ö Villeln Fer 0 0 Halten 8 Nussch, ö oͤpfe ertigt von ziska Etrau Irsseurn. N Frau Müller, 25 1 0 luswah und Kinderhil 1 M. Holle. enten und Kapla ten eter Nur verkrauensos, in die Expeditson Lledaille, J Faris 180 Je e l ß in Friebetz, 1 90 , 7 N spit 25 indsucl 0 1 S Lhemmol ö n bitrenallee, 1 0 0 9 ö 1 11% b 10 1 stadenstruth ꝛc. stattfand. var 10 Uhr vormittags auf der Straße Romrod⸗ 0 br. Lucius zu Darmstadt wurde zum definitiven Mehrer, der prov. Realgymnastallehrer Müller zu Darmstadt zum definitiven Lehrer, der prov. Real⸗ Uymnasiallehrer Dr. Eger zu Gießen zum definiti⸗ en Lehrer und der von dem Fürsten zu Isenburg— er Amtmann Weber zu Alzey mit Versehung ler Stelle eines Amtmanns bei Großh. Kreis⸗ umtsrichters Langsdorff in Gießen zum Beigeord— nitteln ergänzt. Telegramm:„Heute 6 Uhr Nachmittags Darda⸗ 1 egrüßt. lamm entgegen. Dienstag den 5. November. M 131. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 0 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag. Donnerstag und Samstag. sunoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von — uf Weiteres Gemarkungssperre an. Friedberg den 4. November 1889. ehender Korbmacher, geboren zu Asthelm bei Groß Gera Erledigung. Schutzmann Huff daselbst erledigt zurück. Friedberg den 31. October 1889. Mein unterm 8. October l. J. gegen August Stierle aus Amtlicher Theil. Bekanntmachung. etreffend: Den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in der Gemeinde Rodheim v. d. H. Da die Maul: und Klauenseuche in der Gemeinde Rodheim v. d. H. eine größere Verbreitung gewonnen hat, ordnen wir bis J 8 Hiernach ist das Durchtreiben von Wiederkäuern und Schweinen durch Rodheim und die Rodheimer Hemarkung untersagt und die Ausführung von Thieren dieser Arten aus der Rodheimer Gemarkung nur mit spezieller kreisamtlicher Erlaubniß estattet. Zuwiderhandlungen werden gemäß§§. 66 und 67 des Reichsgesetzes vom 23. Juni 1880 bestraft. U. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Personen, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird: Alexander Mathltas, zuletzt bei Schreiner Jordis in Friedberg, und Jakob Seemann, umher— Alzey erlassenes Ausschreiben nehme ich als durch die Gendarmerie Station Alzey und Der Großherzogliche Amtsanwalt: Krämer. 5 Deutsches Reich. Romrod, 1. Nov. Der Großberzog hielt ute die erste Jagd ab, welche bei gutem Wetter der Oberförsterei Romrod, Distrikt Bennhecke, Die Zusammenkunft tiederbreidenbach vor letzterem Ort, der Schluß im 4 Uhr auf der Straße Romrod-Alsfeld im Distrikt Romröderberg. Auf der Strecke lagen 0 Rehböcke, 12 Rehe, 31 Hasen, 7 Füchse und Dachs. Darmstadt. Der prov. Realgymnasiallehrer Girstein präsentirte prov. Realgymnasiallehrer Ha— Mann zu Offenbach zum definitiven Lehrer ernannt, er Oberwachtmeister Muller in den Ruhestand ersetzt und demselben der Charakter als Sekonde— eutenant verliehen, der Kammerherr Feeih. Bellersheim bei dem Hofmarschallamt angestellt, mt Mainz beauftragt, und der Wahl des Ober⸗ seten der Stadt Gießen die Bestätigung ertheilt. — Den Ständen ist eine Regierungsvor⸗ lade betr. die Gehalte der Volksschullehrer zuge— bangen. Hiernach steigen die Gehalte von 1 Mark bis 1600 in fünfjährigen Zeiträumen und werden erforderlichen Falls aus Staats— Berlin. Der Kaiser richtete am 1. Nov. vährend der Fahrt an den Reichskanzler folgendes zellen bei schönem Wetter passiert. Beste Grüße!“ Ein weiteres Telegramm erhielt der Kanzler von Konstantinopel am 2. Nov.:„Konstautinopel bei shönem Wetter Morgens 11 Uhr erreicht, un— leschreiblich schöner Anblick. Wilhelm.“ Spandau, 1. Nov. Heute fand die Ent— lüllung des Kurfürst Joachim-Denkmals statt. Reichstagspräsident v. Levetzow würdigte in seiner Festrede die geschichtliche Bedeutung Joachim's II. und die Einführung der Reformation durch Lenselben. N 0 ee 2. Nov. Kalnoky ist leute Mittag hier eingetroffen und wurde von Legationsrath Brauer, dem Waggon entsteigend, Bismarck kam ihm auf dem Bahn⸗ Die Herren begrüßten sich und sccüttelten sich wiederholt aufs herzlichste die dauern. Auch Crispi soll noch im Laufe dieses Herbstes nach Berlin bezw. Friedrichsruh kommen, um mit dem Reichskanzler zu conferiren. Kiel. S. M. Kreuzercorvette„Alexandrine“, Commandant Corvetten-Kapitän von Prittwitz und Gaffron, ist am 1. November in Sydney eingetroffen.— S. M. Kreuzer„Sperber“ Com— mandant Corvetteu-Kapitän Foß, ist am 1. Nov. in Sansibar wieder eingetroffen. Dresden, 3. Nov. Königin Carola ist, von Sigmaringen kommend, heute in der Villa Strehlen wieder eingetroffen. Baden-Baden, 3. Nov. Das erbgroß— Winteraufenthalte abgereist. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 1. Nov. Prinz Ferdinand von Coburg reiste gestern nach Sofia zurück. Pest. Der Handelsminister ordnete die Ein— stellung der Schifffahrt auf dem Donauarme von Grüben bis Sviencza, und zwar von Morgens bis Mittags, auf unbestimmte Zeit an, wegen des rascheren Fortganges der Regulierungsar— beiten des Eisernen Thores und wegen der Sicherheit der Ingenieure. Schweiz. Bern. Durch Beschluß der An— klagekammer des Bundesgerichts sind Nicolet als Urheber des bekannten Anarchisten-Manifestes, sowie Darbeley und Hänzi als Gehilfen Nicolet's vor das eidgenössische Geschworenengericht ver— wiesen. Belgien. Antwerpen, 2. Nov. Die So⸗ cialisten forderten die Dockarbeiter zu einer großen Kundgebung für heute Abend auf; man befürchtet Unruhen. Großbritannien. London, 1. Nov. Die Gesandten des Sultans von Sansibar empfingen heute den Secretär der britisch-ostafrikanischen Gesellschaft zu einer längeren Unterredung. Der⸗ selbe überreichte namens der Gesellschaft kostbare Geschenke für den Sultan. Nachmittags begaben sich die Gesandten in das Auswärtige Amt, wo sie eine Unterredung mit Lord Salisbury hatten, und besuchten sodann den deutschen Botschafter Graf Hatzfeld. Spanien. Madrid. Ein vönigliches Dekret ermächtigt den Finanzminister, der Kammer einen Gesetzeutwurf betreffend die Erhöhung des Ein⸗ gangszolles auf Getreide und Mehl vorzulegen. Hände. Als sie zum Bahnhofsperron zurück— Türkei. Konstantinopel, 2. Nov. Der gingen, begrüßte sie das Publikum mit dreimaligem Hoch. Die Staatsmänner fuhren nach dem Schloß. Vormittags hierein und wurden von den türkischen Der Besuch Kalnoky's soll bis zum Montag Kriegsschiffen mit Kanonensalut begrüßt, welcher deutsche Kaiser und die Kaiserin trafen 11 Uhr von den deutschen Schiffen beantwortet wurde. An der Landungsstelle Dolma-Bagdsche empfing der Sultan die hohen Gäste. Die Begrüßung gestaltete sich ordentlich herzlich. Graf Herbert Bismarck wurde vom Sultan besonders ausge— zeichnet. Die Majestäten fuhren sodann nach dem Vildizpalast. In dem ersten der reichge— schirrten Wagen saß die Kaiserin mit dem Sultan und dem früheren Großvezier Said Pascha, in herzogliche Paar ist heute nach Freiburg zum dem zweiten Kaiser Wilhelm mit dem Prinzen Heinrich und dem Großvezier Kiamil Pascha; hierauf folgten zwei Wagen mit den Damen der Kaiserin und mit Edhem-Pascha; im fünften Wagen saßen Staatssekretär Graf Bismarck mit dem Botschafter von Radowitz und der General— Adjutant Ali Nizami Pascha. Vier General- Adjutanten und eine Cavallerieabtheilung eröff— neten den Zug. Der Wagen des Sultans und des Kaisers Wilhelm wurde von deutschen Paschas geleitet; die Truppen bildeten Spalier; dahinter wohnten Tausende von Zuschauern aller Natio— nalitäten unter begeisterten Zurufen dem glänzen— den Schauspiele bei. Zahlreiche Militärmusik— banden spielten die preußische Hymne und den Hohenfriedberger Marsch. Die Truppen zeigten eine sehr gute Haltung und boten in ihren bunten Uniformen einen schönen Anblick dar. Dieselben erregten anscheinend das lebhafte Interesse des Kaisers, welcher fortwährend grüßte. Im Nildiz— Palast, der von Einheimischen und Fremden erfüllt war, zog sich der Kaiser auf kurze Zeit zurück und stattete alsdann dem Sultan, welcher in— zwischen nach dem nahen Dolma-Bagdsche zurück⸗ gekehrt war, daselbst einen Besuch ab. Bald darauf fand der Vorbeimarsch der Truppen statt, welchem die Herrscher von einem besonders hierzu errichteten Kiosk aus beiwohnten. Der Vorbeimarsch dauerte 1½ Stunden. Kaiser Wilhelm sprach wiederholt seine Befriedigung über die vortreffliche Haltung der Truppen, besonders der Artillerie, aus. Alle Militär— Attachéss waren bei dem Vorbeimarsch zugegen. Nach demselben wurde das Frühstücks eingenommen, an welchem das kaiserliche Gefolge und der Bot— schafter v. Radowitz mit Gemahlin theilnahmen. Am Nachmittag besuchte Staatssecretär Graf Bismarck, in Begleitung des ersten Dolmetsch der Boischaft, Testa, Stambul. Der Kaiser arbeitete mit den Cabinetschefs; der Curier hatte zahlreiche Depeschen überbracht. Zu dem Diner am Abend waren die Botschafter mit ihren (Gemahlinnen geladen. ————— ů— ̃—¾½ — 9 8 — r 223 Ä— *.— Rumänien. Bukarest, 2. Nov. Der König und der Thronfolger sind hier angekommen. Morgen wird der König einem Ministerrathe präsidieren und der 25jährigen Gründungsfeier der Universität beiwohnen. Am Montag wird die Rückfahrt nach Sinaia angetreten. Serbien. Belgrad, 2. Nov. Skupschtina. Auf die Interpellation wegen Ausweisung der Correspondenten des„Standard“ und der„Daily News“ erklärte der Minister des Innern, der Correspondent des„Standard“ habe höchst— stehende Peisonen zum Gegenstand von Sensa— tiousnachrichten gemacht. Bezüglich des Corre— spondenten der„Daily News“ seien Beweise für dessen strafwürdige Thätigkeit vorhanden. Das diesjährige Budget weist ein Deficit von 4,221,541 Francs auf. Dasselbe soll durch eine neu einzuführende Consumsteuer und Ersparnisse auf allen Verwaltungsgebieten gedeckt werden. — Wegen Verdachts, mit den Zankoffisten einen Anschlag auf den Prinzen Ferdinand von Bulgarien gelpant zu haben, wurde der Agent Waldapfel ausgewiesen. Bulgarien. Sofia, 2 Nov. Prinz Fer⸗ dinand kommt morgen über Lompalanca hier an— Die Eröffnung der Sobranje findet morgen statt. Grrechenland. Athen, 31. Oct. Saͤmmt— liche Fürsten wohnten heute dem glänzenden Feuerwerk auf dem Marsfelde bei. Der Kaiser wurde von der Volksmenge mit jubelnden Zurufen begrüßt. Bei der gestrigen Festaufführung der „Perser“ widmete der Stadtrath dem Erbprinzen von Meiningen einen goldenen Lorbeerkranz. Rußland. Petersburg. Das Polenorgan „Kraj“ bestätigt die erzielte Einigung zwischen Rußland und dem Vatikan betreffend die Wieder— besetzung katbolischer Bischofssitze in Rußland und theilt die Namen der neuernaunten Bischöfe mit. Egyplten. Kairo, 1. Nov. Der Prinz von Wales ist mit seinem Sohne hier eingetroffen. Dieselben wurden am Bahnhofe vom Khedive empfangen. Die Prinzen begaben sich zu Wagen zu dem Generalconsul Baring zum Frühstück— — 2. Nov. Der Prinz von Wales, Prinz Georg und der Khediwe waren heute zu einer großen Revue in Abassizeh anwesend, an welchem 1500 englische und 300 egyptische Truppen theil— nahmen. Nachdem zuerst die englischen und dann die egyptischen Truppen vorbeimarschirten, führte del Prinz von Wales die Gesammttruppen vor— bew und salutirte vor dem Khedwe. Heute Abend findet ein Diner beim Generalconsul Baring zu Ehren des Prinzen von Wales und des Prinzen Georg statt, die nachher einem Empfang beim General Dormer beiwohnen. Afrika. Sansibar, 2. Nov. Ein Reuter'⸗ sches Telegramm meldet: Missionär Cole, be— gleitet von Frau und Kindern, ist mit Hauptmann Wißmann von Mwapwa hier angekommen. Aus Stadt und Land. Friedberg, 4 Nov. Heute Nachmittag 1 Uhr fand die Enthüllung des Müllerdenkmals statt. Bericht folgt in nächner Nummer des Anzeigers Friedberg, 29. Oet. Die statutenmäßig alle drei Jahre stattfindende Generalversammlung der Ver trauensmänner der Unterstützungskasse der hessischen Landes— irrenanstalten wurde gestern in Frankfurt abgehalten. Geh Medieinalrath Dr. Ludwig von Heppenheim trug den ebenso belehrenden wie interessanten Bericht über die Ergebnisse der Geschäftsführung seit der letzten General versammeung und den gegenwärtigen Stand der gesammten Sachlage vor. Die ursprünglich getrennten Unterstützungs— kassen der Landesirrenanstalt in Heppenheim und des Hospitals in Hofheim sind unter dem Namen„Unter stützungskosse der hessischen Landesirrenanstalten“ in der letzten Geschäftsperiode vereinigt und die Statuten des Instituts demgemäß abgeändert worden. Die Einnahmen betrugen im letzten Geschäftsjahr 16,061 M. und haben hierzu nahezu 12,0% Spender in Gaben bis zu 5 Pfg. herab beigesteuert; der Staat leistete 100) M., dle Haupt— stadt Darmstadt 200 M. jährlich. Die Ausgabe beziffert sich auf 14,187 M., das Capitaldermögen beträgt 37,763 M. Die Zahl der über das ganze Land zerstreuten„Ver— trauensmänner“ beträgt dermalen 225, und wurde für sie eine eingehende„Anleitung zur Geschäftsführung“ von der Verwaltung entworfen und von der Versammlung en bloe angenommen. Die Unterstützungskasse wendet ihre Fürsorge in erster Linie den bedürftigen, aus einer der Landestrrenanstalten entlassenen, in den geeigneten Fällen auch den noch in einer der Anstalten befindlichen Pfleglingen, sowie den bedürftigen Angehörigen der Pfleg⸗ linge überall da zu, wo der Staat oder die bestehenden Armenverbände und Gemeinden ihre Mitwirkung versagen. Auf diese Weise wird in häufigen Fällen die Genesung erleichtert, ein Rückfall verhindert und der Geheilte wieder ein nützliches Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft. Von besonderer Wichtigkeit ist eine rasche Aufnabme des Er⸗ krankten in eine Anstalt alsbald nach ernstlichem Aus⸗ bruche der Krankheit, da nach vorliegenden Erfahrungen in den ersten Monaten der Krankheit bei zweckmäßiger Pflege und Behandlung bis zu etwa 600% Genesungen erwartet werden, im zweiten Halbjahr nur etwa 250%/, im zweiten Jahre nur noch 2—5%. Es können jetzt auch aus der Kasse Kranke untetstützt werden, deren bereits genehmigte Aufnahme in eine der Anstalten wegen der noch theilweise herrschenden Raumnoth nicht sofort ausführbar erscheint. ? Friedberg. Sonntag den 10. d. M., Abends ½7 Uhr, soll nach Beschluß des Vorstandes des„Ev. Vereins“ der„Feierabend für Lehrlinge“ jeder Confession, bezw. Religion in dem seitherigen Lokal wieder beginnen. Alle Lehrlinge werden zu eifrigem Besuche desselben ein— geladen, und die verehrl. Lehrherrn zur Unterstützung der segensreichen Einrichtung freundlich aufgefordert. Auch werden von denselben, sowie von anderen Freunden und Freundinnen der guten Sache Gaben an Geld, Büchern, Spielen u. dgl. mit Dank durch Geh. Kirchenrath Dr. Diegel Kaufmann Schwarz, Taubstummenlehrer Schneider und Professor Dr. Weiffenbach entgegengenommen. x. Friedberg. Die Glieder der hiesigen evang. Ge— meinde werden einstweilen darauf aufmerksam gemacht, daß am Sonntag den 10. November Festgottesdienst in der Stadtkirche,— der Gottes dienst in der Burgkirche fällt aus,— zum Gedächtniß Luther's stattfinden wird. Abends 8 Uhr soll sich im Casino Saal eine Lutherfeier nach Art der vorjährigen anschließen. Gießen. Der landw. Provinzialverein von Ober— hessen bat seinen bisherigen langjährigen Vorsitzenden Freih. Nordeck zur Rabenau in Anerkennung seiner großen Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt. Allerlei. Berlin. Der Zar schenkte bekanntlich dem Reichs kanzler eine Dose. Wie dem„Grashdanin“ berichtet wird, hat das Geschenk einen Werth von 24,000 Mark. Kassel. Nicht in der Vorstadt Rosenthal, sondern in dem Städtchen Rosenthal(Kreis Frankenberg) hat sich der gemeldete Mord zugetragen. Beuthen, 31. Oet. Das Dynamitlager der Friedens: hütte ist in die Luft geflogen; zwet Arbeiter blieben todt. Staßfurt, 3. Nov. In der herzoglich anhal— tischen neuen Schachtanlage hierselbst wurden die Arbeiter durch Ansammlung von Schwefelwasserstoffgasen über⸗ rascht. Sieben Arbeiter wurden getödtet, zwei schwer verletzt. Zittau, 31. Oet. Im nahen Kamnitz sind in Folge Denunciation beim Gürtlermeister Wünsche 8000 falsche Fünfmarkstücke vergraben gefunden worden. In ver— schiedenen nord böhmischen Ortschaften wurden zahlreiche Personen bei Ausgabe der Falstficate verhaftet. Naumburg, 1. Nov. Bei Großheringen fand Donnerstag Abend ein Zusammeustoß des Thüringer Per— sonenzugs mit einem stillhaltenden Güterzuge statt. Der am Material angerichtete Schaden ist erheblich. Einige Personen wurden verletzt. Ludwigshafen, 1. Nov. Die Güterzüge 307 und 334 sind heute Morgen bei Botzenburg zusammen⸗ gestoßen. 22 Wagen wurden zertrümmert. Der Verkehr kann infolge dessen nur bis Bolzenburg aufrecht erhalten werden. Alton a. Ein hlesiger Wirth, der Bierreste, welche die Gäste stehen gelassen hatten, zusammengoß und dann wieder mit frischem Bier verkaufte, wurde vom Schöffen⸗ gericht wegen Bierpantscherei zu 600 M. Geld- event. 120 Tagen Gefängnißstrafe verurtheilt. Rom, 1. Nov. Infolge des seit gestern Nacht wüthen⸗ den Sturmes drohen die Fluthen der Tiber aus den Ufern zu treten und das niedrig gelegene Stadtviertel zu überschwemmen. London, 1. Nov. Seit heute Morgen herrscht ein heftiger Sturm an der Westküste von Großbritannien. Mehrere Schiffe sollen gescheitert und etliche Personen umgekommen sein. In Glasgow stürzte in Folge des Sturmes eine große Tapisseriefabrik ein. Der neu auf⸗ geführte Theil wurde auf den stehengebliebenen alten Theil geworfen, worin gegen 140 Frauen beschäftigt waren. Man schätzt die Zahl der Todten und Verwundeten auf ungefähr fünfzig. St. Louis, 2. Nov. In der Stadt und Umgebung wurden heute leichte Erderschütterungen wahrgenommen. Was macht uns arm? Von Fr. Brun old Wenn wir uns obige Frage ernstlich vor— legen, die Hand auf das Herz gedrückt, so werden wir uns sagen müssen, daß wir zumeist der Schmied unseres eigenen Unglückes sind, wenn die Kasse nicht stimmt, die Elle länger als der Kram geworden ist! Da gehen soeben ein paar kleine Mädchen, Schulkinder, am Hause vorüber. Die Väter der Kinder sind Arbeitsleute— und ihre Arbeitsjacken könnten, wenn man sie sieht, sauberer und besser geflickt sein— aber die Kinder haben reich besetzte Röckchen und modische, bunte Kaputzen auf dem Kopf— muß man sich da nicht fragen: Warum diesen Aufputz, der mit der Stellung und dem Einkommen des Vater in keinem Verhältnis steht, worauf die kurz trotzige Antwort nicht fehlen wird: Was der oder die kann, kann ich auch! Und das un haltbare Zeug zum Kleide wird gekauft, womöz lich geborgt. Vor der eigenen Thür zu fegen, sich nach der eigenen Decke zu strecken, fall wenigen ein. Und doch ist dies ja so ein Knoten, punkt, wo die Wege zum Guten und Boͤses sich kreuzen. Kommen wir dahin, nur zu kaufen, anzuschaffen, was wir sofort baar bezahlen können, so sind wir auf dem Wege zum Besserwerden ein gute Strecke vorgeschritten. Freilich, freilich oftmals wird unser Rock nicht so ganz nach dez neuesten Mode sein; aber ganz sauber und bag bezahlt wird er uns doch zu einem Ehrenkleid Und dem Kinde wird ein einfacher, anständigen derber Rock mehr zum Segen, als der Firlefanz der das kleine Kind eitel und kokett und für die zu kunft, für spätere Jahre unzufrieden und für seing Lebensstellung unbrauchbar macht. Ein kleine täglich wiederholt wird zuletzt ein großes. Eg Vergnügen hin und wieder mit Anstand genossen, erhält Leib und Seele gesund, wie ja keine g Pflanze der Sonnenschein fehlen darf, wenn ie gedeihen soll— aber täglich eine Cigarre wen ger geraucht, ein Glas Bier nicht getrunken macht nach zehn, zwölf Jahren ein Kapital, fü das man ein Stück Ackerfeld als Eigenthum er werben kann, oder einem Kinde eine besser, Schulbildung kann zutheil werden lassen. Das Rechnen ist eine gar feine Kunst, aber eine; Hausfrau, die das Kleine zu achten hat, soll, es stets zur Seite stehen und fleißig geübt werden Der Geiz ist die Wurzel alles Uebels; aber den Blick immer auf andere— und der Gedankt; was die können, kann ich auch— führt zu eine! Verschwendung, die den Ruin des Hauses stess nach sich führen wird. Und es gilt dies namentlich auch in Bezug auf die Kinder, auf deren Kleides Erziehung und Unterricht. Handelt es sich us die entscheidende Frage: was aus dem Knaben, dem Mädchen in der Folge einmal werden soll, se glaubt ein besser Gestellter sich etwas zu ver geben, so sein Sohn ein Handwerk erlerne, dem er Anlage, Neigung und Geschick hat. Die Tochter jener armen Beamtenfamilie würde als Verkäuferin in einem Ladengeschäft am Plaß: sein. Der Stolz jedoch laßt es nicht zu. Si muß Lehrerin werden. Rechnet man zu diesem allen noch die theuren Luxusartikel der Erzieh, hung, als da sind Privatunterrichtsstunden in Englisch, Französisch, Malen, Tanzen, für die das Geld dahingegeben wird, so kann es nich! fehlen, daß die Kasse oftmals nicht stimmt. Der Schein, für den gelebt und gearbeitet wird, führt zum Ruin unzähliger Familien. Es fehl! zumeist der Muth, sich nach seiner Decke zu strecken das zu thun, was ich mit ruhigem Gewissem, nach fester Ueberlegung und Berechnung thun und verausgaben kann. Es bedarf zu diesem Gesagten freilich oft des Muthes, mehr, als zu einer glänzenden, feuerigen Rede, die in einem Verein, einem Klub zu halten ist. Aber der Oi winn ist auch ein nachhaltigerer, als dieser, bin dem man häufig den Spruch in Anwendung bringen muß: Richtet euch nach meinen Worten, aber nicht nach meinen Thaten. Die erste Mar! zu ersparen, ist schwer, die andern folgen leichter. Ebenso ist es mit diesen und jenen Gewohnheiten Ein Töpfchen, ein Seidel, ein Schoͤpple heu! mehr getrunken, was macht es aus; was kanu es ausmachen; warum nicht auch ein Spielchen machen— zu gewinnen, zu verlieren ist ju nichts! Und doch ist es, als stände man hien am Scheidewege zur Haäͤuslichkeit, zum Frieden. zum Glück, zum Segen des Hauses, des Fam!“ lienglücks, und jenem Wege, wo das Verderben die Armuth, der eheliche Unfrieden unter dem gleißnerschen Schein der Freude und des Glücks lauert. Man soll und darf der Freude, dem geselligen Vergnügen nicht abhold sein, aber man rechne auch hier nicht mit einem Blick auf den Nachbarn oder Hausbewohner, sondern mit 3 Blick in sein Einnahme- und Ausgabebuch, 3 frage sich, ernst prüfend, ob dies oder jen dem Firn 1 fleines, fahr, eine! 5 Ftieden een c in dich l ben Teu ztledber! 15. gießen,“ 2 2 S S 9 1 S — gokha, drt. Voose 0 4682 185 0 2540 260 0 3448 320 c e 4 n 6935 596 n dus. f. Au, 5908 Nr Yraunse A bager 20! Del In dem dle Spar. zin Gen Alischränkter fl. Fried bei 91 5 dt Der im ve Afler Einst aber l. J. N 10 de h Rechlswo Ahn an alle ice digen Alden gede em unter, l se bei escchügt w Hed⸗Ne Moßher 1 boni „ wird. J b Medizin und Doktor nicht erspart werden . ud des vörden, der Magen sich leichter ins alte Gleich⸗ d aint. wicht setzen würde, so man zeitiger zu Bett len Thür 1. d früher auf, so man mehr ins Freie ginge, e zu strecen is in dumpfer Gasthausstube säße!— O, es ed jn o 10 d anfangs ja nur Kleinigkeiten, aber im Laufe Gulen und. der Zeit, durch die unausgesetzte Wiederbolung ahi, nur 5 verden sie zu Grundübeln, die Gück und Lebens aar be fbeude untergraben. Wie ein leiser Windhauch un dem Firne die Lawine erzeugt, so wird auch in kleines, täglich wiederholt im Laufe der Fr 0 h stelt 5 ahre, eine Lawine, unter der des Hauses Glück n suußn nach a ind Frieden zusammenstürzt und begraben wird. Wee 9 Schau um dich; aber vor allen Dingen schau aher rl in dich. Glück und Frieden im Haus 19 dar fn gt den Teufel zum Fenster hinaus! keit undf Handel und Verkehr. Friedberg, 2. Nov. Buttermarkt. Butter kostete r Pfund M. 0.90— 1.10 Cter 1 St. 9 Pf., 2 St. 17 Pf. Gießen, 2. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt bstete: Butter per Pfund M. 1.00— 1.10, Eter 1 St. 6 is 7 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben per Paar frieden und fir f macht. Ein lic bt ein großes, ö nit Anstand gg und, wie jn k blen darf, wen eine Cigarre ier nicht gettuns ten ein Kapünl, d als Eigenthun Kinde eine h verden lassen, d änse per Pfd. M. 0.50— 9.58, Ochsenfleisch per Pfd. isch 60 70 Pf., Hammelfleisch 50— 66 Pf. Kalb⸗ * elsch 56— 60 Pf., Kartoffeln pro 100 Kilo M. 3.00 r. St. 5-9 Pf. Verloosungen. 1 Nunst aber iu Gotha, 1. Nov. Sertenztehung der Bukarester aber g 0 Frs.⸗Loose: 219 182 439 726 780 786 1250 1395 zu achten hat, e 4101682 1850 2007 2061 2071 2100 2126 2127 2225 2960 3076 3999 464 14102 2545 4607 2660 2755 2935 290 7937 41¶30 3148 3202 287 3525 3727 3768 336 fleißig geübt ag ies Uebels; aba Nov. Serien: 18 Ziehung der Braun⸗ 145 207 230 d der Och 4083 4221 4420 4791 486 4978 5036 5405 5521 5643 und det ch 821 5935 596 6005 6125 642 643 6612 6614 7049 uch— führt zue! 447 7462. 00,000 Frs. Ser 2 07 Nr. 76, 25. 00 Frs. uin des Hauses f Ser. 5963 Nr. 29, 50% Frs. Ser. 479 Nr. 76. Braunschweig, 1. s gilt dies name bwelger 20 Thaler Leose ergnügen, diese Reise nicht lieber unterbliebe, 1582 644 758 781 937 1004 1377 1922 2065 2089 2689 2769 2873 2919 29713199 3312 3486 3492 3606 3767 3793 3907 3970 4291 4536 4983 512105143 5226 5299 5316 55615613 5633 5687 5767 5908 6044 673 6243 6687 6789 74517457 8 09 871 802 83318641 8812 8987 9130 9177 9370 9643 9938 9957. burgischen 40 Thaler Loose. 30%000 M. fiel auf Nr. 44031, 1500. M. fielen auf Nr. 1926, je 600 M. auf Nr. 3812, je 300 M. auf Nr. 7175, 10477, 65954, 68304 und 116997, je 180 M auf Nr. 7225, 13259, 18701, 29104, 41695, 51473, 83614, 102160, 114403 und 116627 500 Gulden-Loose von 300,00 fl fiel auf Ser. 2900 Nr auf Ser. 2817 Nr. 14, 25,000 fl. auf Ser 16133 Nr. 1, je 10, 00 fl. auf Ser. 898 Nr. 5 und Ser. 6747 Nr. 16, je 5000 fl. Ser. 6 00 Nr. 7, Ser. 11923 Nr. I, Nr. 5, Ser. 13117 Nr. 7, Ser. 14670 Nr. 8, Nr. 7, Ser. 18078 Nr. 15, Ser. 1830 Nr. 3, Ser. 18378 Nr. 10, Ser. 19990 Nr Oldenburg, 1. Nov. Gewinnziehung der Olden— Der Haupttreffer von 1648 und 52282, Wien, 2. Nov. Gewinnziehung der Oesterreichischen 1850 Der Haupttreffer von 7, 50, 00 fl. fielen auf Sex. 49 9 Nr. 8, Ser. 5195 Nr. 12, Ser 7369 Nr. 5, Ser. 7770 Nr. 12, Ser. 12286 Nr. 17, Ser. 12430 Ser. 17540 16. 0.40—0.55, Hühner per St. M. 9.85 1.00, Hähnen Dienstag den 5. Nov.: Mignon. St. M. 0.50— 60, Enten per St. M. 1.40— 1.80, Mittwoch den 6. Nov.: Die Puppenfee. 72 Pf, Kuh- und Rindfletsch 5660 Pf., Schweine. Donnerstag den 7. Nov.: Gasspiel des Herrn William 8 8.50, Zwiebeln per Ctr. M. 6.00—7.00 Weißkraut Freitag den 8. Nov.: Geschlossen. Samstag den 9. Nov.: Die Puppenfee. Vorher: Belisar. Sonntag den Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt- Theater in Frankfurt. Opernhaus Gewöhn, Preise. Vorher: Fra Große Preise. Diavolo. Außer Abonn. Candidus: Tell.(Oper). Arnold: Herrn Candidus. Gewöhnliche Preise. Große Preise. 10. Nov.: Gastspiel des Herrn William Candidus: Lueta von Lammermoor. Edgardo: Herr Candidus. Hierauf: Die Puppenfee. Gr Preise. Montag den 11. Nov.: Zur Feier von Schiller's Ge burtstag: Vorstellung bei ermäßigter Preisen. Die Jungfrau von Orleans Außer Abonn. Schauspielhaus. Dienstag den 5. Nov.: Die Fremde. Gew. Preise. Mittwoch den 8. Nov.: Die beiden Leonoren. Gew. Pr Donnerstag den 7. Nov.: Geschlossen. Freitag den 8. Nov.: Zur Volfeter von Schiller's Ge Samstag den 9. Nov.: Zum ersten Male: Fortuna. Schau⸗ spiel in 3 Aufzügen von Hermann Faber. Gew. Pr. Sonntag den 10. Nov: Nachmittags 3½ Uhr. Neu Frankfurt. Außer Abonn. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Zum ersten Male wiederholt: Fortuna. Gewöhnliche Preise. Herberge zur Heimath. Bis heute gingen ferner ein: Von Pfarrer Möbius in Bönstadt M. 6.86; Pfarrer Bornagius in Fauer⸗ bach M. 20; Pfarrer Götz in Langenhain M. 5; von der Gemeinde Steinfurth M. 5; von N. N. I Sack Kartoffeln; Geschwister Vogt hier 1 Sack Kartoffeln und 1 Korb Gemüse; N. N. M. 4.20 zur Anschaffung von „Verzeichniß der Herbergen zur Heimath.“ Wir sagen den freundlichen Gebern unseren besten Dank und sehen gerne weiteren Unterstützungen ent⸗ gegen, sowobl an baarem Gelde, als auch an Kartoffeln und Gemüse. Friedberg den 30. October 1889. Der Vorstand. J. Decan Meyer, Vorsitzender. G. Schwarz, Rechner (Eingesandt.) Trotzdem auf den letzten Viehmärkten überall die Vieh⸗ preise nicht unerheblich zurückgegangen sind, behaupten sich die Fleischpreise im Detailverkauf in Stadt und Land immer noch auf gleicher Höhe. Die Metzger scheinen eben nicht wissen zu wollen, daß ihre Kunden auch Zeitungen lesen,— r.— 7 vor Erkrankung zu K. hlkopf und Lunne Reb Jahreszeit eine Pflicht aller Derer, die ihre Gesundheit zur Erfüllung der Berufsobliegenheiten bedürfen. Durch Gebrauch der Fay'schen ächten Sodener Mineral Pastillen, die auch bei schon eingetretenem Katarrh äußerst wirksam sind, wird dieser Schutz sicher erzielt.(Erhältlich in den Apotheken à 85 Pfg. per Schachtel.) 3974 Buxkin und Kammgarne für Herreu⸗ und Knaben⸗Kleider, reine Wolle, nadelfertig, circa 140 em breit à Mark 2.35 per Meter, versenden direkt an Private in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrei in's Haus Buxkin- Fabrik- Depot Oettinzer& Co., Frankfurt a. M. Muster unserer reichhaltigen Collektionen bereitwilligst franco. 2876 burtstag: Kabale und Liebe Gewöbn Preise. k, auf deren Kah Handelt es sih 8 aus dem fh Bekanntmachung. inmal werden fil In dem Genossenschaftsregister ist eingetragen worden, sich etwas zu v haß die Spar- und Leihkasse zu Nierer⸗Wöllstadt, ein F erleant, zetragene Genossenschaft, die zusätzliche Bezeichnung„mit andwerk ran 0 ünbeschränkter Haftpflicht“ in ihre Firma aufgenommen d Geschick har J bat. f teufamilie würde Friedberg am 28. October 1889. schäft am ah Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. geschäf 91 981 2 Herzberger. t es nicht lun 5 hne min iu Glaͤubiger⸗Aufforderung. dsartikel der Ga Der im vergangenen Sommer hler wohnhaft gewesene Musiker Ernst Döbritzsch aus Kahla ist am 16 Sep⸗ ember l. J. in dem akad. Hospftale in Gießen verstorben. Die Erben des ꝛc. Döbritzsch haben dessen Nachlaß unter ber Rechtswohlthat des Inventars angetreten und ergeht s nicht stinm. I boaher an alle Diejenigen, welche Forderungen und An⸗ earbeile prüche irgend welcher Art an den! fraglichen Nachlaß d s u bilden gedenken, die Aufforderung, solche binnen 8 Tagen amilien bel dem unterzeichneten Amtsgericht anzuzeigen, widrigens salls sie bei der Regultrung dieses Nachlasses nicht be⸗ krücksichtigt werden. 1 Bad⸗Nauheim den 29. October 1889. a Großherzogliches Amtsgericht Bad Nauheim. N Bauer.. 979 Sch u h. 1 f 8 f 10. Versteigerungs⸗Anzeige. en N 1 Mittwoch den 6. November l.. Nachmittags um getet/ d uhr, werden in dem Saale des Gastwirths Herrn Heinrich Fritz dahier nach verzeichnete Mobilien: 1 Garnitur blauseidener Peluche⸗Möbel, 1 Spiegel, 1 Vertikow, dern f 5 Oelgemälde, f jenen. eires 80 Dtzd. Bromsilber⸗Gelatintrockenplatten für 15 5 Ppotographien 7 iner zwangsweisen Versteigerung gegen Baarzahlung te ein E Aausgesetzt. b f den 2. November 1889. t auh lan Bad Nauheim den 3 1 nal 981 Gerichtsvollzieher. U 5 TP!!! ³¹ð¾Xê. 2 „ zum % e Arbeits⸗Vergebung. Hoe e Freitag den 8. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, 100 das N oll auf dem Büreau des Unterzeichneten das Zerschlagen eden son 100 ebm Steinen auf der Kreisstraße Steinfurth⸗ fn und des Staatsstraße öffentlich in Accord gegeben werden. uube keude, Butzbach den 4. November 1889. der, 0 43 Metzger, 0 U fell, 10⁰0⁰ Bezirks⸗Bauaufseher. 1 Bid Die seuher von Herrn L. Grödel innegehabte Damen Mäntel, Kinder-Mä tel in großer Auswahl. 3988 1 G. Schulhof. Kleidergestelle 2452 billigt bei Carl Damm, Usagasse. Kaputzen, Kopfbüllen, Wollen- und Chenille-CTücher 9943, bing bel. wWinterschuhe und Stiefel sind in reicher Auswabl in guter Wgare frisch ein getroffen und empfehle solche zu billigst gestellten Preisen. 3459 IHeinzien Dien. Usagasse. Ein junger Mann (auch Real- oder Acker bauschüler) kann in einer anständigen Familie billigst Logis mit Kaffee erbalten. 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O. nimmt in diesem Jahre solche, die sich schon das Reifezeugniß für den einjährigen Dienst er⸗ worben haben, als Hospitanten auf. Dieselben führung, Großh 3977 3 Unterrichte in Landwirthschaft, Buch— nehmen am Feldmeßkunde, Chemie und Naturgeschichte theil und können alsbald eintreten. Direktion der Landwirthschaftsschule. Dr. Dersch. 6 5 5 Versteigerung. Wegen Aufgabe der Oekonomie läßt die Unterzeichnete Millwoch den 6. November d. J., Morgens um 9 Uhr anfangend, nachfolgende Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung oder Bürgschaft versteigern: 3 Pferde nebst Geschirr, 2 complete Wagen, kleiner Wagen, Sack'sche Säemaschine, Universal⸗Pflug(Sack), Krubber, Hackpflüge, Häufelpflug, vollständige Pflüge, Eggen, Holzwalze, Häckselmaschine, Fruchtputzmühle und noch verschtedene sonstige Oekonomle⸗Geräthschaften. Bonames den 30. Oetober 1889. 3907 Frau K. 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Wechsel-Conto M. 54338. 77 Depositen-Conto„ 25900.— Conto-Corrente A.„ 102159. 85 Conto-Corrente B.„ 54940. 95 Spareinlagen-Conto„ 52597. 97 Bank ⸗Conto„ 30000.— Effeeten-Conto„ 38076. 60 Coupons- und Sorten ⸗Conto„2187 10 Auswärtige Correspondenten 5 1072. 40 Hausreparaturen Conto— 6. 10 Mobilien- und Utensilien⸗Conto* 4. 60 Unkosten⸗Conto* 1430. 05 Kassebestand pro 1. November 1889„ 62033. 83 M. 443888. 22 Eingang. Ausgang. M. 40737. 81 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 24474. 98 „ 9020. 22 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„ 17812. 50 „ 35693. 56 Wechsel-Bank-Conto„ 29627. 83 „ 1309.17 Wechsel⸗Giro⸗Conto 23999. 51 „ 12161. 54 Wechsel Auswärtige Corresp.„ 67. 55 M. 110704. 30 M. 95982. 37 7 Die glückliche Geburt eines Töchterchens zeigen freut an 4001 Lehrer Philipps und Frau. Fortbildungsschule Die hiesige Fortbildungsschule beginnt nicht Wong aer? Dienstag d. 5. November sondern Alle jungen Leute in hiesiger Stadt im Alter ven 14— 17 Jabren, welche zum Besuche der Fortbildung schule verpflichtet sind, haben sich am genannten Tag, Abends 8 Uhr, im städtischen Schulhause einzufinden. Die Eltern, beziehungsweise Lehrherren oder Arbe geber der Fortbildungsschüler werden unter die auf die Arttkel 23—25 des Schulgesetzes, wie auf anderweitigen Diseiplinar⸗Bestimmungen für die For, bildungsschule hierdurch ermahnt, die jungen Leute zug ordnungsmäßigen Besuche ihres Unterrichts gewissen hen anzuhalten. Friedberg den 2. November 1889. 3957 Steinhäußer. Dörr. 3987 Mittwoch den 6. Novembet wird mit dem Ausbrennen der Schornsteine in Friedberg ange fangen und werden die Einwohner gebeten, für das nöthige Stroh zu sorgen. Gasthaus zum goldenen Engel. Dienstag den 5. d. Mts., Abends 8 Uhr: 3975 Abschied der Friedberger Militärpflichtigen. Zu gleicher Zeit Besprechung wegen des Gesellenballs, Den Bewohnern Weckesheims, sowie den Bewohner der Nachbarorte, welche mit ihren Spritzen so sch it zur Stelle waren und mir bei dem mich am 31. Ockobes Abends betroffenen Brande so hülfreich zur Seite standen, sage ich hiermit meinen herzlichsten, tlefgefühltesten Dan Weckes heim. 3989 Konrad Lindt V. Herren-Gamaschen, sehr bequem zum Knöpfen, in allen neuen Farben Handschuhe in Wasch⸗ und Wildleder, gefütterte Glace, Tricot und Ringwood, Herren⸗ und Damen⸗Regenschirme empfiehlt billigst 3962 C. Kalbfleisch. Feinstsen Cacao, loose ausgewogen, empfiehlt 3988 Verloren Exped. d. Anz. Verloren W. Bernbeck. wurde eln Schlüffel. Dem Finden gute Belohnung. Näheres bei den 39005 ein helles Rinderjäckchen. Gefälligst bei Joseph Müller abzugeben. 39h à M. 1 sind noch bis Dienstag Nachmittag zu baben, 3999 Ph. Dau. Rümmich. Prim a Hausmacher ⸗Fleischwurs M. Appel, Metzger. 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