„* 8&8. Dienstag den 3. Januar.. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 5 a f Erscheint d 8 0 3 und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. 1 12 rr rr— Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Neclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Herberge zur Helmath in Friedberg. Friedberg den 24. Dezember 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die a 0 N 5 1 r 1 ci 7 a 1 Diejenigen von Ihnen, aus deren Gemeinden Beitraͤge für rubricirte Herberge verwilligt worden sind, wollen dieselben zur Auszahlung an den Rechner der Herberge, Herrn Kaufmann Gustav Schwarz zu Friedberg, anweisen. Dr. Braden. Betreffend: Die im Großberzogthum sich aufhaltenden spantschen Unterthanen. Friedberg den 30. Dezember 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 0 Wir beauftragen Sie, die am 31. d. Mts. in Ihren Gemeinden ansässigen spanischen Staatsangehörigen in einer Tabelle zusammen— zustellen, welche Ruf- und Familiennamen, Geschlecht, Alter, Civilstand(verheirathet oder ledig) Geburtsort und Provinz zu enthalten hat. Sind keine spanischen Staatsangehoͤrigen vorhanden, so ist dies zu berichten. Erledigung müssen wir unfehlbar binnen 3 Tagen bei Meidung unangenehmer Verfügung erwarten. Dr. Braden. Betreffend: Ausführung des Bauunfallversicherungsgesetzes vom 11. Juli 1887. Friedberg den 31. Dezember 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. d Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 22. l. Mts., Kreisblatt Nr. 153, weisen wir Sie hierdurch an, alle Privatper⸗ sonen, welche Bauarbeiten nicht gewerbsmäßig als Unternehmer, d. b. für eigene Rechnung ausführen, aufzufordern, Ihnen vom 1. Januar 1888 an binnen 3 Tagen nach Ablauf jeden Monats auf dem vorgeschriebenen Formular eine Nachweisung der in dem betreffenden Monat bel Aus— führung der Bauarbeiten verwendeten Arbeitstage und der von den Versicherten dabei verdienten Loͤhne und Gehälter vorzulegen. Die Nach⸗ weisungen sind indeß nur einzureichen, wenn zur Ausführung der Bauarbeiten, einzeln genommen, mehr als 6 Arbeitstage thatsächlich verwendet worden sind. Falls Private oder Ihre Gemeinde Bauarbeiten, Weg-, Fluß⸗, Melioratiov? Entwässerungs-, Bewässerungs-, Draintrungs- und andere Erd⸗Bauarbeiten als Unternehmer in eigner Regie ausführen, so sind ebenfalls hweisungen vorzulegen. Die gleiche Verpflichtung besteht bezüglich der Arbeiter, welche bei dem Ofensetzen, Tapeziren, Stubenbohnen, bei Anbringung, Abnahme und Reparatur von Wetter— rouleauz in eigner Regie beschäftigt werden. Zugleich wollen Sie die Unternehmer bed„daß, wenn sie den ihnen hiernach obliegenden Verpflichtungen nicht rechtzeitig nachkämen, oder wenn sie unrichtige Angaben machten, Geldstrafen bis zu 300 bezw. 500 M. genommen werden konnten. Ihnen liegt es ob, die Nachweisungen zu prüfen und dieselben noͤthitz Is selbst aufzustellen oder zu ergänzen. Zu diesem Zweck konnen Sie die Verpflichteten zur Auskunft binnen bestimmter Frist durch Geldstr bis zu 100 M. anhalten. Dr. Braden. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 des Freiz eitsgesetzes: Paul Portmann aus Breslau. Betreffend: Impfung 1887. An die Herren Aerzte des Ks. N N en 8 8 F 775 7 1 1 1 2 5 N Die Einsendung Ihrer Impflisten für 1887, soweit dies noch nicht geschehen, erinnern wir dringend. In Spalte 8 bitten wir, wenn der Impfstoff aus dem Landes Impfinstitut stammte, außer der Nummer des Impfstoffes auch den Tag einzutragen, an dem Sie denselben erhalten haben. Großherzogliches Kreis-Gesundheitsamt Friedberg. Friedberg den 2. Januar 1888. Dr. Lorenz. Deutsches Reich.— Der„Post“ zufolge haben die Reserve⸗Offictere befehls des Kriegsministers ist der erforderliche Credit Darmstadt. Dem Schullehrer Göbel zu Dauten dal oͤsterreichtschen Infanterte Regiments Nr. 36 den für die angeordnete Umwandlung der Local batafllone in beim wurde das Allg. Ehrenzeschen mit der Inschrift: Besebl erhalten, ihre Angelegenheiten so zu ordnen, daß Archangel, Petrrosawodsk. Perm, Ufa Orendurg und „Für langjährige treue Dieuste“ verliehen, der Gerichts nach Empfang einer weiteren Ordre sie binnen 4 Stun Astrachan un Reserde Cadre Bataillone zu Com⸗ accessist Freih. Schenck zu Schwelnsberg zun Hoffunker, den auf dem Mobilistrungsplatz ihres Vatatlloys sich pagnien allerhöchsten Orts genehm 8 Die be⸗ die Hofgärtner Noack und Dittmann zu Hofgarten In einfinden können 2 l a treffenden Batatllone in Archangel sollen Kriegszeiten spektoren, der Kammerlaquat Brückmann zum Hofkam— aum beeg, er„Piipglond“ darein Retiment zu wei. Bataille en bilden. merdlener, der Schloß Veschließer Treichler zu Schloß Mitglieder des russischen Generalstabes Tag und Nacht Wie der„Grashdanin erfabrt, ist die angeblich in Kiew an der Arbeit von der Pahlen'schen Commission befürwortete Einrau Braunsbardt zum Schloßverwelter und der Hoflaquai Kempf zum Kanzleidiener bei dem Hofmarschallamt ernannt Berlin, 30. Dez. Graf Peter Schuwaloff, auf Frankreich. Paris, 31. Dee. Der Marineminister mung des Rechtes an die Juden, überall in den Dörfern Mahy hat seine Entlassung gegeben[Rußlands wohnen zu dürfen, durch eine böͤbere Regie⸗ Italien. Rom. Die Handelsverträge mit Frank rungsinstanz abgelehnt worden. der Rückreise nach Petersburg hier verweilend, hat sich.* 2— 3*.*** 4 1 deim Katser vorgestellt und besuchte hiesige Bekannte. reich, Spanien und der Schweiz wurden bis zum J. März— 31. Dez Dem Brüsseler„Nord“ zufolge ver⸗ Derselbe ist ohne jede Mission, welchen Namen dieselde 1888 verlängert, bis wohin voraussichtlich der neue de langte Rußland in Betreff der bulgartschen Frage die * 1 1 N 1(Ant 5 0* Berlin Vertra Nliatentic 15 auch habe, Fraf Schuwalow ist beute nach Petersburg finttive Abschluß erfolgt.. g 8[Anwendung des Berliner Vertrags, Platonische Er⸗ abgereist. 1. Jan. Die dem Papste überreichte Opfergabe klärungen zu Gunsten des Vertrages könnten nicht genügen. 3 Dez. Dr. Krause stattete heute dem Kron“ von den Katholiken der ganzen Welt für die goldne— Prinz Alexander von Oldenburg(Commandeur ptrinzen einen Vesuch ab und fand die katarrhallschen Er— Messe erreicht zwei Million Lire. des russischen Gentecorps und Generaladjutant des Zaren) Rumänten. Bukarest, 1. Jan. Eine Botschaft des der sich zur Zeit in Parts aufhält, bat, der„Kreuzztg.“ Koͤnigs spricht den Schluß der palamentartschen Sesston zufolge, den Auftrag über den Zustand der franzssischen und die Auflöͤsung der Deputtrtenkammer aus. Die] Armee auf Grund persönlicher Erfahrungen und Beodach⸗ Neuwahlen sind auf den 4. Februar anberaumt und tungen dem Zaren Bericht zu erstatten. sollen die Kammern am 19. Februar zusammentreten. Serbien. Belgrad, 3. Dez. Ristse hat demisstonirt Aus Stadt und Land. Die Petersburger Presse bedauert den Sturz Ristle's Friedberg. Ein ungewöhnlich beftiger Winter hat scheinungen gebessert. Professor Thiersch von hier schrieb dem„Tagbl.“ zufolge nach San Remo, nach dem Ver— schwinten der Drüsenanschwellungen und nach Vernar— dung von Geschwüren im Kehlkopfe des Kronprinzen könne er nicht glauben, daß das Leiden krebsartig sei. — 31. Dez. Der„Reichsanzeiger“ beginnt heute die Publikation der gefälschten Aktenstücke. Dieselben haben 8 N g in Wien elne e. Verblüffung bervorgerusen. Die und betont, daß die Stimmung des serbischen Volkes sich nicht allein bei uns sondern auch in den letzten Tagen trotzdem russisch bleiben werde. Oberst Gruce ist an die im Süden eingestellt. Aus Madrid wird vom 27. Dee. „Neue Freie Presse“ besorgt, daß die Publikatton in Petersburg einen seht üblen Eindruck machen werde; die— selbe sei geeignet die Lage zu verschärfen. Die Veröffent lichung der gefälschten Aktenstücke, welche den Namen des belgischen Königshauses mißbrauchen, erregen in Brüssel ungeheure Entrüstung. In Hofkressen herrscht die Ge wißheit, daß jene Akten dem Zaren in Kopenhagen durch Vermittlung der Prinzessin Waldemar unterbreitet wurden. Stelle von Ristie getreten. gemeldet: Verflossene Nacht begann es zu schneien und Bulgarten. Sofla, 30. Dez. Ministerpräsident] beute liegt der Schnee mehrere Zoll tlef in den Straßen. Stambulow beantwortete die Interpellatton, warum das Zugleich ist es so kalt geworden, daß der See im Retiro— Cabinet Karawelow nicht in den Anklagezustand versetzt Park gefroren ist. In der Umgegend hat es noch stärker wurde, dahin, daß zu einem solchen Beschlusse nach der geschneit; der Schnee liegt mehrere Fuß tief. In den Verfassung nicht die Regierung, sondern die Sobranje nördlichen und nordwestlichen Provinzen bat es seit Sonn⸗— selbst competent sel. Der Interpellant erklärte sich von tag geschneit und vielfach sind die Etsenbahn und Telegra⸗ der Antwort befriedigt unter dem Vorbehalte, in der phen Verbindungen unterdrochen. Aus Venedig wird Ausland. nächsten Session einen diesbezüglichen Beschluß zu veran- der„W. A. Ztg.“ vom 26. Dee geschrieben:„Der Oesterreilch⸗Ungarn. Wien, 31. Dez. Der lassen. Die Sobranse wurde sodann geschlossen. Winter hat sich mit einer Raubeit eingestellt, welche ganz „Vester Lloyd“ bringt einen pessimistischen Artikel und Rußland Petersburg. Wle von hier gemeldet geeignet üist, die Tradition von dem milden italtentschen läßt durchblicken, daß die Sütugtlon auf einem kritsschen] wird, ist der Zar wegen der Studenten Unruhen gegen Winter umzustoßen. Hler schnelt es sett zwet Tagen bet Punkt angelangt sei. Ein Versuch, die Situation aufden Mintister der Volksaufklärung Deljanoff sehr gufge einer Temperatur, welche die Sehnsucht nach einem nor— Rosten der Würde und des Ansehens der Monarchle zu bracht; Dellanoff soll seine Entlassung eingereicht haben. dischen Ofen begrelflich erscheinen laßt. Allein nicht nur Häten, habe keinerlei Erfolg in Aussicht. 30. Dez. Laut des heute veröffentlichten Tages hier ist es kalt; aus ganz Italien laufen Nachrichten über —— * — —— 1——— * Schnee und Frost ein.— Aus Nizza, Cannes und dem Suͤdosten Frankreichs werden starke Schneefälle mit Kälte gemeldet, in San Remo stand das Thermometer am 28. Dez. unter Gefrierpunkt.— In Sachsen und Thüringen herrscht schon seit 14 Tagen anhaltend starkes Schnee treiben, wodurch vielfache Verkehrsstörungen veranlaßt wurden. Eine Wiener Meldung vom 29. er. lautet: In Folge von Schneeverwehungen sind allenthalben Verkehrs⸗ störungen eingetreten. Von Pest aus ist seit gestern kein Zug nach hier abgegangen. Ueber den heute Morgen von Pest fällig gewesenen Orient ⸗Expreßzug ist bis Mit tag keine Nachricht eingetroffen. Der Frachtenverkehr auf der österreichschen Staatsbahn ist nahezu gänzlich sistirt. Die ungarische Südbahn ist gleichfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. „d. Friedberg. Wir balten es für angezeigt, an dieser Stelle nochmals darauf aufmerksam zu machen, daß nächsten Freitag— nachdem der von Professor Dr. Schmid gehaltene Vortragscyelus beendet— die Vorträge des Volksbildungsvereins in der gewohnten Weise ihren Anfang nehmen werden. Allerlei. St. Goar, 31. Dez. Von der Loreley aufwärts nach Oberwesel erblickt man nichts als eine große Els fläche, die von zusammengefrorenen Eisstücken sich ge— bildet hat. An beiden Ufern hat sich dort Eis angesetzt und dazwischen hindurch schiebt sich ganz langsam die gewaltige Eismasse, bis sie sich stauen wirvb und dann das Eis feststeht, was jedenfalls unmittelbar bevorsteht, wenn nicht ein Umschlag in der Witterung erfolgt. Fürth, 29. Dez. Die Viktuallenhändlerin Händl und deren Sohn sind kurz hinter dem Orte Rothenberg auf dem Wege nach Hauptendorf erschlagen und beraubt worden. Die Händl, welche etwa um ½́9 Uhr im Orte Rothenberg(in einem Bauernhause) gesehen wurde, kann nur eine geringe Baarschaft bei sich geführt haben, während deren Sohn etwa 9 Mark bei sich trug. Die Leichen wurden gestern aufgefunden. Madrid, 30. Dez. Unweit Avlla fand gestern ein Eisenbahnunfall statt, wobei 20 Personen getödtet und 38 schwer verletzt wurden. Warschau, 30. Dez. In der Stadt Bystrzyea (Kreis Wilna) sind 60 Wohnhäuser mit Nebengebäuden niedergebrannt; mehrere Menschen sind umgekommen. In der Stadt Koreltez(Kreis Nowogrodek) sind 40 Wohn häuser im besten Stadttheil abgebrannt. Verloosungen. Nassauisches J4proc. Staats Anlehen von 1862. Ziehung am 10. Dezember 1887. A. zur Rück⸗ zahlung auf den 1. April 1888. Lit. N. Nr. 173 556 710 876 904 921 1122 1315 1506 1560 1733 1837 1856 1924 2171 2347 2380 2383 2776 2888 2910 3073 3080 3173 3317 3430 3594 3628 3678 4031 4143 4153 4385 4530 4565 4634 4642 4652 4956 5156 5699 5733 5743 à fl. 100. Lit. O. Nr. 31 161 301 370 380 390 400 830 1056 1066 1475 1485 1918 à fl. 200. Lit. P. Nr. 92 102 112 395 401 411 857 1666 1866 1886 2034 2100 2164 2381 2393 2504 3225 3235 3276 3476 3637 3647 3786 3962 4244 4508 4560 4722 4841 5579 5589 5666 5676 5796 5824 5834 5989 6027 6030 6200 6231 6241 6257 6258 6267 6268 6277 6287 6494 6997 7093 7448 7678 7688 7800 7977 à fl. 500. Lit. Q. Nr. 513 559 1094 1104 1114 1277 1290 1480 1594 1610 1665 1734 1744 1885 1895 2174 à fl. 1000. B. zur Rückzahlung auf den 1. Oktober 1888. Lit. N. Nr. 184 422 629 748 826 836 846 856 938 1531 1582 1592 2104 2135 2198 2349 2379 2423 2831 3210 3220 3230 3400 3447 3457 3499 3564 3604 3614 3949 4159 4187 4471 4581 4656 4987 5207 5318 5368 5571 5829 5901 5961 5995 à fl. 100. Lit. O. Nr. 128 138 148 171 302 343 434 462 681 691 1251 12611557 1572 1848 à fl. 200. Lit. P. Nr. 316 326 438 751 923 984 1229 1238 1302 1312 1359 1851 1929 2039 2144 2396 2455 2540 2790 2914 2939 3013 3060 3203 3223 3544 3556 3574 3794 3941 4300 4416 4581 4601 4613 4668 4714 4724 4731 4744 4754 4764 4774 4792 4994 5020 5206 5382 5516 5702 6501 6635 6689 6699 69147518 7859 à fl. 500. Lit. Q. Nr. 156 166 236 520 802 1027 1037 1197 1207 1217 1331 1337 1357 1527 1539 1717 à fl. 1000. Ungarische fl. 100⸗-Loose von 1870. Serten⸗ und Gewinnziehung vom 15. Dezember 1887. Serien: 144 212 890 1094 1236 1440 1514 1563 1016 1750 1915 2093 2443 2814 3014 3040 3057 3098 3625 3821 3864 3972 3980 4171 4252 4291 5066 5368 5667 5791 5975. Gewinne: S. 2814 Nr 32 à 100,000 fl. S. 3821 Nr. 5 à 15,000 fl. S. 3040 Nr. 48 à 5000 fl. S. 2814 Nr. 25, S. 3625 Nr. 10, S. 3980 Nr. 43, S. 4252 Nr. 1 à 1000 fl. S. 212 Nr. 19, S. 890 Nr. 1, S. 1236 Nr. 48 47, S. 1514 Nr. 2, S. 1563 Nr. 5, S. 1750 Nr. 20, S. 2443 Nr. 21, S. 3040 Nr. 44, S. 3821, Nr. 33 45, S. 3864 Nr. 38, S. 3972 Nr. 14, S. 3980 Nr. 19 44, S. 4252 Nr. 20, S. 5368 Nr. 16, S. 5975 Nr. 21 à 500 fl. Auf alle übrigen in vor⸗ stehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 148 fl. Handel und Verkehr. Friedberg, 31. Deebr. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10— 1.20. Eier 1 Stück 9, 2 Stück 17 Pf. Butzbach, 31. Deebr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.10—0.00. Käse per Pfd. 45—46 Pf., Eier 2 Stück 16 Pf. Gießen, 31. Decbr. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.10—1.15., Eier per St. 7—8 Pf., Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar 0.60— 1.00 Pf., Hühner per St. M. 0.85— 1.00, Hahnen per St. M. 0.70 bis 1.20, Enten per St. M. 1.80— 1.70, Gänse per Pfd. 42— 52 Pf., Ochsenfleisch per Pfd. 58— 60 Pf., Kuh- und Rindfleisch 45—50 Pf., Schweinefleisch 54 bis 60 Pf., Hammelfleisch 40-60 Pf., Kalbfleisch 40— 48 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00435, Weißkraut Stück 5-10 Pf., Zwiebeln per Str. M 8.00— 9.50. Frankfurt, 31. Dez. Vietuallenmark— Die Butterpreise sind in erfreulichem Rüͤckgange begriffen. Das Pfund kostete heute M. 1.10 1.20., Eler das St. 6—8 Pf., Weiskraut das St. 20—30 Pf., Rothkraut 30—35 Pf., Wirsing 20 Pf., Spinat M. 0.50—1., Gelbe rüben der Pack 12 Pf., Schwarzwurzel M. 0.70—1., Kopfsalat 15 Pf., Endivien 12— 15 Pf., Feldsalat 20 bis 30 Pf., Kartoffeln das Malter M. 5.—5.50., das Ge⸗ scheid 12 Pf., Mäusekartoffeln das Gescheld 25 Pf., Zwiebeln das Gesch. 25 Pf., Kohlrabi 4—5 Pf., weiße Nüben 3—4 Pf., Meerrettig 20 Pf., Kastanten per Pfd. 18 Pf., Maronen 24 Pf., Blumenkohl 40—70 Pf., Rosenkohl M. 0.50—1., Spargel per Pfd. M. 3.50—4., Suppenspargel das Päckchen 80 Pf., franzoͤsische Sellerie 50 Pf., Sellerteköpfe 20 Pf.— Ganze Erbsen per Pfd. 16—22 Pf., geschälte Erbsen 16— 24 Pf., Linsen 2030 Pf., Bohnen 18—22 Pf., Teltower Rübchen 20 bis 25 Pf.— Fleischpreise. Ochsenfleisch das Pfd. 45 bis 70 Pf., Kuhfleisch 40—55 Pf., Kalbfleisch 40—55 Pf., Schweinefleisch 65—75 Pf., Hammelfleisch 40-60 Pf., — Geflügel. Hahn M. 0.70— 1.80., Huhn M. 1—2.50., Feldhuhn M. 1.20— 1.50., Ente M. 1.80—3., Taube 4060 Pf., Poularden M. 2.50—3.50., Capaun M. 3.50—5., Gans per Pfd. 6070 Pf., Reh 70 80 Pf., Hase M. 2.20 2.60. Darmstadt. In Folge der Gesetze, betreffend die Fürsorze für die Wittwen und Waisen der Reichs- und Staats-Veamten, sowie von Angehoͤrigen des Reichsheeres und der Kaiserlichen Marine sind die Bedingungen, unter welchen die Wohlthaten des Pots— dam'schen großen Miltitär⸗Walsenhauses im Allgemeinen bisher verliehen wurden, einer Abänderung unterworfen worden. Die Wohlthaten, welche die obige Stiftung bedürftigen, elternlosen und vaterlosen Soldatenwatsen, die während des aktiven Militärdienstes des Vaters bei preußischen oder unter preußischer Milttär-Verwaltung stehenden Truppenthellen ehelich geboren sind, oder deren Vater als Soldat bei diesen Truppenthetlen gestorben ist, gewährt, bestehen: A. in der Aufnahme in eine Er⸗ ztehungs-Aastalt. B. in der Bewilligung eines Pflege— geldes. A. Aufnahme. 1) Kinder im Alter vom zu rückgelegten 6. bis zum 12. Lebensjahre können, wenn sie ganz gesund sind, im Milttär-Knaben-Waisenhause zu Polsdam, im Militär-Mädchen⸗Walsenhause zu Pretzsch, — Kinder katholischer Confesston in der katholischen Er⸗ zlehungs-Anstalt„Haus Nazareth“ in Höxter— unter- gebracht werden, soweit der Raum und die Mittel es gestatten. 2) Die Knaben finden zu Ostern und zu Wi— chaelis, die Mädchen nur zu Ostern jeden Jahres Auf— nahme. 3) Die Kinder, deren Aufnahme genehmigt wor— den ist, werden zunächst in die Anwärterliste eingetragen. Die Auswahl der zu dem nächsten Termine Aufzunehmen⸗ den aus der Zahl der als berechtigt und berücksichtigungs werth zu dieser Wohlthat aufgezeichneten Kinder erfolgt nach Maßgabe der militärischen Verdienstlichkeit der Väter und der Bedürftigkeit der Familien, unter Berücksichtig— ung des Alters der Kinder und thunlicher Beachtung der Zeit ihrer Aufzeichnung. 4) Soldatenwaisen, für welche das gesetzliche Waisengeld aus Staats- oder Reichsfonds zahlbar ist, finden nur unter der Bedingung Aufnahme, daß der Betrag dieses Waisengeldes für die Dauer des Auf— enthalts in der Anstalt von dem auf den Monat der Auf— nahme folgenden Monate(in der Regel 1. Mat oder 1. November) ab als Erzlehungs beitrag an die Haupt— Militär⸗Waisenhaus Kasse in Berlin abgeführt wird. 5) Wenn solche Kinder Aufnahme finden, für welche Er— ziehungsgelder aus dem Reichsinvaliden- oder Kalserlichen Disposittonsfonds gezahlt werden, so hört diese Zahlung an die Mütter bezw. Vormünder ꝛc. ebenfalls mit dem Monat der Aufnahme auf und erfolgt von da ab an die Haupt⸗Militär⸗Walsenhaus⸗Kasse. B. Pflege⸗Geld. ) Das Pflege ⸗Geld wird auf jedes dazu angemeldete Kind— wenn die Etatmittel es gestatten— von dem Monate ab bewilligt, in welchem das mit den nöthigen Bewelsstücken eingegangene Gesuch als berücksichtigungs⸗ werth anerkannt ist und bis zum vollendeten 14. Lebens- jahre der Kinder oder bis zu ihrer etwaigen Aufnahme in eine Erzlehungs-Anstalt gezahlt. 2) Das Pflegegeld erfolgt in bestimmten Sätzen mit Rücksicht darauf, ob die Kinder elternlos oder vaterlos sind, als ein Beitrag zu den laufenden Kosten für die Ernährung und Bekleidung der Kin⸗ der und daher niemals für eine rückliegende Zeit. 3) So⸗ bald für die Kinder das gesetzliche Walsengeld oder ein anderweltes Erziehungsgeld aus Staats oder Reichsfonds bewilligt wird, hört die Zahlung des etwa berelts ange⸗ wiesenen Pflegegeldes für Rechnung des Militär⸗Waisen⸗ hauses, von dem Momente der Zahlbarkeit jenes Erzieh⸗ ungsgeldes ab, auf. Mit der Entlossung der Waisen aus den Anstalten oder mit dem zurückgelegten vier⸗ zehnten Lebensjahre der Kinder hört die Fürsorge des Waisenhauses für dleselben auf und fällt wieder den An⸗ gehörigen oder der gesetzlich dazu verpflichteten Gemeinde allein zu. Anmerkung. Die Anträge auf Unterbringung der Militärwalsen in den Erziehungsanstalten, oder auf Bewilligung eines Pflegegeldes find an das Direktorlum des Pots damschen großen Militär⸗Walsenhauses in Berlin zu richten und dazu in der Regel folgende Schriftstücke bei⸗ zubringen: 1) die Militärpapiere des Vaters, aus welchen hervorgehen muß, wann, wie lange und bei welchen ob derselbe Feldzüge mitgemacht und sich dabel ausge⸗ zeichnet hat bezw. verwundet ist, oder ob derselbe als In⸗ valide anerkannt worden ist; 2) die Sterbe⸗-Urkunde des Vaters, und wenn auch die Mutter todt ist, die Sterbe⸗ Urkunde der Mutter; 3) die Geburtsschelne der betleffen; den Kinder unter 14 Jahren; 4) ein amtliches Düͤrftig⸗ keltsattest und, wenn für Kinder verstorbener Kriegs In; vallden, Gendarmen, Wallmeister, Zeugfeldwebel ꝛc. oder für solche Soldatenwalsen, deren Väter als versorgungs⸗ berechtigte Milttärs eine Anstellung im Civildienste ge⸗ funden hatten, ein Pflegegeld nachgesucht wird; 5) ein amtlicher Ausweis, daß für die Kinder noch lein fort— laufendes Erziehungsgeld, bezw. gesetzliches Waisengeld aus Staats- oder Reichsfonds gezahlt wird, die Bewil⸗ ligung eines solchen auch nicht in Aussicht steht. Literarisches. Daheim Nr. 11 und 12 enthält: Weihnachtsstim⸗ mung. Bild von C. Koch.— Der verlorene Ehering. Wethnachts⸗Erzählung von L. Soyaux.— Die Engel⸗ glocke. Eine Wethnachtsgeschichte von Z. von Reuß.— Vater Luthers Weihnachtsabend. Von K. Gerok.— Eulen und Krebse. Forts.— Potsdamer Waisenknaben auf der Weihnachtsreise. Mit Illustr.— Weihnachts: baum auf dem Grabe. Von Fr. Schanz. Mit Bild. — Die Weihnachtspuppe. Von J. Trojan.— Drei Tage Mittelarrest. Von H. von Splelberg. Mit Illustr. — Zu unsern Bildern: Am Christabend in Nürnberg, Weihnachtsmarkt in Welmar, Ein geplagtes Chrtlstkind, Luther mit seiner Famllie am Christabend und Das be— wegliche Bilderbuch.— Blographisches vom Weihnachts— buͤchertisch. Von R. Koenig.— Lyrlsches. Von Fr. Schanz.—„Von drinnen und draußen“.— Blumen um Weihnachten. Von J. Trojan.— In unserer Spiel⸗ ecke.— Aus der Zeit— für die Zeit.— Frauen-Daheim. Das Vorkommen von Viehseuchen im Großher⸗ zogthum Hessen während des Monats Oktober 1887. Milzbrand wurde festgestellt in Falkengesäß, im Krelse Erbach, am 11. Oktober, ferner in den Orten des Kreises Friedberg: Griedel am 3., Reichelsheim am 35 Friedberg am 9, Nieder- Florstadt am 13., Ockstadt am 17., 18., 20. und 24., Fauerbach am 22. und Wohnbach am 27. Oktober jedesmal bet einem krepirten Rinde. Rotz wurde am 14. Oktober bei einem in Mainz ge⸗ schlachteten Pferde konstatirt. Das Pferd war in Gießen angekauft und war dorthin aus dem Königreich Preußen verbracht worden. In Gießen befinden sich zwel der An— steckung verdächtige Pferde unter polizeilicher Beobachtung. Lungenseuche: In Dirlammen, im Kreise Lauter⸗ bach, befinden sich 6 der Ansteckung verdächtige Rinder unter poltzeilicher Beobachtung. Der Bläschenausschlag des Rindviehs in Hain— stadt, im Kreise Offenbach, in Frel⸗Laubersheim, im Kreise Alzey, in Stammheim, im Kreise Friedberg, in Schaafheim, im Kreise Dieburg, und in Groß Gerau ist erloschen. Die Seuche herrscht fort in Klein⸗Gumpen, im Kreise Erbach, und in Lengfeld und Nieder-Klingen, im Kreise Dieburg. Festgestellt wurde sie am 30. Sept. in Vadenrod, im Kreise Alsfeld, am 3. Oktober in Uff⸗ hofen, im Kreise Alzey, und am 10. Oktober in Ober— Widdersheim, im Kreise Büdingen. Die Räude gilt als vorhanden unter den Schafen in den Orten des Kreises Alsfeld: Altenburg, Vockenrod, Hopfgarten, Hergersdorf, Ober Sorg, Brauerschwend, Heidelbach, Fischbach, Setbelsdorf, Elfa, Schwarz und Eulersdorf; in den Orten des Kreises Büdingen: Nidda, Wallernhausen, Altenstadt, Rodenbach, Blofeld, Leid— hecken, Ortenberg, Lindheim, Marienborn, Bergheim, Ronneburger Hof, Lohrbach und Vonhausen; in den Orten des Kreises Lauterbach: Herbstein und Rudlos, und in den Orten des Kreises Schotten: Ober⸗Seemen, Mittel Seemen, Nieder-Seemen, Wohnfeld, Steinberg, Babenhausen, Ober-Seibertenrod und Unter-Seibertenrod. Allgemeiner Taubstummenverein. Christbescheerung am 8. Januar, Abends 8 Uhr, im Saale des Restaurateurs Stenger. Die Mitglieder und Freunde des Vereins sind freundlichst zu derselben eingeladen. Geschenke an Geld u. s. w. werden mit Dank entgegengenommen von dem Präsidenten J. Friedrich, Kappenmacher. Neujahrs⸗Gratulations⸗Enthebungs⸗Karten haben ferner genommen: Gg. Hieronimus, Amtm. Nebel. Gedenket der Vöglein im Schnee! Der Frost und Hunger thun weh. Verwahret Feuer und Licht, Damit kein Schaden geschicht! Buxkin, Kammgarne für Herren- und Knaben⸗ kleider, garantirt reine Wolle, nadelfertig, circa 140 em breit à Mark 2.35 per Meter, versenden direkt an Private in einzelnen Metern, sowie ganzen Stücken portofrei in's Haus Oettinger und Truppentheilen des stehenden Heeres derselbe gedient hat, Co., Frankfurt am Main, Bupxkin⸗ Fabrik⸗Depot.— Muster⸗Collektionen bereitwilligst franco. 2 ee — ——— ——— r 2 großer detriet * 1 Oeffentliche Zustellung. Der Meyer Lob von Wohnbach, als Cesstonar des Wübelm Herget, Wilhelm Kaͤmmerer und Wilhelm Emmel von da, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Gut steisch zu Gleßen, klagt gegen den Schreiner Ernst Pfelser von Wohnbach, jetzt undekannten Aufenthaltsorts, aus 1) Bürgschaft bei der Vorschuß und Creditkasse zu Wohnbach, a. Herget 150 M. und Kosten 1 M. 60 Pf., b. Kammerer 50 M. und Kosten 60 Pf., o. Emmel 55 M. und Kosten 1 M. 10 Pf., d. Zinsen 6 M. 45 Pf., 2) Hausmiethe und Arbeitslohn des Wilhelm Emme 20 M. 8 Pf., mit dem Antrage, den Beklagten kostenfallig durch eln für vorläufig vollstreckbar zu erklätendes Urtheil für schuldig zu erkennen an Kläger 284 M. 83 Pf., nebst 50% Zlasen dom 14. November 1887 zu bezahlen und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstrelts vor das Großberzogliche Amtsgerlcht zu Hungen auf Freitag den 20. Januar 1888, Vormittags 10 Ubr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Klös, 26 Oerichtsschreiber des Großherzogl. Amtsgerichts Hungen. Konkurs- Verfahren Ueber das Vermögen des Metzgers und Gastwirths Karl Phtlipp Musch zu Stammheim wird heute am 31. Dezember 1887, Vormittags 11 Uhr, das Konkurs verfahren eröffnet. Der Großberzogliche Ortsgerichtsvorsteher Grießmer zu Staden wird zum Konkursverwalter ernannt, Konkursforderungen sind bis zum 25. Januar 1888 del dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl des Ver— walters, über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in F. 120 der Konkurs ordnung bezeichneten Gegenstände, sowie ferner die Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Montag den 6. Februar 1888, Vormittags 9½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehoͤrige Sache in Besitz baben, oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemein schuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Ver pflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgeson— derte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkurs verwalter bis zum 25. Januar 1888 Anzeige zu machen. Altenstadt den 31. Dezember 1887. Großherzogliches Amtsgericht Altenstadt. Dr. Arnold. 44 Veröffentlicht: Roch, Gerichtsschreiber. *— Hofraitheversteigerung. Donnerstag den 5. Januar 1888, Vormittags 11 Uhr, läßt Jacob Becker II. und als Vormund der Jakob Becker III. Eheleute deren dabier gelegene Hofratthe, massiv aus Stein gebaut, aus Wohnhaus mit Saal und 8 Zimmern, Scheuer, Stallungen, div. Kellern, Kegel bahn ꝛc. ꝛc. bestehend, auf hlesigem Rathhause öffentlich unter den bei der Verstelgerung bekannt gemacht werden den Bedingungen versteigern. Bemerkt wird, daß in der Hofraithe seither eine größere Oekonomie und eine sehr frequentirte Wirthschaft betrieben wurde. Die Hofralthe liegt dem hiesigen Bahnhofsgebäude gegenüber und eignet sich zu jedem Faselochs-Versteigerung. Freitag den 6. Januar 1888, Vormittags 10 Uhr, soll in der Wirthschaft des Georg Göbel ein der Ge— meinde gehöriger, sehr schwerer Faselochs öffentlich ver⸗ steigert werden. Ober Wöͤllstadt den 31. Dezember 1887. Großherzogliche Bürgermelsterel Ober-Wöͤllstadt. 6 Feuerbach. Kalender für 1888 ralender für 1888. Reichs bote M.— 40 Famtlienkalender„—.60 Landkalender„— 20 —— diurchschossen„—.25 Spinnstube 8 Dahetmkalender„ Lahrer Bote„—.30 Stegfried-Kalender 25 Carl Bindernagel. N ö La Chf Jo!-Seite von gergmann X co. Frankfurt a. M. und Berlin, wirksamstes Mittel gegen Nerven rheumatische und — Leiden, Podragra, owie gegen Flechten, autausschläge eto. Alleinverkauf à Stück 60 Pf. bei Vorräthig bel Apotheker Fr. Lünn. Aechter medic. Cokayer ist das beste und wirksamste Stärkungsmittel für alle schwächlichen Kinder, Frauen und Reconvalescenten. In ½ und ½ Originalflaschen à M. 1.50 75 Pf. bei und A. Fur 1 in Heldenbergen. 9 Tage. Mit den neuen Schnelldampfern des Norddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika in 9 Tagen machen. Ferner fahren Dampfer des Norddeutschen Lloyd von Bremen] nach Geschäfts betrieb. Nieder⸗Wöllstadt den 1. Januar 1888. Oroßherzogliches Ortsgericht Nieder-Wöllstadt. 43 Weilth, Vorsteher. Obligations Verloosung. In der beutigen Gemeinderathsversammlung wurde die Partial Obligation Nr. 46= 200 fl., der Gemeinde Okarben, gehörig, ausgeloost. Der Jahaber derselben wird unter dem Anfügen ersucht, den Betrag gegen Rück gabe der Obligatton und nicht fälligen Zinscoupons bel dem hiesigen Gemeinde Einnehmer bis zum 1. April l. J. in Empfang zu nehmen, da von dlesem Tag an die Ver⸗ An sung aufhört. Okarben den 1. Januar 1888. Großherzogliche Bürgermelsterei Okarben. 45 Fauerbach. Holzversteigerung. Donnerstag den 5. Januar sollen im Rodheimer Gemeindewald, Distrikt Vorderwald, nachstehende Holz⸗ sortimente meistbletend versteigert werden: 23 Naummeter Nadel⸗Schelter, 605 9 Nadel-Knüppel, 350 Elchen Wellen, 10000 Nadel Wellen, 131 Naummeter Nadel⸗Stöcke, 1085 Nadel Stangen. Die Zusammenkunft ist Vormittags ¼10 Uhr auf der Kreisstraße am Anfange des Waldes. Gegen Bürgscheine wird Zahlungsfrlst bis 1. tember k. J gestattet. Rodheim v. d. H. den 30. Dezember 1887. Großherzogliche Bürgermeisterel Rodhelm v. d. H Jacobi. Sep⸗ Australien Näheres bet dem General-⸗Agenten M. Ahraham, Malnz, 3 oder dessen Agenten Hermann Vogt, Bad- Nauhelm. e empsieblt sich zur Vornahme aller geo⸗ metrischen Arbeiten unter Zusicherung rascher Erledigung. Buß bach. Schopbach, 31 Großh. Geometer J. Klasse. Meine Wohnung befindet sich in dem Hause des Herrn Anton Weickhardt in der Weiseler Straße, 1 Stiege boch. Zschwere Arbeitspferde mit Geschirr, sowie 3 zweispännige und 2 einspännige Wagen, ferner 3 Brodwagen, ein- und zwelspaännig gefahren, sowle übercompletes Pferdegeschlrr verkauft aus der Hand Mühlhof bei Lißberg den 29. Dezember 1887. 24 Karl Müller. Créme⸗Congreß⸗ Stoff zu Vorhängen, 110 em breit, per Meter 30 und 60 pf. „ J. Kürth's Erben. Milch. Gute reine Vollmilch kauft stets Frankfurter Dampf⸗Molkerei, Schweizerstraße 35/37, 34 Sachsenhausen Frankfurt a. M. Ein kleines Logis wird gesucht. Näheres bel der Exped. d. Anz. 1 Ein kleines Logis für eine Familie wird gesucht. Offerten mit Preisangabe an die Exped. d. Anz. unter Nr. 8. 5 Ein Dienstmädchen, in allen bäuslichen Arbeiten erfahren, das etwas kochen kann, wird auf Petritag gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Anz 7 feinst Di Lat, Hosenträger ee ee 50 Manschettenknͤpfe billigst bei R. Friedrich. Flechtstroh von 55 Pf. per Pfund an bei 18 Carl Damm,. Usagasse. Feinste Veilchen-Seife, Feinste Rosen- Seife in ganz vorzüglicher Qualität per Packet(3 Stück) 40 Pf. bei Apotheker Görtz. 30 In der Hammelschlächterei zu Bischofsheim am Main werden stets fette Hämmel zum Aufschlaggewicht eingekauft. 38 Hettsedern und Im Reinigen von Bettfedern empfiehlt sich Frau Möbs Wittwe, 51 wohnhaft in der Burg im v. Löw'schen Thorbause. Briefmarken, Couverts. Karten für Sammler in großer Auswahl bei Carl Bindernagel. rr Todes-Anzeige. 11 Samstag Morgen um 5¼46 Uhr verschled nach längerem Leiden im Alter von 26 Jahren unsere innigstgeltebte 1 Emilie Schlechtueg Um stille Theilnahme bitten Friedberg den 31. Dezember 1887. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag den 3. Jan., Nachmittags 3 Uhr vom Hospital aus statt. Daunen M. Reuss. Todesanzeige. Theile hiermit Freunden, Bekannten und Ver wandten mit, daß es Gott gefallen hat, meinen Sohn Theodor in ein besseres Jenselts abzurufen. Gleichzeitig sage ich meinen Dank allen Den jenigen, welche mir bei dem Krankenlager huͤlfe leistend zur Seite standen und insbesondere den Schwestern im Hospftal. Frledberg den 2. Januar 1888. Dieu trauernden Hinterbliebenen. 13 Für dieselben: J. Thomas, Fuhrmann. Flachs Teils& Müller.. — 2 e 7 A 125 Abonnements ⸗Einladung. Wit dem 1. anuar 1888 begann der im großen Zeitungsformate erscheinende Wetterauer Bote nebst Illustrirtem Sonntagsblatt ein neues Quartal. Der Inhalt des Blattes, die interessantesten Vorkommnisse des In, und Auslandes um! fassend, besteht u. A. aus allgemein verständlichen polltischen Uebersichten, Leltartikeln, Mitthellungen aus dem Großberzogthum, Markt, Cours, und Verloosungsnachrichten, Abschnltten eines spannenden Romans ze. dc. Durch den Abdruck der in den Kreisen Friedberg, Gießen und Usingen erlassenen amtlichen Bekanntmachungen, sowie durch die Veröffentlichung aller neu in Kraft tretenden wichtigen Gesetze ze. wird der Inhalt des„Wetterauer Boten wesentlich bereichert. Durch rascheste und möglichst ausführliche Berichterstattung erfreut sich der„Wetterauer Bote“ in der Provinz Oberhessen und dem Kreise Usingen einer großen, mit jedem neuen Quartal stets sich ver⸗ mehrenden Abonnentenzahl. Viele Beböͤrden und Private berutzen deßhalb das Blatt zur Veröffentlichung ihrer resp. Bekanntmachungen. Die kleine Inseratzeile kostet 12 Pf., bei Wiederbolung desselben Inserats wird hoher Rabatt bewilligt. Die Ausgabe des„Wetterauer Boten“ erfolgt Dienstags, Donnerstags und Samstags. Be⸗ stellungen auf den„Wetterauer Boten“ nebst 8 Seiten großem„Illustrirten Sonntagsblatt“ wolle man in den Orten welche zum Amtsgerichtsbezirk Bußbach gehören, bei den bekannten Privatbetriebsstellen ihres resp. Wohn⸗ ortes machen, dagegen nehmen Bestellungen von Orten, welche außerhalb des Amtsgerichtsbezirks Butzbach liegen, sämmtliche kalserl. Postämter, die Posthülfsstellenverwalter, die Briefträger und die unterzeichnete Expedition ent⸗ gegen. Der„Wetterauer Bote“ kostet pro Quartal, frei in's Haus gelkefert, 1 Mark 50 Pf. Butzbach. Die Expedition des„Wetterauer Boten“. Einladung zum Abonnement auf die Neuen Hess. Volksblätter. Hessische Landeszeitung⸗Volksblätter. Mit dem 1. Januar 1888 eröffnen die Neuen Hessischen Volksblätter(Hessische Landeszeitung-Volksblätter) ein neues Abonnement. Tendenz und Haltung unseres Blattes, das in seiner Unabhängigkeit lediglich und allein auf sich selbst und die Gunst seiner Leser angewiesen ist, bleibt unverändert dieselbe, so daß wir uns der zuversichtlichen Hoffnung hingeben dürfen, nicht nur die alten Leser fortguerhalten, sondern auch immer mehr neue zu gewinnen. Localnachrichten aus Hessen bringen wir durch unsere in allen Theilen des Landes thätigen Correspondenten so vollständig und rasch, wie Dies nur immer möglich und wenden wir denselben unsere größte Sorgfalt zu. Agnes Reich. Hartmann Stoll, Verlobte. Bad⸗Naubelm im Januar 1888. Statt besonderer Anzeige: Grethchen Reuss, Karl Hieronimus, Verlobte. D 1 Friedberg orheim 45 Januar 1888. 28 Ich habe mich hier als 1 Specialarzt für Geburtshülfe und Frauenkrankheiten niedergelassen. 8 4 U 0 8 U b Dr. med. Eugen Scriba, mehrjähriger Assistenzarzt an den Anstalten für Ge⸗ burtshülfe und Frauenktankheiten zu Gleßen(Prof. Kaltenbach) und Berlin(Gehetmerath Schroeder). Sprechstunde täglich, ausgenommen Sonn- und Feiertage, 1 Nachmittags 3—4½ Uhr. Mittwochs für Unbemittelte Nachmittags 2—3 Uhr. Frankfurt a. M. Kirchnerstr. 11, 2 St. Die auf den 3. Januar ausgeschriebene Mobiliar? Versteigerung der Joseph Bender Erben wird nicht Es ist uns gelungen, die überaus spannende, frisch und anmuthig geschriebene Novelle:'s Liserl vom abgehalten. Ammersee aus der Feder des durch seine trefflichen, in der„Gartenlaube“ erschienenen charakteristischen Schil— derungen aus den baferischen Hochlanden längst auf's Vortheilhafteste bekannten und beltebten Schriftstellers Maximilian Schmidt zu erwerben und werden wir mit dem Abdruck dieser gleichfalls im baierischen Hochgebirge spielenden Erzählung nach Beendigung des soeben in unserem Feuilleton erscheinenden Romans sofort beginnen. Friedberg den 2. Januar 1888. 10 f 8 FChrist. Bender. Am 1. Januar, Abends 7—8 Uhr, wurde von der Görbelhelmer Mühle bis zur Zuckerfabrik eine Peitsche Auß i rl don Ewald? önit übsche Erzä Außerdem haben wir noch eine Criminalnovelle von Ewald August König und andere hübsche Erzählungen verloren. Abzugeben gegen Vesohnung bei der Expeditson zum Abdruck bereit liegen, welche wir ebenfalls in Bälde veröffentlichen werden. K. 2 Neu hinzutretende Abonnenten erhalten unsern großen Fahrplan sämmtlicher Bahnen in Hessen und deren 2 i anzeige rs.. Anschlüsse auf Wunsch gratis nachgeliefert. Ein 8— Inserate finden bei der großen Auflage der Neuen Hessischen Volksblätter(Hessische Landes zeitung-Volks— tüchtiger F U Ur E ge u.. blätter) die weiteste und wirksamste Verbreitung. N. Der Abonnementspreis beträgt für Darmstadt und Bessungen 2 M. 20 Pf, auswärts mit dem entsprechen— 1 Brauerei Steinhäußer. den Postaufschlag. Darmstadt, im Dezember 1887. Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Geschöfts verkaufe ich sämmt⸗ liche Schuhwaaren unter dem Einkaufspreis. 1 Jos. Butzbach. Die Expedition der Neuen Hess. Volksblätter. Hessische Landeszeitung Volksblätter. Winterschuhe& Stiefel empfiehlt in großer Auswahl zu billigsten Preisen 37 Ileinr. Dient. Usagasse. Cr eltlücher ohne Naht pr. 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[Schwere Lodenjoppen per Stück 5 M. 41 Erbs en, Sohnen, inf en in bestkochender Qualität empfiehlt von den billigsten bis zu den hochfeinsten, 42 J A. Windecker. Verloren. Gestern Abend wurde vom Hötel Trapp bis zur Burg eine Münze(Markstück; verloren. Dem ehrlichen Finder eine recht gut Belohnung. Näheres bei der Exp. des Anzeigers. 14 Wegen vorgerückter Saison verkaufen wir unsere noch bedeutenden Vorräthe an Winter⸗Waaren unter Einkaufspreis. 3. Fürth s Erben. Winterhandschuhe 40 bidigst bei R. Friedrich. Verloren. 46 Am 30. Dezember Abends wurde auf dem Wege von Melbach nach Soͤdel ein Packet, enthaltend einen neuen Anzug und eine gestrickte Jägerjacke, ver⸗ loren. Der redliche Finder wird gebeten dasselbe gegen Belohnung bei Ernst Wagner in Södel oder bel der Expedition des Anzeigers abzugeben. 2 Elegante Schlitten, ein- und zweispännig, bei 21 J. Kissel, Wagnermeister, Frledberg. neben dem neuen Kreisamtsgebäude. Frische Schellsische, „ geräucherte Flundern, Frisch geräucherter Aal, Frischer Labberdan, 1 russischer Caviar in 1 Pfund und ½ Pfund⸗Dosen 16 bei Wilhelm Fertsch. Schirm ⸗Neparaturen C. Kalbfleisch. 19 bei * Unterjaden& Uuterhosen ee Verantw. Ned.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. die d zu de zum zur e zur 1 ö 0 Entsd bei J 1 ö Stam