bach. . Orscherd 8— Oicheln & Münler. 0 blen trentt: Nendel fische 55 T Shlipz Aträgern, dri, neben der Fel 4 en ani daun dan. nt des ü—üöœäñ—j———.———äœ42—üuʃʃ— 1888. Donnerstag den 6. September. W 105. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: die einspaltige. el Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Betreffend: Das Einerndten des Obstes in den Gem Amtlicher Theil. einden des Kreises Friedberg. Friedberg den 3. September 1888. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Da uns wiederum mehrfach Klagen über das Einerndten von Obst vor seiner Reife vorgebracht worden sind, so beauftragen wir Sie, das nachstehend abgedruckte Reglement vom 29. August 1860 in Ihren Gemeinden wiederholt bekannt zu machen und dessen Bestimmungen sofort in Ausführung zu bringen. Jede Zuwiderhandlung ist unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Ergibt die Prüfung weiterer Beschwerden, daß die angezogene Polizei-Verordnung von Ihnen nicht zur Ausführung gebracht worden ist, so würden wir uns zu unangenehmem disciplinären Einschreiten veranlaßt sehen. Die Bestimmung des Termins für Einerndten des Obstes—§. 1— wollen wir Ihnen, nach Anhörung der größeren Baumstlückbesitzer überlassen und bedarf es hierüber einer besonderen Vorlage an uns nicht. J. V. Reglement in Betreff des Einerndtens des Obstes. In Folge Ermächtigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 6. laufenden Monats zu Nr. M. J. 10,692 wird in Bezu Obstes Folgendes verfügt: §. 1. §. 2. dem allgemeinen Termin erndten will, hat um die Erlaub welchem dieselbe vollendet sein muß. meister die Feldschützen zu benachrichtigen und für geeignete Aufsicht Sorge zu tragen. 1 u Lloy) 1 4 1 U meister nachzusuchen, welcher, insofern er es für nöthig Umständen zwei bis drei der in§. 1 erwähnten Besitzer einen Augenschein darüber ein nehmen läßt, ob das Obst den nöthigen Grad der Reife erreicht hat und ohne Nachtheil des Eigenthümers nicht bis zur allgemeinen Erndte hang Erndte gestattet, so hat der Bürgermeister zugleich einen Von der ertheilten Betreffend: Feuervisitation im Jahre 1888. Die Einerndtung der Zwetschen, Aepfel und Birnen darf nicht vor dem von dem Bürgermeister mit Zuztehung mehrerer der bedeutendsten Baumstück⸗ Besitzer bestimmten und von dem Kreisamt genehmigten Tag begonnen werden. Wer deßhalb, weil sein Obst früher zur Reife gekommen, dasselbe vor §. 3. g auf das Einerndten des und Stunden verboten. niß hierzu bei dem Buͤrger⸗ H. 4. ält, durch einen oder na 1 1 liegenden Grundstücke. en bleiben kann. Wird die Termin festzusetzen, bis zu Erlaubniß hat der Bürger— §. 5. Uebertretungen Artikel 69 des Feldstrafgesetzes bestraft. Friedberg den 29. August 1866. V.: Dr. Wallau. Von dem Zeltpunkt an, wann das fallende Obst als Viehfutter ver⸗ wendet werden kann, ist das Auflesen des Fallobstes außerhalb der von dem Bürger⸗ meister nach Maßgabe der Localverhältnisse hierfür wöchentlich zu bestimmenden Tage Der Zeitpunkt, von wann an die vorstehende Bestimmung bezüglich des Lesens des Fallobstes eintritt, wird von dem Bürgermeister festgesetzt und bekannt gemacht. Kinder, welche das Alter der Schulpflichtigkelt noch nicht überschritten haben, dürfen nur unter Aufsicht von Erwachsenen das Geschäft des Lesens verrichten. Von den Bestimmungen der§§. 1—3 sind ausgenommen: alle rundum eingefriedigten und an den Wohnhäusern oder innerhalb des Orts an der Ortsstraße der§§. 1—3 des vorstehenden Reglements werden nach Großherzogliches Kreisamt Friedberg Tra pp. Friedberg den 3. September 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir sehen der Einsendung der Feuervisitations- Protokolle mit Bemerkung über den bei der Nachvisitation vorgefundenen Erfolg bis spätestens 20. 1. Mts. entgegen. Der in unserer Verfügung vom 1. Juni l. J.— Kreisblatt Nr. 65— gesetzte Termin ist hierdurch abgeändert. Bekanntmachung. Dr. Wallau. Der diesjährige Herbst-Faselmarkt wird, wie im Kalender angegeben, Samstag den 15. September l. J., zu Groß⸗Umstadt abgehalten. Die Kör-Commissionen werden an Dieburg den 26. August 1888. wesend sein. Der Vorsitzende des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins: Heß. Erledigung. Mein Ausschreiben gegen Karl Nabenau von Beuern nehme ich als durch Gendarm Steinbach in Frledberg erledigt zurück. Ausschreiben. Steckbrief. Signalement: Alter: 40— 42 Jahre, Größe: 1,70—1,75 Meter, Haare: dunkelblond, Anzug: weiß leinene Hof zeichen: An der linken Seite des Halses ein Oberbein. Friedberg den 5. September 1888. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Andreas Oesterreich von Fechenheim wird ersucht. Deneke, Adolf, von Neu-Ruppin ist auf Grund Haftbefehls wegen Diebstahls festzunehmen und Großherzoglichem Amtsgericht Friedberg vorzuführen. e, dunkler Sackrock und dunkle Mütze. Besondere Kenn⸗ Der Großherzogliche Amtsanwalt: B. rg. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Pfandmeister Wagner zu Wald⸗Michelbach wurde nach Darmstadt ver⸗ setzt und der Steuer-Aufseher Vetter zu Alzey zum Pfandmeister in Wald⸗Michelbach ernannt. — Post Personal⸗Nachrichten. Versetzt sind die Post⸗ Verwalter Bangert von Ober Ingelheim nach Lampert. heim, Griesheimer von Viernheim nach Homberg, Walter von Lampertheim nach Darmstadt, die Post-⸗Assistenten Hoffmann von Grünberg nach Jugenheim, Fleckenstein von Neuwied nach Wald⸗ Michelbach. Der Ober⸗Tele⸗ graphen-⸗Assistent Lohse in Mainz wurde in den Ruhestand versetzt. Gestorben sind der Ober ⸗Postmeister Pfaltz in Darmstadt, der Ober-Post⸗Seeretär Tröller in Mainz, der Post⸗Expeditor Friedrich in Lorsch. — 4. September. Prinz Wilhelm ist nach längerer Abwesenheit gestern Abend hierher zu— rückgekehrt. Die Prinzessin Ludwig von Battenberg reiste heute Abend zum Besuche ihrer Schwester, der Prinzessin Heinrich von Preußen, nach Kiel. Berlin. Die Kaiserin Augusta Victoria wird, wie man der„Schles. Ztg.“ aus Sprot⸗ tau schreibt, am 15. September mit ihren Söhnen auf Schloß Primkenau eintreffen, um daselbst für einige Zeit Aufenhalt zu nehmen. — 4. Sept. Der Kaiser traf heute früh von Potsdam hier ein und reiste nach Jüterbogk zu den Manövern weiter. Die Rückkehr des Kaisers erfolgt noch heute. — 3. Sept. Eine besondere Nummer des „Reichsanzeigers“ enthält die Bekanntmachung, daß heute in Potsdam mit Bewilligung des Kaisers und unter Zustimmung der Kaiseriunen Friedrich und Augusta die Verlobung der Prin— zessin Sophie, zweitjüngsten Schwester des Kaisers, mit dem zwei Jahre älteren Kronprinzen von Griechenland erfolgte. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bringt die Meldung von einer anderweitigen Organisation der Reichsämter, insbesondere der Abtrennung des Auswärtigen Amtes vom Geschäftskreise des Reichskanzlers und Errichtung eines Landesver— theidigungsamtes, erklart sich jedoch nicht in der Lage, die Richtigkeit der Meldung zu übernehmen. Dem„Fr. J.“ telegraphirt man hierzu: Die Meldung einiger Blätter von einer neuen Or— ganisation der Reichsaͤmter wird von unterrich— teter Seite für unbegründet erklärt. Lediglich der Wunsch der deutsch-freisinnigen Partei sei der Vater dieser übrigens seit mehreren Jahren regelmäßig wiederkehrenden Nachricht. Jusbeson dere an die Einführung verantwortlicher Reichs— Ministerien werde an maßgebender Stelle nicht gedacht. — Die„Kreuzztg.“ läßt sich aus Wien be— richten, daß der Besuch des Grafen Kalnoky beim Fürsten Bismarck noch vor Ablauf des September stattfinden werde. Hamburg, 2. Sept. General Boulanger traf gestern hier ein. Er bleibt einen Tag hier und beabsichtigt alsdann die Kopenhagener Aus— stellung zu besuchen. Von dort wird er nach Schweden und Petersburg gehen. Würzburg, 4. Sept. Feldmarschall Graf Blumenthal ist heute wieder nach Berlin zurück— gereist. Am Bahnhof hatten sich die Generale von Freyberg und Gramich eingefunden. Vor— mittags brachten die Militärkapellen dem Feld— marschall ein Ständchen. Baden-Baden. Die Kaiserin Augusta trifft Montag den 10. d. Mts. zu längerem Herbst⸗ aufenthalte hier ein. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Der öster⸗ reichische Minister des Auswärtigen, Graf Kal— noky, soll nach einem Telegramm aus Rom, Crispi in Eger eroͤffnet haben, Kaiser Franz Joseph habe im Prineip beschlossen, Konig Hum— bert in Rom einen Gegenbesuch abzustatten. Schweden. Malmoe, 3. Sept. Der Koͤnig wurde bei seiner Rückkehr enthusiastisch empfangen. Bei dem ihm zu Ehren veranstalteten Dejeuner toastete der Bürgermeister Ahlstroem auf den König, welcher, mit Jubel begrüßt, einen Trink— spruch auf den Deutschen Kaiser ausbrachte, wobei er sich ungefahr folgendermaßen äußerte: 1 N „ 0 ö 1 1 6 1 1 1 — — In Schweden, wo die Gastfreundschaft von jeher Sitte, koͤnne man die Gefühle schatzen, die ihn bel seiner Heimkehr, nachdem er im Kaiserschlosse in der Hauptstadt Deutschlands Gastfreundschaft genossen habe, beseelten. Alle Anwesenden könnten gewiß die Dankbarkeit, der er durch einen Toast auf den Kaiser Wilhelm Ausdruck geben wollte, verstehen. Dadurch, daß der Kaiser dem jüngst⸗ geborenen Prinzen nicht nur seinen(des Königs) Namen, sondern ausschließlich schwedische Namen verliehen habe, habe er nicht nur ihm, sondern auch dem ganzen Lande einen Beweis seiner freundschaftlichen Gesinnung geben wollen. Er sei überzeugt, alle Anwesenden würden den Toast auf den mächtigen Kaiser, der jetzt auch dem Verbande der schwedischen Streitmacht angehoͤre, in solcher Weise zustimmen, daß es auf der anderen Seite der Ostsee widerhalle. Belgien. Brüssel. Ein von der„Nouvelle Revue“ veröffentlichter Brief des Prinzen Ferdi— nand von Coburg an die Gräfin von Flandern ist apokryph. Frankreich. Paris, 3. Sept. Saͤmmtliche zu Uebungen ausgelaufene Torpedoboote sind nach dem Hafen von Toulon zurückgekehrt. Mehrere derselden beginnen abzurüsten. Der Marine⸗ minister soll sich sehr zufrieden mit den Manö⸗ vern erklärt haben, andere Leute wollen aber wissen, es habe gar nichts geklappt. Spanien. Madrid. Die Nachricht, die Königin⸗Regentin von Spanien beabsichtige dem König Humbert in Rom ihren Besuch abzustatten, wird Pariser Meldungen zufolge dementirt. Italien. Rom, 3. Sept. Der König und der Kronprinz besuchten Vormittags Faenza, wo ihnen außerordentliche Ovationen bereitet wurden. Die Königin traf im Laufe des Nachmittags in Forli ein und wurde auf der Fahrt dahin überall festlich empfangen. Die morgige große Parade bildet den Schluß der Manöver. Serbien. Belgrad. Aus sicherster Quelle erfährt das„Fr. J.“, daß die nächste Skup⸗ schtina die Ehescheidung des Königspaares als Staatsact und als nothwendig erklären wird. Türkei. Konstantinopel. Wegen drohender Unruhen in Macedonien und Altserbien verstärkt die Türkei ihre Truppen an der serbischen und bulgarischen Grenze und in den Garnisonen und befestigt die Lager von Kunanowo und Gilan. Rußland. Petersburg, 3. Sept. Der Kaiser verließ gestern Iljinskoye, um hierher zurückzukehren. — 4. Sept. Die Kaiserin traf heute auf der Station Alexandrowskaja unweit Petersburg ein und wurde von dem bereits gestern zurückge⸗ kehrten Kaiser Alexander begrüßt. Morgen tritt die kaiserliche Familie die auf zwei Monate be— rechnete Reise nach dem Süden des Reiches und in den Kaukasus an. Aus Stadt und Land. f. Friedberg. Unser Sedanfest wurde am ver⸗ flossenen Sonntag in gewohnter schöner Weise gefeiert. Um 5 Uhr früh wurde das Fest durch Böllerschüsse ein⸗ geleitet. Der Gottesdienst in der Stadtkirche war sehr besucht. Um 722 Uhr stellte sich der Zug in der Burg auf und bewegte sich um 2 Uhr durch die Kaiserstraße nach dem südlichen Theil der Seewiese, der diesmal zum Fesiplatze hergerichtet worden. Die Festrede, die wohl durchdacht und außerordentlich verständlich und eindring⸗ lich für die Jugend war, wurde diesmal von Direktor Dr. Curschmann gehalten. Nach einer geschichtlichen Eln⸗ leitung, welche mit der Kalserkrönung in Versallles schloß, fuhr Redner etwa folgendermaßen fort:„Welche Ge⸗ danken und welche Gefühle müssen bei dieser Nachricht den Gefangenen in Wilhelmshöhe bewegt haben! Ein Napoleon hatte dem deutschen Reiche ein schimpfliches Ende bereitet, und er, der dritte Napoleon mußte vom Schick⸗ sal dazu ausersehen werden, durch seine frivole Kriegs⸗ erklärung das deutsche Reich in neuem, ungeahnten Glanze erstehen zu lassen. Und daß dieses Reich werden konnte und daß die Kraft und die Stärke der Franzosen ge⸗ brochen wurde, dazu hat, wenn auch die vorausgehenden und nachfolgenden Siege bedeutend genug gewesen sind, der Tag von Sedan am meisten und in erster Linie bei⸗ getragen. Darum feiern wir diesen Tag wie früher so auch heute. Doch könnte in manchem Herzen sich Be⸗ denken regen, ob wir auch in diesem Trauerfahre zu einer Feler berechtigt sind, in diesem Trauerjahre, das uns nicht nur den Gründer der deutschen Herrlichkeit Wilhelm I., sondern auch seinen treuen Helfer und Sohn Friedrich III. durch den unerbittlichen Tod geraubt hat. Kalser, wie sie die deutsche Geschichte noch nie ge⸗ sehen, treu vereint im Leben und Wirken, treu ver⸗ eint im Sterben.“ Redner erinnert nun an die belden Kalserworte:„Ich habe keine Zeit muͤde zu sein“ und „Lerne zu leiden ohne zu klagen“ und fuhr dann fort: „Wenn nun aber zwei solcher Heldengestalten von uns geschieden, sollten wir da nicht stille zu Hause trauern statt zu feiern? Nein! nochmals nein! Gerade heute an diesem Tage, dessen Ruhm die Verewigten begründet, wollen wir laut und öffentlich Zeugniß ablegen von der unauslöschlichen Dankbarkeit, die wir den großen Todten schulden und freudig zollen. Gerade heute wollen wir in den Herzen unserer Jugend das Andenken an sie wachrufen und wacherhalten, damit es als ein Heilig⸗ thum sich vererbe von Generation zu Generation. Aber, wenn wir im Sinne der heimgegangenen Kalser handeln wollen, so darf unsere Dankbarkelt sich nicht bloß auf ste allein erstrecken, sondern muß sich auch auf alle aus⸗ dehnen, die an dem Slege von Sedan und den blutigen Schlachten des Jahres 1870 theilgenommen. Auch in unserer Stadt wellen solche. Blicket mit Llebe und Ehr⸗ furcht zu ihnen empor und gelobet Euch im Herzen, es ihnen gleich zu thun, denn der Dank mit blosen Worten genügt nicht, Thaten müssen ihn beweisen und bekräftigen. Die erste That für Euch ist, wenn Ihr in der Schule fleißig seid und arbeitet, um körperlich und geistig tüchtig ausgebildet zu werden, damit Ihr später im Leben den Posten, auf den Ihr gestellt werdet, mag er groß oder klein sein, würdig ausfüllet. Dann, aber nur dann, wenn Ihr jetzt im Unterrichte und später in Eurem Be⸗ ruf nach dem erhabenen Vorbilde der entschlafenen Kaiser rastlos thätig seid, werdet Ihr im Stande sein, die schwere Aufgabe zu erfüllen die Euer wartet, die Auf⸗ gabe, die Errungenschaften Eurer Kalser und Väter treu zu bewahren. Und dies, wenn es Euch gelingt, ist der deste, aber auch schwerste Dank den Ihr den Helden des Jahres 1870 abstatten könnt. Trübe und ernst ist die Zeit, in der wir leben; Feinde lauern im Osten und Westen des Reiches; das Glockengeläute, das der schmerz⸗ bewegten Natlon den Tod zweier Kalser verkündete, ist kaum verhallt; Moltke hat seinen ruhmgekrönten Feld⸗ herrnstab des Alters wegen niedergelegt: aber— und auch deshalb sind wir heute zusammengekommen— laut und öffentlich vor aller Welt wollen wir durch unsere heutige Feier erklären, daß wir nicht verzagen und nicht zu verzagen brauchen, eingedenk des Wortes unseres großen Reichskanzlers, den Gott der deutschen Nation noch lange erhalten möge, eingedenk des Wortes:„Wir Deutschen fürchten Niemand als Gott.“ Im Vertrauen auf Gottes allmachtigen Beistand blicken wir mit Freude und Stolz zum deutschen Kaiserthrone empor. Auf ihm horstet ein junger, thatenkühner Aar. Schon hat er dle gewaltigen Schwingen geregt und mit seinem Fluͤgel⸗ schlage die Welt erschüttert. Ihm geloben wir— und das ist die echte Sedanfeler— in dieser feierlichen und ernsten Stunde Treue bis zum Tode. Freudig stimmen wir ein in seinen Ruf:„Lieber wollen wir unsere 18 Armee⸗ corps und 42 Millionen Einwohner auf der Wahlstatt lassen, als einen Stein von dem hergeben, was uns die Jahre 1864, 66 und 70 erworben.“ Dies Kaiserwort soll die Devise der heutigen und aller künftigen Sedanfelern sein. Denn nichtswürdig ist die Natlon, die nicht ihr Alles freudig setzt an ihre Ehre.“ Die Rede schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Kalser Wilhelm den II. Nach derselben ent ⸗ wickelte sich wie immer ein reges echt volksfestliches Leben. Lebhaft bedauert wurde allgemein, daß diesmal das Comité keine Vertheilung von Splelpreisen an die Kinder veranstaltet hatte, zumal der Ertrag der Sammlung ein sehr günstiger gewesen sein soll. J. Bad⸗Nauheim, 2. September. Der Artikel in Nr. 101 des Anzeigers über die Zusammenlegung des Realschul⸗Unterrichts auf den Vormittag war Einsender dieses aus der Seele gesprochen. Die dort angeführten Gründe sind so einleuchtend und überzeugend, daß man sich erstaunt fragt, warum eine solche Anordnung nicht schon längst getroffen wurde. Einsender mochte noch ein Moment hinzufügen. Würde der Unterricht um 12 oder um 1 Uhr Mittags geschlossen, so könnten die hlesigen Schüler, deren nicht weniger als 43 die Friedberger Realschule besuchen, mit dem um 12 Uhr 39 Minuten oder 1 Uhr 43 Minuten von Friedberg abgehenden Eisen⸗ bahnzug die Heimkehr antreten und das immerhin Kosten verursachende Mittagessen in Friedberg ersparen. Ein consistentes Umstandsbrod, etwa um 10 Uhr genossen, würde bis dahin ausreichen. Bel dem Schlusse des Unterrichts um 4 Uhr müssen die Jungen zu Fuß zurück⸗ kehren, da der nächste Zug erst um 6 Uhr 31 Minuten von Friedberg abgelassen wird. Im Winter und bei schlimmer Wltterung ist die /stündige Wanderung, die mit mancherlei Beschwerden verläuft, nur die Ursache gar mancher Erkältungskrankheit. Wie bereits im früheren Artikel bemerkt, würde mehr Zeit zu den Schularbelten im Hause gewonnen, aber auch für musikalischen Unterricht und die nothwendig damit verbundenen„Uebungen“ ge⸗ bricht es bei der dermaligen Einrichtung absolut an Zeit. Einsender ist überzeugt, daß die angeregte Zusammen⸗ legung des Unterrichts auf die Zeit von 8—1 oder von 71½— 121, Uhr Vormittags sich des Beifalls aller aus⸗ wärtigen Schuler und deren Eltern in hohem Grade er⸗ freuen würde; aber auch den Friedberger Schülern würde die vorgeschlagene Aenderung gewiß mit der Zeit mehr conveniren, wenn für sie die Vortheile auch nicht sofort so in die Augen springen. Heldenbergen. Am Samstag hatte der Sohn des Statlonsvorstehers in dem benachbarten Bruchköbel den Besuch eines 13jährigen Schulkameraden aus Hanau. Ja das eine Jahr hat uns zwei Kaiser entrissen, zwei Letzterer nahm eine in dem Bureau hängende geladene Flinte herab und machte einige Griffe damit. Der Schuß ging los und die Kugel drang dem Schulfreund in dle Stirne und durchschlug den ganzen Schädel. Der Tod trat augenblicklich ein. Allerlei. Frankfurt. Zur Beleuchtung des Hauptbahnhofes, der Schienenstränge, Hallen, Büreaux ꝛc. werden all⸗ abendlich nicht weniger als 21,740 Lichter aller Art an⸗ gezündet. Die Pferdebahn beförderte in der ersten Woche nach Eröffnung des Hauptbahnhofes auf der Strecke Constablerwache⸗Hauptbahnhof über 80,000 Personen. Breslau, 3. Sept. Die seit der vorigen Woche in der ganzen Provinz anhaltenden starken Regengüsse haben allenthalben Hochwasser zur Folge gehabt. Die meisten Gebirgsflüsse sind bereits aus ihren Ufern ge⸗ treten. Bel Glatz sind mehrere Orte durch die Neisse überschwemmt; auch die Oder bei Ratibor steigt rapid und hat den höchsten Uferpunkt erreicht. Ostende, 3. Sept. Infolge des Einsturzes einer Estrade bei der gestrigen Pilgerfahrt in der Ortschaft Jumet wurden 2 Personen geködtet, 25 schwer und 70 leicht verwundet. Baltimore, 3. Sept. Gestern wurde eine Reihe Waarenmagazine in dem schönsten Stadtviertel durch Feuersbrunst zerstört; eines davon stürzte während des Brandes ein und wurden dadurch 7 Feuerwehrmänner getödtet. Der Schaden wird auf eine halbe Million Dollars geschätzt. Auckland, 2. Septbr. Nach einem Telegramm des „Reuter'schen Bureaus“ aus Wellington wurden in ganz Neuseeland gestern Morgen fast eine halbe Stunde lang heftige Erd⸗Erschütterungen verspürt. In Christchurch stürzte der Thurm des Domes ein, mehrere andere Ge⸗ baude wurden beschädigt. Die Einwohner verließen die Häuser, kehrten aber zuruck, nachdem die Gefahr vorüber war. Handel und Verkehr. Friedberg, 4. Sept. Fruchtpr. Watzen neuer M. 17.50, alter M. 19.00., Korn M. 14.00— 00, Gerste M. 1415, Hafer alter M. 14.00— 14.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 5. Sept. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10—1.20. Eier 1 St. 6 Pf. Grünberg, 1. Septbr. Frucht Preise. Weizen M. 17.10, Korn M. 14.70, Gerste 13.00, Hafer M. 14.00, Erbsen M. 00.00, Samen M. 22.90, Kartoffeln M. 0.00. Gießen, 4. Sept. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. N. 1.— 1.10, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf., Käse per Stück 4—7 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis 0.70, Hühner per Stuͤck M. 0.90— 1.40, Hahnen per Stück M. 0.50— 0.90, Enten per Stück M. 1.40—2.00., Ochsen⸗Flelsch per Pfund 60—68 Pf., Kuh und Rind⸗ Fleisch 45—54 Pf., Schwelnefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ Fleisch 54—64 Pf., Kalbfleisch 40— 46 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50— 6.50, Zwiebeln per Gentner MN. 6.00—7.50., Weißkraut per Stück 10—30 Pf. Frankfurt, 4. Sept. Fruchtbericht. Hies. Weizen⸗ mehl Nr. 0 M. 32—34, Nr. 1 M. 29.00— 31.00, Nr. 2 M. 2728, Nr. 3 M. 25.50— 26.75, Nr. 4 M. 21 22, Nr. 5 M. 18.00— 19.00, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 55— 57.50, norddeutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 26.25— 27.00, Roggenmehl(hiesiges! Nr. 0 M. 25— 26.00, Nr. 0/1 M. 23.00— 24.00, Nr. 1 M. 21.00 bis 22.00, Nr. 2 M. 17.50— 18.50, Weizen neuer ab unserer Umgegend M. 17.75- 18.25, frei Bahn hier M. 18.25 bis 18.50, alter ab unserer Umgegend M. 19.25—19.75, frei Bahn hier M. 19.50— 20., fremder nach Qual. M. 19.00— 21.75, Roggen hiesiger neuer trockener M. 14.25— 14.50, russischer M. 15.50 bis 15.75, Gerste, Brauerwaare per Herbst M. 17.00— 21, do. zu Mahlzwecken M. 12— 12.50, Hafer, prima M. 15.00—16., mittel M. 14—15., Raps M. 26.— 27.50, Mais M. 13.50— 14, Erbsen M. 14—19, Roggenkleie M. 4.75—5.00, Weizenkleie M. 4.25, Malz⸗ keime M. 4.25— 4.50, Moostorfstreu prima M. 1.35—00., Spelzspreu M. 1.25, Reismehl M. 4— 4.50, Chilisalpeter per Februar⸗März 1889 M. 9.00— 9.25 ab Harburg. Sämmtliche Artikel bei Abnahme von 200 Centner an. Rüͤböl im Detail M. 60.—61. Frankfurt, 3. Septbr. Viehmarkt. Angetrieben waren 404 Ochsen, 50 Bullen, 590 Kühe, Stiere und Rinder, 315 Kälber, 82 Hämmel und 205 Schweine. Die Preise stellten sich pro 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 62—64, 2. Qual. M. 55—57, Bullen 1. Oual. M. 39— 41, 2. Qual., M. 3738, Kühe, Stlere und Rinder 1. Qual. M. 50— 52, 2. Qual. M. 40— 44, Kälber 1. Qual. pro Pfund Schlacht gewicht 55—62 Pf., 2. Qual. 52—55 Pf., Hämmel 1. Qual. 60—62 Pf., 2. Qual. 48—50 Pf., Schweine 1. Qual. 54—56 Pf., 2. Qual. 52— 54 Pf. Frankfurt, 4. September. Engrosmarkt. Heu pro hundert Kilo M. 7.00— 8.80, Stroh pro hundert Kilo M. 5.60— 6.40, Butter pro 50 Kilo M. 100.— 103., Eier daß Hundert M. 4.50— 5.00, Erbsen hundert Kilo M. 18— 21.50, do. geschälte M. 20— 30, Linsen M. 28— 45, weiße Bohnen M. 23— 25.50, Mohrrüben 50 Kilo M. 6—8, Preiselbeeren per Pfund 18 Pf., Aprikosen per Pfund 00 bis 00 Pfennig, neue hiesige Kartoffeln hundert Kilo M. 4.50— 6.50, Blumenkohl hundert Stück M. 25.00 bis 50.00, Kopfsalat M. 3.00— 5.00, Erbsen per Centner M. 15.—20., grüne Bohnen per Pfd. 4—5 Pf., Nüsse 100 Stuͤck 50— 80 Pf., Pfirsiche per Pfund 70 Pf., Zwetschen per Pfd. 11— 15 Pf., Mirabellen 20—25 Pf., Himbeeren 00— 00 Pf., neue Aepfel per Pfd. 6—22 Pf., Birnen per Pfd. 5— 15 Pf., Melonen per Stück M. 0.60 bis 3., Trauben per Pfd. 50 Pf., Einmachgurken hundert Stück M. 1.— 1.20, Reineelauden per Pfd. 12—16 Pf. gegeben üblichen Büreau an Flo 10ter ne Orube dlelen,? latten u Ort 3135 S Det en e 8 0 5 1 2 5 1 deut AN Joraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg. 0 — Sabbathfeler vom 8. September 1888. Eingetragene Genossenschaft. en en U. 1 2 n Sabbath- Schuwah. Ausweis pro Monat August 1888. unterm Einkaufspreis bel An Zeginn: Freitag Abends 6 Uhr. 3117 Einnahme. 3023 Tneis& Müller. ee Samstag Morgens 8 Uhr. Kassebestand pro 1. August 1888 M. 49672. 27 4* Samstag Nachmittags 3 Uhr 45 Min. Wechsel⸗Conto 7 74303. 42 n dn Sabbathausgang 7 Uhr 15 Min. Depositen⸗Conto„ 6774.— ade 8 Wochengottesdienst von Sonntag den 9. September an: Conto⸗ Forrente 4.„ 76087. 81 0 2 * Sent Fasten⸗Gedaljab) Morgens 5 Uhr, Nachmittags 5 Uhr.] Conto⸗Corrente B.„ 75055. 80 k 4 r„en, NB. Der Abendgottesdienst an den Wochentagen ist] Spar⸗Einlagen-Conto„ 51348. 09 4 1 u 0 is auf Widerruf eingestellt. Bank⸗Conto 1 1346. 50 5 Wegen gänzlicher Geschäfts⸗ Aufgabe werden W n Freitag Morgengottesdienst 4 Uhr 30 Win. Effecten⸗Conto„ 16912. 90 dat Du 8:. habt. Stammantheil⸗Cont 62.— 1 7„ offe, n e n l Auementid U een, Sesengene, Henzen, Sete, ant Asch At de Ne* ennig⸗Spark»Conto 5 98. 10 osenzeuge, Hemden, Bett⸗ un isch⸗ 0 dein 10 Grasver steigerungen. 38 71 1 7080 0 Conte b SD decken, Tisch und Handtücher, Unterhosen, N i Montag den 10. September, Vormittags 10 Uhr] Resevefonds⸗Conto 1 12.— Unterjacken, um schnellstens damit zum räumen, eee en, aunfangend, wird in der Wirthschaft der Frau Höres] Hausmiethe⸗Conto 4 55.— zu und unter Selbstkostenpreis ausverkauft. d Orischg Wittwe zu Bauernheim das diesjährige Grummetgras] Wechsel-Zinsen Conto 5 802. 70 NB. Anzüge, sowie Hemden werden, so lange dent und 7 on der Markwiese Depositen⸗Zinsen⸗Conto 7 216. 75 der Vorrath an Stoffe reicht, wie bis⸗ und M. 352843. 54 her nach Maaß angefertigt. Günstige Dienstag den 11. September, Vormittags 9 Uhr be⸗ Ausgabe Gelegenheit für Wiederverkäufer. innend, wird das diesjährige Grummetgras von der 4 95 ei A ebbene gelegenen Seewiese, letzteres an Ort und eee M. 17 8⁵ 2974 M. Netscher. Stelle, versteigert. 5* 12 5 Conto⸗Corrente A. 50116. 75 n Conto⸗Corrente B. 1 36803. 77 Sächs. Tuchschuhe und Cordschnhe H. 313355 146 Strack. Sparefrlagsf Geng ase D r b 5. 7 Bank⸗Conto„ 60000.— Prelallate fral. billiger liefert G. Endelhardt. Zeitz. 3136 J Giro⸗Conto 20000.— F 828 Su missiun auf Koßho 85] Aeneon„28280. 70 Ta el⸗Clavier, ie Floßholz⸗ un retterlieferung für die Fürst-] Auswärtige Correspondenten 27818. 50 ichen Braunkohlengruben der Wetterau pro 1888/89 Guapenb- Sorten ⸗Conto i 10005. 51 sehr gut im Ton, gut erhalten, ist wegzugs halber zu wird am 15. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, auf dem Mobilten⸗ und Utensillen⸗Conto* 8. 60 verkaufen. Orth, Pfarrverwalter, Züreau der unterzeichneten Verwaltung in Submisston Hauskreparaturen-Conts 1 277. 87 2989 zu Okarben. zegeben. Die Lieferungs bedingungen sind die selther Unkosten⸗Conto* 1377. 76. 7 3 ablichen und können event. auf dem hlesigen Obersteiger⸗ Kassebestand pro 1. September 1888„ 3289 1. 78 Züreau eingesehen bezw. erfragt werden. Der Bedarf M. 352843. 57 n 80540 beträgt: 107 Böden 9ter und 45 Boden 0 15 5 4 Oter nach Grube Weckesheim und 10 Böden gter nach ngang. usgang. Zrube Wölfersheim; an e ꝛc.: 180 Stück Doppel] M. 33637.01 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 48939. 19 W Ges äfts- A ö be verkauf. lelen, 105 breite Dachdielen, 3 205/, 2704, 1250 Dach Arrre 3 Dre 5 5 2 1— 4— 5 2 e verkau nel atten und 110 Schalterbäume. 1. echsel⸗Bank⸗Conto„. ämmtliche Manufactur-Waaren, um schne Grube Weces hel den 3. September 1888.„ 15382.52 Wechsel⸗Giro⸗Conto„ 24408. 05 8 5 3 d unter Ei it 0 135 Die Fürstliche Bergverwaltung. 77902 17 Wechsel, Auswärtige Corresp., 321. 90 damit zu räumen, zu und unter Einkaufspreisen. 5. 37592. 84 Effekten ⸗Conto„ 12120 11 Gebrüder Strau Gtummetgras⸗Versteigerung. 68—— 5 70s fr. 8 f., Ha K N., An 5 t 7 10-99 ert. Hirs. Bem 4.2, athl in Len Se Deinen igel . 2 1 5 Dei weutt e abt ert N. 18 2615 1 Oasl. K. 19.0 5 r N. 1 5—11 „ Sterttnaatt eim L. 1414. 4 4 1 5, 141 0*. 14 410 A.., Aa 1 1-0 n 9 1 alpkr ö 9 a abr V Sertnet en As getriebe eite, Ster 8 1 Scheint „ Sglachtgen 1 29 9 1 3 — N. N 7 410 1125 1 Samstag den 8. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Grummetgras in Abtheilungen in der Wirthschaft des Ludwig Feuerbach ffentlich versteigert werden. Ober⸗Wöllstadt den 3. September 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Wöllstadt. Feuerbach. Gtummetgras⸗Versteigerung. Freitag den 7. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll „as Gemeinde⸗Grummetgras meistbietend auf hiesigem Rathhause versteigert werden. Schwalheim den 4. September 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Schwalheim. 3148 Hensel. Grummetgras⸗Versteigerung. Donnerstag den 8. September l. J., Nachmittags Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Grummet⸗ Jras öffentlich meistbletend versteigert werden. Bruchenbrücken den 3. September 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. Wagner. 3149 Grummetgras⸗Versteigerung. Freitag den 7. September l. J., Nachmittags 2 Uhr, wird das der hiesigen Gemeinde zustehende Grummet⸗ zras öffentlich versteigert. Rödgen am 4. September 1888. Großherzogliche e e Rödgen. uft. 1 1— 1 Mobiliar⸗V obiliar⸗Versteigerung. Dienstag den 11. September l. 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Mts. stattfindenden Kirchweihfeste findet bei mir Tanzmusik statt, wozu ich ergebenst einlade. B ith 0 A d althasar mend. Für gute Speisen und Getränke werde ich bestens Sorge tragen. 3151 Laubhüttenfest⸗Ball zu Griedel. Donnerstag den 27. September findet im Gasthaus zum Taunus dahier B34 LL 3138 statt, wozu ergebenst einladet Griedel. Das Comité. Anfang Nachmittags 4 Uhr. Jean Burk, Bad-Nauheim 312 Reiuhardttrae. Re Staurant. Reinharütstrasse 30. Niederlage der Weinhandlung dank u Mang, Rant l 5 K. K. Oesterr. Hoflieferanten. b Besitzer der altdeutschen Weinstube Zum Prinzen von Arkadien. 2 1876 Spal. unb Folschuß Perrin k. C. Steinsürth. General⸗Versammlung. Die diesjährige ordentliche General-Versammlung des Spar⸗ und Vorschuß⸗Vereins e. G. Steinfurth findet Sonntag den 9. September d. J., Nachmittags 3 Uhr, im Saale des Herrn Heinr. Wolf III. hier statt, wozu wir unsere Mitglieder ergebenst einladen. Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht und Entlastung des Vorstandes. 2) Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinns. 3) Ergänzungswahl des Ausschusses. Nach den Statuten treten aus dem Ausschusse die Herren Eberhard Thönges IV. und Wilhelm Alles und sind dieselben wieder wählbar.— Die Bilanz per 30. Jun J. liegt von heute ab auf unserem Bureau den Mitgliedern zur Einsicht offen. f Steinfurth den 30. August 1888. Für den Ausschuß: 3121 Lehrer Huber, erster Vorsitzender. — Natürlich kohlensaures Mineralwasser SELZER- Brunnen Grosskarben Messen) Laurenze& Co. Hoflieferanten. Das natürliche Selzer ist in Güte, sanitärem Werth, Lieblichkei; bei Mischung mit Wein etc. unübertroffen. Prämiirt in London, Sidney, Paris, Frankfurt und Offenbach a. M. etc. Analysirt von Professor Geheimrath Dr. Fresenius in Wiesbaden. 1 * Niederlage bei Fr. 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