wäsche da fleisch. 2 Famstag den 26. Februar. 2 24. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 3. 771 1 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. 8 ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von Annoncen: die einspaltige 1 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; werden stets per Post nachgenommen. auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, Amtlicher Theil. ouleaur * Reusg. en. Ucklinge. Flundern. 1d Steinel, cesamen, samen „Müller. . den Fachemiss 0 legt chulel hat und welche Sie in Ihrer Arbeit erleichtert, in jeder Betreffend: Erhebung der Beiträge im Bezirk der gemeinschaftlichen Ortskrankenkasse Groß-Karben— Friedberg den 22. Februar 1888. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien der zum Bezirk rubricirter Kasse gehörigen Orte. Der Vorstand der Ortskrankenkasse Groß-Kürben hat mit unserer Genehmigung beschlossen, daß die zu zahlenden Kassenbeiträge statt wie bisher durch die Ortsdiener für die Zukunft durch einen von der Kasse bezahlten Erheber vereinnahmt werden sollen. Als solcher ist Georg Weigand von Groß ⸗Karben bestellt worden. Der Kassenbote wird in der Zeit vom 1. bis 15, eines jeden Monats die einzelnen Orte besuchen und bei jedem einzelnen Arbeitgeber die Beiträge erheben. Zu diesem Zweck wollen Sie dem Boten jedesmal die von Ihnen geführten Anmelderegister, sowie die etwa vorliegenden, noch nicht eingetragenen An- und Abmeldezettel vorlegen. Mit der Zeit wird der Kassenbote an ganz bestimmten Tagen des Monats in die einzelnen Orte kommen, so daß die Zahlungspflichtigen sich hieran gewöhnen und die Beiträge bereit halten werden, für die nächste Zeit ist es jedoch erforderlich, daß Sie die Ankunft des Kassenboten auf Ihnen zugehende Anzeige des Kassenvorstands vorher in ortsüblicher Weise bekannt machen lassen. Wir erwarten, daß Sie die vom Kassenvorstand getroffene Einrichtung, welche sich in den Bezirken anderer Kassen sehr gut bewährt Beziehung fördern werden. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Feldbereinigung und Gemarkungstheilung in der Gemarkung Groß- und Klein-Karben. In Gemäßheit meiner Bekanntmachung vom 25. Januar l. J. fand am 15. l. Mts. d und ergab dieselbe folgendes Resultat. Es erschienen und stimmten gegen die Ausführung 1. in Klein⸗Karben Niemand, 2. in Groß⸗Karben 86 Grundeigenthümer, welche laut Bescheinigung des Großherzoglichen Steuercom-⸗ missariats Friedberg einen Grundbesitz von 91 Hectar 46 Ar und 21,4 ◻J-Meter auf sich vereinigen. Da der in Betracht kommende Flächeninhalt der ganzen Gemarkung 1315 Hectar 59 Ar und Meter beträgt und 555 Grund— eigenthümer bei dem Projekte betheiligt sind, so hat die Abstimmung ergeben, daß mehr wie ein Fünftheil der betheiligten Grundeigenthümer, welche mehr wie die Hälfte der in Betracht kommenden Fläche besitzen, als für das Projekt stimmend anzusehen sind. Das Abstimmungsprotokoll vom 15. Februar l. J. nebst Zusammenstellung des Nesultates liegt nunmehr in der Zeit von Mittwoch [den 29. Februar bis Dienstag den 6. März l. J. incl. auf dem Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei Groß-Karben offen und sind Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses binnen 14 Tagen, von der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung an gerechnet, mittelst schriftlicher Beschwerde bei der Landescommission für Feldbereinigung geltend zu machen. Friedberg den 23. Februar 1888. Der Commissär: Dr. Wallau, Großherzoglicher Amtmann. ie Abstimmung über rubricirtes Projekt statt 58 Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Rendel. Bekanntma ch u ng. Ju der Gemarkung Rendel hat eine geometrische Vermessung der Parzellen noch nicht stattgefunden und wird deßhalb eine solche unabhängig von einer vorausgegangenen zustimmenden Erklärung der Gemeinde, auf Grund des Artikeln des Gesetzes, die Gewann und Parzellenvermessung betreffend, vom 14. Juli 1884, verordnet werden Die Großherzogliche Landescommission für Feldbereinigung hat jedoch auf übereinstimmenden Antrag des Großherzoglichen Kreisamts Friedberg und der Großherzoglichen Landescultur-Inspection in Gemäßheit des Artikel 2 des angeführten Gesetzes verfügt, daß vorher eine Abstummung der betherligten Grundbesitzer darüber herbeigeführt wird, ob mit der Parzellenvermessung nicht eine Feldbereinigung nach Maßgabe des Gesetzes vom 28. September 1887 verbunden werden soll. Tagfahrt zu dieser Abstimmung wird hiermit festgesetzt auf Montag den 12. März l. J., dem Gemeindehause zu Rendel Diejenigen betheiligten Grundbesitzer, welche in der anberaumten Tagfahrt stimmen, werden als für die Bereinigung stimmend angesehen. Friedberg den 17. Februar 1888. Vormittags von 10 bis 12 Uhr, auf weder persönlich noch durch gehörig Bevollmächtigte ab— Der Vollzugs- Commissär für Feldbereinigung: Dr. Wallau, Großh. Amtmann. Bekanntmachung. b Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Räude unter den Pferden des Philipp Faist zu Beienheim erloschen ist. Friedberg den 22. Februar 1888. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Betreffend: Die Mathildenstiftung für Oberhessen. Bekanntma chung. In dem Voranschlage der Mathildenstiftung fur Qberhessen sind für das Jahr 1887 M. 930.— vorgesehen, welche zu wohlthaͤtigen Zwecken verwendet und womit in erster Linie die in der Provinz bestehenden Kleinkinderschulen bedacht werden sollen. 2 2 Es werden hiernach die Vorstände solcher Schulen, für welche eine Subvention gewünscht wird, aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche, nit welchen eine moͤglichst ausführliche Mittheilung über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der betr. Anstalt zu verbinden ist, bis zum 5. März l. J an den Unterzeichneten gelangen zu lassen. 0 5 Gießen am 18. Februar 1888. Der Vorstand der Mathildenstiftung für Oberhessen. Dr. Boekmann. liche Kreise wichtige Frage wegen Abloͤsung der Grundzinsen, Baulasten, Forst-, Fischerei- und Weide-Gerechtigkeiten kam zur Sprache. Man beschloß ebenfalls die Regierung um eine dies— bezügliche Gesetzes-Vorlage zu ersuchen. Die Staatsschulden werden, wenn alle Forderungen der Regierung bewilligt werden, was wohl nicht Deutsches Reich. p. Darmstadt. Wie bereits mitgetheilt, ist am 21. Februar die Zweite Kammer wieder zu— sammengetreten und hat den Hauptvoranschlag der Staats⸗Einnahmen und-Ausgaben für 1888/91 in Berathung genommen. Die ordentlichen Ein— nahmen für 1888/89 betragen 22,000,000 M., die ordentlichen Ausgaben 21,800,000 M., er— Abt Ueberschuß 200,000 M. Die außerordent— schen Einnahmen ergeben 11,770,000 M., die außerordentlichen Ausgaben 5,290,000 M., also Mehr-Einnahmen 6,480,000 Mark. Die Be rathung begann mit den ordentlichen Ausgaben, unter Anderem wurden zur gewöhnlichen Unter haltung von 86 Kirchen- Pfarr- und Schul Häusern 31,000 M. bewilligt. Man beschloß ferner die Regierung um Vorlage eines Gesetzes wegen Beseitigung der bestehenden Steuerfrei-( geschehen wird, am(. April 1888 betragen heit der Pfarr- und Schul-Besoldungsgüter zu 44,500,000 M.; nach dem Hauptvoranschlag für ersuchen. Auch die besonders für landwirthschaft- 1885/88 betrugen sie 40,800,000 M., somit ergibt sich ein Anwachsen der Schulden um 5,500,000 M. Zur Verzinsung der Schuld wurden 1,200,000 M. bewilligt, zugleich wurde die Regierung um Ein— führung einer regelmaͤßigen Tilgung der Staats— schuld ersucht. Der Zinsfuß der bestehenden Schuld soll nicht herabgesetzt, neue Anleihen aber nur mit 3½% verzinst werden. Das erstere geschieht mit Ruͤcksicht auf die kleinen Kapitalisten, Minderjährige, Stiftungen u. s. w. Beim Kapitel Kreisämter wurde die Regierung aufgefordert, dafür zu sorgen, daß nicht Kosten, welche der Staat zu tragen habe, auf die Kreise abgewälzt würden. Dies wurde zugesagt. Für Bedürfnisse des Großherzoglichen Hofes werden 1,200,000 M. bewilligt, für die Arbeiter-Colo— nie Neu-Ulrichstein, welche zur Bekämpfung des Stromerthums gegründet ist, 3000 Mark. Die Bekleidungszulagen der Gendarmen werden erböht. Die Ministergehalte wurden, seit fünfzig Jahren zum ersten Male, etwas erhöht. Die evangelische Kirche kann mit ihrem früheren Zu— schuß von 175,000 M., da nicht mehr so viele Pfarrstellen unbesetzt bleiben können, nicht mehr auskommen. Der Ertrag der Kirchen-Steuer ist zwar ohne Erhöhung der Steuerausschläge bloß durch das Wachsen der Steuercapitalien von 320,000 Mark in den letzten zehn Jahren auf Verurtheilter feststellen, werden angenommen, ebenso die einzelnen Paragraphen des Arttkels. Es folgt die Berathung des Antrags Johannsen betreffend die Revision des Gefängniß und Straf— vollstreckungswesens. Nachdem Abg. Johannsen seine Anträge begründet, und Abg. Klemm die— selben bekämpft hatte, erklaͤrte Abg. Windthorst, mit der Tendenz der Frage einverstanden zu sein. dieselbe gehöre jedoch ins Preußische Abgeord— netenhaus. Johannsen zieht hierauf seinen An— trag zurück und behält sich vor, einen anderen Antrag im Sinne Windthorst's zu stellen. — Durch Cabinetsordre ist jetzt befohlen, daß das Garde- und das dritte Armeecorps in diesem Herbst Kaisermanöver abhalten werden, außer sonstigen Uebungen wird auch eine Pon— tonnierübung auf der Weichsel und eine Belage— rungsübung bei Graudenz abgehalten werden. — Die„N. Allg. Ztg.“ bemerkt über die russischen Vorschläge betreffs Bulgariens Folgen— des: Es ist ein Irrthum, wenn man behauptet, die russischen Vorschläge bedürften der Unter— stützung aller Mächte, um bei der Pforte An— nahme finden zu können. Schon aus eigener Initiative kann und sollte die Pforte es für un— gesetzlich erklären, daß Prinz Ferdinand von Co— burg die Regierung von Bulgarien übernommen 350,000 Mark gestiegen. Hierdurch können aber g hat; denn diese Uebernahme widerspricht den Be— die erhöhten Ausgaben nicht gedeckt werden. Da stimmungen der Berliner Congreßacte, und da man eine Erhöhung des Kirchensteuerausschlags die Pforte die Rechte der Suzeränetät über Bul— jedenfalls vermeiden will, die katholische Kirche garien ausübt, so ist sie auch in erster Reihe auch, obgleich ihr nur die Hälfte soviel Einwohner berufen, verfassungswidrige Zustände als solche wie der evangelischen angehören, 108,000 Mark erhält, so wurde der Beitrag für die evangelische Kirche auf 200,000 Mark jährlich erhöht. So— dann wurden bewilligt die Ausgaben für Uni- versität und Polytechnikum mit ½ Million. Berlin, 22. Febr. Der„Reichsanz.“ bringt folgendes Bulletin aus San Remo von heute Vor- mittag: Der Kronprinz hatte vergangene Nacht, länger andauernden Schlaf. Kein Fieber. Husten Die äußere Wunde und Auswurf wie gestern. verheilt.— 23. Febr. einen guten Tag. weilte längere Zeit bei ihm. Der Kronprinz hatte schlafen. Das Befinden war während des ganzen gestrigen Tages und heute vortrefflich; er ist früh aufgestanden und äußerte sich selbst über sein Wohlbefinden. während der ganzen Zeit durchaus normal und von Fieber nicht begleitet. Niemals erfolgten die Störungen seitens der Wunde oder der Kanüle. Die Athmung ist vollkommen frei, Husten und 9 9 Auswurf sind noch vorhanden, aber geringer. Der Kronprinz hat sich in den letzten Tagen merklich erholt; die Kräfte wurden besser, der Appetit ist aut. Der hohe Patient bringt fast den ganzen Tag schon außerhalb des Bettes zu. Wenn das Wetter schön wird, so wollen die Aerzte das Ausgehen oder Ausfahren des Kron prinzen gestatten. Die Aerzte kommen täglich zweimal am Krankenbett zusammen und zwar Morgens und Abends um 9 Uhr. Neben der rein chirurgischen Behandlung, welche als nahezu beendigt anzusehen ist, werden lokal desinficirende Inhalationen von Terpentin und Cucalyptol an gewendet, dazu kommt namentlich eine kraftige Diät. — 23. Febr. Der Bundesrath überwies den Gesetz-Entwurf, betr. die Erwerbs- und Wirthschafts⸗Genossenschaften, den zuständigen Ausschüssen, und stimmte dem Gesetz-Entwurfe über Abänderung des Artikels 24 der Reichs Verfassung— Einführung fünfjähriger Legisla- turperioden— bei. — 22. Febr. Der Reichstag tritt heute in die zweite Berathung der Anträge Munckel und Rintelen betreffend die Entschädigung unschuldig Verurtheilter und die Wiederaufnahme des Ver fahrens. Nach unerheblicher Debatte, an welcher Regierungsvertreter nicht theilnehmen, wird Ar— tikel 1 des Antrages Rintelen gegen die Stimmen des Centrums abgelehnt. Damit ist Artikel 2 hinfällig. Die Eingangsworte des Artikels 3, welche die Pflicht der Entschädigung unschuldig Der Prinz von Wales ver- Die„National- Zeitung“ meldet: Der Kronprinz hat gut ge⸗ Heute sind es gerade 14 Tage seit der Operation; der Wund-Verlauf war zu kennzeichnen. Sie bedarf dazu keines Con— senses einer anderen Macht und noch weniger aller Großmächte. — Die„Kreuzzeitung“ behauptet, daß zwischen Belgien und Holland einerseits und der Tripel— Allianz andererseits den Tendenzen der Friedens— liga entsprechende Verabredungen allgemeiner Natur existiren. Ein formeller Anschluß an die Friedensliga seitens der genannten Staaten be— stehe nicht, könne auch bei der politischen Be— deutung der letzteren nicht bestehen. — Nach Meldungen englischer Blätter aus Verpflichtungen. Derselbe bestritt bestimmt, daß Salisbury's Politik Frankreich feindlich sei. Spanien. Madrid. Die Regierungsblaͤtter erklären ein von„El Paz,“ dem Organ Zorilla's, veröffentlichtes Dokument über den Abschluß eines Bündnisses zwischen Deutschland und Spanien vom 8. Maͤrz 1884, nach dem Fr. J. officiel für absolut erfunden. Italien. Rom. Nach der Meldung der „Kreuzzeitung“ von hier durfte es sicher sein, daß zwischen England und Italien Vereinbarungen wegen des eventuellen Schutzes der italientschen Küsten bestehen. Das gegentheilige Verhaͤltniß beruhe auf der Erkenntniß der gemeinsamen Interessen. — Einer Meldung aus Massauah zufolge haben die Truppen Ras Alula's Ghinda gaͤnz— lich geräumt. Serbien. Belgrad. Einer bulgartischen Deputation, welche dem König Milan eine Union zwischen Serbien und Bulgarien unter der Re— gierung des Königs vorschlagen wollte, ließ der König bedeuten, daß er nicht geneigt sei, der— artige Vorschläge entgegenzunehmen. Rußland. Petersburg. Ein Consortium, welchem das Comptoir d' Escompte und die Ban— que de Paris et des Pays bas nebst mehreren Brüsseler und Amsterdamer Firmen angehören, streckt dem russischen Finanzminister sechzig Million Rubel vor. Dieselben werden nicht zur Sub— scription aufgelegt. — Der„Regierungsbote“ veröffentlicht ein Communiqué, worin die Regierung ihre Auschau— ung über die bulgarische Frage ausspricht. Nach näherer Ausführung wird betont, daß die Re— gierung auf dem Boden des Berliner Vertrags stehe, die Pforte diesen auszuführen habe, und diese Erwägungen hätten die Regierung von An— beginn der bulgarischen Krise geleitet und die— selbe bewogen, von Haus aus jeden Gedanken an eine Eventualität der Wiederherstellung der Gesetzlichkeit in Bulgarien mit Hilfe von Ge— walt abzulehnen. — Laut einer Warschauer Privatnachricht Apia wurden zwei Samoa'sche Häuptlinge wegen Aufwiegelung der Eingeborenen zum Widerstande gegen die Partei, welche König Malietoa stürzte, von den Deutschen deportirt. — Mehr als 1000 deutsche Firmen werden nach dem Fr. J. an der internationalen Jubi— läumsausstellung in Melbourne theilnehmen. Stuttgart, 21. Febr. Die Nachrichten aus Florenz lauten heute günstig. Das Befinden des Königs ist so weit vorgeschritten, daß Prof. Dr. Liebermeister gestern Abend Florenz verlassen konnte. Ein heute Nachmittag hier eingetroffenes Bulletin lautet:„Die Rückbildung auf der Lunge schreitet stetig vorwärts. Langsame Erholung.“ Freiburg i. B., 23. Febr. Prinz Ludwig ist heute früh 6 Uhr 5 Min gestorben. Das großherzogliche Paar ist heute gegen 10 Uhr mittels Sonderzugs, von einer großen Menschen— menge empfangen, hier eingetroffen. Im Warte— saal erstatteten die Leibärzte Bericht. Die Eltern begaben sich sofort an das Todtenlager des Prinzen Ludwig, der sie am letzten Freitag noch in voller Gesundheit begrüßt hatte. Die Todes— nachricht erhielt das Fürstenpaar in Basel. Ausland. Großbritannien. London. Von gut unterrichteter Seite wird dem Fr. J. die Nachricht, daß die Regierung demnächst einen außerordent— lichen Credit für militärische Zwecke zu beantragen beabsichtige. — 22. Febr. Im Unterhaus wurde die Adresse angenommen. Bei der Debatte über die zweite Lesung der Adresse beantragte Laboushire ein Amendement und verlangte Mittheilung, ob Italien bindende Zusagen für den Fall eines Krieges zwischen Frankreich und Italien gemacht seien, eventuell falls solche gemacht seien, deren Mitthei— lung an das Haus. Fergusson erwiederte, daß England keine weiteren Verpflichtungen einge gangen sei, wodurch das Militär und die Flotte engagirt würden, außer den dem Hause bekannten. österreichischen Grenze mit dem Hauptquartier in Krzemieniee(Russisch-Podolien). Aus Stadt und Land. r. Frledberg. Samson, Oratorium in 3 Theilen von G. F. Händel, bildet das Programm des nächsten Concerts unseres Musikvereins, wofuͤr der 18. März in Aussicht genommen ist. Händels größte Oratorten, Messias und Samson, sind 1741 in 10 auf einander folgenden Wochen entstanden. Samson's erste Aufführung hat am 18. Februar 1743 in London stattgefunden. Friedberg. Das hiesige Schullehrerseminar war im verflossenen Schuljahr besucht von 112 Zöglingen, die sämmtlich der evangeltschen Confession angehörten. Darunter waren Söhne von Landwirthen 54, von Lehrern 16, von Handel- und Gewerbetreibenden 19, von Beamten 18, von sonstigen Berufsklassen 5; aus Städten über 10,000 Einwohnern 3, aus Städten zwischen 10,000 und 2000 Einwohnern 33, aus Orten unter 2000 Einwohnern 76; vorbereitet in Präparandenanstalten 79, von Lehrern 12, in Realschulen 21; aus der Provinz Oberhessen 83, Starkenburg 27, Rheinhessen 2; zur Zelt der Aufnahme im sechzehnten Lebensjahre 5, im siebenzehnten 28, tm achtzehnten 38, im neunzehnten 24, im zwanzigsten 11, im einundzwanzigsten und älter 5. Die öffentliche Ent lassungsprüfung findet am 1. März statt, die Aufnahme: prüfung beginnt Montag den 26. März, das neue Schul⸗ jahr am 23. Aprtl. Steln⸗ Bockenheim. Auf der Gemarkungsgrenze zwischen Wendelsheim und Stein- Bockenheim wurde vor einigen Tagen der Briefbote von Wendelsheim von einem Strolche überfallen. Derselbe verlangte das Geld und fuhr dem Boten gleichzeitig mit solcher Wucht ins Gesicht, daß beide, im Schnee ausgleitend, zu Boden fielen. Der Bote, wenig im Gesicht verwundet, war rasch wieder auf, und ein wohlgezielter Stockschlag über die Stirn machte den Strolch unschädlich. Der Briefbote ging dann seines Weges und machte Anzeige. Bis jetzt ist es der Polizei nicht gelungen, des Subjektes habhaft zu werden. Allerlei. Pest. Die Parajder(Ungarn) Post wurde zwisch en Corond und Palfalva ausgeraubt. Der die Post beglei— tende Gendarm wurde ermordet, der Kutscher rettete sich. Das geraubte Geld beträgt 4000 Gulden. Bern, 21. Febr. Infolge von Schneestürmen und Lawinenstürzen ist der Verkehr durch die Alpenpässe vom Canton Wallis bis zum kleinen Bernhard und Juller neuerdings unterbrochen, sogar zwischen Interlaken und Grindelwald. Das Schneewetter dauert fort. des„P. L.“ erhielt General Gurko das Ober- commando über das Observationscorps an der hubert Fran! ole N äh 0 egen gez slben ber Bad- 1 * * In elnsche .. 20, brannten . 1.40, N82 — — gent 106011 1 110 1 „ 1 10 5918 — 1 67 5* 11 7117 is 1 155 560 * 0 50 0 ü 1 Madrid. Bombey fällen heimgesucht, Spanien ist in diesem Winter von Schnee— die bedeutender sind als je zuvor. In der Provinz Bilbao sind mehrere Elsenbahnzüge im Schnee stecken geblieben, Bilbao selbst ist von jedem Ver— kebr abgeschnitten. . Durch ein Erdbeben in Nanan(Stadt in den französischen Besitzungen in Vorder Indien etwa 60 Meilen von Madras entfernt) sind zweltausend Menschen e worden. 12-15 f., Lattig 30 50 Pf., franz. Bohnen per Pfd. M. 1. Dandel und Verkehr. ö Buß bach, 22. Februar. Wochenmarkt. Butter kostete der Pfund M. 0.95—0.00. Kase per Pfd. 45—46 Pf., Rosenkohl 60—80 Pf., Blumenkohl 30-50 Pf., Rüben 2 Pf., Schwarzwurzel 30-50 Pf., 50—70 Pf., Sellertekopf 15—20 Pf., scheid 25 Pf., Meerrettig 10-16 Pf., 70 Pf. Nomalnsalat franz. 50 Pf., 50, Grünkohl 20-40 Pf., weiße franz Sellerle Zwiebeln das Ge⸗ Spinat 50 bis and M. 50— 53, norddeutsche und westfältsche Weizen— Zehle Nr. 00 loco M. 24.50— 00.00, Roggenmehl(btesiges) N. 450-75, Weizenklete M. 4.25—50, Meolzkeime m 4150 ts 0.00, Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu 1.50, Reismehl mit garantirt 22 240% Fett- und M. 5.50—8., das Stück 6—8 Pf. Gefluͤgel: Welsche satholische Gemeinde. und junge Gͤͤnse das Pfund 90 Pf., Hahn M. 1.— 1. 80, Samstag von 4 115 E g Huhn M. 1. 2., Ente M. 1. 502.80, Taube 35— 50 Pf., Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; ¼7 Ubr: Austhellung 1 M. 2.503. 80, Capaun M. 3.—5. Kartoffeln der hl. Communton, das Malter M. 5—6. das Gescheid 10 Pf., Mäuse- 10 Uhr: Hochamt und Predigt. kartoffeln das Gescheld 95 Pf., neue Malteser 25 Pf. 2 Uh: Chrtstenlehre und Andacht, per Pfd., Kopfsalat 15 Pf.„Endivlen 20 Pf., Eskarol Israelitische Gemeinde. Sonntag den 26. Februar 1888. Purimfest. Beginn: Samstag Abends 6 Uhr 20 Min.: Abendgebet. (Vorlesen ans dem Buche Esther.) U Nachmittags 1½ Uhr: Gottes angelische Gemeinde. Reminiscere. Nr. 0 M. 21 8 50, Nr. 0%/ M. 19 50— 20.50, Nr.! Pfarramtswoche Herr Pfarrer Meyer 7.00— 18.00, Nr. 2 M. 14.00- 15.00, Heu per Ctr. 3.25— 0.00, Strob M. 2.50— 0. 00, Roggenkleie Gottesdienst in der Stadtkirche. Herr Candidat Schulte. dienst in der Burglirche. Vormittags 91: Uhr: Herr Pfarrer N asch von Dorheim rotéin Gebalt M. 4.00— 4.50 Sämmtliche Artikel bet Abends 5½ Uhr: bnahme von 200 Ctr. an.) Rüböl im Detail M. 53. Frankfurt, 23. Febr. Victualienmarkt. Butter Mittwoch den 29. Februar. 1 geringe Qualttät schon zu 90 Pf. Burgkirche. Abends 8 Uhr: Herr 8 ndidat Ser! hältlich. Eier sind im Preise belliger, das Hundert 9 7 8* a a rb a Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach— . die Portion, Wirsing 12— 16 Pf., Weißkraut 9 Fler 1 Stück 6 Pf. Sonntag Morgens 6 Uhr 30 Min.: Morgengebet 1 5 Frankfurt, 23. Febr. Fruchtber. Heesige s Weizenmehl 15—25 Pf., Rotkraut 20 7* Pf., Kohlrabi 3-4 Pf., Vorlesen 47 dem Buche Esther. gengebet, sowie Nr. 0 M. 30.00— 32.00, Nr. 1 M. 27.00— 28.00, untererdige Kohlrabt 12—15 Pf. Sonntag Nachmittags 3 Uhr: Minchagebet. Nr. 2 M. 24— 26, Nr. 3 M. 22 50— 24, Nr 4 M. 18— 19, Sonntag Abends 6 Uhr 10 Min.: Ab endgebet. Ir. 5 M. 14.50— 15.50, Milchbrod— und Brodmebb im Ver- Rirchliche Anzeigen für Friedberg Wochengottesdienst von Montag den 27 Februar an Morgens 6 Uhr 30 Min., Nachmittags 4 Uhr 45 Min. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir 7 per Glas zu M. 15 4 2 Dutzend 3 950 „ Dutzend 55 Die Expedition des Anzeigers egen gegen gerichtliche Sicherheit iben bereit. Bad⸗Nauherm im Februar 1888 Theodor Andreas, 31 Vormund. Kaffee reinschmeckenden Sorten 1.20, M. 1.30, M. 1.40, roh per Pfund M M. 1.50, M. 1.60, J. 1.40, M. 160 und M. 1.8 empfiehlt Theodor Andrens, 72 in Bad Nauheim. Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Geschäfts verkaufe ich sämmt lee Schuhwaaren unter dem Einkaufspreis. 10 Jos. Zutz bach. 0 1 2 5 Dit Gräfliche Caumschule Zu Assenheim offerirt: Apfel- Birnen- u. Zwetschen— 1 hochstaͤmme 51 gst. 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Mehrere Stammgäste. Leierfässer mit und ohne Uebersetzung, wie alle übrigen Büttner 419 Adam Söllner II. Barchent, Zwillich und Flaumendrell, größte Auswahl, bei G. M. Reuss. 413 Verantw. Red.: Carl Bindernaget. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 0 789 (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 8 und eine Beilage.) aus wald 2 füt 5000 Geuiune im Werthe von Marl e fen, der 1888* Erndte ö aus Domanial⸗, Gemeinde- und Privat Waldungen, welche sämmtlich in der Näbe von Friedberg, meist auf Ls dem Taunus und theilweise in der Wetterau liegen, sollen Freitag den 23. März, Vormittags 11 Uhr, ee zu Friedberg im Trapp'schen Gasthofe öffentlich verstelgert werden— Das Schälen, Trocknen und Aufbinden der Rinden wird auf Kosten der Waldelgentbümer besorgt. Ober⸗Ros bach den 15. Februar 1888. Großherzogliche Oberförsteret Ober Rosbach. 1 712 Strack 0 Holz Versteigerung. 3 Mittwoch den 29. Februar, Donnerstag den 1. und Freitag den 2. März d. J. sollen in dem Stabt— wald zu Hungen, Distrikt Galgenwald, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: * J. Bau- und Nutzholz. . 150 Eichen⸗Stämme von 21—52 em Durchmesser und 2— 15 w Large, 1 525 Nadel⸗Stämme von 1550 em Durchmesser und 5—10 m Länge, 0 23 Birken⸗Stämme von 15—42 em Durchmesser und 3— 11 m Länge, * 90 Nadel Derbstangen von 8— 13 em Durchmesser und 3— 15 m Lange. meiffers g Eistere, 2. Brennholz. 260 Raummeter Buchen Scheiter, 180 Raummeter Eichen Reisig, 276 8„ Knüppel, 336 5 Nadel⸗„ 1 12 5 Birken⸗ 5 27 5 Buchen ⸗Stöcke, Barbier. 80 4 Eichen⸗ 5 68 5 Eichen. ö 170* Buchen⸗Reisig, 74 5 Nadel Bemerkt wird, daß sich unter den Eichenstämmen 30—40 Festmeter zu Schwellenholg und unter den Nadel⸗ stämmen 10— 15 Festmeter zu Schnittholz geeignete befinden. Ussel Am ersten und zweiten Tag kommt das Bau- und Nutzholz und am dritten Tage das Brennholz zur Versteigerung. Der Anfang ist jedesmal Vormittags 10 Uhr, am ersten und zwelten Tag an der Pfingstweide, am Ein— gange des Galgenwaldes an der neuen Bahnlinie; am dritten Tag im Schlaghaus, rechts von der Staatsstraße g 5 * von Hungen nach Nonnenrotb. „ Hungen den 16. Februar 1888. Großberzogliche Bürgermeisterei Hungen. 760 Bender. anau, A pier, Cano e Große Auswahl.— Billige Preise. Beke ch Holzverstei 5 ekanntmachung. Holzversteigerung. Dan, is bön 14 Nachstehende Arbeiten und Lieferungen für die hiesigen In den Fratherrlich von Franckenstein'schen Wald— enn, Vadehäuser, als: M. Pf. distrikten„Am Forstgarten“,„Heide“,„Sandkaut“ und A a. Installationsarbeiten, veranschlagt zu 2066 90„Kreuztannen“ werden versteigert: Alillon. b. Maurerarbeit 904 43 1) Montag den 27. Februar: 55 Zimmerarbeit 31 80 294 Raummeter Kiefern- Knüppel, 1 Dachdeckerarbeit 30— 8300 Stück Kiefern Wellen, 1 Schreinerarbett 55 62 8„ Stämme mit 9 ebm. ** 14 Kessellteferung 1200 2 2) Dtienstag den 28. Februar: AI 4 Installattonsarbeit 258* 200 Raummeter Kiefern Knüppel, n eg; Weiß binderarbeit* 10800 Stück Kiefern Wellen, . Spenglerarbeit 2 1 14„ Weißtannen-Stämme und Stangen. 12571. sollen in öffentlicher Submisston vergeben werden. 0 Zusammenkunft am ersten Tag im Forstgarten, am D Voranschlag und Bedingungen liegen auf unserem zwesten Tag im Distrikt Kreuztanne, zunächst des Bad⸗ 1 Bürcau zue Einsicht offen. Angebote, versiegelt und Naubelmer Feldes, jedesmal Vormittags 10 Uhr. 5 frankirt, sind längstens bis zum 3. März d. J., Vor⸗ Ockstadt den 18. Februar 1888. 8 4 och/ nnuuttags 11 Uhr, bei uns einzureichen. Der Frhr. von Franckenstein'sche Oberföͤrster 1 Bad⸗Nauhelm den 22. Februar 1888. 745 Rumpf. 4 80 Großherzogliche Badebirektton Bad-Nauhelm.* b 5 * 791 Jäger. Sv t I Hausverkauf. er Versteigerungs-Anzeige. Die im hlesigen Orte gelegene Hofratthe der Ernst Pfelfer Eheleute, in welcher seither eine Buchbinderei Mittwoch den 29. Februar J. 47 und Ladengeschaͤft betrieben wurde, in der Brandkasse Aer Nachmittags 3 Uhr, zu M. 6570. versichert, soll 5 6510 dberden in Philippi's Felsenkeller in Friedberg Mittwoch den 14. März 1888, ul 1 Cassaschrank, Vormittags 11 Uhr, lich 1 2 Wagen, im Rathhause dahter öffentlich verkauft werden. ö kleiner Wagen und Auch kann die fragliche Hofraithe sammt den Laden rell, ö sonstige Gegenstände gegenständen aus freler Hand abgegeben werden und gegen Baarzahlung verstelgert. wolle man sich dieserhalb an Herrn Rechtsanwalt Jockel Berstelgerung licher. in Friedberg wenden Frledberg, 24. Februar 1888. Relchels heim den 22. Februar 1888. 85 nmiderruflich findet nächsten Montag den 27. Februar die Ziehung der letzten Lotterie rig 4er n Baden-Baden= Hauptg Winne im Werthe von Marl 50, 000, Mark 285,000, Marl 10,0 0O etc. N Loose à Murk 2.10, 10 Stück Mark 20. versendet das General- Debit Moritz Heimer dinger in Wiesbaden und Baden- Leg Baden. Für Porto und Gewinnliste eind 25 Pf. beizufügen. Auch sind diese Loose zu haben in Friedbe rg bei Ph. Dan. Küm mich 16055 Centner Eichen⸗Lohrinden Tuch und Leinwand Handlung. 1 König, Großherzogliches Ortsgericht Reichelsheim. 6816 Gerichts vollzleher. 789 Sch mid. U Oberhessischer Anzeiger. n e. 773 250,000. N E Tubmifft N Submission. Die bei dem städtischen Bauwesen in der Zeit vom 1. April 1888 bis dahin 1889 vorkommenden zufälligen Arbeiten, bestehend in: Maurer“, Steinhauer, Zimmer-, 477- Spengler 1 Glasere, Schreiner⸗ Schlosser⸗, 5 15, Seiler und Pflasterarbeiten und das Ofen⸗ aus putzen; sowie die Lieferung von zugerichteten Basalt⸗Schichten⸗ pflastersteinen, Mauer und Unterhaltungssteinen, Schlacken⸗ sand, Sand aus Ober Rosbacher, Södeler, Wölfers⸗ heimer, Schwalheimer oder anderen Gruben, Kies aus der Usa; sodann das Straßenkehren, das Fortfahren des Straßen⸗ kehrichts, das Ausräumen der Sinkkasten mit Fortfahren des Schlamms; b ferner die allgemeinen zufälligen Fuhren, die Fuhren für das Wasser⸗ und Gaswerk und die Fuhren von Coaks aus der Gasfabrik in die Stadt, sämmtlich für! Jahr; endlich die Dachdeckerarbeiten mit vieferungen bet de Unterhaltung des Stadtkiichthurms auf die Dauer von 3 Jahren, vom 1. April 1888 bis dahin 1891, sollen auf dem Submissionswege vergeben werden Die Kostenüberschläge und Accordsbedingungen liegen vom 27. Februar bis zum 5. März el J. während der Büreaustunden bei uns zu Jedermanns Einsicht offen. Lusttragende Uebernehmer haben ihre An- oder Ab⸗ gebote in Prozenten schriftlich und versiegelt während dieser Zelt einzureichen. Die Eröffnung der eingegangenen Submisstonen ist auf den 5. März, Vormittags 10 Ubr, festgesetzt. Frledderg den 23. Februar 1888 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 816 Stein häußer. Holzversteigerung. Montag den 27. Februar, Vormittags 10 Uhr an— fangend, soll in biesigem Gemeindewald, Schlag EV., an der Ockstädter Straße, nachverzeichnetes Holz ver⸗ steigert werden: 20 Raummeter Eichen- Scheiter, 32 5„ Knüppel, 2950 Birken⸗Eichen Wellen, 4143 Weichlaub Wellen, 200 Buchen Wellen, 50 Dorn Wellen, 11 Eichen und 1 Buchen Stamm, 3,09 Festmeter baltend. Nieder Mörlen am 22. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermetsteret Nieder Mörlen. Kremer. Holzversteigerung. Die am 8. d. Mts im biesigen Gemeindewalde statt— gebhabte Holzversteigerung ist nücht genehmigt worden. Dienstag den 28. d. Mets. findet nochmalige Versteige⸗ rung statt. Zur Versteigerung kommen: 16902 Stück Weichlaubholz⸗Wellen, 500„ Pfriemen, 150„ Dorn⸗Wellen. Ober Mörlen am 22. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisteret Ober-Mörlen. 792 Jeckel. Bekanntmachung. Die am 21. und 22. d. Mts. im biesigen Gemeinde⸗ wald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt. Das Pfarrbesoldungsholz hat ebenfalls die Genehmigung er halten. 5 Der erste Fahrtag a ist Dienstag den 28. d. Wts. Nieder Florstadt den 23. Februar 1888. Großherzogliche Buͤrgermeisterel Nieder Florstadt. 820 Alles. Versteigerung. Unterzeichneter läßt nächsten Montag im Gasthaus „Zur Windeck“ an der Stadtkirche versteigern: 2 gute Betten, 1 fast neue Pluͤschgarnktur, 1 Sessel(Pluͤsch), 2 große Goldsplegel, 1 großen Weißzeugschrank und 1 Küͤchenschrank. Die Versteigerung findet Montag den 27. Februar, Vormittags 10 Uhr, statt. 798 Friedberg. Schwarz, Hoftaxator. Submission. Auf der Fuͤrstlichen Braunkohlengrube Wölfersheim sollen am 2. März er., Vormiittags 10 Uhr, nachver⸗ zeichnete Arbelten und Materlalten auf dem Wege der Submisston vergeben werden: Zimmerarbeit an 5 Trockenschuppen mit ungefähr je 2500 lfd. Meter Gebälk, 110 Raummeter Basalt-Mauersteine, 10 5 Sandsteine zu Eckmauerung, 60. Mauersand. Zeichnung und Modell der Trockenschuppen, sowie Sub⸗ missionsbedingungen können auf dem Bureau des Steigers der Grube Wölfersheim eingesehen werden Lusttragende Uebernebmer wollen ihre Angebote ent- weder bis zum Vergebungstermin hierber schriftlich ein⸗ reichen, oder an demselben zu Grube Wölfersheim schrift lich oder mündlich abgeben. Grube Weckesheim den 20. Februar 1888. 772 Die Füuͤrstliche Bergverwaltung. 2. 8 Holzversteigerung. Dienstag den 28. Februar, Vormittags 91 2 Uhr, soll in dem Rodheimer Gemeindewald, Distrikt Wellen: berg, folgendes Holz meistbietend versteigert werden: 217 Raummeter Buchen⸗Scheiter J. Klasse, 19 1 Eichen⸗ 3 101* Buchen Knüppel, 30 5 Eichen⸗ 7 7 5 Nadel; 7 7500 Buchen Wellen, 1200 Nadel⸗ 5 177 Raummeter Buchen Stöcke, 22 Nadel ** 6 Buchen⸗Stämme, 4,52 Festmeter enthaltend. Die Zusammenkunft ist auf der Waldbahn neben dem Holzschlag. Gegen Bürgscheine wird 1. September d. I. gestattet. Rodheim v. d. H. den 22. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. 784 Jacobi. 5 0 Verdingung. Die für den Neubau eines Schulhauses zu Köppern erforderliche Bauarbeit und Material⸗Lieferung soll mittelst schriftlichem Angebot Samstag den 10. März, Nachm 2 Uhr, im dortigen Gemeindehause öffentlich vergeben werden und zwar: Grundarbeit. Maurerarbeit ohne Materiallieferung. Steinmetzarbeit mit Material. Zimmerarbeit do. Zahlungsfrist bis den Dachdecker arbeit do. Spenglerarbeit do. Schreinerarbeit do. Schlosserarbeit do. Glaserarbeit do. Weißbinderarbeit do. Pflasterarbeit do. Lieferung von 165900 Stück Mauerziegeln. do. von 222 Cubikmeter Sand. do. von 810 Heetoliter Kalk. do. von 22 Tonnen Cement. do. von 1872 Klgr. Eisenträgern. Die Angebote sind unter Benutzung der Verdingungs⸗ Formulare versiegelt bis zu dem oben bezeichneten Zett⸗ punkte an den Unterzeichneten abzugeben. Die genannten Formulare sind bei dem Königl. Bau— rath Holler in Homburg gegen Erstattung der Anfer⸗ tigungskosten in Empfang zu nehmen; vaselbst können auch die Bedingungen, Zeichnungen und Kostenanschlag. eingesehen werden. Köppern den 23. Februar 1888. Der Bürgermeister 803 See. Bekanntmachung. Die gestrige Holzversteigerung in dem von Harnier⸗ schen Walde ist genehmigt. Die Holzabfuhrscheine sind binnen 14 Tagen in Empfang zu nehmen. Erster Abfuhrtag Mittwoch den 29. Februar. Echzell am 23. Februar 1888. 819 Schmidt. Holzversteigerung. Montag den 5. März 1888, Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Gräflich Leiningen Westerburgischen Wald— distrikte„Propftstümpfe“ in der Diebseiche 10,800 Stück Buchen⸗Wellen öffentlich meistbletend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist bei den Ruhebänken auf der Staatsstraße nach Kaichen, Ilbenstadt den 18. Februar 1888. Gräfliche Rentkammer. Bierau. Fäss Leere Fässer, zu Pfuhl⸗ und Regenfässern, sowie Bütten sich eignend, in großer Auswahl bei 12 anfangend, Distrikt Vorderwald, Rohlsberg und Comthurwald, nach verzeichnete Holzsortimente zur Verstelgerung: Holz-Versteigerung. Donnerstag den 1. März, Vormittags um 9 Uhr kommen im Wohnbacher Gemeindewald, 6 Eichen-Stämme von 8—14 Meter Lange, 20-50 Centimeter Durchmesser, 7 Festmeter haltend, 14 Nadel-Stämme von 16 19 Meter Länge, 11—17 Centimeter Durchmesser, 5 Festmeter haltend, 493 Nadel- und Kiefern Derbstangen von 7— 12 Meter Länge, 8—14 Centimeter Durchmesser, 43 Fest⸗ meter haltend, 51 Raummeter Buchen Scheiter, 106 f„ Kunuͤppel, 220 5 Reiser, 79 1„ Stöcke, 147 5 Nadel Knüppel, 168 1 1 Neiser Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße nach Münzenberg, am Eingang des Waldes. Wohnbach am 23. Februar 1888. Großherzegliche Bürgermeisterei Wohnbach. Fatum. Inhosfen's vierfach preisgekrönter gebrannter — N Java F in ½ und ½ Kilo Packeten. Niederlagen in Friedberg bei J. A. Windecker. Franz Stamm. IN 813 528 722 Carl Damm, Usagasse. PI 2 Flügel, Tafel-Claviere von ( I f 11 N 400— 3000 Mark, Har- 0 0* 9 moniums u. amerik. Cot- tage-Orgeln von 120 bis 1000 M. Gespielte, gut repar. Pianos 50— 600 M. Langjähr. 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