* 1 ilien Aueflug 9 au nittags 2 Uhr: usummlng helsheim. 1 hiesigen Orts⸗ 1 Lorstand. immt, mein Ge⸗ Sohne Fritz zu esonderen Wunsch eis t 1846 bewiesene solches nunmehr sichere Sie gleich⸗ id Ergebenheit. r———— is Weis, str. Nr. 209. lte ich mich einem ö likum in den das empfohlen und 1 ungs voll 1 Weis. e iso 1 ren noch Winter⸗ mänteln gesetzten rben. men gehes, Arm“? ü dier Aasfahuu, ne. J mau, c Goldarbelter 1889. Donnerstag den 3. Januar. M2. Sberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., auswärtigen Einsendern(loweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht bei Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von gefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Einsendung der Tage⸗ und Handbuchs⸗Auszüge und der Kassesturz⸗Protokolle, sowie das Kostenverzeichnisse der Krelsboten. Friedberg den 31. Dezember 1888. iundeg b g. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, die Kirchen- und Stiftungsvorstände, die Vorstände der ieraelitischen Religions⸗ gemeinden und die Rechner der betreffenden Fonds. Zur Vermeidung von Mißverständnissen bemerken wir andurch zu unserem A usschreiben vom 27. d. Mts., Oberhessischer Anzeiger Nr. 153, daß Handbuchsauszüge nicht einzusenden sind, sondern nur Kassesturzprotokolle und Abschriften der Kostenverzeichnisse der Kreisboten erwartet werden. Betreffend: Die Führung der Register über die Zuzüge und Wegzüge in 1888. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. 15 Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 11. Januar 1878, Oberhessi rubricirten Register bis zum 20. k. Mts. ordnungsmäßig abgeschlossen an uns einzusenden, oder deßfallsige der Vorschrift unter Nr. 10 der Anleitung zur Führung der Register vorzulegen. Betreffend: Unterhaltung der Kreisstraßen. Die Lieferung und das Zerschlagen des zur Unterhaltung der Kreisstraßen im IV. Bezirk(Vilbel, Bekanntmachung. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. scher Anzeiger Nr. 8, fordern wir Sie hiermit auf, die Dr. Braden. Friedberg den 31. Dezember 1888. Polizeicommissariat Wickstadt. Negativbescheinigungen nach Maßgabe Dr. Bradeu. Bezirksbauaufseher Brod) des Kreises Friedberg für das Jahr 1889/0(bezw. auf drei Jahre) erforderlichen Deckmaterials soll unter den bei der Verstelgerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich in Accord gegeben werden wie folgt: Dienstag den 8. Januar, a Vormittags 9½ Uhr, auf dem Selzerbrunnen bei Groß⸗Karben: Dortelweil— Staatsstraße Friedberg(event. auch Quarzitsteine für die Straßen Massenheim— Nieder Erlenbach, Erlenbach), Kloppenheim—Groß⸗Karben, Groß Karben—Burg⸗Gräfenrode, Abzw. Groß⸗Karben— Büdesheim, Büdesheim—Heldenbergen, Heldenbergen— Eichen, Heldenbergen— Bahnhof. Mittwoch den 9. Januar, Vormittags 10 Uhr, in der Falkenstein'schen Basaltsteine für die Straßen Vilbel—Massenheim, Vilbel Gronau, Petterweil—Staatsstraße: Okarben, Kloppenheim— Ober⸗ Klein⸗Karben, Klein⸗Karben—Rendel Niederdorfelden, Abzw. Rendel— Wirthschaft(Zum Roß) in Ober-Erlenbach: Quarzitsteine für die Straßen Harheim— Bonames, Ober⸗Erlenbach— Ober⸗Eschbach, Ober⸗Erlenbach—Nieder⸗Eschbach, Nieder Eschbach—Staatsstraße Homburg Frankfurt, Ober⸗Erlenbach— Nieder Erlenbach, Ober⸗ Erlenbach—Holzhausen— Friedrichsdorf, Holzhausen— Rod Ferner wird noch bekannt gegeben, daß Accord daß sie einer Krankenkasse angehören, durch eine Bescheinigung des betreffenden Kass des Krankenkassenbuchs ist der Bescheinigung beizufügen. Friedberg den 31. Dezember 1888. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, mäßiges Schießen mit scharfen Patronen bei Friedrichsdorf(Schnepf Die Uebung dauert von Morgens 8½ Uhr bis gegen 12 Uhr gefährdete Gelände mit Posten abgestellt werden. 2 Sicherheitsposten ist unweigerlich Folge zu leisten. nordwestlich nach dem Gebirge. Den Weisungen der Friedberg den 29. Dezember 1888. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das 3. Bataillon des Schießen mit scharfen Patronen abhalten wird: 1 „am 5. Januar 1889, von Vormittags 8 bis gegen 12 Uhr, Weg Farbenfabrik— Saalburg in den Wald eintritt; 2. am 11. Januar 1889 bei Kirdorf und zwar von der Kirdorf 8 bis gegen 1 Uhr Mittags. Während des Schießens wird das gefährdete Gelände mit Posten abgestellt werden. Waldrande in der Zeit von Vormittags unweigerlich Folge zu leisten. g Friedberg den 31. Dezember 1888. heim, Ober⸗Erlenbach— Petterweil. anten für das Zerschlagen der Steine, envorstandes zu liefern haben. Bekanntmachung. Bekanntmachung. sowohl für ihre eigene Person als auch für ihre Mitarbeiter den Nachweis, Genaue Namens- und Geburtsangaben sowie Nummer Großherzogliches Krelsamt Friedberg. Dr. Braden. daß das 3. Bataillon des Regiments Nr. 80 am 5. Januar 1889 ein gefechts⸗ euburg) abhalten wird und zwar in der Richtung von der Schnepfenburg aus Mittags und wird während dieser Zeit das Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Füsilier⸗Regiments Nr. 80 an nachstehenden beiden Tagen nordwestlich von Kirdorf gegen die einspringende Waldecke, da wo der er Mühle aus in der Richtung gegen das Kirdorfer Jagdhaus am Den Weisungen der Sicherheitsposten ist Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Deutsches Reich. Darmstadt, 31. Dezbr. Der Großherzog reiste heute von Kiel nach Berlin, um dem Kaiser zum Neujahr zu gratuliren. — Der Gerichtsschreiber-Aspirant Block zu Darmstadt wurde zum Hülfsgerichtsschreiber in Groß ⸗Umstadt ernannt. Hamburg. Der Präsident der Handels⸗ kammer machte der Kaufmannschaft die Mit⸗ theilung, daß die neuen hiesigen Hafenanlagen wegen der starken Zunahme des Verkehrs sofort erweitert werden mußten. Mit Erbauung zweier weiteren Schuppen für 16 Schiffe sei bereits begonnen, ferner von der Packetfahrt⸗Gesellschaft der Bau von 250 Meter bedeckten Quais be⸗ autragt worden. Der Reichsregierung gebühre der Dank des Handelsstandes. Ausland. 1 Oesterreich-Ungarn Wien, 1. Dezbr. Die„Wiener Abendpost“ meldet: Erzherzog Lud⸗ wig Victor erkrankte gestern Abend an einem Cholerineanfall und wurde auf ausgesprochenen des Königs der Niederlande hat sich wieder Wunsch mit den Sterbesacramenten versehen. Die Nacht verbrachte der hohe Patient schlaf⸗ los, jedoch sind heute alle Erscheinungen so befriedigend, daß jede weitere Gefahr ausge— schlossen erscheint. — 1. Jan. Der Congreß socialdemokrati⸗ scher Arbeiter Oestesreichs findet seit vorgestern in Hainfeld(Nieder⸗Oesterreich) statt. Anwesend sind neunzig Delegirte und fünfundzwanzig Gäste. Unter den Letzteren befindet sich das Mitglied des deutschen Reichstages, Auer, als Zeitungs⸗Correspondent. Die Grundlage der Berathung bildet eine von den Arbeiterführern entworfene„Prinzipien-Erklärung“, welche der Hauptsache nach mit Lassalle's Grundsätzen und den Forderungen der deutschen Socialdemokraten übereinstimmt, außerdem speziell 0 Staate Der Zweck des Congresses ist die Einigkeit in der Partei. Haag, 1. Jan. Der Zustand Freiheit und Trennung der Kirche vom verlangt. Herstellung der Holland. Dr. Braden. verschlimmert. Belgien. Brüssel. Die Thatsache von der Ankunft Stanley's am Aruwimi wird jetzt amtlich bestätigt. Stanley hat unterm 17. Aug. an Tippo⸗Tipp als Commissär des Fälle⸗Districts einen Brief gerichtet und dieser denselben an den stellvertretenden General-Gouverneur Lede⸗ ganck in Boma übersandt. Der Brief Stan⸗ ley's wird in Brüssel innerhalb der nächsten vierzehn Tage erwartet. Italien. Rom. Wie der„W. Allg. Ztg.“ gemeldet wird, hat die italienische Regierung wegen Grenzüberschreitungen seitens manöve⸗ rirender französischer Truppen Frankreich darauf aufmerkfam gemacht, daß Italien im Wieder⸗ holungsfall sehr energisch vorgehen werde. Serbien. Belgrad. König Milan ent⸗ sendete einen Vertrauten an den Fürsten Ghika, den Verwandten der Königin Natalie. Wahr⸗ scheinlich überbringt derselbe Ausgleichsvorschläge. Egypten. Suakim. In Suakim traf via 3 ———ůů— —————ů—— ——— 2 „ ͥ M — A 7 3 „ N n. r— —ů—-—ͤ— —̃———ñ ↄDð—— Kassala ein Grieche aus Khartum ein, der Khar— tum vor zwei Monaten verließ. Derselbe gibt an, in Khartum sei von der einer Eroberung der Aequatorialprovinzen durch den Mahdi und von der Gefangenahme Emin's durchaus nichts bekannt, vielmehr sollen die Streitkräfte des Mahdi in dem Gebiete Bahr-el-Gazal zweimal geschlagen sein. Amerika. New⸗Pork, 31. Dezbr. Nach einem Telegramm des„Herald“ aus El Paso griff eine von Priestern aufgeregte Menge am 28. d. Mts. das Palais des Präsidenten von Mexiko an, wurde jedoch nach hartnäckigem Kampfe zurückgedrängt. Die Regierungstruppen machten 2000 Gefangene. 72 Priester sind getödtet, 200, darunter ein Bischof, sind gefangen. Persien. Teheran, 31. Dezbr. Die an— gekündigte Note der persischen Regterung ist ver— öffentlicht worden. Dieselbe enthält 24 Bestim— mungen. Der Inhalt derselben ist milder als erwartet wurde. Der Aufenthalt fremder Schiffe ist nicht auf 24 Stunden, sondern auf die zum Laden bezw. Ausladen erforderliche Zeit be— schränkt. Die Dampfer zahlen eine Abgabe von 7 Pence pro Tonne, Segelschiffe die Hälfte. Eine Verletzung der Bestimmungen wird mit schweren Geldbußen und Suspendirung des Schiff— fahrtpasses auf 2 Jahre bestraft. Aus Stadt und Land. W. Friedberg. Am 6. und 13. Dezember sprach Professor Klein auf Anregung des Volks bildungsvereins im Rathhaussaale über Meteorsteine, Feuerkugeln und Sternschnuppen. Es wäre überflüssig, über diese Vor— träge ein Wort des Lobes zu sagen, da Jedermann weiß, wie sehr es dem Redner eigen ist, selbst die schwierigsten Themata in lichtvoller, populärer Darstellung zu be— handeln. So auch diesmal. Kein Wunder, daß die zahlreich erschienenen Zuhörer mit lautem Beifall lohnten. Wir geben in Folgendem kurz den Gedankengang wieder, damit auch Diejenigen, welche aus irgend einem Grunde den Vorlesungen nicht beiwohnen konnten, dem dritten Vortrag am 10. Januar folgen können. Aufzeichnungen über Meteorsteinfälle finden sich in den Schriften aller Zeiten und Culturvölker. Berühmte Beispiele sind der Steinfall zu Aegos Potamot 476 v. Chr., der zu Ensis⸗ heim im Elsaß(1492), der zu l'Algle in Frankreich am 26. Februar 1794, bet welchem auf einer Fläche von drei Stunden Länge gegen 3000 Stück vom Himmel fielen. Auch der sogenannte„schwarze Stein“ in der Kaaba zu Mekka soll ein Meteorstein sein. Frühere Ansichten, wo— nach die Meteorsteine von Erd- oder Mondvulkanen aus— geworfen oder auch von Wirbelwinden in dle Höhe ge— führt seien, erwiesen sich als unhaltbar. Licht in die Frage nach der Herkunft der Meteorsteine brachte der deutsche Physiker Chladni( 1727), der den Satz auf⸗ stellte und in einer Abhandlung„Ueber Feuermeteore“ bewies, daß jene aus dem Weltraum kämen und mit den Feuerkugeln und Sternschnuppen in eine Klasse gehörten. Seit etwa 20 Jahren wissen wir, daß die Meteorite (Meteorsteine, Feuerkugeln und Sternschnuppen) mit den Kometen zusammenhängen, bezw. aus Kometen entstanden sind. Es folgte nun eine Uebersicht der Weltkörper, be— sonders der zum Sonnensystem gehörigen(Sonne, Planeten, Monde, Kometen). Die sogenannten Fixsterne, weißglühende Kugela wie unsere Sonne, haben mit dem Sonnensystem nichts zu thun und sind enorm welt entfernt; eln ununterbrochen fahrender Etsenbahn-Schnellzug würde den nächsten Fixstern(e Centauri) erst in 60 Millionen Jahren erreichen, den Sirius erst in 240 Milltonen Jahren. Der Planet Jupiter ist dem Raumgehalt nach über 1000 Mal kleiner als die Sonne, die Erde ist 1000 Mal kleiner als der Jupiter, die Ceres ist über 1000 Mal kleiner als die Erde und die Klio 1000 Mal kleiner als die Ceres. Die zum Sonnensystem gehörigen Weltkörper sind also außerordentlich verschteden an Größe und Nichts steht der Annahme entgegen, daß es noch kleinere um die Sonne laufende Körper gibt. Solche sind die Meteorite. Hervorgehoben wurden gewisse Eigen thümlichkeiten der Kometen, worin diese sich von den Planeten unterscheiden, mit den Meteorkten dagegen überelnstimmen. Während die Planeten nahezu in der— selben Ebene und in derselben Richtung um die Sonne wandern, bewegen sich die Kometen und ebenso die Meteorlite in den verschiedensten Ebenen und Richtungen um die Sonne. Die Bahnen der Planeten sind nahezu Kreise, die der Kometen und Meteoriten langgestreckte Ellipsen, wo nicht Parabeln oder Hyperbeln. Von besonderer Wichtigkeit ist die physische Beschaffen heit der Kometen. Der Schwetf, den viele derselben nament— lich in der Sonnennähe zeigen, ist eine äußerst lockere, feine Masse.(Kohlenwasserstoff, gasförmiger Koblen stoff u. s. w., wie die spectral⸗analytlsche Untersuchung zeigt.) Der sternartig glänzende dichteste Theil, der sog. Kern der Kometen, leuchtet hauptsächlich in reflek⸗ tirtem Sonnenlicht und besteht aus weit von einander entfernten festen Körpern(Steinen). Da die Kometen— kerne oft bis 100 Meilen, zuweilen weit über 100 Mellen dick sind, so können sie das Material für Billionen von Meteoriten enthalten. Daß sie es wirklich liefern, beweisen gewisse näher zu besprechende Erscheinungen und Thatsachen, vor allem die Geschichte des Kometen von Biela. Dieser Komet, entdeckt 1826, hat eine Umlaufszeit von 612 Jahren und erschien bei seiner 4. Wiederkehr 1845 in 2 einander ähnliche Theile gespalten, die über 30,000 Meil. von einan⸗ der abstanden. Bei der 5. Wiederkehr hatte sich der Abstand beider Theile auf mehr als 300,000 Meilen vergrößert, bei der 6. Wiederkehr war er wegen seiner Lage zur Sonne nicht sichtbar; 1866, wo er sichtbar wiederkehren sollte, erschien er nicht; ebenso war 1872 alles Suchen nach dem Kometen vergeblich. Dafür erschien an dem⸗ selben Tage(27. November), wo der Komet nach der Berechnung die Erdbahn kreuzen mußte und aus der— selben Gegend des Himmels, woher der Komet erwartet wurde, ein überreicher Sternschnuppenschwarm. Groß⸗ artiger noch war der von mehreren Seiten, namentlich von Schiaparelli in Mailand und Klinkerfues in Göt— tingen angekündigte und faktisch eingetroffene Stern⸗ schnuppenregen vom 27. November 1885. Es unterliegt also keinem Zweifel, daß die Sternschnuppen vom 27. No⸗ vember 1872 und die vom 27. November 1885 Theile des verschwundenen Kometen von Biela sind. In der Schlußvorlesung sollen u. A. folgende Punkte zur Be⸗ sprechung kommen: Zusammenhang der Sternschnuppen— schwärme vom 12. November und 10 August mit zwei Kometen. Bestimmung der Höhe und Geschwindigkeit der Meteorite. Ursache des Leuchtens und Verschwindens der Stern schnuppen. Ursache des Zerspringens mancher Feuer⸗ kugeln und der dasselbe begleitenden Detonationen. Welt— stellung der Meteorite. B. Bad⸗Nauheim. Für die Unterstützungs⸗Kasse bedürftiger Pfleglinge der Großherzogl. Landes-Irren— anstalt sind in den zum hiesigen Amtsgerichtsbezirk ge— hörigen 7 Ftlialorten 47 M. 90 Pf. eingegangen und durch den bestellten Vertrauensmann an die Verwaltung der Kasse nach Heppenbeim abgeschickt worden. Im ein⸗ zelnen gingen ein in Schwalheim 8 M.(Gemeindekasse), in Steinfurth 5 M.(Gemeindekasse), in Rödgen 5 M. (Gemeindekasse), in Wisselsheim 10 M.(5 M. Gemeinde⸗ kasse und 5 M. Collekte), in Ober-Mörlen 3 M. 20 Pf. (Collekte), in Dorheim 8 M. 10 Pf.(Collekte) und in Nieder-Mörlen 8 M. 60 Pf.(Collekte). Darmstadt. Der Vorstand des Landeslehrervereins hat an die Großherzogliche Staatsregierung und die beiden Kammern eine Eingabe um Erhöhung der Gehalte der Volksschullehrer gerichtet. Die Petenten bitten um die Beseitigung der Ungleichheit in den Gehaltsbezügen an den verschiedenen Orten, indem sie für die Orte unter 10,000 Seelen die Besoldungsseala aller Lehrer-Stellen derart gleichmäßig geändert haben wollen, daß mit Beginn eines Anfangsgehaltes von 1000 M. der Mapimalgehalt von 1800 M. in 20 Dienstjahren und zwar von 5 zu 5 Jahren um je 200 M. steigend, erreicht werden könne. Kastel. Von der neuen Brücke an der Mainspitze bei Kostheim ist jetzt die Ueberbogung der mittleren Strom— öffnung vollständig vollendet. Gleich nach Neujahr wird die Holzrüstung unter dem Bogen entfernt und hierdurch die mittlere und Hauptstromöffnung für den Schiff- und Floßverkehr freigemacht. Allerlei. London, 1. Januar. Wieder wird England durch entsetzliche Morde, welche an die Londoner Verbrechen erinnern, deren unheimlicher Thäter sich bis jetzt allen Nachforschungen zu entziehen gewußt hat, in Aufregung versetzt. In Bradford wurde, wie die„Voss. Ztg.“ meldet, vorgestern in einem Stalle in Tharneliffe Road ein 8jähriger Knabe, der seit 3 Tagen vermißt wurde, ermordet und nach Art der Whitechapeler Morde verstümmelt vorge— funden. Ferner wurde, wie ein anderer Drahtbericht be— sagt, in Kilwick, einem Dorfe unweit Keighley in Vork— shire, ein zweiter Knabe ermordet und verstümmelt auf— gefunden. Die Polizei in Bradford verhaftete einen Milchmann, der zuletzt in Gesellschaft des dort ermorde— ten Knaben gesehen wurde. Peking, 1. Januar. In der Mandschurei haben verheerende Ueberschwemmungen mit großem Menschen— verlust stattgefunden. Bombey. In Quilon an der Kuste von Malabar ist die Cholera ausgebrochen. Zweltausend Christen sind gestorben, die Pflege der Erkrankten übernahmen italie— nische Carmeliter. Ueber den Werth der Kleinigkeiten. Wenn wir etwas vom Werth der Kleinig— keiten sagen wollen, so ist es gut, vorauszu— schicken, daß man die Kleinigkeit auch überschätzen kann. Es gibt Leute, die sich darüber streiten können, ob es heute vor einem Jahre Frost oder Thauwetter gewesen ist, und die in Zwist gerathen können darüber, ob ihr Kind blaue oder graue Augen hat. Solchen Streit nennen wir einen„Streit um Kaisers Bart“ und wollen damit sagen, daß derartige Kleinigkeiten ebenso wichtig und unwichtig sind, wie der Bart eines hohen Herrn auf Erden. Es gibt Männer, die in ihrer Arbeit so peinlich und genau sind, daß sie ihre Zeit mit Kleinigkeiten verschwenden und nicht vorwärts kommen mit dem, was sie thun, und ich kenne Frauen, die in ihrem Hause auf jedes Stäubchen Jagd machen, so daß man sich fast fürchten muß, in ihre Stube zu kommen, aus Angst, daß man ihnen etwas in Unordnung bringe. Aber wer nun andererseits die Kleinig— N keiten verachtet, der ist ebenso auf dem Holz⸗ wege. Wenn jemand immer die Redensart im Munde führt:„Ach, das ist nur eine Kleinig keit“ oder„das ist nicht der Mühe werth“, dann ist es mir sehr zweifelhaft, ob er sich durch besondere Treue und Gewissenhaftigkeit in seinem Berufe auszeichnet. Die, welche von dem Betrunkenen sagen, er habe ein„Raͤuschchen“ oder er habe ein„Gläschen“ zuviel, die, welche 50% Zinsen„ein Profitchen“ nennen, das sind Leute, welche keine Dinge für gering halten, obschon eigentlich alles aus Kleinigkeiten besteht, die Stunde aus 60 Minuten und die Minute aus 60 Sekunden, das Leben aus lauter Augen— blicken, wie eine Kette aus bunten Gliedern. Da es aber, wie ich glaube, mehr Menschen gibt, welche die Kleinigkeiten verachten, als solche, die dieselben überschägen und zu hoch achten, so mag es heilsam sein, einmal auf den Werth der Kleinigkeiten aufmerksam zu machen und einige Gründe zu nennen, weshalb wir gut thun, auf kleine Dinge zu achten. Zuerst achtet auf Kleinigkeiten, denn aus ihnen erkennt man, was in einem Menschen ist. Wenn uns ein Mann begegnet, dessen Hut offenbar lange keine Bürste gesehen hat, dessen Rock nur zwei statt vier Knöpfe besitzt, so denken wir: das muß ein unordentlicher Mensch sein! Ein wenig Staub auf dem Hut, ein abgerissener Knopf, nicht wahr, das sind Kleinigkeiten, aber sie sind Kenn⸗ zeichen für einen Menschen. Ist die Kleidung alt und abgetragen, nun das schadet nichts, Armuth ist keine Schande, aber reinlich und ordentlich kann auch der Aermste sich halten, und deshalb haben wir recht, wenn wir den bedenklich ansehen, der unreinlich und unordent— lich einhergeht. Wir haben alle schon an Kin— dern die Eltern erkannt. Hat ein Kind un— saubere Hände und kommt ungekämmt in die Schule, so denken wir nicht sehr schmeichelhafte Dinge von den Eltern, aber ein ordentliches, reinliches, bescheidenes und foigsames Kind ist uns ein Kennzeichen für ordentliche Eltern. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ sagt das Sprichwort, und wie an dem einen kleinen Apfel den ganzen Baum, so erkennt man aus dem, was man an dem Kinde sieht, Vater und Mutter. Ich denke, es hat Niemand etwas dagegen ein zuwenden, wenn ich sage:„Achte auf die Klei— nigkeiten, sie sind es werth, denn aus ihnen er— kennt man, was im Menschen ist.“ Ich gehe weiter und sage: Achtet auf die kleinen Fehler, weil oft große Fehler daraus entstehen!“ Einmal ist keinmal“ sagt das Sprichwort, aber das ist ein schlechtes Sprichwort, und mancher hat schon erfahren, daß einmal nicht„keinmal“, sondern zehnmal und hundertmal ist. Ich halte es mit dem anderen Sprichwort:„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht!“ Wer einmal lange Finger gemacht hat und sich an seines Mitmenschen Hab und Gut vergriffen hat, der kann zwar wohl wieder auf den rechten Weg gebracht wer— den, aber es ist gewiß leichter, die Hände rein von fremdem Gut zu behalten, wenn man sie gar nicht mit Diebstahl befleckt hat. Wer ein⸗ mal unehrlich gewesen ist, wird leicht noch öfter Treue und Redlichkeit verachten, wer einmal eine Zeitlang dem Trunke sich ergeben hat, für den ist's schwer, wieder ein nüchterner Mensch zu werden. Es ist mit diesen kleinen Dingen ebenso wie mit den Eisenbahnschienen an einer Station, wo mehrere Züge abfahren. Zuerst gehen die Schienen der beiden Züge nebeneinan⸗ der her, als ob sie immer bei einander bleiben wollten; dann trennen sie sich, zuerst nur ein wenig, so daß man denkt, es sei so ziemlich dieselbe Richtung, welche sie eingeschlagen, aber warte nur noch ein paar Minuten, dann sind die beiden Züge so weit auseinander, daß man von dem einen Zug den andern nicht mehr sehen kann, und sie fahren auch wirklich nach ganz verschiedenen Orten. So ist es mit uns, wenn wir einen Schritt vom rechten Weg ab⸗ weichen, zuerst gehen wir dann noch neben dem guten Wege her, als ob wir eben dahin woll⸗ —— —— — ——— fen, plr der om url 100 0 i mehr kom so ei Sch abwe das sch, ist N zu! Lied ten, wo der gute Weg hinführt, dann entfernen wir uns wie von selbst etwas mehr und meinen der gute Weg sei ganz nahe dabei und wir könnten ja jeden Augenblick wieder auf denselben zurückkehren. Aber das ist leichter gesagt als gethan, und manch Einer hat es erlebt, daß er so in die Irre gerathen ist, daß es ihm nicht mehr möglich war, auf den guten Weg zu kommen. Und woher das? Es kam daher, weil so ein Mensch dachte, ein oder zwei oder drei Schritte könne er immerhin vom guten Wege abweichen: er hat die Kleinigkeiten verachtet, das ist sein Unglück geworden. Wie oft haben sich zwei zuerst harmlos geneckt, aus der Neckerei ist Zank geworden, aus dem Wortwechsel ist's zu Thätlichkeiten gekommen und das Ende vom Liede war dann: blutige Köpfe, Schmerzen und Herzeleid, vielleicht auch noch Gefängniß und ein böses Gewissen. Also hüte Dich vor allen bösen Dingen, auch vor den Kleinigkeiten im Bösen, denn das Böse wächst schnell, aber auf der anderen Seite heißt es: Thue Gutes, wenn's auch nur eine Kleinigkeit wäre. Wir lesen gerne die Lebensbeschreibungen großer Männer, und wer darauf achtet, wird finden, daß die Lente, die sich einen berühmten Namen gemacht haben, meist Leute waren, welche die Kleinigkeiten hoch— hielten, Leute, die es für besser ansahen, das geringste Ding von der Welt zu thun, als eine halbe Stunde für gering zu halten, sie hielten ihre Zeit zu kostbar, als daß sie auch nur einen Theil davon unnütz anwenden mochten, und ihre Kraft gebrauchten sie so, daß sie, wenn gerade keine großen Thaten zu thun vorlagen, im kleinen treu waren. Können wir keine Helden— thaten ausführen, nun, dann laßt uns doch in unsern kleinen Verhältnissen treu und gewissen— haft sein.„Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht!“ Also: Verachte die Kleinigkeiten nicht! Handel und Verkehr. Friedberg, 2. Januar. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.85 0.90. Eter 1 Stück 7 Pf. Grünberg, 29. Dez. Fruchtprelse. Weizen M. 19.20, Korn M. 00.00, Gerste M. 13.60, Hafer M. 13.00, Erbsen M. 17.00, Samen M. 00.00, Wicken M. 00.00, Kartoffeln M. 0.00, Linsen M. 00.00. Frankfurt, 31. Dez. Fruchtbericht. Hies. Weizen⸗ mehl Nr. 0 M. 3 1.50 33.50, Nr. 1 M. 29.253 1.25, Nr. 2 M. 26.50 27.50, Nr. 3 M. 25— 26, Nr. 4 M. 21.00 bis 22.00, Nr. 5 M 18.00 19.00, Milchbrod- und Brodmehl im Verband M. 56.00— 59.00, norddeutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 28.00 00.00, Roggenmehl(hiesiges) Nr. 0 M. 25.50— 26.50, Nr. 0/1 M. 23.5024, Nr. 1 M. 21.50— 22, Nr. 2 M. 18.00 bis 19.00, Weizen ab unserer Umgegend M. 19.00— 19.25, fret Bahn hler M. 19 50— 19.75, fremder nach Qualität M. 21.00— 22.00, kurhessischer M. 19.75 00.00, nord⸗ deutscher M. 00.00— 00.00, Roggen hies. M. 16.25, russischer M. 15.80— 16.00, Gerste, Wetterauer M. 16.00-16.25, Ried und Franken M. 15.75— 16.00, Saal und ungarische M. 18.00 20.00, Hafer, prima M. 15.— 15.25, mittel M. 13.50— 14.00, Raps M. 00, Mais(mixed) M. 13.10, Roggenkleie M. 10.—00.00, Weizenkleie M. 9.00— 0.00, Malzkeime M. 9.60 0.00, Spelzspreu M. 4.60, Malz ab Langensalza M. 26.50, Chllisalpeter per Februar⸗März M. 10.80 per 50 Kilo ab Harburg. Rüböl im Detail M. 66.00. Obige Preise verstehen sich pro 100 Kilo in häufigen Fällen auch loce auswärtiger Stationen. Frankfurt, 31. Deebr. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo M. 7.20— 9.60, Stroh pro 100 Kilo M. 6.40 bis 8.20, Butter pro 50 Kilo M. 95-100, Eiter das Hundert M. 7.00—8., Erbsen 100 Kilo M. 18 bis 23.00, do geschälte M. 2030, Linsen M. 34 bis 52, weiße Bohnen M. 23.— 25.50, Blumenkohl 100 Stück M. 60.00— 80.00, Sellerieköpfe 100 Stück M. 8.—10., französischer Sellerle M. 0.50 00.00, franz. Kopfsalat 100 Stück M. 10.00— 12.00, neue französtsche Bohnen per Pfund M. 0.70—0.00, Nüsse per Centner M. 20 bis 25, Haselnüsse per Ctr. M. 35.—45., Aepfel per Pfd. 6— 10 Pf., Birnen per Pfund 5—15 Pf., Trauben 25 bis 35 Pf. per Pfund, italienische Kastanien 14—18 Pf., Gans per Pfd. 60— 65 Pf., Haase M. 3.— 4., englischen Sellerie 50-60 Pf. Das Vorkommen von Viehseuchen im Großher⸗ zogthum Hessen während des Monats November 1888. Milzbrand wurde festgestellt am 7. November in Ober⸗Widdersheim, im Kreise Büdingen, am 10. bezw. 22. November in Fauerbach und Wohnbach, im Kreise Friedberg, und am 24. November in Angers bach, im Kreise Lauterbach, jedesmal bei einem krepirten Rinde. Rotz: Die über drei Pferde in Offenbach und über ein Pferd in Dudenhofen, im Kreise Off nbach, wegen Verdachts der Ansteckung verhängte polizeiliche Beobach— tung wurde, da sich innerhalb 6 Monaten bei denselben keine verdächtigen Erscheinungen gezeigt, wieder aufgehoben. In Lang⸗Göns, im Kreise Gießen, wurde am 27. November 1 Pferd wegen Seuchen Verdachts getödtet, jedoch frei von Rotz befunden. Die Maul⸗ und Klauenseuche wurde am 3. bezw. 7. Novbr. in Osthofen und Ibersheim, im Kreise Worms, festgestellt. Die Seuche war dorthin vom Mannheimer Markte verschleppt worden und im erstgenannten Orte in 2 Gehöften, im letztgenannten in 1 Gehoͤfte unter dem Rindvieh ausgebrochen, ist jedoch bereits wieder erloschen. Im Viehhof in Mainz wurde am 27. November bet einem von Dieburg angekommenen Transport Schlachtvteh ein Ochse mit der Seuche behaftet befunden. Der ganze Transport wurde abgeschlachtet. Der Bläschen-Ausschlag unter dem Rindvieh wurde am 12. November in Nieder-Florstadt, im Kreise Friedberg, am 21. November in Muͤnchleusel, im Kreise Alsfeld, und am 26. November in Calbach, im Krelse Büdingen, festgestellt. Die Räude gilt als vorhanden unter den Schafen in den Orten des Kreises Gießen: Watzenborn, Lang⸗ Göns, Lich und Grüningen; in den Orten des Kreises Alsfeld: Vadenrod, Eudorf, Deckenbach, Gontershausen und Haarhausen; in den Orten des Kreises Büdingen: Wallernhausen, Dauernheim, Marienborn und Orten— berg, und in Metzlos⸗Gehag, im Kreise Lauterbach. In einem Gehöfte bet Trebur, im Kreise Groß Gerau, wurde die Seuche bei einem Bestande von 15 Schafen, welche kurz vorher aus Frankfurt angekauft waren, festgestellt. Zeraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 5. Januar 1889. Beginn: Freitag Abends 3 Uhr 45 Min. Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 5 Uhr. Wochengottesdienst von Sonntag den 6. Januar an Morgens 7 Uhr, Nachmittags 4 Uhr. 50 Heute wurden wir durch einen Neujahrsgruß aus Köln überrascht. Derselbe kam von der bekannten Stoll— werck'schen Chocoladenfabrik und bestand in einem hübsch ausgestatteten Notiz-Kalender für 1889 mit den Bildnissen aller regterenden deutschen Fürsten, sowie der Reichsminister. Dieser Neujahrsgruß zeigt so recht die patriotische Gesinnung der bekannten Firma und hoffent⸗ lich findet diese Gesinnung beim großen Publikum, welches sich noch immer nicht ganz von ausländischen Chocoladen und Cacao Fabrikaten in dem Glauben trennen kann, daß solche besser seien, während sie in Wirklichkeit von der deutschen Chocoladen-Industrie in Bezug auf Güte und Preis weit übertroffen werden, die entsprechende Würdigung. Möge die deutsche Industrie bei dem Publt⸗ kum die Unterstützung finden, die ihr thatsächlich zukommt. Erscheint jeden Sonntag und Donnerstag. Abonnement: pro Quartal 3 Reichsmark. zeiger“ enthalten. Ankauf eines Faselochsen. Die Gemeinde Stammheim beabsichtigt einen zwei— jährigen Faselochsen, reine Simmenthaler Race, anzu⸗ kaufen und wollen sich hierauf reflektirende Besitzer solcher Thiere bei unterzeichneter Stelle melden. Stammheim den 29. Dezember 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Stammheim. Thaler. 45 1 K ur 1889 Kalender für 1889. Reichs bote M.—.40 Familtenkalender 5 50 Landkalender„—.20 —— diurchschossen„—.25 Spinnstube 130 Daheimkalender 0 Lahrer Bote„—.30 Hebel's Hausfreund„—.20 Broßer Lahrer Kalender 7 Gehörnte Siegfried„—.25 Carl Bindernagel. Vorräthig bel Der„Straßburger Submissions-Anzeiger für das deutsche Reich“ erscheint in Straßburg i. E. wöchentlich zweimal, ist das geeigneteste Publikations-Organ für alle im deutschen Reiche vorkommenden öffentlichen Arbeiten und enthält alle Ausschreibungen über Submissionen, Lieferungen und Verkäufe der Eisenbahn-, Post⸗, Telegraphen⸗, Bau⸗, Forst⸗, Militär- und Gemeindebehörden ze. l f Weise über alle Ausschreibungen genau und prompt, enthält Originalberichte über öffentliche Bauten und Arbeiten, Mittheilungen auf dem Gebiete der Industrie, des Verkehrswesens und der Statistik und ver⸗ öffentlicht alle Submissions⸗Ergebnisse, welche für den Leserkreis Interesse bieten, soweit solche erhältlich sind. Die Holz- und Lohrinden-Versteigerungen von allgemeinem Interesse sind im„Submissions⸗An⸗ Strassburger u DImissions-Anzeiger für das deutsche Reich. Centralblatt öffentlicher Ausschreibungen der Eisenbahn⸗, Bau⸗, Forst⸗, Militär⸗ und Gemeindebehörden. Expeditions-Büreau: Finkmattstaden 2. Insertion: 30 Pf. die Agespaltene Petitzeile. Derselbe berichtet in zuverlässiger K Geschäftsempfehlungen finden durch das Blatt eine weitgehende erfolgreiche Verbreitung. Man abonnirt bet jeder Postanstalt des deutschen Reichs oder bei der Expeditton in Straßburg im Elsaß, Finkmattstaden Nr. 2.— Insertionsaufträge nimmt an Carl Bindernagel in Friedberg. Corsetten, Unterröcke, Winter Handschuhe lin größter Auswahl zu bekannt billigsten Preisen G. F. Alelter. 2 tüchtige Wagnergesellen finden dauernde Beschäftigung bei Wagnermeister Rötter in Groß Karben. Winterbandschube, Handschuhe in Rauhleder, Glacé, Seide und Fil d'Eeosse billigst bei empfiehlt 59 61146 J. Keim, vorm. K. Friedrich, neben der Post. DDr „ Möbelmagazin von J. Pfeffer& Metzendorf in Friedberg nächst dem Bahnhofe, zroße Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel. Billigste Preise, reellste Bedienung. Todes- Anzeige. Freunden und Bekannten machen wir die schmerz liche Mittheilung, daß unsere innigstgeliebte Gattin, Mutter und Schwester Frau Amalie Werner heute früh plötzlich verschieden ist. Friedberg den 2. Januar 1889. Im Namen der Hinterbliebenen der trauernde Gatte Chr. Werner, Lehrer. Die Beerdigung findet Samstag den 5. Jan., Nachmittags 3 Uhr statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. 51 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, die uns bei dem schweren Verluste unseres theueren unver⸗ geßlichen Gatten, Vaters, Bruders und Schwagers Herrn Levy Rosenthal von allen Seiten zu Theil wurden, für die außordent⸗ lich zahlreiche Begleitung zu seiner letzten Ruhestätte und noch ganz besonders denjenigen Bewohnern Fried— bergs, die ihm in seinem letzten Augenblicke so hilfreich zur Seite standen und uns in der schweren Stunde so liebevoll unterstützten, sagen wir hiermit unseren innigsten, tiefgefühlten Dank. Bad⸗Nauheim im Dezember 1888. Familie Rosenthal. Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen, in Friedberg durch Carl Bindernagel: Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch enius, Habermann, Arnd, Seriver, Lass Storr, Ro Stark, Tersteegen, für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest⸗ und Felertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, M Spener, Neum ann, us culus, Arnold, Franke, Schmolk, os und vielen andern Gottesmännern. e Dreiundvierzigste verbesserte Auflage. 416 Seiten. Oktav. Mit einem Stahlstiche. Eleg. geb. M. 2.60. Pracht⸗Ausgabe auf Velin in feinstem Lederband Eleg. geb. mit Goldschnitt und reicher Goldverzierung Preis M. 2.80. M. 5.50. Pracht⸗Ausgabe auf Velin in feinstem Leinwandband M. 3.60. Eine verhältnißmäßig kurze Zeit ist seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit hat es sich in mehr als hundertundfünfzigtausend Exemplaren über alle Länder deutscher Nena verbreitet.— Es enthäl für jede Zeit und jedes erhältniß, so daß t eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches — dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— gerzustellen und ist es ihr gelungen, diesem Andachtsbuche eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Maschinen- sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communiongeschenken“ J. Walter, und Pumpen-Tabrik, Eisen- und Metall- Gießerei, Bockenheim.— Frankfurt a. M. Notirende Pumpen für Hand- und Kraftbetrieb zur För⸗ derung von heißen und kalten, dicken und dünnen Flüssigkeiten, für Brauereien, Brennereien, Oel- und chemische Fabriken u. s. w., als Hofpumpe und Spritze vortheilhaft zu verwenden. 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Bezugnehmend auf Vorstehendes halte ich mich einem verehrl. hiesigen und auswärtigen Publikum in den das Geschäft umfassenden Artikeln bestens empfohlen und zeichne Hochachtungsvoll Fritz Weis. Ausverkauf. Wegen Geschäfts-Aufgabe verkaufen wir sämmtliche Manufactur-Waaren, um schnell damit zu räumen, zu und unter Cinkaufspreisen. 27 Gebrüder Strauß. 1 Cigarren! per 100 Stück M. 2.50, M. 3., M. 3.50, M. 4., M. 5., M. 6., M. 7.— 10., sowie feinste JA Cigarreilen in nur Prima⸗ Qualitäten. Alleinverkauf der Soeiétée Internationale Dresden bei Friedr. Wagner, 4 vorm. Theis& Müller. Hemden, Kragen, Manschetten& Binden e be aller Eiserne Vettstellen eee n Punsch⸗Essenzen billigst bei 30 Friedr. Magner, vorm. Theis& Müller. Marie Reuss, Gotthard Müller, Verlobte. Dorheim, Januar 1889. 48 22 Winferschuhe& Stiefe empfiehlt in größter Auswahl und bekannt guten Quali täten zu außerordentlich billigen Preisen. 10 neiur. Dienl, Usagasse. 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