klinge. e, War ertsch. etten en 3 es Hart(Main). en en, 0 lle N. 1888. Bonnerstag den 9. Februar. MIt. Oberhessischer Anzeiger. ird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mitt a 5 Wated bier n srelag Abend ausgegeben. ͤlrkisblatt für den Kreis griedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Betreffend: Maßregeln gegen die Tuberkulose des Rindviehes. Friedberg den 6. Februar 1888. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. 14 Nach F. 8 der Fleischbeschauordnung darf, wenn bei einem geschlachteten Stück Rindvieh, abgesehen von Kälbern, die Tuberkulose ( Perlsucht, Franzosenkrankheit) konstatirt wird, das Fleisch dieses Thieres nur durch den Spruch eines hierzu ermächtigten approbirten Thier— arztes für genießbar erklärt werden. In solchen Fällen ist daher entweder ein kreisamtlich bestellter Thierarzt, oder der Kreisveterinärarzt zuzuziehen. Ohne daß diese Bestimmung irgendwie geändert wird, ist mit Rücksicht auf die auf Veranlassung des Reichskanzlers anzustellenden Ermittelungen über das Vorkommen der Tuberkulose angeordnet worden, daß auch in Fällen, in welchen ein geschlachtetes Thier vom Fleisch— beschauer für tuberkulos erkannt ist und der Eigenthümer bezw. Besitzer dasselbe ohne veterinärärztliche Besichtigung verscharren lassen will, oder in welchen es sich um das seltene Vorkommen eines tuberkulosen Kalbes handelt, welches als Kleinvieh nach§. 8 der Fleischbeschauordnung auch vom Fleischbeschauer für genießbar erklärt werden kann, der Kreisveterinärarzt zuzuziehen ist. Sie wollen die Fleischbeschauer und Metzger geeignet instruiren und in Fällen der bezeichneten Art den Großh. Kreisveterinärarzt zur Besichtigung einladen. Die demselben hierdurch erwachsenden Tagegelder sind auf die Großh. Criminal- und Polizeikasse übernommen worden. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Unfallversicherung von Arbeitern und Betriebsbeamten in Betrieben, welche sich auf die Ausführung von Bauarbeiten erstrecken. Die im Abdruck nachstehende Bekanntmachung des Reichskanzlers bringen wir hierdurch unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß alle Unternehmer von hiernach versicherungspflichtigen Betrieben, welche ihren Betrieb noch nicht angemeldet haben, diesen bei Meidung von Strafe alsbald bei uns zur Anmeldung bringen wollen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Friedberg den 3. Februar 1888. Dr. Braden. 0 Bekanntmachung, 1 betreffend die Unfallversicherung von Arbeitern und Betriebsbeamten in Betrieben, welche sich auf die Ausführung von Bauarbeiten erstrecken. Vom 14. Januar 1888. Auf Grund des ß. 1 Absatz 8 des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1888 ab versicherungspflichtig sind; 2. daß diese Vetriebe aus der auf Grund des 1884(Reichs⸗Gesetzbl. S. 69) in Verbindung mit F. 12 Absatz 1 des Gesetzes, be Gesetzes vom 11. Juli 1887(Reichs Gesetzbl. S. 287) gebildeten Tiefbau⸗Berufs⸗ treffend die Unfall versicherung der bei Bauten beschäftigten Personen, vom 11. Juli genossenschaft zeschieden werden; 3. daß die unter Ziffer la aufgeführten Betriebe ö 1887(Reichs⸗Gesetzbll. S. 287) hat der Bundesrath in seiner Sitzung vom den örtlich zuständigen Hochbaugewerks Berufsgenossenschaften zugetheilt werden; 15. Dezember 1887 beschlossen, 4. daß die unter Ziffer 1b und fgeführten Betriebe, soweit sich dieselben 1. daß Arbeiter und Betriebsbeamte, welche von einem Gewerbetreibenden, lediglich auf das Anbringen oder Abne der Wettervorhänge und Läden ze. bei dessen Gewerbebetrieb sich erstreckt: a. auf das Bohnen der Fußböden, auf die An Bauten erstrecken, den Baugewerks Berufsgenossenschaften, soweit sie sich dagegen bringung, Abnahme oder Reparatur von Oefen und anderen Feuerungsanlagen oder auch mit der Herstellung der betreffenden Gegenstände befassen, denjenigen Berufs⸗ von Tapeten bei Bauten, b. auf die Anbringung, Abnahme oder Rrparatur von genossenschasten zugewiesen werden, welchen sie ange bs würden, sofern sie Wettervorhängen und Läden(Rouleaux, Marquisen, Jalousien) oder von Ventilatoren destens zehn Arbeiter regel ig beschäftigen und d emäͤäß schon nach bei Bauten, o. auf die Ausführung anderer, noch nicht gegen Unfall versicherten[des Unfallversichtrungsgesetzes vom 6. Juli 1884 versicherungspflichtig sein würden. Arbeiten bei Bauten, die ihrer Natur nach der Ausführung von Hochbauten näher Berlin den 14. Januar 1888. Der Reichskanzler. stehen, als der Ausführung von Eisenbahn⸗, Kanal-, Wege-, Strome, Deich- und. ähnlichen Bauarbeiten, in diesem Gewerbebetriebe beschäftigt werden, vom 1. Januar v. Boetticher. Bek t madd ketanntmachung. Betreffend: Den Ausbruch der Maul⸗ und Klauenseuche zu Ober-Wöͤllstadt. l Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntuiß, daß unter dem Rindvieh des Heinrich Gondolf III. zu Ober-Woͤllstadt die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist. Hofraithe und Stall sind bis auf Weiteres gesperrt. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 1 Friedberg den 7. Februar 1888. Dr. Braden. 1 Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Vorstand der ständigen Ausstellung für Kunst und Kunstgewerbe zu Weimar die Erlaubniß ertheilt, die Loose einer im Laufe dieses Jahres zur Foͤrderung der Zwecke der genannten Kunstanstalt vorzunebmenden Verloosung von Gegenständen der Kunst und des Kunstgewerbes innerhalb des Großherzogthums zu vertreiben. Nach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Verloosungsplan dürfen 300,000 Loose à 2 Mark für das Vollloos in 2 Serien ausgegeben werden. 0 Friedberg den 7. Februar 1888. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 40 8—— 1 Erledigung. Mein unterm 6. Januar d. J. erfolgtes Ausschreiben gegen Konrad Hedderich von Zeilbach nehme sch als durch Gendarm Steinbach erledigt zurück. * Ausschreiben. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Gottlieb Farrenkopf von Hettingenbrunn, des Christtan Koch von Schweickheim und des Taglöhners Georg Müller von Groß-Rohrheim wird ersucht. Der Großberzogliche Amtsanwalt. 1 Friedberg den 4. Februar 1888. Kolb. Deutsches Reich. Rußlands zu besorgen. Was die xussische und die fran zur Vertheidigung. Die Hechte in Frankreich und Ruß Darmstadt. Post Personalnachrichten. Angestellt] zössische Presse anlange, so set nur die letztere eine Macht, land zwingen uns, allerdings vorsichtiger als Karpfen zu ind die Postpraktikanten Herdt in Darmstadt und Weiße] die russische nicht. Für Rußland genüge ihm die Friedens- werden. Der Vertrag mit Oesterreich ist der Ausdruck der Ge⸗ gerber in Mainz als Post⸗ Sekretäre. Versetzt sind der] versicherung des Katsers Alexander, welcher er absolut] meinsamkeitder beiderseitigen Interessen der Vertragschließen Postkassierer Uersfeld von Malnz nach Bückeburg, der] vertraue.„Der russischen Presse glaube ich nicht, den den. Das sollte die Welt erfahren, aber nicht nur dieser Ver⸗ Ober⸗Postdirektlonssekretär Beltz von Oldenburg nach] Worte des Kaisers Alexander absolut!“ Bismarck wirftsstrag, sondern auch der mit Italten ist nur ein Ausdruck Mainz, der Post Sekretär Nette von Gleßen nach Ham[einen Rückblick auf die preußischrussischen Beztehungenf der gemeinsamen Interessen und Bestrebungen, um ge— burg, der Postassistent Maler von Gießen nach Konstanzsseit 1848 und betont, wie häufig die Situatton Rußland meinsame Gefahren abzuwehren und gemeinsam für die und der Postassistent Sehrt von Konstanz nach Gießen.] gegenüber ein bedrohliches Ansehen hatte, stets aber habe] Frtedenserhaltung einzustehen. Oesterreich hat diese be Gestorben ist der Postsekretär Neuschäfer in Mainz. Ruhe und Gewissenhaftigkett der diesseitigen Ministersonnene Politik 1870 befolgt, indem es den Werbungen — Die Zweite Kammer wird wahrscheinlich am 21. Feb. gegenüber den drohenden Lagen, von denen das Ausland Frankreichs widerstand und zu Deutschland hielt. Oester⸗ ruar zur Budget⸗Berathung zusammentreten keine Vorstellung hatte, das Unbeilabgewendet.„Schon 1873 reich ist unser natürlicher Bundesgenosse in Gefahren, Berlin, 6. Febr. Professor Bergmann wird morgen standen die Dinge so, daß alle Welt in mich drang, zum] die von Rußland und Frankreich drohen, aber vor dem nach San Remo reisen. Losschlagen zu rathen. Ich habe ruhig abgewartet, bis] Haß Rußlands braucht man sich nicht zu fürchten. Aus — 6. Febr. Reschstag. Prinz Wilhelm fuhr heute] auf uns losgeschlagen würde. Ich glaube, ich habe wohl Haß werden keine Kriege geführt, sonst würde Frankreich unter großen Ovationen zum Reichstag. Graf Moltke daran gethan; trotz aller Sturmzeichen trat elne gewisse mit Itasjen und der ganzen Welt Krieg fuhren müssen. und Fuͤrst Bismarck folgten, ebenfalls mit stürmischen] Beruhigung ein durch die intimen Beziehungen der drei Die Macht, die wir besitzen, wird hoffentlich unsere öffent; Hochs begrüßt; der Kanzler wurde von vlelen Tausenden,[Kasser, allein damals wie jetzt waren wir darauf ange, liche Meinung, die Nervosität der Boͤrsen und der Presse die von seiner Wohnung bis zum Reichstag auf den] wiesen, unsere Kräfte so zu erhöhen und einzuxichten, beruhigen. Dlese Macht zu stärken, ist unsere Aufgabe. Straßen Spalier bildeten, erwartet. Der Reichstag] daß wir erforderlichen Falles dastehen als starke Natlon, Daß wir die besten Waffen für die Familienväter baben nahm zunächst die erste Lesung des Anleshegesetzes vor,] welche in der Lage ist, durch elgene Kraft ihre Macht müssen, ist selbstverständlich Wir koͤnnen mit dem letzt wozu alsbald Reichskanzler Fürst Bismarck das Wort] geltend zu machen, ihr Ansehen, ihre Mürde und ihren vorgelegten Gesetz an leder unserer Grenzen eine Million ergriff. Er befand sich bei vortrefflicher Frische und Besitz zu verthetdigen. Dafür darf und kann uns kein guter Soldaten aufstellen, dabinter stehen unsere Reserven, sprach auch für die Tribünen deutlich genug; seine Aus- Opfer zu schwer sein. Die Kriegs Nelgungen, die in man sage nicht, das können Andere auch, sie konnen es führungen lauteten etwa dahin: Wir hätten keinen Angriff Frankreich und Rußland vorhanden sind, zwingen uns eben nscht, wir haben das Matertal, um eine unge ——— heuere Armee nicht nur zu bilden, sondern auch mit Offi⸗; leren zu versehen. Wir haben ein Offizter⸗Corps, wie 8 andere Macht, wenn wir einen Krieg unternehmen, muß es ein Volkskrieg sein, mit dem alle einverstanden sind, wie 1870; wenn wir angegriffen werden, dann wird der suror teutonieus entflammen, mit dem Niemand es aufnehmen kann. Weder das Bewußtsein unserer Stärke, noch unsere Hoffnung auf Sieg kann oder wird uns ab⸗ halten, unsere bisherigen Friedens Bestrebungen fortzu— setzen. Wir lassen uns aber auch durch Drohungen nicht abschrecken, ich hoffe, wir werden mit unseren Nachbarn in Frieden bleiben, namentlich mit Rußland, welches keinen Vorwand zum Krlege bat; die Spionagegeschichten mit Frankreich kommen nicht in Betracht, um Lappalten fängt Niemand Krieg an, da heißt es, der Vernünftltze gibt nach. Wir haben versucht, die alten Beziehungen zu Rußland zu erhalten, aber wir laufen Niemanden nach. Bezüglich Bulgarien sind wir uns ganz consequent geblieben. Rußland hat gewiß allen Grund, Deutsch lands loyale Haltung in der bulgartschen Frage anzuer kennen, sobald Rußland uns auffordert, seine congreß mäßigen Ansprüche bezüglich Bulgariens bei dem Sultan zu unterstützen, werde ich kein Bedenken tragen, dies zu thun! Wir stützen uns auf unsere Heeresmacht, brauchen wir sie nicht, um so besser, aber wir müssen uns darauf einrichten, daß wir sie vielleicht brauchen. Drohungen schrecken uns nicht, Drohungen der Presse erst recht nicht; sie sind eine grenzenlose Dummheit, dadurch können wir zu Nichts veranlaßt werden. Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst Nichts in der Welt! Gottesfurcht läßt uns den Frieden wünschen und pflegen, wer aber trotzdem den Frieden bricht, wird sich überzeugen, daß eine kampfes— freudige Vaterlandsliebe, wie sie 1813 die gesammte Be— völkerung Preußens unter die Fahne rief, Gemeingut der ganzen deutschen Nation ist, daß, wenn einer dle deutsche Nation angreift, er sie einheitlich gewappnet findet und jeden Wehrmann mit dem festen Glauben im Herzen „Gott mit uns“.(Stürmischer Belfall.) Francken stein erklärt, er werde für die Wehrvorlage en bloe-An— nahme beantragen und in Consequenz dessen bet diesem Gesetz in Rücksicht auf die polltischen Verhältnisse auch Ausland. a Oesterreich-Ungarn. Wien, 6. Februar. Der „Courier“ meldet: Der deutsche Kronprinz, der Ende Februar San Remo verlassen soll, siedelt auf einige Mo⸗ nate nach Görz über. Es soll die Villa Böckman ge— miethet sein. — 7. Febr. Im Abgeordnetenhaus brachte der Han⸗ delsminister einen Nachtragseredtt von 1,600,000 fl. für Staatseisenbahnbauten eln. Schwelz Bern. Die Züricher Retzlerung hat ein— stimmig beschlossen, gegen den Poltzeihauptmann Ftscher wegen seiner Indiseretionen nicht weiter vorzugehen. Belgten. Brüssel. Das„Journal de Brupelles“ meldet, daß die Regierungskretse die Veröffentlichung des Bündnißvertrages als Vorboten ernster Verwickelungen auffassen. Die Regkerung betreibe energisch die Rüstungen und bestellte Männlicher Gewehre und Krupp Kanonen. Türkel. Constantinopel. Die Veröffentlichung des Alltanzvertrags hat hier eine düstere Stimmung hervor— gerufen. Man befürchtet, Rußland werde seine Blicke nach Armenien richten. Rumänten. Bukarest, 6. Febr. Die Wahlen des Groß Grund besitzes sind in vollständiger Ordnung ver— laufen. Es wurden 49 Anhänger der Regierung und 17 Candidaten der Opposition gewählt; für erstere wur— den 8559, für letztere 2569 Stimmen abgegeben. Bet den Wahlen im zwetten Wahleollegium wurden 43 Regie— rungscandidaten und 18 Oppositsonelle gewählt. Bulgarien. Sofia, 4. Febr. Eine offietelle De— pesche meldet, daß Prinz Ferdinand gestern in Burgas eingetroffen ist und dort„mit Enthusiasmus“ empfangen wurde. Einem Gerüchte zufolge wäre am 30. Januar ein Attentat auf den Prinzen Ferdinand versucht worden, indem die Eisenbahnschlenen bei Radne-Mahale ausge— hoben wurden. Man hätte dies aber rechtzeitig entdeckt und dadurch die ruchlose Absicht vereitelt. Als Thäter wäre ein russisch gesinnter Geistlicher verdächtig. Es sollen viele Verhaftungen in Phillppopel und Umgebung vorgenommen sein. Rußland. Petersburg, 6. Febr. Einzelne Resi⸗ denzblätter sehen bereits mit großer Genugthuung in der kelne Debatte an die Anleihevorlage knüpfen. Helldorf, Bennigsen, Behr und Rickert unterstützen den Antrag; die Anlelbevorlage geht an die Budget Commission, es, folgt die zweite Berathung der Wehrvorlage. Francken— stein beantragt en bloe- Annahme, Bennigsen unterstützt den Antrag. Fürst Bismarck: Ich kann das Zeugniß ab— geben, daß die verbündeten Reglerungen für dies Ent— gegenkommen dankbar sein werden, nicht nur als Beweis des Vertrauens des Reichstages, sondern als wesentliche Stärkung, die dadurch die Frledensgarantien haben wer— den. Das Gesetz wird in zweiter Lesung en bloe an genommen.(Stürmischer Beifall.) Als der Reichs— kanzler den Reichstag verließ, empfing ihn die nach Tausenden zählende Menge mit Jubelrufen und geleitete ihn, während die Zahl immer mehr wuchs und den ge— sammten Verkehr in diesem Theile der Leipziger- und Wilhelmstraße hemmte, bis vor das Palais, wohin der Fürst in der Uniform seines Kürassier Regiments sich zu Fuß zurückbegab.— 7. Febr. Der Reichstag nahm in zweiter Berathung den Gesetzentwurf Behr Bennigsen auf Verlängerung der Legislaturpertode unverändert an.— Die Budgetcommission des Reichstages nahm heute unver— ändert die 280 Millionen-Anleihe für Militärzwecke an. — 7. Febr. Das Abgeordnetenhaus erledigte die Etats des Finanzministeriums, der allgemeinen Finanz— verwaltung und des Handelsministerlums. — Ueber Stettin, Grabow und Altdamm, sowie über Annäherung auch eine politisch bedeutsame Verständigung Floquet's und Mohrenhelm's. 6. Febr. Der Botschafter Graf Schuwalow war durch Bronchitis verhindert, früher nach Berlin zurück— zukehren. Derselbe ist jetzt vollständig genesen und ver- läßt heute Petersburg. — Die Reglerung erließ eine ministerielle Verordnug, wonach alle fremden Juden, die bis zum 1. Mat d. J. die behördliche Bewilltgung zur Führung von Handels— geschäften nicht erlangt haben werden, vor dem 1. Ja- nuar 1889 unbedingt das russische Staats-Gebiet ver— lassen müssen. Aus Stadt und Land. m. Friedberg. In der Volksküche wurden vom 27. bis 31. Dezember 1887 381 Liter und im Januar d. J. 2774 Liter Suppe ausgegeben. In den letzten Wochen wurden täglich zwischen 90 und 100 Liter ver— theilt. Es bewährt sich darum unsere Anstalt auch in diesem Jahre als eine wohlthätig wirkende Einrichtung für die Armen hiesiger Stadt. Gleßen, 6. Febr. Professor Gareis hat den an ihn ergangenen Ruf nach Königsberg(an Stelle von Feltx Dahn) angenommen. Allerlei. Leipzig, 4. Febr. Infolge heftiger Schneever— drowo und auf mehreren oberungarlschen Vahnlinten, sowle auf der Gran Elpelthalbahn wurde ebenfalls wegen Schneeewehungen eingestellt. Handel und Verkehr. Frledberg, 7. Febr. Fruchtyr. Watzen M. 17.75 bis 18.00, Korn M. 14.— 14.25, Gerste M. 14.— 15., Hafer M. 12.75— 00.00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. Friedberg, 8. Februar. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80— 0.90. Eiter 1 Stück 6 Pf. Grünberg, 4. Febr. Fruchtpr. Welzen M. 17.90, Korn M. 00.00, Gerste M. 00.00, Hafer M. 00.00, Erbsen M. 00.00, Linsen M. 22.00, Lein M. 00.00, Samen M. 22.00, Kartoffeln M. 0.00, Wicken M. 22.00. Gießen, 7. Februar. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.90 1.00., Eter per St. 7—0 Pf., Käse per St. 4— 7 Pf., Tauben per Paar 0.60— 0.70 Pf., Hühner per St. M. 0.80 1.00, Hahnen per St. M. 0.75 bis 1.40, Enten per Stück M. 1.50— 2.00, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 58— 60 Pf., Kuh- und Rlindflelsch 45 bis 50 Pf., Schweinefleisch 54—60 Pf., Hammelfleisch 40-60 Pf., Kalbfleisch 40—48 Pfennig, Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00 5.00, Zwiebeln per Ctr. M. 8.00 bis 10.00. Frankfurt, 6. Febr. Fruchtber. Hlesiges Welzen⸗ mehl Nr. 0 M. 30.00 32.00, Nr. 1 M. 27.00— 28.00, Nr. 2 M. 24.00 26.00, Nr. 3 M. 22.50— 24.00, Nr. 4 M. 18.00 19.00, Nr. 5 M. 14.50- 15.50, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 52.00— 54.00, nord⸗ deutsches und westfällsches Weizenmehl Nr. 00 M. 24.25 bis 24.50, Roggenmehl(hies.) Nr. 0 M. 21.75— 23.00, Nr. 0// M. 20.00— 21.00, Nr. 1 M. 17.50- 18.50, Nr. 2 M. 14.50— 15.50, Weizen ab unserer Umgegend M. 17.75 bis 18.00, frei Bahnhof hier M. 18.25 18.50, fremder nach Qual. M. 17.75— 20.25, Roggen hiesiger M. 13.75 bis 14.00, Gerste, Brauerwaare M. 15.00— 16.50, do. zu Mahlzwecken M. 11.—00., Hafer, prima M. 14.— 14.50, mittel M. 12.50 13.25, Raps M. 25.00— 26.50, Mals M. 14., Erbsen M. 14.— 19., Linsen M. 20—38., Wicken M. 12.50 13.50, Heu per Ctr. M. 3.25, Stroh M. 2.50, Roggenklele M. 4.50— 4.75, Welzenkleie M. 4.25— 4.50, Malzkeime M. 4.25— 4.50, Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.50— 0.00, Reismehl M. 4.00 4.50, Chiltisalpeter per Frühjahr ab Rotterdam oder Harburg M. 8.75. Sämmtliche Artikel sbei Abnahme von 200 Ctr. an. Rüböl im Detail M. 53. Frankfurt, 6. Februar. Vlehmarkt. Angetrieben waren 416 Ochsen, 11 Bullen, 428 Kühe, Sttere und Rinder, 314 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 57—59., 2. Qual. M. 50.—54., Kühe und Rinder 1. Qual. M. 52.—54., 2. Qual. M. 42.—46., per 100 Pfund Schlachtgewicht. Kälber 1. Qual. 55 bis 60 Pf., 2. Qual. 48 54 Pf. per 1 Pfd. Schlachtgewicht. Frankfurt, 7. Febr. Engosmarkt. Butter kostete 50 Kilo M. 80.—85., Eier das Hundert M. 7.— 9., Kar- toffeln 100 Kilo M. 5.— 6.50, Mäusekartoffeln 50 Kilo M. 12.—15., Welßkraut 50 Kilo M. 7.— 9., Rothkraut M. 12.— 20., Gurken M. 5.00, Sellerie M. 40—50., Kastanlen 50 Kilo M. 16.— 18., Maronen M. 18.— 20, Erbsen ganze 100 Kilo M. 18.00— 22.00, do, geschälte M. 18.00 20.00, Linsen M. 22.— 45.00, weiße Bohnen M. 20.—24., Spargeln per Pfund M. 3., Mohrrüben 50 Kilo M. 7.—8. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeter vom 11. Februar. P. Scalimfest. Freitag Abends 4 Uhr 15 Min. A Serre .—— 2— 2 2 2 8 nu 1 J pu 3 1 5 N 7 die Amtsbezirke Bredow, Warsow, Scheune und Fricken- wehungen trafen sämmtliche heute fällige Züge der Magde⸗ Beginn: 0 Samstag Morgens Uhr 15 Min. Samstag Nachmittogs 3 Uhr 30 Min. rr walde wurde auf Grund des Socialisten-Gesetzes der burger Bahn mit bedeutender Verspätung hier ein, da kleine Belagerungszustand verhängt. dieselben bei Nienburg ze. im Schnee stecken geblieben Stuttgart, 6. Febr. Laut Nachrichten des Fr. J. waren. Für die mit dem heute früh fälligen, aber mit Sabbathausgang 5 Uhr 55 Min. aus Florenz ist der König von Württemberg an der Bron zwei Stunden Verspätung eingetroffenen Courlerzug aus Wochengottesdienst von Sonntag den 12. Februar an a chltis erkrankt, welche die Luftröhrenäste beider Lungen Magdeburg anlangenden sogenannten Durchgungspassoglere Morgens 6 Uhr 45 Min., Nachmittags 4 Uhr 15 Min. betrifft und mit Fleber verknüpft ist. Der König hatet mußt auf der Dresdener Bahn ein Extrazug gestellt Sonntag den 12. und Montag den 13. Februar: das Bett. werden. Der Verkehr auf der Linte Warschau Alexan— Neumond Adar. Bekanntmachung. Holzversteigerung Holzversteigerung. Frledrich Theobald in Feledberg ist, infolge Aus— N;— 3„ Im hi kwald ll Mont 9 deen bang Gruene dust Tü ebe 15 as be, in den Graflich. Solms Rödelheim schen g lee ann 10 Un be fen genten fangen, bis dahin gemeinschaftlich hier betriebenen Weinhandlung, Waldungen.. folgendes Holz zur Versteigerung gebracht werden: f seit dem 1. Januar d. J. alleiniger Inhaber der Firma Im Revier Wickstadt, Distrikt Hasenzahl werden 11 Halnbuchen Stämme, 2,28 Festmeter, versteigert: L. C. Trapp Nachfolger geworden. 3 Glchen⸗ 5 1,00 Friedberg am 4. Februar 1088. Freitag den 10. Februar, Vormittags 9¼ Uhr, 50 Raummetet Buchen Schelter, 25 Eichen⸗-Stämme mit 10 Kubikmeter Inhalt, Großherzogliches Amtsgerlcht Friedberg 50 Knüppel, 35 Nadel-Derbstangen, e e 8 15 b 50 7„ Stöcke, eröffentlicht: Weber, Gerichtsschresber. 170 Naummeter Buchen⸗Scheitholz, 2000 Stück Buchen-⸗Wellen. 30„ Prüuͤgelholz, Versteigerung Trals Münzenberg den 4. Februar 1888. 32 Elchen⸗ 0 Der Markvorsteher * 4 4 100 Buchen⸗Stockholz, von Weißbinder-Geräthen in Bad-Uauheim. 54 4 Gorr. ö 25 Elchen:„ Für mein Tuch⸗ und Manufakturwaaren⸗Geschüft Samstag den 11. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, werden 190 Buchen Reisholz, alle Handwerksgeräthe des verst. Weißbindermeistecs 30 Eichen. f suche ich zum sofortigen Eintritt Konrad Henzel dahler in dessen Wohnung öffentlich meist— Zusammenkunft im Dirt“ Hasenzahl am El— oi L U li n e usammenkun m istrikt Hasenza am ngang 0 einen e 1 ing— des Waldes, zunächst Wickstadt. Verkauft werden: 60 Stangen, 60 Dielen, Rüstzeug, Wickstadt den 3. Februar 1888. mit guten Schülkenntulssen. 556 12 Dutzend Selle, 1 Farbmühle, 1 Declmalwaage u. s. w. Buß bach. Wilhelm Hölzer. 521 Gräfliche Forstverwaltung. Bad ⸗Nauhelm den 7. Februar 1888. i ö Neu! 6 1 Neu! Spürto-Besen,“ Großherzogliches Ortsgericht Bad-Nauheim. Ein braves Kindermädchen welcher dem Piassavabesen im Gebrauch nicht nachsteht Wörner. wird auf Petritag gesucht. Wo? zu erfragen bei der und bedeutend billiger ist, offerirt Eine schöne Wohnung 15 red berg. Theobald Steinel. von 3, auf Wunsch auch 4 Zimmern mit allem Zubehör, Bürstenfabrikant. — n —. ¾. „ — . ee 7 I 573 559 PPPPTCPTTTTCbTCTTT0CCCCCTCTTTTTTTTTTTTT 447 sogleich beziehbar, zu vermlethen bei Georg Pfeffer II. 5⁵⁴ starl Zöll, Malnzerthor. findet Beschäftigung bei Bad⸗Nauhelm. 55 * 781 1 14 n 10 e ee 1 * f* kz * gen 1 t J. 17 0% . 00 1 en r l, * 2 U 1 r Wen n* 1 1 — 3 8— 0— — — * rr tuat 4 rung. 11 b 15 Ager, 4 Großh. Landeszuchthaus. Freitag den 24. J. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen für Großh. Landeszuchthaus nachstehende Lieferungen für das Jahr 1888/89 durch schriftliches Angebot vergeben werden: J. Verzehrungsgegenstände. 1. Cirea 2800 Kilog. weiße Bohnen, 8 3000„ Vietoria-Erbsen, 3 2000„ Linsen, 8 2000„ Gemischtbrod, E 100 Schwarzbrod, * 1000 Slack Weilßbrod, 83 1200 Ktlog. Gerstengrütze, 8 1200„ Wetlzengrütze, 9. 1500„ Roggenmehl, „ 200 1 Wetzenmehl, 1 1350 3 Kaffee, rober, 8 1000„ geschaͤlte Gerste, 8 100 Faden⸗Nudeln, 8 200 Liter Mohnöl, 15.„ 1000 Kllog. Rets, 8 9 Cbocolade, „1300 Lites Essig, 3 30 Kilog. ganzer Pfeffer, 8 3„ schwarzer Thee, 8 er, 8 300„ gedoörrte Zwetschen, 3 150„ Kalbfleisch, „ Nindfleisch, 24.„ 1400„ rohes Nierenfett, 25.„ 1400„ Schweinefleisch, 26.„ 1800„ ausgel Schweineschmalz, deutsches, 1 1500„ Handkäse, 28.„ 13500 Liter Milch. II. Schreibmatertalten. 29. Et. Verzeichniß. III. Bürstenwaaren. Verzeschniß. IV. Verbrauchsgegenstände. 31. Circa 10000 Liter Petroleum, 30. Et. 35 1100 Kilog. weiße Kernfeise, 3 300„ Schmierseife, 1 ieh Soda, 9 80 Dizd. versch. Lampen⸗Cylinder, 8 150 Meter 1 Dochte. 8 40 Stück Kohlen löffel, 8 6 Dißzd. verzinnte Eßlöffel, 1 120 Päcke schwedische Zündhoͤlzer, 5 6 Kilog. Stearinlichter, 3 70 Stück Filzkappen, 88 400 Kilog. Cblorkalk, 8 400„ Etisenvitriol, „ 250 Meter Putzlumpenzeug, 8 400 Kilog. Makulaturpapier, 1 4 Ballen Fensterpapler, 8 10 Stück gußeiserne Kochtoͤpfe, 1 12 1 5 Koblenkroppen, V. Matertalien. 49. Ctrea 200 Kilog. Farbwaaren, 1 150 Leim, „ 100 Liter Spiritus, 1 100 Tafeln Fensterglas, 80 Dtizd. Näbutensilten, 54.„ 3000 Ktlog. Gisenwaaren, n 500 Kilog. Leder zu Stiefeln, Schuben e. zc. in ganzen Häuten, 5 80 Kilog. Schuhnägel, 57.„ 4000 Stck. Daubenbolz zu Bütten, Zübern ꝛc. ꝛc., 5 300 OMeter Bordholz, Eichen-, Nuß, Pap Peil. 1 1200 Stück Dielen und Latten, „ 400 Meter Boj zu Unterkleidern, 1 800 Kilog. Leinengarn, gebleicht, Nr. 20, — 9 N blau, Nr. 20, 9„ 300 grau,„ 20, 8 100 Baumwollengarn, gebleichtes und 8 Nr. 8 Zettelgarn, Nr. 10 Schuß⸗ garn, 1 100 Meter n sog. Segeltuch, „ 200„ Uniforms tuch, 1 200 Liter Lein- und Rüboͤl, . 20 Kilog. Kordel und Sägeschnur. Ord.⸗Nr. 1—3, 4—6, 7-10, 11-21, 22—24, 32 bis 34, 42— 43 und 47— 48 werder zusammen vergeben; auch sind von Ord.⸗Nr. 1—3, 7-21, 29, 32—34, 45 bis 46, 50, 60—66 Muster vorzulegen. Die Bedingungen liegen in unten bezeichneter Ge— schäftsstube zur Einsicht offen und sind die Angebote, versehen mit der Aufschrift„Vergebung auf Verzehrungs— gegenstände ꝛc. ze. Lieferung“, bis zu obigem Termin kostenf rei einzureschen. Martenschloß den 1. Februar 1888. Großherzogliche Landeszuchthaus Direktion. Bornemann. 535 Ein reinlicher junger Mann wird zu mlethen gesucht im Flaschenblergeschäft bel Heinrich Schüßler, 561 Bad Nauhelm. Gußeiserne und Messing⸗Gewichte 416 bel Theis& Mäller. Holzversteigerung. Freitag den 10. Februar l. J., Vormittags um halb 11 Ubr, kommt in dem Cleeberger Markwald, Disteikt Fuchskopf Ib, nachstehendes Holz zur Verstelgekung: 203 Stück Nadelholz, Stamme, 88,59 Festmeter, 141„ Nadelholz Derbstangen, 8,72 hestmeter, 2 Raummeter Nadelholz Knüppel, 80 Stockholz, 7+ Stück Weichholz“(Erlen) Stämme, 1,84 Fest⸗ meter, 4 Raummeter Weichholz Knüppel, 2* Buchen Scheit. Das Holz lagert am Vicinalweg von Espa nach Bodenrod, darunter befinden sich Durchzüge und Streck— hölzer von 18 Meter Länge. Cleeberg den 1. Februar 1888. Der Bürgermeister Keil. Holzversteigerung. Bei der am 10. Februar d. J. anberaumten Holz— versteigerung im Cleeberger Markwald, Distrikt Fuchs, kopf 3b, wird am Schlusse nachstebendes Holz im Distrikt Sankhardtsberg, Diebsgraben genannt, versteigert: 83 Stück Nadelholz Stämme mit 14,87 Festmeter, 71„ Nadelholz⸗Stangen 1. Klasse, 123*** 2.* 58 1 3. * Es wird bemerkt, daß obengenanntes Holz bis zu 7 Meter Länge hat und erster Qualität ist. Cterzert den 2. Februar 1888. Der Bürgermelster 519 Keil. Holzversteigerung. Im Köpperner Gemeindewald, Distrikt Dickeichbaum, Fuchslöcher und Niederwaldschläge Nr. 7 und 8, kommen Mittwoch den 15. Februar ac. folgende Holzsortimente zur öffentlichen Versteigerung: Eichen: 7 Stämme und 2,08 Festmeter, 11 Rm. Scheit⸗ und Prügelholz, 225 Stück Wellen und 10 Rm. Stockholz; 3 Stangen J. Klasse von Buchen: 11 Stämme von 4,55 Festmeter, Buchen: 325 Rm. Scheit⸗ und Prügelholz, 3800 Stück Wellen und 251 Rm. Stockholz; Birken: 1 Rm. Prügelbolz; Gemischtes Laubbolz: 950 Stück Wellen; Kiefern: 14 Rm. Rollscheit; Gemischtes Nadelholz: 32 Rm. Prügelholz, 4000 Stück Wellen und 144 Rm. Stockholz. Die Versteigerung beginnt Vormittags 10 Uhr im Distrikt Dickeichbaum auf der Rodheim— Köͤpperner Grenzschneise. NB. Gegen vorschriftsmäßige vorgelegte Bürgscheine wird Zahlungsfrist bis zum 30. September d. J. gewährt. Köppern den 7. Februar 1888 Der Buͤrgermeister See. Holzversteigerung. Donnerstag den 16. 7 562 Februar l. J., Vormittags 9½j Uhr, lassen die Peter Mickel II. Erben und Heinrich Schramm dahier in ihrem Privatwäldchen ungefähr 1500 Stück Fichten, Lärchen- und Kiefern-Stamm und Stangenholz zur Versteigerung bringen. Das Holz eignet sich theils zu Bauholz, Sparren und Latten und lagert nahe beim Ort. Die Zusammenkunft ist um genannte Stunde an Ort Stelle. Ober⸗Mockstadt am 31. Februar 1888. Großherzogliches Ortsgericht Ober-Mockstadt. Mickel. ——* 7 0 Holzversteigerung. Montag den 13. d. Mts., Vormittags 9 Ubr an— fangend, soll in dem Muͤnsterer Gemeindewald, Distriet Happelshecke und Hangerschenberg, folgendes Gehoͤlz meist bietend verstelgert werden: 30 Eichenstämme, 6,35 m Inhalt, 28 Fichtenstämme, 10,16(w Inhalt, 51 Kiefernstämme, 13,40 sm Inhalt, 7 Laͤrchenstaͤmme, 2,00 km Inhalt, 80 Fichten Derbstangen 5,00 tm Inhalt, 12 rm Buchen-Schelter, 4„ Eichen⸗Schester, 14„Q Buchen Knüppel, 16„ Eichen-Knappel, 20„ Nadel-Knüppel, 1300 Wellen Buchen Reisig, 700„ Etchen Reisig, 700„ Nadel-Reisig, 30 rm Buchen Stöcke, 14„ Elchen-Stöͤcke, 15„ Nadel⸗Stöcke. Zusammenkunft im Simmweg, Distriet Happelsheck oberhalb des Feldes, in der Naͤhe des Elsenbahnpfads Münster den 7. Februar 1888. Großherzogliche Bärgermeilsterel Muͤnster. 574 Neineck. und 536 Export- Apfelwein, Apfelwein- Champagner, Johannis- und Stachelbeerwein, Weiss- und Rothwein 1 Geh& Koch, 571 Vilbel bei Frankfurt a. M. Für mein Colonial, Material- und Farbwaaren⸗ Geschäft suche einen jungen Mann mlt guten Schul⸗ kenntnissen als Lehrling. J. 1 Bonner Kaffee verkaufe ich von heute ab: Nr. 5 4a M. 130, à M. 1.40, Nr. 2 à M. 1.50, Nr. 1 4 M. 1.60, Extra⸗Mischung supersor a M. 1.80 per Pfund 4 569 Ph. Dan. Kümmich. Doppelte Buchführung, kaufm. Rechnen, Wechsel⸗Lehre und Schönschrift lehrt brieflich gegen geringe Monatsraten das erste kauf⸗ männische Unterrichts Institut von Jul. Morgenstern, Lehrer der Handels-Wissenschaften in Magdeburg, Breiteweg 95. bllligst. 566 Nr. 3 Man verlange Prospecte und Lehrbriefe Nr. 1 franeo und gratis zur Durchsicht. lag. a. 273. 570 fern des Mit den neuen Schnelldamp Norddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika in 9 Tagen Ferner fahren Dampfer des Uorddeutschen Lloyd von Fremen nach Ostasien machen. Australien a mer ka. e u d Näheres bei dem General- Agenten Chr. Emil Derschow, Offenbach a. M., oder dessen Agenten Isidor Schulhof, Friedberg, N. Spiegelherger in Butzbach, August Kralt in Butzbach. Vaseline-Cold-Cream-Seife 359 56 gegen rauhe und spröde Haut. Vorräthig à Packet 3 Stück 50 Pf. bei Apotheker Fr. Jos. Lühn. Danksagung Für die vielen Bewetse berzlicher Tbeilnabme 5 der Beerdigung unseres unvergeßlichen Sohnes und Bruders Georg Groningen, sowie für die so reichen Blumenspenden, für die so er— hebende Grabrede des Herrn Pfarrers Möbius und den ergreifenden Grabgesang des blesigen Gesang Vereins, sowie für die letzte erwtesene Ebre des Krieger Vereins sagen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank Bönstadt am 6. Februar 652 Die trauernden Hinterbliebenen. 1888. ——— ——————— — ——— —— Friedberg den 8. Februar 1888. Die Beerdigung findet Freitag Nachm Besondere Einladung erfolgt nicht. Strickbaumwolle angekommen in neuesten Farben und großer Auswahl, sowie Häkelgarne in allen Farben sehr billig bel 564 Ileinr. Diehl, Usagasse. Haus⸗Persteigerung. Donnerstag den 9., Dienstag den 14. und Donnerstag den 16. l. Mts., jedesmal Vormittags 10 Uhr anfangend, lasse ich meine in Altenstadt gelegene Hofraithe mit Garten, sowie einige Guüͤterstücke öffentlich meistbietend versteigern.. In dem Hause wurde 16 Jahre lang ein sehr lueratives gemischtes Waarengeschäft betrieben und eignet sich das selbe, am Knotenpunkt der Hauptstraßen gelegen, zu jedem Geschäftsbetrieb. Nähere Auskunft ertheilen Herr Bürgermeister Wagner in Altenstadt und der Unterfertigte. Mainz den 6. Februar 1888. 549 W. Weith. zetttücher ohne Naht pr. Stück M. 2., 2 50 und höher, serner Bettzeuge, Barchente, Zwilliche sowie unsere rübmlichst bekannten guten Qualitäten Leinen empfehlen in großer Auswahl zu billigsten 36 Preisen. Gebr. Strauss. vis-à- vis der Post. 1 — N 2 Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mittheilung, daß unsere innigst— geliebte Mutter, Großmutter, Schwester, Schwaͤgerin und Tante Frau Elise Hanau, geb. Simon, von langem schweren Leiden heute früh durch den Tod erlöst wurde. Die trauernden Hinterbliebenen. ittag 2 Uhr statt. 9 Leierfaͤsser, mit und ohne Uebersetzung aus Marienschloß Rockenberg zu gleichen Preisen, wie in der Anstalt, bei 472 Carl Damm, Usagasse. Die Obstbaum⸗Schulen von Karl Umber, Laubenheim bei Mainz, empfehlen bedeutende Vorräthe von kräftigen und gutbe— wurzelten Obsthochstämmen u. Zwergobstbäumen Catalog gratis und franco. 456 Frische Schellsische, Frischer Labberdan Frische Bratbücklinge, Kieler Sprolten, „ Kieler Fettbücklinge, Frisch geräucherter Aal, Frischer Ural- Caviar in Pfund- und ½ Pfund-Dosen 563 bei Wilnelm Fertsch. Kaffee Abschlag. Gebrannt per Pfund 140, 150, 160 Pf, Roh per Pfund 120, 130, 140, 150 Pf., garantirt für reinen kräftigen Geschmack, empfiehlt 568 J. A. Windecker. FFF Ein Posten rothe Bett-Colter, per Stück 5 Mark. 72 er rere Kai N keit u. Husten das bewährteste Hausmittel! Eine dieser Pastillen dei rauher Witterung im Munde zergehen lassen, heisst 2 sich zegen katarrhalische Affeetionen des Nachens, des Ke! un der Lunge schützen. Wo solehe Krankheiten s eingetreten sind, wirken die aus den besten Mineralbrunnen Sodens 57 durch Abdampfung, unter ärztlieher Con- 5 trole gewonnenen Pastillen, ebenso wie die Quellen A selbst. schleimlösend und heilend. Auch bei 1e Aatarre ja selbst bei aus- chronischem Katarrh, rechner 1 1. 2 nnentuh ppb haben seh die Sodener Mine- Lungentuberkulose ra- g cri 4er, grösserer gad. u. in Sodener Mineralwasser öfter genommen, als Mittel 2 — 2 AE Nagegen qu älenden Husten u. Entkräftung) bewährt. Verdauungsstörungen, Leibesverstopfung und 9 end, schaffen sie die Vorbedingung JDarmkatarrh! b 1 osserer Ernäh des Organismus, sind daber für evonvalese insbesondere* slippenfell- u. Lungen- Entzün 0 ung von hohem Werth. Den Patienten, velche an Hämorrhoiden, leichter Leberan schwellung, aphaltender einfacher Ver- schleimung leiden, bietendiesodenerineral-Pastillen ein von der Natur selbst erzeugtes, wirkramstes Heil- 14 mittel, das, namentlich für den Gebrauch von Frauen und Kindern in unzähligen Haushaltungen u. vielen Anstalten Sehon eingebürgert mit ärztlich be- glaubigtemErfolg geg. Reizzustände u. Verschleimungen angewandt wird. Die Sodener Mineral- Pastillen 1 sind erhältlich die Schachtel à 85 Pf. in allen Apotheken. N SATZ D alls Gummiwäsche 493 empfiehlt C. Kalbfleisch. 0 Leere Fässer, zu Pfuhl- und Regenfässern, sowie Buͤtten sich eignend, in großer Auswahl bei 69 Geor) Gross. Ein kräftiger Junge, M. Netscher. 65 welcher das Schmiedegeschäft erlernen will, wird gesucht von 270 Friedberg. G. Schudt. Inhoflen's vierfach preisgekrönter gebrannter EEE Java EE in/ und ½ Kilo Packeten. Niederlagen in Friedberg bei J. A. Windecker. 528 Franz Stamm. Schneid er Friedberg. L. Schmidt. Gallbinden und Handschuhe finden Beschäftigung bet 550 Einladung des Volks- Gildungs-Vereins zu Friedberg zu dem Freitag den 10. Februar, Abends 8 Uhr, im Rathhaussaal stattfindenden Vortrage des Herrn Pfarrers Rasch in Dorhelm über: Pompesi(dritter Vortrag über seine italtenische Reise), Der Eintritt ist Jedermann gestattet. Friedberg den 7. Februar 1888. Der Vorstand Oeffnung des Rathhauses um ¼8 Uhr. 551 Casino Friedberg. Generalwersammlung Samstag den 18. d. Mt., Abends 8 Uhr- Tages Ordnung: 1. Die in 8. 15 Nr. 5 a- 4d der Statuten festgesetzten Gegenstände. 2. Ergänzungswahl des Vorstandes. Der Präsident 547 Jockel. Jux! Windecker's Felsenkeller. Auf das Dienstag den 14. d. Mts., Abends 22 7 Uhr 59 Min., stattfin⸗ 5 dende Maskenkränzchen ladet hierdurch freundlichst ein HG. Stenger. 558 Entrée frei. Grüne Schnittbohnen per Pfund 24 Pf., Sauerkraut per Pfund 12 Pf., Dampf⸗Aepfel zu Apfelbrei, Cssiggurken 560 empfieblt F. Weihl. 2 Eiserne Nettstellen 215 6. M. Reuss. Hötel Trapp ein brauner Stock mit Elfenbeingriff und Monogramm J. H. verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine Belohnung abzugeben bei 567 L. Hanau. Einige Bauplätze in der Nähe der verlängerten Bismarckstraße sind zu verkaufen. Näheres bet 546 Wilh. Ulrich. 5 Für ein hiesiges Putzgeschäft ein Lehrmädchen gesucht. Zu erfragen b. d. Exp. d. Anz. Ein fehlerfreies, frommes, jähriges J Wallachyferd 8 1 — 2(eldrace) wegen Aufgabe 8 des Geschäfts zu verkaufen. — ——— ͥ— 14 Ae—— 35 5 Ein auch zwei gewandte Setzer 8 8 5 8 auf Werk⸗ und Aeeidenz-Satz finden sofort 78 8 Wo? sagt die Expedition . dauernde Beschäftigung in meiner Offiein. 5 Friedberg. Carl Bindernagel. 8 2 eee Ein Logis hat sofort zu vermiethen 517 Wilhelm Ulrich. Maschinist, gelernter Schmied oder Schlosser, findet dauernde und ohnende Bes han ung 452 Dampfziegelei am Bahnhof Bad⸗Nauheim. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 8 455 bei Fritz Schmidt, Aaiserstraße. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 2 — Anfangs voriger Woche wurde vom Bahnhof bis zum 5 Bett! durch nebst ein C Mach Jonu Bett Dechm ist der dach v Be leider des Kr Fr. J eingetr. ein Keb! Operat Tattfink nicht g. am Nie befriedi Störun nimmt schneller durfte. berelten Delle e Mann d belt b Tommen Hierngt heute f Zufolg Redal