b. straße, irmanden⸗ en, Hals⸗ anschetten tach dilligsten 1751 ichler. , enpfehlt Windecher. 1 g Gross. Nlatze. 1750 den acknite Us. l. herde Herde Müller. 1 Hillgf 0 — 14 —————H[—e n. 1 1 1 1 E Friediic. met 4 sesott zu ber desert A Spreu rheigtt 60 f. geselle fangen geh, en bardlung⸗ 8 „nnn! N 3 il 4 1 ˙ 2 11big„, Donnerstag den 10. Mai. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige 577 5 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern( —— oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Versicherung der Felderzeugnisse gegen Hagelschaden. B ekanntma ch un g. Die Jahreszeit, in welcher Hagelschläge vorzukommen pflegen, naht heran. Wir machen deshalb darauf aufmerksam, daß den Land— Hessen concessionirter Versicherungsgesellschaften Gelegenheit zur Versicherung ihrer Felderzeugnisse wirthen durch eine Anzahl im Großherzogthum gegen Hagelschaden geboten ist. Zugleich bemerken wir, Collecten für Hagelbeschaͤdigte grundsäͤtzlich nicht gestattet Friedberg den 3. Mai 1888. Betreffend: Sterblichkeitsstatistik. werden. daß aus diesem Grund von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz Großherzogliches Kreisamt Friedberg Dr. Braden. An die Großh. Bürgermeistereien im Kreise Friedberg. Diejenigen von Ihnen, welche die Sterbefallszählkarten und Todeszeuguisse von den Monaten März und April l. J. noch nicht an uns eingesendet haben, werden ersucht, dies alsbald zu thun. Großherzogliches Kreis-Gesundheitsamt Friedberg. Dr. Lorenz. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Kommandeur des Gen— darmerie-Corps Oberst Rüti wurde auf Nach— suchen, unter Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt und der Kommandeur des Gen— darmerie-Distrikts Rheinhessen Major Beck zum Kommandeur des Gendarmerie-Corps und der Kommandeur des Gendarmerie-Distrikts Ober— hessen Major von Follenius zum Kommandeur des Gendarmerie-Distrikts Rheinhessen ernannt. Berlin, 7. Mai. Die„Nordd. Allgem. Zeitung“ schreibt: Der Kaiser fühlt sich seit Samstag etwas matt und angegriffen, ohne daß für die Erscheinung ein ausreichender Grund in objectiven Krankheitssymptomen zu finden wäre. Die Absonderung ist erheblich reichlicher als zu— vor. Im übrigen ist die Athmung ruhig und frei. Das Fieber ist mäßig und schwankt zwischen den normalen Temperaturen(am Morgen 38,20 bis 38,30 am Abend). Die Nahrungszuführung erfolgt in gleichen Maße wie früher. Der Appetit hat nicht gelitten. Indessen hat die eingetretene Mattigkeit den hohen Patienten ge— nöthigt, andauernd im Bett zu bleiben. Die Aerzte halten weitere Bettruhe für nothwendig. Ein Grund zu augenblicklichen Besorgnissen liegt in dieser hoffentlich vorübergehenden Körper— schwäche nicht, die sich schon wiederholt im Ver— laufe der letzten Wochen gezeigt hat und bisher immer vom Kaiser überwunden worden ist.— 8. Mai. Ueber das Befinden des Kaisers ver— lautet, daß die Mattigkeit gestern im Lause des Nachmittags fast gänzlich verschwand, sodaß der hohe Patient ohne Anstrengung sich der Arbeit widmen konnte. Gestern Abend betrug die Tem— peratur 38,60, der Auswurf war etwas ver— ringert. Der Kaiser hatte eine bessere Nacht und fühlt sich heute kräftiger. Das Fieber ist gering geblieben. Breslau. Der„Breslauer Zeitung“ wird aus Reichenbach gemeldet, daß in den mechani— schen Webereien von Neugebauer und Söhne daselbst und von Julius Neugebauer in Langen— bielau die Weber die Arbeit einstellten. In der erstgenannten Fabrik nahmen von den streikenden Webern etwa 300 die Arbeit wieder auf, nach— dem eine Lohnerhöhung zugestanden war. Karlsruhe, 7. Mal. Der Großherzog leidet, der„Karlsruher Zeitung“ zufolge, seit Samstag an einer katarrhalischen Affection der Luftröhre, verbunden mit allgemeinem Erkältungs— zustand, welcher denselben nöthigt, zeitweise das 1 Bett zu hüten, jedenfalls aber das Zimmer nicht zu verlassen. Alle Vortrage, Meldungen, und Audienzen sind abbestellt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 7. Mai. Ein Budapester Blatt meldet, der Londoner Botschafter Karolyi werde durch den Berliner Botschafter Szechenyi ersetzt. es Kreise, die Andrassy zum Berliner Botschafter machen wollen. — In Hofkreisen verlautet nach dem Fr. J. von einem schon in den nächsten Tagen bevor— stehenden Besuche des Prinzen Alexander von Hessen, des Vaters des Fürsten Alexander, beim hiesigen Hofe. Der Prinz, welcher österreichischer General a. D. ist, war seit längeren Jahren nicht in Wien; es knüpfen sich daher an den bevorstehenden Besuch mancherlei Combinationen, die auf das Gebiet der höheren Politik hinüber— spielen. Officiell wird mitgetheilt:„Der Prinz Alexander von Hessen wird der an ihn als Ritter des Maria-Theresia-Ordens gelangten Einladung zur Theilnahme an der Enthüllungs— feier des Monuments der Kaiserin Maria The— resia am 13. d. Mts. Folge leisten und Ende dieser Woche nach Wien abreisen.“ Holland. Haag. Der König beabsichtigt am 17. d. Mts. nach dem Schloß Loo abzu— reisen. Die Nachricht, daß der Zustand des Königs sich so verschlimmert habe, daß das Schlimmste zu befürchten stehe, ist unbegründet. Belgien. Lüttich, 8. Mai. Heute fand die Submission für Ausführung der Maasbe— festigungen statt. Die Mindestfordernng wurde von dem Brüsseler Haus Braive abgegeben, welches mit der Gruppe der Pariser Unter— nehmer zu einem Syndicat zusammengetreten ist. Frankreich. Paris. Der Municipalrath votirte 10,000 Fres. Unterstützung für die Fa— milien der Glashüttenarbeiter in den Departe— ments Seine und Seine et Oise, welche durch die Schließung der Fabriken beschäftigungslos wurden. Vor der Abstimmung machte der Seine— präfect besondere Vorbehalte bezüglich des Vo— tums. Der Polizeipräfect constatirte, daß augen— blicklich 2500 Glashüttenarbeiter beschäftigungs— los seien.— Der Ertrag der indireeten Steuern im April ergibt ein Plus von 4 Million Fres. gegenüber dem Voranschlage und ein Plus von 5 Million gegen den April 1887.— Boulanger wird am Freitag nach Duͤnkirchen gehen und sich von da nach Lille begeben, wo er am Samstag zu verweilen gedenkt und an einem Banket von 600 Personen theilnehmen wird. — Das Marineministerium widerlegt eine vom„Standard“ veröffentlichte Mittheilung, daß das französische Geschwader in den ostasia— tischen Gewässern Befehl erhalten habe, sich zu unbekannter Bestimmung in Vokohama zu ver— sammeln. Großbritannien. London, 7. Mai. Im Unterhaus erklärte Fergusson, zwischen der Re— In Wien gäbe gierung und dem Papste hätten keinerlei nicht— officielle politische Verhandlungen stattgefunden. ö Was die Samoa-Frage anbetreffe, so sei Tamasese jetzt de facto König Samoas und werde als solcher auch von der Regierung prak— tisch anerkannt. Die Regierung hatte keinen Grund, bei den Differenzen mit Malietoa irgend— wie Partei zu ergreifen. Die Vertragsbezie— hungen zwischen England, Deutschland und den Vereinigten Staaten von Nordamerika bezüglich Samoas seien unverändert. Spanien. Madrid. Der Senat genehmigte den Handelsvertrag mit Rußland. Türkei. Konstantinopel. Nachdem es dem armenisch-katholischen Patriarchen Azarian ge— lungen ist, eine Wiederaussöhnung der Armenier mit den sogenannten Antihassunisten herbeizu— führen, verlas der Patriarch gestern in Anwesen— heit zahlreicher Kirchen-Genossen das Reskript, worin diese Wiederaussöhnung feierlich bekräftigt wird. Rumänien. Bukarest, 8. Mai. Gestern Abend gab ein Mensch zwei Flintenschüsse auf das königliche Palais ab und zertrümmerte da— durch mehrere Fensterscheiben des Bibliothek— zimmers. Derselbe wurde alsbald verhaftet. Es heißt, der Verbrecher hätte als Motiv seiner That angegeben, daß er keinen Fremden auf dem Throne dulden wolle und daß er gehofft habe, er würde von Denjenigen unterstützt wer— den, auf welche bei den agrarischen Unruhen geschossen worden war. Verletzt wurde Niemand. Der Attentäter ist ein früherer Zuchthäusler, namens Preda Fontauar, und hatte einen ge— ladenen Revolver und ein scharf geschliffenes Messer in der Tasche. Bulgarien. Sofia. Die tendenziöse Art und Weise der Führung des Prozesses Popow hat nach dem Fr. J. in den hoheren Militär— kreisen nicht wenig böses Blut gemacht. Die Haltung des Prinzen Ferdinand in dieser und anderen Angelegenheiten wird sehr ungünstig be— urtheilt. Es macht sich namentlich in den ost— rumelischen Garnisonen noch immer und neuer— dings wieder stärker eine Bewegung zu Gunsten des Fürsten Alexander bemerkbar. Als Fuhrer der mit dem gegenwärtigen Regime Unzufriedenen gilt der bekannte Major Panitza in Philippopel, zur Regierungszeit des Fürsten Alexander einer der Vertrauten des Letzteren. — Die„Pol. Corresp.“ meldet von hier, daß die Regierung den Metropoliten Clement in Tirnowa wegen seines feindseligen Verhal— tens gegen den Prinzen Ferdinand seiner Func⸗ tionen enthoben habe. Aus Stadt und Land. r. Friedberg. Es sind bald 2 Jahre, daß 70 Väter und Mütter unserer Stadt, deren Kinder hiesige Schulen besuchen, elne Eingabe folgenden Inhalts an Bürgermeister Steinhäußer gerichtet haben:„Die unter: zeichneten Eltern sind der Ansicht, daß eine Beseitigung der Mißstände, wie sie sich aus der Ungleichartigkeit der Ferienordnung an den hlesigen Unterrichtsanstalten er⸗ geben, in hohem Grade wünschenswerth ist. Beson⸗ ders störend wird der herrschende Zustand im Sommer halbjahr empfunden. Deßhalb geht die dringende Bitte, welche sich die Unterzeichner an Sie zu richten erlauben, dahin: vor Allem darauf hinwirken zu wollen, daß in Friedberg, so wie es in einem großen Theile Deutschlands Regel ist, Sommerferien für alle Anstalten gemein⸗ am in die gleiche Zeit gelegt werden und demgemäß auch Herbstferien.“ Eine Aenderung des Zustandes in dem Sinne der Bittsteller ist bisher nicht eingetreten. Einsender beabsichtigt, diese Angelegenheit durch diese Anregung in Fluß zu bringen. Die Ferien der Schüler der Realschule, der Schüler und Schülerinnen unserer Stadtschule sollen zusammenfallen. Ist dies in Wirklichkeit eine so schwer zu lösende Aufgabe? Heute ist es einem Familienvater, einer Mutter in Friedberg nicht möglich, mit den die Schule besuchenden Kindern(Knaben und Mädchen) zur Sommer- oder Herbstzeit gemeinsam einen Ferten-Spazlergang(ganz zu schweigen von elner Ferien reise) zu machen. Dank der sogenannten Ferlen ordnung wird da, wo aus demselben Hause Knaben und Mädchen die Schulen besuchen, die betreffende Hausfrau die Zeit der Ferien nicht recht froh; die Schul— sorgen für den einen oder andern Sprößling hören für sie im ganzen Jahr mit wenigen Unterbrechungen nicht auf. Dieser Zustand ist nicht vernünftig; es ist Pflicht Aller, die es angeht, ihn in der angedeuteten Richtung zu verbessern. Allerlei. Newyork, 7. Mal. Bei Locust Cap in Pennsyl—⸗ vanlen, löste sich der erste Theil eines 75 Waggons starken Güterzuges los, wurde am Fuße eines steilen Abfalles jedoch aufgehalten. Da die Bremsen des zweiten Theiles versagten, kam derselbe ins Laufen und stieß auf den stehenden ersten Theil. Ein mit Pulver beladener Waggon explodirte und zerstörte 17 in der Nachbarschaft liegende Häuser, bewohnt von Bediensteten der Rea dingeisenbahn. Die Kohlenvorräthe und die Trümmer fingen Feuer. Acht Personen, meistens Kinder, verbrannten. Viele Per— sonen sind theils schwer, theils leicht verwundet, 12 Waggons sind zertrümmert. Shanghai. zufolge, trat der Kanton-Fluß aus. sonen sind ertrunken. Handel und Verkehr. Friedberg, 8. Mai. Fruchtpr. Watzen M. 19.25— 00., Korn M. 14.— 00.00, Gerste M. 14.50— 15.50, Hafer M. 14.00— 00.00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo = 200 Zollpfund. Friedberg, 9. Mal. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.05— 1.20. Eier 2 Stück 9 Pf. Gießen, 8. Mal. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.05 1.10, Eier 1 St. 5, 2 St. 9 Pf., Käse per Stück 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.70— 0.90, Hühner per Stück M. 0.85— 1.00, Hahnen per Stück M. 1.70— 2.20, Enten per Stück M. 2.00— 2.50., Einem Telegramm des„Standard“ Gegen 3000 Per⸗ Ochsen⸗Fleisch per Pfund 56-64 Pf., Kuh- und Rind⸗ Fleisch 45—50 Pf., Schweinefleisch 50-60 Pf., Hammel⸗ Fleisch 54— 64 Pf., Kalbfleisch 40— 46 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50— 6.50, Zwiebeln per Centner Nr. 2 M. 25.00— 27.00, Nr. 3 M. 24.00 25.00, Nr. 4 M. 19.00— 20.00, Nr. 5 M. 16.50— 17.50, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 53.00— 55.00, nord⸗ deutsches und westfälisches Weizenmehl Nr. 00 M. 25.00 bis 26.00, Roggenmehl(hles.) Nr. 0 M. 22.00— 22.75, Nr. 0/1 M. 20.00-21.00, Nr. 1 M. 17.50— 18.50, Nr. 2 M. 14.50— 15.50, Weizen ab unserer Umgegend M. 19.50 bis 19.75, frei Bahnhof hier M. 19.50— 19.75, fremder nach Qual. M. 18.50— 20.50, Roggen hiesiger M. 14.00 bis 14.25, russischer M. 13.60— 14.00, Gerste, Brauer⸗ waare M. 15.00 17.50, do. zu Mahlzwecken M. 12.00 bis 13., Hafer, prima M. 14.25— 14.75, mittel M. 13.75 bis 14.00, Raps M. 25.50— 26.00, Mals M. 14.00, Erbsen M. 14.— 19,, Linsen M. 20.—38., Wicken M. 13.50 bis 14.00, Heu per Ctr. M. 3.50 3.75, Stroh M. 2.50, Roggenkleie M. 4.75— 5.00, Weizenkleie M. 4.50— 4.75, Malzkeime M. 4.75—0.00, Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.75 0.00, Reismehl M. 4.00— 4.50, Chiltsalpeter M. 0.00 ab Harburg. Sämmtliche Artikel bel Abnahme von 200 Ctr. an. Rüböl im Detail M. 52. Frankfurt, 7. Mal. Der heutige Viehmarkt war gut befahren Angetrieben waren 335 Ochsen, ca. 24 Bullen, ca. 276 Kühe und Rinder, ca. 392 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 5961. 2. Qual. M. 54.—56., Kühe und Rinder 1. Qual. M. 53 bis 55, 2 Qual. M. 46— 48 pro 100 Pfund Slachtge⸗ wicht. Kälber 1. Qual. M. 52—55., 2. Qual. 45 bis 48 Pf. per 1 Pfd. Schlachtgewicht. Frankfurt, 8. Mat. Heu- und Strohmarkt. Heu pro 100 Kilo M. 8.60— 9.20, Stroh pro 100 Kilo M. 4 80 bis M. 5.20. Wochenmarkt. Butter pro 50 Kilo M. 100 bis 103, Eier das Hundert M. 4— 4.20, Erbsen 100 Kilo M. 17.50 bis 21.50, do. geschälte M. 20— 30, Linsen M. 28— 45, welße Bohnen M. 19—23, Mohrrüben 50 Kilo M. 6—7, Kartoffeln pro 100 Kilo M. 6—7, neue Malteser Kar⸗ toffeln 50 Kilo M. 11—13, Eskarol M. 15— 20, Kopf⸗ salat M. 12— 18, französtsche Radieschen per Pack M. 1.50, frische Aepfel 50 Kils M. 30, franz. Erbsen per Centner M. 50— 60, franz. Bohnen per Pfund M. 1.50, Spargeln per Centner M. 50. Das Vorkommen von Viehseuchen im Großher⸗ zogthum Hessen während des Monats März 1888. Milzbrand wurde festgestellt am 6. März in Laubenheim, im Kreise Mainz, bei einem krepirten Rind, am 8. März in Rüsselsheim, im Kreise Groß Gerau, bei zwei krepirten Schweinen, am 18. März in Darmstadt, am 21. März in Rodheim im Kreise Friedberg, am 23. März in Hohenstein, im Kreise Bensheim, am 27. März in Büdingen bei je einem krepirten Rinde und am 31. März 15 Angenrod, im Kreise Alsfeld, bei einem geschlachteten inde. Rotz: In Darmstadt und Gleßen steht je ein der Ansteckung verdächtiges Pferd unter polizeilicher Beob achtung. Maul- und Klauenseuche wurde am 14. März in Umstadt, im Kreise Dieburg, bei Rindvyleh festgestellt. In Mainz auf dem Viehhof wurde am 29. März ein Ochs seuchekrank befunden. Der Bläschenausschlag unter dem Rindvieh in Brensbach, im Kreise Erbach, sowie in Elfa, im Kreise selbe am 3. März in Steinbach, im Krelse Erbach, am 4. März in Rendel, im Kreise Friedberg, am 17. März in Schwabsburtz, im Kreise Oppenhelm, am 21. März in Ulfa, im Kreise Schotten, und am 26. März in Dorn⸗ In Steinbach, im Kreise M. 13.00- 14.00. heim, im Kreise Groß Gerau. Frankfurt, 7. Mal. Fruchtber. Hiesiges Weizen-] Erbach, ist die Seuche berelts wleder erloschen. mehl Nr. 0 M. 31.00— 33.00, Nr. 1 M. 28.00 29.00, Die Räude gilt als vorbanden unter den Schafen in den Orten des Kreises Alsfeld: Altenburg, Renzen⸗ dorf, Brauerschwend, Fischbach und Strebendorf, in den Orten des Krelses Büdingen: Wallernhausen, Blofeld, Leldhecken und Bergheim; in den Orten des Kreises Lauterbach: Engelrod und Ilbeshausen; in den Orten des Kreises Schotten: Bobenhausen, Wohnfeld, Ober⸗ Seibertenrod, Unter⸗Seibertenrod, Steinberg, Ulfa, Ober⸗ Seemen, Mittel-Seemen, und Nieder-Seemen; ferner in Bürstadt, im Kreise Bensheim und bei 4 Schafen in einem Gehöfte in Krumbach, im Kreise Heppenheim. Für die Ueberschwemmten gingen uns noch nachträglich 7 M. 15 Pf., von Pfarrer Fischer in Reichelsheim gesammelt, zu, die wir sofort nach Berlin nachgesandt haben. Die Expedition des Oberhessischen Anzeigers. Geld⸗Cours. Frankfurt am 8. Mat 1888 Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf 20⸗Frankenstücke 16. 13 16. 09 do. in 2 16. 12 16. 09 Englische Sovereigns ee, Russische Imperlales. eee ee ee Duesten 9. 45 , e ere, 9. 54 Dollars in Gold 4. 16 Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. Fest der Himmelfahrt. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10½ Uhr: Herr Candidat Reinhardt. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Hechler aus Assenheim. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Katholische Gemeinde. Mittwoch von 5 Uhr an Beicht. Fest Chrifii Himmelfahrt. Morgens 6 Uhr: Beicht; 3/7 Uhr: Austheilung der heil. Communlon. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Vesper-Andacht mit Segen. 7 Uhr: Mal-⸗Andacht. Israelitische Gemeinde. Freitag den 11. Mai 1888: Neumond Siwan. Donnerstag Abends 8 Uhr 5 Min. Freitag Morgens 6 Uhr. Sabbathfeier vom 12. Mal 1888. Beginn: Freitag Abends 6 Uhr 55 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. ö Sabbathausgang 8 Uhr 25 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 13. Mal an Morgens 6 Uhr, Abends 8 Uhr 20 Min,.(Omergebet.) eien ist erloschen. In Liederbach, im letztgenannten Kreise herrscht die Seuche fort. Festgestellt wurde die— Mittwoch den 16. und Donnerstag den 17. Mat: Schebuoth⸗ oder Wochenfest. Oeffentliche Aufforderung. Die Wittwe des Kaspar Rühl II., Juliane, geb. Morschel, von Ober-Mörlen hat den größten Theil ihres Grundbesitzes veräußert und den Kaufschilling cedirt. Forderungen und Ansprüche jeder Art an die Verkäuferin und beziehungswelse ihren verlebten Mann sind binnen 8 Tagen um so gewisser bel unterzeichnetem Gerichte geltend zu machen, als sonst anderweit über den Kauf— schilling verfügt wird. Bad⸗Nauheim den 3. Mai 1888. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Bauer. 18183 Schutz. Mobiliar-Versteigerung Freitag den 11. Mai, Vormittags 9 Uhr anfangend, lassen die Erben der verstorbenen Frau Putzmacher Hanau Wittwe in ihrer Behausung gegen Baarzahlung folgende Gegenstände verstelgern: 1 Sopha mit 6 Stühlen, Tische, Stühle, Kleider⸗ schränke, Commoden, Bettwerk, Spiegel, sowie ver— schtedenes Haus- und Küchengeräthe. In Auftrag: Jos. Butz bach, Auetionator. Die Wohnung im diltten Stock meines Hauses ist zu vermiethen. 1698 W. Lang. Ca. 50 Pfd. reinen Schlenderhonig 1793 in Sommerpantoffeln, Morgenschuhen in Lasting mit und recht billigen Preisen bei 1628 Heinr. Dienl, Usagasse. Nächsten Dienstag den 15. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, kommen bei mir zur Versteigerung: 1 Pferd, 6jährig, Wallach, Rappe, gute Landrace, zu jedem Ge⸗ brauch geeignet, fromm und sehr willig, 1 Fohlen, Wallach, sehr stark und zum sofortigen Gebrauch geeignet, 1 Futterschneldmaschine, 1 zwetspänniger Wagen mit Dung und Ernteleitern und sonstige Oekonomiegeräthe; ferner 1 Billard mit Zubehör, verschiedene Bettladen Oefen, Herd, 2 Zulastfaß und diverse kleinere Fässer, Gläser, Flaschen u. s. w. Nieder⸗Wöllstadt, 7. Mai 1888. J. Becker, 1810 Heirathsgesuch. Junger Mann von 27 Jahren, mit tadellosem Rufe, gut gehendem Fabrlkgeschäfte, wünscht mit einem jungen Mädchen aus guter Familie von häuslichem Sinn, nicht Große Auswahl und ohne Gummtzüge, in bekannt solider guter Waare Versteigerungs-Anzeige.] 1621 Corsetten äußerst billig bei J. Keim, Consirmandeustiefel, Schaft⸗ u. Zugstiefel, größte Auswahl, in dem billigen Schuhladen von Louis Waas. Eiserne Gartenmöbel 1 billigst bei avid Groedel Söhne. 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Mai 1888. 1805 H. Salzmann III. 1817 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme während des langen schweren Leldens, sowie bei dem Hinschelden unseres unvergeßlichen Gatten und Vaters, des Schlosser— meisters Franz Weckerling, sowie für die Blumenspende, sagen wir Allen unseren tlefgefühlten Dank, Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. 2 5 Mit dem 1. Mai wurde meine Buchhandlung in Bad⸗Nauheim“ im Hause des Herrn B. Schwab, Parkstraste Nr. 356, wieder eröffnet und empfehle ich dieselbe den geehrten Einwohnern Bad-Nauheims und der Umgegend mit dem Bemerken, daß die während der Saison in Bad⸗Nauheim befindliche Leihbibliothek mit den neuesten deutschen, französischen und englischen Werken von Bedeutung erganzt worden ist Schulbücher. Großes Lager in Schreib- und Zeichen- Materialien. Annoncen Expedition. Aufträge werden in sauberster Buchdruckerei. Ausführung rasch hergestellt. 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