Wan Stam „. n L. keinen Sertelung fried. 151 M. Schal erhütn Achat git! Erben * tic ma dun noa an 1 Aber klaglosen Aufenthalt u. dgl. enthielten. a Annoncen: die einspaltige 0 15 Pf., n 1888. Dienstag den 6. November. Oberhessischer A Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. KAlreisblatt für den Areis Friedberg. Nzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. auswärtigen Einsendern( g lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Annoncen von 1 Belreffend: Maßregeln gegen das Zlgeunerunwesen. Amtlicher Theil. Friedberg den 1. November 1888. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und die Gr. Gendarmerie des Kreises. Es sind uns in letzter Zeit wiederholt mit Unterschrift und Stempel versehene Bescheinigungen zu Gesicht gekommen, die vagabundirenden Betreffend: Die Prüfung im Hufbeschlag. N Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 28. October 1878— Oberhessischer Anzeiger Nr. 129— bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntniß, daß Johann Michael Kempf in Nieder-Erlenbach die Prüfung im Hufbeschlag bestanden hat. Friedberg den 2. November 1888. — „ 58 Aitsträtet, eanisden tenbacb. 35 bhöll, Sund-, Bus 2 1g tft * 7700 Ie sonssg 1 Bekanntmachung. Zigeunern von Ortspolizeibehörden ausgestellt waren und entweder die Erlaubniß zum Uebernachten auf freiem Feld oder eine Bescheinigung Solche Bescheinigungen, entweder auf Grund einer zweifelhaften Legitimation oder gar der blosen Angaben der Inhaber ausgestellt, werden dann später den Sicherheitsbehörden gegenüber als Legitimations Scheine mißbraucht. gewerbescheine an Zigeuner überhaupt nicht abgegeben werden dürfen und Staatsangehörigkeitsausweise, Pässe u. dgl. nur von den höheren Verwaltungsbehörden auszustellen sind, so verbieten wir hierdurch ausdrücklich, daß Bescheinigungen irgendwelcher Art von den Ortspoltzeibehörden an fremde Zigeuner abgegeben werden und weisen alle Sicherheitsbehörden an, auf etwa trotz dieses Verbots ausgestellte Bescheinigungen keine Da Wander— Rücksicht zu nehmen, dieselben vielmehr zu erheben und uns vorzulegen.— Sollte in irgend einem Falle die Ausstellung einer Bescheinigung an fremde Zigeuner nothwendig sein, so ist uns deshalb jedesmal zu berichten und die Bescheinigung erst auf unsere spezielle Erlaubniß hin zu ertheilen. Dr. Braden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Dr. Braden. Ausschreiben. Um Auskunft über die dermallgen Aufenthaltsorte der Jacob Heinrich Becker Wittwe, der Marie, geb. Stelb, von Wallau und des Johannes Juchs von Vilbel wird ersucht. 5 Steckbrief. Kümmel, Philipp, von Arns heim, geboren am 14. September 1857, Taglöhner, ist auf Grund Haftbefehls Großherzoglichen Amtsgerschts Vilbel vom 31. October 1888 unter der Aaschuldigung: am 2. October 1888 18 M. 38 Pf., welche er von dem Balthaser Schneider in Ober ⸗Exlenbach mit dem Auftrage erhielt, dafür ein Fäßchen Branntwein in Vilbel für den letzteren zu holen, sich rechtswidrig zugeeignet zu haben,(Vergehen gegen§. 246 R. St.-G.) im Betretungsfalle festzu⸗ vor Zuführung wird ersucht. Friedberg den 1. November 1888. iehmen, und falls er im Großherzogthum Hessen betroffen wird, Großherzoglichem Amtsgericht Vilbel, andernfalls dem nächsten Amtsgerichte vorzuführen. Um Nachricht Der Großherzogliche Amtsanwalt: Kremer. Deutsches Reich. Darmstadt. Clemens Lauteren in Mainz eee wdurde das Exequatur als Vice-Consul des König— 1 reiches Belgien für das Großherzogthum Hessen Wegung, ertheilt, der Fußgendarm Rehs von Reinheim * zum Kriminalschutzmann ernannt, der ordentliche Ant, def ic Professor an der Universität Kiel Dr. Joers zum ordentlichen Professor in der juristischen Fakultät der Landes-Universität berufen, der Tanzlist bei der Main-Neckar-Eisenbahn Scherf zum Kanzlisten bei dem Oberbetriebs-Inspektor dieser Bahn, der Kanzlei-Gehülfe Dähler aus Friedberg zum Kanzlisten bei dem Maschinen— Ingenieur der Main-Neckar⸗Eisenbahn und die Jandgestütsbeiknechte Fischer aus Nieder-Gemün— den und Antz aus Pfeddersheim zu Landgestüts— dienern ernannt. Berlin. Der„Börsenztg.“ zufolge will der Kaiser die Eröffnung der Reichstagssession Hersönlich vollziehen. — Der„Reichsanzeiger“ schreibt:„Die an dieser Stelle in Nr. 275 veröffentlichte Aller— zöchste Erwiederung auf die Adresse des Ma— zistrats und der Stadtverordneten von Berlin hat trotz ihrer unzweideutigen Klarheit gleich— zeitig zu widersinnigen und böswilligen Ent— * 0 a 8. 5 seellungen in einem Theile der Berliner Presse, zamentlich in den Organen der sogenannten sreisinnigen und ultramontanen Parteien Veran— assung gegeben. Da es den Anschein hat, daß vie bezeichneten Blätter nach einem verabredeten Plane den Versuch gemacht haben, die Trag— weite der kaiserlichen Aeußerung zu entstellen, o haben Se. Majestät der Kaiser und Konig zusdrücklich zu erklären befohlen, daß es der Inhalt und die Tonart der freisinnigen Berliner Blätter sei, welche allerhöchst seine Gefühle ver— etzt haben. Bei den Beziehungen, in denen die Berliner Stadtbehörden gerade zu dieser Seite der Presse stehen, haben Se. Mafestaͤt angenommen, daß dieselben zu einer Mitwirkung hel Abstellung des gerügten Uebelstandes in der age und nach Maßgabe der von ihnen ausge— porochenen Gesinnungen auch geneigt sein wurden.“ — Aus dem Umstande, daß der französische Botschafter am hiesigen Hofe einen von ihm seit einiger Zeit beabsichtigten Urlaub angetreten hat, schließt man, daß zu den bei der letzten Anwesenheit des Kaisers in Friedrichsruh er— ledigten Angelegenheiten auch die mit Frank— reich, wegen Verletzung des deutschen Con— sulatwappens in Havre, schwebende Angelegen— heit gehörte. — 2. Nov. Feldmarschall Graf v. Moltke ist gestern, nachdem er auf der Rückreise von Hamburg noch seinen Bruder besucht hatte, nach Berlin zurückgekehrt. Er beabsichtigt zunächst hier zu verbleiben. Minister v. Maybach hat sich von Hamburg aus zum Fuͤrsten Bismarck nach Friedrichsruh begeben. Der Minister wurde auf dem Bahnhofe vom Fürsten-Reichskanzler selbst empfangen. — Die deutsche Corvette„Sophie“ bombar— dirte gestern das nördlich von Bagomoyo ge— legene Dorf Whindi, dessen Einwohner den Auf— stäudischen in Bagomoyo Waffen, Munition und bewaffnete Sklaven geliefert hatten. Die Ma— trosen landeten und brannten das Dorf Tavoa nieder. Aus einem Sansibarer Telegramm eng— lischer Blätter ergibt sich die Bestätigung einer anderweitigen Meldung, wonach die deutsche Corvette„Carola“, welche auf dem Heimwege war, in Kapstadt den Befehl erhalten hat, zur Verstärkung des an der ostafrikanischen Küste befindlichen Geschwaders nach Sausibar zu gehen. — Die Forderung für die Ergänzung der Marine, soll, wie verlautet 100 Million Mark betragen, welche Summe in zehnjährigen Raten beansprucht wird. — Römische Blätter behaupten neuerdings, die fürstlichen Gegenbesuche in Berlin würden bestimmt im Januar gelegentlich des Kaisers Geburtstag stattfinden und sich zu einem form— lichen Fürstencongreß gestalten. Breslau. Der Kaiser trifft am 15. No⸗ vember hier ein; am selben Tage wird bei Seiner Majestät im hlesigen Schlosse ein Fest⸗ essen stattfinden. Für die folgenden Tage sind Jagden bei Oblau beabsichtigt; doch wird der Kaiser sein Nachtquartier immer hier nehmen. München. Die Strafkammer des Land— gerichts sprach die wegen Geheimbündelei ange— klagten Socialdemokraten(Auer und Gen.) frei. Ausland. Oesterreich- Ungarn. Wien. Die Kai⸗ serin plant eine Reise nach Westindien und den Ver. Staaten. Die Kaiserin, welche gegenwärtig in Korfu weilt, leidet schwer an rheumatischen Schmerzen, welche das Nervensystem zu zer— stören drohen. Kaiserin hat zwei von Dr. Metzger in Amsterdam in der Kunst der Massage ausgebildete Damen um sich, welche täglich diese Methode der Behandtung in An— wendung bringen. Schweiz. Bern, 4. Nov. Nach langer Debatte, an welcher 8 Obersten theilnahmenz faßten nach dem„Fr. J.“ heute die Delegirten der Schweizerischen Offiziers-Gesellschaft nahezu einstimmig den Beschluß, die Uebertragung der vollen Militärhoheit und der gesammten Heeres— verwaltung an den Bund sei als das dringendste Bedürfniß der Schlagfertigkeit der Armee und der Landesvertheidigung zu erklären. Von dieser Resolutton soll der Bundesversammlung Kennt— niß gegeben werden. Holland. Haag. Der Zustand des Königs ist infolge einer Halsentzündung ungünstiger, doch soll keine unmittelbare Gefahr vorhanden sein. Belgien. Brüssel. In Sansibar sind Nach— richten über die Expedition Stanley's einge— gangen. Danach begegneten arabische Kaufleute Ende November 1887 der Nachhut Stanley's westlich vom Albert-Nyanzasee, südöstlich von Die Sanga. Stanley selbst war zwei Tagemärsche voraus. Die Expedition litt stark unter den beschwerlichen Märschen durch Walder und Moräste, sowie durch Kämpfe mit den Einge— borenen, welche Lebensmittel verweigerten. Viele Mannschaften waren todt oder vermißt, vierzig ertranken beim Ueberschreiten eines großen Flusses, ein weißer Gefaͤhrde Stauley's war todt, Stanley selbst war eine Zeit lang fieberkrank. Die Ex⸗ pedition war von 600 auf 250 Mann herabge— schmolzen. Stanley hoffte damals Wadelai im Januar zu erreichen. Von da ab fehlt bekannt— lich jede Nachricht über die Expedition. Großbritannien. London. Die englische Regierung soll auf dem Punkte stehen, die Operationen gegen die Sklavenhaͤndler an der ostafrikanischen Küste zu beginnen und die ver— schiedenen Missionsvereine benachrichtigt haben, daß es anläßlich dieser Maßregel wünschens— werth wäre, wenn alle Europäer die Stationen auf dem Festlande sofort räumten. Italien. Rom. Die deutsche Regierung hat dem Vatican ihre Unterstützung betreffs der Unterdrückung der Sklaverei in Afrika zugesagt. Cardinal Lavigerie trifft demnächst hier ein, um mit dem Papst die Einzelheiten dieser Ange— legenheit zu besprechen. Türkei. Konstantinopel. Einer Meldung des„Berl. Tagbl.“ von hier zufolge hat die Pforte ein Rundschreiben an die Mächte er⸗ lassen, worin sie versichert, daß alle Gerüchte über eine Allianz zwischen der Türkei und Ruß land unbegründet seien. Die Politik der Pforte habe als Grundlage die Erhaltung des Friedens und der Freundschaft mit allen Regierungen. Serbien. Belgrad. Die Königin Natalie bereitet, wie es heißt, Proteste mit der Auffor— derung, für ihre Rechte einzutreten, an die or⸗ thedoxen Synoden in Bukarest, Athen, Peters— burg und das Patriarchat in Konstatinopel vor, wo die Schriftstücke durch persönliche Vertreter übergeben werden sollen, es gilt jedoch als sicher, daß in Bukarest, Athen und Konstantinopel den Protesten wegen Unzuständigkeit keine Folge ge— geben wird. — 2. Novbr. Gelegentlich der vorgestrigen Illumination warf Jemand aus der Volksmenge mit Steinen nach den Fenstern der österreichischen Gesandtschaft. Die sofort eingeleitete Unter— suchung ergab keinerlei demonstrative Absicht, da auch Fenster anderer unbeleuchteter Häuser mit Steinen beworfen worden waren. Der Zwischenfall blieb ohne weitere Folgen, da die Angelegenheit sofort freundschaftlich beigelegt wurde. — 3. Nov. Der König eröffnete heute den Verfassungs⸗Ausschuß. Auf Antrag des Königs wurde fast einstimmig beschlossen, nicht die gegenwärtige Verfassung zu revidiren, sondern eine ganz neue auszuarbeiten. Es wurde ein neungliedriges Subcomité(drei Mitglieder aus jeder Partei) gewählt, dessen Sitzungen der König zeitweise präsidirt. Sonst präsidiren die Vicepräsidenten des Ausschusses. Die Sitzungen des Subcomités finden im Magistratssaale, die Plenarsitzungen im Konak statt. Griechenland. Athen, 1. Nov. Nach dem gestrigen Tedeum fand großer Empfang im königlichen Schlosse statt unter unaufhörlichen Kundgebungen der vor dem Palais versammelten Volksmenge. Die Illumination verlief glänzend. Rußland. Petersburg. Einem Telegramm des„Regierungsboten“ aus Moskau vom 1. d. zufolge traf das Kaiserpaar dortselbst Nachmit⸗ tags ein und fuhr mit den Kindern in die Kathedrale, um vor dem Iwerschen Mutter— gottesbilde eine Andacht zu verrichten. Hierauf begaben sich die Majestäten nach dem Kreml, zu dem Tschdowschen Kloster und der Uspenski— Kathedrale. Sodann reiste die kaiserliche Familie nach Gatschina ab. Dem„Grashdanin“ zufolge ent— gleiste bei dem jüngsten Unfall des Hofzuges, welcher nur 40 Werst in der Stunde lief, zuerst der Wagen des Verkehrsministers, hierauf folgte die Lokomo— tive und zertrümmerte die weiteren Waggons. Der Boden des kaiserlichen Wagens wurde heraus— gerissen. Die kaiserliche Familie stürzte auf den Bahndamm, wo sie vom Wagendach bedeckt wurde. Der Diener, welcher eben dem Kaiser Kaffee reichte, sowie der Hund des Kaisers wurden getödtet. Die Großfürstin Olga wurde aus dem Wagen geschleudert und glitt den Bahn— damm hinab, blieb jedoch unverletzt, ebenso wie Minuten unter den Trümmern liegend hervor— gezogen wurde. — Der„Regierungsbote“ meldet, daß beim Bahnunfalle der Kaiser an dem Fuße und die Kaiserin an der Hand verwundet wurden, was jedoch dieselben nicht verhinderte, für die Ver⸗ unglückten zu sorgen. Scheremetlew wurde ein Theil eines Fingers abgerissen und die Brust verletzt. Das Hoffräulein Golenitschew wurde am Fuße beschädigt, Daschkow, Wannowski, die Generaladjutanten Danilowitsch und Tscherevin erlitten erhebliche Kontustonen. Stjernwall wurde derart am Fuße verletzt, daß er auf einer Bahre in den Sanitätswagen gebracht werden mußte. Von den Bedienten sind 21 getödtet und 37 verwundet. Der Direktor der kaukasischen Eisen— bahnen, Staatsrath Alennikow in Odessa, soll sich erschossen und einen an die Adresse des Zaren gerichteten Brief hinterlassen haben. Aus Stadt und Land. 7 Friedberg. Wir machen unsere evangelischen Mitbürger einstweilen darauf aufmerksam, daß am Abend des 10. November, als des Geburtstages Dr. Martin Luther's, auf Beschluß des Vorstandes des hiesigen Local⸗ Vereins des„Evangelischen Bundes“ in einem demnächst noch zu bestimmenden Locale eine solenne Feier zu Ehren des Luther Tages und zur dankbaren Erinnerung an den Reformator stattfinden soll, bel der gewiß ein zahlreicher Besuch der Genossen und der Freunde des„Evangellschen Bundes“ erwartet werden darf. Professor Dr. Gottschick von Gießen hat es gütigst übernommen, bei genannter Gelegenheit einen Vortrag über Luther zu halten, und schöne Gesanges Aufführungen unter der bewährten Leitung des Seminarlehrers Schmidt werden die Feierlichkeit er⸗ höhen. Nähere Mittheilungen folgen noch. 2 Friedberg. Die Leser des Oberh. Anzeigers dürfte es auch heute noch interessiren, daß bereits am 13. Oetbr. die feierliche Aufnahme der zu den gebliebenen 7 neu hinzu⸗ gekommenen 13 Candidaten der Theologie in das hiesige Predigerseminar stattfand. Bel dieser Gelegenbeit sprach der Director der Anstalt, Geh. Kirchenrath Dr. Diegel, in sehr eindringlicher Weise über Ev. Lucae Cp. 2, V. 34a, indem er nachwies, wie verantwortungsvoll die Aufgabe des Geistlichen sei, durch Predigt und überhaupt im Amte Jesum Cbristum in der rechten Weise an die Gemeinde heranzubringen, und daß er das nur dann vermöge, wenn er es an sich selber erfahren habe, daß Jesus Christus zum Auferstehen gereicht. Die Namen der Neueingetre⸗ tenen sind: von der Au, Clotz, Fischer, Hoffmann, Horn, Ad. Köhler, Lehr, Möbus, Porth, Reinhardt, Renner, Sack, Wolf. Die Vorlesungen und Uebungen haben am 15. October begonnen. 2 Friedberg. Unser Stadtkirchenbau ⸗ Verein hat kürzlich sein erstes Legat erhalten, indem die jüngst verstorbene Frau Adam Söllner I. Wittwe dahter in edelster und dankenswerthester Weise demselben 100 M. vermacht hat. Der Wunsch unseres vor einigen Wochen im Anzeiger veröffentlichten Artikels hat somit zum ersten Male seine Erfüllung gefunden, und wir wollen hoffen, daß dieses schöne Beispiel nicht vereinzelt bleiben, sondern zahlreiche Nachfolge finden werde. Der edelen Geberin aber sei herzlicher Dank in ihr Grab nachgerufen! b. Friedberg. Mit Freuden ergreifen wir die Ge⸗ legenhest, um den Lesern des Anzeigers von einem beab⸗ sichtigten Unternehmen Kenntniß zu geben, das sich ge⸗ wiß allseitiger Zustimmung erfreut. Der Pachter von Windeckers Felsenkeller, Musiklehrer Kruse aus Bad⸗Nau⸗ heim, der uns schon selther mit seinen Kunstleistungen erfreute, beabsichtigt nämlich eine Jugend⸗Kapelle zu gründen. Es können in diese Kapelle anständige Schüler aller Instrumente, mit und ohne musikalischen Vorkenntnissen, mit elterlicher Erlaubniß aufgenommen werden und zwar vom achten Jahre an. Die Uebungsstunden würden, eine genügende Betheiligung vorausgesetzt, an den schul⸗ freien Mittwoch- und Samstagnachmittagen statthaben und würde hlerfür der geringe Betrag von 50 Pf.(für den Schüler und Unterrichtsstunde) erhoben werden. Für die vorgeschritteneren Schüler und Dilettanten würde Mittwoch Abend 8 Uhr Ensemblespiel stattfinden und hierfür von sämmtlichen Schülern pro Stunde M. 2.50 zu zahlen sein. Ein von Eltern und Schülern zu bil⸗ dendes Comité hätte dann die Statuten zu entwerfen und öffentliche Aufführungen anzustreben, womöglich schon zu Weihnachten dieses Jahres. Wir hoffen, daß dem strebsamen Unternebmer sein Vorhaben gelingen möge und wird die Redaktion des Anzeigers ebenso wie Musiker Kruse selbst gerne bereit sein, nähere Auskunft zu geben und Anmeldungen entgegenzunehmen. Theilnehmen könnten sowohl hiesige als auswärtige Knaben und junge Leute. Es sollte uns freuen, wenn das gemeinnützige Unter⸗ nehmen Anklang fände und zu Stande käme. Allerlei. Cassel, 31. Okt. Ein tragischer Vorfall wird aus Fritzlar gemeldet. Der Hauptmann Hoffbauer erschoß sich gestern Abend vor dem Abschiedsessen, welches die Offiziere des Artillerie-Regiments anläßlich seiner Ver⸗ setzung nach Königsberg veranstalteten. Die Beweg— gründe der That sind unbekannt. Berlin. Nach einer Bekanntmachung der hiesigen Oberpostdlrektlon sind am 27. Okt. zwei für das hiesige der Großfürst Michael, welcher nach mehreren Stadtpostamt bestimmte Briefbeutel, der eine aus Paris, der andere von der Bahnpost 1, Hannover-Berlin, ge⸗ stohlen und im Spandauer Schifffahrtseanal wleder auf; gefunden worden. Dem„Hamburger Corresp.“ zufolge wurden die Berliner Postdtebe in Hamburg verhaftet. Der eine nennt sich Bohlmann, helßt aber Schröder und war früher Postassistent bei dem betreffenden Amte, Schröder wollte bel dem Bankhaus Ellas Kalmann (Neuer Wall) die Coupons einlösen. Der Bankler schöpfte aber Verdacht, bestellte Schröder auf eine spätere Zelt und benachrlchtigte die Pollzet, welche Schröder verhaftete. Dessen Compliee wurde im Hötel angetroffen, wie er dle Coupons in einen Koffer verpackte. Die Werthsumme der gestohlenen Papiere ist anscheinend eine sehr bedeutende. Berlin, 2. Novr. Die heutige Wagenauffahrt der Studenten zu Ehren Gerhardt's und Bergmann's verlief äußerst imposant. Außer der Universität nahmen andere wissenschaftliche Institute, wie die Berg⸗Akademle, dle Thierarzneischule und die Gymnastalverbände Theil. Der Zug umfaßte gegen 60 vier- und zweilspännige Wagen. Die Studenten in Vollwichs und Halbwichs fuhren in einer langen Wagenreihe vor den Wohnungen Gerhardt's und Bergmann's vor, wo Studlosus Loose eine Ansprache hielt. Vor dem Hause des Professors Gerhardt, der gegenwärtig auch das Rektorat der Universität bekleidet, machte der Zug zuerst Halt; eine Deputatson begab sich zu Sr. Magnssicenz und der Führer derselben hielt an den Rektor folgende Ansprache:„Einmüthig haben sich die Vertreter der gesammten Studentenschaft unserer Uni⸗ versität heute hier versammelt, um Zeugniß abzulegen von der Liebe und Verehrung, mit der sie ihren Lehrern zugethan ist. Schwere Anschuldigungen sind in jüngster Zeit gegen Eure Magnificenz und Ihren Herrn Collegen, Professor v. Bergmann, erhoben worden und eine schwere Schmach ist dadurch der deutschen Wissenschaft wider⸗ fahren; aber der Verleumder hat sich selbst gerichtet, und in hellerem Lichte als je zuvor strahlt der Ruf unserer deutschen Wissenschaft. Wir, die studirende Jugend der alma mater Berolinensis, die wir in dem unsern Lehrern angethanen Schimpf uns selbst beleidigt fühlten, haben nie an Ihnen gezweifelt und wir freuen uns, daß unser Vertrauen in so glänzender Weise belohnt ist. Und so bitten wir Eure Magnificenz, unsere Huldigung als ein Zeichen unserer unwandelbaren Treue und Hingebung zu unseren hochverehrten Lehrern gütigst entgegennehmen zu wollen.“ Berlin. Kaiser und Kanzler sind der„K. Ztg.“ zufolge auf Wunsch des Kaisers während dessen letzter Anwesen⸗ heit in Frledrichsruh gemeinsam photographirt worden. Görlitz. Auf Anordnung des Staatsanwaltes ist auch hier Mackenzie's Schrift beschlagnahmt worden, Küsnacht. Im Jahre 1882 wurden hier die Ehe⸗ leute Schultheß ermordet und beraubt. Jetzt erst ist es gelungen, den Thäter ausfindig zu machen. In Buenos⸗ Ayres wurde nämlich vor»Irzem ein Bauernknecht aus Zürich verhaftet, weil er mit dem Küsnachter Morde prahlte. Zwei schweizerische Beamte reisen demnächst über den Ocean, um den Verbrecher heimzuholen. Paris, 1. Nov. Heute Nacht 1 Uhr 36 Minuten wurde in Digne(Nieder⸗Alpen) ein Erdbeben verspürt. — 3. November. In den Kohlen-Gruben von Cam: pagnae(Departement Aveyron) fand elne Exyplosion schlagender Wetter statt. Es heißt, daß 40 Personen getödtet seien; 19 Leichname sind bereits aufgefunden. Handel und Verkehr. Friedberg, 3. Novbr. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70—0.80. Eier 1 St. 8 Pf. Butzbach, 3. Novbr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.80—0.85., Käse per Pfund 45-46 Pf., Eier 1 Stück 7 Pf. Gießen, 3. Novbr. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80— 0.83, Eier 1 St. 6—7 Pf., 2 St. 13 Pf., Käse per St. 48 Pf., Tauben per Paar M. 0.40— 0.60, Hühner per Stück M. 0.90— 1.00, Hahnen per Stück M. 0.90— 1.10, Enten per Stück M. 1.30— 1.70, Ochsen-Fleisch per Pfund 60-68 Pf., Kuh- und Rind Fleisch 45—54 Pf., Schweinefleisch 5060 Pf., Hammel. Fleisch 54—64 Pf., Kalbfleisch 45— 50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.00— 7.00, Zwiebeln per Centner M. 5.00—6.00., Weißkraut per Stück 3—7 Pf., Gänse per Pfund 48 54 Pf. Frankfurt, 3. Novbr. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12— 18 Pf., do. geschälte 14—18 Pf., Linsen 1828 Pf, weiße Bohnen 16-18 Pf., hiesige Kartoffeln per Gescheid 10—12 Pf., krause Endivien 510 Pf., Butter per Pfd. M. 0.90— 1.10, Eiter das Stück 6 bis 7 Pf., Radieschen 2 Pf. das Päckchen, Blumenkohl 40 bis 70 Pf., Kopfsalat per Stück 3—5 Pf., Sellerieköpfe 5—20 Pf., franz. Sellerie 40— 50 Pf., Romainsalat 10-15 Pf., Wirsing per St. 10—12 Pf., Zwiebeln per Pfd. 7-9 Pf., Kohlraben per Stück 4—6 Pf., Carotten das Päckchen 10— 12 Pf., Weißkraut per Stück 8— 15 Pf., Rotherüben per Portion 20—30 Pf., Aepfel per Pfund 15— 20 Pf., Birnen per Pfd. 5—10 Pf., Zwetschen 8 10 Pf., Nusse 100 St. 5060 Pf., Mauskartoffeln per Gescheld 20—25 Pf., Perlzwiebeln per Liter 50 Pf., kleine Essiggurken 100 St. 60— 70 Pf., Spinat 30—50 Pf., weiße Ruͤben 2 Pf., Feldhuhn M. 1.50—2., Hasen M. 3.— 8.70, Gänse das Pfund 70 Pf., Rosenkohl 40— 70 Pf., franz. Kopfsalat das Stuck 12—15 Pf., Schwarzwurzel 50 bis 70 Pf. Berloosungen. Braunschweig, 1. November. Serienziehung der Braunschwelgischen 20 Thaler⸗Loose: 312 439 480 848 1427 1485 1560 1581 1895 1902 1911 1916 2239 2451 2530 2551 2646 2916 2958 3166 3498 3848 3922 4691 4984 5402 5496 5602 5636 5667 5678 5693 5748 5843 — üöniglt 9 4 In 0 des dam mit Gene belten die ab auch und fur Stations stunden, Han 9989 Dont sollem in dahler zi markung Melstbiet Fri. 9962 Fluren Arbeit. 1. 9 veranf 5 f 9060 6127 6217 6250 6377 6403 6496 6550 6659 6781 7079 7504 7646 7738 7765 7779 7796 7985 8079 8419 3482 8575 8609 8679 8930 8990 9237 9253 9332. Oldenburg, 1. November. Gewinn-Ziehung der Oldenburgischen 40 Thlr. Loose. Auf Nr. 102210 fielen 30,000 M., auf Nr. 43377 1500 M., auf Nr. 12152, 73513 und 99681 je 600 M., auf Nr. 4055, 49502, 36737, 82856 und 105654 je 300 M., auf Nr. 24391, 29989, 32230, 36124, 44039, 54891, 78452, 101384, 104048 und 111926 je 180 M. Wien, 2. Nov. Gewinnziehung der österreich. Loose don 1860. Der Haupttreffer fiel auf Serie 8823 Nr. 14, der zweite Treffer auf Serie 7961 Nr. 4, der dritte Treffer auf Serie 2107 Nr. 2, je 10000 fl. fielen auf Serie 2254 Nr. 9 und S. 4612 Nr. 9, je 5000 fl. auf S. 140 Nr. 9, S. 140 Nr. 10, S. 404 Nr. 3, S. 980 Nr. 19, S. 2957 Nr. 9, S. 2957 Nr. 11, S. 4019 Nr. 15, S. 4350 Nr. 9, S. 4573 Nr. 20, S. 4811 Nr. 14, S. 8046 Nr. 9, S. 9834 Nr. 9, S. 12578 Nr. 9, S. 14774 Nr. 18 und S. 17404 Nr. 9. Gotha, 1. Novbr. Sertenziehung der Bukarester 20 Franes⸗Loose. 12 198 218 316 519 917 1128 1165 1283 1461 1473 1599 1709 1843 1926 2096 2106 2130 2424 2692 2714 2905 2917 2982 2996 3215 3250 3329 3345 3350 3390 3496 3730 3859 4086 4220 4448 4547 1679 4835 4938 5094 5154 5350 5417 5428 5449 5555 5610 5906 6205 6280 6356 6413 6572 6651 6673 7035 7281 7439. 100000 Franes Serie 2917 Nr. 52. 25000 Fr. S. 2917 Nr. 36, 5000 Fr. S. 3215 Nr. 29. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 6.: Cosi fan tutte. Gewöhnliche Prelse. Mittwoch den 7.: Nachmittags 3½ Uhr: Die Reise um die Erde. Außer Abonn. Kleine Preise. Donnerstag den 8.: Könsgin von Saba. Gew. Preise. Freitag den 9.;: Geschlossen. Samstag den 10.: Die Afrikanerin. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 11.: Linda von Chamounix. Hierauf: Wlener Walzer. Gewöhnliche Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 6.: Ein Lustspiel Große Preise. Mittwoch den 7.: Abends 7 Uhr: Cornelius Voß. Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 8.: Geschlossen. Freitag den 9.: Letzte Vorstellung des Cyelus klassischer Dramen. Letzte Vorstellung im Sonder-Abonnement. Der Richter von Zalamea. Große Preise. Samstag den 10.: Zu Schiller's Geburtstag. und Liebe. Sonntag den 11.: Nachmittags 3½ Uhr: Alt Frankfurt. Außer Abonn. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Drei Paar Schuhe. Große Preise. Montag den 12.: Zum ersten Male: Der Zaunkönig. Operette von Treibel. Große Preise. Für die Brand⸗Beschädigten in Hünfeld gingen weitere Gaben ein, was wir mit herzlichem Danke qulttiren: von N. Crecellus Wittwe M. 2., Domänen⸗ rath Stoltz M. 5., Stadtdiener Dietrich M. 2., N. N. in Bad⸗Nauheim M. 10., Pfarrer Bornagtus Fauerbach b. Fr. M. 10, Major Winter M. 10., G. S. E. M. 10., Frau Bindernagel ein Pack Kleider, Wilhelm Fertsch M. 10., Frau K. M. M. 2., G. B. 50 Pf. Um fernere Gaben wird gebeten. Die Redaction. B. Bad Nauheim, 4. Nov. Heute ging die erste Geldsendung der für die Brand Beschädigten in Hünfeld dahier veranstalteten Sammlung mit 150 M. an Amts⸗ richter Kucks in Hünfeld ab. Die Sammlung wird fort— gesetzt. Buxkin und Kammgarne für Herren- und Knaben⸗Kleider, reine Wolle, nadelfertig, circa 140 om breit à Mark 2.35 per Meter, versenden direkt an Private in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrei in's Haus Buxkin⸗Fabrik-Depot Oettinger& Co., Frankfurt a. M. Muster unserer reichhaltigen Collektionen bereitwilligst franco. 2779 Kabale Königliche Eisenbahn- Direktion Hannover. Bekanntmachung. In Folge des anhaltenden starken Herbstverkehrs und des damit verknüpften allgemeinen Wagenmangels wird mit Genehmigung des Herrn Ministers der öffentlichen Ar— beiten die zwöͤlfstündige Be- und Entladefrist vom 5. d. M. ab auch für offene Wogen für die am Stationsorte selbst und für die innerhalb eines Umkreises von 5 km vom Stationsorte wohnenden Interessenten auf 8 Tages— stunden, eingerechnet die Mittagszeit, eingeschränkt. Hannover den 3. November 1888. 3989 Königliche Eisenbahn-Direktion. Güter- Verpachtung. Donnerstag den 8. Novbr. l. J., Vormittags 11 Uhr, jollem in hiesigem Ratthaus die dem Johannes Horn dahier zustehenden, in Friedberger und Fauerbacher Ge— markung gelegenen Grundstücke, auf neun Jahre an den Meistbietenden verpachtet werden. Friedberg den 2. November 1888. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Stelnhäußer. Vergebung 3962 Versteigerungs-Anzeige. ersteigerungs⸗Anzeige. Persilbette Tafelgeräthe 9 Uhr anfangend, werden im Saale des Gastwirth zu Hochzeitsgeschenken vorzüglich geeignet, verfilberte H. Sang, Haagkstraße, dahter von dem Unterzeichneten Bestecke, bei täglichem Gebrauch zehnjährige Garantle. auftragsbalber folgende Mobilien gegen Baarzahlung Regulateure in den verschiedensten Mustern meistbietend versteigert, als: mit feinen gut gehenden Werken unter Garantie. Tische, Stühle, Nähtische, Sophas, 1 Glasschrank, L. Hanau, 1 Kleiderschrank, 1 Brandkiste, Sessel, Commoden, Hofuhrmacher und Goldarbeiter, Spiegel, Bilder, 1 Wanduhr, Betten, Weißzeug, 5 5 Kleidungsstücke ꝛc. ꝛc., sowie sonstige Haus- und Küchengeräthschaften. ö Friedberg im November 1888. In Auftrag: Nees, Auettonator. 3771 Cchemisches Laboratorium für technische u. Nahrungsmittel⸗Untersuchungen. Dr. Homeyer& Hofmeister, Frankfurt a. M.⸗Sachsenhausen, Dreieschstraße 42(Flora-Apotheke). * 2 Alle Untersuchungen für Technik, Gewerbe, In- 5 U. und Landwirthschaft, sowie von Berg⸗ ö und Hüttenprodukten, Chemikalien, ferner alle Analysen von Nahrungsmitteln, Genußmitteln Wegen Geschäfts-Aufgabe verkaufen wir und Gebrauchs Gegenständen, hygleinische sämmtliche Manufactur-Waaren, um schnell und baetertologisch-mikroskopische Untersuch⸗ ungen werden exakt und prompt zu mäßigen Tarifpreisen damit zu räumen, zu und unter Einkaufspreisen. ausgeführt. 3983 Gebrüder Strauß. Mühle zu verkaufen. 3956 3627 von Drainagearbeiten u. Material-Lieferungen zu Staden. Samstag den 10. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Rathhause zu Staden die bei Dralnirung der Fluren VI und VII, Gemarkung Staden, vorkommenden Arbeiten und Materiallieferungen, veranschlagt zu 1. Fertigung von 14,125 lfd. m Draingraben M. Pf. inel. des Röhrenlegens u. Wiederzufüllens der Gräben 19 2. Lieferung der erforderlichen Drainröhren von 37 bis 137 mm Lichtweite mit eirea 49,750 Stück= 2053 89 3. Anfuhr der Zlegelröhren, 1987,55 Ctr. 397 51 4. Lieferung der Nivellirpfähle 5 an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg am 5. November 1888. Greb, 3985 Provinzial Wiesenbaumeister. Veraccordirung von Drainagearbeiten u. Material-Lieferungen zu Stammheim. Samstag den 10. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, werden in dem Rathhaus zu Stammheim die zur Ausführung der Drainageanlage in den Fluren II und XVI dortiger Gemarkung erforderlichen Arbeiten u. Materiallieferungen, veranschlagt: M. Pf. 4 1. Fertigung von 3327 lfd. m Draingraben . kinel. des Röhrenlegens u. Wiederzufüllen der Gräben 465 78 b 2. Lieferung der erforderlichen Drainröhren b von 37 bis 137 mm Lichtwelte mit 12,800 1 Stück* 698 32 3. Anfuhr der Zlegelröhren mit 726,46 Ctr.— 145 29 4. Lieferung der Nivellirpfähle 10— an die Wenigstnehmenden vergeben. Frledberg am 5. November 1888. Gre b 3986 Provinzial⸗ Wiesenbaumeister. Exped. d. Anz. Kapitale bis zu 30,000 M. auszulelhen durch Agent J. Butzbach. 3950 8 Eine nahe bei Grünberg gelegene Mühle mit steter Wasserkraft für 1 Gang, nebst den in bestem Zustande befindlichen Oekonomtegebäuden, 5 hess. Morgen an die Hofraithe stoßenden Wiesen und Gärten, ist Familen⸗ verhältnisse halber mit oder ohne das ferner zugehörige, eirca 30 Morgen große Gut zu vortheilhaften Beding— ungen zu verkaufen. Naheres bet der Exped. d. Anz. Neuheiten 4 erbs⸗ und Winterüberziehern, Knubenüberziehern, Kulsermünteln, Joppen in 99 c Mee billigst. J. Fürth's Erben. Seltene Gelegenheit. Ein prachtvolles, neues größte Auswahl, billigste Pretse, bei Pianino Ss ces, em Ton mit Garantteschein aus privater Hand D.. 1755 5 4 6 4 I 2 1 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere unvergeßliche liebe Mutter, Frau Elisabetha noche, b. Maul, im Alter von 65 Jahren in ein besseres abzugeben. Offerten sub C. 4466 an Rudolf Mosse, N a Jah s rankfurt a. 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November im eigens hierzu geschmückten Saale des Hötel Trapp zur Cröffnung der Wintervergnügungen 1 5 s Concert, ausgeführt von der ganzen Kapelle des Großherzoglich Hessischen Leibdragoner⸗Regiments Nr. 24 unter Leitung des Herrn Kapellmeisters Stützel. Beginn pünktlich 8 Uhr.— Programme im Saale. Nach dem Concert Tanz. 3959 Der Vorstand. me, Obstbaumschulen von Karl Umber 3378 ——— Bilanz lo Rechnungsjahr 1887. Musikverein. Mittwoch den 7. November 1888, Abends 8 Uhr: Familien⸗Abend auf Windecker's Felsenkeller. 3978 Der Vorstand. Allgem. Taubstummen⸗Verein für das Großherzogthum Hessen. Unsere diesjährige außerordentl. General-Versammlung findet kommenden Sonntag den 11, November! J. zu Frankfurt a. M. im Lokale„Zur neuen Eule“ (alter Markt) statt, wozu alle Mitglieder, sowie auch Nichtmitglieder des Vereins freundlichst eingeladen sind. 3969 Der Vorstand, 0 Federweißer 3938 bei M. Scheibel. Schuhwaaren in großer Auswahl, gut und billig bet 2883 Louls Waas. 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