10 Mit 2 berg. ere A* daß dit Tier, z Abende d uufindet. des Vereint 3 Leer b Fistnkler kel-Concert 14 Concert. C. Kruse. erh. tut 11. * jenkörbchen 1 duntuetstläll * 8. 14 J Haselnüse Abit Ger — unsch-Ess elle. Nadeln Terböck. 1888. Famstag den 22. Dezember. N 151. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 1.. 5; Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Safsstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(doweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— Amtlicher Theil. Betreffend: Die Annahme eines zweiten Brandversicherungs-Inspeetors. Friedberg den 18. Dezember 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Großherzogliche Brandversicherungs Commission hat den Großh. Baumeister Noack in Darmstadt vorerst provisorisch zum zweiten Brandversicherungs-Inspector ernannt. Wir empfehlen Ihnen denselben in vorkommenden Fällen bei Ausübung seines Berufs pflichtgemäß zu unterstüͤtzen. Dr. Braden. Betreffend: Zuwiderhandlung gegen das Gewerbsteuergesetz, hier die Auslegung des Art. 2, Ziffer 2 desselben. Friedberg den 18. Dezember 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Das nachstehend abgedruckte Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 2. d. Mts.— Amtsblatt Nr. 8— theilen wir Ihnen zur Beachtung und entsprechenden Bedeutung der betreffenden Landwirthe unter dem Anfügen mit, daß die in frag— lichen Fallen seither erwirkte Genehmigung nunmehr in Wegfall kommt. Dr. Braden. Zu Nr. M. J. 29425. 8. 1 3 0 Communalgefälle, Holz⸗, Pferchgelder nc. Peireftens. Den Rundgang der Wiesenvorstände. Betreffend: Zuwiderhandlung gegen das Gewerbsteuergesetz, hier die Auslegung des Art. 2, Ziffer 2 desselben. Darmstadt den 2. Dezember 1888. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Zur Beseitigung erhobener Zweifel bemerken wir Ihnen, daß Landwirthe, welche selbstgezogenes Vieh schlachten und Theile davon ver⸗ kaufen wollen, ein Gewerbspatent als„nicht ständig schlachtender Metzger“ zu erwirken haben. Eine Befreiung von dieser Verbindlichkeit ist nur dann zuzulassen, wenn in Nothfällen Thiere geschlachtet werden müssen. Durch Lösung des Gewerbspatents erwächst für den darin benannten Landwirth zunächst nur die Verbindlichkeit, die Stempelgebühr für das Patent zu entrichten. Eine Heranziehung zur Gewerbsteuer— die rechtzeitige Wiederabmeldung des angemeldeten Gewerbe-Betriebs vorausgesetzt— findet in diesem Falle nicht statt, wohl aber dann, wenn im folgenden Jahre dasselbe Gewerbe wieder angemeldet wird. Es ist in solchem Falle die Gewerbsteuer V. Klasse auf einmal für das ganze Jahr von dem Betreffenden zu entrichten. 5 Die in Art. 2 Ziffer 2 des Gewerbsteuer-Gesetzes vom 8. Juli 1884 zu Gunsten der Eigenthümer und Pächter landwirthschaftlicher — Grundstücke für den Handel mit den Erzeugnissen ihrer eigenen Landwirthschaft gemachte Ausnahme kann nicht auf den Verkauf von fleischermäßig zubereiteten Theilen geschlachteter Thiere bezogen werden. 0 Wir betrachten es übrigens als selbstverständlich, daß in Fällen der in Absatz 1 dieser Verfügung erwähnten Art d. h. für vereinzeltes Schlachten der Viehzüchter eine polizeiliche Erlaubniß in Gemäßheit des§. 16 der Gewerbeordnung(„Schlächterei“) nicht erforderlich erscheint. Köhler. Friedberg den 20. Dezember 1888. Finger. Betreffend: Die Einsendung der Mahn- und Pfandlisten über das 1. und 2. Ziel Umlagen 1888/89. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erwarten die alsbaldige Einsendung der Mahn- und Pfandlisten über die im Jahre 1888 fällig gewesenen und noch restirenden Dr. Braden. Friedberg den 20. Dezember 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 1. October— Kreisblatt Nr. 117— noch nicht nachgekommen sind, erinnern wir an Erledigung binnen 8 Tagen bei Meidung unangenehmer Verfügung. Dr. Braden. Betreffend: Den Rundgang der Feldgeschworenen in 1888. Friedberg den 20. Dezember 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Anflage vom 1. October— Kreisblatt Nr. 117— bis jetzt nicht nachgekommen sind, erinnern wir an umgehende Erledigung. Dr. Braden. Friedberg den 20. Dezember 1888. Betreffend: Die Errichtung einer landwirthschaftlichen Haushaltungsschule zu Lindheim. Der Director des landw. Bezirksvereins Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Ich ersuche Sie, die Ihnen unter Couvert zugesandten Programme in Ihren resp. Gemeinden möͤglichst zu verbreiten. Den Mit⸗ gliedern des landw. Bezirksvereins wollen Sie vorzugsweise Exemplare zustellen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Mit dem 1. Januar 1889 tritt das Reichs⸗Gesetz vom Ausführung s. Z. die nöthigen Bekanntmachungen und Aufforderungen 5. Mai 1886, betreffend die Unfall- und Kranken⸗Versicherung der in ergehen.(F. 5 der angeführten Verordnung.) a land⸗ und forstwirthschaftlichen Betrieben beschäftigten Per⸗ Jetzt schon weisen wir die Unternehmer sämmtlicher land⸗ sonen, sowie das im Anschluß hieran erlassene hessische Gesetz vom und forstwirthschaftlichen Betriebe, einschließlich der Kunst⸗ 4. April 1888 und die Großherzogliche Verordnung vom 11. Juli 1888 und Handels-Gärtnerei, deren Sitz innerhalb des Großherzogthums be⸗ gleichen Betreffs in Kraft.(Die auf die Krankenversicherung bezüglichen legen ist, darauf hin, daß sie vom 1. Januar 1889 an bei namhafter Vorschriften dieser Gesetze sind bereits am 7. August 1888, in Kraft Geldstrafe verpflichtet sind, 0 288 8e getreten.) Eine Anmeldung der land- und forstwirthschaftlichen Betriebe von allen in ihren Betrieben vorkommenden Unfällen, durch welche zur Unfall⸗Versicherung durch die Einzelunternehmer findet nicht statt. eine in denselben beschäftigte Person getödtet wird oder eine Körper⸗ Sämmtliche Unternehmer dieser Betriebe, deren Sitz im Großherzog— Verletzung erleidet, welche eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei thum belegen ist, bilden eine Berufs-Genossenschaft unter dem Namen: Tagen oder den Tod zur Folge hat, binnen zwei Tagen der Orts⸗ 9. die obenangeführten Hessischen Gesetze „Land⸗ und forstwirthschaftliche Berufs-Genossenschaft für das Groß⸗ polizeibehörde schriftlich oder mündlich Anzeige zu erstatten. herzogthum Hessen“ mit dem Sitz in Darmstadt. Die zur Bestreitung Unter Ortspolizeibehörde ist die Bürgermeisterei derjenigen Ge⸗ der Entschädigungen und Verwaltungskosten aufzubringenden Beiträge meinde zu verstehen, in welcher der Sitz des Betriebs gelegen ist. werden von den Mitgliedern nach Prozenten der Grund⸗Steuer er⸗ Friedberg den 19. Dezember 1888. 1 1 hoben. Die für den Ausschlag ꝛc. maßgebenden Grundsätze sind durch Großherzogliches Kreisamt Friedberg festgestellt und werden zu deren Dr. Braden. 3 8 — e— 5 3——... 3 . 8 2 82 f 2 3 * 2 7 5 N — 3 e Pe —— S . TTP cc ee Betreffend: Die Ausführung des Reichs-⸗Gesetzes vom 5. Mai 1886, die Unfall- und Kranken- Versicherung der in land- und forstwirthschaftl. Betrieben beschäftigten Personen betr. Friedberg den 19. Dezember 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. e Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie zur Kenntniß der Interessenten bringen, dieselben auch gegebenen Falls auf ihre Verpflich— tung aufmerksam machen, damit Strafen thunlichst vermieden werden.— Nach erfolgter Anzeige liegt Ihnen selbst die Führung eines Un⸗ fall⸗Verzeichnisses und die Untersuchung des Unfalls ob. Vor Vornahme der letztern, haben Sie dem Genossenschafts-Vorstande in Darmstadt, dem Bevollmächtigten der Krankenkasse oder dem von der Gemeindebehörde bezeichneten Arbeiter und dem Betriebsunternehmer (in dessen Betrieb der Unfall sich ereignet hat) rechtzeitig Kenntniß zu geben. Die zu den Untersuchungsverhandlungen zuzuziehenden Vertreter der Genossenschaft werden ihnen demnächst(sobald sie von der Genossen— schafts-Versammlung gewählt sind) bekannt gegeben werden. Ueber Ihre weitere Dienstobliegenheiten hierbei wollen Sie sich durch Nachlesen der §§ 55—61 rubr. Gesetzes— Reichs-Gesetz- Blatt von 1886, Seite 153— genauestens vergewissern. Nach F. 6 Absatz 3 desselben Gesetzes ist ferner erforderlich, daß der Jahresarbeitsverdienst der land- und forstwirthschaftlichen Arbeiter durch uns für jede einzelne Gemeinde festgesetzt werde. Da wir hiermit zugleich eine Revision des festgesetzten Taglohns gewöhnlicher Tage-Ar— beiter verbinden wollen, so wollen Sie längstens bis zum 4. Januar 1889, nach Anhörung des Gemeinderaths berichten: . J. Wie groß in Ihrer Gemeinde der durchschnittliche tägliche Verdienst ist, welchen land- und forstwirthschaftliche Arbeiter durch land— und forstwirthschaftliche, sowie durch anderweite Erwerbsthätigkeit erzielen und zwar a. männliche Erwachsene(über 16 Jahre) b. männliche unten 16 Jahren, e. weibliche über 16 Jahren, d. weibliche unter 16 Jahren. — Wenn nöthig, ist der Verdienst der landwirthschaftlichen und der⸗ jenigen der forstwirthschaftlichen Arbeiter getrennt anzugeben. II. Wie groß in Ihrer Gemeinde der durchschnittliche täg⸗ 1 liche Verdienst gewöhnlicher Taglöhner“) ist; ebenfalls getrennt für männliche erwachsene, männliche unter 16 Jahren ꝛc. zu ziehen: Dabei ist zu bemerken und bei den Angaben in Berücksichtigung 4 1. Daß das Jahr zu 300 Arbeitstagen gerechnet wird und daher 4 zur Ermittelung des Jahresverdienstes der Tagesverdienst mit 300 vervielfacht wird. 2. Daß Naturalbezüge(Kost, Wohnung 1c.) dabei Milzurechnen und 1 zu dem Preise zu veranschlagen sind, für den der Arbeiter dieselben sich selbst zu beschaffen in der Lage wäre. Der Einsendungstermin(4. Januar 1889) ist genau einzuhalten, 4 da wir selbst hoͤheren Orts Vorlage zu machen haben. Dr. Braden. jugendliche 85 Pf.; für Stadt Friedberg männliche erwachsene 2 M. letreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Ossenheim. Bekanntma ch ung. Nachdem eine Anzahl betheiligter Grundbesitzer die Einleitung des Feldbereinigungsverfahrens in der Gemarkung Ossenheim beantragt haben, das Verfahren von der Großherzoglichen oberen landwirthschaftlichen Behörde als zulaͤssig erachtet und der Unterzeichnete zum Commissaͤr zur Leitung der Abstimmung ernannt worden ist, so wird hiermit Tagfahrt zur Abstimmung der betheiligten Grundeigenthümer auf Mittwoch den 16. Januar 1889, Vormittags von 10 bis 12 Uhr im Rathhause zu Ossenheim anberaumt. e Diejenigen betheiligten Grundbesitzer, welche in der anberaumten Abstimmungstagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevoll mächtigt abstimmen, werden als für die Bereinigung stimmend angesehen. Friedberg den 15. Dezember 1888. Der Vollzugs-Commissär für Feldbereinigung: Dr. Wallau. Beka n nt m a ch un g. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum ein— jährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— zeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormunds mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs⸗-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen J. Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz⸗ ordnung(J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 98 1 und 94 der angeführten Erfatzordnung verwiesen. Großherzoglich Hessische Prüfungs⸗Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. Dr. Zeller. Cigarren! per 100 Stück M. 2.50, M. 3., M. 3.50, M. 4., M. 5., M. 6., M. 7.—10., sowie feinste 4505 Jedermann willkommen als Weihnachtsgeschenk Maiblumenkörbchen von M. 2.50 an. 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Mts., Nachmittags 3 Uhr, im Hötel Trapp auszerordentliche Generalbersammlung⸗ Tagesordnung: 1. Ersatzwahl für ein aus dem Vorstand getretenes Mi glied. 2. Beschlaßfassung betr. eine Anwendung des§. 5 der Statuten. 3. Besprechung über die diesen Winter noch zu veran⸗ staltenden Familienzusammenkünfte und Beschlußfassung über Verwendung der erzielten Mehreinnahmen. Zahlreiches Erscheinen der Mitglieder wünschenswerth, Im Auftrage des Vorstandes: 4591 Dr. Tobisch. Teichhaus Bad⸗Nauheim. Am zweiten Weihnachtsfetertage findet in meinem Saale bei gutem Tanzmusik statt, wozu Flaschenbier freundlichst einladet J. Haberl. Mittwoch den 26. Dezember findet im Saale des Herrn Gastwirth Sang dahier Abend- Anterhaltung mit Tanz statt, Beginn 7½ Uhr, wozu freundlichst einladet Fauerbach b. Fr. Der Vorstand 4580 des Gesangvereins„Eintracht“. Einladung. Zu dem 0 zweiten Weihnachtsfeiertag in der Wirth⸗ schaft des Joseph Betzold ladet freund; stattfindenden Coucerte lichst ein Der Vorstand des Gesangvereins 4572 Eintracht Okarben. Abend⸗Unterhallung des strieger Vereins zu Heldenbergen, 1 in am 2. eihnachts, Verloosung und Ball, s, aenrs e bei Herrn Gastwirth Pauli, wozu freundlichst einladet 4574 Der Vorstand. Am zweiten en Weihnachtstag findet bei Herrn Gastwirth Karl Schneider zu Heldenbergen Concert mit T anzbelustigung statt, wozu freundlichst einladet 4582 Entrée 25 Pf. Der Turnverein Heldenbergen. Tan zmusik. Am zweiten Weihnachtsabend findet bei dem Unter zeichneten gut besetzte Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet 8 Steinbach, Schwalhelm. e 4611 eee eee Sdingerbaull. Zu dem am zwesten Weihnachtsfeiertag stattfindenden Ball im„Hessischen Hof“ ladet ergebenst ein Nieder⸗ Wöllstadt. Der Vorstand des Gesangvereins„Frohsinn“, Anfang Abends I Uhr. 4548 Feische Sthellssche sind soeben eingetroffen, per Pfund 88 Pf., bei 2859 J. A. Windecker. Hemden, Kragen, Manschetten* Binden „ 0. P. Aletter. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 4564 Der Wechnachts feiertage wegen erscheint Mittwoch den 26. d. Mts. keine Nummer des Anzeigers. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 51 und eine Beilage.) perwalter, Phef oder die oberen bundiger,! hon Jugen Vor dem Adjutant Obersten eden Se pferden b kränzen ingen vi mittelbar Söhne de die Prinze spwie sein Grafen am der Prinz He die Groß lund. Hi, Prinz He og und raf von don Bade sadt und Is folgte nwesende Rilien, fe rdentlich Aplomatt der stand lieder d Praͤsiden Hieran! Zuge th le Gen Ae Pra Lammer te Mit, Geistlichk nd Hoff Kamten, Die S Schi fahne, d un Krit mforten tigen Gcadron Beilage. Ober hessischer Anzeiger. M 151. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Zugmeister bei der Main— Neckar⸗Bahn Huber wurde unter Anerkennung seiner Dienste, auf Nachsuchen, in den Ruhestand bersetzt. 0— 19. Dec. Heute wurde Prinz Alexander nit großem Pompe auf der Rosenhöhe beigesetzt. N Den Zug eröffneten die zur Leichenparade aus— u berüuckten Truppen der hiesigen Garnison, an G deren Spitze zwei Escadrons Dragoner. Dann tal olgten die Dienerschaft des verewigten Prinzen, der Gemeindevorstand von Jugenheim, die Haus— f Jeamten des Prinzen, der Oberbürgermeister, ee die Beigeordneten und die Stadtverordneten der ee baupt- und Residenzstadt Darmstadt, zwei Kammerdiener, eine Deputation der Hofjagd⸗ zerwalter, die Deputation der Regimenter, deren Chef oder Inhaber Prinz Alexander gewesen ist, „ ilie oberen Beamten des Prinzen, der Oberhof— erbesteg, zrediger, der Divisionspfarrer und der Pfarrer De. antes; 3 f f r. Tobi don Jugenheim und der Hofceremonienmeister. 60 Vor dem Leichenwagen schritten der persönliche Bad- Nuihe res I der Klußfessa dat. Il. Adjutant des verewigten Prinzen und vier Obersten als Trager der Ordensinsignien. Zu tee! beiden Seiten des darauf folgenden, mit sechs uzmusik e Pferden bespannten Leichenwagens, der ganz mit zi Kränzen und Blumenspenden überdeckt war J. Habe 2 4— 1 a. gingen vier Hauptleute und Rittmeister. Un— * Seal ze mittelbar hinter demselben schritten die vier Söhne des Verstorbenen, Fürst Alexander und die Prinzen Ludwig, Heinrich und Franz Joseph, sewie sein Schwiegersohn und Enkel, die beiden Grafen von Erbach- Schönberg. Nach diesen eee ene bam der Großherzog, an dessen rechter Seite Prinz Heinrich von Preußen und an der linken adung die Großfürsten Sergius und Paul von Ruß⸗ 9* land. Hierauf folgten die übrigen Fürstlichkeiten: — 5 rinz Hermann von Sachsen-Weimar, der Her— Conte eg und Prinz Nicolaus von Nassau, der Land⸗ „erte graf von Hessen- Philippsthal, Prinz Wilhelm Name tern. jon Baden, der Fürst zu Schwarzburg⸗Rudol⸗ dt und Fürst Leopold von Hohenzollern. erhaltung Es folgten sodann die zu der Trauerfeierlichkeit anwesenden Häupter der standesherrlchen Fa— f* 14 Steeg, zilien, ferner Staatsminister Finger, die außer— Ball, Went ordentlichen Abgesandten und die Mitglieder des 111 Aplomatischen Corps, die übrigen Mitglieder der standesherrlichen Familien, sowie die Mit— ieder der ersten Kammer, deren Mitglied und räsident bekanntlich der verstorbene Prinz war. ieran reihte sich das nächste Gefolge der am gauge theilnehmenden fürstlichen Persönlichkeiten, de Generalität, die Wirklichen Geheimräthe, ik. de Präsidenten und Sekretäre der zweiten mu in Kammer die Präsidenten der Landescollegien, die Mitgliedes des Staatsministeriums, die — Geistlichkeit, die Kammerherrn, Kammerjunker musik und Hofjunker, die Offiziercorps und Mllitär— 8 beamten, sowie die Civil-⸗ und Hofbeamten. e Die Schützen⸗Gesellschaft mit ihrer umflorten Fahne, die drei hiesigen Kriegervereine sowie der Kriegerverein Jugenheim, sämmtlich mit imflorten Fahnen, und den Schluß des groß— een gttigen Trauerzuges bildete wiederum eine „ Söcadron Dragoner. „ Militär⸗Dienstnachrichten. Michaelis, Oberst und Lemm. des 3. Gr. Inf. Regts. Nr. 117, wurde mit der Führung der 4. Inf.⸗Belg. beauftragt. v. Wurmb, Oberstlt. des 2. Gr. Inf. Regts. Nr. 116 unter Be id, zum Obersten, zum Comm. des 3. Gr. Inf. ⸗Regts. . 117 ernannt. v. Schlegell, Major vom 3. Thur. Jef. Reg. Nr. 71, in das 2. Gr. Inf. Regt. Nr. 116 nesetzt. Tarnogrockt, Pr.⸗Lt. vom 2. Gr. Inf. Regt. g. eck* ie, Geppert, Pr. Lt. vom 4. Gr. Inf. Regt. Win—* 118, zu überzähl. Hauptleuten befördert. Werner, 4 9 u Lt., comm. als Adj. bel der 50. Inf. Brig., zum ragel, 1 erzähl. Hauptm. befördert. Zahn, Rittm. vom 2. Gr. 154 ö Diog.⸗Regt. Nr. 24, als Escadr.⸗Chef in das 2. Schles. Diag. Regt. Nr. 8 versetzt. Frhr. v. Starck II., Sek. Lt. bon 2. Gr. Drag. Regt. Nr. 24, zum Pr. Lt, befördert. Wrochem, Rittm, vom 2. Gr. Drag. Regt. Nr. 24, Ih s, des Regts. gestellt. Frhr. v. Lyncker, Pr. Lt. ben dems. Regt., zum Nittm. befördert. Graf zu Stol⸗ i Wernigerode, Pr. Lt. vom 1. Brand. Drag. Regt. 2, in das 2. Gr. Drag.⸗Regt. Nr. 24 versetzt. n Rittm. vom 1. Schles. Hus. Regt. Nr. 4 1 und comm. als Adj. bei der Gr. 25. Div., der Charak— ter als Major verliehen. Roettgen, Vieewachtm. vom Landw.⸗Bezirk Bonn, zum Sek. Lt. der Res. des 2. Gr. Drag. Regks. Nr. 24. befördert. Becker, Fischer, Viee— feldws, vom Landw. Bezirk Darmstadt, zu Sek. Lis. der Res. des 1. Gr. Inf. ⸗Regts. Nr. 115, Heimburg, Viee⸗ feldw. von dems. Landw. Bezirk, zum Sek. Lt. der Res. des 2. Gr. Inf. Regts. Nr. 116, Weimar, Boehm, Vice⸗ feldws. von dems. Landw. Bezirk, zu Sek.⸗Lts. der Res. des 4. Gr. Inf.⸗Regts. Nr. 118, Frhr. v. Starck, Viee⸗ wachtm. von dems. Landw. Bezirk, zum Sek.⸗Lt. der Res. des 2. Gr. Drag.⸗Regts. Nr. 24, Gail, Sek.Lt. der Cav. 2. Aufgeb. des Landw. Bezirks Gießen, Heß II., Wallau II., Sek. Lts. der Cav. 1. Aufg. des Landw. Bezirks Mainz, zu Pr.⸗Lleuts. befördert. Roth, pens. Wachtm., bisher im 1. Gr. Drag. Regt. Nr. 23, der Charakter als Sek. Lt, verliehen. Renz, Pr.⸗Lt. der Res. des 2. Gr. Drag. Regts. Nr. 24, als Rittm. der Ab— schled bewilligt. Frhr. Stein zu Lausnitz, Unteroff. vom 3. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 117, Schmidt, Ehrhardt, charakt. Port. Fähnrs. vom 4. Gr. Inf. Regt. Nr. 118, zu Port. Fähnrichs befördert. Berlin. Nach hiesigen Beobachtungen und Erkundigungen zu schließen, dürfte der Reichs— kanzler vor Mitte Januar kaum in Berlin er— wartet werden. — Der neu ernannte königlich serbische Ge— sandte am hiesigen Hofe, Milan Christitsch, ist aus Belgrad hier eingetroffen. — Die Gründe, schreibt das Fr. I., welche für die Unwahrscheinlichkeit der Nachricht von der Gefangennahme Emin Pascha's und Stanley's sprechen, mehren sich. Osman Digma hatte bekanntlich als Beweisstücke für die Gefangen— nahme dem Commandauten von Suakim an— geblich erbeutete Patronen des Snidergewehrs übersandt; nach Aussage des Gouverneurs des Congostaats aber besaß weder Stanley noch Emin Pascha Suyder-Gewehre. Stanley hat nur Remington- und Winchester-Gewehre ge— habt. Das Emin Pascha⸗Comits theilt mit, der geschäftsführende Ausschuß desselben habe nach genauer Prüfung der über die Gefangennahme Emin Pascha's bis jetzt verbreiteten Nachrichten die Ueberzengung gewonnen, daß dieselben keinen Glauben verdienen. Demgemaͤß habe der Aus schuß beschlossen, die Vorbereitungen für die deutsche Emin Pascha-Expedition weiter zu be— treiben. Premier Lieutenant Wißmann wird, so— bald seine Aus ruüstung vollendet, jedenfalls noch im Januar, nach Afrika abreisen, Dr. Peters ihm baldmöglichst folgen. — Der zum kaiserlichen Commissär für das Togogebiet ernannte Landgerichtsrath Zimmerer ist in Klein-Popo eingetroffen und hat die Ge— schäfte des Commissariats übernommen. Homburg, 18. Deebr. Der Fürst von Waldeck, die Prinzessin Elisabeth, die Herzogin Albany und deren Kinder sind heute zu längerem Aufenthalte hier eingetroffen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 18. Dec. Das Abgeordnetenhaus nahm das Wehrgesetz in zweiter Lesung unverändert an und ebenso in einer Abendsitzung in dritter Lesung mit 182 gegen 23 Stimmen, in gleicher Weise den schwei— zerischen Handelsvertrag nahezu einstimmig. — 20. Dezbr. Heute wurde Schönerer aus seiner viermonatlichen Kerkerhaft entlassen. Die Polizei traf Vorkehrungen gegen Ausammlungen und Demonstrationen; doch begrüßten ihn die versammelten Anhänger durch Hutlüften. Ein Student wurde wegen Widersetzlichkeit verhaftet. Lemberg. Ein Student Namens Koszuties wurde wegen Verdachtes panslavistischer Umtriebe verhaftet. In seiner Wohnung wurden zahl— reiche Schriftstücke beschlagnahmt. 1 Schwetz. Bern, 19. Dec. Der National⸗ rath und der Ständerath beschlossen überein— stimmend, die jetzige ordentliche Session im Frühlinge fortzusetzen und dem Bundesrathe den Zeitpunkt der Einberufung, zu überlassen. Der Ständerath genehmigte mit 24 gegen 9 Stimmen den Handelsvertrag mit Oesterreich— Ungarn und nahm einstimmig den Zusatzvertrag zu dem Handelsvertrage mit Deutschland an. Frankreich. Paris. Hiesige Panama-Papier⸗ Besitzer beabsichtigen 30 Millionen zur Grün⸗ dung einer Gesellschaft aufzubringen, welche einst— weilen die Grabarbeiten weiterführen und die Beschaffung weiterer Gelder vorbereiten soll. Zur Sicherstellung der 30 Millionen soll die Panamabahn dienen. — 20. Dezbr. Die Kammer berieth die Rekrutirungsvorlage und lehnte verschiedene vom Senate genehmigte Bestimmungen betreffend Be, freiung vom Militärdienste ab. Italien. Rom, 20. Dez. In der Kammer brachte der Arbeitsminister einen Gesetzentwurf, betreffend die Vorkehrungen für die Militärver— pflegung auf den bereits im Betriebe befindlichen Eisenbahnen ein, verlangte Dringlichkeit für diese Vorlage und beantragte Ueberweisung an die Commission für außerordentliche Militärcredite. Die Kammer stimmte dem Antrage zu. Türkei. Konstantinopel. In Kreta herrscht große Aufregung. Die Nationalversammlung er— bat vom Sultan telegraphisch, daß der Gene— ralgouverneur Sarlinski abberufen werde. Man befürchtet eine englische Intervention. Rüßland. Odessa. Sämmtliche bulgarische Emigranten, die sich hier aufhielten, reisten, mit russischen Paͤssen versehen, nach Bulgarien ab. Egypten. Kairo. Aus Massauah ist in Suakim die Nachricht eingegangen, Menelek, der König von Schoa, habe sich gegen den König Johann von Abessynien, seinen Schwiegervater, empört. Infolge dieser nnerwarteten Rebellion in Schoa herrschen in ganz Abessynien mißliche Zustände. Ras Alula, der abessynische Genera— lissismus ist unglücklicherweise fuͤr König Johann abwesend, da er seine Armee gegen die Der- wische geführt. Afrika. Suakim, 20. Dezbr. General Grenfell nahm gestern mit 4000 Mann eng⸗ lischer und egyptischer Truppen die feindlichen Verschanzungen mit Sturm ein. Der Verlust der Engländer und Egypter ist gering; der Feind verlor mehr als 1000 Mann. Der Sieg ist ein vollständiger und wurde binnen einer halben Stunde errungen. Ein Cavallerie-Angriff führte die völlige Niederlage der Feinde herbei. Die Haaschen(2) zogen sich nach Tamai zurück; die Truppen Grenfell's halten die feindlichen Ver— schanzungen besetzt. Australien. Auckland, 19. Dec. Das von Samoa eingetroffene britische Kanonenboot„Li— zard“ meldet, daß neue Kämpfe zwischen den Anhängern Mataaffe's und Tamasese's stattge— funden haben, wobei der beiderseitige Gesammt— verlust hundert Todte und mehrere hundert Ver— wundete betragen haben soll. Ein englisches und zwei deutsche Kriegsschiffe befanden sich bei Ab— gang des Schiffes noch in Apia. Aus Stadt und Land. Büdingen. Von hier wird der„Offenb. Ztg.“ mitgetheilt, daß in dem naben Himbach vor Kurzem durch das Kreisamt ein etwa 7 Jahre alter Junge unter dem Namen Oskar Franz Joseph in Pflege gegeben worden, welcher seither mit verschtedenen Zigeunerbanden umher— zog und einer solchen entlaufen ist. Da er bei denselben einer schlechten Behandlung ausgesetzt gewesen, so wird angenommen, daß er seine Eltern oder sonstige Verwandte unter den Zigeunern nicht besitzt und deshalb vermuthet, daß er überhaupt seinen Ursprung nicht bel Zigeunern zu suchen hat und durch eln Verbrechen oder durch einen Zufall zu denselben gekommen ist. Der Junge kann über seine erste Kindheit keine Auskunft geben; er spricht nur deutsch und meint, vor etwa 4 Jahren zu den Zigeu⸗ nerbanden gekommen zu sein, er sei sicherlich kein Zigeu⸗ nerkind. Der Junge ist, wie gesagt, etwa 7 Jahre alt, hat braune Augen, schwarzes Haar und am rechten Ober— schenkel ein Brandmal. Die Staatsanwaltschaft Gießen, welcher von dem Vorfall Anzeige erstattet wurde, hat berelts behufs Feststellung der Herkunft des Kindes um— fassende Ermittelungen angestellt. Gießen, 18. Deebr. Den Schluß der Schwurge— richtsverhandlungen machte die Strafsache gegen Kauf— mann Stern von Bockenheim, wegen Meinelds und An— stiftung hierzu, Elise Weisheit von Kempfenbrunn, wegen Meineids, und Kaufmann Stern Ehefrau von Bocken— heim, wegen Anstiftung zum Meineld. Die Geschwore— nen sprachen die drei Angeklagten für schuldig und wur⸗ — den verurtheilt: Angeklagter Stern in eine Zuchthaus⸗ strafe von 7 Jahren, unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte für die Dauer von 10 Jahren; Angeklagte Weisheit in eine Zuchthausstrafe von 1 Jahr 3 Mona- ten, abzüglich der Untersuchungshaft von 3 Monaten, unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte für die Dauer von 3 Jahren; Angeklagte Stern Ehefrau in esne Zuchtbausstrafe von einem Jahr. Auch wurde aus⸗ gesprochen, daß die drei Angeklagten niemals als Zeugen oder Sachverständige vernommen werden können. Allerlei. Brüssel, 19. Deebr. Infolge eines schlagenden Wetters wurden in den Kohlengruben bei Mons mehrere Bergleute getödtet. Wien. In Bosnien wurden am 18. d. M., nament⸗ lich in Regatlea, Lajulea, Plevlje, Poljaneie, mehrere heftige Erdstöße veobachtet. Paris, 19. Dee. Zwischen dem englischen Schiff „Astracana“ und dem deutschen Dampfer„Borussia“ fand heute früh 5 ½ Uhr vor dem Hafen von Cherbourg ein Zusammenstoß statt. Die„Borussia“ rettet die 19 Mann starke Besatzung der„Astracana“. Verloosung. Ansbach Gunzenhausen 7fl.⸗Loose. Ziehung am 15. Dec. 1888. Auszahlung am 15. Juni 1889. Hauptpreise: Serie 3369 Nr. 29 à 6000 fl. S. 2871 Nr. 30 à 1000 fl. S. 575 Nr. 40 à 500 fl. S. 610 Nr. 32, S. 3188 Nr. 34, S. 3428 Nr. 48, S. 3974 Nr. 12, S. 4120 Nr. 39 à 100 fl. S. 102 Nr. 16, S. 1415 Nr. 38, S. 1838 Nr. 38, S. 1887 Nr. 28, S. 2511 Nr. 42, S. 2871 Nr. 7, S. 2880 Nr. 24, S. 3040 Nr. 44, S. 4120 Nr. 24, S. 4278 Nr. 43 à 50 fl. Handel und Verkehr. Frankfurt, 19. Dee. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12—18 Pf., do. geschälte 14—18 Pf., Linsen 1828 Pf., weiße Bohnen 16— 18 Pf., hiesige Kartoffeln per Gescheid 10—12 Pf., krause Endivien 6—12 Pf., Butter per Pfd. M. 1.20— 1.30, Eter das Stück 8 bis 9 Pf., Blumenkohl 4080 Pf. frische Suppenspargeln das Päckchen 50—70 Pf., frische Spargeln das Pfd. M. 250 bis 3.00, französischer Kopfsalat das Stück 12— 16 Pf., ä—— Sellerteköpfe 5 vis 20 Pf., französischer Sellerie 40 bis 50 Pf., franz. Romainsalat per St. 50—60 Pf., Wirsing per Stück 8— 12 Pf., Zwlebeln per Pfd. 7-9 Pf., Kohl⸗ raben per Stück 46 Pf., Welßkraut per St. 10— 20 Pf., Rotherüben per Portion 20—30 Pf., Aepfel per Pfund 15— 20 Pf., Birnen per Pfd. 5—10 Pf., Zwetschen 8 bis 10 Pf., Nüsse per Pfd. 20— 28 Pf., Mauskartoffeln per Gescheid 20—25 Pf., Spinat 60—70 Pf., Rosenkohl 4060 Pf., Schwarzwurzel 60—80 Pf., gelbe Rüben die Portion 15—20 Pf., weiße Rüben das Stück 2 Pf., Teltower Ruͤbchen 20— 25 Pf., neue franz. Bohnen per Pfund 60—80 Pf., Gänse das Pfund 60-65 Pf., Feldhuhn M. 1.50—2, Hasen M. 3—4. Frankfurt, 20. Dec. Fruchtber. Hlesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31.50 33.50, Nr. 1 M. 29.25— 31.25, Nr. 2 M. 26.50— 27.50, Nr. 3 M. 26—27, Nr. 4 M. 21—22, Nr. 5 M. 18.00— 19.00, Milchbrod- und Brodmehl im Ver⸗ band M. 55.00 59.00, nordd. und westfälische Weszen⸗ mehle Nr. 00 M. 28.00— 00.00, Roggenmehl(hiesiges) Nr. 0 M. 25.50— 26 00, Nr. 0/1 M. 28.50— 24.00, Nr. 1 M. 21.50— 22.00, Nr. 2 M. 18.00— 19.00, Roggenkleie M. 5.00 0.00, Weizenkleie M. 4.50 0.00, Moostorf⸗ streu prima M. 0.00, Spelzenspreu M. 2.25 bis 0.00 Malzkeime M. 4.80.(Sämmtliche Artikel bei Abnahme von 200 Centner an). Rüböl im Detail M. 66. Bekanntmachung. Am Sonntag den 23. Dezember sind die An⸗ nahme⸗ Schalter für Packete wle an Wochentagen: 8—1 Uhr Vormittags 2—8„K Nachmittags geöffnet. Kalserliches Postamt: Wü st. Geld⸗Cours. Frankfurt am 13. Dezember 1888. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke FFF... do. n Mie 16. 08 Englische Sovereign.. 20. 8 Russische Imperiales 16. 74 16. 69 Ducaten. J 9. 70 e 70 9. 65 Dollars in Gold 4. 20 4. 16 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Ebangelische Gemeinde. 4. Advent. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candlidat Hoffmann. Gottesdienst in der Burglirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Velte. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Am zweiten Weihnachtsfesttag Abendmahl in der Burgkirche, Beichte nach dem Vormittagsgottesdienst des ersten Festtages. Katholische Gemeinde. Samstag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 5/7 Uhr: Austheilung der hl. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. PPP PPP ²˙ p A Doppeltes Gewicht erhalten die Zeugnisse bon Aerzten, wenn sie das Mittel, welches sie als wirksam anerkennen, an sich selbst erprobt haben. Dies ist bei einer ganzen Reihe von Certtficaten der Fall, die über die Sodener Mineral⸗Pastillen, die ihres hohen Heilwerthes wegen sich bei den Erkrankten einer derartigen Beltebthelt erfreuen, daß während eines Jahres 1½ Million Schachteln in Deutschland umgesetzt werden konnten und welche in jeder Apotbeke, Droguerie und Miner.⸗Wasser⸗ handl. à 85 Pf. die Schachtel käuflich zu haben sind, ausgestellt wurden. Herr Dr. med. Klemmer in Dres⸗ den schreibt:„Nachdem ich die mir übersandte Schachtel Sodener Pastillen bei einem hartnäckigen Bronchlal⸗ Katarrh mit sehr gutem Erfolge selbst verbraucht habe, ersuche ich Sie um weitere Sendung per Nachnahme. (Beim Einkaufe verlange Sodener Mineral-Pastillen und achte, ob deren Schachteln mit ovaler, blauer Schlußmarke mit dem Faesimile Ph. Herm. Fay versehen sind.). 4577 FFF Alle Sorten Spielkarten 4405 eorꝗ Gross. Holz⸗Versteigerung. Donnerstag den 27. Dezember l. kommen im Domanialwald Burgwald, Schlag XVI, von Morgens 10 Uhr an: 625 Wellen Birken Reisig, zu Besenreisig geeignet, 5052 Wellen Weichlaubreisig und 300 Gebund Pfriemen zur Versteigerung. Ober⸗ Rosbach am 17. Dezember 1888. Großherzogliche Oberförsteret Ober Rosbach. 4575 Strack Versteigerungs⸗Anzeige. Montag den 24. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll am Chausseehaus bei Friedberg das auf der Staats- straße daselbst bis zu den Gradtrwerken bei Bad-Nau⸗ heim liegende Ausputzholz von den Linden der Straßen⸗ pflanzung meistbietend versteigert werden. Friedberg den 20. Dezember 1888. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. K 4585 Aufforderung. Die Mitglieder der Spar und Leihkasse zu Okarben haben die Auflösung der Kasse beschlossen und den Unter zeichneten mittelst Generalvollmacht beauftragt, alle dies⸗ bezüglichen Geschäfte, gerichtlich und außergerichtlich, vorzunehmen. Es ergeht daher an Alle, welche an die Spar- und Leibkasse zu Okarben Zahlungen zu leisten haben, die Aufforderung, um so gewisser ihre Schuld bis zum 15. Januar 1889 abzuführen, da nach Ablauf dieses Termins gegen säumige Schuldner das gerichtliche Beitreibungsverfahren eingeleitet wird. Gleichzeitig ergeht an diejenigen unbekannten Per⸗ sonen, welche Ansprüche an die Spar- und Leihkasse zu Okarben zu machen haben, die Afforderung, ihre For derungen bis zum 15. Januar 1889 schriftlich bei dem Unterzeichneten einzurelchen, da später einlaufende An⸗ forderungen bei Vertheilung der Masse keine Berücksich⸗ tigung finden. Frledberg den 14. Dezember 1888. Der Generalbevollmächtigte der Spar- und Leihkasse zu Okarben in Liquidation: Jacob Faatz, Rechnungspraktikant. 4519 4571 Holz- Versteigerung. Freitag den 28. Dezember l. J. wird im Ober Ros- bacher Gemeindewald, Distrikt Salzberg, folgendes Holz öffentlich meistbietend versteigert: 261 Eichenstämme von 1541 Centim. Durchmesser und 3-9 Meter Länge, 18 Eichen⸗Derbstangen von 814 Centim. Durch⸗ messer und 5—6 Meter Länge, 7,5 Raummeter Eichen Scheiter, 25,5„„ Knuͤppel, 150 Wellen Buchen-Reisig, 6550 Eichen⸗„ 8 Raummeter Elchen⸗Stöcke. Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung Vor⸗ mittags 9 Uhr vor dem Wald am Schlag. Ober⸗Rosbach am 20. Dezember 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Ros bach. Blecher. Faselochs-Versteigerung. Freitag den 28. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Bürgermeisterel-Büreau ein zum Schlachten geeigneter Faselochs öffentlich meistbletend versteigert werden. Dorhelm den 20. Dezember 1888. Großherzogliche. Dorheim. e uß 4598 4593 4603 Portemonnaies, Necessaires, Brieftaschen, Cigarrenetuis und ächte Wiener Meersa aum⸗ spitzen billigst bei Fritz Schmidt. Schuhwaaren in großer Auswahl gut und billig bei Louis Waas. Wegen vorgerückter Saison verkaufen wir unseren noch großen Vorrath an Winter⸗ eberziehern& Wintermänteln zu bedeutend herabgesetzten Preisen. J. 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Lebensjahre. Die Beerdigung wird Samstag den 22. d. Mts., Nachmittags um 3 Uhr stattfinden, was ich theilnehmenden Freunden und Bekannten hlerdurch mitthetle. Friedberg den 19. Dezember 1888. 4586 Henriette Rinck. Vorschuß- und Credit-Verein e. G. Friedberg. General⸗Versammlung. Die ordentliche General-Versammlung des Vorschuß- und Credit-Vereins e. G. findet Sumstag den 29. Dezember l. J., Abends 8 Uhr, in dem Windecker'schen Felsenkeller dahier statt und beehren wir uns hierzu unsere Mit⸗ glieder ergebenst einzuladen. Tages Ordnung: 1) Mittheilungen über das Genossenschaftswesen im Allgemeinen. 2) Ergänzungswahl des Ausschusses. Aus dem Ausschuß treten die Herren W. Bernbeck, Carl Groß, Ludwig Theo— bald und Ernst Windecker und sind dieselben wieder wählbar. Für den aus Mangel an Zeit freiwillig aus dem Ausschuß ausgetretenen Herrn Fritz Reuß findet eine Ersatzwahl statt. Friedberg den 22. Dezember 1888. Für den Ausschuß: Bürgermeister A. Steinhäußer, 1. Vorsitzender. 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