1888. Bienstag den 27. März. 2 37. Obberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch „ 5 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienst und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. a Donne 3 41 Samstäg. f* Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Bele eg kostet 9 Pf. Annoncen von Hit 5 auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 0 1 1—— 1 4 0— 0 8 g Amtlicher Theil. N Betreffend: Abnahme des Verfassungseides vom J. Quartal 1888. Friedb erg den 23. März 1888. 3 Das 8 oßhe gliche Kreisamt F b 0 Ii n d e großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 Zur Ableistung des 1 Eides haben wir folgende Termine e 1 10 1. zu Friedbe erg Dienstag den 17. April 1888, Vormittags 11 Uhr, im Rathhause, 1 5 2 auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Kaeben maltwoch den 18. April 1888, Vormittags 10 Uhr. a Die sestherige Zutheilung der Gemeinden zu den obengenannten Orten bleibt beibehalten und wollen Sie hiernach die zur Ableistung 7 8 ea Verpflicht teten vorladen lassen, sowie uns bis zum 10. april 1888 unfehlbar die Namen der Geladenen anzeigen, oder Bericht, daß Niemand zu laden ist, einsenden. Die im Rückstand befindlichen unten Verzeichneten wollen Sie bei 3 M. Strafe vorladen lassen. Zugleich werden wir in dem Termine am 18 April 1888 anderen Angehörigen der betreffenden Orte, welche Beschwerden oder 1 ese Wünsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. Dr. Braden. 1 5 Wilhelm Lorenz Jacob Bickert von Bruchenbrücken, Adam Kuhl von Nieder-Wöllstadt, Carl Louis Vogt von Reichelsheim, Joseph 1 Goy I. von Heldenbergen, Friedrich Martin von Kaichen, Georg Konrad Gunkel von Nieder-Erl enbach, Christian Kester VI. von Nieder⸗ 1 1* 5 1* Eschbach, Johannes Wilhelm Boller von Vilbel 1 1 Obstbaukursus in 1888. Frie dberg den 26. März 1888. 1 Hhe rz oy y Gragßherz aer Zr„ moiser pie 8 Gro 4 s Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 8 id auf die Bekanntmachung des Curatoriums der Ackerbar schule vom 4. J. Mts. Kreisblatt Nr. 29, weisen wir Sie hierdurch an, diese Be⸗ kanntmachung sofort und wiederholt in Ihren Gemeinden öffentlich bekannt machen zu lassen mit dem glg, daß für einzelne Schüler 1 Stipendien in entsprechender Höhe zur Verfügung stehen. Im Interesse des Obstbaues wollen Sie selbst sich bemühen, junge Leute zum Besuche i 5 g f 5 1 4 geld des Cursus zu gewinnen und etwa erfolgende Anmeldungen alsbald anher anzeigen. Dr. Braden , 1 — 2 E Die den Gemeinden zukommenden Forsistrafen von der I., II., III. und IV. Periode 1887/88 Friedberg den 24. März 1888. 4 4 1 51 1 1 2 9 3 8* Das Großherzogliche Kreisamt Fr iedberg an die G koßher goglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 * Nachstehend theilen wir Ihnen das Verzeichniß der 3 Gemeinden von der I., II., III. und IV. Periode 1887/88 zukommenden I. Forststr rafen resp. Autheile an Holzwerth und Schadenersatz unter dem Auftrage mit, Einnahmedeeretur zu ertheilen und für ordnungsmäßige Lontrolirung zu sorgen Dr. Braden. 1. Periode III. Periode W. Pf. N. Pf. M. Pf. M. Pf. binstl M. Pf. M. Pf. Södel 1 Kirch⸗Göns 2 36 Heldenbergen— 42 Büdes heim 210 Wohnbach 2 98 Kirch Göns— 4 Wölfersheim 1 Mark Griedel 2 25 Nieder⸗Florstadt 1 39 Groß-Karben 154 1 II. Periode. V. Periode Butzbach— 82 Ockstadt 64 Holzhausen 5 49 Klein Ka* 0 Dernbeel 1 Weckes heim— 33 Vönstadt 2 Gamback g urg⸗Gräfenrode 28 Rodheim 0 69 Vilbel 176 Bekanntmachung. 1 tetreffend: Die Feldbereinigung in der da Bruchenbrücken. ö 7 1 In der Gemarkung Bruchenbrücken hat noch keine Parzellenvermessung stattgefunden und wird deßhalb solche unabhängig von einer vor⸗ 1 275 susgegangenen wüllnmerden Erklärung 3 Gemeinde auf Grund des Artikel 1 des Gesetzes die Gewann- und Parzellen-Vermessung betreffend 1 bm 14. Juli 1884 verordnet werden, falls nicht die betheiligten Grundbesitzer vorziehen die Ausführung der Feldbereinigung nach Maßgabe f bes Gesetzes vom 28. September 1887 in der Gemarkung Bruchenbrücken zu beschließen. Ben Es wird deßhalb Tagfahrt zur Abstimmung hierüber auf Bommer tkag den 12. April 5 mann von 2—4 Uhr, 5 idem Gemeindehaus zu Bruchenbrücken anberaumt und darauf hi igewiesen, daß diejenigen betheiligten Grundbesitzer, welche in der anberaumten agfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevollmächtigte abstimmen als für die Feldbereinigung. angesehen werden Friedber g den 20. März 1888. Der Vollz zugs-Commissär für Feldbereinigung Dr. Wallau. f 7 1 6 5* 1 9 a8 1 8 8 5 0 Deutsches Reich. wulf wurde fallen gelassen. Aus Ver- Stimmen, unter Umstoßung ihres früheren Be— p. Darmstadt. Am 22. und 23. März saulassung eines vorgekommenen Falls fragte schlusses, die Grund-, Gewerbe- und Einkommen— 4 2— 6 J. 8 1 0 ö„ehe C strener 1 7 91 Nfe ö 0 1 Fschäftigte sich die zweite Kammer mit den von Mathäi an, ob es sich nicht empfehle, die Cau steuer um je einen Pfennig herab. Die erste Ir ersten Kammer zum Hauptvoranschlag ge tionen und Visitationen der Kreisrechner gesetz Kammer stimmte dem mit 12 gegen 5 Stimmen ßten Beschlüssen, soweit sie von den früheren lich zu regeln. Geh. Staatsrath v. Knorr er- zu, waͤhrend sich 5 Mitglieder der 2 lbstimmung eschlüssen der zweiten Kammer abweichen wiederte, man beabsichtige dies nicht, da die enthielten. Der Staats 5 wird Js handelt sich dabei meist um minder wichtige Cauttonen von den Kreisen selbst zu bestimmen demnach vom 1. April 1888 bis 1. April 1889 gunkte. Die zweite Kammer beschloß fast überall und die Visitationen von den Kreisräthen vorzu- an Grundsteuer 14 Pf., an Gewerbe⸗ und Ein— Af ihren früheren Beschlüssen zu beharren, wo— nehmen seien. Letztere seien überdies letzthin kommensteuer je 6, Pf., an Kapitalrentensteuer nuf die erste Kammer ihren Widerspruch aufgab.] auf diese ihre Pflicht noch besonders hingewiesen 17 Pf. auf die Matt Steuerkapital betragen. ur Verbesserungen von Staatsstraßen in Rhein-(worden. Die Sitzung vom 24. Marz galt dem Hiermit sind die Berathungen über den Haupt⸗ lssen durch vermehrte Materialbeschaffung waren[Finanzgesetz. Bekauntlich betrug in der am voranschlag beendigt. Die zweite Kammer zan der zweiten Kammer von den verlangten 1. April ablaufenden Finanzperiode der Steuer vertagte sich auf unbestummte Zeit und wird 60,000 M. nur 60,000 M. bewilligt worden, ausschlag auf die Mark Steuerkapital an Grund- voraussichtlich erst im Spaätherbst wieder zu⸗ M erste Kammer stellte die Regierungsforderungessteuer 15 Pfennig, an Gewerb„Einkommen— faut genkrten, f 8 vie der her. Die zweite Kammer schloß sich ihr bund Kapitalrentensteuer je 17 Pfennig. Wie Darmstadt. Der Amtsrichter Sandmann 30 i. a. Ia in der zweiten Berathung an. Für das Ein- schon berichtet, hatte die zweite Kammer mit in Wald- Michelbach wurde zum Amtsrichter in Eugli milzen des Straßenmaterials bewilligte die 22 gegen 21 Stimmen die Grundsteuer auf Butzbach, der. Gerichts Asse ssor Grünewald aus een Ammer jetzt die ganze geforderte Summe von 12 Pfennig herabgesetzt. Die erste Kammer Gießen zum Amtsrichter in Ulrichstein, der Ge⸗ t 8 400 M.(früher nur 1500 M.) Die der beschloß mit 12 gegen 11 Stimmen die alten rich tsassessor Sander in Darmstadt zum Amts⸗ 1 win von je 6000 M. für Fortsetzung-Steuerausschläge fortbestehen zu lassen und dafür richter in Wald-Michelbach und der Gerichts— Ii Rheinkorrektion in der Gemarkung Ibers-[die Einkommen, welche jetzt nur bis 500 M. schreiber-Aspiraut Prinz zu Gießen zum Staats— 0 um und für Ausbau des Korrektiouswerks bei steuerfret sind, bis zu 750 M. an Einkommen— anwalts-Gehülfen bei dem Landgericht der Pro— ll— Eckenheim hinzugefügte Beschränkung, daß der ssteuer zu befreien. Damit konnte sich die zweite[vinz Oberhessen ernannt. 1. „„* rwendung dieser Summen eine weitere Kammer nicht befreunden, trat deßhalb der 8 A. von Neuville in Frankfurt ist zum — 3 mit den Ständen vorhergehen sersten nicht bei und setzte mit 26 gegen 23[Vicekonsul bei dem Italienischen Generalkonsulat 1 +* 5 daselbst, dessen Amts Bezirk sich auch auf das Großherzogthum erstreckt, ernannt worden. Berlin. Vielfach war in der Presse von einem Regentschaftsgesetz die Rede. Nunmehr veröffentlicht das„Reichs-Gesetzblatt“ den nach— stehenden Erlaß, betreffend die Betheiligung des Kronprinzen Wilhelm an den Regierungsge— schäften vom 21. März 1888: Es ist mein Wunsch, daß Ew. K. und K. Hoheit sich mit den Staatsgeschäften durch unmittelbare Betheilig— ung an denselben vertraut machen. Zu diesem Zwecke beauftrage Ich Ew. K. und K. Hoheit mit der Bearbeitung und Erledigung derjenigen, zu Meiner Entscheidung gelangenden Regierungs— geschäfte, welche Ich Ew. K. und K. Hoheit zu— weisen werde, und sind die dazu erforderlichen Unterschriften in Meiner Vertretung von Ew. K. und K. Hoheit zu vollziehen, ohne daß es für die einzelnen Fälle einer jedesmaligen. besonderen Ordre zur Ermächtigung bedarf. Charlottenburg, den 21. März 1888. Friedrich. Gegengezeichnet v. Bismarck. An des Kronprinzen K. und K. Hoheit. — 24. März. Nach einer Meldung des „Berl. Tagbl.“ ist in den lokalen Krankheits- Erscheinungen des Kehlkopfes des Kaisers am' jüngsten Donnerstag eine überaus günstige Wen“ dung eingetreten, die von den behandelnden Aerzten als die erste entschiedene Besserung seit mehreren Monaten bezeichnet wird. — Von verschiedenen Blättern, und zwar solchen, die sich eine Zeit lang auf Mackenzie berufen zu dürfen glaubten, wurde vor wenigen! Tagen die Nachricht verbreitet, daß der Katser sich nächstens einer größeren Operation werde unterziehen müssen. Der Londoner O-Bericht. erstatter des„Frankfurter Journal“ theilt diesem auf Grund besonderer Erkundigung mit, daß jene Nachricht überhaupt aus der Luft gegriffen sei und von vornherein jedes thatsächlichen Hin- terhaltes entbehre. — 23. März. Kronprinz Wilhelm wohnte heute der Besprechung der taktischen Arbeiten des Großen Generalstabes durch den General, Quartiermeister Grafen Waldersee bei; sämmt- liche Offiziere des Generalstabes waren zugegen. — 24. März. Das Herrenhaus nahm den Staatshaushalts-Etat en bloc nach den Be⸗ schlüssen der Abgeordnetenkammer an. — Den neuesten Nachrichten aus Apia zu⸗ folge herrscht in Samoa Ruhe. Die Feindselig- keit der Eingeborenen gegen den König Tama sese vermindert sich und die fremden Einwohner sind der neuen Regierung günstiger geneigt. Ausland. Schweiz. Bern. Der willigte gleichfalls einstimmig die politische Polizei. Holland. Amsterdam. Die neue erste Kammer besteht aus 24 Liberalen, 10 Katholiken und 6 conservativen resp. orthodoxen Protestanten. Frankreich. Paris, 22. März. In der Kammer brachte Gaillard(äußerste Linke) eine Interpellation über die allgemeine Politik der Regierung ein. — Das Arbeitercomité von Paris hatein Mani— fest gegen Boulanger und die Boulangisten erlassen. — 23. März. Der aus den Generalen Ferrier, Bressonnet, Gressot, Thiery und Fran— chessin bestehende, mit der Untersuchung gegen Boulanger betraute Rath trat heute zusammen, um sich zu constituiren und von den durch den Minister mitgetheilten Schriftstücken Einsicht zu nehmen. Boulanger kam Mittags 5½ Uhr ay, auf dem Bahnhofe von einigen Hunderten mit Zurufen empfangen, und begab sich sofort ins Louvrehotel. — Nachrichten aus verschiedenen Gegenden Frankreichs melden das Auftreten zahlreicher bonapartistischer Agenten. Die drei Prätendenten Jerome, Victor Napoleon und der Graf von Paris machen sich Concurrenz. England. London. Das Oberhaus nahm die Bill betreffend Convertirung der Staats— Ständerath be— den Credit für schuld in allen Lesungen an. — Nach einem Telegramm des„Reuter'schen Büreaus“ aus Calcutta vom 22. März, griffen die englischen Truppen ein Pallisadenwerk der Thibetaner im Sikkim-Gebiete an und nahmen dasselbe. Die Thibetaner leisteten keinen Wider— stand und flüchteten. Italien. Rom. Das Armeeblatt„Eser— cito“ bringt folgende, angeblich auf absolut zu— verlässiger Quelle beruhende, Aufsehen erregende „Enthüllung“: Vor mehreren Wochen plante Frankreich einen plötzlichen Handstreich auf den Kriegshafen von Spezzia. Die Flotte mit einem Landungscorps unter Admiral Kranz harrten nur des letzten Befehls. Der Kriegsplan lag völlig im Marineministerium vor; die Kriegser— klärung selbst sollte nur wenige Stunden vor der Ankunft der franzoͤsischen Flotte vor Spezzia erfolgen, welches trotz seiner großen Fortifika— tionen damals schutzlos gewesen wäre. Im kriti— schen Momente erhielt aber die italienische Regierung hiervon Nachricht, deren Folge die sofortige fieberhafte Armirung von Spezzia und Genua sowie das sofortige Erscheinen der englischen Mittelmeerflotte in den genannten Häfen war. Auf die kritische Lage deutete auch Admiral Hewetts Frage bei seiner Ankunft in Genua hin, ob die Kriegserklärung bereits er— gangen sei. Das„Esercito“ fügt hinzu, wenn es dennoch diese Enthüllung mit einer gewissen Reserve gebe, so geschehe dies einzig aus übertriebener Vorsicht. Bulgarien. Sosta, 23. März. Die Mutter des Prinzen Ferdinand, Prinzessin Clementine, ist heute Morgen abgereist. Prinz Ferdinand und die Minister begleiten dieselbe bis zur Grenze. Rumänien. Bukarest, 23. März. In der Kammer beantwortete Bratianu die Interpellaton über die äußere Politik und protestirte gegen die Idee der Gründung eines rumänisch bulgari— schen Kaiserthums. Er erklärte:„Wir arbeiten aun der Entwicklung der Armee, denn wenn wir den Frieden wollen, müssen wir auch unsere Rechte sichern können, müssen beweisen, daß das Gefühl der nationalen Erhaltung alle unsere Kräfte absorbirt.“ Aus Stadt und Land. h. Frledberg. Am vorigen Dienstag sprach im Volksbildungs-Verein Medielnalrath Dr. Lorenz„über Vernichtung von Krankheitskeimen“ und gab, im Anschluß an den letzten Vortrag von Dr. Pfannmüller(„über Bacterien“) in kurzen allgemeinen Zügen ein Bild der Lehre und Praxis der Desinfeetionswissenschaft. Stets betonte er die Mitwirkung der Laten, und mehrere Punkte, welche bei ansteckenden Krankhetten von hervorragender Wichtigkeit sind, will Referent hier kurz erwähnen. Im Krankenzimmer dürfen sich nur die nöthigsten Personen und Gegenstände befinden; es muß reine, frische Luft herrschen; alle Abgänge der Kranken— bei Diphteri— tikern, namentlich die Nasen- und Mundseerete, welche mit bereitliegenden reinen Läppchen sogleich abgewischt werden muͤssen— sind in geeignete Gefäse, die halb oder viertels mit Desinfeetionsflüssigkeit(zweiprocentige Carbolsäure) gefüllt sind, zu bringen und zwar sofort nach ihrer Entstehung. Dem Kranken darf nicht nur, sondern muß recht oft(soweit es sich mit dem Ruhe bedürfniß verträgt) reine Wäsche angezogen und das Bett frisch überdeckt werden, weil jede Entfernung des Hemdes oder Betttuches Entfernung von Millionen von weiteren Keimen ist. Diese schmutzige Wäsche muß eben— falls so rasch als möglich in ein Gefäß mit Desinfee tlonsflüssigkeit gebracht und nicht etwa ohne Weiteres mit anderer Wäsche zusammen bis zur„großen Wäsche“ auf— bewahrt werden. Das souveräne Vertilgungsmittel aller Bacterien ist das Feuer, doch ist es, wie sich aus nahe— liegenden Gründen ergibt, nur beschränkt anwendbar, z B. für Wischlappen, alte Kleider, Bettstroh, alte Stroh— säcke ze. Die meisten Gegenstände des Krankenzimmers (Möbel, Geräthe, Kleider, Betten, Wäsche) müssen auf andere Art desinfielrt werden. Bel manchen geschleht dies durch die chemischen Mittel, besonders Carbol und Sublimat, die in geeigneter Weise angewendet werden. Viele andere, wie Federdecken und Kissen, Bett- und Fußteppiche, Kleidungsstücke vertragen derartige Behand— lung, ohne an Werth und fernerer Brauchbarkeit be— trächtlich zu verlieren, nicht. Da diese Gegenstände zugleich aber auch die schwersterreschbaren Schlupfwinkel für die eingenisteten Baeterten bilden, so entzogen sie sich bis vor Kurzem der vollständigen Desinfeetton. Das Reichsgesundheitsamt hat aber vor etlichen Jahren das Problem gelöst: Heiße Wasserdämpfe, wenn sie durch irgend welche Stoffe hindurchströmend geleitet werden derart, daß sie nichts von ihrer Temperatur verlieren, vernichten in kürzester Zeit alle in diesen Stoffen ent— haltenen Krankheltskeime, ohne die durchströmten Stoffe 1 zu beschädigen. Man hat besondere Dampfdesinfeetlons⸗ apparate konstruirt, welche auch fahrbar hergestellt werden Blunt! können. Ihnen gehort nach des Redners Meinung die Grüsboct Zukunft und er hofft, daß Stadt und Kreis Friedberg unte bald auch einen solchen besitzen werden. In Anbetracht gelt der ungemeinen Wichtigkeit des Gegenstandes soll, wie mit wir hören, der Vortrag, welchen reicher Beifall lohnte, horstelle vom Volksbildungsverein gedruckt werden. 0 füll m. Friedberg. Vom 1. bis 20. März d. J. wur⸗ ghorsanf den im Durchschnitt täglich 97, im e Liter das Suppe verabreicht. Vom 27. Dezember 1887, bis zum 66— Schluß der Anstalt 20. März 1888 wurden im Ganzen fe 7846½ Liter Suppe ausgegeben. Am Schluß haben die ö Berit Armen in besonders herzlicher Weise ihre Dankbarkeit g iu bag für die empfangenen Wohlthaten zu erkennen gegeben. 500 9 D. Friedberg, 22. März. Der Gemeinderath der bug e Stadt Wtes baden hat beschlossen, die 4% Stadtanleihe ö 4 vom J. Juli 1879 im Betrage von M. 4,650,000.— Bale 10 mit dem 1. Jult 1888 durch eine Abstempelung in eine fiat. 34½/% Anleihe umzuwandeln. Diejenkgen Beiitzer welche — Oeff Nachdem ban in Ul in Gemen 1 in die Convertirung willigen, erhalten eine Prämie von 1½0% und erfolgt die Abstempelung vom 23. März bis bis 23. April d. J. Alle diejenigen Obligattonen, welche bis zur genannten Frist nicht zur Abstempelung auf 3½0 eingereicht werden, sind zur Rückzahlung auf den 1. Juli d. J. 0 gekündigt und hört eine weitere Verzinsung von da ab ö auf. Die Besorgung fraglicher Transgetlon übernimmt, slgene wie wir vernehmen, der hiesige Vorschuß- und Credit-⸗ i vorget Verein e. G. spesenfrei. 1 kel bon m. Relchelshetm, 22. März. Am vergangenen Diens. nen, tag Abend verunglückte in der Gemarkung Blofeld ein t n J 5 e„Septen schon bejahrter Händler aus Heuchelheim Namens Weitz, 4 genannt„der Amtmann.“ Derselbe gerieth in der Dunkel— 1 ate Ein heit von der Landstraße auf die überschwemmten Wiesen%. Crgät und fand in dem gar nicht tiefen Wasser seinen Tod, N N 5 1 0 nihet vorzu e Fa, dung da es Fidele Das Amtsgericht zu Nidda nahm heute an Ort und Stelle den Thatbestand auf. Allerlei. Bonn, 23. März. Heute Morgen 6 Uhr gerseth die hiesige Menoritenkirche in Brand. Nachdem der Dach— stuhl mit dem Dachreiter vollständig eingestürzt war, ge— lang es gegen 10 Uhr, den Brand zu bemeistern. Wismar, 22. März. In Folge eines Bruches des Roggenfeld'schen Dammes bei Dömitz ergoß sich heute welche zu Fuß von Landskrona gekommen waren. Es 1 b N 0 8 lag also die Möglichkett vor, zu Fuß über den Sund von 8 Dänemarck nach Schweden zu gelangen. N New-Vork. Während des jüngsten Schneesturmes N in Nordamerika sind in der Chesapeake Bay über 30, in 0 1* Morgen das Hochwasser über die Ortschaften der Umge- Mitt gend. Auch in der Stadt ist heute Vormittag das Wassen a wieder gesttegen. Das Elend der betroffenen Bevölke- a ech, rung ist groß. 4 Jaht 3 Pest, 22. März. Der Kaiser spendete für die Ueber 0 schwemmten in Ungarn zehntausend Gulden. Der Ver— 1. kehr auf der Strecke Csaba Pest ist in Folge des Damm n bruches unterbrochen. Die Hochfluth zerstörte den Elsen- 123 bahndamm der Arad Pester Linle in einer Länge von 23 zwei Kilometer, dadurch blieb Csaha vor einer Katastrophghe ö bewahrt. Die Nachrichten über die Wassersnoth in Un- garn lauten fortgesetzt fürchterlich. Ganze Ortschaften N 1 find von den Fluthen fortgeschwemmt, der Schaden ist. De de ungebeuer. Auch aus verschiedenen deutschen Bezirken, t Uhren namentlich von Elbe und Oder, kommen drohendere Fin Fasel Nachrichten. binn Kopenhagen, 17. März. Fischer aus dem benach⸗ 3* barten Dorfe Faarbäk gingen gestern über das Eis zu 1 0 1 5 Fuß nach dem 1 Meilen von der dänischen Küste ein- Ui, be gefrorenen Dampfer Axelhuus behufs etwaiger Hilfe— 1 5 Arkedt leistung und trafen dort schwedische Hilfsmannschaften, 1 1 g * Jür die! der Delaware-Bay 28 und in Delaware Breakwater über 0 du 60 Schiffe untergegangen. Iegl Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt- Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 27.: Ouverture zu„Corkolan. Apotheose. Fa (lebendes Bild.) Trauermarsch aus„Götterdämme- rung.“ Joseph in Aegypten. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 28: Vorstellung bei ermäßigten Prelsen. 1 Die Jungfrau von Orleans. Außer Abonnement. Donnerstag den 29.: Beltsar. Hierauf: Ballet-Diver⸗ tissement. Gewöhnliche Preise.(. Freitag den 30.; geschlossen. Samstag den 3J.: Gloconda. Gioeonda: gartner a. G. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 1. April: Robert der Teufel. Montag den 2.; Afrikanerin. Fräul. Baum: N Gew. Pr. Gewöhnliche Preise. Schauspielhaus. 5 Dienstag den 27.: Die berühmte Frau. Gr. Preise, Mittwoch den 28. geschlossen. ö Donnerstag den 29.: Vorstellung im Abonnement B, (für einen ausgefallenen Mittwoch.) Ein toller Ein- 8 fall. Vorher: Mamas Augen. Große Preise. 2 Freitag den 30. geschlossen.— 1 Samstag den 31.: Rateliff. Hierauf: Frühling im Winter. Zum Schluß: Der zerbrochene Krug. G. P. Sonntag den 1. April: Nachmittags 3 Uhr Drei Paar Schuhe. Kleine Preise. Abends 7 Uhr. Die be⸗ rühmte Frau. Große Preise. Montag den 2.: Nachmittags 312 Uhr. Alt Frankfurt. Kleine Preise. Abends 7 Uhr. Andrea. Gr. Pr. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Katholische Gemeinde. Mittwoch von 4 Uhr an Beicht. Gründonnerstag: Von 6 Uhr an Beicht; um 8 Uhr Hochamt, unter demselben wird die heil. Communion aus— getheilt, dann stille Anbetung. Um 5 Uhr Andacht mit Segen. Charfreitag: Um 10 Uhr die beil. Ceremonien, darauf stille Anbetung; um 3 Uhr Andacht mit Predigt. Charsamstag: 7 Uhr Taufwasser Weihe; gegen 8 Uhr das Hochamt. illigste directe Bezugsquelle für Buxkin zu Herren- und Knaben Anzügen a M. 2.35 per Meter, garantirt reine Wolle und nadelfertig, ca. 140 em breit. Versondt in einzelnen Metern u. ganzen Stücken Depot Oettinger f 6 0 — —— vorhandene unbekannte Gläubiger Ofleglinge des Armenfonds vergeben werden an Private. Buxkin⸗Fabrik- T un Co., Frankfurt am Main. Muster unserer reichhaltigen Collettonen bereitwilligst franeo. 746 Oeffentliche Aufforderung. Nachdem Georg Arbogast Freiherr von und zu Francken stein in Ullstadt darum nachgesucht hat, verschiedene in den Gemarkungen Friedberg, Ockstadt und Straßheim gelegene Immobilien, über welche Grundbuchsauszüge da hier vorgelegt worden sind, dem früher errichteten herrlich von Franckenstein'schen Familien-Fideicommiß ein zuverleiben, werden in Gemäßheit des Gesetzes vom 13. September 1858 alle hierbei Bethetligten und etwa hierdurch aufgefordert, gegen die Fideicommiß Errichtung, ben binnen einer Frist von Frei⸗ etwaige Einsprüche bezw. Ergänzung des sel drei Monaten dahler vorzubringen, als sonst nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist, ohne Rücksicht auf solche Einsprüche, Beur kundung dabin, daß der Errichtung, bezw. Ergänzung des Fideseommisses in rechtlicher Beziehung nichts im Wege stehe, ertheilt werden wird. Friedberg den 22. März 1888. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. 1226 Sellheim. Bekanntmachun 0 ig. Mittwoch den 28. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll n gtesigem Rathhaus das Einkommen der Butterwaage, owie des Standgeldes von den Jahrmärkten für das Jahr 1888/89 öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Fried berg den 24. März 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei 233 Stein bhäußer. Submission. Friedberg außer. Vergebung. 1888 bis dahin Knabenkappen Steink˖ 231 1889 soll für die Angebote April und Für die Zeit vom er Bedarf von Wanner nit Muster— die Knabenkappen mit ledernen Schildern— 145 3» ind bis zum 27. d. Mts. an die Großh. Bürgermelsterei zahler einzuliefern Friedberg den 6. März 1888 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 237 Stein häußer. Bekanntmachun, Bekanntmachung. Die im Langenhainer Wald, Distrikt Hühnerpfad und Eichkopf, am 14. d. M. abgehaltene Holzverstengerung at die Genehmigung erhalten und kann im Distrikt Fichkopf jeden Tag, im Distrikt Hühnerpfad aber erst el trockener Witterung Hol; abgefahren werden. Zlegenberg den 22. März 1888 Großherzogliche Bürgermeisteret Langenhain. 1224 Rumpf. Eine gewandte Köchin don angenehmem Aeußern, welche bet Herrschaften und botels in Badeotten selbstständig der Küche vorstand, npfiehlt sich einem geehrten Publikum Friedbergs und ter Umgegegend bel Gesellschaften, Festen und Felerlich beiten bestens. Bestellungen debmen entgegen Heinrich Bilbelm Kautz in Frlebberg und Gastwirth Heinrich f el b in Vad⸗Nauheim. 1216 Fruchtzucker, em Füttern der Bienen, empfiehlt W. Berubeck. Neue Strickbaumwolle und sausfige Kurzwaren 1210 bei Holzversteigerung. Mittwoch den April l anfangend, werden im Freiherrlich v. bei Hof Haselheck verka uft: 6 Raummeter Eichen Scheith holz, 5 5 5 7 Knüppel, 42,2* del-Knüppel, zum Theil zu Garten— e e geeignet, von 2,50 Meter Länge, 2300 Wellen Nadel Reiser, 6373 5 Birken- und Eichen-Re ser, 1082* Fichten- und Aspen- ꝛc. Neiser, 2950 4 weiches Laubholz, 880 7 Dornen. Mit dem Verkauf des Laubholzes wird am Tannen acker und Tannenspftz der Anfang gemacht und dann di 1 am Tannenwald, Schlag Nr. 1, an der Weinstraße gegen 10 Uhr fortgesetzt. Fried AA den 21. März 1888 In Auftrag der Freiherrlich v. Ritter'schen Gutsver waltung zu Rüdesheim. Heidt 118 Den Empfang Damen- 40 Regen imänteln Prom K leider doppelbreite Cachem per Meter an bis 100 em bieiten engl. per 5 Meter von gebrannten K affee 2 M. Bec seen. 9. 2 1 455 Nohen Ka unserer Neuheiten Mäde toffe, 11e Vormittags 9 Uhr Ritter'schen Walde A W E enademan hen- von 90 Pf Fe en, 5 ein 30 Pf. ne bogt, an. ffee 50, 1.60 N 1 Die Lieferung des erforderlichen Oels zum Schmieren], ber Uhren und der Glocken, für die Wasserleitung und 0 J 1.80. en Faselstall, sowie die Lieferung von Kreide und 1081 11 eis„1. Nülker. Schwämme für die städtischen Schulen pro 1888/89 soll uf dem Wege der Submissios vergeben A Angebote können bis zum 28. d. Mis., Vormittags 0 Ubr, bei der unterzeichneten Stelle gemacht werden. N Friedberg den 24. März 1888. N Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. der EXdort-Cie fur Deutschen Cognac Köln a. Rh., bei gleicher Güte bedeutend billiger als französischer. Ueberal Flaschen vorrätig. Man verlange ste uscre Etique tes. n mur mit Wiederrs Enutern. 474(K. à 1488/1.) Die Malz-Extract- Präparate, Malz-Extract und Caramellen, von L. H. Pietsch& Co., Engros à Flasche M. I., 1.75 und 2.50. Caramellen nur in Beuteln(niemals lose) à 30 u. 50 Pf. Nur cht, wenn auf jeder Flasche und jedem Beutel diese Schutzmarke steht. 19 beck, in Bad Anerkenn unk. mit, Schutzmarke„Huste-Nicht“, rung meinem Husten fühle. von Eln 1 Velöhriger, zur Rothscheck, steht zu verkaufen bei Bruchenbrücken. schweren; 8 N Ne de ohe Bezogen h. de en von uns in Friedberg Nauheim J. Pfeffer. Theile dass jeh nach Gebrauch Ihres Malz-Extractes, bedeutende Lucka ene l Zucht taglicher Fafelochs, Breslau. W. Bern- Ihnen hierdurch Erleichte— brustbeklemmenden Th. Franz. 1185 W. Volk. Zufolge eingetretenen Kaffce⸗Abschlags 927 verkaufe nunmel Rohen Kaffee, reinschmeckend und kräftig von M. 1.— an bis zu M. 1.50 Gebrannten desgleichen von M. 1.30 an bis zu M. 1.70. Georg Gross- Kleesamen, Feinst grobkörnigen Pfälzer Rothklee, 5 do. 5 Luzern, a do. Provencer do., doppelt auf Seide gereinigt, von höchster Zur Frübjabrspflanzung ringe meine schönen Obsthäume im empfehlende Erinnerung(H. 6930.) Oberursel a. Taunus. Ernst Lüttich. An An 0*—9—n 71750 2 9278 zei 0 Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Herrn gefallen hat, unseren unvergeßlichen Vater und Großvater, früheren Bürgermeister Peter Bassmann, längerem Leiden, versehen mit den heiligen 3 ee heute Abend 6 Uhr in ein esseres Jenseits abzurufen. Klop penheim, 25. März Du trauernden Hinterbliebenen. deerdigung findet Dienstag den 27. März, 1/24 Uhr statt 1240 1888. Die Nachmit tags Danksagung. Fur die vielen Beweise inniger Theilnahme bel der langen Krankheit meines theueren, unvergeßlichen Gatten Eduard Ruths, Blumenspenden und das Geleite zur sage ich allen Theilnehmern meinen sowie für dielen letzten Ruhestätte tiefgefühlten Dank. Friedberg den 24. Marz 1888 Amalie Ruths, 1227 geb. Pfeiffer anksagung Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung des Johannes Jüngst III. sagen wir Allen unseren innigsten Dank. Nieder-Ros bach den 23. März 1888 1221 te trauernden Hinterbliebenen. Danksagung. Fur die vielen Beweise herzlichster Theilnahme bei der Beerdigung unserer unvergeßlichen Agnes Kalser, sowie für die überaus zahlreichen Blumenspenden sagen innigsten Dank Kloppenheim, 24. März 1888 Müller& Guth. Die trauernden Eltern und Großeltern. Kei bei 103 Nillielm Fertsch. Garten zu kaufen gesucht von 1163 C. Görtz. Tür einen begabten, braven Jungen mit guter Schul 0 bildung wird alsbald nach Pfingsten in einem Kauf⸗ mannsgeschäft eine Lehrlings⸗Stelle gesucht. Näheres zu erfahren bel Lehrer Hof zu Echzell. 1179 Annonce. Für die am 2. Osterfeiertage im Hötel Trapp stattfindende Abendunterhaltung eireulirt eine Liste, außerdem findet ein Verkauf von Karten in den beiden Buchhandlungen und dem Hutgeschäft von Fritz Schmidt, Kaiserstraße, statt. Das geehrte Publikum wird zu recht zahl— reicher Betheiligung freundlichst 5 Ausführliches Programm in nächster Nr. des Anz.— Nach Beendigung des Theaters T Tanz 1228 Vorschuß⸗ und Credit⸗ Nerrin k. G. Friedherg. Durch Beschluß der General-Versammlung vom 21. März l. J. ist die Dividende pro 1887 auf 7 Prozent festgesetzt. Dieselbe kann vom 30 März ab an unserer Kasse unter Vorlegung der Geschäftsantheil-Bücher in Empfang genommen werden. Friedberg den 22. März 1888. 1189 Corsetten,* und Spitzen, 1208 gestickte Taschentücher und Handschuhe bei„ Volk. N Ehren- Diplom Antwerpen 1885. s in Blechdosen à 1 Ko., Porzellan-Töpfen à 100 und 225 Gramm, in Tafeln-Etuis à 200 Gramm, 8 N Pastillen- Schachteln à 40 Gramm. N jr, Dr. Kochs? Pep ton Ouillon. , 1 Speeielle Zubereitung, um ohne weitere Ingred lienzien, nur durch Zusatz von heissem oder kaltem 7 1 1 Dr. ede W vohlsch ende und nahrhafte Fleischbrühe herzustellen; in ½, ½ u. ½ Flaschen hrhastes und leichtverdauliches Mehl- Biscuit atz von 10% Pepton in t Pfund Blechbüchsen M ochs⸗ bey ton-Biscuits, Kochs' Fleisch- Pepton, ein neuer, durch seinen Gehalt an Eiweiss thatsächlichen Fl Extract, ist das wirksamste aller bisher bekannten Mittel zur Ernährung und Kräftigung von K f Genesenden, Blutarmen u. s. W. bei seinem grossen Nährwerthe und kleinen Volumen glich für Reisende, Touristen, läger u. s. W.— und namentlieh in Form der Pepton-Bouillon in 5 hen und Haushaltungen ein vortheilhafter Ersatz für die bisher bräuchlichen Fleisch-Extracte. Delicatess- u. Droguen- Geschäften. n verzeichnet. Käuflich in Apotheken, sowie allen besseren 8 i ee auf den Packunge Herrenkragen und Halsbinden 8 bei M. Volk. Lorsetten.= Puotzigliche Rothweine vorzͤglich sitzend, in reicher Auswahl von 80 Pf. an, sowie die beliebten Gesundheits-Corsetten für Frauen empfiehlt à 90, 100, 125, 135, von M. 3.50 an 165 Pf. per Flasche mit Glas, bei Abnahme von 25 Flaschen billiger 1036 Heinr. Diehl, Usagasse 1231 Ph. Dan. Kümmich. —— E 31 7 t Finder agen Filzhüte, neueste Frühjahrsfagon, b 11 ont. 1. ——.— dangsasse. Confirmanden⸗Hüte, 2 ieee Halsbinden und Yosenträger empfiehlt in großer Auswahl billigst 852 C. Kalbfleisch. f küübiah 19 ⸗Jacguets in modernen 5 von M. 5. an bis zu den Feinsten empfehlen in reich— haltigster Auswahl. 5 L 1 Erben. Consttmanden neu eingetroffen in großer Auswahl 5 schwarze l. farbige Cachemirs 5 billigst bei 5 Gebr. Strauss, vis-à-vis der Post. Wegen Aufgabe meines Geschäfts eh ich sämmt⸗ liche Schuhwaaren unter dem Einkaufspreis. 40 2 pelt Butzbach. Gesucht für Pfingsten ein Kellnerlehrling und ein junger Mann für Hausarbeit. Schriftliche Offerten an die Expedition des Anzeigers Mein neu„Cup Taten, Lager halte ich bestens empfohlen. unter Nr. 1236. 12 Musterkarten der bedeutendsten Fabriken stehen Kaffee, zu Diensten. Achtungs voll 1223 Fried. Streekfuss. roh und selbstgebraunnt, in bekannten vorzüglichen 5 4 Qualitäten und zu 1 U 1 1 U 1 st e n Einen Lehrling Horn& Baumann, Preisen empfiehlt und einen Gehülfen suchen 1222 Tapezierer. 837 J. Baumeister. Geräucherte Lachsforellen empfiehlt Ph. Dan. Kümmich. Feinstes ghd. per Pfund 19 Pf., empfiehlt 1238 a J. A. Windecker. Frische Schellfische, Frischer Kabliau. Frische Bratbücklinge, Frischer Labberdan, Frische Rohessbücklinge 1235 bei eee Frrtach: f r ische Aus wahl: [Herren Anzüge, lligste Preise. 5 Constmanden Auzige von 8 ½, M. an bis zu den Feinsten. Becker 0 Engel. 1201 ö Negense chirme in 8150 artiger Auswahl, besten Stoffen uad ganz modernen Stöcken zu staunend billigen Preisen bei Fritz& Schmidt, Kaiserstraße. F pilz- und Seidenhüte. Aragen, Manschetten und Binden stets iu größter Auswahl billigst bei 1 San LD orothea Barnas. vormals Falck, vis-à- vis dem Hoôtel Trapp, empfiehlt zur Confirmation bel billigster Prelsberechnung und größter Aus wahl: Kopf- und Kerzenkränze, Kronen- und Kerzentücher, Taschentücher, gestickt und glatt, gestickte Unter- röcke, Handschuhe, Kragen und Manschetten, Schürzen, Corsetten, Rüschen, Hosenträger, Binden, Bänder und Spitzen aller Art, 1135 Sonnen- und Regenschirme. Confrmande Ai, Confirmunden⸗Hemden kauft man immer am billigsten und besten in der Herrenkleider- und Hemdensabrik von M. Netscher. 861 Die ODostvaum⸗Schulen von Karl Umher, Laubenheim bel Malnz, empfehlen bedeutende Vorräthe von kräftigen und gutbe⸗ wurzelten Obsthochstämmen u. Fworavüstkste Catalog gratis und franco. Verantw. Ned.: Carl Bindernagel Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Bad⸗ Nauheim. Anzeigen für die nächste Samstagsnummer müssen spätesteus bis Donnerstag den 29. d. M Am Osterdienstag erscheint keine Nummer des ts., Morgens 9 Uhr, bei uns abgegeben werden. Anzeigers Daruf 10 Preußen Hogglicher Christ Auger Feu aer der lziehe oon N Bil igen. Berl A Kaisers