1888. Donnerstag den J. März. 1 26. Se— 8 Obrrhessischer Anzeiger. 29 mutig: H Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch reiht en,„ Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag 8 und. und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Areis Friedt g Donnerstag—4 Samst 1 5 Orang 8 9 Idler dun* Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein B eg kostet 9 Annoncen von An e der auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht b igefügt ist, werden stets per Post 1 nommen. ell Amtlicher Theil. Betreffend: Gesetz, Aenderung der Wehrpflicht. Bekanntmaschun g. Dune Unter Bezugnahme auf die in Nr. 22 des Kreisblattes von 1888 enthaltene„Aufforderung“ des Großherzoglichen Landwehr— Bezirks— — Commandos Friedberg wollen wir hiermit s Fr nochmals darauf aufmerksam machen, daß in Folge des neuen Wehrgesetzes vom 11. Februar 1888 M. Reus sich alle Diejenigen, im Jahre 1830 und später geborenen Personen, welche in der Armee und Marine gedient oder 6— als Ersatz⸗Reservisten geübt haben und bereits zum Landsturm entfassen sind, sofort und zwar: 8 alle Infanteristen aus dem Kreise Friedberg bei dem Bezirksfeldwebel Meyer, alle übrigen Waffengattungen aus dem Kreise Friedberg bei dem Bezirksfeldwebel Sch ellbacher mündlich oder schriftlich unter Vorlage ihrer Militärpapiere anzumelden haben. „ Ist diese Meldung bis zum 18. März Isss noch nicht bewirkt, so tritt Bestraf Bestrafung gemäß§. 67 des Re hsmilitärgesetzes ein. ollen Damit den in Frage kommenden Mannschaften Gelegenheit geboten ist, sich mit den bezüglichen Bestimmungen vertraut zu machen, ist 9 die oben erwähnte„Aufforderung“ auf besondere Plakate gedruckt und sind letztere an öffentlichen Stelle ausgehängt . Flundern. Friedberg den 25. Februar 1888. Großherzoglich 9 eisamt Friedberg. ge. Dr. Braden Betreffend: Gesetz, Aenderung der Wehrpflicht. Friedberg den 25. Februar 1888. Ullge. 1 Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des kreises und das! ** Jr. Polizeicommissarlat Wickstadt. Aal. 1 Obige Bekanntmachung wollen Sie sofort mehrmals durch die Schelle ve röffentlichen und die Ihnen kurzer Hand zugehenden ar lakate an zweckmäßigen, besonders ins Auge fallenden Stellen anbringen lassen. g Auf den einzeln gelegenen Gehoften, Bergwerken, Mühlen u. s. w. ist„Aufforderung“ besonders zu publiciren, Dr. Braden. u Fertsch. J 5 J obne, U Erledigung. eine unterm 30. Junt 1887 und 20. Au 141 . N Dienstnachrichten aus dem Kreise Fr berg. Wilhelm Grätz zu Ober-Eschbach ist als Forstschutzgehülfe für die Forstwartei Ober-Eschbacher Haardt bestellt worden. gust 1887 erfolgten Ausschreiben gegen J un Ulrich von Groß E. l urch Gendarm ot in Montabaur erledigt zurück. Der Grof liche An t. ligsten Friedberg den 28. Februar 1888. 0 ** Deutsches Reich.[Mackenzie hat es abgelehnt, sich in die sa wurde in erster Lesung nach unerheblicher De— umelster. 5 2 9 5 1 3 3 5 8 5 8 5 Darmstadt. Der Revisio is⸗Kontroleur rigen anatomischen Details einzulassen, indem er batte erledigt Ote zweite Lesung findet im Ple— 1 insen Pagner in Mainz wurde zum Rep istonsluspektor, sich auf Virchow als die erste Autorität in diesem num statt. Bei der Berathung des Gesetz-Ent⸗ 8 er Hauptsteueramtsassistent 1. Kl. Gengenbach Fache berief. Mackenzie wünschte, der Auswurf wurfs betr. die unter Ausschluß der Oeffentlich— Windeck J Darmstadt zum Revisions-Kontroleur, der und die Praͤparate mochten einem pathologischen keit tattfindenden Gerichtsverhandlungen wurde Windecker. auptsteueramtsassistent. Seitz in Mainz Anatomen zu nochmaliger Begutachtung vor— die Beschluß-Unfähigkeit des Hauses constatirt. 3 sche Im Hauptsteueramtsassistent 1. Kl., der Finanz⸗ l b N raß.— 28 Febr. Der Reichstag beschloß nach wa pirant Uebel aus Dieburg zum Hauptsteuer-[burg und Waldeyer in Berlin vorschlug. Prof. längerer Debatte zur gerichtlichen Verfolgung (albfle isch. intsassistent 2. Kl. in Mainz ernannt, und der Waldeyer wurde gewählt. Kußmaul reist heute des Redakteurs Duerhold Hirschberg, wegen Be— K ffe Ffandmeister Seng zu Mainz an das an zusammen mit Bergmann ab, während leidigung des Reichstages, die Ermächtigung U 0 5 mpertheim versetzt, die Oberlandesgerichtsräthe] Mackenzie, srause und Bramann bleiben.— nicht zu ertheilen und genehmigte die ersten *. 8 2 1—. 8 70 2 n be! 3. 5* 7 tot Len einzerling und Walter sowie der Vorstand des Dr. Schmidt von Frankfurt hat gemeinschaftlich 11§ des Gesetzentwurfs über die Rechtsver— 40 4 roßh. Erbschaftssteueramts Dr. Muhl wurden[mit Professor Gerhardt und dem Leibarzte des haͤltnisse in den Schutzgebieten in der Commis⸗ Len. Wem. Mitgliedern des Verwaltungsgerichtshofs er⸗[Kaisers Dr. von Lauer dem Kaiser r den sionsfassung. Bei der Abstimmung über den 7 C 8 S 8 94 N a Ari Ne hnnt und dem letzteren der Charakter als„Re-⸗J[Stand der Krankheit des Kronprinzen am 24. Antrag Rintelen: den Artikel der Berliner 8 rungsrath“ verliehen, der Lokomotivführer bei d. Mts. Vortrag gehalten.— 27, Febr. Wie Conferenz von 1885 wegen Gewaͤhrleistung der sertiat Ir Main Neckar Bahn Schnur und der Weichen⸗[der Correspondent des„Börsen Courier“ meldet, Gewissensfreihe it und der religiösen Duldung 7 Hirter Küchler bei dieser Bahn wurden unter An— wird der Kronprinz schon in dieser Woche die an die Eingeborenen und Fremden in das Ge⸗ kennung der Dienste in den Ruhestand versetzt.erste Spazierfahrt unternehmen dürfen. Dr. Berg- setz aufzunehmen, stellte sich die Beschlußun— g Berlin, 27. Febr. Der„Reichsanzeiger“ mann soll noch in San Remo bleiben, Dr. Mackenzie fähigkeit des Hauses heraus. f r a göffentli ystehenden Aerzte-Be: Das Ende dieser Woche abreisen.— Nach einem ans— 27. Febr. Der Staatssecretaͤr Gra offentlicht nachstehenden Aerzte-Bericht: Das 0 f. g 8 lgemeinbefinden und der Schlaf des Kron-deren Telegramm dess. Bl. ist jedoch die Behand- Herbert Bismarck reist heute nach Dublin ab. * binzen waren gut. Husten und Auswurf etwas lung des Kronprinzen von heute ab ausschließ Straßburg. Der wegen Beihülfe zum che f abuger; die Untersuchung der Brust ergab keine lich in die Hande Mackenzie's und Krause's ge- Landesverrath angeklagte Justrumentenfabrikant Olichen einer Lungenaffection. Schrader. Krause. legt. Mackenzie halte, was. Krankheitsart des Streisguth wurde gemäß Artikel 12⁴ der Straf— Pboell. von Bergmann. Bramann. Kußmaul. Kronprinzen betrifft, die Aus führungen seines prozeßordnung gestern gegen eine Caution von en, Hickenzie.— Der„National⸗Zeitung“ wird je-[ Gutachtens, trotz nun auch Kußmaul, aufrecht. 10000 M. vorläufig in Freiheit gesetzt. 18* a. b 1 atem doch telegraphirt:„Der Kronprinz hatte eine Nach einem Telegramm der„Nat.-Ztg.“ habe 145 snlich gute Nacht. Dr. Kußmaul untersuchte Professor Bergmann den Kalser telegraphisch , de Kronprinzen am Sonntag, sowie heute gebeten, abreisen zu dürfen, bleibe jedoch auf —dorgen, und constattrte wiederholt, daß die ausdrücklichen Befehl des Kaisers in San Remo. 5 Lungen gesund sind. Das dem Kaiser telegra- Prinz Wilhelm von Preußen wird sich von und wird am Donnerstag die internationale hüler te Gutachten Dr. Kußmaul's betont, daß er Karlsruhe aus zu einem allerdings nur kurz Kunst Ausstellung eroͤffnen. 48* n en Lungen nichts Krankhaftes gefunden habe, bemessenen Aufenthalte nach San Remo begeben. Großbritannien. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 27. Febr. Der Kaiser kehrt am Mittwoch nach Wien zurück 48 London, 27. Februar. * 4 ch er aber die Krankheit als sehr ernst ansehen— 27. Febr. Der Reichstag nahm ohne Einer Meldung des Bureaus Reuter aus Dar— 15„ mie. Kußmaul hat auch den Kehlkopf unter- Debatte den Antrag Goldschmidt auf Abände- jeeling 0 Indien) zufolge, wurde am 26. d. Mts. ö uh und die in den letzten 14 Tagen von Berg- rung des Gesetzes über den Verkehr mit blei der Rajah von Sikkim von Lord Dufferin be⸗ blen! man und Bramann angefertigten mikroskopischen haltigen und zinkhaltigen Gegenständen in dritter hufs mündlicher Erörterung seiner Beschwerden 4 iparate aus dem Auswurf durchgemustert. Die Lesung an, ebenso das Vogelschutzgesetz und er- nach Darjeeling eingeladen. Die britischen Be⸗ 8.10— Aparate sollen verdächtigere und positivere Auf- klärte die dazu eingegangenen Petitionen für er- hörden forderten die Thibetaner, welche Lingtu, „ 7 Usse über die Natur des Leidens ergeben, als ledigt. Der Gesetzentwurf betr. die Loͤschung im Gebiet von Sikkim besetzt halten, auf, das — bisherigen anatomischen Untersuchungen. nicht mehr bestehender Firmen im Handelsregister Land bis zum 15. Maͤrz zu räumen. Die Thi— *. betaner erhalten jedoch weitere Verstaͤrkungen von Thibet, eine britische Expedition wird daher jetzt für unvermeidlich gehalten. Italien. Rom. Nach einer Meldung aus Massauah ist der Negus am 24. Febr. mit Ras Alula und einer beträchtlichen Streitmacht in De— bora, 30 Kilometer von Asmara, eingetroffen. Bulgarien. Sofia, 27. Febr. Nachrichten aus Konstantinopel lassen keinen Zweifel, daß in Bulgarien insgeheim Vorbereitungen getroffen sind, ein etwaiges türkisches Ansinnen an den Prinzen Ferdinand, zu gehen, mit der Prokla— mation der Unabhängigkeit Bulgariens zu be— antworten. Sollte Ferdinand dann abtreten, so würde man die Republik ausrufen, wie man dem Fr. J. von Wien aus berichtet. Aus Stadt und Land. h. Friedberg. Der Vortrag, welchen Dr. Pfann⸗ müller aus Rockenberg am leßten Freitag im Volks bildungs Verein über„Mikororganismen und Krankheitserreger“ bielt, behandelte ein Thema, welches seit neuerer Zeit einer der allerwichtigsten der Naturforschung und Medizin geworden ist. Zunächst be trachtete Redner die Geschichte der Bacterkologte und zeigte, daß diese Wissenschaft die jüngste dee gegenwär tigen ist; erst seit Ehrenberg(1838) und Schwann hat sie begonnen, besondere Verdienste haben der Franzose Pasteur und der Deutsche Koch. Dann ging Redner auf die Bacterten selbst ein, definirte sie als kleinste, ein zellige, sich durch Zellteilung, höchst selten auch durch Sporen vermehrende Lebewesen, deren Gestalt kugelig: Miterocbecen, släbchenförmig: Baeillen, sptralförmig ge wunden: Spirillen, sein kann. Er besprach eingehender die wichtigsten, besonders schädlichen Formen an der Hand von Abbildungen(gezeichnet von G. Hieronimus). Die Bacterien kommen fast überall vor, in der Luft, im Wasser, im Boden, auf der menschlichen Haut. Frei von Bacterien sind nur längere Zeit erhitzte Flächen, die Desinfectionsmittel, Blut und Organismus wirklich ge sunder Menschen. Die von Baeterten freieste Luft be findet sich— nach einem französischen Forscher— auf dem Meere: 6 in 10 Cubikmetern; nach demselben Forscher beträgt die Zahl in dem gleichen Raum Luft auf hohen Bergen 10—30, in einer Straße von Paris 3480, in neuen Häusern 4500, in alten Häusern 36,000, in einem alten Spital von Paris 79,000. Ein deutscher Forscher hat die Luft in Schulsälen untersucht und gefunden: vor dem Unterricht nach gründlichster Desinfeetion in 1 Liter 3, während der Unterrichts nach 2 Stunden 20, als die Kinder bald darauf weggingen, also Staub aufwirbelten 40. Im Wasser leben noch viel mehr Bacterien, und wir trinken in 1 Liter Bunnenwasser durchschnittlich 2 bis 300,000 Bacterien. Man sieht also, daß die meisten Bacterten unschädliche Organismen sind. Manche sind sehr widerstandsfähige Körper, die Milzbrandspore verträgt bis 1100 C. und eine trockne Hitze von 1200 C. Zur vollständigen Kenntniß der Bacterien reicht das Mikroscop nicht aus, sondern es gehört dazu die Reincultur, d. i. die Züchtung einer ganzen Colonie derselben Form, bei welcher sich dann die Wirkungen des einzelnen Indivt duums summiren und genauer studirt werden können. Der Vortragende zeigte eine große Anzahl solcher Rein culturen vor, so den Baeillus der blauen Milch, welcher bisweilen in Molkereien und Stallungen auftritt und durch Gefäße in die verschiedensten Privathäuser ver— schlept werden kann. Auch Reinculturen von Mierococcus prodigiosus demonstrirte er, welcher rothe Flecken bildet, auf Brot, Kartoffeln, Fleisch, Milch auftritt und sich, ein Beispiel einer unschädlichen Epidemie, massenhaft ver— breiten kann. Dieser Körper hat zum Aberglauben von blutenden Hostien Veranlassung gegeben. Wenn man bei irgend einer Krankheit in allen Formen derselben ein be stimmtes Bacterium auftreten sieht, dieses rein züchtet und durch Einimpfung dieses Baeteriums auf gesunde Thiere und Menschen die nämliche Krankheit erzeugt, so muß man das Baeterium als Ursache der Krankheit be— trachten. Für viele Krankheiten ist bereits dieser Beweis geliefert. Zum Schlusse sprach Redner noch darüber, was die Kenntniß der Bacterien der Medizin nützen könne. Er kam zum Ergebniß, daß die Hauptsorge des Arztes auf Verhütung der Krankheitsgefahr und Vernichtung der Krankheitskeime außerhalb des Körpers bei Kranken gerichtet sein müsse. Eine Vernichtung der Bacterien im kranken Organismus, ohne letzterem selbst zu schaden, ist nach gegenwärtigem Stand der Wissenschaft kaum oder nicht möglich. Das Wort des Hippokrates: Krankheiten verhüten ist leichter als Krankheiten heilen, gilt auch hier. Dem Redner ward für seinen höchst interessanten und belehrenden Vortrag lebhafter Beifall. 8s. Frledberg. Die immer zunehmende Ueberfüllung unserer Stadtschule ist ein durch die besten Lehrkräfte nicht zu beseitigender Nothstand, dem auch durch die be— vorstehende Trennung weiterer Schulklassen nicht abge— holfen wird. Da von Seiten der Stadt mehr als das Gesetz vorschreibt nicht verlangt werden kann, so tritt die Frage der Abhilfe an diejenigen Familienväter heran, welche bereit, sind jenes Mehr freiwillig zu leisten. Daß nicht von Knaben die Rede ist, versteht sich im Hinblick auf die Realschule von selbst. Es handelt sich vielmehr um die Gründung einer Mädchenschule, wie solche in Städten von geringerer Bedeutung als Friedberg längst existiren und deren Zustandekommen in wohlverstandenem liegt. Denn zu dem Vorthelle der Entlastung der Volks- schule kommt die in dem Honorar für die Lehrstunden an der neuen Anstalt gelegene Aufbesserung der Lehrer und das hierdurch bedingte längere Verbleiben tüchtiger Kräfte im Dienste der Friedberger Schule überhaupt. Kann daher der Plan zur Gründung einer solchen, dem Bildungsbeduͤrfnisse einer aufblühenden Stadt gewiß nicht vorautzellenden Anstalt des allseitigen Wohlwollens der jetzigen und demnächstigen Interessenten nicht nur, son⸗ dern auch des des Stadtvorstandes sicher sein, so wird es dle obere Schulbehörde an der erforderlichen Genehmigung des ihr vorzulegenden Planes gewiß nicht fehlen lassen. Dieser setzt jedoch die Kenntniß des Umfangs der Be theiligung voraus, well hierdurch die Zahl der einzu— richtenden Klassen und hierdurch wlederum die ganze Organisation bedingt ist. Als wünschenswerthes Ziel dürften fünf zweijährige Klossen erscheinen, so daß zum Durchlaufen der ganzen Anstalt zehn Jahre, vom sechsten bis zum sechzehnten, erforderlich wären und die letzte Klasse mit der an der Stadtschule bereits bestehenden Fortblldungsklasse zusammenfiele. Da durch die größere Betheiligung selbstverständlich der Betrag des Schulgeldes ermäßigt wird und umgekehrt die Preisermäßigung größere Theilnahme ermoglicht— elne Wechselwirkung, deren Resultat im Voraus gewußt werden muß— so erscheint es dringend geboten, daß alle Familienväter, welche event zur Theilnabme bereit sind, gleich in der ersten Versamm lung, zu welcher demnächst eingeladen werden wird, sich einfinden, in welcher Versammlung alsdann um so be stimmtere Aufschlüsse ertheilt und Vorschläge gemacht wer⸗ den konnen, während durch die verzögerte Bethätlgung vorhandenen Interesses leicht das Scheitern des Ganzen bewirkt werden könnte. e. Friedberg. Von der musikliebenden Einwohner⸗ schaft unserer Stadt und Umgebung wird es gewiß mit Freuden begrüßt werden, daß Musikdirektor Krause viel⸗ seltigen Wünschen folgend im Saale des Hotel Trapp wieder ein Concert mit reichhaltigem Programm ver— anstalten wird. Die Capelle Krause's steht bei uns in derart gutem Andenken, daß sicherlich auch diesmal ein recht zahlreicher Besuch zu erwarten stehen durfte. Hoffen wir, daß dieser erste Versuch in diesem Winter Krause Veranlassung geben wird, uns noch öfter mit seinen Leistungen zu erfreuen. l. Bad Nauheim. Kommenden Mittwoch den 29 Februar wird im Rathhaussaale mit der Aus bil dung der Sanitäts Colonne des Militärvereins„Hassia“ begonnen werden. Da aber nach den maßgebenden Bestimmungen eine Sanitäts-Colonne im Krtegsfalle nicht selbstständig wirken kann, sondern sich dem Central bezw. einem Zweigvereine zur Unterstützung kranker und verwundeter Soldaten im Felde(vom rothen Kreuz) an zuschließen hat, so wurde von dem Militärverein„Hassia“ beschlossen, die Gründung eines Zweigvereins in Bad— Nauheim anzuregen. Das Vorgehen des Militärvereins „Hassia“ wird hier Beifall und kräftige Unterstützung fin den, denn die Bürgerschaft Bad-Nauheims ist stets zur Stelle, wenn es gilt, hochherzigen und opferwilligen Patriotismus zu bekunden. Gießen, 26. Febr. Im hiesigen Schlachthaus wurden schon wieder zwei stark trichtnöse Schweine entdeckt. Ein Beweis, wie nothwendig die Fleischschau ist. Darmstadt, 26. Febr. Wie das Fr. J. aus zu— verlässiger Quelle erfährt, ist der in der gestrigen Kammer— sitzung allseitig angegriffene Generalseeretär Dr. Welden hammer, der den Verhandlungen längere Zeit auf der Galerie beiwohnte, schon gestern Nachmittag um seine Pensionirung eingekommen. Mainz, 27. Febr. Gestern Abend gegen 10 Uhr haben zwei Jungen im Alter von 16—17 Jahren einen Mann in der Schafsgasse aus Scandalsucht angefallen Der Angegriffene warf den einen Angreifer zu Boden und drückte ihm dabei den Kehlkopf ein, sodaß der Tod einige Stunden später eintrat. Heute Morgen hat sich der Baubeflissene Peter Sohn, ein durchaus unbescholtener Mann und nichts weniger als Raufbold, auf dem Bureau der Staatsanwaltschaft freiwillig eingefunden und sich als denjenigen bekannt, welcher dem Zuschneiderlehrling K. gestern Abend in der Schafsgasse den Kehlkopf ein— drückte. Sohn gibt an, daß der Verstorbene seine Frau in flegelhafter Weise angepackt, dafür zunächst eine Ohr— feige erhalten, darauf jedoch wiederholt attakirt habe, so daß er ihn an der Kehle gefaßt und an die Wand ge⸗ drückt habe. Nach Aufnahme des Protokolls wurde Sohn alsbald entlassen. Die Schuld an dem bedauerlichen Vorkommniß scheint lediglich an dem betrunkenen, über— müthigen Jungen gelegen zu haben. Mainz, 27. Febr. Gestern Vormittag wurde in dem Graben vor dem Gauthor die Leiche eines neuge— borenen Kindes gefunden, welchem der Hals mittelst eines Messers durchschnitten war. Wer den Mord verübt hat, ist noch nicht festgestellt. Höchstwahrscheinlich hat man es hier mit einer unnatürlichen Mutter zu thun. Die Leiche war, wie wir hören, in einer blauen Jacke einge— schlagen und hatte außer dem Schnitt im Halse noch eine schwere Verletzung am Kopfe. Handel und Verkehr. Friedberg, 26. Februar. Buttermarkt. Buter kostete per Pfd. M. 0.85— 0.95. Eier 2 Stück 13 Pf. Friedberg, 25. Febr. Fruchtpr. Watzen M. 17.75 bis 18.00, Korn M. 14.— 00.00, Gerste M. 14.— 15, Hafer M. 12.75— 13.00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo = 200 Zollpfund. Grünberg, 25. Febr. Fruchtpr. Wetzen M. 09.00, Korn M. 00.00, Gerste M. 00.00, Hafer M. 12.60, Erbsen M. 15.00, Linsen M. 00.00, Lein M. 00.00, Interesse der Stadt und namentlich der Schule selbst Samen M. 00.00, Kartoffeln M. 0.00, Wicken M. 00.00. Gleß en, 28. Februar. Auf dem heutigen Markt kostete Käse per St. 17 Pf., Tauben per Paar 0.80— 0.90 Pf. Hühner per St. M. 0.90— 1.30, Hahnen per St. M. 1.0 bis 50 Pf., Schweinefleisch 54—60 Pf., Hammelfleisch 40-60 Pf., Kalbfleisch 4046 Pfennig, Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50— 5.20, Zwlebeln per Ctr. M. 10.00 bis 12.00. Frankfurt, 27. Febr. Fruchtber. Hiestges Weizen⸗ mehl Nr. 0 M. 30.00— 32.00, Nr. 1 M. 27.00— 28.00, Nr. 2 M. 24.00 26.00, Nr 3 M. 22.50— 24.00, Nr. 4 M. 18.00— 19.00, Nr. 5 M. 14.50— 15.50, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 50.00— 53.00, nord⸗ deutsches und westfälisches Weizenmehl Nr. 00 M. 24.25 Nr. 0/1 M. 19.50 20.50, Nr. 1 M. 17.00 18.00, Nr. 2 bis 18.00, fret Bahnhof hier M. 18.25 8.50, fremder nach Qual. M. 17.75— 20.25, Roggen hiesiger M. 13.75 bis 14.00, Gerste, Brauerwaare M. 15.50 17.00, do. zu Mahlzwecken M. 11.—00., Hafer, prima M. 14.— 14.50, mittel M. 12.50 13.25, Raps M. 25.00— 25.50, Mais M. 14., Erbsen M. 14.— 19, Linsen M. 20. 38., Wicken Roggenklete M. 4.50— 4.75, Weizenkleie M. 4.25—4.50, Malzkeime M. 4.25— 4.50, Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.50— 0.00, Reismehl M. 4.00— 4.50, Chtlisalpeter per Frühjahr ab Rotterdam oder Harburg M. 0.00. Sämmtliche Artikel bet Abnahme von 200 Ctr. an. Rüböl im Detail M. 53. Frankfurt, 27. Februar. Viehmarkt. Angetrieben waren 356 Ochsen, 24 Bullen, 395 Kühe, Stlere und Rinder, 318 Kälber, 88 Hämmel und 245 Schweine. Die Preise stellten sich pro 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 58.— 60., 2. Qual. M. 50.—52., Bullen 1. Qual. M. 38.—40., 2 Qual. 35.—37., Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 50.—52., 2. Qual. M. 44.— 46., Kälber pro! Pfd. Schlachtgewicht 1. Qual. 55—58 Pf., 2. Qual. 4850 Pf., Hämmel 1. Qual, 56—58 Pf., 2. Qual. 45 50 Pf., Schweine 1. Qual. 48-49 Pf., 2. Qual. 45-47 Pf. Frankfurt, 28. Febr. Auf dem heutigen Heu und Strohmarkt waren 62 Wagen angefahren. Der Centner Heu kostete M. 3.30—3.60., Stroh M. 2.25 bis 2.30.— Vietualien-Markt. Eier das Hundert M. 6 bis 9., Butter 50 Kilo M. 80—85., Erbsen ganze 100 Kilo M. 18 21.50., do. geschälte M. 20 30., Linsen M. 28—45., Bohnen M. 21—24., Mohrrüben 50 Kilo M. 6—8., Kartoffeln 100 Kilo M. 5—6.50., Mäusekar⸗ toffeln 50 Kilo M. 15., Multeser Kartoffeln 50 Kllo M. 12.00, Weißkraut 50 Kilo M. 6.—9., Rothkraut M. 15— 25, Blumenkohl M.30—50, Zwiebeln 50 Kilo M. 10. Berloosung. Bukarester 20 Fr.⸗Loose von 1869. Berlich⸗ tigung. In Nr. 18 des Anzeigers soll es statt S. 5662 richtig heißen 5661, ferner 635 Nr. 58 richtig heißen 6635 Nr. 53, ferner statt Serie 3415 Nr. 6 richtig heißen 4515 Nr. 6, ferner statt Serie 4574 Nr. 75 richtig heißen 4564 Nr. 75. Literarisches. Daheim Nr. 21 enthält: Seine Frau. Das Briefmarkensammeln. Die Glocken Von L. Witte. Forts.— Gedicht von J. Trojan.— Der Scholar. Mit Illustr.— Ohne Freunde. licher Zusammenstoß, und Sonnenschein und Sturm.— Himmel.— Die erste Besteigung des Aconcagua.— In unserer Spielecke.— Aus der Zeit— für die Zeit.— Frauen Daheim. Brodpreise vom 1. bis 16. März. Nach elgener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert⸗ Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. März. Nach eigener Angabe der Metzger. Briefkasten. B. in Bad Nauheim. von anderer Seite ausführlicher da. Die Redactton. L. in Bad-Nauhelim. In Auftrag G.'s gestrichen, Die Redactlon. Geld⸗Cours. Frankfurt am 28. Februar 1888. Geber. Nehmer, M. Pf. 20⸗Frantenstück e ld, do. U ///„ Englische Sovereign. 20. 34 20. 29 Nussische Imperlales. 16. 71 16. 66 Dieben 9. 48 al niore ß, Dollars in Golde. 4. 20 4. 16 Sabbathfeier vom 3. März 1888. P. Poroh. Beginn: Freitag Abends 5 Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr 15 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 6 Uhr 30 Min. Morgens 6 Uhr 30 Min., Nachmittags 9/5 Uhr. Butter per Pfd. M. 0.95—0.00., Eier per St. 6—7 Pf., bis 1.80, Enten ver Stück M. 1.70— 2.40, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 58— 60 Pf., feuh⸗ und Rindfleisch 45 bis 24.75, Roggenmehl(hies.) Nr. 0 M. 21.50— 22.50, M. 14.00— 15.00, Weizen ab unserer Umgegend M. 17.75 M. 13.00 13.50, Heu per Ctr. M. 3.25, Stroh M. 2 50, Von H. von Spielberg.— Von P. von Szezepanskl.— Zu unsern Bildern: Ungefähr⸗ Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert, Besten Dank, jedoch bereit Wochengottesdtenst von Sonntag den 4. März an 1 — e 2————— * eee 9 SSS SSSR * et. e 1 8. 7* 1 IN Ane 1 N. 10. 1 60. Ochsen, N dane 2 nel! 15 2* 8 f 1000 Eutb M. 24 g 13 25 nissde 9 2 La a A N 1271— 1¹ 7 1 27% t 2 4 10 1 2 1 4 — 1* 1 14 11 41** Samstag den 3. März, Morgens 11 Uhr, soll in: dem Saale des Wirths Goy dahler ein Hühnerhund versteigert werden. Heldenbergen den 27. Februar 1888. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. 846 Pückel. Mobiliar⸗ Jerscigeruug in Bad-Nauheim. In der Villa Reich, Bahnhofs Allee Nr. 414 dabter, wird Dienstag den 6. und Mittwoch den 7. März I. J., jedesmal 8½ Uhr Vormittags beginnend, sämmt liches Mobtliar sc. öffentlich meistbletend versteigert: Es kommen hauptsächlich zum Verkauf: 17 Kleiderschraͤnke, 18 Commoden, 9 75 Commoden mit Marmorplatten, 20 Tische, 10 Sopha, 4 Dutzend Rohr⸗ und 2 Dutzend gepolsterte Stüble, 30 vollstän dige Betten, 4 Spiegelschränke, 20 Nachttische mit Marmorplatten, 7 Cbaiselongues, Weilßzeug, Teppiche, 30 verschiedene Steppdecken und Kolter, Spiegel, Bilder, Glas, Porzellan, Messer und Gabeln und Gartenmöbel, sowie noch verschiedene sonstige Haus und Küchengeräthschaften. Bad Nauheim den 27. Februar Großherzogliches Ortsgericht Wörner. 1888. Bad Nauheim. Holz. Versteigerung in Bad-Nauheim. Montag den 5. März l. IJ, von Vormittags 812 Ubr ab, werden in biesigem Stadtwalde folgende Holzsort mente öffentlich meistbietend verstetgert, nämlich: 2 Eichen- Stämme von 10— 1/20 Meter Länge und 34—42 Centtimeter Durchmesser, 4250 Wellen Eichen Ressg, 2672„ desgl., sog Backwellen, 530 Dorn Wellen, 2 Raummeter Eichen⸗Scheiter und 2„ Stöcke Die Zusammenkunft ist am Pflanzgarten. — r Montag 10 5. März werden im Domanial— walddisttikt Burgwald, Sande XXI und XXII, ver⸗ steigert: 1 Eichen Stamm von 5 Meter Länge und 31 Cen timeter Durchmesser, 34,7 Rm. Eichen Scheiter; 37 Rm. Eichen-, Birken⸗ Knüppel, 750 Buchen Wellen; 1960 Eichen- Birken ⸗ Wellen; 14430 Weichlaubholz Wellen und 0,5 Rm. Eichen Stöcke. Zusammenkunft Morgens 0 Uhr am Forsthaus Winterstein. Ockstadt den 28. 7 50 bel Bad⸗Naubeim den 28. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. Wörner. Holzversteigerung. O ber⸗ Großherzogliche Rosbach am 28. Oberförsterel O Strack. Holzversteigerung. Dienstag den 6. März werden in den Freiberrlich 5. Franckenstein'schen Walddistrikten„Rabennest“,„Buchen ron“ und„Am Engelsborn“ versteigert: 39 Naummeter Büchen⸗Knüppel, 20 4 Elchen. 12700 Stück Buchen⸗Durchforstungs⸗Wellen, 14000„ Eichen, Birken Durchforstungs-Wellen, 14 Eichen Derbstangen. Zusammenkunft Morgens halb 10 Uhr auf dem Neuen Weg im Distrikt Rabennest. Februar 1888. Der Frhr. von Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. Holzversteigerung. Montag den 5. März sollen in den Schlägen„Mühl— opf“ und„Langetreiben“ im Gräflich zu Rantzau' schen klrchwalde bel Ziegenberg versteigert werden: 300 Raummeter Buchen-⸗ Scheitholz, 45 Buchen- und Eichen Scheitholz, 21725 Laubholz Wellen, 4000 Buchen Astwellen. Zusammenkunft um 9 Uhr hinter der Mühle. Zlegenberg den 27. Februar 1888. Sommerlad, Gräfl. Forst⸗ und Rentel Verwalter. Eine schöne Wohnung 1 der Kalserstraße mit 6 Zimmern, nebst . Mal zu vermiethen. Näheres bel der Exped. d. Fournier Stuhlsitze G. NM. Newrs, Februar 1888 ber Rosbach. Zubehör per Anz. 809 Werk- und Brennholz⸗ Versteigerung. Montag den 5. März werden an Ort und Stelle — nach Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr im Distrikt Groß Treyersch auf der Kreisstraße Bobenhausen— Wip— penbach— aus den Distrtkten Groß Treyersch, Bleberberg, Klosterwald und Weinberge ver⸗ steigert: Stämme: 80 Eichen— 39,72 Festm.(1445 Centim. stark, meist Wagnerholz, dabei etwas Bau- und Schnittholz), 5 Kiefern S 2,94 Festm., 25 Fichten— 4,25 Festm.(Bauholz, Sparren); Derbstangen: 10 Eichen= 1,20 Festm., 20 Fichten 8 1,02 Festm.; ferner Scheiter: 271 Rm. Buchen, 9 Rm. Eichen, 17 Rm. Nadelholz; Knüppel: 253 Rm. Buchen, 56 Rm. Eichen, Kirschbaum, 34 Rm. Nadelholz, 8 Rm. As pen; Reifig: 573 Rm. Buchen, 117 Rm. Eichen, 108 Rm. Nadelholz und Aspen; Stöcke: 77 Rm. Buchen, 60 Rm. Eichen. Die Fichtenstämme und Stangen, sowie das Brenn bolz im Distrikt Weinberge, 56 Rm. Buchen Retsig aus erster Durchforstung in der Klosterwaldheege und einiges im Distrikt Groß Treyersch zerstreut sitzende Brennholz werden bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und sollen Steigliebbaber solches vorher einsehen. Mit Exrthetlung weiterer Auskunft ist Holzsetzer Balthaser Bach zu Boben hausen beauftragt. Ortenberg, 26. Februar 1888. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. 854 Hoffmann — 5 Holzversteigerun 3 g. N Freitag den 2. März 1. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in hiesigem Gemeindewald versteigert werden: 2 Eichenstämme von 0,88 Festmeter Inhalt, 12 Raummeter Buchen Scheiter, 3 1 Eichen 9 52. Buchen Knüppel, 42 1 Eichen 174 N Buchen Reisig, 205* Eichen 28 5 Weichholz Reisig, 97* Buchen Stöcke, 17 Eichen-* Die Zusammenkunft ist am Lohschlag. Reichelsheim am 27. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisteret Reichelsheim. * 45 Schmid. Holz⸗ V Versteigerung. Die im hiesigen Gemeindewalde heute stattgefundene 3 ist genebmigt und der erste Fahrtag auf Freitag den 2. März l. J festgesetzt worden. Bemerkt wird, daß nur bei trockener Witterung ge fahren werden darf. Ober Mörlen am 28. Februar 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen 864 Jeckel 9 Verdingung. Die für den Neubau eines Schulhauses zu Köppern erforderliche Bauarbett und Matertal-Lieferung soll mittelst schriftlichem Angebot Samstag den 10. März, Nachm 2 Uhr, im dortigen Gemeindehause öffentlich vergeben werden und zwar: Grundarbeit. Mauxrerarbeit ohne Materiallieferung. Steinmetzarbeit mit Material. Zimmerarbeit do. Dachdeckerarbeit do. Spenglerarbett do. Schreinerarbeit do. Schlosserarbeit do. Glaserarbelt do. Weißbinderarbeit do. Pflasterarbeit do. Lieferung von 165000 Stück Mauerziegeln. do. von 222 Cubikmeter Sand. do. von 810 Heetoliter Kalk. do. von 22 Tonnen Cement. do. von 1872 Klgr. Eisenträgern. Die Angebote sind unter Benutzung der Verdingungs Formulare versiegelt bis zu dem oben bezeichneten Zeit— punkte an den Unterzeichneten abzugeben. Die genannten Formulare sind bei dem Köntgl. Bau— rath Holler in Homburg gegen Erstattung der Anfer— tigungskosten in Empfang zu nehmen; daselbst können auch die Bedingungen, Zeichnungen und Rostenanschlag eingesehen werden. Köppern den 23. Februar 1888. Der Buͤrgermelster - Seile ehth v0 eite von Bergmann* Co,, Frankfurt a. M. und Berlin, wWirksamstes Mittel gegen Nerven- rheumatische und gichtische Leiden, Fodragra, sowie gegen Flechten, Hautausschläge ete, Alleinverkauf h Stück 60 Pf. dei Apotheker Vr. Linh. 29 803 An die Großherzoglichen Bürger⸗ meistereien des Kreises. Die Bestellungen auf das Verzeichniß der Wohn⸗ plätze des Großherzogthums bitte ich gefl bald machen zu wollen, soweit dies noch nicht geschehen, da nach Er scheinen der Subsertpttonspreis erllscht. Aufmerksam mache ich noch darauf, daß das Ver⸗ zeichniß fast unentbehrlich für jede Behörde ist, nament⸗ lich, da die neue Auflage genaue Auskunft darüber gibt, zu welchem Postbestellungsbezirk jeder Ort gehört. Carl Binde rnagel. (H. 61136.) VV 6 30 kann wöchentlich 3-500 Liter Vollmilch, 30-100 Pfund frische Landbutter, und ca. 1000 Stück frische Eier für ein gangbares Vietualten⸗Geschäft liefern?? Gefl. Offerten zu richten unter H. W. an Haasenstein und Vogler(Pb. Steuerwald! Offenbach a. M. 459 849 Kinder, ernahrt mit Timpe's—* gedeihen vorzüglich K von Ersolgen. „und i f be W Bernbeck. Großer Verdienst bietet sich intelligenten Personen aller Stände durch Ver⸗ kauf gesetzlich erlaubter Staats-Prämien-Loose an Private. Offerten unter 827 an die Exp. d. Anz. 827 Mit den neuen Schnelldampfern des Norddeutschen Lloyd kann man die Reise Bremen nach Amerika Ferner fahren Dampfer des Uorddeutschen Lloyd nach von in 9 Tagen machen. von Aufralten Näheres bei dem General-Agenten M. Abhraham, Mainz, oder dessen Agenten Hermann Vogt, Bad- Nauheim. Bergmann's Lilienmülchseise von ee& Co. Berlin und Frankfurt am Main. 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Infanterie-Regiments Nr. 116 aus 7 unter persönlicher Leitung des 1 Herrn C. Nn N Entrée 50 Pf. à Person.— Anfang Abends 7½ U Vorverkauf der Karten im Hötel Trapp und in den beiden Hach nee 85 Nutz und Brennholz Versteigerung. 123 den Waldungen des Großherzoglichen Hauses kommen zur Versteigerung: 5 Mittwoch den 7. März l. J. aus den Distrteten Glaubzahlerfeld, Rabertshäuserhang, Friedrichsschlag, Albach, Frankenhausen, Harbkopf und Kleiner Universitätswald: Stämme: 117 Eichen, 12— 19 em dick, 3-17 m lang= 44,91 ebm, 3 Nadelholz, 14— 28 em dick, 5— 16. m lang= 1 80 ebm, 17 Buchen, 26— 70 em dick, 3-13 m lang= 15,44 ebm. Derbstangen: 4 Eichen S 0,26 ebm. Scheiter: 306 rm Buchen, 7 rm Eichen, Arm Aspen. stnüppel: 76 rm Buchen, 93 rm Eichen(worunter 5 rm in Schichten von 4 m Länge)), 94 rm Nadelholz(worunter 7 rm in Schichten von 4 m Länge). Reisig: 227 rm Buchen, 116 rm Eichen, 106 rm Nadelholz. Stöcke: 115 rm Buchen, 33 rm Eichen. Zusammenkunft age 9 Uhr auf der Nidda⸗ Ulfaer Kreissiraße am Diflrikt Harbkopf. Es wird noch bemerkt, daß das Brennholz von etwa Mittags 12 Uhr ab auf dem Forsthaus Glaubzahl zum Ausgebot kommt und nicht besonders vorgezeigt wird. 3 Auskunft ertheilt der Großherzogliche Förster Klöpper zu Forsthaus Glaubzahl. 2. Donnerstag 50 8. März J. J., Vormittags 9 Uhr beginnend, im Saale der Brauerei Gambrinus zu Nidda, das Nutz und Brennholz aus den Distrieten Buchkopf, Engelscheid, Eulobenkopf, Frtedrichsberg und Hainborn: Stämme: 7 6 chen, 13— 17 em dick, 8—12 w lang 1,25 ebm, 45 Fichten, 13—27 em dick, 4—15 m lang= 9,43 ebm. Derbstangen: 106 Fichten— 3,84 ebm Scheiter: 325,5 rm Buchen, 6 rm Birken. scnüppel: 179 rm Buchen, 27 rm Blrken, 21,5 rm Eichen, rm Nadelholz, 22 rm Aspen Reisig: 429 rm Buchen, 571 rm Eichen, 26 rm Nadelholz, 158 rm Aspen 2c. Stöcke: 148 rm Buchen, 6 rm Eichen. Nähere Auskunft erthetlt der i Forstwart Haber zu Michelnau Bei den Versteigerungen kommt das mit Kalk gespritzte Holz nicht zum Ausgebot. l Nidda den 27. Fe bruar 1888 Großherzogliche Oberförsterei Nidda. n 3 5 Hallwachs. 5 8 Strick baumwolle Glocerinseifen⸗ Abfall 5 e 0 1 d sowie Häkelgarne in allen Farben sehr 7 bei Toilettenseifen— Abfall N 862 Heinr. Dien, Usagasse. 3 —— empfiehlt J. A. Windecker. Luzerne Prov. Kleesamen, 8 e Rothkleesamen, Weißkleesamen, Schwedischer Kleesamen Wir machen darauf aufmerksam, daß wir sämmtliche Für Consitmanden Samen selbst reinigen lassen, deßhalb je Gara 5 aneh nen inn. schwarze U. farbige Cachemirs 758 PiS K E 12 759 billigst bei . 7 1 Gebr. Strauss. vis-à- vis der Post. confrnarden Ait zig, Hemden! Confirmanden 1 Den Empfang J Herenllecber und Hendersabelf von M. Netscher. eon unserer sämmtlichen N— Neuheiten der bevor⸗ Ein tüchtiger Schreinergesell 8 dauernde Beschäftigung bei Ober⸗Ros bach. Jacob Wenzel, 790 Schreinermetster. 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Ich stehe nicht an, weiter zu 1 1 N daß ich denselben ohne alle Ursache beleidigt habe und habe ich mich zu Aeußerungen verleiten lassen, die mit der Wahrheit und dem ehren— haften Lebensgange meines Onkels in direktem Wider— spruch stehen. Februar 1888. Heinrich Fink VIII. Leere Fässer, iu Pfuhl⸗ und Regenfässern, sowie Bütten sich eignend, zu großer Auswahl bei Kaichen den 27. 844 69 Georg Cross. billigst bei ff 722 Carl Damm, Usagasse. Obstbaum⸗Schulen von Karl Umher, Die Laubenheim bei Mainz, empfehlen bedeutende Vorräthe von kräftigen und gutbe⸗ wurzelten Obsthochstämmen u. Zwergobstbäumen. Catalog gratis und franco. 456 eren Carl Bindernagel. Verantw. Ned. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. U lässeke lichen commis in der Vollpv eitig heit de Betref 0 0 Abschnit desonde Setreff 6 Ubschnin ondere a. di b. di 0. dis 11 in der der 0 7 Haärtner 0