sse. ler iten Neeb. ten lug. he, turdtit. — r * ———— rr 1888. Dienstag den 10. Januar. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., die f lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf, auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Annoncen von Amtlicher Theil. Betreffend: Das Gesetz vom 14. Mai 1879 über den Verkehr mit Nahrungsmitteln unb Gebrauchsgegenständen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Ihnen, welche unserer — Diejenigen von Verfügung vom 7. ledigung binnen 3 Tagen bei Meidung unangenehmer Verfügung erinnert. Bekanntmachung. Betreffend: Die Aus führung des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juni 1884. a Es wird hierdurch zur offentlichen Kenntniß gebracht, daß für die Nahrungsmittel-Industrie Berufsgenossenschaft für das Großherzogthum Hessen die Herren Franz Kupferberg, Firma Chr. Ad. Kupferberg und Cie., in Mainz und F. B. Falk jun., Metzgermeister in Mainz zu — — Vertrauensmännern für die Zeit vom 1. Friedberg den 6. Januar 1888. Bekanntmachung. Friedberg den 5. Januar 1888. v. Mts., Kreisblatt Nr. 146, noch nicht nachgekommen sind, werden an Er— Dr. Braden. ktober 1887 bis 1. Oktober 1889 aus gegenseitiger Vertretungsbefugniß bestellt sind. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat Dezember 1887 sich folgendermaßen für den Centner berechnen: Hafer M. 6.60, Heu M. 3.85, Stroh M. 2.75. Friedberg den 6. Januar 1888. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat durch Entschließung vom 30. Dezember v. J., zu Nr. M. J. Bekanntmachung. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 30278, der Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft„Hanseatischer Lloyd“ in Hamburg die nachgesuchte Erlaubniß zum Geschaͤftsbetriebe im Großberzogthum auf Wiederruf ertheilt. Friedberg den 7. Januar 1888. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir ersuchen Sie, diejenigen Ihrer Ortsangehörigen, welchen Pfleglinge unserer Stiftung anvertraut sind, zu benachrichtigen, da Rechner, Herr Vogt, die Pfleg-Gelder aus dem zweiten Halbjahr 1887 gegen die vorschriftsmäßige Q 12. d. Mts. auszahlen wird. unterm 6. erledigt zurück. Erledigung. Meine Gendarm Jockel in Ulrichstein Friedberg den 5. Januar 1888. Dezember v. ß unser ulttung Donnerstag den Für den Vorstand der Mathilden-Stiftung Meyer. N als durch J. erfolgten Ausschreiben gegen Kaspar Stier und Martin Volz 7 5 1 Deutsches Reich. Dem evangelischen Pfarrer Algeiter zu des Philipps Darmstadt. Dauernheim wurde das Ritterkreuz 1. Ordens verliehen. Berlin, 6. Januar. Der Katser war durch leichte Erkältungserscheinungen in den letzten Tagen am Ausfahren verhindert Jan. Der„ZReichsanzeiger“ schreibt, daß der Kaiser wegen mehrfacher Störungen der Nacht ruhe sich heute hat mehr Schonung auferlegen müssen — 8. Jan. Der Kaiser empfing gestern Nachmittag den Besuch des Prinzen Wilhelm, ging zeitig zu Bette und schlief Nachts mit einigen Unterbrechungen. — Dr. Mackenzie hat im„British medieal Journal“ einen Artikel veröffentlicht, in welchem die Erscheinungen im Halse des Kronprinzen als vereinbar hingestellt wer den mit einer schweren Art von chronischer Laryngttis; vor einer zu optimistsschen Auffassung wird jedoch gewarnt. Der frühere Staats ⸗Seeretär der v. Hofmann, bekanntlich ein geborener Darmstädter, der hier seinen Ruhegehalt verzehrt, ist in den Vorstand der südwestafrikanischen Colonial Gesellschaft(der Eigen thümerin von Lüderitzland) gewählt worden. — Nach einem in der„Köln. Zeitung“ erschlenenen Corxespondenzartikel scheint eine einmalige Forderung von hundert Milllon Mark für die volle Durchführung des neuen Militärgesetzes in Aussicht genommen zu sein Dem„B. Tagbl.“ geht eine Meldung aus Parts zu, nach welcher der ehemalige Gesandte Rußlands in Athen und Legatlonsrath in Kopenhagen, Catacazys, der jetzt in der französischen Hauptstadt lebt, dem Botschafter Mohrenheim die gefälschten Dokumente übergeben haben soll. Dem Wlener Correspondenten des„Standard“ zu— folge empfing der Zar die Aktenstücke aus den Händen des Königs oder der Rönigin von Daͤnemark als von Deroulède kommend, dem eine Audtenz beim Zaren be hufs persönlicher Ueberreschung der Briefe verweigert worden war. Bei dem Festmahle, welches in Peters— burg am 21. August zu Ehren Deroulbde's und Gou pil's gegeben wurde, sollen die Thellnehmer dieses Ban kette, unter denen sich Komarow, Tschernasew und andere Panflawisten befanden, übereingekommen sein, daß elne Zusammenkunft zwischen dem Zaren, von dessen bevor 9 R. 1 Reichslande, stehender Reise nach Kopenhagen man wußte, und dem] Ribandeau, beute vor Katser Wilhelm um jeden Preis verhindert werden müsse.] dem Zuchtpoltzeige gehilfe be [Man glaubt nun, daß die Aktenstücke fabrieirt wurden, antragte wegen des neu beigebrach ismaterials, zum die Begegnung zu verhindern. Bei dem absichtlichen wodurch dargethan werde, daß auch Wilson in diese An⸗ [Dunkel, in welchem die persönliche Seite der Angelegen⸗] gelegenheit verwickelt sei, Aufschtebung der Verhandlungen, [heit von Petersburg aus gehalten wird, erscheint die] dis die Untersuchung gegen 0 schlossen sei. Das Aussicht gering, den oder die Urheber der Fälschung be[Gericht ordnete danach die g an r gegeben zu sehen. Großbritannien. 2 Ja Meiningen, 5. Januar. Der Erbprinz von Mei Deputirte Lane wurde geste we ningen hat sich heute von Meiningen wieder nach San] v. Mis. gehaltenen Rede, in welcher er zum Remo begeben. reizte, verhaftet; die Verbandlung wurde au g Ausland. verschoben und Lane inzwischen ge auf freien Oesterreich Ungarn. Wien. Die„Presse“ ant-] Fuß gesetzt. Der ieische A Blunt traf [wortet den russischen Blättern, welche die bosnische Frage gestern Adend unter starker Bedeckun alway ein und aufgeworfen haben, daß die Stellung Oesterreichs in wurde von einer großen Menschenme thustastisch be⸗ Bosnien auf dem Artikel 25 des Berliner Vertrages ber grüßt; es kam hierbei zu Ruhests n, die Polizei ruhe und an keinen Termin gebunden sei. Das Oecu mußte auf die Menge eindringen, wo einige Personen patlonsmandat könne niemals das Object einer Compen- verletzt wurden Blunt wurde schlleßlich in das Gefäng⸗ sation directer oder ir dtreeter Natur sein, auch nicht niß abgeführt. Gegenstand einer internattonalen Kündigung werden. Italtlen. Rom. Die„Riforma“, das Organ Wolle Rußland eine Verstaändigung, dann sei die Basis] Ertspi's, bestreitet auf das Nachdrücklichste, daß vom dafür nicht in Bosnien, sondern im Berliner Vertrag, Quirinal aus Schritte zur Versöhnung mit dem Papst dessen Aufrechterbaltung in Petersburg so entschteden be. getban wurden, und betont daß der Vatican die Er tont werde, zu finden reichung von Zugeständnissen versucht habe, während — Der russische Botschafter Fürst Lobanow hat seine] gleichzeitig das geheime Rundschreiben Rampolla's vor⸗ friedlichen Versicherungen nachdrücklichst wiederholt. Lon bereitet wurde. banow war auch zu dem gestrigen Hofdiner zugezogen 4. Jan Die gestrige Rede 1 die kund wurde vom Katser mit Auszeichnung behandelt, der Deputatson titalienischer Pilger erre ssehen wegen der Energie, mit welcher sich der pst gegen den lange mit ihm conversirte. Die„Wiener Allgemeine Zeitung“ erfährt nach dem Fr. J., es seien diplomatische Erörterungen mit Rußland im Zuge, welche auf die Klärung der Sttua tion auch zwischen Oesterreich und Rußland abzielen. Ob gleich die Schwierigkeiten lange nicht überwunden selen, hoffe man auf einen günstigen Verlauf Dasselbe Blatt bestätigt, daß Lobanow dem Kalser beim Hofdiner sehr friedliche Erklarungen machte. Frankreich. Paris, 6. Januar. Bei den gestrigen Senatswahlen wurden definttiv gewählt: 61 Republi kaner und 21 Conservative. Letztere gewannen endgiltig drei Sitze. g 6. Jan. Die wegen Ordenhandels angeklagten „derzeitigen Inhaber päpstlicher Rechte“ t, und An spruch auf die auch für das Papstthu unentbehrliche weltliche Macht zur Regterung der katholischen Chrtsten heit erhebt. 7. Jan. Der„Esereito“ meldet Nachdem nunmehr die Eisenbahn bis zur Affenebene vol lendet ist, sel die Wiederaufnahme des Vormarsches gegen Sahti nahe bevorstehend. 8. Jan. Rach einer Meldung der fanl“ aus Massauah von gestern befinden fich die italie nischen Vorposten in Dogalt Am Sonnt soll das Hauptquartier nach Monkullo verlegt m aus Massauab: „Agenela Ste⸗ ag werden. Auf den Dogall beherrschenden Höhen wird ein kleines Fort errichtet. * Bulgarien. Sofia, 7. Jan. Einem Telegramm der„Agenee Havas“ von hier zufolge, machten etwa 100 Montenegriner einen Landungsversuch südlich von Burgas. Von den Bauern verhindert, suchten sie in den Fluß bei Burgas elnzulaufen, wobei sie auf die Truppen der Garnison stleßen. In dem sich nun entwickelnden Gefechte wurden 20 Montenegriner und 8 bulgarische Soldaten getödtet und verwundet; wie es helßt, wurden die Insurgenten von Nabokow eommandirt und kam das Schiff von Constantinopel. Aus Constantinopel ist ferner hier die Nachricht eingetroffen, daß eine große Anzahl türkischer Truppen bei Adrianopel zusommengezogen sel. Rußland. Petersburg, 3. Jan. Der kasserliche Hof siedelt Ende dieser oder Anfangs nächster Woche von Gatschina nach St. Petersburg uber für einen un“ gefähr zehnwöchentlichen Aufenthalt. Es werden dieser— halb ganz außerordentliche polizeiliche Maßregeln ge— troffen. Hunderte von besonderen Civilagenten werden angeworben zur Ueberwachung der vom Zaren zu be— nüßenden Straßen. — Unter den Moskauer Studenten herrscht große Gährung in Folge der Thatsache, daß 200 von ihnen aus der Untversität ausgestoßen worden sind. Die Be hörden gedenken die Untversität gegen Ende des Monats wieder zu eröffnen. Der Zar soll sich sehr mißfällig darüber geäußert haben, daß bewaffnete Macht gegen die Studenten angewendet wurde. Jan. Die„Köln. Ztg.“ meldet von hier, daß die Entlassung des ältesten Jahrganges der Mannschaften des Gardecorps bereits zum 30. Dez. n. St.(11. Jan.) angeordnet worden sei was sonst immer erst im März zu geschehen pflegte. 8 8. — Der Brüsseler„Nord“ schreibt, in Sofia müͤsse man heute schon die Ueberzeugung haben, daß die Tage der Herrlichkeit gezählt seien. Das Blatt glaubt nicht, daß der Prinz von Coburg und sein Berather Stam bulow Widerstand wagen werden, sobald sie sich einem geeinigten Europa gegenüber sehen werden, und hegt die feste Juversicht, daß das Jahr 1888 ohne Störung ver— laufen werde. Aus Stadt und Land. s. Friedberg. Mit Freuden begrüßen wir den Beschluß des Gemeinderaths in seiner letzten Sitzung, ein Schlachthaus zu errichten und Oetroi im Pinzip ein— zuführen. Welche Gegenstände speziell dem Oetrot unter liegen sollen, bleibt einer späteren Beschlußfassung vor behalten. Der größere Theil der hiesigen Einwohner weiß es dem Gemeinderathe Dank, daß er endlich ernst— lich an einen sehr wunden Punkt in den städtischen öffent lichen Angelegenheiten herangetreten ist. Friedberg. In Folge der schon seit einiger Zeit schwebenden Fragen wegen des Baues eines Schlacht hauses und Einführung von Oetrot sind die verschtedensten Ansichten hierüber zum Ausdruck gekommen und dürfte es Manchem wohl erwünscht sein, hierüber, insbesondere bezüglich der finanziellen Lage unserer Stadt, einiges Nähere zu erfahren. Aus den noch vorhandenen Ge— meinderechnungen geht hervor, daß in den Jahren 1858 und 1859, also vor etwa 30 Jahren, die vordem noch niedrigere Communalsteuer nicht mehr wie 5750 Gulden betrug; in 1864 war dieselbe auf 8500 Gulden gestiegen und bis 1873 war dieselbe auf 16,360 Gulden= 28,180 Mark angewachsen; in dem kurzen Zeitraum von nur 15 Jahren hatte sich also der Communalsteuerbetrag verdreifacht und war nebenbei die Aufnahme von über 50,000 Gulden Kapitalschulden nothwendig geworden. Inzwischen, seit 1873, sind weitere Erhöhungen der Communalsteuer nothwendig geworden, so daß dieselbe auf über 45,000 Mark gestiegen war; eine vor einigen Jahren versuchte Herab setzung derselben um einige Tausend Mark erweist sich heute als nicht haltbar, so daß, um den neuesten Vor— anschlag abschließen zu können, der Reservefonds ange— griffen werden mußte. Diese Lage erheischt somit ge⸗ bieterisch die Beschaffung weiterer Mittel; entweder Er— höhung, und zwar eine ganz bedeutende Erhöhung der Communalsteuer, oder in sonst geeigneter Weise. So stehen wir denn vor der Wahl, entweder auf derselben schiefen Ebene, auf der wir seit 1858 unsere Communal— steuer auf das Fünffache sich haben erhöhen sehen, welter zu wandeln, oder andere Wege zur Abhülfe einzuschlagen. Wollen wir? können wir? dürfen wir aber auf dem bis— herigen abschüssigen Wege weiter schreiten? Ganz gewiß nicht! Es sind uns Mittel und Wege gezeigt worden, wie wir uns helfen können; das Beispiel anderer Orte beweist dies; und die bisherigen Gegner des Besseren sollten ihre Voturthelle und persönlichen Rücksichten fallen lassen und im Interesse der Allgemeinheit sich den, sichere Hülfe in Aussicht stellenden Vorschlägen nicht länger entgegenstemmen! k. Friedberg, 8. Jan. Eine erschütternde Trauer— kunde überraschte heute Morgen die Bewohner unserer Stadt, insbesondere der evangelischen Gemeinde. Kirchen rath Baur, der langjährige, mit der Gemeinde seit Jahr— zehnten auf's Innlgste verflochtene erste Geistliche der Gemeinde, wurde todt im Bette gefunden, eine Stunde, ehe er zur Vormittagspredigt die Kanzel besteigen sollte. Noch am Samstag Nachmittag hatte derselbe einer viel— geprüften, von heißen Leiden endlich erlösten Leidens— schwester unserer Gemeinde die Grabrede gehalten, fich gesund und frisch zu Bett begeben, am Sonntag Morgen noch gegen acht Uhr seiner Gewohnheit gemäß um frisches Wasser geklinget, da— zwischen 8 und ½9 Uhr— trat der Todesengel an sein Lager; still, geräuschlos, nach menschlichem Ermessen schmerzlos ist er hinüͤber— geschlummert, die Arme, wie er's im Schlafe gewohnt war, übereinandergelegt. Mehreren Generationen ist er ein treuer, hingebender Seelsorger und Lehrer gewesen; — 7. unter den Collegen wandelte er als die verkörperte Puͤnkt⸗ lichkelt und Gewissenhaftigkeit,— Allen gegenüber war er das herzliche Wohlwollen selbst. Seine schlichte, ktreu⸗ gesinnte Persönlichkelt wird unvergessen bleiben. Have pia anima! 5 W. Frledberg. Wie wir hören, wird der Ge⸗ sangverein Liederkranz am 15. d. Mts. elnen musikallschen Abend, verbunden mit theatralischen Aufführungen zu Gunsten des Ausbaues unserer Stadtkirche arranglren. In jetziger Zeit, in welcher allerwärts der Sinn fuͤr stilvolle Gotteshäuser wieder erwacht ist und an so vielen Orten an der Wiederherstellung alter Kirchen gearbettet wird, regt sich auch in unserer Stadt immer mehr der Wunsch, unser großartig angelegtes Baudenkmal aus der Zeit der Gothik seiner Vollendung entgegenzuführen und vor dem immer bedrohlicher werdenden Verfall zu retten. Is verdlent daher jedes Einsetzen von Zeit und Mühe diesen Zeitpunkt uns näher zu bringen, der freundlichen Beachtung und Unterstützung; hier noch umsomehr, als es bekannt ist, daß die Mitwirkenden es bestens ver— stehen einen kurzweiligen und unterhaltenden Abend zu veranstalten und wünschen wir, daß denselben im In— teresse des guten Zwecks ihr löbliches Bemühen durch recht zahlreichen Besuch belohnt wird. C. T. Friedberg. Gemeinderathssitzungen vom 2. und 5. Januar. Der Vorsitzende gibt Kenntniß von elner Anzahl von Grundstücksverpachtungen, deren Ab— schluß auf 9 Jahre von dem Gemeinderath gutgeheißen wird. Nach Fortsetzung der Berathung des Voranschlags 88/89 erstattet Gemeinderath G. Falck namens der hierzu gewählten Commission Bericht über die Schlachthaus Angelegenheit. Die Commission befürwortet, dem Plane näher zu treten, unter der Voraus setzung, daß mit der Errichtung eines städtischen Schlachthauses die Einführung von Oetrot beschlossen wird. Die hieran sich knüpfende längere Debatte konnte wegen vorgerückter Zeit nicht zu Ende gefuhrt werden; aus diesem Grunde wurde über den Commissions-Antrag erst in der Sitzung vom 5. Januar abgestimmt. Das Ergebniß war die Annahme des Commissions-Antrags mit Stimmen-Mehr— heit. In derselben Sitzung wurde der Voranschlag durch— beratben und in Einnahme und Ausgabe für 88/89 mit M. 169,525. 20 festgestellt. Allerlei. Berlin. Annähernd 6 Millionen Neujahrsbrlefe, das sind 800,000 mehr als im Vorjahre, wurden dies— mal in Berlin durch die Post bestellt. Leipzig, 5. Jan. Als muthmaßliche Mörderin des Lindenthaler Ehepaares wurde die 22jährige Dienstmagd Beier verhaftet. Metz, 7. Jan. Beim Entnehmen von Gewehrmunitlon im Verbrauchspulvermagazin des Forts Manteuffel ereig— nete sich heute Vormittag 10 Uhr eine Explofion, welche durch Unvorsichtigkeit verursacht war. Der Unteroffizier Müller und der Kanonter Roesch vom sächsischen Fuß— Artillerie-Regiment Nr. 12 wurden getödtet. Berloosung. Lübecker Thlr. 50-Loose von 1863. Gewinn— Ziehung vom 2. Januar. 1887.— Helmzahlung am 1. April 1888. S. 1340 Nr. 2679 a 10,000 Thlr. S. 583 Nr. 11651 à 1500 Thlr. S. 640 Nr. 12792 à 1000 Thlr. S. 68 Nr. 1360, S. 640 Nr. 12782 à 500 Thlr. 6 Nr. 115, S. 231 Nr. 4606, S. 254 Nr. 5072, 456 Nr. 9115, S. 560 Nr. 11182, S. 585 Nr. 11699, S. 640 Nr. 12790 12794, S. 653 Nr. 13049, S. 673 Nr. 13447, S. 1134 Nr. 22668, S. 1430 Nr. 28588 28591, S. 1466 Nr. 29309, S. 1650 Nr. 32988, S. 2128 Nr. 42541 42551, S. 2142 Nr. 42830, S. 2462 Nr. 49237, S. 2470 Nr. 49383, S. 2644 Nr. 52873, S. 2909 Nr. 58170, S. 3031 Nr. 60608 à 140 Thlr. S. 925 Nr. 18481, S. 2470 Nr. 49394 à 115 Thlr. Auf alle übrigen in den am 1. Oetober 1887 gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 57 Thlr. Handel und Verkehr. Friedberg, 7. Januar. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80— 0.90. Eier 2 Stück 15 Pf. Gießen, 7. Januar. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80- 1.00., Eier per St. 7—8 Pf., Käse per St. 4— 7 Pf., Tauben per Paar 0.60— 0.90 Pf., Hühner per St. M. 0.90— 1.00, Hahnen per St. M. 0.80 bis 1.30, Enten per St. M. 1.30— 1.70, Gänse per Pfd. 40— 56 Pf., Ochsenfleisch per Pfd. 58— 60 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 45—50 Pf., Schweinefleisch 54 bis 60 Pf., Hammelfleisch 4060 Pf., Kalbfleisch 40— 48 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00 5.00, Weißkraut Stück 5— 10 Pf., Zwiebeln per Ctr. M. 8.00- 10.00. Frankfurt, 6. Jan. Heu- und Strohmarkt. Heu kosteten 100 Kilo M. 6.80— 8.40, Stroh 100 Kilo M. 4.30 bis M. 5.— Victualien⸗Engrosmarkt. Butter 50 Kilo M. 90—95, Eier das Hundert M. 5.509, Zwiebeln 50 Kilo M. 9— 10, Mohrrüben 50 Kilo M. 6—8, Kar⸗ toffeln 100 Kilo M. 5— 5.50, Mäusekartoffeln 50 Kilo M. 12, Kastanien 50 Kilo M. 10-12, Maronen M. 16—18, Spargeln das Pfd. M. 3.50—4, ganze Erbsen 100 Kilo M. 18.— 22, geschälte Erbsen M. 20-30, Linsen M. 28—45, weiße Bohnen M. 21— 25, Welßkraut 50 Kilo M. 67, g Blumenkohl das Hundert M. 30- 50, Citronen 100 Stück] M. 10 12, Orangen 100 Stück M. 810. Das Vorkommen von Viehseuchen im Großber⸗ zogthum Hessen während des Monats November 1887. Milzbrand wurde festgestellt in Nidda, im Kreise Büdingen, am 1. und in Höchst a. d. Nidder, in dem⸗ selben Kreise, am 28. November bei je einem kreplerten Rinde; in Bensheim am 11. November bel einer ge⸗ schlachteten Kuh; in Allendorf a. d. Lahn, im Kreise Gießen, am 15. November bel einem krepiertem Schwein; in Mainz am 18. November bel einem geschlachteten Schwein aus Ober⸗Ramstadt, im Kreise Darmstadt; ferner im Krelse Friedberg in Ober-Mörlen am 4. und in Wisselsheim am 24. November, und in Stockhausen, im Kreise Lauterbach, am 12. November bei je einem krepterten Rinde. Rotz: In Gießen befindet sich noch ein der Ansteckung verdächtiges Pferd unter polizeilicher Beobachtung. Das andere der Ansteckung verdächtige Pferd wurde von dem Besitzer an die Veterlnär-Anstalt verkauft und daselbst zu Lehrzwecken getödtet. Es erwies sich bei der Obduktlon als gesund. In Darmstadt wurde ein Pferd, welches vor 4 Monaten aus Frankfurt a. M. angekauft war, als der Ansteckung verdächtig unter polizeiliche Beobach- tung gestellt, weil in dem betreffenden Pferdebestande in Frankfurt a. M. inzwischen Rotz festgestellt worden ist. Lungenseuche: In Dirlammen, im Kreise Lauter⸗ bach, befinden sich 6 der Ansteckung verdächtige Rinder unter pollzeilicher Beobachtung. Der Bläschenausschlag in Vadenrod, im Kreise Alsfeld, in Klein-Gumpen, im Kreise Erbach, in Uffhofen, im Kreise Alzey, und in Ober⸗Widdersheim, im Kreise Büdingen, ist erloschen. Die Seuche besteht fort: in Lengfeld und Nieder-Klingen, im Kreise Erbach. Fest⸗ gestellt wurde sie in Nieder-Ohmen, im Kreise Alsfeld, am 29. November. Die Räude gilt als vorhanden unter den Schafen in den Orten des Krelses Alsfeld: Vockenrod, Hopfgarten, Hegersdorf, Ober⸗Sorg, Heidelbach, Seibelsdorf, Etfa, Schwarz, Altenburg, Renzendorf, Brauerschwend, Fisch— bach und Schadenbach; in den Orten des Kreises Buͤ— dingen: Wallernhausen, Blofeld, Leidhecken und Berg— heim; in den Orten des Kreises Lauterbach: Herbstein und Rudlos, und in den Orten des Kreises Schotten: Bobenhausen, Ober-Seemen, Mittel-Seemen, Nieder— Seemen, Wohnfeld, Ober-Seibertenrod, Unter-Selberten— rod und Steinberg. Literarisches. Daheim Nr. 14. enthält: Seine Frau. Von M. von Reichenbach.— Friedrich der Große und Roßbach. Von H. von Spielberg. Mit Illustr. und Karte.— Eulen und Krebse. Forts.— Die deutsche Lutherstiftung. Von Dr. H. v. d. Goltz.— Zu unsern Bildern: Normalarbeitstag; Im neuen Hut; Schafherde im Frühling.— Bübelver— theiler und Nihilist.— Gesundheitsrath.— Aus der Zeit— für die Zeit.— Frauen-Daheim. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 10., So machen's Alle. Ballet ⸗Divertisse— ment. Anfang 1½7 Uhr. Gewöhnl. Preise. Mittwoch den 11., Nachmittags 3½ Uhr. Max und Moritz. Hierauf: Kalif Storch. Ermäßigte Preise. Donnerstag den 12., neu einstudiert: Wintermärchen. Anf. ½7 Uhr. Gewöhnl. Preise. Freitag den 13. geschlossen. Samstag den 14., Nachm. 3½ Uhr. Kalif Storch. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr. Neu einstudirt. Joseph in Aegypten. Hierauf: Margarethenwalzer. Gewöhnl. Preise. Sonntag den 15., Nachm. 3½ Uhr. Max und Moritz. Kalif Storch. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr. Die Hugenotten. Marcell: Herr Schlömann als Gast. Gewöhnl. Preise. Schauspielhaus. Max und Morttz. Dienstag den 10.: Alt-Frenkfurt. Anfang 1½7 Uhr. Große Preise. Mittwoch den 11.: Alt-Frankfurt. Anfang ½7 Uhr. Große Preise. Donnerstag den 12.: Geschlossen. Freitag den 13.: Meteor. Anfang ½7 Uhr. Gr. Pr. Samstag den 14.: Alexandra. Anfang ¼M7 Uhr. Gr. Pr. Sonntag den 15.: Die Welt in der man sich langweilt. Anfang ½7 Uhr. Große Preise. Stadtkirchenbau⸗ Verein. Für denselben gingen an freiwilligen Gaben welter ein und werden mit herzlichem Danke bescheinigt. 10 M. von F. R., Christgeschenk, 8 M. gesammelt vom„Lleder— kranz“ am Sylvester-Abend. Um weitere Gaben wird freundlich gebeten. Friedberg den 7. Januar 1888. Dr. Weiffenbach, Heidt, Präsident. Rechner. e Buxkin⸗Stoff, genügend zu einem ganzen Anzuge, reine Wolle und nadelfertig, zu M. 7.75, Kammgarn⸗Stoff, reine Wolle, nadelfertig zu einem ganzen Anzuge zu M. 18.95, Schwarzer Tuch⸗Stoff, reine Wolle, nadel⸗ fertig zu einem ganzen Anzuge zu M. 8.10 versenden direet an Private portofrei in's Haus Oettinger& Co,, Frankfurt a. 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Januar 1888, dae I Uhr, werden durch den Unterzeichneten im Auftrag des Kon kursverwalters Grieß mer folgende, zur Konkursmasse des Gastwirtbhs Musch in Stammheim gehoͤrtgen Gegen stände, namlich: 1 Pferd(schwarze S Stute), 3 Kühe, 1 Mutterschweln, 3 Schweine(Springer), 1 vollständigen Wagen, 1 Kelter, 1 Apfelmühle, etwa 60 Ctr. verschledenes Stroh, etwa 25 Malter Kartoffeln, eine Quantltät Mist und Holz öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung in der Hofratthe des Gemeinschuldners versteigert. Altenstadt den 7. Januar 1888. Schmitt, Oroß h. Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung. Am Donnerstag den 12. Januar 1888,—— 3 Uhr, sollen auf hiesigem Bahnhofe 5 alte schmied⸗ eiserne große Wasserbehälter öffentlich meistbietend versteigert werden. Bahnmeisterei 17. 158 Main- Weser Bahn. Berichtigung. „In der in Nr. 2 des Oberhessischen Anzeigers im Domanialdistrikt Hochbolz angekündigten Holzversteige rungs bekanntmachung ist statt Freitag den 13. Februar zu lesen Freitag den 13. Januar“. 183 Versteigerung. In Folge Verpacht tung seines Gutes läßt Unterfertigter onnerstag den 19. Januar d. J., Vormittags präcls Wee beginnend, dahter in seinem Gehöfte Nachsolgendes entlich versteigern: 1 Sjäbriges, schweres belgisches Pferd(Einspänner), 1 4jabriges desgl. norddeutscher Race, 12 Stück Rindvieh, 3 Mutterschweine, 2 5 Ferkeln, 2 complete schwere Oekonomiewagen, 1 leichtes Ockonomiewägelchen, 143 — 2 davon trächtig, das andere mit 1 noch vollständig neue 1,75 m breite Säe(Drill⸗) Maschine von Sledersleben& Comp.; außerdem 1 Pflüge und Eggen, 1 N OGlattwalze, 1 Putz und zugleich Saatreinigung Maschine neuester Construktlon, 5 diverse— 2 Pferdegschirre, 1 Zuggeschirr für Hornvieh, 1 noch neues zweispänniges Chatsengeschirr, 1 Pfublfaß mit Rahmen und Jauchevert heller, sowie alle sonstigen erdenklichen O fonomiegeräthschaften, mehrere Hundert Centner Kartoffeln, Dickwurz, Stroh, Spreu, Heu und Kleeheu dc. zc. g Kalchen am 5. Januar 1888. 135 J. 5. Weitzel. Mobiliar— Versteigerung Donnerstag den 19. Jannar l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden auf Antrag der Erben der Frau Hauptmann bessaann Wittwe in der Behausung des Herrn Franz Stamm zu Friedberg folgende Mo“ bilten meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 1 ovaler polirter Tisch, Stühle, 1 Spiegelschrank, 2 Kommoden, 2 vollstaͤndige Betten, 2 Nachttische, 1 kleines rundes* Spiegel, 1 Kächenschrank mit Glasaufsatz, 1 Flügel, 4 Klelderschranke, Küchen— und Haus haltungsgeräthschaften, Weilßzeug und Kletder, sowie die Werke von Schiller, Göthe, Lessing und Shakespeare. Friedberg im Januar 1888. 14 J. A.: Franz Jeseph Nees, Auctlonator. Bergmann Original allein ächte Zahnseife ist das vor 40 Jahren von Dr. Be orgmann erfundene allein von Bergmann& 00., Frankfurt a. M. fabrizirte vorzügliche Zahn- Reinigungs- Mittel, welches einen europäischen Ruf erworben. Zu haben k 40 u. 50 Pf. bei Apotheker Fr. L.nn. 165 8000 Mark sind gegen Hypothek zu 4½9 0 Zinsen auszulelhen durch Nenteiverwalter Stahl zu Kloppenheim. 82 2 Hemden, Manschetten verkauft R. Friedrich. Kragen, billigst Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Geschäfts verkaufe ich sämmt⸗ liche n unter dem Einkaufspreis. Jos. Butzbach. 85 Corf etten“ Betttücher und ferkige f 0 N billig bei K. Friedrich Strohsücke kauft man am Billigsten bei 159 M. Netscher. EEE Sotlener Mineral- Pastillen Gegen Heiserkeit u. Husten das bewührteste Hausmittel! Eine dieser Pastillen d bei rauher Witterung im Munde zergehen lassen,! oh gegen Katarrhallsche Affeetionen des Rachen s, schützen W. sind, wirken die aus den besten Mineralb— Lesens 7 5 1 n 6 9 gewon a pace. obe* N 0——— r 2 elbst h imlösend lend 8 bei 7 Dr latarrh, 1. 5 des Kehlkopf ger—— 4K 4 ohe Krankheiter tre 0 Lungentuberkulose a Agen ede ral Fa- tien, rulwasser öfter genommen — I. in Sodener Min- bogen lälenden 1 ten u. Entkräftun bewähr Ves dauungsstörungen 02— 98 d, schaff besserer Ernähru— des Org — — n sie di 1 11 anismus. 5 f Lelbesverstopf fung und * 8 * 5 Migpenfell.“ e. LUngeg⸗ 1 f em Werth Den tier EntZUndunge n near rneiden selchter Le beransehreilung inhalter eher Ver- Eine wenig gebrauchte Brennerei zu kaufen gesucht. Offerten an die Expedition des Anzeigers. Das große Bettfedern Lager William Lübeck in Altona versendet zollfrel gegen Nachnahme(nicht unter 10 Pfund) gute neue Bettfedern für 60 Pf. das Pfund, vorzüglich gute Sorte M. 1.25, prima Halbdaunnen M. 1.60 und M. Bei Abnahme von 50 Pfund 5% 2 Umtausch gestattet. H o entra er feinster u. billigster Qualität, D g Portemonnaies, Kragen- und 50 Manscheltenknöpfe billigst bei. Friedrich. Am Samstag Abend wurden im Hötel Trapp eine Peitsche und ein Handstück irrthümlicher Weise mitgenommen. Man bittet, die Gegenstände im Hötel Trapp abzugeben. 13 Milch. Gute reine Vollmilch kauft stets Frankfurter Dampf⸗ Molkerei, Schweizerstraße 35/37, Sachsenhausen Frankfurt a. M. Kalender für 1888. schleilimung leiden, bie tend Sodenoräineral Pastillen E AENA ein von d- r Natur selbst er tes, wirksamstes Heil- mit das, namentli⸗ chf ie der n 6 brauch von Frauen 57 und 1 in d ern in unzähligen Haushaltungen u. vielen ertem rztlich— Ans talten Sehon ein 2 gla m Erf. 18580 g. Re izus de u. Verschleimun ingewandt wird. Die Besene— 2— Pastille n a ern ich die Schachtef K 85 Pl in allen Apotheken 168 1 Kaufmännischer Verein Frankfurt(Main), Anstalt für Stellen bermittelung. F. 42 des revidirten Statuts: Lemäthig bel Reichs bote.—.40 Familienkalender„—.50 Landkalender„— 20 — durchschossen„—.25 Spinnstube 3 Daheimkalender„ Lahrer Bote„—.30 Stiegfried⸗ Kalender—.25 Carl Binderüagel. Todesanzeige. Statt jeder—— nderen Anzeige machen wir die schmerzliche Mittheilung, daß unser lieber Vater und Bruder f. Kirchenralh Karl Baur in Folge eines Schlaganfalls heute Morgen gegen 8 Uhr sanft dem Herrn entschlafen ist. Frieberg den 8. Januar 1888. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch, Nachmittags 3 Uhr, statt. 141 „Für die Mitglieder des Vereins tritt die Ver⸗ „mittlung vollständig kostenfrei ein.“ „Nichtmitglieder erwerben gegen Zahlung einer „Gebühr von 2 Mark 50„Pf. das Recht, sich für „den Zeitraum* g Nonaten als Bewerber „anzumelden.“ 241 12.) 163 Eine Wohnung, 1 Zimmern, 2 Kammern un 1 1 a bestehend aus 4—5 heizbaren Zubehör, wird zum April gesucht. Näheres* der Exped. d. Anz. Dr. Miehaelis' Eichel Cacao Alteinige Fabrihanten- Gebr. Stollwerck in Koln a. Rh. Als tägliches, diätetisches Getränk pfohlen. Dr. Michaelis“ Eichel Cacao zeichnet sich— mit Milch zubereitet urch Wohlgeschmack Nährgehalt und leichte Verdaulichkeit hervor ragend aus, und stärkt durch seine tonisirende Eigenschaft die Verdauungsor Daher besonders empfehlenswerth für Kinder und Personen mit geschwächter Verdauung Mit Wasser gekocht ist er ein nührendes Heilmittel gegen Diarrhoe und Brechdurchfall der Kinder. Dr. Michaelis“ Eichel- Cacao ist garantirt frei von Alkalien Soda und Pottasche), welche im sogenannten holländischen Cacao enthalten sind Gebrauchs- Anwelsung auf don Etiketten. Verk aufspreise Mx. 2.350., Me. J., 30 und Mx. Büchsen: 9.50 de 167 Allen Freunden traurige Mittheilung, unser gutes Kind Luischen Stoll um 4½ Uhr hiermit die gefallen hat Bekannten es Gott und daß in seinem 9. Jahre heute Morgen zu sich zu rufen. Nieder⸗Wöllstadt den 9. Januar Familien Stoll und Pflug. Die Beerdigung findet Donnerstag den 12., Nachmittags 2 Uhr statt. 155 1888. und Bekannten die traurige Mit daß es Gott dem Allmächtigen ge⸗ innigstgzeltebten Gatten und cw ene 8 theilung, fallen hat, unseren Vater J Karl e l 1 nach einem langen schweren Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen Um stille;? Thellnabme bitten Södel den 2 Januar 1888. Die trauernden Hinterbliebenen Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme det Tode unseres lieben Sohnes (Gustav Weber. sowie für die reiche Blumenspende, sagen wir innigsten Dank. Friedberg den 9. Januar 1888 Schneldermetster Weber und Frau. dem 142 Da ich unter allen Umständen mein ausverkaufen will, offerire ich saͤmmtliche Artike * Das Geschaͤftslokal ist zu vermiethen. Val der Brauer, Metzger Derselbe findet Sonntag den 15. Januar Gehülfen, Freunde und Gönner sind höflichst eingeladen. zu haben. Anfang 8 Uhr. Theater in 148 2 4 5 Gastspiel- Cyclus unter Leitung von Julius Rudolph vom koönigl. Theater in Kassel. Eröffnung der Saison: Donnerstag den 9. Januar 1888. Die Vorstellungen finden in dem Th Von den hervorragendsten Novit Ein Tropfen Gist, Blumenthal. Tilli, Lustspiel von Franzis Stahl. Wo ist die Frau, Lustspiel von R. Kneisel. Der Stabstrompeter, große Operettenposse. Der Waldteufel, große Operettenposse. os finden nur 12 Vorstellungen statt. Sämmtliche Uovitäten werden im Abonnement gegeben. Abonnements-Bestellungen nimmt Casinodien auch können dieselben in der Buchhandlung von Ein ganzes Sperrsitz-Abonnement, 12 Billets enthaltend, kostet 15 Mark. Ein ganzes erster Platz-Abonnement, 12 Billets enthaltend, kostet 9 Mark. Die Billets sind nicht an die einzelnen NB. beliebiger Anzahl zu jeder Abonnements-Vorstellu Geschüfts⸗Ausverkauf. noch vorräthiges Waarenlager so rasch wie möglich Schauspiel von Oscar Ein gemachter Mann, Volksstück mit Gesang. Das Schützenlisl, Volksstück mit Gesang. Der Bureaukrat, Lustspiel von G. v. Moser. Goldfische, neuestes Lustspiel von Fav. Schönthan. Die schöne Ungarin, Operettenposse. Der Königslieutenant, Lnstspiel von Gutzkow. Sie weiß etwas, Lustspiel von Kneisel. zur Hälfte des reellen Werthes. Elise Hanau. 8⁴ im Casinosaale statt. Die Herren Meister, Karten à 1 Mark sind an der Kasse Hochachtungsvoll Der Vorstand. riedberg. 90 eater der Casino-Gesellschaft statt. äten gelangen zur Aufführung: er Rausch von heute an bereitwilligst entgegen, Carl Bindernagel gemacht werden. Vorstellungen gebunden, sondern können in ug, deren 12 stattfinden, verwendet werden. neuer Pate — Eisen, aus Schen für 100,000 3 5 — 0 5 3 Brutto Empfänger C 9 5 E. Tara Datum F Fetto 157 Prospec Tari Schenck, Eisengießerel und Waagenfabrik, Dar mnstadt. Fuhrwerkswaagen mit eisernem Bett oder für 1 ii. 8 U Tt I Steinfundament. Transportable Eisfuhrwerks— III f waagen. Viehwaagen ganz aus Eisen, in Laufgewichts⸗-, . A. f 1 5 8 1 1 Centesimal- und Dezimal-Construction, mit Schenck's Milchwaagen in Laufgewichtsconstruction. Centesimal⸗ D. 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Januar, Abends 7½ Uhr, im Höôtel Trapp) werden unsere Mitglieder und deren Angehörige mit dem Bemerken eingeladen, daß auch Gäste, von Mit⸗ gliedern eingeführt, willkommen sind. 149 Der Vorstand. *** Beteranen- und Mllitärverein Friedberg. Nächsten Samstag, 14. d. Mts., 8¼ Uhr Abends, Generalversammlung mit folgender Tagesordnung: 4. Rechnungsablage und Berichterstattung für 1887. 2. Wahl des Vorstandes für 1888. 3. Abhaltung des Hassia Verbandsfestes in Bingen und Familienfestlichketten im Vereine. 4. Besprechung wegen Gründung einer Sanitätskolonne. 159 Der Präsident. Theater. Für die Mitglieder des Rudolph'schen Hoftheater— Ensembles werden für die Zeit vom 18. Januar bis zum 5. Februar er. 25 möblirte Zimmer gesucht. Gefl. Offerten nimmt Herr Burck im Casino entgegen. 89 Regenschirme und Reparaturen an denselben billigst bei 162 Fritz Schmidt, Kaiserstraße. Prima Slearinlichter, nicht laufend, 4, 5, ster, per Pfund 50 Pf., empfiehlt 152 J A. Windecker. 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