aun lt Uhr, F. ü Ahe 10 Je J nal, (neben 9 0 t Nan, 9 9 mb 0 ds u Fri l Mache belag, Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale + 1 auswärtigen Einsendern(ctoweit Letztere nicht Hola—— -Bauper. arlen- und U 1 Bezugnehmend auf die in rubricirtem 10(r. 60 Belohnung des Polizeipersonals zur Verf ö 25 llc. 1889. Bienstag den 5. März. M28. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch N und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nich Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von t beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. kreiskasse nach Vorlegung einer auf einen halben Bogen auszustellenden, Betreffend: Remuneratlon des Aufsichtspersonals in den Rechnungsjahren 1886/87 und 1887,88. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Betreff von Ihnen erstatteten Berichte benachrichtigen wir Sie, daß wir von dem uns zur 8 ügung gestellten Betrage die nachstehend näher bezeichneten Remunerationen bewilligt haben. 1 Sie wollen die Interessenten hiervon in Kenntniß setzen und denselben bemerken, Friedberg den 2. März 1889. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. daß die Beträge Dienstags bei dem Rechner der von Ihnen beglaubigten Quittung in Empfang zu nehmen sind. n Dr. Braden. ger, 9 Verzeichniß der Remuneration des Aufsichtspersonals pro 1886/87 und 1887/88. M.. 7 5. 8. N Namen 8 N 5 Namen E 1 Namen 8 5 f N der Polizeidiener 8 der Poltzeidiener 2 2 der Polizeidiener 2 2 der Polizeidiener 8 2 schlaͤgen osten Gemeinden. bezw. verpflichteten 8 Gemeinden. bezw. verpflichteten 8 8 Gemeinden. bezw. verpflichteten Ses Gemeinden. benw⸗ verpflichteten i een Nachtwächter. Nachtwächter. 8 Nachtwächter. 8 Nachtwächter. 8 f 00. 3 Fan ssenheim Christsan Schmidt 10 Groß Karben Jacob Stelz 40 Nieder-Eschbach—— Pohl⸗Göns Joh, Zörb in; 5 bad⸗Nauheim Christoph Fisch III. 80 Harheim Jacob Schäfer III. 15 Nieder-Florstadt G. Hofmann 20 Reichelsheim—— J. Hbauernheim——Hausen mit Oes—— Nieder-Mörlen H. Zimmer II. 10 Rendel—— ubehd Feienheim.— Heldenbergen K. L. Weiß becker 15 Nleder⸗Rosbach——[Rockenberg J. Bellinger 20 urchoͤr zu nien fodenrod—— W. Reeh 5 Nleder⸗Weisel J. Haub VIII. 10 Rodheim— 9 K. an die ann hönstadt Martin Weitzel II. 30 Hoch Weisel Konrad Dörr 10 Nleder-Wöllstadt A. Bechtold III. 20 Rödgen Johannes Stock 5 2 18 Jruchenbrücken Heinrich Kleiß 30 Holzhausen Joh, Burk 10 Ober-Erlenbach Joh. Andr. Schieler 10 Schwalheim 6—— pbüdesheim Schüßler 30 Ilbenstadt J. J. Klein 25 Ober-Eschbach W. Schäfer 20 Södel Peter Fourier II. 30 Jurg⸗Gräfenrodee—— Kaichen Joh. Martin 5 Ober⸗Florstadt——[Staden K. Weith 10 Hutzbach Ferdinand Schmidt 40 Kirch Göns—— Ober-Mörlen Peter Heil III. 20 Stammheim Adam Rettig 15 Dorheim Joh. Georg Schenk 20 Klein Karben Joh. K. Jörg 50 Ober⸗Rosbach H. Römig 25 Steinfurth Ludwig Alban 6 5 [Porn ⸗Assenheim Heinrich Walter 10 Kloppenheim—— Ober Wöllstadt P. A. Simon 10 Tr.⸗ Münzenberg—— Dortelweil—— Langenhain mit Ockstadt mit Vilbel Ph. Müller II. 40 Nauerbach b. Fr. 3— Ziegenberg J. K. Rudolf 10] Straßheim Martin Schumann 30 J. P. Winter 20 Jauerbach v. d. H.——[Maibach Heinrich Althen III. 20 Okarben K. Hofmann 10 P. H. Muth 15 xiedberg J. Römig 70 Massenheim W. Grimm 10 Oxypershofen——[Weckesheim Fay 20 F. Fourier 100 Melbach— i— Ossenheim F. W. S'ölting 5 Wickstadt 3—— K. Kuh 10 Münster.—— Ostheim K. Klotz II. 10 Wisselsheim—— Jambach Heinrich Hammer 15 Münzenberg K. Jung 15 Petterweil Friedrich Michel 15 Wölfersheim H. Ulrich 53 FSniedel Peter Göbel 40 Nieder Erlenbach G. A. Klöß 5 Gerh. Leonhard IV. 5 H. Reuling 5 1[Wohnbach K. Berg 1 5 tledberg, bel Con—— f 4 . A. etreffend: Die Aufwendungen der Großherzoglichen Landeswaisenanstalt für erkrankte Waisenkinder. redet den März 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. eln Wir benachrichtigen Sie hiermit, daß der Vorstand der Kinderheilanstalt Elisabethhaus in Bad-Nauheim sich bereit erklärt hat, in jeder ner 4 Kurperioden während des Sommers je 3 erkrankten Waisenkindern der Landeswaisenanstalt für den Betrag von gesuczt. Mark pro Kind Aufnahme zu gewähren. Hierfür erhalten die Kinder in der Regel 5 Wochen lang Bäder, ärztliche Behandlung und volle dolf Nofe, zan derpflegung. Der Anfangs- und Schlußtermin jeder Kurperiode ist streng einzuhalten, bezw. von Abänderungen in dieser Beziehung dem Vor— bind rechtzeitig Nachricht zu geben. Ueberhaupt dringt der Vorstand der Anstalt darauf, daß er die Anmeldungen zur Aufnahme möͤglichst slähzeitig erhält, damit sich vor Beginn der Kurperiode übersehen läßt, wieviele Kinder Aufnahme finden sollen. — Wir empfehlen Ihnen, vorkommenden Falls sich möglichst frühzeitig an das Großherzogliche Kreisgesundheitsamt zriedberg zu wenden, welches nach Befund das weiter Erforderliche veranlassen wird. Dr. Braden. e Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler nach den Landgestütsstationen. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Friedberg den 1. März 1889. Die Großherzoglichen Landgestütsbeschäler für die Landgestütsstationen Berstadt, Butzbach, Düdelsheim und Nieder-Wöllstadt sind von 40 Larmstadt abgegangen, was Sie in Ihren Gemeinden bekannt machen lassen wollen. Dr. Braden. 774 632— Bekanntmachung. g 5 Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Vorstand der ständigen Ausstellung für Kunst und Kunstgewerbe u Weimar die Erlaubniß ertheilt, die Loose einer am 15. bis 17. Juni und 14. bis 17. Dezember d. J. zur Förderung der Zwecke der arke 5 n — gemannten Kunstanstalt vorzunehmenden Verloosung von Gegenständen der Kunst und des Kunstgewerbes innerhalb des Großherzogthums zu hertreiben. Nach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Verloosungsplan dürfen 400,000 Loose à 1 Mark ausgegeben werden. Friedberg den 1. März 1889. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Brustleiden, Dr. Braden. * 1 un Bekanntmachung. ram Utreffend: Erbauung einer Kreisstraße von Dorheim nach Fauerbach mit Abzweigung nach Bauernheim. j breslal- i Die bei Erbauung rubrieirter Straße vorkommende Maurerarbeit mit Materiallieferung veranschlagt zu M. 6000., Weiß binderarbeit veranschlagt zu M. 350., 8 Berubell bid⸗ und Planterarbeit veranschlagt zu M. 8223.75, Chaussirarbeit veranschlagt zu M. 1148919, Liefern von Kies veranschlagt zu M. 3500. soll auf dem Submissionswege l 11 Vilbel geigeben werden. Pläne, Voranschläge und Submissionsbedingungen können den 7., 8., 11. und 12. d. Mts., von Vormittags 8 bis 12 Uhr, auf dem Bureau des Bezirks bau⸗ ser 93 ebers Zörb II. zu Friedberg eingesehen werden, woselbst auch die Offerten, in welchen die Angebote in Prozenten der Voranschlagssumme zu erfolgen haben, ver— Arbeit oder Lieferung versehen bis zum 16. d. Mts. einzureichen find. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. offen, frankirt und mit der Aufschrift Submisston für f Dr. Braden. Friedberg den 4. März 1889. Iitreffend: Die Reviston der Hypothekenbücher vom Jahre 1888/89.. f 5 f f Das Großherzogliche Amtsgericht Friedberg an sämmtliche Ortsgerichte des Amtsgerichts bezirks. 0 Wir benachrichtigen Sie, daß in der Kürze mit der Revision der Hypothekenbücher vom Jahre 1888/89 begonnen werden wird und aden Sie an, alle seit der letzten Revision stattgehabten Einträge und Löschungen nebst dem Register und topographischem Pfandverzeichnisse der dem bestimmten Termin, der Ihnen noch näher bekannt gegeben wird, einer genauen Prüfung nach Maßgabe Ihrer Instruction zu unter— Friedberg am 2. März 1889. herfen, die dabei gefundenen Mängel zu beseitigen, auch die etwa nicht genügend geordneten Acten instructionsmäßig zu ordnen. 5 f ——— 2 Diese von Ihnen vor dem Revisionstermine vorzunehmende jährliche welchem ersichtlich ist, daß, wann und in Gegenwart welcher Ortsgerichtsmitgliede wurden, hat sich vorzugsweise auf mangelnde Beglaubigungen und Unterschriften, unvollständige Abschrift der amtsgerichtlichen Verfügungen, oder Löschungen im Register, Prüfung, worüber Sie ein Protokoll aufzunehmen haben, aus r sie geschehen und welche Einträge Ihrer Revision unterzogen fehlende oder wesentlich mangelhafte Einträge von Hypotheken wie Auslassung von Worten, unrichtige Angabe des Datums der gerichtlichen Verfügungen und unterlassene Unterstreichung desselben, sowie nicht instructionsmäßig vollzogene Löschungen zu erstrecken. Dieses von Ihnen aufzunehmende Nevisionsprotokoll haben Sie ii Die schuldvoll unterlassene Berichtigung vorbemerkter Mängel unterli Steckbrief. Friedberg am 28. Februar 1889. Bohn, Johann, von Longkamp, Regierungsbezirk Trier, geboren am 2. September Großherzoglichen Amtsgerichts Butzbach vom 25. Februar, wegen der Anschuldigung am 1. Januar 1889 Großherzogthum Hessen betroffen, Großh. Amtsgericht Butzbach, Erledigt: 1. Zimmer, Valentin, von Nieder-Mörlen, Sellheim. andernfalls dem nächsten Amtsgerichte vorzuführen. a 2. Vogt, Philipp, von Egenroth, durch Gendarm Hofmann in Bad Nauheim und Polizeildiener Fisch daselbst. dem von uns abgehalten werdenden Revistonstermine vorzulegen. egt angemessener Ahndung(Verweis und selbst Geldstrafe). Weber. 1848, Dachdecker, Wittwer, katholisch, ist auf Grund Haftbefehls zu Ostheim gebettelt zu haben, festzunehmen und, wenn in. dn Um sofortige Nachricht vor Zuführung wird ersu 01 Der Großherzogliche Amtsanwalt. 1 Krämer. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Laut„Armee— verordnungsblatt“ betraute der Kaiser den Com— mandanten des zweiten Corps in Wien, Feld— zeugmeister König, mit den Geschäften des General-Infanterie-Inspectors. — 2. März. Abgeordnetenhaus. Im wei— teren Verlaufe der Budgetdebatte widerlegte Finanzminister v. Dunajewski die vorgebrachten Einwendungen und wies durch Angaben über das Sparkassewesen nach, daß die Klagen über den wirthschaftlichen Niedergang unberechtigt sind. Der Minister glaubt den Stand der Finanzen als einen günstigen bezeichnen zu können, da der außerordentliche Credit für 1889 durch die zu erwartenden ordentlichen Einnahmen gedeckt werden wird. Ob dies andauern werde, sei unmöglich mit Bestimmtheit zu sagen.„Die Regierung, welche den Interessen aller Völker Oesterreichs gerecht zu werden bestrebt ist, ist sich der besten Absichten und des Vertrauens der Krone bewußt, glaubt bei ihrem ehrlichen Wirken auf die Unterstützung der vereinigten Parteien der Majorität rechnen zu können, und so lange sie darauf rechnen kaun, muß sie aus— harren.“(Die Rede wurde von der Mehrheit mit Beifall und Händeklatschen aufgenommen) Pest, 1. März. Im Abgeordnetenhause wurde ohne Zwischenfall über die§§ 24 und 25 der Wehrvorlage verhandelt. Minister Fejervary trat abermals für die Nothwendigkeit der Kennt— niß der deutschen Sprache in einem gewissen Grade ein und hob hervor, daß die Officiere sich ohne Kenntniß des Deutschen vor dem Feinde nur nach Art der Stummen verständlich machen könnten.— 2. März. Das Abgeord— netenhaus setzte heute die Berathung des Wehr gesetzes fort. Gegenüber dem Vorwurf des Abg. Kiß, die Regierung strebe die Germani sirung an, erklärte der Unterrichtsminister, der Erlaß betreffs der deutschen Sprache hänge nicht mit dem Wehrgesetz zusammen und wäre auch ohne die Wehrgesetzvorlage ergangen. Der Minister hält die Behauptung aufrecht, daß die Schlagfertigkeit und Sicherheit des Staates wichtiger sei, als nationale Cultur. Jedermann müsse diese Elementarwahrheit erkennen, der einen Blick auf die europäische Lage wirft, durch die alle Staaten, jetzt auch schon England, zur Steigerung der Schlagfertigkeit bewogen werden; am wenigsten darf dies Ungarn aus den Augen verlieren, in dessen Nachbarschaft sich eine mit Sprengstoffen gefüllte politische Mine befinde. (Lebhafter Beifall.) Frankreich. Paris. Die Nachricht von der Verhaftung der Abgeordneten Laisant und Laguerre wird nicht bestäligt. — 1. März. Wie die Abendblätter melden, habe die Regierung weitere Maßregeln beschlossen. Infolge der bei der Patriotenliga beschlagnahm— ten Papiere wäre eine Anzahl Beamten com— promitirt und deren Absetzung zweifellos. Zahl— reiche Verhaftungen bonlangistischer Agenten stünden bevor. Der Minister des Innern wies überall die Präfekten an, die Zweigvereine der Patriotenliga zu schließen. — 2. März. In der Kammer verlangte Laguerre Aufklärungen über die beabsichtigte ge— richtliche Versolgung der Mitglieder der Patrio— tenliga und fragte, warum nicht die Berech— tigung zu Maßnahmen gegen ihn selbst nachge— sucht worden sei. Laguerre brachte eine die stras— rechtliche Verfolgung tadelnde Tagesordnung ein. Die Kammer nahm eine andere Tagesordnung, worin das Vertrauen in die Energie der Re— gierung, den Gesetzen Achtung zu verschaffen, ausgedrückt wird, mit 348 gegen 220 Stimmen an. Großbritannien. London, 2. März. Das Unterhaus lehnte mit 339 gegen 260 Stimmen das Amendement Morley's ab, welches die jetzige Verwaltung Irlands heftig tadelt und Maßnahmen fordert, um die Zufriedenheit des irischen Volkes und eine wirkliche Union Groß— britanniens und Irlands herbeizuführen. Die Opposition bereitete Parnell eine große Ovation, indem, als Parnell das Wort ergriff, alle Mit— glieder derselben sich von ihren Sitzen erhoben und ihn mit warmen Zurufen begrüßten.— Nach einer Reutermeldung aus Madrid traf gestern im dortigen„Hotel des Ambassadeurs“ ein Fremder aus Paris ein, der sich Reynald Pon— sonby nannte; Nachmittags erschien ein Polizei— commissär, um denselben zu verhaften. Der Fremde tödtete sich vor der Verhaftung durch einen Revolverschuß. Wegen der Aehnlichkeit der Gestalt und der Anfangsbuchstaben des Namens hält man den Selbstmörder für Pigott. Weitere Madrider Meldungen bestätigen, daß der Selbstmörder Pigott ist. — 4. März. Die Königin Victoria reist morgen auf der Route Portsmouth-Cherbourg nach Biarritz. In ihrer Begleitung befinden sich Prinz Heinrich von Battenberg und Ge— mahlin. Spanien. Madrid, 3. März. Die Kammer genehmigte die Vorlage betreffend die militärischen Reformen. Sodann vertagte sich die Kammer bis zum 11. März. Italien. Rom, 2. März. Der Papst empfing heute die Cardinäle und Prälaten, welche ihn zum Jahrestage der Krönung und zum Geburtsfeste beglückwünschten. — 3. März. Heute ist auf dem Bahnhofe von Sampier d' Arena bei. Genua, wo am 10. März 1888 die letzte Begegnung König Humbert's mit Kaiser Friedrich III. bei dessen Rückkehr nach Berlin stattfand, ein Denkstein enthüllt worden. Rumänien. Bukarest, 2. März. Die Kammer beschloß, die Regierungsvorlage, betr. den Verkauf von Staatsländereien an die Land⸗ bevölkerung in Erwägung zu ziehen, nachdem die Regierung die vorgeschlagenen Aenderungen angenommen. Die Berathung der einzelnen Artikel beginnt Montag. Da Bratiano seinen Kammersitz innerhalb der gesetzmäßig vorge— schriebenen Zeit nicht eingenommen hat, erklärte die Kammer sein Mandat für erloschen. Wie kleine Kinder zu erziehen sind. Von A. Breithaupt. Wohl dem Kinde, das unter der Aufsicht einer einsichtsvollen Mutter heranwächst, die stets richtig erkennt, was jederzeit dem Kinde Noth thut. Denn auch Mutterliebe kann so ausarten, daß sie in ihrem Uebermaß den Kin— dern geistig und körperlich Schaden bringt. Wie manche Eltern verwöhnen die Kinder in jeder Hinsicht und bringen so früh die frischen jungen Keime, die viel Gedeihen in sich tragen, zum Welken. Manche zärtliche Mutter denkt zum Beispiel ihre Pflicht gethan zu haben, wenn sie das als möglich mit Tüchern umhüllt und jeden kalten Luftzuge entzieht. Weg, um kräftige und gesunde Menschen zu erziehen.— Ein Kind soll gewöhnt werden, den Einflüssen der Außenwelt nach und nach“ f pn leine bach 1 geei das naht ie fl 155 der i denn Durun Das ist aber nicht den! Irerder Achte sst mil 6 bon 1 der zu widerstehen. Ein Kind soll früh kalte Waschungen er— tragen lernen, um sie als Gewohnheit mit in das Leben zu nehmen. Besonders Hals und Brust wasche man stets kalt, die Haut wird kräftiger werden und der Kälte und Feuchtigkeit Widerstand leisten können. In vielen Familien leiden die Kinder stets an Verdauungsbeschwerden, Uebelkeiten, Durch— fall. Es ist aber nichts so sehr daran schuld, als das viele Genasche von Zuckerwerk, schwerem Kuchen. Mittags wollen dann die Kinder weder Suppe noch Fleisch und Gemüse essen,(was ihrer Gesundheit doch so zuträglich ist,) da sie gesättigt sind von Süßigkeiten, die sie im Uebermaß ge— nossen haben. Kräftige und gesunde Kinder er— wachsen aber nur, wenn gute Kost in richtigen Zwischenräumen der Mahlzeiten stattfindet. Der Magen muß seine Arbeit auf naturgemäße Weise beendet haben, ehe er eine neue beginnt, oder er leidet darunter.„Die Verdauung wird ge— schwächt“, wie wir es nennen. Kinder, die an einfache Kost gewöhnt sind, werden nicht mäkeln und nach anderen Speisen verlangen, sie werden mit Dank und Freude die gereichten in Empfang nehmen. Gut erzogene Kinder werden auch artig zur gewohnten Stunde zu Bette gehen, nicht, wie es in manchen Häusern Mode ist, ein lautes Geschrei voranschicken und erst durch ein Zucker küchlein, das Mama stets bereit hält, sich end— lich dazu bewegen lassen. Sie werden nicht verlangen, daß diese oder das Kindermädchen bis zum Einschlafen bei ihnen sitzt und singt und wiegt. Einmal im Bett liegend, muß das Kind still sein und wissen, daß Niemand mehr sich um dasselbe bekümmert.— Nie muß aber Schw zu cht schaff Weibe bet blinge ein fo sändit ö ud a U Maß geb 1 po vie begun fllic wird Kleine lheter D sutzen sie de der isssen die zur prakt 1 Fra usic wur Kind Erzi ein Kind eingeschüchtert oder Bangigkeit in ihm erregt werden, um es zum Gehorchen zu zwingen, wie ein„Vermummen“ oder„Rasseln“ mit Ge— genständen und ein Sagen:„Dann kommt der große Hund und beißt dich,“ u. dergl. mehr, Die Folgen sind oft unabsehbar traurig. Es muß daher der Waͤrterin streng untersagt werden.— Andere Kinder werden von früher Jugend daran gewöhnt, sich von anderen alles reichen zu lassen.„Mina, hole mir ein Glas Wasser!“ „Franz, bring das Buch her!“ so hoͤrte man oft schon kleine Kinder reden; und die Eltern erlauben das, statt dem Kinde zu heißen, sich selbst zu bedienen. Der Bursche oder die Magd muß Schuh und Strümpfe anziehen, den Rock reichen und knöpfen, sowie den Hut aufsetzen, und zum Dank gibt es Scheltworte von dem kleinen Patron. Solcher Art verwöhnte Kinder werden nie selbstständige und gerechte Menschen werden, immer unbeholfen und unpraktisch und voller Eigenliebe bleiben. Das Leben aber ex fordert Thatkraft, der Mensch soll sich und muß sich den Weg durch dasselbe bahnen, und wohl 875 Ein uche kermit 1 Ef ö dem, der in früher Jugend gelernt hat, sich allein zurecht zu sinden und Nachsicht zu üben. Manche Mutter denkt sich die Liebe ihrer Kin— der damit zu erwerben und zu erhalten, daß sie alle Wünsche derselben erfüllt und den noch kleinen alle die Freuden gewährt, die erst dem Kind, um es vor Krankheit zu schützen, so viel! späteren Alter angehören. wohnheit mit f ders Hals un die Haut wil und Feuchtigk. die Kinder fte belkeiten, Dutt Heschenke und Spielsachen müssen mit Maß eereicht werden, wenn zu viel davon, wird leicht bas Kind übersättigt. nehr daraus, zerschlägt sie muthwillig und wirft e in die Ecke, denn alles zuviel hat keinen Werth. „ er Kinderstube treten und nie wahre Freude um den einfachen Gaben der Natur finden, die Darum, o Mütter, laßt es Euch zur Pflicht echte Liebe und die Pflege einer würdigen Hand t mild und streng zugleich.— on unschätzbarem Werthe. ber Kinderstube schon angehalten wurde, dem 9 Kinder müssen nicht an Allem theilnehmen, as zur Lust der Erwachsenen bereitet ist. leine Freuden verlieren dadurch an Werth. Es macht sich nichts Diese Kinder werden übersättigt aus sennoch den wahren Reiz dem Leben gewähren. erden, Eure Kinder nicht zu verwöhnen. Die Eine geordnete Thätigkeit ist für die Jugend Ein Kind, das in Schwesterchen„dies,“ dem Brüderchen„das“ n thun, gewöhnt sich daran:„Für Andere zu shaffen.“ Dies ist besonders die Aufgabe des Beibes. Ein Kind, das früh gelernt hat, eine lestimmte Aufgabe still hinter einander zu voll— cingen und sich nicht Nebendingen hinzugeben, en solches Kind wird, dereinst groß und selbst— sändig geworden, seine Pflicht gern erfüllen id auch von seinen Dienern stets das richtige Naß verlangen; seine Thätigkeit wird eine hr daran schul erwerk, scwen die Kinder web. essen,(was ihn ) da sie gesätth m Uebermaß g. sunde Kinder gh Kost in richtige stattfindet. Da aturgemäße Wil ue beginnt, ob dauung wird g ost gewöhnt fil anderen Spess und Freude u auch artig zu chen, nicht, ul e ist, ein laut durch ein Zuck eit hält, sich fab le werden nic 8 Kindermädthn u sttt und si legend, nuß du 0 genbringende sein. So sollte bei Mädchen das Spiel mit Puppen viel wie möglich gefördert und von der Mutter legünstigt werden. Ein Kind, das seine Puppe ürtlich liebt, sie kleidet, wäscht, herumträgt, ird bestimmt dereinst ein echtes Herz für ihre leinen haben und sie nicht den Händen gemie— peter Waͤrterinnen überlassen. Die Mutter kann zugleich diesen Trieb be— nitzen, das Kind zur Ordnung zu führen, wenn se darauf hält, daß ihr Töchterchen die Kleider ter Puppe schön ordentlich fortlegt, die abge— üssenen Bänder annäht und nicht duldet, daß de Puppe unsauber ist. Bald wird ihr dies zur Gewohnheit werden auch für das spätere sraktische Leben. Zu den großen Schatten-Bildern in dem Frauenleben gehört„die Eitelkeit,“ die Lust, „ich zu putzen.“ Und gehen wir zurück, wo hurde dieses böse Samenkorn gelegt?„In der fünderstube!“ Hier wird von der thörichten (rzieherin die kleine Modepuppe erweckt.„Hier noch ein Schleifchen, dort eine Puffe“— ganz nach der neuen Mode muß das kleine Aeffchen sein, das kaum laufen kann.— Dann wird das Kind vor den Spiegel gestellt und Tante und Mutter und Großmutter rufen:„Ach wie reizend ist sie. Nun wollen wir spazieren gehen, die Leute werden sich wundern!“ Die Leute!! Welch Verderben für die armen Kleinen, die vielleicht im Hause mit abgetragenen Kleidchen gehen, das der Wäsche längst bedurft hätte. Aber hier wird gespart, um vor den Augen der Leute zu glänzen. Bald merken sich das die Kleinen und machen es nach. Wie traurig für das künftige Leben; werden daraus ordentliche Hausfrauen erwachsen? Wie mancher traurige Verlauf einer anfangs so glücklich scheinenden Ehe wurzelt in der Kin— derstube. Die junge Frau tritt jubelnd in das Haus ihres Gatten; nun ist sie Herrin, nun kann sie alles regeln nach ihren Wünschen und Gutdünken, denn ihr Gatte—„ach, der sagt nichts, der hat sie ja aus Liebe gewählt“.— Ist die Frau nun an Putz und nicht an Ord— nung gewöhat, die Verhältnisse des Mannes aber nicht glänzend, sondern, wie meistens in unseren Zeitverhältnissen, gerade genügend zu einem friedlichen Auskommen, dann drängen sich allerhand Unannehmlichkeiten in den Weg, und aller Uebelstände größter ist, wenn das Geld nicht reicht, wenn von Monat zu Monat die kleinen Schulden der Putzmacherin, Schneider, Metzger und Bäcker nicht bezahlt werden können, da das Gehalt des Mannes ein knapp zugemes— senes ist. Jetzt kommen die Mahnbriefe immer strenger und fordernder, der Mann erfährts— Thränen und Klagen über ein verfehltes Loos sind die Antwort auf die Vorwürfe des Mannes. Das ist eine aus Liebe geschlossene Ehe! Wie anders, wenn die Tochter schon in der Kinderstube gelernt hätte, ihren Sonntagsgroschen zu sparen, damit sie dem Vater oder Anderen zum Namensfest eine Freude machen konnte, statt sich gleich vielleicht eine bunte Haarschleife zu kaufen. „Mutterhand,“ du schönstes der Worte! Wohl dem, der ihr weiches Walten, ihr ernstes Drohen, ihr freundliches Ordnen hat kennen gelernt! Was sind alle Schätze der Welt gegen sie, gegen ihr treues Schaffen. Wohl dem Kinde, das unter dem Mutterauge aufwächst. O, wer denkt nicht mit Wonne an die Tage der Kindheit zurück, wo abends zur Winterzeit die Mutter die Lampe näher rückte, ihr Nähzeug zur Hand nahm und sagte:„Nun still, jetzt setzt sich jedes auf sein Stühlchen, und keines muckst, und wenn ihr artig seid, erzähle ich eine Geschichte.“ Bei solchem Erzaͤhlen zieht höheres Ahnen ein in das Herz, die Liebe breitet ihren Sonnen— schein in das Weben des irdischen Lebens und verschönt alles das Harte, was die Zukunft jedem bringt hienieden. Alles„Gute und Schöne“ hat seine Weihe und dient höherem Zwecke; und wohl dem, den dies die Kinderstube lehrte. Verloosungen. Freiburger 10 Fr.⸗Loose vom Jahre 1879. Serten⸗Ziehung vom 15. Februar 1889. S. 1101 1471 1705 1846 1922 2017 2083 2543 2653 2687 3600 3842 3877 3921 3941 4026 4099 4413 5210 57016497 6647 7643 8909 10328 10656. Die Gewinn⸗Ztehung findet am 15. März 1889 statt. Braunschweig, 1. März. Ziehung der Braun- schweiger 20 Thaler-Loose. Serien: 91 105 251 307 321 685 1342 1635 1932 2005 2226 2952 3491 3594 4056 4625 4631 4775 4917 5212 5676 5680 5807 6152 6381 6586 6592 6715 7525 8712 8878 9148 9272 9390 9889. Gedenket der Vöglein im Schnee! Der Frost und Hunger thun weh. Verwahret Feuer und Licht, Damit kein Schaden geschicht! Beim Eis vergeßt das Streuen nicht, Sonst kommt Ihr vor das Strafgericht. für Herren- und Knaben⸗Kleider Kammgarn 8 Wolle, nadelfertig, eirea 140 em breit, à Mark 4.75 per Meter, versenden direkt an Private in einzelnen Metern, sowle ganzen Stücken portofrei in's Haus Buxkin- Fabrik- Depot Oettinger& Co., Frankfurt a. M. Muster unserer reichhaltigen Collektionen bereitwilligst franeo. 865 Zur gefl. Beachtung. Schriftliche Anfragen wegen Auskunftsertheilung über Inserate ꝛc. können wir nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. Ueber Inserate, bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Expedition zu keinerlet Auskunftsertheilungen befugt. Offertenbriefe sind, soweit keine bestimmten gegentheiligen Abmachungen getroffen wurden, in der Expedition abzuholen. Die Expedition des Oberhess. Anzeigers. Arbeits-Vergebung. Donnerstag den 7. März, Nachmittags um 2 Uhr, sollen b Niemand: mel — Ne muß che Jangigkeit in e chen zu swinfe Rasseln“ mit 0¹ Daun kommt de u. dergl. mehl. ban de t werden. 4 obe dae — 11632 de Expedition des Anzeigers. kuf dem Rathbaus zu Kirch Göns die bei Erweiterung des ssledhofs vorkommenden Arbeiten und Lieferungen öffent⸗ Ich in Accord gegeben werden. 5 M. Pf. Maurerarbeit lt. Kostenüberschlag Lieferung von Mauerdeckplatten Weißkalk 0 Sand — Cement Brechen„ Mauersteinen Anfahren dieser Steine Butz bach den 4. März 1889. 191 351 4 45 ** 1 17 8 — Metzger, Bezirksbauaufseher. Leierfässer 855 zu gleigsen Preisen wie in der Anstalt, bei Carl Damm, Usagasse. Frische Schellfische, Labberdan Wilnelm Fertsel. 5 1 grö bei Ein großes Zimmer m Cabinet, sluche mit Wasser versehen, Keller,(Kaiserstraße) ist zu ormiethen. Schriftliche Anfragen unter K. F.„ 5 31 — Ein nüchterner und zuverlässiger Mann wird als Feuermann Gasanstalt Bad⸗ Nauheim. W. M hoher Lohn, dauernde Beschäftigung. Vilbel. 1 F. 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März 1889: Grosses Extra- Concert, ausgeführt von der Kapelle des 2. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 116 aus Gießen, unter Leitung des Großherzoglichen Musikdirektors Herrn C. Krause. Programm. 1*„ 8 5 1 7. Ungarische Tänze(H-moll, P-dur).. Brahms. Gruß an den Kaiser! Huldigungsmars aus.. 11 N 2. Duverture zur Oper„Die Entführung 8. Fantasie aus der Oper„Faust Gounod e Mozart. III. Theil. 3. 1 705 Cello⸗Solo(D-moll).. Volkmann. 9. Ouverture zur Oper„Stiffelio“ Verdi. err Krapp. 2 4. Bravour Arie für Clarinetto... Bergsohn. 10. Hakon perlen; Mazurka elegante... Krauße. (Herr Köhler.)(Flöte⸗Solo, Herr Trost.) II. Theil. 11. Zwei Seelen ein Gedanke! Polka.. Kahnt. 5. Duverture zu„Oberon Weber(Solo für 2 Trompeten, Herren Stern 6. Cavatine fur die Violine Raff. und Suffa.) (Herr Huntemann.) 12. Ein Carnevalsscherz! Potpourri. Schreiner. Eintritt 50 Pf. pro Person. Anfang ½8 uhr Abends. Restauration und Flaschenbier. Vorverkauf der Karten im Hotel Trapp. Musikverein in Friedberg. Concert. Sonntag den 10. März 1889, Abends 7½ Uhr, im Trapp'schen Saale, Mitwirkung von Fräulein Johanna Dietz, Concertsängerin, sowie 5 Herrn Adolf Müller, Beide aus Frankfurt a. M. 87⁴ Pferdemarkt⸗Lotterie. Die zur Verloosung angekauften s. g. todten Gewinn— Gegenstaͤnde sind heute Dienstag den 5. d. Mts., von Vormittags 9 bis Nachmittags 5 Uhr, im Saale] 05 Pferdestallen(rechte Seite) zur Besichtigung aus⸗ lt Das Verloosungs⸗Comiltk. Apotheke- Uebernahme. Einem verehrlichen Publikum von Friedberg und Umgegend zur gefl. Nach⸗ richt, daß ich die f Hof-Apotheke zum Mohren von Herrn Fr. J. Lühn gekauft und dieselbe unterm heutigen Tage übernommen habe. Friedberg, März 1889 15 95 L 856 f 5 W. Georgi. Pie rdedecken empfiehlt in großer Auswahl zu sehr billigen Preisen Isidor Stern. unter gefl. 828 Durch die Geburt eines gesunden, kräftigen wurden hoch erfreut 883 Carl Barnas und Fran. 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Die Anzeige der Ver— obung war jedenfalls verftüht, wird indessen an mehreren Stellen als wahrscheinlich angesehen, ohne daß sie sich schon verbürgen ließe. uͤr 1889/90 beträgt im ganzen 21,88 1,570 M., da⸗ von 4,611,172 M. an fortdauernden, 4,779,094 M. an einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats, und 12,492,304 M. an einmaligen Ausgaben Min. nit Muff ud sungen und sind ste schen zu haben, 1. irische Ministerin fehle in nur primg„ Wagner. fische h. Dan, Kümmic. 0 fer Erl palastes in Straßburg sind 24,000 M. im Nach⸗ len 5 schirm gmidt, Kalserstraß Lage- Flaschen a 250, J A. Windel ede in b hüte u, vom. K. Fre zithet, 1 1 . G gulge 221 Ztg.“, ist nach Sansibar abgereist,„angeblich, lle um die Emin⸗Pascha-Expedition ins Werk zu b 2 setzen.“ Dieses„angeblich“ scheint die Mit⸗ ur anerktun e theilung der„Münchener Neuest. Nachr.“ zu e felge] bestätigen, daß Fürst Bismarck lebhaft die Ent⸗ jehl, Wage fernung des Dr. Peters von seiner leitenden gegenschitme⸗ Stellung in der deutsch⸗ostafrikanischen Gesell— ez. i a 01 een. 65 Friedberg. Dieser Tage erhielten wir wieder eine 6 Pf., Blumenkohl 25—60 Pf. frische Suppenspargeln das nd Ungehe?] Nummer der in Cleveland in Nord Amerika erscheinenden Päckchen 20—50 Pf., frische Spargeln das Pfd. M. 2.50 g nal Hessischen Blätter.“ Es müssen also doch eine sehr große bis 4.00, franz. Kopfsalat das Stück 14—18 Pf. Sellerte⸗ c I ber B Anzahl Hessen und Hessen⸗Nassauer in Amerika sein, daß köpfe 5—20 Pf., franz Sellerie 40— 50 Pf., engl. Sellerie ße, 10 J die Herausgabe einer Zeitung für dieselben sich lohnt. 50— 60 Pf., franz. Romainsalat per Stück 60-80 Pf., el. 1 Finden. ndern e. 1 sahe⸗ 7 Be ö Obethessischer Anzeiger. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Widerspruch der Nach⸗ Ztg.“ zufolge, darin seine Erklärung haben, daß wären und deßwegen eine Begegnung des jungen Berlin. Der Nachtrag z. Reichshaushaltsetat des außerordentlichen Etats. Von der Gesammt⸗ summe sind 9,390,266 M. durch Matrikularum⸗ lagen, 12,298,054 M. durch eine Anleihe für alle Bundesstaaten und 194,250 M. durch eine Anleihe für Rechnung der Bundes-Staaten mit Ausschluß Bayerns zu decken. Was die Neu— organisation der deutschen Feldartillerie im Frieden betrifft, so ist dieselbe derart geplant, daß im all⸗ gemeinen jedem Armeecorps wie bisher 2 Feld⸗ Artillerie⸗Negimenter, jedoch in 7 statt bisher 6 Abtheilungen gegliedert, zugetheilt werden. Beim sächsischen Armeecorps tritt eine Gliede⸗ rung in 3 Feld⸗Artillerie-Regimenter ein. Beim 13., 14. und 15. Armeecorps bleibt die Einthei⸗ lung der Feldartillerie unverändert. Innerhalb dieser Organisation muß eine höhere Zahl von Batterien auf den Etat von 6 bespannten Ge— sschützen gebracht, ein Theil derselben auch mit bespannten Munitionswagen ausgerüstet werden. Für die Verwaltung und Unterhaltung des Kaiser⸗ zragsetat eingestellt, des ferneren 1,200,000 M. für Maßregeln zur Unterdrückung des Sklaven⸗ handels und zum Schutz der deutschen Interessen in Ostafrika; ferner 100,000 Mark zur Preis- bewerbung für das Kaiser Wilhelm-Denkmal. Berlin, 1. März. Bei der zweiten Be⸗ rathung des Volksschullastengesetzes im Abge⸗ ordnetenhaus wurde die Vorlage gegen die Stimmen der Rechten angeuommen.— 2. März. Bei der zweiten Berathung des Kultusetats for⸗ dert Windthorst Wiederherstellung der katholischen Abtheilung im Kultusministerium, Beseitigung des staatlichen Einspruchsrechts bei der Ernenn— ung von Geistlichen, Revision des Gesetzes über die Verwaltung des Kirchenvermögens und Auf⸗ hebung des Sperrgesetzes. Kultusminister v. Goß— ler erwiedert kurz, die Vertheilung der Sperr⸗ gelder sei eine sehr schwierige Sache; das Sperr— gesetz sei kein Kampfgesetz. Zur Abänderung des Gesetzes über die Verwaltung des Kirchenver— mögens sei die Regierung nicht geneigt. — Dr. Peters, schreibt die„Nordd. Allg. schaft wünsche. Kiel. Das deuts stimmt, die Thätig Die Kreuzerfregatte„Moltke“ e che Schulgeschwader ist be— — In N breitet, ein ameri die„Olga“ keit Wißmann's einzuleiten und zu unterstützen. a E 5 Nüsse per Centner M. 20 bis 25, Haselnüsse per Centner vom Schulgeschwader ist übrigens nach Kiel] M. 35.—45., Aepfel per Pfund 610 Pf, Birnen ber zurückbeordert. Pfund 5 bis 15 Pf., italienische Kastanien 14—18 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 6.50— 7.50, französische Zucker⸗ n Marinekreisen ist das Gerücht ver— kanisches Kriegsschiff habe auf geschossen, worauf dieselbe mit einem r. Friedberg. Werden wir Fräul. Johanna Dietz (Sopran) von Frankfurt als Lorelet zum ersten Mal hier hören, so ist Adolf Müller(Bariton), dessen dankens⸗ werthe Mitwirkung sich der Vorstand des Musik⸗Vereins für das nächste Concert gesichert hat, uns schon lange als trefflicher Oratoriensänger bekannt. Es sei hier nur an die vorzügliche Wiedergabe der Elias-Partie durch Adolf Müller in dem vor zwei Jahren aufgeführten Mendelsohn'schen Oratorium erinnert. Nicht, minder wie außerhalb Frankfurt's wird heute Adolf Müller in seiner Vaterstadt als Concert Sänger gesucht und gewürdigt; unter den Solisten des letzten Cäeilten Vereins Coneerts stand sein Name ebenfalls. Frl. Johanna Dletz, am Anfang ihrer Laufbahn stehend, wird uns als eine stimm⸗ begabte, Tüchtiges leistende Concertsängerin geschildert, welche ihre Ausbildung am Raff Conservatorlum genossen hat. Zwischen den Chor-Aufführungen werden Lieder- vorträge der genannten Solisten und ein Klavier ⸗Solo fallen, so daß es dem Programm an Reichhaltigkeit nicht fehlt. Mainz. Der Provinziallandtag für Rheinhessen hat die Pläne für eine Provinzalsiechenanstalt bei Heidenheim genehmigt; die Kosten von 533,000 M. sind nach dem Beschlusse des Provinziallandtags durch eine Anleihe aufzubringen. Bingerbrück, des gemischten Zuges 7 27. Febr. Kurz vor der Ausfahrt 07 fand heute ein Zusammenstoß statt, der nach Lage der Dinge recht glücklich abgelaufen ist. Die Kraft des Zusammenpralls war so stark, daß sich der erste Personenwagen in den Tender der Zugs⸗ maschine einschob, während der letzte Personenwagen auf die Seite geschoben wurde. Die beiden Wagen, die glücklicherweise unbesetzt waren, sowie die Maschinen wurden erheblich beschädigt; auch das Lokomotivpersonal erlitt einige kleine Verletzungen, dagegen kam kein Rei⸗ sender zu Schaden. Allerlei. Berlin. Dem Hann. Cour. wird von hier berichtet! „Wie verlautet ist eine Cabinetsordre ergangen, welche Pastor Stöcker vor die Wahl stellt, entweder sein Hof⸗ predigeramt aufzugeben, oder sich von der politischen Agitation zurückzuziehen.“ Wien, 1. März. Zwei Handlungsecommis überfielen nach dem„Fr. J.“ heute in einer eigens zu diesem Zwecke gemietheten Wohnung einen Geldbriefträger, der 60,000 fl. bei sich trug. Einer der beiden Verbrecher Wirsing per Stück 10—15 Pf., Zwiebeln per Gescheid 20—00 Pf., per Centner M. 7.00 8.00, Weißkraut per St. 15— 25 Pf. neuer Lattigsalat die Port. 30—50 Pf., Aepfel per Pfd. 15— 20 Pf., Birnen per Pfd. 5— 10 Pf., Nüsse per Pfund 20—28 Pf., Mauskartoffeln per Ge⸗ scheld 20 bis 25 Pf., Spinat 70—100 Pf., Rosenkohl 90-100 Pf., Schwarzwurzel 50— 70 Pf., gelbe Rüben die Portion 15—20 Pf., weiße Rüben das Stück 2 Pf., rothe Rüben per Portion 20—30 Pf., Grünkohl 40 bis 50 Pf., Kastanien das Pfund 15— 16 Pf. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 5.: Silvana. Mittwoch den 6.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Zum ersten Male wiederholt: Traum ein Leben. Donnerstag den 7.: Der fliegende Holländer. Gew. Pr. Freitag den 8.: Geschlossen. Samstag den 9.: Fidelio. Gew. Pr. Sonntag den 10., Nachmittags 3¼ Uhr: Die Reise um die Erde. Erm. Pr. Abends 7 Uhr: Troubadour. Dienstag den 12.: Walküre. Gew. Pr. Schauspielhaus. 5.: Gastspiel des Herrn Direktor Fried— Neu einstudirt: Das Fräulein von Seiglisre.“ Erh. Pr. Außer Abonn. Mittwoch den 6.: Farinelli. Gr. Pr. Donnerstag den 7.: Gastspiel des Herrn Direktor Fried⸗ rich Haase. Neu einstudirt: Michel Perrin. Hierauf, neu einstudirt: Wiener in Paris. Außer Abonn. Große Preise. Freitag den 8.: Vorletztes Gastspiel des Herrn Fried⸗ rich Haase. Das Fräulein von Seigliere. Gr. Pr. Samstag den 9.: Iphigenie auf Tauris. Gr. Pr. Sonntag den 10.: Abschiedsvorstellung des Herrn Direktor Haase. Neu einstudirt: Lorberbaum und Bettelst ab. Erhöhte Pr. Außer Abonn. Anfang 7 Uhr. Montag den 11.: Die beiden Leonoren. Gr. Pr. Literarisches. Daheim Nr. 22 enthält; Der Weg zum Glück Forts.— Generalfeldmarschall Graf Moltke. Mit Porträt: — In Spanien. IV. Reisebrief von W. Thiele.— Der Kampf bei Apla auf Samoa. Von G. Truppel. Mit 4 Illustr.— Kaiser Wilhelms Jugendliebe. Von P. v. Szezepanski. Mit Porträt.— Verlorene Spur. Ge⸗ Dienstag den rich Haase streute Paprika-Staub dem Briefträger in die Augen, worauf der andere sich auf letzteren stürste und ihn zu erdrosseln versuchte. Die Hüferufe des Ueberfallenen veranlaßten die Angreifer zur Flucht, die jedoch vereitelt wurde. Der Briefträger ist nur leicht verletzt. Der eine Commis war beim Eintritt des Briefträgers in das Zimmer in einem Schrank versteckt gewesen. Ceillae(Hautes Alpes) Unser Ort wurde von einer furchtbaren Feuersbrunst heimgesucht. 51 Häuser brannten ab und 250 Stück Vieh kamen in den Flammen um. Alle Vorräthe sind verbrannt und die Bewohner sind bei einer schrecklichen Kälte ohne Obdach. London. Die Fischerflotte von Grimsby hat unter dem letzten Sturm furchtbar gelitten; 9 Boote mit 54 Menschen sind untergegangen, weitere 17 Personen wur⸗ den über Bord geworfen. Handel und Verkehr. Friedberg, 2. März. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier 1 St. 7 Pf., 2 St. 13 Pf. Gießen, 2. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund M. 0.95 bis 1.00, Eier 1 Stück 6—7 Pf., Käse per Stück 58 Pf., Käsematte per Stück 3 Pf., Erbsen per Liter 17 Pf., Linsen per Liter 28 Pf., Tauben per Paar M. 0.80— 1.80, Hühner per St. M. 1 bis 1.60, Hahnen per Stück M. 1.60— 2.20, Enten per St. M. 2.— 2.30, Ochsenfleisch per Pfd. 6068 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 45—54 Pf., Schweinefleisch 5060 Pf., Hammelfleisch 54— 64 Pf., Kalbfleisch 50 Pf., Kartoffeln pro 100 Kilo M. 6., Zwiebeln per Ctr. M. 9.— 9.50. Frankfurt, 1. März Engros-Markt. Heu pro 100 Kilo M. 7.60— 9.40, Stroh pro 100 Kilo M. 6.60 bis 7.20, Butter pro 50 Kilo M. 90.00— 95.00, Eier das Hundert M. 5.00—6., Erbsen 100 Kilo M. 18 bis 23.00, do. geschälte M. 20—30, Linsen M. 34 bis 52, weiße Bohnen M. 23.—25.50, Blumenkohl 100 Stück M. 60.00 70.00, Sellerieköpfe 100 Stück M. 8.— 10. französischer Sellerie M. 0.50 00.00, franz. Kopfsalat 100 Stück M. 10.00— 12.00, neue französische Bohnen per Pfd. M. 0.80— 1.00, englischer Sellerie 50-60 Pf., dicht von Fr. Schanz. Mit Bild.— 2 Beilagen. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Geboren: 2. Febr. Dem Gerber Ludwig Raab 1 Sohn. 8 Ein unehelicher Sohn. 1 Dem Kaufmann Johannes Otto Freundlieb 1 Tochter. 8 Dem Postschaffner Christian von der Heid 1 Tochter. 185 Dem Schriftsetzer Johann Heinrich Philipp Lang 1 Sohn. 8 Eine uneheliche Tochter. 233 Dem Uhrmacher Hermann Stadelmann 1 Tochter. 23 Dem Selfensieder Franz Joseph Custor 1 Tochter. 23.„ Dem Schneider Heinrich Wollrab 1 Sohn. 22 Dem Dienstknecht Johannes Phllipp Dietrich 1 Sohn. 75 26.„ Dem Locomotiv-Heizer Georg Friedrich Geck, 1 Tochter. Gestor ben: 3. Febr. Der Handarbeiter Thomas Thomas, 47 Il alt. 9 Der Handarbeiter Peter Reinhard, 42 Jahre alt. 1. Gustav Haas, Sohn des Gastwirthes Friedr. Wilhelm Haas in Fauerbachb. Fr., 5 Jahre alt. 1 Johann Peter Karl Friedrich Gatzert, Sohn des Kaufmanns Johann Peter Arnold Otto Gatzert, 4 Jahre alt. D Georg Friedrich Schulhof, Söhnchen des Kaufmanns Isidor Schulhof, 4 Monate alt. 26. Margarethe Roth, Wittwe des verstorbenen Küfers Peter Roth, 49 Jahre alt. schoten M. 1.20. rankfurt, 2. März. Wochenmarkt. per Pfd. 12—18 Pf., do. geschälte 14—18 Pf., 18—28 Pf., weiße Bohnen 16— 18 Pf., hiesige Kartoffeln Erbsen ganze scharfen Schuß erwiedert habe. per Gescheid 10—12 Pf., krause Endivien 25— 30 Pf., Aus Stadt und Land. Butter per Pfd. M. 1.00— 1.20, Eier das Stück 5 bis Ansen Geld⸗Cours. Frankfurt am 2. März 1889. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke 13 18 do. n 1/2 15 1 16 Englische Sovereigns 20. 40 20. 35 Russische Imperiales.„„ Ducaten. 5 9. 62 9. 57 „ al mareo. 9. 61 9. 57 Dollors in Gold 3 rr—... Waaren Etiquettes Schachtel 35 Pf., bei in verschiedenen Größen per. Carl Bindernagel. 1 * Oeffentliche Aufforderung Am 4. Januar 1889 ist die Wittwe des Johannes Wagner VIII. von Ober Mörlen, Katharina, geb. Müller, im 72. Lebensjahr ohne Leibeserben verschieden. Es liegt nun ein am 4. August 1885 gerichtlich errichtetes Testa⸗ ment einer Wittwe des Johann Georg Wagner Ster, Katharina, geb. Müller, von Ober-Mörlen vor, welches nach den stattgehabten eingehenden Ermittlungen ohne Zweifel von der am 4. vorigen Monats verstorbenen Johannes Wagner 8ter Wittwe errichtet ist. In Folge eines Schreibfehlers ist nur der Vorname des verlebten Ehemanns der Testatrix irrthümlich eingetragen worden. In dem besagten Testament ist der Maurer Franz Scheibel V. von Ober-Mörlen zum Universalerben ein— gesetzt. Auf dessen Antrag ergeht an alle gesetzliche Erben der Johannes Wagner VIII. Wittwe und resp. der Johann Georg Wagner VIII. Wittwe von Ober-Mörlen die öffentliche Aufforderung, um so gewisser binnen 8 Wochen ihre etwaige Erbansprüche an den Nachlaß 8 der Johannes Wagner VIII. Wittwe von Ober-Mörlen gerichtlich geltend zu machen und dem zu Folge das obenerwähnte Testament anzufechten unter dem Rechts— nachtheil, daß Verzicht der Erbansprüche auf den frag⸗ lichen, übrigens geringfügigen Nachlaß unterstellt und der letztere dem Testamentserben Franz Scheibel V. von Ober-Mörlen überwlesen würde. Bad Nauheim den 23. Februar 1889. Großherzogliches e Bad⸗Nauheim. auer. Schütz. Bekanntmachung. Die auf dem hiesigen Postgrundstück(nördlicher Theil der Klosterkaserne) befindlichen Gebäulichkeiten, die Ein— friedigungsmauer und das Pflaster sollen auf den Abbruch verkauft werden. Die Bedingungen sind beim hiesigen Postamt einzu— sehen und die Gebote verschlossen bis zum 9. d. Mts., Mittags, dahin elnzusenden. Friedberg(Hessen), 4. März 1889. Kaiserliches Postamt. 890 Wü st. Holz- Versteigerung. Donnerstag den 7. März wird das fiscalische Loosholz in dem Rockenberger Markwald, Distrikt Altehof ꝛc. ꝛc, versteigert und zwar Buchen: 614 Rm. Scheiter, 158 Rm. Knüppel, 7681 Wellen. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am Forsthäuschen, Distrikt Eisenzahl. Butzbach, 26. Februar 1889. Großherzogliche Oberförsterel Butzbach. 4 Reuß. Hol zverstei Holzversteigerung in den Gräflich Solms-Rödelheim'schen Waldungen. Im Revier Burg⸗Gräfenrode, Distrikt Kleine Diebseiche, werden versteigeet: Donnerstag den 7 März, Vormittags 10 Uhr, 7300 Wellen gemischtes Durchforstungs-Reisholz. Zusammenkunft auf der Staatsstraße zunächst den Ruhebänken. Wickstadt den 2. März 1889. Der Gräfliche Revierförster 866 86 Heldenbergen den 2. März 1889. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. n 5 872 ckel Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Mittwoch den 6. März sollen versteigert werden: a im Distrikt Langeberg: 200 Nadel Wellen und 360 Weichholz⸗Wellen, 1 Fichtenstamm= 0,20 fm, 4 Fichten⸗Derbstangen 0,72 fm, 827 Fichten-Reisstangen= 6,71 fm. Die Zusammenkunft sst bet Mühlsachsen, Vormittags 10 Uhr. b im Distrikt Häuserberg: 950 Nadel-⸗Wellen, 42 n= 11,4 U fm, 22 Klefern-Stämme 3 6 m, 195 Fichten Derbstangen= 17,08 im, 134 Kiefern⸗ Derbstangen 11,78 fm. Die Zusammenkunft ist auf dem Weg von Lich nach Nonnenroth im Distrikt Häuserberg(nahe dem städtischen Pflanzgärtchen) Mittags 12 Uhr. Lich am 2. März 1889. 1 87 Dr. Dieffenbach. Bekanntmachung. Die am 25. und 26. d. Mts. abgehaltenen Holz— versteigerungen im hiesigen Stadtwalde sind genehmigt und ist der erste Abfuhrtag auf Samstag den 2. März festgesetzt worden. Bad⸗Nauheim den 27. Februar 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad⸗Nauheim. 873 Wörner. Bekanntmach Bekanntmachung. Die am 26. Februar und 1. März im Rodheimer Gemeindewald abgehaltenen Holzversteigerungen sind ge⸗ nehmigt, der erste Abfahrtag ist auf Mittwoch den 6. März 1 0 8 worden, was den Steigerern hiermit eröffnet wird. Rodheim v. d. H. den 3. März 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. 93 acobi. 5 Versteigerungs 9 Anzeige. Wegen Aufgabe der Oekonomie läßt der Unterzeichnete Donnerstag den 7. März l. IJs., von Morgens 9 Uhr an, in seiner Behausung nachverzeschnetes Inventar meistbietend öffentlich versteigern: 2 gute Zugpferde, 5 Stück Rindvieh, wovon Z trächtig, eine trächtige Ziege, ein trächtiges Mutter- schwein, 2 Stück fette Schweine, 21 Stück junge Hühner, ein Hahn, zwei vollständige Oekonomie-Wagen, 5 ver schiedene Pflüge, 2 fast neue eiserne Eggen, eine Acker— walze, 1 Pfuhlfaß, eine fast neue Häckselmaschine, eine Strohbank, eine Fruchtfegemühle, eine Dickwurzmühle, 1 Schiebkarren, verschiedene Hacken, Kärste und Zucker⸗ rüben Aus heber, eine Waschbütte, verschiedene Fässer, mehrere Steigleitern, zwei vollständige Wagengeschirre für Pferde, zwet Ackergeschirre, zwel Kuhgeschirre, ein vollständiges Reitgeschirr, eine Parthie Bohnenstangen, eirea 200 Centner verschiedenes Stroh, 70 Centner ver— schiedene Spreue, 30 Ctr. 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