lig, imm ieh 8 — N id bei lamm. von Sack, n, M. 200, breit, von ehr gut er⸗ 200, hile M. 120, 249 I. len teln en unserer bewäbrtes Jerschlei⸗ agsstörung. Lübz Apo- nzerthor. 1889. Dienstag den 5. Februar. 16. Fee — Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 5 und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Friedberg den 28. Januar 1889. Amtlicher Theil. t mg chung. Betreffend: Die Feldbereinigung in den Fluren I., II., IV., V., VI. und VII. der Gemarkung Kloppenheim. i Nachdem der Gemeinderath zu Kloppenheim das rubr. Verfahren beantragt hat, solches von der Großherzoglichen oberen landwirthschaft— lichen Behörde als zulässig erachtet und der Unterzeichnete zum Commissär zur Leitung der Abstimmung ernannt worden ist, so wird hiermit Tagfahrt zur Abstimmung der betheiligten Grundeigenthümer auf Samstag den 16. Februar l. Js, Vormittags von 10 bis 12 Uhr im Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei Kloppenheim anberaumt. Diejenigen betheiligten Grundbesitzer, welche in der anberaumten Abstimmungstagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevoll— mächtigte abstimmen, werden als für die Bereinigung stimmend angesehen. 5 Gleichzeitig fordere ich hiermit die außerhalb des Bereinigungsbezirkes wohnenden Ausmärker auf, zur Wahrung ihrer Interessen einen im Bereinigungsbezirk wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Verfahrens nicht mehr erfolgt. Der Vollzugs-Commissär für Feldbereinigung: Bekanntmachung. Betreffend: Die Feldbereinigung in den Fluren I., II., III., IV. und VII. der Gemarkung Kloppenheim. In der Zeit vom 5. bis 13. Februar l. Is., liegen auf dem Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei Kloppenheim zu Jeder— manns Einsicht offen: Dr. Wallau. 1. Zusammenstellung der durch die Entwässerung der Grundstücke in Flur II. und III. entstandenen Kosten. 2. Vertheilung dieser Kosten auf die betheiligten Besitzer der alten Grundstuͤcke. 3. Entwässerungsplan.. Einwendungen gegen diese Vertheilung sind innerhalb der Offenlegungsfrist bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Kloppenheim zu erheben. Der Vollzugs-Commissär für Feldbereinigung: Friedberg den 1. Februar 1889. Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Bönstadt. Bekanntmachung. Dr. Wallau. f Die Großherzogliche obere landwirthschaftliche Behörde hat auf Antrag des Unterzeichneten auf Grund des Artikel 42 des Gesetzes vom 28. September 1887, die Anwendung des Artikel 33 J. e., betreffend das Schiedsgericht, auf das Feldbereinigungsverfahren in der Gemarkung Bonstadt für zweckmäßig erachtet. Ich lade deßhalb sämmtliche betheiligte Grundbesitzer zu der 7 0 0 Friedberg den 29. Januar 1889. 14 2 etreffend: Die Unterhaltung der Kreisstraßen. Bekanntmachung. 5 Donnerstag den 14. Februar l. Js., Vormittags von 11 bis 12 Uhr auf dem Rathhause zu Bönstadt stattfindenden Wahl eines Schiedsrichters und dessen Stellvertreters mit dem Bemerken ein, daß wählbar nur solche Personen sind, die bei rubricirtem Verfahren nicht betheiligt sind. Der Vollzugs-Commissär für Feldbereinigung: Dr. Wallau. Die Lieferung und das Zerschlagen des zur Unterhaltung der unten benannten Kreisstraßen für die Rechnungsjahre 1889 90 bis 1891,92 erforderlichen Deck— materials soll in nachstehender Weise unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich in Aceord gegeben werden: 1. Baubezirk Friedberg(Bezirksbauaufseher Zörb J.) Freitag den 8. Februar, Nachmittags um 4 Uhr, auf dem Rathhause zu Ockstadt: Quarzitsteine für die Straßen Friedberg—Ockstadt—Staatsstraße, Ober Rosbach— Nieder-Ros bach und Ockstadt— Bad-Nauheim. 94 Montag den 11. Februar, Nachmittags um 3½ Uhr, auf dem Rathhaus zu Schwalheim: Basaltsteine für die Straßen Bad-Nauheim—Rödgen—Schwal⸗— Hein.—Dorheim und Schwalheim— Bad⸗Nauheim. Rodheim—Holzhausen und Rodheim— Staatsstraße. beim—Besenheim und Reichelsbeim— Heuchelheim. Frledberg den 4. Februar 1889. Justus, von Gembeth, Regierungs⸗Bezirk Cassel, zuletzt Friedberg den 1. Februar 1889. Personen, bezüglich deren Aufenthaltsort Auskunft begehrt wird: Viehschwelzer in Beienheim. Dienstag den 12. Februar, Nachmittags um 2 Uhr, zu Steinfurth in der Wolf'schen Wirthschaft: Basaltsteine für die Straßen Oppershofen— Steinfurth— Staatsstraße, Oppershofen— Södel, Steinfurth— Wisselsheim— Rödgen und Ludwigshoffnung— Kreisgrenze. 2. Baubezirk Friedberg(Bezirksbauaufseher Zörb II.) Samstag den 9. Februar, Nachmittags um 2 Uhr, auf dem Rathhause zu Assenheim: Basaltsteine für die Straßen Assenheim—Bönstadt—Erbstadt, Assenheim— Wickstadt, Assenheim—Bruchenbrücken— Fauerbach, Bruchenbrücken—Chausseehaus und Ilbenstadt Burg Gräfenrode. Montag den 11. Februar, Nachmittags um 2 Uhr, auf dem Rathhaus zu Rodheim v. d. H.: Quarzitsteine für die Straßen Rodheim—Nieder-Wöllstadt, Mittwoch den 13. Februar, Vormittags um 10 Uhr, zu Beienheim in der Wirthschaft von Stein: Basaltsteine für die Straßen Dorn-Assenheim—Weckes⸗ Bemerkt wird noch, daß die Accordanten des Steinschlagens, sowie ihre Mitarbeiter einer Krankenkasse angehören müssen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 1. Bauer, Anna, aus Romsthal bei Salmünster, zuletzt Taglöhnerin in Okarben, 2. Koch, Der Großherzogliche Amtsanwalt: Krämer. Deutsches Reich. Darmstadt, 1. Febr. Der Großherzog, ber Erbgroßherzog und die Prinzessin Alix sind gestern in Petersburg angekommen. Dieselben wurden vom Kaiser, vom Großfürsten-Thron⸗ solger, zahlreichen anderen Mitgliedern der kai— ferlichen Familie und der deutschen Botschaft em Bahnhofe empfangen, begaben sich von da zur Begrüßung der Kaiserin nach dem Anitsch— loffpalais und nahmen darauf im Palais des Großfürsten Sergius ihr Absteigequartier. — Das„Militärwochenblatt“ meldet: Dem Fürsten Alexander von Battenberg ist auf sein Ansuchen das Ausscheiden aus seinem bisherigen Dienstverhältniß à la suite des Regiments Gardes du Corps und des zweiten hessischen Dragoner— Regiments bewilligt worden. — Der Landgestüts-Beiknecht Zöller aus Schlitz wurde zum Landgestüͤts⸗Diener ernannt. Berlin, 1. Febr. Der Bundes rath nahm die ostafrikanische Gesetzvorlage in der Fassung des Reichstags an. — 1. Febr. Reichstag. Marine⸗Etat. Ad⸗ miral Heusner erklärte auf eine Anfrage des Abgeordneten Richter, vor dem Eintreffen der gegen Mitte Februar erwarteten Berichte aus Samoa sei eine erschöpfende Auskunft über die dortigen Verhältnisse unmöglich. Der Gesund⸗ heitszustand der Mannschaften in Sansibar sei durchaus befriedigend. Die Erwägung bezüg⸗ lich der Trennung der obersten Marinebehörden sei noch nicht abgeschlossen. Der Titel betreffend den Gehalt des Admiralitätschefs wurde sodann bewilligt. Gegenüber den Abgeordneten Barth und v. Gagern betont Admiral Heusner, es handle sich bei den Forderungen für vier neue Panzerschiffe lediglich vm eine Erweiterung und einen Ausbau des Flotttengründungsplanes. Eile thue Noth, da andere Nationen Deutschland voraus seien. Das Mißtrauen gegen die Marine— techniker sei gänzlich ungerechtfertigt. Der muthmaßliche Thronfolger von Oesterreich-Ungarn, Erzherzog Franz Ferdinand d'Este war im Laufe des Winters bei den Hof— jagden Gast unseres Kaisers. Der junge Erz— herzog hatte durch die Frische seiues Wesens und seine Liebenswürdigkeit hier überall einen ganz vortrefflichen Eindruck gemacht. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 1. Febr. Die amtliche„Wiener Zeitung“ gibt bekannt, daß der Kronprinz sich durch einen Revolver— schuß entleibt hat. Der Kronprinz zeigte, dem „Amtsblatt“ zufolge, in den letzten Wochen mehrfach krankhafte Nervenaufregung. Die Auf— regung in der Bevölkerung ist ungeheuer. Der Kaiser gestattete erst heute Mitternacht die Be— kanntgabe des Selbstmordes. Nachdem die Ob— duction unabweislich diese Thatsache ergeben, willigte der Kaiser schweren Herzens in die An— träge Kalnoky's, Tisza's und Taaffe's, den Sachverhalt ungeschminkt veröffentlichen zu lassen. Laut Protokoll öffnete der Kronprinz Mittwoch früh um halb 7 Uhr die Thür seines Schlafge— machs, beauftragte den Kammerdiener, Wagen zu bestellen, zweifellos, um allein zu bleiben. Der Kronprinz entkleidete sich hierauf, versperrte die Thüre, legte sich ins Bett und schoß sich bei Kerzenlicht vor dem Spiegel eine Kugel in die rechte Schläfe. Die Kugel drang aus der Mitte der Kopfdecke hinaus; diese Angaben wurden später durch Dr. Widerhofer bestätigt. Als der Kammer— diener zurückkam, wartete er bis zur Frühstücks zeit, wohl wissend, daß der Kronprinz in der Regel schnell und fest einschlief.— Der Kronprinz richtete an eine ihm eng befreundete Persönlich— keit, an den Sectionschef im Auswärtigen Amte, Szoegyoeni, den er auch bat, Schriften zu ord— nen, seit Monaten, speciell aber in den letzten Wochen, Briefe voll tiefer Melancholie, in denen fort und fort von Krankheit, nicht länger leben können, und Tod die Rede war. Ueber dem Bette des Kronprinzen in seinem Schlafzimmer in der Hofburg haͤngt das Oelporträt Königs Ludwig von Bayern. Daß der Kronprinz sich mit dem Entschluß, sich selbst das Leben zu nehmen, schon längere Zeit getragen haben muß, geht daraus hervor, daß die Briefe an den Kaiser, die Kronprinzessin Stefanie und andere Mitglieder des Kaiserhauses, welche er hinter— lassen hat, sehr ausführlich und sichtbar theil— weise bereits vor einiger Zeit geschrieben sind. Der Kronprinz verfaßte auch, von Todesahnungen erfüllt, bereits vor zwei Jahren sein Testament. Hofrath Weilen behauptet, die düsteren Ahnungen des Kronprinzen hatten sich in den letzten Wochen erschrecklich gehäuft.— Die Audienz des ungari— schen Ministerpräsidenten Tisza beim Kaiser war erschütternd. Stumm ergriff der Monarch die Hand des Ministers und preßte sie heftig Tisza bat den Kaiser, sich entweder vor der Leichenfeier oder nach derselben eine Zeit lang in die Einsamkeit zurückzuziehen. Aber der Mo— narch wies diesen Rath zurück, indem er be— merkte, er bleibe bei seinem Sohne. Die Ver— tretung fremder Höfe bei der Leichenfeier lehnte der Kaiser dankend ab, da er unmöglich im Stande sei, die Fürstlichkeiten zu empfangen. Als die kaiserliche Familie bei dem Kaiser ver— sammelt war, wurde auch die Tochter des Kron— prinzen, Elisabeth, herbeigeführt. Diese fragte den Kaiser:„Nicht wahr, der gute Papa ist nun zum lieben Gott gegangen, zu dem wir sonst beten?“ Als hierüber alles in Thränen und Schluchzen ausbrach, meinte das Kind be— stürzt:„Habe ich denn etwas schlimmes gesagt?“ — Die„Wiener Zeitung“ veröffentlicht folgen— des auf Grund des protokollarisch aufgenommenen Sektionsbefundes der Leiche des Kronprinzen ab— gebene Gutachten: Erstens: Der Kronprinz ist an Zertrümmerung der vorderen Hirnparthien gestorben. Zweitens: Die Zertrümmerung wurde veranlaßt durch ein aus unmittelbar Nahe gegen die rechte vordere Schläfengegend abgefeuerten Schuß. Drittens: Der aus einem Revolver mittleren Kalibers abgegebene Schuß war ge⸗ eignet, die beschriebene Verletzung zu erzeugen. Viertens: Das Projektil wurde nicht vorgefun⸗ den, da es durch die über dem linken Ohre konstatirte Ausschußoffnung wieder ausgetreten ist. Fünftens: Es ist zweifellos, daß sich der Kronprinz den Schuß selbst beigebracht hat und der Tod augenblicklich eingetreten ist. Sechstens: Die vorzeitige Verwachsung der Pfeil- und Kranznaht, die auffällig tiefe Schädelgrube um die sogenannten fingerfösrmigen Eindrücke an der inneren Schädelknochenfläche, deutliche Abflachung der Hirnwindung, Erweiterung der Hirnkammer sind pathologische Befunde, welche erfahrungs— gemäß mit abnormen Geisteszuständen einher— gehen, daher zu der Annahme berechtigen, daß die That im Zustande der Geistesverwirrung geschehen ist. gez.: Professoren Hofmann, Kund— wat, Widerhofer.— Der Kronprinz war seit seiner Krankheit im Jahre 1886 stark abge— magert. Ueber den verheimlichten Sturz vom Pferde verlautet das Folgende: Vorigen No— vember scheute in Laxenburg das Pferd des Kronprinzen und machte einen mächtigen Satz zur Seite. Der Kronprinz fiel und erlitt eine beträchtliche Contusion an der Hand, auch der Kopf zeigte Spuren des Falles. Der Kronprinz klagte augenblicklich über stechenden Schmerz im Kopfe, beanspruchte indeß nur kurze Zeit ärzt— liche Hilfe. Seitdem litt er an großer nervöser Gereiztheit und an Kopfschmerz. Als man dem Verstorbenen kürzlich von seinen künftigen Herr— scherpflichten sprach, erwiederte er:„Sie werden sehen, ich erlebe es nicht.“ Als Fiaker Brat— fisch dem Kronprinzen an seinem Geburtstage langes Leben wünschte, bemerkte der Kronprinz: „Ich werde nicht lange leben.“ Bratfisch er— wiederte:„Wie kommen's denn auf eine solche Idee, kaiserliche Hoheit!“ Der Kronprinz er— wiederte:„Mich überkommt manchmal die Ah— nung, ich würde nicht lange leben“.— Laut Hofansage findet das Leichenbegängniß Dienstag den 5. Februar, Nachmittags 4 Uhr statt. Wie verlautet, verläßt die Kronprinzessin-Wittwe Stefanie nach der Leichenfeier Oesterreich und siedelt nach Belgien über. Frankreich. Paris, 1. Febr. Kammer. Clemenceau sagt, obgleich Paris eine unconstitu— tionelle Kundgebung gemacht und dadurch ein übertriebenes Mißvergnügen ausgedrückt habe, so liege doch kein Grund vor, die Regierung zu wechseln. Die von Passy beantragte einfache Tagesordnung wird abgelehnt. Die von der Regierung acceptirte Tagesordnung, welche Mon— tant beantragte, wurde mit 300 gegen 240 Stimmen angenommen. Dieselbe besagt, daß die Kammer auf die Festigkeit der Regierung vertrauend, zur Tagesordnung übergeht. — 2. Febr. Der in der Kammer einge— brachte Gesetzentwurf, betreffend die Wiederein— führung der Bezirkswahlen, enthält die vor— läufige Bestimmung, daß partielle Wahlen bis Ende der gegenwärtigen Legislaturperiode nicht stattfinden. Cazeauz(Bonapartist) beantragte die Dringlichkeit für den Gesetzentwurf; dieselbe wurde mit 359 gegen 174 Stimmen abgelehnt. Die Commission zur Vorberathung des Gesetz— wurfs wird Dienstag gewählt. Die Kammer nahm sodann den Gesetzentwurf, betr. die Her— stellung einer regelmäßigen Dampferverbindung zwischen Frankreich und der Westküste Afrikas, an. Großbritannien. London, 1. Febr. Bei einer gestern Nachmittag abgehaltenen Versamm— lung beschäftigungsloser Arbeiter wollte der be— kannte Socialist Williams eine Rede halten, wurde jedoch von der Polizei verhaftet. Die Menge zerstreute ein heftiger Regen. — Der Schmähartikel der„Contemporary Review“ über„die Dynastie Bismarck“ gibt dem„Liverpool Mercury“ Anlaß zu folgender Auslassung, die für Deutschland von Interesse ist:„Der Prinz von Wales hat den neuen Kaiser in wenigen Wochen zu besuchen und ihn einzuladen, nach England zu kommen. Das Verhältniß war im vorigen Herbste so unfreund— schaftlich, daß besondere Maßnahmen ergriffen werden mußten, damit die beiden fürstlichen Persönlichkeiten nicht in Wien zusammentrafen. Ihre Beziehungen werden durch diese Angriffe sich nicht bessern. Es mag ja ein Körnchen Wahrheit darin sein, vor allem aber sind die Es stand zu boffen, daß der Besuch des jungen Kaisers in England seine Vorurtheile besänftigen werde. Nach der Veröffentlichung dieses Ar⸗ tikels aber ist zu befürchten, daß er in seiner Abneigung nur befestigt werden wird.“ Aehn⸗ lich lautet das Urtheil des„Sheffield Telegraph“. Dublin. Die parnellitischen Abgeordneten John und O'Connor, welche in London wegen viermonatlichem Gefängniß verurtheilt worden sind, haben Berufung eingelegt. Amerika. Washington, 1. Febr. Der Senat nahm die Zusätze zum Consularbudget an. General Sherman protestirte dabei gegen die chauvinistische Sprache gewisser Redner und em⸗ pfahl Vorsicht, damit die Vereinigten Staaten nicht unnöthig zu Schritten von großen und möglicherweise verhängnißvollen Folgen hinge— rissen würden, wenn nicht vollständig erwiesen sei, daß die Rechte von Amerikanern verletzt seien und deren Schutz Noth thue. Der An⸗ trag auf Errichtung von Botschaften in Peters burg, Berlin, Paris und London wurde end— giltig abgelehnt. — 2. Febr. Der Senat verwarf mit 38 gegen 15 Stimmen den Auslieferungsvertrag mit England. — 2. Fabr. Die Repräsentantenkammer bewilligte einen Credit von 100000 Dollars zur Errichtung einer Kohlenstation im Hafen von Pagopogo auf Samoa. Afrika. Sansibar, 2. Febr. Nach aus Lamu eingetroffenen Berichten ist Achmed, Sul⸗ tan von Witu, gestorben. Ein Neffe desselben, Termobakari, wurde zum Sultan proclamirt. Aus Stadt und Land. v. Friedberg. Vom 2. bis 31. Januar wurden in unserer Suppenanstalt verabreicht: unentgeltlich 2477½ L., gegen Zahlung 56½ L., zusammen 2534 L., Durchschnitt also pro Tag 84½ L. Suppe. Einschließlich der Ueber⸗ zahlungen und Geschenke wurden in der Anstalt verein⸗ nahmt 10 M. 5 Pf., durchschnittlich pro Tag 38½ Pf. o. Friedberg. Der leider so früh verstorbene Direetor unserer Realschule und des Progymnasiums Dr. Curschmann wurde am Freitag Nachmittag 2 Uhr auf dem Friedhofe zu Gießen zur letzten Ruhe bestattet. Da demgemäß keine Begräbnißfeierlichkeit auf dem hie⸗ sigen Friedhofe stattfinden konnte, hatte das Lehrereollegium der Realschule und des Progymnasiums eine Trauerfeier für die Schüler in dem Realschul Gebäude veranstaltet. Ein Trauerchor der Schüler eröffnete die erhebende Feier, dann hielt Reallehrer Opel die Gedächtnißrede, worin er zunächst auf die herben Schicksalsschläge, welche seit zehn Monaten die Anstalt betroffen, hinwies, dann das zwar nur kurze aber höchst erfolgreiche Wirken des theuren Ent⸗ schlafenen, sowie sein edles Streben sowohl für das geistige wie für das körperliche Wohl und Gedeihen der Schüler und Lehrer schilderte. Im Hofe unter den Fenstern des Sterbezimmers sang darauf der Sängerchor einen Choral. Am 10 Uhr geleiteten alle Lehrer und Schüler die Leiche des wohlwollenden Freundes zum Bahnhofe. Dann fuhren die Lehrer nebst den Schülern der beiden oberen Klassen, denen sich noch die speelellen Schüler des heimgegangenen Directors aus Klasse IV. anschlossen, zur Bestattung der Leiche nach Gießen. Mit der Versehung der Direetorlal⸗ geschäfte ist bis auf Weiteres der dienstälteste Lehrer des Collegtums, Reallehrer Opel, von der vorgesetzten Behörde beauftragt worden. Neu⸗Ulrichstein. In der Arbeiter ⸗Colonie waren Ende Januar stellen- resp. arbeitslos 112 Mann. Seit Bestehen der Colonle sind aufgenommen 1126, abgegangen 1014. Abgegangen sind im Januar 25, hiervon gingen in Stellung durch die Colonie 7, desgleichen durch eigenes Bemüben 2, auf eigenen Wunsch 16. Allerlei. Berlin, 2. Februar. Heute Nachmittag entlud sich über Berlin während eines fürchterlichen Schneesturmes ein heftiges Gewitter. Der Verkehr in den Straßen stockte für einige Zeit völlig. New Nork, 2. Februar. Nach hier elngegangenen Nachrichten hat heute in Buffalo eine große Feuers brunst stattgefunden, durch welche 40 Häuser, darunter mehrere Fabrikgebäude und Waarenbäuser, zerstört wurden. Der Verlust wird auf gegen 3 Million Dollars geschätzt. Handel und Verkehr. Friedberg, 2. Febr. Buttermarkt. Butter kostete ver Pfund M. 0.80—0.90 Eter 1 Stück 6 Pf. Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. . Opernhaus. Dienstag den 5.5: Wildschütz. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 6.: Der Zigeunerbaron. Außer Abonne— ment. Kleine Preise. Donnerstag den 7.: Silvana. Gewöhnliche Preise. Freitag den 8.: Geschlossen. 1 Pfeile in das Gift der Bosheit getaucht worden. Zuwiderhandelns gegen das Zwangsgesetz zu insah Gew Sougtog Olensag 9 fol Donn . vald. 1331 14 Die bu8 ihre werder Hu * g Fol in def dem S 19 2 Gamstag den 9.: Am Wörthersee. Die verwandelte Katze Gewöhnliche Preise. 1 0 gen Sonntag den 10. Die Walküre. Gewöhnliche Preise. 1 et in 15 1 Schauspielhaus. ird. 4 er dienstag den 5.: Judith. Große Preise. Tele ehn. ittwoch den 6.: Hans Lange. Große Preise. graph, Donnerstag den 7.: Außer Abonnement. Madame Boni- vard. Vorher: Der dritte Kopf. Große Preise. f Freitag den 8.: Fest⸗Vorstellung zu Ehren des 70. Ge⸗ burtstages Wilhelm Jordan's. Festspiel von Böcker. Hierauf: Neu einstudirt: Durchs Ohr. Große Preise. Samstag den 9.: Hans Lange. Große Preise. Sonntag den 10: Nachmittags 31½,ʒ Uhr: Madame Boni⸗ vard. Vorher: Der dritte Kopf. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Zum ersten Male: Der Erbonkel. Lustspiel von Henle. Große Preise. 5 und Kamm garne für Herren- und Knaben Velour Kleider, reine Wolle und nadelfertig, ca. 140 em breit à Mark 345 per Meter, versender direkt an Private in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrei in's Haus Buxkin Fabrik-Depot Oettinger und Co., Frankfurt a. M. Muster unserer reichhaltigen Colleetionen bereitwilligst franco. 486 W 10 on wegen 1* 8 een. ufgebot. ode 1 Betreffend: Nachlaß der Johannes Hof— Feb 9 mann Wittwe, Katharine ge⸗ 805 r. Der borene Hofmann von Bönstadt. larbudget an. Die am 7. Februar 1863 verstorbene Rubricatin hat e gegen die ius ihrer Ehe mit Johannes Hofmann außer anderen U und en. Dezember 1814, hinterlassen. Letzterer, der schon — — 2 2 — 2 — — — 655 50 einen Sohn Heinrich Hofmann, geboren am 0 5 ein 70. Lebensjahr überschritten hat, ist vor längerer 9 und Zeit unbekannt wohin nach Amerika ausgewandert. Sein olgen b nzwischen euratortsch verwaltetes Vermögen beträgt etwa di unge- 880 Mark. Auf Antrag des Curators Jacob Roth L. 0 erwiesen on Bönstadt ergeht hiermit an den genannten Heinrich nern verlezt e. Der u in Peters dofmann von Bönstadt, sowie an dessen Leibes- oder sonstige Erben die Aufforderung, so gewiß spätestens im lufgebotstermin Mittwoch den 10. April J. J., An⸗ wurd i. 1 5 Vormittags 10 Uhr, N itthellungen über ihren dermaligen Aufenthaltsort anher 1 mit 38 9 8 10 lassen und ihre Eigenthums-, Erb- und rungsvertrag onstige Ansprüche geltend zu machen, als sonst der er⸗ wähnte Heinrich Hofmann für todt erklärt und sein tantenkamme Nachlaß den sich gemeldet habenden nächsten Verwandten 000 f überwiesen werden wird. 5 Dollars In gleicher Weise ergeht an die letztgenannten die im Hafen lufforderung zur Anmeldung ihrer Erbansprüche unter 5 Rechtsnachtheil der Nichtberücksichtigung bei Ver⸗ ellung des Nachlasses. Nach aus 0 Alkenstadt den 18. Januar 1889. schmed, Sul⸗ fe desselben, roclamirt. —— d. mar wurden in tlich 2477½ N., „Ducchschnitt lich der Ueber, Anstalt verein⸗ Tag 33 ½ üh verstorbene rogymnastums Großherzogliches Amtsgericht Altenstadt. 314 Hellwig. Oeffentliche Aufforderung. Die den nachbenannten Personen zugeschriebenen Immobilien, Gemarkung Wohnbach: a. Katharine Weckmann, Ehefrau des Heinrich Brück daselbst, 1 289,5, b. Heinrich Brück und Frau, geb. Weckmann, daselbst, IX 335, IX 336. ollen veräußert werden, es kann jedoch das unbeschränkte Eigenthum, sowie die Bezahlung des Kaufschillings nicht Pf. mittag 2 Uhr Ksachgewiesen werden. Ruhe bestattet. t auf dem hie⸗ Lehrerkolleglum ine Trauerfeler de veranstaltet. thebende Feier, tede, worin er velche selt zehn ann das zwar s theuren Ent- ür das geisttge n der Schüler 1 Fenstern des einen Cboral. ler die Leiche Es werden daher Alle, welche Eigenthums- oder sonstige Ansprüche hieran bilden zu können glauben, auf⸗ befordert, solche binnen 6 Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Veräußerungsverträge bestätigt ind die Einträge in's Mutations⸗ Verzeichniß verfügt perden. Hungen den 30. Januar 1889. —Großherzogliches Amtsgericht Hungen. Ittmann. Submission. Folgende Grund- und Wege ⸗ Arbeiten bei de seinderheilanstalt Elisabethhaus dahier sind auf em Submissionswege zu vergeben, nämlich: 184 Dann fuhren 9 260 OMeter Fahrweg zu planiren u. zu nivelliren, oberen Klassen, 9 2 130 e, anzulegen, zu planiren und e d 3) 583[Meter guter Grund auszuheben und mit 9 i 1 anderem Grunde auszufüllen, tt 175 des 4) 4550 OMeter zu rijolen. lte 18 hörde Veoranschlag und Bedingungen sind bel Herrn H. Oster⸗ sezten Bi 5 meyer dahier einzusehen. Die verschlossenen Submissions: 1 woch 0 Offerten sind bel Herrn Gastwirth Geberinger spätestens Colonie 1 t dis Donnerstag den 7. Februar, Nachmittags 4 Uhr, 5 abgtgengen 0 tinzureichen, woselbst dann auch die Eröffnung um 5 Uhr 0, sattfindet. fterbon dae Bad ⸗Nauhelm, 1. Februar 1889. 1 durch eig 1 Der Vorstand des Elisabethhauses: 494 Walz. 5 2 5 % Holz⸗Versteigerung. e Se 0 Freitag den 8. Februar l. J., Vormittags 9 Uhr enfangend, kommt im Münsterer Gemeindewald, Distrikt Schweinzel und Happelshecke, folgendes Gehölz zur 1 Versteigerung: 50 Fa 5 Fichten⸗Stämme, 4,74 Fesim. Inhalt, tet mth f nuntet“ Der 172„ Derbstangen, 11,60„ 5 ch 564,4 e e 9 5400 Wellen Nadel Reisig, W 8 Raummeter Nadel⸗Stöcke. 1 Futlet lolll Zusammenkunft und Anfang im Distrikt Schweinzel am Wiesenthal. Muünster den 1. Februar 1889. 5 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Münster. 0 492 Rein eck. * Auf Petritag wird ein zuverlässiger Pferdeknecht gesucht. Näheres bel der Exped. d. Anz. N 10 490 Jagd⸗Verpachtung. Dienstag den 19. l. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Rathhaus dahler die hiesige Gemeinde- Feldjagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Dorn⸗Assenheim den 3. Februar 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorn Assenheim. 505 ec. Bekanntmachung. Die Holzabfuhr im Gemeindewald Ober-Ros bach in sämmtlichen Distrikten ist bis auf weitere Bekanntmachug verboten. Bügelaufzug, Arbeiter⸗Uhren in Silber u. Nickel mit guten Werken und starken Gehäusen von 11 Mark an per Stück mit ächter Panzer-Nickelkette empfiehlt unter Garantie L. Hanau, 73 Hofuhrmacher und Goldarbeiter. Kieler Sprotten, Fettbüclinge, Speckbückinge, Uraltapiar, Labberdan ss ba ch um 2, Februar 1880, 498 bei Wilnelm Fertseh. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Ros bach. Schlitten und Eissporen Blech er. empfiehlt 1 Ph. Dan. Kümmich. Bau⸗ und Nutzholz⸗ Versteigerungen. Es werden versteigert, jedesmal Vormittags 10 Uhr beginnend: 1. Donnerstag den 7. Februar, nach Zusammenkunft auf der Kreisstraße Ortenberg—Usenborn, beim Kiefern— distrekt Wendelholz, aus den Distrieten Wendel⸗ holz, Stein und Sauerwiesenrain: 4 Eichen⸗ stämme= 1 ebm(Wagnerholz), 6 Buchen stamm⸗ abschnitte= 9,20 fm(57— 71 cm mittenstark, 4-7 m lang), 3 Lindenabschnitte= 1,98 fm(34-50 em mittenstark, 35 m lang), 213 Kiefernstämme und Abschnitte 78,85 cbm(16-4 em stark, 420 m lang, Schnittholz, Bauholz, sonstiges Nutzholz), 11 Fichten⸗ stämme= 2,52 fm(1124 em stark, 8-14 m lang) und 4 Lärchenstämme= 5,42 ebm(bis 44 em mittenstark). Bei der Versteigerung werden die 2 Roth buchenstämme im Sauerwiesenrain(= 3,46 ebm), sowie 4 solche Stämme(= 5,74 cbm), 3 Linden (= 1,98 ebm) und 1 Eichen(= 0,25 obm) im unteren Distrikt Stein nicht vorgezeigt und sind daher vorher einzusehen. Es kommen solche gegen 12 Uhr im Distrikt Wendelholz zum Ausgebot. 2. Freitag den 8. Februar, nach Zusammenkunft auf der Kreisstraße Bobenhausen—Schwickartshausen, am Distrikt Groß Orlitz, aus den Distrikten Groß⸗Orlitz, Wann und Finkenlocherheege: 32 Etichenstämme 17,92 fm(Schnittholz, Bauholz, Wagnerholz, 20—43 em stark), 12 Buchenstämme= 18,36 ebm (3756 em stark, 3— 12 m lang), 7 Hainbuchen⸗ st am me= 1,90 ebm, 51 Lärchenstämme= 49,62 fm (14— 34 cm mittenstark, 1424 m lang, Bauholz, Schnittholz bis 2 ebm Inhalt pro Stamm), 33 Fichten⸗ stämme= 11,05 ebm(12—22 em stark, 12— 22 m lang) und 7 Fichtenderbstangen= 0,75 abm. Das Fichtenstamm⸗ und Stangenholz im Distriet Wann wollen Steigliebhaber vorher einsehen. Mit Ertheilung weiterer Auskunft sind die Großh. Forstwarte Hartmann zu Lißberg, Weitzel zu Finkenloch, Konrad zu Schwickartshausen beauftragt. Konradsdorf den 28. Januar 1889. Großherzogliche Oberförsteret Ortenberg. Hoffmann. 432 Versteigerung. Donnerstag den 14. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, will Johannes Propheter dahier wegen Aufgabe seiner Oeconomie in seiner Behausung folgende Gegenstände unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werden⸗ den Bedingungen öffentlich freiwillig versteigern lassen: Vier Kühe, wovon zwei hochträchtig sind, Ein vollständiger Oeconomiewagen, zum Ein- und Zweispännigfahren eingerichtet, Ein kleiner Wagen, zwei gute Pferdegeschirre, eins für schweres, das andere für leichtes Fuhrwerk, Drei verschiedene Pflüge, Egge und Schlitten, Ein Pfuhlfaß, eine Dickwurzmühle, sowie noch mehrere verschiedene landwirthschaftl. Gegenstände. Eine Parthie Heu, Grummet, Stroh und Spreu, Ca. 200 Centner Dickwurz. Rendel den 1. Februar 1889. A IJ. A.: Großherzogliches Ortsgericht Rendel. Ausverkauf. Wegen Geschäfts-Aufgabe verkaufen wir sämmtliche Manufactur-Waaren, um schnell damit zu räumen, zu und unter Einkaufspreisen. 37 Gebrüder Strauß. Eine freundliche Wohnung zu vermlethen bei Adolph Mayer, 488 Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter. lejenigen Friedberger Wirthe, welche geneigt sind bei Gelegenheit des in diesem Sommer dahter stattfindenden Sängerfestes des Mainthal-Sänger⸗ bundes auf dem Festplatz die Wirthschaft zu übernehmen, werden gebeten ihre Offerten bei dem Präsi⸗ denten des Liederkranzes, Herrn J. Koob, einzureichen. 514 Das prov. Finanz-Comits. a Reise-, Wasch-& Handkörbe 502 billigst bei Carl Damm, Usagasse. Verloren wurde letzten Donnerstag Abend ein schwarzseidener Arbeitsbeutel mit einer filbernen Brille und schwarzem Strickzeug. Abzugeben gegen Belohnung bei der Exped. des Anzeigers. 512 UFCCCCCb————PPC Wasserdichte Pferdedecken 456 Alleinverkauf G. Schulhof. Selbstgefertigte Sophas und Betten, große Auswahl, bei 127 G. M. Reuss. Jorschuß-& Eredit- Verein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Ausweis pro Monat Januar 1889. 503 Einnahme. Kassebestand pro 1. Januar 1889 M. 31152. 05 Wechsel⸗Conto a Depositen-Conto„ 14340.— Conto-Corrente A.„ 46597. 90 Conto-Corrente B.„ 66820.— Spar⸗Einlagen-Conto 107977 1 Bank⸗Conto„ 36094. 80 Effeeten⸗Conto„ 34328. 55 Pfennig⸗Sparkassen⸗Conto 4 84. 30 Auswärtige Correspondenten 2 15. 70 Coupons⸗ und Sorten- Conto 5 18.— Wechsel⸗Zinsen⸗Conto 5 503. 60 Depositen-Zinsen-Conto 1 641. 85 M. 36526. 05 Ausgabe. Wechsel⸗Conto M. 26035. 58 Depositen⸗Conto„ 25890.— Conto⸗Corrente A.„ 75655, 34 Conto-⸗Corrente B.„ 60365. 80 Spareinlagen-Conto„ 51863.— Bank⸗Conto„ 60000.— Giro⸗Conto„ 10000.— Effecten⸗Conto„ ͤ Auswärtige Correspondenten„ 44241. 95 Coupons⸗ und Sorten Conto 12832 10 Unkosten⸗Conto 8 1292. 73 Kassebestand pro 1. Januar 1889„ 32363. 7 M. 365126. 05 Eingang. Ausgang. M. 46222.57 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 18470. 83 2910. 02 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B. 10476. 08 „ 19807.01 Wechsel⸗Bank-Conto„ 32104. 70 „ 10124. 30 Wechsel⸗Giro⸗Conto 19112. 10 „ 6586. 47 Wechsel Auswärtige Corresp.„ 305. 70 7 15109. 10 Effekten⸗Conto 5 3797. 77 M. 100759. 47 M. 84267. 18 Nei Ne Nei n E 8 88 2— 22. RN R e 2 eri EE Friedberger Trühjahrs-Pferdemarnt findet Dienstag den 5. und Mittwoch den 6. März 1889 statt. Zur Benutzung unserer neuerbauten Pferdeställe wolle man sich rechtzeitig an den Unterzeichneten wenden. Futter und Streu wird zu ermäßigten Preisen Aögegehen⸗ Am 6. Mlärz, Abends 5 Uhr, im neuen Saale über den städtischen Pferdeställen Verloosung von 9 schönen Arbeits Pferden (auf dem Markte angekauft), sowie von sonstigen Haus⸗ und landwirthschaftlichen Gegenständen, im Ganzen 150 Gewinne. Loose à 1 Mark 30 Pfennig sind zu beziehen durch die Herren Ed. Hirsch, Ph. Billau und C. F. Schleuning in Friedberg. Für das Pferdemarkt-Comits: 481 Steinhäußer, Burgermeister. FPFFCCCCCCCCCCCVCCVVVVVVVTTVVTVTVÄWÄTÄWTT+TTW*TWWWTWTX . 8 1 . 885 g 2 K. N 2 5 5 100 a Tolksbüdungs-Verein. Herzlichen Dank Aus der Bibliothek, die sowohl unterhaltende, wie belehrende Schriften Allen, die uns bei dem uns betroffenen schmerzlichen Verluste durch den Tod unseres uwfasst, können Mittwochs zwischen 1 u. 2 Uhr im Lesezimmer von Jedermann Bücher unent- lieben Gatten und Vaters geltlich entliehen werden. Ein Verzeichniss der Bücher befindet sich im Lese- llerrn Dr. Fritz Curschmann,„ Beweise ihrer Theilnahme gaben. Die tieftrauerneen Hinterbliebenen N Dienstag A Hotel Ty. app, Friedbei 9. A Antreten Sonntag, 10. Februar 1889: zur Leichenbegleitung des Kameraden Thomas. Grosses Militär- Concert. 2 r ausgeführt von der Kapelle des 2. Großh. Hess. Inf.-Regiments Nr. 116 aus 1 unter Veteranen⸗ u. Militärverein. Leitung des Großb. Musik⸗Direktors Herrn C. Krauss. 487 Die Kameraden treten Dienstag Nachmittag um 21 Uhr am Vereinslocal an zur Beerdigung von Kamerad Thomas. 497 Der Präsident. Die Geschäftszimmer des Be⸗ Große Geslügel-Ausstellung in Henan beks- Commandos belmwe s sel den 3., 4 und 5. März in den Räumen des Altstädter Schlosses. 91 1. Februar in der Klosterkaserne. Loose à 30 Pf. versendet der Vereins⸗Kassirer Herr E. Gerlach. 485 Bezüitls⸗ Commando o Friedberg. Eintrittspreis 30 Pf.(5120.) Kinder 10 Pf. 50 Für Gesangvereine. eee 2. ieee. 5 S tr E i che E 8 l u 9 1 um alber zu 2 aufen. G eneral⸗ A. gentu r FFF fur das Großherzogthum Hessen und Hessen⸗ Nassau einer älteren eingeführten Hagel Versicherungs-Gesellschaft 8 9 U. sonst gen Naherelen — feste Prämien ohne Nachschuß— ist anderweitig zu besetzen. Offerten unter„Hagelversichernngs⸗ 1 in Kleidermachen empfiehlt sich Agentur“ an Rudolf Mosse in Frankfurt a. M.(Stg. /) Frau Lina b. Brunhoff, 501 e 5 Usagasse, im Hause der Geschwister Schloß, 2. Stock, „ zinterhandschuhe, EEC RNegenschirmen, 71513 Danksagung. Handschuhen jeder Art Handschuhe in Rauhleder, Glaté, Seide Allen Denen, welche mir bei dem Hinscheiden meiner 221 empfiehlt C. Kalhfleisebh. und Fil d' Ecosse billigst bei 61 lieben Frau hilfreich zur Seite standen, sowte Denen, Alles Sor tens Spielkarten n— f 8 2 Srocs. 0 Ha sffee! 6... ˙ A ee. T ee 1 i 5 roh per Pfund M. 1.10, 1.20, 1.30, 1.40 bis 1.60, 8 2 r 5 gebr.„ 9„ 1.40, 1.50, 1.60 und 1.80 9 Fertige 5 Friedr. Wagner, Dankfa auung. 95 ge 155 8 Für die mannigfachen Beweise von Theinahme bei 5 477 vorm. Theis& Müller. dem Tode unserer Tochter Ella sagen herzlichen Dank 14 elttüa er u. fl 0 495 br. Tobisch und Frau. . 1 Dallbinden, Cravarfen aller Art, wollene 5 5 und wildlederne Handschuhe in großartigster 5 kauft man am billigsten bei Auswahl bei 360 Fritz Schmidt. 403 85 eher 20 Gott dem Adnddc e bat es 2 unseren lieben Gatten, Bruder, Schwager und Onkel g Thomas Thomas im 47. Lebensjahre nach schwerem Lelden in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theil nahme bitten Friedberg am 3. März 1889. Die trauernden Hinterbliebenen. Ines und III — St r ick l r Bei vorgerückter Salson verkaufe sämmtliche Winter⸗ e i i wo E n Artikel zu herabgesetzten Preisen. stets frisch am Lager und wie immer in den e por. 32 Louis Waas. züglichsten Qualikäten bet allerbilligsten Preisen empfie ln besteh e 5 1 end aus 2 Zimmern, Werkstätte . Heinr. Diehl, Usagasse. Logis, nebst 35% 80 sofort zu vermiethen. 5 Die Kinder Heilonsalt Elisabethhaus zu Bad Rau; 1 950 fe. Häuser Wittwe. bia sucht für die Vadesalson einen sollden, zuverlässigen E 5 a Die Beerdigung findet Dienstag den 5. Febr. 0 5 2 7 7 5 9 umzugehen versteht. Näheres ier⸗ Gemüsnudeln, Nachmittags 3619— 5 N 3 zu erfragen bei Herrn H te i u Aab Bangen 4355 Ital. Maccaronen, Dae e Ein Zimmer, dan ae ab du rer. Türk. Zwetschen 3— N 2 miethen.? sagt die Exp. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 8 9 1. 5 7 des Anzeigers. 500 1510 empfiehlt J. A. Windecker. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Betre Gemei du 5 funst Pror der; Lobse Vetre lichen Tagfa im An mächtt im B. Vetr 20. 0 wend ebend