72 2 Ions, —— „ decker. tuanäben krabat, * 2 2 — 2 2 — 2 2 2 * — —— 142 4 1122 1888. Bonnerstag den 19. Zanuar. MS. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 3. 1 1 Erfscheint dreimal wöchentlich und zwar Diensta 0 und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Areis Friedberg. Donnerstag und Samstag.. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Ausfübrung des 8. 3, Absatz 2 des Gesetzes, betreffend die Freizügigkeit vom 1. November 1867 8 ig c, 2 und des§. 361 des Strafgesetzbuchs. Friedberg am 16. Januar 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir benachrichtigen Sie, daß die auf Grund unseres Ausschreibens vom 20. Februar 1882, Oberhessischer Anzeiger Nr. 24, bis jetzt weiter anher eingesandten Transportkostenverzeichnisse an die betreffenden Bürgermeistereien visirt zurückgesandt worden sind und dem Rechner der Kreiskasse Anweisung zur Auszahlung der Transportkosten an die betreffenden Gemeinden ertheilt worden ist. Die Rechner dieser Gemein— den haben bei Empfangnahme der von denselben vorgelegten Transportkosten bei der Kretskasse Quittung auszustellen. Es genügen für die Beurkundung in der Kreiskasserechnung die nur von den Transporteuren quittirten und kreisamtlich visirten Gebührenverzeichnisse nicht mehr, wenn sie nicht auch mit der Quittung des Gemeinde Einnehmers versehen sind. Ihre Gemeinde-Einnehmer wollen Sie hiernach bedeuten. Dr. Braden. Betreffend: Die Führung der Reglster über die Zuzüge und Wegzüge in 1887. Friedberg den 16. Januar 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die Erledigung unserer Verfügung vom 27. Dezember 1887— Oberhessischer Anzeiger Nr. 153— bringen wir andurch für die— jenigen von Ihnen, welche noch damit rückständig sind, in Erinnerung. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse[wahrend einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen,(nd zu verpflegen; c. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu von höheren Schulen(Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hoheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, fur alle hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs⸗Commission Dienstbehoͤrde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum T noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. die Erklarung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht[Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gteichgestellten 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum ein- Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und jährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spatestens bis zum 1. April[ Nealsch ulen J. Ordnung, saͤmmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz⸗ desselben Jahres zu erbringen. ordnung(J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu verwenden. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 98 Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. und 94 der angeführten Erfatzordnung verwiesen. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts Großherzoglich Hessische Prüfungs-Commission zeugniß; b. ein Einwilligungs⸗Attest des Vaters oder Vormunds mit für einjaährig Freiwillige zu Darmstadt. der Erklarung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen Dr. Zeller. Deutsches Reich.[Gegner zu fürchten. Die Berathung des Etats des g Vesetzes wegen aufrührerischer D 7 1 gamts In n wird Mittwoch ver 0 Nod Reden v haftet wo en Berlin. Dem Bundes rathe ist der Nachtragsetat zu Reichs n 5— 1= 2* 8 1 9 gegangen, doch enthält derselbe noch keine Forderung für] dem der Staatssceretär Be nen N 2 n militärische Zwecke. Es werben gefordert für das Aus ere n F eine 0 e benen i den een*. a wärtige Amt 58,000 Mark dauernde Ausgaben, die in das Krank nkassengeset 2 e sich vorzüglich bewährt, Prinzen des Hauses Orleans, 2 Beit dp Sohn 5 5 l vorbandenen ing eien fortgesetzt zu des Grafen von Wa un heinrich, Sobn 5 Folge Erhebung der deutschen Gesandtschaft in Madrid] die gleich ana enen Mängel geilen foregesetzt zu des Orafen von Paris, und Veinrich, Sehn des Her zum Range einer Botschaft entstehen; an einmaligen Aus- korrigtren, und die Regierung mit einer Novelle zum zogs Chartres, hätten die Erlaubniß zum Eintritt g n—[Krankenkassengesetz beschäftig in das russische Heer nachgesucht und erhalter s wird gaben 2500 Mark zur Herschaffung der noch in Olympia Krankenkassengesetz beschäftige* 3 in das russische Heer chgesucht 1 er 5 Es wird 0 1 1 cdi N 5. Jar ch einer dem„1 Tagebl.“ a inzugefügt, da„et tin in arde eintrete zurückgebliebenen Architekturstücke. Für die Postverwal* Jan. Nach einer I 8 ge us hinzugefügt, daß beide Prinzen in die treten 1 Zan mo zugegangenen Depes 5 4 ort be rden tung werden als einm lige Ausgaben, die aus der An* Remo zugegangenen Depesche herr cht dort rauhe wenden. g 2 8 4 a j 3 2 f Witteru und ist der prinz t eitag icht an 5 taiser drückte in einem Re⸗ leihe zu decken sind, 6,300,000 Mark zum Ankauf der im ern 1 leit Freitag* bc ee e 15* 9 3 Eigenthum der Verelnigten Deutschen Telegraphengesell kälter ite, 3 8 B e e n n schaft zu Berlin befindlichen beiden Telegraphen⸗Kabel Reutlingen. Ein gefährlscher Anarchtst, der Zimmer Hoffnung aus, der Friede werde auch in dem jetzigen f 0 0 1 ann Martin Etter, der sich bis vor Kurzem in England Jal id in künftigen Jahren gestatten, alle Krafte zwischen Borkum und Lowestoft und zwischen Greetsielf mann M n Etter, g ot Kurzem in England Jahre und in kür en Jahren 8 e e Kräfte ifhie st ar em hiesigen Bahnhof v aftet worden.] dem inneren Gedeihen des Landes zu weihen. und Valentlia gefordert. aufhielt, ist auf dem h 0 hnhof verhaftet worder dem inneren Gedethen des andes vethe 3 r alische Voltei hatte di Artt bergischen Bebör:! 5 D„ S0 ten:] Die englische Polizei ha le württembergischen Behr gesetzes 10———— 3 9 den auf das Eintreffen duke n einer schwäbischen Het ö l Aus Stadt und Land. ü f des Gesetzes soll bis 30. September 1893 festgesetzt wer mat! aufmerksam gemacht Et er steht im nee een 8. Frtede erg Nachsten Sonntag den 22. d. Wels. den. Nach Paragraph 22a kann auf Zulässigkett der Ent⸗[größere Quantität Din. N 5 England zan Aurich bält der Dilettanten Verein unter Leitung seines Dim nehung 14 Staatsangehörigkelt Ann wende Die gebracht und Wit an Partelgenossen zu verbrechertschen genten Hertel und unter M twirkung auswärtiger Kräfte Begründung beruft sich auf die revoluttonäre Tendenz, Zwecken vertheilt zu haben. W 5 eine Abend Unterhaltung mit Tanz ab. In welch auf die in der Socialdemokratie vorwiegt, und auf die er Straßburg. Zufolge kalserlscher Verordnung wird sopfernder Bereitwilligkeit der hiesig llettanten Verein wiesene Unzulässigleit der bisher gegebenen Unterd rück-] der Landesausschuß berufen, am 26. Januar hier zusam- falle nattonalen, kirchlichen oder Gemeinde- Feierlichkeiten ungsmittel. Die Aus welsung aus bestimmten Orten des] menzutreten. 9 sunterstützt und verherrlicht, kann nie genug anerkannt Reiches habe nur der soelalistischen Propaganda Vorschub Ausland. werden. Desbalb wäre es sehr zu wunschen, wenn die geleistet. Die auf Untergrabung der Staatsgrundlagen Oesterreich Ungarn. Wlen, 16. Januar. Laut in Aussicht stehende festliche Veranstaltung recht kräftig gerichtete Bewegung bebe den Anspruch auf Angehoͤrlg[Weldungen aus Brody haben neuerdings Zuzüge zweier unterstützt und besucht würde. kelt zum Staate auf.— 17. Januar. Der Reichstage krussischen Cavallerle-Regtmenter nach Luezk, welches be O. T. Friedberg. Gemeinderaths Sitzung dom genehmigte die fortdauernden und einmallgen Ausgaben reits ein starkes Barackenlager besitzt, und dle Errichtung 9. Januar Der Vorsitzende berichtete über die Fort für die Marine mit Ausnahme der Position für ein elner großen Feldbäckeret in Rowno stattgefunden. Viele setzung der Bismarckstraße bezw. über die behufs Ge Marine Lazareth in Lehe a. d. W̃„deren Strelchung russische Reserve-Offizlere wurden in den Aettvstand laͤndeerwerbung abgeschlossenen Kaufverträge welche von die Commisston beantragt hatte. Eln Antrag Gebhardt, fübernommen— dem Gemeinderathe genehmigt wurden. Die Heran statt der für das Lazareth in Lehe geforderten 365,000 M. Pest, 17. Januar. Im Abgeordnetenhaus begann[ziehung der Gemarkung Burgwald zu den Bureaukosten nur 220,000 M. zu bewilligen, wurde an die Commisston[gestern die Budget Debatte. Tisza widerlegte die Aus der Bürgermetsteret Friedberg soll bei Großh. Kreisamte zurückverwlesen. Im Verlaufe der Debatte erklärte der führungen der opposttsonellen Redner und erklärte gegen, beantragt werden.— Für den verstorbenen Kirchenrat Chef der Admtralttät von Caprivi, es habe keinerlet In, über Helsy, daß, seitdem er Finanzminksster sel, nur zwoͤlf[Baur wurde Gemeindergth L. Waas als Mitglied der spirtrung der Presse durch ihn stattgefunden, er wisse nichts] Milltonen Vorschuß aufgenommen selen, wovon dle Halfte Armen Commission gewählt. Das von den Mitgliedern von einem Marine Nachtragsetat. Der Vorwurf, der[berelts zurückbezahlt sei üunterschriebene Gemeinderaths Protokoll vom 2. Januar Schwerpunkt der Marine sei auf's Land verlegt, set un Großbritannten. London. In Irland ist wieder lautet, in so welt es sich auf die Schlachtbaus⸗Angelegen begründet. Die Marine habe, wle sie jetzt sei, keinen um ein Parlaments Mitglied, das elfte seit Erlaß des heit bezieht, wie folgt:„Die Commission bat den ein— summigen Beschluß gefaßt, dem Gemein derath zu em- pfehlen, das Schlachtbaus nur dann zu erbauen, wenn zugleich Oetrot eingeführt wird“ Dle Berlchterstattung über die Sitzung dom 2. und 5. Januar(Nr. 4 des Oberhessischen Anzeigers) sagt blerüber:„Die Commission befürwortet, dem Plane näher zu treten, unter der Vor aussetzung, daß mit der Errichtung elnes städtischen Schlachthauses die„Einführung von Octrol beschlossen wird.“ Beide Fassungen haben den gleichen Sinn; Anlaß zu dleser Milthellung hat der Artikel 8 Friedberg (Nr. 5 des Oberbessischen Anzelgers) gegeben, dessen Ein⸗ sender fragliche Berichterstattung bemängelt hat. m. Frledberg. Auf den Artikel in der letzten Nr. des Anzeigers, das Oetrol betreffend, diene Folgendes zur Erwiederung: Vor Allem ist es den Veranlassern, und wohl auch den Unterzeichnern der Petltton nicht im Traume eingefallen dem Stadtvorstande zu„mißtrauen“, d. h. von demselben zu denken, er stimme einer Maßregel zu, von der er welß, daß sie nicht zum Wohle der Stadt und ihrer Bewohner set und ist es uns unbegrelfflich, wie man überhaupt auf einen solchen Gedanken kommen kann. Wenn in dem Artlkel gefragt wird, ob denn die Veranstalter der Petitton zu einem reiferen Urthell be— fähigt sesen als der Gemeinderath, so zeigt dieses von elner eigenthümlichen Auffassung des ok Correspondenten in dleser Angelegenhelt. Wle oft werden in derselben Sache von allen Partelen, für und gegen, Petitionen an den Reichstag gerichtet; es wird Niemand einfallen den Unterzeichnern vorzuwerfen, sie wollten gescheldter seln, oder wollten ein relferes Urthell haben als die Mitglie der des Reichstags Die Unterzeichner elner Petitson wollen doch einfach durch dieselbe das ausdrücken, was sie nach lhrer Meinung für das Richtige halten und so ist es auch mit der Petitton gegen Einführung des Oetrols und mit den Unterzeschnern, die mitten im Geschäftsleben stehen und ebenfalls um das Wohl der Stadt besorgt sind. Was die Sache selbst betrifft, so halten wir dleselbe für genügend aufgeklärt und für durchaus spruchreif, nachdem schon mit dem Oetrot expert mentirt worden ist und sich stets gezeigt hat, daß das selbe eine ungerechte Belastung der Bewohner und eine außerordentliche Belästigung des Verkehrs und des Han: dels mit sich bringt. Auf die Bemerkung, die Petitlon sel verfrüht, antworten wir einfach, wenn dle Sache be⸗ schlossen ist, dann ist es zu späͤät und hoffen wir zu versichtlich, daß die Pelitlon gegen Einführung des Octrots recht zahlresche Unterschrfften findet.(Wettere Artikel in Sachen der Petttion verweisen wir, nachdem wir belden Meinungen unsere Spalten geöffnet, unter die Annoncen. Die Redaectfon.) r. Friedberg. Der Andrang zu den Vorstellungen der Rudolph'schen Schausplel-Gesellschaft in Gießen ist ein so außergewöhnlicher, daß die Gesellschaft noch drei Aufführungen hat zugeben müssen und in Folge dessen erst nächste Woche nach Friedberg kommt. Die erste Vorstellung in Friedberg findet am Dienstag den 24. Januar statt und gelangt das neueste Lustspiel von Schönthan: Goldfische, zur Aufführung. k. Friedberg. Eine totale Mondfinsterniß haben die Astronomen für den 28. angesagt. Die Vexfinsterung beginnt um 10 Uhr 10 Minuten, die totale Finsterniß erst um 12 Uhr 49 Minuten Nachts. Die Mondfinster niß dauert im Ganzen 8 Stunden, erreicht also ihr Ende um 1 Uhr 50 Minuten. Während derselben wird flch das Zodiakallscht am westlichen Himmel, das sich schon seither außerordentlich schön zeigte, am besten beobachten lassen. Eine eigenartige Lichterscheinung wird ferner schon seit dem vorigen Sommer an hellen Tagen und bei klarem Himmel in östlicher Richtung wahrgenommen. Aehnliche Beobachtungen sind auch anderwärts gemacht worden In sachkundigen Kreisen nimmt man das Vorhandensein kosmischer Materten in der Nachbarschaft unserer Erde an, die sich aber außerhalb der Athmosphäre der Erde befinden. Auf den Sternwarten werden berests genaue Beobachtungen über die Bewegung dieser neu erschlenenen Himmelskörper und über die Größe ihrer Parallaxe an— gestellt, um zu entscheiden, ob dieselben als neue Wonde der Erde, ähnlich den vor einigen Jahren in der Nähe unseres Nachbarplaneten entdeckten zwel Marsmonden, zu betrachten sein werden. Wir haͤtten dann in nächster Nähe der Erde eine selbstständige kosmische Neubildung und eventuell eine Mondbildung auf andere Art, als durch Abtrennung eines Ringes vom Hauptkörper. Gleßen, 17. Jan. Gestern 10 Uhr wurde die Einwohnerschaft durch Sturmläuten schon wieder alarmirt. In dem an der Marburgerstraße gelegenen Fabrikgebäude der Firma L. Scheld war Feuer ausgebrochen, welches, begünstigt duch das vorhandene leicht brennbare Matertal, rasch eine größere Ausdehnung annahm, indem es sich über den ganzen Bau verbreitete und denselben bis auf die masstven Mauern vollständig zerstörte. Allerlei. Dresden, 13. Januar. Oskar Pletsch, der Maler der deutschen Kinderwelt, der Freund des deutschen Hauses, ist gestern Abend auf selnem Landsitz in der Nlederlößnstz nach langen Leiden verstorben. Liegnitz. Hier in Liegnitz ist dos Nervenfieber in heftiger Weise ausgebrochen. Binnen wenig Tagen sind uber hundert Erkrankungen, vorwiegend in den besseren Stadithellen, festgestellt. Ursache scheinen mangelhafte Abortanlagen zu seln. Wlen, 16. Jan. Im Mittelpunkt der Stadt wurde heute ein Raubmordversuch entdeckt. Die Köchin eines Börsenbesuchers wurde schwer verletzt und bewußtlos aufgefunden; ihrem Dlenstgeber wurden Werthsachen im Betrage von 5000 Gulden geraubt. Der Verbrecher ist die Retzullrungs Arbeiten gänzlich zerstort. Gran ist überschwemmt. beklagen. wie die„Neue Zürkcher Zeitung“ Korn M. 13.60, Gerste M. 13.00, Hafer M. 12.10, Erbsen M. 14.60, Lein M. 26.00, Wicken M. 10.00. Butter per Pfd. M. 0.80— 0.86. Eler per St. 7-8 Pf., Räse per St. 4—7 Pf., Tauben per Paar 0.50— 0.70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 45—50 Pf., Schweinefleisch 54 bis Pest, 14. Januar. Das Hochwasser der Donau hat Die Stadt Mehrere Menschenleben sind zu Dung Szerdahely ist ernstlich bedroht. In Küßnacht am Vierwaldstätter See hat, meldet, der Elgen: thümer die Steine des Gemäuers, welches man als Ueberreste von Geßlers Burg anzusehen gewohnt war, zum Bau eines Stalles verwendet, well ihm die Fremden zuviel über sein Vesitzthum gelaufen sind. Handel und Verkehr. Frledberg, 17. Jan. Fruchtpr. Watzen M. 17.75 bis 18.00, Korn M. 13.50, Gerste M. 14. 15.50, Hafer M. 12.50 00.00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. Friedberg, 18. Januar. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.75—0.85. Eter 1 Stück 9—10. Pf. Grünberg, 14. Jan. Fruchtpr. Welzen M. 17.90, Luzern. Homburg, 14. Jan. Marktprelse. Kartoffeln per Walter M. 4.50—5., per Gescheld 9- 10 Pf., Eler per Stück 78 Pf., Butter per Pfd. I. Qual. M. 1.00. II. Qual. 90 Pf. Gleßen, 17. Januar. Auf dem heutigen Markt kostete Hühner per St. M. 0.90— 1.30, Hahnen per St. M. 1.20 bis 1.50, Enten ver St. M. 1.40- 1.80, Gänse per Pfd. 50— 60 Pf., Ochsenfleisch per Pfd. 58— 60 Pf., 60 Pf., Hammelfleisch 4060 Pf., Kalbflelsch 40— 48 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00.—4 50, Weißkraut Stück 510 Pf., Zwlebeln per Ctr. M 8.00— 10.09. Frankfurt, 16. Jan. Fruchtber. Hiestges Welzen— mehl Nr. 0 M. 30.00 32.00, Nr. 1 M. 27.00 28.00, Nr. 2 M. 24.00- 26.00, Nr. 3 M. 22.50— 24.00, Nr. 4 M. 18.00 19.00, Nr. 5 M. 14.50- 15.50, Milchbrod— und Brodmehl im Verband M. 52.00— 54.00, nord- deutsches und westfällsches Weizenmehl Nr. 00 M. 23.50 ols 24.50, Roggenmehl(hies.) Nr. 0 M. 21.75— 23.00, Nr. 0/ M. 20.00—21.00, Nr. 1 M. 17.50— 18.50, Nr. 2 M. 14.50— 15.50, Weizen ab unserer Umgegend M. 17.75 bis 18.00, frei Bahnhof hier M. 18.25— 18.50, fremder nach Qual. M. 17.75— 20.25, Roggen hlesiger M. 14.00 bis 14.25, Gerste, Brauerwaare M. 15.00— 16.50, do. zu Mahlzwecken M. 11.—00., Hafer, prima M. 14.— 14.50, mittel M. 12.50— 13.25, Raps M. 25.00— 26.00, Mals M. 14.00— 00.00, Erbsen M. 14.— 19, Linsen M. 20—38., Wicken M. 12.—13., Heu per Ctr. M. 3.25— 3.50, Stroh M2 50, Roggenklele M. 4.25— 4.50, Weizenkleie M. 4.— 25, Malzkeime M. 4.25— 4.50, Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.25— 1.50, Retsmehl M. 4.00— 4.50, Chtilisalpeter per Frühjahr ab Rotterdam oder Harburg M. 9.00. Sämmtliche Arttkel bei Abnahme von 200 Ctr. an. Rüböl im Detail M. 55.—56. Frankfurt, 16. Januar. Vlehmarkt. Angetrieben waren 392 Ochsen, 24 Bullen, 464 Kühe, Stiere und Rinder, 318 Kälber, 162 Hämmel und Schafe und 182 Schweine. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen pro 100 Pfund Schlachtgewicht 1. Qual. M. 58.00- 60.00, 2. Qual. M. 52.—54., Bullen 1. Qual. M. 38.—40., 2. Qual. M. 35.00-37.00, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 50.—52., 2. Qual. M. 42.—46., Kälber pro! Pfund Schlachtgewicht 1. Quallität 50- 55 Pf., 2. Qual. 4448 Pf., Hämmel 1. Qual. 4850 Pf., 2. Qual. 36—42 Pf., Schweine 1. Qual. 50-51 Pf., 2. Qual. 48—50 Pf. Frankfurt, 17. Jan. Auf dem gut befahrenen Heu- und Strohmarkt wurde für Heu 100 Kilo M. 6.80 bis 8.20 bezahlt, Stroh 100 Kilo M. 4.60— 5.20.— Vle tualten-Engrosmarkt. Kartoffeln 100 Kilo M. 5 bis 5.50., Mäusekartoffeln 50 Kilo M. 15. Eiter das Hundert M. 6—9., Weißkraut M. 5—6., Gurken das Hundert M. 5., Zwiebeln 50 Kilo M. 8—9., Orangen 100 Stück M. 5.50—7., Eitronen 100 Stück M. 0—10., Butter 50 Kilo M. 70 80., Erbsen 100 Kilo M. 18—22., do, geschälte M. 19— 28. Linsen M. 28— 44., Bohnen M. 18—22., Mohrrüben 50 Kilo M. 7—8., Kastanten M. 15—16., Maronen M. 18 20. Ueber den Verbrauch der großen zoologischen Gärten. In den zoologischen Garten hat man oft genug Gelegenheit, vor gewissen Käfigen, deren Jusassen besondere Freunde der Besucher sind, Worte zu hören, wie:„Die Thiere werden so stark von den Beschauern gefüttert, daß sie eigent— lich gar nichts weiter zu bekommen brauchten.“ Die guten Leute haben wohl nicht die geringste Ahnung davon, was die Insassen eines großen zoologischen Gartens zu ihrer Befriedigung be⸗ anspruchen. Es ist ja wahr, ein Elefant be⸗ kommt tagsüber eine ganze Menge Zucker, Weiß— brot u. s. w. von den Besuchern, er wurde aber gar bald elendiglich zu Grunde gehen, wenn das seine ganze Nahrung sein sollte. Ein wenig mehr verlangt er denn doch zum Leben, und zwar für den Tag etwa die Kleinigkeit von einem Centner Heu, einem Dutzend Kohlköpfen, lager das ihm der Waͤrter am Abend zuvor be⸗ reltete, nicht ein Halm mehr zu sehen. Nilpferd wird allerdings von den Besuchern nicht gefüttert, srißt dafür aber neben einem Centner Heu auch noch einen Centner Gras täglich auf. Außer den beiden genannten sind aber noch eine ganze Menge Thiere da, die alle vegetabilische Kost beanspruchen, wie Rhinozeros, Zebra, Kameel, Giraffe, Hirsch, Antilope u. s. w. Für diese zusammengenommen wird durchschnitt⸗ lich im Monat für 1800 M. Heu, für 1000 M. Stroh, 100 M. Wurzeln, 100 M. Wicken, 20 M. Oelkuchen, 220 M. Brot und 240 M. Biskuit angeschafft. Unglaublich viel beanspruchen die Fischfresser. An lebenden und todten Fischen sind für sie täglich etwa 30 Pfund Weißfisch, 5 Pfund Flunder und 20 Pfund Kabeljau oder Schellfisch bestimmt, im ganzen monatlich für etwa 500 M. Davon fallen auf die Seehunde täglich 20 Pfund, auf jeden Pelikan 3 Pfund. Vögel, wie Storch, Ibis, Rothgans, Seerabe u. s. w. bekommen zusammen täglich etwa 22 Pfund von in Stücke gehauenen Fischen, vermischt mit Ochsen- und Pferdefleisch. Die Affen, die Clowns der Thierwelt, werden mit zerkleinerten Aepfeln, Rüben, gekochten Kartoffeln, Orangen und Nüssen bedacht. Die Feinschmecker unter den Bewohnern eines zoologischen Gartens sind die Papageien. Sie verlangen Süßigkeiten, wie Ananas, Ba⸗ nanen, Datteln, Orangen und Trauben, während die Hühnervögel, Pfauen, Fasanen, Straußen Gänse u. s. w. Kohl, Rüben und anderes grünes Futter, sowie Korn beanspruchen, monatlich durchschnittlich für 700 M. Die Singvögel nähren sich von allerhand Sämereien, als Welsch⸗ korn, Hauf, Reis und Gerste. Das Ausgabe⸗ konto für diese ist ein verhältnißmäßig beschei⸗ denes, denn es beläuft sich monatlich nur auf etwa 150 M. Eine wahre Freßgtier zeigen da— gegen ihre größeren Vettern, die Raubvögel. Diese verzehren täglich außer etwa 2 Ctr. Fleisch noch eine Anzahl Kaninchen, Guineaschweine, Sperlinge, Tauben, Frösche, Insekten, Eier und Milch. Eine kostspielige Gesellschaft sind selbst— verständlich die großen Raubthiere, die Löwen, Tiger, Leoparden, Bären, Hyänen, Wölfe, Füchse u. s. w. Sie vertilgen an Ochsen- und Pferde— fleisch monatlich für durchschnittlich 3000 M. Ihre tägliche Portion beläuft sich— natürlich nur bei den größeren, die kleineren wie Fuͤchse u. s. w. erhalten weniger— auf ungefähr 12 Pfund Fleisch. Von den Reptilien werden die meisten in jeder Woche nur einmal gefüttert und zwar sind für sie jedesmal im Ganzen un— gefähr ein Dutzend Kaninchen, zwei Dutzend Sperlinge, 20 Stück Guineaschweinchen, ein paar Dutzend Mäuse und eine Anzahl Tauben angesetzt. Die Gesammtausgabe für Eier be— läuft sich jährlich auf durchschnittlich 1000 M., die für Milch auf 1200 M. Aus dieser Zu— sammenstellung dürfte deutlich genug zu erkennen sein, daß mit dem Futter, welches den Thieren von den Besuchern gereicht wird, der Verwal— tung eines großen zoologischen Garteus herzlich wenig gedient ist— Herberge zur Heimath. Bis heute gingen ferner ein von der Kirche in Reichels⸗ helm M. 10., von Professor Dr. Schmid hier aus Vor trägen über die Grethchen Tragödie M 50. Frl. Krltter hier M. 3., unter B. W. M. 14., Alfred Andrä Büdingen M. I., unter Erinnerung an W. und F. S. M. 20., Frau Krelsbaumeister Reuß M. 35.58, Obexpostmelster Pfaltz Darmstadt M. 4.00, Pfarrer Möbius Boͤnstadt M. 5., Erlös für 1 Exemplar Professor Dr. Welffen bachs Predigten 20 Pf., durch Colleeten in Friedberg M. 19.70, in Hoch-Weisel M. 2.45, in Reichelshelm M. 2.30, in Butzbach M. 3.61, in Assenheim M. 10.88, in Dorhelim M. 9., in Schwalheim M. 6 50, in Fauer: bach b. Fr. M. 3., in Ossenheim M. 1.45, in Bauernheim M. 0.6, in Ostheim M. 1.45, in Bad Nauheim M. 20., in Belenheim M. 2.03, in Ober-Rosbach M. 4.08, von Pfarrer Heßler in Nieder- Florstadt 1 Korb Gemüse, Bäcker Trumpfheller hier 6 Lalb Brod, Metzger Waas hler 1 Topf Fett. Ferner für den Hauskauf als Gaben von dem Verein gegen Bettelet hler M. 100., von den Gemeinden Wisselsheim M. 20., Ober-Rosbach M. 20. Wohnbach M. 5., Butzbach M. 5., Rodheim M. 25, Melbach M. 5.00, Nieder Eschbach M. 10.00, Ossenhelm M. 20. Als Darlehen verzinslich u 3% hlerfür von den 20 Pfund Brot und einem Eimer Wasser, und noch nicht entdeckt. überdies ist des Morgens von seinem Stroh— Herren Dr. Weckerling hier M. 100., Friedrich Rumpf hler M. 500., Dr. Becker hier M. 500., Oberfoͤrster 0 Scheit 7 Foͤrsie e 9 bestimme 8 N —— 2 2*˙²f22ßññx— Kumpf Mark 100., Pfarrer Müller in Nleder Rosbach M. 100.— Für die Weihnachts Bescheerung von dem Verein gegen Bettelet hler M. 25, unter S. W M. 6., von einem dankbaren Durchreisenden M. 2., von Val. Binzel 37 Liter Bier, M. Netscher hler 7 Taschentücher, von C. Hilbrecht 7 Packete Tabak, Cigarren und Wachs- lichter, von der Frau Gräfin zu Solms Rödelheim in Assen deim 36 Paar Socken und 8 Paar lange Strümpfe. Wir sagen den freundlichen Gebern unseren besten Dank und bitten auch ferner dieses guten Werkes gedenken zu wollen. Darlehen verzinslich à 30 0 find uns sehr erwünscht, da wir zur Zahlung des gekauften Hauses noch einige Tausend Mark nöthig haben. Frledberg, 16. Januar 1888. Der Vorstand. V.: Deean Meyer, Vorsitzender. G. Schwarz, Rechner. 2 Bekanntmachung. Die Landbriefträger fübren auf ihren Bestellung s- vom Publikum zur Beförderung nach der nächsten Post anstalt übergebenen Sendungen mit Werthangabe, Ein schrelbsendungen, Postanwetsungen, gewöhnlichen Packete und Nachnahmesendungen bestlmmt sind und zu größerer Sicherheit für die richtige und rechtzeitige Ablleferung dleser Gegenstände dienen. Will der Absender die Ern tragung selbst bewirken, so hat der Landbriefträger dem selben das Buch vorzulegen. Bel Eintragung des Gegen standes seitens des Landbriefträgers muß dem Absender auf Verlangen durch Vorlegung des Buches die Ueber— zeugung von der stattgehabten richtigen Eintragung ge währt werden. Da diese Einrichtung und das dem Pub⸗ likum durch dieselbe gebotene Mlttel zu seiner Sticherstel— lung immer noch nicht genügend bekannt zu seln scheint, so wird auf das Bestehen derselben besonders aufmerk- sam gemacht. Darmstadt, 6. Januar 1888. Der Kaiserliche Ober-Postdirector J. B.: gangen Bucher mit sich, weiche zur Eintragung der ihnen Arten Geld- Cours. Frankfurt am 17. Januar. 1888. Geber. Nehmer. N. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke 1. 1 16. 10 do. in 1½ 16. 12 16. 08 Englische Sovereigns 20. 31 20. 27 RNussische Impertales. 10. Ducaten. 3 9. 59 9. 54 . al marco. 9. 60 9. 55 Dollars in Gold.„ 4. 16 Jeraelitischer Gotteedienst in Friedberg. Sabbathfeler vom 21. Januar 1888. Beginn: Freitag Abends 4 Uhr Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittogs 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 5 Uhr 25 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 22 Januar an Morgens 7 Uhr, Nachmittags 4 Uhr 2* 9 0 Holzversteigerung. Montag den 23. I. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll im Butzbacher Stadtwald, Distrikt Struth, folgendes Holz meistbletend versteigert werden, als: 360 Raummeter Buchen⸗Schetter, 47 Knüppel, 248 1 Stöcke und 2355 Wellen Buchen Reisig, sowie 3 Buchen Stämme und 1 Eichen Stamm, 6 Festmeter enthaltend. Die Zusammenkunft ist am großen Exerzierplatz. Buß bach am 14. Januar 1888 Großherzogliche Bürgermelsterei Butzbach. Küchel. Holz- Versteigerung Versteigert werden: Montag den 23. I. N., von Vormittags 9½ ubr ab, in der Rontbaler'schen Wirthschaft zu Langd aus dem Distrikte Biberwald: Stämme: 16 Eichen von 24—64 em Durchmesser,—— *„ bis 17 m Länge= 17,63 fm, 1 17 Kiefern von 20—40 em Durchmesser, 4 bis 25 m Länge= 21,79 fm, 1 18 Fichten von 16—32 em Durchmesser, 6 bis 21 m Länge= 11,04 fm, * 2 Buchen von 46—53 oem Durchmesser, 5,4 bis 10 m Länge= 2,85 fm; ferner Scheiter: 1505 Rm. Buchen J. Classe, 90 Rm. Buchen II. Classe, 10 Rm. Eichen; Knüppel: 316 Rm. Buchen, 10 Rm. Eichen, 5 Rm 32 Rm. Eichen, 30 Rm. Nadelholz; Stöcke: 448 Rm. Buchen, 3 Rm. Eichen. Die Eichen und Nadelbolzstämme weise zu Schnitt- und Streckbolz. Das mit Kalk gespritzte Holz wird nicht verkauft Mit weiterer Auskunftsertheilung ist der Großh. Förster Adolph zu Langd beauftragt. Eichelsdorf, 15. Januar 1888 Großherzogliche Oberförsteret Eichelsdorf. Trautwein. Bekanntmachung. Die Holzversteigerung vom 17. l. Mis. im Ossen— heimer Wäldchen ist genebmigt und der erste Fahrtag auf Freitag den 20. Januar bestimmt worden. ö Wickstadt den 18. Januar 1888. Holzversteigerung. Im Walde der Gemeinde Söoͤdel Holz zur Versteigerung: Dlenstag den 24. Januar und Mittwoch den 25. Januar: 407 Eichen- Bau-, Werk und Nutzholz-Stämme(im Ganzen 140 Kubikmeter enthaltend), 111 Eichen Derbstangen, zu Deichseln geeignet, 14 Nadel-Derbstangen, 10 Buchen⸗Stämme, zu Kummethöͤlzern geeignet, zu Hackkloͤtzern geeignet. eignen sich theil⸗ kommt folgendes 3 Eichen: 34 Stück Stämme von 12,42 Festmeter, Donnerstag den 26. Januar: dichten: 375 1„ 153,00 a 127 Raummeter Buchen⸗Scheiter, 5 130„ Stangen J. bis III. Klasse, 60*„ Knüppel, Kiefern: 2, Stämme von 0,69 Festmeter, 98„ Eichen⸗„ Lärchen: 162„.„ 30,89„ 8 1 Nadel. 5 1 75„ Stangen J. und II. Klasse. 800 Stück Buchen Retsig-Wellen, Unter den Fichten Stämmen sind solche bis zu 18 m 1— 1— 1 Länge und 1½½ Fesim. Kubikgehalt. „ 45„„ Die Zusammenkunft ist im Schlag Nr. 7, auf dem 100 Raummeter Buchen⸗Stöcke, e e e f 8 Wee 30 1 Aue 2 Köppern den 17. Januar 1888. 8 5 Nadelholz ⸗Stöcke. Die Versteigerung beginnt jedesmal Vormittags 10 Uhr. Södel am 16. Januar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterel Södel. Reitz Winterhandschuhe, 4 ien, u. Glacéhandschuhe billigst bet K. Friedrich. 0 282 Holzversteigerung im Gräflich Stolberg'schen Forstrebier Gedern. Dienstag den 31. d. Mts. sollen in dem Försterbezirk Usen born Schönberg und Eichwald versteigert werden: 65 55(Wagnerholz), 25 3 Hainbuchen, 7 6 rm Eichen Werkscheitholz, 15 Eichen Derbstangen, 1530 Fichten Derbstangen, 3280 Fichten-Retsstangen. aus den Distrikten Hammerwald, Eichen-Stämme, 3— 15 m lang, 24—67 em dick mit 70 fm(Oberständer), Rothbuchen⸗ Stämme, 4— 11 m lang, 3880 em dick mit 40 m, 7 Obstbaum⸗ und 4 Fichten Stamme, Beginn der Versteigerung um 10 Uhr in dem Stolbergerhof in Hirzenhain Der Forstschütz Henkel zu Loulsenlust und' der Holzhauermeister Albus Gedern den 15. Januar 1888. in Usenborn ertbeilen nähere Auskunft. Der Oberfötster Kirchner Holzversteigerung im Gräflich Stolberg'schen Forstrepier Gedern. In dem Försterbezirk Ranstadt aus den Distrikten Hühnerwald, Leustadt und steigert werden: Finkenloch sollen ver⸗ Donnerflag den 26. d. Mts. 180 35 Rothbuchen 267 Kiefern⸗Stämme, 5 12 Eichen- und 2 9 rm Buchen Werkscheitholz Eichen liegen im Distrikt Finkenloch. Freitag den Scheite: 336 rm Buchen I. Kl., Knüppel: 233 rm Buchen, 15 rm Eichen und 57 Astreiser: 626 rm Buchen, 44 rm Eichen und 193 rm Das stärkere Eichen⸗ und Buchenbolz lagert im D Von dem Kiefernholz sollen die Nr. Nadelholz; Reisig: 1281 Rm. Buchen, und 50 Stangen mit 4,55 fm zusammen in einem Aus gebot, dagegen die Nr. 1 9 lholz; 9 8 Rm. 21 rm Buchen II. Kl., 2 Eichen⸗Stämme, 4— 15 m lang, 15—49 em dick mit 122,13 fm, tamme, 4—14 m lang, 36—80 em dick mit 63,66 fm, 18 m lang, 15-44 em dick mit 92,36 fm, 2 Fiefern⸗Derbstangen, und die schwächeren 1-192= 160 Stämme mit 70,61 fm 93-402 einzeln versteigert werden. istrikt Hübnerwald, das Nadelholz 27. d. Mts. rm Eichen I. Kl., 3 rm Aspen und 57 rm Kiefern. rm Kiefern. Kiefern. Das Buchenbolz lagert in den Distrikten Hühnerwald und Leustadt, das übrige Holz im Distrikt Finkenloch. Beginn der Versteigerung an beiden Tagen um 10 Uhr in dem Saale des Gastwirt hs Stiebeling zu Ranstadt. Der Förster Semper in Ranstadt ertheilt näbere Auskunft. Gedern den 15. Januar 1888 Der Oberförster Kirchner Mühlen Verkauf. Montag den 23. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause die Junkermühle bei Münzenberg mit allen ihren Einrichtungen, Aeckern, Wiesen und W gesetzt werden. Es wird in diesem Termine der letzte Versuch gemacht, die Ges an einen Käufer zu bringen, auch bei annehmbarem Gebote sofortige Genehmigung ald einer nochmaligen Versteigerung aus— ammtbesitzung ertheilt. Zu jedwelcher weiteren Auskunft bin ich stets gerne bereit. Münzenberg den 13. Januar 1888. 271 Uutzholz- versteigerung. Im Köͤpperner Gemeindewald, Nieder Waldschlag Nr. 7 und 8, kommen Mittwoch den 25 Januar d. IJ, Vormittags 9½ Uhr anfangend, zur öffentlichen Ver steigerung: Der Buͤrgermeister Aug. See. Lehrlings⸗Gesuch. In einem Colonlalwaaren Geschaͤft findet ein junger Mann vom Lande mit guter Schulbildung Lehrlingsstelle. Offerten unter Nr. 291 an Rudolf Mosse, Ossen⸗ bach a. M.(Ag. 2329. 250 Jäger, Bürgermeister. Holzversteigerung. Freitag den d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, werden in dem v. Low'schen Parke zu Wisselsbeim ver steigert: 30 Linden- und Ruͤster-Staämme von 14 meter Durchmesser und 3— 5 Meter Werkholz geeignet), Raummeter Prügel, 6 1 Stockholz, 550 Stück Wellen Friedberg den 16. Januar 1888. Jockel, Rechtsanwalt. 254 feinster u. billigster Qualttät, Hosenträger Portemonnaies, Kragen und 50 Manschettenknoͤpfe billigst bei R. Friedrich. N 8** 1 Carbol-Theer-Schwefel-Seife von Bergmann& Co,, Berlin S0. u. Frankfurt à. M., übertrifft in ihren wahrhaft überraschenden Wirkungen für die Hautpflege alles bisher Dagewesene. Sie ver- nichtet unbedingt alle Arten Hautausschläge, wie Flechten, kinnen, rothe Flecken, Sommersprossen eto, Vorräthig Stück 50 Pf. bei Apoth. Lünhn. 20. 38 Centi⸗ Lange(zu 15 572 12 * * Carl Bindernagel's Annoncen--Erpedition. Bekanntmachungen aller Art: Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, Waaren⸗ Empfehlungen, Versteigerungen werden an alle Zeitungen vermittelt. Berechnet Die Annonce.(„Aufgeber sparen al! also Mobiliar⸗Versteigerung Donnerstag den 19. Januar l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden auf Antrag der Erben der Frau Hauptmann Hoffmann Wittwe in der Behausung des Herrn Franz Stamm zu Friedberg folgende Mo— bilien meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 1 ovaler polirter Tisch, Stühle, 1 Splegelschrank, 2 Kommoden, 2 vollständige Betten, 2 Nachttische, 1 kleines rundes Tischchen, Spiegel, Küchenschrank mit Glasaufsatz, 1 Flügel, 4 Kleiderschränke, Küchen— und Haushaltungsgeräthschaften, Welßzeug und Kleider, sowie die Werke von Schiller, Gothe, Lessing und Shakespeare. Friedberg im Januar N A.: Franz Joseph Nerz, Ceine Mühle mit 2 Mahlgängen und guter Wasserkraft, Wiesen und Ackerland, 2 Stunden von fernt, ist verhältnissehalber zu verkaufen. Näberes bei Frau Wittwe Heid, Cransberg. 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Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bet dem uns so schwer betroffenen schmerzlichen Verluste, für die so vielfache Blumenspende, sowie für die zahlreiche Be— theiligung bei der Beerdigung unseres unvergeßlichen Kindes Bella, sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Nieder-Wöllstadt den 16. Januar 1888. 265 Toblas David und Frau. CCC Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. We Ne — Wil