ung. 7 1 ö chulel 1 une„ 1 b, * 1888. Jamstag den 10. März. M 30. Oberhessscher Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 5 3 4 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Diensta und Freitag Abend ausgegeben. g Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Bonhersiag und n f 8 Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Uf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Nach einer Depesche der„Frankfurter Zeitung“ ist Kniser Wilhelm heute, 9. März, früh§ise Uhr verschieden. Amtlicher Theil. Aufforderung. Die Militar-Papiere der Mannschaften des Beurlaubtenstandes sind nach dem Gesetz, betreffend Aenderung der Wehrpflicht vom 11. Februar 1888, in einigen Punkten abzuändern, und müssen diese Abänderungen spatestens bei der diesjährigen Frühjahrscontrolversammlung erledigt werden. Damit die Controlversammlungen nicht zu lange Zeit in Anspruch nehmen, beabsichtigt das Bezirkscommando Friedberg die in Rede stehenden Militärpapiere bereits vorher abändern zu lassen, und wird auf Antrag dieser Behörde bestimmt: „Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises haben die Militär-Pässe saͤmmtlicher Reservisten, Dispositionsurlauber, zur Disposition der Ersatzbehörden Entlassenen und Wehrleute ersten Aufgebots einzusammeln. Die aus den Gemeinden eingesammelten Pässe sind, mit einem Verzeichniß versehen, spätestens bis zum 1. April d. J. von allen Mannschaften der Jufanterte an den Bezirksfeldwebel Meyer 1 * 0 von allen Mannschaften anderer Waffen an den Bezirksfeldwebel Schnellbacher einzusenden, und werden abgeändert bis zur Controlversammlung zurückgegeben werden. N FN 80 212 1—* N 1 5 5 Die Packete, mit der Bezeichnung„Militaria“ und dem Stempel der Bürgermeisterei versehen, haben Portofreiheit. (Nicht einzusenden sind nach Vorstehendem die Melitärpaͤsse der Ersatz-Reservisten und Wehrleute zweiten Aufgebots.)“ 5 N 1 5 8 37 Etwaige Meldungen, zu denen Mannschaften des Beurlaubtenstandes verpflichtet sind, werden erstattet, auch wenn die eingezogenen Paͤsse noch nicht wieder ausgehaͤndigt sind. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Bradeu. Betreffend: Gesetz, Aenderung der Wehrpflicht. Friedberg den 8. Marz 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Einige von Ihnen stehen noch mit Erledigung unserer Verfügung vom 16. Februar l. J., Kreisblatt Nr. 21 im Rückstande. Wir erwarten schleunigste Erledigung bei Meidung von Ordnungsstrafe. Dr. Braden. Bekanntmachung. In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Nacht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntuiß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat Februar 1888 sich folgendermaßen für den Centner berechnen: Hafer M. 6.75, Heu M. 3.85, Stroh M. 2.75. Friedberg den 6. März 1888. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Wendung im Befinden des Kaisers erschüttert Das Befinden ist sehr schwach.“ Um 2 Uhr Nach— Berlin, 8. März. Kaiser Wilhelm istsum so mehr, als sie unvermittelt eingetreten ist; mittags erschien der Kronprinz von Schweden ficht mehr, heute Abend gegen 6 Uhr entschlieff man nahm allgemein an, das Leiden des Kai- und die hier anwesenden Prinzen des koͤniglichen ftr sanft, dies war die erschütternde Kunde, die ssers sei eine jener Affectionen, welche er in den Hauses, die Kaiserin und die Großherzogin von beute Abend von Berlin kam, sich zwar nicht letzten Jahren wiederholt glücklich überwunden Baden beim Kaiser. Das Befinden verschlechterte lewahrheitete, aber schwere Sorge um das theure hatte. Nachmittags genoß der Kaiser etwas sich, der Kaiser war theilnahmslos, die Genera— Leben des geliebten Monarchen hervorrief. Das Be— Nahrung. Fuürst Bismarck kehrte gegen 3 Uhrflitaͤt versammelte sich im Palais, die Truppen snden des Kaisers hatte rasch eine schlinme Wendung aus dem kaiserlichen Palais zurück, das von waren in den Kasernen consignirt und als um tenommen. In der Nacht vom 6. auf 7. hat Tausenden umstanden wurde, die auf Nachricht 6 Uhr die Glocken läuteten, weil der Kaiser das ter Kaiser in der ersten Hälfte nicht gut ge-Ivon dem geliebten Herrscher warteten. Der Abendmahl bekam, verbreitete sich rasch die Nach— sylafen, immerhin dachte man noch nicht an das Kaiser ist besonders am letzten Sonntag in richt von seinem Tode und wurde nach allen Schlimmste. Um 3 Uhr Nachmittags wurde bewegter Stimmung gewesen und sprach thraͤnen⸗]“ Seiten hin telegraphirt. Nachdem bereits Extra⸗ solgendes Bulletin ausgegeben:„Bel dem Kaiserf den Auges von der Sehnsucht, den einzigen blaͤtter mit der Todesnachricht verbreitet worden, haben sich zu den seit Sonnabend vorhandenen Sohn noch einmal zu sehen. Hosprediger war seit 6 Uhr eine Besserung wahrnehmbar. Der Allgemeinen Erkältungserscheinungen, welche mit] Koegel wurde um 2 Uhr zum Kaiser berufen. Kaiser nahm etwas Nahrung zu sich, der Puls aner Affection der Halsschleimhaut und einer] Im Laufe des gestrigen Nachmittags waren inf war regelmaͤßiger. Der Kaiser verkehrte wieder Jeizung der Augenlidbindehaut verbunden waren, dem Befinden des Kaisers keine Veränderungen mit mehr Bewußtsein mit seiner Umgebung. Um Iden nächstfolgenden Tagen öfters eintretende eingetreten, die Besorgnisse zu erregen geeignets 8 Uhr Abends nahm der Kaiser einen Teller scchmerzhafte Unterleibsbeschwerden gesellt. Seit[ waren. Die eingenommene Nahrung übte eine Suppe und ein Glas Champagner zu sich. Auf Estern hat sich auch der Appetit wesentlich ver-[belebende Wirkung aus und brachte eine Wen— die Anfrage, ob er Champagner mit Selters: hindert. Infolge dessen ist eine merkliche Ab- dung zum Besseren hervor. Gegen Abend jedoch wasser nehmen wolle, antwortete der Kaiser laut uhme der Kräfte eingetreten. v. Lauer. Leuthold.“ verschlimmerte sich der Zustand. Ein Bulletin, und vernehmlich mit„nein“. Die letzte Nach⸗ beinz Wilhelm und Fürst Bismarck eilten gestern unterzeichnet von Lauer von heute morgen mel-f richt, die wir erlangen konnten, ist von„11 Uhr ih f Uhr ins Palals. Die Besorgniß erregende det:„Der Kaiser hatte eine sehr unruhige Nacht.] Nachts, wo der Zustand entschieden besser war 9 1 — * Eine Privatdepesche des Fr. J, meldet: In dem Befinden des Kaisers ist, wie wir zu unserer groͤßten Freude mittheilen können, in letzter Stunde eine sichtliche Besserung eingetreten. Der Puls, welcher bisher auf 114 gestiegen war, ist auf 94 zurückgegangen. Der Kaiser wiederholte mehrfach den Wunsch, das Bett verlassen zu konnen. — 9. Maͤrz. Heute früh ist der Kaiser, wie an der Spitze unseres Blattes gemeldet, verschieden. p. Darmstadt. Zu Beginn der Sitzung der zweiten Kammer am 6. Marz theilte Mini⸗ sterialpraͤsident Weber mit daß die Plaͤne für 447 Kilometer Nebenbahnen fertiggestellt seien. Natürlich ist nicht beabsichtigt, diese Bahnen sämmt— lich sofort zu bauen, denn die Baukosten wür— den beinahe 20 Millionen und die jährlich vom Staat zu leistenden Zuschüsse 750,000 M. be⸗ tragen. Man setzte hierauf die am 3. l. M. abgebrochene Berathung über die Ausgaben im Steuerwesen fort und bewilligte den Gehalt für zwei neue Steuerassessorenstellen in Darm— stadt und Mainz. Die Regierung will das Diensteinkommen der Steuercommissäre, welches sich aus einem festen Gehalt und aus Gebühren zusammensetzt, so weit es bei der Berechnung der Pension in Betracht kommt auf 4800 M., 4400 M. und 4000 M. festsetzen. Die Kam— mer stimmte dem bei nach längerer Debatte. Die Gehalte der Beamten des Erbschaftssteuer— amts erfuhren eine geringe Erhöhung. Bei den Ausgaben für Bauwesen kam zunächst wieder eine Gehaltsfrage zur Besprechung. Die Re— gierung wünschte die Gebalte der Kreisbau meister auf 3000, 3600, 4200, 4800 M. fest⸗ zusetzen. Die Kammer hielt Gehalte von 3000, 3500, 4000, 4500 M. für ausreichend und be— schloß demgemäß. Eine längere Debatte ent— stand über die von der Regierung geplante Errichtung von zwei Wasserbauinspektionen. Schließlich genehmigte man eine definitive und eine provisorische Wasserbauinspektorstelle, da man mit dieser neuen Einrichtung erst noch Erfahrungen machen zu müssen glaubt. Endlich verwilligte man noch die Mittel zu einer Reihe von Erweiterungen und Bauten bei den Ober— hessischen Eisenbahnen.— Am 7. März führte man die Berathungen über die Ausgaben im Bauwesen zu Ende. Es wurden dabei zahl— reiche dringliche Neubauten und größere Her— stellungen auf den Domänen genehmigt. Für die Unterhaltung der Staatsstraßen wurde der erforderliche Aufwand von 770,000 M. bewilligt. Zur Verbesserung der Staatsstraßen namentlich in Rheinhessen durch eine stärkere Beschotterung verlangt die Regierung 100,000 M. Die Kammer bewilligte jedoch nur 60,000 M. Ferner wurde eine größere Anzahl von Straßen— erweiterungen und Correktionen beschlossen. Dem Wunsche der vorigen Kammer entsprechend, sollen in Zukunft stärkere Obstbaum-Pflanzungen an den Straßen vorgenommen und hierfür die Summe von 15,000 M. verwendet werden Im Kapitel Territorial-, Fluß, und Dammbau wurden für die gewöhnliche Unterhaltung der Flußbauwerke und Dämme 141,780 M. ver⸗ willigt. Für größere Wasserbauten unterhalb Rheindürkheim, Correktion beim Rheindurchstich am Geyer und bei Oppenheim hatte die Regie— rung 183,000 M. verlangt, der Betrag wurde jedoch abgelehnt. Bewilligt wurden für Uferar— beiten unterhalb der Mainmündung 55,000 M., Arbeiten im Rheinarm an der Langenaue 10,000 M., für Negulirung des Rheins von Mainz bis Bingen 120,000 M. des Mains im Baubezirk Offenbach 93,000 M., für Zwecke der Strombau-Verwaltung die Beschaffung eines Dampfboots für 22,000 M. Im Ganzen wur⸗ den für Flußbauten 421,000 M., oder jährlich 140,330 M. bewilligt. Als Staatsbeitrag zu den garantirten Linien der Ludwigsbahn be— willigte man 550,000 M. Als Matrikularbei— trag zu den Ausgaben des Reichs werden jähr— lich 4 Millionen vorgesehen. Zur Erhaltung der Burg Friedberg, insbesondere zu Ausbesse— rungen am Dachwerk des Adolfsthurms, zu Herstellungsarbeiten an dem unteren Wehrgang und zur Ausbildung desselben in seiner ur— sprünglichen Form hat die Kammer für die Jahre 1888-1891 die Summe von 4230 M. bewilligt. Darmstadt. Dem Geh. Oberschulr ath Becker wurde das Komthurkreuz 2. Klasse des Philipps-Ordens verliehen. Berlin, 8. Marz. Wie der„Nat. Ztg“ aus San Remo gemeldet wird, ist der Kronprinz von Berlin aus aufgefordert worden, sich zur Heim— reise bereit zu halten. Er hatte sich ohne Zögern bereit erklärt, sobald eine weitere ungünstige Mel— dung vom Kaiser erfolgt, abzureisen. Dr. Mackenzie erachtet die Reise für den Zustand des Kron— prinzen als nicht vortheilhaft, hat sie aber zuge— geben. Ein Separatzug ist in Bereitschaft. Die Aerzte fahren selbstredend mit. Die Abreise soll heute Abend erfolgen und zwar nach Wiesbaden. Prinz Heinrich und der Großherzog von Hessen reisten bereits nach Berlin ab. — Das Reichsgesetzblatt veröffentlicht einen Erlaß vom 17. Nov. 1887, wonach Prinz Wil— helm mit der Stellvertretung des Kaisers und Königs in Regierungsangelegenheiten beauf— tragt wird. — 7. März. Der Reichstag genehmigte in erster Lesung den Geseßentwurf über die Aus legung des Artikels 2 des Gesetzes, betreffend die Einführung des Strafgesetzbuchs in Elsaß— Lothringen. Die zweite Lesung findet im Plenum statt. Die Vorlage über den Reingewinn aus den kriegsgeschichtlichen Werken des General— stabs, ferner die Berner Convention zum Schutze der Literatur und Kunst werden in erster und zweiter Lesung angenommen. Der Nachtrags etat wurde der Budgetcommission überwiesen. Die Gesetzentwürfe über den Ausschluß der Oeffentlichkeit bei Gerichtsverhandlungen, über die Sonntagsfrage und über die Entschädigung unschuldig Verurtheilter werden in dritter Le— sung nach unerheblicher Debatte genehmigt.— 8. März. Der Reichstag genehmigte in dritter Lesung ohne Debatte den internationalen Ver— trag zur Unterdrückung des Branntweinhandels unter den Nordseefischern auf hoher See, sowie die Verträge mit Ecuador, Guatemala und Honduras und erledigte in dritter Lesung die Rechnungsvorlagen. Sodann wurde die dritte Lesung des Etats fortgesetzt nud eine Reihe von Titeln nach unerbeblicher Debatte genehmigt. — 7. März. Graf Herbert Bismarck ist am Sountag von Dublin nach London zurück— gekehrt. Derselbe hatte heute eine Unterredung mit Salisbury und kehrt morgen nach Berlin zurück. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Heute früh traten hier sieben österreichische Bischöfe unter Vorsitz Ganglbauers zur Berathung der Anträge Liechtenstein-Lienbacher zusammen. Es durfte von ihnen ein gemeinsamer Hirtenbrief für die con— fessionelle Schule erlassen werden. Belgien. Brüssel, 6. März. Der König und die Königin sind nach London abgereist, um der Feier der silbernen Hochzeit des Prinzen und der Prinzessin von Wales beizuwohnen. Holland. Haag. Von 100 Sitzen der zweiten Kammer haben bis jetzt die Antiliberalen 43 erlangt. Bei 18 andern Sitzen stehen die Liberalen in der Stichwahl. Frankreich. Paris, 7. März. Die Kammer nahm einstimmig den Entwurf betreffend die Er— richtung von General-Armee-Juspektionen an. Alsdann begann die Kammer die Berathung des Cultusbudgets und genehmigte mit 333 gegen 194 Stimmen den ersten Artikel nach den Regie— rungsvorlagen, worin dieselben Summen ver— langt werden, wie im Vorjahre. Die Budget— commission hatte keinen Credit für Culte bean— tragt. England. London. Das Reiseprogramm der Königin Victoria ist nunmehr folgender— maßen festgestellt: Die Königin verläßt Windsor am 20. in Begleitung der Prinzessin Beatrice und des Prinzen Heinrich von Battenberg, schifft sich auf der königlichen Nacht„Victoria und Albert“ in Portsmouth ein, begibt sich von da nach Cherbourg und mittelst Extrazugs nach Paris. Von da aus geht die Reise über Dijon und durch den Mont Cenis nach Turin, Genua, Spezzia, Pisa und Florenz. — Kronprinz Rudolf von Oesterreich wird hier für den 17. März zu einem zehntägigen Besuche des englischen Hofes erwartet. Spanien. Madrid. Der Kriegsminister sagte gelegentlich einer Diskussion über mili— tärische Reformen: Spanien müsse ausschließlich bedacht sein, im Falle eines europäischen Con— flictes Neutralität zu bewahren. Italien. Rom, 7. März. Crispi theilte der Kammer mit, daß das Votum der Kammer mit dem Wunsche nach Genesung des deutschen Kronprinzen das Echo der tiefsten Sympathie in ganz Deutschland gefunden habe. Dieser Sympathie gäben zwei Telegramme Bismarck's au ihn Ausdruck Crispi verlas hierauf die Telegramme, welche von der Kammer mit leb⸗ haftem Beifall entgegengenommen wurden. Rumänien. Bukarest. Die Minister⸗ combination Ghika-Carp ist infolge von Diffe— renzen über Finanzfragen gescheitert. Fürst Ghika hat nunmehr mit Bratianu und den ge— mäßigt Liberalen ein Cabinet zu bilden. Aus Stadt und Land. Frtedherg. Die hiesige Realschule war im ver⸗ flossenen Jahre von 285 Schülern besucht, und zwar von 159 Einbeimischen, 117 Auswärtigen und 9 Aus⸗ ländern. Der Confession nach vertheilten sich dieserben in 214 Evangelische, 23 Katholische und 48 Israelltische. Eröffnet wurde das Schuljahr mit 274 Schülern, ein getreten sind 11, abgegangen 12, so daß der Bestand am Schlusse des Schuljahres 273 Schuler beträgt. C. Stammheim. Der sogenannte Bsenburger Freihof wurde von seinem seitherigen Eigenthümer an Oeconom Maithes von Oberau für den Prets von 35,000 Maik verkauft, ebenso wurde der sogenannte Elwische Freihof an die Oeconomen K. Becht und Karl für den Preis von 41,550 Mark verkauft. Allerlei. Regensburg. In Cham herrscht große Aufregung Vor 13 Jahren verschwand dortselbst der Bäckereibesitzer Sterr. Man glaubte, er sei nach Amerika ausgewandert. Nunmehr verlautet, eine Frau habe auf dem Sterbebette bekannt, daß Sterr ermordet worden seti, und den Mörder angegeben. Die Ueberreste Sterr's sollen in einem Brunnen gefunden worden sein. Bergen.(Norwegen.) Der angebliche Brand der Stadt Bergen reduelrt sich auf ein sehr bedeutendes Feuer zweier großeren Lager. Aufruf. Eine am letzten Samstag den 2. März abgehaltene Vorbesprechung hlesiger evangelischer Männer hat nach einem einleitenden Vortrag und nach eingehender Berathung einstimmig den Beschluß gefaßt, daß auch in Friedberg(mit etwalgem Anschluß der Umgegend) ein Zweigverein des„Evangelischen Bundes zur Wahrung der deutsch⸗protestantischen In teressen“ gegründet werden soll. Es haben auch be— reits 35 Männer aus den verschledensten Berufsklassen ihren Zutritt zu einem solchen Verein sofort erklärt. Zum Behuf der definitiven Constitufrung des deabsichtigten Zweigvereins soll nun am nächsten Samstag den 10. März, Abends 8 Uhr, im großen Saale des Windecker'schen Felsenkellers eine hoffentlich recht zahlreich besuchte Versammlung stattfinden, in der nach einem orlentirenden Vortrag eine eingehende Diseussion aller einschlägigen Fragen stattfinden soll. Alle evangelischen Männer der Stadt und Umgegend, welche ein warmes Herz für das Hell und die Ehre ihrer evangelischen Kirche und fur das Wohl ihres deutschen Vaterlandes haben, sind herzlich zu dieser Versammlung eingeladen. Friedberg im März 1888. Im Auftrag: Schmidt, Dr. W. Weifenbach, Schulrath Professor. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Ebangelische Gemeinde. Lätare. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Walter. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 92 Uhr: Herr Geh. Kirchenrath Diegel— Abends 5½½ Uhr: Herr Missionär Thum m. Mittwoch den 14. März. Burgkirche. Abends 8 Uhr: Herr Candidat Waltz, 3 Katholische Gemeinde. Samstag von 4 Uhr an Beicht. Am Sonntag: Großes Gebet. Die Betstunden beginnen —— Pont. Vormittat Sten“ (übten gerung, us, N Volle, ragen, Blumen, bemner: k vollsia Gleich meinem 2 Hobel aus freit empfehle Corsette, Kragen 1 05 n Perlb Passemen Perlmutt bein, sor Außergew 992 N kene en ——ͤ— 7 Uhr mit Segen, worauf Austheilung der heil. e um 10 Uhr ist heilige Messe; von 4— 5 Uhr ist die letzte Betstunde mit zession in der Kirche und Te Deum. Schluß Pro Israelitische Gemeinde. Dienstag den 13. März 1888. 0 Neumond Nissan. 1 Montag Nachmittags 5 Ubr. Dienstag Morgens 6 Uhr 30 Min. Dienstag Nachmittags 5 Uhr. Versteigerung. Montag den 19. und Dienstag den 20. März l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, kommen bei Frau Karl Stemler Wittwe zu Friedrichsdorf die nachstehend an geführten Gegenstände zur öffentlichen, freiwilligen Ver iielgerung, namlich: Glas-, Porzellan und Spielwaaren, Strick- und Stick Wolle, Mercerie Waaren, Corsetten, Herren und Damen— Kragen, Cravatten, Bänder, Schürzen, Stroh-Hüte, Blumen, Bouquets, Federn, Schreibmaterialten; erner: 1 vollständige Ladeneinrichtung,! Nähmaschine, 4 Tische, 3 Sophas, 3 Kleiderschränke,[ Schreibpult, 1 Küchen schrank mit Glasaufsatz, 8 Stühle, Waschbütten und sonstige Haushaltungsgegenstände. . den 8. März 1888. Das Bürgermeisterel Amt. Versteigerung. Nächsten Dienstag den 13. d. Mts., Vormittags 1 Ubr, läßt der Unterzeichnete auf biesigem Rathhaus ein Wobnbaus mit dem dabel liegenden Garten von „ Morgen öffentlich meistbietend versteigern. Nieder ⸗Wöllstadt. Wilhelm Schöpf, Wagner. 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Ms. kk. ab und bis auf Weiteres auf Dienstag und Donnerstag abderg eeiner jeden Woche festgesetzt. 8 an. Friedberg den 8. März 1888. Wetten 4 Großherzogliches Alchamt Friedberg. 9 985 Kranz. umen Bekanntmachung und 9 Holzversteigerung. Die am 16. Februar d. J. abgehaltene Stammholz enden Versleigerung in biesigem Gemeindewald, Distrikt Hühner 0 pfad, bat die Genehmigung erhalten. Dagegen konnte Ata* die am 17, Februar anberaumte Brennholz Versteigerung . 1 wegen ungünstiger Witterung nicht abgehalten werden *. und soll dieses Holz Mittwoch den 14. März d. J., Vormittags 9 Uhr aufangend, nochmals versteigert werden eben, und kommen im Distrikt Hühnerpfad zum Ausgebot: 14 Raummeter Eichen Scheiter und Knüppel, 57 5 Nadel N** und 12 Raummeter Stöcke, ec: 6 Rm. Erlen⸗Knüppel, 10 Rm. Birken⸗„ Hanfe 5000 Buchen Wellen, *. 5200 Eichen⸗„ ö 1700 Erlen⸗„ 2000 Nadel⸗„ 3 Sodann kommen gegen Mittag im Distrikt Eichkopf Filz und Judenkirchbof an der Chaussee zum Aus gebot: 53 Nadeistämme und 65 Derbstangen, 75 Rm. Nadel⸗scnüppel und 8 Rm. Stöcke, 2 200 Buchen⸗Wellen, Huli 2100 gemischte Wellen, 2500 Nadel-Wellen. 2 Ziegenberg den 6. März 1888. 8 4 Großherzogliche Bürgermelsterei Langenhaln. a bur u 979 Rumpf. der del 1 5 4 7 Holzversteigerung nme in den Graͤflich Solms-Röͤdelheim'schen Waldungen. Großherzogliche Realschule zu Friedberg. Zu den am 15. und 17. Marz stattfindenden Prüfungen und laden wir hiermit geziemend ein. 942 Wir bringen hiermit zur Anzeige, daß Schulfeierlichkeiten Ir. Möller. wir dem Herrn Fe G u de erloch in Friedberg Itlzer- und Lud wigs- den Vertrieb der natürlichen Mineralwasser des lunnen Gross-Karben Lieferung erfolgt frei in's Haus. Laurense& Co. UMross- Hoflieferanten. Eingetragene Genossenschaft. in, und Krügen und Flaschen übertragen haben. NRurben. 946 Vorschuß und Creditverein zu Friedberg. Wir bringen wiederholt zur Kenntniß, daß wir den An- und Verkauf von Effeeten und Werthpapieren aller Art billigst besorgen, Coupons provisionsfrei umwechseln, verlooste Obligationen gegen Erstattung unserer Porto-Auslagen einziehen und die Erhebung neuer Couponsbogen erwirken. Ferner können durch uns Auszahlungen auf alle größeren europäischen und über— seeischen Plätze vermittelt werden. 7 0 7 Dy Michaelis 514 * 1 Holler Im Revier Wickstadt in den Distrieten Dornberg, 5 Thi Jalgenhecke, Kübloch und Dachs bau werden versteigert;“! g e Mittwoch den 14. Marz, Verwittags 9 Ußt: i g ad datt an e ee Eichen ⸗ Stämme mit 5,15 Kubikmeter Inhalt, 1108 Fichten ⸗Derbstangen mit 5,41 5 1 1 dent in, 36 Raumeter Buchen Scheiter, 1 136 7. Stamm Prügel g Baumwoll 1 48 1. 5 * 5 7 3 Buchen Stöcke, Oberländer 32 4 Eichen und gemischte Stöcke, g g 188* Buchen Relsholz, 5 80— Eichen⸗ und gemischtes Reisholz, 4 eben 2 5 Fichten-Nutz Retsholz in natürlicher Länge, zu Einfriedigungen, Baumpfählen, Latten , ene und Bohnen Stangen geeignet. N a N. 2300 Wellen Eichen Durchforstungs Reisholz(Backholz), 3000„ Gemischt Ausstock Retsholz, Zusammenkunft District Dornberg am Eingang des 1 Waldes zunächst Bönstadt 1 1 Wickstadt den 8. März 1888. Stärkendes(tonisirendes) Nahrungsmittel für jedes Alter. Zweckmüssig als Ersatz für Thee und Kaffee. Jum medieinischen Atfectionen der Verdauungsorgane, selbst bei Säuglingen zeitweise als Ersatz für Milch, besonders bei diarrhœischlen Zuständen mit sicherer Wirkung anzuwenden. Gebrauch bei katarrhalischen Zuerst in der unter Leitung des Herrn Professor Dr. Senator stehenden Poliklinik des Augusta-Hospitals zu II I i f g Alleinige Fabrikanten: * 5. 1 17* 1 Der Gräfliche Revierfoͤrster L. 176 Ha bich. — st 7 5 14 Affee Ho zverf eigerung. t— Im Ober ⸗Rosbacher Gemeindewald, Distrikt alter 1 1% geegwald und Busch, wird Dienstag den 13. d. Mts. 5 unmicl silgendes Holz öffentlich meistbietend versteigert: l N 2 Buchen Stämme von 26 und 27 Centim. Durch chm.. t 42 Eichen- Stämme von 14—24 Centlmeter Durch e* und 4— 10 Meter Lange, sowie 13. 1 Ile, gleichen Derbstangen, für Wagner geeignet 7* 42 Raummeter Buchen Schelter, g 1 ee 2* Eichen„* n mi 1 5 Nadel 5 ee Buchen Knüppel „„ itber 45 1 Elchen⸗ 3 he Nadel⸗ ö gallersrik 8094 Wellen Buchen Reiserholz, so 2 2573„ Eichen⸗ 1 „ 271„ Nadel⸗ 8 ö 2 26 Raummeter Buchen ⸗Stöcke, un 7 2 Elchen⸗„ * Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr an der Mücke besm Steinbruch. lle Ober⸗Ros bach am 8. Marz 1888. N E 12 Großherzogliche Bürgermeisterel Ober Rosbach. „ „ n. g 1 7 Lederöl * selt Jahren anerkannt bestes Schmlermlttel Pferdegeschirre, Chalsen-Verdecke u. s. w. empflehlt W. Berubeck. 94 dem neuen Weg im Holzschlag. 1005 *„ Holzversteigerung. Im Gemeindewald Nleder-Rosbach, Distrikt Alter⸗ egwald, werden Montag den 12. Marz folgende Holz— N 8 Berlin mit ausserordentlichem Erfolge angewandt. dees(Siehe Deutsche Medieinische Wochenschrift“ Nro. 40, 1888 N bebrstossyercd 500 Gramm Büchse, Verkauf Mark 2.50 1* Kaiser: 250 1.80 2 abel 0—*. 5 5 2 Pr Probe-Büchse i l 1 5 5 — Wissenschaftliche Abhandlungen über die Versuche und Erfolge auf Franco-Anfragen gratis. Gebrüder Stollwerck, Köln am Rhein. Vorräthig in allen Apotheken. — N 1 1 Holzversteigerung. Dienstag den(3. März, Vormittags 9e u in dem Rodheimer Gemeinde-Wald, Distriet 8 rborn, rten versteigert: folgendes Holz meistbietend versteigert werden 18 Eichenstämme von 17-32 Centim. Durchmesser, 490 Raumeter Klefern Scheitholz 1. Klasse, 9 14 Buchenstämme„ 27-42„ 5 1 0 1 8 1 Nadellämme n 55 1 1 Kiefern Wellen 15 Nadel Stämme 6 0 ter Buchen Scheiter 882 Ar menen D N Stamme. 15. 7 5 l Gegen vorschriftsmaßige Buͤrgschaft wird Zahlungs 3 8 5 1 September d. J. gestattet 76 Buchen Knüppelhol frist bis zum 1. Ser e N 2. 0 Eichen baldli, Rodheim den 8. Marz 1888. „ 1 8 1 80 1 Buchen Stockholz, Großherzogliche Bürgermelsteret Rodheim 82 6* E. 4 1 Eichen 1 8 J. W.“ 260 Buchen, 226 Eichen- und 64 Nadel- Wellen. 977 Schmidt, Beigeordneter. Anfang und Zusammenkunft Morgens 9½ Uhr auf Nieder⸗Rosbach am 6. März 1888. Stadt Großherzogliche Bürgermelsterel Nieder⸗Rosbach. 7 Groh. 597 als Lehrling. eee Mayer J. Hirsch. Für mein Manufakturwaaren-Geschüft suche ich einen jungen Mann mit guten Schulkenntulssen aus biesiger kann alsbald Holz⸗Versteigerung Dienstag den 13. März d. J., Vormittags 9½ Uhr, soll im Gemeinde Wald Bönstadt folgendes Holz meist⸗ bietend versteigert werden: 1 Eichen⸗Stamm, 12 Meter lang, 22 Ctm. Durchmesser, 141 Raumeter Buchen ⸗Scheitholz 1. Klasse, 20 0 Knüppel, 125 8 Kiefern⸗ 1 3600 Buchen ⸗Wellen meistens Stamm- Wellen, 1400 Kiefern-„ 64 Raumeter Buchen Stöcke. Die Zusammenkunft ist im Distrlet Judenhelde. NB. Gegen vorschriftsmäßig vorgelegte Bürgscheine wird Zahlungsfrist bis zum 1. September d. J. gewährt. Boönstadt den 8. März 1888. Großherzogliche Burgermeisterei Bönstadt Hofmann. „ l Holzversteigerung im Fürstlichen Thiergarten bei Hungen. Mittwoch den 14. d. Mts., Morgens 10 Uhr, sollen Eichen- Stämme mit 47,42 Festm, 3—10 Meter Länge, 3769 Centim. Durchmesser(Schnittholz), N Eichen Stämme mit 5,65 Festm, 2—8 Meter Länge, 21—37 Centim. Durchmesser(Abschnitte), Eichen Stöcke(Küferbolz), 5 Buchen⸗Stämme, 16,39 Festm, 5— 12 Meter Länge, 33—51 Centim. Durchmesser(Schnitt- und Wagner⸗ holz) Kürschbaum, 0,59 Festm., 12 Weter Länge, 25 Cent meter Durchmesser(glatt), sodann Donnerstag den 15. d. Mts., Morgens 10 Uhr, ebendaselbst: 8 Rm. Eichen- und 136 Rm. Buchen-⸗Scheitholz, 32 1 00 1 228,5„ 15 Prügelbolz, 614„ 1„ Buchen⸗-Reiser, 115„„ 5„ Stockholz öffentlich verkauft werden. Hungen den 7. März 888. Fürstliches Rentamt. 975 Demme. Holzversteigerung. Donnerstag den 15. März werden nach Zusammen— kunft Vormittags 9 Uhr bei Forsthaus Finkenloch aus den Distrikten Hainkohl, Eschberg(unmittelbar beim Forsthaus) und Heegling(bei Bellmuth) an Ort und Stelle versteigert: 1 Fichten⸗Stamm= 0,18 Festm.; ferner Scheiter: 444 Rm Buchen J. Klasse, 50 Rm. Buchen II. Klasse; Knüppel: 62 Rm. Buchen, J Rm. Eichen; Reisig: 465 Rm. Buchen, 10 Rm. Eichen, Aspen und Stöcke: 176 Rm. Buchen. Das Holz in Heegling(253 Rm. Reisig aus J. Durch⸗ storstung, 4 Rm. Scheiter, 1 Rm. Knüppel, 5 Rm Stöcke und der Fichtenstamm) wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und wollen Steigliebhaber solches, wie ebenso weniges, in den Distrikten Eschberg und Orlitz zerstreut sitzendes Windfallholz, vorber einseben. Weitere Aus- kunft hat der Großh. Forstwart Weitzel zu Forst⸗ haus Finkenloch zu ertheilen. Das Holz lagert an guten Wegen Ortenberg, 7. März 1888. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. Hoffmann. 981 Chilisalpeter, Superphosphat und Thomas-Mehl danse ferner alle Sorten Futterartikel billigst zu beziehen durch Salomon Simon, 1. vis-à-vis der Post. 8 Die Gräfliche Baumschule zu Assenheim offerirt: Apfel⸗, Birnen⸗ u. Zwetschen⸗ hochstämme billigst. Verzeichnssse franco und gratis. 757 Junge Mädchen, welche in Darmstadt die Alicenschule, oder sonstige höhere Lehranstalten besuchen wollen, finden bei einer Beamten— wittwe freundliche Aufnahme und gute Pension. Näheres in der Exped. d. Anz. 956 Linoleum, Fußboden⸗Glanzlack mit Farbe, sofort trocknend, größte Haltbarkeit a Pfund M. 1. per Blechflasche von 2 Pfund M. 2., bei 786. Th. Kranz Wue. Reiche Auswahl in schwarzen u. bunten Schürzen Montag den 12. März sollen versteigert werden: A. 25 rm Nadel-Prüͤgel, 2970 Nadel-Wellen; 28 rm Eichen- Prügel, 4„ Birken Prügel, 8„ Nadel⸗Prügel, 370 Eichen-Wellen. Die Zusammenkunft ist um 9½ Uhr Vormittags Lich am 6. März 1888. Kein Husten mehr! Die überraschende Löͤsung des Zwiebelsaftes in rich— tiger Zuberettung bel Husten-, Lungen, Brust⸗ und Halsleiden findet glänzendste Bestätigung bei dem Ge⸗ brauch der O. Tletze's Zwiebelbonbons. In Packeten a 50 und 25 Pf. nur bei Herrn Franz Stamm in Friedberg.(Br. à 10¼ͤ1.) 788 Confirmanden⸗ Anzüge, Confirmanden⸗Hemden kauft man immer am billigsten und besten in der Herrenkleider- und Hemdenfabrik von M. Netscher. Lehrmädchen gesucht von Anna Friedrich, Kleidermacherin, 912 Kaiserstraße Nr. 117. 861 Brennholz-Versteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 70—80 rm Nadel- Stöcke, Wehrholz wird etwa um 12 Uhr versteigert werden können. Die Malz-Extract-Präparale, MHalz-Extract und Caramellen, von L. H. Pietsch& Co., Breslau. 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