74 eebetg penlchn , Reis, Aug Wan u zrese 122 nde bet de ren e Waas te, At cnnt, Nun alhllelsch nen Das. dianid. Cueztet, Nin 4 Utet- Flese Re Der 113 Att. . Windel L H-Auzüge dskins 75 geischer. ohh en scstut dt. — l ahl von 0 U ia de erben. — 1 6 — e. 1888. Jamstag den 30. Zuni. M 76. DOberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. auswärtigen Einsendern — Annoncen: die einspaltige 7— 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., b ö Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Annoncen von gung in der Gemarkung Dortelweil Commission für Feldbereinigung neten zum Vollzugscommissär ernannt. Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleich— zeitig sämmtliche betheiligte Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des Artikel 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 Samstag den 14. Juli 1888, Vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindehause zu Dortelweil stattfindenden Versammlung. Diese Versammlung hat: 13 nnn. ‚ rr Friedberg den 27. Juni 1888. Betreffend: Die Heegezeit des Dachses. Nachdem sich mehr wie ein Fünftheil der betheiligten Grundeigen— thuͤmer, welche mehr als die Hälfte der betheiligten Fläche besitzen, bei der am 16. Mai l. J. stattgehabten Abstimmung für die Feldbereini— erklärt ferner keine Einwendungen gegen die Zulassigkeit oder Rechtsbeständig— keit des Ergebnisses erhoben worden sind, hat die Großherzogl. Landes— den Beginn der Arbeiten fñür die Gemarkung Dortelweil verordnet und den Unterzeich— darüber zu beschließen, ob die im Grund- oder Flur-Buch ent— haltenen Größen-Angaben, oder ob die durch Vermessung zu er— mittelnden Flächengehalte der Bereinigung zu Grunde zu legen sind; 2. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, werth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Masse— 21. Juli bis zum 1. September l. J. Ferien hält. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Hülfsbedürftigkeit der Anna Eberden von Usenborn. werden sollen; haben, und nachdem 20 Feldbreinigungs— Kommen gültige oder den Abschätzungs— Bekanntmachung. Bekanntmachung. die zur Vollzugs— deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen. Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten vorgebracht und berathen werden. In dieser Versammlung hat jeder anwesende betheiligte Grund— Eigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anuwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Betheiligten verbindlich. Friedberg den 26. Juni 1888. Dr. Braden. Grundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfniß er— hoben, oder ob die Kosten durch Kapltal⸗Aufnahme aufgebracht Commission zu berufenden Sachverständigen und Beschlüsse nicht zu Stande, so hat zu 1. durch Vermessung der Grundstücke die Ermittlung des Flächen— gehaltes derselben zu erfolgen; zu 2. die Vollzugs Commission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen; zu 3. die Landes- richter zu ernennen. Friedberg den 25. Juni 1888. Commission die Sachverständigen und Schieds— Der Vollzugs-Commissär: Dr. Wallau. In Gemäßheit des§. 10 des Regulativs vom 26. Februar 1875 wird andurch bekannt gemacht, daß der Kreis-Ausschuß vom Auf den Lauf der gesetzlichen Fristen sind dieselben ohne Einfluß. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Da die Klagen über den durch Daͤchse verursachten Schaden sich sehr gemehrt haben, sehen wir uns veranlaßt die Heegezeit des Dachses für die Monate Juli, August und September aufzuheben. Friedberg den 28. Juni 1888. Betreffend: Das Vorkommen falscher Geldstücke. findet nicht statt. Friedberg den 28. Juni 1888. r e Bekanntmachung. Bekanntmachung. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Zur Aufklärung des Publikums bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntuiß, daß Kassenbeamte, denen falsche Geldstücke vorkommen, nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet sind, solche anzuhalten und an uns abzugeben. Eine Rückgabe der als falsch erkannten Stücke Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. 5 Ernannt und verpflichtet wurde: Jakob Hinkel von Holzhausen als Feldschüte, Leonhard Plock von Holzhausen als Feldgeschworener. Sonntag den J. Juli, 3 Uhr Nachmittags, findet in Rockenberg bei Gastwirth Landvogt(in der Gerste) eine Ver— sammlung der Sektion Butzbach des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg statt, in welcher Landwirthschafts— behrer Ur. Tobisch einen Vortrag über die Frage:„Was kann gegenwärtig zur Hebung des landw. Betriebes geschehen?“ halten wird. Zu dieser Versammlung werden nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern alle Freunde der Landwirthschaft ergebenst eingeladen. Der Sektionsvorsitzende. Hechler Deutsches Reich. Darmstadt, 27. Juni. Der Großherzog ind der Erbgroßherzog mit Gefolge sind heute bon Potsdam hierher zurückgekehrt. Dieselben purden am Bahnhof von den Prinzen Heinrich ind Wilhelm, sowie dem Stadtkommandanten uimpfangen. Heute Nachmittag begab sich der Großherzog wieder nach Seeheim. — Der Amtsrichter Wolf in Wörrstadt wurde zum Gerichts Schreiber bet dem Landgericht der Provinz Rheinhessen mit dem Titel„Landgerichts— Sekretär“ ernannt. — Milttär-Dienstnachrichten. Kreuter I., Sek. Lt. vom 2. Gr. Inf.⸗Reg. Nr. 116, wurde zum Prem. Et. befördert. v. Philtppsborn, Mafor vom Generalstabe der Großh.(25.) Diolston, als Bats. Comm, in das Inf.⸗Reg. Nr. 192 versetzt. v. Rosenberg Gruszezynst J., Major vom Gr. Generalstabe, zum Generalstabe der Gr.(25.) Diviston versetzt. v. Nlebelschüg, Rittm. vom 1. Schles. Hus. Regt. Nr. 4, als Adj. zur Gr.(25.) Di⸗ olston commandirt. Diefenbach I., Sek. Lt. der Cav. 1. Aufgebots des Landw. Bats. Bezirks Darmstadt, Rledesel Frhr. zu Elsenbach, Sek.-Lt. der Cav. 1. Auf⸗ gebots des Landw. Bats. Bezirks Gießen, Morneweg, Sek.⸗Lt. der Cav. 1. Aufgebots des Landw. Bats. Bezirks Darmstadt, Bonhard, Sek, Lt. der Inf. 2. Aufgebots des Landw. ⸗Bats. Bezirks Worms, zu Prem. Lts. be— fördert, Locher, Prem. Lt. a. D. als charakteris. Prem.“ Lieutenant bei der Landwehr-Feld Artillerie 2. Aufgebots wleder angestellt. i Berlin, 27. Juni. Die heute Mittag 12 Uhr im Weißen Saale des koͤnigl. Schlosses stattgehabte feierliche Eröffnung des Preußischen Landtages bot im Großen und Ganzen ein ähnliches Bild, wie jene des Deutschen Reichstages am 25. Juni, nur war dasselbe nicht völlig so glänzend als letztere, weil heute die fremden Fürstlichkeiten, welche am Montage bei der Feierlichkeit zugegen waren, fehlten. Aus der Thronrede theilen wir folgende besonders wich— tige Passus mit;„In trüber Zeit heiße ich Sie zum ersten Male von dieser Stelle aus willkommen Nur wenige Monate hat das Seepter in Meines dahinge⸗ schleden Vaters Hand geruht, aber lange genug um zu erkennen, welchen Herrscher das Vaterland in Ihm verloren hat. Die Hoheit Seiner Erscheinung, der Adel Seiner Gesinnung, Sein ruhmvoller Antheil an den großen Geschicken des Vaterlandes und der Heldenmuth christlicher Ergebung, mit dem Er gegen die Todeskrankheit kämpfte, haben Ihm im Herzen Seines Volkes ein unvergänzliches Denkmal gesetzt. Für die ungezählten Beweise kreuen Gedenkens und liebevoller Theilnahme, welche Mir in diesen für Mich so schweren Tagen zugegangen sind, sage ich Allen, die Mir mit ihrem Troste genaht sind, Meinen königlichen Dank. Nachdem durch Meines Herrn Vaters Heimgang die Krone Meiner Vorfahren auf Mich über⸗ gegangen ist, war es Mir ein Bedürfniß, bei dem Be⸗ ginne Meiner Regierung Sie um Mich zu versammeln und unverweilt vor Ihnen das eidliche Gelöbniß abzulegen, welches die Verfassung vorschreibt. Ich gelobe, daß Ich die Verfassung des König⸗ reichs fest und unverbrüchlich halten und in der Uebereinstimmung mit derselben und den Gesetzen regieren will, sowahr Mir Gott helfe! Geehrte Herren! Kaiser Wilhelm hat in seiner ruhm— reichen, von großen Thaten in Krieg und Frieden er füllten Regierung das heutige Preußen geschaffen und das Streben Unseres Volkes nach nationaler Einheit verwirklicht. Mein in Gott ruhender Vater hat mit derselben Pietät, welche Mich Ihm gegenüber beseelt, nach Seiner Thronbesteigung Sich in den öffentlichen Ur— kunden, welche Sein polltisches Vermächtniß darstellen, die Politik und die Werke Meines verewigten Großvaters angeeignet und Ich bin ent⸗ schlossen, Ihm auf diesem Wege zu folgen, auf dem Gebiete der Regierung Preußens wie auf dem der Reichspolitik. Wie König Wilhelm J. werde Ich, Met— nem Gelöbniß entsprechend, treu und gewissenhaft die Gesetze und die Rechte der Volksvertretung achten und schützen und mit gleicher Gewissenhaftigkeit die ver— fassungsmäßigen Rechte der Krone wahren und ausüben, um sie dereinst Meinem Nachfolger unverkümmert zu über⸗ liefern. Es liegt mir fern, das Vertrauen des Volkes auf die Stetigkeit Unserer gesetzlichen Zustände durch Bestrebungen, Erweiterung der Kron-Rechte zu beun⸗ ruhigen. Der gesetzliche Bestand Meiner Rechte, so lange er nicht in Frage gestellt wird, genügt, um dem Staatsleben das Maß monarchischer Einwirkung zu sichern, dessen Preußen nach seiner geschichtlichen Ent— wickelung, nach seiner heutigen Zusammensetzurg, nach seiner Stellung im Reich und nach den Gefühlen und Gewohnheiten des eigenen Volkes bedarf. Ich bin der Melnung, daß Unsere Verfassung eine gerechte und nützliche Vertheilung der Mitwirkung der verschledenen Gewalten im Staatsleben enthält, und werde sie auch deßhalb, und nicht nur Meines Gelöbnisses wegen, halten und schützen. — In bewegter Zeit habe Ich die Pflichten Meines königlichen Amtes übernommen, aber Ich trete an die Mir nach Gottes Fügung gestellte Aufgabe mit der Zuversicht des Pflichtgefühls heran und halte mir dabei das Wort des Großen Friedrich gegenwärtig, daß in Preußen der König des Staates erster Diener ist.“ — 26. Juni. Gestern Nachmittag fand beim Reichskanzler zu Ehren der hier anwesenden Minister der Bundesstaaten ein Diner statt, an welchem unter anderen theilnahmen Staatssekretär v. Böt— ticher, der bayerische Minister v. Lutz, der bayr. Gesandte Graf v. Lerchenfeld-Köfering, der säch— sische Gesandte Graf v. Hohenthal und Baagen, der württembergische Minister Frhr. v. Mittnacht, der badische Gesandte Frhr. v. Marschall, die hessischen Minister Finger und Dr. Neidhardt, der mecklenburg⸗schwerinische Minister v. Prollius. — Die Zeitungen, die sich bei Lebzeiten Kaiser Friedrichs besondere Reserve auferlegen mußten, beginnen jetzt mit Enthüllungen über Mackenzie's Gebahren. So schreibt die„Nordd. Allg. Ztg.“:„Kaiser Friedrich, dem die denkbar höchste Auffassung von den Pflichten und der Stellung des Kaiserthums innewohnte, hatte keinen Zweifel darüber gelassen, daß er die Regierung nicht antreten werde, wenn es außer Zweifel stünde, daß er von dem Krebs unheil— bar befallen sei. Es entsprach dies seiner vor— nehmen und selbstlosen Denkungsweise, während unter den dazu eventuell berufenen Persönlich— keiten Niemand war, der nicht von Hause aus entschlossen war, dem leidenden Kaiser die Krän— kung der Anregung der Frage zu ersparen, so lange er nicht selbst die Initiative ergriff. Da dies bekannt war, so wurde es die Aufgabe Derjenigen, welche den Kaiser Friedrich, aus für uns nicht controlirbaren Motiven, auch bei vorhandener Regierungsunfahigkeit auf den Thron bringen wollten, den hohen Herrn über seinen Zustand zu taͤuschen. Dem Dr. Mackenzie liegt jetzt, nachdem er, wie die„National-Zeitung“ treffend bemerkt, die deutsche Grenze hinter sich hat, augenscheinlich nur noch daran, von seinem ärztlichen Renommse zu retten, was zu retten ist. Er setzt deshalb alle Rücksichten, durch die er in Deutschland gefesselt war, hintenan, nur um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, daß er als Arzt vertrauensunwürdig sei: he had the choice of being either a fool or a knave, sagt man in England(er hatte die Wahl ein Narr oder ein Schuft zu sein). Nach seiner eigenen Aussage hat Mackenzie es also als seine vornehmste Auf— gabe angesehen, eine politische Rolle zu spielen, mit gänzlicher Beiseiteschiebung der ärztlichen, welcher er sich vielleicht nicht gewachsen fühlte. Im Interesse unserer Zeitgeschichte ist es gut, daß dies festgestellt ist. Wir wissen nun, daß ein unbedeutender englischer Arzt von radical politischer Gesinnung es sich herausgenommen hat, den Geheimen Cabinetsrath spielen und bestimmend in die Geschicke der deutschen Nation eingreifen zu wollen.“ — Der Kaiser hat nach der„Kreuzzeitung“ befohlen, daß eine Krönung nicht stattfinde. — Die Generaladjutanten v. Lehndorff und Fürst Radziwill sind auf Wunsch zur Disposition gestellt worden. v. Treskow, commandirender General des 9. Armeecorps, und von Witzen— dorff, commandirender General des 7. Armee— corps, haben nach der„Kreuzzeitung“ ebenfalls ihre Abschiedsgesuche eingereicht und ebenso will die„Börsen-Zeitung“ wissen, daß der Chef der Admiralität, General von Caprivi, vom Kaiser den Abschied erbeten habe und daß kein Zweifel darüber bestehe, daß die Annahme des Abschieds— Gesuches erfolge, da tiefgreifende Aenderungen in der Gestaltung der Marine-Behörden be— vorstehen. — 28. Juni. Das Abgeordnetenhaus nahm debattelos und einstimmig den Adreßentwurf an und beauftragte das Präsidium mit der Ueber— reichung der Adresse sowie mit der Vermittelung des Beileidsausdruckes an die regierende Kaiserin, die Kaiserin-Wittwe Victoria und die Kaiserin— Mutter Augusta. Das Herrenhaus nahm eben— falls einstimmig und debattelos den Adreßent— wurf an und beauftragte das Präsidium mit der Ueberreichung der Adresse. Dresden, 28. Juni. Eine Huldigung, welche gestern Abend dem König im Schlosse zu Pillnitz anläßlich seiner Theilnahme an der Er— öffnung des Reichstages dargebracht wurde, ver— lief auf das glänzendste. Viele Dresdener Cor— porationen, die Gesangvereine, Militaͤrvereine, Polytechnikervereine und die Schuler der Thier Arzneischule nahmen an der Huldigung Theil. Baden-Baden, 27. Juni. Der Groß— herzog von Baden ist heute Nachmittag hier eingetroffen und nach dem Schloß gefahren. Der Großherzog von Baden wurde durch Cabinets— ordre zum Generalinspecteur der fünften Armee— Inspection und zum Generaloberst der Cavallerie mit dem Range eines General-Feldmarschalls ernannt. Stuttgart. König Karl, welcher aus Ge— sundheitsrücksichten an der Reichstagseröffnung persönlich nicht theilnehmen konnte, hat dem Kaiser telegraphisch seine treuesten Grüße gesandt, worauf der Kaiser innigst dankend erwiederte. Kissingen. Die Ankunft des Fürsten Bis— marck wird hier gegen Ende Juli oder Anfangs August erwartet; auf der oberen Saline ist schon seit Anfang dieses Monats zum Empfang des Fürsten alles bereit. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Der Cassa⸗ tionshof verwarf die Nichtigkeitsbeschwerde des Abg. Schönerer und bestätigte die erstrichterliche Verurtheilung desselben zu viermonatlichem schweren Kerker und Verlust des Adelstitels. Zwanzig Studenten, welche Hochrufe auf Schoͤ— nerer ausbrachten, wurden verhaftet. Pest, 26. Juni. In der Plenarsitzung der österreichischen Delegation wurde die unverän— derte Annahme des Extraordinatoriums des Heeres-Budgets und des 47 Million ⸗Credits von der Delegation mit Beifall begrüßt. Im Laufe der Debatte wurde von mehreren Red— nern die Wichtigkeit des Bündnisses mit Deutsch— land betont und rückhaltlos anerkannt. Autoritativ wird erklärt, die Mel— dung von einer Zusammenkunft des Kaisers Wilhelm mit Kaiser Franz Josef sei wahrschein— lich, aber bisher sei noch keine Ankündigung maßgebenden Orts erfolgt. Dagegen meldet die „Polit. Corresp.“, daß im Sommer Kaiser Wil⸗ helm mit Kaiser Franz Josef und König Humbert zusammenkommen werde, vorher aber wahrschein— lich auch mit dem Zaren. — Die ungarische Delegation genehmigte einstimmig den außerordentlichen Heeres-Credit von 47 Million Gulden. Großbritannien. London, 27. Juni. Das Unterhaus lehnte mit 307 gegen 165 Stim— men in zweiter Lesung die von der Regierung bekämpfte Canal-Tunnelbill ab. Spanien. Madrid, 28. Juni. Die De⸗ putirtenkammer lehnte mit 135 gegen 54 Stim⸗ men den Antrag, den Zolltarif zu erhöhen, ab. Afrika. Durban, 25. Juni. In Folge der Verhaftung mehrerer Häuptlinge, des weitver— breiteten Niederbrennens von Kraals und des Terrorisirens der Eingeborenen in den ruhigen Distrikten Zululands ist ein allgemeiner Aufstand fast unvermeidlich. Metzeleien und anarchische Zustände werden besorgt. Der Gouverneur findet jetzt, leider zu spät, daß er sich von leicht erreg⸗ baren Beamten dazu verleiten ließ, militärische kaum das Einschreiten der Polizei erheischten. Aus Stadt und Land. s. Butzbach, 26. Juni. Am vergangenen Sonntag tagte im Lokale„Zum goldenen Löwen“ hierselbst der Verbandtstag der mittelrheinischen Bildungs Vereine. Außer der Centralstelle in Berlin durch Dr. Wislicenus und dem hiesigen Volksbildungsverein durch eine größere Anzahl hiesiger Einwohner waren vertreten die Volks⸗ bildungsvereine zu Frankfurt, Darmstadt, Wles baden, Höchst, Worms und Sauer-Schwabenheim. Der Vor⸗ sitzende des Verbands erstattete den Bericht über die Thätigkeit des Verbands im verflossenen Jahre. Als von allgemeinem Interesse ist daraus hervorzuheben, daß der Verband in erfreulichem Aufschwung begriffen ist. Die Zahl der ihm zugehörigen Vereine hat sich von 23 auf 29 gehoben. Die Zahl der Gesammtmitglieder des Verbands ist in gleicher Weise ganz erheblich gewachsen. Erfreulich ist die von allen Seiten gemeldete starke Be⸗ nutzung der Vereins⸗ Bibliotheken. Die vom Verband ausgehenden Wander- Bibliotheken sind außerordentlich gesucht und kann dem Bedürfniß nach Lektüre, wie es von vielen Gemeinden aus der Verbandsleitung gegen— über kundgethan, leider nicht in erwünschtem Maße ent⸗ gegengekommen werden. Mehrere Vereine haben Flick⸗ und Nähschulen eingerichtet, die sich lebhafter Theilnahme erfreuen. Der Anschauungs-Unterricht nach der Methode des Professors Kumpa in Darmstadt und unter der Leltung desselben hat auch in dem vergangenen Jahre guten Erfolg gehabt. Manche Vereine veranstalteten ge⸗ sellige Ausflüge; hervorzuheben ist noch die Thätigkeit des Vereins zu Schwanheim in Pflege des Obstbaues ꝛc. Das Vortragswesen innerhalb des Verbands ist einer Reorganisation unterworfen, die gute Erfolge verspricht, Auch nach dem Skloptikon ist lebhafte Nachfrage. Ein Antrag des Vorstandes auf Abänderung einiger Para⸗ graphen des Verbandsstatuts wurde ohne wesentliche Debatte angenommen. An die Verhandlungen schloß sich ein durch ernste und heitere Toaste gewürztes gemein— schaftliches Mahl. b. Darmstadt. Das X. Kirchengesang⸗Fest des ev. Kirchengesangvereins für Hessen soll unter Mitwirkung der Kirchengesangvereine von Alsfeld, Gießen, Grünberg, Lardenbach, Lauterbach, Londorf und Romrod am 4. Juli in Alsfeld abgehalten werden. Der Veginn des Festgottesdienstes in der Walpurgisklrche ist auf 2¼ Uhr Nachmittags festgesetzt. Die General⸗Ver⸗ sammlung des Vereins, zu welcher sämmtliche Vereins- Mitglieder eingeladen werden, findet am 3. Juli Abends 8 Uhr im Gasthofe„Zum deutschen Haus“ zu Alsfeld statt. Die oberhessischen Eisenbahnen haben eine Fahrk⸗ Vergünstigung gewährt, wonach gegen Vorzeigung einer Legitimationskarte für am 3. und 4. Juli gelöste ein⸗ fache Fahrbillets die freie Rückfahrt am 4. Juli gestattet wird. Die Legitimations-Karten werden auf Ansuchen von Gymnasiallehrer Th. Becker in Darmstadt, sowie von den Vorständen der in der Provinz Oberhessen Schritte zu ergreifen, während die Angelegenheiten Hanal, Bokltalschen. sammtverluf, Sundwalls Klonen angeg Weng, Gyklone habe 14 Jab Schaden an Sld⸗Oest gänzlich. D und die Stra des Sturmet lug der boselbst Feu. Unzebung d In dem kle Hütte, in d dlitzschnell! Huflucht ges „Klrche in gehalten wu Ein kleines 1 chwer berw lächfalls e J wburde das J orault mi nsinster in 2 Hotel in Br. ament, da in 1 schast Amerik New J zolge zerfe r Han I Hage bei. Homm sow in großer Au 2400 — befindlichen Kirchen-Gesangvereine ausgegeben. Dle Lehrer ind gebeten, sich zur Erlangung des erforderlichen Urlaubs rechtzeitig an die ihnen vorgesetzte Kreisschulkommission zu wenden. Allerlei. Hanau, 24. Junt. Der Fall Morlock wurde gestern vor dem hlesigen Schwurgerichte verhandelt. Morlock wurde der Ermordung des Jagdaufsehers Mankel für schuldig befunden und zu 12 Jahren 4 Monaten Zucht⸗ baus verurtheilt. Schuhmacher Moritz, der an demselben Neorgen sich mit Moclock auf der Jagd befand, erhielt dagegen wegen Wilddieberet 2 Monate Gefängniß. g Paris. Ein Orkan in den letzten Tagen hat in ganz Frankreich, besonders aber im Norden viel Unheil angerichtet. Das Dorf Hervelinghem, 10 Kilometer von Calais, ist u. A. vollständig zerstört. Zwei Kilometer dom Meer ab in einer Thalschlucht gelegen und aus 32 Feuerstellen bestebend, bildet das Dorf nur noch inen chaotischen Trümmerhaufen. Ganze Mauern wur— den vom Sturm aus dem Boden gehoben und hundert Meter weit fortgetragen. Eine Heerde von 200 Hämmeln, dem Maire gehörig, ward völlig vernichtet. Eines Bäckers Zrodwagen ward, vollgeladen wle er war, mit Infassen und den 2 Pferden vom Orkan erfaßt, fortgeführt und ertrümmert. Häuser brachen einfach zusammen. Dabei verursachten die niederströmenden wolkenbruchartigen Wassermassen eine Ueberschwemmung um das Dorf uni. derum, so daß die Einwohner sich nur schwimmend auf tim: die nahen Höhen retten konnten. In der ganzen Gegend tgierung hat namentlich der Hagel die Ernte völlig zerstört. 3 Stockholm, 27. Juni. Umea und Sundwall am Bottnischen Meerbusen sind niedergebrannt. Der Ge— ammtverlust, welcher durch Einäscherung Umeas und Sundwalls entstanden ist, wird auf 25 bis 30 Million Kronen angegeben. Cirea 12,000 Personen sind obdachlos. New⸗ Vork, 23. Juni. Entsetzliche Stürme und Cyklone haben in Canada furchtbare Verwüstungen ange— ichtet. Zahlreiche Personen wurden getödtet und der Schaden an Grundstücken ist riesig. . Ein Cpklon, von Süd⸗West kommend, zerstörte die Stadt Ottowa fast! zänzlich. Die Häuser sind zum größten Theile demolirt von Regengüssen die Städte Leon und Sklao; an 700 Einwohner, welche im Schlafe überrascht wurden, sind unter den Trümmern und in den Fluthen umgekommen. Einem Telegramm aus Elpaso zufolge wären im ganzen Distrikt 1500 Personen umgekommen. Handel und Verkehr. Frankfurt, 27. Juni. Wochenmarkt. Erbsen, ganze per Pfd. 12— 16 Pf., do. geschälte 14—18 Pf., Linsen 18—28 Pf., weiße Bohnen 1820 Pf., Kar toffeln 100 Kilo M. 6—7, neue Malteser Kartoffel per Pfd. 12— 14 Pf., Butter per Pfd. M. 0.90 1.10, Eier das Stück 5—6 Pf., Radieschen 2 Pf. das Päckchen, Römisch Kohl per Portion 40—50 Pf., Blumenkohl per Stück 50—80 Pf., deutscher Kopfsalat per Stück 36 Pf., franz. Zuckerschoten per Pfd. 20—25 Pf., neue Erbsen per Pfd. 15 25 Pf., neue grüne Bohnen per Pfd. 50 bis 60 Pf., Spinat 30— 40 Pf., Romainsalat 30- 40 Pf., neuer Wirsing per Stück 20—30 Pf., Zwiebeln per Pfd. 7—9 Pf., Schwarzwurzel 50—60 Pf., neue Gurken 15—30 Pf., neue Kohlraben per Stück 5—8 Pf., neue Carotten das Päckchen 10—12 Pf., Kirschen per Pfd. 25—30 Pf., Krebse per Stück 5—7 Pf., neues Weis— kraut per Stück 30—50 Pf., Romainsalat 20-30 Pf. Frankfurt, 14. Juni. Fruchtber. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 32.00— 34.00, Nr. 1 M. 29.00— 30.50, Nr. 2 M. 26— 27, Nr. 3 M. 25.00— 26, Nr. 4 M. 20—21, Nr. 5 M. 17.50— 18.50, Milchbrod- und Brodmehl im Ver— band M. 54— 56, norddeutsche und westfälische Weizen— mehle Nr. 00 loco M. 26.00— 26.50, Roggenmehl(hiesiges) Nr. 0 M. 23.00— 23.25, Nr. 0/1 M. 21.50— 22.00, Nr. 1 M. 18.00— 19.00, Nr. 2 M. 15.25— 16.25, Heu per Ctr. M. 3.50— 0.00, Stroh M. 2.50— 0.00, Roggenkleie M. 5.00— 5.25, Weizenklete M. 4.75. Malzkeime M. 4.25 bis 0.00, Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.25, Retsmehl M. 4— 4.50. Waizenklete, Roggen— kleie und Spelzspreu dringend offertrt.(Sämmtliche Ar— tikel bei Abnahme von 200 Etr. an.) Rüböl eim Detail M. 52. Brodpreise vom 1. bis 16. Juli. Nach eigener Angabe der Bäcker. ö 1 bebe 2436 J. Baumeister. Eine freundliche Wohnung — 2775 e 2 Geschwister Schloß. Ein gewandtes fleißiges Mädchen * 5 een 1 SA „99222 d 2 6—— 2 deus guter Familie mit guten Zeugnissen sucht Stelle als bvurde das Haus des J. Perrault zerstört und Frau Bratwurst 72 minster in Vermont schlug der Blitz ein und setzte das bidligst bei J. Helm, vorm. K. Friedrich. 2433 nd die Straßen mit Trümmern aller Art bedeckt. Während Für Friedberg, Bad⸗Nauhelm und Butzbach unverändert. es Sturmes, der zum Glück nur 15 Minuten dauerte,. 8 5 1 5 chlug der Blitz in das große städtische Spital und brach Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Juli. aselbst Feuer aus, das bald gelöscht wurde. In der Nach eigener Angabe der Metzger. 1 d Ste schr 1 2 Umgebung der Stadt hauste der Orkan noch schrecklicher Für Friedberg. Per ½ Kilo Pf. In dem kleinen Orte Gloueester ergriff der Wind eine Hütte, in der sich drei Personen befanden und trug sie“ Per 1,2 Kilo Pf. llitzschnell fort. Die drei Männer, die in der Hütte Ochsenfleisch— Schwartenmagen 75 Zuflucht gesucht hatten, wurden getödtet. Die katholtsche Rindfleisch— Geräucherter Speck 80 Feirche in Billings Bridge, in der gerade Gottes dienst Kalbfleisch— Doörrfleisch 70 gehalten wurde, wurde vom Cyklon förmlich wegrasirt. Schweinefleisch 41 Schinken 80 Schmalz, ausgelassen 70 Schmalz, unausgelassen 70 Nierenfett— Ein kleines Mädchen blieb todt, 3 andere Kinder wurden Keil und Carre 52 schwer verwundet In Montreal richtete der Sturm Leber- und Blutwurst 48 gleichfalls entsetzliche Verheerungen an. In Campton Fleischwurst 72 Berrault mit 5 Kindern getödtet. In das Hötel West- Bei E. Engel kostet das ½ Kilo Schwartenmagen 60 Pf., Schmalz, ausgelassen, 64 Pf., unausgel. 60 Pf.— Hötel in Brand. Das Haus ist ein historisches Monu.“ Bei A. Engel Schwartenmagen 60 Pf., Dörrfleisch ment, da in demselben 1770 die erste legislative Körper- 72 Pf., Schmalz, ausgel., 72 Pf., unausgel. 64 Pf. schaft Amerikas getagt hatte. New Nork, 20. Junl. Einer Depesche aus Meziko Für Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. zufolge zerstörte eine plötzliche Ueberschwemmung infolge In Bad Nauheim kostet das ½ Kilo Kalbfleisch 56 Pf. Literarisches. Von der im Verlage von Lipperheide in Berlin er— scheinenden auf eingehender Quellenforschung beruhenden Blographie unter dem Titel„Friedrich, Deutscher Kalser und König von Preußen“, ein Lebensbild von L. Ztemssen sind bereits steben Lieferungen zur Ausgabe gelangt, in welchen die Lebensgeschschte des Raisers bis zu dessen Reise nach Spanten enthalten ist. Die soeben erschlenene siebente Lieferung insbesondere bringt zunächst eine Darstellung jenes Zelt— abschnittes, während dessen der ehemalige Kronprinz Friedrich Wilhelm infolge der fluchwürdigen Attentate auf den Katser Wilhelm zur Stellvertretung des Letzteren berufen war; ferner schildert der Verfasser die in den nächsten Jahren im Hause des Kronprinzen gefeierten Familienfeste, von denen die Vermählung des Prinzen Wilhelm mit besonderem Glanze begangen worden war. Die Abbildungen zeigen sich auch in dem vorliegenden Hefte durch vollendete Technik aus. Das ganze Werk wird 10 Lieferungen à 60 Pf. umfassen. Geld⸗Cours. Frankfurt am 28. Juni 1888. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke„Ä• do. E Englische Sovereigns. 20. 35 20. 30 Russische Imperlales 16. 71 16. 68 Ducaten. öX1w 9. 45 nne 9. 54 Dolnss n, 4. 16 Airchliche Anzeigen für Friedberg Ebangelische Gemeinde. 5. Sonntag nach Trinstatis. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10 Uhr: Herr Geh. Kirchenrath Dr. Diegel. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Eßlinger. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Abendmahl. Nachmittags 1½=Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Katechismuslehre für die Knaben. Katholische Gemeinde. Samstag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; ⅝7 Uhr: Austheilung der hl. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.75, 1/2 Dutzend„ „ Dutzend 0 Die Expedition des Anzeigers in Glacé, Seide und Fil d' Ecosse Handschuhe Monogramme auf Converten und Briefbogen Hommerunterjacken& Hosen, sowie Strümpfe und Socken in großer Auswahl zu äußerst billigen Preisen bei 1420 Geschiuister Scliloss. 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Gertrude Lang, geb. Ludwig. Marie Lang. Susanne Lang. Bebette Horn, geb Lang. Jacob Horn. aus mädchen. Näheres bel der Exped. d. Anz. 2404 Eine Nühmaschine(für Herrenkleldermacher), 1 sowie 1 gebrauchter Küchen⸗ schrank werden bllligst abgegeben. Kalserstr. 77. 1939 2437 1 mit einem Buchstaben in Cassecten stets vorräthig, mit 2 mehreren Buchstaben auf Bestellung in zwei Tagen in Van Houtens Cacao in Dosen von 95 und 180 empfiehlt J 2449 A. Windecker. Get dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere unvergeßliche Ehefrau, Schwester, Schwieger— tochter, Nichte und Schwägerin Frau Gertrude Stahl, geb. Scheurich, heute nach schwerem Leiden in ein besseres Jen— seits abzurufen Verwandten und Freunden bitten wir um stille Theilnahme. Kloppenheim den 28. Juni 1888. Der tiefbetrübte Gatte: P. Stahl für sich und die trauernden Verwandten. Die Beerdigung findet statt: Samstag den 30. Juni, Nachmittags 4 Uhr. 2424 Todes-Anzeige. Nach langen schweren Kämpfen hat es Gott dem Allmächtigen gefallen unsere innigstgeliebte 1 Frau und Mutter Maria Weber, geb. Scheig, im Alter von 30 Jahren zu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bitten Friedberg. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Schneidermeister W. Weber und Kinder. Dle Beerdigung findet Sonntag Nachmittag N 2448 4 Uhr statt. 2 8 Bad- Nauheim. kachmittags von 4 bis gegen 8 Uhr, concertirt die Kapelle Dragoner-Regiments Nr. 23 auf der Terrasse des Kurhauses. Nächsten Sa den 1. Juli, 9 des 1. Garde— 2422 Eintrittspreis 50 Plennig. Die Besitzer von Kurkarten, sowie Kurhaus-Abonnenten haben freien Zutritt. Kursaal⸗Theater Bad⸗Nauheim. Montag den 2. Juli 1888, Abends 8 Uhr, vorletztes Gastspiel des Herrn Eugen Staegemann: Der Veilch henfresser. Lustsplel in 4 Akten von G. v. Moser. Vietor v. Berndt, Husaren-Offizier. Herr Eugen Staegemann als Gast. Mittwoch den 4. Juli 1888, Abends 8 Uhr, letztes Gastspiel des Herrn Eugen Staegemann: Er muss Lustspiel in 3 Akten Ferdinand v. Drang. aufs Land! von W. Friedrich. Herr Eugen Staegemann als letzte Gastrolle. 2428* Direction. Jean Burk, Bad-Nauheim J)) Neinbartztrasze. Festaurat Weilbardtztrasse 302 Niederlage 5 n 5 dolun L agatk, Eautitt a. U K. K. Oesterr. Hoflieferanten. 5 Besitzer der altdeutschen Weinstube Zum Prinzen von Arkadien. Moöbelmagazin von J. Pfeffer& Metzendorf in Friedberg nächst dem Bahnhofe, große Auswahl aller 1 und gewöhnl. Möbel. Billigste Preise, reellste Bedienung. Feinste Gußstahlsensen 2394 empfiehlt. Ph. Dan. Rümmich. Großer Ausverkauf. Sämmtliche Herren- und Knaben-Anzüge, Tuch⸗ und Buckskins werden zu jedem annehmbaren Preis wegen gänzlicher Aufgabe dieser Artikel ausverkauft. 2158 M. 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Um dem Vertrieb des rühmlichst bekannten Nauheimer Salzes eine größere Sicherheit zu gewähren, habe ich mit der Saline ein Uebereinkommen dahin getroffen, künftig wie seither nur Nauheimer Salz zu führen und für alle Abnehmer billigst bereit zu halten. Da⸗ gegen gestattet die Saline nur mir Vorzugs⸗ und Aus- nahmspreise. Indem ich dieses Uebereinkommen zur Kenntniß bringe, will ich nur die zwei vorzüglichsten Eigenschaften des Nauheimer Kochsalzes hervorheben, nämlich seine leichte (rasche) Löslichkeit und Schärfe. Sorgfältige Er⸗ mittelungen haben ergeben, daß 4 Pfund Nauheimer Salz in ihrer Wirkung gleich 5 Pfund des weißeren sog. Steinsalzes sind. Wle sehr dies der Fall ist, weiß jeder Bäcker und Metzger zu schätzen, der einmal mit anderem Salz einen Versuch gemacht hat. Bezüglich des Nauheimer Viehsalzes sei kurz er⸗ wähnt, daß dasselbe denaturirtes Kochsalz und nicht gemahlener Pfannenstein ist. Welch ein großer Unterschied zwischen diesem und jenem besteht, darüber können die Herren Veterinärärzte die beste Aus- kunft geben. Nauheimer Badesalz, Eissalz, Gewerbesalz, Tafel salz und Mutterlauge wird bei vorheriger Bestellung täglich geliefert. 2430 Ferdinand Damm. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 2431 bei (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 26 und eine Beilage.) l — 7 —, Wird het N — oncen⸗ Ann 1 — MN pieimal, sedan elne Algemein b Jobsungen! Novellen ut und Notizel V düͤcklich Al — E. während de W lichen Fri 0 Betreffer D D Nachachtun N hel der En 1. Dezem ericht an dom 21. 2 für Aus; J Verordnun Begleitbert legende T 2 betreffen Nach shümer, w. der am 40 1 in serner kein fat des En ommis ssio beiten leten 1 ig 15 Aue 10 1 dem 6 Die . mit halte mitte du be ob d wert