die Lerehrlich 5 Want. — t. agu, f n.. dss uhr Sig 8 uhr: n.* n Prelsen empfehl Aelter. ö than. Höhlerstraft, 2 Flaschen von be s früher Binzel! usptuc. 28 ell Wess. linsen, 4 — ugust aus. Lolelahe mer⸗ 0 Pf. an, empfel 5 en, Ufa Oker, N 215 N WWWWWWWWWWGWCGGGGGGGGWWGGGG 3 K* 2 8 1 889. 5 Jamstag den 10. August. N 94. P berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch; i j Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Di 0 und Freitag Abend 9 Kreisblatt für den Areis Friedberg. We 55 Senta. N 1 Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 1.—— p————— Amtlicher Theil. Betreffend: Die Herbstübungen der 21. Division in 1889; hier: Einquartterung. Friedberg am 5. August 1889. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Nachstehend bringen wir eine Zusammenstellung der für die obigen Herbstübungen für Gemeinden unseres Kreises in Aussicht genommenen Einquartierung von Truppen zur öffentlichen Kenntniß und bemerken hierzu auf Grund der Vorschriften für diese Herbstübungen das Folgende: geln 15 Nauheim a uhr, 200 nt, öb. ö sel, J. Bidet eustärnet Die Stärken der Truppen sind unsicher und werden genau erst durch die Quartiermacher augegeben; es empfiehlt sich indessen auf etwa 5% Einquartierung an Ossizieren, Mannschaften und Pferden mehr zu rechnen. Für die Tage, an welchen die Truppen Marschquartier beziehen(Marschtage) beträgt die Vergütung für die Mannschaften bei voller Tageskost 80 Pf. Die Vergütung für die von Offizieren, Militärärzten im Offizierrange und oberen Militärbeamten etwa beanspruchte Natural-Ver— pflegung beträgt: für die volle Tageskost M. 2.50, für Mittagskost allein M. 1.25, für die Abendkost allein M. 0.75, für die Morgenkost allein M. 0.50. Für welche Anzahl von Offizieren u. s. w. die Quartierverpflegung verlangt wird und welche der oben genannten Bestand— theile derselben beansprucht werden, wird den Ortsvorständen durch die Quartiermacher mitgetheilt. An den Nichtmarschtagen, während der Kantonnementsquartiere, sollen die Truppentheile, wie dies bislang geschehen, ebenfalls durch die Quartierwirthe verpflegt werden. Die Vergütung für diese Verpflegung, welche jedoch nur während des Regiments- und Brigade-Exercirens eintritt— während der Manöver, d. h. vom 7. September bis Schluß, erfolgt Verpflegung aus Magazinen— ist auf vorläufig 55 Pfennig pro Mann und Tag angegeben; definitive Festsetzung erfolgt erst demnächst. Der Empfang der Lebensmittel aus den Magazinen findet für die biwakirende Truppe am Morgen des Verbrauchtages, für die ein— guartirte stets am Tage vor dem Verbrauchstage statt. Die Quartiermacher sind angewiesen, sofern die Truppe erst am Verbrauchstage in die Quartiere rückt, die Lebensmittel durch die Ortsvorstände an die Wirthe vertheilen zu lassen. Es darf, wie seither, erwartet werden, daß die Quartiergeber die Speisen vor Einrücken der Truppe zubereiten, sodaß der vom Manöver ermüdet eintreffende Soldat alsbald seine Kost erhält. Im Allgemeinen dürfte nicht vor 1 oder 2 Uhr auf Eintreffen im Quartier zu rechnen sein. Bezüglich der engen oder Nothquartiere wird auf die Bestimmungen in dem unten abgedruckten§. 2 von Artikel I. des Gesetzes vom 21. Juni 1887(Abänderung bezw. Ergänzung des Quartierleistungsgesetzes vom 25. Juni 1868) verwiesen. Die Quartierscheine müssen vorbereitet werden. Wegen Unterbringung der Pferde haben sich die Ortsvorstände rechtzeitig davon zu überzeugen, daß die Stallbesitzer wirklich genügenden für Pferde geeigneten Raum vorbereiten z. B. durch Herrichtung von Schuppen, Verschlägen, Scheunen u. dergl. Das Futter für Pferde wird in den Marschquartieren von den Gemeinden verabreicht, in allen übrigen Quartieren aus Magazinen empfangen. Die landesübliche Streu ist für den ersten Tag der Einquartierung für jedes Pferd auf ½ Bund= 5 kgr Stroh, für die späteren Tage auf je 1,75 kgr Stroh festgesetzt. Sie wollen das Erforderliche rechtzeitig veranlassen. Dr. Braden. Artikel I.§. 2. Wenn für einzuquartierende Theile der bewaffneten Macht nur Unterkunft unter Dach und Fach— enges Quartier— gefordert wird, so greifen außerdem folgende Bestimmungen Platz: a) Die Mannschaften vom Feldwebel abwärts haben in einem gegen die Witterung schützenden Obdache nur Anspruch auf elne Lagerstätte von frischem Stroh und auf eine Gelegenheit zur Aufbewahrung der Waffen und zum Niederlegen der Montirungs- und Ausxrüstungsstücke, sowie auf Mitbenutzung vorhandener Kocheinrichtungen. Lieferung von Brennmaterialten oder Benutzung der Geräthe des Quartiergebers dürfen nicht gefordert werden. Zur Er⸗ leuchtung der Unterkunftsräume bis Abends 10 Uhr genügt Stalllicht. b) Für die Pferde kann nur Unterkunftsraum und Schutz gegen Wind und Wetter mit Vorrich⸗ tung zum Anbinden beansprucht werden. c) Als Entschädigung wird für Ofsiziere und Mannschaften der volle tarifmäßige Servis, indeß für die unter 4 bis 6 des Tarifs aufgeführten Chargen nur der unter 7 für Gemeine gewährt. Für die Unterkunft der Pferde werden nur zwei Drittel der Tarlfsätze unter 13 und 14 entrichtet. Zusammenstellung der Einquartierung für die Truppen der 21. Division während der Herbstübungen pro 1889. Tag 2 0— 2 5 2* Gemeinden. Marschtage. der Einquar⸗— Truppentheile.— 8 2 Enge oder Nothquarttere. 2 5 72 tierung. 5 6 8 E Assenheim 20.ùVIII. 20./ VIII. 3/ Eskad. Drag. 5 487 94 7/1. Stab und 1 Comp. III/81 8138 4 7. u. 8./IX.] Telegr.⸗Detach. 1133 8 8./IX. Stab und 1 Comp. III/81 81380 4 g 9./ IX. Stab und 1 Comp. II. 80 8.1340 4 7½ Eskad. Hus. 13 3 57 64 f Bad Nauheim 20./ VIII. 20./ VIII. Stab und 12 Eskad. Drag. 5 8 7791 g 10./IX. Stab und 3 Comp. 1.81 16 386 6 / Es kad. Hus. 13 3 58 64 Bauernheim 9./IX. Von 1 Comp. 11/80 1 50— 10./ IX. Von 1 Comp. III/81 1 50— Bönstadt 8.J/IX. 2/3 Comp. III/81 3 83 1 7/&LX. 23 Comp. III/81 3 83 1 Bruchenbrücken 20./ VIII. 20./ VIII. 1/4 Eskad. Drag. 5 1129 32 7. u. 8./ IX. 2 Comp. II81 3 830 1 6 9 UX. 1 Comp. 11/80 4121 1 Büdes heim 23./ VIII. 23.) VIII. bis] Stab Regt. 81 5 5409 inel. 6/ IX. Stab und 1 Comp. III.81 8.1380 4 7. u. 8./IX.] Stab und 1 Comp. II/80 8 3 4 5 8„ Gräfenrode 6.) IX. 1 Comp. 1/81 4124] 1 18./ IX. 0 „ f 5 f 12 Eskad. Hus. 13 3 58 64 Butzbach 28.29./ VIII. 28. u. 29./ VIII.] Stab und 2 Comp. Jäger 11 182816 6 9./ IX. Regts.⸗Stab und II1/81 00 11 5 Siet 2 Gone 80 5 10.¼ͤIX. 3 Comp. Pion. 11 103 IX. Sta Comp. 5 ö. 3 7 g/ Eskad. Hus. 13 1 29 32 Dorn⸗Assenheim 20./ VIII. 20./ VIII. ½ Eskad. Drag. 5 129 32 F 993 53 16M Stab 6 Batt. Art. 27 9 93 53 1 Stab 6 Batt. Art. 27 16./ IX. Sta Batt. Art. 27. Dortelwell 4 8 ö e l 1 8 Fauerbach b. Fr. 20. VIII. 20./ VIII./ Eskad. Drag. 5 3 58 64 5 3 5 e 5 Batt. Art. 55 5 94 62 9./IX. 2/3 Comp. IV/80 3 8001 1/21 Batt. Art. 27 3 424 24 10/ IX. 1 Comp. III/81 4124 1 Fauerbach v. d. H. 9./ IX. 1 Comp. Jäger 11 6124 1 e 7 —— Gemeinden. Marschtage. Tag der Einquar⸗ tierung. Truppentheile. Enge oder Nothquartiere. Friedberg Griedel Groß⸗NKarben Harheim Hausen Heldenbergen Hoch Weisel Holzhausen Ilbenstadt Kaichen Klein⸗Karben Kloppenheim Massenheim Münster Nieder⸗Erlenbach Nieder⸗Eschbach Nleder Florstadt Nieder Mörlen Nieder-Rosbach Nleder Weisel Nieder Woͤllstadt Ober⸗Erlenbach Ober Eschbach Ober-Mörlen Ober⸗Rosbach Ober⸗Woͤllstadt Ockstadt Okarben 20.) VIII. 28.29/ III. 6./ IX. 21./VIII. 30. VIII. 6.́ IX. 6./ IX. 6.“/IX. 2 VIII. 20/ VIII. 28. 29./ VIII. 20% VIII. 1 Eskad. Drag. 5 Stab 42. Inf.⸗Brig. Stab 21. Kav.⸗Brig. Stab Regts. 81 Jäg.⸗Batt. 11 Stab Hus. 13 Stab 42. Inf.⸗Brig. Stab 21. Kav⸗Brig. Stab Regts. 80 III/SO Stab Hus. 13 Stab 5. Batt. Art. 27. Stab 21. Kav.⸗Brig. Stab Regts. 81 Stab 1 Comp. III/81 5. Batt. Art. 27 1 Comp. Jäger 11 20./ VIII. 7./ IX. 8./ IX. 9./ IX. 10./ IX. 28. u.29./ VIII. 9./ IX. 113 Comp 181 6./ IX. 1 Eskad. Hus. 13 18/ IX. Stab 21. Div. Stab 11. Feld.⸗Art. Stab 21. Kav.⸗Brig. 21/ III. bis incl. 2./ IX./ Eskad. Drag. 5 11. u. 12) IX.] 1 Comp. III 81 17.́ IX. Stab 2 Comp. 111/80 ½ Es kad. Hus. 13 9./IX. 14 Eskad. Hus. 13 30/ VIII. bis! 2 Comp. Jäger 11 inel 6./ IX. 12 Comp. Pion. 11 6./ IX. Telegr.⸗Detach. 6/ IX. Stab 21. Kav.⸗Brig. 7. u. 8./ IX. 1½ Eskad. Hus. 13 8.) IX. 1 Comp. 11/80 ½ Es kad. Hus. 13 9 /IX. Stab/ Comp. Jäger 11 10./IX. 1 Comp. 111/80 11 u. 12./ IX. ½ Eskad. Hus. 13 8.J/IX. 2/3 Comp. III/81 ½ Eskad. Hus. 13 6./TIX. 1 Comp. 1/81 8/TIX. 1 Comp. III/80 6 IX. 9 Batt. Art. 27 18/XͤIX. Stab 42. Inf.⸗Brig. 17./ IX./ Comp. 1/80 17.JTIX.% Comp. U.⸗O.⸗Sch. Biebrich 9/XIX./ Comp. Jäger 11 11. u. 12/ IX.] 1 Comp. III/ 81 16 /I. Stab 42. Inf. Brig. 17./ IX. Stab 1 Comp. U.⸗O.⸗Sch. Biebrich Stab 42. Inf. Brig. ½ Eskad. Hus. 13 21./ VII. bis inel. 2. IX.[12 Eskad. Drag. 5 11. u 12.) IX.] 1 Comp. III/8! 17. UIX. 2 Comp. III /80 1/2 Eskad. Hus. 13 7. u. 8 /IX.] Stab 2 Comp II 81 20% VIII./ Eskad. Drag. 5 10 ALIX. 1 Comp. 1/81 7. u. 8/IX.[ Comp. 1/8 / Eskad. Hus 13 9 JILX. 58 Comp II,/80 6 Batt. Art. 27 28 u. 29./ VIII.] 1 Comp. Jäger 11 9.UIX. 1½ Comp. Jäger 11 9 Batt. Art. 27 8/X»IX. 1½ Comp. III 81 10 /1X./ Es kad. Hus. 13 11. u. 12.JTIX.] 1 Comp II 81 12 Eskad. Hus. 13 17 YXIX. Stab 21/80 12 Eskad. Hus. 13 11. u. 12/IX.] 1 Comp. II/8! El 2 Comp. III 88 / Eskad. Hus. 13 7. u. 8./ IX Stab 2½ Comp. 181 9.JIX. 2 Comp IV/80 ½ Eskad. Hus. 13 20./ VIII./ Eskad. Drag. 5 n 1 Comp. 1/81 4 Eskad. Hus. 13 9 ¶¹ͥᷓ 2/3 Comp. II 80 124 Batt. Art. 27 Anne 3 Comp Pion. 11 „. Stab und 1½ Comp. IV/S80 ½ Eskad. Hus. 13 1 Comp. III S! 10./IX Telegr. Detach. 18 Rc Stab 41. Inf.⸗Brig. ——— gen SSS S SS SS Den 112 10.) IX. 18./ IX. 16./IX. 7 /I. 18./IX. 10/ůIX. 1 7./ IX. 18./IX. 7. UIX. 18. IX. 18. UI. 16 AX. 18./ IX. 16./IX. 16.“/IX. 16J&Ix. 9. JLX. 10./IX. 7 /IX. 18.) IX. 16./&IX. 18 XIX. 16./IX. 9./IX. 10/ö IX. 10./IX. 10./IX. 18 UI. Jäger 11 ½ Es kad. Hus. 13 Stab Regt. 80 III und 1v/C0 Stab und ½ Eskad. Hus. 13 Telegr.⸗Detach. 2 Comp. 1/81 mit Stab 12 Eskad. Hus. 13 1 Comp. 11/80 / Eskad. Hus. 13 11/80 4 Batt. Art. 27 9 Batt. Art. 27 J Eskad. Hus. 13 1/87 und 7 Batt. Art. 27 23 Comp. III/81 1/2 Eskad. Hus. 13 Regts Stab u. 1/81 ½ Eskad. Hus. 13 1 Comp. III/ SO II./81 ½ Eskad. Hus. 13 1780 1 Eskad. Hus. 13 4 Batt. Art. 27 1 Comp. I/80 12 Eskad Hus. 13 1 Comp. III.81 / Eskad. Hus. 13 1/80 1/2 Eskad. Hus. 13 2 Comp. III 80 Comp 1v/80 / Eskad. Hus. 13 Telegr.⸗Detach. 2 Comp. 1/81 1 Comp. II 80 1/8 Comp. III/81 III/ 87 Stab 8 Batt. Art. 27 Stab Regts. 80 I/80 Stab und ½ Eskad. Hus. 13. III 88 12 Eskad. Hus. 13 3 Batt. Art. 27 Stab 2 Comp. III /S 14 Eskad. Hus. 13 9 Batt. Art. 27 Stab 2 Comp. 1/81 ½ Eskad. Hus. 13 Stab 3 Comp. II/80 / Eskad. Hus. 13 2 Comp. II/81 Stab 2 Comp. II/81 Stab Regts. 88 Stab 3 Comp. 1/88 1½ Eskad. Hus. 13 — 310520 8 2 57 elke buterril gachelsheim keckenberg ö kudbem 4 50 N 20 994 setvalhün f 15 elünfurth Abel 12262 3. 58 412 1 Shed 2 57 4 ö 1: 18 497% 1 98 U 5 8848 Die 5 94 62 N 1 sher liegen I abeiligten a 129 32 f huerzechuete 25 569 79[ Fri 3880 3 57 4 Ein 25,564 16 3 58 64 Kimen 14 7 42% Fri 20.510 2 57 64 Slell 18,4977 7[siftigt, icht 5 115128 Ichverzeschnete 5 83 48 b braunen Tup 41150 1 Wann Mofer a 2 57 64 in und in dat 4124 1 Unerl. 11 29 32 unn 25. Jun 18 497 7 2 57 6 5 4 a 0 nett 8024 2 4121 1 3 4 64 ni 1.35 8 ede 8248 2 4210 1 II. 1 molzu J 5 U 85 90165 1* 20.467 7 9 0%„ lbs 22 647 14 9 9460 57 N 20 2 3 58 66 brse 5 83 48 4 11 29 ir hr 5 94 62 Jud 50 br 122% 5 ferloagert 258 64 fertooste 18 76 Ä serhebun 2 57 64. Ferner Ikischen 9 15 2 u P. 12262 5 4.52 7 16358 3 58 664 Of fig ler annsch. 1 2 — — S 5 100 1 i 11 20 32 18 4970 7 2 570 61 — 2 2 — — 9 0 61 2 ö Verde. Tag. b Gemeinden. Marschtage. der 1 00 Truppentheile. 2 5— Enge oder Nothquartiere. 2 2 8 —— S n S8 5 Oppershofen 9 IX. 2% Comp. II/81 3 83 1 l/ Comp. Pion. 11 2 54 9 Ossenheim 7. u. 8. YIX. ½ Comp II/81 n 9&IX. Von 1 Comp. II 80 3 i 10A. Von 1 Comp. III/ 81 9074 1 Ostheim 9. 1/2 Comp. Jäger 11 3 62 1 J Eskad. Hus. 13 229 32 f Telegr.⸗Detach 188 Petterweil 11. u. 12.) IX.] 9 Batt. Art 27 5 94 62 18.) IX. 11/88 20469 7 17 I1IX. 1/ Comp. I/ 0 601810 1% Eskad. Hus. 13 2 57 64 Reschelsheim 20. VIII. 20% VIII. 9/4 Eskad. Drag. 5 448794 Rockenberg 9. IX. 2/3 Comp. II/8! n / Comp. Pion. 1 1149— Rodheim 10./IX. Stab 2 Comp. III 8) 122550 5 10/ IX J Eskad. Hus. 13 1129 32 18/öIX. Stab Regts. 87 4 55 7 11/87 20.467 17 Stab Art. Regt. 27 413 10 1 Batt. Art. 27 5 83 48 5 Stab 2 Batt. Art. 27 9 93 53 Schwalheim 10 ¼ͤ IX. 9 Batt. Art. 27 5 91 62 9% TX. 2 Comp. 1/80 8242 2 ½ Eskad. Hus. 13 1 29 32 Steinfurth 9./ IX. Stab 1½ Comp. II 81 9179 4 Vilbel 5.TIX. 5 AX. 1 Eskad Hus. 13 5.15/28 16.J&IX. Stab Regts. 81 5 54 9 16.JIX. Stab 21. Kav.⸗Brig. a 11/81 20 510 7 8 17. /IX. Stab 21. Kav.⸗Brig. 2 6 8 Stab und 3 Comp. III/81 16 386 6 ½ Comp. U. O. Sch. Biebrich 1776 5 Batt. Art. 27 5 83 48 ö Jäg Bat. 11 31529 8 f 5 Batt. Art. 27 5 83 48 Wickstadt 8.x. ½ Comp. III 81 1 41 J IIX. ½ Comp. III.81 11 Vetreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Bönstadt. Bekanntmachun 9. 4 0 1 Die Zusammenstellung der bei rubr. Verfahren entstandenen Kosten nebst Belegen und der Kostenausschlag auf die betheiligten Grund— ssitzer liegen in der Zeit vom 12. bis 19. August l. J. auf dem Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei Bönstadt zur Einsicht der Metheiligten offen und sind Einwendungen gegen die Zusammenstellung oder den Ausschlag der Kosten innerhalb der genannten Frist bei dem 7 iterzeichneten schriftlich einzureichen. Der Vollzugs-Commissär: 1 Friedberg den 8. August 1889. Dr. Wallau. 1 Ein 65jähriger Mann soll wegen Erwerbsunfähigkeit dauernd auf Kreiskosten in geeignete Pflege gegeben werden. Anerbietungen sind 7 knnen 14 Tagen auf unserer Registratur anzubringen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 1 Friedberg den 6. August 1889. Dr. Braden. Steckbrief. Gegen den Russensteinbrenner Wilhelm Langer, ungefähr 39 Jahre alt, unbekannt woher aus Sachsen, seither bei Adam Hohmann in Friedberg lischäftigt, jetzt flüchtig, ist die Untersuchungsbaft wegen der Anschuldigung verhängt: in der Nacht vom 21/2. Juli l. J. zu Friedberg nachstehend benannten Personen F Gegenstände, nämlich: 1. dem Russensteinbrenner Hemisch Boß von Angersbach a) einen Anzug, bestehend aus Rock, Hose und Weste von grauem Stoff ut braunen Tupfen, im Werthe von 12 Mark, b) ein Paar Schnürschube im Werthe von 1 Mark, c) ein Portemonnale mit zwei 50 Pfennig Stücken; 2. dem Arbeiter hann Mofer aus Durnau ein Portemonnaie mit 1 M. 20 Pf. Inhalt in der Absicht rechtswidriger Zueignung weggenommen zu haben. Es wird ersucht, denselben zu ver⸗ ten und in das Haftlokal zu Friedberg abzuliefern. Signalement: Größe: 1,72 m; Statur: schlank; starker blonder Schnurrbart; Haare: blond; Gesichtsfarbe: blaß. 1 Unerledigte frühere Ausschreiben. Meinen unterm 25. Juni l. J gegen Johannes Schneider von Steinfurth, Kreis Lauterbach, erlassenen Steckbrief und mein unterm 25. Juni l. J. wegen Diebstahls zum Nachtheil des Wirth's Konrad Klaum 111. in Pohl Göns erlassenes Ausschreiben bringe ich hiermit in Erinnerung. 1 Der Großherzogliche Amts anwalt: 4 Friedberg am 6. August 1889. Dr. Fischer. Früuerei J. J. Jung Erben Frankfurt a. M., F. zone und Ane Filiale Nieder⸗Wöllstadt, Wir ten, 5 . 3 3 8 N zen, Niederlage und Comptoir im Hessischen Hof, Handschuhe, sowie Krausen 6 empfiehlt in großer Auswahl billigst bel hutzünlices Lager⸗ und Exportbier Ausverkauf. 0 in Gebinden und Flaschen Wegen Geschäftsaufgabe verkaufe ich sämmtlsche DO. 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Sturm-Angriff. 3 1 7 Fe st zug · 4—7„ 7 Concert und gesellige Vereinigung auf Windecker's Felsenkeller. 8—11, Abends: Concert und Tanz bei Illumination des Gartens. 5 8 tt C t 309 Eintrittspreise: Fur das 8 ags⸗ 7 5 i 70 Sonntag den 11. August, Nachmittags 4 bis Abends gegen 8 Uhr auf der Terrasse des Kurhauses: Militär-Concert, ausgeführt von der Kapelle des 2. Großh. Hess. Inf.-Regts. Ur. 116 aus Gießen, unter Leitung des Musikdirektors Herrn Krause. Eintrittspreis 50 Pf. Nur die Besitzer von Kurkarten, sowie die Kurhaus-Abonnenten haben gegen i ihrer Karten freien Zutritt. 3 Pferde Nennen des Rheinischen Renn-Vereins in Frankfurt a. M. am 18. und 19. iugust 1889, Nachmittags 3 Uhr, am Forsthaus. 14 Rennen mit Preisen zusammen im Werthe von ca. 48000 M. Eintritts-Preise: Erster Platz für Herren jeder Taoagg.. M. 10. Zweiter Platz jeder agg... M. 1.50 „ Damen„ 5 e 5. Stehplatz 5* VVV Ein Herren ⸗ Billet für 2 Tage. 20. Kinder bis zu 10 Jahren zahlen zur ersten Tribüne M. 2. pro Tag, 10 1 zweiten 5(zweiten Platz) 50 Pf. pro Tag. Cquipagen per Tag M. 10., für 2 Tage M. 15., Reiter ver Tag M. 5. Eintrittskarten zum Totalisater werden an die Besucher der J. Tribüne auf dem Rennplatz 4 M. 5. per Tag abgegeben. Sä amtliche Karten sind sichtbar zu tragen. (A. 64591) Das Directorium des Rheinischen Renn-Vereins. G. F. Aletter, Kaiserstraße 470, 2922 empfiehlt sein neuassortirtes Lager in sämmtlichen Mode- und Gebrauchs-Artikeln zu bekannt billigen Preisen. Perl-Soutache und Seidenkordel-Besätze, Garnituren, Ornamente, Sämmmtliche Artikel zur Schneiderei, Nähgarne, Seide ꝛc., Strickgarne, Häkelgarne, Seidenbänder, Corsetten in Stoff u. gestrickt, Tricottaillen, Tricotkleidchen, Besatztnöpfe in Metall, Lava, Perlmutt, Steinnuß, Satin, und Cattun Blousen, Schirme, Moitér per Meter M. 1.80, Seldensammte u. 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Asgwader Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1 lu (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 32 und eine Beilage.) Deutsches Reich. Darmstadt. Der Amtsrichter Fabricius in Mainz wurde zum Landrichter bei dem Land— re gerichte der Prov. Rheinhessen ernannt. in. Darmstadt. Militärdienstnachrichten. Die Assist.⸗ f. 5. 6 Aerzte 1. Kl. der Landw. 1. Aufg: Dr. Buchhold vom un Uhr andw.⸗Bez. Friedberg, Dr. Bernard, vom Landw. Bez— ainz, Dr. Markwald, vom Landw-Bez. Gießen, wurden u Stabsärzten, Dr. Hoffmann, Assist. Arzt 1. Kl. der andw. 2. Aufg. vom Landw. Bez. Darmstadt J, zum Stabsarzt, Dr. Nebel, Unterarzt der Res. vom Landw.“ ez. Darmstadt II, Dr. Mogk, Unterarzt der Landw. „Aufg. vom Landw.⸗Bez. Darmstadt I. zu Assist. Aerzten Kl. befördert. — Es verlautet jetzt als ziemlich sicher, daß ie Ankunft des Kaisers und wahrscheinlich auch er Kaiserin dahier am 27. Aug. erfolgt. Der mpfang wird jedenfalls ein sehr festlicher wer— en, da Kaiser Wilhelm zum Erstenmale als feaiser hierherkommt. Letzendort.— Graf Hartenau scheint jetzt österreichi— allons Geschät scher Militär zu sein. Er ist am vorigen Sonn— e, K lag in Graz vom Erzherzog Karl Ludwig in „Kappen ce, Hull Beeren ferm bes osten schen rannte wäsche un ziments„Prinz Alexander von Hessen“ getragen. 1n Aus nahl kl Es heißt auch, er werde im Herbst den Mans Lalbfleisch bern in Kärnten beiwohnen. Berlin. Die Kaiserin mit den Prinzen und hrem Gefolge traf, von Wilhelmshöhe zurück— kehrend, am 8 Aug. auf der Wildparkstation bei Potsdam ein und begab sich von dort zu Wagen nach dem Neuen Palais, um daselbst für die nächsten Tage Aufenthalt zu nehmen. Die Kaiserin Augusta verließ am 2. Aug. Kob— lenz und kehrte über Gießen mittelst Extrazuges Damm. hach Potsdam zurück.— Nach der„Kreuzzeitung“ Gewerbesaz uu wird der Prinz von Wales im September der — ler chen hals jedes anden derlage bel ert. Al Hast unseres Kaisers sein und mit ihm jagen. Pf. an das St— Der bevorstehende Besuch des Kaisers von en felnsen empfehl!“ Oesterreich hier in Berlin scheint nach dem bis 1 b bekannt gewordenen Programm überwiegend durch militärische Vorführungen gefeiert werden Tünsen zu ollen. Man kann sich kaum des Eindruckes i ö erwehren, daß die Anwesenheit des kaiserlichen f Bundesgenossen nicht lediglich eine Erwiederung K des Besuches unseres Kaisers in Wien sein solle, sondern auch militärisch-politische Berathungen auf der Grundlage des Dreibundes zum Zwecke habe. — Der Reichscommissär Dr. Göring ist aus Angra-Pequena hier eingetroffen. Ausland. Betten M. Heuss. Oesterreich-Ungarn. Pest. Die spanische 1 25—50 N, Regierung hat den Dampfer„Tibor“ der unga— 50 M. rischen Gesellschaft„Adria“, welcher seinerzeit 40 uU. wegen eines Formfehlers von den spanischen f Zollbehörden in Santander beschlagnahmt wurde, freigegeben. Graz, 8. Aug. Den streikenden Bergar— beitern im Trifailer Revier wurde eine zwölf— procentige Lohnerhöhung bewilligt. Die Arbeiter, „ damit unzufrieden, hatten sich zusammengerottet und geweigert, auf mehrfache Aufforderungen des Bezirkshauptmanns auseinanderzugehen; infolge 4% dessen wurden gegen 200 Personen wegen Auf— laufs verhaftet. Uhagas. Frankreich. Paris, 8. Aug. Im Palais l. A Luxemburg fand im Laufe des Nachmittags die erste Sitzung des obersten Staatsgerichtshofs in 1 Sachen Boulanger statt. 1 Großbritannien. Cowes, 7. Aug. Im Laufe des gestrigen Vormittags begab sich der . lb. Taiser mit dem Prinzen von Wales an Bord der „Osborne“ nach der Sandownubai, um die zu den ansvern auslaufende englische Flotte vorbei— 10e 9% passiren zu lassen und gleichzeitig der jährlichen mir 8. Scleunin Oͤberhessischer Anzeiger. Prinzen von Wales, welcher als Commodore des Pachtgeschwaders den Vorsitz führte, und dem Prinzen Albert Victor. Der Kaiser toastete auf die Königin Victoria, der Prinz von Wales auf den Kaiser. Nach dem Bankett begab sich der Kaiser an Bord der„Hohenzollern“, um dort während der Nacht zu verbleiben. Heute früh begab sich der Kaiser nach Aldershot zum Manöver. Bei der Ankunft Kaiser Wilhelm's wurde derselbe daselbst vom Herzog von Cam— bridge nebst glänzender Suite, darunter General Wolseley und die Söhne des Prinzen Christian von Schleswig-Holstein, empfangen. Der Kaiser reichte der Prinzessin von Wales die Hand und geleitete dieselbe an den Wagen, bestieg darauf das Pferd und galoppirte nach dem Manöver— terrain. Gleich nach Ankunft des Kaisers gaben zwei Kanonenschüsse das Zeichen zum Beginn des Manövers, welches in großem Plan aus— geführt wurde und etwa 3½ Stunden dauerte. Die Operationen endigten mit der gänzlichen Niederlage der den Feind bildenden Truppen— abtheilungen. Kurz darauf nahm der Kaiser das Dejeuner in einem großen Zelte des Lagers ein. Unterdessen machten sich die Truppen zum Parade— marsch fertig, welcher von 1½ bis 2¼ Uhr dauerte. An der Spitze der defilirenden Truppen ritt General Wood. Nachdem sich der Kaiser vom Herzog von Cambridge mit einem herzlichen Händedruck verabschiedet hatte, erfolgte die Ab fahrt nach dem Bahnhöfe und von da mittelst Extrazuges die Rückreise nach Portsmouth, von wo der Kaiser nach Osborne zurückkehrte. Der Prinz von Wales war durch ein leichtes Unwohl— sein verhindert, der Truppenschau in Aldershot beizuwohnen.— 8. Aug. Bei dem gestrigen Fest— mahl des Vachtgeschwaderclubs brachte der Prinz von Wales den Toast auf Kaiser Wilhelm aus. Er wies auf die Besichtigung der britischen Flotte durch den Kaiser Wilhelm hin und bemerkte, heutzutage müsse jedes Land auf jegliche Even— tualitäten vorbereitet sein. Hoffentlich würden die große deutsche Armee sowie die britische Flotte zur Erhaltung des Weltfriedens beitragen. Der Kaiser erwiederte auf den Toast des Prinzen. von Wales, er schätze die Ehre der Ernennung zum Admiral hoch und freue sich, der Flotten— besichtigung beigewohnt zu haben, welche er als die schönste Flotte der Welt betrachte. Deutsch— land besitze eine seinen Bedürfnissen entsprechende Armee; wenn England eine seinen Erfordernissen entsprechende Flotte habe, werde dies von Europa im Allgemeinen als ein höchst wichtiger Faktor für die Aufrechterhaltung des Friedens betrachtet werden. Gestern Abend fand sodann in Osborne Galatafel statt, an der der Kaiser mit seinem Gefolge, sämmtliche Mitglieder der königlichen Familie, die Minister Hamilton und Stanhope, sowie andere hervorragende Persönlichkeiten theil— nahmen. Die Königin besichtigte in den Gärten von Osborne die Mannschaften des deutschen Geschwaders. Dieser Parade wohnten auch der Prinz von Wales, die übrigen Mitglieder der königlichen Familie und Lord Hamilton bei. Der Kaiser sprach im Namen der Königin den Mann— schaften hohe Anerkennung für ihre vorzügliche Haltung aus und schloß mit einem dreimaligen Hoch auf die Königin, in welches die Mann— schaften euthusiastisch einstimmten. Am Abend fand dann ein großes Kunstfeuerwerk statt, nach dessen Beendigung der Kaiser sich an Bord der „Hohenzollern“ begab. Er trat heute Abend 8 Uhr die Rückreise nach Dover an, wo die „Hohenzollern“ zu dem deutschen Geschwader stößt um morgen früh die Fahrt nach Antwerpen fortzusetzen.— Aufsehen erregt folgende Londoner Meldung der„N. Fr. Pr.“: Die ursprünglich nur als Privatbesuch geplante englische Reise Kaiser Wilhelm's hat während des Aufenthaltes des Monarchen in Folge verschiedener Umstäude einen hochpolitischen Charakter angenommen und dürfte sich von größter Bedeutung für die poli— 94. tische Lage des Continents, zumal des Südostens Europas gestalten. Obgleich eine formelle Allianz mit dem Dreibund ausgeschlossen, ist doch eine bestemmte Richtungslinie mit der englischen Politik vereinbart, welche alle möglichen Vorkommnisse der continentalen Politik umfaßt. Verschiedene persönliche Mißverständnisse seien beseitigt, von competentester Stelle werde zugegeben, daß das frühere Verhältniß wieder hergestellt und die politischen wie die anderen Beziehungen sich auf's herzlichste gestaltet hätten. Italien. Rom. Der„Esercito“ meldet, daß am 10. August 70 000 Mann des stehenden Heeres unbeschränkten Urlaub erhielten. Daraus gehe hervor, daß die Befürchtung, der Friede könne gegenwärtig gestört werden, nicht ernst zu nehmen sei.— Das Gerücht von der Demission des Kriegsministers erklärt der„Esercito“ für unbegründet.— Der ehemalige Minister Cairoli ist heute gestorben. Türkei. Constantinopel. Wie die„Pol. Corr.“ meldet, constatirt eine den auswärtigen Mächten übersandte Note der griechischen Re— gierung,„daß die türkischerseits zur Beruhigung Kretas ergriffenen Maßnahmen sich als unge— nügend erwiesen. Die früher einander bekämp— fenden Christen ständen jetzt vereint den Moha— medanern gegenüber. Die türkischen Behörden vertheilten Waffen an die mohamedanische Stadt— bevölkerung. Falls Massacres vorkommen sollten, sei die griechische Regierung als eine parla— mentarische vielleicht nicht im Stande, einer Volks— bewegung zu Gunsten der kretensischen Christen zu widerstehen, während sie wünsche, durch An— rufung der Großmächte eine Eventualität zu be— seitigen, welche die Intervention Griechenlands unvermeidlich machen könnte. Die Pforte be— schloß daraufhin über Kreta den Belagerungs— zustand zu verhängen. Die Anwendung strenger Maßregeln soll je nach der Lage auf den einzelnen Punkten der Insel geregelt werden. Bulgarien. Sosia, 8. Aug. Prinz Fer⸗ dinand ist hier eingetroffen. Stransky ist auf Urlaub abgereist. Gerüchtweise verlautet, der— selbe hätte demissionirt. Rußland. Peterhof, 7. Aug. Der heute stattgehabten Vermählung des Großfürsten Peter mit der Prinzessin Militza von Montenegro wohnten sämmtliche Mitglieder des Kaiserhauses, die anwesenden auswärtigen Anverwandten, das diplomatische Corps, sowie die Hof- und Staats— würdenträger bei. An der Hochzeitstafel nahmen auch der deutsche und der englische Botschafter Theil. Die„Neue freie Presse“ erfährt, die zweite Tochter des Fürsten von Montenegro, Anastasia, habe sich in Peterhof mit dem Prinzen Georg von Leuchtenberg verlobt. Egypten. Kairo. Im Lager Wadel—⸗ Njumi's gefundene Gegenstände sind einer ge— nauen Untersuchung unterzogen worden, deren Ergebniß staunenerregend ist. Eine ungeheure Menge verrätherischer Briefe ist aufgefunden worden, welche eine große Anzahl von Einwohnern Kairos und anderer Städte, unter ihnen einige hohe angesehene Beamte, belasten. Alle Einzeln— heiten werden nach Kairo gesandt werden und ein große Anzahl Verhaftungen wird ohne Zweifel die Folge sein. Aus Stadt und Land. m. Friedberg. Nicht allzu reich sind in diesem Jahre die Obstbäume mit labenden Früchten behangen. Wenn auch die unmittelbare Nähe Frledbergs eine glück— liche Ausnahme macht, so sind doch die meisten Ort— schaften der Wetterau in der Lage, kein Obst zu haben. Die Ursache liegt weniger in der örtlichen Lage als in dem Umstande, daß in Bezug auf das Reinigen der Bäume an den meisten Orten sehr lau verfahren wird, die Insekten deshalb nicht vernichtet werden und sehr schädi— gend auftreten. In obstarmen Jahren sollte deshalb recht haushälterisch mit dem Obste umgegangen werden. Läßt es sich doch, selbst unreif als Fallobst, noch recht gut verwerten. Der stürmende Blasius hat die letzten Tage her die Bäume stark geschüttelt und manche Frucht liegt am Boden und— verfault. Von solchem Fallobst läßt sich, ——— —᷑ namentlich von Aepfeln, ein Gelee bereiten, das von Kindern namentlich und auch viel von Erwachsenen gern gegessen wird und so auch nicht schädlich ist. Die Be⸗ reitung ist ja einfach. Die Aepfel werden geschnitten, das wurmstichige entfernt, dann in einem irdenen Topfe gedünstet, bis die Aepfel weich sind. Nach dem Erkalten wird die Masse durch ein Tuch gepreßt und der Saft mit Zucker eingekocht bis zur Honigdicke. Fallobst ist ja stets billig und da sollten sorgsame Hausmütter für einen kleinen Wintervorrath sorgen, zumal in Aussicht steht, daß das gute Obst in diesem Jahre hohe Preise erzielen wird. b. Friedberg, 8 August. Heute sind es 25 Jahre, daß Seminardirektor Schäfer hier das Amt als Director, und zwar zunächst an der Realschule in Alsfeld über⸗ tragen wurde. Aus diesem Anlasse gingen ihm von Seiten seiner zahlreichen Freunde Glückwünsche von nah und fern zu. In dem Seminar gedachten die Lehrer im engsten Kreise in geeigneter Weise des Jubiläums. t. Friedberg. Unserem Berichte über die Reisen des Bischofs von Mainz in voriger Nummer des Anzeigers müssen wir noch nachtragen, daß derselbe am Montag in Nieder- Mörlen und am Dienstag in Ober Mörlen das Sacrament der Firmung spendete. Beide Orte hatten reich geschmückt und empfingen ihren Oberhirten mit sichtlicher Freude. st. Friedberg. Die Tilgungsrenten in der Ge— markung Friedberg sind theilweise mit dem Jahr 1887 und 1888 vollständig erledigt worden. Im Jahre 1890 wird ebenfalls noch ein großer Betrag getilgt, während alle übrigen Renten, wenn auch in kleineren Beträgen, vom Jahr 1896 ab bis zum Jahr 1907 erst nach und nach ihr Ende erreichen werden. s. Bad⸗Nauhetm, 8. August. Vorgestern Nacht wurde mittelst Einsteigens über den Baleon einem Fremden in einer der Villen der Terrassenstraße eine wertbvolle goldene Uhr und andere Kostbarkeiten entwendet. Gestern Nacht stieg ein Dieb durch ein Abtrittsfenster in eine der Villen an der Curve und stahl, was er in den Gängen an Kletdungsstücken erwischen konnte. r. Bad⸗Nauhelm. Dem Lehrer Wagner in Bad— Nauheim, settber„erster Weltsprachoberlehrer im Groß— herzogthum Hessen“, wurde von dem Präsidenten der Welt— sprache Akademie in Constanz das Diplom als„Professor“ verllehen. W. Rendel, 7. August. Gestern Nachmitag brach dabier Feuer aus, welches in kurzer Zeit vier gefüllte Scheuern einäscherte. Allerlei. Frankfurt, 6. August. Gestern früh fiel Station Louisa der Main Neckarbahn, als ein Zug vorüberfuhr, ein Schaffner vom Trittbrett und ge rieth unter einen Wagen, der ihm beide Beine abfuhr— Nach Anlegung eines Nothverbandes wurde der Schwer— verletzte nach Darmstadt verbracht. Gelnhausen. In Hanau sind mehrere Zuchthaus gefangene ausgebrochen und halten sich in dem großen Gelnhauser Wald(bayrisches und preußisches Geblet) auf, wo sie am 29 Juli einen Raubanfall auf den Post wagen Gelnbausen-Schöllkrippen versucht haben. Preu ßische Landjäger und bayrlsche Gendarmerie fahnden eifrig nach den Entflohenen. Dieselben wurden schon mehr— fach geseben. Graz, 7. August. Gestern Jellingshaus aus Halle a. d. Saale beim Abstseg vom Dachstein 30 Meter hinab und war sofort todt. Der mitgerissene Führer wurde leicht verletzt. Kopenhagen, 7. August. Hier und in mehreren Nachbarhäfen ist die Pockenseuche von Aalborg eingeschleppt worden. Dte Aufregung ist groß. Der Verkehr mit Gemüthskranken. In dieser Zeit, wo die Nerven- und Ge— müthsleiden immer mehr überhand nehmen, ist vielleicht manchem ein Wink bei der Pflege leichterer Kranken im eigenen Hause willkom— men. Ein tüchtiger Arzt muß freilich die Be— bandlung leiten. Sind aber außerdem die Be— dingungen zur Pflege, große Ruhe und eine geregelte, vernünftige Lebens weise vorhanden, so ist oft die Anstalt zu entbehren. Es sagte ein berühmter Nervenarzt einmal: Hauptsächlich verseben es die Angehörigen dadurch, daß sie bestandig mit den Kranken disputtren, ihnen ihre krankhaften Ideen ausreden wollen. Dies darf, unter keiner Bedingung sein. Wie der Trinker immer wieder nach dem Branntwein greift, um sein Elend zu betäuben, während er gerade dadurch immer kranker wird, so verlangt der Gemuüthsleidende fortwährend danach, zu dispu- tiren, denn es betäubt seine Qual; aber die Krankheit greift dadurch immer mehr um sich, und es kommt der Augenblick, wo der Patient in eine Anstalt kommen muß, nachdem schon viel verdorben ist. Klagen muß ein Gemüths— kranker, so wie eine schwere Wetterwolke Regen bringen muß; aber der Pfleger muß die Klagen moglichst schweigend anhören und eine liebevolle Theilnahme mehr im Benehmen als in Worten zeigen. Freilich gehort viel Ruhe, Geduld und auf der anderer stürzjte der Rentner Festigkeit dazu, diese Hauptbedingung in der pflege Gemüthskranker zu erfüllen,„nie z streiten.“ mitte März zu destellen. und Sommermonaten sind alle besseren über- Ueber das Baden. Beim Baden in gewöhnlichem Wasser ge— schieht es, daß durch die Haut Wasser ins Blut übergeht. Durch ein Bad in reinem Wasser kann man den Durst loͤschen und durch ein Bad, welchem Fleischbrühe oder abgekochtes Malz ꝛc. zugesetzt ist, kann man dem Körper nahrende Bestandtheile zuführen. Verweilt man beim Bade längere Zeit im Wasser, so mehrt sich die Aufnahme des Wassers im Korper. Ganz anders aber ist es, wenn man in Flüssig⸗ keiten badet, welche dichter sind, als die Blut— flussigkeit; es tritt dann Wasser aus dem Innern, des Körpers in das Bad über. Dies geschreht z. B. in starkem Salzwasser. Deshalb ist unter dem Volke mit Recht die Meinung verbreitet, daß Scebäder, die, wie bekannt, salzhaltig sind, zehren. Die dichtere Flüssigkeit zieht die leich— teren Bestandtheile an sich. Dies zu wissen, ist von Wichtigkeit. Schwächlichen und sehr blutarmen Leuten würde deßhalb der häufige Gebrauch von Seebädern zu widerrathen sein, dagegen würde ihnen das Einathmen der Seeluft mehr dienen. Auch beim gewöhnlichen Bade ist es wichtig, wie aus dem oben Gesagten hervorgeht, daß man auf die Reinheit des Wassers achtet, in welchem man badet. Wie leicht können durch ein Bad schädliche Bestand— theile ins Blut übergehen und dasselbe vergiften. Zur Kanarienzucht. Was den Bauer anbelangt, so sind die sogen. Thurmkäfige als die unpraktischsten und gefährlichsten zu bezeichnen, denn fürs erste fehlt die Gelegenheit eines Sprungs nach rechts und links(das Hüpfen und Klettern nach oben liegt nicht im Naturell des Kanart); fürs zweite werden diese Käfige gewöhulich an der Decke in der Mitte des Zimmers oder gar vor dem Fenster aufgehängt, die verderblichsten Posten, die man einem feinen Harzer anweisen kann; denn ist das Fenster geöffnet, so entsteht bei jedem Ein- und Ausgehen Zugluft, was zunächst Heiserkeit, häufig aber Lungenentzün— dung und Tod bringt. Ein an einem zugluft— freien Plätzchen an der Wand befestigter vier— eckiger Käfig mit zwei, höchsten drei Sprung— hölzern bietet einem feinen Harzer das behag— lichste Heim. Schlimmer siehtses mit dem Futter der Vögel aus. Da wird bei dem nächsten besten Krämer altes, verschimmeltes und übel— riechendes Futter gekauft, bestehend in Hafer, Hirse, Kanariensamen und sog. Rübsen, oder aber wird den eben gekauften Vögeln Hanf— samen aufgetischt. Haufsamen hat aber keiner der Schwenninger-Vogel je gesehen, Hirse die wenigsten und von geschältem Hafer und Ka— nariensamen erhalten sie nur dann und wann eine kleine Dose. Ihr Hauptfutter besteht in gutem, süßem Sommerrübsen(nicht Sommer— reps). Gibt man dem Vogel alle zwei Tage einen Theelöffel voll Etfutter dazu, bestehend in zu Pulver gestoßenem Zwieback oder Semmel, die mit hartem geriebenem Er innig vermengt wird, so genügen diese berden Sachen voll— ständig, um den Kanari dgesund und bet schönem Gesang zu erhalten; fällt das Eifutter weg, so muß statt seiner Hafer und Kanartensamen gereicht werden. Das letztere wird deshalb oft vermieden, weil der Vogel schreiender und seine Stimme kreischender wird. Ein Stückchen trockenen Salates, Zucker, Apfel oder geweich— tes und fest ausgedrucktes Kaffeebrot schadet nicht. Das Trinkwasser soll nie ganz kalt, stets etwas überschlagen gereicht werden. Eine Gelegenheit zum Baden trägt zum Wohlbefin— den des Vogels bei. Zur Zeit der Mauser soll ein Vogel besser gefüttert werden, namentlich wird da hie und da ein Theelöffel voll Hafer— kern und Kanartensamen wohl angebracht sein. Wer seinen Harzer so verpflegt, wird viele Jahre eine Freude an dem lieblichen zarten Sänger haben. Was die Zeit des Bezugs der Vogel betrifft, so rathen wir, nie bälder als ausgangs November und nie später als In den Frühjahrs- zähligen Vogel vergriffen. Die Behandlung der Taschenuhr. Man kann den Charakter eines Menschen daran erkennen, wie er seine Uhr behandelt. Wer Sparsamkeit und Pünktlichkeit liebt, an die Zukunft denkt und streng gegen sich seldst ist, geht mit der Uhr um, wie mit einem sehr empfindlichen und gebrechlichen Organismus, was sie in der That ist; wer in den Tag hin— einlebt, in der Gegenwart an zukünftige Aus- gaben nicht denkt, der ist gegen seine Uhr nicht rücksichtsvoller als gegen seinen Hausschlüssel, und schiebt dem Uhrmacher die Schuld zu, wenn die Uhr nicht soviel verträgt wie der Schlüssel. Man muß aber auch sagen, daß sonst sorgsame Leute ungerecht gegen ihre Uhren und ihre Uhrmacher verfahren, weil sie die Ge— f bote der Uhrenbehandlung nicht kennenz für sie stellen wir folgende Vorschriften nach dem „Allg. Journal der Uhrmacherkunst“ zusammen; Ziehe deine Uhr behutsam und regelmäßig auf— am besten morgens, denn die Zeit des Aufstehens ist meist bestimmter als die des Schlafengehens, und die voll aufgezogene Federkraft überwindet leichter die Störungen, die das Tragen am Tage mit sich bringt. Wenn du deine Uhr nicht trägst, so mußt du sie entweder stets auf— bangen oder stets legen. Laß deine Uhr alle zwei oder höchstens alle drei Jahre durch den Uhrmacher reinigen, sonst bildet das sich zer— setzende Oel mit dem eindringenden Staube Schmirgel, der die wirkenden Theile abnutzt. Behüte die Uhr vor schnellem Temperatur— wechsel, so wirst du manches Springen der Feder verhüten. Bringe sie nie aus der war— men Tasche auf eine kalte Platte oder an die kalte Wand, sondern gib ihr eine schutzende Unterlage. Erträge der Korbweidenkultur. Die österreichischen Eisenbahnen, welche einen großen Theil ihrer Bahndamme mit Korbweiden bepflanzt haben, haben voriges Jahr 13,282.31 Gulden dafür vereinnahmt. Handel und Verkehr. Frankfurt. 7 August. Wochenmarkt. Erbsen ganze per fd. 12— 18 Pf., do. geschälte 14— 18 Pf., Linsen 18—28 Pf., weiße Bohnen 16 18 Pf., gelbe Kartoffeln per Gescheid 14 16 Pf., rothe Kartoffeln per Gescheid 12 bis 14 Pf., neue Mäuschenkartoffeln per Gescheid 30 Pf, Butter per Pfd. M. 1.15— 1.20, Eier das Stück 0 bis 6 Pf., Blumenkobl 50— 70 Pf., Kopfsalat 5—6 Pf., Sellertieköpfe 10— 20 Pf., Romainsalat per Stück 10 bis 20 Pf., Zwiebeln 25 Pf., per Centner M. 8.— 9, Carotten das Päckchen 6— 10 Pf., Kohlraben das Stück 46 Pf., gelbe Rüben die Portion 6—8 Pf., rothe Rüben die Port 50—40 Pf., Erbsen per Pfund 20—25 Pf Radieschen 2 3 Pf., das Päckchen, Rettig das Stück 4—8 Pf., Weißkraut das Stück 20—30 Pt., Rothkraut 30 40 Pf., Wirsing 15—20 Pf., franz. Eadioien das Stück 10—20 Pf., Melonen das Stück M. 1— 4, Ein⸗ machgurken 100 Stück M. 1— 1.20, Salatgurken das Stück 2—3 Pf. Frankfurt, 8. August. Fruchtbericht. Hies. Welzen⸗ mehl Nr. 0 M. 33.50- 34.00, Nr. 1 N. 30.00 31.00, Nr. 2 M. 25.50— 26.50, Nr. 3 M. 24.50— 25.50, Nr. 4. 21 bis 22.00, Nr. 5 M 17.00-18.00, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 54.00-56.00, norddeutsche und westfälische Weizenmeble Nr 00 M. 26 00— 27.00, hiesiges Roggenmebl Nr. 0 M 26.00— 27 00, Nr. 0/1 M. 24. 0 25 00, Nr. 1 M. 23.00— 24, Nr. 2 M. 18 00 dis 18.50, Weizenkleie M. 8.00, Roggenkleie M. 9 bis 9 25, Speizspreu M. 2.40, Rüböl im Detail M 72 bis 74. Die Preise versteben sich pro 100 Kilo ab hier, bäufig jedoch auch loco auswärtiger Stationen. Berloosung. Pappenheimer 7 fl. Loose vom Jahre 1864. Ziebung am 1. August 1889. Gezogene Serien: Nr. 44 191 201 318 340 345 346 408 46 501 561 638 716 805 989 998 1027 1139 1220 1256 1269 1 90 1343 1357 1399 1413 1501 1551 1555 1595 167 1700 177 1811 1865 1879 1955 2015 2169 2202235 2266 2270 2392 2479 2528 2611 2654 2665 2700 2780 2828 2894 29901 2917 298 2969 3001 3006 30 9 30923117 3151 166 3233 3241 3560 3309 3334 3337 3581 3457 3488 3495 3510 3523 3538 3550 3562 3607 3644 3645 3663 3673 — 7 1 I drankenstüd 1 . urglische Sor. fussische Imp. Dutaten. „al ma Dollars in G5 1 Kirchlich Samstag, 10 2 Uhr: Vorbert 8. S Vormittags 10 Nachmittags! 6 Vormittags 9 Nachmittags 1 Samstag von 5 Senntag Morge der bl. Com br: Cbr —— Zur Schrlftliche Merate 5 U Daselben elne . leber Inse J, if die Ey Nagt. Offer Wentbelligen Fpiditson aby Die Expe 5 Di a uwe 90 Doacksteine au 9 ig oll vergen die Bedin aligten Stelle sehete bis Mon Aizureschen sin drledber Gr g A913 „. 0 „ — N 1 0 0 958 0 ö sagen, da zen ihre Uhren el sse die Ge kennen; fur n nach den 1660 4161 4286 4314 4353 4406 4434 4503 4520 4533 4 10 “ zusammen:! gelmaßig auß, des Ausstehens! aaa ist überwindg! Tragen an! du deine Uhr! der stets aufe eine Uhr ale! hre durch den 0 Vormittags 10½ Uhr: Herr Pfarrer Velte. das sich zer, den Staube heile abnutzt, Temperatur- Spungen der aus der war⸗ ober an die lie schüͤtzende Ultur. „ welche einen it Korbweiden ahr 13,252.91 —— hr. kt. Erbsen ganst 18 Pf., Ls be Kartoffeln pn eu Gescheid 1 ul Geschend 30 Pf, das Slück 9 Un fund 20-25 U, 100 das Slut „ Rothkrall Salatzu — — 1538 4618 4618 4652 4673 469) 4721 4755 4777 4819 868 4902 5033 5043 5122 5196 5240 5241 5248 5343 1380 5581 5434 5511 5536 5562 5567 5592 5636 5612 671 5674 5782 5846 5854 5898 6052 6053 6116 6168 4234 6559 6261 6263 6267 6305 6318 6346 6431 6490 4559 6576 6586 6665 6680 679016719 6720 6732 6806 1811 6870 6950 6986. Die Prämienziehung findet am . September statt. Eingesandt. Gelegentlich der verschiedenen seitherigen Feste und etzt des Feuerwehrfestes haben sich der Stadtvorstand ind die Bewohner der Stadt bemüht, den Straßen ein . und gesälliges Ansehen zu geben, so wurde imer anderm das Gras zwischen den Steinen fast allent⸗ lalben entfernt. Nur an einzelnen Stellen scheint es icht weichen zu wollen, wohl nur deßhalb, weil— es licht ausgerupft wird. Es bedarf wohl nur dieses Hin— 1 42 um die Häuserbesitzer zu veronlassen, daß es noch or dem Feuerwehrfeste entfernt wird. Civis. Geld⸗Cours. Frankfurt am 8. August 1889. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke„ do. ene 6 26 Englische Sovereigns... 20. 39 29. 34 Russische Imperiales.. 16. 71 16. 67 3 9. 58 9. 68 9. 63 in Gold 41. 20 4. 16 Kirchliche Anzeigen für Friedberg Ebangelische Gemeinde. Samstag, 10. August Stadtkirche, Nachmittags Uhr: Vorbereitungspredigt und Beichte. 8. Sonntag nach Trinitatis. Pfarratmswoche Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Stadtkirche. Abendmahl. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat C. Vogt. Gottesdienst in der Burgkirche— Bormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katechismuslehre. Katholische Gemeinde. Samstag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 3/7 Uhr: Austhetlung der hl. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 UÜbr: Cbristenlebre und Andacht. Zur gefl. Beachtung. Schriftliche Anfragen wegen Auskunftsertheilung über Inserate zꝛc. können wir nur dann beantworten, wenr senselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt dt. Ueber Inserate, bezüglich deren Offerten einzureichen ind, ist die Expedition zu keinerlei Auskunftserthetlungen lefugt. Offertenbriefe sind, soweit keine bestimmten zegentbeiligen Abmachungen getroffen wurden, in der Expedition abzuholen. Die Expedition des Oberhess. Anzeigers. 0 0* Die Lieferung von etwa 35 ebm Sand oder Ries zum Einwalzen der Decksteine auf der Staatsstraße am Burgberg bei Fried— berg soll vergeben werden. Die Bedingungen liegen auf dem Bürxeau der unter— fertigten Stelle zur Einsicht offen, woselbst auch die An⸗ gebote bis Montag den 12. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, einzureichen sind. Friedberg den 5. August 1889. Großherzogliches Kreis bauamt Friedberg. 2894 2 Kranz. Vergebung von Schlosser arbeit. Die Herstellung von eisernen Flaggenstangen auf die Staatsgebäude im diesseitigen Baubezirk soll vergeben werden. Die Verdings-Unterlagen hierzu liegen auf f unserem Büreau zur Einsicht offen und sind die Angebote bis zum 15. August 1889, Vormittags 11 Uhr, postfret einzureichen. Friedberg den 7. August 1889. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 2915 Kranz. Pferch-Versteigerung. Mittwoch den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen n hiesigem Rathhaus 10— 15 Schafpferche öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 8. August 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. bestehend ous 3— 4 Zimmern nebst Zubehör, in der Nähe Ein Logis der Bahn, per 1. October zu vermietben. %8 Gebrüder Rothschild. er zweckmässig annoneiren will. d. h. seine Anzeigen in effectvoller Form durch die für den jeweiligen Zweck erfolgreichsten Blätter zu verbreiten beabsichtigt, wende sich an die allgemein bekannte, leistungsfähigste Annoncen-Expedition von RBudolf Mosse Frankfurt a. M., Rossmarkt 5 Dieses Institut steht 9 mit allen Zeitungen und Fach- Zeitschriften in intimem Geschäftsverkehr und ist vermöge seiner grossen Umsätze mit den Zeitungen in der Lage, die günstigsten Conditionen zu gewähren.—Zeitungs-Cataloge, sowie Kosten- Anschläge gratis. Oost⸗Versteigerung. Friedrichsdorfer Zwieback Dienstag den 13. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen empfiehlt 95 Ph. Dan. Rüm mich. mehrere Bäume Frühbirnen und 1 Baum Frühaäpfel Ei L„ in Logis, öffentlich meistbletend versteigert werden. Zusammenkunft bestehend aus 3 Zimmern, Küche, Keller zꝛc. ꝛc., zu am Rathhaustreppchen. Friedberg den 8. August 1889. vermiethen. Näheres bei Franz Joseph Nees, b 2947 Vermittlungs-Büreau. Juwei neue Wohnungen Steinhäußer. mit Wasserleitung sind zu vermiethen und alsbald bezieh— bar. Näheres bei der Exped. des Anz. 2950 Ein zweispänniger Wagen, 1 Häckselmaͤschine, 2916 382 qm, Grabgarten im äußersten sowie 1 außeiserne Pumpe Ohrloch, sind billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exp. d. Anz. „ V„ 117= 1688 qm, Grabgarten am Mainzer— 0 thor. Gemarkung Fauerbach. ö. U en Flur J Nr. 119 813 qm, Acker auf der Judenhohl, 2 55 3 Immobilien-Versteigerung. Mittwoch den 14. August, Vormittags 11½¼ Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause nachverzeichnete zum Nach— laß der Frledrich Wilhelm Reuß Eheleute gehören— den Güterstücke versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur II Nr. 66= 518 qm, Grabgarten, Liebfrauen⸗ gärten, 163 qm, Acker am Sodenweg, 5 1 1 „ 62 6 welche bis 1. Oetober, auf Verlangen auch früher be— zogen werden kann, hat zu vermiethen 2893 E 1850 qm, Acker obig dem Dlenheimer mit neuen schönen Ansichten von Friedberg und Bad⸗ Pfad, Nauheim sind in meinem Verlage erschienen. Preis per „ IV„ 195= 26 qm, Acker, Kappusgärten auf Stück 5 Pf. Wiederverkäufer erhalten hohen Rabatt. dem Krämer Carl Bindernagel 7 5 2 1725 qi, Acker auf der Wingertsgaß, 8 9—— „ V„ 109= 2762 qm, Acker in der Wuͤstungsg, 5 „ V3 0 dw, Acker in der Wüstung, ö ine ohnung „ V„ 192 962 qm, Acker zwischen den Hohlen, 7 1694 qm, Acker am Laus bügel, 975 qm, Acker rechter Hand der 5 Dorheimer Hohl. Die Zahlung kann in 10 Terminen erfolgen bei 4½0 oiger Verzinfung vom 11. November 1889 ab. Age Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Stein häußer. 1 5 Ernst Hanstein, Haagkstraße. Gesucht für sofort oder 1 September ein möblirtes Zimmer. Offerten mit Preisangabe befördert die Expedition — des Anzeigers. 2860 In unserem Fruchtlager an der Elsenbahn haben wir 2939 Arbeits-Vergebung. 0 5 l 2 1 ße 2 2 8 zu Montag den 12. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, ns sollen die bei Aufräumung des Ortenberg Grabens in 10 0 Kelleträumlichkeiten he den Gemarkungen Heuchelheim, Reichelsheim und Bingen—— 2 heim vorkommenden Arbeiten auf Ort und Stelle ab— 7 2 ü theilungsweise vergeben werden. Eine schöne Wohnung, Zusammenkunft der Kreis brücke bei H f eee eie be Heuchel 3— 4 Zimmer mit Küche, bis 1. Oetober zu miethen eim. 90 Friedberg den 6. August 1889. gesucht. Offerten wolle man an die Exped. d. Anz. richten. 2891 Ein Lehrling Zö rb II., Bezirks bauaufseher. 2003 5. g 45 Fasel-Eber-Versteigerung. Dienstag den 13. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, soll ein der Gemeinde Groß Karben zustehender schwerer Fasel⸗Eber auf dem Gemeindehause daselbst öffentlich kann in meine Buchhandlung eintreten. meistbietend versteigert werden. Groß Karben den 8. August 1889. Großherzogliche Bürgermeisteret Groß-Karben. Lanz Carl Bindernagol. 2 die neuesten und schönsten Lilet-Decken, Muster, verkauft zu sehr 7 295⁵ billigen Preisen J. Keim, neben der Post. r Todes- Anzeige. Hiermit die traurige Nachricht, daß es Gott gefallen hat, unseren lieben Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder und Onkel Konrad Bausch vi. im 74. Lebensjahre heute Abend 12 Uhr plötz lich nach kurzem Leiden zu sich zu rufen. Nieder⸗Wöllstadt, 7. August 1889. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Samstag den 10. d. M., Nachmittags 2 Uhr statt. 2927 t 785 ene voce. A MIT MASSICEM F Rkl8 E. Niederlage bei Georg Groß in Friedberg, bei Con ditor Fritz in Bad⸗Nauheim. 2483 Ein Schneiderlehrling wird für sofort oder später gesucht. Auskunft ertheilt die Exped. d. Anz. 2850 3 * — ———— , Æ n.]—u—Z—S. ¶. ourschuß⸗ und Credit⸗ Verein 1 Klirdbeig t. 6. Von Montag den 12. d. Mts 1 ist unsere Casse wieder des Vormittags von 9 bis 12 Uhr und des Nachmittags von offen. 2 N Hamburg . 7 9 2 bis 1 Uhr Amerikanische gelelsehr e ere Dost a Hamibürg- New Vork Southampton anlaufend * Oceanfahrt« 7 Tage. Ausserdem regelmässige Postdampfer-Verbindung . Havre— Newyork. 25 ztettin— Newyork. — Hamburg— Baltimore. chen [Hamburg— Westindien. Hamburg— Havana. Hamburg— Mexico. (Nr. 216.) Nähere Auskunft ertheilt General-Agent J. F. Hillebrand in Mainz, J. Gottlieh in Nidda. W. Jiedersleben 2846 K C0., Bernburg, empfehlen zur bevorstehenden Saison in bekannt vorzüglicher Ausführung: Drillmaschinen einzig bewährte Construktlon für bergige Lä passend, in der Ausführung als„Normaldrill“ fach prämtirt als die vollkommenste Drillmaschine. „Saxonia“, ndereten, in drei Ausführungen, für alle Verhältnisse nach Professor Küster's Anforderungen sehr beliebt, viel— Sehr hohe Fahrräder, bequeme Kastenentleerung ꝛc. c. 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Döpr. bf di 2948 Schneidermeister. des Großhe Ein theoretisch und praktisch gebildeter Landwirth, 26 Jahre alt, welcher schon auf zwei größeren Gütern 5 9 85 je zwei Jahre als Verwalter funkttonirte, sucht auf J sessin Heinri 1. oder 15. September sich ähnlich zu engagiren. hach, von w Offerten beltebe man unter B. D. 390 postlagernd— Gege Frankfurt a. M. einzusenden. 2925 1 satifand. Herüchten, Geschästs-Verlegung.. te mitzul Unser Geschäftslokal befindet sich jetzt im Hause des slese des g Herrn J. L. RNappolt, nächst der Burg, wo wir den jurchaus nie Restbestand unseres Waarenlagers, bestehend in Tuchen,— Militä Bukskins, Kleiderstoffen, Lamas, Cattunen, Druck la Gef v. zeugen, schwarzen und farbigen Sammten ꝛc. ꝛc., 1188 wegen Aufgabe dieser Artikel, zu jedem annehmbaren dat, 12 Preise abgeben. 1 cel. 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