— e — berg. haltung wehr. e 1888. Hienstag den 14. Februar. M 9. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Alreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. auswärtigen Einsendern Annoncen: die einspaltige A Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen Betreffend: Meldung von Bränden. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Boten Nachricht zu senden. Die Meldung ist Mittheilungen sind bis auf Weiteres direkt an Betreffend: Die Berufsgenossenschaft der chemtschen Friedberg den 10. Februar 1888. Betreffend: Die Berufsgenossenschaft der chemischen theilung von der Einleitung einer Untersuchung über die bei Die Großherzoglichen Bürgermeistereien derjenigen Orte, in welchen wahrend der saͤumt, uns alsbald Nachricht von dem Ausbruch die noͤthigen Anordnungen zur Bekämpfung des Feuers zu geben, bei welchem die Gefahr einer Weiterverbreitung Das Großherzogliche Kreisam Unter Hinweis auf vorstehende Bekanntmachung b Amtlicher Theil. Friedberg den 10. Februar 1888. Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissarsat Wickstadt. zukommen zu lassen. vorliegt, sofort mit schnellster Gelegenheit, selbstverständlich auch zur Nachtzeit zu erstatten. den Großherzoglichen Amtmann Dr. Wallau zu richten. Jndustse. Bekanntmachung. Für die Provinz Oberhessen ist Herr G. Throm zu Gießen zum Vertrauensmann Dr. Trapp in Firma Trapp& Münch zu Friedberg zu dessen Ersatzmann bestellt worden. Industrie. letzteren Zeit Brände ausgebrochen sind, haben ver— Damit es uns moglich ist, selbst auf der Brandstelle zu erscheinen und beauftragen wir Sie, uns im Fall eines großeren Brandes oder eines solchen, entweder durch Telegramm oder durch reitende Die während der Nachtstunden hier eintreffenden Dr. Braden. der rubricirten Berufs-Genossenschaft und Herr Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Friedberg den 10. Februar 1888. t Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. ann zu richten. eauftragen wir Sie, die in§. 54 des Unfallversicherungsgesetzes vorgeschriebene Mit— Mitgliedern der rubricirten Berufsgenossenschaft Unfälle an den raden. eingetretenen De B 191 8 5 Deutsches Reich. Berlin, 10. Febr. Stürmische Ovationen wurden beute dem Kaiserpaar von riesigen Menschenmassen vor dem Palais bei dem Aufziehen der Wache dargebracht. Der Kaiser und die Kaiserin waren am Fenster erschienen. — 10. Febr. Dr. Bramanr nahm heute Nachmittag * Gegenwart der anderen Aerzte beim Kronprinzen den Luftröhrenschnitt mit Erfolg vor. Die Operation wurde im großen Wohnzimmer der Villa, das jetzt in ein Schlaf zimmer umgewandelt ist, vollzogen. Der Kroaprinz wurde während der Operatton nicht ohnmächtig und verspürte keine Schmerzen. Der Blutverlust war äußerst gering. Gestern Abend 68, Uhr nach Beendigung der Operstion wurde von den anwesenden Aerzten, den Doctoren, Bra mann, Schrader, Krause, Mackenzie und Howell das nachstehende Bulletin über das Befinden des Kronprinzen ausgegeben:„Die in der letzten Zeit aufgetretene, seit einigen Tagen ziemlich plötzlich angestiegene Athemnoth bei dem Kronprinzen steigerte sich im Laufe des heutigen Tages in Folge beträchtlicher Zunahme der Schwellung in der rechten Kehlkopfhälfte zu einer gefahrdrohenden Höhe. In Folge dessen ist die sofortige Ausführung des Luftröhrenschnittes unumgänglich geworden. Die Ope ratson wurde von Dr. Bramann um 3½ Uhr Nachmit tags ausgeführt und verlief in kürzester Zeit ohne jeden törenden Zwischenfall. Augenblicklich läßt das Befinden des hohen Patienten nichts zu wünschen übrig.“ Heute Vormittag 10% Uhr wurde folgendes Bulletin aus ge geben:„Der Kronprinz verbrachte nach der Operation eine gute Nacht ohne Fieber und Schmerzen. Die Ath mung und das Schlucken sind ganz frei.“ Prof. Berg mann ist gestern Abend nach San Remo abgerelst.— J. Februar. Das gestern Abend 10 Uhr 55 Minuten ausgegebene ärztliche Bulletin lautet: Das Allgemeinbe finden des Kronprinzen war im Laufe des Tages recht zut. Fieber oder Schmerzen sind nicht vorhanden. Das Aiztliche Bulletin von heute Vormittag 11 Uhr 5 Min gautet: Der Kronprinz hatte eine gute Nacht und fühlte sich heute recht wohl.— 12. Febr. Das gute Befinden gel dem Kronprinzen hat im Laufe des gestrigen Tages angedauert. Der Wundverlauf ist durchaus befriedigend. Die Nacht auf heute war gut, Fieber und Schmerzen snd nicht vorhanden. g— 10 Febr. In seiner gestrigen Plenarsitzung er heilte der Bundesrath den Gesetzentwürfen wegen Unter— fützung von Familien in den Dienst eingetretener Mann schaften und betreffend Aenderungen der Wehrpflicht, mit len vom Reichstag beschlossenen Abänderungen, sowte dem Entwurf einetz Geseßes für Elsaß Lothringen über die Fürsorge für Beamte in Folge von Betrlebsunfällen und dem Entwurf eines Feldpolizeistrafgesetzes für Elsaß bothringen die Zustimmung. — 10, Febr. Der Reichstag genehmigte in drltter sung ohne Debatte den Gesetzentwurf betreffend die Aufnahme elner Anleihe für Zwecke der Milltär Ver galtung gegen die Stimmen der Sockaldemokraten.— J. Febr. Der Reichstag erledigte im Fortgange der FSdhang nach unerheblicher Debatte die erste Lesung des Jogelschutz Gesetzes und beschloß die zweite Lesung im lenum., Hierauf wurde eine Relhe Wahlprüfungen nach f un Commisstons beschlüssen erledigt. N ö Zenannten Vertrauensmann oder dessen Ersatzm vorgeschlagenen Zusätze und der von Windthorst bean tragten Amendements zweijährige Verlängerung des bisherigen Soctalistenge Freisinnigen 1 M. Bebel angenon men. — Ii Die, Im Abgeordnetenhaus auf Verlängerung de 126 Stimmen angenommen Zeit mit dem Sta Stuttgart, 11. Febr. Der„Staats aus Florenz bestä dem Befinden des Königs und die bronchltischen Erschetnungen sind begriffen, übrig ist noch wenig und die Müdigkeit anhaltend. Straßburg, 10. Febr. Gegen den Polizei Com missär Stempel von Urmatt ist ein Attentat Schußwaffe verübt worden. Die Verwundung ist schwer. eingetreten deutschfeindlichen Umtriebe in seinem Bezirke. Der Zu sammenhang des Attentats mit dieser Thätigkeit ist nicht unwahrscheinlich. Das Attentat fand vom Hinterhalt aus, zwischen Urmatt und Lützelhausen, statt. Die gerichtliche Voruntersuchung gegen Appel Streißguth und Girard wegen Beihilfe zum Landesver— rath ist auf Antrag des Oberreichsanwalts eröffnet Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 10. Febr. Das Ab geordnetenhaus nahm mit großer Majorität die Handels convention mit Deutschland, sowie das internationale Uebereinkommen betreffs der unterseelschen Telepraphen Kabel an. — Die„N. Fr. Pr.“ gibt den Inhalt der zwischen Deutschland, Oesterreich und Itallen abgeschlossenen Ver— träge folgendermaßen an: der zwischen Oesterreich und Italien abgeschlossene Vertrag verpflichtet Oesterreich zu einer wohlwollenden Neutralität, falls Italien einen Krieg gegen Frankreich fübre, und Itallen zu dem gleichen Ver halten während eines Krieges Oesterreichs gegen Rußland. In Anbetracht dieser Abmachungen verpflichtet sich Oester reich, die stallenischen Mittelmeer Interessen nach Kräften zu fördern und auf der Valkanhalbinsel nichts zu unter nehmen, ohne sich vorher mit Itallen in's Einvernehmen zu setzen. Der Vertrag zwischen Italien und Deutsch land gilt der Erhaltung der nationalen Selbstständigkeit und Freiheit beider Reiche. Unter der feterlichen Ver sicherung, daß kein Vertragstheil den Frieden willkürlich brechen werde, versprechen die beiden Vertragschlleßenden, falls der eine oder der andere von Frankreich angegriffen werden sollte, einander mit der gesammten Kriegsmacht bis zum gemelnsam abzuschlleßenden Frteden belzustehen. Eine hinzugefügte Vertragsklausel bestimmt, daß, falls 10, gebr. Die Soelalistengesetzeommission des Reichstag hat nach Ablehnung aller von der Re terung den Antrag Marquard send's auf setzes in der Schlußabstimmung gegen die Stimmen der or eyer und Träger und des Socetalisten wurde nach langerer Debatte, in zweiter Lesung der Antrag v Bende aturpétrioden mit 237 geger Die Summe der Sperrgelder aus eingstellten Leistun gen für die katholischen Bisthe beträgt 16,003,033 M — 11. Febr Der ri Botschafter Graf Schu walow ist hier eingetroffen, conferirte heute sofort längere tsseceretär Grafen Herbert Bismarck. Anzeiger“ meldet: Die gestern Abend bier eingetroffenen Nachrichten langsame Besserung in n ist. Das Fieber im Rückgang Nachtruhe vorhanden mittelst Stempel entwickelte eine furchtbare Thaͤtigkeit gegen die land oder auch nur gegen Deutschland einen gemeinsamen Angriffskrieg unternehmen, die gesammte Kriegs macht der Verbündeten aufzuwenden und der Frieden gleichfalls nur gemeinsam abzuschließen ist Der Vererag findet seine Ergänzung in besonderen Vereinbarungen mit England, um die österreichischen und italienischen Küstenstriche vor einer eventuellen Landung des Feindes zu schützen. Dieser Text des deutsch italienisch⸗österreichischen Bündnißvertrags wird in einem Telegramm der„Kteuzzeitung“ als will⸗ Frankreich Patris, 9 rach lsminister Nebr N Febr. In rachte der H S der Kammer den Zolltarff ein, der in Folge Scheiterns der Verhandlungen über den Handels⸗ vertrag mit Italien der italienischen Einfuhr gegenüber zut Anwendung kommen soll Die Kammer genehmigte das Marinebudget unverändert. r. Die Kammer berieth das Kolontalbud— get und stellte mit 263 gegen 239 Stimmen die von der 11 U des 10. Feb Budgetcommission gestrichene Etatsposition von 61,000 Fr. für das Cultuspersonal wieder ber. 10. Febr Die Königin von Schweden ist beute in Bezleitung des Prinzen Oskar und dessen Braut nach [England abgereist. Prinz Eugen verbleibt noch einige Zeit in Paris Der Prinz von Wales wird morgen hier erwartet; derselbe begibt sich alsbald nach Nizza. Großbritannien. London. Die Königin wird sauf ihrer Reise nach dem Continent von Prinz und Prinzessin Heinrich von Battenberg begleitet werden. In [Paris wird sich die Koͤnigin neuerer Bestimmung zufolge nicht aufhalten. — 11. Febr. Der Parnellitische Dep wurde heute, als er das Parlamentsge J utirte Gilboly gebaͤude verließ, rland gehaltenen wegen einer am 16. October 1887 in aufrührerischen Rede verhaftet. 12. Febr. Der freundliche Empfang des Baron de Worms beim Fürsten Bismarck wird, nach dem Fr. J., bier lebhaft erörtert. Der Kanzler soll Veranlassung genommen haben, dem Cabinet Salisbury die liebens— würdigsten Versicherungen zu geben. Er werde dem Lord Salisbury in allen brittschen Interessenfragen gerne auf balbem Wege entgegenkommen. Ueber die Abmachungen Deutschlands mit Rumänten ist das Cabinet Salisburv in offenster Weise unterichtet worden. Danach nimmt Rumänten in jeder Ortentverwicklung die Stellung einer Vormacht unter den christlichen Staaten an der unteren Donau ein. Die französischen Bemuͤhungen, England zum Hand in-Handgehen mit Rußlond in Mittelasien zu bereden, sind als gescheitert anzuseben, worauf die neueste Erkaltung der franzoͤsischen Sympathien für die Insel⸗ macht zurückzuführen ist. Der Major Templer, Commandant der abronau tischen Kriegs Schule zu Chatam, ist verhaftet worden unter der Beschuldigung, geheime Bestimmungen und der gleichen an Lieferanten verkauft zu haben. Italten. Rom. Die„Ag. Stefant“ erfährt, daß der Konig das Dekret, betreffend die Erhohung der Ge treldezoͤlle von 3 auf 5 Franes unterzeichnete. Rumänen. Bukarest. Von den vier neuen, in der Bildung begrlffenen Regimentern werden drei man die russische Grenze, eines in die Dobrudscha abgehen. Rußland. Petersburg Der Eindruck der Bis Frankreich und Rußland gegen Oesterreich und Deutsch⸗ marck'schen Rede ist hier geradezu eln gewaltiger und drängt für den Augenblick alles Andere in den Hinter⸗ grund; die Meinungen über die Rede sind noch immer getbeilt. Der Zar soll sich seiner nächsten Umgebung gegenüber sehr anerkennend über den Freimuth der Rede ausgesprochen und seine hohe Achtung vor Bismarck be— tont haben.— Hler wird, der„K. Ztg.“ zufolge, der Besuch des Generals Werder erwartet, der schon seit längerer Zeit beschlossen worden ist; der Zar hatte den General in Berlin aufgefordert, wieder einmal nach Petersburg zu kommen. — 11. Febr. Gestern fand wiederum ein Militär⸗ rath beim Zaren statt Eingeweihte Offiztere behaupten, Gurko, Richter und Kostando hatten entschieden weiteren Truppenschüben nach dem Westen widerrathen. Es ver⸗ lautet, der Zar habe geäußert:„Bismarck hat Recht, ich wünsche keinen Krieg“ — Wie aus Brüssel gemeldet wird, sind die Verband lungen des russischen Finanzministers mit dem französisch⸗ belgisch holländischen Consortium, welches für diese Anleihe nutzbar gemacht werden sollte, neuerdings gescheitert und das Consortium bat sich aufgelöst. Als Grund dafür wird angegeben, daß der Zar den von dem Consortium geforderten Emissionscours als zu niedrig ablehnte. Aus Stadt und Land. 2 Frledberg. In welchem Segen die„Suppen⸗ küche“ hier wirkt, konnte man kürzlich aus einem Ar⸗ tikel Ihres geschätzten Blattes ersehen. Es wäre nun, angesichts der großen Noth Vieler, gewiß von Herzen zu wünschen, wenn die Suppenküche ihre wohlthätige Arbeit noch einige Wochen fortsetzen könnte, und wenn derselben zu diesem Behufe weitere Unterstützungen aus den Kreisen der besitzenden Klassen zuflössen. Es ergeht daher an alle Reichen, Wohlhabenden und Bemittelten unserer Stadt, die in der Lage sind, sich selber so viel Freude und Ge— nuß zu bereiten, die freundliche Anregung und herzliche Bitte, auch der Nothleldenden, gütlg zu gedenken, und sich mit(sel's erstmaligen, sel's weiteren) Gaben am Werke der Suppenküche zu betheiligen. m. Friedberg. Pastor Rahlenbeck aus Berlin wird Freitag den 17. Februar Abends 8 Uhr im hiesigen Rath— haussaale einen Vortrag über das Thema:„Der Kampf des Glaubens und der Dienst der Liebe, unsere Aufgabe in der soclalen Frage“ halten, worauf alle unsere Mit⸗ bürger aufmerksam gemacht werden. Pastor Rahlenbeck ist ein ernster Arbeiter auf dem Gebiete der inneren Mis— sion, welche seit Jabren an der Ueberwindung socialer Nothstände arbeitet, und sein Vortrag wird uns sicherlich mannichfache Anregung und Forderung bieten. Nidda. Forkgesetzte Bahn Frevel, Auflegen von Steinen ꝛc. auf die Geleise der Nebenbahnen veranlassen“ die Großherzogliche Bau- Behörde, eine Belohnung von 100 M. auf die Ausfindigmachung der Thäter zu setzen. Allerlei. Berlin. Graf Schuwalow überbringt dem Relchs⸗ kanzler, wie die„N. Pr. Ztg.“ berichtet, ein Geschenk von 20 Pfund Cavplar, welche mit Erlaubniß des Zaren von den für diesen bestimmten Vorräthen entnommen sind. Lübeck, 11. Februar. Auf der Chaussee Schwerin Crtvitz wurde gestern Nacht ein Raubmord an dem Fracht- fuhrmann Bohnhoff aus Crivitz ausgeführt. Der Er⸗ mordete scheint nach lebhaftem Kampfe durch Schuß, Hieb und Stich Wunden überwältigt zu sein. Heute wurde ein Arbeiter aus Crivitz wegen dringenden Ver— dachts verhaftet, Salzburg, 9. Febr. Heute früh ist die Station Langen am Weslportal des Arlberg-Tunnels durch eine colossale Schneelawine verschüttet worden. Die Berg⸗ fagaden der Gebäude sind eingedrückt und 7 Personen verwundet. Der angrenzende Streckentheil gegen Dan⸗ öfen zu ist durch eine zweite, ebenso mächtige Lawine 18 Meter hoch überdeckt. Ein Wächterhaus ist im Schnee verschwunden, die Insassen sind todt. Der Gesammt— verkehr ist auf unbestimmte Zeit eingestellt; Hülfe kann wegen weiterer Lawinengefahr nicht gebracht werden. Salzburg, 11. Febr. Nach einem Privattelegramm der„Allgemeinen Zeitung“ aus Friedrichshafen ist durch einen erneuten Lawinensturz die ganze Arlbergbahnstation Langen nebst einem Postzuge verschüttet worden. Zwei⸗ tausend Arbeiter sind mit den Rettungsarbeiten beschäftigt. Breslau. Jaägerkreise dürfte es interessiren, daß am 3. d. Mts. der Forstbeflissene Schulz im Revier der Oberförsterei Stoberau einen Achtzehnender erlegt hat. Bozen, 8. Februar. Der große Flecken Neumarkt (vierte Bahnstation südlich von Bozen) steht bei heftigem Südsturm in Flammen; eine Anzahl von Häusern ist be⸗ reits in Asche gelegt. Die Bozener Feuerwehr ruͤckte gestern Abend mit Extrazug an die Brandstätte ab. Constantinopel. Ein heftiger Schneesturm, wie er seit 1874 hier nicht erlebt worden ist, wüthet seit dem 7. Februar Nachts. Der Post- und Telegraphenverkehr ist zum großen Theil unterbrochen. In den Straßen liegt 3 Fuß hoher Schnee und die Lokaldampfer haben ihre Fahrten eingestellt, die Börse und viele Laden sind geschlossen. Man fürchtet, daß im Schwarzen Meer und m Marmarameer viele Schiffsunfälle vorgekommen sind. Shangbai, 8. Febr. Der„Standard“ von hler meldet: durch den neuerlichen Austritt des Hoangho— Flusses, der weite Strecken überschwemmt habe, seien an 2 Milllon Menschen in Noth und Gefahr versetzt. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Gewöhnliche Preise. An⸗ nahe Dienstag den 14.: Oberon. fang 127 Uhr. Mittwoch den 15.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: Deborah. Außer Abonnement. Anfang ¼7 Uhr. Donnerstag den 16.: Afrikanerin. Gewöhnliche Preise. Anfang ½7 Uhr. Freitag den 17.: Geschlossen. Samstag den 18.: Euryanthe. Gewöhnliche Preise. An⸗ fang 127 Uhr. Sonntag den 19.: Amelio, oder: Der Maskenball. Ge⸗ wöhnliche Preise. Anfang ½7 Uhr. Schauspielhaus. Dienstag den 14.: Nachmittags 31 2 Uhr: Lumpazivaga⸗ bundus. Außer Abonnement. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Ein toller Einfall. Vorher: Mama's Augen. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 15.: Fledermaus. Elsenstein: Herr Philipp als Gast. Große Preise. Anfang ½7 Uhr. Donnerstag den 16.: Geschlossen. Freitag den 17.: Kabale und Liebe. Große Preise. fang 127 Uhr. Samstag den 18.: Mit fremden Federn. Vorher: Diana. Große Prelse. Anfang ¼½7 Uhr. Sonntag den 19.: Nachmittags 3½ Uhr: Alt⸗Frankfurt. Kleine Preise. Außer Abonnement. Abends 7 Uhr: Farinellt. Farinellt: Herr Philipp als Gast. Gr. Pr. r e Buxkin⸗Stoff, genügend zu einem ganzen Anzuge(3 m 30 em), reine Wolle und nadelf., zu M. 7.75, Kamm⸗ garn⸗Stoff, reine Wolle, nadelf, zu einem ganzen Anzuge zu M. 15.65, schwarzer Tuchsttoff, reine Wolle, nadel; fertig zu einem ganzen Anzuge zu M. 9.75 versenden direct an Private portoftel in's Haus Buxkin⸗ Fabrik⸗Depöt Oettinger& Co., Frankfurt a. M.— Muster-⸗Coflectionen reichhaltigster Auswahl bereitwilligst franco. 632 An⸗ e eee, Gläubiger⸗Aufforderung. Ansprüche und Forderunten jeder Art an den Nachlaß der verlebten Johann Georg König IV. Eheleute von Ober-Mörlen sind binnen 8 Tagen bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden, wenn sie bei Regultrung des rubri— eirten Nachlasses berücksichtigt werden sollen. Bad Nauheim den 11. Februar 1888. Großhrzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Bauer. 638 Dienstag den 14. Februar d. I,, Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich in meinem Büreau zwangsweise gegen Baarzahlung 1 silberne Taschen-Uhr, 1 Wecker. Friedberg den 13. Februar 1888. Bangel, . N 8 5olzve 3— 5 Holzversteigerung. 636 Montag den 27. Februar sollen im Erbstädter Domanialwald versteigert werden: 2 Eichenstämme von zusammen 4,13 Festmeter; 7 Fichtenstämme von 14 bis 23 Centim. Durchmesser und bis zu 15 Weter Länge; 150 Fichten ⸗Derbstangen; 160 Fichten Reisstangen; 151 Rm. Buchen-, 8 Rm. Eichen-, 29 Rm. Kiefern⸗ Scheiter; 21 Rm. Buchen⸗, 14 Rm. Eichen, 17 Rm. Kiefern⸗Knüppel; 3560 Buchen⸗, 520 Klefern-Wellen; 71 Rm. Buchen⸗ und 5 Rm. Eichen Stöcke. sammenkunft ist Morgens 9¼ Uhr auf der Staatsstraße am Erbstädter Walde. Heldenbergen den 11. Februar 1888. i Altenstadt. ückel. u Holz 5 0 Holzversteigerung. Freitag den 17. Februar, Vormittags 10 Uhr, sollen im Petterweiler Gemeindewald folgende Holzsortimente versteigert werden: 23 Raummeter Nadel Scheitholz, 3910 Buchen⸗Wellen, 3600 Eichen⸗ 5 4400 Nadel- 5 Die Zusammenkunft ist am Petterweller Waldhaus. Petterweil am 11 Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil. Berges. Ein tüchtiges Mädchen für Küche und Hausarbeit, sowie ein Kindermädchen gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 476 Mein großer Garten in der Vorstadt zum Garten ist inel. der beiden Treib⸗ häuser ganz oder getrennt von jetzt ab zu vermiethen. 62⁰ Georg Hanau. 634 Die Zu⸗ Bersteigerung von Alleebäumen. Mittwoch den 15. Februar l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen an der Usabrücke bei Ziegenberg 9 Stück Pappeln mit ca. 40 em mittl. Durchmesser von der Straße Nieder— Mörlen— Usingen und Donnersiag den 16. Februar, Vormittags 10 Uhr, am Chausseehaus bei Ilbenstadt anfangend, 11 Stück Eschen mit ca. 50 em mittl. Durchmesser von der Straße Nieder-Wöllstadt Hanau, Abth. 165— 176 und Ilben⸗ stadt— Bingenheim, Abth. 178— 180, auf dem Stande öffentlich meistbietend versteigert werden. Bemerkt wird, daß die Eschen vollständig gesund sind und sich vorzüglich als Werkholz eignen. Friedberg den 9. Februar 1888. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. ranz. Versteigerung. Dienstag den 14. Februar l. J., Vormittags 11 Uhr, werden an den städtischen Pferdeställen zu Friedberg 1 Chatse und 1 Break meistblietend gegen Baarzahlung versteigert. Versteigerung sicher. Friedberg, 8. Februar 1888. 59 König, Gerichtsvollzteher. — 1 Holzversteigerung. Montag den 20. d. Mts., Vormittags 9½ Uhr an⸗ fangend, kommen im Bodenröder Gemeindewald, in den Distrikten Elternheck, Eselsberg und Thierberg, nach— stehende Holzsortimente zur Versteigerung: 60 Raummeter Buchen-Scheiter, 10 7„ Knüppel, 4200 Stück Buchen-Wellen, hierunter 2000 4. Durch⸗ forstungs-Wellen(beste Qualität), 1000 Nadelholz-Wellen, 40 Raummeter Buchen⸗Stöcke. Zusammenkunft loco Bodenrod Die Herren Bürgermeister der anliegenden Orte 15 0 um gefällige Bekanntmachung in ihren Gemeinden ersucht. Bodenrod den 13. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Bodenrod. 635 Wissig. Ein braunes Kindermädchen wird auf Petritag gesucht. Wo? zu erfragen bei der Expeditlon des Anzelgers. 488 585 Frische Schellsische, Frischer Labberdan 644 bei Wilhelm Fertsch. Holzversteigerung. Im hiesigen Gemeindewald werden nachstehende Holz— sortimente versteigert: Dienstag den 21. Februar, Vormittags 10 Uhr, District Heide: 4 Eichen-Stämme, 20 fm Inhalt, 28 bis 77 em Durchmesser, 4—13 m lang, Fichten- und Ktefern-Stämme, 4,64 km Inhalt, 15-35 em Durchmesser, 518 m lang, Fichten Derbstangen, 0,30 fm Inhalt, 12 om Durchmesser, 9 m lang, rm Elichen⸗Scheiter, „ Knüppel, „Slsöcke, Hainbuchen-Scheiter, Aspen⸗Scheiter, Buchen Knüppel, Buchen Stöcke, „ Kiefern-Knüppel, 1450 Stück Buchen Wellen, 2850„ Eichen Wellen, 2950„ Käiefern-Wellen, 1730„ Weichholz-Wellen. Zusammenkunft auf der Haide. Mittwoch den 22. Februar, Vormittags 10 Uhr, Disftrict Steinernwand: 2 Fichten⸗Stämme, 1,95 fm, 22— 30 em Durch⸗ messer, 18 m lang, 16 rm Buchen Scheiter, 174„ Buchen-Knüppel, 22„ẽ Kiefern Knüppel, 188„ Buchen Stöcke, 200 Stück Buchen⸗Wellen, 800„ Kiefern Zusammenkunft daselbst am Pflanzgarten. Letzteres Holz sitzt in der Nähe der Staatsstraße Stammheim— Ilbenstadt. Nieder⸗Florstadt den 13. Februar 1888. 8 Großherzogliche n Nieder-Florstadt. 8. Arbeits⸗Vergebung. Donnerstag den 16. d. Mts., Nachmittags um 1 Uhr, sollen nachstehend verzeichnete Arbeiten und Lieferungen auf dem Rathhause zu Reichelsheim öffentlich ver⸗ geben werden: Pflasterarbeit, veranschlagt zu 132 M., Brechen und Zurichten von Basaltpflaster⸗ steinen 323 Anfahren dieser Steine Liefern von Pflastersand Friedberg den 13. Februar 1888. dre u Bezirks bauaufseher. Gummiwäsche C. Kalbfleisch. 16 14 3 50 30 48 12 2 46 90 68 95 240 648 Beste englische 493 empfiehlt Versteigerung. Nächsten Donnerstag den 16. d. Mts., Vormittags *, n 10 Uhr, laßt Ph. Fr. Karl Schäfer dahler wegen Auf r den 0 ge seiner Oeconomte nachfolgende Gegenstände öffent ich melstbletend in seiner Behausung verstetgern, nämlich: 1 vollständigen guten Kuhwagen auch zum Einspännltz⸗ fahren eingerichtet, 1 Schaufelpflug, 1 noch neuen Häckelpflug auch als Häufelpflug ein⸗ gerichtet, 1 Vorderpflug, Egge, ö Walze(einspännig), 1 fast neue Futterschneidmaschine(Exeentrlee). 1 Dickwurzmühle, 4% rr 1 Futterkasten, east. Au einspänniges Pferdegeschtrr, abe 1 Kuͤbgeschirr für 2 Kühe, B 1 neue Butterleter, diverse Ketten und sonstige Oeconomlegeräthschaften. Dortelweil den 9. Februar 188. 0 A Großherzogliches Ortsgericht Dortelweil. 612 Hensel. Holz- Versteigerung. Mittwoch den 15. Februar, Vormittags 10 Uhr an et Pielst. An: fangend, kommt im Pfaffenwiesbacher Gemeindewald folgendes Holz zur Versteigerung: 8 dun. District Obererkolbentoth: rm Nadel Nutzholz J. und II. Classe, rm Nadel-, Scheit und Knuüppelholz, Stück Na delbolz⸗Wellen, Irm Nadel-Stockholz. District Eichenhecken: rm Nadel-, Scheit und Knüppelholz, Stück Nadelholz Wellen, Stück Weichholz Wellen, Donnerstag den 16. Februar, Morgens 10 Uhr an fangend: District Obererkolbenroth: 4 Birken⸗Stämme mit 6,93 fm, 354 Nadelholz Stämme mit 93 fm, 43 Stück Nadelholz Stangen J. Classe, 93 f 3 8 3 1 8 Freitag den 17. Februar, Morgens 10 Uhr anfangen d District Eichenhecken 4: ung. eg 10 Uhr, 1 57 Stück Nadelholz Stangen I. Classe, 3 5. 44 t Dubelt 8 5 1 341 sm. a 5448„ 7 1 1 5 g v. u. VI. Sämmtliches Holz lagert an einer guten Abfahrt. Pfaffenwiesbach den 9. Februar 1888. Stephan, Bürgermeister. 7„ N Holzversteigerung. Die am 30. Januar l. J. im Maibacher Gemeinde wald abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung zicht erhalten und soll folgendes Gehölz Freitag den 17. d. Mis., Vormittags 9 Uhr anfangend, nochmals berstelgert werden: 60 Eichenstämme, 8,46 Festmeter, 14 Fichtenstämme bis 20 Meter Länge, 153 Fichten⸗Derbstangen, 665 Reisstangen, eg 10 Ubr, 44 Raummeter Buchen Scheitholz, f 356 4 Buchen, 10 Eichen Knüppel, 1 Durs 1900 Buchen schwere Durchforstungs Wellen, 760 Buchen Astwellen, 2940 Nadel⸗Wellen, 32 Raummeter Buchen Stockholz, 70 13 4 Eichen⸗ 1 Zusammenkunft in Maibach. Malbach den 10. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterel Malbach. 928 Saltenberger. 41 l* 1 1 g Holzversteigerung. zlerdett. f Donnerstag den 18. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll in Hoch⸗Wesseler Gemeindewald, Distrikt Langscheld, folgendes Gehölz versteigert werden: 22 Eichen Stämme, 6 Festmeter Inhalt, 4 Birken⸗„ 0,60 1 72 Raummeter Buchen-Schelter, 17 15 Eschen⸗. 74 5 Buchen⸗Knüppel, 3 Eichen-„ 4000 Buchen-Wellen, 700 Eichen⸗„ . 60 Gebund Besenrelsig, 600 Weichholz-Wellen, 160 Raummeter Buchen⸗Stöcke, 20 1 Eichen⸗„ Der Anfang ist Vormittags 9 Uhr am Hinterbrunnen nächst dem Kalkstelnbruch. Hoch⸗Welsel am 12. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Hoch-Welsel. 507 n gras! — der 2 4401 1 Wörner. Holzversteigerung. Freltag den 17. d. Mts., Vormittags 9½ Uhr an⸗ fangend, kommen im hlesigen Gemeindewald nachstehende Holzsortimente zur Verstelgerung, als: 6 Raummeter Nadel Scheitholz, 17 5„ Nnüppelbolz, 3960 Stück Buchen Wellen, 3600, Eichen- 1 4350„ Nadel: * Die Zusammenkunft ist am Eingange des Waldes oberhalb Dillingen. Petterwell, 12. Februar 1888 Großherzogliche Bürgermeisteret Petterwell. 640 Berges. Stammholz⸗Versteigerung. Freitag den 17. Februar d. J., von Morgens 11 Uhr an, kommen im Vilbeler Stadtwalde, Distrikt Hahnen, zur Versteigerung: 51 Eichenstämme von 49 Meter Länge und 22 bis 75 Centimeter Durchmesser, 20 Birken und Ruͤstern Derbstangen. Zusammenkunft am Waldrand. Vilbel den 13. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisteret Vilbel. Hinkel. Fasel-Eber-Versteigerung. Donnerstag den 16. d. Mts. Vormittags 11 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehörender Fasel-Eber im Ratbhaus meistbletend versteigert werden. Reichelsbeim den 10. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterel Reichelsheim 630 Schmid. Faselochs-Versteigerung. Donnerstag den 16. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde zustehender Fasel Ochs im Ratbhaus meistbletend versteigert werden. Reichelsheim den 10. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterel Reichelsheim. Schmid. 8— „%s Hauptgeu inne im Werthe von 30.000 Mark. 23 23.000 Mark. 10.000 Mark. ferner je 1 Gewinn& Mk. 5000 und MK 4000. sow. mehr. à Mk. 3000, 2000 u. 1000 u. s.. bietet die 1 Letzte Lotterie der Stadt Baden-B;laden Ziehung unwiderruflich a. 27. Februar ned folgende Tage. Loose hierzu 4 Mk. 2.10, 10 Stäek Mk. 20. versen- det das General- Debit Moritz Heimerdinger in Wiesbaden u. Baden Baden. Für Porto u. Gewinn- liste sind 25 Pfg. beizufügen. Auch sind diese Loose zu haben in: Friedberg bei Ph. Dan. Kümmich. . f Inhoffen's vierfach preisgekrönter gebrannter F Java eee in ½ und ½ Kilo Packeten. Niederlagen in Friedberg bei J. A. Windecker. Franz Stamm. — A Leere Fässer, zu Pfuhl- und Regenfässern, sowie Bütten sich eignend, in großer Auswabl bei 69 Ein junger gut empfohlener Mann kann sofort auf einem hlesigen Anwaltsburtau als Schreiber Ceorꝗ Gross. 9 eintreten. Näheres bei der Exped. d. Anz, 651 In dem Inserat Chr. Fr. Esch in Nr. 18 des Oberhess. Anz. muß es heißen: „Zu verpachten“ Ackerland. Lanrwirthschaftliche Jubentar- Versteigerung. Donnerstag den 16. und Freltag den 17. Februar, Vormittags 10 Uhr anfangend, soll zu Bergermühle bel Lich das vorhandene lebende und todte Inventar wegzugshalber meistbtetend verstelgert werden und zwar: 10 Stück gute Arbeitspferde, theils 4, 5, 6 und mehrjährig, 1 trächtige junge schwere Milchkühe, 1 Stamm Hühner und Tauben, 1 Dampfkessel zum Futterdämpfen, eiserne Reser— volre, Maisch und Wasserpumpe mit Stopfbüchsen, elsernes Kühlfaß u. 4 Stück Malschbütten à 800 Lit.; Wagen mit vollständiger Aus rüstung, Eggen, Pflüge, Walzen, Wiesenegge, Fahr und Acker⸗Geschirre, Baͤckerelgeräthschaften, Faͤsser(darunter 5 Stück gute Stückfässer), Waschbütten, 1 neue Kelter mit 2 Schrauben und Zubehör, Häckselmaschinen, ein leichter Mühlwagen, 1 Federwagen(Break), ein einspänniges Chaisengeschirr; vollständige Betten, Säcke, Schränke, Tische, Bänke, 2 Sopha und alles mögliche Hausgeräthe, ein amerik. Ofen(Lönhold's Patent); sodann 1 Scheune von meist Eichenholz, die leicht zu einem Wohnhaus umzuändern ist, mit Anbau, ein kleinerer Anbau, Gartenbaus, Hobelbank zc.; 15— 18 Meter Kiefernholz, 14 Fuß lang, zu Pfosten und Valken geeignet, eine Parthie Mist und Composthaufen. Anfang Donnerstag den 16. d. M. mit Verstelgerung der Pferde Bergermühle, Post Lich, am 8. 613 10 Februar 1888. Burg. Haus⸗Versteigerung. Donnerstag den 9., Dienstag den 14. und Donnerstag den 16. l. Mts., jedesmal Vormittags 10 Uhr anfangend, lasse ich meine in Altenstadt gelegene Hofraltbe mit Garten, sowie einige Güterstücke öffentlich meistbietend versteigern In dem Hause wurde 16 Jahre lang ein sehr lueratives gemischtes Waarengeschäft betrieber und eignet sich das selbe, am Knotenpunkt der Hauptstraßen gelegen, zu jedem Geschafts betrieb Nähere Auskunft ertbeilen Herr Bürgermeister Wagner in Altenstadt und der Unterfertigte. Mainz den 6. Februar 1888. 549 W. Weith. C der Export-Cie fur Deutschen Cognac Koln a. Rh., dei gleicher Güte bedeutend billiger als französischer. Ueberall in Flaschen vorrätig. Man verlange stets unsere Etiquettes. birecter Veckeht nur ut Wiederverkäutern. —(K. a 148/1. Apotheker Heißbauer's 337 schmerzstillender Zahnkitt zum Selbstplombiren hohler Zähne, beseitigt nicht blos den Zahnschmerz rasch und auf die Dauer, sondern verhindert durch den voll— ständig festen Verschluß der kranken Zahnhöble bebrechtzei— tiger Anwendung das Auftreten des Schmerzes überbaupt und unterdrückt das Weiterfressen der Faulniß. Zu haben in Friedberg bei Apotheker Fr. Lühn. Todesanzeige. Freunden und Bekannten hiermit die schmerz liche Mittheilung, daß heute Vormittag 10 Uhr unser liebes unvergeßliches Kind Anna im 3. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist. Friedberg den 11. Februar 1888 Die tieftrauernden Eltern Adolf Schmidt und Frau Danksagung. Fur die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung unserer unvergeßlichen Mutter Frau Elise Hanau sagen wir allen Betheiligten auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Friedberg den 11. Februar 1888. 643 Die tieftrauernde Familte. 474 639 646 Pferdemarkt-Lotterie! Die zur Verloosung angekauften todten Gewinngegenstaͤnde sind morgen Dienstag Vor— mittag von 9 bis 12 Uhr, Nachmittag von 2 bis 5 Uhr und Mittwoch von 9 bis 12 Uhr zur Besichtigung in dem Saale über den Pferdeställen, rechte Seite, ausgestellt. Verloosung findet in dem Saale links Mittwoch Nachmittag 5 Uhr statt. Die öffentliche Die Verloosungs-⸗Commission. Holzversteigerung in Gräflicher Oberförsterei Laubach. Montag den 20. Februar d. J. kommen im Distrikte Hirschroth bei Villingen zur Versteigerung: 530 rm 174 rm Stöcke, 500 rm.-Reiser, sowie Kohlreiser flächenweise im Höͤlzchen Buchen Scheiter, und in der Silbach. 157 rm ⸗-Prügel, Das in Abtheilung 2 sitzende Stock- und Relsholz wird bei der Versteigerung nur theilweise vorgezeigt werden. Zusammenkunft Voranittags 9d Uhr im Wendergrunde zwischen Hirschroth und Steinknorr. Laubach den 6. Februar 1888. Brenn- und Nutzholz⸗Versteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. sollen im Distrikt Höler(Dippelöcher ꝛc.) öffentlich versteigert werden! 416 rm Scheiter, 82 rm Knüppel, 318 rm Stöcke, 35 Hundert Wellen; Arm Stöcke, 10 Wellen; 6851 Fichten⸗ Stangen, 56,65 km haltend, Bohnenstangen, Hopfenstangen, Baumpfähle, Buchen⸗Abschnitte 16,98 fm Inhalt. Die Zusammenkunft ist Vormittags um 9½ Uhr auf dem Häuserweg am Parkthor bei den Fichtenstangen Montag den 20. Februar l. J. a. an Buchen⸗ Brennholz: d. an Nadel- Brennholz c. an Nutzholz: Leiterbäume u. s : 5 rm Knüppel, w. und 12 im Distrikt Höler. Lich am 7. Februar 188 Kein Husten mehr! Zwiebelsaftes in rich— tiger Zubereitung bei Husten-, Lungen-, Brust- und Halsleiden findet glänzendste Bestätigung bei dem Ge brauch der O. Tletze's Zwiebelbonbons. In Packeten à 50 und 25 Pf. nur bei Herrn Franz Stamm in Friedberg.(Br. à10¼1.) Durch die anmaßende Bemerkung„Alles Andere sind Nachahmungen oder geringwertbig,“ wird vielfach auch von anderer Seite versucht, Zwiebelbonbons in den Handel zu bringen. Ich erkläre hiermit, daß mein Fabrikat schon seit Jahren fast in ganz Deutschland ein— geführt ist und vor anderen ähnlichen, jetzt auftauchenden Bonbons stets den Vorzug erhält; ein Beweis, daß das— selbe an Güte und Wirkung nichts zu wünschen übrig läßt. 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Jux! Windecker's Felsenkeller. Auf das Dienstag den 14. d. Mts., Abends 5 9 7 Uhr 59 Min., stattfin g N e Maskenkränzchen ladet hierdurch freunzlicht ein H. Stenger. 558 n 5 Filz- und Scidenhüte, neueste Frühjahrsmoden, 10 bei 649 Fritz Schmidt, Kaiserstraße. Frische geräucherte Flundern, „ Kieler Sprotten, „ Kieler Fettbücklinge, Frisch geräucherter Aal, Frischer Ural- Caviar in Pfund- und ½ Pfund-Dosen Wilnelm FVertsch. „ Zweigarnrollen. 5 Maschinen, 3 S zum e eee 3 5 203 6. NM. Reuss. Ein Schlossergeselle findet Beschäftigung bei 447 Bad⸗ Nauheim. a Georg Pfeffer 11. Ein solides tüchtiges 52² Dienstmädchen, das etwas kochen und womöglich bügeln kann, wird auf Petritag gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Anz. Kernseife in bester Qualität empfiehlt 6⁵⁵ J. A. Windecker. Der 2. Stock meines Hauses 4 vermlethen. Auf Apill sucht einen Lehrling C. Th. 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