n 1 veckend 91 1 I. K Mein lle * Heuss. tes. blätze nis „ uns. 5 b 9 abgeschäst EN * 7 * . 8 N— etzer 23 * 2 e 72 el. rast, 85 e 22 18 tit. e 1 * 2. en 75 g K 1 * bereiten. 1888. Famstag den 11. Februar. M Is. Oberhe sischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. g a Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige T N Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden auswärtigen Einsendern a N Annoncen stets per Post nachgenommen. von Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 27. Amtlicher Theil. April 1881 über die Ausübung und den Schutz de Fischeret, hier die Vertheilung einer deßfallsigen Druckschrift an die Schutzbeamten. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. durch nebst — 7 demnaͤchst zugehen werden. wollen den Sie z K— 8 0— 1 eat Die 8 Wir benachrichtigen Sie, daß die Verordnung vom 1. April 1882 über die Ausführung des Fischereigesetzes vom 27. 9 18 225 7 N 7 1 ,. Verordnung vom 14. Dezember 1887 außer Wirksamkeit gesetzt worden ist und daß Bekanntmachung vom 17. Dezember 188 Friedberg den 7. Februar 1888. April 1881 Ihnen Exemplare der letztgenannten Verordnung in Ihren Gemeinden angestellten Schutzbeamten je ein Exemplar einhändigen und dafür Sorge tragen, daß bei einem etwa eintretenden Personalwechsel dem Dienstnachsolger dasselbe überliefert wird. In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der Januar 1888 sich folgendermaßen für den Centner berechnen: Hafer M. 6.75, Heu M. 3.85, Friedberg den 9. Februar 1888. Betreffend: Unterhaltung der Kreisstraßen. Die Lieferung und das Zerschlagen des zur Deckmaterials soll unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht 1. Baubezirk Friedberg(Bezirksbauaufseher Zörb J.) Montag den 13. Februar die Straßen Friedberg— Ockstadt Mittwoch den 15. Februar, Vormittags um 10 heim— Dorheim und Schwalheim—Bad⸗Nauheim. Mittwoch den 15. Februar, Nachmittags um Steinfurth— Oppershofen, Oppershofen— Södel, Steinfurth— Wissels heim, II. Baubezirk Friedberg(Bezirksbauaufseher die Straßen Assenheim— Boͤnstadt— Erbstadt, Assenheim— Wickstadt, Assenheim Mittwoch den 15. Februar, um 2 Rodheim—Holzhausen und Rodheim—Staatsstraße — Bekanntmachung. * Bekanntmachung. Unterhaltung der Kreisstraßen im I. 1 werdenden Bedingungen in 1 un Staatsstraße, Ober Rosbach— Nieder⸗Ros bach und Ockstadt heim. 12 Uhr, auf dem Rathhause zu Schw iltsteine 1½ Ubr, zu Steinfurth in der W̃ Roͤdgen und Dr. Braden. die Naturalleistungen fü nachbemerkten Stroh M. 2.75. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. r die bewaffnete Artikel für den Monat Kreises Friedberg für das Jahr 1888,89 erforderlichen offentlich vergeben werden Uhr, auf dem Rathhause zu Ockstadt: Quarzitsteine für ür die Straßen Bad⸗Nauheim— Rödgen, Rödgen— Schwal Rosenbecker: Basaltsteine für die Straßen Staatsstraße— Kreisgrenze. Zörb II.): Dienstag den 14. F lar um 2 U auf dem Rathhause zu Assenheim: Basaltsteine für Bruchenbrücken- Bruchenbrücken— Chausscehaus und Ilbenstadt— Burg⸗Gräsenrode. Uhr Nachmittags, auf dem Rathhause zu H.: Quarzitsteine für die Straßen Rodheim— Nieder⸗Wöllstadt, bach vom 11. Februar bis 30. September verlängert. Berlin, 8. Febr. Vom Kronprinzen llegen leider sehr ungünstige Nachrichten vor In dem Befinden des Kronprinzen ist nach einem Londoner Telegramm des Fr. J's. seit vorgestern eine wesentliche Verschlechterung eingetreten, so daß nach Ansicht der behandelnden Aerzte ein Kehlkopfschnitt absolut erforderlich geworden ist. Diese Operation wird voraussichtlich in den nächsten Tagen stattfinden. Obwohl die Trachcotomie an und für sich nicht gefährlich ist, so sind ernste Befürchtungen insofern am Platze, als das Allgemeinbefinden des Patienten nicht befriedigend ist und die Fiebersymptome auf ernste innere Störungen schließen lassen. Der„Kreuzzeitung“ zufolge nimmt die Schwellung so zu, daß sich die Tracheotomte schneller als nöthig erweisen möchte, als man erwarten durfte. Jedenfalls muͤsse man sich auf eine Krisis vor Wle der„Börsen Courier“ von zuverlässiger Seite erfährt, ist aus San Remo an Professor v. Berg mann die telegraphische Mitthetlung gelangt, er möge sich bereit halten, erforderlichenfalls zum Kronprinzen zu ommen, um die Operation(Tracheotomie) vorzunehmen; Hiernach ist also Bergmann noch nicht abgereist.(Einem zeute früh— 10. Febr.— hierher gelangten Telegramm zufolge, soll die Operation bereits ausgeführt sein. Die Redaktlon.) — 7. Februar. Relchstag. Zweite Berathung des Antrages Behr⸗Bennigsen auf Verlängerung der Legis— laturperlode.§ 1 wird mit 193 gegen 95 Stimmen ange⸗ nommen. Zu§ 2 beantragt Rickert ein Amendement auf Gewährung von Reisekosten und Diäten. Nach längerer Debatte über die Frage, ob das Amendement im wesent— lichen Zusammenhange mit dem betreffenden Paragraphen sehe, wird die Frage verneint und die Berathung des Umendements fallen gelassen.§ 2 wird darauf ange— nommen. 8. Februar. Der Reichstag genehmigte dle Wehrvorlage auch in dritter Lesung en bloc ohne De— batte. Der Reichstag überwies nach unerheblicher De latte den Anrag Lohren, betreffend die Brodtaxen, an ene lAgllebrige Commisston und begann hlerauf die Be satlhung der Anträge Munckel und Rintelen, betreffend die Entschädigung unschuldig Verurthellter, resp. dle Vieberaufnahme des Verfahrens. 9. Februar. Der heute Soctaldemokraten Bebel und Singer und des Dänen Johannsen. Bei der dritten Berathung des wurfs über die Verlängerung der Legislatur sprachen sich der Abg. Meyer(Jena) für, der Abge ordnete Bamberger gegen den Gesetzentwurf aus. [Letztere glaubt nicht, es handle sich blos um eine Op [portunitätsfrage; er sei von seiner zurückgekommen und halte an den dreijährigen sest. Die Diätenzahlung sei jetzt beantragt, die einzige Gelegenheit set, dieselbe durchzubringen. Gesetzent früheren Auffassune Abg [Stöcker tritt für die Verlängerung ein, Windthorst spricht die Ver ** Die Dis dagegen, indem er an der Behauptung festhält, U laͤngerung sei eine Verkürzung der Volksrechte. eussion wurde sodann geschlossen. Der Gesetzentwurf wurde schließlich gegen die Stimmen des Centrums, der Frei sinnigen, der Polen und des einen Daͤnen ange nommen 8. Februar. In der Commission für das Soetaltstengesetz begründete Windthorst seine Ab änderungsanträge. Die Nattonalliberalen Gesetzes eintreten. Hoffentlich gelänge es bis strafrechtliche und poltzeirechtliche Bestimmungen zur Be kämpfung der Soctalisten in das gemeine Recht elnzu fügen, sei dies unmöglich, so würden sie für die aber malige Verlängerung eintreten.§§ 1 bis 19 wurden in der blöher gesetzlich bestehenden Fassung angenommen. Der Abänderungsantrag Windthost zu§ 9, sowie die für§ 19 in der Reglerungsvorlage vorgeschlagene Fassung wurden abgelehnt.— 9. Febr. Die Soclallstengesetz Commission hat bei der Fortsetzung der Berathung der Soclalistengesetz-Vorlage die für den§ 22 vorgeschlagene Aenderung(mindestens zweijährige Gefängnißstrafe bel Zuwiderhandlungen gegen die§§ 17 bis 20), ebenso wie den neu eingeschobenen 8 223(Expatritrung) gegen die Stimmen der Deutscheonservativen abgelehnt. Die Pa ragraphen 20 bis 22 wurden in der bisherigen Fassung genehmigt. Gegenwärtig schweben zwischen den Maͤchten Pour parler wegen Bulgarten, welche eine daranschlleßende diplomatlische Aetton als bevorstehend erachten lassen. Pertoden weil dies Periode Grenzorten sehr b des Reichstags erklärten, sie würden für die zweljährige Verlängerung des bisherigen dahin, Zwischen Deutschland, Oesterreich und Itallen schweben! suchungseichters Hafer von 1 Donnerstag den 16. Februar, Vormittags 10 Uhr, zu Weckesheim in der Wirthschaft von Schleun Basalts e für die Straßen Dorn⸗Assenheim— Weckes⸗ heim— Beienbeim und Reichelsheim— Heuck elheim. Großherzoglich Kreisamt Fitedberg. Frledberg den 9. Februar 1888. Dr. Brader 5 Erledigung. Mein Ausschreiben gegen Valentin Kreuzer von Port und Richard Pfeil von Kohder ermit ick Erledigung. Mein unterm 17. November v. J. erfolgtes Ausschreiben gegen Andreas Schmidt von Queck nehme ich als durch Gendarm Hofmann in Bad⸗ Nauheim erledigt zurück. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Friedberg den 7. Februar 1888. Kol d Deutsches Reich.[Reichstag genehmigte in zweiter Lesung ohne Debatte Verhand J Opportunttät der Publikation Darmstadt. Laut Bekanntmachung des Ministertums den Gesetzentwurf, betr. die Aufnahme einer Anleihe für des italientischen zvertrages. ist der kleine Belagerungszustand über den Kreis Offen⸗ Heeres Zwecke, unverändert gegen die Stimmen der— Der„Kreuzzeitung“ wird aus dem Kreise Oletzko (an der russischen Grenze) geschrieben, daß die russischen Bataillone der in enden tzenbrigade fast auf Kriegsstärk deutschen Suwalki stet Schu 6 * den Antrag, b perioden. ieee S. Commandant Kanonenboot„Iltis“ Capitäaͤn⸗ Lieutenant v. Eickstedt, ist am 8. Febr. er. in 1. 9 beabsichtigt am 2 zu gehen Bangkok eingetroffen und Monats wieder in See desselben Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 7. Febr. Die Ab geordneten Knotz und ragten nach vor herigem Eindernehmen mit der ungarischen Regierung, die Regierung moͤge mit Deutschland Unterbandlungen einleiten, welche zur Genehmigung des öͤsterreichtsch deut schen Bündnisses durch die Volksvertretungen der ver— bündeten Reiche und zur verfassungsmäßigen Inartikuli⸗ rung des Vertrages in die Grundgesetze des Staates führen. 8. Febr. Das Abgeordnetenhaus nahm den öͤster reichisch-italtenischen Handelsvertrag, welchen der Handels- mintster befürwortete, mit sehr großer Maj t an. en be (Genoss Schweiz. Bern, 9. Febr. Der Bundesrath spricht der Regierung von Zurich seine entschiedene Mißbilligung aus über die von dem Pollzeihauptmann Flscher durch die bekannten Mittheilungen an Bebel und Singer be gangene Indiseretlon und die von ihm versuchten Recht fertigungen. Der Bundesrath beansprucht das Recht der Aufsicht und Oberleitung über die Untersuchungen, die im Interesse der polltischen Polizei geführt werden und erwartet, daß sich ahnliche Vorzaͤnge nie und nirgends mehr wiederholen. Schweden. Stockholm, 8. Febr. Die Kammern nahmen einen Zoll auf Roggen, Watzen, Gerste, Mals, Erbsen und Bohnen mit 2½ Kronen für 100 Kilo, auf Krone für 100 Kilo, sowie auf Mehl, Grütze, Arrowroot mit 4 Kronen 30 Oere, Malz mit J Kronen, Kleie mit 30 Oere per 100 Kilo an. Parts, Athalin Nach Anordnung des Unter wird Wilson in Sachen de Franlreich, Ordenshandels mit Legrand und Crespin vor das Zucht— polizeigenicht derwiesen. Der Termin ist auf den 16. Febr. anberaumt. Großbritannien. London, 9. Febr. Die zur Eröffnung des Parlaments verlesene Thronxrede besatt: Dle Königin erhält fortgesetzt von allen Mächten herz liche Versicherungen freundschaftlicher Gefühle und des lebhaften Wunsches, den Weltfrieden aufrechtzuerhalten. Die Königin hofft, die Absteckung der afghanischen Grenze werde dazu beitragen, die Möglichkeit eines Mißverständ— nisses zwischen England und Rußland bezüglich der asta tischen Besitzungen zu beseitigen. Von dem Wunsche be⸗ seelt, Blutvergießungen zu verhindern, sandte die Köni⸗ gin eine Mission an den König von Abessynken in der Hoffnung, demselben von einem Kriege gegen Italien ab— zurathen; sie bedauert jedoch lebhaft, daß die Bemühungen erfolglos geblieben sind. Die Thronxrede erwähnt sodann den Abschluß der Verhandlungen mlt Frankreich betreffs des Suez-Canals sowie das Abkommen mit demselben betreffs der Hebriden. Die im Herbst zu London abge haltene Conferenz von Delegirten der an der Zuckerfrage interessirten Staaten machte beträchtliche Fortschritte hin— sichtlich des Abschlusses eines befriedigenden Arrangements. Die Rede erwähnt weder die bulgarische Frage noch die europäische Lage. — Der Ruͤcktritt des Vieekönigs und Generalgouver— neurs von Indien, Lord Dufferin, und die Ersetzung desselben durch den bisherigen Generalgouverneur von Canada, Marquis v. Lansdowne, sowie die Ernennung des bisherigen Präsidenten des Handelsamtes, Lord Stan— ley, zum Generalgouverneur von Canada wurde amtlich bekannt gegeben. Dem„Standard“ zufolge wurde der Seeretär im Handelsamte, Baron Worms, zum Präsi— denten des Handelsamtes mlt Sitz im Cabinet ernannt. Spanien. Madrid, 8. Febr. Neueren Nachrichten zufolge herrscht in Rio Tinto vollständige Ruhe und die Arbeit wurde wieder aufgenommen. Ueber die Vorgänge vom 4. Februar ist eine Untersuchung eingelettet worden. Italien. Rom, 7. Febr. Nach einem Telegramm aus Massauah hatten gestern Abend die Irregulären, welche den Rückzug einiger Stämme deckten, ein Schar— mützel mit Abessyntern. Sechs derselben sind getödtet, einer gefangen. Von den Italienern ist keiner verwundet — 8. Febr. Nach einer Meldung aus Massauah fand gestern ein Zusammenstoß zwischen Kantt Bai, dem An— führer der mit den Italienern Verbündeten und den Abessyniern bei Gumkod, 4 Kilometer von Allet, statt. Rumänien. Bukarest. Nach dem definitiven Re sultat der Kammerwahlen sind gewählt: 116 Anhänger der Regierung, 43 Opposittonelle, 5 Unabhängige. 19 Stichwahlen sind erforderlich. Bulgarten. Sofia, 7. Febr. Fürst Ferdinand ist mit seiner Mutter heute hierher zurückgekehrt. Rußland. Petersburg, 8. Februar. Viele höhere russische Beamte Polens sind plötzlich nach Petersburg befohlen. Es ist eine Verfügung veröffentlicht worden, daß tausend Morgen Gebölz in der Umgebung der Fest— ung Iwangorod abgehauen werden sollen. Die Fabri⸗ kanten Polens petitlontren bei der Regierung um drel— jährige weitere Beschäftigung ausländischer Arbeiter in den Fabriken an der Grenze. Aus Stadt und Land. D. Friedberg. Wie lässig viele Besitzer von Effeeten mit dem Nachsehen ihrer Nummern verfahren und welche Zinsverluste sie sich zuweilen dadurch zuziehen, mag fol⸗ gendes Vorkommniß beweisen. Vor Kurzem wurde von einem Frankfurter Nachschlagbureau u. A. ein Tuüͤrken⸗ loos nachgesehen, wobei sich herausstellte, daß dasselbe bereits im Jahre 1885 mit dem Haupttreffer von 600,000 Franes gezogen worden war. Die Auszahlung beträgt 58%— 348,000 Franes. e. Laubach. Am(. Februar ist der in weitesten Kreisen durch seine langjährige öffentliche Thätigkeit, ins besondere als Seeretär des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhessen, bekannte Gräflich Solms Laubachtsche Kammerrath Weber aus seinem Dlenste ausgeschteden. Man beklagt dieses Ausschelden nicht nur im Interesse des Gräflichen Hauses, dem er ein umsichtiger geschäfts⸗ kundiger Berather war, sondern auch in demjenigen der Bewohner der Grafschaft, die in demselben einen stets hilfsbereiten und humanen Beamten verlieren, da er es verstanden hat, bet u strenger Wahrung seiner dlenstlichen Verpflichtungen einem Jeden gerecht zu werden, mit dem er in geschäftliche Beziehungen trat. Auch sonst erfreute sich Weber der allgemeinsten Achtung und eines großen Vertrauens in allen Schichten der Bevölkerung. Mainz, 8. Febr. Der hier um 8 Uhr 17 Min. fällige Personenzug Nr. 245 von Kaiserslautern ist gestern bei der Einfahrt im Bahnhofe Alzey entgleist. Die Maschine des Zuges gerieth ganz aus den Schtenen und legte sich quer zwischen zwet Geleise, außerdem entgleiste der Packwagen und schob sich in den Tender der Maschine ein. Vom Personal und den Passagieren wurde Nlie— mand verletzt. Allerlei. Würzburg, 8. Febr. Aus dem Bayerischen Wald kommen Nachrichten über außerordentliche Schneefälle. Die Postfahrten sind unterbrochen. Im Fichtelgebirge herrschen furchtbare Stürme, die stellenweise den Schnee zu undurchdringlichen Wehen zusammentrugen. Der Ver— kehr war fast gänzlich eingestellt. Handel und Verkehr. Butzbach, 8. Februar. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.85—0.00. Käse per Pfd. 45— 46 Pf., Eier 2 Stück 14 Pf. Frankfurt, 8. Febr. Heu- und Strohmarkt. Heu kosteten 100 Kilo M. 6.30- 7.60, Stroh 100 Kilo M. 4.60— 4.80.— Vietuallenmarkt. Butter 50 Kilo M. 80.—85., das Pfd. M. 1.— 1.20, feine Tafelbutter M. 1.40, Kartoffeln das Malter M. 5.— 6.50, das Ge— scheid 10— 12 Pf., Mäusekartoffeln das Gescheld 20 Pf., Zwiebeln der Ctr. M. 9.—10., das Gescheid 20 Pf., Ganze Erbsen 12— 16 Pf., geschälte Erbsen 14 20 Pf., Linsen 18— 26 Pf., weiße Bohnen 18—20 Pf., Eier das Hundert M. 7.—9., das Stück 6—10 Pf., Radieschen 3— 4 Pf., Gelberüben der Pack 10— 15 Pf., Blaukraut 30— 40 Pf., Rosenkohl per Portion 50—80 Pf., Blumen- kohl 35—00 Pf., Kopfsalat 15 Pf., Endivien 20 Pf., Feldsalat 12— 15 Pf., Eskarol 10—12 Pf., weiße Rüben 2—3 Pf., Schwarzwurzel 4050 Pf., franz. Sellerie 50— 70 Pf., Sellerkekopf 10— 20 Pf., Meerrettig 10 bis 20 Pf., Weiskraut 20—30 Pf., Wirsing 12— 15 Pf., Rothkraut 30—35 Pf., Lattigsalat 50-70 Pf. per Port., Kastanien 12— 16 Pf., Maronen 18 20 Pf., Romain— salat 40 Pf., Kohlrabi 3 Pf., Spargeln per Pfd. M. 3., Suppenspargeln per Pack 50 Pf.— Fletschpreise. Ochsen— fleisch 45— 70 Pf., Rindfteisch 35 60 Pf., Kuhfleisch 45 bis 60 Pf., Hammelfleisch 50— 60 Pf., Schweinefleisch 65— 70 Pf., Kalbfleisch 40— 50 Pf., Schweineschmalz 70 Pf.— Geflügel. Hahn kostete M. 0.70— 1.50., Huhn M. 1—2.40., Welsche M. 12., Ente M. 1.50—3., Taube 40-60 Pf., Poularden M. 2.50—3.80., Capaun M. 3.50—5. Frankfurt, 9. Febr. Fruchtber. Htesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 30.00— 32.00, Nr. 1 M. 27.00— 28.00, Nr. 2 M. 24— 26, Nr. 3 M. 22.50— 24, Nr. 4 M. 18— 19, Nr. 5 M. 14.50— 15.50, Milchbrod- und Brodmehl im Ver— band M. 50-53, norddeutsche und westfältsche Welzen⸗ mehle Nr. 00 loco M. 24.25 24.75, Roggenmehl(hlesiges) Nr. 0 M. 21.50- 22 50, Nr. 0/1 M. 19.50- 20.50, Nr. 1 M. 17.00— 18.00, Nr. 2 M. 14.00- 15.00, Heu per Ctr. M. 3.25— 3.50, Stroh M. 2.50— 0.00, Roggenkleie M. 4.50— 75, Weizenkleie M. 4.25 50, Malzkeime M. 450 bis 0.00, Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.50, Reismehl mit garantirt 22— 24% Fett- und Protöln⸗Gehalt M. 4.00— 4.50. Sämmtliche Arttkel bel Abnahme von 200 Ctr. an.) Rüböl im Detail M. 53. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Ebangelische Gemeinde. Estomihi. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Junker. Gottesdienst in der Burglirche. Vormittags 912 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Abends 5 Uhr: Herr Missionär Thum m. Mittwoch den 8. Februar. Burgklrche. Abends 8 Uhr: Herr Candidat Schäfer. Sonntag Invocavit Abendmahl in der Burgkirche. Katholische Gemeinde. Samstag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; ¾7 Uhr: Austhellung der hl. Communkon. 10 Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Chrtstenlehre und Andacht. Israelitische Gemeinde. Sonntag den 12. und Montag den 13. Februar: Neumond Adar. Samstag Abends 5 Uhr 55 Min. Sonntag Morgens 6 Uhr 45 Min. Sonntag Nachmittags 4 Uhr 15 Min. Montag Morgens 6 Uhr 45 Min. Montag Nachmittags 4 Uhr 15 Min. Warum?? hört man oft darüber klagen, daß das in die Salzbüuͤtte eingelegte Fleisch nicht gleichmäßig und nur ungenügend durchgesalzen ist, oder warum ist es manchmal grau und ganz verdorben. Auch die Hausfrau klagt oft darüber, daß, trotzdem sie immer das gleiche Quantum Salz ihren Speisen zusetze, diese meistens matt schmecken und sich am Boden des Gefäßes kutsterndes ungelöstes Salz ab— setzt, das sich erst nach längerer Zeit thellweise auflöst, wodurch das sogenannte Nachsalzen der Speisen entsteht, und ebenso hat der Landwirth schon oft zu seinem Aerger diese Erfahrung mit Viehsalz gemacht. Der Grund hlerfür liegt in der Art des Salzes. Man ist in der hiesigen Gegend an den Verkauf von sofort löslichem Salz gewöhnt und entstehen die obengenannten Mißstände, wenn man solches nicht erhält. Bei der Verwendung von Nauheimer Salz werden diese Uebelstände nicht vorkommen, da dieses die vorzügliche Eigenschaft hat, sich im Wasser sofort aufzulösen und braucht es auch wegen seiner Schärfe nur in geringerer Menge zugesetzt zu werden. Man verlange daher beim Einkauf aus⸗ drücklich Nauheimer Salz, bei welchem der Preis nicht höher, als bei anderem Salz ist und welches dadurch leicht von jedem anderen unterschteden werden kann, daß es sich leicht zerdrücken läßt, in Wasser sofort sich auflöst und wegen seines geringeren Kalk gehalts von etwas dunklerer Farbe ist. 583 Holzversteigerung. Donnerstag den 16. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in dem Langenhalner Gemeindewald, Distrikt Eichkopf und Hühnerpfad, folgende Holzsorti— mente versteigert werden: 5 460 Gebund Birken⸗Nutzreisig(Besenrelser), 117 Eichen Bau- und Werkholzstämme, 100 Nadelholzstämme, 1 Birkenstamm, 74 Nadelholz Derbstangen, 1 Esche⸗ und 3 Birken ⸗Derbstangen(zu Schieb— karrenbäumen geeignet). Sodann anfangend: 14 Raummeter Eichen⸗Scheiter und Knüppelhol 1 Nadel-„ 1 5 6 5 Erlen Knüppel, 10 7 Birken⸗ 5000 Buchen-Wellen, 5200 Eichen— 1750 Erlen⸗ 2000 Nadel⸗„ Bermerkt wird, daß den ersten Tag der h gemacht wird. usammenkunft an der Chaussee unte u am Eingang des Waldes. 8 eee Ziegenberg den 8. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterel Langenhain. Rumpf. Freitag den 17. d. Mts., Vormittags 10 Uhr 5 „ 7 Anfang mit 621 5 S rr Leierfässer mit und ohne Uebersetzung, wle alle übrigen Büttner⸗ waaren empfiehlt 419 Adam Söllner II. +* U + Friedrichsdorfer Zwieback. jeden Dienstag und Freitag frisch bezogen, das Original- packet von 10 Stück Inhalt à 25 Pfennig empfiehlt in der bekannten vorzüglichen Qualität 606 Friedr. Hilbrecht Wwe. Rohen und gebrannten Kaffee empfiehlt in den feinsten Qualitäten zu den billigsten Preisen 616 Ph. Dan. sümmich. Zu verpachten (Bikerland), Gemarkung Fauerbach: 462 Klafter am Hirschenrain, 222 Klafter an dem Hockenberg, 185 Klafter an der Leimenkaut, auf die Warte stoßend; Gemarkung Friedberg: 1909 Meter im Lachenfeld, 1429 Meter im Großgalgen— feld, zwischen dem Graben und Hauptweg. 599 Friedberg. Chr. Fr. Eich. Jauchepumpen und Jauchevertheiler, neuester Construktionen, empfiehlt 509 Jean Huber. Nussensteine, 150,00 0, hat noch abzugeben 590 Friedberg. Friedrich Netz. Das seither von Herrn Kanngleßer bewohnte Logis in der Halngrabenstraße mit 6 Zimmern ist wegzugshalber im Ganzen oder auch getrennt zu vermkethen und kann 1 den 1. Mal bezogen werden. M. Hottes. Holländischen Tabak in vorzüglicher Qualität, per Pfd 120 Pf., empfiehlt 6⁰0⁵ J. A. Windecker. leichter gebr. Landauer, 2 Glaskaleschen, 1 neues, 1 gebr. Halbverdeck, 2 neue Breaks zu verkaufen bei 60⁴ Wilh. Häuser. Ia. Napskuchen 617 bei Theis& Müller. 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Februar, Vormittags 10 Uhr anfangend, soll zu Bergermühle bei Lich das vorhandene lebende und todte Inventar wegzugshalber meistbietend versteigert werden und zwar: 10 Stück gute Arbeitspferde, theils 4, 5, 6 und mehrjährig, 4 ꝗträchtige junge schwere Milchkühe, 1 Stamm Hühner und Tauben, 1 Dampfkessel zum Futterdämpfen, eiserne Reser— volre, Matsch und Wasserpumpe mit Stopfbüchsen, elsernes Kühlfaß u. 4 Stück Maischbütten à 800 Lit.; Wagen mit vollständiger Ausrüstung, Eggen, Pflüge, Walzen, Wiesenegge, Fahr und Acker-Geschirre, Bäckereigeräthschaften, Fässer(darunter 5 Stück gute Stückfässer), Waschbütten, 1 neue Kelter mit 2 Schrauben und Zubebör, Häckselmaschinen, ein leichter Mühlwagen, 1 Federwagen(Break), ein einspänniges Chaisengeschirr; 10 vollständige Betten, Säcke, Schränke, Tische, Bänke, 2 Sopha und alles mögliche Hausgeräthe, ein amerik. 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Januar 1888 zur Verloosung eingestellt und die entsprechende Summe hierfür aufgewendet. 2 Loose à 1 Mark 50 Pfennig sind zu beziehen durch die Herren Ed. Hirsch, Ph. Billau und C. F. Schleuning 1 Für das Pferdemarkt-Comité: Steinhäußer, Bürgermeister. 5 FC r ee bringen wir einen großen Transport di iessabrigen 5 Frühjahrs⸗ Pferdemarkt 576 Ich habe mich in e belgischer und norddeutscher Pferde von ausgezeichneter Qualität, worauf wir die Herren Käufer besonders aufmerksam machen. Die Pferde stehen von Montag an in den städtischen Stallungen. Frankfurt a. M. und Assenheim. —— 5 8. Strickbaumwolle angekommen in neuesten Farben und großer Aus wahl, sowie Häkelgarne in allen Farben sehr billig bei 564 Heinr. Diehl, Usagasse. OGeraͤuf schlos gehende Finger-. von 60 Mark an bei 216 NM. Neuss. Kaffee Abichlag. Cehrannter Cuatemala, 622 Java- und Ceylon-Kaffee, per Pfund 140, 150, 160 Pf., Assenheim. bei Carl Bauer. 5 a. Gummiwäsche englische 493 empfiehlt C. Kalbfleisch. Grüne Schnittbo ohnen per Pfund 24 Pf., Sauerkraut per Pfund 12 Pf., Dampf⸗Aepfel zu Apfelbrei, Essiggurken 560 empfieblt F. Weihl. Neu! Neu! Eoparto⸗Besen, welcher dem Ptassavabesen im Gebrauch nicht nachsteht und bedeutend billiger ist, offerirt Friedberg. Theobald Steinel, 557 g Bürstenfabrikant. Wegen Rückgang. Kaffeepreise verkaufe gebr. Javakaffee, pr. PId. 140 Pl., früher per Pfund 160 Pf. Derselbe ist sehr kräftig und dürfte in jeder Hin⸗ sicht den feinsten Geschmacksanforderungen entsprechen. Roh-Kaffee per PId. v. 110 Pl. an, früher per is 130 Pf. 527 J. Baumeister. Eine schöne Wohnung von 3, auf Wunsch auch 4. Zimmern mit allem Zubehör, sogleich beziehbar, zu vermiethen bei Gebrüder Isenburger.. Wirthschafts⸗ Empfehlung. Einem verehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Mittheilung, daß ich die bisher im Deutschen Haus betriebene Wirthschaft mit dem Heutigen über- nommen habe. Mein eifrigstes Bestreben wird es sein, die mich beehrenden Gäste auf das Wohlwollendste zu bedienen. Um geneigten Zuspruch bittet Ober⸗Rosbach den 10. Februar 1888. ö 589 Anton Sün ger. Verloren einen Regenmantel zwischen Woͤlfersheim und Melbach. Dem redlichen Finder eine gute Belohnung bei Rück gabe an 596 Friedberg. W. Bernbeck. Ein fehlerfreies, frommes, 4jähriges Wallachpferd g 1 ö(Lldrace) wegen Aufgabe—— e 3— des Geschäfts zu verkaufen. r!!! sagt die 5 Raffee in reinschmeckenden Sorten roh das Pfund à M. 1. 10, i, e,; gebrannten staffee ebenfalls 1 mne das Pfund à M. 1.40, 1.50, 1.60, 1.80 6os empfiehlt Friedr. Hilbrecht Wwe. Frische geraucherte Flundern, „ Kieler Sprotten, Frisch geräucherter Aal, Frischer russischer Caviar in Pfund⸗ und ½ ä Pfund⸗Dosen Wilnelm Fertsch. Eine ausgezeichnete 5, 6 und 7 Pfennig⸗Cigarre, sowie feine Marken in Cigarretten empfiehlt 492 Fritz Schmidt, Kaiserstr. 05 Große Auswahl in: Cor setten, Krausen, Unterröcken, Schürzen, Handschuhen ꝛc. bei C. F. Schleuning. 594 bet des Anzegers. 548 niedergelassen. Aug. Veith, pract. Arzt. 587 Wohnung: Bahnhofstraße 354. Sprechstunden: Vorm. 9— 10, Nachm. 4—5 Uhr, Liederkranz Friedberg. eng ts⸗Abendunterhaltung untag den 2. Februar im Saale des Hötel Trapp. 15 fang cpräcls 7/ Uhr. Der Vorstand. Nur Mitglieder und deren zur engeren Familte gehörige Angehörigen haben Zutritt. 273 Freiwillige Leuerwehr. Unterstützungskasse Generalversammlung Samstag den 11. Februar, Abends 81½ Uhr, bei Georg Ulrich. Tagesordnung: Rechnungsabhör. Vorstandswahl, Statutenänderung. 5 Der Vorstand. Concert nächsten 1 Nachmittag 3 Uhr, sowie an den beiden 1(Dienstag und Mittwoch). 601 Hild. Sang. Jux! Windecker's Felsenkeller. Auf das Dienstag den N 14. d. Mts., Abends — 7 Uhr 59 Min., stattfin⸗ ee 5 Masken ikränzchen ladet hierdurch freundlichst ein H. Stenger. 558 Entrée frei. Bad⸗Mauheim. Teichhaus. Sonntag den 12. d. Mts, findet in meinem Saale Tanzmusik bei gutem Flaschenbier statt, 611. Haberl. Sänger ball. Der Gesangverein„Concordia“ dahier wird nächsten Sonntag den 12. d. Mts. im Saale des Gasthauses „Zum Darmstädter Hof“ einen Ball abhalten, wozu alle Freunde solcher geselligen Vergnügungen hieumit freundlichst eingeladen werden. Nieder⸗Wöllstadt, 9. Februar 1888. 588 Der Vorstand des Gesangvereins„Concordia“. Friedrichsdorfer Zwieback empfiehlt Ph. Dan. Kümmich. Kragen, 554 Karl Zöll, Mainzerthor. 2 Hemden, Manschetten verkauft billigst K. Friedrich. Verantw. Ned.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 6 und eine Beilage.) N 1 hei w Boten Mittt Betrt Ot.“ N Bettt bhbeilun genant duftril im gro dummer währen keine e 1 5 1 einladet Gestert wurde mann, nachsle ausgeg unlgen bel den Tages in der Hohe. Luftröh katlon tags au störende des hoh Wumitt geben; ö