haltung ütel Tripp. r riedberg. fiedberg. mig ü 0 Socialdemokratie stehe auf d punkte der Sek. Lt. der Inf. des 1. Bats. 1. Gr. Landw.⸗Regts. Verneinung aller unserer Verhältnisse 1 habe kleinen Nr. 115 wurde zum Prem. Lt„Völzing, Erb, Wünzer, Anspruch auf Behandlung nach dem gemeinen Recht Bus, Vice Feldws von dems. Bat. zu Sek. ts. der Die Ausnahme Gesetze seien nothwendig, um den Staat RNes. des 1. Gr. Inf.⸗Regts. Nr. 115, Wamser, Vice. vor den Schrecknissen einer unbeschränkten Soclaldemo Feldw. von dems. Bat., zum Sek.⸗Lt. der Res. des 2. Gr. kratie zu bewahren Das sei nicht Inhumanität; der des 1. Bats. 4. Gr. Landw Regts. Nr. 118, zu Prem. Lts. den Socialistenprozessen gehe klar hervor, daß die soeial 1 befördert. demokratische Partei keine friedliche Reformpartet, son 11— Der Amtsrichter Müller in Gießen wurde zum dern eine Revolutfonspartet sei, welche auf Umsturz der Landgerichts rath bei dem Land-Gericht der Provinz bestehenden Gesellschafts ordnung hinarbeite Die Be— f Oberbessen, der Amtsrichter Wehner in Butzbach zum schluͤsse des Parteitages in St. Gallen zeigten Bestre Imtsrichter in Gießen, der Gerichtsassessor Wagner in bungen, wie das Hineintragen der Agitation in das Bienstag den 31. Zanuar. „1 3. Obberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentli b — ch und zwar Dienstag, onnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., auswärtigen Einsendern(sowe lokale Anzeigen und behördliche 5 aus dem Kreise 11 Pf., it Letztere nicht Jahresconto bei uns haben) „welchen der Betrag nicht Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf Annoncen von beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereie Aus den uns vorgelegten Tabellen haben wir ersehen, des Milzbrandes in der Wetterau, in vielen Gemeinden nicht richtig beobachtet wird nnd mangelhaft ist. Wir müssen Ihnen deshalb aufgeben, das fragliche Reglement besser als b wachen, und werden genoͤthigt sein, gegen Saͤumige disciplinarisch einzuschreiten. Betreffend: Die südwestdeutsche Holzberufsgenossenschaft. Bekanntmachung. Seitens der rubricirten Genossenschaft ist an Stelle des verstorbenen Herrn Julius Euler W. Reiber zu Gießen zum Vertrauensmann für die Provinz Oberhessen bestellt worden. Friedberg den 28. Januar 1888. 1 Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Junern und der Justiz hat dem Stadtvorstande zu 14. Mai d. J. daselbst abzuhaltenden Prämien-Viehmarkte Es dürfen dabei hoͤchstens 8000 Loose à 60 Pf. ausgegeben werden, und sind mindestens 65 von Gewinngegenständen zu verwenden. Der Verkauf der Loose ist in der Friedberg den 28. Januar 1888. Bekanntmachung. Die Direktion des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Mannheim und das aus Anlaß des Ende April und Anfangs Maid. Rindvieh, Silbergegenständen, Fahr- und Reitrequisiten und sonstigen Geraäthen für Haus- und eventuell 50,000 Loose à 2 M. ausgegeben und Gewinne im Gesammtwertb n des Kreises und das Gr. Poliz daß das Polizei-Reglement vom 30. eine Verloosung von Vieh, landwirthschaftlichen und Hausgeräthen z % des Bruttoerlöses Provinz Oberhessen gestattet von 39,000, even Friedberg den 28. Januar 1888. eicommissariat Wickstadt. 6 Junt 1880, betreffend die Unterdrückung daß besonders die Führung der Tabellen höchst isher zu befolgen und dessen Durchführung zu über— Dr. Braden. zu Gießen Herr Christian Reiber in Firma Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Lauterbach die Erlaubniß ertheilt, mit dem am zu veranstalten. aus denselben zum Ankauf Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Direktorium des badischen Rennvereins Mannheim werden J. in Mannbeim abzuhaltenden Pferde- und Rindvieh Marktes eine Verloosung von Pferden, Landwirtbschaft veranstalten, bei welcher 30,000, tuell 65,000 M. verloost werden sollen. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat durch Entschließung vom 18. Jauuar l. J. zu Nr. M. J. 173 den gedachten Unternehmern auf ihr Nachsuchen gestattet, die fraglichen Loose im Großherzogthum zu vertreiben. Friedberg, 26. Januar 1888. Großherzogliches Kreisamt Friedberg 11 bollem Umfange zu führen. Dien Ernannt und verpflichtet wurde: Heinrich Hauser von Trais Dr. Braden. stnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Münzenberg als Leichenbeschauer. Deutsches Reich. Sa als unbeg zurück. Dank der bestehenden Darmstadt, 28. Januar. Der Großherzog und] Ge etze bliebe Deut and von den Stürmen verschont, Prinzessin Irene sind heute in San Remo angekommen. unter denen andere Länder litter Ausschr agen seien In Genua erwartete Prinz Heinrich von Preußen mit verhindert, die Presse in Schr gehalt der Aus einem Salonwagen die Hohen Reisenden. breitung der Soctaldemokratie ent 0 itet worden. Darmstadt. Militär- Dienstnachrichten. Gerhard, Die em Inf.⸗Regts. Nr 116, Bopp, Vice Wachtm. von dems. Bat., zum Sek.⸗Lt. der Res. 2. Ge. Drag. Regts. Nr. 24, Nach, Viee Feldw. vom 2. Bat, des 3. Gr. Landw. Regts. Nr. 117, zum Sck.⸗Lt. der Res. des 5. Brand. Inf.⸗Negts. Nr. 68, Fey, v. Hessert, Sek.⸗Lts. der Inf. Vorlage annehme Vorlage gesprochen, vertagt. Jan. des Soetalistengesetzes. Nachdem Retchensperger gegen die wurde Diseussion auf morgen Fortsetzung der ersten Berathung Helldorf führt u. A. aus: Aus Ole 8 Friedberg zum Amtsrichter in Lorsch, der Gerichtsassessor Militär, wogegen die Behörden energisch Front machen f Amtsrichter in Langen Seriba von Friedberg zum müßten. Die Handhabung des Soelalistengesetzes sel ernannt. stets loyal gewesen, wenn auch vlellelcht einmal ein Fehler Berlin, 26. Jan. Reichstag. Im weiteren Verlauf der vorgekommen sei. Das Gesetz habe segens reich gewirkt, Sltzung stellte sich bei der Debatte über den Titel„Neu- obwohl die Zahl der soctal demokratischen Wahlslimmen bau einer Kaserne für ein Cavallerle-Regiment zu Hanau“ gewachsen ist. Im weiteren Verlauf der Retchstagsver Ile Beschlußunfählgkelt des Hauses heraus.— 27. Jan.] bandlung rechtfertigte der sächsische Bundes bevollmächtigte Erste Berathung des Soclalistengesetzes. Abg. Singer, Held das Verfahren der sächsischen Behörden gegen die soeta gegen dle Vorlage sprechend, bemerkt, man dürfe nicht] listischen Agltatoren und empflehlt dle Annahme der Vor den Soclalismus mit dem Anarchtsmus zusammenwerfen. lage. Bamberger spricht gegen das Gesetz. Puttkamer Das Soclalsstengesetz befoͤrdere den Anarchismus und replieirt auf Bamberger's Rede, dieselbe mache den Ein habe die Entwickelung der Soetaldemokratle keineswegs druck, als wolle er den Soeialisten Schritt für Schrltt gehemmt. Es sel unbegreiflich, wie die Regierung nicht seeundiren; es geschehe dies wohl aus Gründen der Wal— gur die Verlängerung, sondern sogar die Verschärfung f polttik. Auf den ersten Wink Bebel's würden die Frei dez Soetalistengesetzes fordern könne. Das Gesetz habe ö sinnigen die Halfte ihrer Mandate verlieren; er konne hauptsächlich das Geheim polizelwesen gefördert. Redner nur wiederholen, daß das Gesetz von den verbündeten eklärt, er und seine Partel hätten sich klar gemacht Regierungen einhellig als nothwendig erkannt wurde U 8 9 U 1 daß sie ihre Behauptungen vor dem Reichstage bewelsen müßten; sie seten in der Lage, diesen Bewels auch in In setner Antwort auf dle Singer welst Mlnlster Puttkamer, Die Expatritrung anlangend, so habe Bamberger seiner Zelt auch für das Jesuftengesetz gestimmt, Marquardsen erklärt, die Natlonalllberalen würden elnstimmig für die zweljährige Verlängerung des unveränderten bisherigen Ausführungen des Abg. Reichstag werde vielmehr Humanität üben, wenn er die 9 1 8 1 * Jan. . 8 le Wehrgesetz Commission des Reichs- tages beschloß zu§. 13 noch einen Zusatz, wonach die Zahl der zur ersten Uebung einzuberufenden Mann schaften der Ersatz Reserve durch den Reichshaushalts⸗Etat fest gestellt wird. Ferner soll die Heranzlebung zur ersten Uebung der Regel nach innerhalb eines Jahres der Ueber— weilsung zur Ersatzreserve und die Bekanntmachung des [Gestellungstages jedesmal bis 15. Jult erfolgen. Mit diesen und zwei anderen, wenig erheblichen Aenderungen wurde das Gesetz in der Schlußabstimmung einstimmig angenommen Jan. Da erl. Tagebl.“ meldet aus San Remo:„Das Allgemeinbefinden des Kronprinzen ist selt zwei Tagen nicht so gut, wie gewohnlich. Der Kron⸗ prinz klagt über Kopfschmerz“. — 28. Jan. Fürst und Füͤrstin Bismarck sind heute hierher zurückgekehrt. Potsdam, 27. Jan. Prinz Wilhelm wurde anläß⸗ lich seines heutigen Geburtstages zum Generalmajor und Commandeur der zweiten Garde Infanterie Brigade ernannt. Straßburg, 28. Jan. Bei der heutigen Eroͤffnung des Landesausschusses stellte der Statthalter Fürst Hohen⸗ lohe Vorlagen von Gesetzentwürfen über Amtscauttonen, Enregistrements Stempel Gebühren, die Fuͤͤrsorge für im Dienste verunglückte Beamte, das Forststrafgesetz und das Feldpolizeigesetz in Aussicht. 28. Jan. Unter der Beschuldigung des Landes verraths ist nach dem Fr. Journal gestern Nachmittag der hlesige Färbereibefitzer Appel verhaftet worden. Derselbe ist Mitglied des Brieftaubenelubs. Sämmtliche Tauben wurden beschlagnahmt. Noch gestern Abend wurde eine polizeiliche Haussuchung bel dem Buchhalter der Feuer; versicherungsgesellschaft„Rhein und Mosel“, einem gewissen Geisen, vorgenommen. + * * 8 Ausland. Oesterreich Un garn. Wien. Schulantrag des Fürsten Liechtenstein entfesselt nach dem Ir. allen liberalen Krelsen eine stürmische Gegenagttatton, der sich auch das Plenum des Wlener Gemeinderathes anschloß. Die Annahme des Antrags ist aussichtslos, da, wle eln Polenführer versichert, selbst die Polen da Der 2 alle Behauptungen Singer's eingehend, dleselben! Gesetzes stimmen. Koszielkt spricht gegen das Gesetz. 1 1 gegen stimmen werden. Pest, 28. Jan. Abgeordnetenhaus. In Beantwor⸗ tung der Interpellatkon Helfv's betont der Mintsterprä⸗ sident v. Tisza, es sei nicht der geringste Grund vorban⸗ den für irgend Jemand, an der gegenseltigen bona fides der zur Aufrechterhaltung des Friedens und zur eigenen Sicherbelt verbundenen Mächte zu zweifeln.„In Folge der einschneidenden Disloegtton und Verlegung russischer Truppen in der Richtung nach der Grenze der Monarchie ist es, ohne irgendwie Zweifel in die friedfertigen Er⸗ klärungen des Kaisers von Rußland zu setzen und jeden Schein der Provocatson vermeidend, unsere Pflicht, dafür zu sorgen, daß für alle Falle das Nöshige geschebe, was die Sicherung unserer Grenzen und die Wehrfähigkeit der Armee erfordert.“ Tisza wiederholt, daß das Bünd niß der Mächte Central-Europas nie etwas Anderes als ein entschtedenes Friedens Vündniß auf rein defensiver Basis war, dem jedes aggressive Vorgehen fernstebt. Redner hofft, es werde den friedliebenden Monarchen und Regierungen gelingen, den Frieden zu erhalten und Europa von dem schwerlaslenden Gefühle der Unsicher heit zu befreien. an Der Volkswirthschafts Ausschuß des Unterhauses nahm den Gesetzentwurf betreffs der Han— delsconvention mit Deutschland an. Staats Seeretär Matlekovie erklärte auf Anfrage, die Regierung glaube sicher, daß es gelingen werde, mit Deutschland auf breiterer Grundlage einen Handelsvertrag abzuschließen. Schweiz. Bern, 27. Jan. Der Bundesrath wies heute mehrere Anarchisten aus und wird fernere Maß regeln gegen die Umsturzpartel ergreifen. Schweden. Stockholm, 28. Januar. Erz⸗Bischof Sundberg lehnte den Auftrag, ein neues Ministertum zu bilden, ab. Frankreich. Paris, 26. Jan. In der Kammer beantragten mebrere Mitglieder, eintge Budgetzwöeftel provisorisch zu bewilligen, damit die Kammer fisealische Reformen in Erwägung ziehen könne. Der Minister präsident Tirard weist den Antrag zurück und verlangt die unverzügliche Beratbung des Budgets. Der Antrag wird infolge dessen zurückgezogen und die Kammer be ginnt die Berathung des Budgets. Großbritannien. London. O'Brien(Parnellit) wurde wegen aufrührerischer Reden zu viermonatlichem Gefängniß verurtheilt. Spanten. Madrid. Der„Daily Chroniele“ mel⸗ det, die Ex-Königin Isabella sel aus Madrid exilirt worden, weil sie dabin intriguirte, als Regentin für ihren unmündigen Enkel proclamirt zu werden. — 28. Januar. Die Ex Königin Isabella ist nach Sevilla abgereist. Die Königin Regentin und die Mi nister geleiteten dieselbe an den Bahnhof. Italien. San Remo. In der Präfeetur werden Appartements für den bevorstehenden Besuch des Königs Humbert hergerichtet, der mit dem Besuch der Königin Victoria zusammenfallen wird. Rom, 28. Jan. Nachrichten aus Massauah zufolge verlegte der Negus sein Lager von Adua nach Gundet, zwel Tagereisen nördlich von Adua. Ras Alula befindet sich im Gefolge des Negus. Türkel. Constantinopel. Von hier wird der„Times“ gemeldet:„Es sollen nicht nur die milttätischen Verthei— digungswerke von Adrianopel vervollständizt werden, sondern es ist auch weiter beschlossen worden, das an der Grenze von Rumelien stationirte 2. Armeecorps zu ver⸗ stärken, so daß in jenem Distriet überhaupt 60,000 Mann Truppen stehen werden. Es sind besondere Befehle er— lassen worden, daß diese Truppen pünktlich ihren Sold erhalten und überhaupt in derselben Weise bevorzugt werden, wie die Garnison der Hauptstadt. Ueber die Veranlassung zur Ergreifung derartiger Maßregeln ist nichts bekannt geworden.“ — Das große Ereigniß des Tages ist nach dem Fr. J. die kaiserliche Entschließung, betreffend die Er nennung deutscher Gouverneur Adjuncten für sämmtliche Provinzen des Reiches. Diese Maßregel, über deren Tragweite Niemand im Unklaren ist, wurde auf Grund vor— hergegangener vertraulicher Pourparlers mit der deutschen Botschaft ergriffen und ist deren vollständige Durch— führung nahe bevorstehend. Die erste Ernennung wird für das Vilajet von Brussa erfolgen. Bulgarien. Sofia. Die türkische Regierung ent⸗ deckte in Adrianopel eine Verschwörung von Bulgaren und Montenegrinern, die einen Aufstand in Ostrumelien erregen wollten. Das Haupt derselben, Namens Kara— mihailoff, und eine große Anzahl Mitschuldiger wurden verhaftet. — 27. Jan. Bei dem Empfange des Prinzen Ferdi nand in Philtppopel haben sich, wie entgegen anderen Nachrichten gemeldet wird, die fremden Consuln sämmt lich ferngehalten, was auf Weisung ihrer Regierungen erfolgte. Serbien. Belgrad. Von hier wird eine tiefgehende, auf offener Straße betriebene Agitation gegen den König gemeldet. Die Belgrader Polizei soll lau vorgehen, da⸗ gegen hält die österreichisch⸗ungarische Staats- Polizei scharfe Wacht in Semlin, da die Unruhestlfter daselbst ihr Haupt⸗Quartier erichten wollten Um den Schein einer russischen Conspiratlon zu vermeiden, ging der bel⸗ grader russische Consul Persiani auf Urlaub nach Baden; Baden. Die Fäden der Agitation sollen in den Händen des Generals Gurko in Warschau und des russischen Ge— sandten Hitrowo in Bukarest zusammenlaufen. Rumänien. Bukarest. Die Kriegsleltung hat mit dem Hause Rublal einen Vertrag auf Lieferung von 100,000 Repetirgewehren abgeschlossen. Für die Liefe— rungen wurden kurze Termine festgesetzt. Rußland. Petersburg. Der„Polit. Corresp.“ wird aus Warschau gemeldet, daß die Vorkehrungen zur Aufnahme größerer Truppenkörper in Westrußland fort⸗ dauern; im laufenden Halbfahr werden drei große Ka— sernen, eine im Radomer, zwei im Lubliner Gouverne— ment für 112 Million Rubel errichtet. — Rußland soll eine Anleihe von 300 Millionen Franes in Paris untergebracht haben. Grlechenland. Athen. Zwischen dem englischen Consul und der Regierung von Kreta ist ein ernster Conflikt ausgebrochen infolge der jüngst erfolgten Haftentlossung des Mörders des im Jahre 1879 ermordeten englischen Unterthans Anderson. Der Consul verlangt 20,000 Pfd. und die Absetzung des Generalgouverneurs von Kreta. Aus Stadt und Land. Friedberg. Der Vortrag des Capftän's Bade am letzten Donnerstag war außerordentlich stark besucht und verdiente dies auch in hohem Grade, denn in über— aus fesselnder und überzeugender Weise schilderte er seine Nordpolfahrt. Die ihn gehört haben, werden mit großer Genugthuung, mit Freude seiner gedenken, und die nicht erschienen waren, werden mit Jenen gern vernehmen, daß Capitän Bade das Versprechen gegeben hat, nächsten Donnerstag hierher zurückzukehren, um in einem zweiten Vortrag von den Eskimos zu berichten, deren Land er durchzog, nachdem er von seiner 237tägigen Els— schollenfahrt an der Kuͤste von Grönland gelandet war. Friedberg. Vor einigen Tagen war Staatsminister Finger und Geheimer Staatsrath Hallwachs von Darm stadt hier und haben unter Zuziehung des Krelsbaumeisters Kranz die Bauplätze besichtigt, welche die städtischen Ver— waltungen von Friedberg und von Butzbach der Staats— regterung für den Fall unentgeltlich offerirt haben, daß das profektirte Zellengefängniß darauf aufgeführt werde. Allerlei. Frankfurt. Ein Bombardement mit Handkäsen, welches beiläufig gegen eine Stunde dauerte, fand am Samstag Nachmittag zur größten Erheiterung der zahl— reichen unbetheiligten Zuschauer auf der Gallerie in der Aus Gründen, die nicht bekannt ge⸗ Markthalle statt worden sind, gerteth ein Käsebauer und ein Käseweib in wüthenden Streit und alsbald begannen beide wackere Kämpen aus ihren Körben die duftenden Geschosse her— vorzuholen, mit denen sie sich so lange bewarfen, bis die Körbe leer und ihre Wuth verraucht war. Cassel. In dem Städtchen Waldkappel bei Esch— wege grassirt die Diphtheritis in sehr schlimmer Weise, und zwar schon mehrere Wochen. Von 240 Schulkindern lagen über 130 krank danieder; 19 Kinder sind leiver schon gestorben, elne Familie verlor sämmtliche Kinder innerhalb weniger Tage. Karlsruhe, 27. Jan. Ein dritter Raubanfall, der gestern zwischen 5 und 6 Uhr Abends an einer Metzgers⸗ frau verübt wurde, spornt die Polizei zu fieberhafter Thätigkeit an. Nach den Aussagen der Betheiligten scheinen verschiedene Personen untereinander die Ver⸗ brechen zu verabreden. Die Staatsanwaltschaft schreibt 800 Mk. Belohnung für die Ermittelung der Schuldigen aus. Cöln, 28. Jan. Der beute Mittag 12 Uhr 20 Min. von hier abfahrende Expreßzug 91 ist auf Station Brühl theilweise entgleist in Folge Federbruchs der Maschine. Zwei Reisende und vier Zugbeamte siad leicht verletzt. Lissebon, 2. Jan. Gestern fand auf See ein Zusammenstoß zwischen dem Dampfer„Suez“ und dem deutschen Dampfer„Dithmarschen“ statt. Der„Suez“ fubr Morgens 5 Uhr mit brennenden Lichtern, als er vom„Ditbmarschen“, welcher von Mesina kam, einen so heftigen Stoß erhielt, daß er fast unterging.„Dith— marschen“ blieb noch einige Zeit nach dem Zusammen— ßoß an der Stelle. Die Geretteten vom„Suez“ wurden von der portugtesischen Brigg„Adlaina“ aufgenommen. „Dithmarschen“ ist mit Havarte am Vordertheil in den hiesigen Hafen eingelaufen. Handel und Verkehr. Friedberg, 28. Januar. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70—0.80. Eier 1 Stück 8 Pf. Butzbach, 28. Januar. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.85—0.00. Käse per Pfd. 45— 46 Pf., Eier 2 Stück 14 Pf. Homburg, 7. Jan. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 4.50—5., per Gescheid 9- 10 Pf., Eier per Stück 7 und 8 Pf., Butter per Pfd. I. Qual. M. 1.00., II. Qual. 90 Pf. Gießen, 28. Januar. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80 0.85, Eier per St. 7—8 Pf., Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar 0.60 0.80 Pf., Hühner per St. M. 1.00— 1.40, Hahnen per St. M. 0.90 bis 1.50, Enten per St. M. 1.70— 2.50, Gänse per Pfd. 50— 60 Pf., Ochsenfleisch per Pfd. 58— 60 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 45— 50 Pf., Schweinefleisch 54 bis 60 Pf., Hammelfleisch 40— 60 Pf., Kalbfleisch 40— 48 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00—5 00, Weißkraut St. 5 bis 10 Pf., Zwiebeln per Ctr. Mä 8.00- 10.00. Frankfurt, 28. Jan. Vietualtenmarkt. Butter das Pfd. 0.90—1.10., Cier das Stück 6—8 Pf., Hand— käse das Pfd. 45—50 Pf., Ganze Erbsen per Pfd. 12 bis 16 Pf., geschälte Erbsen 14—22 Pf., Linsen 18 bis 28 Pf., weiße Bohnen 18— 20 Pf., Kartoffeln das Ge— scheld 10 Pf., Mäusekartoffeln das Gesch. 20 Pf., Gelbe⸗ rüben der Pack 15—20 Pf., Spinat 50—80 Pf., Blau— kraut 30—40 Pf., Rosenkohl per Portion 40— 70 Pf., Blumenkohl 35- 60 Pf., Kopfsalat 12— 18 Pf., Endi⸗ vien 20 Pf., Eskarol 8—10 Pf., Feldsalat 20— 25 Pf., franz. Bohnen per Pfd. M. 1.20., Spargeln per Pfd. M. 2.50., Suppenspargeln 40— 70 Pf., weiße Rüben 3 Pf., Kohlrabi 3 Pf., Schwarzwurzel 50-60 Pf., französischer Sellerle 50—60 Pf., Selleriekopf 15—20 Pf., Zwiebeln das Geschetd 20— 25 Pf., Meerrettig 20 Pf., Weiskraut 20—25 Pf., Rothkraut 3040 Pf., Wirsing 12—15 Pf., Kostanten das Pfd. 1216 Pf., Maronen 18-20 Pf., Romainsalat 40-50 Pf.— Fleischpreise. Ochsenfleisch 45 70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 35 bis 60 Pf., Hammelfleisch 45 60 Pf., Schweinefleisch 65 bis 75 Pf., Kalbfleisch 35— 50 Pf. Geflügel. Hahn M. 0.80 1.50., Huhn M. 1 2.50., Welsche M. 1 bis 12., Ente M. 1.80—9., Taube 40—60 Pf., Poularden M 2.50 3.80, Capaun M. 3 50—5. Vom 1. Februar ab können im Verkehr mit Norwegen Gelder bis zum Meistbetrage von 730 Kronen im Wege des Postauftrages unter den für den Vereins-Verkehr geltenden Bestimmungen und Gebühren eingezogen werden. Wechselproteste werden durch die Norwegischen Postan— stalten nicht vermittelt. Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 31.: Amelia, oder: Der Maskenball. wöhnliche Prelse. Anfang ½7 Uhr. Mittwoch den 1. Januar: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: Hamlet. Außer Abonn. Anfang ½7 Uhr. Donnerstag den 2.: Lohengrin. Gewöhnliche Preise. An⸗ fang ½M7 Uhr. 5 Freitag den 3. Geschlossen. Samstag den 4.: Die lustigen Welber. Gewöhnliche Pr. Anfang 127 Uhr. Sonntag den 5.: Lucia von Lammermoor. Hierauf: Urtella (Ballet). Gewöhnliche Preise. Anfang 127 Uhr. Schauspielhaus. Dienstag den 31.: Farinelli. Farinellt: Herr Philipp als Gast. Große Prelse. Anfang 1/7 Uhr. Mittwoch den 1. Januar: Farinellt. Farinellt: Herr Philipp als Gast. Große Preise. Anfang 7 Uhr. Donnerstag den 2.x: Geschlossen. Freitag den 3.: Mit fremden Federn. Große Preise. Anfang ½7 Uhr. Samstag den 4.: Alt-Frankfurt. Große Preise. fang 1/M½7 Uhr. Sonntag den 5.: Nachmittags 3½ Uhr. Außer Abonn Alt Frankfurt. Kleine Preise. Abends 7 Uhr. Fa⸗ rinelli. Farinelli: Herr Philipp als Gast. Gr. Pr. Literarisches. Daheim Nr. 17 enthält: Seine Frau. Fortsetzung. Eulen und Krebse. Forts.— Der letzte Freund. Mit Illustr.— Magazin-Gewehr und kleines Kaliber. Von Major Schott.— Fr. v. Defregger. Von Rosen⸗ berg. Mit Porträt und Bild.— Am Familien-Tisch: Willkommene Beute. Bild.— Frau Gottsched und die deutschen Erzieherinnen.— Der Weltpost Verein. Von Th. Schwartze.— Ithaka.— Aus der Redaktion.— In unserer Spielecke.— Aus der Zeit für die Zeit.— Frauen Daheim. N Für die Armen Anstalten haben wir nachfolgende Gaben erhalten, deren Empfang wir mit herzlichem Danke bescheinigen. Ge⸗ Vorher: Diana. An A. Für die Volksküche: Gebrüder Preußer 1 Sack 1 Kartoffeln, Belgeordneter Reuß 25 Wecke, Ungenannt 10 Ctr. Kohlen, Sigmund Neuhof 6 Pfd. Fett, Unge⸗ nannt 80 Wecke, N. N 5 M., Frl. Dieffenbach 2 M, Reallehrer Opel 3 M., Frl. Klippstein 5 M., Fried W. Reuß Wittwe 2 M., Rechtsanwalt Seyd 10 M., Un- genannt 3 M., Frau Fr. Jakobi 2 M., Ungenannt ein 1 Sack Kartoffeln, Ungenannt 12 Sellerie-Köpfe, Kaufm. Huber 30 Pfd. Erbsen und Linsen, Kaufmann Damm 20 Pfd. Erbsen, Medizinalrath Dr. Lorenz 5 M., Un genannt 1 M., Lehrer Schultheis 1 M., Ungenannt ein 9 Korb Kartoffeln und ein Korb Gemüse, Taubstummen- lehrer Rühl 3 M., Spengler Frick 3 M., Hofapotheker Görtz 10 M., Forstmeister Herpel 5 M., Kaufm. Nau heimer 3 M., Briefträger Schneider i. P. 2 M., Ver⸗ walter C. Lüdke Partie Suppengrünes, Ungenannt Kleider halter, Friedr. Waas 1 Korb Gemüse und 1 Korb Kar⸗ toffeln, Ungenannt 1 Korb Gemüse und 1 Korb Kar⸗ toffeln, Geschwister Schmidt 1 Korb Kartoffeln, Professor Thurn zweite Gabe 3 M. 1 B. Für das Hospital: Oekonom Reif von Dorheim für Dienstleistungen der Schwester Katharine 10 M., Ungenannt desgleichen für treu geleistete Dienste 10 M. Ungenannt desgleichen 6M. Um weitere Gaben für die Volksküche, welche im Monat Februar noch fortbestehen soll, wird herzlichst gebeten. N Friedberg den 25. Januar 1888. Für die Armen Commisston: Meyer. Briefkasten. 1 2 in Mel bach. Brief hat keine Unterschrift; wer ist der Besteller? 2 Die Expedition. 9 Geld Cours. 5 Frankfurt am 28. Januar. 1888. Geber. Nehmer. 6 M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke 16, 14 do. i 16.12 1008 Englische Sovereigns 20. 31 Russische Imperlales. 16. 72 Dusgte n 9. 59 9. 54 Aal mae, 58 Dollars in Gold. 4. 20 1.88 Dl det f baum, — — 1 — * 2 N. B k t d 3 ekanntmachung. N. un J. Die Inhaber der Firma E. Hessenberger& Sohn zu l. n Staden, Wolf Hessenberger in Assenhelm und Markus rege e Hessenberger in Staden, haben sich am 1. Januar 1888 911 18 getrennt und ist deßhalb die Firma beute im Firmen— e n ahn register gelöͤscht worden. u. 5. d II. Markus Hessenberger J. von Staden betrelbt daselbst Harten seit dem 1. Januar 1888 ein Handelsgeschaͤft mit * 5 J Frucht und Mehl unter Firma seines Namens. Nen, men f Altenstadt den 27. Januar 1888. Dig a Großherzogliches n Altenstadt. 0 Lnkebt 42 5⁵ Dr. Arnol een — Sltidtischer Obstbaumwart dnnn. gesucht. Die Gemeinde Friedberg beabsichtigt, zur Unterhaltung üer der städtischen Obstanlogen(eirca 2000 Apfel und Birn⸗ 8 bäume,) einen theoretisch und praktisch gebildeten Obst 1 baumwart anzustellen, der, in der Bebandlung und Pflege 1 des Hochstamms geschult und erfahren, Kenntniß von 41 ine Kernobstsorten besitzt und der sich über seine Thäligkeit und seine bisberigen Leistungen als Obstbaumwart durch beste Zeugnisse ausweisen kann. Don Soweit thunlich, ist Ausübung des Gartenschutzes W mit der Stelle verbunden 5 Anerbieten von Bewerbern werden mit Angabe des Uriel Gehaltsanspruchs, sowie mit Zeugnissen unter Adresse * erbeten 14 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. * Steinbäußer. Pelle alt 3 4 0 1 Holzver steigerung. 8 ö Donnerstag den 2. Februar. Vormittags 10 Uhr, soll * im hiesigen Gemeindewald nachverzeischnetes Holz meist 1 bietend versteigert werden: 5 0 20 Raummeter Buchen-Scheitholz, n. 14 2 5 Eichen 1 1 34 1 Buchen Knüppel, *„Trent 14 15 Eichen 1 4 20 8 Kiefern⸗„ . et P. 900 Stück Buchen Wellen, aer Ded„ a rurtenz 500 Weichbolz, en 53 Raummeter Buchen Stöcke, n Kaltber. 7 5 Eichen 4 er Kese 5 Stück Eichen Stämme von 10— 13 Meter Länge * Dich mit 4,46 Cubikmeter Inbalt; n zt dit 6 Stück Kiefern-Stämme von 5—12 Meter Länge * 2 14 mit 2,88 Cubikmeter Inbalt; Ader ö 2 Stück Fichten⸗Stämme von 10—11 Meter Länge mit 0,49 Cublkmeter Inhalt. Die Zusammenkunft ist im Holzschlag Heinbach 10 e 2 14 Ober Florstadt am 28. Januar 1888. 0 dert rf Großberzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Florstadt. 9 Dauernheim. * 5 Ad- Velpachtung. Dienstag den 7. Februar d. J., Nachmittags 2 Ubr, soll die den beiden Gemeinden 8585 und Klein Karben die in ihren Gemarkungen zustehende Feld; und Waldjagd 4 auf weitere sechs Jahre auf dem Gemtindehause zu Groß Karben verpachtet werden. Groß⸗ und Klein⸗Karben, 27. Januar 1888. Oroßherzogl. Bürgermeistereien Groß und Klein-Karben. 442 Lanz. Schneider. 1 Bekanntmachung. Die am 24., 25. und 26. d. Mts. abgehaltene Holz— verstelgerung im blesigen Gemeindewalde ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Dienstag den 31. d. Mts. bestimmt worden. Holz-Versteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Es sollen versteigert werden: a. Montag den 6. Februar l. J. aus den Distrleten Kolnhäuserkopf und Fuchsstrauch: 5 rm Buchen ⸗Schelter; UUrm Eschen-, 12 rm Weichholz Prügel; 40 rm Buchen⸗ 103 rm Eschen⸗ Stöcke; Wellen; ca. 10 sm Eichen-Wagner- und Grubenholz; 119 Fichten Retsstangen(Bohnenstangen u. f (rund) Scheitholz; 12 rm Buchen, 30 Eichen-, 2660 Nadel- Wellen. 165 rm Buchen⸗ 2532 Buchen-, 1140 Eichen Stück Fichten⸗Derbstangen mit 8,59 fm und 445 Stück . w.; aus dem Distriet Höler:[m rm Buchen, 40 rm Nadel⸗ 80 rm Nadel-Prügel; 7 rm Buchen-, 120 rm Nadel ⸗Stöcke; 210 Buchen-, b. Dienstag den 7. Februar l. J. aus dem Distrlet Höler: 22 rm Buchen-, 14 rm Nadel- Scheiter; 145 rm Buchen, 65 rm Eichen-, 24 rm Nadel Prügel; 12 rm Buchen-, 148 rm Eichen-, 54 rm Nadel Stöcke; 4920 Eichen-, 870 Nadel-Wellen; eirea 25 lin Eichen Wagner und Grubenholz; 60 Eichen-Derbstangen und 14 Elsbeer-Abschnitte von geringen Dimen⸗ sionen, aber zu Werkbolz tauglich. Die Zusammenkunft ist am ersten Tag auf dem Fußpfad von Lich nach Grüningen am Kolnbäuserkopf, am zweiten Tag auf dem Weg von Lich nach Garbenteich beim Eingang in den Distriet Höler, jedesmal Vor⸗ mittags 9½ Uhr. 441 Lich am 24. Negenschirme von den billigsten bis zu den hochfeinsten, n raturen C. Kulbhfleisch. Ausberkauf. Wegen Aufgabe meines Geschäfts verkaufe ich sämmt iche Schuhwaaren unter dem Einkaufspreis. 40 Jos. Butzbach. Verwalter, welcher selbst mit Hand anlegt, wird bis zum 1. auf ein Hofgut in der Nähe von Friedberg gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz. ners manns Original-Theerschwelelseise von Bergmann& Co., Berlia und Frankfurt a. I. Januar 888. Dr. Dieffenbach, Forstrath. Winterschuhe& Stiefel 11 empfiehlt sehr billig Heinr. Dien, usagasse. Frische Schellsische, „ HBratbücklinge, Frischer Labberdan russischer Caviar Pfund⸗ und ½ Pfund Dosen Wilhelm Fertsch. 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Entré& Person 50 kalisch-humoristischen, e haben. NB. 3 die ergebene Anzeige, daß ich nach meinem mit Ende Dezember erfolgten Austritt aus dem Hotel Trapp und dem Weingeschäft von L. C. Trapp Nachfolger in Friedberg unter der Firma: Ludwig Theobald eine Weinhandlung hierselbst errichtet habe. Bad-Nauheim im Januar 1888. Luduig FTlaeobald. 375 Versleigerung en gebrauchten Herrschastsmöbeln Dienstag den 31. Januar, Vormittags 9% Uhr und Nachmittags 3 Uhr, wegen Abreise: 1 Causeuse und 6 Sessel in feinem Phantasiestoff, 1 und 2 Sessel, klein, in Seidenstoff, 1 schwarzer Pfetlerspiegel und Cosolschrank, 4 nußbaumene complete Betten, 3 nußb. zweith. Kleiderschränke, 4 1 Causeuse und 6 Stühle, Plüsch, 1 Causeuse und 4 Sessel, uͤber— 1 Boule-Stutzuhr, Vasen in Alabaster und Majoliea, 1 Crystall-Gas⸗Lustre, Porzellan, Lampen, 1 großer Kassaschrank, Gesindebetten, 1 Divan, 1 mah. 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Ich bitte daher das verehrte Publikum, beim Einkauf darauf zu achten, daß meine Firma 1 den Beuteln steht und sich nicht durch Reelame, welche der liebe Brodneid bedingt, irre führen zu lassen. Oscar Tietze. ise⸗ Wasch-& Handkärbe billigst bei — Petlsedern und Daunen 27 bei G. VI. Reuss. 800 eichene Backwellen sind 580 abzugeben bei Ockstadt. . 428 Heinr. Dönges J. Dilettanten-Verein Friedberg. Carnevalistischer Biercommers für Damen und Herren. Sonntag den 5. Februar 1888 im Casino-Saal. Kasseöffnung 7 Uhr 3 Minuten. Anfang Abends 7 Uhr 59 Minuten mit musi— spiritistischen Vorträgen auf dem Gebiete der hoͤheren Narrheit und der Zwergfellerschüt— ternden e wozu einige unbedeutende Kopfbedeckung und Programm an der Kasse. F. Rulimann 16 großer Hirschgraben 16. Firma und Straße bitten genau zu beachten. — N N r N e r 8 8 Pf. satirischen, Das närrische Comité. 446 schwarzer Salontisch, 1 Salonschrank, 1 Causeuse Nachttische, 1 Waschschrank mit Marmor-Aufsatz, feiner Speisesaal⸗ Nachtsessel, Noten-Mappen, Bilder, Küchenmöbel, eis. Brandkisten, Kupfer ꝛc. zc. 16 großer Hirschgraben, parterre. Comp., 426 Der Adreßkalender für 1888 Carl Bindernagel. Zwei Logis zu———— 3 1 3 ist jetzt fertig. gelllücer d eri 5 Strohsüche kauft man am Billigsten bei M. Netscher. 153 Gußtiserne und Messing⸗Gewichte 416 bei Theis& Mäller. Betttücher ohne Naht pr. Stück M. 2., 2 50 und höher, ferner Bettzeuge, Barchente, Zwilliche sowie unsere rühmllchst bekannten guten Qualltäten 1 empfehlen in großer Auswahl zu bllligsten Preisen. Gehr. Strauss, vis-à-vis der Post. Statt besonderer Anzelge: Marie Huth, Carl Theis, Verlobte. Friedberg, Januar 1888. Casino. Statt Donnerstag Freitag Familien-Abend mit Theater. Lokalgewerbyerein Friedherg. Möhne Februar, Abends 8 Uhr, findet im Vorlesung über das Unfallbersicherungsgesetz durch Herrn Unfver⸗ sitätsamtmann Dietz aus Gießen statt, wozu auch Nicht— mitglieder freien Eintritt haben und willkommen sind. 382 Der Vorstand. 437 Musikverein zu Friedberg. Familien⸗Abend 1 den 5. Februar 1888, Abends 8 Uhr, in Windecker's Felsen keller. Der Vorstand. Landwirtschaft. Casino zu Friedberg. Samstag den 4. Februar, Abends 8 Uhr, im Saale des Hötel Trapp: Carnevalsunterhallung mit Tanz. 430 De Vorstand. Jux. e Zu dem Dienstag den 14. Februar, Abends 7 59 Minuten auf Windecker's Felsenkeller stattfindenden eee(Entré frei) erlaubt 7 ergebenst einzuladen 444 s. Stenger. Jux. Jux. Feinstes Nüböl zum Backen von Kräpfeln, empfiehlt 448 8 J. A. Windecker. „ Gestricte Kinderffaachen, W Gamaschen sowie Schlaber billigst bei K. Friedrich. Frisch geräucherter Aal, Frische Kieler Sprotten, „ Kieler Fettbücklinge, „ geräucherte Flundern, „ Rohessbücklinge 435 bei Nithelm Fertsch. 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