1 N K 9 ie D 1 ui. lage. 3 anau, u Gelbarbenn 2 Früfung der Verhältnisse von der Dringendheit der beabsichtigten Arbeiten überzeugt hat, Uhu, Mitre dt, aiserft. ilsen rn un Leasgasse. 4 bol üer betenbtrerclu terne Ein, 161 bei 8 del K 6— cell Müller ful K 1* lauftpt ftisek. + 9* K 1888. Famstag den J. September. 103. 1 8 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch Annoncen: die einspaltige 8 15 Pf., ie vorgängige Einholung einer polizeilichen Erlaubniß hierzu nicht erforderlich. Die Landwirthe, Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. und Freitag Abend ausgegeben. 15 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. auswärtigen Einsendern 0 Amtlicher Theil. Veli chung Der Senat der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin beabsichtigt, mit der in diesem Jahre daselbst stattfindenden akademischen Funstausstellung eine Lotterie von Kunstwerken, bestehend in Oelgemaͤlden, Skulpturen, Aquarellen ꝛc. zu verbinden. Mit Entschließung vom 17. l. Mis. hat Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz die Erlaubniß zum Vertrieb von dosen im Großherzogthum ertheilt. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Friedberg den 30. August 1888. J. V: Dr. Wallau. Bekanntmachung. Zur Beseitigung von Zweifeln, welche unter der landwirthschaftlichen Bevölkerung der Provinz Oberhessen darüber aufgetaucht sind, ob nd unter welchen Umständen und Formen landwirthschaftliche Arbeiten an Sonn- und Festtagen gesetzlich zulässig sind, bringe ich nachstehend as alle Zweifel in dieser Beziehung beseitigende Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 22. Oktober 1856 zum Abdruck. Friedelhausen am 17. August 1888. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. zu Nr. M. d. J. 13,495. 23. Darmstadt am 22. Oktober 1856. betreffend: Die Sonntagsfeier, insbesondere die Vornahme landwirthschaftlicher oder gewerblicher Arbeiten an Sonn- und Festtagen. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Nach Art. 224 des Polizeistrafgesetzes sind öffentliche oder geräuschvolle Handtierungen und Arbeiten der Landwirthe, Fabrikanten, handwerker und sonstigen Gewerbsleute, sowie dergleichen Waldarbeiten, dringende Fälle— wie Erndtearbeiten bei ungünstiger Witterung und ei beginnender Weinlese— ausgenommen, an Sonn- und Festtagen gänzlich untersagt. Zur Vornahme landwirthschaftlicher oder gewerblicher Arbeiten der bezeichneten Art an Sonn- und Festtagen in dringenden Fällen ist Fabrikanten ꝛc., welche solche Arbeiten an Sonn- und Festtagen vornehmen oder vornehmen lassen, haben aber genügend nachzuweisen, daß ein dringender Fall wirklich vorgelegen hat. en deren eigenem Juteresse erscheint es daher als gerathen, daß dieselben in Fällen der fraglichen Art von der beabsichtigten Arbeit der Polizei— lehörde im Voraus die Anzeige machen und deren Zustimmung zur Vornahme der Arbeit erwirken, um sich hierdurch gegen eine polizeigerichtliche Berfolgung zu sichern. Fur diesen Fall wollen wir gestatten, daß von der betreffenden Localpolizeibehörde, wenn sich dieselbe durch sorgfältige 1 Was die Arbeiten anbelangt, serboten, eligerichtet. pedigers Dr. Kögel hält die Königin von Sachsen, Lährend der Taufe selbst der König von Schweden kisers Tegel nur für einzelne Faͤlle und nicht für einen läugeren Zeitraum, Pe und Festtagen als gerechtfertigt anzusehen ist, nicht genau bezeichnen. ertheilt werde. die Erlaubniß zu deren Vornahme, jedoch in der Die Fälle, lassen sich wegen der Verschiedenartigkeit der hierbei in Betracht kommenden Verhältnisse Wir beschränken uns deßhalb darauf, Ihnen in dieser Beziehung Folgendes zu bemerken: 1. Die Vornahme öffentlicher oder geräuschvoller landwirthschaftlicher oder gewerblicher Arbeiten an Sonn— tikemals als entschuldigt angesehen werden, wenn durch eine passende Geschäftsein richtung die Vornahme dieser Arbeiten an Werktagen möglich gemacht werden kann. 2. Wenn wirklich ein dringendes Bedürfniß der Vornahme einzelner Arbeiten an Sonn- und Festtagen vorliegt, fur diese, nicht aber auch andere Arbeiten, welche einen Aufschub erleiden können, vorgenommen werden. in welchen die Vornahme von Arbeiten an und Festtagen kann dann so dürfen doch immer 3. Wenn Gewerbtreibende mehr Arbeitsbestellungen annehmen, als sie mit ihren Arbeitern an Werktagen innerhalb der bedungenen an den Kohlenmeilern ꝛc., lieferungsfrist vollenden können, so kann dieses die Vornahme von Arbeiten an Sonn- und Festtagen nicht rechtfertigen. welche ihrer Natur nach nicht unterbrochen werden können, z. B. die Arbeiten auf den Schmelzhütten, so ist— nach Absatz 2 des Art. 224 des Polizeistrafgesetzes— deren Vornahme auch an Sonn- und Jesnagen nicht die Polizeibehörden haben jedoch darüber zu wachen, daß in den Kreis dieser Arbeiten keine solche gezogen werden, welche nicht 135 dahin gehören. Sie wollen die Ihnen untergebenen Polizeibehörden in diesem Sinne geeignet instrutren, sowie auch sich selbst bei der Beurtheilung der 1 Sie gelangenden Anzeigen von der Vornahme verbotener Arbeiten an Sonn- und Festtagen hiernach bemessen. v. Dalwigk. Knorr. Deutsches Reich. Potsdam. Der Taufact findet am 31. Aug. in Bibliothekzimmer Friedrichs des Großen im Stadtschlosse statt. Dasselbe wird zur Kapelle Während der Rede des Oberhof— den Täufling. Nach der Taufe findet vor der aiserin eine Defilircour im e Fried⸗ ichs des Großen und sodann Galatafel im Mar— norsaal statt. Berlin. Die„Nat.⸗Ztg.“ hält die Nach⸗ icht aufrecht, daß der Kaiser zuerst nach Wien uud dann erst nach Rom reisen werde. — 28. Aug. Der Kaiser traf Abends von Tresden wieder hier ein und fuhr direkt in's Schloß zum Besuche des Königs von Griechen— end. Es fand sodann in den Gemächern des ein Diner statt, welchem der König d der Kronprinz von Griechenland, der grie— ch sche Gesandte und die beiderseitigen Hofstaaten lääwohnten. Der König von Griechenland stattete in gestrigen Nachmittag, wahrend seines Aufent— ultes in⸗Potsdam, der Kaiserin Auzusta auf Schloß Babelsberg, der Kaiserin Augusta Vic— toria im Marmor-Palais, Friedrich in Schloß Friebrichskron seine Be— sowie der Kaiserin auf den Abschied des General-Feldmarschalls Moltke bezüglichen Schriftstücke im Wortlaut. suche ab und kehrte dann von Potsdam wieder Das Abschiedsgesuch und das in Erwiederung nach Berlin zurück, worauf derselbe den Abend über mit dem Kronprinzen von Griechenland ver— eint blieb. Der König reist morgen früh via Warnemünde nach Kopenhagen ab. — 30. Aug. Der Kaiser, welcher am Vor— mittag den Truppenübungen auf dem Tempel— hofer Felde beigewohnt hatte, empfing Mittags das von Wien eingetroffene erzherzogliche Paar Carl Ludwig und geleitete dasselbe nach dem königlichen Schlosse. Der König von Schweden ist ebenfalls heute Nachmittag hier eingetroffen und vom Kaiser und dem Prinzen Heinrich empfangen worden. Nach herzlicher Begrüßung begaben sich der Kaiser und der König ins Schloß unter Voranritt und gefolgt von je einer Schwadron Gardes du Corps. Nach der„Kreuz— Zeitung“ konnte für die Reise Kaiser Wähelms ein Besuch am württembergischen Hofe gar nicht in Erwägung kommen, da der König von Wuͤrt— temberg sich seines Gesundheitszustandes wegen nächstens in ein südliches Klima zu begeben gedenkt. — Der„Reichsanzeiger“ veroffentlicht die desselben ergangene Allerhoͤchste Handschreiben lauten:„(übliche Anrede). Ew. Kalserlichen und Königlichen Majestät bin ich anzuzeigen ver— pflichtet, daß ich bei meinem hohen Alter nicht mehr ein Pferd zu besteigen vermag. Ew. Majestät brauchen jüngere Kräfte und ist mit einem nicht mehr felddienstfähigen Chef des Generalstabes nicht gedient. Ich werde es als eine Gnade er— kennen, wenn Ew. Majestät mich dieser Stellung entheben und mir huldreichst gestatten wollen, den kurzen Rest meiner Tage in ländlicher Zu⸗ rückgezogenheit zu verleben. Nur mit meinen innigsten Wünschen kann ich die Erfolge be— gleiten, welche Ew. Majestät glorreichen Zukunft vorbehalten sind. In treuester Ergebenheit und aufrichtigster Dankbarkeit für so viele mir zu Theil gewordene Auszeichnungen und Wohlthaten verharre ich ꝛc. 2e.“ Darauf antwortete der Kaiser: „Mein lieber Feldmarschall! Obwohl Ich Mich den in Ihrem Brief an Mich angeführten Grün— den nicht zu verschließen vermag, so hat Mich doch derselbe mit Schmerz bewegt. Es ist ein 1 Gedanke, an welchen Ich Mich so wenig wie die Armee, deren Sein so unendlich viel Ihrer Person verdankt, gewöhnen können, Sie nicht mehr auf dem Posten sehen zu sollen, auf wel⸗ chem Sie das Heer zu den wunderbarsten Sie⸗ gen führten, die je die Kämpfe eines Heeres krönten. Doch will Ich unter keinen Umständen, daß Sie Ihre uns theuere Gesundheit überan⸗ strengen. Darum werde Ich, wenn auch schweren Herzens, Ihrem Wunsche willfahren. Dennoch weiß Ich Mich mit meinem Heere eins in dem Wunsch, Sie um das Wohl und Wehe des Vaterlandes und seiner Vertheidigung beschäftigt zu wissen. Seit dem Heimgang Meines theuren Vaters ist das Amt des Präses der Landes— vertheidigungs-Commission unbesetzt geblieben. Ich kann gewissenhaft dasselbe in keine besseren Hände legen, als in die Ihrigen. Darum bitte Ich Sie, dasselbe Mir und dem Vaterlande sowie Meiner Armee zu Liebe anzunehmen. Möge der Herr uns Ihre unschätzbare Kraft und Rathschlaͤge auch in dieser Stelle noch lange zum Heile unserer Nation erhalten. Eine dies— bezügliche Ordre werde Ich Ihnen noch zugehen lassen. In treuester Dankbarkeit und Anhäng— lichkeit verbleibe Ich Ihr wohlaffectionirter König Wilhelm.“ — Der Führer der nationalliberalen Partei v. Bennigsen ist zum Oberpräsidenten der Pro— vinz Hannover ernannt worden. Kiel. S. M. Kreuzer„Habicht“ ist am 28. August in St. Paul de Loanda eingetroffen und beabsichtigt am 16. September wieder in See zu gehen. — 28. Aug. Die großen Flottenmanöver vor Kiel haben begonnen. Dresden, 28. Aug. Die Kaiserin Fried— rich ist nebst der Prinzessin Victoria, begleitet vom Grafen Seckendorff, von Reischach und der Gräfin Perponcher, Vormittags hier angekommen und hat Schloß Albrechtsberg besichtigt, wo sie vom Besitzer Grafen Hohenau empfangen wurde. Man vermuthet hier, die Kaiserin beabsichtige das Schloß zu miethen oder zu kaufen. Eisleben, 28. Aug. Fürst Alexander von Bulgarien traf auf Kloster-Mansfeld ein und wurde von dem Kammerherrn v. Prittwitz, welcher zum Sommeraufenthalte auf seinem Schlosse Neu Asseburg weilt, empfangen und nach dort begleitet. Wie es heißt, wird der Fürst seinen Aufenthalt auf diesem idyllisch gelegenen Jagdschloß auf einige Zeit ausdehnen. Graf Perponcher, der ehemalige Hofmarschall des Kaisers Wilhelm J., wird ebenfalls binnen kurzem hier erwartet. Frankfurt, 30. Aug. Dem Fr. J tele⸗ graphirt man von Nizza: Ein ehemaliger deutscher Offizier Namens Fritz Kilian v. Hohenberg, welcher als Sprachlehrer hier lebt, ist gestern Nachmittag in dem Augenblick verhaftet worden, als er ein Packet, welches Lebelpatronen enthielt, zur Post geben wollte. Bei der alsbald in der Wohnung des Verhafteten vorgenommenen Haus— suchung sind Papiere mit Beschlag belegt worden. Von den Schriftstücken wird eine Uebersetzung angefertigt. v. Hohenberg ist seit 7 Jahren hier ansässig und während dieser Zeit bereits zweimal unter Verdacht der Spionage verhaftet, bald aber wieder in Freiheit gesetzt worden. Hamburg. Die Royal-Niger⸗Compagnie soll im westlichen Niger-Delta das Gebiet des Forca— doflusses erworben und für die Abtretung dieses Distrikts die Häuptlinge mit Genever und Rum bezahlt haben. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 29. August. Das Kronprinzenpaar ist nach Gmünd(Bayern) abgereist. Erzherzog Carl Ludwig und Gemahlin haben sich am 30. August zu der Tauffeier nach Berlin begeben, wo ein zweitägiger Aufenthalt in Aussicht genommen ist. Belgien. Brüssel. Es verlautet, daß Eng⸗ land sich bereits zustimmend zu dem Profekt des Königs Leopold, eine neue afrikanische Conferenz einzuberufen, erklart habe. Frankreich. Paris, 29. Aug. Ein Indi⸗ viduum, welches gestern Nachmittag in der hie⸗ sigen deutschen Botschaft, nachdem es bereits in den letzten Tagen dortselbst wiederholt erschienen war, auf den Kanzleibeamten Tournoner schoß, hatte den letzteren zu sprechen verlangt und war abgewiesen worden. Der Mann feuerte den Pistolenschuß auf Tournoner mit den Worten ab: Endlich werde ich doch Einen getödtet haben. Tournoner ist unverletzt. Der Thäter, welcher verhaftet wurde, heißt Garnier, ist 66 Jahre alt und will durch den Krieg und Unglücksfälle um sein Vermögen gekommen sein. Auf Ver⸗ anlassung der Aerzte ist Garnier ins Kranken⸗ haus gebracht worden, und soll daselbst bis zum Ende der Untersuchung verbleiben. — Der Ministerpräsident Floquet begab sich heute nach Toulon um den Seemansvern bei— zuwohnen, und wird voraussichtlich mit dem Marineneminister am Samstig zurückkehren. Italien. Rom, 30. Aug. Der Minister— präsident Crispi ist aus Mailand hier eingetroffen. Serbien. Belgrad, 29. Aug. Der König verläßt am Samstag Toblach und reist nach Gleichenberg ab. Heute Abend trifft Pyrot— schanatz, der Bevollmächtigte der Königin, ein und trägt morgen dem Metropoliten die Aeuße— rung der Königin vor. Das Confistorium tritt am Freitag in die Endberathungen der Ehescheide— sache ein. Die Königin Natalie verläßt am Donnerstag Paris und begibt sich nach Bukarest zu ihrem Schwager, dem Prinzen Ghika. Egypten. Kairo. Einer Meldung des Bureau Reuter vom 28. d. M. zufolge griffen 500 Derwische am 27. ds., 11 Uhr Abends das Fort Khormoussa an, worin sich 200 Mann als Besatzung befanden. Verstärkungen wurden aus Wadhi⸗-Halfa unter Befehl des Lieutenants Machell gesandt, welcher mit 100 Sudanesen die Derwische heftig angriff. Alle Derwische, welche in die Festung eingedrungen waren, im Ganzen 80, wurden getödtet. Afrika. Durban, 29. Aug. Einer Mel⸗ dung des Bureau Reuter aus Pietermaritzburg zufolge ist der Aufstand im Zululand in der Hauptsache beendet. Die englischen Truppen räumen die von ihnen besetzt gewesenen Sta⸗ tionen; es bleibt nur eine Infanterieabtheilung in Ceza zurück. Aus Stadt und Land. 2 Friedberg. Am letzten Sonntage wurde in unserer Stadtkirche der neu hierher versetzte evangelische Geistliche, Pfarrer Velte von Melbach, der hiesigen Ge: meinde durch Dekan Meyer vorgestellt und in sein Amt eingewiesen, nachdem derselbe durch eine treffliche Predigt die Versammelten erbaut hatte. Wisselsheim. In der Nacht vom letzten Sonntag auf Montag brannte die hintere Scheuer der Wittwe Schultheiß dahier ab. Die mit Futter-Vorräthen und Frucht ziemlich angefüllte Scheuer, sowie eine angebaute Maschinenhalle des Gutspachters Leonhard wurden ein Raub des Elements. Gießen. Für die am 24. September beginnende Sitzungs-Periode des Schwurgerichts wurden folgende Hauptgeschworene ausgeloost: 1. H. Berck II., Alsfeld; 2. J Kalbfleisch, Heimertshausen; 3. Fr. IJ. Lütticken, Gießen; 4. Ludw. Emmelius, Gießen; 5. P. Kuhl, Hoch— Weisel; 6. Johs. Schmücker, Gießen; 7. A. Lepper III., Zell; 8. H. J. Albert, Büdingen; 9. E. Chr. Rühl II., Schotten; 10. H. Volckmann II., Heuchelheim; 11. Johs. Koch III., Villingen; 12. H. K. Funk, Frischborn; 13. W. [Buff, Nieder-Wöllstadt; 14. Johs. Rompf XIV., Lang⸗ Göns; 15. J. Zinn IX., Maar; 16. Bürgerm. Scheerer, Nleder-Breldenbach; 17. L. Hoffmann II., Grünberg; 18. K. Illig I., Gedern; 19. H. Stahl, Kloppenheim; 20. G. W. Diehl, Södel; 21. H. Stoll, Nleder⸗Woͤll⸗ stadt; 22. E. Löb, Friedberg; 23. E. Windecker, Frled⸗ berg; 24. F. Pröscher, Schotten; 25. K. Leo, Büdingen; 26. H. Homberger, Gießen; 27. Lud w. Bersch, Gießen; 28. W. Becker, Lauterbach; 29. Johs. Steuernagel II., Rainrod; 30. K. Geißler, Lollar. Allerlei. Soflta. Die hiesige Polizei hat eines der hervor⸗ ragendsten Mitglieder der Bellovaer Räuberbande, Christo Sawow verhaftet. Ebenso verhaftete die Bukarester Pollzei einen Briganten der Bellovaer Räuberbande, welcher den Weg über Sofia genommen hatte und Kleidungs Stücke trug, die den Briganten zugleich mit dem letzten Lösegeld ausgehändigt worden waren. Derselbe war mit einem serbischen Passe versehen und wird von einem Kriegsgericht binnen 3 Tagen abgeurtheilt werden. Nach der Aussage des Gefangenen habe sich ein Theil der Räuberbande von Bellova nach Macedontien, der andere nach Serbien ge wandt, wo sich die Bande im April gebildet hatte. Handel und Verkehr. Butzbach, 29. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10—0.00., Käse per Pfd. 40—45 Pf., Eier 2 Stück 11 Pf. Frankfurt, 29. August. Wochenmarkt. Erbsen, ganze per Pfd. 12— 16 Pf., do. geschälte 14— 18 Pf., Linsen 18—28 Pf., weiße Bohnen 20—22 Pf., neue Malteser Kartoffeln per Pfd. 0—00 Pf., hiesige Kartoffeln per Gescheid 1012 Pf., krause Endivien 5— 10 Pf., Butter per Pfd. M. 1.10— 1.20, Eier das Stück 5—6 Pf., Radleschen 3 Pf. das Päckchen, Römisch Kohl per Portion 40-50 Pf., Blumenkohl per Stück 30—60 Pf., deutscher Kopfsalat per Stück 3—5 Pf., Zuckerschoten per Pfd. 1820 Pf., neue Erbsen per Pfd. 20— 25 Pf., neue grüne Bohnen per Pfund 6—10 Pf., Romainsalat 10 bis 20 Pf., neuer Wirsing per Stück 10—15 Pf., Zwiebeln per Pfd. 7—9 Pf., Einmachgurken 100 Stück M. 0.70 bis 1.20, Salatböhnchen 5060 Pf., neue Gurken 4— 15 Pf., neue Kohlraben per Stück 5—6 Pf, neue Carotten das Päckchen 10— 12 Pf., Krebse per Stück 5—7 Pf., neues Weißkraut per Stück 10—15 Pf., neue Rotherüben per Portion 20— 30 Pf., Wachsbohnen per Pfd. 00—00 Pf. Aepfel per Pfd. 20 Pf., Birnen per Pfund 5—10 Pf., Zwetschen 20— 25 Pf., neue Nüsse per Pfd. 11— 16 Pf., neue Mauskartoffeln per Gescheid 25 Pf., Melonen das Stück M. 1—3., Perlzwiebeln per Liter 50 Pf., kleine Essiggurken 100 Stück 60—70 Pf. Frankfurt, 30. Aug. Fruchtber. Hlesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 32.— 34.00, Nr. 1 M. 29.00-31.00, Nr. 2 M. 27— 28, Nr. 3 M. 25.50— 26.75, Nr. 4 M. 21.—22., Nr. 5 M. 18.00— 19.00, Milchbrod- und Brodmehl im Ver⸗ band M. 55.— 57.50, nordd. und westfälische Weizen⸗ mehle Nr. 00 10% M. 26.25— 27.00, Roggenmehl(hiesiges) Nr. O0 M. 25.00— 26.00, Nr. 0/1 M. 23.00— 24.00, Nr. 1 M. 21.00— 22.00, Nr. 2 M. 17.50- 18.50, Roggenkleie M. 4.75— 5.00, Weizenkleie M. 4.25— 0.00, Moostorf⸗ streu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.25, Reismehl M. 4— 4.50.(Sämmtliche Artikel bei Abnahme von 200 Centner an). Rüböl im Detail M. 59.—60. Frankfurt, 30. Aug. Auf dem heutigen Viehmarkte waren zugeführt 90 Ochsen und 41 Kühe, Stiere und Rinder. Die Preise waren dieselben theueren wie am Montag. Brodpreise vom 1. bis 16. September. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. September. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Frledberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. 14. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 9½ʒ Uhr: Herr Pfarrer Velte. Sedansfeier. Nachmittags 1½ Uhr: Candidat Wiegel. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 11 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Katechismuslehre. Es wird eine Collekte für die Invaliden erhoben. Katholische Gemeinde. Samstag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 3/7 Uhr: Austheilung der hl. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Gelée-& Einmachg laser, auch mit den neuesten luftdichten Verschlüssen, Bienhoniggläser von genauem Gewichtsinhalt und neuem Versandtverschluß. Ansatzflaschen und steinerne Ein⸗ mach⸗Töpfe in großer Auswahl bei 2604 Georg Gross. D onmerpantoffel wegen vorgerückter Saison extra billig bei Heinr. Dienl, Usagasse. Arbeiter Uhren in Silber, Nickel und Neusilber mit guten Werken von Mark 9. an unter Garantie. L. 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Abtheilung. glieder, Mitglieder des Stadtvorstandes und andere Festtheilnehmer. h. Chor der Seminaristen. l. Taubstummen Anstalt. g. Kriegerverein. „Frohsinn“. same Musterschule II. Abtheilung. o. Musik. d. Comité ⸗Mit⸗ e. Realschule. i. Gesangverein„Liederkranz“. k. Gemein: m. Turnverein. n. Feuerwehr II. Abtheilung. 3. Um 2½ Uhr!: Ankunft auf dem Festplatz. Abstellung der Fahnen auf beiden Seiten der Tribüne und Auf⸗ stellung des Zuges an derselben. Die Schulen formiren elnen Bogen, dessen Sehne die Tribüne bildet: links von derselben(Ostseite) Chor der Seminaristen, die Realschule; rechts von der Tribüne und ihr gegen⸗ über(Nord- und Westseite) die gemeinsame Musterschule und Taubstummen⸗Anstalt; unmittelbar auf beiden Seiten derselben die Mitglieder des Comités c. Die Vereine stellen sich hinter den Schülern auf: Die Feuerwehr J. Abtheilung, der Gesangverein„Frohsinn“ und der Kriegerverein hinter der Realschule, der Gesangverein„Liederkranz“, der Turnverein und die Feuerwehr II. Abtheilung hinter der gemeinsamen Musterschule. 4. Beginn des Jugendfestes. Das Centrum des Bogens bleibt frei. J. a. Gesang:„Preis dem Vater“, allgemeines Lied. b. Festrede. o. Gesang: Chor der Seminaristen. d. Gesang:„Die Wacht am Rhein“, allgemeines Lied. Während der Spiele: Musikstücke. II. Die Schülerzüge begeben sich auf ihre Standplätze. Beginn der Spiele: Kletterbaum, Schwebebaum ze. und andere Spiele; außerdem Frei und Ordnungsübungen der Schüler. Die Mitglieder der Feuerwehr sind bei den Spielgruppen anwesend zur Verhütung von Störungen. III. Um 4½ Uhr: Eintritt der Pause, durch Trompetensignal verkündigt: Vertheilung der Bretzeln und anderer Festgaben. (Die Züge der jüngsten Schüler werden entlassen.) IV. um 5½½,ʒ Uhr: Avf ein gegebenes Signal sammeln sich die Schüler auf ihren Standplätzen. Ein weiteres Signal ruft alle Festtheilnehmer zur Tribüne. (Aufstellung wie oben.) a. Gesang:„Ich hab' mich ergeben“, allgemeines Lied. d. Gesang:„Deutschland, Deutschland“, allgemeines Lied. V. Aufstellung des Zuges(in derselben Ordnung wie beim Hinzug): Heimzug. Im Interesse eines geordneten Heimzuges und würdigen Abschlusses unseres Jugend⸗ festes ist dem Publikum das Eindrangen in den Zug durchaus nicht gestattet. 3076 durch aufgefordert, wenn sie sich an dem Jugendfest betheiligen wollen, sich Sonntag D' hiesigen und auswärtigen Schüler der Realschule zu Friedberg werden hier⸗ um 1 Uhr in dem Realschulgebäude zu versammeln. 3100 Die Direction der Großherzoglichen Realschule und des Progymnasiums. Spar⸗ und Leih⸗Kasse zu Hungen (eingetragene Genossenschaft). Wir bringen hierdurch zur Kenntniß der Interessenten, daß vom 1. Januar 1889 an sämmtliche Einlagen mit 3½% verzinst werden, und daß von gleichem Tage an der Zinsfuß für sämmtliche Kapitalien, welche gegen Hypotheken ausgeliehen sind und ausgeliehen werden, auf 4½% festgesetzt worden ist. Hungen den 30. August 1888. 3104 Der Vorstand. Filz= u. Seidenhüͤte, Regenschirme& Spazierstöcke in größter Auswahl bei 2979 Steinkohlen für Dreschmaschinen ꝛe., Portland⸗Cement, Schwarzkalk, Sleinheimer Ziegel und Schlackenmehl jede Woche ab Waggons und stets ab Lager empfehlen billigst Gebr. Lentz, 2933 am Bahnhof Bad Nauheim. Zum Füttern der Bienen empfehle Fruchtzucker, Crystallzucker, Candis 3108 W. Bernbeck. „ Jagd⸗Pulver und Schrote nebst allem Zubehör empfiehlt bllligst 3114 Ph. Dan. Kümmich. Fritz Schmidt, Kaisersr. lüsschkragen in schönster Auswahl billigst bei J. vorm. K. Friedrich, neben der Post. Ueuheiten NRegenmänteln, Kindermünkeln in großartiger Auswahl. G. Schulhof. wee“ Schweizer, evang. Rel., gesucht, welcher die Wartung und Pflege des Rindvlehs genau kennt, das Melken selbst besorgt und die Milchwirthschaft versteht. Meldungen mit An⸗ gabe früherer Veschäftigung sub L. E. 1751 an Haasen⸗ stein K Vogler, Frankfurt a. M.(H. 64734.) 3065 Keim, 3094 f. Gesangverein 30 Impf⸗Nachschau. Die gesetzlich vorgeschrlebene Nachschau der im öffent⸗ lichen Termin vom 25. August l. J. geimpften Kinder findet im Hause des Großh. Kreis arztes Dr. Lorenz Sonntag den 2. oder Montag den 3. September(nach 5 6 0 der Eltern) jedesmal Morgens von 7—8 Uhr att. Großherzogliche Buͤrgermeisterel Friedberg. Steinhäußer. Freiwillige Feuerwehr. Sonntag den 2. September, Nachmittags 1 Uhr, Ausrücken zur Betheiligung am Sedansfeste. Sammelplatz: Vor dem Predigerseminar. 87 Das Commando. Beteranen- und Militärverein Friedberg. Die Kameraden treten nächsten Sonntag, Nachmittags 1½ Uhr, zur Betheiligung am Sedansfeste am Vereins⸗ lokale an. 3097 Der Präsident. . 1* Kirchweihfest zu Schwalheim. Sonntag den 2. und Montag den 3. September findet bei mir Tanzmusik mit gleichzeitiger gut besetzte Saaleinweihung statt, wozu ich freundlichst einelade. 7 A. Steinbach. Schwalheimer Brunnen. Bei Gelegenheit der Kirchweihe findet Sonntag den 2. September d. J. 5 Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet 3078 C. Sahm. Ich beabsichtige nächsten Sonntag den 2. d. Mts. bei Gelegenheit des Kirchweihfestes einen Hammel auf meiner Kegelbahn auskegeln zu lassen, wozu ich ergebenst einlade. Schwalheim den 30. August 1888. 3082 stonrad Hofmann, Wirth. Von heute an täglich ö ftischer Zwetschenkuchen 3103 bei Bäcker Rosenschon. Logis ist anderweit zu vermiekhen und vom 15. Sep⸗ tember d. J. ab beziehbar. beleid woll. 3079 1 HOeinri Das Neueste in Filz u. Seidenhüten billigst bei J. Koob, der Post gegenüber. 3095 Schuhwaaren in großer Auswahl, gut und billig bei 2883 Louis Waas. Kuchtsücke, Geldsuͤckchen ohne Naht, Scheuer-& Staubtücher empfiehlt bestens C. F. Schleuning. Filzhüte, neueste Herbstmode, Regenschirme in geringster bis zur feinsten Qualltät, Gummiwäsche, Hosenträger C. Kalbfleisch. Corsetten in großer Auswahl zu billigen Preisen empfiehlt 3096 M. Holler. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 2880 2860 empfiehlt (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 35 und eine Beilage.) beehrt fi slifts au Oiegenste Bürgern zu der Versat derselben Mitteffe. Mit eilelgen Jbbenssad den Geo . Die bagunch sellengrn und da, Ueberent schrebene W. Jeunete 2 Polzeipe sowle de 883 w Honbur Tomischen Panne . 1 ⁰ 2 W hüin U