Donnerstag den 7. November. M 132. Oberhessischer Anzeiger. Stadt be der e N 10 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwo 5 5 2 a i 3; 0 0 5 und Freitag Abend Wagen ebe. 8 Areisblatt für den Kreis Friedberg. 5 e e 1 A ssege, 9 N 5— mungen für innoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. er 1889. Sleinhüußn. dnn 6. Roben 1 usbrennen 0 Amtlicher Theil. betreffend: Die Zuziehung des controlirenden Gemeinderathsmitglieds Abwi 5 0 0 8 1 rneldungen, nderathsmitglieds beim Abwiegen von Lohrinden in Friedberg den 1. November 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. riedb. Wir haben die Wahrnehmung gemacht, daß in einer Anzahl Gemeinden, deren Waldungen außerhalb der Ortsgemarkung liegen, das erg auh, bontrolirende Gemeinderathsmitglied Diaͤten für seine Controle beim Abwiegen der Lohrinden in Auspruch nimmt. Da jedoch über das Abwiegen die Einwohn Iwohl von dem Oberförster bezw. bei dessen Verhinderung von dem Forstwacrt, als auch von dem Bürgermeister Protokoll geführt wird, so nothige en Jetreffend: Mobilmachung; hier: Aufruf der unausgebildeten Landsturmpflichtigen. Friedberg den 5. November 1889. . denen Ci Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. ds 8 ur: I Nach§ 102 der Wehrordnung vom 22. Nov. 1888 haben sich die unausgebildeten Landsturmpflichtigen nach erfolgtem Aufruf des sniedbergn ichtigen vegen des Geselle 8, sowie den Death hren Spritzen so le orräthig zu halten und deßhalb sofort auf Gemeindekosten zu beschaffen. Die C. F. Winter'sche Buchdruckerei zu Darmstadt hat sich bereiterklärt, die Landsturm-Stammrollen zum Preis von 3 M. 50 Pf. br 100 Bogen zu liefern. Der Kostenersparniß wegen dürfte sich gemeinschaftlicher Bezug für sämmtliche Gemeinden des Kreises empfehlen und Ihen wir Ihrer Bestellung bis zum 20. l. Mts. entgegen. Dr. Braden. em mich am 3. Dit 1 Bekanntmachung. , dhl Wetterauer Obstbauverein. Konrad güne Mit Herrn Baumschulbesitzer E. Lüttich in Oberursel wurde ein Vertrag auf Lieferung von Obstbäumen für Mitglieder des Obstbau⸗ ereins zum Ausnahmspreise von 1.20 M. abgeschlossen. Dieser Preis gilt nur für dieses Jahr und ist dafür J. Qualität zu liefern. Für bäter wird ein Vertrag in anderer Form noch dem Ausschuß des Obstbauvereins zur Genehmigung unterbreitet werden. Die Mitglieder, welche von dieser Begünstigung, welche sehr anerkennenswerth ist, da sonst die Lütticher Bäume im Einzelverkauf 1.60, ö aschen, er 100 Stück 1.40 kosten, Gebrauch machen wollen, werden ersucht, die gewünschte Anzahl mit Angabe der Sorten beim Geschäftsführer des „ in alen neuen Pereins anzumelden. Die Bäume werden frei Friedberg geliefert, sobald 200 Stück zusammen sind. Bedingung ist Bezahlung innerhalb 8 Tagen 5 ach Empfang der Bäume, frei Oberursel. Wenn die Obmänner der Ortsvereine den Bezug und die Absendung des Betrages für die Mitglieder iuhe 5 die Hand nehmen, wird für den einzelnen dieser Bezug billig und einfach. Andere leistungsfähige Baumschulen sind bisher unter diesen seber, gefütknte Hangungen noch nicht mit dem Obstbauverein in Verbindung getreten. nwo, 4 Der Präsident: Der Sekretair des Vereins. ⸗Regenschirme 1 1 Dr. Braden. Dr. H. von Peter. 1 N fleisch. Bekanntmachung. Der Unterzeichnete bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß in der gestern zu Gießen abgehaltenen Hauptversammlung des landw. bereins von Oberhessen an Stelle des abgetretenen Freiherrn Nordeck zur Rabenau der Herr Graf Friedrich zu Solms-Laubach zum Vereins— sräsidenten erwählt worden ist. 1 1 Hardthof, bei Gießen, den 31. Oktober 1889. Der Vicepräsident: Schlenke. allt, W. Zahl 5 Erledigungen. Mein unterm 19. Juli l. J. gegen Wilhelm Funk von Bobenhausen, sowie mein unterm 27. April 1889 gegen Johannes Maar von Homberg Affe Dem de der Ohm erlassene Ausschreiben nehme ich als durch Gendarm Steinbach in Friedberg erledigt zurück. Der Großherzogliche Amts anwalt: Sli ibm 6 N Friedberg den 4. November 1889. Krämer. ng. 14 150 1 Auf der Tagesordnung steht die Socialtstengesetzvorlage. Deutsches Reich. Herr, Manskirch und Möbus, sowie denjenigen] s steht 1 f. imisl i Abg. Reichensperger erklärt sich gegen die fernere Aus⸗ Romrod, 4. Nov. Die Hofjagd am 2. Nov. 15 freiwilligen Feuerwehr zu Osthofen Kaibel, 05 Gesetzes Das Umsichgreifen der soelalisti⸗ lind in der Oberförsterei Windhausen, Forst⸗ Weber, Meloth III. und Muth, ferner der provi⸗ schen Ideen habe seinen Grund in dem Halbwissen und bartei Großfelde, statt, die Zusammenkunft vor⸗ sorische Gymnasiallehrer Dr. Selbst zu Mainz dem Unglauben. Die Hebung der kirchlichen Gesinnung N 2 f 8 i das beste Heilmittel. Abg. v. Cuny ist für ein dauern⸗ 5 ⸗Schelln⸗ zum definitiven Lehrer ernannt. se Heilmit l f 55 e, 5 en au 2 7 1 2 r C ü 9 schuh in Ober Mamstadt i als Postverwatker angerent Bestimmungen des gemeinen Rechts genügten. Die Auf⸗ Schluß um 4 Uhr auf der Straße Romrod⸗ worden. Versetzt ist der Postverwalter Kleiß von Neu— e eee 17 755 s Distrikt Zipfen. Prinz Heinrich stadt in Odenwald nach Lorsch. Der Postverwalter 95 1 f de, die Len Abs, J gestern vormittag nach Darmstadt zurückge“ Schen n Dez wbreg ige ker komma zur Eröffaung] Zulslsgket der Auswesung darfte obte keueefals n disst. Gestern abend sind Prinz Albert Victor Worms. 5 Kaiser ommt 412 röffnung den Händen der Verwaltungsbehörden allein liegen. Die Jon Schleswig⸗Holstein, Ordenskanzler General des Volkstheaters hierher und läßt die Verwaltung Beschwerde über das Verbot einer Zeitschrift müsse auf⸗ ie 9 lügel di tant Major v Grancy der Hessischen Ludwigsbahn bereits das Fürsten⸗ schiebende Wirkung haben. Gegen den Mißbrauch des Valor v. Herff, 5 e 1 immer im hiesigen Bahnhof neu in Stand setzen.] Gesetzes müsse eine wirksame Rechtscontrole schützen. ö N Riedesel zu Eisenbach, z 9 und Hofstallmeister Frhr. Rie esel zu; ierlichk l 0 Abg. Liebknecht hält das Gesetz für wirkungslos und wie der Fürst zu Bsenburg⸗ Büdingen zur Die Feierlichkeit soll anfangs Dezember statt- aßerslüsstg, aber man benstbige vesselten zum Schutze Theil den Hofjagden hier eingetroffen. finden. des jetzigen politischen und wirthschaftlichen Systems. Theilnahme au den lag 1 gestern zur Berlin, 4. Nov. Im Reichstag kam der Rechen⸗— 5. Nov. In der Budgetcommission theilte 5. Nov. Der 591 0 e e schaftekench ner Nene nnen des d l ee Staatssecretär v. Bötticher mit: die Arbeiten 5 i i elche d Si t die Soctal⸗ 3 7 2 5. Ba bei Seibelsdorf, mn n en en. am neuen Reichstagsgebäude würden energisch i ünsti 1 atte. Nach demokratie den Umsturz der bestehenden Gesellschafsord⸗ 9 f * gaurstigen unge 0 nung wolle, und bestreitet, daß das Gesetz erzieherisch] gefördert, so daß das Haus 1892 bezogen werden g der Großherzo d i 5 f 1 dn aun 94 Sate 5 152 0 gewirkt, Jowie 1 721 einer F— könne. Die bewilligten Mittel würden ausreichen. mt dem Gefolge un deutschen Soctaldemokraten in London. er Minister de Der Etat des Reichsamts des Innern wurden % O 0 g 8 8 a 5 feiel) i f e“ zu Alsfeld theil. nnern erklärt, die Auflösung einer Versammlung sei nur 7257„. c g 1 14 12575 Oberrechnungsprobator mulesfg, wenn auf den Umsturz der Gesellschaftsordnung] bewilligt. Beim Reichspost⸗ und Telegraphen⸗ e, ui id. U. Oberrechnungsrevisor gerichtete Bestrebungen bervorträten. Daraufhin seien etat erklärte Staatssecretär v. Stephan, er würde 11 10 10% J Kl. Rauch wurde zum Ok itglieder frei- die Behörden streng instruirs, und Zuwiderhandlungen] die gewünschte Herabsetzung des Portos für ze aach hen, emannt, das Ehrenzeichen für Mitglie er rei- würden jederzeit streng geahndet. Angesichts der Hal⸗ D pelbrte 5 2 Ken lassen; wenn n G e. Ki, ulliger Feuerwehren wurde ertheilt: den Mit⸗ tung der Socialdemokraten könnten die Regierungen nie⸗ oppelbriese gern ein 5 5 sen, 1 Uh. lligen Feuerwehr zu Mainz mals auf das Socialistengesetz verzichten.— 5. Nov. nicht zu bedeutender Ausfall zu erwarten eee 0 gliedern der freiwi Jandsturms bei den Großherzoglichen Bürgermeistereien zur Stammrolle anzumelden und sind die hierzu nöthigen Formulare schon im Frieden 1 . WE j 6 1 ——. ——— —— — — ——— 5 8 ä—— ——— —— wäre. Die Einnahme des Etats wurde ge— nehmlgt. Zu Delegirten Deutschlands bei der Afrika-Conferenz in Brüssel sind ernannt worden;: außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister v. Alvensleben, Generalconsul Arend und Gesandtschafts-Secretär von Mentzingen. Hamburg. Die hiesigen Schiffszimmer— leute streiken; sie beanspruchen an Wintertagen einen ebenso hohen Tagelohn, wie im Sommer. Die Werften bewilligten dies nicht, infolge dessen stellten gegen 1000 Zimmerleute die Arbeit ein. Die Werften sind eventuell geneigt, im Winter einen hoheren Tagelohn zu bezahlen, wenn die Zimmerleute dafür die gleiche Zeit wie im Som⸗ mer arbeiten. Friedrichs ruh, 5. Nov. Kaluoky ist heute Nacht abgereist. Geheimrath Brauer begleitete den Minister bis zum Bahnhöfe. Er ist zunächst nach Berlin gereist und im Hotel Royal abge— stiegen, von wo er morgen nach Wien zurückreist. Coblenz. Wie die„Cobl. Ztg.“ hoͤrt, soll in Aussicht stehen, daß der Kaiser um die Mitte dez Monats Coblenz besucht. Es wird dem Blatt der 18. November als muthmaßlicher An kunftstermin genannt. Baden-Baden, 4. Nov. Die Kaiserin Augusta hat heute Baden-Baden verlassen, um sich nach Coblenz zu begeben. München, 5. Nov. Das Abgeordneten— haus genehmigte die Anlage von Doppelgeleisen auf den Strecken Fürth-Rottendorf, Fürth Wam— berg, Lichtenfels und Hochstadt-Untersteinach, München ⸗Ingolstadt-Treuchtlingen und Augsburg— Neu- Offingen, lehnte aber nach langer Debatte das von Murnberg erbetene Doppelgeleise auf der Strecke Nürnberg-Treuchtlingen, welches der Verkehrsminister beim nächsten Landtage 1891/92 durchzuführen versprach, ab. Ausland. Oesterreich- Ungarn. Wien, 4. Nov. Der Kaiser relste heute nach Goͤdoͤllö, die Kaiserin von Triest nach Corfu. Innsbruck, 56. Nov. Der Landtag nahm den Antrag Schuhmacher's, auf diplomatischem Wege auf die Aufhebung der Viehsperre gegen Deutschland hinzuwirken, an. Belgien. Mons, 4. Nov. Der Ausstand in Borinage scheint abzunehmen. Im Lütticher Gebiete sind alle Werke im Betrieb. Im Cen tralbecken ist der Ausstand der Grubenarbeiter zunehmend. In mehreren Versammlungen wurde heute der Streik beschlossen. Frankreich. Paris, 5. Nov. Die Ge— sandtschaft des Sultans von Sansibar wurde heute von Spuller und sodann von Carnot empfangen. Großbritannten. London, 5. Nov. Die Lichterschiffer der Londoner Docks begannen gestern einen Massenausstand infolge eines Zerwürfnisses mit den Arbeitgebern bezüglich der Auslegung des Schiedsspruches Brassey's. Portugal. Lissabon. Ein amerikanisches hier eingetroffenes Ultimatum soll mit Waffen gewalt drohen, wenn Portugal die von der Unton im Interesse der amerikanischen Actionäre der Delagoabahn gestellte Forderung nicht be— willige. Türkei. Konstantinopel, 3. Nov. Heute Vormittag 1 Uhr begab sich das Kaiserpaar in die protestantische Kirche Die zur Kirche führenden Straßen füllte eine ungeheure Menschen menge; Militaͤr bildete Spalier, vor der Kirche war eine Ehrenwache mit Musik aufgestellt. Die Majestäten wurden vom Botschaftsprediger Suhle mit einem Segenswunsch begrüßt; derselbe dankte für alle Wohlthaten, welche diese Kirche vom Hause Hohenzollern empfangen, und sagte, er sei glücklich, diese Gefühle ausdrücken zu konnen am 350. Jahrestage der Einführung der Refor mation in Brandenburg. Nach dem Eintritt in die Kirche und der Liturgie Suhle's hielt Hof prediger Koͤgel die Predigt über den Brief an die Hebräer, Kap. 13 V. 8. Nach dem Schluß gesang verließ das Kaiserpaar die Kirche und nahm den Weg durch die große Straße Peras zur Botschaft. Eine große Menschenmenge be— grüßte die Majestaͤten mit griechischem„Bito.“ Vor und hinter dem Wagen bildete eine Schwadron Kavallerie das Geleite. Im Botschaftspalais überreichte eine Deputation der deutschen Colonie eine reichgeschmückte Adresse. Um 12½ Uhr fand ein Frühstück in der Botschaft zu 30 Ge: decken statt. Um 2½ Uhr Nachmittags besuchte die Kalserin das deutsche Hospital und verblieb dort eine volle Stunde. Sodann besuchten die Majestäten das Palais Dolma-Bagdsche, die kalserliche Schaßkammer und das alte Serail. Der Kaiser hatte Stambul bereits um 8 Uhr Morgens besucht, von dessen Schönheit der Monarch außerordentlich, entzückt war. Der Abends von der deutschen Colonie veranstaltete Commers verlief auf das glänzendste. Dabei wurde auf den Kaiser ein„Salamander“ gerieben, auf den Sultan toastirt.— 4. Nov. Der Kaiser ritt heute Vormittag mit Gefolge nach den„süßen Wässern“, besuchte die Militärschule, wohnte dem Exercltium der Truppen bei und umritt spaͤter die alte Stadtmauer von Stambul. Die Maje— staͤten sprachen wiederholentlich ihre große Ge— nugthuung über die glänzende Gastfreundschaft des Sultans aus, der die Majestäten gebeten, den Aufenthalt um einen Tag zu verlängern. Nachmittags um 2½ Uhr begaben sich der Kaiser und die Kaiserin zu Schiff nach Therapia, be suchten unter Führung des Botschafters von Radowitz den Park und das Botschaftspalais und besichtigten den von der deutschen Colonie errichteten Obelisken mit dem Medaillonportrait Moltke's. Um 5 Uhr fuhren die hohen Herr— schaften nach Konstantinopel zurück; der ganze Bosporus war feenhaft beleuchtet. Nach der Ankunft im Pildizpalast fand Tafel beim Sultan statt. Die Hauptstraße von Pera war glänzend illuminirt. Die Majestaͤten wurden bei der An— kunft in Therapia und bei der Rückkehr von der Volksmenge in den Straßen jubelnd begrüßt Der Besuch der Katserin im kaiserlichen Harem unter Führung des Sultans und unter Beglei— tung der Frau v. Radowitz und anderer Damen dauerte ¾ Stunden. Zwei Töchter des Sultans trugen auf Wunsch der Katserin auf dem Flügel Musikstücke von Chopin und die preußische Volks hymne vor.— 5. Nov. Bei der gestrigen Tafel überreichte der Kalser dem Sultan die Kette des Großkomthurs des Hausordens der Hohenzollern und legte sie ihm persönlich um den Hals. Der Sultan war aufs höoͤchste erfreut. Das Kaiser— paar reist Mitte dieser Woche nach Venedig zurück. Das Gefolge reist nach Berlin per Bahn. Graf Herbert Bismarck beabsichtigt einen kurzen Aufenthalt in Pest zu nehmen. Egypten. Kairo, 5. Nov. Der Prinz von Wales ist nach Alexandrien abgereist, wo er sich morgen einschifft. Aus Stadt und Land. Friedberg. Eingetretener Hindernisse halber muß die für den 10. November angekündigt gewesene Eröffnung des„Feterabends für Lehrlinge“ auf Sonntag den 17. November verschoben werden. Friedberg. Auf die Bitte des hlesigen Vorstandes des ev. Bundes hat der Eo. Kirchenvorstand beschlossen, zum Gedächtniß des Geburtstags Luther's am 10. Nov. einen Festgottesdienst um 10 Uhr Vormittags in der Stadtkirche zu veranstalten, während der Gottes dienst in der Burgkirche ausfallen soll. Die. Predigt wird Professor Dr. Weiffenbach balten. Abends findet wie bereits in voriger Nummer d. Anz. mitgetheilt, im Casino Saale eine allen Gliedern der ev. Gemeinde offenstehende „Lutherfeter“ statt, wobei Prosessor Dr. Köstlin einen kurzen Vortrag halten und der Seminartsten-Chor wieder in dankenswerther Welse mitwirken wird. : Frtedberg, 4. Nov. Nachdem am ganzen Vor mittag trostloser Regen herntedergestroͤmt war, hellte sich gegen Mittag der Himmel auf und konnte die Enthüllung des Peter Müller Denkmals bel leidlichem Wetter statt finden. Um 1 Ubr bewegte sich der Festzug von der Stadtkirche aus in die Burg. Eine Abtheilung Feuer- wehr voran, folgten die oberen Klassen der Musterschule; die Musik; die Angehörigen der Familie Müller; Ver treter der Behörden, darunter Prälat Hablcht und Ober schulrath Greim; ehemaliges Schüler und Verehrer Müllers; Stadtvorstand, Beamten, Comité und sonstige Festtheil nehmer; Prediger- und Schullehrer Seminar; die Lehrer des Kreises; die hiesigen Vereine und zum Schluß wleder eine Abtheilung Feuerwehr. Nachdem der Zug sich um das Denkmal aufgestellt hatte, sang die Versamihlung „Brüder reicht die Hand zum Bunde“, worauf Schul rath Schmidt die Rednertribüne bestleg und elne schwüng volle, der Feler angemessene Festrede blelt und das Denkme!* der Obhut der Stadt übergab. Während dessen war die Hülle gesunken und das Denkmal zeigte sich in selner ganzen Schone. Die Semlnarssten sangen sodann einen Mäller'schen Chor, worauf Bürgermeister Stelnhäußen im Namen der Stadt dankte und den Schutz des Denk 1 mals gelobte. Nachdem die Stadtschüler„Goldne Aehlt du mußt fallen“ gesungen, dankte Oberförster Müller von Krofdorf im Namen der Familie, worauf die Stadt schüler„Wenn in der Ferne“ sangen. Hierauf legte en fremder Dichter mit einigen Strophen einen Kranz ag Denkmal nieder, worauf Pfarrer Bernbeck von Stadeg einen Kranz im Namen der Gemeinde darbrachte. Zun Schlusse sangen die Seminaristen abermals einen Mülle schen Chor. Die Feier verlief in würdiger Welse ohn irgend eine Störung. Bel dem nun folgenden Festessen im Hotel Trapp, an dem 250 Personen theilnahmeg, toastete Kreisrath Dr. Braden auf Kaiser und Groß herzog Seminardirektor Schäfer auf die Vertreter den Regierung, Geh. Schulrath Greim auf das Schullehre seminar, Prälat Habicht auf die Stadt Friedberg, Geh, Kirchenrath Dr. Diegel auf die Familie Müller, woran Decan Müller von Alsfeld dankte, Prof. Dr. Köstig auf Müller als Compontsten, Oberamtsrichter Langs dot von Langen auf den das Denkmal ausführenden Künstles, Lehrer Backes auf die Schule, und Lehrer Rahn sprat im Namen der ehemaligen Schüler Müllers. Mustkalischt Vorträge von Gliedern der Famtlie Müller und ein Streich quintett von Darmstadt verschönten die Feler wesentlich, Das schöne Fest wird noch lange im Gedächtniß allg Thellnehmer bleiben. r. Bad Nauheim. In der am Sonntag Nach, mittag unter dem Vorsitz des Grafen Ortola stattge habit Sitzung des Wetterauer Obstbauvereins im Langs dorf'schch Saale wurde die Gründung eines Zweigverelns Bad Nauheim und die angrenzenden Orte beschlossig und wurde Bürgermeister Wörner von hier zum Vor, sitzenden gewählt, an welchen auch fernere Beltestih erklärungen erfolgen können. Butzbach. Nach Mittheilung der Bürgermelsten ist ein Schreiben des Ministertums eingetroffen, nat welchem es nicht gestattet wurde, daß dle durch den Au, bruch der Maul- und Klauenseuche in Gießen verboten Viehmärkte vorübergehend in Butzbach abgehalten werde, Darmstadt, 3. Nov. Aus dem hiesigen Arx hause sind in vergangener Nacht zwei Gefaagene aus brochen. Wie dieselben die Flucht bewerkstelligten, noch ziemlich unklar. Der Eine der Ausbrecher ist eng Bursche, welcher vor einiger Zeit eine Kellnerin du Messerstiche schwer verletzte Allerlei. Weßlar. Der aus dem hlesigen Gefängnssse en flohene Einbrecher Heinrich Kimpel aus Liederbach, Krelg Alsfeld, ist am 30. Oet. Abends in Cleeberg wieder eln/ gefangen worden. Die auf densel ben fahndende Polihh wurde von dortigen Einwohnern auf einen fremden, de dächtig aussehenden Menschen, der sich in eine Scheun geschlichen, aufmerksam gemacht. In derselben wurde unter dem Stroh nach längerem Suchen gefunden. Köln, 4. Nov. Im Cuorterzug Paris Köln ist zwischeg Rothe Erde und Aachen im Damen⸗Schlafeoupe eg Lampe explodirt, wodurch die Betten in Brand geseh! wurden. Die Carpenter-Bremse brachte den Zug zu Stehen. Die im Coupé befindlichen Damen wurden g reitet; zwel derselben fuhren nach Berlin weiter, zw sind hier verblieben, damit der große Schaden, den fit erlitten haben, festgestellt wird. Peking. Von einer großen Feuersbrunst ist, wie der „Ostas. Ll.“ berichtet, am 6. Oetober die Stadt Tsching, Tschu,(in der Provinz Hunan in China) gelegen, heimge sucht worden; es verbrannten dabel etwa 12,000 Häuset und verloren 150 Menschen ihr Leben. Der angerichtelt Schaden soll sich auf über eine Million Taels belaufen Die Pflicht. „Willst du von zwelen Dingen wissen, welches Das Rechte?— Nimmer ist es das Bequeme! Was dir die meiste Mühe macht, das ist es! Das würde dir's sogar! Denn du besiegst Dabel der Stoffe alte Trägheit, du Besiegst dein eigen Herz.—— L. Schefer. Zwischen Recht und Unrecht liegt oft eil weites Labyrinth.— Nur der vermag sich zurecht zu finden, der sich gewohnt hat, auf die, mahnende Stimme in seinem Busen zu achten und na Pflicht und Gewissen zu handeln.„Pflicht iß der erhabene Beweggrund des Weisen, das ut sterbliche Wort, das über Abgründe hinwegträgt und über Schrecknisse siegt.“ All unser Wünschen unser Streben und Hoffen, ja selbst die Tugend loͤsen sich auf in den göttlichen Begriff der Pflicht. „Die Tugend, sie dient sich selbst zum Lohne,“ und was ist der Lohn der Pflicht anders, als gut sein? Gewiß kein Gott kann einen höheren Preis aufstellen. Darum liegt in dem Bewußl⸗ sein, unsere Pflicht erfüllt zu haben, das hoͤchste seligste Genießen. Für den Pflichttreuen gibt es kein Schwanken zwischen Recht und Unrecht. Er kennt nut einen hellen Punkt, vor dem alls ne Re ice sich 0 1 lodikran Wien nachz 0— sie ihne hin, sch sortse sinten Fr At es de adkumniß 1% Gut, ur I Strafe 0 dat Ur In Tod. sumasse, d lach beacht den Brü ac Pflicht Aigen, zu m Iaen die Jaan mit d es verrüc der Erke. Ausübung sopfert ha Gedürfn zu sor — B ö Durch B er Darl! Septemb „ Die 8 „Spar⸗ schaft Jossense Der 0 nes Jwecke 1 2 2. , Die vi Vika hossen Ie vo Nennu eichne D fladt 0 Geng „Die 6 ossen derbin Mitglt der U Name U Lade Groß 0.6 l. zei gte unge 5 0 . 1 0 0 u 4 1 . lie, Prof. Or g ae bunt 1 ausführenden Kunst 0 Lehrer Rahn s* Müllers. Wustall ö Müller und ein Stu en die Filer wesenl de im Gedächtnis g. 0 2 er am Sonntag u fen Oriola fag 9 reins im Langsdorfs b ines Zweigverelns enden Orte beschlel er von hier zum auch fernere Veith ö ig der Bürgermelseh ums eingetroffen, W daß dle durch den he in Gießen verboln, zbach abgehalten win is dem hiesigen Au! zwei Gefangene auh acht bewerkstelligten, der Ausbrecher ist eit eine Kellnerin du „ ziesigen Gefängusse 1 Liederbach, fl in Cleeberg wieder! sel ben fahndende Ji auf einen fremden,! der sich in eine Schl In derselben wuls Suchen gefunden.“ 9 Paris Köln ist zue Damen- Schloftoupe 1 Betten in Brand 900 e brochte den Zug en Damen würden! Berlin welter, große Schaden, dan gbrunst it ul! in die Stadt Ae 5 China) 00% 00 abel etwa 12, 1 17155 Taels belaase Trögbel, 9. 80 se. t 4 0 61 1 o um der Pflicht willen zu bezwingen. und— sie gäbe gern ihr eigenes Leben als bühne hin.— Endlos ist das Elend, das sie egen die eigenen Fehler und nimmt es nicht jenau mit dem, was man andern schuldet. Das Inder Erkenntniß und träge und unsicher in der leopfert hat, um andere glücklich zu sehen; wem 4. Die Willenserklärung und Zeichnung für die Ge⸗ ich 115 die Nebel vor der Sonne weichen. gas er als recht und gut erkannt hat, das ist Richtschnur seines Lebens. Gerechtigkeit ist i Losungswort. Freilich ist es nicht immer cht, das Rechte zu erkennen. Es liegen oft seinbar zwei Pflichten mit einander im Streit, d da ist es oft sehr schwer zu entscheiden.— helstens liegt das Rezept da, wo es am schwersten überwinden gilt. Wer es ernst meint und erlich kämpft, der wird auch ritterlich siegen. ir der kann sich selber achten, der gelernt hat, N Ach, de einzige Pflichtverletzung, wie oft bleibt sie ewiger Stachel im Menschenherzen!— sie durch nichts zu perwischen, durch nichts wieder ut zu machen. Ein unbewachter Augenblick ge— igt, um dem Pflichtbrüchigen ein langes Leben l Reue und Pein oder gar Verzweiflung ein— tragen. Ebenso ist es mit der Pflichtversäum⸗ ß Wie oft haͤuft sich Schuld auf Schuld, bis keine Rettung mehr gibt!— Die Mutter, selche sich als Kindesmörderin anklagt, weil sie ir todtkrankes Kind verließ, um ihrem Ver— ügen nachzugehen, und die es als Leiche wieder— sich fortschleppt,— nichts vermag ihr den rstörten Frieden wiederzugeben!— Nicht anders geht es dem Elenden, der sich anklagt, durch bersäumniß seiner Pflicht Tausende um Hab ud Gut, um das Leben gebracht zu haben!— die Strafe des Gewissens, sie ist noch bitterer, ls das Urtheil des Richters, ja bitterer als ser Tod. Und doch gibt es so viele Pflichtver— umnisse, die im gewöhnlichen Leben kaum als Man geht so gleichgültig uch Pflichten hat; man versäumt zu helfen, zu ützen, zu warnen, zu strafen; man ist zu schwach les verrückt den Punkt des Rechts, macht schwach lusübung der Pflicht. Wer sein eigenes Ich der trägt als Lohn in sich das Bewußtsein treu erfüllter Pflicht. Ihm winkt nach der Arbeit ein Abend süßer Ruhe. bringt ihm köstliche Labung. in dieser Zeit des Hastens und Drängens uns nicht so oft selber verlören! daß wir uns immer klar bewußt wären, was wir sollten und wollten! Neue Pflichten verdrängen so bald und so leicht die alten, wir gerathen in Konflikte und genügen Keinem. Halbheit ist das Gepräge unserer Leist— ungen. Ja, Tausende übernehmen Pflichten, denen Die Rückerinnerung O, daß wir doch sie nicht gewachsen sind. Wie aber steht es mit ihrem Bewußsein? Können sie sich jemals be— friedigt fühlen? Nein, getreu sein im Kleinen wie im Großen, das allein schließt das Glück und den Frieden in sich. Hast mit der Kraft, der ganzen vollen, Du treu geschafft zum Heil der Welt, War gut und rein dein Streben, Wollen, Hat Edles dir die Brust geschwellt: Dann darfst gehobnen Hauptes wallen Du freudig deinem Ziele zu, Dann ist der Größte unter allen Nicht größ'rer Ehre werth als du! Handel und Berkehr. Friedberg, 6. Nov. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.90— 1.10 Eier 1 St, 9 Pf., 2 St. 17 Pf. Friedverg, 5. Nov. Fruchtyr. Watzen We. 19.25 bis 19.50, Korn M. 16.50 00.00, Gerste M. 18.50 bis 18.75, Hafer M. 14.00— 14.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund.. Grünberg, 2. Nov. Fruchtpr. Weizen M. 19.10, Korn M. 16.30, Gerste M. 15.00, Hafer M. 14.10, Erbsen M. 17.20, Samen M. 00 00, Wicken M. 00.00, Kartoffeln M. 0 00, Linsen M. 26.00. Gießen, 5. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund M. 1.10 0.00, Eier 1 St. 6 bis 7 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.400,55, Hühner per St. M. 0.85— 1.00, Hahnen per St. M. 0.50— 0.60, Enten per St. M. 1.40— 1.80, M. 25.20, Nr. 0/ M. 23.70, Nr. 1 M. 22.20, frei Ufer Frankfurt a. M., Mainz, Mannheim ca. M. 1.25 theurer lexquisite Marken ca. M. 0.75 höher). Weizen, ab unserer Umgegend M. 19.25— 19.40, frei hier M. 19.50 bis 19.75, fremder nach Qualität M. 19— 21.50, Roggen biesiger M. 16.50— 16.75, russischer M. 16.80- 17.00, Gerste, Franken(Ochsenfurter Gau) Ried und Wetter- auer M. 18.50 20.50, Hafer prima M. 16.00 16.25, mittel M. 14.75— 15.75, Mais(miged) M. 12.25 00.60 Roggenkleie M. 8.80—9., Weizenklese M. 7.75—8., Spelz⸗ spreu M. 2.40, Malzkeime M. 9—0.00, Cbllisalpeter ver Februar⸗März 1890 M. 18.90, Parität Frankfurt a. M. Raps per October M. 33.50 34.50, Rüböl im Detall M. 76-00, Torfstreu M. 1.20. Die Preise verstehen sich pro 100 Kilo ab hier, häufig jedoch auch loco auswärtiger Stattonen. Frankfurt, 4. November. Viehmarkt. Der heutlge Markt war mit 363 Ochsen, 23 Bullen, 406 Kühen, Stieren u. Rindern, 193 Kälbern, 682 Hämmeln, 394 Schwei⸗ nen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 68—70., 2. Qual. M. 62-65, Bullen 1. Oual. M. 50— 52, 2. Qual. M. 46— 48, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 60—62, 2. Qual. M. 45—50, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 70—75 Pf., 2. Qualität 60—65 Pf., Hämmel 1. Qual. 56-58 Pf., 2. Qual. 40—45 Pf., Schweine 1. Qual. 68—70 Pf., 2. Qual. 66-67 Pf. Frankfurt, 5. Nov. Engros-Markt. Heu pro 100 Kilo M. 5.006 80, Stroh pro 100 Kilo M. 4.80 6.20, Butter 50 Kilo Pe. 97—00, Weißkraut 100 St. M. 2— 2.50, Wirsing 8— 10 Pf. Rothkraut 15— 25 Pf. Erbsen pro 100 Kilo M. 1622, do. geschälte M. 25— 30, Linsen M. 24—52, Kartoffeln per Malter M. 2— 2.50, Zwiebel per Ctr. M. 8—9, Endivien 100 Stück M. 6—8, Rüböl (raff.) 50 Kilo M. 32. Gänse per Pfd. M. 0.50—0.58, Ochsenfleisch per Pfd. 66—72 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 56—60 Pf., Schweine⸗ Nase 60 70 Pf., Hammelfleisch 50— 66 Pf., Kalb⸗ eisch 56— 60 Pf., Kartoffeln pro 100 Kilo M. 3.30 bis 3.70, Zwiebeln per Ctr. M. 6.00— 7.00 Welßkraut per. St. 4— 20 Pf. Frankfurt, 4. November. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 33.50 34.00, Nr. 1 M. 30.00. bis 31.00, Nr. 2 M. 25.50 26.50, Nr. 3 M. 24.50 bis 25.50, Nr. 4 M. 21.00—22., Nr. 5 M. 17.00—18. Milchbrod und Brodmehl im Verband M.54.50—57. Nord- s Bedürfniß, Pflicht war, für andere zu leben ud zu sorgen, ihnen zu dienen und zu nützen, Bekanntmachung. Durch Beschluß der Generalversammlung des Dor⸗ eimer Darlehenskassenvereins e. G. zu Dorheim vom 8. September 1889 wurde beschlossen: 1. Die Firma der Gesellschaft lautet von „Spar⸗ und Darlehenskasse, eingetragene schaft mit unbeschränkter Haftpflicht“. nossenschaft hat ihren Sitz zu Dorheim. 2. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Spar- und Darlehenskassen⸗Geschäfts zum Zwecke: 1. der Gewährung von Darlehen an die Ge⸗ nossen für ihren Geschäfts- und Wirthschafts⸗ betrieb, 2. der Erleichterung derung des Sparsinns. 3. Die von der Genossenschaft ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen erfolgen unter der Firma der Ge nossenschaft, gezeichnet von zwei Vorstands mitgliedern; vie von dem Aufsichtsrath ausgehend, unter Be⸗ nennung desselben, von dem Präsidenten unter zeichnet. Die Bekanntmachungen sind in der in Darm⸗ stadt erscheinenden„Deutschen landwirthschaftlichen Genossenschaftspresse“ aufzunehmen. jetzt ab Genossen Die Ge⸗ der Geldanlage und För— nossenschaft muß, wenn sie Dritten gegenüber Rechts⸗ verbindlichkeit haben soll, durch zwei Vorstands⸗ mitglieder erfolgen. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma ihre Namensunterschrift beifügen. Eintrag zum Genossenschaftsregister ist erfolgt. Bad⸗Nauheim den 1. November 1889. Großherzogliches Amtsgericht Bad⸗Nauheim. Bau er. Schü tz. Die Haferlieferung für den städtischen Faselstall soll auf dem Submissions⸗ weg vergeben werden für das laufende Jahr. Offerten wolle man bis zum 7. November einreichen. Friedberg am 5. November 1889. deutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 26.00 bis 27.00. Berliner Roggenmehl Nr. 0 ab Magdeburg Am 2. d. Mts. wurde in hiesiger Gemarkung ein Schaf aufgefunden. Der sich legitimkrende Eigenthümer kann dasselbe gegen Erstattung der bis zur Empfang⸗ nahme entstehenden Kosten bet unterzeichneter Behörde in Empfang nehmen. Dortelweil am 4. November 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Dortelweil. 4004 Hensel. Linoleum Teppich besorgt und legt 4003 G. M. Reuss. Hosapolhesie zum Engel. 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