1889. Zonnerstag den 7. März. — N 209. O berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, 8 Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. gung bei dem Gn. 5 amm deln. Piund-Packten), Danim. 7, 9 . 1 0 hemnot), zenaffee- ehlkopf. Abend der de echt in ide use ein junger rilgeschäft all n detail gereist Haasenfsein und 0 8409 sucht undgut von 3 bis gabe aller Detalls, nter Cbifkre D. 0 100 800 ng er, Dachdecker, Amoncen: die einspaltige e 15 Pf., lokale In Packen ber Bekanntmachungen ꝛc. Odnung des Deuts ——— 41 Darmsta auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von Amtlicher Theil. Friedberg den 5. März 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. In dem Großherzoglichen Staatsverlag 1. die Bekanntmachung, betr. die Aus §. 2 des Gesetzes vom 11. Juli 1884 übe ist eine amtliche Ausgabe zur Ausführung der Maß- und Gewichts- chen Reichs, enthaltend insbesondere: führung der Bestimmungen r die un Gewichts Ordnung vom 17. August 1868, vom 30. October 1884, 2. die Aichordnung vom 27. Dezember 18 3. die Aichgeböhrentaxe vom 28. Dezember 1884, 4. die Bekanntmachung, betr. die Zulassungsfristen für ältere Maße, Mßwerkzeuge, Gewichte und Waagen, vom 30. Dezember 1884 und 84, 5. die Bekanntma lichen Verkehr noch zu Bekanntmachungen ꝛc. von Wichtigkeit sind, Abänderung der Maß— Sammlung aufmerksam 1 reffend: Die Revlston der Hypothekenbücher vom Jahre 1888/89. Das Großherzogliche Amtsgericht Friedberg an sämmtliche Ortsgerichte des Amtsgerichtsbezirks. Wir benachrichtigen Sie, sen Sie an, alle seit der le e dem bestimmten Termin, fen, die dabei gefundenen chung, betr. die äußersten Grenzen der im öffent— duldenden Abweichungen der Maße und Meß— werkzeuge, Gewichte und Waagen von der absoluten Richtigkeit, vom 27. Juli 1885, zum Preise von 1 M. 20 Pf. erschienen. Da diese für die Polizeibehörden und Gewerbtreibenden so machen wir Sie auf das Erscheinen dieser und empfehlen Ihnen, namentlich in den größeren Gemeinden, deren Anschaffung auf Kosten der Gemeindekasse. Dr. Braden. Friedberg am 2. März 1889. daß in der Kürze mit der Revision der Hypothekenbücher vom Jahre 1888/89 begonnen werden wird und tzten Revision stattgehabten Einträge und Löschungen nebst dem Register und topographischem Pfandverzeichnisse der Ihnen noch näher bekannt gegeben wird, einer genauen Prüfung nach Maßgabe Ihrer Instruction zu unter⸗ Mängel zu beseitigen, auch die etwa nicht genügend geordneten Acten instructionsmäßig zu ordnen. man N Diese von Ihnen vor dem Revisionstermine vorzunehmende jährliche Prüfung, worüber Sie ein Protokoll aufzunehmen haben, aus 8 dachem ersichtlich ist, daß, wann und in Gegenwart welcher Ortsgerichtsmitglieder sie geschehen . 5 50 den, hat sich vorzugsweise auf mangelnde Beglaubigungen und Unterschriften, ꝛise de Löschungen im Register, unvollstaͤndige Abschrift der amtsgerichtlichen Verf düsums der gerichtlichen Verfügungen und unterlassene Unterstreichung desselben, ö Dieses von Ihnen aufzunehmende Revisionsprotokoll haben Sie in Die schuldvoll unterlassene Berichtigung vorbemerkter Mängel unterliegt angemessener Ahndung(Verweis und selbst Geldstrafe). 0 1 Friedberg am 3. März 1889. fehlende oder Sellheim. Steckbrief. Mayenschein II., Christian, geboren am 30. Juni 1856 zu Wächtersbach, ist auf Grund Haftbef Februar wegen der Anschuldigung:„im April v. Is., oder um diese ds Kiel zu Assenheim gehörigen Spitzhund dem Eigenthümer in der Absicht rechtswidriger Zueignung weggenommen zu haben“, bogthum Hessen betroffen, Großherzoglichem Amtsgerichte Friedberg, andernfalls dem nächsten Amtsgerichte vorzuführen. Um s und welche Einträge Ihrer Revision unterzogen wesentlich mangelhafte Einträge von Hypotheken ügungen, wie Auslassung von Worten, unrichtige Angabe des sowie nicht instructionsmäßig vollzogene Löschungen zu erstrecken. dem von uns abgehalten werdenden Revisionstermine vorzulegen. Weber. ehls Großherzoglichen Amtsgerichts Friedberg vom Zeit zu Assenheim gemeinschaftlich mit Joseph Weisenseel von Waldfenster einen dem Werkführer festzunehmen, und wenn im Großher— ofortige Nachricht vor Zuführung wird ersucht. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Krämer. Deutsches Reich. dt. Der Amtsgerichtsdiener Rühl ssertraße 0. Porms wurde unter Anerkennung seiner Dienste 1 1889 7 karktlottere, Berlin. „ darunter 10 5 4 Drei Mark sandwirthschafte g 1 1. Ning * joch Näheres bel e her ell,— 5. März. en Ruhestand versetzt. !— Fürst Alexander von Battenberg ist gegen⸗ kankfurter attig mit seiner Gemahlin in Mailand und be— schtigt, daselbst dauernden Aufenthalt zu nehmen. Die Trauung der Prinzessin hie mit dem Kronprinzen von Griechenland ud nach dem„Fr. J.“ vor der Abreise nach en in Vertretung vollzogen werden. Die lle des Kronprinzen wird Prinz Heinrich ein— men, der auch mit der Kaiserin Friedrich seine chwester nach Athen bringen wird. In der heutigen Sitzung des undesraths wurden die Gesetz Entwürfe, betr. Nachtrags⸗Etat für 1889/90, die Aufnahme er Anleihe für Zwecke der Verwaltung des sechsheeres und betreffend die Besteuerung des ucers, den zuständigen Ausschüssen zur Vor— al Baukk. snathun überwiesen. e— 5. März. Am Sonntag soll in Baga— F yo ein ernstes Gefecht stattgefunden haben. Leal Schahal ser Häuptling der Aufständischen, Bushiri, soll 4b Kane“ sbei verwundet worden sein.— Aus Samoa Scherrer sumt die Meldung von der Einstellung der mädchen siudseligkeiten. Der deutsche Consul hat mit sataafa einen Waffenstillstand abgeschlossen, der nach der Beendigung der Berliner Conferenz ern soll. Mataafa soll sich verpflichtet haben, gen Einfluß und sein Ansehen geltend zu ichen, um inzwischen die Verheerung deutscher gantagen durch seine Anhänger zu verhindern. Ueber die Flucht des Amerikaners Klein der Aufstand in Samoa bekanntlich anzettelte und leitete, werden jetzt einige nähere Einzel— heiten bekannt. Klein wurde vom amerikani— schen Viceconsul Vlacklock, der sich am 21. Jan. um Mitternacht persönlich nach der Wohnung des Abenteurers begab, benachrichtigt, daß ein deutscher Offizier und vier Mann von der Be— satzung des„Adler“ den ganzen Tag über auf dem von den Deutschen beschlagnahmten briti— schen Dampfer„Richmond“ auf Klein's Ankunft gelauert hätten, um ihn zu fassen und nach 5 „Adler“ zu bringen. Dem Rathe des Consuls zufolge begab sich Klein mit ihm nach dem ameri- kanischen Consulat, wo er bis zum 1. Februar seine Wohnung aufschlug. An diesem Tage kam das amerikanische Kriegsschiff„Nipsic“ in In— tuila an, um Klein auf die„Mariposa“ über— zuführen. München. Der„Allgem. Zeitg.“ zufolge ergibt der bayerische Staatshaushalt für 1888 einen Ueberschuß von 12 Million Mark. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 4. März. Nur in drei Orten des Landes fanden gestern Volks⸗Versammlungen wegen des§. 25 des Wehrgesetzes statt. Die Bewegung in der Pro⸗ vinz ist in entschiedener Abnahme begriffen. Das Abgeordnetenhaus setzte die Erörterung des Wehr— es fort. 3 5 März. Bei der Fortsetzung der Wehr⸗ gesetzdebatte im Abgeordnetenhaus wies der Justiz— Minister in längerer Rede unter Auführung und Erläuterung früherer Gesetze nach, daß die Be— stimmung der Armeesprache zu den Kronrechten gehöre. Schweiz. Bern, 3. März. Bei den gestrigen Wahlen des großen Raths im Canton Tessin erhielten die Conservativen 75, die Liberalen 37 Sitze. Letztere gewannen hiermit 10 neue und verloren 2 alte Sitze. Im Canton Waadt erlangten die Radicaldemokraten eine große Mehr— heit. Ruhestörungen sind nicht vorgekommen. Frankreich. Paris. Als sicher verlautet, daß aus den in den Bureaux der Patriotenliga beschlagnahmten Listen und Correspondenzen her— vorgehe, daß die Liga in der letzten Zeit eifrige Propaganda für Boulanger in der Armee ge— macht und mehrere Offiziere und Unteroffiziere der activen Armee und der Reserve zum Eintritt in die Liga verführt habe. Dies gebe dem Staats— anwalt Veranlassung, auf Grund des Artikels 208 des„code militaire“ Anklage gegen den Vorstand der Patriotenliga wegen Verführung von Militär— personen zu erheben. Bestimmt auftretenden Ge— rüchten zufolge soll in der Polizei-Präfectur an Stelle von Lapine der Journalist Paul Strauß treten. — Der Minister des Innern wies die Poli— zeipräfecten an, nicht mehr zu dulden, daß die Abordnungen verschiedenster Art, welche Bou— langer täglich empfängt, den Charakter von öffentlichen Kundgebungen annehmen. Großbritannien. London. Unter Pigott's hinterlassenen Habseligkeiten befand sich auch ein an Labouchere gerichteter Brief, worin er das ur— sprüngliche Geständniß dahin einschränkt, daß die erste Reihe von den Briefen Parnell's und Egan's echt, die zweite Reihe aber gefälscht sei. — Die hiesige Missionsgesellschaft erhielt ein Telegramm ihres Agenten in Sansibar, wo— — nach letzterem eine Mittheilung von der Kwola— Insel, datirt vom 7. Januar, zuging, meldet,„die Araber in Ujiji beabsichtigt en die mann mit einer Anzahl Mission anzugreifen“. Mohamed Kharfan suchte und den von der sie davon abzuhalten. mit einer Mittheilung der„N. Fr. Pr.“ den festen Entschluß König Milan's, in kürzester Zeit, vielleicht schon morgen, Ristitsch in die Regent⸗ schaft einzusetzen, um dann behufs Herstellung seiner angegriffenen Gesundheit in das Ausland zu reisen. Ueber die Dauer der Reise, sowie ob dieselbe vielleicht der Vorläufer einer späteren Thronentsagung ist, sind die Angaben schwankend. Rumänien. Bukarest. Die gegen Bra⸗ tiano eingesetzte Commission soll nach Andeu⸗ tungen seiner Feinde eine„schwere Schädigung des Staates unter seinem Regime“, besonders bei Vergebung von Eisenbahnbauten, ergeben haben. Der Bankdirector Carada wurde als der „Mitschuld“ verdächtig in die Untersuchung mitein⸗ bezogen. Rußland. Petersburg. Atschinow und Ge— nossen werden als Verhaftete hierher gebracht. Die russische Regierung wird die Polizei- und Post⸗Behörden, welche die Einschiffung der Expe⸗ dition auf dem österreichischen Dampfer zuließen, wegen unstatthaften Vorgehens zur Verautwor— tung ziehen. Egypten. Kairo. Eine Stefani⸗Meldung aus Assab besagt: Die Versuche der Geistlichkeit, den Negus mit Menelik auszusöhnen, staͤndig gescheitert, der Krieg wird für unvermeid— lich gehalten, die beiderseitigen Armeen sollen in Gondron aufeinandergestoßen sein. Amerika. Washington, 5. März. Mit dem gestrigen Tage hat der neue Präsident der „ General Harrison, die Nachfolgeschaft Cleveland's ange⸗ treten. Er hat bei dieser Gelegenheit in einer Vereinigten Staaten Nordamerika's Botschaft die Grundsätze skizzirt, nach die Politik der Union zu leiten gedenkt. Die Botschaft empfiehlt die Fortdauer des Schutz zollsystems; dieselbe erklart die Beherrschung des Panama⸗Canals durch eine europäische Macht als unvereinbar mit der Sicherheit Die Rechte der Amerikaner in anderen Ländern müßten geschützt werden, die Anlage von Häfen und Kohlenstationen müßte freundschaftlich er— reicht werden und bedürften Abänderungen solcher Concessionen der Zustimmung Amerika's. Die Botschaft hält ferner die Beseitigung aller inter— nationalen Schwierigkeiten durch die Diplomatie und Schiedsgerichte für ausführbar. greß solle die Finanzgesetze so regeln, großer Ueberschuß bleibt, eine Reduction des Ueberschusses sei ohne Aufgeben des Schutzzolls und ohne Schädigung der Industrien möglich. Für alle Fälle empfiehlt der Präsident die Verstarkung der Flotte. Afrika. Sansibar, 4. März. Das Reuter'sche Bureau meldet: Die Blockade an den Küsten von Sansibar und Pemba beginnt morgen englischen Kriegsschiffe„Kossal“,„Turquoise“ und „Mariner“. Demnächst erwartet die Blockadeflotte weitere Verstärkungen.— In Uganda sind Ge— ruchten zufolge die Zustände dauernd ungeordnet. -Nach der„Germania“ ist auf telegraphische An— frage in Sansibar, ob die Meldung des„Berl. Tagbl.“, daß die Befreiung der Missionäre von Pugu erfolgt sei, richtig sei, dem Superior der St. Benedictus-Genossenschaft die Antwort zuge— gangen, daß die Befreiung noch nicht erfolgt sei, daß aber immer noch Hoffnung für dieselbe vor— handen. % Kamerun. In Westafrika sind die den Engländern in einer Besitzergreifung zuvor— gekommen. Eine Reuterdepesche lautet: Accra (am Golfe von Guinea), 28. Februar. Haupt— mann Lethbridge, der sich im November mit 100 Houssas und 4 weißen Offizieren Distriet Gaman, am Golf von Guinea, nördlich vom Aschantireiche gelegen, begab, um britische Interessen zu schützen, ist hierher zurückgekehrt, nachdem er Major Ewart und Mr. sind voll⸗ welcher er Amerikas. Der Con⸗ daß kein schließlich durch die von Gaman und de Serbien. Belgrad, 5. März. Das Wiener Vertrag mit. Vor d „Fremdenblatt“ meldet von hier übereinstimmend die Gaman s französischen Schutz angenommen. Houssas in Bontokoo, der sprechend berücksichtigt werden, so laßt doch in den welche Hauptstadt von Gaman, zurückgelassen. Haupt⸗ meisten Fällen namentlich die Aufwendung von Arbeit Lethbridge bringt eine französische Vieles, wenn nicht Alles zu wünschen übrig. Flagge Fragen wir uns, was der Grund hiervon ist, so 1 Franzosen mit dem König können nur 2 Ursachen für diesen Zustand in Betracht g H. Friedberg. heiterem Himmel der h Lebensfähigkeit dieses zu Markt gebracht, un und privaten Ställen bewegte sich hauptsäch schwere Arbeitspferde. tereien wurden Exem M. 80 genommen. aus Mainz, Darmsta redend war die Um Das Comits hat die 9 zur Verloosung bestimmten Pferde in guter Waare von wohl angenommen we Verkäufe stattgefunden V. Friedberg. im Monat Februar abgegeben: 2399 Liter Suppe unent- geltlich, 64½ Liter gegen Zahlung, zusammen 246312 Liter, also im Durchschnitt täglich rund 88 Liter. Seit Bestehen der Anstalt in diesem wurden ausgegeben 4 täglich rund 86 Liter. Bensheim, 1. verhaftet. Die Veran 3 Jahren den Sohn dem er in Arbeit gest jeden Verdacht von si lich als ein Mensch be in den Wirthschaften keine leichte Arbeit, denktag einer der ro französischer Kriegführ General Melae einen an. Die Einäscherung besondere Erinnerungsf zu welch' festlichem An das Eintreffen Kaiser Laudenbach, 1. der Storch, ist am Die heim a. S. gemeldet. ö Aus Stadt und Land. Die Händler hatten wie immer so auch diesmal schöne Thiere platz selbst zeigte ein buntes Gewimmel, bier waren über 200 Pferde verschiedener Race von den Oekonomen und Händlern der Umgegend zum Verkauf gebracht. ES wurde stark gemustert und viel gehandelt. Das Geschäft deutscher und belgischer Race. Es wurden hier M. 500 bis M. 1000 für ein Pferd bezahlt, ebenso auch für manches Geschäft abgeschlossen und sind hier bis zu M. 1500 das Stück verkauft worden. Nach Reitpferden war hauptsächlich starke Nachfrage. Fur Pferdeschläch⸗ hier geschrieben:„Gestern wurde in der Wirthschaft von Zeiler dahier der 50jäbrige Cigarrenarbeiter Gärtner der schwerkranken Frau des Gärtner, welche dem zu ihr beschiedenen Geistlichen bekannte, ihr Mann habe vor stand schon lange in keinem guten Ruf und war nament— handelte. Während die Letztere auf dem Sterbebette lag, trieb Gärtner sich mit lüderlichen Frauenzimmern Messer zur Wehr und wurde erst bewältigt, als der Gendarm Hülfe bekam. Gärtner steht übrigens auch im Verdacht, hier Brandstiftung verübt zu haben. Er wurde in das Gefängniß nach Gießen gebracht. Worms, 2. März. Heute ist der 200jährige Ge⸗ Schlosses in die Luft sprengte; am 6. März 1889 schloß sich in würdiger Folge die Nilederbrennung Mannheims heim fand am 31. Mai statt. Für diesen Tag werden wird die wiederhergestellte Katharinenkirche eingeweiht, derselbe, trotz der schneidenden Kälte, bleiben zu wollen. Das Eintreffen des Storches wird auch aus Weisen⸗ f a ingen geschlossenen[kommen: 1. Unkenntniß der Arbeitsausführung, 2. Gleich⸗ eee e 4455 gültigkeit. Der ersteren kann durch Unterwelsung resp. direkte Ausführung der Arbeiten von geeigneten Sach⸗ kundigen entgegen getreten, der zweiten muß im Interese des Ganzen durch energische Agitatlon und wiederholle Anregung seitens Aller, die sich für den so dankbaren Trotz sechs Grad Kälte verlief bei und veredelnd wirkenden Obstbau interessiren, zu Leibe eutige Frühjahrs Pferdemarkt gleich gerückt werden. Marktes wiederholt bewlesen ist. d waren über 100 in den städtischen zum Verkauf gestellt. Der Markt- lich in guten Arbeitspferden nord— In Luxus und Reltpferden wurde plare im Preise von M. 25 bis Käufer waren diesmal erschienen dt, Wetzlar und Gießen. Selbst⸗ gegend wiederum stark vertreten. den Händlern gekauft und kann rden, daß im ganzen nah an 100 haben. In unserer Suppenanstalt wurden Jahre, d. i. sett dem 2. Januar 997½ Liter, oder durchschnittlich März. Der„Fr. Z.“ wird von lassung dazu gab ein Geständniß eines Gießener Fabrikanten, bei anden, erdrosselt und dann, um ch abzulenken, erhängt. Gärtner kannt, der seine Frau schlecht be— herum. Seine Verhaftung war denn er setzte sich mit einem hesten und schimpflichsten Thaten ung, indem am 2. März 1689 Theil des herrlichen Heidelberger von Speyer, Worms und Oppen⸗ eiern vorberettet In Oppenheim laß man sich auch Hoffnung auf Wilhelms macht. März. Der erste Frühlingsbote, nstag hier angekommen und scheint Straßburg, 4. Franzosen nach dem elektrische Beleuchtung. wundet. Kopenhagen, 4. und die Verbindung zwischen Korsör und K Kairo. In einem lische Offieiere Nachts Allerlei. tralbahnhofe der Kessel des Maschinenraumes für die Mehrere Dampfer liegen im Eise. Der Postverkehr März. Heute explodirte im Cen: Der Heizer wurde schwer ver— März. Der Sund ist zugefroren mit Schweden hat aufgehört. iel ist ebenfalls eingestellt. hiesigen Hotel wurden zwei eng⸗ ermordet und beraubt. daß in der Zeit vom den Beweis erbrachte, sich den gesegneteren O viel Obst zu erzeugen. Freeman sowohl als Gemeinden, Der Obstbau⸗Verein in der Wetterau. Von Dr. H. von Peter. In weiteren Kreisen dürfte bekannt geworden sein, in Butzbach eine Obst Ausstellung abgehalten wurde, die wenigstens was die Fähigkeit anlangt, vorzügliches und geben, treten noch die Faktoren Arbeits- und Kapital⸗ aufwand hinzu, so läßt sich nicht zweifeln, daß eine Produktlon im wirthschaftlichen Sinne, also vor Allem eine gewinnbringende, zu erwarten sein wird. Wenn nun auch an einzelnen Orten, von Privaten 15.— 21. Oktober vorigen Jahres daß die Wetterau berechtigt ist, bstproduktionsländern zuzuzählen, Der Faktor Natur ist also ge denen der Vorfahre in jeder Beziehung günstig, wodurch die Um nun von der Obst⸗Ausstellung in Butzbach einen dauernden Erfolg zu haben, wurde das momentan vorhandene allgemeinere Interesse für die Sache be⸗ nützt, dem Ausstellungs⸗Comité eine blelbendere Ge⸗ stalt zu geben; es erwesterte und ergänzte sich zum Obstverwerthungscomits und trat am 13. Januar d. J. als Stamm eines zu gründenden Obstbau⸗ Vereins zu⸗ sammen, der sich uber die ganze Wetterau erstrecken sollte. Man ging von dem Gesichtspunkt aus, daß nur ein größerer, jedoch wirthschaftlich vleschartiger Bezirk in der Lage wäre, die Vorthelle einer Vereinigung am weit⸗ von Obstbäumen, somlt die Vermehrung des Bestandes nur empfehlen und fördern dürfe, wenn man zugleich fur den Absatz sorge. Deshalb wird die Hauptthätig⸗ keit des Vereins darauf hinausgehen, direkte Verbin⸗ dungen mit auswärtigen Abnehmern, größeren Märkten, Conservenfabriken ꝛc., anzubahnen. Soll das gelingen, dann muß aber eine entsprechende Anzahl Mitglieder hinter dem Verein stehen, die ein respektables Quantum guter und gleichmäßiger Waare zu liefern im Stande sind; ferner soll die Anschaffung von Obstverwerthungs⸗Apparaten, Dörren, Stedekesseln, Schälmaschinen ꝛc. ins Auge gefaßt werden, die den einzelnen Mitglledern entweder mit einem eingeübten Arbeiter zur Verfügung gestellt werden können, oder aber es kann das Mitglied gegen Entschädigung seine Pro⸗ dukte an der Centralstelle verarbeiten lassen. In erster Linie soll dadurch die Produktion von Obst⸗ eonserven für das Haus gefördert, in zweiter erst Han⸗ delswaare geschaffen werden. Gemeinsame Obstlager⸗ häuser werden zuerst in einem Exemplar, dann in ver⸗ schledenen auf dem Vereins bezirk vertheilt, zur Errichtung kommen müssen, um das frische Obst, das stets die höchsten Preise erztelen läßt, länger marktfähig zu er⸗ halten, es nach Sorten aussuchen zu lassen und im Frühjahr sicher verwerthen zu können. Beschränkt sich im Herbst das Massenangebot, so würden auch bereits im Herbst für diejenigen, die sofort losschlagen wollen, die Preise sich erhöhen. Damtt nur jene Sorten ge⸗ zogen werden, welche zu gemeinschaftlichem direkten Ver⸗ kauf oder zu irgend einem Verwertbungszweck sich be⸗ sonders gut eignen, sollen veredelte Bäume oder Pfropf⸗ reiser für die einzelnen durch die Verhältnisse bestimmten Bezirke vom Verein bezogen werden. Diesbezüglich haben sich die hervorragendsten Baumschulen berelt erklärt, den Wünschen des Vereins möglichst entgegen zu kommen. Eine weitere Thätigkelt des Vereins wird darin be— stehen, geeignete Leute als Baumwärter und zwar in den Kursen der Ackerbauschule zu Friedberg ausbilden zu lassen. Dieselben stehen dann bereits in einer Ver⸗ bindung mlt der Centralstelle und der anzustellende Tech⸗ niker, welcher den praktischen Unterricht zu erthellen hat, lernt die Baumwärxrter, die er später weiter zu bilden und in ihrer prakttschen Thätigkeit zu überwachen hat, sogleich näher kennen. Wir sehen also, der Verein hat viele und schöne Ziele, aber er kann sie nur erreichen, wenn alle mlt⸗ arbeiten, die Interesse am Obstbau haben. Daher gründe man Lokalvereine, halte öfters, vielleicht alle Monate, Versammlungen ab, in denen die Erfahrungen ausge⸗ tauscht werden, und wo Fachzeitschriften und Werke über Obstbau zur allgemeinen Kenntnißnahme aufgelegt, gute Geräthe und Werkzeuge vorgezeigt werden. In den Sekttons- und General Versammlungen wer⸗ den dann die größeren Fragen und Neuerungen besprochen. Diese Versammlungen sollen zwar als Wanderversamm⸗ lungen abgehalten werden, aber auf jeden abgelegenen Ort kann man nicht gehen, deshalb muͤssen Lokalvereine entstehen, wo ein Mitglied selbst oder der Baumschüͤtze das Gehörte weiter verbreitet. Bis jetzt sind 3 Sekrio⸗ nen, Butzbach, Friedberg und Vilbel gegründet, mit vorläufig etwa 250 Mitgliedern. Wir müssen aber mindestens die dreifache Anzahl von Mitgliedern be⸗ kommen, um mit Erfolg arbeiten zu konnen. Der Jahresbeitrag beträgt nur 1 Mark, damit Jedermann Mitglied werden kann. Auf der Versammlung in Friedberg hob Kreisrath Dr. Braden hervor, daß mit dieser Organtsatlon ge⸗ rade dem kleinen Manne Gelegenheit gegeben werden solle, die Vortheile des gemeinschaftlichen Bezuges, der Unterweisung in der Pflege der Bäume und der Ver⸗ mittelung des Absatzes zu genießen. Die Reglerung hat im vorigen Jahre ausgedehntere Mittel zur Förderung des Obstbaues verlangt und wurden dieselben auch vom Landtag bewilligt. Die obere landwirthschaftliche Behörde bringt der Sache das weitgehendste Interesse entgegen, vom Centralausschuß der landw. Vereine wurden einstweilen 500 M. für Oberhessen zu Stipendlen für Obstbaumwärter bewilligt und weitere umfänglichere Mittel zur Anstellung eines Obstbautechnikers und Beschaffung von Obstverwerkhungs⸗ einrichtungen sind in Aussicht gestellt. Die Dinge sind die belden letzteren Faktoren ent⸗ also im besten Fluß. gehendsten auszunützen, ferner daß man die Anpflanzung 17 u, Fachhu 155 Obst ein 4 schl Semen ell au belt a Jciftg an;, 2 f 1 Halen, d unt, en bti bhütz in abe tre och mal bens gemeind oher zl on aus er Vet Aber sol nachsic üßten! sldtebe n 1 Jußbac ichnelder rledbe f Nanhäuß Nübel wi en Nel Noppenhe Der O Mewsetbs ändt lech 9 Mugen. s zur gaben — 1 — An am Wöffentli Die U 5 au Hureicht . Die zu oh erfe A Reber 0 aun „ 2 U 5 U a * sche I Zuson 31.25, Nr. 2 per Pfd. M. 0.80—1.00, englischer Sellerte 5060 Pf., a0 ben d 5 Uürg en h, Darum beigetreten zur guten Sache und einmal Kirch⸗ welcher dann die Wahl des Ge ammtvorstandes zu ge⸗ pro 1 Pfund Schlachtgewicht 55—60 Pf 2. Qual. 44 U fan, i e burmsinteressen bei Seite gelassen! Wenn übrigens jeder schehen hat. Und nun frlsch 10 Werk und 1655 15 15 18 Uf. 6 nel 8 95 6003 ff 2. Qual. 50 tand 5 6 1 kirchthurm auf einen Obstbauverein nlederblickt— desto Gemeinsinn hat, trete selbst bei und führe dem Verein bis 52 Pf., Schweine 1. Qual. 56—57 Pf., 2. Qual führung 40 e eee 100 1 Zwischenhandel mit möglichst viele Mitglieder zu. 54—55 Pf. nterwels“ Oleg, Kngeschränkt werden, welcher bis jetzt stets, in guten rankfurt, 5. März. Engros⸗ Markt. Heu pro beg 1 die schlechten Jahren, die beste Ernte gemacht hat. Die Handel und Verkehr. 100 Ke 1. 7.0.9460, Stroh pre 400 Kilo il. 6.40 muß ite Sil, Hemeinden können alsdann die Baumwärter mit Vor⸗ Friedberg, 5. März. Fruchtpr. Watzen M. 19.25[bis 7.00, Butter pro 50 Kllo M. 97.00 100.00, Eier ud m en, Heil auch als Flurschützen verpflichten, denn bei der bis 00.00, Korn M. 16.25 bis 16.50, Gerste M. 14.50 das Hundert M. 5.00—6., Erbsen 100 Kilo M. 18 bis den 1 f Erbelt auf hoher Warte sitzend und immer im Freien bis 15.00, Hafer M. 13.25 13.50. Alle Preise verstehen 23.00, do. geschälte M. 20—30, Linsen M. 34 bis 52, resten,* eschäftigt, sind sie in erster Linke zu diesem Amte ge- sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. weiße Bohnen M. 23.—25 50, Blumenkohl 100 Stück „zu gel sgnet; auch weiß ein Baumwäcter am besten zu beur⸗ Friedberg, 6. März. Buttermarkt. Butter kostete[ M. 60.00— 70.00, Sellerieköpfe 100 Stück M. 8.—10., 1 8 heilen, wie viel Arbeit ein Baum kostet, bis er Früchte per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier 1 St. 7 Pf., 2 St. 13 Pf. französischer Sellerie M. 0.50 00.00, franz. Kopfsalat 5 ußbach ing feingt, gewinnt seine Bäume lieb und schützt sie nebst Frankfurt, 4. März. Fruchtbericht. Hles. Welzen⸗ 100 Stück M. 10.00— 12.00, neue französische Bohnen das en übrigen Früchten des Feldes besser, als ein Flur⸗ mehl Nr. 0 M. 31.50— 33.50, Nr. 1 M. 29.25 0 m 4 1 dit Sg Hütz in alte m Sinne, der, ohne dem geschätzten Stande M. 26.50— 27.50, Nr. 3 M. 25— 26, Nr. 4 M. 21.00 Nüsse per Centner M. 20 bis 25„ Haselnüsse per Centner bläbendere 0* f ahe treten zu wollen, sich seine ziellosen Spaziergänge bis 22.00, Nr. 5 M. 18.00— 19.00, Milchbrod- und M. 35.—45., Aepfel per Pfund 6— 10 Pf., Birnen per 1 sich 100 och manchmal recht bequem macht und am Ende seines Brodmehl im Verband M. 55.00— 58.00, norddeutsche] Pfund 5 bis 15 Pf., Trauben von 25—35 Pf. an per g. Iunuar d. a bebens oft das schöne Gefühl haben kann, nie einem und westfällsche Weizenmehle Nr. 00 M. 26.50— 27.00, Pfund, italtenische Kastanlen 14—18 Pf., Kartoffeln per Tau. Vert demeindemitgliede zu nahe getreten zu sein. Es wäre Roggenmehl(hiesiges) Nr. 0 M. 25.50— 26.00, Nr. 0/1 100 Kilo 6.50— 7.50, französische Zuckerschoten M. 1.20. au erstrecken 0 her zu empfehlen, die Flurschützen und Baumwärter M. 23.50— 24, Nr. 1 M. 21.50—22, Nr. 2 M. 18.00 bis us, daß 10 5 Ihm auswärts zu nehmen, damit sie nicht in die Netze 19.00, Weizen ab unserer Umgegend M. 19.25 19.50, Geld⸗Cours. ger Veit in nn iir Vetternschaft verstrickt werden können. Außerdem fret Bahn hier M. 19.60 19.75, fremder nach Qualltät Frankfurt am 5. März 1889. sgung 155 i der aber soll auch jedes Vereinsmitglied Baumschütz sein, M. 21.00 22.00, kurhessischer M. 20.00- 20.25, nord⸗ Geber. Nehmer. die Maple nachsichtlich Uebertretungen anzeigen und die Gerichte deutscher M. 00.00— 00.00, Roggen hies. M. 16.25, russischer M. Pf. M. Pf. 9 des elt zung 1 üßten noch strengere Seiten gegen die Baumfrevler und M. 15.75—00.00, Gerste, Wetterauer und Ried M. 16.00 20⸗Frankenstücke 16. 22 16. 18 in man ande ziehen, als es zuwellen geschieht. bis 16.25, Saal und ungarische M. 18.00— 20.00, Hafer, 0 in ½ 16. 17 16. 14 die Hau bana Zum propssorischen Vorstand sind einstweilen berufen prima M. 15— 15.25, mittel M. 18.75— 14.00, Raps En ische Sobereigns 20. 40 2 35 wle nn Butzbach: Forstinspektor Reuß, Butzbach; Bürgermeister] M. 00, Mais(mixed) M. 12.35—00, Roggenklele M. 10, R ssische Im einer— 97 75 77 Ebnelder, Osthelm; Gerichtsschrelber Orth, Butzbach; Welzenkleie M. 9.50— 0.00, Malzkeime M. 9.60, Spelz⸗ 2 7. 5 f 9. 62 9. 57 arten, Friedberg: Bürgermelster Reitz, Soedel; Bürgermeister spreu M. 4.00, Malz hochprima M. 26.5028, Chili⸗ 922 85 ae 9. 63 9. 57 einhäußer, Frledberg; Dr. v. Peter, Friedberg. In ssalpeter M. 21.60 ab Harburg. Rüböl im Detail M. 65. 2 l 8 u ld 5 4. 21 45 17 ine entsprechende Abel 105 e zur Wahl geschritten 1 Die Preise verstehen sich pro 100 Kilo ab hier, häufig r— 5 3 Zen, die en knen Neuanmeldungen vorläufig an Verwalter Stahl in auch loco auswärtiger Stationen. 2147 2 a 5 mäßiger Wnar r 5 Frankfurt, 4. März Viehmarkt. Der heutige Marte Jsraelitischer Gotteedienst in Friedberg. er au Verein w unen, oder aber ung selne Pro⸗ sen. iktion von Obst velter erst Han⸗ ame Obstlager: „dann in ber⸗ zur Errichtung das stets die arktfähig zu en lassen und in Beschränkt sich en auch berestz chlagen wollen, ie Sorten ge blrekten Ver⸗ zweck sich be⸗ e oder Pfropf⸗ issse bestimmten bezüglich haben elt erklärt, den zu kommen, wird darin be⸗ und zwar in erg aus bilden in elner Ver⸗ stellende Tech⸗ erthellen hat, ter zu bilden erwachen hat, e und schöne enn alle mit⸗ Daher gründe alle Monate, ungen ausge⸗ id Perke über gelegt gute nlungen wer“ n bäpuahen. kderbersamm⸗ abgelegenen Lokalotreine Baumschütze nd 3 Seklio, kündet, mit müssen abet tallebem bes können, F Jedermant 9b eutrolh nisablen 9 eben werde cg, g, nd der alete ubgebeh 1 „de da f rd als solcher Sektion des „sonst wird er vollständig e einzelnen Mitglieder nicht des landw. Vereins zu werden Der Ausschuß der drei Sektionen wird näch⸗ i zur Statutenabfassung zusammentreten und darauf dselben einer General Versammlung vorlegen, von war mit 308 Ochsen, 18 Bullen Rindern, 425 Kälbern, befahren. Die Preise 1. Qualttät pro 100 Pf 2. Qual. M. 5458, 2. Qual. M. 37-39, K M. 50—52, 2. Qual. 482 130 Hämmeln stellten sich lad wirthschaftlichen Vereins M. und Schlachtgewicht M. 61-63, Bullen 1. Oualttät M. 4041, ühe, Stiere und Rinder 1. Qual. 40-48, Kälber 1. Qual. Sabbathfeier vom 9. März 1889. Beginn: Freitag Abend 5 Uhr 20 Min. Samstag Morgen 8 Uhr 15 Min. Samstag Nachmittag 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 6 Uhr 35 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 10. März an Morgens 6 Uhr 30 Min., Nachmittags 4 Uhr 45 Min. Kühen, Stieren und und 320 Schweinen wie folgt: Ochsen einschließlich M. 7116.85, 168 775 6. n ö gen bel unterzeichneter Stelle offen, hohen auch die Angebote bis zu obengenanntem Term ine Ma Anhnreichen sind. Friedberg den 4. März 188g. 4 Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. unheim. Haarfreie beste und Proteingehalt. 1 0 1 0⁰ Kranz. bolz. Versteigerung. In Walde der Gemeinde Beienheim, Distrikt Schwalben— ahn und Siebenwegen, kommen zur Verstelgerung: * 1) Freitag den 8. März: Engroslager bei 1 1 1 ö 0 0 1 Große 1 6 1 1 3 Wormser Lotterie. 315 5„ Eichen-, Nadel⸗Reisig, f;;. 895. e Hauptgewinne in Gold: Stück Fichten⸗Stämme, zu Bauholz sich eignend, I. 30,000 Mark, 3 1 5 1 7 2. 10,0 00 Mark, 11 Samstag den 9. März: A Raummeter Buchen, Birken- und Aspen⸗Knüppel, 3. 5,000 Mark. P„ n Eichen, Nadel- und Baar ohne Abzug auszahlbar. 1 1 Buchen Stöcke, a Außerdem noch 0 Fichten Nutzressig, 3021 Gewinne, W. 25000 Mark. 1 Stück Derbstangen. gusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr auf dem Achwalbengraben. [Jetenheim am 5. März 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Beienheim. S empfiehlt 0 900 2 wird per 1. März gesucht. Englische CTüllvor in eréme und weiß von 50 Pf. an per Meter bei 5 15. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, ö P l k ch ffentlicher Submisston vergeben werden. 1 In u en. Niederlage des Vereins deuts Qualität von höchstem Fett— Rapskuchen. ieee Loose à 2 M. 10 Pf. Ph. Dan. Kummich. Ein braves Kindermädchen Won wem? sagt die Exped. d. Anz. Cremeèe-Furbe für Gardinen, Spitzen und Rouleaux empfiehlt . 25 W. Bernbeck. Für die Reise wird von einem eingeführten Hause ein junger Mann gesucht, der in einem Detailgeschäft als Verkäufer thätig war, oder schon en detail gerelst hänge e cher Oelfabriken in hat. Offerten unter W W. 4062 an Haasenstein und Vogler, Frankfurt a. M.(H. 61285.) 849 5 Ei lässiges, b 8 Willielm Fertsch. Kindermädchen wird für sofort gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Anz. 917 Ein Logis im zweiten Stock auf den 1. April oder auf später zu vermiethen. 879 Bäcker J. Hengst. Cin Monatsmädchen wird für Mitte März oder Anfangs April gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 847 Frühjahrs⸗Ueberzieher, 830 Wasserdichte wollene Joppen in großer Auswahl. G. Schulhof. Ein tüchtiger Sattler findet dauernde Beschäftigung bei Kloppenheim. geselle n 1 A. Scheurich. 0 Zur Saat offerirt billigst Imperial⸗Gerste, einträglichste und 553 feinste Brauergerste ulkt 5, 6 und 9 und im Distrikt 15(Steinerne—— 5 921 Sal. Simon. d): 1 8 85 e ear Augenglager unf Beeler Saatbafer 500„ irkenwellen, 975 15 Rien, N verbesserte Augengläser in ben e 0 er e 78g 15 Raummeter Kiefern See und Brillen und Pineenez. ge Wickfabt. eil& Comp. ö due Versteigerung. Alleinige Niederlage für Friedberg und Umgegend bei dle Zusammenkunft ist auf dem neuen Weg im Wark⸗ de, Distrikt Nr. 5. 175 1 6. März 1889. eben 175 f Der Bürgermeister 0 e g 1 Bekanntmachung. * „ post. rest. Darmstadt erbeten. L. Hanau, Kaiserstraße, nächst der Burg. Zu kaufen gesucht in der Wetterau ein herrschaftliches Landgut von 3 bis 400 Morgen. Offerten mit genauer Angabe aller Detalls, auch Preis und Anzahlung, werden unter Chiffre D. L., Corseis in sehr großer Auswahl von 70 Pf an empfiehlt 80 G. F. Aletter. 5 Melodienbuch zum neuen Gesangbuch, 833 n der Versteigerung vom 5. v. Mts. kann an allen zntagen bis zum 30. März stattfinden. leder⸗Rosbach am 5. März 1889. 0 Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Rosbach. Groh. N 1 Holzabfuhr im Gemelndewald Nieder-Rosbach wird gesucht von 826 Ein Lehrling Heinrich Schneider, Dachdecker, Friedberg, Katserstraße 10. einstimmig, zwetstimmig, dreistimmig, vier stimmig, vorräthig in größeren Parthieen bei Carl Bindernagel. Freitag den 8. März 1889, Abends Punkt 8 Uhr, im Rathhaussaale populär ⸗wissenschaftlicher Vortrag des Herrn Prediger Karl Voigt aus Offenbach a. M.: „Glas Reich ñ der Inka, eine untergegangene Cultur“. Eintritt für Jedermann frei. Im Namen des Vortragenden: 869 Die Freimaurerloge. Musikverein in Friedberg. Concert. Sonntag den 10. März 1889, Abends 7½ Uhr, im Trapp'schen Saale, unter gefl. Mitwirkung von Fräulein Johanna Dietz, Concertsängerin, sowie Herrn Adolf Müller, beide aus Frankfurt a. M. Dirigent: Herr Seminarlehrer Schmidt. Pragramm. 1. Harald, Ballade von L. Uhland. 5. a. Mailied F. Link. Für Baritonsolo, gemischten Chor b. Nachtgesang. Eckert. und Clavier componirt c Jos. Krug⸗Waldsee. 6. a. Heinrich der Finkler, Ballade C. Löwe. Baritonsolo Herr Müller. rothen 5 b. Mädchen mit dem 2. Variationen für Sopran. Prah. Mündchen Jan Gall. 9 155 5 755 Herr Müller. Claviersolo 7 3 T Dessauer. 7. Finale des ersten Aktes der un— vollendeten Oper Loreley. Felix Mendelssohn⸗ Leonore: Frl. Dietz. Bartholdi. b. Jetzt ist er hinaus.. Riedel. o. Mein Liebster ist ein Weber. Hildoch. Frl. Dietz. Billets für nummerirten Platz a M. 1.50 für nicht 5„ à M. 1.— sind in den beiden hiesigen Buchhandlungen, sowie Abends an der Kasse zu haben. Für die nicht activen Mitglieder des Musikvereins stehen nummerirte Plätze bis zum Sonntag Abend bei Herrn Taubstummenlehrer Heyland zur Verfügung. 902 Butzbacher Frühjahrs- Fasel⸗, Zuchivieh⸗ und Schweine⸗Markt am 28. März 1889, verbunden mit Prämiirung von Faseln durch den landwirthschaftlichen Bezirksverein und von Rindern durch die Verloosungs⸗Commission, auch wird die Kreiskör⸗Commisstion am Markte sein. Verloosung von Faseln, Rindern, Schweinen und landwirthschaftlichen Geräthen. Der Vertrieb der Loose ist Herrn H. Forbach in Butzbach übertragen. Bemerkt wird, daß Viehhändler mit direkt aus der Schweiz bezogenen Simmenthaler Faseln zum Markte eintreffen werden. Butzbach den 25. Februar 1889. 906 Großherzogliche Bürgermeisterel Butzbach. Küchel. Tüchtige Krankenpflegerinnen 928 Stellung im 1 FF 15590 Centner Eichen⸗Lohrinden der 1889er Ernte aus Domanial⸗, Gemeinde- und Privatwaldungen, welche sämmtlich in der Nähe von Friedberg, meist auf dem Taunus und theilweise in der Wetterau liegen, sollen Freitag den 22. März l. J., Vormittags 11 uhr, zu Friedberg im Trapp'schen Gasthofe öffentlich versteigert werden. Ober-Rosbach am 15. Februar 1889. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. 695 Strack. Ausverhauf. Wah- Stkreln Wegen Geschäfts-Aufgabe verkaufen wir 799 85 G. P. Aletter. sämmtliche Manufactur-Waaren, um schnell Deutscher 1 Luzerner Kleesamen 2 7 damit zu räumen, zu und unter Einkaufspreisen. auf Seide gereinigt, in hochfelner, keimföhigster 37 Gebrüder Strauß. Qualttat bet —— 860 Georg Gross. Für 2 Mark 80 Pf. den schönsten 8 Filzhut und Regenschirm Fritz Schmidt, Kalserstraße. Gesucht eine tüchtige. Magd, die kochen kann, melken bilft, sich aller häuslichen Arbeiten annimmt, sowie Gartenarbeit versteht. Lohn 200 bis 225 Mark. Eintritt alsbald. Wollene Pferdedecken, 4 Wasserdichte Pferdedecken* bei in großer Auswahl. 829 G. Schulhof. Chilisalpeter 0 88 Sal. Simon. N Casinosaal Theater Friedberg. 1 Wo? sagt die Exped. d. Anz. 918 Freitag den 8. März 1889. Neu! Nen! Neu; ** 1 Die berühmte Frau. Lustspiel in 3 Akten von Ernst v. Schönthan. 2 M Die Direktiun. i Einlad 1 inladung. 2 Die Loosnehmer vom Räubertisch werden hiermtt Anon eingeladen, sich Donnerstag den 7. d., Abends 6 Uhr, 3 am Platze einzufinden. Pünktliches Erscheinen wird nach§. 7 erwartet. Abendordnung: 18 1. Bericht des Präsidenten über die Entstehung der erhal Loosnehmung. 1 60 2. Bericht vom Klaane über Ein- resp. Nichteingang dog der Gelder. mit 3. Gewinn⸗ und Verlustvertheilung. 8 piese⸗ Der Schatzmeister. 1 NB. Das Abfassen ist ausnahmsweise an diesem Abend! erwünscht. D. O. 01 an M 0 100 Mark Pelohnung!““ In der Nacht vom 4. auf den 5. wurde mir au f unge meinen Baumstücken durch Schälen der Obstbäume ein sesisch Schaden von etwa M. 3000.— verursacht. Ich sichere— Demjenigen, der mir den Thäter so bezeichnet, daß ich pfder ihn gerichtlich belangen kann, 100 Mark Belohnung zu. ace — tearinlichter karin ü Er e 915 bei. unn Friedr. Wagner. m 7 ö N eiu Erbsen, Bohnen, Linsen in bestkochender Qualität empfiehlt 5 i d e Au Wingate en Ani f Ibilzeu, Krausen. Perlsichus, an perlbesatz, Sammt, Plüsche, Velbet, Moiré, Atlas, J Feste zu Kleiderverzterungen geeignet, empfiehlt in großer unge Auswahl zu den billigsten Preisen 118 ohne J. Keim. vorm. K. Friedrich neben der Post. Einst, Frische Schellflsche, Labberdan, 150 Kieler Fettbücklinge, Sprotten, sch d Speckbückinge, Uralcaviar ag 909 bei Wilhelm Fertsch. Der öFlricsih sse J Strickhbaumwolse in allen Farben und guten Qualitäten, sowie alle Hälel⸗ es re garne empfiehlt billigst bgeleh 919 Heinr. Dienl. Usagasse. ler E CPP ˙ AA a Ibauen Fertige kerbach, *** Fesssche Bekttücher u. Strohsäcke] kauft man am billigsten bei Ader 155 M. Netscher. Hau 2. r 4 12 2 Be. Leinsten rohen Kaffee an empfiehlt von M. 1.20 an per Pfund ermesf 9 u. den. ani, Neuheit.— Außer der Concurrenz 1 Pot Weiner's Hausmacher Hane 2 5* 2 2 5 5 4 n ist. Cier⸗Schnill⸗Nudeln. 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