1888. Bonnerſtag den 17. Mai. 1 58. Oberheſſiſcher Anzeiger. J. * Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch gn; 0;; Erſcheint dreimal wöchentlich und zwar Dienſtag, 8 und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerſtag. ſtag el Annoncen: die einſpaltige e Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreiſe 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg koſtet 9 Pf. Annoncen von 4 auswärtigen Einſendern(ſoweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt iſt, werden ſtets per Poſt nachgenommen. ue l ſeſt Amtlicher Theil. n en ber geit „s werden 905 Bekanntmachung. dag öh N, Das Burcau der unterfertigten Behörde befindet ſich jetzt in dem in der Bismarckſtraße gelegenen, neu dei erbauten Amtsgebäude, Eingang von der Bismarckſtraße. Der Amtstag bleibt, wie bisher, Dienſtag jede Woche. 1 Friedberg den 15. Mai 1888. Großherzogliches Kreisamt Friedberg abend 1 i Or. Braden. 1 Flobt Betreffend: Das Geſetz vom 11. Februar 1888, Aenderung der Wehrpflicht betreffend. Friedberg am 12. Mai 1888. Aung Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und das Gr. Polizeicommiſſariat Wickſtadt. Die unten abgedruckte„Aufforderung“ Großherzoglichen Landwehr-Bezirks-Commandos Friedberg wollen Sie in Ihren reſp. Gemeinden en path—einigemale öffentlich bekannt machen laſſen. In einzeln gelegenen Gehöften, Bergwerken, Mühlen u. ſ. w. iſt durch die betr. Großherzogliche „ boſtit Büurgermeiſterei die Bekanntgabe der Aufforderung durch eine verpflichtete Perſon(Polizeidiener, Feldſchütze ꝛc.) zu veranlaſſen. L Dr. Braden. Aufforderung. 3 Nach dem Geſetz, betreffend Aenderung der Wehrpflicht vom 11. 2. 88., ſind bis zur Frühjahrs-Kontrolverſammlung: n 1. Sämmtliche Erſatzreſerviſten mit neuen Erſatzreſervepäſſen zu verſehen; 1 N 2. in ſämmtlichen Militärpaͤſſen der Dispoſitions-Urlauber, Reſerviſten, Wehrleute I. und II. Aufgebots, der zur Dispoſition der Erſatz— hüten J Behörden Entlaſſenen, ſowie der zur Reſerve und Landwehr zählenden Halbinvaliden die neuen„Beſtimmungen für die Mannſchaften ö 5 des Beurlaubtenſtandes“ vorzuheften, und die Militärpäſſe bezüglich der Uebertrittsvermerke zur Landwehr 1. und II. Aufgebots und Firmen zum Landſturm II. Aufgebots zu berichtigen. Nachdem die Frühjahrs-Kontrolverſammlungen beendet ſind, werden ſämmtliche Mannſchaften hierdurch aufgefordert: Heim. Die unter 1. Genannten, die noch nicht im Beſitz neuer Erſatzreſervepäſſe ſind, ihre bisherigen Militärpapiere, us beh. b. Pot. die unter 2. Genannten, deren Militärpäſſe noch nicht vervollſtändigt ſind, die Päſſe g daiſer⸗ umgehend dem zuſtändigen Bezirksfeldwebel einzuſenden. 1 Mannſchaften, die den vorſtehenden Weiſungen nicht pünktlich nachkommen, können— neben der verwirkten Arreſtſtrafe— in die nächſt ſttaße, jüngere Jahresklaſſe zurückverſetzt werden. e e e e Bezirkskommando Friedberg. irmanden⸗[Betr effend: Die Verpflegung von Waiſenkindern auf Koſten der Landes waiſenkaſſe. Friedberg den 15. Mai 1888. den, Hals. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. ln Die Großherzogliche Provinzialdirektion Starkenburg hat uns erſucht, die Beachtung der Vorſchriften des§. 20 der Inſtruction für die 1750 Großherzoglichen Bürgermeiſter, die Verpflegung armer Waiſen betreffend, vom 26. April 1843, bei Ihnen in Erinnerung zu bringen. Wir weiſen Sie demnach an, beim Ableben von auf Koſten der Landeswaiſenanſtalt in Verpflegung befindlichen Waiſenkindern, die vorgeſchriebene Anzeige ö. K uns unfehlbar zu erſtatten und darin anzugeben, ob das Waiſenkind Vermögen hinterlaſſen hat. Dr. Braden. 0 Bet an nme chung. N ute In Gemäßheit der Inſtruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgeſetzes über die Naturalleiſtungen für die bewaffnete 7 Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchſchnittspreiſe der nachbemerkten Artikel für den Monat jüle April 1888 ſich folgendermaßen für den Centner berechnen: Hafer M. 7.40, Heu M. 4.25, Stroh M. 3.50. 5 n Friedberg den 14. Mai 1888. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Iun-Schume r e Dr. Braden. 3 Die Provinzial⸗Fohlenweide bei Merlau ubnelseh, beginnt den 1. Juni d. J. und müſſen die Fohlen alsdann zwiſchen 10 und 1 Uhr Mittags daſelbſt mit einer gezeichneten Kette und Halſter, 1 1 ſowie Geſundheitsſchein von Großherzoglicher Bürgermeiſterei oder Veterinärarzt abgeliefert und den 29. September d. J. um dieſelbe Tageszeit 75 a abgeholt werden, wobei der Beſitzer beim Einfangen behilflich ſein muß. Müller. Die Fohlen erhalten neben Behandlung und Weidefutter auf ca. 140 Morgen, bei trockenem Wetter Kleegras oder bei naſſem Wetter f Heu und außerdem pro Tag und Stück 1½ Pfund Hafer aus der Vereinskaſſe. Jeder Beſitzer kann jedoch ſeinem Fohlen Haferzuſatz entweder 5 1 durch Liefern in Natur oder durch Selbſtzahlung geben laſſen. 8 meh, f Das Weidegeld für bezeichnete Zeit von 4 Monaten beträgt pro Fohlen— 39 Mark 04 Pf. oder pro Tag 32 Pf. und muß zur . Hälfte beim Eintritt und zur Hälfte vor dem 1. Auguſt l. J. an den Großherzoglichen Baurath Dr. Dieffenbach in Grünberg gezahlt werden. doe. Allenfallſige Kurkoſten muß der Eigenthümer der Fohlen bezahlen. Letzterer kann wegen begründeter Verhältniſſe zu jeder Zeit ſein A. Ein Fohlen zurücknehmen und bezahlt alsdann nur für die benutzte Weidezeit. chirme. Kranke und bösartige Thiere, ſowie über 1½ Jahr alte Hengſte, welche die andern Thiere ſtören, können ausgeſchloſſen werden. 8 ealſtr Sonſtige Auskunſt ertheilt der gedachte Baurath Dr. Dieffenbach. ö 5 85. 1 00 Friedelhauſen am 7. Mai 1888. Der Präſident des landwirthſchaftlichen Vereins für Oberheſſen: * 24 60 Adalbert, Freiherr von Nordeck zur Rabenau. 0 ſelſttaße. Erledigung. Mein Ausſchrelben am 1. März d. J. um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Peter Paul Schäfer aus Hof und Haid, Kreis Fulda, und des Johannes Grill aus Nieder-Erlenbach wird hiermit zurückgenommen. Der Stellvertreter der Staatsanwaltſchaft 0 2 Homburg v. d. H. den 15 Mat 1888. Schwarz, Oberfoͤrſter. * Deutſches Reich. Eintritts des Fürſten Alexander in die öſterrei-[Tagen ſind die Schlingbeſchwerden gering. Der Darmſtadt. Dem Fabrikanten Naumann ſchiſche Armee beſprochen. Das Gerücht iſt aber Kaiſer nimmt reichlich Speiſe zu ſich und kann %— ju Offenbach wurde der Charakter als Kommer- mit größter Vorſicht aufzunehmen, da irgend ein ſich im Zimmer ohne Unterſtützung kraͤftig be⸗ — fienrath verliehen. ſicherer Anhaltspunkt für deſſen Richtigkeit bis zur wegen. Profeſſor Virchow beſichtigte den Eiter⸗ — b— Aus Wien verlautet, Prinz Alexander Stunde nicht zu finden iſt.(Siehe unten Wien.) Auswurf in der letzten Nacht.— 15. Mai. Der 1 bon Heſſen habe gelegentlich der Unterredung Berlin, 14. Mai. Das Befinden des Kaiſer ſtand heute Morgen um 10 Uhr auf. nit Kaiſer Franz Joſef die Eventualität eines Kaiſers macht gute Fortſchritte. Seit einigen Später nahm er die Vorträge Caprivi's und N ö 1 6 ö — Albedyll's entgegen. Die vergangene Nacht iſt nicht ganz ſo gut geweſen wie die vorherge— gangenen, doch hat der Kaiſer, wenn auch in Interwallen, Ruhe und Erquickung gefunden. — 14. Mai. Der Kronprinz beehrte geſtern den Profeſſor von Bergmann mit einer Einla— dung zur Tafel. — 14. Mai. Das Abgeordnetenhaus nahm in zweiter Abſtimmung das Geſetz betreffend die Erleichterung der Volksſchullaſten faſt einſtim— mig an, ebenſo das Geſetz über die Verbeſſerung des Laufes der Oder und der Spree.— 15. Mai Die Vorlage, betreffend Verbeſſerung des Waſſer— laufs der Oder und der Spree, mit dem den Rheins-Ems⸗Kanal betreffenden Antrage wurde in dritter Berathung unverändert angenommen. — Zur Charakteriſtik des Verfahrens, welches ſeitens der franzöſiſchen Behörden beobachtet wird, um deutſchen Geſchäfts-Reiſenden den Aufenthalt in Frankreich zu verwehren, veröffentlicht die„N. Allg. Ztg.“ ein bei einem Grenzpolizei-Commiſſär aufgenommenes Protokoll, wonach ein mit Geld und Paß verſehener Schriftſetzer, der in Rheims eine kranke Schweſter beſuchen wollte, auf deut— ſches Gebiet zurückgewieſen wurde mit dem Be— merken, ſich vor dem Betreten franzöſiſchen Ge— biets erſt die Erlaubniß von dem Praͤfecten von Nancy zu erbitten. Karlsruhe, 14. Mai. Nachdem der Großherzog in den letzten Tagen wieder Vor— träge entgegennehmen konnte, iſt derſelbe heute zum erſtenmale ſeit ſeiner Erkrankung in den Park gefahren und unternahm einen kurzen Spaziergang. Die katarrhaliſche Affection iſt noch nicht ganz überwunden, aber in allmäligem Rückgang begriffen, ſo daß nur noch Schonung im Allgemeinbefinden nöthig iſt. München, 15. Mai. Die Deutſchnationale Kunſtgewerbe-Ausſtellung iſt heute durch den Prinz⸗Negenten feierlich eröffnet worden. Ausland. Oeſterreich⸗Ungarn. Wien. Prinz Alexander von Heſſen, der als Ordensritter zur Enthüllung des Denkmals hierher kam, beſuchte den Kaiſer und verweilte 1 Stunde bei demſelben. — 14. Mai. Der Kaiſer eröffnete die zur Feier ſeines vierzigjährigen Regierungs-Jubilä— ums veranſtaltete Gewerbe-Ausſtellung. — 15. Mai. Der König von Serbien iſt geſtern Abend hier eingetroffen und wurde am Bahnhofe von der Königin Natalie und dem Kronprinzen erwartet. Peſt. Dem ungariſchen Regierungs-Blatt „Nemzet“ wird aus Wien in Bezug auf die ruſſiſchen Agitationen auf der Balkanhalbinſel geſchrieben: Dieſer Zuſtand beginne unerträglich zu werden und es ſei nicht unmöglich, daß jene Mächte, welchen der Friede am Herzen liegt, früher als man glaube den Dingen ein Ende bereiten und dauernde Ruhe ſchaffen werden, auch ohne das Hinzuthun Rußlands. Schweiz. Bern. Der Bundesrath ſchlug den Regierungen von Deutſchland, Frankreich, Oeſterreich Ungarn, Italien, Rußland, Belgien, Holland und Luxemburg eine am 12. September hier abzuhaltende Conferenz vor, um die Vertrags— entwürfe über das internationale Eiſenbahnfracht— recht in definitives Uebereinkommen umzugeſtalten. Frankreich. Paris, 15. Mai. Boulanger iſt heute hier wieder eingetroffen. Bei der Fahrt nach dem Louvre-Hötel folgte eine größere Men— ſchenmenge ſeinem Wagen. Die Hochrufe auf Boulanger wurden vielfach mit dem Rufe:„Nieder mit Boulanger!“ beantwortet. Ein ernſterer Zwiſchenfall kam jedoch nicht vor. Großbritannien. London, 15. Mai. Im Oberhaus erklärte Lord Wolſeley, er habe nicht die Regierung angegriffen, ſondern nur die Nachtheile einer Parteiregierung für das Heer und die Flotte betont. Die jetzige Regierung habe das Heer und die Flotte nicht vernach— läſſigt, ſondern gefördert; er halte aber an der Anſicht feſt, daß, ſo lange die engliſche Flotte ſo ſchwach wie jetzt ſei, das Heer ſeinen Platz nicht behaupten könne, da überall in der Welt die Anſicht verbreitet ſei, daß der Zuſtand der Vertheidigungsmittel Englands daheim und aus— wärts unbefriedigend und die militäriſchen Streit— kräfte nicht ſo organiſirt und ausgerüſtet ſeien, wie ſie es ſein ſollten. Er glaube nicht, daß der ganze Vorgang dazu angethan ſei, ihn als Militär zur Demiſſion zu zwingen. — Nach einer hieſigen Meldung der„Nat. Ztg.“ wird infolge ungünſtiger Nachrichten aus Afghaniſtan in der engliſchen Hauptſtadt die eventuelle Nothwendigkeit der Beſetzung Kabuls vielfach ventilirt. Spanien. Madrid, 13. Mai. Die Kö⸗ nigin iſt in Begleitung des Miniſterpräſidenten Sagaſta und des Kriegs-Miniſters heute früh nach Barcelona abgereiſt. Italien. Rom, 13. Mai. Das Befinden des Kaiſers von Braſilien beſſert ſich fortdauernd; das Fieber hat faſt ganz aufgehört. Rumänien. Bukareſt. Die„Romania libera“ erfährt aus zuverläſſiger Quelle, daß das Parlament anfangs Juli aufgelöſt werden wird. Die allgemeinen Wahlen würden in der erſten Hälfte des September ſtattfinden. Rußland. Petersburg. Wie verlautet, überſiedelt der kaiſerliche Hof in allernächſter Zeit nach der Krim. Amerika. Rio de Janeiro, 14. Mai. Der Senat ertheilte dem Geſetze betr. die ſofortige und bedingungsloſe Aufhebung der Sklaverei eben— falls ſeine Zuſtimmung. Aus Stadt und Land. Frledberg. Bei jetziger Brutzeit der Vögel ſei auf §. 368, 11 des R Str. G. B. hingewieſen, welcher lautet: „Mit Geldſtrafe bis zu 60 M., oder mit Haft bis zu 14 Tagen wird beſtraft, wer unbefugt Eter oder Junge von Singvögeln oder jagdbarem Federwild ausnimmt.“ Nach dem neuen Vogelſchutzgeſetz ſind die Eltern für ihre Kinder haftbar. B. Bad Nauheim, 15. Mai. Die zwangloſen Zuſammenkünfte der hier und in der Umgegend anſäſſigen und der zur Kur hler verweilenden alten Corps⸗ Studenten finden während der Dauer der Badeſaiſon jeden Samſtag Abend 8 Uhr im Hotel Kalſerhof dahter ſtatt. Auch Active ſind willkommen. Eine Elnladung er⸗ folgt nur auf dieſem Wege. Die Eröffnung findet Samſtag den 19. Mal ſtatt. ? Ober- Wöllſtadt den 15. Mal. Geſtern wurde, wie bereits in dieſen Blättern mitgetheilt, unſer Dorf durch ein großes Brandunglück heimgeſucht. In der Frühe, wenige Minuten nach 8 Uhr, läuteten die Glocken Sturm: es ſollte das letzte Mal ſein, daß wir ihre ver⸗ trauten Töne vernahmen. In der früher Brozler'ſchen Hofralthe, welche ſchon 1850 niederbrannte, war Feuer ausgebrochen. Die geräumige Scheuer ging in räthſel⸗ haft kurzer Zeit in hellen Flammen auf, auch die an⸗ ſtoßenden Stallungen wurden ſehr ſchnell vom Feuer ergriffen. Da die brennende Scheuer auf nur 2 bis 3 Meter Entfernung an die Kirche herangebaut war und leider ein ungünſtige Windſtrömung herrſchte, wurden Rauch und glimmende Kohlenſtücke gegen die Kirche und den Kirchthurm getrieben und ſo verpflanzte ſich das Feuer auch auf letzteren über und mußte man gegen 9 Uhr alle Löſchverſuche aufgeben und ſich in den ſchmerz⸗ lichen Gedanken fügen, daß der ſchön und ſolid gebaute, 20 Meter über die Dachfirſt reichende Kirchthurm, ein ſogenannter Dachreiter, den Flammen als Raub müſſe überlaſſen werden. Ja, einige Zeit war zu befürchten, die ganze Kirche werde niederbrennen. Denn trotzdem die ganze hieſige Einwohnerſchaft zur Stelle war und alle Hände ſich rührten, trotzdem Manche faſt Ueber— menſchliches letſteten, konnten wir allein uber das Feuer nicht Herr werden. Da kam noch im entſcheldenden Augenblicke Hülfe; die benachbarten Löſchmannſchaften eilten herbei und griffen thatkräftig ein. Alle thaten ihre volle Schuldigkeit; beſonders waren es aber die treffliche Feuerwehr von Nieder-Wöllſtadt, mit ihrem Bürgermelſter an der Spitze, und die gut geſchulte und wohlgeübte Feuerwehr von Friedberg, welche uns Hülfe brachten und ein noch größeres Brandunglück verhüteten. Auch Kreisrath Dr. Braden war unter den erſten auf der Brandſtätte erſchienen und trug durch ſein ruhiges und beſonnenes Vorgehen weſentlich dazu bei, daß größeres Unglück abgewendet wurde. Stadtrath G. Hierontmus, Bezirksbauaufſeher H. Zörb und Kreisamtsgehülfe Mahr von Friedberg, denen die Leitung der Löſcharbeiten über⸗ tragen wurde, waren mit ſeltener Umſicht und unermüd⸗ lichem Eifer thätig. Den Genannten nebſt den trefflichen Löſchmannſchaften von hier und auswärts haben wir es nach Gott am meiſten zu danken, daß das raſende Ele— ment gebannt wurde und uns unſere ſchöne Kirche erhalten blieb. Der Kirchthurm iſt zwar dahin, Glocken und Thurmuhr ſind zerſchmolzen oder unbrauchbar, auch Dach— ſtuhl und Decke der Kirche ſind ſchwer beſchädigt, aber wir haben doch unſer ehrwürdiges Gotteshaus noch und dürfen hoffen, daß in nicht allzulanger Zeit dieſes wieder hergeſtellt ſein wird, Glücklicherweiſe blieben, trotzdem mehr⸗ mals glühende Kohlen in naheliegenden Höfen zündeten und der widrige Wind andauerte, andere Gebäulichkelten verſchonk. Dem Himmel aber ſel Dank, der uns vor welterem Unglück behütete. Allerlei. pa. Frankfurt. Die große Roſen- Blumen- und Pflanzen Ausſtellung, veranſtaltet von der Frankfurter Garten Bau-Geſellſchaft, verbunden mit dem Kongreß deutſcher Roſen-Freunde, iſt laut Beſchluß des Ausſtel⸗ lungs⸗Comités wegen der ſelther anhaltend kühlen Witte⸗ rung auf acht Tage verlegt worden und zwar auf den 15. bis 19. Juni. Aus dem in den nächſten Tagen er⸗ ſcheinenden Nachtrag iſt alles Nähere, ſowle auch die in großer Anzahl geſtifteten Ehren-Preiſe erſichtlich. Der Nachtrag, ſowie das Hauptprogramm ſteht jedem Intereſ⸗ ſenten bereltwilligſt durch J. Ibach dahter zur Verfügung. Madrid. Hler iſt die Cholera ausgebrochen. Selt Freitag voriger Woche ſollen über 100 Fälle eonſtatirt ſein. Lemberg, 14. Mal. Die Stadt Zydaezow iſt von einer großen Feuers brunſt heimgeſucht worden; auch die Kirche iſt niedergebrannt. Moskau, 15. Mai. Am Sonntag fand auf der Strecke der Moskau-Kurskbahn bei dem Bahnhof Galit⸗ ſyno ein großer Eiſenbahnunfall ſtatt, wobei 29 Waggons des nach Moskau gehenden Zuges ſich loslöſten und gegen einen Güter-Zug ſtießen. 11 Reiſende wurden getödtet, 27 verwundet, darunter 18 ſchwer. Das Vereinzelen der Zuckerrübe. Von Verwalter J. Sekerka(Pullitz). Welch großen Einfluß das rechtzeitige Vereinzelen der Rübe auf die Ernte auszuüben vermag, wird von mancher Seite noch gar nicht geahnt. Durch die von uns ausgeführten Verſuche, deren Ergebniſſe wir im Folgen⸗ den mittheilen, findet der Grundſatz:„Lieber früher als zu ſpät vereinzelen“ ſeine volle Bekräftigung. Sämmtllche Verſuche fanden auf durchaus gleichem Boden, mit gleicher Düngung und gleichem Samen und nebeneinander ſtatt. Auch erhielten die Pflanzen zufällig gleich nach dem jedes⸗ maligen Vereinzelen die nöthigen Regenmengen. Der Anbau geſchah am 22. April 1887, die Fechsung erfolgte am 15. September. Auf allen Probeparzellen war die Rübe vollzählig aufgegangen und zur Zeit der Ernte dem Augenſcheine nach keln nennenswerther Unterſchied wahrnehmbar. Vereinzelt wurden die Pflanzen der ver⸗ ſchledenen Verſuchsflächen in einem Zeitabſtande von acht zu acht Tagen. Der genauen Durchführung wegen be— ſorgte dieſe Arbeit dieſelbe Perſon im Tagelohn, und ſind in jedem Buͤſchel jedesmal nur die größten Pflanzen belaſſen worden. 2 „ ͤ 1( „ X 2„ r N 2 2 5„F — 3 8 S823 1 8 3 3 888 8 8 S e 5 S SSS S2 23 . S888 88 2. A EI 5 5 2 E 8 88 8 8 8 „& G G G o uag enjqz use abe a4 8 8 8 88 8 LA ge due e e 8 iegn eſq usgech n 8 2 F 9 Q S S A 5 hoc 100 3 S 0 0* i 0—— gon 15% S8 8 8 X 2 2 —————— 2 2 S S 8„ . 8.„ 3—— 2 2 8—. 2 8 8— + 2** 2 8 E 3 e — 5 133 8. 0 S 2 8—** 8 ub gieeuseaegz 85 S F D 2— D D u hnekzogz„ Die Verſuchsfläche I., wo die Rübe zuerſt vereinzelt wurde und zwar ehe noch das erſte Paar Blätter zum Vorſchein kam, zeigt gegenüber der Fläche VI.(über⸗ ſtändig) einen Mehrertrag von 98 Motr. für 1 Hektar und auch im Verhältniß zu den anderen Parzellen den hoͤchſten Ertrag. Trotzdem können wir aber das Ver— einzelen der Rübenpflanzen in dieſem Stadium der Ent⸗ wicklung keineswegs anrathen. Denn abgeſehen davon, daß die Arbeit nur von den verläßlichſten Arbeitern aus⸗ geführt werden könnte, iſt dieſelbe auch wegen der vielen Krankheiten der Rübe während dieſes Stadiums und wegen der Verheerung durch allerhand Ungeziefer ſchwer durchführbar. Die Probe J. kann ſomit nicht zur Ver⸗ gleichung herangezogen werden. Dagegen dienen uns die Proben II. und III. um ſo ſicherer als Maßſtab; denn ſobald die Rübe zwei gut entwickelte Blätter beſitzt und ſonſt geſund iſt, kann das Verelnzelen ohne jedes Bedenken vorgenommen werden. Dieſe zwei Proben er⸗ gaben gegenüber der Probe VI. einen Unterſchied von 87,8 Metr. bezw. 79 Motr. das Hektar, gewiß hohe Ziffern, die bei der Ernte ſtark in die Wagſchale fallen. Die Tabelle ſpricht übrigens für ſich ſelbſt. Es erhellt daraus deutlich, daß das Vereinzelen der Rüben nicht nur eine der wichtigſten Arbeiten iſt, ſondern daß es auch vor Allem darauf ankommt, dieſe Arbeit möglichſt zeitig vorzunehmen, denn jede Woche, ja beinahe jeder Tag Verſpätung bringt unberechenbaren Verluſt. Leider wird hierauf noch immer zu wenkig Gewicht gelegt und nur zu oft läßt man ganze Schläge vergraſen. Ein ver— ſpätetes Vereinzelen in Folge Regens oder Arbeits mangels iſt allerdings zu entſchuldigen, in vielen Fällen aber tragen Unwiſſenheit, Abſcheu vor Akkordarbelt und übel angebrachte Sparſamkelt einzig und allein die Schuld. Auf einen zweiten wichtigen Punkt müſſen wir noch auf merkſam machen. Der Verſuch, und zwar ſpeziell Probe J. zeigt nämlich, daß das Drillen des Rübſamens wenn es die Boden- und ſonſtizen Verhaͤltniſſe geſtatten— dem Dibbeln entſchleden vorzuziehen iſt. Die Probe J. wurde in einem Stadium vereinzelt, in dem dieſe Opera— tion in der Praxis nie ſtattfindet und auch ſchwer durch führbar iſt. Obwohl nun dle Probe II. hinſichtlich des Vereinzelens gewiß nicht vernachläſſigt worden iſt— denn es war nur das erſte Paar Blätter vorhanden— gab die Probe J. doch einen um 100 kg. per Hektar größeren Ertrag. Wenn wir nun zum Schluſſe Alles zuſammenfaſſen, ſo ergeben ſich aus dem in Rede ſtehen den Verſuche die Regeln: 1) Das Vereinzelen muß ſo zeitig als moglich geſchehen. 2) Das Drillen des Rüben ſamens, falls dies nicht übermäßig ſtark geſchteht und wo es die Boden- und ſonſtigen Verhältniſſe zulaſſen, iſt dem Dippeln entſchteden vorzuzlehen, denn es werden dadurch der aufgegangenen Pflanze gleich vom Anfange an der Raum und die nöthige Nahrung nicht von an— deren Pflanzen— wie es bei der Dippelſaat unaus weichlich iſt— ſtreitig gemacht, und ihr gedelhliches Wachsthum erſcheint ſomit geſichert. Brodpreiſe vom 16. Mai bis 1. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg und Butzbach unveréndert. In Bad⸗ Nauheim koſten 2 Kilo Brod 1. 55 Pf., 2. Sorte 47 Pf., 3. Sorte 42 Pf. Fleiſch⸗ ꝛc. Preiſe vom 16. Mai bis 1. Juni. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg und Butzbach unverändert. In Bad Nauheim koſten 12 Kilo Ochſenfleiſch 64 Pf., Kuh- und Rind ⸗Fleiſch 54 Pf. Jsratlitiſcher Gottesdienſt in Friedberg. Sabbathfeler vom 19. Mat 1888. Freitag Abends 7 Uhr 5 Min. Samſtag Morgens 8 Uhr. Samſtag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 8 Uhr 35 Min. Wochengottesdienſt von Sonntag den 20. Mat an Morgens 6 Uhr, Abends 8 Uhr 30 Min. renn — 0 ** Holzverſteigerung. Es werden verſteigert: a. Dienſtag den 22. Mai im Ober⸗Rosbacher Domanial⸗ wald, Diſtrikt Weſterfeld'ſcher Wald und Kellerberg, Schläge XI und XV: 10300 Eichen-Durchforſtungs wellen. Zuſammenkunft Morgens 8 Uhr am Forſtgarten Kellerberg. b. Mittwoch den 23. Mai im Domanialwalddiſtrikt Burgwald, Schlag XV: 4600 gemiſchte Aus jätungswellen und 1900 Gebund Pfriemen. Zuſammenkunft Morgens 9 Winterſtein. Ober Rosbach, 15. Mai 1888. Großherzogliche Oberfͤrſterel Ober-Rosbach. Strack. Mobiliar-Verſteigerung. Dienſtag den 22. Mai l. J, Vormittags 9 Uhr an— fangend, werden die dem Frledr. Schmidt, wohnhaft bel May in der Burg, zugehörigen Mobilien, als: 2 Bett— ſlellen, Stühle, 2 Tiſche, Klelder, Weißzeug und ſonſtlge Haus und Küchengeräthſchaften verſteigert. Friedberg im Mal 1888. 1895 J. A.: Franz Joſeph Nees, Auetlonator. Verſteigerung. Donnerſtag den 17. Mai l. J., Nachmittags 2 Uhr, wird in meiner Behauſung eine Parthie Cham- pagner verſteigert. Friedberg im Mai 1888. J. A.: Franz Jos. Nees, Auctionator. Lehrling mit guter Schulbildung für das Comptolr einer Leder⸗ fabrik in der Nähe von Frankfurt a. M., eventuell gegen Vergütung geſucht. Offerten sub 1886 an die Expedltlon ges Anzeigers. 1886 Wohnung zu vermiekhen. Das von Herrn G. Helmburg bewohnte Logis, nebſt Laden iſt per 1. Jult anderweitig zu vermtethen. 1745 J. Fürth's Hrben. Sorte Beginn: Uhr am Forſthaus 1879 hat zu verkaufen Die Weinhandlung von Ludwig Theobald(Kaiſerhof) in Bad-Nauheim empfiehlt Weißweine zu M. 9., 12., 15, 20., 24., und höher, Deutſche Rothweine M' 12., und höher, Ausländiſche Rothweine M. 15., und höher, per 1 Dutzend Flaſchen einſchließlich Glas. 13½., 20., 18., 20, 2⸗ Confirmanden Confirmanden Auzüge, Hemden kauft man immer am billigſten und beſten in der Herrenkleider- und Hemdenfabrik von M. Metſcher. 861 neu eingetroffen in großer Auswahl 1403 billigſt bet Gebr. Strauss. vis-à- vis der Post. „ Für Confirmanden ſchwarze u. farbige Cachemirs 1 Tage eee eee Norddeutſchen Lloyd kann man die Reiſe von Bremen nach Amerika in 9 Tagen Ferner fahren Dampfer des Norddeulſchen Llayd [Bremens Oſtaſten machen. von A 1 ſt ralten Düd amerika. General-Agenten Abhraham, Mainz, oder deſſen Agenten Hermann Vogt, IR u d- Nauheim. Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet in der Burg iſt an einen einzelnen Herrn zu vermlethen und ſofort bezlehbar, Näheres bel der Exped. d. Anz 150 Centner Heu 1871 Heinrich Walther Wwe. Näheres bet dem V. 246 1873 Bauernheilm. o Eisſchränke * von 25 Mark an bei. M. Reuss. Halshinden und Shlips billigſt bei 1898 J. ſceim, vorm. K. Frledrich 1748 Gelegenheitskauf! Eine Parthie hocheleganter Herren-& Jünglings-Anzüge, reeller Werth M. 30.& 36., verkaufen à M. 16.& 1s. J. Fürth's Erben. I. Rapsleuchen Theis& Müller. A* den beiden Pfingſtfeier— tagen iſt mein Geſchäft geſchloſſen. Wilhelm Fertſch. An den beiden Pfingſtfeier— tagen iſt mein Geſchaft ge— ſchloſſen. W. Bernbeck. 1868 bel 1877 1888 4—6 tüchtige 21 1 I Zimmergeſellen finden dauernde Beſchäftigung gegen hohen Lohn bei Rodheim v. d. H. Jacob von Hayn, 1872 Zimmermeiſter. Todes- Anzeige. Allen Verwandten und Bekannten hiermlt die ſchmerzliche Nachricht, daß es Gott dem Allmaäch tigen gefallen hat, unſere unvergeßliche, geliebte Gattin, Mutter und Schwlegermutter * 1 + 5 U 1— Frau Marie Anna Philippi, geb. Balling, nach längerem Leiden abzurufen. Friedberg, 15. Mal 1888. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerſtag den 17. Mal, Nachmittags 4 Uhr ſtatt. Beſondere Einladung erfolgt nicht. 1880 Todes Anzeige. Freunden und Bekannten die traurktze Nach— richt, daß unſer liebes unvergeßliches Kind Elis e im 7. Lebensjahre nach kurzem ſchweren Leiden heute Morgen um ½10 Uhr dem Herrn ſanft entſchlafen iſt. Frledberg den 16. Mal 1888. Die tiefbetrübten Eltern: 1897 Adam Rampe und Frau. Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten hlermit die traurige Nachricht ſtatt beſonderer Mltthellung, daß meine gute Gattin Amalie Cleer, geb. Pabſt, nach langem ſchweren Lelden heute fruͤh um 2 Uhr ſanft und gottergeben entſchlafen iſt. Um ſtille Theilnahme blttet Holzhauſen den 16. Mal 1888. Der trauernde Gatte: Cleer, Lehrer. Die Beerdigung findet Freitag den 18. Mal, Nachmittags 1 Uhr ſtatt. 1894 e Bad- Nauheim. 1882 Am 2. Pfingſtfeiertag findet in meinem Saale TTanzmuſik ſtatt, wozu ich freundlichſt einlade. J. H. Fritz. Oſſenheimer Wäldchen. Am dritten Pfingſtfeiertag findet Harmonie- und Tanzmuſik ſtatt, wozu freundlichſt eingeladen wird. Selzer⸗Brunnen. 1878 1847 Montag, 21. Mai, an dem 2. Pfingſtfeiertag, findet ſtatt, wozu freundlichſt einladet Schulz& Wagner, 1876 Donnerſtag den 17. Mai d. IJ. beginnt der Verkauf neugeformter Kohlenklötze. Der gemeſſene Centner Holzkohlen koſtet 40 Pf. Gleichzeitig koſtet gegen Baar 40 Pf. und gegen Credit 42 Pf. beginnt eine neue Creditperiode. Für die bis zu Ende Tanzmuſik Jean Burk, Bad-Nauheim 372 Reinhardtstrasse. Restaurant. einhardtstrasse 3). e Niederlage der Weinhandlung i von b K. K. Oesterr. Hoflieferanten. Besitzer der altdeutschen Weinstube Zum Prinzen von Arkadien. Bidunfohlen⸗ Verkauf. FE. Weitzel Wwe. rdlkinrt a. I. 3 „ 2 Der Centner= 14 Stück des Jahres gegen neu eingelegte Bürgſcheine bezogenen Kohlen wird Credit zur Zahlung bis Ende März 1889 gewährt. Oſſenheimer Bergwerk. Tapeten in großer Auswahl vorräthig bei 1261 Georg Gross. Wormſer Lotterie. Ziehung 30. Mai. Haupttreffer 20,000 Mark und 10,000 Mark in Gold. Looſe à 2 Mark ſind zu beziehen durch Ph. Dan. Kümmich. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. 1854 Corallen, Colliers, Armbänder, Ohrringe und Ohrenſchrauben mit Gold⸗ und Double Schloß von 3 Mark an. L. Hanau, 1754 8 Hof- Uhrmacher und Goldarbeiter. Geſchäfts⸗ Verlegung. Einem geehrten hieſigen, ſowie auswärtigen Publikum diene zur Nachricht, daß ich mein ſeitheriges Geſchäft in das von mir erkaufte ehemals Heß'ſche Haus ver⸗ legt habe und bitte, das ſeither mir geſchenkte Vertrauen auch fernerhin bewahren zu wollen. Hochachtungsvoll Adolf Engel, Metzgermeiſter. Kunſtwaben aus garantirt reinem Bienenwachs empfiehlt à Mark 4. per Kilo 1889 W. Bernbeck. Prima Limburger Räſe, in Pergamentpapier verpackt, bei Abnahme von ganzen Käſen per Pfund 36 Pf., bei 1887 J. A. Windecker. 1836 Gräfl. Bergverwaltung. SGroße Auswahl in Sommerpantoffeln, Morgenſchuhen in Laſting mit und ohne Gummizüge, in bekannt ſolider guter Waare und recht billigen Preiſen bei 1628 Heinr. Dienl, Uſagaſſe. Neue egyptische Zwiebeln, „ Malta- Kartoffeln, Braunschweiger Schnittbohnen in Dosen, N do. Brechbohnen do. Französische Erbsen in Dosen, Champignons, Trüffeln, Julienne 1859 bei Vilhelm Fertscli. Eingetroffen: * Neue Sendungen der ele- ganteſten Frühjahrs⸗Jaquets, Umhänge, Fichus, Negen⸗ und Promenade⸗Mäntel empfehlen in reichhaltigſter Auswahl zu billigſten Preiſen U. Fürth's Erben. den Hate bee Wohnung, Hauſes iſt eine beſtehend aus 4 bis 5 Zimmern mit allem Zubehör, zu vermiethen. 1 C. Görtz. Ein junger Mann kann alsbald in mein Geſchäft als Lehrling eintreten. 1746 Aſſenheim. Carl Bauer. N Dankſagung. Wir fühlen uns gedrungen, Herrn Krelsrath Dr. Braden nebſt den anderen Herren, welche bel dem geſtern hier ausgebrochenen Brand die Löſcharbelten ſo geſchickt und energiſch leiteten, ſowie den erſchtenenen Löſchmann⸗ ſchaften mit ihren Herren Bürgermeiſtern, auch ſo manchen kühnen und beherzten Männern, welche unerſchrocken und thatkräftig eingriffen, im Namen der ganzen Gemeinde unſeren beſten und tiefgefühlten Dank an dieſer Stelle öffentlich auszuſprechen. Sie Alle haben ihre volle und ganze Schuldigkeit gethan, die Feuerwehr von Friedberg und jene von Nieder ⸗Wöllſtadt ſogar Vorzügliches ge⸗ leiſtet, haben dadurch unſere Kirche gerettet und größeres Brandungluͤck von unſerer Gemeinde abgewendet. Ober⸗Wöllſtadt den 15. Mai 1888. 1885 Dr. Wald, Pfarrer. Feuerbach, Bürgermeiſter e eee Mein Büreau befindet ſich von nun ab in meinem am Füd⸗ ende der Kaiſerſtraße(Mainzer Thor) gelegenen Hauſe. Windecker, 1884 Rechtsanwalt. Windecker s Felſentzeller. Zur Eröffnung der Sommerſalſon erlaube ich mir meine Gartenwirthſchaft, ſowie meine neu hergerichteten Lokalttäten ergebenſt in Erinnerung zu bringen. Guten Mittagstiſch von 12— 2 Uhr, Reflauration zu jeder Tageszeit. ff. helles und dunkles Export⸗Bier, reingehaltene Weine de. ꝛc. Billard. Um geneigten Zuſpruch bittend, zeichnet hochachtend C. Stenger. Ein gutes Piano ſteht gratis zu Dienſten. 1893 Sitzwagen, größte Auswahl bei 1891 G. M. Reuss. Das Neueſte in Damen- und Kinderhüten, Sonn- ck Regenſchirmen empfiehlt zu den billigſten Preiſen J. Keim, 1719 vorm. K. Frtedrich neb. d. Poſt. Schuhwaaren in großer Auswahl gut und billig bei 1883 Louis Waas. ur Confirmation Friſche Noſenblumen 1892. H. Bergner. Friſche Bierhefe empfiehlt 1881 Brauerei Müller. Strohhüte, Seiden⸗Hüte, federleichte Filzhüte, Herren- und Damen-Sonnen-Schirme in größter Auswahl und zu ſehr billigen Pretſen empfiehlt 1863 1768 145 i 5 8 5 1 Firohhüte und Sonnenschirme, (N 1 1 it Kaiſ 0 n Spazierſtöcke(Pace Bac ae nere und ſonſtige Neuheiten in hundertfacher Auswahl bei 1865 Fritz Schmidt, Kaiſerſtraße. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Carl Damm. Usagasse. — Der Pfingſtfeiertage wegen eiſcheint Dienſtag den 22. Mai keine Nummer des Anzeigers. 8 erbaut Bettef Das einigem Bürger umgeh jünger Detre nHunme Detre Zeit et eine nachge werden Jugleie fur de Fried