerräume und hat das Feuer bereits die Treppe des Wohnhauses er faßt, so daß sich die im oberen Stockwerk wohnende Familie in Lebensgefahr befindet.“ Das Alarmsignal ertönte und aus allen Straßen eilte die Mannschaft zur Brandstelle herbet und ging zum Angriff über. In 1½ Minuten war das Dach von beiden Steigerzügen erstiegen und in 212 Minuten war aus sämmtlichen Spritzen Wasser auf dem Dache, während der zweite Zug die Rettung von Menschenleben durch den Rettungsschlauch und die Bergung von Mobiltar durch die Rettungskörbe vornahm. Die Feuerwehr zog sich sodann zurück und wurde durch das Alarmsignal abermals zur Brandstelle gerufen. Es war ein packender Moment, als das ganze Corps nebeneinandergereiht im raschesten Tempo die Katserstraße entlang fuhr und abermals zum Angriff überging, was fast noch rascher gelang als das erstemal. Eine besondere Weihe erhielt die Feier noch dadurch, daß Kreisrath Dr. Braden am Schlusse der Uebung eine An sprache an das Corps richtete, in der er hervorhob, wie unser allverehrter Großherzog das wärmste Interesse für die Sache der Feuerwehr habe, und alsdann dem Feuer— wehrmann Boll das vom Großherzog verliehene Ehren— zeichen übergab. Mit einem Hoch auf den hohen Pro tektor schloß die Uebung. Alles begab sich nun im Zuge nach Windeckers Felsenkeller, woselbst bald die fröhllchste Stimmung herrschte, welcher der gute„Stoff? des Fest wirths sowohl als auch die vorzuͤglichen Musikvorträge der Feuerwehr Capelle unter Leitung des Musikmeisters Schellhas wesentlich beitrugen. Die Friedberger Feuer wehr kang mit Stolz auf diesen Tag zurückblicken, denn sie hat auf's Neue bewlesen, daß: was Stärke, Organt sation, Schulung und Disesplin anbelangt, sie sich der Wehren größerer Städte getrost an die Seste stellen kann: und der Ruf„Feuer“ hier in Friedberg viel von seinem früheren Schrecken verloren bat Das bauptsächlichste Ver⸗ dienst gebührt neben der Opferwilligkeit der WMannschaft, ihrem wackeren Commandeur G. Hieronimus, der es ver⸗ standen hat, durch rastlose Thätigkeit das Corps auf seine jetzige Hoͤbe zu bringen und dem an dieser Stelle öffentlicher Dank gesagt sein soll. g. Friedberg. Dem in der Generalversammlung am 9. August d. J. verlesenen Thätigkeits berichte des Volks bildungsvereins für 1888 89 entnebmen wir, daß der Verein, der durch den Tod zwei verdiente Mitglie der, Realschuldirektor Dr. Möller und Realschuldirektor indem er sein gut ausgestattetes Lesezimmer und die Bibliothek zur allgemeinen Verfügung stellt und allwinter⸗ lich öffentliche Vorträge veranstaltet. Lesezimmer und Vorträge werden noch immer fleißig besucht. Die seither stehende Klage über schwache Benutzung der Bibliotbek hat sich erfreulicherweise gehoben, nachdem eine ziemlich beträchtliche Zahl von guten unterhaltenden Schriften angeschafft worden ist, wie dies in vorigem Tbätigkeits berichte in Aussicht gestellt war. Der Entnahme von 90 Bänden in der Zeit Juli— Dezember 1888 stebt eine solche von etwa 400 Bänden im Januar— Juni 1889 gegenüber. Mit Rücksicht auf diesen Erfolg ist denn auch im Voranschlag für 1889 90 wieder auf Erweiterung der Bibliothek in der angegebenen Weise Bedacht genommen, indem der Ausschuß hofft, daß Private sowle Körper— schaften, die dem Vereine seither schen edelmüthige For derung hatten zu Theil werden lassen, auch weiterhin ihr Interesse für denselben bethätigen werden. Einer allge meineren Benutzung der Bibliothek soll noch dadurch Vor— schub geleistet werden, daß im Laufe dieses Jahres ein gedrucktes Bücherverzeichniß den Mitgliedern übergeben Dank allen Förderern der gemeinnützigen Bestrebungen des Vereins schloß den Bericht Die darauffolgende Ver— lesung der Rechnung für 1888/89, sowie der Voranschlag für 188990 boten zu keinerlei Bemerkung Anlaß. Leider war die Generalversammlung schwach besucht. m. Friedberg. Die Stadt Frievberg kündigte am 23. März l. J. von dem Anlehen d. d. 11. November 1878, Lit. A. die Nr.: 20. 21. 34. 35 4 200 M. auf den 1. Juli 1889 zur Rückzahlung, welche aber bis heute noch nicht erhoben wurden. Da die Verzinsung bereits mit dem 30. Juni 1889 aufhörte, werden die Inhaber der betr. Obligationen auf etwaigen Zinsenverlust wegen verspäteter Einlösung der Obligationen hiermit aufmerksam gemacht. i. Friedberg. Da die größeren Manöver bevorstehen, so dürfte für Viele der Hinweis erwünscht sein, daß alle Briefe und Postsendungen für die bei den Manövern be— theiligten Mannschaften und Offietere immer nur nach den ständigen Garnisonsorten zu richten sind. Es ist aber nothwendig, daß die Adressen genau ausgeführt werden, so daß also das Regiment, Bataillon, Compagnie, Schwadron u. s. w. genau angegeben wird. Die Post besorgt alsdann die Nachsendung in die betreffenden Quartiere. n. Friedberg. Der Forstverein für das Großher— zogthum Hessen hält vom 10. bis 12. September hier seine 8. Jahresversammlung ab. h. Friedberg Inkeressant ist eine Zusammenstellung des im Juli in Darmstadt geschlachteten Viehes nament lich um deßwillen, weil viele Stücke Fleisch von ganz gesund aussehendem Vieh als ungenteßbar eonfiseirt wur— den. Was wäre wohl aus diesen Stücken ohne Schlacht haus geworden? Im Juli wurden in Darmstadt ge schlachtet: 245 Ochsen, 1 Faselochs, 143 Kühe, 4 Rinder, 661 Kälber, 1601 Schweine, 205 Hammel und 33 Schafe. Nicht ladenrein, aber genießbar war das Fleisch von 6 Ochsen, 5 Kühen und 2 Schweinen wegen Tuberkulose und von 2 Schafen wegen Egelfäule. Als ungenießbar wurden confiseirt: 13 Ochsenlungen, 4 Ochsenlebern, 3 Kuhlebern, 12 Kuhlungen, 2 Kuheuter, 6 Schweine lungen, 6 Schweinelebern, 8 Schweinenieren, 11 Schafs— lebern, 2 Schafslungen und 14 Hammelslebern, zu sammen 81 Einzeltheile. Mikroskopisch auf Trichinen wurden untersucht 1600 Schweine, sowie 767½ Kilo von auswärts für biesige Metzger eingeführtes, von 51 Schweinen stammendes Fleisch. Ww. Friedberg. Das asiatische Steppenhuhn, das im vorigen Jahre einen Zug durch die Felder und Wälder Deutschlands machte, dann aber verschwunden war, ohne daß mit Sicherheit festgestellt werden konnte wo es ge blieben, hat sich im Herzogthum Anhalt wieder gezeigt. Aus Möllensdorf in Anhalt wird der„Saale Ztg.“ ge schrieben, daß der Einsender im Mat d. J. 6, und am 4. August 3 Steppenbühner auf den Brachfeldern zwischen Möllensdorf und Wörpen beobachtet und als solche sicher erkannt hat. g. Dorheim,(0. August. Vergangene Nacht nach zwölf Uhr brach dahter in der Hofraithe des Oekonomen C M. Schudt Feuer aus, das in ganz kurzer Zeit 2 gefüllte Scheuern und einen Stall nebst dem Druschwagen der Dreschmaschine in Asche legte. Ueber die Entstehung des Feuers ist nichts bekannt, man vermuthet jedoch, daß ein Funke aus der Lokomodile, obgleich dieselbe mit einem guten Funkenfänger versehen, die Ursache des Brandes ist Ob und in wie weit eine in der Nacht stattgefundene Schlägerei der Diensiknechte mit dem Brandaus bruch in Verbindung steht, muß ebenfalls die eingeleitete Unter— suchung lehren. v. Nieder⸗Wöllstadt. Unter außerordentlich zahl reicher Betheiligung wurde beute der Ebrenpräsident des Wetterauer Sängerbundes, Rentner K. Bausch VI. dahier, zu Grabe getragen. Der Verblichene bat sich durch sein großes Interesse an den Vereins- und Bundesangelegen beiten, sowie durch sein überaus bescheidenes und menschen freundliches Wesen die Anerkennung und Liebe des Sängerbundes erworben, weßhalb er vor mehreren Jahren zum Ebrenpräsident einstimmig gewählt wurde. Außerdem aber beklagt der biesige Gesangverein Concordia in ihm seinen wohlwollenden Viceprͤsidenten, der nie fehlte, wo es galt das Anseben des Vereins zu fördern. Am Grabe sang der Verein ein ergreifendes Grablied und legte einen Kranz nieder. Dr. Curschmann, verloren hat und zur Zeit 89 Mitglie- der zählt, sich in den gleichen Grenzen wie seither hielt, L. Södel, 11. Aug. Von dem Vorstande des wird. Der Verein unterstützte fernerhin die Fortbildungs- schule und den Allgemeinen deutschen Sprachverein. Warmer langt, um Unterschriften zu sammeln gegen die Volksschule, ihre Einrichtungen und Ziele. Die heute bier in Sddel versammelten Lebrer hielten es für ihre unabweisliche Pflicht gegen dieses Vorgehen Verwabrung einzulegen und wurde einstimmig eine Resolutton zum Beschluß erhoben, welche besagt, daß„der Bezurkslehrerverein Södel auf die gan sämmtliche Pfarrämter und Bürgermeistereten gesandte Petition des hessischen Bauernvereins erklärt, daß die⸗ selbe der deutschen Volksbildung und somit der wahren Volkswohlfahrt entgegensteht, und nachdrücklichst die ge⸗ sammte Bevölkerung Hessens davor warnt dieses Schrift⸗ stück zu unterzeichnen.“ Allerlei. Dessau, 8. Aug. Feldmarschall Graf Blumenthal feierte heute seine goldene Hochzett. Kiel, 10. Aug. Der Stapellauf des Panzerfahr⸗ zeugs„0“ auf der Germania Werft fand beute statt, Viee-Admiral Knorr taufte das Schiff auf Befehl des Kaisers„Siegfried“. Danzig, 10. August. Die Danziger Bark„Eintracht“ wurde von einem englischen Kreuzer an der englischen Kuüste angerannt und ist infolge dessen gesunken. Die Mannschaft ist gerettet. Petersburg. Dem Pariser„Matin“ wird von hier gemeldet, Großadmtral Alexis, der Bruder des Zaren, sei seiner Stellung entboben worden und in Un gnade nach Wladiwostock in Sibirien geschickt worden. Der Grund liege in einem Liebes verhältniß Alexis“ zur Frau seines Vetters, der Prinzessin Leuchtenberg, einer geborenen Skobeleff Großfürst Alexis habe mit ihr in Gesellschaft französischer Schauspieler und Schauspiele⸗ rinnen gespeist. Man habe sich betrunken und bei einer nachfolgenden Schlägerei sei dem Großfürsten arg mit; gespielt worden. Das Ebepaar Leuchtenberg erhielt Be— fehl, eine Reise um die Welt zu machen, die französischen Betheiligten wurden ausgewiesen. Handel und Verkehr. Friedberg, 10. August. Buttermarkt. Butter kostete ver Pfund M. 105— 1.5, ter 1 Stück 6 Pf., 2 St. 11 Pf. Butzbach, 10. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete ver Pfund 1.15—1.20 M., Käse per Pfund 45—46 Pf. Eier 1 Stück 6 Pf. Gießen, 10. August. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund M. 6.90 1.05, Eier 1 St. 6, 2 St. 11 Pf., Käse per Stück 4-8 Pf., Tauben per Paar N. 0.50 0.80, Hühner per St. M. 1.00— 1.30, Hahnen ver St. De. 0.55— 1.00. Enten per St. M. 1.50 1 90, Ochsenfleisch per Pfd. 60-7 Pf, Rub 5 und Rindfleisch 50—60 Pf., Schwelnefleisch 60- 70 Pf., Hammelfleisch 50— 66 Pf., Kalbfleisch 50— 56 Pf., Kartoffeln pro 100 Kilo M. 5.006 50, Zwiebeln per Ctr. M. 6. Frankfurt, 6. August. Engros Markt. Heu pro 100 Kilo M 46/8 6.00, Stroh pro 100 Kilo M. 4 40—4.80, Butter pro 56 Kilo M. 95 bis 100, Eter das Hundert MN. 6—7, Erbsen 100 Kilo M. 16— 22.00, do geschälte MN. 20 30, Linsen M. 24-52, weiße Bohnen M. 21,50 ois 230% Blumenkohl 100 St. W. 30 bis 60, Carotten per Pack 8— 12 Pf., Grünekern M 22-28, Sellerie das Stück 4— 10 Pf., Romainsalat 8—15 Pf„ Kar⸗ toffeln per 100 Kilo M. 5 00-6 00, Er bsen per Pfund 00- 00 Pf., Einmachgurken 100 Stück M. 0.80— 1.60, Salatgurken per Stück 3—4 Pf., Aprikosen der Centner M 50—0, Birnen der Ctr. M 25-30, Mirabellen der Ctr. M. 20— 25, Pfirsiche das Pfd. M. 00.80, Pflaumen der Ctr. M. 30-35, Melonen das Pfund 35 Pf. Frankfurt 10 August. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Ufd. 12— 18 Pf., do geschälte 14— 18 Pf., Linsen 5— 28 Pf., weiße Bohnen 16 18 Pf., gelbe Kartoffeln per Gescheid 14 16 Pf., rothe Kartoffeln per Gescheld 12 bis 14 Pf., neue Maäuschenkartoffeln per Geschelid 30 Pf., Butter per Pfd. M. 1.15— 1.20, Eier das Stück 5 bis 6 Pf., Blumenkobl 45—70 Pf., Kopfsalat 5—6 Pf., Sellerteköpfe 10— 20 Pf., Romainsalat per Stück 10 bis 20 Pf, Zwiebeln 25 Pf., per Centner M. 8.—9, Carotten das Päckchen 6—10 Pf., Kohlraben das Stück 16 Pf., gelbe Rüben die Portion 6—8 Pf., rothe Rüben die Port 30—40 Pf., Radieschen 23 Pf. das Päckchen, Rettig das Stück 4— 8 Pf. Weißkraut das Stück 20— 40 Pf., Rotbkraut 30-40 Pf, Wirsing 15 bis 20 Pf., Endiviensalat 6— 10 Pf., Einmachgurken 0) Stück M. 1— 1.20, Salatgurken das Stück 2— 3 Pf., Einmachzwiebel das G escheid 40 Pf., Perlzwiebel das Pfund 50-60 Pf., Preiselbeeren das Pfd. 12-15 Pf. Abzug des Portos für Postanwelsungen. Einem Dortmunder Geschäftsmann ist diese noch vielfach geübte Gepflogenheit in einem Falle theuer zu steben ge⸗ kommen. Er batte an dem schuldigen Betrage von 3 90 M. „0 Pf. verausgabtes Porto abgezogen, und im Prozeß wege wuchsen diese 20 Pf. zu 960 M. an Bemerkt set bei dieser Getegenbeit, daß das Reichsgericht schon vor längerer Zeit entschteden hat, daß der Abzug des Portos unstatthaft ist. Literarisches. Daheim Nr. 45 entbält: Die weiße Dame von lumeck. Forts.— Der Nordstern. Forts.— Aus Wil⸗ dungen. Von E Frommel.— Lorbeer und Epbeu. Ge⸗ dicht von H. Seidel. Mit Illustr.— Der Jungfern⸗ sprung. Erzählung von Gopeevis Mit Illust.— Das Violoncell.— Das Kaiserschiff„Hohenzollern“, von dem Depeschenschiff„Greif“ gefolgt, auf seiner Fahrt an der norwegischen Küste. Bild.— Latour d' Auvergne, Frank⸗ reichs Erster Grenadier.— Der Hamburger Münch hausen. hessischen Bauernvereins ist in jüngster Zeit an sämmt⸗ — 4 Beilagen. liche Pfarrämter und Bürgermeistereien eine Petition ge⸗ ö insag den 1. f 5 den IJ. zunnerskag den! lg den 16. Au wöhnliche Pr lag den 17. — zuntag den 65 dnn den 19. ——— Frank 1 Arankenstücke do. n Aazlische Sove lussische Imper Dutaten. „al mar Dolars in Go Kirchliche g a woch 5 Ubr Lunnerflag: Fe tag), Morge lung der beil N 10 Ubr; Hoc 2 Ur: Ando C N mage em blest, at on Priog zlüden portofr linger Haler unserer uneo t, Eintracht er englsf sunken. 9 1“ wird 0b ruder de und in Un: hickt worden, b Alexis' W enberg, enn e mit ihr 0 Schauspselt⸗ und bel enn en arg mit 9 erhielt ge. e französischn —— Butter kostete „288k. 1 J Butter kose. b 4546 ff. Wochenmarkt dier 1 St. b, ben per Paar 1.30, Hahnen 1.50—. 90, D Rindfleisch ammelfleisch rtoffeln pro „ M. 6. Heu pro 00 440-480, das Hundeit do geschälle den M. 250 60, Carotten 28, Sellerse 5 Uf n n per Pfund 0.80— 1.00, der Cenknet sirabellen der 20, Mflaunen 60 Pf. Erbsen ganze A., Lila artoffeln pet 155 12 b held 30 Pf, Slück ö bis 7 f. dob tt di Wirsing! machgur 0 1 f, 1 Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. * Opernhaus. Dienstag den 13. Aug.: Neu einstudirt: Stradella Gr. Pr. Mittwoch den 14. Aug.: Der Ring des Nibelungen. Ein Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend Walküre.(1. Tag) Außer Abon. Große Preise. Donnerstag den 15. Aug.: Don Juan. Große Preise Freitag den 16. Aug.: Courier des Czaaren. Außer Abon. Große Preise. Samstag den 17. Aug.: Der Ring des Nibelungen. Ein Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend. Siegfried.(2. Tag) Siegfried: Herr Albert Stritt vom Stadttheater in Leipzig als Gast. Große Preise Sonntag den 18. Aug.: Courier des Czaaren. Gr. Pr. Montag den 19. Aug.: Der Ring des Nibelung n. Ein Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend. 1 Götterdämmerung(3. Tag) Außer Abon. Gr. Pr. 140 Schauspielhaus. Dienstag den 13. Aug.: Wilddiebe. Gewöbn. Preise. Mittwoch den 14. Aug.: Don Carlos. Gewöhnl. Preise. Donnerstag den 15. Aug.: Geschlossen. Freitag den 16. Aug.: Roman eines armen jungen Mannes. Gewöhnliche Preise. Samstag den 17. Aug.: Wilddiebe. Gewöhnl. Preise. Sonntag den 18. Aug.: Mikado. Gewöhnl Preise. Montag den 19. Aug.: Wilddiebe. Gewöhnl. Preise. Geld⸗Cours. Frankfurt am 11. August 1889. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20 ⸗Frankenstücke% 4 do. te 106 26 Englische Sovereignss.. 20. 39 20. 34 iche Imperiales. 16. 71 16. 67 Ducaten. VVV 563 9. 58 ans 9. 88 9. 63 Dollars in Gold. 4 4. 16 Kirchliche Anzeigen für Friedberg satholische Gemeinde. Mittwoch 5 Uhr: Beicht. Donnerslag: Fest Mariä Himmelfahrt(gebotener Feter— tag), Morgens 6 Uhr: Beicht; 3/7 Uhr: Austhei— lung der heil. Communion. 10 Ubr: Hochomt mit Predigt. 2 Ubr: Andacht mit Segen. 0 1 für Herren- und Knaben Kleider, [Kummgaru len?“ Wed., ade 1 nadelsertig, eirea 140 em breit, à Mark 4.75 per Meter, versenden direkt an Private in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrei in's Haus Buxkin Fabrik Depot [Oettinger& Co, Frankfurt a. I. I Muster unserer reichhaltigen Collektionen bereitwilligst * froueo. 2960 — ́—œ—ü—eñd— Bekanntmachung. Der Darlehenskasseverein zu Burg Gräfenrode, ein— letragene Genossenschaft, hat sich durch einstimmigen beschluß der Mitglieder aufgelöst und sind Eduard Reß, bie Johannes Kohl von Burg⸗Gräfenrode zu Liqut— Igtoren bestellt worden. Friedberg am 7. August 1889. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. 2958 Herzberger. f Bekanntmachung. Dienstag den 27. August d. J., Vormittags 10 Uhr, sillen die zur Melioratton der Waldwiesen„Dalleswiese“ und„Krötenpfuhl“ des Butzbacher Stadtwaldes erfor⸗ erlichen Arbeiten und Lieferungen auf dem Rathhause bihler wennigstnehmend in Accord gegeben werden. Butzbach am 8 August 1889 Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. 357 Küchel Widerruf. J Ich nehme hiermit die falsche Nachrede gegen den Steinbauer Philipp Karg und seine Frau, sie sesen beim kartoffelstehlen erwischt worden, zurück, nachdem ich über— lugt worden bin, daß die Rachrede durch eine unrichtige Uitheilung entstanden und der Wahrbelt nicht entspricht. hochdem ich der Frau Karg in der Verbandlung Abbitte leistet, nehme ich die beleidigende Nachrede hiermit ent ich als unwahr zurück. Friedberg den 10 August 1889. 59 Johs. Hemmer, Nachtwächter. Jui neue Wohnungen nt Wasserleitung sind zu vermietben und alsbald bezieb— e. Näßeres bei der Exped. des Anz. 2950 Eine Wohnung, dlche bis 1. October, auf Verlangen auch früher be— ezen werden kann, hat zu vermietben 883 Ernst Hanstein, Haagkstraße. und M. Sim on Wwe; in Gettenau: Js. Scheuer; in Hungen: A. Buch; Assenheim erforderlichen Weißbinder-Arbeiten, ver— anschlagt zu 1175 Mark, sollen auf dem Submissions⸗ wege vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen sind einzusehen, wie auch Offerten verschlossen und franeo bis spätestens Samstag, 17. August, einzureichen bei dem 2963 stirchenborsland zu Assenheim. 7 1 bestehend aus 3— 4 Zimmern Ein Logis,. Nähe der Bahn, per 1. October zu vermiethen. 2953 Gebrüder Rothschild. Ein Lehrling kann in meine Buchhandlung eintreten. 4 Carl Bindernagel. Ei 7— 8, 72 77 S blavese Mädchen wird gesucht von Frau Mathilde Häberle. 2926 0— 5 5 Feinstes Salatöl empfiehlt à 80 Pf. per Liter 2966 E. Den günnig, Gegen Barzahlung Ein großer Ti schtücher,. Posten ver Stück M. 1.50, per ½ Did. M. 8.50. 1 2511 M. Netscher. Oeffentliche Danksagung an Dr. Werner'sche Apotheke in Endersbach(Württemb.): „In kurzer Zeit ist der Knabe durch bekannte Mittel (Preis M. 2.75) vom 7 Ar 1 Bettnässen befreit; ebenso probat bat sich das Mittel bei Mädchen erwiesen. Obige Adresse empfehle Jedem“. Creszens Windsberger, Wechselw.-Gattin in Murnau(Bayern). Bestandttheile angegeben.(750.) 2962 Wer liefert wöchent⸗ bac 20 fun: güte Naturbutter und zu welchem Preis? Gefl. Offerten an E. Loer, Duisburg, Neudorferstr. 56, erbeten.(H. 64849.) 2961 Dem Unterzeichneten ist ein entlaufenes Schaf über⸗ liefert worden. Der Eigenthümer desselben kann es gegen Erstattung der Inseratgebühren und der Futter⸗ kosten bei mir in Empfang nehmen 2951 Petterweil. F. Berges, Bürgermeister. Ein braver Junge kann in die Lehre treten bei Ph. Pfad, ist eine gute Zuchthündin, deutsche Dogge, 1½ Jahre alt, wegen Mangel an Platz, zu 25 Mark, und ebenso 2 junge goldgestreifte Doggen, 8 Wochen alt, bereits 50 Centimeter hoch à 20 Mark bei 2975 Fr. Roth in Hungen. Ein junger Hausbursche (solid und brav) gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 8 Rothe Colter, 5 Mark per 2971 Stück. 8912 G. Sehulhof. 9. fue A- In Friedberg bei: L. Adler, Ferd. Damm Strauß Wwe, J. A. Windecker; in Butzbach: P. F. Wagner; in Echzell: S. Simon Wwe. Wolf Leopold; in Heldenbergen: Gerson Sichel und 8 in Klein⸗karben: S. Ortenberger; in Bad- Nauheim: Gg. Ph. Ludwig; in Nieder Weisel: H. Heinemann; in Nieder- Wöllstadt: Tobias David;! in Rendel: Hch. Kirchner; in Staden: M. Hessenberger J.; in Reichelsheim: F. B. Schwarz; in Nodheim: D. Stern 1, in Mohnbach: Dav Mayer. 2973 A. Euntz sel. Wue, Königl. Hoflieferant, Bonn und Berlin. Die zur Herstellung des Innenraums der Kirche zu a H. 1.70. l. S0. l. 90 per Pfund. als die feinste, in ganz Deutschland! verbreitetste Marke berühmt, über- trifft alle anderen Sorten in Aroma, —— Reinheit und Kraft. „Fr. Hilbrecht Wwe., C. Th. Kranz, L. Danksagung. Allen Denjenigen, welche mir bei dem am 10 d. M., Nachts ¼½ Uhr, ausgebrochenen Brande hülfreich zur Seite standen, namentlich meinen Mitbürgern, und ganz besonders den Frauen und Jungfrauen von Dorheim, welche mit großem Fleiß thätig waren, sage ich hiermit meinen herzlichsten Dank. Dorheim, 11. August 1889. 2968 C. M. Schudt. Prüfung u. Neuanlagen von Blitzableitern. Bel zuverlässigster Ausführung billigste Preise. 903 Friedrich Fuendeling, Friedberg i. H. Mechaniker und Optiker. Einen Zapfjungen r Englische Cüllvorhänge 168 G. M. Reuss. G. L. DAUBE& Co., Central-Annoncen-Expedition der deutschen und ausländischen Zeitungen, OCentral-Büreau Frankfurt a. M., sowie in allen übrigen grösseren Städten des In- und Auslandes, halten sich bestens empfohlen zur Vermittelung von nseraten in alle Zeitungen, Localblätter; Reisebücher, Kalender ete, des In- und Auslandes, unter Zusicherung promptester, billigster u. gewissenhaftester Bedienung; auch stehen dieselben den P. 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Nieder⸗Wöllstadt, 10. August 1889. Die tieftrauernde Familie: Heinrich Selig, 2969 Heinrich Kehres — — Die Erinnerungs-Teier Schlacht von Gravelott un Stiftungsfest Beteranen- und Militär- Verein Kriedberg nächsten Sonntag den 18. August in folgender Weise: Vormittags 9½ Uhr: Versammlung im Vereinslocal, Zug nach dem Friedhof. 5 9½8„ Bekränzung des Denkmals auf dem Friedhöfe, Cboral⸗ musik und Ansprache Darnach Bekränzung der Gedenkz tafel in der Stadtkirche. 45 8„ Festgottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 2½ Uhr: Aufstellung des Festzuges in der Burg. Zug durch die Stadt in den Kürschner''schen Garten. Daselbst Concert, ausgeführt von der Kapelle des Fuß-Artillerie-Regts., General⸗ feldzeugmeister(Brandenburgisches) Nr. 3. Kapellmeister H. Schulze. Ansprachen und gesellige Unterhaltung. Abends Coneert. Der Vorstand bittet alle Bewohner der Stadt durch Schmückung der Häuser sowie zahlreiche Betheiligung zur Verherrlichung des Festes beitragen zu wollen. Die geehrten Herren Ehrenmitglieder laden wir ganz besonders ein. Eintrittskarten, für beide Concerte gültig, kosten 50 Pf., für's Abendconcert 30 Pf. und sind an der Kasse zu haben. Der Vorstand des Veteranen- und Militär-Vereins. . 7 i 22—— 1-»— Die Generalversammlung der freiwilligen Kranken-Unterstützungskasse soll Mittwoch den 21. August, Abends S Uhr, in der„Herberge zur Heimath“ abgehalten werden. Tagesordnung: Rechnungsablage. Vorstandswahl. Reservefonds. 2977 Für den Vorstand: EEECFCCECCCC0bTT Meyer. Decan. Pferde- Nennen des Rheinischen Renn-Pereins in Frankfurt a. M. am 18. und 19. August 1889, Nachmittags 3 Uhr, am Forsthaus. 14 Rennen mit Preisen zusammen im Werthe von ca. 48000 M. Eintritts-Preise: M. 10. Zweiter Platz jeder Tag 5 2956 2928 Erster Platz für Herren jeder Tag.. „„„ Damen 1 1 43 0. 0„ Ein Herren Billet für 2 Tage Kinder bis zu 10 J Stehplatz 5 5 0 ahren zahlen zur ersten Tribüne M. 2. pro Tag, 7„„ 1 0„ zweiten„(zweiten Platz) 50 Pf. pro Tag. Equipagen per Tag M. 10., für 2 Tage M. 15., Reiter ver Tag M. 5. Eintrittskarten zum Totalisator werden an die Besucher der 1. Tribüne auf dem Rennplatz à M. 5. per Tag abgegeben. Sämtliche Karten sind sichtbar zu tragen. (A. 64691.) Das Directorium des Rheinischen Reun-Vereins. O. Fritze's Bernstein⸗Oel-Lackfarbe zum Selhst-Lackiren von Fussböden in bekannter vorzüglicher Qualität. ghiederlage bei Wilh. Bernbeck. Friedberg. Brauerei J. J. Jung Erben Frankfurt a. Ml., . Filiale Nieder⸗Wöllstadt, Uiederlage und Comptoir im Hessischen Hof, empfiehlt vorzügliches Lager- und Exportbier 2892 in Gebinden und Flaschen. 500 Filzhüte, fein u. modern a 2 M., 200 Regenschirme zu 2, 3 u. 4 M. verkauft umzugshalber aus Fritz Schmidt, Kaiserstr. Ein Logi⸗ in Logis, bestebend aus 3 Zimmern, Küche, Keller ze. zꝛc., zu vermiethen. Näheres bei Franz Joseph Nees, Neue große Hellerlinsen, „ Grünekerne 8 empfiehlt Georg Groß. 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