.. el ndecker. 7 on steinerne en Oekonomen it Namen und ben innerhalb angefertigt: pen St. htungsvoll Weihl. e ge. ere Tochter d Frau. I uten mache N 1889. Jamstag den 2. Februar. N15. Obberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwo g 2 8 f und Freitag Abend een 0 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Annoncen: die einspaltige 1 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 55 Amtlicher Theil. ——— Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. 1 Betreffend: Die Ausführung des Unfallversicherungs⸗Gesetzes. Friedberg den 29. Januar 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Auf verschiedene an uns gestellte Ersuchen um Zusendung von Anmeldungsformularien theilen wir Ihnen mit, daß solche auf Staatskosten nicht geliefert werden, sondern von dem zur Anmeldung Verpflichteten selbst beschafft werden müssen. Dieselben müssen dem§. 35 des Unfall— versicherungs⸗Gesetzes entsprechen und insbesondere im Unterschied zu den älteren Formularien(nach§. 11 des Unfallversicherungs-Gesetzes), die durch§. 35, pos. 4 des Unfallversicherungs-Gesetzes vorgeschriebene Rubrik(Beginn der Versicherungspflicht) enthalten. Sie können von der Buchdruckerei von Carl Bindernagel in Friedberg zu dem üblichen Formularienpreis geliefert werden. Dr. Braden. Betreffend; Die Verwendung der Poltzeistrafdritttheile zur Remunerirung des Aufsichtspersonals. Friedberg den 31. Januar 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern die Säumigen an Erledigung unserer Verfügung vom 10. l. Mts.,— Kreisblatt Nr. 7— und erwarten solche binnen 3 Tagen unfehlbar. Dr. Braden. Bekanntmachung. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Geflügelverein zu Worms, welcher beabsichtigt, im Monat März dieses Jahres eine Geflügel⸗Ausstellung abzuhalten und hiermit eine Verloosung von Geflügel und der Geflügelzucht dienenden Geräthen ꝛc. zu 9 verbinden, die Erlaubniß hierzu unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 6000 Loose à 30 Pf. ausgegeben werden dürfen und mindestens 60% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich hat Großherzogliches Ministerium den Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Friedberg den 30. Januar 1889. Dr. Braden. 4 9 nt g ech uin g Betreffend: Die Feldbereinigung in Flur I., II., IV., V., VI. und VII. der Gemarkung Kloppenheim. J Nachdem der Gemeinderath zu Kloppenheim das rubr. Verfahren beantragt hat, solches von der Großherzoglichen oberen landwirthschaft⸗ lichen Behörde als zulässig erachtet und der Unterzeichnete zum Commissär zur Leitung der Abstimmung ernannt worden ist, so wird hiermit Tagfahrt zur Abstimmung der betheiligten Grundeigenthümer auf Samstag den 16. Februar l. Js, Vormittags von 10 bis 12 Uhr im Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei Kloppenheim anberaumt. Diejenigen betheiligten Grundbesitzer, welche in der anberaumten Abstimmungstagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevoll— daß meine 1 e ö mächtigte abstimmen, werden als für die Bereinigung stimmend angesehen. ft in dem Gleichzeitig fordere ich hiermit die außerhalb des Bereinigungsbezirkes wohnenden Ausmärker auf, zur Wahrung ihrer Interessen einen 1 im Bereinigungsbezirk wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Verfahrens nicht mehr erfolgt. 15 Nach⸗ 0 Friedberg den 28. Januar 1889. Der Vollzugs⸗Commissär für Feldbereinigung: 14 5 Dr. Wallau. — Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Bönstadt. B ekanntmachung. — Die Großherzogliche obere landwirthschaftliche Behörde hat auf Antrag des Unterzeichneten auf Grund des Artikel 42 des Gesetzes vom 28. September 1887, die Anwendung des Artikel 33 J. c., betreffend das Schiedsgericht, auf das Feldbereinigungsverfahren in der Gemarkung ein Bonstadt für zweckmäßig erachtet. 5 1 5 Ich lade deßhalb sämmtliche betheiligte Grundbesitzer zu der n Sew, nspenden tlef⸗ nd Famille. l bel dem anigstgellebten schwägerin „ für die so 11 ale an, durch eine Commission mit Erfolg besichtigen la kerblieben bolche J Vormittags von 11 bis 12 Uhr tellvertreters mit dem Bemerken ein, daß wählbar nur Der Vollzugs-Commissär für Feldbereinigung: Dr. Wallau. Donnerstag den 14. Februar l. Js., auf dem Rathhause zu Bönstadt stattfindenden Wahl eines Schiedsrichters und dessen S ersonen sind, die bei rubricirtem Verfahren nicht betheiligt sind. Friedberg den 29. Januar 1889. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Ernannt und verpflichtet wurde: Heinrich Appel von Wölfersheim als Polizeidiener. — Bekanntmachung. Betreffend: Die Ausstellung der deutschen landwirthschaftlichen Gesellschaft zu Magdeburg 1889. Nachdem Seitens Großherzoglichen Ministeriums den landw. Vereinen des Großherzogthums der Betrag von 3600 Mark zur Ver⸗ um daraus Beihülfe an Landwirthe des Großherzogthums zu gewähren, welche die obige Ausstellung mit Vieh be⸗ ch erstreckt auf Uebernahme der Transportkosten, die Unfallversicherung und des Standgeldes, jedoch mit der Beschränkung, daß auf dieselbe nur von denjenigen Landwirthen Anspruch erhoben werden kann, welche die auszustellenden Thiere ssen, die aus einem Mitglied der Oberen landw. Behörde, einem Mitglied des Landesausschusses rständigen bestehen wird. gvieh) ausgestellt werden können und daß bezüglich dieser noch fernere Entschädigung 1 0 1 flügung gestellt worden ist, schicken wollen, bemerke ich, daß die Unterstützung si . und einem von dem Unterzeichneten zu benennenden Sachve Dabei füge ich noch an, daß auch Zugochsen Zu renen Arbeitsverdienst gewährt werden kann. Anmeldungen oder weitere Anfragen bitte ich alsbald an mich zu Friedelhausen am 27. Januar 1889. ür verlo f richten. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. [Friedberg den 29. Dezember 1888. und Curatoren im Amtsgerichts bezirk. es der Zinsenbeischreibung, unter Vorlage der Betreffend: Das Vormundschaftswesen.[ Das Großherzogliche Amtsgericht Friedberg an die Vormünder Wir sehen der Einreichung der Rechenschaftsberichte und des Nachweis üchlein, bis längstens 1. Februar 1889 entgegen. 1 Einlageb Die für das Jahr 1889 zu stellenden Vormund 0 schaftsrechnungen sind längstens bis zum 30. April 1889 einzureichen. Nicht⸗ von 3 Mark zur Folge. Weber. Sellheim. einhaltung dieser Fristen hat unnachsichtlich eine Geldstrafe 1 1 furt a. M. erledigt zurück. Friedberg den 28. Januar 1889. Erledigung. Mein Ausschreiben gegen Schneider, Wilhelm, von Holzheim nehme ich als durch Gendarm Keller in Rockenberg und Schutzmann Schmidt in Frank⸗ Der Großherzogliche Amtsanwalt Krämer. Deutsches Reich. Berlin, 30. Jan. Der Reichstag geneh⸗ migte in seiner heutigen Sitzung die ostafrikanische Vorlage nach unerheblicher Debatte in dritter Lesung unverändert.— 31. Jan. Der Präsi⸗ dent gedachte in tief bewegten Worten des Todes des Kronprinzen Rudolf, des Jugendfreundes Kaiser Wilhelms II. und Sohnes des nahever— bündeten österreichischen Herrschers. Dem öster— reichischen Botschafter hatte der Präsident schon vor der Sitzung die Theilnahme des Hauses ausgesprochen. Abg. Lieber begründete hierauf den Antrag betreffend die Sonntagsarbeit. Bun— descommissär Lohmann erklärte, der Bundesrath habe beschlossen, dem bereits vom Reichstage angenommenen gleichlautenden Antrag keine Folge zu geben. Nach unerheblicher Debatte wurden die Erörterungen geschlossen. — 31. Jan. Die außerordentliche marok— kanische Gesandtschaft, an deren Spitze sich der Botschafter Sid Abdessalam ben Rechi del Harisi befindet, ist heute Vormittag 9 Uhr über Bremen mittelst Extrazuges in Berlin eingetroffen und hat im Hötel Kaiserhof Wohnung genommen. — Der„Reichsanzeiger“ publicirt die Er— nennung des Staatssecretärs v. Schelling zum Staatsminister und Justizminister. —„Die Dynastie Bismarck“ ist ein Artikel uüberschrieben, der in der Februar-Nummer der „Contemporary-Review“ erschienen ist. Als Autoren dieser Schmähschrift nennt man in London die beiden Ehrenmänner Sir Morell Mackenzie und Sir Robert Morier. — Die„National-Zeitung“ sagt: In den hiesigen leitenden Kreisen schreibt man der Wahl Boulanger's keine besondere Tragweite zu und hält auch die politische Lage dadurch in keiner Weise für geändert. Namentlich hält man die Lebenskraft der französischen Republik durch die Wahl in Paris keineswegs in Frage gestellt. Man lehnt durchaus eine tragische Betrachtung der dortigen Vorgänge ab. Die Aussichten des europäischen Friedens werden fortwährend als in hohem Grade befriedigend betrachtet. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 30. Jan. Eine Meldung aus Maierling bei Baden, wohin sich der Kronprinz Rudolf von Oesterreich vor— gestern Abend zu einem Jagdausflug begeben, sagt, daß derselbe plötzlich, wahrscheinlich in Folge eines Schlaganfalls, verstorben sei. Die „N. Fr. Pr.“ meldet jedoch, Kronprinz Rudolf sei heute früh in dem Jagdschloß Maierling todt im Bett mit einer Schußwunde aufgefunden worden; man glaubt andererseits, daß der Tod durch Herzschlag eingetreten sei. Der Kronprinz äußerte jüngst, sein Gesundheitszustand sei ein solcher, daß er nicht mehr lange leben könne. Der Kronprinzessin Stefanie wurde nach 1 Uhr die Nachricht hinterbracht.— 31. Jan. Ein Extrablatt der officiellen„Wiener Zeitung“ meldete gestern: Der Kronprinz, der sich vor— gestern mit mehreren Jagdgästen, u. A. dem Prinzen Philipp von Coburg, dem Grafen Hoyos zur Jagd nach Mayerling begeben hatte, befand sich schon gestern etwas unwohl und wohnte deshalb dem Familiendiner in der Hof— burg nicht bei. Als die Jagdgäste sich heute Morgen versammelten, um sich nach dem Kron— prinzen zu erkundigen, wurden dieselben durch die entsetzliche Nachricht vom Schmerz über— wältigt, daß der Kronprinz in Folge eines Schlaganfalles seine edle Seele ausgehaucht habe.— Der Leibjäger des Kronprinzen, Brat— fisch, erzählte, daß er gestern Morgen um 7 Uhr im Zimmer des Kronprinzen war, um zu melden, daß der Jagdwagen bereits ange— spannt, daß es aber noch stockfinster sei. Der Kronprinz sagte, er werde noch ein Stündchen ruhen. Als Bratfisch dann neuerlich gekommen sei, habe er wiederholt an die Thüre geklopft, ohne Antwort zu erhalten. Nach Bratfisch's — Angabe sei die Thüre versperrt gewesen und habe Prinz Philipp von Coburg befohlen, die— selbe aufzusprengen. Bratfisch wurde heute zur Audienz beim Kaiser befohlen.— Der Wagen zur Ueberführung der Leiche von Mayerling nach Baden wurde von der Badener Gemeinde ge— stellt. Derselbe war von Gendarmen begleitet, setzte sich gestern um ½8 Uhr in Bewegung und traf um ½9 Uhr am Badener Bahnhofe ein, wo eine ungeheure, lautlose Menschenmenge die Leiche mit entblößten Häuptern begrüßte. Die Leiche wurde zu Wagen von Baden im Hofzug nach Wien überführt, wo dieselbe um 1 Uhr anlangte und vom Obersthofmeister Hohenlohe am Südbahnhof empfangen wurde. Sodann wurde sie in sechsspännigem Hofwagen nach der Hofburg übergeführt. Die Ueberreste des Kronprinzen wurden unterwegs und im Burghofe von der Menge entblößten Hauptes und in stummer Ehrerbietung begrüßt. In der Hofburg wurde der Sarg sofort in die Appar— tements des Kronprinzen getragen. Die Leiche wurde heute Morgen aus dem Sarg auf das Bett des Kronprinzen in seinem Schlafgemache in der Hofburg gelegt, woselbst das Kaiserpaar und die Kronprinzessin-Wittwe Stefanie ein stilles Gebet verrichteten. Das Leichenbegängniß soll Dienstag stattfinden. Der heute stattgehabten Obduction wohnten die Leibärzte Ur Wieder— hofer und Dr. Auchenthaler und ferner der Direktor der Hof-Apotheke bei. Der Obduc— tionsbericht wird nicht veröffentlicht werden. Nach stattgehabter Secirung der Leiche wurde dieselbe einbalsamirt und in Generals-Uniform gekleidet und in einen Metallsarg gelegt. Dieser wurde von mehreren Lakaien gehoben in den großen Speisesaal getragen. In der Mitte desselben befindet sich das Paradebett. Auf dieses wurde der Metallsarg gestellt. Die Leiche bleibt hier bis Montag; Dienstag wird sie in der Hofkapelle aufgebahrt und der allgemeinen Besichtigung zugänglich sein. Pest, 30. Jan. Die Ruhe wurde gestern überall hergestellt, ohne daß das Militär von den Waffen Gebrauch gemacht hätte. Ehe das Militär angriff, wurde auf die herankommenden Polizisten aus der Menge geschossen und zwei Polizisten verwundet. Infolge der gestrigen An— sammlung wurde heute um das Parlamentsge— bäude ein Cordon gezogen, um Ausschreitungen gegen Parlamentsmitglieder zu verhindern. In der heutigen Abgeordnetenhaussitzung erhob die Opposition gegen diese Vorkehrungen Einsprache, weil dadurch angeblich die freie Berathung des Parlaments gehindert sei und beantragte die Vertagung der Sitzungen. Hierauf hob der Präsident die Sitzungen für eine halbe Stunde auf, um sich zu überzeugen, ob der freie Ver— kehr der Abgeordneten behindert sei. Im wei— teren Verlaufe der Sitzung wurde ein Antrag des Präsidenten angenommen, wonach der Prä— sident im Einvernehmen mit den Behörden wegen freier Bewegung der Parlamentsmitglieder die Sicherstellung der öffentlichen Ruhe unter Wah— rung der Wuͤrde des Parlaments verfügen kann. — 31. Jan. Bei den gestrigen Straßen— tumulten wurde der Schwager Tisza's, einer der geachtetsten Magnaten des Landes, Graf Tibor Karolyi, schmählich beschimpft. Trotzdem wurde im direkten Auftrag Tisza's alles vermieden, was zu Blutvergießen hätte führen können. Frankreich, Paris, 31. Jan. Abgeordne— tenkammer. Jouvencel begründet seine Interpel— lation über Regierungsmaßregeln, um den öffent— lichen Gewalten Achtung zu verschaffen. Die Zugänge der Kammer sind dicht besetzt, es hat sich kein Zwischenfall ereignet. Boulanger ist nicht in der Kammer erschienen. Floquet ver— langt, vor Beantwortung der Interpellation, den Gesetz-Entwurf, betr. die Wiederherstellung der Bezirksabstimmung, vorlegen zu können.(Iro— nischer Beifall rechts). Cuneo(Bonapartist) ruft, die einzige Lösung sei die Aufloͤsung der Kammer. Cazeau(Rechte) verlangt das Wort, um die Dringlichkeit zu beantragen. Der Präsident weigert sich, ihm das Wort zu ertheilen(Wider⸗ spruch rechts), mehrere Mitglieder werden zur Ordnung gerufen. Floquet weist darauf hin, daß die Vorlage, betr. die Wiedereinführung der Bezirkswahlen, keineswegs eine Beeinträchtigung des allgemeinen Stimmrechts enthalte. In Aus⸗ übung des Wahlrechts habe sich eine große Um— bildung vollzogen. Es sei gewissen Syndicaten, die gleichzeitig gedungene Banden in Sold nehmen, tributpflichtig geworden; es erscheine daher noth⸗ wendig, die Bestimmungen über die Straßenan⸗ schläge und den öffentlichen Zeitungsverkauf neu zu regeln. Nachdem Floquet noch seine allge⸗ meine Politik vertheidigt, fügte er hinzu: Wenn die Majorität unzufrieden sei, wenn die Kammer meine, daß weiter nach rechts oder nach links zu gehen sei, müsse sie sich nach anderen Ministern umsehen. Die Kammer möge durch ihr Votum bekunden, ob sie zu ihm Vertrauen habe oder nicht. Die Kammer votirte Floquet mit 300 gegen 240 Stimmen das Vertrauen. Amerika. Washington, 30. Jan. Der Senat nahm bei der Berathung der Credite für den diplomatischen Dienst einen Zusatzantrag an, wonach die Gesandtschaften in Berlin, Paris, London und Petersburg zu Botschaften erhoben werden sollen. Der Sengt beschloß, anstatt in geheimer Sitzung, über die Credite für den diplomatischen Dienst in einer öffentlichen Sitz— ung zu berathen. — 30. Jan. Präsident Cleveland übersandte dem Congreß den Schriftwechsel, welcher aus— führlichere Berichte über die jüngsten Vorgänge auf Samoa enthält. Er bemerkt dazu, es wäre ein von dem Fürsten Bismarck ausgehender Vor⸗ schlag für eine neue Conferenz zwischen Deutsch⸗ land und den Vereinigten Staaten über Samoa nach Washington unterwegs; der deutsche Ge— sandte Graf Arco Valley wäre jedoch nicht unterrichtet, ob des Kanzlers Schreiben eine Fortsetzung früherer Unterhandlungen oder ohne Rücksicht auf diese eine vollständig neue Behand⸗ lung der Samoa-Frage vorschlage. Australien. Auckland, 30. Jan. Nach⸗ richten aus Samoa zufolge wurde gegen den König Mataafa deutscherseits der Krieg erklärt. Afrika. Sansibar. Von hier sind der „Nordd. Allg. Ztg.“ zufolge Nachrichten einge— laufen, nach denen die Lage in Bagamoyo und Dar⸗es-Salaam noch immer die fortwährende Anwesenheit von zwei deutschen Kriegsschiffen nothwendig macht. Die Fieber- Erkrankungen auf den Schiffen haben erheblich nachgelassen. Aus Stadt und Land. r. Bad⸗Nauheim. Dem Lehrer Wagner dahier. erster Weltsprachlehrer in Hessen, wurde von dem Präsi⸗ denten der weltsprachlichen Akademie in Constanz, Pfarrer Schleyer, das Diplom als„Oberlehrer der Weltsprache“ verliehen. K. Ockstadt. Auch der hiesige Kriegerverein feierte wie allerorten den Geburtstag unseres Kalsers. Nachdem der Verein sich im Schulhause versammelt, schritt er im Zuge, voran die Schüler der II. Schulklasse, nach der Wohnung des Präsidenten, zur Abholung der Fahne. Unter abwechselnden Gesängen der Krieger und der in gleichem Marschtempo schreitenden Jugend, bewegte sich der kleine Festzug durch die Straßen und wieder zurück nach dem Schulhause, wo Kamerad H. Müller eine von patriotischem Geiste durchdrungene Ansprache hielt, die in einem Hoch auf den Katser gipfelte, nach welcher„Hell Dir im Siegerkranz“ gesungen wurde. Darauf bewegte sich der Zug nach der Hermes'schen Wirthschaft, woselbst der Kriegerverein und andere hiesige Einwohner die Fest⸗ feier in freudiger Stimmung fortsetzten. Allerlei. Hanau. Der Gefangen⸗Aufseher, welchem der zu 12 Jahren Zuchthaus verurtheilte Wilderer Morlock ent⸗ wischte, wurde zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt. Von Morlock fehlt bis heute jegliche Spur. Peking. Ein Theil des Kaiserpalastes in Peking ist abgebrannt. Trotz der Hungersnoth verausgabte die Regierung ungeheure Summen für die Hochzeit des jungen Kaisers. Das Hülfscomltés in Shanghai theilt mit, daß es vollkommen unmöglich sei festzustellen, wie viel Tausende Hungers sterben; allein in einem einzigen Distrikt, in Hofe, könne man sie auf eine halbe Millon Heboren, nd die acht hatt I Pro 10 wied 1 Giche 5 Uher, b aun Dir. 110 enn Cn onzüglie en Herliche dam det Sch ehalten, Mit un was ih Höglichf wird ih 3 Dom anfangen Disirkt 98 Die b Persal ch links U Munisern hr Votum habe oder mit 300 Jan. Der er Ctedite usatantrag lin, Paris, n erhoben anstatt in für den chen Stz⸗ übersandte cher aus⸗ Vorgänge „ es wäre ender Vor⸗ n Deutsch⸗ er Samoa utsche Ge⸗ ooch nicht eiben eine oder ohne le Behand⸗ mn. Nach⸗ gegen den eg erklärt. sind der ten einge⸗ moyo und dtwährende iegsschiffen krankungen achgelassen. — gner dahser dem 1905 anz, Pfarter Neldsprache eren felerte , Nachdem chill er in ch der ind auf den Buderus'schen Eisenwerken: Strickbaumwolle ätzen. Londoner Berichten zufolge ist in China mit ücksicht auf die stattgehabte Feuers brunst im kaiserlichen alast von Peking, die auch die Schatzkammer zerstörte, in katserliches Dekret erschienen, welches die sofortige nstellung aller Eisenbahnbauten befiehlt, da die Wahr— iger das Feuer für eine Warnung gegen diese westliche Jeuerung erklärten. + Director Dr. Friedrich Curschmann. Noch lebt tiefempfunden in allen Herzen der chmerz über das Hinscheiden des unvergeßlichen pirectors Dr. Möller, und schon stehen wir an Er Bahre seines verehrten Nachfolgers, des Directors Dr. Curschmann. Wer den Verstor⸗ nen Ostern vorigen Jahres gesehen, als er in holler Schaffensfreudigkeit sein Amt an der hie— zen Realschule und dem Progymnasium über— hm, der hätte gewiß nicht gedacht, daß der gischeinend so kräftige Mann uns so bald ent— issen werden könnte. Erschreckend schnell folgte hem freudigen Willkommen das schmerzliche Lebe— sohl. In Gießen, wo der Verewigte die letzte Juhestaͤtte finden soll, wurde er am 24. Mai 1848 eboren. Nachdem er das dortige Gymnasium ind die Universität mit glänzendem Erfolge be— sicht hatte, ging er nach Westfalen, um in Soest in Probejahr abzumachen. Hierauf wandte er sch wieder der Heimath zu und war 8 Jahre Gießen, 10 Jahre in Darmstadt Gymnasial— Uhrer, bis er mit Wirkung vom 1. April 1888 zum Director in Friedberg ernannt wurde. Diese Urnennung wurde allseitig mit Freuden begrüßt, denn Curschmann hatte sich längst den Ruf eines horzüglichen klassischen Philologen und praktischen Schulmannes erworben. Am 16. April fand die sierliche Einführung in sein Amt statt. Wenn damals versprach, alle Kräfte für das Wohl ber Schule einzusetzen, so hat er redlich Wort gehalten. Er ging ganz in diesem Streben auf. Nit unermüdlichem Eifer sorgte er für Alles, has ihm geeignet schien, die Anstalt auf eine wöglichst hohe Stufe zu erheben. Das soll und pird ihm unvergessen sein. Während er aber auf diese Weise seinem praktischen Berufe lebte, and er bei seiner großen Arbeitskraft noch Zeit, sich wissenschaftlich zu beschäftigen, insbesondere an einer Ausgabe des Horaz zu arbeiten. Leider war es ihm nicht vergönnt, sie vollendet zu sehen. So ist ein hochverdienter Mann der Schule und Wissenschaft von uns geschieden, und sein latei— nischer Lieblingsdichter würde klagen:„Multis ille bonis flebilis oceidit“. Wir sagen dasselbe, wenn wir ausrufen:„Sein Tod verursacht vielen guten Menschen Trauer und Thränen“ und wir fügen — hinzu:„Habe Dank! Nach Deiner treuen Arbeit mögest Du sanft ruhen!“ Handel und Verkehr. Frankfurt, 30. Jan. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12— 18 Pf., do. geschälte 14— 18 Pf., Linsen 18-28 Pf., weiße Bohnen 16— 18 Pf., hiesige Kartoffeln per Gescheid 10—12 Pf., krause Endivien 25— 30 Pf., Butter per Pfd. M. 0.90— 1.10, Eier das Stück 8 bis 9 Pf., Blumenkohl 30—60 Pf., frische Suppenspargeln das Päckchen 30—50 Pf., frische Spargeln das Pfd. M. 2.00 bis 3.50, französischer Kopfsalat das Stück 14— 16 Pf., Sellerteköpfe 10— 20 Pf., französischer Sellerie 40 bis 50 Pf., französischer Romainsalat per Stück 60—80 Pf., Wirsing per Stück 10—15 Pf., Zwiebeln per Pfund 7 bis 9 Pf., per Centner M. 6.00— 8.00, Weißkraut per St. 10-20 Pf. neuer Lattigsalat die Port. 50 70 Pf., Aepfel per Pfd. 15 20 Pf., Birnen per Pfd. 5— 10 Pf., Nüsse per Pfund 20— 28 Pf., Mauskartoffeln per Ge⸗ scheid 20 bis 25 Pf., Spinat 70— 100 Pf., Rosenkohl 50—70 Pf., Schwarzwurzel 4060 Pf., gelbe Rüben die Portion 15— 20 Pf., weiße Rüben das Stück 2 Pf., rothe Rüben per Portion 20—30 Pf., Teltower Rübchen 35 Pf., neue französische Bohnen per Pfund 80— 100 Pf., Grünkohl 30 40 Pf., Kastanten das Pfund 14— 18 Pf satholische Gemeinde. Samstag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 7 Uhr: Austheilung der hl. Communlon. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Ubr: Cbristenlebre und Andacht. Göttertrank zum Frühstück wird jetzt den Sterb⸗ lichen geboten. Josef Grütter's„Göttertrank“ ist nämlich ein hochfeiner, köstlich schmeckender Bitterliqueur benannt, den Herr Josef Grütter in Hannover aus den edelsten ostindischen Kräutern unter Zusatz von bestreetifieirtem Weinsprit bereitet. Derselbe ist jedoch nicht nur ein vor— züglicher Frühstückstrunk und Tafel⸗Liqueur, sondern hat sich auch bewährt als Appetit erregend und die Ver⸗ dauung befördernd, bei Blähungen, Kopfschmerz, sowie nach Genuß fetter und schwer verdaulicher Speisen, weß⸗ halb der„Göttertrank“ in keiner Haushaltung fehlen sollte. Laut Inserat hat die Niederlage Herr Franz Stamm, Friedberg, übernommen. 458 Auch das Ausland hat sein Urtheil gefällt. Alle Tagesjournale, alle Wochenschriften und Fachzeitungen an der Spitze die midtzinischen Behörden künden laut, daß es Deutschland den Vorrang darin zuerkennt, ein Produkt zu liefern, dessen wunderbare Heilkraft von keinem gleichen der Welt übertroffen wird: die Sodener Mineral⸗Paflillen. Glänzend haben sie die Feuerprobe der strengen Ueberwachungs-Commission bestanden, ihre sichtbaren Erfolge haben alle Vorurtheile beseitigt und das Ausland hat seine Eigenliebe, seinen Natkonalstolz dem hohen Werthe der Pastillen hintangesetzt in der An— erkennung der positiven Wahrheit, daß Deutschland gegen Erkrankungen der Lungen, der Bronchien, der Brust, des Halses und des Magens in den Sodener Mineral— Pastillen ein Mittel besitzt, das sichere Hülfe, wohl⸗ thuende Linderung und baldigste Genesung bringt. Alle Apotheken, Droguerien und Miner. Wasserhandl. halten davon Depot, die Schachtel à 85 Pf 446 Eingesandt. Herrn Ernst Weidemann, Lieben⸗ burg a. Harz. Vor etwa Jahresfrist haben Sie mir Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. 4. Sonntag nach Epiphania. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Rasch von Dorheim. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Wolf. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Am 5. Sonntage nach Epiph. Abendmahl. für ein armes krankes Mädchen 10 Packete Homerlana⸗ thee geschickt. Die erste Wirkung des Gebrauches war, daß sich bei der Brust- und Lungenkranken eine Art Schlafsucht einstellte, so daß, wenn sie kaum aufgestan⸗ den, sie schon wieder Schlaf verspürte. Allmählig verlor sich das schwere Athmen, der Husten, die Appetitlosig⸗ keit, und mit der Zeit trat völlige Genesung ein, nach⸗ dem viele Jahre lang die Hülfe der Aerzte vergeblich in Anspruch genommen worden Ich spreche Ihnen nach träglich meinen herzlichsten Dank aus. Pfarrer Arnold. Untergröningen.(Ho. 200a.) 472 Holzversteigerung. Donnerstag den 7. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll in dem Langenhainer Gemeindewald, Distrikt Hühnerpfad, folgendes Holz versteigert werden: 38 Eichen Bau- und Nutzholz Stämme, 3,2 Raummeter Eichen Knüppel, 28 Birken⸗„ 275 5 Erlen⸗ 15 8250 Buchen-Wellen, 6700 Birken⸗„ 300 Erlen⸗ 1 Bemerkt wird, daß mit dem Brennholz der Anfang macht und das Stammholz gegen 1 Uhr versteigert bird. Ziegenberg den 31. Januar 1889. Großherzogliche Bürgermeisteret Langenhain. Rumpf. Schlackenmehl und Schlackensand, Ersatz für Cement und Kalk. Die bei ihrer Billigkeit anerkannt besten Ma⸗ lerlallen zur Herstellung von Frucht- und Kellerböden, zur Mörtelberei- sung für Wasser- und Hochbauten etc. etc. 479 auf Main⸗Weser⸗Hütte bei Lollar, 1 Margarethen⸗„ enn „ Sophien⸗Hütte„ Wetzlar, „ Geotgs⸗Hütte„ Braunfels derzeit zu haben und zwar: Schlackenmehl für Mark 30.—, Schlackensand,„ 10.— pro Doppel- Waggon.. Gebrauchs-Anweisungen über die Verarbeitung ge⸗ gannter Materialien stehen auf Wunsch zu Diensten. 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Velte, Pfarrer in Friedberg. 13 Todes-Anseige. Freunden und Bekannten die schmerzliche Mit⸗ theilung, daß unser innig geliebter Sohn, Bruder und Schwager Carl Wissmer nach längerem schweren Leiden im 28. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Kaichen. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt: Sonntag den 3. Februar, Nachmittags 1 Uhr. Besondere Einladung erfolgt nicht. 469 A . — Todes-Anzeige. Statt jeder besonderen Meldung: Heute Nachmittag 2½ Uhr entschlief sanft nach kurzer Krankheit unser geliebter Gatte und Vater llerr Dr. Fritz Curschmann, Direktor der Realschule und des Progymnasiums. In tiefster Trauer um stille Theilnahme bittend MHarie Curschmann und Kinder. Friedberg, 30. Januar 1889. 445⁵ Das unterzeichnete Collegium erfüllt die traurige Pflicht den Tod des 2 7 N llerrn Directors Dr. Fr. Curschmann anzuzeigen. Nur zehn Monate waren es, die der Verewigte sein Amt führen konnte, aber sie sind hinreichend gewesen, um demselben in der Geschichte der sichern. Sein rastloser Fleiss, seine Schule ein ehrenvolles Andenken zu ausopfernde Pflichttreue, sein Streben nach allem Schönen und Guten haben ihm die Hochschätzung und Anerkennung seiner Schüler, seiner Amtsgenossen und aller derer erworben, die Gelegenheit hatten, das Wirken des hochbe- gabten, trefflichen Mannes zu beobachten. Friedberg den 34. Januar 1889. Das Lehrercollegium der Realschule und des Progymnasiums. Kriegs Versicherung. Die Möglichkeit eines Kriegs ist 98 0 ausgeschlossen. Jeder gesunde deutsche Staatsbürger vom 17. bis 45. Jahre ist kriegsdienstpflichtig, darum sollte auch kein deutscher Staatsbürger versäumen, sein Leben rechtzeitig zu versichern. Die Lebensversicherungs- und Ersparnißbank in Stuttgart übernimmt kraft Befchlusses der Generalversammlung vom 20. Oetober v. J. und kraft Genehmigung der maß⸗ gebenden Regierungen für alle kraft Gesetzes Wehrpflichtigen, für Militärbeamte(Nichtkombattanten), sowie für alle als Aerzte am Kriege sich betheiligenden Versicherten der Bank die Kriegsgefahr unentgeltlich, . h. die Versicherung(pünktliche Fortzahlung der gewöhnlichen Prämie vorausgesetzt) wird ohne irgend Welche Formalität auch für den Kriegsfall aufrecht erhalten. Berufssoldaten(Kombattanten) haben neben der gewöhnlichen Prämie eine Zuschlagsprämie von zwei vom Tausend der Versicherungssumme pro Jahr zu entrichten. Kriegsversicherungs-Regulative nebst Erläuterung sind bei den Bank Agenten unentgeltlich zu haben. Für den RKapftalisten bietet die Versicherung des Lebens die sicherste und gewinnbringendste Rapital⸗ anlage; ziffermäßige Nachweise hierüber sind von den Agenten erhältlich. Bankfonds ca. 70 Millionen. Extrareserve ca. 13 Millonen. Anträge nimmt entgegen J. Landau, Friedberg den 1. Februar 1889. Taubstummenlehrer. 1 Geschäfts⸗ Eröffnung. Hierdurch erlaube mir einem geehrten Publikum die Mittheilung zu machen, heutigem Tage an hiesigem Platze, Hauptstrasse Nr. 277, Ecke der Reinhardstrasse, ein Manufactur⸗, Weiß⸗ und Modewaaren⸗Geschäft errichtet habe. Strengste Reellität wird die Grundlage meines Geschäftes bilden und hoffe ich, unterstützt von einem wohlassortirten Lager, allen Ansprüchen einer geehrten Kundschaft gerecht zu werden. Indem ich noch bitte meinem Unternehmen Ihr Wohlwollen entgegen zu bringen zeichne Bad-Nauheim. Hochachtend S. Straus. Original Carbolineum, Kleesamen!!! das Beste, was 5 2 70 doppelt auf Seide gereinigt, ist Cheer, i U. Dergl. ee 4. Ser. Nang ene de mee Iinltrscuhr und Siet. Seiden⸗ und Filz hüten, Negenschirmen, 0 Handschuhen jeder Art Artikel zu herabgesetzten Preisen. C. Kalhfleiseh. 32 Louis Waas. daß ich mit 221 empfiehlt 7 gebr. 7* 7 Bei vorgerückter Sasson verkaufe sämmtliche Winter⸗ Jux-Abend Sonntag den 3. März. 457 Der Vorstand des Turnbereins. Seingerball. Zu dem Sonntag den 3. Februar stattfindenden 90 bei Gastwirth Hofmann ladet ergebenst ein Schwalhelm. Der Vorstand 0 des Gesangvereins„Concordia“, 1 444 Anfang Abends 7 Uhr. Stadt Mew- hon Sonntag den 3. Februar Tanzvergnügen 476 bei HH. Sang Selbstgefertigte Betten, Sophas und Garnituren in großer Auswahl, nur gediegene Arbeit, zu den binigstel Preisen 1 J. Pfeffer& Metzendorf, Polster⸗ und Möbelgeschäft. —— Etrickwolle IN frisch am Lager und wie immer in den anerkannt vort züglichsten Qualitäten bei allerbilligsten Preisen empfiehll 468 Heinr. Diehl, Usagasse. Gestrickte Rinder-Kleider, Jäckchen, Röckchen, Schuhchen, Schlaber billigst bel J. Keim, vorm. K. Friedrich n. d. Post. 280 Kaffee! roh per 570 M. 1.10, 1.20, 1.30, 1.40 bis 1.60, 1.40, 1.50, 1.60 und 1.80 35 Friedr. Wagner, 3 5 vorm. Theis& Müller. 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Ober⸗Rosbach, 28. Januar 1889. Großherzogliche Oberförsterei Ober⸗Rosbach. Str Güler-Versteigerung. Montag den 4. Februar, Vormittags 10 Uhr, sollen auf freiwilligen Antrag der Georg Steinhäußer's Eheleute dahier deren nachverzeichnete Güterstücke öffent- lich meistbietend versteigert werden. Gemarkung Friedberg: Flur IV Nr. 182 95 qm Grabgarten am Pfaffen⸗ brunnen. Flur VI Nr. 87= 4013 qm Acker auf der Warte. Flur VII Nr. 24= 1263 qm Acker im kleinen Wartfeld. Flur VII Nr. 25 1853 qm Acker daselbst. Flur VII Nr. 65= 2227 qm Acker daselbst. Flur VII Nr. 75 3029 qm Acker daselbst. Flur VII Nr. 85 1687 qm Acker daselbst. Flur VIII Nr. 54= 1698 qm Acker am Taubenrain. Flur XIII Nr. 9= 2193 qm Acker stößt auf die Pfingst⸗ weide. Flur XIII Nr. 14= 2184 qm Acker daselbst. Flur XIII Nr. 37= 4015 qm Acker i. der Castellgewann. Flur XIII Nr. 75= 2947 qm Acker in der Albanus⸗ gewann. Flur XIII Nr. 76= 2947 qm Acker daselbst. Flur XIV Nr. 26 2 1829 qm Acker in der Töpfenkaut, stößt auf den Graben. „„ Nr. 27= 2995 qm Acker daselbst. „„ Nr. 53= 3532 qm Acker zwischen d. Graben und Hauptweg. „„ Nr. 65= 1793 qm Acker daselbst. „„ Nr. 72= 1305 750 „„ Nr. 73= 1423 am Acker auf der Platte. „ Nr. 74= 2726 am) Flur XIV Nr. 127= 1569 qm Acker am Entengraben. Flur XIV Nr. 129 760 qm Acker daselbst. Gemarkung Fauerbach: Flur III Nr. 74 2094 qm Acker rechter Hand dem Mainzerthorweg. Flur III Nr. 125= 756 qm Acker gegen den rothen Thurm. Flur V Nr. 77 2519 qm Acker am Irrgang. Friedberg den 29. Januar 1889. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Stein häußer. —— Acker-Versteigerung. Montag den 4. Februar, Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus ein den Geschwistern Theobald gehörender Acker Flur V. Nr. 235/10 4191 qm Acker, die Ackergärten genannt, öffentlich meistbietend versteigert werden. Frisedberg, 1. Februar 1889. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Steinhäußer. Hofraitheversteigerung. Dienstag den 5. Februar, Vormittags 10¼ Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause die zum Nachlaß des B. K. Stern gehörenden Immobilien zum dritten und letzten Mal öffentlich meistbietend versteigert werden: Gemarkung Friedberg: Flur II. Nr. 287= 445 qm Hofraithe in der Stadt. Flur II. Nr. 288 96 qm Grabgarten daselbst. Bemerkt wird, daß die Hofraithe unmittelbar an dem Bahnhof liegt, mit Einfahrt, Hofraum und den nöthigen Lager⸗Räumen versehen ist, so daß dieselbe zu jedem größeren Geschäftsbetrieb sich eignet. Friedberg den 29. Januar 1889. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Steinhäußer. Holz- Versteigerung. Die im Freiherrlich von Ritter'schen Walde Haselheck heute abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Montag den 4. Februar l. J. bestimmt worden. Friedberg den 30. Januar 1889. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Guts⸗ verwaltung zu Rüdesheim: eidt. — 4000 Mark Geschäftsverlegung und Meinen werthen Kunden sowie einem mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich mir gekaufte früher L. Leopold'sche Haus, Kaiserstraße 56, gericht, verlegt habe. Indem ich für das seither mir bewiesene zugleich mir dasselbe auch in meiner neuen Wohnung erhalten zu wollen. veränderter Weise fortbetriebenen Schuhmacherei großes Lager in Schuhwaaren aller Art Empfehlung unterhalten, unterstütztes Bestreben sein, billigstem Preise zu liefern, Anfertigungen nach Billigste ausgeführt. 231 das alte Renommse meines Geschäftes, mir auch fernerhin zu erhalten. Fritz Weckerling, Schuhmachermeister. Kaiserstraße 56 * können solide Personen jeden vel dienst Standes bei einiger Thätigkeit Ft'namk furt a NI.(F. 2 10/1.) 77 3000 bis 3500 Mark Jahrt. Neben erwerben. 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Ludwig; in Nieder⸗Weisel: H. Heinemann; in Nieder⸗ Wöllstadt: Tobias David; in Rendel: Hch. Kirchner; in Staden: M. Hessenberger J.; in Reichelsheim: F. B. Schwarz; in Rodheim: D. Stern J.; in Wohnbach: David Mayer. 97 Ausverkauf. U 0 Wegen Geschäfts⸗Aufgabe verkaufen wir sämmtliche Manufactur-Waaren, um schnell damit zu räumen, zu und unter Einkaufspreisen. Gebrüder Strauß. von M. 2.20 an empfiehlt 247 Bügel ufzug, 37 mit guten Werken und an per Stück mit ächter Garantie 75 Fertige Betttücher n. Strohsücke kauft man am billigsten bei M. Netscher. 413 5 ra „Castizu N Diese aus edlen Tabaken sorgfältig hergestellte 5 Pf Cigarre wird ihres milden, pikanten Geschmacks wegen bestens empfohlen. Niederlage in Friedberg bei Ph. Dan. Kümmich. liegen gegen erste hypothekarische leihen bereit. Wo? sagt die Exped. d. Anz. Sicherheit zum Aus⸗ 265 7 90 ldi itz i ad⸗Nauheim. 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Februar, nach Zusammenkunft auf der Kretsstraße Ortenberg— Usenborn, beim Ktiefern— distrikt Wendelholz, aus den Distrieten Wen del⸗ holz, Stein und Sauerwiesen rain: 4 Eichen⸗ st a mme= I cbm(Wagnerholz), 6 Buchen stamm⸗ abschnitte= 9,20 fm(57-71 em mittenstark, 4-7 m lang), 3 Lindenabschnitte 1,98 fm(34-50 em mittenstark, 3-5 m lang), 213 Kiefernstämme und Abschnitte 78,85 ebm(16-41 em stark, 4-20 m lang, Schnittholz, Bauholz, sonstiges Nutzholz), 11 Fichten⸗ stämme= 2,52 fm(11— 24 em stark, 8-14 m lang) und 4 Lärchenstämme= 5,42 ebm(bis 44 em mittenstark). Bei der Versteigerung werden die 2 Roth buchenstämme im Sauerwiesenrain(= 3,46 ebm), sowie 4 solche Stämme(= 5,74 ebm), 3 Linden (= 1,98 ebm) und 1 Eichen(= 0,25 ebm) im unteren Distrikt Stein nicht vorgezeigt und sind daher vorher einzusehen. Es kommen solche gegen 12 Uhr im Distrikt Wendelholz zum Ausgebot. 2. Freitag den 8. Februar, nach Zusammenkunft auf der Kreisstraße Bobenhausen—Schwickartshausen, am Distrikt Groß Orlltz, aus den Distrikten Groß-Orlitz, Wann und Finkenlocherheege: 32 Eichenstämme 17,92 fm(Schnittholz, Bauholz, Wagnerholz, 20-43 om stark), 12 Buchenstämme= 18,36 ebm (37-56 em stark, 3— 12 m lang), 7 Hain buchen⸗ st am me= 1,90 ebm, 51 Lärchenstämme= 49,62 fm (14— 34 em mittenstark, 14— 24 m lang, Bauholz, Schnittholz bis 2 ebm Inhalt pro Stamm), 38 Fichten— stämme= 11,05 ebm(12—22 om stark, 12— 22 m lang) und 7 Fichtenderbstangen= 0,75 ebm. Das Fichtenstamm- und Stangenholz im Distriet Wann wollen Steigltebhaber vorher einsehen. Mit Ertheilung weiterer Auskunft sind die Großh. Forstwarte Hartmann zu Lißberg, Weitzel zu Finkenloch, Konrad zu Schwickartshausen beauftragt. Konradsdorf den 28. Januar 1889. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. Hoffmann. 432 8 ü. 3 Holz- Versteigerung. Montag den 4. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem Gräfl. zu Rantzau'schen Kirch— wald bet Ziegenberg versteigert werden: 166 Eichen Stämme und Stangen, 42 Buchen- und Hainbuchen-Stämme, 200 Nadelholz Stämme und Stangen. Dlenstag den 5. Februar, ebenfalls um 9 Uhr an— fangend, 16000 Laubholzwellen, 1000 Nadelholzwellen, 4500 Buchenwellen(schwere), 350 Raummeter Buchen Scheitholz. Ziegenberg den 29. Januar 1889. Sommerlad. 440 ommerlad Bucheubrennholz⸗Versteigerung. Montag den 11. und Dienstag den 12. Februar l. J. werden aus dem Domantkalwalddistrikte Wanne(bei Wallernhausen) verstelgert: 505 Rm. Buchen Scheiter 179 Classe, 5 1. 354 5„Knüppel, 5 159„„ Reisig und 344„„Stöcke. Am ersteren Tage kommt der größere Theil des Scheit— und Knüppelbolzes, am zweiten Tage dessen Rest und sämmtliches Reisig und Stockbolz zum Ausgebot. Zu⸗ sammenkunft jedesmal Vormittags ½ 10 Uhr dei Forsthaus Finkenloch. Großh— Forstwart Weitzel daselbst ist mit Ertheilung weiterer Auskunft beauftragt. Konradsdorf, 28. Januar 1889. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. 431 Hoffmann. N 2 0 Holz⸗Versteigerung. Dienstag den 5. Februar werden im Gemeindewald Nieder Rosbach, Distrikt Alter Heegwald, folgende Holz⸗ sorten meistbletend versteigert: 12 Stück Buchen Stämme, 18—28 Centim. Durch⸗ messer, 7 Meter Länge, 6 Stück Eichen⸗ Stämme, 22—43 Centim. Durch⸗ messer, bis 6 Meter Länge, 14 Raummeter Buchen-Schelter, 90 5„ Knmuüppel, 2* Eichen⸗ 5 61 5 Buchen Stöcke, 337 Stück Buchen Reiserwellen. Anfang und Zusammenkunft der Versteigerung Vor— mittags 10 Uhr auf der Hauptschneise, oberhalb des Pflanzgartens. Nieder Rosbach am 30. Januar 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach. Groh. 44 — T inderwagen und Velocipede 1024 bei G. M. Reuß. In der Privatklagesache des Landwirths Karl Laukert von Staden, Privatklägers, gegen den Landwirth Philipp Fich von da, Angeklagten, wegen Beleidigung, hat das Großherzogliche Schöffen gericht zu Altenstadt am 10. Januar 1889 für Recht erkannt: 1. Der Angeklagte Philtpp Fich, Landwirth zu Staden, geboren daselbst am 19. Dezember 1849, verheirathet, eoangelisch, noch nicht bestraft, wird der öffentlichen Beleidigung des Landwirths Karl Laukert von Staden für überführt erachtet und demgemäß zu einer Geld— strafe von 20 Reichsmark, im Falle der Uneinbringlichkeit zu einer Gefängnißstrafe von vier Tagen verurtheilt. Dagegen wird der Widerbeklagte Landwirth Karl Laukert von Staden, geboren daselbst am 8. Juni 1849, verhetrathet, evangelisch, von der ihm zur Last gelegten Beleidigung des Philipp Fich von Staden freigesprochen. 2. Der Angeklagte Philipp Fich wird in die Kosten des Verfahrens, einschließlich der dem Privatkläger Laukert erwachsenen nothwendigen Auslagen verurtheilt. 3. Dem Privatkläger Laukert wird das Recht zuer⸗ kannt, die stattgehabte Verurtheilung des Angeklagten einmal in Friedberger Kreisblatt auf Kosten des Schuldigen binnen 14 Tagen, vom Tage der Behän⸗ digung einer Abschrift des rechtskräftigen Urtheils an, bekannt machen zu lassen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkett des Urtheils be— scheinigt. Altenstadt den 28. Januar 1889. Koch, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Für die Richtigkeit dieser Abschrfft: Windecker, Rechtsanwalt. Faselochs-Versteigerung. Mittwoch den 6. k. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger fetter Faselochs auf dem Gemeindehause dahier meistbietend versteigert werden. Rendel, 30. Januar 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Rendel. 450 Herling. —.— 1 Versteigerung. Dienstag den 5. Februar 1. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, läßt Jacob Adler J. zu Petterweil wegen Aufgabe seiner Oekonomie nachverzeichnete Gegenstände gegen Baarzahlung öffentlich versteigern, als: Fahrkühe, Rinder, trächtiges Mutterschwein, Springer, sehr guten Kuhwagen, nebst Zubehör, Spitzpflug, Schaufelpflug, Vorderpflug, elserne Egge, Fruchtfegemühle, Dickwurzmühle, 2 Kuhgeschirre, verschtedene Ketten, 60 bis 70 Centner Weizen-, Gersten- und Haferstroh, 30 Körbe Spreu, eine Quantität Heu und Grummet, 100 Centner Dickwurz, sowie sonstige Oekonomie— geräthschaften. Petterweil, 28. Januar 1889. 460 N 2— 2— 8— A. Großherzogliches Ortsgericht Petterweil. 419 Berge 8 Verstei ersteigerung. Donnerstag den 14. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, will Johannes Propheter dahier wegen Aufgabe seiner Oeconomie in seiner Behausung folgende Gegenstände unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werden— den Bedingungen öffentlich freiwillig versteigern lassen: Vier Kühe, wovon zwei bochträchtig sind, Ein vollständiger Oeeonomtewagen, zum Ein- und Zweispännigfahren eingerichtet, Ein kleiner Wagen, zwei gute Pferdegeschirre, eins für schweres, das andere für leichtes Fuhrwerk, Drei verschledene Pflüge, Egge und Schlitten, Ein Pfuhlfaß, eine Dickwurzmühle, sowie noch mehrere verschiedene landwirthschaftl. Gegenstände. Eine Parthie Heu, Grummet, Stroh und Spreu, Ca. 200 Centner Dickwurz. Rendel den 1. Februar 1889. . Großherzogliches Ortsgericht Rendel. Eine Oelmühle bei Darmstadt zu verpachten oder zu verkaufen. Der Besitzer bittet Offerten sub W. A. 539 an 6. L. Daube 2 00. Frankfurt a. H. zu nden, G01 48 Im Reinigen von Bettfedern empfiehlt sich 381 Frau Fix wohnhaft Haagkstraße Nr. 522. br. 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Esselborn. 93 Fir einen Realschüler, welcher zu Ostern absolvirt, wird ein anderer angenommen; derselbe findet in kleiner Familie bei guter Kost und Logis Beaufsichtigung seiner Schularbeiten. Näheres bei der Exped. d. Anz. 367 Friedrichsdorfer Zwieback 5 empfiehlt 9 Ph. Dan. Kümmich. Bette lichen Taßfal ö im Am mächtig im Be Betref manns anf de 9.