— J uss. Bienstag den 13. März. M 31. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 5 l 3. 3 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Die istag, und Freitag Abend ausgegeben. Alreisblatt für den Areis Friedber g. Donnerstag u 15 Samsta a g f * dig lnnoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 f Annoncen von 3 auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. f Amtlicher Theil. den 4 Betreffend: Ableben des Deutschen Katsers Wilhelm. Friedberg den 10. März 1888. ad Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. cht Mü Nach Allerhöchster Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs soll aus Aulaß des Ablebens Seiner Majestät des Kaisers e lller, Vilhelm vom 11. d. Mts. an bis zum 18. d. Mts. einschließlich in den evangelischen und katholischen Kirchen des Großherzogthums täglich in 0 er Vormittagsstunde von 11—12 Uhr das Trauergeläute stattfinden, und ist das deßfalls Geeignete von den kirchlichen Behörden veranlaßt worden. * N* Zir geben Ihnen hiervon zu geeignetem Ermessen Kenntniß. Dr. Bradeu. * eilder g ketreffend: Ableben Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm. Friedberg den 10. März 1888 er Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. n Bittoep Aus Anlaß des Ablebens Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm sind vom heutigen Tage an bis auf Weiteres alle öffentlichen Tänze, Spiele. Musik(Kirchenmusik ausgenommen) und sonstige Lustbarkeiten allgemein einzustellen. Dr. Braden. Sonner 1 chulen Aufforderung. Die Militär-Papiere der Mannschaften des Beurlaubtenstandes sind nach dem Gesetz, betreffend Aenderung der Wehrpflicht vom 1. Februar 1888, in einigen Punkten abzuändern, und müssen diese Abänderungen spaͤtestens bei der diesjährigen Frühjahrscontrolversammlung tte ledigt werden. ebstdanmen. Damit die Controlversammlungen nicht zu lange Zeit in Anspruch nehmen, beabsichtigt das Bezirkscommando Friedberg die in Rede henden Militärpapiere bereits vorher abändern zu lassen, und wird auf Antrag dieser Behörde bestimmt: — 8 f 5 5 5 i* 5 3 „Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises haben die Militär⸗Pässe sämmtlicher Reservisten, II r Disposition der Ersatzbehörden Entlassenen und Wehrleute ersten Aufgebots einzusammeln. f 6 gesammelten Paͤsse sind, mit einem Verzeichniß versehen, spaͤtestens bis zum 1. April d. J ö ti unt Dispositionsurlauber, von allen Mannschaften der Jufanterie an den Bezirksfeldwebel Meyer Die aus den Gemeinden us bach von allen Mannschaften anderer Waffen an den Bezirksfeldwebel Schnellbacher I zusenden, und werden abgeändert bis zur Controlversammlung zurückgegeben werden. e Die Packete, mit der Bezeichnung„Militaria“ und dem Stempel der Bürgermeisterei versehen, haben Portofreiheit. 5 l 8 l 5* Etwaige Meldungen, zu denen Mann chaften des Beurlaubtenstandes verpflichtet sind, werden erstattet, auch wenn die eingezogenen Pässe b 9 gen, zu pf er gezog ö nich nicht wieder ausgehändigt sind. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. f f F 6 1 den.] b. been ¶( Nicht einzusenden sind nach Vorstehendem die Militärpasse der Ersatz⸗Reservisten und Wehrleute zweiten Aufgebots.)“ 1 Bekanntmachung. doppel, treffend: Die Feldbereinigung in Flur XI. der Gemarkung Petterweil. g. Nachdem sich mehr wie ein Füunftheil der Betheiligten Grund— erhoben, oder ob die Kosten durch Kapital-Aufnahme aufgebracht nirs in Ggenthümer, welche mehr wie die Hälfte der betheiligten Fläche be— werden sollen; sihen, unterschriftlich für die Feldbereinigung in Flur XI der Gemar— 2. die zur Vollzugs-Commission zu berufenden Sachverständigen und en per. ig Petterweil erklärt haben, und nachdem ferner die Einwendungen deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und MN an. ichen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses Erledigung dessen Stellvertreter zu wählen.. 1 5 ben haben, hat die Großherzogliche Landes-Commission für Feld— Außerdem können Wüunsche und Anträge seitens der Betheiligten J einigung den Beginn der Feldbereinigungsarbeiten in Flur XI der vorgebracht und berathen werden. 11 ll. Smarkung Petterweil verordnet und den Unterzeichneten zum Vollzugs— In dieser Bersammlung hat jeder anwesende betheiligte Grund— zenmissär ernannt. eigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gultig— r Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleich- keit eine Mehrheit von Zweidrittheilen der Anwesenden und sind unter in hig sämmtliche betheiligten Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Betheiligten ver— wein,. 6 des Gesetzes vom 28. Sept. loc7 Mittwoch den 28 März l. J., bindlich. ieler, Vormittags 11 Uhr in dem Gemeindehause zu Petterweil stattfindenden Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so bat* N dertwein. be sam mlung ein. zu 1) die Vollzugs⸗Commission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen und f i 5 Diese Versammlung hat: zu 2) die Landes Commission die Sachverständigen und Schiedsrichter * och.. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, mesnen a a * 14 ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschaͤtzungs— Friedberg den 8. März 1888. 5 — werth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Der Vollzugs-Commissär für Feldbereinigung: Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfniß 8 Dr. Wallau. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. a han Simon in Nieder⸗Florstadt wurde zum Rechner der israelitischen Religions-Gemeinde Nieder Florstadt ernannt und in seinen Dienst eingewiesen. dereffend: Das Vormundschaftswesen. Friedberg den 10. Maͤrz 1888. Das Großherzogliche Amtsgericht Friedberg an die Vormünder und Kuratoren im Amtsgerichtsbezirke Friedberg. 3 Da viele Vormünder und Kuratoren trotz unseres Ausschreibens vom 2. Januar l. J. noch nicht die Rechenschaftsberichte und Intraden— On ttungen bei uns eingereicht haben, so werden die Säumigen hiermit wiederholt erinnert, ihren desfallsigen Pflichten nachzukommen, ansonst e ihnen unnachsichtlich Geldstrafen von 5 Mark ausetzen werden. Sellheim. Erledigung. Mein Ausschreiben vom 10. November v. J. gegen Adam Klein von der Kröge bei Battenberg nehme ich als durch Gendarm Steln bach in Frledberg erlegt zurück i 1 Ansschreiben. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Adolph Anklam von Wteschin wird ersucht 5 3 1 Steckbrief. Die Katharine Appel, ledig, aus Kalchen, ist wegen Betrugs zum Nachthelle des Landwirths K. Reitz zu Groß Karben auf Grund Haft, Befebls herzoglichen Amtsgerichts Vilbel zu verhaften und dem nächsten Amtsgerichte vorzuführen. Um sofortige Benachrichtigung von der Verbaft ing wird gebeten Friedberg den 8. März 1888. Der Großherzogliche Amtsanwalt: g Kolb 8 Berlin, 9. Maͤrz. Ueber die letzten Stunden des Kaisers bringen die Blatter noch folgende Mittheilungen: Waͤhrend Fürst Bismarck gestern Abend bei dem Kaiser war, hat derselbe, wohl in der Meinung, daß Prinz Wilhelm bei ihm weile, wiederholt das Wort an ihn gerichtet. Unter anderem sagte er:„Den Kaiser von Rußland mußt Du nur recht rücksichtsvoll behandeln, das wird nur gut für uns sein“. Später dem Fuͤrsten Bismarck die Hand auf die Schulter legend, sagte der Kaiser noch:„Das hast Du gut gemacht.“ Gegen 4 Uhr Morgens ließen manche Erscheinungen das baldige Abscheiden des kaiserlichen Herrn befürchten; der Puls wurde immer schwächer, das Athmen schwerer und das Bewußtsein schwand. Um 4 Uhr wurden auf Veranlassung der Aerzte die Mit— glieder der königlichen Familie zusammenberufen, auch die Frau Prinzessin Friedrich Karl erschien; außerdem alle diejenigen Persönlichkeiten, welche am Abend vorher um das Krankenbett ver— sammelt waren. Ab und zu schienen von den Lippen des Kaisers unbestimmte Laute zu kom— men, dann aber kamen Fieber-Phantasien bei lichten Augenblicken. Er sagte einmal:„Ach Gott, mein armer Fritz!“, dann sprach er von militärischen Dingen; er sah Truppen anrücken; er nannte einzelne Truppentheile, namentlich Ulanen; es kamen über ihn Erinnerungen aus dem deutsch-französischen Kriege, er nannte die Namen einzelner französischer Heerführer, denen die deutschen Truppen gegenübergestanden haben. Auf die herzliche Mahnung der Großherzogin von Baden, daß er doch ruhig werden möge, antwortete er:„Ich habe keine Zeit mehr, ich habe noch viel zu sagen.“ Gegen Morgen trank er ein Glas Rothwein und strich sich dann mit der Hand den Schnurrbart, wie er gewohnt war. Kurze Zeit vor seinem Hin— scheiden fragte er die Großherzogin von Baden: „Wo ist die Kaiserin?“ Die Großherzogin er— wiederte:„Mama sitzt ja bei Dir.“ Er machte mit dem Haupte ein Zeichen, daß er die Tochter verstanden habe und neigte mit einer Miene der Zufriedenheit sein Haupt und sagte:„Zu Bette gehen.“ Die Kaiserin saß während dieser Zeit auf ihrem Stuhle zu Füßen des Bettes und hielt die linke Hand des Kaisers in der ihren. Selbst die Schwäche, die sie zeitweise über— mannte, konnte sie nicht bewegen, die Hand des sterbenden Gemahles zu lassen. Die Großher— jogin mußte sie stützen, aber ihre Hand blieb in der seinen. Die Athemzüge des Kaisers wurden nun immer kürzer. Oberhofprediger Dr. Kögel begann zu beten; alle Anwesenden sanken um das Lager des sterbenden Kaisers auf die Knie. Da— noch ein tiefes Aufseufzen — der Kaiser hatte geendet. Hand in Hand blieb die Kaiserin mit dem Gemahl vereint bis über den letzten Athemzug hinaus. Prinz Wilhelm stand am Fußende des Bettes, angesichts des dahingeschiedenen Großvaters. Dann näherten sich alle Familienglieder, um von dem geliebten Oberhaupte den letzten Abschied zu nehmen und ihm nochmals die Hand zu küssen. Alle knieten sie vor dem Sterbebette nieder. Darauf winkte Prinz Wilhelm auch die übrigen Anwesenden heran, den Oberstkämmerer, den Oberhofmar— schall, die General- und die Flügeladjutanten, die Aerzte, die Leibdienerschaft, den Garderoben— Intendanten Engel, die Kammerdiener Krause und Uckermärker, den Garderobier und die Leib— jäger, welche ihrem Herrn so lange treu gedient haben und nun den letzten Abschied von diesem so theuren Leben nahmen. Die Aussagen der Personen, welche das Sterbebett umstanden, lauten übereinstimmend dahin, daß dem Kaiser das Nahen des Todes nicht bewußt war. Die Leiche Kaiser Wilhelms wird demnächst nach dem Dome gebracht und dort am Dienstag aufgebahrt werden. Alle Vorkehrungen dazu sind im Dome bereits getroffen. Die Leiche wird in Uebereinsteimmung mit den Wünschen des hochseligen Kaisers, in die Uniform des ersten Garde-Regiments mit umgelegtem Feld— haben die General- und Flügel- Adjutanten in sechsstündiger Ablösung. Wie weiter verlautet, bestimmt der letzte Wille des verewigten Mo— narchen seine Beisetzung im Mausoleum zu Charlottenburg. — 10. März. Heute Vormittag 11 ½ Uhr fand eine Trauerfeier an der Leiche statt. Die Kaiserin saß in ihrem Stuhl, umgeben von dem Groß⸗ herzog und der Großherzogin von Baden, Kron— prinzen Wilhelm und Frau, dem Kronprinzen und der Kronprinzessin von Schweden, dem Prinzen Friedrich Leopold, der Prinzessin Friedrich Karl, dem Prinzen und der Prinzessin Albrecht, den Prinzen Alexander und Georg, dem Groß— herzoge von Sachsen, dem Herzog und der Her— zogin von Mecklenburg Schwerin, dem Erb⸗ prinzen von Sachsen-Meiningen, dem Prinzen und der Prinzessin Friedrich von Hohenzollern. Heute Nachmittag erfolgte die Vereidigung der Truppen. Das Staatsministerium wird den Kaiser Friedrich auf dessen Befehl Morgen an der Landesgrenze bei Bitterfeld empfangen. Bei der Ankunft in Charlottenburg Morgen Abend findet kein Empfang statt. Mit dem Tode Kaiser Wilhelms ist die preu— ßische Königs- und deutsche Kaiserkrone auf den bisherigen Kronprinzen, nunmehrigen Kaiser und König Friedrich, übergegangen. Betreffs des Uebergangs der deutschen Kalserwürde ist keinerlei andere Bestimmung in der Reichsverfassung ent⸗ halten, als daß diese Würde mit der Krone Preußen verbunden ist. Der neue Träger dieser hat nach Art. 54 der preußischen Verfassung in Gegenwart beider Häuser des Landtags das eid— liche Geloͤbniß zu leisten:„Die Verfassung des Königreichs fest und unverbrüchlich zu halten und in Uebereinstimmung mit derselben und den Ge— setzen zu regieren!“ Indeß braucht dieses Ge— löbniß nicht sofort zu erfolgen; es ist namentlich keine Voraussetzung des Beginnes der Ausübung der königlichen und kaiserlichen Rechte. Die Schwierigkeiten, welche sich aus der Krankheit Kaiser Friedrichs ergeben, werden, dessen darf man gewiß sein, durch ihn selbst und durch die Nation unter dem Rathe des Staatsmannes, der an erster Stelle das Deutsche Reich begrün— den half, uͤberwunden werden. Das deutsche Volk hat das Vertrauen, das es dem nunmehr regieren— den Kaiser entgegenbringt, stets und namentlich während der letzten Monate unablässig bekundet. Kaiser Friedrich wird, auf der Brennerbahn heimkehrend, Sonntag Nacht hier eintreffen und in Charlottenburg residiren. Von dort geht er tigen Königsschlosse werden bereits alle Vorbe— reitungen zur Aufnahme des Kaisers getroffen. Am Samstag trifft der Adjutant des Kaisers, Major v. Lynker, dort ein, um die weiteren An— ordnungen im Schlosse zu leiten. Der Reichs anzeiger veröffentlicht folgendes Bulletin aus San Remo von heute Vormittag 9 Uhr 50 Minuten:„Der Kaiser war durch die Trauerkunde auf das Tiefste erschüttert, doch blieb das Allgemeinbesinden gut. Während des ganzen Tages bis zum Abend hat der Kaiser angestrengt gearbeitet. Der Schlaf war gut und erqusckend.“ Dem Reichskanzler ging fol⸗ gendes Telegramm aus San Remo zu:„Im Augenblick tiefster Trauer um den Heimgang des Kaisers und Königs, Meines geliebten Herrn Vaters, spreche ich Ihnen, wie dem Staats— ministerium Meinen Dank für die Hingebung und Treue aus, mit welcher Sie alle demselben dienten. Ich rechne auf ihrer Aller Beistand bei der schweren Aufgabe, die Mir wird. Ich reise am 10. März, Morgens, nach Berlin. Friedrich.“ Der Kaiser und König hat dem Staatsministerium bezüglich der Landestrauer folgenden Erlaß zugehen lassen:„Hinsichtlich der bisher üblich gewesenen Landestrauer wollen Wir keine Bestimmung treffen, vielmehr jedem Deut— schen überlassen, wie er angesichts des Heim— gangs eines solchen Monarchen seiner Betrübniß Ausdruck geben mag, auch die Dauer der Ein— schränkung öffentlicher Unterhaltungen für sach— wahrscheinlich später nach Wiesbaden. Im dor⸗ 1 Kaiser Friedrich und Kaiserin Victoria sing ü heute Vormittag 9 Uhr von San Remo abge reist. Das Kaiserpaar ist mit Gefolge un 12 Uhr 40 Min. Mittags in Genua eingetroffen, koͤnig Humbert von Italien erwartete hier diz Herrschaften und bestieg allein den Salonwagehf des Kaisers. Crispi und das Gefolge blieben alf dem Perron. Die Begegnung beider Monarchen war eine überaus rührende, sie umarmten und küßten sich. Der Kaiser wiederholte seinen Dan 1 für die Wünsche der italienischen Kammern und große mne des Landes und versicherte den König seiner um 5 1 wandelbaren Freundschaft. Nach einem Zu und! sammensein von 10 Minuten wurden Crispff Pia sowie der deutsche und der englische Consul 3 Mein! gelassen, um dem Kaiser ihre Huldigungen darf Nene zubringen. Das Aussehen des Kaisers ist un schaste Ganzen ein befriedigendes, der Gesichtsausdrulf der 6 ein freundlicher. Um 1 Uhr verließ der Koni und 1 den Waggon. Der Kaiser grüßte am Fenstes Kaiser stehend noch einmal den König, sowie Crispf b und das Gefolge. Um 1 Uhr 3 Min. fuhr del pete Kaiserzug weiter. König Humbert reiste un purückr 1 Uhr 22 Min. nach Rom zurück. wirthse — 11. Marz. Der kaiserliche Sonderzuf lud traf in München Vormittag 8 ½ Uhr ein. Del Sie b Kaiser empfing den Prinz Regenten Luitpold die La Der Zug kommt um he Uhr heute Nacht auf bien dem Westendbahnhof bei Charlottenburg an. Vol zunehr dem Bahnhof ist bis dicht an die Schienen heralf füt ein mit schwarzem Tuch behängter zeltartiges bötde Pavillon errichtet, von welchem aus der Kaises genose nach Verlassen des Salonwagens nach dem Wagel aler! gelaugt, in dem er nach dem Charlottenburge unche Schlosse fährt. Auf Befehl des Kaisers unter Sie! bleibt am Bahnhofe jeder Empfang. Eine Ab wesen theilung Garde du Corps reitet dem Wagei with vorauf, eine zweite Abtheilung folgt. Nach Charf und lottenburg kommt eine Compagnie des zweite runge Garderegiments, um die Wachtposten zu besetzen Regi Das gesammte Staatsministerium ist Nachmit hend tags 2 Uhr mittelst Extrazuges nach Leipzis Juli abgereist. elnem Der Tod Kaiser Wilhelms hat nach deu Die z bis heute hier aus dem Auslande eingetroffenen auen Nachrichten auch in den außerdeutschen Länder und die schmerzlichsten Gefühle hervorgerufen. Ueberal[ Zeit ist es— sei es in den Parlamenten, sei es u Medi der Presse, sei es in privaten Corporationen in Al zu theilnahmsvollen Sympathiekundgebungen ges denke kommen. Selbst von den eutferntesten Well Regie theilen liegen schon Telegramme vor, wonaß als Regierungen und Bevölkerungen trauernd in diesem tiefsten Schmerze des großen Todten gedenken] Aussch Nur die Franzosen zeichnen sich in unvorthellf setzung hafter Weise aus. Ist auch von ihnen selbis der O redend keine Sympathie für den todten Monarch gishri zu erwarten, so darf man doch wenigstens Achtuh 50 A vor der Majestät des Todes fordern. Die Pariss Sunn Morgeublätter vom 9. März hatten irrthümli lichen den Tod des Kaisers als bereits eingetreten 0 ber z genommen und enthalten deshalb zumeist die se Dee z langer Zeit bereit gehaltenen Biographien u ertrage Leitartikel, in denen theilweise die Gemeinhil deri dus d. katur ausgeschrien, so daß Graf zu Münster a mantel gekleidet. Den Ehrendienst bei der Leiche gemäß erachten will. Friedrich.“ der Lage war, als er Nachmittags dem Minish die 0 4 li „ Acgenten Luitpoll deutt Nacht al dleutnbutg an. Vo det Schienen herr Cbatlottenburz 1. des Aeußern seinen Beileidsbesuch erwiederte, ihm ein Exemplar dieser Leistung des neuesten franzoͤsischen„Patriotismus“ zu unterbreiten. Du aber, deutsches Volk, vergiß deinen großen Kaiser nie und bestrebe dich, stets immer mehr seiner wertb zu sein und zu bleiben. Für dich seien franzoͤsische Gemeinheiten eine um so ernstere Mahnung, stets nur das Gute, Schoͤne und Wahre zu wollen und zu pflegen. Deutsches Reich. Darmstadt, 10. Marz. Der Großberzog und Prinzessin Irene, sowie Prinz Heinrich von Preußen und die Erbprinzessin von Sachsen— Meiningen trafen heute früh 5 Uhr, von San Remo kommend, hier ein. Die letzteren Herr— schaften reisten gleich weiter. Der Großherzog, der Erbgroßherzog, sowie die Prinzen Heinrich und Alexander werden sich zur Beisetzung des Kaisers nach Berlin begeben. p. Darmstadt. Am 8. l. M. erledigte die zweite Kammer zunächst das an den Ausschuß zurückverwiesene Kapitel über die obere land— wirthschaftliche Behörde, welche an Stelle der landwirthschaftlichen Centralstelle treten soll. Sie hat die Aufgabe, die Landwirthschaft und die Landescultur zu fördern, insoweit der Staat hierzu berufen ist. Sie hat insbesondere wahr— zunehmen die Geschaͤfte der Landescommission für Feldbereinigung, der fachlichen Centralbe— hoͤrde für Bachregulirungen und Landescultur— Sie hat ferner die Prüfung aller landwirthschaftlichen Meliorationspläne vor— zunehmen und deren Ausführung zu überwachen. — des Kaisers unte feng Cine tut dem Wag 253 felgt. Nach Chr dale des zwein Vactpesten zu besehe trum ist Nach des nach L N unt dat a de Sande tingettißtusß derdeulschen Li 1 tattuftu. Utbeu talen, sei 40 Ceretatenen diekandgebungen den We esten We ane bot, Wong r trauernd Todten zedenl⸗ * 1 unporthe den sell Adden Monat dent Achte 1 Bar 1 ndüm angttrtttn 5 in die zumteis dit en, 3 10 „ebene 7 een Abb 12871 7 bis 1 U Sie leitet das landwirthschaftliche Unterrichts— wesen, wahrt die Staatsinteressen bei den land— wirthschaftlichen Vereinen und Genossenschaften und überwacht das landwirthschaftliche Prämi— rungswesen. In dem Hauptvoranschlag wollte die Regierung diese Behörde besetzen mit einem Vor— sitzenden, einem landwirthschfl Techniker und einem Culturtechniker als ständigen Mitgliedern und einem Juristen als nichtständigem Mitglied. Die Kammer beanstandete, daß der Vorsitz von einem Mitgliede des Ministertums des Innern und der Justiz geführt werden sollte, dessen Zeit und Arbeitskraft durch Vertretung der Medizinalangelegenheiten in bedeutendem Maße in Anspruch genommen wird. Um diesen Be— denken Rechnung zu tragen, erklärte sich die Regierung bereit, einen Verwaltungsbeamten als weitere Arbeitskraft heranzuziehen. Mit diesem Vorschlag 4erkläcte sich die Mehrheit des Ausschusses einverstanden unter der Voraus— setzung, daß im Bedarfsfalle zur Umwandlung der Oberbehörde in eine Ministerialabtheilung geschritten werde. Nach längerer Debatte wurde er Antrag der Mehrheit mit 384 gegen 10 Stimmen angenommen. Hiermit sind die ordent— lichen Ausgaben erledigt. Man ging hierauf über zur Feststellung der ordentlichen Einnahmen. Die Familiengüter des Großherzoglichen Hauses ertragen 3,400,000 M. welchen Betrag der Staat bereinnahmt. e lingere Debatte, wobei schließlich die Forderung * 849% J er Regierung genehmigt wurde. Die Einnahme ke gus der von den Wirthen zu zahlenden Wein— e euer wurde auf 280,000 M. festgesetzt und * 150 9 2 U daßt Ve 4e 1 eise N a bet„ e A5. Dog, t rei * Jbl „Sd eme e e ee 4 1* 11 un! N 1 1 hesvorlage wegen gleichmäßigerer und gerech— krer Besteuerung des Weins zu ersuchen, dem n Antrag Ohly, die Regierung um eine Ge— Tusschuß überwlesen. Am 9. l. M. setzte die bammer die fortwährend im Rückgang befind— dabei von der Regierung mitgetheilt, daß die Vorarbeiten wegen Herabsetzung der Gerichtsge— bühren, soweit sie auf hessischen Gesetzen be— ruhen, insbesondere des Immoblliarstempels, im Gange seien. Der Ertrag der Erbschafts- und Schenkungssteuer wurde mit 480,000 M., der der Hundesteuer mit 150,000 M. eingestellt. Die auf das Großherzogthum entfallenden Ein— nahmen aus Reichssteuern werden sich haupt saͤchlich in Folge des neuen Branntweinsteuerge— setzes, welches für Hessen einen Ertrag von über 2 Million erwarten laßt, bedeutend erhöhen, und sind hierfür zusammen an Einnahmen fünf Million vorgesehen. An Geldstrafen wer— den voraussichtlich 166,000 M. eingehen. An direkten Staatssteuern werden acht Million ein— gestellt; die weiteren Erörterungen über die Steuerausschläge werden dem Finanzgesetz vor— behalten. Der ordentliche Hauptvoranschlag ist hiermit erledigt. Als außerordentliche Ausgabe bewilligte man für die bevorstehende Vermählung der Prinzessin Irene mit dem Prinzen Heinrich von Preußen ein Heirathsgut von 34,000 M., für Erweiterung des Ständehauses 42,000 M. Zum Bau von Daͤmmen zur Abwehr von Ueberschwemmungsgefahren wurden für die Jahre 1888-91 800,000 M. bewilligt. Soweit war man in der Berathung gelangt, als die Nach— richt von dem Tode des Kaisers eintraf. Prä— sident Kugler und Staatsminister Finger gaben der Trauer des Landes über diesen unersetzlichen Verlust mit kurzen Worten, welche die Kammer stehend anhörte, warmen Ausdruck. Die Kammer setzt hierauf mit Rücksicht auf das Ableben des Kaisers ihre Sitzung aus und vertagt sich bis zum Montag.— Der schon früher erwähnte Antrag Jockel bezüglich der Friedberg-Homburger Bahn besagt: Die Kammer wolle Großh. Regie— rung ersuchen, zur Erbauung einer Nebenbahn von Homburg nach Friedberg die geeignete Vorlage zu machen. Die Gründe des Antrags lauten wie folgt: Die Kgl. Preußische Regierung beabsichtigt, von Homburg nach Friedberg eine Nebenbahn zu erbauen und hat unsere Regie— rung um Mitwirkung bierzu, insoweit solche das hessische Gebiet berührt, ersucht. Die dabei interessirten Gemeinden Friedberg, Ober- und Nieder⸗Roßbach, Holzhausen und Rodheim haben sich bereit erklärt, das zum Bahnbau erforder— liche Gelaͤnde kosten- und lastenfrei zu stellen. Da derselbe im Interesse der oben genannten hessischen Gemeinden im höchsten Grade wuͤn— schenswerth ist und kein aus reichender Grund vorliegt im Interesse der Provinz Oberhessen der Erbauung der fraglichen Nebenbahn hindernd in den Weg zu treten, sieht sich der Antrag— steller veranlaßt, die hohe Kammer um ihre Hilfe anzurufen. Berlin, 10. März. Der Staatssecretär Graf Herbert von Bismarck ist gestern Abend aus England nach Berlin zurückgekehrt. — 9. März. Im Reichstage theilte der Reichskanzler den Tod des Kaisers offiziell mit. „Es liegt mir die traurige Pflicht ob, Ihnen amtlich die Mittheilung von dem zu machen, was Sie bereits thatsächlich wissen werden, daß Se. Majestät der Kaiser Wilhelm heute Vor— mittag ½9 Uhr zu seinen Vätern entschlafen ist. Infolge dieses Ereignisses ist die preußische Krone und damit nach Artikel 11 der Reichsverfassung die Deutsche Kaiserwürde auf Se. Mafestät Friedrich III., Konig von Preußen, übergegangen. Nach den vorliegenden telegraphischen Nach— richten darf ich annehmen, daß Se. Majestät der regierende Kaiser und König morgen von San Remo abreisen und zur gegebenen Zeit hier in Berlin eintreffen wird. Ich hatte von dem hochseligen Herrn in seinen letzten Tagen in Bethätigung der Arbeitskraft, die ihn nur mit dem Leben verlassen hat, noch die Unterschrift erhalten, welche vor mir liegt und welche mich ermächtigt, den Reichstag in der üblichen Weise nach Abmachung seiner Geschaͤfte, d. h. etwa che Einnahme aus Stempel- und Gerichtsge— Hihren auf 1,324,000 M(20,000 M. weniger tie in der früheren Periode) fest. Es wurde 1 55 heute oder morgen, zu schließen. Ich hatte die Bitte an Se. Mafestät gerichtet, nur den An— zeichnen. Majestaͤt haben darauf erwiedert, daß Ste glaubten, mit dem vollen Namen noch unter⸗ schreiben zu können. Infolge dessen ist dies das historische Actenstück der letzten Unterschrift Sr. Majestät.“ Der Kanzler war außerordent— lich bewegt und konnte am Schlusse seiner Rede die Thraͤnen nicht mehr zurückhalten. Viele Ab— geordnete und Besucher der Tribünen weinten laut. Ausland. Belgien. Brüssel, 9. März. König Leo⸗ pold, welcher eben im Begriff war, die Reise nach London zur Theilnahme an der Feier der silbernen Hochzeit des Prinzen von Wales zu unternehmen, erhielt die Nachricht vom Tode des Kaisers Wilhelm in Gent und kehrte sofort nach Brüssel zurück. Der König reist am Soun⸗— tag nach Berlin. Frankreich. Paris, 10. März. Die Kammer nahm in ihrer heutigen Sitzung das Cultusbudget an. Ein Amendement des Depu— tirten Labrousse auf Unterdrückung der im Con⸗ cordate nicht namentlich aufgeführten Bisthümer wurde vom Cultus-Minister bekämpft, von der Kammer dagegen mit 252 gegen 248 Stimmen angenommen. Die fur die katholischen, protestan⸗ tischen und israelitischen Seminarien geforderten Credite wurden abgelehnt. Großbritanien. London. Abermals stehen Veraͤnderungen im Cabinet bevor. Hicks Beach wird nämlich an Stelle von Lord Man⸗ ner's Kanzler von Lancaster werden. — 9. März. Im Unterhaus wiederholte Smith seine Erklärung, die Regierung sei be— reit zur Ernennung einer königlichen Commission behufs einer Untersuchung, ob das System des Heeres und der Flotte, wie dieselben jetzt ver— waltet und organisirt sind, den nationalen Be— dürfnissen entspreche. Hierauf wurde der Antrag Bartelot ohne Abstimmung abgelehnt und die beiden ersten Posten des Armeebudgets ange— nommen. Bulgarien. Sofia. Es liegen mancherlei Andeutungen vor, welche zu dem Schlusse be⸗ rechtigen, daß man vorläufig hier auf die Ille⸗ galitätserklärung der Pforte gar nicht antworten will. Sollte man sich aber doch zu einer Ant⸗ wort entschließen, so wird dieselbe aller Voraus⸗ sicht nach dahin lauten, daß sowohl das Volk, als auch die Regierung Bulgariens entschlossen sind, den von der Sobranje gewählten Fürsten unter allen Umstaͤnden zu halten. In Konstan⸗ tinopel selbst erwartet man keine andere Ant— wort, da man annimmt, Stambulow werde ant— worten, der Fürst könne Bulgarien schon darum nicht verlassen, weil seiner Abreise die Anarchie folgen werde. Diese Eventualität ist in der That ernstlich zu befürchten. — Die ,„Politische Correspondenz“ mel⸗ det aus Altserbien von Vorbereitungen neuer Banden zum Einfall in Bulgarien. In der letzten Zeit sei viel Geld in diese Gegend ge— sandt worden. Auffällig sei auch die Rückkehr vieler Montenegriner aus Konstantinopel in ihre Heimath trotz der herrschenden Hungersnoth Rußland. Petersburg, 10. Maͤrz. neral von Werder ist nach Berlin abgereist. Berloosung. Freiburger 10 Fr.⸗Loose von 1878. Serten⸗ Ziehung am 15. Februar 1888. S. 219 854 1373 3812 3878 3881 3884 4310 4313 4923 5147 5227 5391 5656 5691 6906 6910 7722 8034 8613 8665 8892 8900 9143 10295 10346. Ge⸗ Buxkin, umsonst wendet man sich an billigere Bezugsquellen für Herren- und Knaben Anzüge in reiner Wolle, nadelfertig, ea. 140 em breit à M. 2.35 per Meter. Direeter Versandt in einzelnen Wetern und ganzen Stücken durch das Buxkin Fabrik Depot Oettinger& Co., Fraulhfurt a. M. Muster unserer reichhaltigen Collekttonen bereltwilligst franco. 1010 5—————— Für Confirmanden empfehle zu äußerst billigen Preisen Hemden, Kragen, Mauschetten, Corsetten, Halsbinden, Hand— fangsbuchstaben des Namens noch zu unter schuhe, Hosenträger, Taschentücher, Krausen, Myrtenkränze. 108 K. Friedrich. * 2 ö I ů ů r? —— An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Das Verzeichniß der Wohnplätze im Groß herzogthum Hessen ist nunmehr erschienen. Ich habe nur noch einige Exemplare zu dem Subseriptionspreis von Mark 3.60 auf Lager, sobald diese vergriffen sind, tritt der höhere Preis von Mark 4.80 ein. erwerben. Bekanntmachung. Die auf den 8. Maͤrz d. J. anberaumte Holzver⸗ steigerung im hiesigen Gemeindewald bat nicht stattge— funden; dieselbe soll nunmehr den 14. März d. IJ. statt finden und kommen zur Versteigerung: 14 Stück Eichen⸗ u. Erlen⸗Stämme, 8,78 Festmeter Inhalt, 88 Raummeter Buchen- und Eichen⸗Scheitholz, 69„* 1„ Knuppelholz, 6690 Stück Buchen⸗Wellen, 1590„ Eichen- und Nadel⸗Wellen, 87 Raummeter Buchen- und Eichen⸗Stockholz. Zusammenkunft in Hausen. Anfang 9½ Uhr. Nieder⸗Weisel den 11. März 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder Weisel. 1041 Krausgrill. Faselochs⸗Versteigerung. Donnerstag den 15. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, wird auf dem Bürgermeisterei⸗Büreau zu Griedel ein zur Nachzucht tauglicher Faselochs öffentlich meistbietend versteigert. Griedel den 10. März 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Griedel. Wetz. Liquidation. Diejenigen, welche Forderungen an die Firma Elise Hanau haben, werden ersucht, sich bis zum 31. März a. e. spätestens melden zu wollen. Alle rückständigen Zahlungen bitten wir bis dahin gefl. leisten zu wollen. 1039 5 Elise Hanau's Erben. 5 Frischer Labberdan, Frische Kieler Fettbücklinge, Frisch geräucherter Aal, Frischer Ural- Caviar Frische Bratbücklinge, „ RKohessbücklinge 1029 bei Wilhelm Fertsch. Corsettien,. vorzüglich sitzend, in reicher Auswahl von 80 Pf. an, sowie die beliebten Gesundheits-Corsetten für Frauen von M. 3.50 an. Heinr. Diehl, Usagasse. Für Confirmanden. Reinwollene doppel⸗ breite Cachemirs in allen Farben per Meter von 1 M. an. J. Fürth's Erben. 1042 Französisch und Englisch wird unterrichtet, wobel ganz besonders das Sprechen dieser beiden Sprachen gelehrt wird. Näheres bei der Exped. d. Anz. 963 10 Maurergesellen 1028 sucht carl Berg, Maurermeister. Carl Bindernagel. 23000 bis 3500 Mark fährl. 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Anna Friedrich. 914 Kaiserstraße Nr. 117. 5 Wegen Aufgabe des Geschäfts wird die noch gut chränke, Ladentisch, Hutständer ꝛc. ꝛc. verkauft. gezeichnet K. F. Nr. 1, ist auf der Chaussee zwischen Nieder⸗Mörlen und Friedberg verloren gegangen. Ab— zugeben gegen Belohnung bei Herrn Mehlhändler Rausch in Friedberg. 1015 Alle Sorten Dielen und Latten werden zu enorm bllligen Preisen verkauft bel Josef Oppenheimer, Bäckermeister, in Heldenbergen. 1035 Brennerei Offerten sub F. P. 609 an Haasenstein& Vogler, Nordhausen.(H. 51817.) 1021 Ein Dienstmädchen gegen guten Lohn sofort gesucht. 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Eisner, Schreinermeister. a Bei Carl Bindernagel in Frledberg ist vorrätbig: Die Welehrpflicht im deutschen Beich in der jetzt gültigen Gestalt. Mit einer Einleitung von R. Höinghaus. Preis 80 Pf. ** Todes- Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren innigstgellebten Vater, Großvater, Schwiegervater und Onkel Herrn Schreinermeister Joseph Paul Falck in seinem 81. Lebensjahre nach langem schweren Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Friedberg, 10. März 1888. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 3 Uhr statt. 1017 7C77TCTFbCTPFTTTPTPPTTTTTTT Todes⸗Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen unser liebes Söhnchen Heinrich im zarten Alter von 6 Monaten in ein besseres Jenseits abzurufen. Friedberg den 12. März 1888. Die trauernden Eltern: Posthülfsbote Steitz und Frau. 1040 Todes Anzeige. 8 Verwandten, Freunden und Bekannten hier⸗ durch dle traurige Mittheilung, daß unser lieber Gatte, Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Fauerbach beute Nachmittag 18 4 Ubr nach langem schweren Leiden im Alter von 58 Jahren sanft ver— schleden ist. Um stille Theinahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Im Namen derselben: Auguste Fauerbach. Nleder⸗Wöllstadt den 11. März 1888. Die Beerdigung findet statt Dienstag den 5 13. Merz, Nachmittags 2 Uhr. 1038 Verantw. Red.: Carl Bindernagel Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu zwei Beilagen.) 1 lebhafte 1 0 9 f 1 hlesigen 6 — De ö 15 ach ue tele hiefigen ö Besuche kommti 1 gebote Langs! An det Choral fllater v ab e Schlusse Mitglied Versamm welcher nehmen wurde Gast wirt W. 9 Buͤtgern bvuft wi K.! At. Jb. schild zi Der Ye für 3500 erwähnte tats abg senders fsläͤrker, Eibisc des Kär Nie es nach Steinm dem E unbekar ab und elner jed Frie In der m Oalgenh⸗ dir und 00 W. 9000 0 Jasa Made 0 Nick 0b Ank Die 0 17 Nong De e au le. — 0 uh 1 2 1 1 umeieter. Mann unten Burt 1 ute U 1 * Schürzen mer Hen men N. zeselle eie geselle . * 5* n A fun. q Beilage. Oberhessischer Anzeiger. 31. Aus Stadt und Land. r. Friedberg. Ablebens unseres Kalsers verschoben worden. r. Bad⸗Nauherm, 8. März. In der gestrigen im Hötel Sprengel stattgefundenen Abend⸗Unterhaltung des blesigen evangelischen Kirchen-Gesangvereins wurde den Besuchern derselben, neben den sehr gut zum Vortrag ge kommenen Gesängen, noch ein besonderer geistiger Genuß geboten durch den Vortrag des Pfarrers Deggau aus Langs dorf über:„Musik und Gesang im alten Egypten.“ An der Hand exläuternder Betsplele fübrte derselbe den Charakter des Liedes bel den alten Egyptern in äußerst klarer und präeiser Weise vor. Die Deelamatton einzelner als Beisplele angeführten Gesänge war tief empfunden. Lebhafter Beifall lohnte den Redner und es wurde noch am Schlusse der Abend Unterhaltung durch das Vorstands Mitglied Blensdorf in berzlichster Weise der Dank der Versammlung demselben ausgedrückt. r. Bad⸗ Nauheim. Dem hiesigen Turn- Verein, welcher schon seit einem halben Jahre in der unange nehmen Lage sich befand, keinen Turn Platz zu besttzen, wurde von einem der ältesten und tüchtigsten Turner, Gastwirth Fritz, ein Grundstück zu einer nach den jetzigen biesigen Verhaͤltnissen sebr billigen Kaufsumme abgetreten. m. Rödgen, 10. März. Bei der heute stattgehabten Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Luft wiedergewählt. K. Altenstadt. Der Einsender der Notiz in vor. Nr. Ihres geschätzten Blattes scheint so ein kleiner Roth schild zu sein, dem es auf 1000 Mk. nicht ankommt. Der Bsenburger Hof wurde nämlich nicht für 35, sondern für 36000 Mk. verkauft. Die beiden in angezogener Notiz erwähnten Verkäufe wurden unter Ausschluß des Inven— tars abgeschlossen. Das Gedächtniß des fraglichen Ein— senders scheint auf dem Gebiete der Orthopraphtie nicht stärker, als auf dem der Zahlen zu sein, da bei ihm der —— 985 Holzversteigerung 2300 Wellen⸗Eichen Durchforstungs Reisholz(Backholz), 1020 0 1 Eibische zu einem„Elwischen“ Hof, und der Name des Käufers Meldes in„Malthes verketzert wurde. Nieder⸗Eschbach, 9. März. Gestern Abend brannte es nach dem„V. A.“ in der Hofraitbe des Gastwirths Steinmetz und fielen die Scheuer, der Saal und ein Stall dem Element zum Opfer. Die Entstehungsursache ist unbekannt. Gießen, 10. März. In dem Prozeß Schaum wurde Das Concert des Musik⸗ Vereins, welches am 18. März hätte stattfinden sollen, ist infolge heute das Urtheil verkündet. Dasselbe lautet gegen Schaum hinsichtlich des Stemmler auf Freisprechung, dagegen in Bezug auf die versuchte Beeinflussung des Wolter auf elne Zuchthausstrafe von 15 Monaten, Ab erkennung der büurgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 6 Jahren und Tragung von ½o0 der Kosten. Wie der„G. A.“ erfährt, wird gegen das Urthetl die Revi sion verfolgt. Der Vertheidiger Schaums stellte den Antrag, den Verurtheilten gegen eine Kaution von 20000 M. aus der Haft zu entlassen, welchem Antrag der Gerlchts hof willfahrte. Darmstadt. Sicherem Vernehmen nach wird der Trauergottesdlenst für den heimgegangenen Katser in den Kirchen unseres Landes Sonntag den 18. März abge— halten werden. Aller lei. Regensburg, 7. März. Hter ist eine aus 6 Per sonen bestehende Falschmünzerbande verhaftet, welche Zweimark- und Zwanzigpfennigstücke fabrizirte und in den Verkehr brachte. Königsberg, 9. März. Heute ist erneuter starker Schneefall eingetreten. Der Courierzug traf mit 5 Stun— den Verspätung ein. Wilen, 9. März. Dreißig Antisemiten unter Führung des Abgeordneten Schoenerer überfielen heute, 1 Uhr Nachts, die Redaetion des„Neuen Wlener Tageblattes“ und isultirten die Redacteure thätlich. Wiewohl in der Uebermacht befindlich, wurden die Eindringlinge gezüch tigt, wobet viele Verletzungen vorkamen. Die Poltzel schritt ein und verhaftete mehrere Attentäter. Schoenerer selbst entkam mit einigen Helfershelfern im Gedränge. Rom. Die Arbetterunruhen hier scheinen noch nicht beendet zu sein. Vom 8. d. wird gemeldet: Arbelter— haufen versuchten Bäckerläden zu plündern, wobei 18 Personen verhaftet wurden. Trient. In den Hochthälern von Tyrol und Steler— mark erreicht der Schnee die Höhe von 6 Metern. Tau sende von Lawinen stürzten von den Bergen herab, ganze Walder rastrend und leider auch viele Wohngebäude zer— störend. Aber nicht nur die Lawinen, sondern auch das bloße Gewicht des vom Himmel gefallenen Schnees drückte viele Dächer ein und brachte die Häuser zum Einsturz. Die gefaͤhrlichsten Lawinenstürze erfolgten in Comasine, Tresson, Rabbi und Pinzolo Handel und Verkehr. Friedberg, 10. März. Buttermarkt. ver Pfd. M. 0.85—0.95. Eier 1 Stück 6 Pf. Gleßen, 10. März. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.90—0.95., Eter per St. 5—6 Pf., Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar 0.80— 1.00 Pf., Hühner per St. M. 0.90— 1.20, Hahnen per St. M. 1.20 bis 1.50, Enten ver Stück M. 2.00— 2.40, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 58— 60 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 45 bis 50 Pf., Schweinefleisch 54—60 Pf., Hammelfleisch 40-60 Pf., Kalbfleisch 40-46 Pfennig, Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.00—5 50, Zwiebeln per Ctr. M 12.00 bis 18.00. Frankfurt, 9. März. Heu kosteten 100 Kilo bei einer Anfuhr von 47 Wagen 6.60—7.60 M., Stroh 4.50 bis 5 M., Butter 50 Kilo 82—85, Eier 100 Stück 6 bis 6.50., Zwiebeln 50 Kilo 10 M. Alle anderen Pro⸗ dueten unverändert. Frankfurt, 10. März. Wochenmarkt. Eier, das Hundert M. 5—7., das Stuck 6—8 Pf., Butter M. 0.90 bis 1.30., Radieschen 5 Pf., Gelberüben 12—15 Pf., Grünkohl 30— 40 Pf., Rosenkohl 40 60 Pf., Blumen⸗ kohl 30—50 Pf, franz. Bohnen per Pfd. M. 1., Eska⸗ rol 10— 12 Pf., Endivien 20 Pf., Kopfsalat 15— 18 Pf., Romainsalat 50 Pf., Schwarzwurzel 40—50 Pf., franz. Sellerie 50—60 Pf., Sellerlekopf 10—20 Pf., Spinat M. 0.80—1., Zwiebeln das Gescheid 20 Pf., Meerrettig 10—16 Pf., Mäusekartoffeln das Gesch. 20 Pf., Malteser das Pfd. 25 Pf., Wirsing 12— 20 Pf., Lattigsalat 32 40 Pf., Weißkraut 20- 40 Pf., Rothkraut 25—35 Pf., Kohlrabt 3 Pf., unterirdische Kohlrabt 12—15 Pf., Spargeln per Pfd. M. 2.50. Literarisches. Daheim Nr. 23 enthält: Seine Frau. Die Aebtissin von St. Ans gart zu Malland.— Professor E. L. Wagner. Von Dr. H. Dippe. Mit Porträt.— Zum hundertjährigen Geburtstag Eichendorffs. Von R. Koenig. Mit 3 Porträts.— Zu unsern Bildern: Miß⸗ geschick; Am 10. März; und Buchenwald am Ostseestrande. — Zur Geschichte des Liedes:„Das zerbrochene Ring⸗ lein.“— Befreite Christen.— Gesundheitsrath.— In unserer Spielecke.— Aus der Zeit— für die Zeit.— Frauen-Daheim. Buter kostete Schluß.— Bekanntmachung. Die Geschäftstage des Großherzoglichen Aichmelsters Mondigler zu Friedberg werden vom 10. d. Mts. ab und bis auf Weiteres auf Dienstag und Donnerstag einer jeden Woche festgesetzt. Friedberg den 8. März 1888. Großherzogliches Alchamt Friedberg. Kranz. Graflich Solms-Rodelheim'schen Waldungen. ITnm Revser Wickstadt in den Distrieten Dornberg, Galgenhecke, Kübloch und Dachs bau werden versteigert 1 2 2 . Mittwoch den 14. März, Vormittags 9 Uhr: 16 Eichen Stämme mit 5,15 Kubikmeter Inhalt, 108 Fichten ⸗Derbstangen mit 5,41 36 Raumeter Buchen- Scheiter, in den 11„* „ 136 5 4 Stamm Prügel, 48 N Eichen- u. Gemischte 74 7 Buchen ⸗ Stöcke, 32 1 Eichen und gemischte Stöcke, 188 5 Buchen Reisholz, 80— Eichen- und gemischtes Reisholz, 72 5 Fichten-Nutz Reisholz in natürlicher Länge, zu Einfriedigungen, Baumpfählen, Latten— und Bohnen Stangen geeignet. 3000„ Gemischt Ausstock Retsholz, Zusammenkunft Distriet Dornberg am Eingang des Waldes zunächst Bönstadt Wickstadt den 8. März 1888. Der Gräfliche Revierförster 576 Ha bich. Faselochs⸗Versteigerung. Freltag den 16. März, Vormittags 11 Uhr, soll auf besigem Bürgermelsteret Büreau ein der Gemeinde zu— tehender Faselochs öffentlich melstbletend verstelgert werden. Dorhelm den 10. März 1888. Großherzogliche Bürgermelsteret Dorheim. euß 14 Die Gemeinde Bauernhelm beabsichtigt einen eireg 1 Monat alten Zucht Eber englischer Race anzuschaffen. Besitzer solchec Thiere wollen ihre Offerten an unter— seichnete Stelle baldigst einsenden. Bauernhelm am 10. März 1888. Großherzogliche Nen 942 Freitag den 16. und Samstag den 17. 17 Raummeter Buchen-Knüppel, 30 5 Eichen⸗ 12 2 Nadel- 5 10 5 Eichen Stöcke, 24 1 Nadel⸗ 5 Sämmtliches Verstelgerung. Hungen am 8. März 1888. 1034 —* 0 0 Holzversteigerung. Freitag den 16. März d. J. werden in den Demantal wald, Distrikten Hinterer: und Mittler-Koͤppel versteigert: Buchen: 319 Rm. Schelter, 38,7 Rm. Knüppel, 3150 Wellen Relsig, 155,5 Rm. Stoͤcke. Zusammenkunft in Bodenrod Morgens 9 Uhr. Butzbach den 9. März 1888. Großherzogliche Oberförsterel Hoch-Weisel. Weigand. Versteigerung. Nächsten Dlenstag den 1. d. Mts., Vormlttags 11 Uhr, läßt der Unterzeichnete auf biesigem Rathhaus sein Wohnhaus mit dem dabet liegenden Garten von 5% Morgen öffentlich meistbietend versteigern Nieder-Wöllstadt. Wilhelm Schöpf, Wagner. Gleichzeitig werden nach obiger Verstelgerung in meinem Hause verschledene Wagnerwerkzeuge, als: 2 Hobelbänke, 1 Drehbank mit Bohrmaschine und ver— 1016 Großherzogliche Bürgermelsterel Bauernhetm. 94 q t h. 11 schledenes Werkholz aus freier Hand verkauft. 964 Zu den am 15. und 17. März stattfindend Holz Versteigerung. Marz d. J. sollen in dem Gemeindewald zu Hungen in den Dlistrikten Buchwald, Marksteinmühl, Galgenwald und Hubbach nachfolgende Holzsortimente versteigert werden: 1. Bau, Werk und Nutz holz. 51 Eichen Stämme von 21—68 em Durchmesser und 314 m Länge= 43,80 fm, 10 Buchen Stämme von 42—58 om Durchmesser und 610 m Lange= 12,56 fm, Stamm- und Stangenholz kommt am ersten Tag und das Brennhol Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Vormittags 10 Uhr, am ersten wald an der Straße von Hungen nach Villingen, am zweiten Tat im Dristrikt Hubbach an dem Hubbacher Teiche. 979 schule zu Friedberg. en Prüfungen und Schulfeierlichkeiten Dr. Möller. 463 Nadel Stämme von 15—27 em Durchmesser und 5—20 m Länge= 103 fm, 1027 Nadel Derbstangen von 8— 14 em Durchmesser und 5—18 m Länge= 45,50 fm, 2879 Nadel-Reisstangen von 3—7 em Durchmesser und 5—10 m Länge= 29 tm. 2. Brennholz. 3758 Raummeter Buchen-, Eichen-, Nadel- und Weich⸗ holzreiser 1. 2. und 3. Durchforstung, 723 Raummeter Astrelsig. am zweiten Tag zur Tag im Distrikt Buch⸗ Großherzogliche Buͤrgermeisterel Hungen. Bender. Holz⸗Versteigerung. Mittwoch den 14. März l. J., Vormittags um 10 Ubr anfangend, werden im Distrikt 260 biesigen Gemeinde— walds nach verzeichnete Holzsortimente öffentlich versteigert: 42 Eichen Stämme von 17,87 Festmeter, 30 Raummeter Eichen Schelt- und Knüppelbolz, 309.) Stück Eichen-Wellen. 8 Raummeter Buchen-Scheit- und Knuͤppelholz, 870 Stuck Buchen Wellen, 92 Raummeter Weichholz-Scheiter, 338 8 8 Knuͤppel, 7000 Stück Weichholz Wellen. Wehrheim den 9. Maͤrz 1888. Der Buͤrgermelster Manck. 2730 Mark liegen in der Kirchenkasse zu Petterwell zum Ausleihen gegen hypothekarische Sicherhelt sofort oder zum 15. April d. J, ganz oder getrennt, berelt. Petterwell, 8. Maͤrz 1888. Der evangel. Kirchenvorstand: Orth, Speelalvikar. 1014 Holzversteigerung. Samstag den 17. März d. J., 9¼, Uhr Vormittags anfangend, kommt im hiesigen Gemeindewald folgendes Holz zur ec e A. Im Distrikt Buchenhardt: 80 Eichen Stämme von 30 Festmeter, ) Raummeter Eichen⸗Scheiter, „ Knuͤppel, Stück Eichen-Wellen, Raummeter Buchen Scheiter, „ Knuͤppel, Stück Buchen Wellen. B. Im Distrikt Leimenkaut: Stuck Tannen⸗Stämme von 19 Festmeter, 8„ Stangen 1. Klasse, 255„„ 8 „ 1„ 8.„ C. Im Distrikt Leimenkaut: Tannen⸗Stämme von 8 Festmeter Stangen J. Klasse, *„ 2* 1000 103 „ 40 8 Der Anfang ist im Distrikt Leimenkaut. Michelbach den 10. März 1888. Der Bürgermelster⸗Stellvertreter: Becker Faselochs⸗Versteigerung. Donnerstag den 15. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll der Gemeinde-Faselochs, welcher zum Schlachten geeignet ist, meistbietend auf hiesigem Rathhause versteigert werden. Schwalheim den 12. März 1888. Großherzogliche Bürgermeisteret Schwalheim. Hensel. Submission. Die für den Umbau des alten Schulhauses mit Lehrerwohnung zu Ober Eschbach erforderlichen Arbeiten, nämlich: Pf. Pf. Zimmerarbeit, veranschlagt zu 671 40 Maurerarbeit 3103 72 Schreinerarbeit 1438 50 Schlosserarbeit 92 Weißbinderarbeit 1563 10 Spenglerarbeit 52 60 follen auf dem Submissionswege vergeben werden. Pläne, Ueberschlag und Bedingungen liegen von heute bis zum 20. März auf dem Büreau hiesiger Bürger meisterei offen. Interessenten wollen ihre Angebote in Prozenten versiegelt und portofret mit der Aufschrift „Submission für Arbeit der Schule“ bis zum 23. d. Mts., Abends 6 Uhr, auf dem genannten Büreau einreichen. Es kann sowohl für die Ausführung der Einzel— arbeiten, als auch zur Uebernahme des ganzen Bau— wesens submittirt werden. Ober⸗Eschbach den 10. März 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Eschbach. Fritzel. BBersmann's Original- Theerschwelelseise von Bergmann& Co., Berlin und Frankfurt a. H. Allein ächtes, erstes und ältestes Fabrikat in Deutsch- land. Anerkannt von vorzüglicher Wirkung gegen alle Arten Hautunreinigkeiten, Sommersprossen, Frost- beulen, Finnen etc. Alleinverkauf à Stück 50 Pf. bei Apotheker Fr. Lühn. 219 1011 1009 3 Versteigerung. Dienstag den 29. März d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, will der Unterzeichnete in seiner Wohnung zu Stammheim wegen Aufgabe der Oekonomie versteigern: 2 Pferde, 3 Kühe, 3 Rinder, 3 trächtige Schweine, 1 Springer, 2 vollständige Wagen, 1 Halbverdeck, 1 Fahr-, Acker⸗ und Chaisen⸗Geschirr, 1 Egge, Walze, Pflug, Häckselmaschine, Dickwurzmühle, jowie sonstige Oekonomie und Hausgeräthschaften. Stammheim, 10. März 1888. 1018 Carl Braunwarth. der Export-Cie fur 1 Deutschen Cocnac Köln a. Rh., bei gleicher Güte bedeutend billiger als französischer. Veberall in Flaschen vorrätig. Man verlange stets unsere Etiquettes. Directer Jerkehr nur mit Wiederverkäufern, K. z 1471.) 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