. 1 1 1 25 1* um 8 .— salstshäriug, Aloffeln, Aitbclu belm Fertsch. ser u. Gabeln anchnmesser, äthe 4 5 * 4 4 * 1 chmied. nenschirmen, Aschuhtn 5 at Leserstaße nes 1 „Diehl, 1. 4 . a 4 eic 1 4 enge r Neubein! N g I 7 inst 1. 5 1 Pfun 1 4· N 22 die Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch SDetreffend: Die Gebühren der Großherzoglichen Bürgermeistereien für ihre Thätigkeit bei Erneuerung von inn une in Fommission für Feldbereinigung den Beginn der Feldbreinigungs— in dem Gemeindehause zu Dortelweil stattfindenden Versammlung. 1888. Dienstag den 3. Zuli. M77. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreisblatt für den Areis Friedberg. Denner n und Freitag Abend ausgegeben. Annoncen: die einspaltige 1 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 1 Mit dem 1. Juli 1888 begann ein neues Quartals-Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich sreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt in seiner Eigenschaft als Kreisblatt die kreisamtlichen Erlasse, odann eine kurze Uebersicht der interessantesten und bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, gemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Marktberichte, Ver— dbosungen von Staatspapieren und lokale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem gratis beigegebenen Unterhaltungsblatt interessante kovellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Naͤthsel; sodann monatlich ebenfalls gratis in dem praktischen Rathgeber für Landwirthe Aufsätze ind Notizen für die Landwirthschaft, in dem praktischen Rathgeber für's Haus interessante und belehrende Notizen für's Haus und die Familie. N Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn vierteljährlich 1 Mark, durch die Post bezogen jedoch viertel— jährlich 1 Mark 50 Pfennig. In Bad⸗Nauheim kann der Anzeiger auch bei Herrn Christ. Henes(Mittelstraße) bestellt werden, der denselben Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das laufende Halbjahr zusenden, wenn nicht aus— hrücklich Abbestellung erfolgt. Die Expedition. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nach 8. pährend der Zeit vom 21. Juli bis 1. September Ferien hält. Während dieser Ferien können in öffentlicher Sitzung nur schleunige Sachen zur Verhandlung gelangen. lichen Fristen sind dieselben ohne Einfluß. Gießen am 27. Juni 1888. 12 des Regulativs vom 26. Februar 1875 der Provinzialausschuß Auf den Lauf der gesetz— Der Provinzialausschuß der Provinz Oberhessen. Dr. Boekmann. Mobiliarversicherungen. Friedberg am 29. Juni 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die nachstehende Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz theilen wir Ihnen zur Kenntnißnahme und Nachachtung mit. Dr. Braden. Wir haben die Wahrnehmung gemacht, daß die Großherzoglichen Bürgermeistereien hinsichtlich der Gebührenberechnung für ihre Thätigkeit zei der Erneuerung von Mobiliarlversicherungen(vergl.§. 6 der Verordnung über die Versicherung der Mobilien gegen Feuersgefahr vom 1. Dezember 1871) nicht gleichmaͤßig verfahren. Während von einigen derselben für die hierbei mit Prolongationsbescheinigung und Begleit— sericht an das Kreisamt eingesendete Anzeige die Gebühr des§ 1, Ziffer 8 der Bekanntmachung über die Gebühren der Bürgermeister ꝛc. ꝛc. dom 21. Dezember 1874(„für Berichte bei Mobilienversicherung“) mit 1 Malk ansetzen, berechnen andere nur die Gebühr des§. 1, Ziffer 5 (für Ausstellung von Scheinen, Bescheinigungen und Zeugnisse“) mit 40 Pfennig. Mit Bezug hierauf bemerken wir, daß nur die letztere Gebührenberechnung als die richtige angesehen werden kann, da die erwähnte Verordnung die Erstattung eines Berichts über die Erneuerung einer Versicherung nicht vorschreibt und der lediglich der Form wegen erstattete Begleitbericht nicht als ein Bericht im Sinne des§. l, Ziffer 8 cit. zu betrachten ist, auch die bei Prolongationen den Bürgermeistereien ob— legende Thätigkeit die Erhebung der höheren Gebühr der Ziffer 8 in keiner Weise rechtfertigt. Wir empfehlen Ihnen, die Großherzoglichen Bürgermeistereien Ihres Kreises hiernach zu bedeuten. In Vertretung: v. Knorr. Bost. Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Dortelweil. B ekanntmach un 8. Nachdem sich mehr wie ein Fünftheil der betheiligten Grundeigen— Grundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfniß er⸗ hümer, welche mehr als die Hälfte der betheiligten Fläche besitzen, bei hoben, oder ob die Kosten durch Kapitals Aufnahme aufgebracht der am 16. Mai l. J. stattgehabten Abstimmung für die Feldbereini— werden sollen; a 5. 81 der Gemarkung Dortelweil erklärt haben, und nachdem 3. die zur Vollzugs Commission zu berufenden Sachverständigen und erner keine Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständig— deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und leit des Ergebnisses erhoben worden sind, hat die Großherzogl. Landes— dessen Stellvertreter zu wählen. a 5 8 Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten vorgebracht und berathen werden. In dieser Versammlung hat jeder anwesende betheiligte Grund— Eigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Betheiligten verbindlich. Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so hat zu 1. durch Vermessung der Grundstuͤcke die Ermittlung des Flaͤchen— gehaltes derselben zu erfolgen; zu 2. die Vollzugs⸗Commission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen; zu 3. die Landes Commission die Sachverständigen und Schieds— richter zu ernennen. Friedberg den 25. Juni 1888. Der Vollzugs Commissär: Dr. Wallau. Arbeiten für die Gemarkung Dortelweil verordnet und den Unterzeich— geten zum Vollzugscommissär ernannt. Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleich— zeitig sämmtliche bethesligte Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des KUrtikel 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 Samstag den 14. Juli 1888, Vormittags 10 Uhr, Diese Versammlung hat: 1 4 1 zu beschließen, ob die im Grund- oder Flur-Buch ent— haltenen Größen-Angaben, oder ob die durch Vermessung zu er— mittelnden Flächengehalte der Bereinigung zu Grunde zu legen sind; 2. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschätzungs— werth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Masse— 90 ü t des Bernhard Müller von Steinau, Kreis Schlüchtern, wird ersucht. Ausschreiben. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort de 0 0 1 Groß ber ati Mose Hill. Frlebberg am 16. Junk 1888. 1 Deutsches Reich. Darmstadt. Der Lehrer am Ludwig— Georg-Gymnasium zu Darmstadt Stromberger wurde auf Nachsuchen seines Dienstes enthoben. Berlin, 29. Juni. Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht ein Dankschreiben des Kassers Wilhelm II. für die ihm zugegangenen Beweise der Liebe anläßlich des Todes Kaiser Friedrichs. — Der Kaiser wird in künftigen Jahren die Sommerresidenz nach Schloß Sanssouci verlegen. Weisungen zu Neubauten in dem genannten Schlosse sind bereits ertheilt. — Die Reise Kaiser Wilhelms nach Peters— burg soll wahrscheinlich sein. Nach der„Ger— mania“ soll sie im Laufe des Monats Juli stattfinden und von Kiel aus zur See unter— nommen werden. Kaiser Wilhelm beabsichtigt danach, mit einem acht Schiffen mfassenden Ge— schwader, unter dem Commando des Prinzen Heinrich, die Fahrt nach Petersburg zu machen. Nach der„Voss. Ztg.“ verlautet in parlamen— tarischen Kreisen, daß der Reichskanzler dem— nächst einen dreimonatlichen Urlaub antreten und diese Zeit theils im Bade, theils auf seinen Gütern zubringen werde. Wann der Fürst seine Kissinger Kur beginnt, steht noch nicht fest, da es, der„Börsen-⸗Ztg.“ zufolge, als wahrschein— lich gilt, daß der Reichskanzler bei der Begeg— nung Kaiser Wilhelms mit dem Zaren zugegen sein wird. Aus alle dem geht die friedliche Natur der Lage hervor. — 30. Juni. Der Kaiser empfing gestern die Professoren v. Bergmann und Gerhardt und unter— nahm Nachmittags mit dem Prinzen und der Prinzessin Heinrich eine Segelpartie auf einer regatte nach Wannsee. Nach dem„B. T.“ wird die Krönung Kaiser Wilhelm's als König von Preußen am 18. Oktober in Königsberg dennoch stattfinden. Der König wird sich erst selbst und dann seine Gemahlin krönen. Anläßlich der Krönung sollen dann auch die in Aussicht ge stellten Standeserhöhungen, Beförderungen und Auszeichnungen erfolgen. Von anderer Seite wird die Krönung jedoch wieder bestritten. — Die dem Londoner Hofe nahestehende „Truth“ erfährt, daß die deutsche Kaiserin-Wittwe Victoria den Herbst mit ihren drei Töchtern in Schottland zubringen werde, zu welchem Zwecke ihr die Königin von England das Schloß Aber— geldie zur Verfügung gestellt habe. — Englische Blätter wollen wissen, die Hoch— zeit der Prinzessin Victoria von Preußen mit dem Prinzen Alexander von Battenbrrg werde alsbald nach Ablauf der Trauer in aller Stille in England stattfinden, wo das Paar nach seiner Vermählung dauernd wohnen werde. — Generallieutenant v. Caprivi hat seine Entlassung als Chef der Admiralität erhalten und ist zugleich zum Commandeur des 9. Armee— corps(bisher General v. Treskow) ernannt worden. Der Kaiser hat den Grafen Stolberg auf dessen Ansuchen von der Verwaltung des Ministeriums des königlichen Hauses entbunden und den Regierungspräsidenten von Wedell-Pies— dorf zum Minister des königlichen Hauses ernannt. Altona, 27. Juni. Eine geheime sozia— listische Versammlung wurde am Sonntag unter freiem Himmel bei Bahrenfeld abgehalten. Da es bereits dunkel geworden war, zündete man Lichter an, wodurch die Ortsbehörde auf die Versammlung aufmerksam gemacht wurde. Der Polizei gelang es, vier Theilnehmer zu verhaften. Kiel, 30. Juni. Prinz Heinrich mit Ge— mahlin traf heute Vormittag hier ein und wurde von den Generalen, den Admiralen, dem Ober— präsidenten, den Spitzen der Behörden und dem gesammten Offiziercorps empfangen. Nach huld⸗ voller Begrüßung fuhr das prinzliche Paar nach dem Schlosse und dann nach Bellevue. Auf dem Wege bildeten die Corporationen, die Innungen, die Studentenschaft und die Schulen Spalier. Die Stadt ist festlich geschmückt. Straßburg, 30. Juni. Der Fürst von Hohenlohe ist gestern über Schillingsfürst von Berlin hierher zurückgekehrt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 30. Juni. Der rumänische Minister des Aeußern, Carp, der aus Berlin, wo er behufs Abschluß einer finanziellen Abmachung weilte, auf der Rückreise hier eintraf, hatte, der„Pol. Corr.“ zufolge, mit dem Grafen Kalnoky eine längere Besprechung. Frankreich. Paris, 28. Juni. Das Mi⸗ nisterium lehnte die Demission des Unterstaats— secretärs der Colonien ab. Rußland. Petersburg. Das russische Kai⸗ serpaar wird sich ungefahr in 8 Tagen in Be— gleitung der kaiserlichen Familie zu einem kurzen Seeausfluge nach dem finischen Archipel begeben. — Künftig ist die Errichtung von Privatschulen mit deutscher Lehrsprache in den russischen Ost— seeprovinzen nicht mehr gestattet. — Der„Kreuzzeitung“ wird von hier ge— meldet: Aus der nächsten Umgebung des Zaren kommt die Mittheilung, daß es dem Einflusse des Fürsten Bismarck gelungen sei, die russische Politik dahin zu bestimmen, daß sie von einer Allianz mit Frankreich definitiv absieht und daß demnächst weitere Beweise der jetzt besonders guten Beziehungen beider Mächte zu einander zu allgemeiner Kenntniß gelangen werden. Amerika. New⸗Pork, 30. Juni. Alle west⸗ lichen Eisenwerke, welche Mitglieder der Gewerk— vereine als Arbeiter beschäftigen, schließen heute wegen der Weigerung der Arbeiter, die Lohn— sätze der Fabrikanten anzunehmen; hiervon wer— den etwa hunderttausend Arbeiter betroffen. Egypten. Suakim, 28. Juni. Ein scharfes Scharmützel zwischen der egyptischen Cavallerie und einem Trupp berittener Rebellen fand ge— stern hier in einer Entfernung von 2000 Vards von den Wasserforts statt. Die Rebellen ver— loreu zwei angesehene Emire. Der Verlust auf egyptischer Seite beziffert sich auf drei Todte und einen Verwundeten. Afrika. Durban, 29. Juni. Nach einer Meldung des Bureau Reuter erhielten sämmt— liche disponiblen Truppen von Natal die Ordre, sich für den Marsch nach dem Zululand bereit zu halten. Außerdem geht morgen ein Bataillon von Kapstadt ab. Handel und Verkehr. Friedberg, 30. Juni. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.10. Eier 1 St. 6, 2 St. 11 Pf. Butzbach, 30. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00—0.00., Käse per Pfd. 40— 45 Pf., Eier 1 St. 5 Pf. Homburg, 30. Juni. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 5.50—6.00., per Gescheid 10— 12 Pf., Eier per Stück 5—6 Pf., Butter per Pfd. I. Qual. M. 1.00., II. Qual. M. 0.90. Gießen, 30. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.85— 0.90, Eier 1 St. 5, 2 St. 9 Pf., Käse per Stück 4— 7 Pf., Tauben per Paar M. 0.70 bis 0.80, Hühner per Stück M. 1.00— 1.40, Hahnen per Stück M. 0.80— 1.70, Enten per Stuck M. 1.80—2.20., Ochsen-Fleisch per Pfund 56—64 Pf., Kuh- und Rind- Fleisch 45—50 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel⸗ Fleisch 54-64 Pf., Kalbfleisch 40— 46 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.20— 5.00, Zwiebeln per Centner M. 9.00- 12.00., Kirschen per Pfd. M. 0.12 0.18. Frankfurt, 29. Juni. Der heutige Haupt⸗Wochen⸗ Kälbermarkt war weniger gut als dessen Vorgänger be— fahren. Die Preise hatten angezogen, wozu namentlich die schöne Waare Veranlassung gab. Zugeführt waren 466 Kälber. Erste Qualität kostete 58 60 Pf. per Pfd. Schlachtgewicht, 2. Qualität 40—45 Pf. Frankfurt, 29. Juni. Heu⸗ und Strohmarkt. Heu pro 100 Kilo M. 7.00— 9.00, Stroh pro 100 Kilo M. 4.80— 5.60, Butter pro 50 Kilo M. 75—78, Eier das Hundert M. 4.40—4.50, Erbsen 100 Kilo M. 17.50 bis 21.50, do. geschälte M. 20— 30, Linsen M. 28— 45, weiße Bohnen M. 19— 23, Mohrrüben 50 Kilo M. 6— 7, Kartoffeln pro 100 Kilo M. 6- 7.50, neue Malteser Kartoffeln 50 Kilo M. 10— 14, neue hiesige Kartoffeln M. 6—7, Blumenkohl 100 Stück M. 25—50, Kopfsalat M. 3—5, Erbsen per Ctr. M. 12— 15, franz. Bohnen per Pfund 25—30 Pf., Kirschen per Ctr. 15—20 M., Erdbeeren per Pfd. 50 Pf., neue Nüsse per Ctr. M. 15. Frankfurt, 30. Juni. Wochenmarkt. Erbsen, ganze per Pfd. 12— 16 Pf., do. geschälte 14—18 Pf., Linsen 18—28 Pf., weiße Bohnen 18— 20 Pf., Kar toffeln 100 Kilo M. 6—7, neue Malteser Kartoffel per Pfd. 12— 14 Pf., hiesige Kartoffel 8—9 Pf., krause En⸗ divien 10— 15 Pf., Butter per Pfd. M. 0.90— 1.10, Eier das Stück 5—6 Pf., Radieschen 3 Pf. das Päckchen, Römisch Kohl per Portion 40—50 Pf., Blumenkohl per Stück 40— 70 Pf., deutscher Kopfsalat per Stück 3—6 Pf., franz. Zuckerschoten per Pfd. 20—25 Pf., neue Erbsen per Pfd. 14— 20 Pf., neue grüne Bohnen per Pfd. 30 bis 60 Pf., Spinat 30— 40 Pf., Romainsalat 30— 40 Pf., neuer Wirsing per Stück 15—20 Pf., Zwiebeln per Pfd. 7—9 Pf., Schwarzwurzel 50—60 Pf., neue Gurken 10—25 Pf., neue Kohlraben per Stück 5—6 Pf., neue Carotten das Päckchen 10—12 Pf., Kirschen per Pfd. 16-20 Pf., Krebse per Stück 5—7 Pf., neues Wetis⸗ kraut per Stück 20 25 Pf., Romainsalat 20—30 Pf., neue Rotherüben per Portion 50— 70 Pf., Wachs bohnen per Pfd. 30-35 Pf. Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen müssen auf denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Un— gewißhett vorgebeugt wird. Dabel sind namentlich fol⸗ gende Punkte zu beachten: 1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmtttel⸗ bar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge. 2. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Postbezirk(O., N., NO. zc.), in welchem die Wohnung fich befindet, hinter der Ortsbezeichnung„Berlin“ zu vermerken. 3. Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeich⸗ nung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postverkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt sich aus dem„Verzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lauten— der Postorte“, das zum Preise von 10 Pf. durch Ver— mittelung jeder Reichs⸗Postanstalt bezogen werden kann. 4. Wenn der im Reichs⸗Postgebtet belegene Bestimmungs— ort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu der⸗ artigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks(Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungs⸗ ort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen (Oder),(Elbe),(Rhein), Main ꝛc.], oder von Gebirgen 11(Riesengebirge) ꝛc J. Nicht minder sind zusätz⸗ liche Bezeichnungen, wie(Thüringen),(Altmark),(Lausitz) ꝛc. für den Zweck geeignet. 5. Auf Post-Sendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Postanstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Em— pfänger bewirkt werden, bezw. die Abholung erfolgen soll— 6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betr. Land bezw. der Landestheil auf der Sendung anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wird zur Her⸗ beiführung elner schleunigen Ueberkunft der Sendungen an die Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, dle Aufschriften der Sendungen hiernach genau anzufertigen. Zur Vertilgung der Insekten von Fruchtbäumen, Sträuchern, Zierpflanzen und Blumen unter freiem Himmel, in Gewächs⸗ häusern und Stuben räth die„Amerikanische Apotheker⸗Zeitung“ folgendes Mittel an, wel⸗ ches Einsender nach eigener Prüfung bestens empfehlen kann, indem er Lorbeerbäume und Rosen schnellstens von Blattläusen befreite. 1 Theil rohes oder gereinigtes Naphthalin ver— mischt man mit 100 Theilen rektificirtem Al⸗ kohol und gießt zu dieser Lösung 1000 Theile 24-320 C. warmes Wasser. Mittels einer möglichst feinstrahligen Garten- oder Blumen⸗ spritze wird sofort diese Flüssigkeit benutzt.— Wenn es um die Beschützung von Zierpflanzen und Blumen, sei es unter freiem Himmel, in Gewächshäusern oder Stuben sich handelt, wird entweder die Bespritzung in der vorgedachten Weise angewendet, oder das Naphthalin wird in eine der nachstehenden Pulverformen gebracht, um mittels Blasebälgen gleich Wanzenpulver ꝛc. in Staubform über die Pflanzen und Blumen, wie über die Erde, in der sie sitzen, verbreitet zu werden. Lycopodium, oder feingepulverte wilde Kamillen, Artemisiablüthen, oder die Blüthen eines wildwachsenden Pyrethrum, kurz, eines oder mehrere der vorgenannten(und anderer) Blüthenpulver, welche am leichtesten zugänglich sind, werden mit Naphthalin(das im Handel vorkommende nicht sublimirte Naphthalin wirkt womöglich noch kräftiger als das sublimirte) im Verhältniß von 1: 10 recht innig gemengt (fein gerieben), da Alles auf feinste Vertheilung der Naphthalinblättchen in dem verwendeten Vehikel ankommt und darauf mit weiteren 90 Theilen des Blüthenpulvers wohl gemischt und in dieser Form in den Gebläseapparat gebracht. Um die Wirkung des Naphthalins auf die den Pflanzen und Blüthen schädliche treffend! Hierdurch en Ale lung auf . 2 pos. 2 Iimmungen. Mit dem f Aichens auf. Die Rückz be der Ob i pons und bel der S bel dem bel dem und bel de Parti Den Besiß Mversion in Stadt B. Arneldungen i der Obli, . 1. April) genannten Dad⸗Nau Oroßber irh Mitlwoch d. Woiesfährige lage am Se scheigert werd Buß bach 10 Gr 8 Aigations⸗ Naht dle 9 065 f. 95 Gambach 16 Or 1 al 0 Oroßhe N. 2 n 81 0 fort d lbag, ut an, wil prüfung bestent tortttäunt un; Abriet desfreitt. Lerbtbalin vet⸗ teln fettem l, 4 1000 Wb. Nittele einer „eder Blumen Ant benutzt. — Zierpflanzen „ inne, 1 „ 17 aübetet) sektenwelt noch sicherer zu sein, kann eine ucentrirte Loͤsung des Naphthalins in Alkohol it dem verwendeten Blütenpulver bis zum Etaubigwerden zusammengerieben und dann t dem Reste der Pulversubstanz innig gemischt rden. Das Verhältniß von Naphthalin zum ulver sei immer 1: 100; je trockner und ubiger das Ganze, um so sicherer ist die Pirkung.— Gegen Mehltau, sowie auch zur Dekämpfung anderer pflanzlicher Parasiten auf Kirtoffeln, Obstbäumen ꝛc. hat sich in neuerer it„Eau celeste“ von Audoynaud bewährt; ses Mittel ist aus 1 Theil Salmiakgeist und 0 Theilen Wasser zusammengesetzt.— Schließ— lig konnen wir noch Whitehead's Mittel zur cräuchern anempfehlen, welches in einem Be— shritzen derselben mit einer Mischung, welche s 7 Theilen Schmierseife, 6 Theilen ausge— kohter Quassia und 100 Theilen Wasser dar— getellt wird, besteht. Bekanntmachung. Vom 1. Juli ab wird außer der berelts bestehenden, von Hungen über Inhelden, Tralshorloff, Utphe, Berstadt, Wohnbach, Obbornhofen und Bellersheim verkehrenden Landpost eine zweste tagliche Landpostfahrt eingerichtet, welche von Wohnbach ausgeht und folgenden Gang erhält: 550 Wohnbach 8⁰ 65 4 Obbornhofen 7¹⁴⁵ 6⁰ ö Bellers heim ö 67⁵ 755 V Hungen 575 745 Hungen Bahnhof 5²³ An Sonntagen wird die Rückfahrt von Hungen nach Wohnbach bereits um 9 Uhr Vorm. erfolgen. Die Personenbeförderung mit der neuen Landpost erfolgt für Rechnung und Gefahr des Landbrlefträgers Schmalz in Wohnbach. In dem Gange der bereits bestehenden Land— post tritt eine Aenderung nicht ein. ertilgung der Jusekten an Fruchtbäumen und Darmstadt, 28. Juni 1888. Der kaiserliche Ober Postdirektor Hagemann. Literarisches. Daheim Nr. 38 enthält: Rassenkampf, Forts.— Erd⸗ mannsdorf und Fischbach. Von F. Erhardt.— Götter— glauben und Aberglauben in Kamerun Von C. Mein— hof.— Heimkehr. Von A. v. Freydorf.— Bilder:„Der Liebes bote“,„Hol über“ und„Gefährliche Kritiker.“— Be⸗ such aus Asien, mit Bild: Das Fausthuhn.— Raben⸗ tugend.— Gemäldeausstellungen vor 100 Jahren.— Ge— sundheltsratb.— Hin und her.— Die üblichen Bellagen. Geld⸗Cours. Frankfurt am 30. Junk 1888. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke„ 16. 14 do. FR/ Englische Sovereigns... 20. 35 20. 30 Russische Imperiales.. 16. 71 16. 66 Duca nn 990 9. 45 „ A 9. 54 as in def 8 4. 16 Buxkin⸗Stoff, genügend zu einem ganzen Anzuge(3 m 30 em), reine Wolle und nadelf., zu M. 7.75, Ramm⸗ garn⸗Stoff, reine Wolle, nadelf. zu einem ganzen Anzuge zu M. 15.65, schwarzer Tuchstoff, reine Wolle, nadel⸗ fertig zu einem ganzen Anzuge zu M. 9.75 versenden direct an Private portofrei in's Haus Buxkin-Fabrik-Depöt Oettinger& Co., Frankfurt a. M.— Muster⸗Collectlonen reichhaltigster Auswahl bereitwilligst franco. 632 Bekanntmachung. treffend: Kündigung des 40/0 Anlehens der Stadt Bad Nauheim vom 15. Juli 1880 von M. 180,000. Hierdurch kündigen wir die Restschuld des rubr. (chigen Anlehens im Betrage von M. 172,500 zur Rück— aß ung auf den 1. Oetober 1888 in Gemäßheit des l 2 pos. 2 der dieser Anleihe zu Grunde liegenden Beimmungen. Mit dem 1. Oekober 1888 hört die Verzinsung des Agehens auf. Die Rückzahlung des Kapitals erfolgt gegen Rück— zase der Obligationen nebst den noch nicht fälligen 1. und den Talons bei der Stadtkasse in Bad⸗Nauheim, bei dem Bankhause Aron Heichelheim, Gießen, und bei dem Vorschuß- und Creditverein E. G. Friedberg und bei der deutschen Genossenschafts bank von Soergel, Parrtssius& Co., Commandite, in Frankfurt a. M. Den Besitzern 4% ger Titel wird gleichzeitig eine Jetversion in 3½% ge Obligattonen des neuen Anlehens er Stadt Bad- Nauheim zu 98½¼0/ wofferirt und sind meldungen bis längstens 15. Jult 1888 unter Vor— der Obligationen nebst Couponsbogen(mit Coupons 2 1. April 1889 anfangend) und Talon bei den beiden rchenannten Stellen einzureschen. Bad⸗Nauheim den 28. Juni 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauhelm. Wörner. * 5 n 2 F irschen-Versteigerung. Mittwoch den 4 Juli d. J., Nachmittags 5 Uhr, soll diesjährige Kirschen-Ernte in der städtischen Baum— ige am Schrenzer an Ort und Stelle meistbletend ieigert werden. Butzbach den 29. Juni 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. üch el. Küchel 2————ůð Berichtigung. Olligations⸗Verloosung der Gemeinde Gambach. Nicht die Nr. 55 Lit. C. à M. 200., sondern die . 65 ist gezogen worden. Gambach den 30. Juni 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Gambach. Reuhl. Holzversteigerung. Donnerstag den 5. Jull, Vormittags 9 Uhr, sollen hiesigen Gemeindewald 84 Raummeter Eichen⸗Schälprüuͤgel, As Wellen Eichen⸗Schälreisig, 913 Elchen⸗Schälstangen, zu Baumstützen ꝛc. geeignet, nals öffentlich melstbletend verstelgert werden. die Zusammenkunft ist am Langertweg. Assenheim den 25. Juni 1888.. Großherzogliche Bürgermisterei Assenheim. 63 Be st. Arbeiter gesucht. del dem Matertalzug der im Bau begriffenen Neben⸗ bla Stockheim— Gedern finden fleißige Arbelter gegen len Taglohn mehrwöchlge Beschäftigung. Meldungen nimmt der Großherzogliche Baumeister mon in Hirzenhain entgegen. Nidda, 25. Juni 1888. Großherzogliche l für Nebenbahnen. tahl. Zwei Gesellen en sofort dauernde Beschäftigung bei Nelbach. 10 2 — 1 5 ö 1 4 1 Karl Erle, Schneldermeister. 7 1 Große Auswahl in Sommerpantoffeln, Morgenschuhen in Lasting mlt und ohne Gummizüge, in bekannk solider guter Waare und recht billigen Preisen bei 1628 Heinr. Diehl, Usagasse. F Plüss. Crystall-Leim um Kitten von Porzellan, Glas, Holz, Papier, Pappe u. f. w. unentbehrlich für Comptoir und Haus— haltungen à Flasche 50 und 30 Pf. 5 Lahnhalsbänder von A. Rennenpfennig, Halle a. d. S. 3 1 Mark. Chines. Haarfärbemittel von A. Rennenpfennig, Halle à. d. S. färbt sofort dauernd braun und schwarz, und ist obne jede Gefahr zu benutzen. Flasche à M. 2.50 und 1.25 empfiehlt = 904 H. 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