A Me Annoncen: die einspaltige 1 7 15 Pf., de. agaßse 1 1 erhüten Che. an elm Ferlach f ind ares“ aretz Anmeldung der jugendlichen Arbeiter, Arbeitszeit, Plakate und Listen der jugendlichen Arbeiter vornehmen werden. nidt, Kaiserst len, benftia, tzze e ahnt che, 35, Ind Negen-⸗ 1 * Donnerstag den J. November. M1209. berhessischer A Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. nzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. 0 Betreffend: Jahresbericht des Fabrik-Inspeetors für 1888. Friedberg den 30. October 1888. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. 75 Mit naͤchster Post werden Ihnen die Verzeichnisse der der Aufsicht des Großherzoglichen Fabrikinspectors unterstehenden Anlagen zugehen. Sie wollen die 6 letzten Spalten derselben genauestens ausfüllen und die Verzeichnisse sodann alsbald wieder einsenden. Die 4 letzten Spalten des Verzeichnisses werden Sie in der Lage sein, auf Grund des Formulars C. der Anweisung vom 10. Dezember 1878, das Sie zu führen haben, bezw. des nach§. 138 der Gewerbeordnung in den Fabrikräumen ausgehängten Verzeichnisses der jugendlichen Arbeiter, leicht und rasch auszufüllen; die Angaben für die übrigen Spalten sind durch Umfrage zu ermitteln.— Zu beachten ist, daß bei Gewerben, die nicht das ganze Jahr hindurch in Betrieb sind, diejenigen Zahlen einzusetzen sind, die für die Zeit des Betriebs im Jahre 1888 gegolten haben.— Sollten im Jahre 1888 Fabriken(d. h. gewerbliche Betriebe mit mehr als 10 Arbeitern oder mit regelmäßiger Benutzung von Dampfkraft, sowie Hütten— werke und Bauhöfe) entstanden sein, die noch nicht im Verzeichniß enthalten sind, so sind solche nachzutragen; ebenso ist eine bezügliche Bemer— kung im Verzeichniß zu machen, wenn darin aufgeführte Betriebe in 1888 aufgehört haben. Wir erwarten schließlich, daß Sie gelegentlich der Erhebung der Arbeiterzahlen eine Revision bezüglich der Arbeitsbücher, Arbeitskarten, Betreffend: Feldbereinigung in Flur XI. der Gemarkung Petterweil. 1 1 1 5 4 1 1 5 1 7 82 8— . Ä* Die ausgefüllten Verzeichnisse sind alsbald und spätestens bis 1. Dezember d Js. uns einzusenden. Betreffend: Die Einsendung der Mahn⸗ und Pfandlisten über das I. und II. Ziel Umlagen 1888,89. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir sehen binnen 14 Tagen der Einsendung der rubricirten Pfandbefehle oder Ihrem Berichte, entgegen. In der Zeit vom 2. bis 16. November l. des 1. und 2. Abschnittes des rubricirten Projectes nämlich der allgemeine Meliorationsplan nebst Erläuterungs-Bericht und — Prüfungsprotokoll, die Bonitirungskarten, das Güterverzeichniß, 72 Stück Guͤtergeschosse, das Protokollbuch, e nebst Abschätzung derselben auf dem Rathhause zu Petterweil zu Jedermanns Einsicht offen. Verzeichniß der in den Bereinigungsbezirk fallenden Obstbäume Bekanntmachung. J. liegen die Arbeiten 1 g 1 sichtigt werden. Bekanntmachung. J. V.: Dr. Wallau. Friedberg den 30. October 1888. warum die Vorlage verzögert wird J. V.: Dr. Wallau. Termin zur Entgegennahme von Einwendungen gegen die Arbeiten des 1. und 2. Abschnittes findet statt Samstag den 17. November, Vormittags von 9— 10 Uhr, auf dem Rathhause zu Petterweil und bemerke ich hierzu, daß nach Ab⸗ lauf obigen Termins vorgebrachte Einwendungen nicht mehr berück— Friedberg den 30. October 1888. Der Vollzugs-Commissär: Dr. Wallau. In Anbetracht der rückständigen Feldarbeiten findet die Eröffnung des diesmaligen Winterkursus hiesiger Ackerbauschnle nicht Freitag den 2. ondern erst Montag den 5. November, Vormittags 9 Uhr statt. Friedberg den 30. October 1888. Der Aufsichtsrath der Ackerbauschule. Deutsches Reich. Darmstadt. Der vormalige Königl. Preuß. Regierungsbaumeister Imroth zu Eltville wurde um Wasserbauiuspektor in Mainz, der Kultur⸗ Ingenieur Reinhardt zu Darmstadt zum Kreis— daumeister ernannt und demselben die Verwal— ung der Stelle eines Wasserbau-Inspektors in Worms übertragen, der Kreisbaumeister Jäger u Darmstadt zum Kreis-Baumeister in Groß— 1 Derau ernannt- und dem Apotheker Dr. Tenner un Darmstadt der Charakter als„Medizinalrath“ verliehen. Berlin. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bringt ane vielbesprochene Ansprache des Kaisers an ie städtische Deputation, wonach der Kaiser ge— N dus seiner Reise Ausdruck zu geben. * 4 agt,„vor Allem bäte er sich aus, daß das fort— Hährende Citiren Allechöchst seines seligen Vaters gegen seine Person endlich unterbleibe. Es ver— etze ihn als Sohn auf das Tiefste und sei un—⸗ zassend im höchsten Maße.“ Die Deputation sei ann sehr ungnädig entlassen worden, der Kaiser babe sie einfach stehen lassen. Der Kaiser sagte k. A.:„Er genehmige das Denkmal der Stadt ür seinen Vater und freue sich über die Ge— innung der Berliner. Er könne aber nicht um— ein, auch einer recht schmerzlichen Erinnerung Während er seine Gesundheit und alle Kräfte eingesetzt habe, um durch Anknüpfen von Freundschafts— banden den Frieden und die Wohlfahrt des Vaterlandes und damit auch den eigenen der Hauptstadt zu sichern, hätten Tagesblätter der Haupt⸗ und Residenzstadt Angelegenheiten seiner Familie in einer Art und Weise an die Oeffent— lichkeit gezogen und besprochen, wie sich ein Privatmann das nie würde haben gefallen lassen. Er(der Kaiser) sei dadurch nicht nur schmerz— lich berührt worden, sondern sein Unwille sei dadurch erregt worden. Vor allem bäte er sich aus, daß das fortdauernde Citiren seines seligen Vaters gegen seine Person endlich unterbleibe. Es verletze ihn als Sohn auf das tiefste, und es sei unpassend im höchsten Grade. Er gebe sich der Erwartung hin, daß wenn er Berlin zur hauptsächlichen Residenz wähle— und ihn als einen Berliner ziehe es immer hierher— man davon absehen werde, intime Beziehungen seiner Familie zum Gegenstand der Erörterung in der Presse zu machen. Die Aufgaben, welche Fürst und Volk vereinten, um das Vaterland groß und glücklich zu machen, seien bedeutend und mannigfach genug, um sich mit ihnen zu be— schäftigen und alle anderen Dinge, wie die vor— erwähnten, ruhen zu lassen. In treuer Hingabe für diese hohen und erhabenen Ziele solle man sich vereinigen und seine Kräfte gebrauchen, und [Briefschaften befunden. er vertraue, daß die Vertreter der Stadt Ber— lin, welche heute begrüßen zu können ihm zur besonderen Freude gereiche, hierzu an ihrem Theile mitwirken würden.“ — 30. Okt. Die Kaiserin Augusta reiste heute von Baden-Baden zum Herbstaufenthalt nach Coblenz, um dort wie alljährlich noch etwa 4 Wochen zu verbleiben und hierauf nach Ber— lin zurückzukehren. — Die„Pol. Corr.“ erfährt von hier, daß Kaiser Wilhelm im nächsten Sommer nach Athen reisen wird und dem König Georg von dieser Absicht bereits persönlich Mittheilung gemacht hat. — Der„Magd. Ztg.“ wird von hier tele⸗ graphirt: Nachdem sich die Curie in einem Rund⸗ schreiben an die bei den Maͤchten beglaubigten Nuntien über den Besuch des deutschen Kaisers und die sogenannte römische Frage geäußert hat, dürfte auch deutscherseits ein ähnlicher Schritt erfolgen oder schon erfolgt sein und auf halb⸗ amtlichem Wege der Oeffentlichkeit nähere Kunde davon zugehen. — Das„Berl. Tagbl.“ berichtet von der Eutwendung eines Postsackes auf dem hiesigen Hauptpostamt; in dem Postsacke hatten sich wichtige, an das auswärtige Amt gerichtete und bis Köln durch einen Feldjäger gebrachte Pariser Der Postsack soll bereits 1 1 — 14 N 1 4 ö 1 1 1 5 aufgefunden sein und die Briefschaften des aus— wärtigen Amtes sich unversehrt darin vorge— funden haben. Hamburg, 29. Octbr. Der Kaiser ist heute Mittag 12 Uhr hier eingetroffen und an der Lombardbrücke von einer Deputation des Senats unter Führung der Bürgermeister Vers— mann und Petersen empfangen worden. Der Kaiser nahm sodaun das in der Alsterlust vor— bereitete Frühstück ein und fuhr danach auf fest— lich geschmücktem Dampfer über die Binnenalster nach dem Jungfernstieg. Die Fahrt auf der Alster, wobei das Dampfboot, auf welchem der Kaiser sich befand, von dreißig Alsterdampfern flankirt wurde und wobei sämmtliche Hamburger Ruder- Clubs Spalier bildeten, verlief sehr glänzend: sie glich bei dem endlosen Jubel der Bevölkerung einer förmlichen Triumph— fahrt. Um 1 Uhr traf der Kaiser, in dessen Gefolge sich Feldmarschall Graf Moltke und die Staatsminister v. Bötticher und Graf Her— bert Bismarck befanden, am Jungfernstieg ein. Nachdem der Kaiser die Front der dort aufge— stellten Ehren-Compagnie des 2. Hanseatischen Infanterie-Regiments Nr. 76 abgeschritten hatte, begrüßte er das Officiercorps und bestieg dann zur Fahrt durch die Straßen der Stadt den mit 4 Pferden bespannten Wagen; im zweiten Wagen saßen Graf Moltke und Graf Herbert Bismarck. Die Fahrt des Kaisers durch die Stadt nach dem Festplatz an der Brooksbrücke glich einem Jubelzuge. Wiederholt wurden Blumen von Kindern überreicht. Der Enthu— siasmus der Hunderttausende war unbeschreiblich. Nachdem der Kaiser am Festplatz die Tribüne bestiegen, hielt Senator Versmann eine kurze Ansprache. Hierauf wurde die Schlußsteinur— kunde verlesen, worin die Bedeutung, die Ent— stehung und Vollendung des großen siebenjährigen Werkes des Zollanschlusses geschildert wird. Sodann wurde dem Kaiser die Kelle und der Hammer überreicht. Mit den Worten: Zur Ehre Gottes, zum Besten des Vaterlandes, zu Hamburgs Wohl! führte der Kaiser die Hammer— schläge aus. Dem Kaiser folgten Graf Moltke, die Bürgermeister Versmann und Or. Petersen und Minister v. Bötticher. Nach Beendigung der Feier erfolgte eine Fahrt im Hafen und auf der Elbe. Zu der Fahrt hatte der Kaiser sich an Bord des„Patriot“ begeben, welcher die Kaiser— standarte hißte. Hunderte von kleinen Dampfern umgaben den„Patriot“ und folgten demselben. Unaufhörliche Jubelrufe erschollen von den großen vor Anker liegenden Dampfern, welche von den Schulkindern und Waisenkindern besetzt waren An mehreren Stellen lagen Dampfer mit Musik— corps, welche das Kaiserboot mit Musik be— grüßten. Die großen Seedampfer waren mit einem dichtgedrängten Publikum angefüllt, welches dem Kaiser stürmische Huldigungen darbrachte. Der Kaiser hatte sich sofort, nachdem er den „Patriot“ bestiegen, auf die Commandobrücke begeben und dankte nach allen Seiten. Während der Fahrt unterhielt sich der Kaiser sehr lebhaft mit den beiden Bürgermeistern und den anwesen— den Technikern, gleichfalls auch mit Karl Schurz und dem Regierungsrath Delbrück, die sich unter den Gästen befanden. Nach der Landung an der aufs prachtvollste geschmückten Landungsbrücke begab sich der Kaiser unter immer erneuten stür— mischen Kundgebungen des Publikums zu Wagen nach dem Absteigequartier im Jaenischen Hause. Bei dem hierauf folgenden Festmahl in der Kunst— halle brachte Bürgermeister Petersen den Kaiser— toast aus. Dann ergriff der Kaiser das Wort und dankte für den großartigen Empfang, von welchem er so überwältigt sei, daß er kaum Worte finden könne, um seinen Dank auszu— drücken. Die Illumination der Stadt war sehr großartig, ebenso das auf der Alster abgebrannte Feuerwerk. Die Abfahrt des Kaisers nach Fried— richsruhe fand 7 Uhr Abends statt. Der Kaiser traf 7 Uhr 50 Min. in Friedrichsruhe ein und wurde auf dem Bahnhofe vom Reichskanzler empfangen. Der Bahnhof war festlich geschmückt und beleuchtet, ebeuso die Post und mehrere Privathäuser. Die Feuerwehr mit Fackeln bildete Spalier. Der Kaiser begrüßte den Kanzler sehr herzlich mit wiederholtem Händeschütteln und begab sich mit demselben unter enthustastischem Hurrah— rufen der trotz des Regens zusammengeströmten Menge alsbald nach dem Schlosse.— 30. Oct. Der Kaiser ist 3 Uhr Nachm, heute wieder nach Berlin abgereist. Derselbe führte die Fürstin Bismarck beim Heraustreten aus der Schloß— pforte am Arm. Brausende Hurrahs empfingen ihn. Kinder überreichten dem Kaiser Blumen. Der Kaiser küßte der Fürstin, sich verabschiedend, die Hand, schüttelte dem Fürsten wiederholt herz— lich die Rechte und verneigte sich grüßend nach allen Seiten, bis der Zug verschwunden war. Graf Herbert Bismarck war kurz vorher in den Nebenwaggon eingestiegen. Nach der Abfahrt verweilte Fürst Bismarck einige Minuten auf der Abfahrtsstelle und erwiederte die wiederholten Hochrufe des Publikums freundlichst nach allen Seiten hin grüßend. Straßburg. Die„Berl. Pol. Nachr.“ hören aus zuverlässiger Quelle, daß beim Statt— halter von Elsaß Lothringen zahlreiche Gesuche von französischen Offizieren wegen Ertheilung der Erlaubniß zum Aufenthalt in den Reichs— landen eingehen, und dieselben gewöhnlich mit dem beabsichtigten Besuch von Verwandten moti— virt werden. Merkwürdig sei, daß der Abge— ordnete Windthorst bei den Interventionen zu Gunsten der französischen Wünsche eine Rolle spiele. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 28. Okt. Der Kaiser machte heute dem Erbgroßherzog von Sachsen-Weimar, welcher zum Besuch seines Schwagers, des Botschafters Prinzen Reuß, hier eingetroffen und im deutschen Botschaftspalais abgestiegen ist, einen Besuch. Die Abreise des Kaisers nach Gödölls ist auf morgen festgesetzt. Frankreich. Paris, 30. Okt. Die beiden Vicepräsidenten und die vier Sekretäre des Präsidialbureaus der Deputirtenkammer reichten infolge von gegen die Journalisten gerichteten Maßregeln der Quästur ihre Entlassung ein. Der Präsident wird morgen mit den Mitghlie— dern des Bureaus die von der Quästur gegen die Journalisten ergriffenen Maßregeln berathen. In der Kammer beantragte La Cretelle, die Quästoren aufzufordern, ihre Entlassung, welche sie wegen des Zwischenfalls mit den Journalisten gegeben, zurückzuziehen. Der Antrag wurde mit 243 gegen 70 Stimmen angenommen. — Die Abberufung des französischen Bot— schafters beim Quirinal, Grafen de Mouy, ist auf dringliches Verlangen Crispi's erfolgt, da der Graf nicht nur alles unterlassen habe, die Be— ziehungen zu Frankreich zu bessern, sondern auch Differenzen hervorgerufen habe, welche die Fort— setzung des diplomatischen Verkehrs mit ihm bis zur Unmöglichkeit erschwerten. Tours, 29. Okt. Auf der gestrigen Monar— chisten-Versammlung, woran gegen 2000 Per— sonen theilnahmen, hielt Lambert Sainte Croix eine Rede, in welcher er auf die Vereinigung aller Royalisten hinwies, und betonte, es sei befremdlich, daß die Republikaner selbst erklärten ihre Verfassung tauge nichts. Nach der Ver⸗ sammlung fand ein Bankett statt, wobei General Charette in einem Trinkspruch ausführte, die Monarchie sei die letzte Zuflucht Frankreichs, sie werde das Glück und die Stabilität des Landes sichern. Italien. Rom. Wie bestimmt verlautet, be⸗ absichtigt König Humbert schon für den Monat Januar seinen Gegenbesuch in Berlin; dort soll er auch mit dem Kaiser Franz Joseph zu— sammentreffen. — Der„Riforma“ zufolge legte Magliani im jüngsten Ministerrathe die Finanzlage dar und constatierte, daß die darüber verbreiteten un— günstigen Gerüchte keineswegs gerechtfertigt sind. Türkel. Konstantinopel, 30. Oktbr. Die Suezceanal-⸗Convention ist gestern von den Ver— tretern der sämmtlichen interessirten Mächte un⸗ terzeichnet worden. Griechenland. Athen, 28. Okt. Das deutsche und das italienische Geschwader, welche die deutsche resp. italienische Flagge bei den Festlichkeiten zur Regierungsjubelfeier des Königs vertreten werden, sind gestern im Piräus ange kommen. Rußland. Petersburg. Die auswärts ver— breitete Meldung von einem gegen den Kaiser von Rußland während seines Aufenthaltes in“ Kutais beabsichtigten Attentate ist nach von com, petentester Seite eingezogener Erkundigung völlig unbegründet. In Moskau ist dagegen eine Nihl⸗ listen-Verschwörung gegen den Zaren entdeck Man fand große Quantitäten Dyna worden. mitbomben in einem Keller und verhaftete dabel zwei Nihilisten. eingetroffen, daß auf den Kaiser von Rußland ein allerdings verfehlter Mordversuch gemacht worden sei. Der Verbrecher soll von Geburt ein kubanischer Kosak sein. Ein Telegramm des Hofministers vom 30. ds. aus Station Tara- U nowka(Kursk⸗Charkow⸗Azow⸗Eisenbahn) meldet, daß auf der Nachbarstation Borki derselben Bahn linie in dem kaiserlichen Zuge die zweite Loko⸗ motive und die auf diese folgenden 4 Waggons entgleist sind. Suite seien gänzlich nuversehrt. Allerlei. Fulda, 30. Oetbr. In dem benachbarten Hünfeld ist gestern früh ein entsetzlicher Brand ausgebrochen. Des Morgens 1/6 Uhr, als noch Alles im Schlafe lag, loderte aus der bis oben gefüllten Scheuer des Gasthauses„zum Lamm“ die erste Feuergarbe in die Höhe und entwickelte sich in ganz kurzer Zeit zu einem solch fürchterlichen Brande, daß bis 7 Uhr Abends, die drei Hauptstraßen mit 250 Ge— bäuden, darunter die Post, Apotheke, Rathhaus, Kataster⸗ amt, 26 Gasthäuser,(3 in den Ausläufern der Stadt ge⸗ legene stehen noch), einen einzigen Trümmerhaufen, ein Glut- und Rauch Meer bilden. Die Pfarrkirche ist zwar völlig freigelegt aber von dem noch immer wüthenden Ele ment bedroht. 2000 Einwohner sind obdachlos, von denen die meisten, aller Habe bar, im Freien kampften müssen. Menschenleben sind glücklicherweise nicht zu be⸗ klagen, ein Fuldaer Feuerwehrmann wurde schwer ver⸗ letzt. Der Schaden wird bis jetzt auf 1½ ͤ bis 2 Million Mark geschätzt, an Gebäuden allein auf 1 Milllon. Der Brand dauerte heute noch an, wurde indeß Abends be- wältigt. Das Hersfelder Militär und dreißig Feuer; wehren waren aufgeboten. Die Kirche ist noch unver⸗ sehrt. Alle Scheuern waren vollgepfropft mit Getreide, Die Verwüstungen sind entsetzlich, das Elend unbeschrelb lich! Die Noth ist gräßlich, Hülfe dringend nothwendig! Gleichzeitig brannte in dem benachbarten Großenbach ein Wohnhaus und 2 Scheunen ab. In Großentaft, gleich falls ein Ort in der Nähe, brach ebenfalls heute Feuer aus, indeß ist dort das Brandunglück nicht so schlimm, (Da Hülfe hier geboten und rasche Huͤlfe bekanntlich doppelte Hülfe ist, so erklären wir uns gleich hier zun Annahme und Weiterbeförderung von Gaben bereit. Die Redaetlon). a Brünn. Die beiden Töchter des Revier-Jägers Schinzel in Loskau, huͤbsche Mädchen im Alter von 7 bis 19 Jahren, wurden vor einigen Tagen in einem selten betretenen Theile des Loskauer Waldes ermordet und entsetzlich verstümmelt aufgefunden. Gleichzeitig ver schwand der Kaufmannssohn Josef Gertel, von welchem man vermuthet, daß er die besttalische That aus Eifersucht verübt habe. Sein Bruder Anton Gertel, der im Ver⸗ dachte der Mitschuld steht, wurde verhaftet. Handel und Verkehr. Friedberg, 30. Det. Fruchtpr. Watzen M. 19.25 bis M. 00.00, Korn M. 16.00— 16.25, Gerste M. 15.75 bis 16.00, Hafer M. 13.00— 13.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 31. Oetbr. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.75—0.90. Eier 2 St. 13 Pf. Grünberg, 30. Okt. Fruchtpreise. Weizen M. 19.50, Korn M. 16.20, Gerste M. 14.00, Hafer M. 13.20, Kartoffeln M. 3.50. 5 Gießen, 30. Oetbr. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80— 0.85, Eier 1 St. 7 Pf., 2 St. 13 Pf., Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0. 40—-— 0.60, Hühner per Stück M. 0.90— 1.00, Hahnen per Stück M. 0.90— 1.10, Enten per Stück M. 1.30— 1.70, Ochsen⸗Fleisch per Pfund 60—68 Pf., Kuh⸗ und Rind? Fleisch 45—54 Pf., Schweinefleisch 50—60 Pf., Hammel: 4 Fleisch 54— 64 Pf., Kalbfleisch 4550 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.00— 7.00, Zwiebeln per Centner M. 5.00— 6.00., Weißkraut per Stück 3—7 Pf., Gänse per Pfund 40-52 Pf. 5 Frankfurt, 29. Oetbr. Fruchtbericht. Hies. Weizen: mehl Nr. 0 M. 32—34, Nr. 1 M. 29.75—3 1.75, Nr. 2 M. 27— 28, Nr. 3 M. 26.75— 27.75, Nr. 4 M. 21.50 bis 22.50, Nr. 5 M. 18.50— 19.50, Mllchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 56.50— 59.50, norddeutsche und westfällsche Weizenmehle Nr. 00 M. 27.50 28.50% Roggenmehl(hiesiges) Nr. 0 M. 26— 26.50, Nr. 0/4 M. 24— 24.50, Nr. 1 M. 22— 22.50, Nr. 2 M. 18.50 bis 19.50, Weizen ab unserer Umgegend M. 19.25 bis Die kaiserliche Familie und die In London ist die Nachricht 1 0 Kartoff Malter 0 2 S 2 8 — e 22222 222 0 donith 19.50, frei Bahn hler M. 20— 20.25, kurhessischer M. 20.25 bis 20.50, norddeutscher M. 20.75, russische Sorten M. 22.25 bis 22.75, Roggen hiesiger M. 16.25— 16.75, russischer M. 16.60— 16 70, Gerste, Wetterauer, M. 16.25— 16.50, Ried und Franken M. 16.50— 16.75, Saal und ungarische M. 19—2ʃ, Hafer, prima M. 14.75—15, mittel M. 14 bis 14.25, Raps M. 27.50.— 28.50, Mais M. 14— 14.25, a Roggenkleie M. 4.75— 5.00, Weizenkleie M. 4.25— 4.50, de, Malzkeime M. 0.00 0.00, Moostorfstreu prima M. 1.36, 14 Spelzspreu M. 1.50— 1.60, Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50—5 steigend. Chlltsalpeter per Februar-März 1889 M. 10.50 00.0 ab Harburg. Sämmtliche Artikel bei Ab⸗ nahme von 200 Centner an. Rüböl im Detail M. 62.— 63. 0 Frankfurt, 29. Oet. Viehmarkt. Angetrieben waren: 311 Ochsen, 12 Bullen, 396 Kühe, Stiere und Rinder, 332 Kälber, 210 Hammel, 145 Schafe und 700 Schweine. Die Preise stellten sich pro 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 66-68, 2. Qual. M. 59—61, Bullen 1. Oual. M. 41— 43, 2. Qual., M. 38—40, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 55—57, 2 Qual. M. 49— 51, Kälber 1. Qual. pro Pfund Schlacht⸗ n 60-63 Pf., 2. Qual. 5458 Pf., Hämmel Qual. 58 Pf., 2. Qual. 56 Pf., Schafe 1. Oual. 3810. 25 Qual. 35 386 Pf., Schweine 1. Qual. 9 5455 Pf., 2. Qual. 52— 54 Pf. un; Frankfurt, 30. Oet. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo M. 8.60— 10.00, Stroh pro 100 Kilo M. 6.00 bis 8.60, Butter pro 50 Kilo M. 82 bis 85, Eier das Hundert M. 6.00—7, Erbsen 100 Kilo M. 18 bis 23.00, do. geschälte M. 20— 30, Linsen M. 34 bis 52, weiße Bohnen M. 23—25 50, Mohrrüben 50 Kilo M. 4 bis 5., Preißelbeeren per Pfund 20— 25 Pf., Kartoffeln M. 6. 007. 00, Blumenkohl 100 St. M. 2030, Kopfsalat — M. 3—5, Sellerleköpfe 100 Stück M. 810, Pfirsiche per Pfd. 70 Pf., Nüsse 100 Stück 40—50 Pf., Zwetschen per Pfd. 5—6 Pf., Aepfel per Pfd. 6—10 Pf., Birnen per Pfd. 5-15 Pf„Melonen per Stück M. 0.00— 0, Trauben von 15 Pfennig an per Pfund, Einmachgurken 100 Stück M. 1.— 1.20, italienische Kastanien 30— 34 Pf., Quitten 20—25 Pf., Haas M. 3.00 4.00. Auf dem Nortoffelmarkt angefahren 24 Wagen und kosteten per Malter M. 5.20—5 50, Gans per Pfund 65—70 Pf. Es war nicht bös gemeint. 14„Es war nicht bös gemeint“. Wer hätte ihn micht schon erprobt, diesen Zauberschlüssel, der es vermag, der Verzeihung die Thür des Herzens— kämmerleins aufzuthun und neue Liebe einziehen zu lassen, die noch süßer, köstlicher, weil sie von Thränen bethaut, den heiligen Empfindungen der Versöhnung entsprossen. Wie viel bitteres Herzeleid sollte es schon heilen, dies Wort: „Es war nicht bös gemeint!“ So leicht ist „ ja ein Herz verwundet durch rasche unüberlegte Sprache, tiefes Weh umdüstert die Seele, oder der Stolz, der Trotz erhebt sein Haupt, um ich gegen die erlittene Kränkung zur Wehr zu letzen. Aber Liebe weiß das rechte Wort zu finden, und wenn es bittend, schmeichelnd klingt: „Es war nicht bös gemeint“, so findet es seinen Widerhall im Jubel des Herzens und es ist Liebe, die so gern alles glaubt, alles trägt, welche dieser Erklärung willig das Ohr leiht und wieder glaubt und hofft. In dem ewigen Zbwiespalt der Menschennatur, die zum Goͤtt— ichen hinstrebt, nach dem Guten sich sehnt und et tertes Hürde doch wieder die Flügel sinken laßt in den Staub der Erde, liegt es begründet, daß Zweifel, Irr⸗ thümer und Mißverständnisse sich in die Herzen drangen und als feindliche Gewalten gegen die; Liebe ihre Macht erproben. Sie rauben dem Auge den klaren Blick, das bittende„es war nicht boͤs gemeint“,— nur deshalb ausbleiben, dem es erwartet wird, sich dessen nicht bewußt ist, was ihm als Schuld angerechnet wird. Unsere bösesten Feinde entsteigen oft dem eigenen Herzen, wir sehen Sachen, die gar nicht vor— handen.„Liebe trägt alles? Liebe duldet alles?“ Vielleicht wohnt in dem treuen Herzen des Freundes ein Kummer, mit dem er dich nicht beschweren will, er duldet allein schweigend und du hälst es für erkaltete Liebe, was sein Wesen verdüstert. Harrest du dann vergeblich des er— sehnten Wortes, so gedenke der schoͤnen Mahnung des Dichters:„Und wenn der Freund dich kränkt, verzeih's ihm und versteh, es ist ihm selbst nicht wohl, sonst thät er dir nicht weh; doch wenn dich Liebe kränkt, sei dir's zur Lieb ein Sporn, — daß du die Rose hast, erkennst du auch am Dorn!“ Und dann sage dir's selbst, das erlösende: „Es war nicht bos gemeint“. Ist das Bitten um Verzeihung ein Sieg der Liebe über Stolz und Eitelkeit, so ist das Verzeihen, auch ohne daß es erbeten wurde, die Liebe selbst, die alles trägt und duldet. Kein Glück kaun auf Erden vollkommen sein, und der Himmel muß errungen werden. Stürme, gewitterschwere Wolken ziehen herüber und das Sonnenlicht scheint entschwunden zu sein,— wie du meinst— für immerdar, aber das sind Prüfungen, die Herzen zu erproben. Die Stürme erfrischen und läutern, und in den Thränen spiegelt sich der Sonnenschein des wiederkehrenden Glückes tausendfach wieder. Das Leben ist so kurz, aber ach— wie viele verbittern sich selbst die Tage, die sie in Liebe und Freude genießen könnten. Wo Eines dem Andern zu Liebe lebt, wo nicht nur immer das liebe„Ich“ gepflegt und gehätschelt wird, da thut sich der Himmel schon hienieden auf. Da läßt man die Sonne nicht untergehen über seinem Zorne; aus dem Staube empor, dem Göttlichen entgegen, erhebt den Menschen die Versöhnung, und Himmelsklaug ertönt aus dem Worte: „Es war nicht bös gemeint!“ Brodpreise vom 1. bis 16. November. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1 bis 16. November. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad Nauheim und Butzbach unverändert. und wie oft auch mag weil der andere, vol Wenn Zwei sich lieben, da nahen wohl Geld⸗Cours. Frankfurt am 30. October 1888. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke. 16% 18 16 do. n 02 18, 14 18.10 Englische Sovereigns 20. 36 20. 31 Russische Imperlales. 20. 88 20. 28 Ducaten. 1 5 9. 70 9. 65 „ al marco. 9. 70 9. 65 Dollars in Gold. 4. 20 4. 16 Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 3. November. Freitag Abends 4 Uhr 15 Min. Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 5 Uhr 20 Min. Regelmäßiger Wochengottesdienst von Sonntag den 4. November an Morgens 6 Uhr 30 Min., Nachmit— tags 4 Uhr 15 Min. Sonntag den 4. und Montag den 5. November: Neumond⸗tisleb. Beginn: (Eingesaudt.) Theater in Friedberg. Noch einmal will Herr Theaterdirektor Reiners den Versuch machen, eine Vorstellung zu geben und steht bet dem vortrefflichen Spiel bei dem ersten Versuch zu erwarten, daß er diesmal ein volles Haus findet. Ueber die beabsichtigte Vorstellung lesen wir von Gießen:„Die zweite Vorstellung des Herrn Reiners brachte uns Benedix' zu Herzen gehendes Lustsplel„Der Stören-⸗ fried“. In ein glückliches Familienleben wirft der erste Besuch der Schwiegermutter den ersten Schatten. Diese hetzt nämlich, theils aus Bosheit, theils aus Unver— stand, ihre Tochter gegen den Gatten auf und beraubt auch alle Andern dem Hause Nahestehenden ihres Friedens; ja sie bringt sogar ihre Tochter so weit, dem Gatten mit Scheidung zu drohen, und dieser, in der Ueberzeugung, daß eine Liebe, die an Scheidung denken kann, nie eine wahre Liebe gewesen, nimmt sie beim Wort. Da gelingt es einem alten Familienfreund, dem all' der Jammer nahe geht, den Störenfried auf zwei Stunden aus dem Hause, in eine kunstgeschichtliche Vorlesung zu bringen und kaum ist der böse Einfluß auf kurze Zeit außer Thätigkeit gesetzt, so ist Alles wieder gut. Von der Auf- führung können wir fast ausschließlich Gutes sagen. Das Ehepaar Lonau war necht passend von Frl. v. Fels und Herrn Förster vertreten. Frl. Frey(Frau v. Seefeld) trug im Anfang die Farben vielleicht etwas zu stark auf. Später jedoch, besonders in Seenen, wo sie an ihrer Tochter hetzt, hatte sie außerordentlich glückliche Augen blicke und wurde des Oefteren durch stürmischen Beifall ausgezeichnet. Alwine konnte nicht besser aufgehoben sein, als bei Frl. Reiners. Ihr Mienenspiel war ganz allerliebst, und die bewegten Stellen der Rolle spielte sie ergreifend. Hubert Malberg stellte Herr Göhler dar. Frl. Relchelt war als Köchin ganz aus dem Leben gegriffen und ihre Klage war ungemein rührend. Den Schutzengel des Hauses, den alten Müller, spielte Herr Direktor Reiners. Er schoß jedenfalls den Vogel ab. Der Eindruck seines Spiels war ein überwältigen der und den Beifall, der ihn des Oefteren sogar auf offener Scene unterbrach, hatte er wobl verdient. Die Thränen traten einem abwechseld vor Rübrung und vor Lachen in die Augen. Auch Frl. Gilsa, sowie die Herren Taußig, Löwe und vor Allem Herr Hildebrandt fanden sich mit ihren Rollen recht befriedigend ab.“ 3910 Bekanntmachung. In dem Firmenregister des unterzeichneten Gerichts wurden heute folgende Einträge vollzogen: 1. Der Inhaber der Firma Mayer Grünebaum in Staden hat die dem Anselm Grünebaum von da ertheilte Procura zurückgenommen und an dessen Stelle seinen Sohn Simon Grünebaum in Staden zum Procuristen bestellt. Die Firma Samuel Stern von Stammheim ist durch das am 27. Mai 1888 erfolgte Ableben des Inhabers erloschen. .Die Wittwe des Samuel Stern von Stammheim, Karoline, geb. Adler, betreibt daselbst seit dem 27. Mai 1888 einen Viehhandel unter der Firma „Samuel Stern Wittwe“. Altenstadt den 27. Oetober 1888. eee, Amtsgericht Altenstadt. 17912 Hellwig. Kalender für 1889. Reichsbote M.—.40 Familtenkalender„ 50 Landkalender 0 % Sen,—— bdiurchschossen„—.25 an 7%., Spinnstube 30 . Daheimkalender l 70, K, Lahrer Bote„ 0 , e Hebel's Hausfreund 2.20 „ Großer Lahrer Kalender e , Gehörte Siegfried—.25 24 Vorräthig bel Carl Bindernagel. 1 Mobiliar⸗Versteigerung Montag den 5. November d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden auf Antrag der Erben des verstor— benen Herrn Pfarrer Helfrich zu Ober-Mörlen mehrere Commoden, Kleiderschränke, Tische, Stühle, Glasschränke, Spiegel, Bilder, Uhren, vollständige Betten, Fenster— vorhänge, Weißzeug, Teppiche, Porzellan, Glas, Haus— mit 1 und 2 und Kuͤchengeräthe u. dergl. öffentlich melstbletend gegen 3923 Baarzahlung versteigert. Ober-Mörlen den 30. Oktober 1888. J 3918 Gemeinde Einnehmer Künkg. Apotheker Heißbauer's 387 schmerzslillender Zahnkitt zum Selbstplombiren hohler Zähne, beseitigt nicht blos den Zahnschmerz rasch und auf die Dauer, sondern verhindert durch den voll⸗ ständig festen Verschluß der kranken Zahnhoͤhle bet rechtzei— tiger Anwendung das Auftreten des Schmerzes überhaupt und unterdrückt das Weiterfressen der Faulniß. Zu haben in Friedberg bei Apotheker Fr. Lühm. 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