9 h f 1 g f 4. „ 1888. Bienstag den 10. April. 4 42. de 8 92 ö 0 SNA, 1. 1 ine * Fre 4 * f * feudlen 1 9 ng 18 5 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 1; f 6 f 8 1 88 elag U bend ausgegeben. Arreisblatt für den Areis Friedberg. scheint dr dener r u n rr—. 8 . Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Bele el 0 e a g 5 5 g kostet 9 Pf. Annoncen von „ n aubwörligen Einsendern(owel. Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. W* r Amtlicher Theil. i. N„ 1 i Bekanntmachung. * N Mit dem 16. d. Mts. beginnen Seitens der Garuison Butzbach die Schießübungen mit scharfen Patronen auf dem dortigen Schieß⸗ 2 stande. Indem wir dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringen, laden wir die Großherzoglichen Bürgermeistereien der zunächst gelegenen 5 Orte ein, in Ihren Gemeinden noch besondere Bekanntmachung zu erlassen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 5 Friedberg den 7. April 1888. Dr. Braden. * 7 51 1 Bekanntmachung. I. In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete — Macht im Frieden wird hiermit zur offentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat j März 1888 sich folgendermaßen für den Centner berechnen: Hafer M. 6.90, Heu M. 4.15, Stroh M. 3.00. Friedberg den 7. April 1888. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. m Dr. Braden. 11 1 5 Ausschreiben. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthalt des Friedrich Quant von Kressendorf, Kreis Schlüchtern, welcher in einer Strafsache als Zeuge „Altes. 4 vernommen werden soll, wird ersucht. Der Großherzogliche Amtsanwalt 5 „ 711. 10 Friedberg den 3. April 1888. a Kolb. 0 0— Deutsches Reich. wird jedoch bezweifelt, wenngleich die bestimmte] Unterredung mit der Kaiserin. Die Verhand— 129. Darmstadt. Es wurde der General- Absicht, dies zu thun, vorhanden sein dürfte. lungen mit der Kaiserin gehen fort, doch besteht Nas sekretär der landw. Vereine Landesökonomierath* Die„Köln. Ztg.“ erklärt, die Kanzler-[auf keiner Seite eine Neigung nachzugeben. W. Or. Weidenhammer auf Nachsuchen, unter An-krisis habe ihre Ursache in der in Aussicht ge-[Der Kaiser hält sich passiv, er will das Glück i 5. erkennung seiner Dienste in den Ruhestand ver-[nommenen Verlobung des Fürsten Alexander der Prinzessin nicht hindern, aber auch um — 8 setzt, der Generalsekretär des Vereins nassouischer[ von Battenberg mit der Prinzessin Victoria, keinen Preis die politischen Empfindungen des 7 4 5 Land- und Forstwirthe, Muller zu Wiesbaden, der Tochter des Kassers. Fürsten Bismarck verletzen. Er überläßt die 71. zum Mitglied der Oberen landw. Behörde unter De Nachricht der„Köln. Ztg.“ von Unterhandlungen daher der Kaiserin. Die Lage Dre Verleihung des Titels„Oekonomie- Rath“, der dem Demissionsgesuch des Kanzlers wird hier sei unverändert; man konne nicht wissen, wohin + Großh. Oberamtsrichter Freiherr von Diemar einfach nicht geglaubt. Leider richtig, aber nichtf der Conflict führt. Fürst Bismarck äußerte den 1. dahier zum richterlichen Mitglied der Oberen neu ist, daß der Kanzler sich nicht ganz wohl] Personen seiner Umgebung gegenüber:„Wenn 90 landw. Behörde in deren Eigenschaft als Landes- fühlt. die Verlobung zu Stande kommt, bin ich nicht Commission in Feldbereinigungssachen, der außer ordentl. Prof. an der Universität Kiel Dr. Leh mann zum ordentl. Professor in der juristischen Fakultät der Landes-Universität ernannt. Berlin, 5. April. Nachdem der Kaiser beute Vormittag eine kurze Promenade gemacht hatte, empfing er die Vorträge des Kriegsmini— sters und des Chefs des Militärcabinets, Nach— mittags empfing er den Reichskanzler. Der Kaiser hat die letzte Nacht ziemlich gut und fast ohne Unterbrechung geschlafen, daher das Befinden heute wieder einigermaßen zufrieden stellend ist. Das Unwohlsein der letzten Tage ist vermuthlich darauf zurückzuführen, daß im Innern des Kehlkopfes leichte entzündliche Er— lgbicht Druck ader nagel. Aebällerin, terte 1 . 18 scheinungen aufgetreten sind, die indessen bereits wieder abzunehmen scheinen.— 6. April. Das Be— finden des Kassers ließ im Laufe des heutigen Tages Manches zu wünschen übrig. Sofern die Witte— rung nur einigermaßen günstiger wird, soll die Uebersiedelung des Kaisers nach Schloß Fried— lichskron in Potsdam schon gegen den 18. ds. erfolgen. — Prinz Heiurich's Vermählung mit Prinzeß * bos Irene von Hessen dürfte wahrscheinlich am 24. Mai N 1 stattfinden. n— Fürst Bismarck weilte am Donnerstag rn Nachmittag von 2½ Uhr bis gegen 5 Uhr bei eimon. dem Kaiser in Charlottenburg. Nachher wurde * 1 Fürst Bismarck auch von der Kaiserin empfangen. 1 Nach seiner Rückkehr nach Berlin empfing Fürst 1 d. Bismarck den Besuch des Kronprinzen. Der 5 Kronprinz besuchte am Abend die Kaiserin 0 Pf. Augusta, diese war vorher am Abend, bei den 0 77 65 Majestäten in Charlottenburg gewesen. — Das Gerücht von einer Kanzlerkrisis er— — Dr. Wolffenden, der frühere Assistent Mackenzte's, ist nicht zur Behandlung des Kai— sers hierhergereist, sondern lediglich zu persön— lichen Zwecken. Elberfeld. Umfassende Haussuchungen, welche bei verschiedenen Socialdemokraten in, Elberfeld, Barmen und Umgegend vorgenommen wurden, scheinen reiches Material für eine Un⸗ tersuchung geliefert zu haben, welche auf die Aufdeckung einer geheimen Verbindung gerichtet ist und einen größeren Umfang annehmen dürfte. Hier allein erfolgte bei fast 60 Personen Haus— suchung, welche die Verhaftung von neun Per— sonen zur Folge hatte, auch in Barmen kam es zu verschiedenen Verhaftungen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die hie- sigen offiztösen Blätter erhalten von angeblich bestunterrichteter Seite aus Berlin folgende Mittheilung: Am 31. März erfuhr Fürst Bis marck vom Kaiser, daß demnächst die Verlobung der Prinzessin Victoria mit dem Fürsten Alexander von Battenberg stattfinden solle. Fürst Bismarck erhob sofort politische Bedenken. Der Kaiser eröffnete dem Reichskanzler darauf, die Ver— lobung sei der Herzenswunsch der Kaiserin, wo— rauf der Kanzler bat, von der Kaiserin em pfangen zu werden. Die Bitte wurde sofort bewilligt. Fürst Bismarck entwickelte der Kai— serin in Gegenwart des Kaisers seine Gründe gegen die beabsichtigte Verlobung. Die Kaiserin gewann nicht die Ueberzeugung der Unausführ— barkeit des Planes. Fürst Bismarck erwiderte, wenn die Kaiserin auf der Verlobung bestände, werde er demissioniren. Am 4. April erfuhr der Reichskanzler von der bevorstehenden An— kunft des Fürsten Alexander; er eröffnete dem Kaiser, am Tage, da die Reise des Fürsten von Battenberg beschlossen werde, demissionire er. — halt sich und wird jetzt auch anderweitig unter * Hinweis auf die politische Gefahr, welche die nung, Heirath des Fürsten Alexanders mit der Prin— * zessin Victoria mit sich bringen müßte, bestätigt. . Daß bereits ein Demissionsgesuch eingereicht sei, 75 63 1 — Dies wiederholte er in einer neuen fruchtlosen eine Stunde länger Minister.“ In Regierungs⸗ kreisen wird versichert, es handle sich beim Fürsten Bismarck nicht allein um den Fürsten Alexander von Battenberg, sondern um die Prin— cipienfrage, ob er seine Politik weiterführen könne oder nicht. Gelangten andere Einflüsse als die bisher in Deutschland leitenden zum Wort, so werde der Reichskanzler die Geschäfte nicht weiter— führen. Belgien. beruht Brüssel. Dem„Nord“ zufolge das Gerücht bezüglich eines Handelsver— trages zwischen Rußland und Deutschland einst— weilen auf Projecten, die in Petersburg gemacht wurden und ernster ausgearbeitet werden müssen. Angesichts der großen Schwierigkeiten in den ökonomischen und finanziellen Beziehungen der beiden Länder müsse der Boden für einen Han— delsvertrag erst geebnet werden. Frankreich. Paris, 5. April. Die Blätter constatiren einmüthig, daß die gestrigen Ab— stimmungen in der Kammer und im Senate ein Zeugniß des Mißtrauens gegen das Cabinet ablegten.„Justice“, das Organ Clemenceau's, sagt dagegen, das Cabinet stehe vor einer Coa— lition, könne aber den ersten Ansturm erwarten. Die gesammte republikanische Partei stehe auf seiner Seite. Eine Versammlung von Opportu— nisten beschloß, der Candidatur Boulanger's diejenige des Advokaten Foucard entgegenzustellen. — Ein Rundschreiben Freyeinet's an die Corpscommandanten bezeichnet es als die feste Absicht des Ministers, in der Armee den unbe— dingten Respecet vor der Diseiplin in allen Graden aufrecht zu erhalten. April. Gestern fand in Dünkirchen eine Waͤhlerversammlung statt, woran sich etwa 2000 Personen betheiligten. Nachdem die De— putirten Vergoin und Laguerre gesprochen hatten, wurde die Candidatur Boulanger's mit allen bis auf sechs Stimmen angenommen. Botschafter in London sein tief und die deutsche Nation übermitteln zu lassen. Spanien. Madrid, 6. April. Einer Nach— richt von den Philippinen zufolge nahmen die Spanier ausgedehntes Gebiet des Suluarchipels in Besitz, wobei viele Eingeborene getödtet wur— den und auch die Spanier einige Verluste er— litten. Italien. Rom. In Folge der Beseiti— gung des dem Abschluß eines neuen Handels— vertrages mit Italien besonders abgeneigten franzosischen Handelsminister Dautresme, hat die hiesige Regierung beschlossen, die neuesten Vorschläge Frankreichs zu beantworten. Die betreffende Note ist bereits nach Paris abge— gangen. Italien macht darin allerdings keine weiteren Zugeständnisse, sondern beleuchtet nur die Tragweite ihrer früheren Concessionen und sucht die französischen Einwendungen dagegen zu bekämpfen. Die Aussichten auf das Zustande— kommen eines neuen Abkommens sind daher auch gegenwärtig noch sehr gering. Der Bolschafter Menabrea soll beauftragt sein, hierher zu kommen, um bezüglich der weiteren Unterhandlungen be— sondere Instruktionen einzuholen. Florenz, 5. April. Das italienische Königs— paar besuchte heute Vormittag in Begleitung des Ministerpräsidenten Crispi die Königin von England, welche heute Nachmittag den Besuch erwiederte. Nach der Rückkehr empfingen die Majestäten das brasilianische Kaiserpaar und den König von Württemberg Großbritannien. Liverpool. Der hiesigel folgende Resolution angenommen: Gemeinderath beschloß einstimmig, dem deutschenrität wird das es Bedauern über den Tod des Kaisers Wilbelm, sowie seine auf⸗ richtige Sympathie für die kaiserliche Familie zoͤgert.“ „Die Majo⸗ Budget votiren und dem Cabinete gegenüber eine abwartende Haltung einnehmen, wenn dasselbe die Wahlen bis zum Herbst ver— Türkei. Constantinopel. Der Sultan hat, in der Absicht von neuem seine Sympathie für das deutsche Volk erkennen zu geben, die Ein— setzung einer unter seinem Protectorate stehenden besorderen Commission angeordnet, welche die Aufgabe hat, Geldsammlungen zur Unterstützung der Opfer der Ueberschwemmungen in Deutsch— land zu veranstalten. Handel und Verkehr. Friedberg, 7. April. Buttermarkt. Butter kostett per Pfd. M. 1.00— 1.10. Elter 1 Stück 6 Pf. Buß bach, 7. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.00 0.00. Käse per Pfd. 40—45 Pf., Eier 2 Stuck 11 Pf. Gießen, 7. April. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfund M. 0.60—0.70., Hühner per Stück M. 0.85— 1.00. Hahnen per Stuck M. 1.30— 1.50., Enten per Stück M. 1.80— 2.20., Ochsenfleisch per Pfund 58— 60 Pf., Kuh- und Rind ⸗Fleisch 45 50 Pf., Schweinefleisch 54 bis 60 Pf., Hammelfleisch 51—64 Pf., Kalbfleisch 40 bis 46 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.00 7.00. Zwiebeln per Centner M. 13 5000.00. Allerlei. Tilstt. Aus dem neuen Ueberschwemmungsgebiet für die Ueberschwemmten dem Memelthale— kommen fortgesetzt Hiobsposten. Das uneingedeichte rechte Memelthal vom Rombinus ab bis zu der Mündung der Memel in das Kurlsche Haff ist in einer bisher nicht gekannten Höhe überschwemmt wor— den. Nach den neuesten Nachrichen ist die Memel über Nacht um mehr als 20 Fuß gestiegen. Großes Unglück hatte diese gewaltige Anschwellung des Flusses zur Folge. Elbing. Die Nachrichten von hier lauten jetzt end— lich günstiger. Die Gefahr für die Elbinger Niede— rungen ist glücklicherwetse im Wesentlichen vorüber, denn die Hochwasserwelle hat sich verthellt. Aachen. Die Aachen Münchener Feuerversicherungs— Gesellschaft stellt dem Kalser 50,000 Mark für die über— schwemmten Landestheile zur persönlichen Verfügung. Graubünden. Im Calanca Thale sind in den letzten Tagen wieder zahlreiche und gefährliche Lawinen stürze vorgekommen. Das Thal hat etwa ein Dutzend Gemeinden mit etwa 1500 Bewohnern, die fich zum Theil in großer Gefahr und Noth befinden. Athen, 6. April. Auf der Insel Sauta Maura (Leukadia) fand eine furchtbare Explosion statt. Auf noch unaufgeklärte Welse entzündete sich in einem dor— tigen Pulver Thurme eine Schachtel mit Zündkapseln. Binnen fünf Minuten fanden sieben Epplosionen statt. Die Erschütterung wurde sogar auf dem Festlande ver— ö ö Rumaͤnien. Bukarest, 5. April. In einer Versammlung der Majoritaͤt der Kammern wurde! spürt. Innerhalb einer Viertelstunde standen 34 Häuser in Flammen. Sechs Personen und sieben Soldaten wurden lebensgefährlich verwundet. gingen ferner bel uns ein: von Pfarrer Müller in Nieder⸗ Rosbach M. 10, Berg-Inspektor Müller in Weckes heim M. 20, Jean Dörr, durch eine Vergleichsangelegenhelt M. 10, L. Z. M. 1.50, Frau Rendant Bitsch M. 2, Frau K. M. M. 2, G. B. M. 1, Obeclehrer Bitsch M. 5, H. und K. H. M. 1. Um weitere Gaben wird gebeten. Die Expeditton des Oberhessischen Anzeigers. Jeraelitischer Gotteedienst in Friedberg. Mittwoch den 11. und Donnerstag den 12. April 1888 Neumond Jjar. Dienstag Abends 7 Ubr 20 Min.(Omergebet). Mittwoch Morgens 6 Uhr 15 Min. Nachmittags 4 Uhr 30 Min.(Minch a). 1 Abends 7 Uhr 20 Min.(Omergebet). Donnerstag Morgens 6 Uhr 15 Min. Nachmittags 4 Uhr 30 Min.(Minch a). 17 „* S Buxkin⸗Stoff, genügend zu einem ganzen Anzuge(3 m 30 em), reine Wolle und nadelf., zu M. 7.75, Ramm⸗ garn⸗Stoff, reine Wolle, nadelf. zu einem ganzen Anzuge zu M. 15.65, schwarzer Tuchstoff, reine Wolle, nadel⸗ fertig zu einem ganzen Anzuge zu M. 9.75 versenden direet an Private vortofcel in's Haus Buxkin-Fabrik⸗Depöt Oettinger& Co., Frankfurt à. M.— Muster-⸗Colleettonen reichhaltigster Auswahl bereitwilligst franco. 632 Oeffentliche Aufforderung. Kaufmann Roßmann von Wölfersheim hat das in der Gemarkung Wölfersheim gelegene Grundstück Fl. XXII Nr. 499, 594 OJmeter Acker, stößt auf die Hohestraße, welches im Grundbuch auf den Namen des Herz Roß⸗ mann eingetragen ist, beschelnigtermaßen schon über 30 Jahre ungestört besessen. Af Antrag ergeht an Alle, welche etwa Ansprüche an dieses Grundstück bilden zu können vermeinen, die Aufforderung, solche binnen vier Wochen dahier geltend zu machen, als sonst die Anerkennung des Eigenthumserwerbs durch Ersitzung settens des Kaufmann Roßmann angenommen und die zum Eintrage ins Muta— tionsverzeschniß und Grundbuch nöthige Urkunde aus— gestellt werden wird. Friedberg, 3. April 1888. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim. Bekanntmachung Georg Müller und brücken betreiben daselb Bäckerei von Müller& meinschaftliches Mäller⸗ dem Sohne des Theilhabe Guth in Bruchenbrücken 1411 0 Johannes Guth J. von Bruchen— st unter der Firma„Mällerel und Guth zu Bruchenbrücken“ ein ge⸗ und Bäckergeschäft und haben rs Johannes Guth J.— Gustav N— Procura ertheilt, welcher, wie die beiden Theilhaber, für die Firma selbstständig zeichnen kann. Friedberg den 4. April 1888. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert 1410 Anzeige. Versteigerungs⸗ Mittwoch am 11. 2* 5* Holzversteigerung. Mittwoch den 11. und Donnerstag den 12. April, von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem Langsdorfer Gemeiade— wald folgende Holzsortimente versteigert werden: 1) Mittwoch den 11. d. Mts.: 140 Eichenstämme von 1453 Centim. Durchmesser, enthaltend 54 Festmeter, 13 Buchenstämme von 40-55 Centim. Durchmesser, enthaltend 16 Festmeter, darunter zwei zu Hack— bretter geeignet, 39 Nadel- und Fichtenstämme, enthaltend 10 Festm, 495 Fichten- und Kiefernstangen, 5 12 2) Donnerstag den 12. d. Mts.: * 100 Raummeter Scheitholz, 180 8 Knüppel, 380 7 Reiser, 60 Stockholz. Langsdorf den 5. April 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. Holzversteigerung. Freitag den 13. April d. J. werden in den Domanial— walddistrikten Mittler Koppel und Thierberg 9400 Buchen— Durchforstungswellen versteigerk. Zusammenkunft Vor— mittags 9 Uhr in Bodenrod. Butz bach den 6. April 1888. Großherzogliche Oberförsterel Hoch-Weisel. 1402 Welgand. Hausverkauf. Die im hiesigen Orte gelegene Hofraithe der Ernst Pfelfer Eheleute, in welcher seither eine Buchbinderet und Ladengeschäft betrieben wurde, 1400 8 Submission. Samstag den 14. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, erfolgt die Vergebung der Lieferung eines unbeschlagenen guß⸗ eisernen Brunnentrogs auf dem Wege der Submission. Der Trog soll 212 Meter lang, 1 Meter breit und 85 Centimeter ea. tief sein, im Gewichte von 900 bis höchstens 1000 Kilo. Schriftliche Offerten nebst Zeichnungen sind vor dem Submissionstermin bei uns einzureichen. Bad⸗Nauheim den 7. April 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. 1413 Wörner. . 5——— olz⸗Versteigerung. Freitag den 18. April d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, kommen im Altenstädter Gemeindewald, Distrikt Hahle und Gräbenberg, zur Verstetgerung: 168 Raummeter Buchen Scheiter, 32 5 Eschen⸗ 5 96 1 Buchen Knüppel, 42 1 Eichen⸗„ 417 5 Buchen-⸗Reisig, 60 1 Eichen⸗ 0 685/10„ Buchen⸗Stöcke, 24 5 Eschen!„ 42 Eichenstämme mit 19,73 Festm. Inhalt(Wagner⸗ holz). Die Zusammenkunft ist am Eingang des Waldes, an der Staatsstraße von Altenstadt— Bönstadt. Altenstadt den 8. April 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Altenstadt. Wagner. Arbeits⸗Vergebung. Freitag den 13. d. Mts., Nachmittags um 3 Uhr, April l. J., Vormittags 10 Uhr im per Brandkusfs zu enen in der ee, 1 e 225 7 auf der Staals⸗ e i 24. d. Mts Wöllstadt nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffent⸗ en 8 1 5*„ bis 150, an Ort und Selk 1 155 5 Vormittags 11 Uhr, 5 e 1. 7 Pf. steigert werden. im Rathhause daher nochmals öffentlich verkauft werden.“ Maurerarbeit,. 5 15 5 29 85 Friedberg den 6. April 1888. 55 7 5 7 die fragliche Hofralthe sammt den Laden— Spun(Rockenberger)„ Großhe li f gegenständen aus freser Hand abgegeben werden und 8 8 1399 Wenner e Friedberg. 2 5 555 sich dieserhalb an Herrn Rechtsanwalt Jöckel Se 121 5„„ in Friedberg wenden. 5 5 Köppe ee e A e eee ee, rn. 15 Großherzogliches Ortsgericht Reichelsheim. Freer 15 1 April 1888. . 1 F 8 Bezirk 5 5 Mrs J Zenehmigt. 7 142⁵ Bezirksdauaufseher. 25e ben b. Fend de Jan Hloutens Cacao, 5 5 Der Ergee melser in Dosen von 98 und 180 Pf, empfichlt g Eine Grube Pfuhl N 8 i f bgegeb i 1419 See 120 Wolfersben legen gegen gut—̃ 2 8.„ 15 Ronrad Reuß 1. arische 1 . 25 M Ein Ack ini ee„ Sin er Einige Hundert Buxbaumpflanzen 5 a er 7 5 3 1398 Der Kirchen vorstand von Wölfersheim. pachten. 8 775 N 3 5 A„ 1 Fauerbach b. Fr. Pfarrer Bornaglus. M. 0.95— 1.00., Eler 1 Stück 6 211 Pf., Käse per Stück 5—8 Pf., Tauben per Paar gerung. rte! 5 907 dessen Holzversteigerung. Die am 4. l. Mts. im Freiherrlich v. Rltter'schen Kr sitzend, Walde bel Hof e abgehaltene Holzversteigerung sowie die beliebten Gesundhelts Corsetten für Frauen 2 Corsetten. ist genehmigt und erster Abfahrtag auf Donnerstag den von M. 3.50 an. 12. April l. J. bestimmt worden. Friedberg den 8. April 1888 1408 J. A.: Das der Gemeinde Weckesbeim zustehende Backhaus, bestehend aus einer Wohnung einem en Backofen, einem Stall nebst Boden, Heidt. ssich solches nebst Bedingungen vorher bier einseben. Weckesheim den 4. April 1888 Großherzogliche Bürgermeisterei Weckesheim. 1358 Hilger. Eine der Gemeinde Weckes heim gebörige Schäferhütte, an gutem Zustande, fast neu, steht durch Unterzeichnen ñ ĩè717! 1 ˙s zum Verkauf Weckes heim den 4. April 1888. Großherzogliche Bürgermeisteret Weckesheim. Hilger. Mobiliar-Versteinerung Dienflag den 10. April I. J., Vormittags 9 Uhr unfangend, werden im Hofe des Restaurateurs Gg. Alrich zu Friedberg 1 Sopha, 1 Kleiderschrank, 1 Kuͤchen— ichrank, 1 ee 1 Nähtisch, Nachttisch, 1 ovaler Tisch, 1 Spiegel, 8 Bilder, 3 Stüble, 1 Waschbütte, Regenfaß und sonfiige Gegenstände meistbiend versteigert. J. A.: Franz Joseph Nees Auetfonator. Leierfüss 4 zus Marienschloß Rockenberg, nn der Anstalt, bei 392 zu gleichen Preisen wie Apfelstaͤmmchen Stück 1 Mark 20 Pf. verkauft Fauerbach b. Fr. Ein Logis i wegzugshalber zu vermiethen bei Karl Türk. 1350 Söllner. 1342 Mit den neuen N des ben Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerifa in 9 Tagen Ferner fahren Dampfer des ANuorddeutschen Lloyd [Ostasten Aunstralien ⁊ ü d amer ka. Näheres bei dem General⸗Agenten nr. Emil Derschow, Offenbach u. M., Agenten Isidor Schulhof, Friedberg, J. Spiegelberger in Butzbach, 359 soll von jetzt ab anderweitig verpachtet werden und wollen Pachtliebhaber Carl Damm. Usagasse. 1036 Heinr. Diehl, usagasse. Für Confirmanden neu eingetroffen in großer Auswahl schwarze u. farbige Cachemirs 1403 billigst bei Gebr. Strauss,. vis-à- vis der Post. Ausverkauf. 1 ö 00. Schuhwaaren unter dem Einkaufspreis. Jos. Butzbach. Tapeten in großer Auswahl vorräthig bei 1261 Georg Gross. 1 f 1294 1 Anzüge, Confirmanden⸗ Hemden in großer Auswahl. S. Hirschhorn. 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Es bedarf der Worte nicht viele um zu erwähnen, daß er der Mann gewesen, welcher sich die Achtung und Liebe aller hiesigen Einwohner im hoͤchsten Grade zu erwerben wußte. Ist doch der Ruf seiner Humanität weit über die Grenzen seiner Haäuslichkeit verbreitet. Er hat es verstanden, nicht allein in geschaͤftlicher, sondern auch in gesellschaftlicher Beziehung jedem gerecht zu werden ohne Ansehen der Person und des Standes, treu dem Wahlspruch:„Thue Recht und scheue Niemand.“ Fanden wir doch seinen Namen überall da zuerst, wo es galt, der leidenden und hülfsbedürftigen Menschheit nicht allein in hiesiger Stadt, sondern weit über deren Grenze hinaus, durch finanzielle Mittel hülfreich zur Seite zu stehen, frei ohne An— spruch auf Dank und Eigennutz. Als ächter Patriot stets in Liebe zu seinem Vaterlande beseelt für dessen Rechte einzutreten. Als langjähriger Vorsitzender der hiesigen Ortskranken-Kasse hat er das Vertrauen, welches seine Wähler in ihn gesetzt, jederzeit gerechtfertigt dadurch, daß er allen Verpflichtungen, welche an ihn herangetreten, auf das Gewissenhafteste nachgekommen, trotz— dem demselben viel Arbeit und Anfeindungen nicht erspart blieben. Wir verlieren an ihm einen lieben Mitbürger, einen treuen Freund und Rathgeber. Wohl dem Manne, dem bei seinem Scheiden nachgesagt werden kann und muß: Er war ein Ehren-Mann im vollsten Sinne des Wortes! Möge demselben auch in seiner neuen Heimath die Achtung und Liebe Aller zu Theil werden. Wir aber wollen demselben in unseren Herzen ein treues Andenken bewahren in dem Ge⸗ danken:„Ehre, dem Ehre gebühret!“ Friedberg den 9. April 1888. 1416 Der Vorstand der Ortskrankenkasse. s Die noch vorräthigen Nest-Waaren-Benände der Firma Elise Hanau in Friedberg werden bis zum 15 April zu Jedem annehmbaren Preise abgegeben. Polschuß- und Credit-Berein e. G. Bruchenbrücken. Da die letzte General-Versammlung ihres schlechten Besuches wegen nach F. 42 unseres Statuts nicht beschlußfähig war, so findet nächsten Samstag den 14. l. M., Abends 7½ Uhr, in der Behausung des Herrn Ph. Best II. hier eine weitere General-Versammlung statt, wozu wir unsere Mitglieder dringend einladen. Tagesordnung: 1) Bericht über die Geschäftslage des Vereins. 2) Auflösung des Vereins und Ernennung eines Liquidators. Bruchenbrücken den 9. April 1888. Für den Ausschuß: Jacob Guth II., Vorsitzender. 1424 Dr. Kochs? Fleisch- Pepton, in Blechdosen à 1 Ko., Porzellan- Töpfen à 100 und 225 Gramm, in Tafeln-Etuis à 200 Gramm, Pastillen- Schachteln à 40 Gramm. Dr. Kochs' Pepton- Bouillon. ohne weitere Ingredienzien, nur durch Zusatz von beissem oder kaltem ½ u. ½ Flaschen Ehren-Diplom Antwerpen 1885. Speeielle Zubereitung, um Wasser sofort eine wohlschmeckende und nahrhafto Fleischbrühe herzustellen; in ½, ende, Dr. Kochs? Pepton-Biscuits, New- Orleans 1886. nahrhaftes und leichtverdauliches Mehl- Biscuit mit Zusatz von 10% Pepton in 1 Pfund Blechbüchsen Or. Kochs! Fleisch- Pepton, ein neuer, durch seinen Gehalt an Eiweiss thatsächlich nahrhafter Fleisch-Extract, ist das wirksamste aller bisher bekannten Mittel zur Ernährung und Kräftigung von 1 1 1* N Kranken, Genesenden, Blutarmen u. s. W.— bei seinem Nährwerthe und kleinen Volumen vorzüglich für Reisende, Touristen, Jäger u. s. W.— und namentlich in Form der Pepton-Bouillon in Küchen und Haushaltungen ein vortheilhafter Ersatz für die bisher bräuchlichen Fleisch-Extracte. Kuflich in Apotheken, sowie allen besseren Kolonial-, Delicatess- u. Droguen- Geschäften. Verkaufspreise auf den Packungen verzeichnet. grossen in Selde⸗, Gloria, Zanella⸗ und Alpakastoffen empfiehlt zu den billigsten Preisen 348 K. Friedrich, E Lehrling-Gesuch. 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