hwenbraͤu 1809 n Seile auf den N.. Anz. 1803 1 hüten, Firmen . an. 18. Nrparataren. J ige, cdl ibtil ron — f 1 1 g 61 * 4 pfeble: — — — * 1888. Famstag den 12. Mai. 4 56. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 0 Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige. 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Bestimmungen über den freiwilligen Eintritt in die Unteroffizier Vorschulen und Unteroffizterschulen. Friedberg den 9. Mai 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Bezugnehmend auf nachfolgende Bekanntmachung Großherzoglichen Landwehr-Bezirks-Commando's Friedberg laden wir Sie ein, für moͤglichste Verbreitung derselben an die Betheiligten in Ihren resp. Gemeinden Sorge zu tragen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Nachstehend werden die Bestimmungen über den freiwilligen Eintritt in die Unteroffizier-Vorschulen und Unteroffizierschulen erneut zur Kenntniß etwa Betheiligter gebracht. Es wird ausdrücklich hervorgehoben, daß in Folge Neuerrichtung der Unteroffizier Vorschule zu Neubreisach im Elsaß bis zum October d. 375 ausnahmsweise auch junge Leute, die das 16. Lebensjahr bereits überschritten haben, daselbst eingestellt werden können. Nähere Auskunft kann auf dem Bureau des Bezirks-Commando's und bei den Bezirksfeldwebeln jederzeit eingezogen werden. Bezirks⸗Commando Friedberg. A. Nachrichten für diejenigen jungen Leute, welche in die Unteroffizier⸗Vorschulen zu Weilburg, Annaburg und Neubreisach einzutreten wünschen. 1. Die Unteroffizier⸗Vorschulen haben die Bestimmung, geeignete junge Leute Sie müssen sich untadelhaft geführt haben, vollkommen gesund, im Verhälfniß von ausgesprochener Neigung für den Unteroffizterstand in der Zeit zwischen dem zu ihrem Alter kräftig gebaut sowie fret von körperlichen Gebrechen und wahrnehm⸗ Verlassen der Schule nach beendeter Schulpflicht und dem Eintritt in das wehr⸗ pflichtige Alter derart fortzubllden, daß sie für ihren künftigen Beruf tüchtig werden. Bei militärischer Erziehung sollen sie dort Gelegenheit finden, ihre Schulkenntnisse soweit zu ergänzen, wie dies nicht nur im Hinblick auf den militärischen Beruf, sondern auch für ihre spätere Verwendbarkeit im Militär Verwaltungs- bezw. Civil⸗ dienst wünschenswerth ist.— Daneben wild der körperlichen Entwickelung und Aus- bildung, unter vorzugsweiser Berücksichtigung der Anforderungen des Militärdienstes, besondere Aufmerksamkeit zugewendet. 2. Die Ausbildung in den Unteroffizier-Vorschulen dauert in der Regel ein bis zwei Jahre. 3. Die Zöglinge der Unteroffizier ⸗Vorschulen gehören nicht zu den Mllitär— Personen des Reichs Heeres. Denselben stehen daher bei vorkommenden Dienst— Beschädigungen keine Ansprüche auf Invaliden-Wohlthaten zu. Die Aufnahme be— gründet aber die Verpflichtung, aus der Vorschule, unter Uebernahme der für die Aus bildung in einer Unterofflizier⸗Schule festgesetzten besonderen Dienstverpflichtung, unmittelbar in die hierfür bestimmte Unteroffizierschule überzutreten und für jeden vollen oder auch nur begonnenen Monat des Aufenthaltes in der Unteroffizier— Vorschule zwei Monate über die gesetzliche Dienstpflicht hinaus im aktiven Heere zu dienen; für den Fall aber, daß ein Zoͤgling dieser Verpflichtung überhaupt nicht oder nicht in vollem Umfange nachkommen sollte, die auf ihn gewendeten Kosten, 465 M. für jedes auf der Unteroffizier⸗Vorschule zugebrachte Jahr, sofort zu erstatten. Im letzteren Falle sind die nicht ein volles Jahr bezw. einen vollen Monat aus machenden Fristen tageweise zu berechnen. Wird ein Zögling als zum Unteroffizier ungeeignet aus der Unteroffizier⸗Vorschule entlassen, so ist er zur Erstattung der Kosten nicht verpflichtet. Auch übernimmt der Zögling für einen etwalgen, über zwei Jahre hinaus erforderlich werdenden Aufenthalt in der Unteroffizler-Vorschule keine be— sondere Verpflichtung. 4. Bei dem Uebertritt in die Unteroffizter-Schule hat der Freiwillige den Fahneneid zu leisten und steht dann wie jeder andere Soldat des Heeres unter den militärischen Gesetzen. 5. Nach der in der Regel zwei Jahre dauernden Ausbildung in der Unter— offizierschule werden die in den Unteroffizier-Vorschulen vorgeblldeten Füͤsiliere an Infanterte⸗ und Artillerie ⸗Truppentheile überwiesen, und zwar diejenigen Füsiliere, welche die Befähigung hlerzu erworben haben, als Unteroffiztere. 6. Die Aufnahme in eine Unteroffizier Vorschule ist von folgenden Bedingungen abhängig: Die Aufzunehmenden dürfen in der Regel nicht unter 15 und nicht über 16 Jahre alt sein. Dieselben sollen eine Körpergröße von mindestens 151 om und einen Brust— Umfang von 70— 76 em, bei einem Alter von 16 Jahren eine Körpergröße von mindestens 153 em und einen Brustumfang von 73—79 om haben. baren Anlagen zu chrontschen Krankheiten sein, ein scharfes Auge, gutes Gehör und fehlerfreie(nicht stotternde) Sprache haben. Ste müssen leserlich und im Allgemeinen richtig schreiben, Gedrucktes(in deutscher und latetnischer Druckschrift) ohne Anstoß lesen und die vier Grundrech⸗ nungsarten rechnen können. Bettnässer, Bruchleldende und mit Fußschweiß behaftete junge Leute dürfen nicht aufgenommen werden. 7. Wer in eine Unteroffizier-Vorschule aufgenommen zu werden wünscht, hat sich, nachdem er mindestens 14½ Jahre alt geworden ist, begleitet von seinem Vater oder Vormund, persönlich dem Bezirkskommandeur seines Aufenthaltsortes vorzu— stellen und hierbei folgende Papiere vorzulegen: 2) ein Geburtszeugniß, b) den Konfirmations- bezw. Einsegnungs⸗Schein, c) ein Unbescholtenheitszeugniß der Poltzei- Obrigkeit, d) etwa vorhandene Schulzeugnisse. Der Bezirkskommandeur veranlaßt die ärztliche Untersuchung, die schulwissen⸗ schaftliche Prüfung und die Aufnahme einer schriftlichen Verhandlung über die unter 3 erwähnte Verpflichtunß, welche vom Vater oder Vormund mit zu unterzeichnen ist. 8. Insoweit Stellen frei sind, erfolgt die Einberufung aach vollendetem 15. Lebensjahre in die Unteroffizier⸗Vorschulen Weilburg und Annaburg im Oktober, in die Unteroffizier Vorschule Neubreisach im April jedes Jahres durch Vermittelung der Bezirkskommandeure. Diejenigen jungen Leute, welche 16½ Jahre alt geworden sind, ohne einbe⸗ rufen worden zu sein, sind von der Aufnahme ausgeschlossen und erhalten daher die eingesandten Paplere zurück. 9. Die Einberufenen haben sich zunächst in das Stabsquartier des Bezirks- kommandos zu begeben. Hter werden sie nochmals ärztlich untersucht und erhalten im Fall der Brauchbarkeit einen Vorschuß in Höhe der für den zurückgelegten Marsch und den Weitermarsch nach der betreffenden Vorschule zuständigen Gebührnisse. Diese bestehen in Fahr- und Zehrgeldern. Erstere richten sich bei Landwegen— nächste Poststraße— nach den tarlfmäßigen Postfahrpreisen, ohne Rücksicht auf das wirklich benutzte Beförderungsmittel, wahrend bei Etsenbahnverbindung ein Milttärfahrschein auszustellen ist. Das Zehrgeld beträgt: a) bei Reisen auf der Eisenbahn für jedes km 0,5 0 1,5 Pf. b) bei Reisen auf dem Landweg für jedes km in beiden Fällen aber mindestens 1 Mark. 10. Bei der Gestellung zum Eintritt in eine Unteroffizier-Vorschule müssen die Einberufenen mit einem Paar guter Stiefeln und zwei neuen Hemden sowie mit 6 Mark zur Beschaffung des erforderlichen Putzzeuges versehen sein. In den Unteroffizier-Vorschulen wird das zum Lebens- Unterhalt Noth⸗ wendige, einschließlich der Kleidung und der Lehrmittel, unentgeltlich gewährt. B. Nachrichten für diejenigen Freiwilligen, welche in die Unteroffizierschulen zu Potsdam, Biebrich, Ettlingen und Marienwerder eingestellt zu werden wünschen. 1. Die Unteroffizierschulen haben die Bestimmung, junge Leute, welche sich dem Mllttärstande widmen wollen, zu Unteroffizieren heranzubilden. 2. Der Aufenthalt in der Unteroffizterschule dauert in der Regel drei, bei besonderer Brauchbarkelt nur zwei Jahre, in welcher Zelt die jungen Leute gründ— liche militärische Ausbildung und solchen Unterricht erhalten, welcher sie befähigt, bei sonstiger Tüchtigkeit auch die bevorzugteren Stellen des Unteroffizterstandes(Feld— webel ꝛe.), des Militär⸗Verwaltungsdienstes(Zahlmeister ꝛc.) und des Civildlenstes zu erlangen Der Unterricht umfaßt: Lesen, Schreiben und Rechnen, deutsche Sprache, Anfertigung aller Arten von Dienstschreiben, militärische Rechnungsführung, Geschichte, Geographte, Planzeichnen und Gesang. Die gymnasttschen Uebungen bestehen in Turnen, Bajonettfechten und Schwimmen. 3. Der Aufenthalt in der Unteroffizterschule giebt den jungen Leuten keinen Anspruch auf die Beförderung zum Unteroffizier. Solche hängt lediglich von der guten Führung und der erlangten Dienstkenntniß des Einzelnen ab. Die vorzüg— lichsten Freiwilligen werden berelts auf den Unteroffizterschulen zu überzähligen Unteroffizteren befördert und treten bei ihrem Ausscheiden in das Heer sogleich in etatsmäßige Unteroffizterstellen. 4. Ueberwelsungen von Unterofsizterschülern erfolgen nur an Infanterte- und Artillerte-Truppenthelle. Für die Vertheilung an diese Truppenthelle ist in erster Linie das dienstliche Bedürfniß maßgebend, indessen sollen die Wünsche der Einzelnen um Zuthellung an bestimmte Truppentheile nach Möglichkeit berücksichtigt werden. 5. Die Füsiltere der Unteroffizterschulen stehen wie jeder andere Soldat des aktlven Heeres unter den milttärtschen Gesetzen und haben belm Eintritt den Fahnen— eld zu leisten. 6. Der in die Unteroffizterschule Einzustellende muß mindestens 17 Jahre alt sein, darf aber das 20. Jahr noch nicht vollendet haben. Der Einzustellende soll mindestens 157 em groß, vollkommen gesund, frei von körperlichen Gebrechen sowie wahrnehmbaren Anlagen zu chrontschen Krankheiten sein und die Brauchbarkeit für den Friedensdienst der Infanterie besitzen. Das Mindestmaß für den Brustumfang beträgt bei einem Alter von 17 bis 18 Jahren 74— 80 em, von 18— 19 Jahren 76— 82 em, nach zurückgelegtem 19. Lebensjahre 78-84 em. 8 7. Der Elnzustellende muß sich tadellos geführt haben, lateinische und deutsche Schrift mit eintger Sicherheit lesen und schreiben koͤnnen und die ersten Grundlagen des Rechnens mit unbenannten Zahlen kennen. 8. Der Eintritt in eine Unteroffizterschule kann nur dann erfolgen, wenn sich der Freiwillige zuvor verpflichtet, nach erfolgter Ueberweisung aus der Unteroffizter⸗ schule an einen Truppentheil noch vier Jahre im getlven Heere zu dienen. 9. Der Elnberufene muß mit ausreichendem Schuhzeug, zwei Hemden und mit 6 M. zur Beschaffung des erforderlichen Putzzeuges versehen sein. Im Uebrigen ist die Ausbildung kostenfrei; die Füͤsiltere der Unteroffizterschulen werden bekleidet und verpflegt wie jeder Soldat des aktiven Heeres. 10. Wer in eine Unteroffizterschule aufgenommen zu werden wünscht, hat sich bei dem Bezirkskommandeur seines Aufenthaltsorts oder beb einem der Kommandeure der Unteroffizterschulen in Potsdam, Biebrich, Ettlingen und Maxtenwerder unter Vorzeigung elnes von dem Civil Vorsitzenden der Ersatz Kommission seines Aus⸗ hebungsbezirks ausgestellten Meldescheins persönlich zu melden. Da die Unteroffizterschulen in Jülich und Weißenfels sich aus Unteroffizier Vor⸗ schülern ergänzen, so findet die Einstellung von Freiwilllgen daselbst nicht mehr statt. 1 —— 11. Ist die Prufung im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie die ärztliche 12. Die Einstellung von Freiwilligen in die Unteroffizlerschulen findet all⸗ Untersuchung günstig ausgefallen, so wird zunächst die Verpflichtungs-Verhandlung jährlich zweimal statt, und zwar bei den Unteroffizterschulen Potsdam, Blebrich über die vorgeschriebene längere aktive Dienstzeit(Ziffer 8) aufgenommen. und Marienwerder im Monat Oktober, bet der Unteroffizierschule Ettlingen im Diejenigen Freiwilligen, welche bei einem Bezirkskommandeur den freiwilligen[Monat April. f Eintritt nachgesucht haben, erhalten durch dessen Vermittelung den Annahmescheln Wer zu dlesen Zeitpunkten nicht einberufen werden kann, darf in freiwerdende von der Unteroffizierschule, welcher sie zugetheilt worden sind. Stellen der Unteroffizierschulen zu Potsdam, Biebrich und Marienwerder bis Ende Nach Ertheilung des Annahmescheins tritt der Freswillige in die Klasse der[Dezember, der Unteroffizierschule zu Ettlingen bis Ende Juni eingestellt werden, vorläufig in die Hetmath beurlaubten Freiwilligen. Die Einberufung erfolgt von vorausgesetzt, daß dann noch allen Aufnahmebedingungen genügt wird.. derjenigen Unteroffizterschule, welche den Annahmeschein ausgestellt hat, durch Ver— 13. Füsiltere der Unteroffizlerschulen, die sich durch mangelhafte Führung mittelung des betreffenden Bezirkskommandeurs. oder durch zu geringe Leistungen als nicht geeignet für den Unteroffizierberuf er— Eine Lösung der Eintritts verpflichtung kann nur mit Genehmigung der In- weisen, werden aus den Unteroffizierschulen entlassen. Solchen entlassenen Frei⸗ spektion der Infanterteschulen erfolgen. Kosten dürfen der Militär Verwaltung hier-[willigen wird die in den Unteroffizierschulen zugebrachte Dienstzeit bet der Erfüllung durch nicht entsteben. Wird die Lösung der Verpflichtung nach dem Eintreffen auf ihrer Dienstpflicht im aktiven Heere nicht in Anrechnung gebracht. einer Unter offizterschule erbeten, so hat der betreffende Freiwillige, wenn die Ge— 14. Während ihrer Dienstzeit in der Unteroffizterschule erhalten bei guter nehmigung aus nahmsweise ertheilt wird, die Kosten der Rückreise zu tragen. Führung diejenigen Fuͤstliere, welche in die Heimath beurlaubt werden, eine eln⸗ Die Wünsche der Freiwilligen um Zutheilung an eine bestimmte Unteroffizter- malige Reise⸗Entschaͤdigung. Während dieser Beurlaubung wird den Füsilteren die schule sollen, soweit angängig, berücksichtigt werden. Löhnung bis zu 4 Wochen belassen. Betreffend: Die Aufstellung einer Viehseuchenstatisttk. Friedberg am 4. Mai 1888. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Diejenigen von Ihnen, welche mit der in obigem Betreff vierteljährlich an Großherzogliches Kreisveterinäramt Friedberg zu erstattenden Anzeige noch im Rückstande sind, erinnern wir an die Erledigung binnen 8 Tagen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Voranschläge der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Friedberg für 1888/89. Die nachstehend, in Beilage Nr. 11 Großherzoglichen Regierungsblatts vom 5. Mai 1888, enthaltene Umlagenübersicht wird hiermit unter dem Anfügen zur Kenntniß der Betheiligten gebracht, daß vom Tage des Erscheinens dieser Uebersicht im Regierungsblatt, 5. l. Mts., an die vierwöchentliche Frist läuft, während welcher Beschwerden gegen die Erhebung der Umlagen bei uns vorgebracht werden können. Friedberg den 9. Mai 1888. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Uebersicht der für das Jahr 1888/89 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Friedberg. Beitrag auf 1 M. Normalsteuer⸗ kapital. Namen der Gemeinden. Bemerkungen. Ordn.⸗Nr. Ausschlag. ziele. Erhebungs⸗ 5 Affengeim die Brüchen drücken 000 26,123 — Der Voronschlag ist für die Zeit vom 1. April 1886 bis 31. März 1889 aufge⸗ stellt und ist hier das 3. Drittel der vorgesehenen Umlagen in Ansatz. Wie zu Ordn. Nr. 1. Desgl. Desgl. Desgl. e 11,180 eee 8 26,211 e 8,145 j 15,407 ee 14,265 JJCCVVVVVJV 12,703 %%%%S%V%V%%G%G%wͤĩ 9,291 e e 10,204 Groß Karben mit Klein-Karben, Okarben und Rendel 29,538 nns 4,006 , 7 5,726 e e 22,638 e 28,777 CCCCCCCCCCCTTVd“)T 10,934 C111TCTCCCCCCTC( 32,468 Ober⸗Erlenbach mit Ober- und Nieder-Eschbach Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Der Voranschlag ist für die Zelt vom 1. April 1886 bis 31. März 1889 aufge⸗ stellt und ist hier das 3. Drittel der vorgesehenen Umlagen in Ansatz. Der Ausschlag erfolgt auf's Schätzungskapital. Rodbeim mit Holzhausen, Ober-Ros bach und Petterweil Wie zu Ordn. Nr. 1. S Der Voranschlag ist für die Zeit vom 1. April 1886 bis 31. März 1889 aufge⸗ stellt. Von den vorgesehenen Umlagen von 596 M. sollen unerhoben bleiben, weil nicht erforderlich, 201 M. Für 1886/87 sind 199 M. erhoben worden, wonach von 395 M. für 1887/88 und 1888/89 je 98 M. zu erheben sind. CCJJJJVJJJCCCJCC 4 Der Ausschlag erfolgt mit auf die Köpfe der Gemeindemitglleder und mit 3/ auf das Schätzungskapital. Vorstehende Uebersicht wird hierdurch als richtig bescheinigt und unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Erhebung der Umlagen in 4 Zielen, nämlich während der Monate Junk, August, Oktober und Dezember 188g stattfinden soll. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Friedberg den 7. April 1888. Dr. Braden. Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Central-Comité der III. internationalen und Jubiläums-Kunstaus— stellung und dem Directorium der deutschnationalen Kunstgewerbe-Ausstellung zu Munchen 1888 die Erlaubniß ertheilt, die Loose einer längstens Ende Dezember d. J. gemeinsam zu veraustaltenden Verloosung von Werken der Kunst, des Kunstgewerbes und von Kunstblättern innerhalb des Großherzogthums zu vertreiben. Zugleich bemerken wir, daß nach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Verloosungsplan 300,000 Loose à 2 M. ausgegeben werden dürfen und 280,000 M. zum Ankauf von Gewinnsten verwendet werden müssen. f Friedberg den 9. Mai 1888. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Ausschreiben. Um Auskunft über die Aufenthaltsorte 1. des Ludwig May von Walldorf, 2. des Albert Freimann von Nieder⸗Wesel und 3, des Joseph Engel von Leibholz bet Eiterfeld wird ersucht. Der Großherzogli Friedberg den 8. Mat 1888. 1 97 9115 ee Deutsches Reich. Bett.— 10. Mai. Bei dem Kaiser war die einigem Glanz in Schloß Friedrichskron zu be— Berlin, 9. Mai. Das Befinden des Kaisers Temperatur gestern Abend 38, heute früh 37,9 gehen. Der schwankende Zustand im Befinden während der Nacht war ein ziemlich gutes, aber Grad. Der Kaiser hatte eine gute Nacht, ists des Kaisers hat indessen dahin geführt, daß die nicht so gut wie in der Nacht vorher. Gestern fieberfrei und nimmt reichliche Nahrung zu sich,] Hochzeitsfeier im engen Familienkreise und in Abend war das Fieber gering und hat heute die Stimmung ist gut, um 11 Uhr vertauschteseinfachster Weise abgehalten werden wird. Die Morgen ganz nachgelassen. Die Eiterung ist der Kaiser das Bett mit dem Sopha im Ar-Braut verläßt Darmstadt am 23. d. M. Mor⸗ geringer als gestern, die Körperkräfte haben zu- beitszimmer. gens, wird in Frankfurt von den Spitzen der genommen. Der Kaiser verlies heute das Bett!.— Wie das„Fr. J.“ nunmehr bestimmt Behoͤrden empfangen und vom Oberpräsidenten und empfing Nachmittags einen längeren Besuch smittheilt, soll die Hochzeit des Prinzen Heinrich Graf Eulenburg durch die Provinz Hessen-Nassau des Prinzen Heinrich und des Erbprinzen von Mei- von Preußen mit der Prinzessin Irene von begleitet. Ihre Ankunft in Charlottenburg er— ningen. Das Befinden des Kaisers am Tage ist gut. Hessen am 24. oder 26. Mai stattfinden. An- folgt Abends gegen 9 Uhr. Ein festlicher Ein⸗ 2 3 4 5 6 75 8 9 „ SS e 11 1 Staats heute menten machten theidigu Ju verh anzugre icht ge sarken London wockelie surung borrät 1 empfehl 5 1 1 1 9 1801 18 Dis de ad W 7 Nachmittags 3 Uhr war der Kaiser noch außer[faags bestand die Absicht, die Hochzeit mit zug in Berlin soll ganz unterbleiben. Die* entinden dez — g anfa aufge die Neuvermählten Berlin verlassen, verläuft laugsam, aber regelmäßig. kirchliche Trauung wird am 24. Mai, Mittags 12 Uhr, nach vorher durch den Minister des königlichen Hauses vollzogenem Civilacte, in der Schloßkapelle zu Charlottenburg in Gegenwart der königlichen Familie und der großherzoglichen Familie durch den Oberhofprediger Dr. Kögel vollzogen. Nach der Trauung findet ein Fruh— stück start. Noch an demselben Abend werden sich nach Seeheim zu begeben. — Hier hat sich eine deutsche Pflanzer— OGesellschaft f für Ostafrika gebildet. Das Grund— kapital ist auf zwei Millionen Mark festgesetzt worden. Karlsruhe, 9. Mai. Die starke katarrha— lische Affection der Luftröhre bei dem Großherzog Der Groß— herzog ist fieberfrei, muß aber das Zimmer hüten. Ausland. Belgien. Brüssel. Nach dem„Echo de la Bourse“ vereinbarten Cockerill in Seraing und das Grusonwerk in Magdeburg die gemein— same Lieferung der Panzerthürme für die Maas— festungen. Großbritannien. London, 9. Mai. Der Staatssecretär des Krieges, Stanhope, empfing heute eine Deputation hervorragender Parla— mentsmitglieder und legte die neuerdings ge— machten Fortschritte zur Verbesserung der Ver theidigungsmittel dar. Eines der Hauptziele sei, zu verhindern, daß London von der Themse aus anzugreifen wäre; da aber Befestigungen allein nicht genügten, so bedürfe man einer hinreichend starken Armee, um England und hauptsächlich London zu vertheidigen. Der Kriegs minister ent— wickelte die Details eines Planes zur Organi— sirung eines Verstärkungscorps, zusammengesetzt aus regulären und Miliz-Truppen, während die Freiwilligen so schnell wie möglich zu concen— triren wären, um dieses Corps zu verstärken. Dieser Plan rechne zuversichtlich auf den Patrio— tismus der Freiwilligen. Der Minister drückte sein vollkommenes Vertrauen auf deren Mit— wirkung aus, wenn das Land in Gefahr wäre. Aus der? Darlegung ging ferner hervor, daß das Ministerium beabsichtigt, den Freiwilligen Artil— lerie in der Stärke von 250 Feldgeschützen und 80 Geschützen großen Kalibers beizugeben. Rumänien. Bukarest, 9. Mai. Nach offiziellen Mittheilungen heißt der Attentäter Preda Fontanareano und ist ein ehemaliger Soldat mit schlechten Autecedentien. Derselbe ist schon wegen Mordes verurtheilt und später begnadigt worden. Er war bei der Stadtpolizei mit der Zollerhebung beschäftigt. Bulgarien. Sofia. Es ist jetzt zweifellos, daß Diejenigen im Rechte waren, welche eine Schuld Popow's an den ihm zur Last gelegten Verbrechen von Anfang an bestritten und den— selben für ein Opfer der Politik, resp. des Hasses und Neides Stambulow's, der in Popow einen gefährlichen Rivalen zu beseitigen suchte, erklärten. Jetzt sind davon nicht nur die Freunde, sondern sogar die ehrlichen Gegner Popow's überzeugt. Es wäre doch auch zu traurig gewesen, wenn der tüchtige und bewährte Offizier, welcher stets für die beste Stütze der Ordnung galt, der die 1 ihm von Rußland für seine Mithülfe zum Sturz der Regentschaft angebotenen Hunderttausende rn gew wegen einiger tausend Francs zum ehrlosen Verbrecher geworden wäre. Allerlei. Staßfurt, 9. Mat. Riebeckschachtes sind durch theilweisen Einsturz achtzehn Arbeiter verunglückt. Bei dem Umbau des hiesigen Paris, 7. Mal. Gestern Abend 8 Uhr wurde in St. Gervals d' Auvergne ein starkes Erdbeben verspürt, das etwa 15 Sekunden anhielt. Messina. In einem Elsenbahn Tunnel auf der im Bau begriffenen Strecke Messina-Palermo fand eine heftige Gasepplosion statt. Dreihundert Arbeiter sind verschüttet, doch wurden 240 lebend hevorgezogen. 60 sind todt. Handel und Verkehr. Frankfurt, 9. Mai. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12— 16 Pf., do. geschälte 14— 18 Pf., Linsen 18—28 Pf., weiße Bohnen 18—20 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 6—7., neue Malteser Kartoffel per Pfd. 14 bis 16 Pf., Butter per Pfd. M. 1.10—1.30., Eier das St. 4—5 Pf, Radieschen 3—4 Pf. das Päckchen, Römisch Kohl per Portion 50—60 Pf., Blumenkohl per Stück M. 0.60— 1.00., deutscher Kopfsalat per Stück 14 bis 18 Pf., franz. Zuckerschoten per Pfd. 70-80 Pf., En⸗ divien 1830 Pf., Eskarol 10—15 Pf., neue Erbsen per Pfd. 70—80 Pf., neue grüne Bohnen per Pfund M. 1.50., Spinat 30—50 Pf., Romainsalat M. 0.70 bis 1., dicke frische hiesige Spargel per Pfd. 60—80 Pf., Sellerteköpfe per Stück 25—45 Pf., Zwiebeln per Pfd. 15 Pf., Rothkraut per Stück 10—50 Pf., Schwarz⸗ wurzel 50- 60 Pf., neue Gurken M. 0.90—1.10., Kirschen per Pfd. M. 2., Krebse per Stück 8—9 Pf. Airchliche Anzeigen für Friedberg Ebangelische Gemeinde. Exaudi. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffen bach. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10½½ Uhr: Herr Candidat Schulte. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffen bach. Prüfung der Confirmanden(Knaben). Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. atholische Gemeinde. Samstag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; der hl. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Chrtistenlehre und Andacht. 7 Uhr: Mal Andacht mit Segen. 3/47 Uhr: Austhetlung Strohhüte, Cohfirmanden-Iüte, federleichte Filzhüte, Herren- und Damen-Sonnen-Schirme in größter Aus wahl und zu sehr billigen Preisen empfiehlt 1598 C. Kalbfleisch. Linmoleum- Fussboden-Glanzlack mit Farbe, sofort trocknend, größte Haltbarkeit, a Pfund M. 1., in Blechflaschen von 1 Kilo M. 2. C. Th. Kranz Wwe. in großer Auswahl bllligst bei 1576 Geselmvister Schloss. n Eisenvitriol, Cblorkalk bel Theis& Müller. Neue kuangelische Gesangbücher mit größerm Druck vorräthig 1 Carl Bindernagel. Silberpochkies empfehlen stets per ebm à 5 9.50 ab Lager Gebr. Lentz 1811 am Bahnhof Bad Nauheim. Das von Herrn Buß bach innehabende Laden-Lokal ist anderweitig zu vermiethen. 1578 C. Görtz. Ein Landauer, n, noch so gut wie neu, steht zu verkaufen bei 1880 Frau Bäcker Engel. A. 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Derselbe ist von da an täglich geoͤffnet und steht den geehrten Besuchern eine Kegelbahn, sowie ein Billard zur Verfügung; ebenso eignen sich die vorhandenen Lokalitäten zur Abhaltung von Gesellschafts— und Vereinsfesten ꝛc. Offeriere ff. Lagerbier, diverse reine Weine, sowie kalte und warme Speisen unter Zusicherung prompter Bedienung. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein Friedberg den 11. Mai 1888. Paul Rudelius, 1832 Brauerei zum steinernen Haus. Selzer⸗Biunnen. Mittwoch, 16. Mai, an den israelitischen Pfingsten, findet FP. Weitzel We. Tanzmusik d Das Neueste in 5 55 5 c garnirten Damen- und Kinderhüten, 2 2 für Damen und Sonnen und Regenschirmen! dau, Handschuhen, Halsbinden, Kragen, Manschetten, Corsetten, Schürzen, Spitzen, Rrausen, Barben ꝛc. ꝛc. empfiehlt zu reellen Preisen J. Keim vorm. K. Friedrich, Kaiserstraße 77, neben der Post. Putzarbeiten möglichst rasch und geschmackvoll. Bankgeschäft von Schulhof& C., Giessen. Burggraben 1. Geschäftsbetrieb: 1824 An- und Verkauf von Effecten an der Frankfurter und an der Berliner Börse(/¼ö10% Provision). Einlösung sämmtlicher Coupons(1 Monat vor Verfall ohne jeglichen Abzug). Bevorschussung von Werthpapieren(Zinsfuss bis auf Weiteres 3½0% p. a.). An- und Verkauf von Tratten auf alle bedeutenden europäischen und überseeischen Plätze. Westdeutsche Versicherungs-Actien-Bank in Essen. 1827⁷(Feuerversicherung.)(H. 62597.) Der Geschäftsstand der Bank ergibt sich aus den nachstehenden Resultaten des Rechnungs— abschlusses für das Jahr 1887: Versicherungen in Kraft ult. 1887. M. 1,045, 205,683.— statt, wozu freundlichst einladet Marktstrasse 4. %%%%%%%// ͤ TTT ĩ˙(„ 5 6,000,000.— Prämien, Gebühren und Zinsen in 1887.„ 1,955,996. 11 Prämien- und Kapital-Reserve 5 1771152848 Die Gesellschaft versichert Gebäude, Mobilien, Waaren, Maschinen und Vorräthe, sowie Gegenstände der Landwirthschaft gegen Brand-, Blitz- und Explosionsschäden. Zur Vermittelung von Versicherungen sind stets gern bereit Franz Josef Nees, Auctionator und Agent in Conrad Bullmann II. in Nieder-Rosbach. Friedberg. Peter Göckel, Lehrer in Rodheim v. d. H. Philipp Künstler II. in Södel. Strassburger Submissions-Anzeiger für das deutsche Reich. Centralblatt öffentlicher Ausschreibungen der Eisenbahn⸗, Bau⸗, Forst⸗, Militär⸗ und Gemeindebehörden. Erscheint jeden Sonntag und Donnerstag. Expeditions-Büreau: Finkmattstaden 2. Abonnement: Insertion: pro Quartal 3 Mark. 30 Pf. die Agespaltene Petitzeile. Der„Straßburger Submissions⸗Anzeiger für das deutsche Reich“ erscheint in Straßburg i. E. wöchentlich zweimal, ist das geeigneteste Publikations⸗Organ für alle im deutschen Reiche vorkommenden öffentlichen Arbeiten und enthält alle Ausschreibungen über Submissionen, Lieferungen und Verkäufe der Eisenbahn⸗, Post⸗, Telegraphen⸗, Bau⸗, Forst⸗, Militär⸗ und Gemeindebehörden ꝛc. Derselbe berichtet in zuverlässiger Weise über alle Ausschreibungen genau und prompt, enthält Originalberichte über öffentliche Bauten und Arbeiten, Mittheilungen auf dem Gebiete der Industrie, des Verkehrswesens und der Statistik und ver— öffentlicht alle Submissions⸗Ergebnisse, welche für den Leserkreis Interesse bieten, soweit solche erhältlich sind. Die Holz⸗ und Lohrinden-Versteigerungen von allgemeinem Interesse sind im„Submissions-An⸗ zeiger“ enthalten. Geschäftsempfehlungen finden durch das Blatt eine weitgehende erfolgreiche Verbreitung. Man abonnirt bei jeder Postanstalt des deutschen Reichs oder bei der Expedition in Straßburg im Elsaß, Finkmattstaden Nr. 2.— Insertionsaufträge nimmt an Carl Bindernagel in Friedberg. Schwämme, i f Fensterleder, chwämt ee Singer-Mähmaschinen Läuferstoffe, Putztücher und Putzbomade von 60 Mark an bei Geräuschlos gehende 1833 empfiehlt Adam Söllner II. 216 G. M. Reuss. Wahl der Kirchengemeinde⸗Vertretung Montag den 14. Mai 1888, Vor⸗ mittags von 9— 12 Uhr, Nach⸗ mittags von 2— 4 Uhr. Für den Kirchenvorstand: 1806 Meyer, Pfarrer. Zur Saison empfehle ganz besondere Neuheiten in: Filz-, Seiden⸗ und Coufitmanden⸗ Hüten, Strohhüten und Sonnenschirmen, Seidenen, halbseidenen& Glacé⸗ Handschuhen, Kragen, Mauschetten u. Cravatten, Regenschirmen und Spazierstöcken. Fritz Schmidt,. Kaiserstraße. Sämmtliche Artikel hochfein, preiswerth und in größter Auswabl. 1835 Preis⸗Kegeln. Der Unterzeichnete veranstaltet in seiner Wirthschaft „Zur Wetterau“ dahter ein Preiskegeln, welches in der Zeit vom 21. Mai bis 22. Juli abgehalten wird. Es werden 4000 Loose geworfen und das Loos, das aus drei nach— einander zu werfenden Kugeln besteht, kostet 20 Pf. 1. Preis 100 M., 2. Preis 75 M., 3. Preis 60 M., 4. Preis 50 M., 5. Preis 40 M. u. s. w., 25 Preise. Alles Naͤhere durch die Plakate. Freunde des Kegelsplels sind hiermit freundlichst ein⸗ geladen. Bestellungen auf Loose bittet man zeitig machen zu wollen. Ergebenst 1841 A. Flohr. Geschüfts⸗ Verlegung. Einem geehrten hiesigen, sowie auswärtigen Publikum diene zur Nachricht, daß ich mein seithersges Geschäft in das von mir erkaufte ehemals Heß'sche Haus ver⸗ legt habe und bitte, das selther mir geschenkte Vertrauen auch fernerhin bewahren zu wollen. Hochachtungsvoll 1836 Adolf Engel, Metzgermeister. Die Weinhandlung von Ludwig Theobald(Kaiserhof) in Bad-Naubeim empfiehlt Weißweine zu M. 9., 12., 15, 20., 24., 30. und höher, Deutsche Rothweine M 12., 13½, 20, 30. und höher, Ausländische Rothweine M. 15, 18, 20, 24. und höher. 1838 Eis zu haben bei A. Flohr. Nähere Auskunft daselbst und bei Fr. Nees. 1842 Corfetten, Krausen, Unterröche, Schürzen, baumwollene Strümpfe, Cravatten, Kragen und Manschetten in großer Auswahl bei 20 55 C. F. Schleuning. Strohhüte, Confirmandenhüte in schöner Auswahl bllligst bei 1667 ei. HMAoob. Kaiserstraße Vis-A- vis der Post. N Sonnenschirme 1 zu billigen Preisen 1 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 19 und eine Beilage.) Bette Das einige! Bürge umgen jünge begi sowi abge Hen seithel Wurd. che darm Ren man der Nat als sein, Lan!