1888. Oberhe Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch e:. 2 0 und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag den 31. Zuli. 89. sischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige 1 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Anschaffung des von der Forstverwaltung für die Communalwaldungen zu verwendenden; J Formularpapiers, insbesondere Ersatz der hierdurch pro 1886/87 entstandenen Kosten. Friedberg den 27. Juli 1888. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien, Markoorstände ꝛc. des Kreises. Wir empfehlen Ihnen, die alsbaldige Auszahlung der nachstehend aufgeführten Beiträge an Großherzogliches Rentamt Friedberg zu veranlassen. Dr. Braden. M. Pf. M. Pf. Gemeinde Butzbach 3 58 Gemeinde Woͤlfersheim 88 Gemeinde Nieder-Ros bach 64 Gemeinde Nieder-Wöllstadt N Hospital St. Wendel daselbst 25 Gemeinde Wohnbach 44 Gemeinde Ober-Mörlen 25 Gemeinde Ober-Florstadt Gemeinde Beienheim 46 Gemeinde Weckes heim 42 Gemeinde Ober- Rosbach 06 Gemeinde Reichelsheim 1 2 1 5— 5 7 5 4 1 Gemeinde Gambach 2 52 Gemeinde Bodenrod— 98 Gemeinde Ockstadt 1194 Gemeinde Stammheim 198 1 0 Gemeinde Griedel 1132 Gemeinde Fauerbach v. d. H. 2 82 Gemeinde Assenheim— 21 Gemeinde Harheim 109 * Gemeinde Kirch⸗Göns 1 46 Gemeinde Hausen— 53 Gemeinde Bönstadt 122 Gemeinde Holzhausen v. d. H. 134 „ Gemeinde Nieder-Weisel 5 41 Gemeinde Hoch-Weisel 4 59 Gemeinde Büdesheim— 72 Gemeinde Massenheim— 34 1 eter Gemeinde Oppershofen— 04 Gemeinde Langenhaln 2 12 Gemeinde Burg-Gräfenrode— 56 Gemeinde Nieder-Erlenbach 1 49 181. NRockenberger und Oppershofer Gemeinde Maibach 183 Gemeinde Groß-Karben 112 Gemeinde Nieder-Eschbach 1 30 1 4 Mark 3 20 Gemeinde Münster 186[Gemeinde Heldenbergen— 54 Gemeinde Ober-Erlenbach 1 55 1 Gemeinde Pohl⸗Göns 153 Gemeinde Ostheim 2 63 Gemeinde Ilbenstadt— 05 Gemeinde Ober ⸗Eschbach 1 58 l. 5 Gemeinde Södel 132 Gemeinde Burgvorstadt Friedberg— 08 Gemeinde Kalchen— 44 Gemeinde Petterweil 1 50 . Gemeinde Steinfurth— 07 Gemeinde Bad Rauheim 1 25 Gemeinde Klein-Karben 106 Gemeinde Rodheim 5 86 * 1. Laget Lethe Märkerschaft Trais⸗Münzenberg— 39 Gemeinde Nieder-⸗Mörlen 143 Gemeinde Nieder⸗Florstadt 2 41 Gemeinde Vilbel 1 54 1 Graun machung 8 Am 2. und 3. August l. J., finden Seitens der Garnison Butzbach Gefechtsschießen mit scharfer Munition auf dem dortigen großen Nn Exerzierplatze statt. e'. Indem wir dies hiermit zur öffentlichen Kunntniß bringen, laden wir die Großherzoglichen Bürgermeistereien der zunächst gelegenen Orte ein, in Ihren Gemeinden noch besondere Bekanntmachung zu erlassen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg 5 Friedberg den 27. Juli 1888. Dr. Braden. 1 91 Deutsches Reich. bände Tagebücher, welche er seit seiner Ver-[ Kammer nahm mit 64 gegen 8 Stimmen die u tue dt Darmstadt. Die Steueraufseher⸗Aspiranten[mählung führte. Dieselben enthalten nicht blos Convention, betreffend den Handel mit geistigen 121„ Filsinger aus Vilbel, Fleck aus Kohden, Frank thatsächliche Aufzeichnungen, sondern auch die Getränken unter den Fischern auf der Nordsee, an. . aus Grünberg, Höpfner aus Gammelsbach, Jacobi Anschauungen des Kaisers über alle wichtigen Schweden. Stockholm, 26. Juli. Der ö aus Darmstadt, Leidemer aus Alzey, Maul aus Angelegenheiten während der letzten dreißig Jahre. König und der Kronprinz begaben sich mit dem Klingl Fränkisch⸗Crumbach, Vorreuther aus Neckar⸗ Königin Victoria nahm diese Tagebücher nach deutschen Gesandten heute früh nach 6 Uhr an —— 1 Steinach, Weirauch aus Kettenheim, Winter aus England mit. Kaiser Wilhelm II. ließ sofort[ Bord der Pacht„Drott“, um dem deutschen een, Pfeddersheim, Zecher aus Homberg wurden zu nach dem Tode des Kaisers Friedrich die Kai- Geschwader entgegenzufahren. Morgens 8½ Uhr i Steuer⸗Aufsehern ernannt. serin auffordern, diese Tagebücher behufs Ein- wurde das deutsche Geschwader bei Gaͤlmon sichtbar. 1 Potsdam, 27. Juli. Die Kaiserin wurde verleibung in das Staatsarchiv auszufolgen. Die„Hohenzollern“ gab Königssalut. Der König krentano. heute früh gegen 1½ Uhr von einem Sohne ent-JDie Kaiserin verweigerte dies jedoch, indem sie und der Kronprinz begaben sich sodann an Bord der 2 bunden. Dies Ereigniß ist seit beinahe 80 Jahren serklärte, Kaiser Friedrich wünsche die Veröffent⸗]„Hohenzollern“, woselbst Kaiser Wilhelm den * zum ersten Male wieder in der preußischen könig- lichung dieser Tagebücher nach vorheriger Revi- König und den Kronprinzen mit herzlichster Um— n lichen Familie eingetreten. Das letzte Mal er-ssion derselben durch die Kaiserin, mit welcher armung und Kuß begrüßte.„Drott“ und„Baden“ fk 1 eignete sich ein solcher Fall im Jahre 1809, als Aufgabe Kaiser Friedrich sie betraut habe. Diese wechselten Salut. Die beiderseitigen Musikkapellen die unvergeßliche Königin Louise ihren Gemahl, Tagebücher werden nicht in ihrer ursprünglichenspielten die preußische und schwedische National „ ht König Friedrich Wilhelm III., mit dem Prinzen Form publizirt werden, sondern, analog wie hymne. Nach halbstündigem Aufenthalte kehrten 2 Alger l nes Hauses, Zubehor, is Albrecht, dem Vater des jetzigen Regenten von Braunschweig, beschenkte. Friedrich Wilhelm IV. hatte bekanntlich keine Kinder und diejenigen des Königs Wilhelm sowohl, wie die des Königs Theodor Martins Werke über den Prinz-Gemahl, als Basis einer Biographie des Kaisers Fried— rich dienen. Jedenfalls wird noch geraume Zeit verstreichen, bevor die Publikation des Werkes der König und der Kronprinz an Bord der „Drott“ zurück und fuhren nach Stockholm, um den Kaiser zu empfangen. Alle Villen an den Ufern waren festlich beflaggt. Kurz vor 12 Uhr rmiethen. Friedrich III. wurden geboren, als beide Väter beginnt.“— Wir geben die Mittheilung, deren traf unter dem Salut der Geschütze Kaiser Wil— * 0 noch nicht zur Regierung gelangt waren. Auch Begründung dahin gestellt bleiben muß, wieder, helm, Prinz Heinrich, Graf Herbert Bismarck schach. die 4 ältesten Söhne des jetzigen Königs Wil- weil sie durch die Presse geht. und das Gefolge ein und fuhren in einer Waltl Helm II. erblickten das Licht der Welt, als der— elbe noch den bescheideneren Titel„Prinz Wil— zelm“ führte. Es sei hier auch die merkwürdige Thatsache erwähnt, daß keiner von sämmtlichen Dreußischen Königen als Sohn des Königs ge— voren worden ist, da zur Zeit ihrer Geburt die München, 29. Juli. Im Magistratssaale des neuen Rathhauses fand heute die Begrüßung der zur Konig Ludwig⸗Centenarfeier hier einge— troffenen Ehrengäste durch den Vorstand des Centralcomités, Bürgermeister v. Widenmayer, statt. Im Sitzungssaale des Gemeindecollegiums Schaluppe bis zur Landungsbrücke, wo eine prachtvolle Ehrenpforte mit dem deutschen Reichs— wappen errichtet war. Hier empfingen der König, das Kronprinzenpaar und die höchsten Würdenträger die Gäste. Die Bevölkerung be— grüßte den Kaiser mit lebhaften Hurrahrufen. Väter noch nicht den Thron bestiegen hatten fand hierauf ein von den städtischen Behörden Kurz nach der Ankunft im Schlosse trat der —1 und der erste König, Friedrich I., sich als Kur- veranstaltetes Gabelfrühstück statt. Die ganze Kaiser mit dem König auf den Balkon, von der fe ürst Friedrich III. von Brandenburg selbst die Stadt ist mit Flaggen, Laubgewinden, Kränzen, Volksmenge enthusiastisch begrüßt. Nachmittags 3 Krone aufs Haupt setzte. Wappen und Emblemen auf das reichste und 4 Uhr fand eine Spazierfahrt nach dem Thier— Müller. Berlin. Die Kaiserin Friedrich wird bis präaͤchtigste geschmückt. garten statt, sowie Abends ein Galadiner, wozu 1 1 Anfang September in Potsdam bleiben, worauf 115⁵ Einladungen ergangen waren. Beim Er⸗ a ie sechs Wochen im Schlosse Albergeldie in Ausland. scheinen der Herrschaften spielte die Musik einen Se, e l. Schottland zubringen wird. Sie wird die Fahrt Schweiz. Bern, 27. Juni. Der Bundes- eigens componirten Festmarsch an Kaiser Wil⸗ 1 nach England auf der kaiserl. Nacht„Hohen- rath wies den Ingenieur und Schriftsteller helm II.“. Kaiser Wilhelm saß zwischen der N ollern“ machen. Von Schottland wird sich die von Hartung aus Berlin, welcher gegenwärtig Kronprinzessin und der Königin, links vom Konig „„ Llaiserin nach Italien zu einem sechsmonatlichen in Zuͤrich weilt, aus dem Gebiete der Eidge-saß die Herzogin-Wittwe von Delekarlien, neben * 65 Aufenthalte in Florenz, Rom und Neapel begeben.] nossenschaft aus, weil derselbe angeblich Landes- derselben die Kronprinzessin, welche den Prinzen — Ein Londoner Blatt,„World“, berichtet: verrath gegen die Schweiz geplant hat. Heinrich zur Rechten hatte. Gegenüber dem ere Holland. Haag, 27. Juli. Die zweite! Kaiser saß Staatsminister v. Bildt, gegenüber der „Kalser Friedrich hinterließ dreißig große Folio— 1 ——:,, .— 2 1 5 5 8. n Koͤnigin Graf Herbert Bismarck. Während des Diners brachte der König einen Toast auf den kaiserlichen Gast aus, worin er ausführte, daß unter seine schönsten Erinnerungen die ihm von dem Großvater des Kaisers bewiesene Freund— schaft gehöre. Dankbar für den Besuch des Kaisers wünsche er, Gott möge demselben ein langes Leben und eine glückliche, glorreiche Re— gierung verleihen. Der Kaiser erwiederte den Toast, indem er der Freude über den Besuch der schönen skandinavischen Lande Ausdruck gab. Er hoffe, daß die Freundschaftsbande zwischen den Völkern Deutschlands und Schwedens fort— bestehen werden.— 27. Juli. Im Laufe des Vormittags besuchten Kaiser Wilhelm, der König und der Kronprinz von Schweden, Prinz Hein— rich von Preußen und Graf Bismarck den Katharinen⸗Elevator, das Nationalmuseum und die Central⸗Telephonstation, im Laufe des Nach— mittags die Niddarholmskirche und fuhren dann nach Schloß Drottningholm, wo ein Diner statt— fand.— 28. Juli. Kaiser Wilhelm verließ heute Morgen um 6 Uhr den Hafen, nachdem sich gestern Abend um 10 Uhr der König und der Kronprinz an Bord der„Hohenzollern“ herzlichst verabschiedet hatten. Beim Verlassen des Schiffes wurde auf der gegenüberliegenden Marinewerft ein prachtvolles Feuerwerk abge— brannt, worauf die„Hohenzollern“ ebenfalls ein Brillantfeuerwerk abbrannte. Tausende von Zuschauern jubelten dem Kaiser, dem König und dem Kronprinzen zu. Der König verlieh dem Kaiser Wilhelm und dem Prinzen Heinrich das Großkreuz des norwegischen Sankt Olaf-Ordens und dem Grafen Herbert Bismarck das Groß— kreuz des Nordstern-Ordens in Brillanten. Kaiser Wilhelm verlieh dem Staatsminister von Bildt den Schwarzen Adler-Orden und ersuchte den König, Pathe des neugeborenen Prinzen zu sein. Norwegen. Christiana. Der König verlieh dem König von Sachsen, dem Generallieutenant Hahnke, sowie dem Ministerpräsidenten Crispi das Großkreuz des norwegischen Sankt Olafs-Ordens. Drontheim, 27. Juli. Das sächsische Königs— paar traf gestern Abend hier ein und setzte heute Vormittag mit dem Dampfschiff„Jupiter“ seine Reise nach dem Norden fort. Frankreich. Paris, 28. Juli. Der ita⸗ lienische Botschafter Menabrea übergab heute Goblet eine Note, worin gemäß dem Berliner Vertrage mitgetheilt wird, daß Italien von Massauah definitiv Besitz ergriffen hat. — 29. Juli. In La Villette fand ein Zu— sammenstoß zwischen der Polizei und den Strei— kenden, welche die Arbeitenden zur Niederlegung der Arbeit bewegen wollten, statt. Die Polizei— Agenten waren genöthigt, die Waffen zu ge— brauchen. Mehrere Streikenden wurden von den Polizei⸗-Agenten verwundet. Im weiteren Verlauf des gestrigen Abends verhielten sich die Streikenden ruhig. Von den im Laufe des Tages verhafteten 100 Personen wurden 23 in Haft be— halten. Nach einer Anordnung des Polizeiprä— fekten sollen die verhafteten Ausländer vor Gericht gestellt und dann über die Grenze gebracht werden. St. Etienne, 29. Juli. Ungefähr tausend Grubenarbeiter traten dem im Bassin der Loire ausgebrochenen Streike bei. Großbritannien. London. Die Ge— schworenen von Mitchelstown gaben das Verdict ab, daß der Tod des Parnelliten Mandeville nach der Entlassung aus dem Gefängniß von Tullamore infolge der unentschuldbaren Behand— lung erfolgte, welche die politischen und anderen Gefangenen dort erleiden. Italien. Rom. Die Regierung erhielt aus Sansibar die Nachricht, der Sultan habe Cecchi die weiteste Genugthuung für die seinerzeitige Ablehnung des Schreibens des Königs Humbert zugesichert.— Dem Vernehmen nach macht der Kronprinz in den nächsten Tagen unter dem Namen eines Grafen Pollenzo einen Ausflug nach der Schweiz und Sachsen. In der Be— gleitung desselben befinden sich General Morra Laviano und der Oberst Osio. Türkei. Konstantinopel. Es wird officiell mitgetheilt, daß eine Note der Pforte betreffs der Kriegsentschädigung dem Botschafter Nelidoff übergeben wurde. Danach wird die Pforte regel— mäßig an jedem Fälligkeitstermin 350,000 Pfd., überdies 100,000 Pfd. zur Abstoßung der rück⸗ staͤndigen 700,000 Pfd. bezahlen. — 29. Juli. Munir Pascha hat sich gestern in Begleitung Kiagim Bey's und Sadie Bey's in besonderer Mission nach Berlin begeben. Serbien. Belgrad. König Milan begibt sich mit dem Kronprinzen Alexander spätestens am 1. August für einige Wochen noch Berchtesgaden. Von dort aus beabsichtigt der König einen Theil Tyrols und des Salzkammergutes zu besuchen. Rußland. Petersburg, 27. Juli. Die Jubelfeier der Einführung des Christenthums wurde heute in ganz Rußland begangen, beson— ders festlich in Kiew und dem alten Chersones, wo die am Tauforte Wladimir's des Großen errichtete prächtige Kirche eingeweiht wurde. Die hiesigen Blätter heben den kirchlichen Cha— rakter des Jubiläums hervor, das weit über die Grenzen Rußlands hinaus in der orthodoxen Kirche bei allen Freunden religiöser Civilisation und historischen Fortschritts lebhafte Theilnahme hervorrufen müsse. — In Wien verlautet, es sei bei der Peters— burger Entrevue Prinz Waldemar von Dänemark zum Nachfolger des Coburgers in Aussicht ge— nommen worden. Das Project werde von Oester— reich begönstigt, begegne jedoch der Opposition der Könige von Dänemark und Griechenland. Persien. Teheran. Die in der persischen Provinz Astrabad wohnenden Turkmenen haben sich empört und bedrohen die Stadt Astrabad. Die Stadt und die benachbarten Dörfer seien geplündert und viele Menschen ermordet worden. Die Einwohner Astrabads wandten sich an den Schah und den Gouverneur von Khorusan um Hilfe, da die dem Localgouverneur zu Gebote stehenden Truppen zu schwach seien, den Auf— stand zu bewältigen. Aus Stadt und Land. v. Nieder⸗Florstadt. Am 21. d. Mts. feierte der Lehrer- Bezirksverein Nleder-Florstadt das 25jährige Dienst⸗Jubiläum des Lehrers Hechler dahier. Diese ganze Dienst-Zeit hat derselbe in hiesiger Gemeinde verbracht und sich durch treue Dienstführung die Anhänglichkeit der hiesigen Gemeinde erworben. Der Bezirksverein beglück⸗ wünschte den Jubilar aufs herzlichste und beschenkte ihn mit einem schönen Sessel. Auch der Gemeinderath hat beschlossen, wie Schreiber dieses in Erfahrung ge— bracht hat, nachträglich ihren verehrten Lehrer mit einem Geschenke zu erfreuen. Möge es dem Jubilar vergönnt sein noch recht lange dahtier im Segen zu wirken. m. Dortelweil. Sonntag den 5. August l. J., Nachmittags 2 Uhr, findet hier im Saale des Bürger— meisters Hensel die diesjährige zweite Bezirksversammlung der Krieger-Vereine des Bezirks Vilbel statt. Auf der Tagesordnung stehen: Bericht des Delegirten, Auszah— lung der Providenttabeträge, Wahl des Bezirksvorstandes, Bestimmung des Orts für den nächsten Bezirkstag und Besprechungen über sonstige wichtige Bezirksangelegen— heiten. Nach Erledigung der Tagesordnung sindet Har— monie- und Abends Tanz-Musik statt. In Erwartung zahlreicher Bethetligung läßt sich von dieser Versammlung eine Förderung des allselttgen Verbandsinteresses erhoffen. 6. Darmstadt. Die jetzt bekannt werdenden Resul⸗ tate der am 1. October v. J. zur Feststellung gelangten Einnahme an Branntwein-Nachsteuer im Großherzogthum Hessen sind: in der Provinz Starkenburg im Haupt⸗ steueramtsbezirk Darmstadt rund 81181 M. Offenbach„ 59796„ in der Provinz Oberhessen im Haupt— steueramtsbezirk Gießen rund 295592 in der Provinz Rheinhessen im Haupt⸗ steueramts bezirk Mainz rund 7450 Worms„ Nis Bingen„ 85711 im Ganzen also rund 484058 M. Allerlei. Frankfurt. Der Silberdieb, welcher sich jetzt als ein gewisser Hoffmann aus Schlawe entpuppt haben soll, war bereits unter einem anderen Namen wegen Einbruchs in Wiesbaden internkrt gewesen und ist dort ausgebrochen. Seit der Zeit wurde er steckbrieflich verfolgt und ist jetzt endlich durch Zufall in die Hände der Poltzei gelangt. Von zwei Aufsehern wird Hoffmann bewacht. Hoffmann spielte hier auch auf dem Schützenfeste mit seiner Ge⸗ fährtin eine große Rolle. Seine Photographie figurirt im hiegen Verbrecher⸗Album. Lollar, 24. Juli. Ein entsetzlicher Unfall ereignete sich heute auf der Station Frohnhausen bei Lollar. Der in Frankfurt 6 Uhr 40 Minuten fällige Berliner Schnell. zug überfuhr den Zugführer Dietrich aus Kassel, der gänzlich zerfleischt wurde und auf der Stelle todt blieb. Dietrich führte einen in entgegengesetzter Richtung fahren⸗ den Güterzug, der in Frohnhausen hielt. Der Unglück⸗ liche wurde im Augenblick, als er aus dem Packwagen ausgestlegen war, um seiner dlenstlichen Pflicht zu genügen, von dem heranbrausenden Berliner Zug erfaßt und ge⸗ tödtet. Dietrich hinterläßt sechs Kinder. Solingen, 28. Jult. Die Versammlung des evangel. Bundes in hlesiger Kirche, wobel Pfarrer Thümmel über die Aachener Hefligthumsfahrt sprach, wurde aufgelöst, als Thümmel den Erzbischof von Köln und die Aachener Geistlichkeit der Gotteslästerung beschuldigte. Köln. Ein Mann in den besten Jahren, Beamter, kam am 26. ds. nach Hause, klagte über Kopfschmerzen und setzte sich auf die Fensterbank, indem er seine Frau Als diese mit dem Trunke zurückkam, war der Mann verschwunden; Nach⸗ forschuugen ergaben, daß er, vom Schwindel befallen, bat, ihm ein Glas Wasser zu holen. durch das geöffnete Fenster in den Hof hinabgefallen war, wo er mit zerschmetterten Gliedern liegen blieb. Der Tod war auf der Stelle eingetreten. Wie man das Sparen lernt. (Schluß des Artikels in Nr. 87.) Dürfen wir zum Schlusse a welches die beste Schule der Sparsamkeit ist, so hört man häufig sagen: die Noth. Sie zwingt uns allerdings mit wenigem auszukommen, aber wir sehen gar viele Familien mit dürftigem Einkommen, welche nie sparen lernen, welche weder einzutheilen, noch in günstigen Zeiten etwas zu erübrigen wissen, sei es nun aus Be⸗ quemlichkeit, Genußsucht oder aus Mangel an Verständnis, oder weil ihnen der Trieb zum Sparen fehlt, das Vertrauen auf sich selbst und der Glaube, daß sie es weiter bringen könnten, als ihre Eltern. Wir aber, die wir die Lust zum Sparen besitzen, haben die Anregung dazu schon von unseren Eltern erhalten, wir tragen den Trieb in uns, eine Heimath zu gründen und für das Wohl unserer Familie zu sorgen: wir wollen die Früchte unseres Fleißes erhalten und an— sammeln. Wir werden aber auch Alles thun, um diesen Sinn auf unsere Kinder zu über⸗ tragen und sie frühzeitig an Ordnung, Pünkt⸗ lichkeit, Reinlichkeit, Schonung der Gebrauchs gegenstände zu gewöhnen und damit geben wir ihnen einen großen Schatz auf den Lebensweg, der ihr künftiges Glück begründen hilft. Wie viel können wir nur thun, wenn wir die Kinder an regelmäßige Mahlzeiten gewöhnen und es nicht dulden, daß sie den ganzen Tag den Mund voll haben und bei Tisch nicht essen wollen. Dadurch, daß wir sie an eine regel— mäßige, gesunde und kräftige Kost gewöhnen, nützen wir nicht nur ihrer Gesundheit, sondern schützen sie auch vor der Naschsucht, welche so häufig der Hemmschuh der Sparsamkeit ist. Lasset die Knaben helfen. Lasset auch die Knaben in der Haushaltung helfen! Wie oft sieht man eine arme, ermüdete Mutter sich im Hause herumschleppen und mit dem Aufwande aller Kraft ihre Arbeit thun, während ein starker, kräftiger Junge behaglich in der Sophaecke oder im Lehnsessel ruht. Warum sollte er, dem gesunden Menschenverstand nach zu ur⸗ theilen, ihr nicht behilflich sein? Und warum sollte man ihn nicht dazu anhalten, anzufassen, womit er seiner Mutter die Arbeit erleichtern könnte, sei es durch Besorgung von Aufträgen, kleine Hand— reichungen, oder dadurch, daß er ihr sonstige Gänge erspart? Wenn sie ihn rechtzeitig dazu angehalten hätte, würde er als großer Junge gewußt haben, daß es männlich sei, der ermüdeten Mutter zu helfen, und er würde bereitwillig und aus liebendem Herzen acht geben, um zu erspähen, wie viel Dienste er ihr während seiner Freistunden leisten könne. Zudem würde dies für den Knaben einen drei⸗ fachen Nutzen haben: es würde ihn davor be— hüten müßig zu sein, oder dumme Streiche zu begehen, wuͤrde ihn geschickt und sorgsam machen, ihm eine innige Theilnahme für seine Mutter und für seine zukünftige Frau einflößen, und ihn so zu einem weit rücksichtsvolleren Sohn und Gatten heranbilden. noch fragen, J. 16 g welße Bol Heidelbee! 15 510 100 St. N. 12— per Cen nue Nü fund 60 Pf., neue Ae 9 Melone Kopfsale 1820 grüne E Handel und Verkehr. f Friedberg, 28. Juli. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80— 1.00. Eier 1 St. 6, 2 St. 11 Pf. Gießen, 28. Jull. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.75 0.85, Eier 1 St. 5—6 Pf., Räse per Stück 5—7 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis N 1 Stück M. 0.50— 1.00, Enten per Stück M. 1.40—2.00., 5 Ochsen Fleisch per Pfund 60—68 Pf., Kuh- und Rind⸗ Fleisch 45—54 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel— Fleisch 54—64 Pf., Kalbfleisch 40— 46 Pf., Kartoffeln Ser 100 Kilo M. 5.00— 8.00, Zwiebeln per Centner M. 5.00— 9.50. Frankfurt, 27. Juli. Auf dem heutigen Kälber— Wochenmarkte waren 554 Kälber zugeführt. Die Preise Für das Pfund Schlachtgewicht stellten sich für 1. Qual. 33—55 Pf., 2. Qual. 42—44 Pf. Frankfurt, 27. Juli. Engros⸗ Markt. Heu vro hundert Kilo M. 6.00— 10.00, Stroh pro hundert filo M. 5.60 6.80, Butter pro 50 Kilo M. 70— 75, Fier das Hundert M. 4.40— 4.50, Erbsen hundert Kllo M. 18— 21.50, do geschälte M. 20—80, Linsen M. 28—45, weiße Bohnen M. 23— 25.50, Mohrrüben 50 Kilo M. 6—8, Heidelbeeren per Pfd. 7—8 Pf, Aprikosen per Pfd. 40 bis 45 Pf., neue hies. Kartoffeln 100 Kilo M. 5—8, Blumenkohl 500 St. M. 25— 50, Kopfsalat M. 3—5, Erbsen per Ctr. N. 12— 15, Bohnen per Pfund 15—20 Pf., Kirschen der Centner 8—12 M., Erdbeeren per Pfund 50 Pf., neue Nüsse 100 Stück 50—80 Pf., Johannisbeeren per Pfund im Centner 10— 15 Pf., Pfirsiche per Pfund 30 Pf., Zwetschen per Pfund 40 Pf., Himbeeren 20— 25 Pf., neue Aepfel per Pfd. 20 Pf., Birnen per Pfd. 8— 20 Pf., Melonen per Stück M. 0.60—3, Citronen 100 Stück M. 7. Frankfurt, 28. Juli. Wochenmarkt. Erbsen, ganze ver Pfd. 12—16 Pf., do. geschälte 14— 18 Pf., Linsen 8—28 Pf., weiße Bohnen 20—22 Pf., neue Malteser Kartoffeln per Pfd. 9— 12 Pf., hiesige Kartoffeln per escheid 12 Pf., krause Endivien 8— 10 Pf., Butter 3 ver Pfd. M. 0.90— 1.10, Eier das Stück 5—6 Pf., der Trieb zu Radieschen 3 Pf. das Päckchen, Römisch Kohl per Portion N 1 40—50 Pf., Blumenkohl per Stück 40—80 Pf., deutscher ei RNopfsalat per Stück 3— 4 Pf., Zuckerschoten per Pfd. 1 8 20 Pf., neue Erbsen per Pfd. 10 20 Pf., neue trrüne Bobnen per Pfd. 10—25 Pf., Romainsalat 10 1 ann 5 —— bis 15 Pf., neuer Wirsing per Stück 12—20 Pf., Zwlebeln per Pfd. 7—9 Pf., neue Gurken 8—25 Pf., neue Kohl⸗ raben per Stück 5—6 Pf., neue Carotten das Päckchen 10—12 Pf., Kirschen per Pfd. 6—15 Pf., Sauerkirschen 15 Pf., Krebse per Stück 5—7 Pf., neues Welßkraut per Stück 20— 40 Pf., neue Rotherüben per Portion 5060 Pf., Wachsbohnen per Pfd. 8— 12 Pf., Aepfel per Pfd. 20 Pf., Birnen per Pfd. 20— 25 Pf., Zwetschen 40 Pf., neue Nuͤsse per Pfd. 11—16 Pf. Literarisches. Dahelm. Im Hafen von Malta. Schluß.— In Todesangst. Eine Erinnerung von F. Vincent.— Theodor Storm F. Von R. Koenig. Mit Porträt.— Bilder: Sommertag von G. Marx, Großes Maleur von G. Igler, und Aehrenleserinnen von W. Zehme.— Hin und her. — In unserer Spielecke.— Die üblichen Beilagen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 31.: Die Meistersinger. Große Preise. Mittwoch den 1. August: Wegen der Hauptprobe zu„Die Retse um die Erde in 80 Tagen“ geschlossen. Donnerstag den 2.: Troubadour. Große Preise. Freitag den 3.: Zum ersten Male:„Die Reise um die Erde in 80 Tagen“ nebst einem Vorspiel„Die Wette um 1 Million“ Schauspiel mit Gesang, Tanz, Evo— luttonen und Aufzügen in 5 Abthellungen von d'Ennery und Jules Verne. Außer Abonnement. Große Preise. Samstag den 4.: Die Zauberflöte. Große Preise. Sonntag den 5.: Der Cid. Große Preise. Montag den 6.: Zum ersten Male wiederholt: Die Reise um die Erde in achtzig Tagen. Außer Ab. Gr. Pr. Schauspielhaus. Dienstag den 31.: Mit fremden Federn. Vorher: Diana. Große Preise. Mittwoch den 1. August: Bettelstudent. Große Preise. Donnerstag den 2.: Zum 25. Male: Alt⸗Frankfurt. Außer Abonnement. Kleine Preise. Freitag den 3.: Fedora Große Preise. Samstag den 4.: Ein Tropfen Gift. Große Preise. Sonntag den 5.: Neu einstudirt: Die Journaltsten. Gr. Pr. Brodpreise vom 1. bis 16. August. Nach elgener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. August. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg. Per ½ Kilo Pf. Per ½ Kilo Pf. Ochsenfleisch— Schwartenmagen 72 Rindflelsch— Geräucherter Speck 80 Kalbfleisch— Doörrfleisch 1655 Schweinefleisch 52 Schinken 80 Keil und Carre 56 Schmalz, ausgelassen 72 Leber- und Blutwurst 56 Schmalz, unausgelassen 70 Fleischwurst 80 Nierenfett— Bratwurst 80 Bei A. Engel, K. Friedrich, W. Kreuter III. und Ph. Windecker kostet das ½ Kilo Schmalz, ausgel., 70 Pf. Für Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert. Geld⸗Cours. Frankfurt am 27. Juli 1888. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke»;ũᷣð ˙yiyß do. RN Englische Sovereignggs... 20. 39 20. 34 Russische Imperiales. 16. 73 16. 69 Me,, 9. 45 al maren. 9. 54 Dollar in Bolyxnxns 4. 16 Billigste directe Bezugsquelle für Buxkin zu Herren- und Knaben⸗Anzügen a M. 2.35 per Meter, garantirt reine Wolle und nadelfertig, ea. 140 em breit. Versandt in einzelnen Metern u. ganzen Stücken an Private. Buxkin⸗Fabrik⸗Depot Oettinger und Co., Frankfurt am Main. Muster unserer reichhaltigen Collettonen bereitwilligst franco. 746 Gläubiger⸗Aufforderung. Ansprüche an den Nachlaß des Maurers Georg Jensel(I. in Rödgen sind binnen 8 Tagen der Gerichts? chreiberei anzumelden, wenn sie bei Regulirung des Nachlasses berücksichtigt werden sollen. Bad⸗Nauheim den 24. Juli 1888. Großherzogliches N Bad-Nauheim. —— Seltheim. Schütz 251 * Holz ⸗Versteigerung in Bad⸗ Nauheim. Die Versteigerung wird hiermit von Montag den 30. nuf Dienstag den 31. d. Mts., Vorm. 8 Uhr verlegt. Es kommen folgende Holzsortimente zum Verkauf: 120 Raummeter Schäleichen-Knüppel, 17000 Schäleichen-Reis holzwellen und einige Haufen Spähne. Zusammenkunft an der Waldwirthschaft. Bad⸗Nauheim den 27. Juli 1888. Großherzogliche Bürgermeisteret Bad-Nauheim. Wörner. 12748 8⸗Anzei Versteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 8. August l. J., Vormittags 10 Uhr, ollen auf dem Rathhause zu Trais⸗-Münzenberg e zur Drainirung der Flur II und IX noch nöthigen Brabenarbeiten von mehreren 1000 lfd. Metern inel. nöhrenlegen und Zufüllen an den Wenigstnehmenden ver— eben werden. Dorheimer Bergwerk den 27. Juli 1888. Hahn, 752 Culturtechniker. Vergebung von Drainage- Arbeiten und Material- Lieferungen zu Ossenheim. Samstag den 4. August d. J., Vormittags 10 Uhr, ollen auf dem Rathhause zu Ossenheim die bel Aus— ührung der Felddrainage in den Fluren II, V und VII ortiger Gemarkung vorkommenden Arbeiten und MWatertal⸗ leferungen, veranschlagt: M. Pf. 1. Fertigung von 10554 lfd. m Drainage⸗ gräben inel. des Röhrenlegens und Wlederzufüllens der Gräben„ 0 2. Lteferung der erforderlichen Drainröhren von 37 bis 137 mm Lichtweite mit ca. 1 belfen. Daus 1 327800 Stück 2 1690 83 3. Anfuhr der Zlegelröhren, 1682 Ctr.— 336 40 4. Lieferung der Nivellirpfähle— 12— um die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden und und Lusttragende hlerzu eingeladen, Frledberg am 30. Juli 1888. Greb, 762 Provinzial⸗Wiesenbaumeister. 1 N Stellensuchende jeden Berufs placirt schnell Reuter's Bureau in Dresden, Reit bahnstraße 25. 1804 Obligations Verloosung. Bei der heute hier stattgehabten Verloosung der hiesigen Partial-Obligattonen sind die Nummern 30 und 84 mit je 100 fl. 174,43 M. rückzahlbar geworden, was den Inhabern mit dem Anfügen mitgetheilt wird, daß der Betrag bis zum 1. September l. J. gegen Rückgabe der quittirten Schuldverschreibungen und der nicht fälligen Zinscoupons bei dem hiesigen Gemeinde-Einnehmer in Em— pfang zu nehmen ist, da eine weitere Verzinsung von jenem Tage an nicht mehr stattfindet. Ossenheim den 28. Juli 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Ossenheim. 2761 Keller. Große Ausverkauf. Sämmtliche Herren- und Knaben-Anzüge, Tuch⸗ und Buckskins werden zu jedem annehmbaren Preis wegen gänzlicher Aufgabe dieser Artikel ausverkauft. 2471 M. Netscher. 2688 Eine sehr leistungsfähige Portland⸗ und Roman⸗ Cementfabrik mit Fabrikat ersten Ranges sucht tüchtige Vertreter. Händler, welche für feste Rechnung kaufen können, werden bevorzugt. Offerten unter V. N. 1473 an Haasenstein& Vogler, Frankfurt a. M.(H. 63908.) 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Besondere Einladung erfolgt nicht. 2758 Todes Anzeige. Verwandten und Bekannten die Mittheilung, daß Herr Leopold Goldbeck, Rentner, dahter am 29. d. Mts., früh 5 Uhr, plötzlich verschieden ist. Friedberg am 30. Jult 1888. 2769 Die Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Dienstag den 31. d. Mts., früh 8 Uhr, vom Sterbehaus aus. 1 . 2 1 7 Geschäfts⸗Hebernahme. Dem geehrten Publikum von Friedberg und Umgegend erlaube ich mir ergebenst anzuzeigen, daß ich am 1. August die an der Kaiser⸗ straße gelegene Binzel' un Brauerei mit Wirthschaft „Zum Pfälzer Hof“ Achtungsvoll II. Kürschner. * Burk, Bad-Nau 312 Heinhardtstrasse. Restaurant. Neinbardtstrasse a Niederlage 5 eee dll alunt. Fraukiurt d. M. K. K. Oesterr. Hoflieferanten. übernehmen werde. 2746 5 der altdeutschen Weinstube Zum Prinzen von Arkadien. Vaterländische Feuer⸗Versicherungs⸗Actien⸗Geselschaft in Elberfeld. Gegründet 1822. Geschäftsstand am 1. Januar 1888: Laufende Versicherungssumme M. 3,192,037,982.— 1763 Prämien- und Zinsen⸗Einnahmen.. 5 5,72 29, 974. 69 Kapital⸗ und Prämien-Reserve für aten echnung 1 6,359,843. 96 Grundkapital 6,000,000.— Zu Versicherungs- Abschlüssen gegen Feuer⸗ und Explosions⸗ Gefahr empfehlen sich und ertheilen nähere Auskunft die nachverzeichneten Agenten in Friedberg Herr Geometer Krämer, in Ober-Mörlen Herr Jac. Nicolai, in Büdes heim Herr H. C. Rausch, in Ockstadt Herr N. Gröninger V. in Butzbach Herr Nathan Strauß, in Rockenberg Herr Ph. Bellinger. in Fauerbach v. d. H. Herr Peter Theis. in Vilbel Herr Carl Feudtner. in Groß⸗Karben Herr H. Kappes, in Wohnbach Herr David Mayer. in Nieder⸗Eschbach Herr Franz Fritze, in Ober⸗ ⸗Wöllstadt Herr P. Walter. 10 Kattune Normal⸗ Unterkleider, 0 0 e ee wie Jacken, Hemden und Hosen, wahl bei 2473 empfehlen in feinster Sommerwaare Gebr. Strauss u Originalfabrikpreisen l. vis-à- vis der Post. J. 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