118 doeh dees — 5 f TI Shih ö ulragetu, N 1 * Annoncen: die einspaltige 1 15 Pf., N Schr 0 Hülsen, Blättchen & Müller. en — e b. IN jute, Funtischirmt, rbb Malbflels ch geha sel, 0 N e 7 kasse alle Aufwendungen(Krankengelder, 1888. Donnerstag den 9. August. M93. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— Amtlicher Theil. Betreffend: Die Organisation der Hauptsteueramts⸗, der Steuereontroleur- und Aussichts bezirke, sowie der Hebestellen für Reichssteuern. Friedberg den 7. August 1888. Bekanntmachung. 1 In Folge der neuen Organisation der Hauptsteueramts-, sind mit Wirkung vom 1. August l. J. wesentliche eingetreten. Wir bringen deßhalb nachstehend die Zusammensetzung der Hebebezirke, öffentlichen Kenntniß. Aenderungen in dem derzeitigen Bestande der Hebestellen für Steuercontroleur- und Aufsichts-Bezirke, sowie der Hebestellen für Reichssteuern Reichssteuern und deren Bezirke soweit solche innerhalb des Kreises Friedberg fallen, zur Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 85 Namen Namen 2 8 der der 5 Steueraufsichtsbezirke. Hebestellen. Bestandtheile der Steueraufsichts- und Hebebezirke; Namen der Gemarkungen. 2 1 Friedberg[Stadtbezirk] (1 Aufseher, davon 1 für das Steueramt). Bad⸗Nauheim (1 Steueraufseher). Butzbach (1 Aufseher). Steueramt Friedberg. Steueramt Friedberg. Orts⸗Elnnehmerei Butz⸗ bach Steueramt Friedberg. — Friedberg II[Landbezirk! (1 Aufseher). 2 Assenheim (1 Aufseher). 3 Vilbel (1 Ausseher). Orts⸗Einnehmerei Assen⸗ heim. Steueramt Vilbel. Steueramt Friedberg. — Zuckerfabrik Wetterau (4 Auf seher). Nieder ⸗Erlen Steuercontroleurbezirk Friedberg J. Bainhardshof, Friedberg, Friedberger Burgwald, Nieder Rosbach, Nieder Wöllstadt, Ober-Rosbach, Ober⸗Wöllstadt, Ockstadt, Straßheimer Hof. Bad⸗Nauheim, Beienheim, Hof Hasselheck, Langenhain mit Ziegenberg, Melbach, Nieder-Mörlen, Ober- Mörlen, Rödgen, Schwalbeim, Soͤdel, Steinfurth, Weckes heim, Wisselsheim, Wölfersheim. Bodenrod, Butzbach, Hausen, Hoch-Weisel, Kirch-Göns, Maibach, Münster, Münzenberg, Oes, Oppershofen, Ostheim, Ostheimer Wald, Pohl-Goͤns, Rockenberg, hofer Mark(Waldgemarkung), Trals⸗Münzenberg. fiscalische Waldgemarkung bel Bodenrod, Gambach, Griedel, Nieder-Weisel, Ober⸗-Hoͤrgern, Rockenberger und Oppers⸗ Fauerbach v. d. H., 0 Steuercontroleurbezirk Friedberg II. Bauernheim, Bruchenbrücken, Dorhelm, Dorn-Assenheim, Fauerbach b. Friedberg, Heuchelheim, Nieder⸗ Florstadt, Ober⸗Florstadt, Ossenheim, Reichelsheim. Assenheim, Bönstadt, Burg⸗Gräfenrod, Heldenbergen, Ilbenstadt mit Nonnenhof, Kaichen, Wickstadt. Büdesheim, Dortelweil, Groß-Karben, Harheim, Holzhausen, Klein-Karben, Kloppenheim, Massenheim, bach, Nieder ⸗Eschbach, Ober-Erlenbach, Ober-Eschbach, Okarben, Petterweil, Rendel, Rodheim v. d. Höhe, Steinbach, Vilbel. Bekanntmachung. Betreffend: Die Krankenversicherung der in land- und forstwirthschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen. Das heute in Kraft tretende Großh. Hess. Ausführungsgesetz zu dem Reichsgesetz betreffend die Unfall- und Krankenversicherung der in land⸗ und forstwirthschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen vom 5. Mai 1886 dehnt den Kranken versicherungszwang, wie er seither schon für die gewerblichen Arbeiter bestanden hat, auf alle in der Land⸗ oder Forstwirthschaft gegen Gehalt oder Lohn beschäftigten Arbeiter, Dienstboten und Betriebsbe⸗ amten mit einem Jahresarbeitsverdienst bis zu 2000 M. aus. Es müssen hiernach alle die genannten Personen von jetzt ab gemäß dem Krankenversicherunngsgesez vom 15. Juni 1883 gegen Krankheit ver— sichert sein. Im Kreis Friedberg bestand dieser Versicherungszwang seither schon auf Grund der Kassenstatuten in den zu den Bezirkskraukenkassen Assen— heim, Groß⸗Karben, Reichelsheim und Vilbel gehörigen Orten. Der— selbe tritt daher neu nur in folgenden 28 Orten ein: Bad⸗Nauheim, Bodenrod, Büdesheim, Butzbach, Fauerbach v. d. H., Friedberg, Gambach, Griedel, Hausen mit Oes, Hoch-Weisel, Kirch— Göns, Langenhain mit Ziegenberg, Maibach, Munster, Münzenberg, Nieder⸗Mörlen, Nieder-Weisel, Ober-Mörlen, Ockstadt mit Straßheim, Oppershofen, Ostheim, Pohl-Göns, Rockenberg, Steinfurth, Trais— Münzenberg, Wisselsheim, Wölfersheim und Wohnbach. Alle Landwirthe, welche in ihrem Landwirthschaftsbetrieb Arbeiter oder Dienstboten oder Betriebsbeamte mit weniger als 2000 M. Jahresarbeitsverdienst gegen Gehalt oder Lohn beschaftigen, muͤssen darum, sofern die Beschäftigung nicht ihrer Natur nach vorübergehend oder im Voraus auf weniger als eine Woche beschränkt ist, diese Personen, falls es nicht schon geschehen ist, unverzüglich zur Krankenver⸗ sicherung anmelden. Wer es unterläßt, setzt sich der Bestrafung gemäß§. 81 des Krankeuversicherungsgesetzes aus und muß im Fall der Erkrankung einer anzumeldenden Person der unterstützenden Kranken— Kurkosten, Sterbegelder ꝛc.) ersetzen. Die Krankenkassenbeiträge sind von den betreffenden Arbeit⸗ gebern einzuzahlen; doch haben diese das Recht zwei Drittel des Ein⸗ gezahlten bei der Lohnzahlung in Abzug zu bringen. Personen, welche einer dem F. 75 des Krankenversicherungsgesetzes genügenden Hülfskasse angehören, brauchen nicht angemeldet zu werden. Das Reichsgesetz vom 5. Mai 1886 hat in seinen§§ 134—142 für die Krankenversicherung der land- und forstwirthschaftlichen Ar— beiter ꝛc. einige besondere Bestimmungen getroffen, welche nunmehr all⸗ gemein, auch im Bereich der Bezirkskrankenkassen Assenheim, Groß— Karben, Reichelsheim und Vilbel Anwendung zu finden haben. Es wird aus denselben zur allgemeinen Beachtung hier das Wichtigste hervorgehoben: 1. Als Beschäftigungsort des Arbeiters ꝛc., welcher fur die meldung zur Versicherung maßgebend ist, gilt im Zweifel diejenige Ge— meinde in deren Gemarkung der Sitz des Betriebes belegen ist. Als Sitz eines landwirthschaftlichen Betriebes, auch wenn derselbe sich über mehrere Gemarkungen erstreckt, gilt die Gemeinde in deren Gemarkung die gemeinsamen Wirthschaftsgebäude belegen sind(F. 134). 2. Wöchnerinnen-Unterstützung, wo solche auf Grund statutarischer Bestimmung gewährt wird, darf nur verheiratheten land- oder forst⸗ wirthschaftlichen Arbeiterinnen zu Theil werden(F. 135). 3. Versicherungspflichtige, welche für mindestens 13 Wochen von der Erkrankung ab dem Arbeitgeber gegenüber einen Rechtsanspruch auf eine dem Krankenversicherungsgesetz entsprechende oder gleichwerthige Unterstützung haben, sind auf Antrag des Arbeitgebers, wenn derselbe leistungsfähig ist, von der Versicherungspflicht zu befreien(§. 136). 4. Für Versicherungspflichtige, welche auf Grund ihres Arbeits- vertrags für mindestens ein Jahr Naturalleistungen oder Lohn im Werthbetrag des Krankengeldes auch dann zu beanspruchen haben, wenn sie während der Dauer des Arbeitsvertrages bis zu 13 Wochen er— kranken, tritt auf Antrag des Arbeitgebers eine Ermäßigung der Ver⸗ sicherungsbeiträge(auf /) ein, wogegen das Krankengeld in Wegfall kommt. Friedberg den 7. August 1888. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. An⸗ Römheld. 10 N Mr.: Ebb ....——— Betreffend: Die Krankenversicherung der in land und forstwirthschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Unter Bezugnahme auf die umstehende Bekanntmachung beauftragen wir Sie, zu lassen, daß von jetzt ab alle landwirthschaftlichen und forstwirthschaftlichen Arbeiter, zwang gemäß dem Gesetz vom 15. Juni 1883 unterliegen und daß die Anmeldung Strafe und anderen erheblichen Nachtheilen sofort zu erfolgen hat. Wir erwarten von Ihnen, daß Sie si Belehrung im Sinn der obigen Bekanntmachung ch mit den einschlägigen Bestimmungen vertraut Wenn aber trotzdem die Anmeldung versicherungs⸗ auf richtigen Vollzug des Gesetzes hinwirken. pflichtiger Arbeiter unterbleiben sollte, ist Strafanzeige gemäß§. 81 des Gesetzes vom 15. Juni Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß der Rechner und Oetonom K sinnige„Alicenstift“, welcher seither durch den Finanzaspiranten Kreuder vertreten wurde, seinen Dienst wieder angetreten hat. befindet sich wie bisher in der Anstalt. Darmstadt den 4. August 1888. Bekanntmachung. Friedberg, 7. August 1888. Bürgermeistereien des Kreises. ohne Verzug in Ihren Gemeinden durch die Schelle publiclren Dienstboten und Betriebsbeamten dem Krankenversicherungs⸗ dieser Personen zur Krankenversicherung bei Meidung von machen und zunächst, wo irgend nöthig, durch 1888 bei uns einzureichen. J. V.: Römheld. ötter in der Großherzoglichen Anstalt für Bloͤd⸗ Das Bureau Großherzogliche Provinzial-Direction Starkenburg. J. V.: Dr. Zeller. Deutsches Reich. Darmstadt. Militär-Dienst⸗Nachrichten. von Kunowski, Oberst, beauftragt mit der Füh— rung der 50. Infanterie-⸗Brigade, unter Ernennung zum Commandeur dieser Brigade, und v. Colomb, Oberst, Commandeur der 25. Kavallerie-Brigade, wurden zu Generalmajors befördert. Berlin. In einer weiteren Besprechung des in der„Nouvelle Revue“ veröffentlichten an— geblichen Berichts des Reichskanzlers constatirt die„Nordd. Allgem. Ztg.“, daß ein Immediat bericht solchen Inhalts niemals an Kaiser Friedrich erstattet worden ist. Zu der Battenbergischen An⸗ gelegenheit sei mehr als ein Immediatbericht er⸗ stattet, aber keiner derselben habe eine Anspielung auf Besprechungen des Kanzlers mit der Kaiserin Friedrich, oder auf einen Brief der Königin von England vom 26. März enthalten. Ein solcher sei dem Reichskanzler und dem auswärtigen Amt bisher absolut unbekannt geblieben, wenn er ezistirte, so würde in der Angabe der„Revue“ über denselben der Beweis liegen, daß die Fäl— schung von Regionen ausgegangen sei, in denen man von der Correspondenz der Königin von England genauere Kenntniß habe, als im aus wärtigen Amte des Deutschen Reichs. Der ganze Text des Berichtes bilde so gut eine Fälschung, wie die im vorigen Jahre dem Kaiser Alexander suppeditirten bulgarischen Actenstücke, nur mit dem Unterschiede, daß im vorliegenden Falle der politische Zweck nicht recht erkennbar sei. Die Zusammenstellung enthalte nichts, was der Reichs kanzler, wenn es von ihm gesagt wäre, Grund haben würde, der Oeffentlichkeit vorzuenthalten, wohl aber werde derselbe auf seine geschäftliche Reputation zu viel Werth legen, um den Ver— dacht der Autorschaft eines solchen Immediat— berichtes auf sich sitzen zu lassen. — 6. Aug. Schloözer ist heute nach Friedrichs⸗ ruh abgereist. Man vermuthet, daß seine Audienz beim Kaiser und seine Reise nach Friedrichsruh mit dem beabsichtigten Besuche des Monarchen in Rom in Zusammenhang stehe. — Nach der„Nat.⸗Ztg.“ sollen die eigen⸗ haͤndigen Aufzeichnungen Kaiser Friedrichs, welche den Meldungen der Londoner„World“ zufolge nach England gebracht worden waren, inzwischen wieder nach Deutschland gesandt worden sein. — Man spricht hier davon, daß sich an der zur Aufsuchung Emin Pascha's geplanten deut— schen Expedition auch Dr. Peters zu betheiligen beabsichtige.— Der Afrikareisende Schweinfurth ist in Berlin angelangt, wo er seinen dauernden Wohnsitz nehmen wird.— Der bisherige Consul in Beirut, Dr. Reitz, ist zum Consul in Kairo, und der bisherige erste Dragoman bei der Bot⸗ schaft in Konstantinopel, Dr. Schroeder, zum Consul in Beirut ernannt worden. Fulda. Die„Fuldaer Zeitung“ meldet, die in Aussicht genommene Bischofsconferenz werde dieses Jahr nicht stattfinden. Baden⸗Baden, 6. Aug. Eine erneute Untersuchung der Augen der Großherzogin er⸗ gab einige Fortschritte in der Besserung, doch soll die sorgfaͤltigste Pflege der Augen fortgesetzt werden.— Der griechische Kronprinz verabschie— dete sich heute von dem großherzoglichen Paar, Ausland. Dänemark. Kopenhagen, 6. Aug. Der König reiste heute Abend über Lübeck nach Wiesbaden ab. Schweden. Stockholm. König Oskar wird, wie das„Berl. Tagebl.“ erfahrt, um den 20. d. Mis. in Berlin eintreffen, um bei der Taufe des jüngsten kaiserlichen Prinzen zugegen zu sein. Wie man sich erinnert, hat während Kaiser Wilhelms Aufenthalt in Stockholm König Oskar die Uebernahme der Patenstelle zugesagt. Belgien. Brüssel. Der„Madeb. Ztg.“ wird von hier telegraphirt: Unmittelbar nach dem bevorstehenden Besuche des italienischen Kronprinzen in Ostende wird dessen officielle Verlobung mit der Prinzessin Clementine von Belgien erfolgen. Frankreich. Paris, 6. Aug. Zwischen den streikenden Erdarbeitern und der Polizei fanden heute wiederholt Zusammenstöße statt, da die Streikenden die Nichtstreikenden am Arbeiten hindern wollten. Rücksichtlich der heute beab— sichtigten Kundgebung der Kaffeehauskellner auf den Boulevards wurden besondere Vorsichts⸗ maßregeln getroffen. Die Streikenden beschlossen, am Mittwoch an dem Leichenbegängniß des Commune-Generals Eades theilzunehmen. Amiens, 7. August. Eine große Anzahl Streikender griff gestern Abend die Weberei von Cocquel an. Die Gendarmen versuchten vorzu⸗ dringen, doch warfen die Streikenden große Sammetstücke vor die Pferde, um sie aufzuhalten. In kurzer Zeit war das Gebäude vollständig geplündert. Plötzlich brach Feuer aus; Feuer⸗ leute eilten herbei, um zu löschen, doch wurden sie von den Streikenden hieran gehindert. Schließ⸗ lich kam eine Abtheilung Chasseurs à Cheval, welche die Streikenden mit dem Säbel angriffen, während die Gendarmen in Folge der gegen sie ge⸗ schleuderten Steinmassen Feuer gaben. Mehrere Pferde wurden verwundet. Nachdem hierauf noch eine Abtheilung Polizisten und eine Abtheilung Infanterie herbeigeeilt waren, wurden die Streiken⸗ den aus der Straße verdrängt und die Zugänge zu derselben militärisch besetzt. Das Feuer wurde gelöscht. Italien. Rom. Der„N. Fr. Pr.“ wird von hier gemeldet: Die Besetzung irgend eines Punktes der Küste von Tripolis seitens Frank⸗ reichs würde von mehreren Mächten als Friedens⸗ bruch betrachtet werden. Serbien. Belgrad. Königin Natalie be⸗ tiger Blätter erfahren haben will, die Zustel⸗ lung des Consistorialbescheides, betr. die Schei⸗— dungssache, und ersuchte gleichzeitig um recht⸗ zeitige Bekanntgabe des Verhandlungstags, weil sie beabsichtige, persönlich vor dem gelstlichen Ehe⸗ gerichte zu erscheinen. Aus Stadt und Land. i. Ockstadt. Am 22. und 23. Juli fand im Hermes⸗ schen Garten das Krleger-Fahnenweihfest statt. Lehrer Jeckel, welcher die Festrede hielt, verstand es sehr gut, die Ereignisse der Jahre 1870/71, ebenso aber auch die der Neuzeit in spannender Weise vorzutragen. Hierauf überreichte eine Festdame mit einer kurzen Ansprache den da er im Begriffe ist, Heidelberg zu verlassen. Vereine und Festtheilnehmer mit einigen warmen Worten. stätigte, wie ein hiesiger Corespondent auswär⸗ F Musik mit Tanz vereinigten sodann alt und jung und hielten dieselben lange Zeit zusammen. Allgemein ist die Ansicht, daß das Fest in jeder Beziehung ein gelungenes war, zumal die wirthschaftlichen Verhältnisse in jeder Beziehung zufriedenstellend waren. Gießen. Am Samstag Nachmittag wurde auf der Main⸗Weser⸗Bahn zwischen Butzbach und Lang⸗Göns (bei Kirch⸗Göns) der Streckenarbeiter Hammel aus Annerod von einem Zuge überfahren; schwer verletzt in die hiesige Klinik verbracht, ist er bereits am Samstag Abend seinen Wunden erlegen. Allerlei. Rom. Die Eruption auf der Insel Vuleano dauert fort; enorme welßglühende Steinblöcke und kleinere Steine werden ausgeworfen. In Porto zerstörte das Feuer die Anpflanzungen und viele Häuser, darunter das Strafhaus und die Weindepots. Die Beamten und Soldaten, welche landeten, mußten wegen der aus geworfenen Steinblöcke die Insel verlassen. Der Wind trägt die Asche bis nach Siellien, New⸗Nork, 6. Aug. Gereral Sheridan ist gestern gestorben. Berloosungen. Augsburger 7 fl.⸗Loose vom Jahre 1864. Serien⸗Zlehung vom 1. August 1888. Nr. 100 117 504 718 728 837 1293 1417 1519 1548 1601 1633 2030. Die Gewinnn⸗Zlehung findet am 1. September d. J. statt. Oesterreschische 500 fl.⸗Loose vom Jahre 1860. Serien⸗Ziehung vom 1. August 1888. Nr. 140 305 404 564 606 672 784 864 895 980 1204 1359 1600 1618 1628 1713 1748 2001 2017 2107 2118 2254 2260 2279 2694 2957 3081 3200 3209 3218 3372 3729 3730 3920 4019 4040 4141 4233 4308 4350 4530 4573 4612 4741 4852 4858 4921 5003 5072 5136 5380 5400 5485 5699 6004 6217 6391 6413 6590 6837 7006 7310 7546 7668 7930 7940 7961 8046 8126 8175 8176 8323 8720 8823 9206 9830 9834 9907 10473 10551 10748 10972 11006 11250 11314 11337 11462 11562 11604 11918 12030 12113 12143 12578 12609 12830 12877 12969 12973 13044 13181 13245 13287 13515 13986 13989 14027 14063 14149 14242 14370 14382 14428 14489 14682 14774 14875 15430 15510 16167 16778 16989 17026 17404 17509 17539 17659 17696 17707 17815 18209 18419 18147 18479 18903 18923 19463 19474 19487 19716. Die Gewinn ⸗Ziehung findet am 1. No⸗ vember d. J. statt. Handel und Berkehr. Friedberg, 7. Aug. Fruchtpr. Walzen M. 19.00— 00.00., Korn M. 14.50— 00.00, Gerste M. 14.00— 15.00, Hafer M. 14.00— 14.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 8. August. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95— 1.10. Eier 1 St. 6 Pf. Grünberg, 4. August. Frucht Preise. Weizen M. 17.80, Korn M. 15.50, Gerste 00.00, Hafer M. 15.00, Erbsen M. 17.00, Samen M. 22.00, Kartoffeln M. 00.00. Gießen, 7. Aug. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier 1 St. 5—6 Pf., Käse per Stück 5—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis 0.60, Hühner per Stück M. 0.90— 1.20, Hahnen per Stück M. 0.50— 0.90, Enten per Stück M. 1.30—1.80., Ochsen⸗Fleisch per Pfund 60-68 Pf., Kuh- und Rind⸗ leisch 45—54 Pf., Schwelnefleisch 5060 Pf., Hammel⸗ Fleisch 54—61 Pf., Kalbfleisch 4046 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50— 7.50, Zwiebeln per Cenkner M. 7.00 8.50. Frankfurt, 6. Aug. Fruchtbericht. Hles. Welzen⸗ mehl Nr. 0 M. 32—34, Nr. 1 M. 29.00— 30.50, Nr. 2 M. 26— 27, Nr. 3 M. 25— 26, Nr. 4 M. 20—21, Nr. 5 M. 17.50— 18.50, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 53—54, norddeutsche und westfällsche Weizenmehle Nr. 00 M. 24— 25.00, Roggenmehl(hiesiges) Nr. 0 M. 23— 23.25, Nr. 0/1 M. 21.50— 22, Nr. 1 M. 18.00 bis 19.00, Nr. 2 M. 15.50— 16.50, Weizen ab unserer Umgegend M. 19.00— 19.50, frei Bahn hler M. 19.25 bis 19.75, fremder nach Qualität M. 18.50—21, Roggen hies. M. 15.50— 00.00, russischer M. 14.80— 15.25, Gerste, Brauerwaare M. 15— 16.00, do. zu Mahlzwecken M. 11.50, 5 Hafer, prima M. 14.00 14.50, mittel M. 13.50 00.00, Kriegern zu Ockstadt eine neue prachtvolle Fahne. Als⸗ Raps M. 24.00— 25.50, Mais M. 19—14, Erbsen M. 14 dann begrüßte der Präsident Sprunkel die erschlenenen bis 19, Linsen M. 2038, Wicken M. 00 00, Roggen⸗ kleie M. 4.75—5.00, Welzenklele M. 4.25— 4.50, Malzkeime 8* 11* 8* 181 * 1 ru. vun *. 0 Fearbeltet; Röste und Roststäbe de. welches bürgerlich kochen kann und 5 M. 4.50, Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzspreu W. 1.25, Reismehl M. 4 4.50, Chilisalpeter per Februar März 1889 M. 9.10 ab Harburg. Sämmtliche Artikel bei Abnahme von 200 Ctr. an. Rüböl im Detall M. 53. Frankfurt, 6. August. Vieh Markt. Angetrieben waren 405 Ochsen, 27 Bullen, 466 Kühe, Stiere und Rindern, 277 Kälbern, 71 Hämmeln, 83 Schweinen. Die Preise stellten sich pro 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 59-61, 2. Qual. M. 50—54, Bullen 1. Oual. M. 38—40, 2. Qual., M. 35— 37, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 50—53, 2. Qual. M. 40— 46, Kälber 1. Qual. pro Pfund Schlacht- gewicht 50—55 Pf., 2. Qual. 4045 Pf., Hämmel U. Qual. 60-62 Pf., 2. Qual. 48—50 Pf., Schweine U. Qual. 52—54 Pf., 2. Qual. 50— 52 Pf. Frankfurt, 7. August. Engros Markt. Heu pro hundert Kilo M. 7.20— 9.20, Stroh pro hundert Kilo M. 6.00— 7.00, Butter pro 50 Kilo M. 85-88, Eier das Hundert M. 4.50— 5.00, Erbsen hundert Kilo M. 18— 21.50, do. geschälte M. 20—30, Linsen M. 28—45, weiße Bohnen M. 23— 25.50, Mohrrüben 50 Kilo M. 6—8, Heidelbeeren per Pfd. 7—8 Pf., Aprikosen per Pf. 40 bis 45 Pf., neue hles. Kartoffeln 100 Kilo M. 5—8, Blumenkohl 100 St. M. 25—50, Kopfsalat M. 3—5, Erbsen per Ctr. M. 12—15, grüne Bohnen per Pfund 7 Pf., Kirschen per Centner 10-20 M., Erdbeeren per Pfund 50 Pf., neue Nüsse 100 Stück 50—80 Pf., Johannlsbeeren per Pfund im Centner 15— 20 Pf., Pfirsiche per Pfund 60 Pf., Zwetschen per Pfund 25 Pf., Himbeeren 20— 25 Pf., neue Aepfel per Pfd. 12—20 Pf., Birnen per Pfd. 8 bis 20 Pf., Melonen per Stück M. 0.60—3.00, Trauben per Pfd. 70 Pf., Einmachgurken 100 Stück M. 1— 1.20. Literarisches. Dahelm. Nr. 44 enthält: Kein Glück. Novelle von E. von Wellnitz.— Der vertauschte Rekrut. Humo⸗ reske von H. H.—„Der Mai ist gekommen.“. Bild — Das Salamis des Protestantismus. Von B. A. Schleicher. Mit 5 Illustr.— Drei Sprüche von F. Schanz.— Erinnerungen an Kaiser Friedrich— Friedrich Wilhelm III. in Schillers„Bürgschaft.“— Das schwlerigste Wort für die deutschen Dichter.— Der Herzog von Marl— borough.— Haus wirthschaftliche Umschau.— In unserer Spielecke.— Die üblichen Beilagen. Geld⸗Cours. Frankfurt am 6. August 1888. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke e 16. 9 16. 16 do. 5 16. 17 16. 18 Englische Sovereigns 20. 40 20. 35 Russische Imperlales. 16. 73 16. 69 Df, 2 9. 50 9. 45 al mae, 9. 59 9. 54 Boh td 4. 16 Jeraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeler vom 11. August 1888. Beginn: Freitag Abends 6 Uhr 40 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 8 Uhr 15 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 12. August an Morgens 6 Uhr, Abends 7 Uhr 55 Win. Versteigerungs-Anzeige. Samstag den 11., Mittwoch den 15. und Samstag den 18. August, jedesmal um 10 Uhr des Morgens, läßt Herr Rud. Röggerath, Besitzer der Villa Bri⸗ tannta dahter, auf dem hlesigen Rathhause die fol⸗ Zenden Bauplätze in Bad⸗Nauheim an der nördlichen Seite der Park⸗Allee daselbst öffentlich meistbietend durch uns versteigern, nämlich: 1. ein Bauplatz Flur VIII, Nr. 10,17 23 Meter breit, 30 Meter tief, 2. ein Bauplatz Flur VIII, Nr. 10,51 23 Meter breit, 30 Meter tsef, 3. ein Bauplatz Flur VIII, Nr. 10,68 31 Meter breit, 30 Meter tief. Bad⸗Nauheim den 15. Juli 1888. Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. 2816 Wörner. Arbeits⸗Vergebung. Samstag den 11. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, ollen auf dem Gemeindehause zu Ockstadt nachstehende Arbeiten öffentlich vergeben werden: Maurerarbeit, veranschlagt zu 32 Mark, Weißbinderarbeit 7 Spenglerarbeit 60„ Cementröhrenlieferung N Lieferung von Wangensteinen(Rocken⸗ berger) 8 Friedberg den 8. August 1888. Zör b, 2847 Bezirks bauaufseher. 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Großbritannischen Consult Herrn Goldbeck zu Frankfurt a. M. fordere ich Alle, welche an den Nachlaß des verlebten Rentners Herm L. Goldbeck dahler Ansprüche zu bilden vermeinen, hiermit auf, diese Ansprüche schriftlich, speelftelrt un mit Belegen versehen, binnen einer unerstrecklichen Fuß von 8 Tagen bei mir geltend zu machen. Ganz ausdrücklich mache ich aber darauf aufmerksog, daß mein Herr Auftraggeber Entschließung, ob, inwiewel und wann Zahlung der für richtig befunden werdende Forderungen stattfinden wird, sich vorbehält. Friedberg am 4. August 1888. L. Seyd, 2212 miectzanwelt. Meine Werkstätte befindet sich von heute an in den Hause des Herrn Graulich. 2838 Johs. streß, Glaser. 1122 2 Sommer- Unterjacken und Unterhosen in größter Auswahl, ersten von 50 Pf. an, sowle Schweiß⸗Socken in bekannten guter Qualität empfiehlt äußerst billig 2216 Helnr. Diehl, Usagasse. 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