gesucht. Kaiser⸗ 7 straße, irmanden⸗ en, Hals⸗ anschetten Alia lte, fle . Geschäf n falt Werner, biligden — 1888. Bienstag den 8. Mai. M 54. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Erledigung. Friedberg den 4. Mat 1888. Mein Ausschreiben vom 1. Mai l. J. Amtlicher Theil. gegen Karl Schull aus Hitzkirchen nehme ich als durch Gendarm Bach in Friedberg erledigt zurück— Der Großherzogliche Amtsanwalt Kolb. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Brückenwärter Schmitt II. wurde als Brücken-Wärter bei der Schiff-Brücke zu Worms angestellt, der Flügeladjutant à las. Oberst z. D. von Herff zum Ordenskanzler ernannt. — Post⸗Personal⸗Nachrichten. Dem Post-Sekretär Bernius wurde eine Ober-Postsekretär Stelle übertragen. Versetzt ist der Post⸗Sekretär Pethke von Friedberg nach Darmstadt, der Postsekretär Georgi von Offenbach nach Metz. In den Ruhestand treten der Postverwalter Loos in Jugenheim und der Postsekretär Adam in Mainz. Ge— storben ist der Post Verwalter Volk in Reichelsheim. Berlin, 4. Mai. Bulletin von heute Vor— mittag 9 Uhr. Der Kaiser war heute Morgen fieberfrei und zeitweise außer Bett. Die Kräfte nehmen allmählig zu. Bulletins werden bis auf Weiteres nicht mehr täglich ausgegeben. Die Kaiserin ist gestern Abend von der Reise in die Elbgegend zurückgekehrt. Der Kronprinz empfing gestern Nachmittag Professor Gneist zum Vortrag, welcher darauf zur Tafel gezogen wurde. — 5. Mai. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: Der Kaiser fühlte sich heute früh nach gut ver— brachter Nacht recht wohl, die Temperatur, welche gestern Abend niedriger war als je zuvor(während der im Bette zugebrachten letzten Wochen stellte sich dieselbe durchschnittlich auf 38,20), betrug heute früh 37,20. Die Kräfte nehmen täglich zu, so daß der hohe Patient ohne Anstrengung gestern Steh- und Gehversuche machen konnte. Diese Versuche sollten heute in größerem Um— fange fortgesetzt werden. Voraussichtlich wer— den dieselben den Uebergang zu völlig unbe— hinderter Körperbewegung im Zimmer wie im Freien bilden. Der Appetit ist rege. Hiernach kann das augenblickliche Befinden als ein be— friedigendes und nach den in der letzten Zeit gehegten Besorgnissen recht erfreuliches bezeichnet werden.— Entgegen anderweitig verbreiteten Nach— richten ist das Fr. J. in der Lage, auf das Be— stimmteste zu berichten, daß am Hoflager zu Charlottenburg Disposition dahin getroffen ist, die Heirath des Prinzen Heinrich mit der Prin— zessin Irene von Hessen, falls irgend der gegen— wärtig befriedigende Zustand des Kaisers noch andauert, in der allerkürzesten Frist stattfinden zu lassen. Die Hochzeit soll im engsten Familien— kreise in Charlottenburg gefeiert werden, ohne daß weitere Einladungen dazu ergehen. Das junge Paar wird sich dem Vernehmen nach von hier aus alsbald nach Seeheim bei Darmstadt begeben, um dort einige Zeit zu verweilen.— 6. Mai. Der Kaiser hatte infolge stärkerer Eite— rung eine weniger gute Nacht, da er durch Aus— werfen öfter erweckt wurde. Der Kaiser ist aber fieberfrei, die Temperatur war gestern Abend 38,3. Auf Wunsch der Aerzte bleibt der Kaiser jedoch heute im Bett, da er sich etwas matt fühlt. — 5. Mai. Abgeordnetenhaus. Genehmigt wurde in dritter Lesung nach wenig erheblicher Debatte die Novelle zum Relictengesetz für Ele— mentarlehrer nach den Beschlüssen zweiter Le— sung. Der Gesetzentwurf, betreffend die Ver— leihung der Corporationsrechte an Orden und ordensähnliche Congregationen der katholischen Kirche, wurde in erster und zweiter Lesung an— genommen. Der Antrag Berling auf Annahme des Gesetzentwurfs, betreffend den Schutz der Landwirthschaft gegen Hochwild, wurde einer Commission von 21 Mitgliedern überwiesen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 3. Mai. Im Abgeordnetenhaus griff der Demokrat und Anti— semit Lueger die deutsch-liberale Partei maßlos an und verdächtigte die Amtswirksamkeit des Ab— geordneten Swoboda. Auf den eigenen Antrag Swoboda's beschloß das Abgeordnetenhaus, einen Ausschuß behufs Untersuchung der wider ihn vorgebrachten Verdächtigungen einzusetzen. Holland. Haag, 3. Mai. Das Befinden des Königs hat sich in den letzten Tagen ver— schlimmert. Der König hütet fortgesetzt das Bett. Im Publikum hält man die Krankheit für ge— fährlicher, als die offiesösen Meldungen zugeben; man glaubt allgemein an eine nahe Katastrophe. Belgien. Brüssel. Der kürzlich hier ein— eingetroffene socialdemokratische Redacteur Bern— stein ist sofort nach seiner Ankunft ausgewiesen worden. — Die Königin reist am 20. ds. nach Wien, um bei ihrer Tochter, der Kronprinzeß Stephanie, zu verweilen, deren Niederkunft in der ersten Hälfte des Juni erwartet werden dürfte. Im August gedenkt der Kronprinz mit der Kronprin— zessin bereits zum Besuch der Ausstellung hier— her zu kommen. Die Ausstreuung, daß zwischen Wien und Brüssel eine, durch den Tumult bei der Trauung des Fürsten von Croy mit der Prinzessin von Arenberg hervorgerufene Ver— stimmung herrsche, wird officiös als vollständige Erfindung bezeichnet. Mons, 5. Mai. Die in Borinage streiken— den Arbeiter haben die Arbeit sämmtlich wieder aufgenommen ohne eine Lohnerhöhung zu erhalten. Frankreich. Paris. Die erste Lieferung eines Boulanger'schen Buches„über die deutsche Invasion“ ist in 2½ Million Exemplaren gratis zur Vertheilung gelangt. Marseille. Adjutant Chatelain, welcher vom Kriegsgericht für schuldig befunden worden war, mit fremden Mächten Verbindungen unterhalten zu haben, um ihnen Waffen nebst dazu gehöriger Munition auszuliefern, wurde zur Einschließung in einen befestigten Platz, Degradation und Ver— lust der Militärmedaille verurtheilt. Großbritannien. London, 3. Mai. Das Unterhaus berieth das Einnahmebudget, wobei die Opposition ihre Angriffe gegen die Erhöhung des Weinzolles erneuerte. Der Weinzoll wurde indessen mit 207 gegen 115 Stimmen genehmigt. Italien. Rom, 3. Mai. Kammer. Derenzi und Bonghi behalten sich vor, über die Politik der Regierung sich weiter auszusprechen. Nach weiteren Aufklärungen der Regierung erklärt Pozzolini sich für befriedigt. Crispi wiederholt, daß er den Frieden wolle und darauf rechne, unter Wahrung der Wuͤrde Italiens denselben zu erlangen. Der Präsident theilt die bereits gemeldeten Anträge Baccarink und Mussi mit. Auf Wunsch Crispi's beschließt die Kammer, am 9. Mai diese Anträge zu berathen. Crispi, die Interpellation Bovio's über die Beziehungen zu Frankreich beantwortend, sagt, die Allianzen mit Deutschland und Oesterreich bezweckten die Erhaltung des europäischen Friedens, es seien die einzigen, welche den Interessen Italiens auf dem Continent entsprächen, während die Allianz mit England die einzige den See-Interessen Italiens entsprechende sei. Er habe die Noth— wendigkeit dieser Allianzen stets anerkannt; Italien müsse seinem Ursprunge nach das Natio— nalitätenrecht vertheidigen, die Allianzen müßten die Stellung Italiens unvorhergesehenen Ereig— nissen gegenüber sichern. Die Beziehungen mit Frankreich seien gute, einer Aggressionspolitik gegen Frankreich werde Italien niemals zu— stimmen. Das Mittelmeer werde kein italienischer See sein, es dürfe aber auch kein französischer See sein. — 3. Mai. Nach einer Meldung aus Massauah wird sich General San Marzano morgen nach Italien einschiffen. Er empfing heute die Abschiedsaufwartung der Behörden, sowie der europäischen und einheimischen Notabeln. — 6. Mai. Der König und die Königin mit dem Kronprinzen sind gestern in Bologna eingetroffen und bei der Ankunft auf dem Bahn— hofe von den Spitzen der Behörden und dem Consular-Corps empfangen worden. Die Er— öffnung der Ausstellung erfolgte heute Mittag. Die Königin von Serbien begibt sich am nächsten Dienstag von Florenz nach Baden bei Wien. Serbien. Belgrad, 4. Mai. An der Grenze wurden bulgarische Räuber, die nach Bosnien wollten, gefangen. Der Finanzminister unterhandelt wegen Aufnahme einer Anleihe von 5 Million Franes behufs Ablösung des Tabak— monopols. Griechenland. Athen, 4. Mai. Der türkische Gesandte Feridun Bey zeigte gestern dem Minister Trikupis an, daß der ihm ertheilte Befehl, nach Konstantinopel zu kommen, zurück— genommen worden sei. Rußland. Petersburg. Gexüchtweise ver— lautet, die Gewehrfrage sei nunmehr auch in Rußland entschieden und die Einführung des Repetirgewehrs beschlossen. Aus Stadt und Land. Bad⸗Nauheim. Am 1. Mat ist das Kinder- Hospital wieder eröffnet worden und sind bereits über 60 Kinder in demselben. J. Bad Nauheim, 6. Mai. Gestern Abend fand die Eröffnung des Hötel Kaiserhof hier statt. An dem Essen hatten sich nicht weniger als 105 Personen von hier und Friedberg betheiligt. Kuͤche und Keller waren, wie nicht anders zu erwarten, vorzüglich und trennten sich die Gäste erst in früher Morgenstunde. py. Altenstadt. Sonntag den 13 Ma veranstaltet der Pferdezuchtverein hier im Orte eine Mutterstuten⸗ und Fohlenschau mit Prämitrung. Zugleich findet ein Körtermin für Vereinsstuten statt. Die Thiere müssen eine halbe Stunde nach Schluß des Nachmtttagsgottes— dienstes an der Straße nach Oberau hinter der Rahn'schen Wirthschaft aufgeführt sein. Anschließend an die Schau wird eine Besprechung in der genannten Wirthschaft stattfinden. 9 Allerlei. Hanau, 3. Mat. Ein Bahnbediensteter der Hess. Ludwigsbahn gerleth beim Rangsiren zwischen die Puffer zweiter Wagen und wurde buchstäblich zerdrückt. Der Tod trat sofort eiu. Homberg, 1. Mai. Heute felerte die hiesige Taub⸗ stummenanstalt das Fest ihres 50 jährigen Bestehens. Dresden, 4. Mai. In der Sicherheits zünderfabrik von Brückner und Zinke in Coͤlln bei Meißen fand heute Nachmittag im Arbeitsraum eine Pulverepplosion statt, durch welche zwei Arbeiterinnen getödtet und mehrere verwundet wurden Wien. Abgeordneter Schoenerer wurde wegen Ver— brechens der öffentlichen Gewaltthätigkeit und wegen Wachebeleidigung zu vier Monaten schweren Kerker, zwei Fasttagen monatlich und Adelsverlust verurtheilt. Die Antisemiten spannten den Wagen aus und trugen Schoe— nerer im Triumph nach Hause. Seine Vertheidigungs— rede schloß Schoenerer mit den Worten, er möchte vor den Kaiser hintreten und ihn bitten, das Volk von dem Judenjoche zu befreien. Der Stenograph Gerstgrasser wurde wegen desselben Perbrechens zu zwelmonatlichem schwerem Keiker verurtbeilt. In Folge der Straßen— demonstratlon für Schoenerer, wobei die Antisemiten die Wacht am Rhein sangen, wurden vier Verhaftungen vorgenommen. Wien. Die Ortentbahnlinie nach Salonicht wird am 15. Mai, diejenige nach Konstantinopel Mitte Juni eröffnet werden. Kopenhagen. Die Eröffnung der Ausstellung ist endgiltig auf den 18. Mat festgesetzt. Die Beurtheilung des Weggesetzes und seiner Erfolge in der Ausführung hängt zu einem guten Theil ab von der Erkenntniß der finanziellen Wirkungen dieses Gesetzes; diese aber ist im Allgemeinen noch selten und fur den ferner Stehenden schwer zu gewinnen. Bei der größen Bedeutung, welche das Weggesetz gerade für Oberhessen gewonnen hat, habe ich es darum des Versuchs werth gehalten, zunächst für Oberhessen aus den mir zur Ver⸗ fuͤgung stehenden Zahlen ein möglichst übersichtliches Bild jener Wirkungen zu entwerfen. Zur Erläuterung der dafür aufgestellten Tabellen schicke ich Folgendes voraus: Die Leistungen der Provinz aus eigenen Mitteln zur Unterhaltung und Erbauung von Kreisstraßen setzen sich zusammen aus der Hälfte der Unterhaltungskosten und aus rund einem Viertbeil der Neubaukosten aller Kreis— straßen; erstere sind in Tabelle II und zwar für 1882/87 nach den Rechnungen, für 1887/89 nach den Voran⸗ schlägen der Provinzialkasse, letztere in Tabelle III aus⸗ Die finanziellen Wirkungen des Weggesetzes. schließlich nach den Voranschlägen zusammengestellt. Da dtese Leistungen der Provinz aus eigenen Mitteln in der Hauptsache wieder durch einen Ausschlag der Provinz auf die einzelnen Kreise nach deren Steuerkapltal aufge— bracht werden müssen, so erhält man den finanziellen Gewinn oder Verlust des einzelnen Kreises, wenn man die Beiträge der Provinz zur Unterhaltung(II) oder zur Erbauung von Kreisstraßen(III) vergleicht mit dem Antheil am Steuerausschlag der Provinz, welchen zu diesem Zweck der einzelne Kreis zu leisten hat. Dieser Antheil läßt sich mit Hilfe der Tabelle J, welche die Vertheilung der gesammten Ausschläge der Provinz auf die einzelnen Kreise seit Inkrafttreten des Weggesetzes anglbt, leicht und ohne nennenswerthe Fehler ermitteln, wenn man annimmt, daß die Beiträge der Provinz nach II und III von den einzelnen Kreisen in demselben Ver⸗ hältniß aufzubringen waren, wie der Gesammtausschlag in I. Danach ist für die Leistungen der Provinz in II, III und IV der Antheil der einzelnen Kreise an dem entsprechenden Ausschlag berechnet, und der Unterschled zwischen dem letzteren und der Gesammtleistung der Provinz für den einzelnen Kreis stellt eben den Gewinn oder Verlust des Kreises aus dem betreffenden Theil des Weggesetzes, beziehungsweise daraus dar, daß die Kreise die aus der Unterhaltung und Erbauung ihrer Krelsstraßen erwachsenden Lasten nicht allein, sondern unter ebenmäßiger Heranziehung der Provinz aufzubringen haben. Danach zeigen die folgenden Tabellen in vielfach überraschender Weise, wie bedeutsam gerade diese finan⸗ zielle Seite des Weggesetzes ist, und in welch erheblichem Umfang die auf dem Gebiet der Nachbarschaftsstraßen gewollte Entlastung der Aermeren durch die Reicheren, ebenso wie bezüglich der Landgemeinden durch die Städte, so bezüglich der armen durch die reichen Kreise der Provinz erreicht worden ist. ö 1 5 ö 0 5 Büͤ⸗ Frled⸗ Lauter⸗ Buͤ⸗ Fried⸗ Lauter⸗ Jaht. Alsfeld. dingen. berg. OGleßen. ö bach. Schotten. Provinz. Jahr. guet dingen. berg. Gießen. hach Selen Provinz. M. M. M. M. M. M. M. M. M. M. M. M. M. M. I. Ausschlag der Provinz auf die Kreise: III. Beiträge der Provinz aus eigenen Mitteln zur Erbauung bon 1882/8 160 0 15024 288060 25435 8713 8050 99070 Kreisstraßen: 1888/1 18019 20783] 40149 36622 11997 11030 138600 9 18480 21215 41300 36316 12244 11245 140800 1882/9 20913 46922 508613 h 13044 e 175871 1885/6 17940 20422 40195 39112 116867 108664 140000 1 00 1886/7 19322 22160 43630 42684 12629 11575 152000 J 1887/8 2402 27747 54349 99505 15741 14576“ 190000 Ausschlag: 22547 25332 50699, 45284 4482 2072 1888/9 2641 30490 59907 5985 17261 1607 240000 ergsbt fur Fress:— 1634 209900—75—18022 1781 495— 188275 157240 1578477 308336 203588 90252 83215 T7070 II. Beiträge der Provinz zur Unterhaltung der Kreisstraßen: IV. Beiträge der Probinz zur Erbauung und Unterhaltung: Beiträge in II.. 142888 153638 172356 206522 818740 105569 862847 e bee e e e e e e ee e e e 188% 21313 21935 22500 25755 10104 12155 103762 1 169801 200560 222969 236731 94918 119738 1038718 1885/6 76006 15705 23548 29283 13233 1293 128316 des Kresses am 1886 /? 26956 19708 24154 31912 14373 18852 135955 5 1887/8 25968 23220 29746 34888 15652 20375 149850- Aneschlag: 133189 158188290186 284882 87575 80746 2 1888/9 27200 24708 28875 37623 16107 20843 155356 ergibt für Kress: 30632 T7402 76275—FIas 755 T5899 q . ö 0 N* 12 142888 153638 1728560 206522 81874 105569 862847 dazu V. Beiträge aus dem Staatszuschuß zur Erbauung von des Krelses am Kreisstraßen: Aussschlag: 110622 127226 248530 2366480 72747 67074 1 1882/9 19850 33737 46198 29305 16704 10515, 156309 ergibt für Kress: 32206 T2877 76777 3026 T5917 J+ 38495 ergsöt für Kress: T0482 138 230027 18848 2407 T9505 JCI56300 Danach ergeben die Tabellen für die einzelnen Kreise Folgendes: Durch die Heranziehung der Provinz haben bei der Unterhaltung der Straßen gewonnen Schotten 38,495 M., Alsfeld 32,266 M., Büdingen 26,412 M., Lauterbach 9,127 M.; verloren Friedberg 76,174 M., Gießen 30,126 M., während bei der Er bauung der Kreisstraßen gewonnen haben Bü⸗ dingen 20,990 M., Schotten 495 M.; verloren haben Steßen 18,022 M., Lauterbach 1,784 M., Alsfeld 1,634 M., Friedberg 45 M., sodaß bei Erbauuug und Unter- haltung zusammen gewonnen haben Buͤdingen 47,402 M., Schotten 38,990 M., Alsfeld 30,632 M., Lauterbach 7,343 M., verloren haben Friedberg 76,219 M., Gießen 48,148 M. Der Umstand, daß die Provinz außer ihren eigenen Leistungen zum Neubau von Kreisstraßen auch über den Staatszuschuß verfügt, legt es nahe, die vor— liegenden Vergleiche zu erweitern durch Tabelle V, und die danach erfolgte Berechnung von Gewinn und Verlust aus IV, einschließlich der Beiträge aus dem Staatszu⸗ schuß in V, wodurch sich erhöht der Gewinn von Bü— dingen auf 81,139 M., Alsfeld auf 50,482 M., Schotten auf 49,590 M., Lauterbach auf 24,047 M. und vermindert der Verlust von Friedberg auf 30,021 M., Gießen auf 18,843 M. Im Allgemeinen zeigen die Tabellen noch Folgendes: 1. Der Schwerpunkt des Gesetzes bei der Heranziehung der Provinz liegt in finanzieller Hinsicht nicht auf dem Gebiet des Straßen baues (175,871 M. Beitrag aus eigenen Mitteln der Provinz), sondern auf demjenigen der Straßenunterhaltung (862,847 M. Beitrag). 2. Bei richtiger Auswahl und Uebung beim Neubau von Kreisstraßen stehen für die einzelnen Kreise größere Beiträge zur Unterhaltung eines vorhandenen, verhältnißmäßig dichten Straßen⸗ netzes kleinere Beiträge zur Ergänzung desselben durch Neubauten gegenüber, und umgekehrt(Alsfeld, Gleßen und Schotten im Gegensatz zu Friedberg, während Bü— dingen bis jetzt beim Neubau unverhältnißmäßig viel, Lauterbach unverhältnißmäßig wenig erhalten hat.) Ab⸗ gesehen von diesen allgemeinen Regeln ist zur Erläute⸗ rung des Ergebnisses noch zu bemerken: 3. Elnerseits wird der Verlust Frledbergs verschärft durch die geringe Ausdehnung der dortigen Krelsstraßen(151 km), der⸗ jenige Gießens gemildert durch deren große Ausdehnung (276 km), während andererseits der kllometrische Unter⸗ haltungsaufwand beider Kreise sich zur Zeit verhält wie 383 M.(Friedberg) zu 273 M. Gießen; bei den Leist⸗ ungen zur Erbauung von Kreisstraßen dagegen ist ein Verlust Friedbergs nach 2. nahezu verschwunden. 3. Eben⸗ mäßlg ist der beträchtliche Gewinn der Kreise Schotten, Alsfeld und Büdingen namentlich durch die Ausdehnung des Straßennetzes(197 resp. 248 und 226 km) in diesen Kreisen veranlaßt, wozu für den Krels Büdingen noch ein namhafter Gewinn aus der Erbauung von Kreis⸗ straßen kommt. 5. Der bei dem kleinen Steuerkapital des Kreises verhältnißmäßig kleine Gewinn von Lauter⸗ bach ist einerseits veranlaßt durch die geringe Ausdehnung des Straßennetzes(125 km), anderseits durch den ge⸗ ringen Umfang der dort bis jetzt beschlossenen Neubauten; das Verhältniß wäre noch ungünstiger, wenn nicht wenig⸗ stens der, zur raschen Instandsetzung der vorhandenen Kreisstraßen beanspruchte, vergleichsweise hohe kilometrische Ansatz von zur Zeit 257 M. unbeanstandet geblieben wäre. Gegenüber den vlelfachen Angriffen, welchen gerade die im Weggesetz erfolgte Heranziehung und Ver⸗ mittelung der Provinz ausgesetzt war, zeigen— abgesehen von allen an deren Gesichtspunkten— die obigen vergleichenden Tabellen, von welch' wohlthätiger finanzieller Wirkung schon dieser Schritt gewesen ist; die absolute Höhe der einzelnen Leistungen aber rechtfertigt auch den Schluß, daß eine solche Gesammtleistung nimmer⸗ mehr erzielt worden wäre, wenn dle einzelnen Kreise auf die eigene Kraft und den eigenen Elfer wären angewiesen worden. Lediglich die Entlastung der ärmeren und der Wetteifer aller Kreise im Rahmen der Provinz können diese Ergebnisse erklären, was um so erfreulicher ist, als zwar von mancher Seite uber zu kleine, von keiner aber über zu große Leistungen auf dem Gebiete unseres Kreis⸗ straßenwesens Klage geführt wird, nirgends also etwa in blindem Eifer des Guten zu viel geschehen ist. Gnauth. Verloosung. Bayerische Thlr. 100⸗Loose von 1866. Ge⸗ winn⸗Ztehung vom 1. Mai 1888. Heimzahlung am 1. Juni 1888. Nr. 109652 à 300,000 M. Nr. 109289 a 48,000 M. Nr. 53355 18,000 M. Nr. 91520 a 4800 M. Nr. 38504 91649 128639 154963 à 2400 M. Nr. 7996 24004 33202 44290 5717279409 91647 132759 a 1200 M. Nr. 5081 5090 5269 5276 5288 7957 7985 25727 30910 33210 33240 35825 35847 44255 44281 44662 44663 46609 46625 53360 57151 60514 61988 64927 66760 66784 66790 66793 69894 70266 70273 70471 74013 74928 83369 83381 83384 83385 91544 98319 98323 102752 106454 108262 109686 109699 115840 117721 119395 123243 126594 130649 132766 132769 134508 134536 135902 140471 140487 142037 142045 155787 155790 159615 a 600 M. Auf alle übrigen in den am 1. März 1888 gezogenen Serken enthaltenen und hler nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je M. 300. Handel und Verkehr. Friedberg, 5. Mal. Buttermarkt. Butter kostete ver Pfd. M. 1.00— 1.20. Eler 2 Stück 9 Pf. Butzbach, 5. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete ver Pfd. M. 1.05—0.00., Käse per Pfd. 40—45 Pf., Eier 1 St. 5 Pf. Gießen, 5. Mal. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.95— 1.00, Eler 1 St. 5, 2 St. 9 Pf., Käse per Stück 4—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.70 0.90, Hühner per Stück M. 0.85— 1.00, Hahnen per Stück M. 1.70— 2.20, Enten per Stück M. 2.00—2.50., Ochsen⸗Fleisch per Pfund 56—64 Pf., Kuh- und Nind⸗ Fleisch 45— 50 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ Fleisch 54—64 Pf., Kalbfleisch 40— 46 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.75— 6.00, Zwiebeln per Centner M. 13.00— 14.00. Frankfurt, 4. Mat. Heu⸗ und Strohmarkt. Heu pro 100 Kilo M. 9— 9.60, Stroh pro 100 Kilo M. 5 bis M. 5.60, Butter pro 50 Kilo M. M. 95100, Eier das Hundert M. 44.20, Erbsen 100 Kilo M. 17.50 bis 21.50, do. geschälte M. 20— 30, Linsen M. 28— 45, welße Bohnen M. 19— 23, Mohrrüben 50 Kilo M. 67, Kartoffeln pro 100 Kilo M. 6—7, neue Malteser Kar⸗ toffeln 50 Kilo M. 11—13, Eskarol M. 15- 20, Kopf⸗ salat M. 12— 18, französische Radieschen per Pack M. 1.50, frische Aepfel 50 Kils M. 30, franz. Erbsen per Centner M. 50— 60, franz. Bohnen per Pfund M. 1.50, Spargeln per Centner M. 60— 70. Frankfurt, 5. Mal. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12— 16 Pf., do geschälte 14—18 Pf., Linsen 18— 28 Pf., weiße Bohnen 18— 20 Pf., Kartoffeln hundert Kilo M. 6.—7., neue Malteser Kartoffel per Pfund 14 bis 16 Pf., Butter per Pfd. M. 1.10— 1.30, Eler das Stück 4—5 Pf., Radieschen 3—4 Pf. das Päckchen, Römisch Kohl per Portion 50— 60 Pf., Blumenkohl per Stück M. 0.60—1., deutscher Kopfsalat per Stück 14 bis 18 Pf., franz. Zuckerschoten per Pfd. 7080 Pf., En⸗ divien 1830 Pf., Eskarol 1015 Pf., neue Erbsen per Olenstag Titus Mittwo⸗ Ein Donner Che Freitag — Joho ber Blink gb. Act Aetlonät. Summt Aetlen 1 iu 320 nit Geb Flseub! Fändigen oben ger Aufgebot hte tr Gerschtt erklart! 510 e 1 405 erhaltung: Sl 1551 1038718 86 11857 auung von 156309 ö en Lauttr Age Las dehnung dutch den ge⸗ tr Neubauten; dent icht wenig⸗ Adenen bebt Hlometrischt t geblieben wäre. gelchen gerade 125 und Ner⸗ wet, jeigen— Rurkn— die 4 veohltbätiger — en it; die Abet rechtfertigt urg nimmer⸗ n Lresse auf e angtwitsen eiten ub det in kanne alice it, als In keiner abet unsertl Ertis⸗ 51 ale etwa in Pfund 70— 80 Pf., neue grüne Bohnen per Pfund M. 1.50, Spinat 30—50 Pf., Romainsalat M. 0.70—1., dicke frische hles. Spargel per Pfd. 60—80 Pf., Sellerte⸗ köpfe per Stück 25— 45 Pf., Zwiebeln per Pfd. 15 Pf., Rothkraut per St. 10—50 Pf., Schwarzwurzel 50—60 Pf., neue Gurken M. 1.— 1.30, Krebse per Stück 8-9 Pf. Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 8.: Erste Vorstellung des Mozart-Cyelus. Titus. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 9.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: Ein Sommernachtstraum. Außer Abonnement. Donnerstag den 10.: Zweite Vorstellung des Mozart⸗ Cyelus. Zauberflöte. Gewöhnliche Preise. Freitag den 11.: Geschlossen. Samstag den 12.: Dritte Vorstellung des Mozart⸗Cyelus. Idomeneo. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 13.: Der Verschwender. Schauspielhaus. Dienstag den 8.: Zum ersten Male wlederholt: Die Sa— lontyrolerin. Große Preise. Mittwoch den 9.: Geschlossen. Donnerstag den 10.: Vorstellung im Abonnement B.(für den in dieser Woche ausfallenden Mittwoch. Iphigenle auf Tauris. Große Preise. Gewöhnl. Preise. Literarisches. Daheim. Nr. 31 enthält: Zum dritten Male. Schluß.— Schloß Babelsberg. Von B. Rogge. Mlt 17 Illustr.— Juhu! Wieder auf der Alm! Bild.— In unserer Spielecke.— Aus der Zeit— für die Zelt. — Frauen⸗Dahelm. Buxkin⸗Stoff, genügend zu einem ganzen Anzuge(3 m Freitag den 11.: Salontyrolerin. Große Preise. Samstag den 12.: Gastspiel der Frau Nlemann-Raabe: Ein Tropfen Gift. Hertha: Frau Niemann Raabe. Außer Abonnement. Erhöhte Preise. Sonntag den 18.: Gastspiel der Frau Niemann Raabe: Dorf und Stadt. Lorle: Frau Niemann-Raabe. Montag den 14.: Salontyrolerin. Große Preise. 30 em), reine Wolle und nadelf., zu M. 7.75, Ramm⸗ garn⸗Stoff, reine Wolle, nadelf. zu einem ganzen Anzuge zu M. 15.65, schwarzer Tuchstoff, reine Wolle, nadel⸗ fertig zu einem ganzen Anzuge zu M. 9.75 versenden direct an Private portoftel in's Haus Buxkin⸗Fabrik⸗Deyöt Oettinger& Co., Frankfurt a. M.— Muster-Goflectionen reichhaltigster Auswahl bereitwilligst franco. 632 Aufgebot. Johann Peter Schäfer zu Friedberg, als Vorsteher der Blinden⸗Anstalt daselbst, und seine Ehefrau Henrtette, geb. Anthes, haben am 23. Januar 1852„den bethelligten Aetionären bel Erbauung der Blinden Anstalt“ auf die Summe von 8000 Gulden eine Hypothek errichtet. Die Actlen waren auf den Betrag von je 25 Gulden in in 320 Stück ausgestellt. Die erwähnte Blinden-⸗Anstalt mit Gebäuden ist in das Eigenthum des Großh. Hess. Fliseus übergegangen und ergeht auf Antrag der zu⸗ ständigen Großherzoglichen Behörde behufs Löschung der oben genannten Hypothek an sämmtliche Aetlonäre das Aufgebot, spätestens im Termin Mittwoch den 4. Juli l. J., Vormittags 9 Uhr, ihre etwa noch bestehenden Rechte bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden, als sonst die Aetien für getilgt erklärt werden und Löschung der Hypothek erfolgen wird. Friedberg den 30. April 1888. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Bekanntmachung. In der General- Versammlung vom 27. v. Mts. wurde die Auflösung des Vorschuß⸗ und Credit⸗Vereins zu Bruchenbrücken beschlossen. Philipp Best II. daselbst ist zum Liquidator ernannt, bet welchem die Gläubiger sich zu melden haben. Die Löschung des Eintrags im Genossenschafts⸗ register ist erfolgt. Friedberg den 1. Mai 1888. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. Vergebung. 400 Centner Stückkohlen, 50 Centner Anthraeit-Nuß⸗ kohlen und 3500 Stück Braunkohlenklötze sollen an den Wenigstfordernden vergeben werden. Bedingungen liegen auf unserer Schreibstube zur Einsicht offen. Das Angebot ist bis längstens den 10. d. Mts. einzureichen. Friedberg den 4. Mai 1888. Großherzogliche Direktion der Blinden Anstalt. Schäfer. Hol zversteigerung. Mittwoch den 9. d. Mts., 9 Uhr Vormittags, soll im hiesigen Gemeldewalde, Distrikt Geisgräben, nachbe⸗ zeichnetes Holz versteigert werden: 21 Raumeter Eichen⸗ Scheitholz, 10 5 Erlen ⸗* 32 5 Birken ⸗ Knüppel, 8 5 Nadel⸗. 24 7 Erlen · 5 950 Buchen ⸗Wellen, 11150 Birken⸗Wellen, 4425 Nadelholz Wellen, 5634 Weichholz⸗„ 200 Dorn⸗ 5 Zahlungs⸗ Termin: Martinitag 1888. Ober⸗Mörlen am 3. Mai 1888. Großherzogliche Bürgermelstereil Ober-Mörlen. 4 Jeckel. Holz⸗Versteigerung. Da bel der am 9. April, Vormittags 9 Uhr, im hiesigen Stadtwald, Distrikt Sonnenberg, abgehaltenen Holzversteigerung das Stammholz die Genehmigung nicht erhalten hat, so kommt dasselbe Freitag den 11. Mal, Vormittags 9 Uhr, nochmals zum Ausgebot. Es werden versteigert: 111 Stück Eichen Stämme mit ca. 30 Festm. Inhalt, 11 Nadel Stämme mit 3,62 Festmeter Inhalt, een 8 5 Aspen⸗„ 1,07 1„ Die Zusammenkunft ist am kalserlichen Kirchhof, am Eingang der Hauptschneise. Buß bach den 4. Mal 1888. Großherzogliche Bürgermelsterel Butzbach. Küchel. Einen Lehrling A. Steinbach, Kappenmacher. 1736 1782 174 ** 1784 sucht 1753 Holzversteigerung. Freitag den 11. d. Mts., Vormittags 10 Uhr an⸗ fangend, sollen in dem Hoch-Weiseler Gemeindewald, Dirstrikt Kleiner und Großer Hausberg, Brülerberg und Issel, folgendes Gehölz meistbietend versteigert werden: 2400 Wellen Nadel-Reisholz, 2000 Laubholz erster Durchforstung. Hoch⸗Welsel am 5. Mai 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Hoch-Welsel. Wörner. Grasversteigerung. Mittwoch den 9. Mai, Nachmittags 2 Uhr, wird die diesjährige Grasnutzung am sisealischen Burgberg ver⸗ steigert. Ober⸗Ros bach, 7. Mai 1888. Großherzogliche Oberförsterei Ober Rosbach. Strack. Versteigerung. Aus einer Hinterlassenschaft bringe ich Mittwoch den 1 April l. J., Vormittags 11 Uhr, in meiner 5 75 ung eine größere zur Verstei⸗ Parthle billigen Champagner gerung. Proben werden kurz vor der Verstelgerung verabreicht. Friedberg im Mai 1888. J. A.: Franz Joseph Nees, Auctionator. a i 8⸗Anzei Versteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 9. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, versteigere ich im früheren Lokale des Kreis— amts(in der Burg) verschledene Mobiliargegenstände (noch brauchbar): Fenster, Eisen, 1 zinkene Badewanne und 1 fast neuer Kinderschlitten u. dgl. m., gegen Baar— zahlung meistbietend. Friedberg am 7. Mai 1888. 1796 1800 1797 In Auftrag: Schwarz, 178⁵ 25 Großh. Hoftaxator. Mobiliar-Verstei Mobiliar-Versteigerung Freitag den 11. Mai, Vormittags 9 Uhr anfangend, lassen die Erben der verstorbenen Frau Putzmacher Hanau Wittwe in ihrer Behausung gegen Baarzahlung folgende Gegenstände versteigern: 1 Sopha mit 6 Stühlen, Tische, Stühle, Kleider— schränke, Commoden, Bettwerk, Spiegel, sowie ver— schtedenes Haus- und Küchengeräthe. In Auftrag: 1793 Jos. Butzbach, Auetlonator. 17⁴⁸ Gelegenheitskauf! Eine Parthie hocheleganter Herren⸗& Jünglings⸗Anzüge, reeller Werth M. 30.& 36., verkaufen a M. 16.& 18. J. Fürth's Erben. 22 a Heirath. Junger Mann von angenehmem Aeußern, 28 Jahre alt, Besitzer eines gutgehenden Geschäftes, wünscht behufs als baldiger Verheirathung mit einem nicht unvermögen— den Maͤdchen in Correspondenz zu treten. Offerten nebst Photographie sind sub T. T. 973 an Haasen⸗ flein& Vogler in Frankfurt a. M. zur Weiterbeförde— rung zu richten.(H. 62481.) 1764 Eine eiserne Bettstelle mit Matratze und Zubehör, fast neu, unter zweit die Wahl, ein- oder zweischläfrig, ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1790 Wohnung. Das von Frau Krelsschulinspektor Karg hier be⸗ wohnte Logis, aus 5 Zimmern ꝛc. ꝛc. bestehend, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar. Näheres bei Konrad Heß,„Zur Windeck“. 1742 Heirathsgesuch. Junger Mann von 27 Jahren, mit tadellosem Rufe, gut gehendem Fabrikgeschäfte, wünscht mit einem jungen Mädchen aus guter Familie von häuslichem Sinn, nicht unvermögend, behufs alsbaldiger Verehelichung bekannt zu werden. Waise bevorzugt. Gefl. Offerten unter Beifügung der Photographie find sub T. 8. 972 zur Weiterbeförderung an Haasenstein& Vogler in Frank⸗ furt a. M. erbeten.(H. 62480.) 1765 — Dr. N iehaelie Eichel Cacao Aeinige Fubrixanten: Gebr. Stollwerck in Köln a. Rh. Als tägliches, diätetisches Getränk empfohlen. Dr. Michaelis“ Eichel-Cacao zeichnet sich— mit Milch zubereitet— durch Wohlgeschmaek, Nährgehalt und leichte Verdaulichkeit hervor- ragend aus, und stärkt durch seine tonisirende Eigenschaft die Verdauungsorgane. Daher besonders empfehlenswerth für Kinder und Personen mit geschwächter Verdauung. Mit Wasser gekocht ist er ein nährendes Heilmittel gegen Diarrhöe und Brechdurchfall der Kinder. Dr. Michaelis“ Eichel- Cacao ist garantirt frei von Alkalien(Soda und Pottasche), welche ö im sogenannten holländischen Cacao enthalten sind. Gebrauchs-Anwelsung auf den Etiketten. Verkaufspreise der Büchsen: NM. 2 50., M. J. 30 und Mk. 0.50 1 E 167 Wohnung zn vermiethen. Das von Herrn G. Heimburg bewohnte Logis, nebst Laden ist per 1. Juli anderweitig zu vermiethen. 1745 J. Fürth's Erben. (4 Zimmer, nebst allem Zubehoͤr) zu vermiethen. tto Gatzert, Kohlenhandlung. Apotheker Heißbauer's 337 schmerzslillender Zahnkitt zum Selbstplombiren hohler Zähne, beseitigt nicht blos den Zahnschmerz rasch und auf die Dauer, sondern verhindert durch den voll⸗ ständig festen Verschluß der kranken Zahnhoͤhle bei rechtzei⸗ tiger Anwendung das Auftreten des Schmerzes überhaupt und unterdrückt das Weiterfressen der Fäulniß. Zu haben in Friedberg bei Apotheker Fr. Lühn. 0 Oe 0 Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise der Theilnahme bei dem Hinscheiden meines unvergeßlichen Vaters, des Taubstummen-Lehrers Johann Georg Rühl, sowie für die reiche Blumenspende sage ich Allen meinen tiefgefühlten Dank. Friedberg den 7. Mal 1888. 1802 Mathilde Rühl. 1269 3A 1 85 Bekanntmachung. Am 15. Mai d. J. tritt auf der Strecke Wabern-Wildungen nach⸗ stehender Fahrplan in Kraft: Wabern- Wildungen. Wildungen- Wabern. 451 458 455 457 459 461 Stattonen 452 454 456 458 460 462 ien 1 8 Wagenklasse 1e Abfahrt. Ankunft. 6.36 9.20 12.00 3.15 5.10 8.32 ab Wabern. an] 6.08 8.48 10.59 1.40 4.52 7.20 6.45 9.32 12.09 3.26 5.19 8.45 Zennern 6.00 8.40 10.51 1.3“ 4.44 7.11 6.54 9.46 12.18 3.40 5.28 8.54 Pig, 5.5— 8.32 10. 0 05 20 4.36 7.0¹ 7.06 10.00 12.30 3.54 5.40 9.06 ö Ungedanken. ö 5.39 8.19 10.30 101 4.24 6.44 7.10 10.08 12.34 4.01 5.44 9.10 Mandern. 5.35 8.15 10.26 12.56 4.20 6.39 N 0.221288 4.451351 9.17 W 5.28 8.08 10.19 12.40 4.13 6.30 eee. 4.25 5.58 9.24 an Wildungen ab 5.20 8.00 10.10 12.32 4.05 6.18 5 Ankunft. Abfahrt i Hannover,. Mai 1888. Königliche Eisenbahn⸗. Floßholz bester Qualität zu billigstem Preis stets vorräthig auf meinem Lager in Friedberg am Fauerbacher Thor. Näheres durch Herrn Jenn Betz daselbst. Georg Müller. Heißen F— I N Hanau. Friiiant— Kaffee ingen len Vi Schubab c' Cie., Coln, liefert ein durch Wohl- Geschmack, Kraft und Aroma unüber- troffenes Getränk. mit einer Ersparniss von 25 Procent a allen anderen rösteten Kaffee's gegenüber. Niederlagen in ½ u. ½½ Kilo-Packeten zum Preise von 10 8 geg 8 2 4 8 M. 1.30,. M. I. 40, M., 1.60 u, M. 1.80 per 7e Kilo bei W. Bernbeck in Fried- 1 berg, Caecilie Kullmann und Tucodor Kullmanm in Vilbel. 1795 Strohhüte,. Lorsetten. 5 die beliebten Gesundheits-Corsetten für Frauen Confirmanden-Hüte, federleichte Filzhüte, Herren- und Damen-Sonnen-Schirme A in größter Auswahl und zu sehr billlgen Preisen empfiehlt Her renslr ohhüle 00 1598 C. Kalbsleisen. Eiserne und hölzerne 8 Blumentische größte Auswahl bei 164 6. A. Reuss. von M. 3.50 an. Heinr. Diehl, Uf sagaosse Rnabenstrohhüle e. von 60 5. 1752 bei A. Steinbach. Conftmanden Ange, Consirmanden⸗ Hemden Gngetloffen: 0 Neue Sendungen der ele— 1 3 gantesten Frühjahrs⸗Jaquets, 776 Umhänge, Fichus, Negen⸗ und Promenade⸗Mäntel empfehlen in reichhaltigster Auswahl zu ee billigsten Preisen I a rih Corallen 9 J. 1 üirth S˖ Erben. 8 Colliers, Armbänder, Ohrringe und Sende mit 5 Gold— und Double Schloß von 3 Ar an. Pre Fine freundliche Wohung. Sanin Hof Uhrmacher und Goldarbeiter. elegantes Pianino (Kaiserstraße), 2 größere und 1 kleines Zimmer, Küche i dernst 0 1 9 u 5 mit 5 versehen, Keller, Speicher ꝛc. zu vermlethen. W 0 e Me 1 Schrift liche! Offerten befördert d. Exp. d. Anz. 1669 0 a 5 Eine größere 5 e 8, Dickwurz Kinderwagen 85 Gebr. Schuch, in großer Auswahl billigst bei 1671 Hof Schlelfeld bei Nidda. 11768 Carl Damm, Usagasse. 1746 kauft man immer am billigsten und besten in der Herrenkleider⸗ und Hemdenfabrik von M. Fier 861 Eisenvitriol, Chlorkalk Theis ce Müller. Taunuselub Wetterau. Himmelfahrttag den 10. Mat: Familien Ausflug nach Forsihaus Winterstein. Abmarsch um 2 Uhr von der Turnhalle aus, 1786 Einem geehrten Publikum zeige ich die Eröffnung meiner Gartenwirthschaft am Hlmmelfahrttage ergebenst an. Zlegenberg, 3. April 1888. r 1783 J. Möckel t Das Neueste in Damen- und Kinderhüten, Sonn- c Regenschirmen empfiehlt zu den billigsten Preisen J. Heim, 1710 vorm. K. Irledrlch neb. v. Polt A. Steinbach, ar, empfehle Strohhüte, Confirmanden⸗ hüte, Filz⸗Hüte, Kappen, Hals⸗ binden, Kragen und Manschetten in großer Auswahl zu den erdenklichst billigsten Pretsen. 1751 Prima Stearinlichler, nicht laufend, 4, 5, ster, per Packet 50 Pf., empfiehlt 11799 J. A. Windecker. Tapeten in großer Auswahl vorräthig bei 11261 Georg Gross. Strohhüte x Sonnenschirme in nur neuen Dessins und hochfelnster Ausführung bei Friis Schmidt, Kaiserstraße. Größtes Lager am hiesigen Platze. 1760 5. Für Confirmanden g neu eingetroffen in großer Auswahl schwarze u. farbige Cachemirs 0 1403 billigst bel Gebr. Strauss, vis-à- vis der Post. Patent-Röder-Herde, Regulir-Küll⸗ Herde N il Theis& Müller. 1 Kragen Manschetten bill st bei Hemden,“ Mein, vorm. K. Frledrich. Möblirtes Zimmer in der Burg an einen einzelnen 150 ist sofort zu ver⸗ miethen. Näheres bet der Exp. d. Anz. 1801 Einige Fuhren feine Spreu sind abzugeben. 1798 Dorheimer Hof. Ein tüchtiger Schneidergeselle findet dauernde Beschäftigung bei Nieder Wöllstadt. 92 Wilhelm Schmidt, 1781 Schneidermeister. Hübsche Bohnenstangen empfiehlt Jean Betz, 1788 Holz und Kohlenhandlung. Eine Parthie gut erhaltene Speicherplatten habe preiswürdlg zu ver⸗ kaufen Jean Betz, 1789 Holz- und Kohlenhandlung. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1 * Wir N Annor N Bettef wirthen gegen! Collect Btref uns ein ee darmer suchen, Ruhest darme Komm Komn hessen des( 2 Zeitin Samt für die object. Die A vor. frei. den ne bis 38 erfolgt Appetit eingetr löthigt lerzte Ein Gi in dies schwäch laufe d immer 8. Ma lautet, Nachm hohe Widmen erat Angert und ff gering 2 aus 9 schen daselb bielau erstgen eber dem ei Na leidet San Luftröh sustand del U u ver udien