„ 0 Catzert N Fage⸗ H 4 Aer 7 * e- Auuug locke jehel 1 cher. Mais n. amelele hüte Damen birme Alhsleieh. 1 naht Nai, 2 5 „ Famstag den 30. April. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ——.. ——— 0 ö Etrein mit Gleichgesinnten diese Noth zu lindern, sowie der Wiederkehr und Aus— und Ausgaben der Hauptkasse sowohl wie der Neberkasse zu stellen und die ent— Amtlicher Theil. detreffend: Die Einsend ung der für die Landes⸗Waisenanstalt zu erhebenden Colleeten und Büchsengelder. Friedberg den 28. April 1887. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Bezugnehmend auf unser Ausschreiben vom 31. Dezember v. J., Kreisblatt Nr. 2 och rückständigen rubricirten Gelder innerhalb 14 Tagen. de 1887, erwarten wir nunmehr die Einsendung der J. V.: Dr. Wallau. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Johannes Moxter III. von Rendel wurde als Jagdaufseher der Gemarkungen Rendel, Groß- und Klein-Karben, für den derzeitigen zagdpächter Georg Freiherr von Holzhausen ernannt und verpflichtet. Statuten der Unterstützungskasse für bedürftige Pfleglinge der Großherzoglichen Landes-Irrenanstalt und des Großherzoglichen Landes-Hos pitals. Unterm 25. Oktober 1886 haben die General- Versammlung der Unterstützungs— isse für bedürftige Pfleglinge der Großh. Landes-Irrenanstalt zu Heppenheim und ie Verwaltung der Unterstützungskosse für bedürftige Pflezlinge des Großh. Landes— vospitals zu Hofheim die Verreinigung dieser beiden seither von einan— er getrennten Kassen beschlossen und sodann die Statuten der vereinten vassen festgestellt. Nachdem Großh. Ministerium des Innern und der Justiz durch verfügung vom 28. Januar l. J. diese Maßnahmen genehmigt hat, werden die wähnten Statuten hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht und der wohlwollen— en Aufmerksamkeit aller Derjenigen empfohlen, welche die Verpflichtung in sich Ahlen, auf die Noth ihrer Nebenmenschen zu achten und aus eigener Kraft wie im acitung derselben möͤglichst vorzubeugen. Heppenheim an der Bergstr., 8. März 1887. Die Verwaltung der Unterstützungskasse für bedürftige Pfleglinge er Großherzoglichen Landes⸗Irrenanstalt und des Großherzoglichen Landes Hospitals. Dr. Ludwig. Dr. Wittich. Dr. Stühllnger. Schaum. § 1. Die Unterstützungskasse für bedürftige Pfleglinge der Großh. Landes Frrenanstalt zu Heppenheim und des Großh. Landes-Hospitals zu Hofheim wendet dre Fürsorge in erster Linle den bedürftigen, aus der Anstalt entlassenen, dann ber guch in den geeigneten Fällen den noch in der Anstalt befindlichen Pfleglingen, gwie den bedürftigen Angehörigen der Pfleglinge zu. ä S8 2. Neben dem soeben angeführten Zweck sollen die Miltel und Kräfte der Lasse dazu dienen, das richtige Verständniß des Irreseins und der Irrenanstalten erleichtern und zu verallgemeinern, das Interesse für die Irrenanstalten des andes und deren zweckmäßige Benutzung überall zu wecken und zu fördern, und se Aufmerksamkett und Thätigkeit immer weiterer Kreise der Bevölkerung auf das Zohl der Irren zu richten und an der sachgemäßen Fürsorge für dieselben zu betheiligen. § 3. Eine Verwendung der Mittel der Kasse zur vorlagsweisen oder defi tiven Bestreitung des nach den bestehenden Verordnungen für jeden Pflegling der iastalt an die Kasse derselben zu entrichtenden jährlichen Verpflegungsgeldes findet emals statt. f 8 4. Die Unterstützungskasse besteht aus zwei Thetlen: aus der Haupkkasse nit dem Sitz in der Landes⸗Irrenanstalt und aus der Nebenkasse mit dem Sitz in em Landes Hospital. § 5. Dle unmittelbare Geschäftsführung der Unterstützungskasse wird durch se gemeinschostliche Thätigkeit der Beamten der Landes-Irrenanstalt, bezw. der Sovlsorischen Inhaber dieser Stellen vollzogen. Dieselben vertreten die Unter— Utzungskasse unter dem Titel: Verwaltung der Unterstützungskasse für bedürftige fleglinge der Großh. Landes Irrenanstalt und des Großh. Landes Hospitals. 6. Der Direktor der Großh. Landes-Irrenanstalt ist der ständige Vor— zende der Verwaltung. In Verhinderungsfällen tritt für denselben der zweite izt der Anstalt ein. 9 7. Die Oberaufsicht über die Verwaltung führt die vorgesetzte Behörde ler Landes Irrenanstalt: die Großh. Provinzlal-Direktion Starkenburg zu Darm⸗ dt. Dieselbe ist zur Revision der Geschäftsführung der Unterstützungskasse zu der Zeit und nach jeder Richtung hin befugt und überwacht insbesondere den Vestand des Reservekapitals und die Verwaltung des Vermögens. 8 8. Die Führung der Hauptkasse steht dem Rechner der Großh. Landes- zutenanstalt, diejensge der Nebenkasse dem Rechner des Landes⸗ Hospitals zu. Der Lechner der Landes Irrenanstalt hat die Rechnung über die sämmtlichen Einnahmen srechenden Bücher zu führen. Beide Rechner bezlehen eine jährliche Remuneration ens der Unterstützungskasse. § 9. Die Geldmittel der Hauptkasse werden gebildet: a. durch freiwillige Ependen und Vermächlnisse und insbesondere durch die Ergebnisse einer alljährlich nederkehrenden allgemeinen Sammlung; b. durch Belträge aus Staats-, Kreis— der Gemeindekassen, Sparkassen ze. einschlleßlich der regelmäßsgen Zuschüsse zu den sosten, welche durch die dauernde Versorgung entlassener Pfleglinge außerhalb der instalt für die Unterstützungskasse entstehen; e. durch das Reservekapftal, d. h. die st der Gründung der Unterstützungskasse nach Befriedigung der Ausgaben am Schlusse ber Rechnungs jahre verbliebenen und zukünftig verbleibenden Restbeträge Vr jährlichen Einnahmen, sowie durch dle Zinsen dieses Kapitals. § 10. Das Reservekapital(Werthpaplere, Sparkassebücher de.) befindet sich der Verwahrung der Verwaltung und zwar unter spezieller Verantwortlichkelt % Großh. Direetors und des Großh. zweiten Arztes der Landes Irrenanstalt. f 9 11. Die Geldmittel der Nebenkasse werden gebildet durch Zahlungen, welche e Nebenkasse auf jedesmalige schriftliche Anforderung aus der Hauptkasse empfängt. 5 12. Die Verwendung der Mittel der Hauptkasse zu dem unter el der btatuten angegebenen Zweck und zwar zur Unterstützung der bedürftigen Pfleglinge Ur Landes Irrenanstalt, sowie der Angehörtgen dieser Pfleglinge, ist dem Sach— rständniß und der Gewissenhaftigkelt der Verwaltung unbeschränkt überlassen und folgt auf Grund durch Stimmenmehrhelt gefaßter Beschlüsse derselben. Bet Stimmen Feschhelt gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. 9 13. Die Verwendung der Mlttel der Nebenkasse zu demselben Zweck und n Bezug auf die bedürftigen Pfleglinge des Landes Hospitals und deren Angehörige bleibt in gleicher Welse den Beschlüssen der Großh. Beamten des Landes Hospitals bezw. der provisorischen Inhaber dieser Stellen, unter dem Vorsitz des Großh. Directors des Landes Hospitals, oder dessen Stellvertreters, anvertraut, welcher bei Stimmengleichheit ebenfalls den Ausschlag gibt. § 14. Die unter den 88 12 und 13 erwähnten Beschlüsse werden in den geeigneten Fällen vorbereitet und zur Ausführung gebracht durch in oder nahe bei dem Wohnort der zu unterstützenden Pfleglinge domleilirte und mit den betreffenden localen und persönlichen Verhältnissen bekannte Vertrauensmänner. Hierbei verkehrt jede Klasse mit den betreffenden Vertrauensmännern direet. 8 15. Die Verwaltung wählt und instruirt die Vertrauensmänner und stellt die denselben zu überweisenden Bezirke fest. In dem Personal der Vertrauensmänner eingetretene Veränderungen sind von dem Vorsitzenden der Verwaltung alsbald zur zu bringen. im Monat Oktober, findet Dircetors des Landes Hospitals der Regel Kenntniß des Großh. § 16. Alle drei Jahre, und zwar in die Generalversammlung der Vertrauensmänner statt. § 17. In der Generalversammlung wählen dl sür die Zeit bis zur nächsten Generalversammlung oder entschuldigt abwesenden aktiven und inaktiven(frühe neun Abgeordnete. § 18. Scheidet geordneter dauernd aus Reihen der Vertrauensmänner dem Vorsitzenden im Falle der vor 819. Alljährlich einmal, Vertrauensmänner a er anwesenden Vertrauensmänner: dreijährigen Wahlperiode ein Ab- r altung das Recht, aus den einen Ersaßmann einzuberufen. Daß Recht steht hinderung eines Abgeordneten zu. der im Monat Mai, ver⸗ Landes-Irtenanstalt zu einer ge— er Kasse. An dieser Versammlung während so hat der Ve zwar in Reged sammeln sich die neun Abgeordneten in der Großh. meinschaftlichen Berathung mit der Verwaltung d a 0 nehmen ständige Mitglieder der evangelische und der katholische Geistliche der Irrenanstalt, der Großh. Dirtetor und der Groß sowie der evangelische und der katho sche Geistliche des Landes-Hospitals und endlich die Vertrauens männer der drei Provinzlalhauptstädte des Landes. Die erwähnten neun Abgeordneten, die Mitglieder der Verwaltung(§ 5) und vie soeben genannten ständigen Mitglieder bilden zusammen: das Curatorium der Unterstützungskasse. § 20. Als ständiger Praͤsident des Curatoriums bestimmt der Vorsitzende der Verwaltung mindestens vier Wochen vorher Tag und Stunde der Versammlung des Curatortums, sowle die Tagesordnung, und läßt alsdann die Einladungen ergehen. Den aus wärtigen Mitgliedern der Versammlung die Transportkosten aus der Hauptkasse vergütet.. 21. Die Verhandlungen des Curatoriums beschäftigen sich vor Allem mit der Frage, inwiefern nach den vorliegenden Erfahrungen die allgemeinen Zwecke der Unterstüßungskasse sachgemäß gefordert werden, bezw. gefordert worden sind, oder was zur besseren Verwirklichung dieser Förderung zu geschehen habe und etwa bei der nächsten Generalversommlung in Antrag zu bringen sei. Die Verhandlungen werden durch einen Bericht über den Stand der Sache eingeleitet, welchen der Vor⸗ sitzende der Verwaltung in deren Namen zu, erstatten hat.— Ferner wird der zur Bestreitung der in dem laufenden Rechnungsjahr entstehenden Verwaltungskosten der Haupt⸗ und der Nebenkasse muthmaßlich erforderliche Geldbetrag verathen und fest⸗ gestellt.— Den anwesenden Mitgliedern des Curatorlums steht das Recht zu, sich von der Art der Geschäftsführung der Verwaltung nach jeder Richtung hin zu über⸗ zeugen und ist ihnen zu dlesem Zwecke die Einsicht in die Bũ cher derselben gestattet.— Insbesondere ist die Haupt- wie die Nebenkasse verpflichtet, über die in dem letzten Geschäftsjahr von ihr verwilligten Unterstützungen, über die Prinzipien, von welcher sie bei dieser Verwilligung im Allgemeinen wie im Einzelnen ausgegangen sind und ausgehen, sowie über die erzielten Erfolge auf Verlangen der Anwesenden Auskunft zu geben. Endlich werden die Mitglieder des Curatoriums am Schlusse der Sitzung zu elnem Besuche der Anstalt eingeladen werden. a a 5 Die Beschlüsse des Curatoriums werden im Allgemeinen mit einfacher bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten den Ausschlag. Das über die stattgehabte Verathung und die gefaßten Beschlüsse geführte Prokokoll ist zur Kennkniß der nächsten General-Versammlung zu bringen, welche alsdann die Beschlüsse entweder verwirft oder genehmigt und zum Vollzug bringt. Ferner wird das Protokoll der Großh. Provinzial Direetion Starkenburg überreicht. § 2n. Beschlüsse von besonderer Wichtigkeit und Dringlichkeit, die in dieser ihrer Eigenschaft durch mindestens 9,4 Majorität des Curatorlums festgestellt worden sind, werden von der Großh. Provinzial⸗Direktlon Starkenburg geprüft und können alsdann durch Verfügung dieser Behörde interimistisch und bis zum Zusammentritt der nächsten Generalversammlung zur Ausführung bestimmt werden. Ebenso steht der Großh. Provinzial Direktlon Starkenburg die vorläufige Entscheldung zu, wenn eine Meinungsverschledenhelt zwischen den neun Abgeordneten der Vertrauensmänner elnerselts und der Verwaltung andererseits sich ergeben haben sollte. g § 24. Tag, Ort und Tagesordnung der Generalversammlung der Vertrauens männer werden in der zuletzt vorausgehenden Jahressitzung des Curatoriums fest gesetzt und hat der Prästdent desselben die Einladungen zur Generalversammlung ergehen zu lassen und gleichzettig die Tagesordnung bekannt zu geben. Die ersten Nummern der letzteren beziehen sich auf die Bexichte, welche der Präsident des Cu raloriums, und der Rechner der Kasse über Ergebnisse der Geschäftsführung seit ferner als Theil: andes werden 22. Stimmenmehrheit gefaßt; * § 27. Die Großh. denten unter gleichzeitiger Jahressitzung des Curator der letzten Generalversammlung und den gegenwärtigen Stand der gesammten Sach⸗ lage zu erstatten haben. Erlauben es die Verhältnssse der laufenden Einnahmen, so sind diese Berichte jedem Mitglied der Generalversammlung gedruckt vorzulegen. Eingeladen zu dieser Generalversammlung werden die aktiven und die sämmtlichen Zusammentritt des Curatori aus den Geschäftsbüchern habten Einnahmen, unteren den Mitglieder des Curatoriums. Sämmtlichen Mitgliedern der Generalversammlung werden die Transportkosten aus der Kasse ersetzt. § 25. Der Präsident des Curatorkums präsidirt der Generalversammlung und ernennt das Büreau. Die Beschlüsse und Wahlen der Generalversammlung erfolgen mit den in dem folgendem Paragraphen gewahrten Ausnahmen durch ein⸗ fache Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präst— denten. Jeder Vertrauensmann, einerlei sob aktiv oder inaktiv, verfügt über eine Stimme. Eine Vertretung nicht anwesender Vertrauensmänner ist unzulässig.— Das Prokokoll der Generalversammlung wird von dem Präsidenten der Großh. und überhaupt zweckmäßig § 26. Beschlüsse der Generalversammlung, welche eine Abänderung, authen⸗ tische Auslegung und Aufhebung der Statuten, oder das Reservekapital betreffen, setzen eine Majorität von mindestens/ der Simmen voraus. Die Auflösung der Kasse kann nur beschossen werden, wenn mindestens die Hälfte aller aktiven Ver— trauensmänner in der Versammlung anwesend ist und drei Viertel der Anwesenden dem betreffenden Antrag zustimmen. Ist die Versammlung weniger stark besucht, so entscheldet eine alsbald einzuberufende zweite Generalversammlung ohne Rücksicht Jedermann verständliche Ab kunde und der praetischen selben wird in dem Vorjah auf die größere oder geringere Zahl der Anwesenden.— Aber auch hier wird elne Majorität von ¾ der Stimmen vorausgesetzt.— Sind die veranlassenden Verhält⸗ hierüber von der Oberbehs nisse nicht dringend, so wird von der alsbaldigen Einberufung der zwesten Versamm— lung abgesehen und der Antrag auf Auflösung erst in der nächsten ordentlichen Gene ralversammlung reprodueirt. Die sämmtlichen in§ 26 erwähnten Beschluͤsse bedürfen der Genehmigung der Großh. Provinzial-Direetion Starkenburg. verwendet werden. rische Uebersicht der Ausgaben, die speeifieirte Angabe des Vermögensstandes, und endlich noch eine kurze und übersichtliche Zusammenstellung der für die rechtzellge Großh. Landes-Hospitals wichtigen amtlichen Vorschriften und praktischen Verhil tungsregeln enthält. Die Darlegung des Vermögensstandes trägt die beglaubigede Unterschrift der Großh. Provinzial-Direetton Starkenburg. Provinzial Direction Starkenburg mitgetheilt.§ 29. In den Jahren, in welchen die General-Versammlung der Vertrauess, männer stattfindet, wird dem unter§ 28 erwähnten Auszug in Ausführung ler unter§ 2 der Statuten hervorgehobenen Tendenzen der Unterstützungskasse eine sn § 30. Im Falle der Auflösung der Unterstützungsskasse fällt das vorhanden Reservekapital zu drei Vierteln der Großh. Landes-Irrenanstalt und zu einem Veiel dem Großh. Landeshospital zu, und sollen alsdann diese Mittel nach Maßgabe der mungen durch die Beamten dieser Anstalten im Sinne der vorstehenden Statu y! § 31. Diese Statuten und die etwaigen späteren Abänderungen derselh werden öffentlich bekannt gemacht. Provinzial⸗Direetion Starkenburg ist durch den Pr, Mitthellung der Tagesordnung von dem Termin er ums sowohl wie der Generalversammlung frühzeitig 10 Kenntniß zu setzen und kann allen diesen Versammlungen beiwohnen. inaktiven Vertrauensmänner, sowle dle nicht zugleich als Vertrauensmänner funglren—§ 28. Alljährlich im Monat Mat und zwar mindestens 14 Tage vor dim ums veröffentlicht die Verwaltung einen gedruckten Aus zu des abgelaufenen Rechnungsjahres, welcher die statit⸗ amentlicher Aufführung der einzelnen Geber, eine sumng— e Benutzung der Großh. Landes-Irrenanstalt und ie handlung über allgemein wichtige Fragen der Irrenhal⸗ Irrenpflege beigegeben. Der spezielle Gegenstand dur re durch das Curatorium festgestellt. rde der beiden Anstalten zu erlassenden näheren Beslin— der Strauß vis-à-wis der Post empfehlen doppelt breite, schwarze und farbige Cachemire per Meter M. 1. 1.20, 1,50 und höher, doppelt breite, schönste bemusterte Kleiderstoffe per Meter 80 Pf, und höher, waschächte feinste und neueste Bett- und Kleiderkattune per Meter 40 und 50 Pf., Damen-Paletots, Umhänge und Regenmäntel per Stück von M. 5 an, Vorhänge, Tisch-⸗ und Bettdecken, Teppiche ꝛc. ꝛc., alles in größter Auswahl zu enorm billigen festen Preisen. 1614 F. Ruttmann& Comp. [nur 16 großer Hirschgraben 16. 1 5 17 Frankfurt a. M. empfehlen ihre bekannten reichhaltigen Lager neuer und gebrauchter Möbel aller 0 Arten, complete Zimmer Einrichtungen, complete Betten, Secretaire, Commoden, Stühle in allen Arten, Spiegel, Kanapee's, Tische, Kleiderschräuke lackirt und polirt, Waschtische lackirt und polirt, Nachttische in solsden Ausführungen zu billigen Preisen. Spar⸗ und Leihkasse Petterweil e. G. 1 Bilanz pro 1886 1 1650 Ordn 2 Betrag. Ordn.⸗; Betrag. 0 Activa. 8 Passiva. 5 Nr M Pf. Nr W f 15 Kassebestand am Jahresschluß 3629 5. Anlehen von Privaten 19860 52 2 Darlehen an Mitglieder.. 31983 9 2 Anlehen von der Bank.. 11250 66 3. Einziehbare Einnahmreste auf 3. Spareinlagen und Geschäfts— Darlehen. 735 21 antheile von Mitgliedern 7455 58 4. Zinsen. F 4. Reservefonds 737 40 Summa der Aetiva 39307] 158 Summa der Passiva 39304 16 Die Mitgliederzahl war Ende 1886= 85. Petterweil den 22. April 1887. Der Vereinsvorsitzende: Der Rechner: 1639 Chr. Lenhardt. Cost. Auchener und Münchener Feuer-Versicherungs-Gesellschaft. 111 5 15 ie der Gesellschaft ergibt sich aus den nachstehenden Resultaten des Rechnungsabschlusses ür das Jahr 1886: Grundkapital e, 5 M. 9,000,000.— Prämsen⸗Einnahme für 186ů0 ß Ziusen⸗Eingahme für 18gssdsdd,,,, 727,183. 70 Prämien-Ueberträge e,!)!) Uebertrag zur Deckung außergewöhnlicher Bedürfnisse(einschließlich des nach Art. 185/239 b des Gesetzes vom 18. Juli 1884 gebildeten Reserve— fonds von M. 900,000) f M. 275128. 90 Versicherungen in Kraft am Schlusse des Jahres 1886„ 5,072, 929,147.— Friedberg den 1. Mal 1887. Carl Groß, Kaufmann in Friedberg, (Ag. 783.) Jean Wörner, Bürgermeister in Bad-Nauheim, Carl Heinzerling, Rechner in Butzbach, E. Camp Söhne in Vilbel, 1661 Agenten der Gesellschaft. 5000 Mark 13 7 Elnen noch in gutem Zustande befindlichen zwelspännigen 8 nebst Zubehör hat zu gegen Hypothek gesucht. Wo? sagt die Expedition des S K u h w a 9 e n verkaufen. den Vorstand Putzarbeiten, in und außer dem Hause, werden bestens gefertigt u die dazu gehörigen Artikel billigst geliefert von Friedberg. Lina Schenck, 1652 in der Burg, gegenüber dem Schlah— Messer u. Gabeln Dessert⸗ und Tranchirmesser, sämmlliche Messerwaanch, sowie Bienengeräthe aller Art empfiehlt Carl Schäfer, Messerschmied, 1675 in Friedberg, Kaiserstraße Nr. 25. Patent-Portland- Cemen 1665 empfiehlt Jean Huber. Db e e r Lieferung guter Speise-Kartoffelh für die Kinderheil-Anstalt Elisabethhaus zu M. Nauheim ist für das ganze Jahr zu vergeben. Offen mit Angabe der Sorten und des Preises zu richten ie Walz, Pfarrer, Große Auswahl in Sommerpantoffeln, Morgenschuhen in Lafting m und ohne Gummizüge, in bedannt solider guter Wau zu recht billigen Pleisen bei 564 Heinr. Diehl. Usagasse. Saat- Mais in bekannter vorzüglicher Qualität empfiehlt 10 5 2 1628 J. Waumeister. Confirmanden⸗ und Knaben- Anzüge 5 empfehlen in großer Auswahl billigst! J. Fürth's Erben. 3 Prima Elbcaviar in 1 Pfund⸗Dosen, Neue russische Sardinen, „ Berliner Rollmöpse 1580 bei Wilhelm Fertsch. Prima Falzziegel, beste und billigste Dachbedeckung, in Güte unübertrossen 3 5 1 (F. v. Müller, Elsenberg), liefert waggonweise und ha! stets auf Lager g F. a. 40st. Anzeigers. 1649 1 Rodheim. stonr. Wehrheim II. Groß⸗Karben. 1320 Dauld May. — Neu angekommen 8. A. Peliss le, Hanau, e Oelfasser, Tuch und Leinwand Handlung. ane en Große Auswahl.— gillige Preise. Geschästs- Empfehlung. O. Fritze's Bernstein⸗Oel⸗Lackfarbe we, e ene 0 0 2. 18 1 25 i 7 41. 4 5 geschäft meines sel Vaters nunmehr für meine Rechnung a en Selbst-Luackiren von Fussböden in bekannter vorzüglicher Qualität. Watt betrelhe und enpfetllt mich i allen in diess Fa Nn Niederlage bei. ilh.. Friedberg. einschlagenden Arbeiten mit der Versicherung prompter und billiger Ausführung. Hochachtungsvoll — be Enfuhrung von Fleisch nach Frank Wilnelm Beck jun., 1 furt a. M. betreffend. eier i E Weißbinder und Maler, 1. dei dun Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß vom 1638 in Nieder⸗ Wöllstadt. 1. Mat I. J. an bezüglich der Einbringung von frischem mit Uebersetzung, welche niemals Reparatur erfordern, 1 4 „* 1 81 8 1 1* n 1 K 2 es n ch in den biesigen Gemeindebezirk die Bestimmungen sowie auch die gewöhnlichen Sorten in schönsler Aus—— eien, de Regulatives betr. die Einführung ꝛc. von frischem führung billigst bei— 7 derten s. ich vom 13. Juli 1886 und der Bekanntmachung 47 8—— Ißiezu vom 11. Februar 1887 in Kraft treten. Abdrücke 122²⁷ am 7 755 1 G. M. weng— de Regulatives und der Bekanntmachung, sowie das 0 8 f 7 5 pegeschriebene Bestellschein-Formular können, soweit der onnen Hrme S 2 Zweigarnrollen⸗Maschine— Wrath reicht, bet dem Pförtner des städtischen Schlacht⸗; f N ü Nr 8 5 f 1 75 * 3 7 1 in großer Auswahl empfiehlt zu billigen Preisen 8 das Vollkommendste der Nähmasch. 2 J hers und auf dem Büreau in der Markthalle zum* M. Holler 8 du 0 0 hmaschinen— eiten Pise von zusammen 10 Pfennig entnommen werden. L. f 4— Industrie, oben und unten von der Garn- 1 Frankfurt a. M. den 20. April 1887. 1590 gegenüber dem Rathhaus. e rolle nähend. 1050 7 9* 6 Städtisches Poltzei- und Verkehrs-Amt. Trockene und in Oel gertebene Farben, Alle Sorten Oel⸗ und Spiritus⸗ Lacke, sowie alle Arten von Pinseln zrößter Auswahl empfieblt zu reellen und billigen Preisen Wilh. nerubeck. Vollen Vertilgungs-Miltel. Naphthalin-Campher, Patchoulykraut und Mottentinktur empfiehlt J Baumeister. Zur Jrühhjahrsdüngung. Chilisalpeter, Superphosphate, tainit u. s. w. offerirt billigst Salomon Simon, Ein zut e erhaltener Fahrstuhl dun 200 4 1 507 Virginia-Pferdezahn⸗Mais, N b Ia hiesigen Rothklee,* l tvolle Ia Provencer Luzerne, Gabe I. d 1 5 à schwedischen Klee, I 5 Ia Grassamen-Mischung K II 43 95 6 II— 4 7 erefiehlt zu äußerst billigen Preisen fer, Nessasch P. Theis. . e Coufrmanden⸗Auzüge“ -C e 405 Soll f ee ee, 8 0 G. Schulhof. The-Kar 2 Fabethbent und anal, Conditor Fritz in Bad Nauheim g 866 3 ber Rest d Vorzü lich ste gegen 9 das 1 0 9 ö 8 verkaufen. eres bei der Exped. d. Anz. 1659 5 G**—* 8 N lals des Wagren⸗Lagers der Firma alle Insecten. N eee e l L 5 . 0 23 ö 8 wirkt mit geradezu frappirender Kraft und rottet 1 Tbel 1 3„ W 2 bie J N 80 1 r 0 4 eilnel aden Verwandten und Freunden? 1 orhandene Ur siche 1 hiermit die schmerzliche Mittheilung, daß unsere Baume 1700 aus, daß gar ke mehr n übrig? innigstgeliebte Frau, Mutter, Tochter, Schwester wird im 45 Leopol 80 ben Hause f ausverkauft. Sophie Schier, 0 4 1 us 0 1e U tler 1 n ub* Man beachte genau:—— 2 1 geb. Finkernagel 8 7 3 0 br 10 ge ird. 0 agel, 5 5 „Was in losem Papier ausgewogen Wird, am 3. April in New Jork nach langem schweren! ist niemals eine ö eiden im 36. Jahre ihres Lebens sanft dem Herrn 1 34h13 7 7 Zacherl-Specialität. 5 5 Mur in Originalflaschen echt und billig zu beziehen* in Friedberg bei Herrn Ph. Dan. Kümmich, erat fen ist. im stille Theilnahme bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: 1676 Regina Finkernagel. zander Husten und Luftröhr en- n Malz⸗Extract u. Caramellen“) New⸗Vork u. Friedberg im April 1887. 1 3**„el r ö 10 L. II. Pietsch& Co., Breslau. A e f 1— UI. Weine Frau, 75 Jahr alt, litt seit mehreren in Bad-Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiss 98— 7 Jahren an ungeheuerem Husien und Luftröhren⸗. 8 i — 7 Berschleimung und spürte nach dem Gebrauch Haupt- Depot: 5 Todes. An ei de. . ener Flosche Ihres Malz⸗Extraktes(Duste-Nicht) 4 1 10 T E D len 5 ö schon am dritten, Tage Hülfe, jetzt ist sie fast J. 2 A0 ö I LL R 65 40 905 Freunden und Bekannten machen wir die traurlge bill f 4 3 den 12. Jan— 6 1d b 2 d N 2 Mittheilung, daß unser lieber Bruder, Schwager g Berlinchen, rg, Dan. i 8 14 85 Onk wabl ber Hausvater des Rettungsbauses. Wien, I. Goldschmiedgasse Nr. 1. 1 3 8 Aae. Erbel Nur üch mit dieser Schutzmarke: 3 Herr Friedrich abenstein 5 CFC a aus Weidenberg in Bayern, . Freiherrlich von Franckenstein'scher Reutbeamter — 11 0 Die billigsten und besten babier ) Extract à Flasche 1 Mark, 1s5 und 2,50. 5 an scchwerer Lungen Entzündung nach kurzem 1 Caramellen à Beutel 9 4 50 in. 15 1. 0„1: i Krankenlager heute, Abends 62 Uhr, im Alter in Friedberg bei. WI ernbeck, 10 von 45½ Jahren sanft verschleden ist. iel. Bad⸗Nauheim bel J. Pfeffer. 1655 I E* iel 5 Die Beerdigung findet in Ockstadt selbst am Sonn— * acc.* N*. 51 tag, Nachm. um 4 Uhr, vom Trauerhause aus statt. 00 Besondere Einladungen erfolgen nicht. Rola t. 3 im Bau- und Möbelfach geübte kauft man bei Ockstadt am 28. April 1887. EAN f Schreinergesellen db Namens der trauernden Hinterbliebenen: 1 Der tiefbetrübte Bruder (Bic ö desden unter Zusicherung dauernder und lohnender Be J. Butzbach, Trie eth H. Rabenstein, 97 1 sftigung zu sofortigem Eintritt gesucht von Reitz 1680 Rentbeamter zu Offenburg. ö Groß Karben. Moritz Reitz, a 5*— 0 1951 f 5 Schreinermelster, Erster Platz: für einen Herrn M. 6.— Zweiter Platz. M. 1. 50 * für eine Dame„ 4.— Stehplatz. 8„— 0 N Kinder bis zu 10 Jahren zahlen zur ersten Tribüne M. 2., zur zweiten Tribüne(II. Platz) 50 Pf. — 1660(H. 62129.) Pferde-Rennen des Rheinischen Renn-Vereins in Frunlefurt d. M. am 8. Mai 1887, Nachmittags 3 Uhr, am Forsthaus. Eröffnungs-Rennen M. 400. Flach Rennen. M. 800. Offiziers Hürden-Rennen„ 1000. Jagd-Rennen„ 1800. Große Steeple-Chase, Ehrenpreis, gegeben von Seiner Majestät dem Kaiser und König und M. 1800. Die Actionäre und Mitglieder des weiteren Vereins des Rheinischen Renn Vereins haben freien Eintritt. Equipagen M. 6.; jede Person darin muß mit einem Billet zu dem ersten Platz versehen sein. Reiter M. 5. — Sämtliche Karten sind sichtbar zu tragen. D An den Tribünen werden keine Karten ausgegeben. Die Kassen befinden sich auf der Chanssee an der Louisa, am Sandhof, bei Niederrad und am Forsthaus. Zur Bequemlichkeit des Publikums werden Eintrittskarten verkauft bei den Herren F. Breul, Zeil 61; W. Fuchs, Zeil 9; Christ. Ströhlein, Zeil 57; Universal-Reise⸗Burcan, Frankfurter Hof. Die Hessische Ludwigs- und Main⸗Neckar⸗Eisenbahn lassen an dem oben bezeichneten Renntage die auf den betreffenden Statlonen zu ersehenden Züge an den der Rennbahn zunächst gelegenen Stellen ihrer Routen, sowohl zur Hin⸗ als Rückfahrt anhalten. Im Auftrage des Directoriums: Kappel. 5 Gesch üfts⸗ Empfehlung. Einem geehrten Publikum, sowie meinen werthen Kunden und Nachbarschaft zeige ich ergebenst an, daß ich das seither in meinem Hause betriebene Spezereigeschäft selbst übernommen habe und bitte um geneigten Zuspruch. Prompte und reelle Bedienung wird zu— gesichert. Achtungsvoll 1592 II. Sa I„ Reeller Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Geschäftes verkaufe ich meine sämmtlichen nachstehend verzeichneten Waaren 1 eis: Das ef Garnirten Damen⸗ und Kinderhüten, Preis: Das Neueste in Sonnen und Regenschirmen i daun und Herre, Sesdene und wollene Handschuhe aller Art, Jäckchen, Röckchen, Unterjacken u. Unter- Schuhchen, Schlaber, hosen, Kinderkragen, Socken und Strümpfe, Hosenträger, Kinderkleider, Portemonnaies. Krausen, Spitzen, Chemisetten, Taschen— tücher, Corsetten, Unterröcke, Schürzen, Filet- u. Kordeldecken, Kragen, Manschetten, Halsbinden, Shlips, Hemden für Herren, Damen und Kinder, Hemdeinsätze, Barben, K. Friedrich, Kaiserstraße Nr. 77 neben der Post in Friedberg. i Paugzarbeiten möglichst rasch, geschmackvoll und billigt. S Laden zu vermiethen; Ladeneinrichtung zu verkaufen. D Halstücher, Chenille tücher, Kopftücher, Bulgarenhavben, Schleier, Brautkränze, 1444 ad e r 25 N. 1 8 74 Gelegenheitskauf. — 5 5 5 Herren-Anzüge —2 von 12, 14, 18 und 20 M. bis zu den feinsten. ö Z Confirmanden- Anzüge s'! 2 von 93¾% M. an und höher. 75 Pouykin-Hosen, Hosen und Westen prachtvolle Knaben-Anzüge Enorm billig: Kleiderstoffe von 30 Pf. an, doppelbreite Cachemire, alle Farben, von 60 Pf. an bis zu den feinsten. Nouveautés: Frische Sendung. Umhänge, Promenaden⸗Mäntel, Jaquets& Regen-Mäntel billigst bet 5 i Becher Engel. Jgvalsn s daa 1673 Kräftige, Peusce⸗ Pf 805 8 Von Tausenden wird der HOH ZAdl. Tabu 4 gedrungene Ell ec 8 lanzeu, von A. Berker in Seesen a. Harz, 10 Pfund das Stück 3 Pf., empfiehlt franco 8 Mark, geraucht und empfohlen. Dles ist notariell 1663 beglaubigt.(Maga 1469.) H. Bergner, Handelsgärtner. Herren- und Damen- 5 Ein einfaches m Landwirthschaftliches Cassug zu Friedberg. Nach Vorstandsbeschluß soll mit Sonntag den 10 beginnend bis auf Weiteres jeden ersten Sonntag h Monats, Nachmittags, eine zwanglose Vereinigung Mitgliedern des landw. Casinos im Hötel Trapp sih finden, wozu hiermit ergebenst eingeladen wird. Philippi's Felsenkeller Sonntag den 1. Mai findet Harmonie 8 Tan musik statt. Anfang 3 Uhr. Es ladet freundlichst ein P Brauerei Steinhäußet. Sonntag den 1. Mai Eröffnung der Harke Wirthschaft mit Kegelbahn. lf Großes Lager in Strohhüten für Herren und Kn in allen Farben 0 Fagons zu billigen Preisen bei J. Koob, Kaiserstraß vis-A-vis der Post. Pferdezahn-Tutter-Mais, ächt virginischer, in bester kelmfähigster Qualität empfch Jakob Herrmann, Kaiserstraße 62. Kinderwagen Kinder⸗Veloeipede in größter Auswahl empfiehlt 1493 Seiden Filz& Strohhül J. Ruppel. 1589 1557 Regen-& Sonnenschirm Damenschirme in 30 verschledenen eleganten Neubtelg Adam Söllner U— von den einfachsten Zanellaschirmen bis zu den fein Spitzenschirmen. Feine Haarfilzbüte in allen Farben u Formen. Ohne Concurrenz in Bezug auf Reellttätz ah Preise und Großaxtigkeit der Auswahl. U bei Fritz Schmidt, Kaisersu, Ist der Nutzen AKuaben-Anzüg per Stück M. 1.30, 0 Herrenkleider-Fabrik en MI. Nelscher. pod ss jvulaq o! in großartiger Auswahl, Sonnenschirme empfiehlt billigst C. IKKAlbfleiseh. Gerantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Berlag von Carl Binder nage (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. Is und eine! Bellage.) 5 1 15 5 Herren-Anzüges 1 per Stück M. 4.85 10 — iin der 1er 8 Friedberger 5 . r Get lager kommun un wen bis n 20 f une Pia 1 1 00 Beilage. Oberhessischer Anzeiger. N 51. Deutsches Reich. Darmstadt, 26. April. Heute trat auch die erste dammer zusammen zu voraussichtlich zwei Sitzungen. ach Bekanntgabe einer Reihe von Einläufen und Be⸗ schterstattungen erfolgten Neuwahlen zum 2., 3. und Aus schuß, worauf in die sehr reichhaltige Tagesord— ung eingetreten wurde. Als erster Punkt steht die gheberrelchung einer Glückwunsch⸗Adresse an die Prinzessin 1 zrene anläßlich ihrer Verlobung, was die Kammer be— Fließt. Die ferneren Punkte, welche nur Mitthellungen ad Rekommunikationen der zweiten Kammer betreffen, eiten kein besonderes Interesse. Ueber den Antrag autz und Genossen, die in Aussicht genommene Verle— zung der Garnison von Babenhausen betreffend, schließt ch die Kammer dem Antrag zweiter Kammer einstimmig an. Aa e 2. April. Zweite Kammer. In der gestrigen Sitzung wurde Art. 1 des Gesetzentwurfs über das Damm bauwesen nit allen Stimmen angenommen und ein Antrag des Abg aas, welcher eine Verminderung des Beitrags der Gemein— en bezweckte, mit allen gegen 3 Stimmen abgelehnt. Heute erden Art. 2—4 des Gesetzes ohne Debatte nach den unträgen des Ausschusses einstimmig angenommen. Art. 5 ill die Kosten des Neubaues, der Verstärkung, gänz— 5 chen oder theilweisen Abtragung eines Hochwasser— ö* ammes den bethetligten Gemeinden zuwelsen, denen ein Lager 1 uschuß aus der Staatskasse gewährt werden soll, ebenso 7 die bei der Verlegung eines Hochwasserdammes. Der r Perten un er Reglerungs⸗Vorlage entsprechende Antrag des Aus— FTusses hierzu wird mit allen gegen 8 Stimmen ange— uommen. Art. 6: Vergebung der auszuführenden Arbeiten durch die Regierung, nach Anhörung der be vetligten Gemeinden, denen die Vergebung und Ausfüh— ung auch selbst überlassen werden kann, wird in gleicher Zeise angenommen. Art. 7: Als betheiligt sind die nigen Gemeinden anzusehen, welchen der Neubau ze. mes Hochwasserdammes zum Schutz gereicht, wird ein— emmig angenommen. Zu Art. 8: Der Staatszuschuß ll drei Viertel der Baukosten, ausschließlich der Kosten r Erwerb des Maifeldes, betragen, beantragt ein heil des Aus schusses unveränderte Annahme, der andere heil statt ¼ die Hälfte, Abg. Haas dagegen 5,6, Abg. becklenburg endlich 5/8 festzusezen. Die Regierungs lorlage wurde jedoch nach längerer Debatte mit 23 gen 13 Stimmen angenommen. Ebenso Art. 9: die theiligten Gemeinden haben: a. das erforderliche Bau lände unentgeltlich und kostenfrei zu beschaffen, b 14 der Faukosten zu tragen.— 28. April. Die Verhandlungen der das Dammbaugesetz werden heute erst um halb J Uhr fortgesetzt, da vorher das Haus nicht beschluß shig war. Es steht heute Art. 10 zur Bexrathung, zulcher die Vertheilung der Leistungen auf die bethei igten Gemeinden regelt. Die Kammer nimmt diesen irt. ohne Debatte an. Ebenso den Art. 11 der Regie tngsvorlage. Art. 12 bestimmt: Uebersteigen die von tner Gemeinde zu leistenden Beiträge in einem Jahre bi einer bisherigen Umlage auf die Mark des gesammten Emmunalsteuerkapitals der Ortseinwohner und Forensen n weniger als 10 Pf. den Zuschlag von 20 Pf. von bis weniger als 20 Pf. den Zuschlag von 15 Pf., m 20 Pf. bis weniger als 30 Pf. den Zuschlag von 1 Pf., von 30 und mehr den Zuschlag von 5 Pf., desen Zuschlag auf das beitrags pflichtige Communal suer⸗Kapital bezogen, so ist der Mehrbetrag von der ketaatskasse vorlagsweise zu übernehmen und ihr von in Gemeinde in den folgenden Jahren, in denen dieser öchstbetrag von Steuerausschlag nicht erreicht wird, desmal, sowelt es jene Grenzen erlauben, wieder zu tssezen. Hierzu beantragt der Ausschuß einstimmige An— uhme des 1. Absatzes im Sinne der Regierungsvor— che. Bel Absatz 2 beantragt ein Theil des Ausschusses 14 Imwandlung der proponirten Scala in folgende: von eniger als 30 Pf. den Zuschlag von 10 Pf., von 20 d mehr Pf. den Zuschlag von 5 Pf., ferner unver— üderte Annahme des folgenden Theiles. Nach erfolgter N U immung wird der Art. nach dem Antrag der Mino tt des Ausschusses und im Sinne der Regterungsvor— ae mit 18 gegen 15 Stimmen angenommen. Art. 13 f I 6 Gesetzes wird einstimmig ohne Debatte angenommen. der- 1a Au. 14 bestimmt, daß für eine die gänzliche oder theil— 0 bpiüse Abtragung eines Hochwasserdammes bedingte Aus— chung Entschädigung nicht geleistet wird. Nach er— enter Abstimmung wird der Artikel mit 16 gegen ( Simmen im Sinne der Regierungsvorlage angenom— aum, Art. 15 bis 44 werden ohne Diseussion und nach e Reglerungsvorlage angenommen. — Der Kreisdiener Scharmann in Offen— ich wurde unter Anerkennung seiner Dienste den Ruhestand versetzt. Berlin, 26. April. Der dem Reichstag vorgelegte wurf eines Gesetzes über die unter Ausschluß der fffentlichkeit stattfindenden Gerichtsverhandlungen ist dete vom Plenum elner Commission überwiesen worden. 27. April. Der Reichstag nahm heute die Vorlage ber die Errichtung eines orientalischen Seminars in witer Lesung unverändert an.— Die Commission des chstags zur Berathung des Gesetzentwurfs betr. den kehr mit blei- und zinkhaltigen Gegenständen begann e ern ihre Sitzungen, 27. April. Das Abgeordnetenhaus nahm heute i sbritter Lesung dle kirchenpolitische Vorlage in nament— tier Abstimmung mit 243 gegen 100 Stimmen an, Mitglieder enthielten sich der Abstimmung, darunter W — 2 —. —— 282 — — ——— . oh. uller-Mat 9 lierruuf wagen zeloeihch 9 1 1 lam Löllner Erohsse Amenschag; * 26 Freseonservative, 8 Conservative und etwa 8 Na— tlonalltberale. — 27. April. Es ist ganz sicher, daß der Verhaftsbefehl gegen Schnebele auf Grund sehr belastenden Beweismaterials seitens des Gerichts ohne vorherige Kenntuißnahme des Auswärtigen Amtes erfolgte. Augenblicklich wird geprüft, ob Schnebele in Folge einer amtlichen Aufforde— rung den deutschen Boden betreten hat. Sollte sich dies bestätigen, so halten unterrichtete Kreise dafür, daß er wieder freigelassen werden würde Auf deutschem Gebiet ist er verhaftet, ob er auf Veranlassung einer amtlichen Einladung deutsches Gebiet betreten, das unterliegt, wie gesagt, der Prüfung. Der französische Bot— schafter Herbette hatte gestern Nachmittag eine längere Unterredung mit dem Staats-Secretär Grafen Bismarck. Der Pariser Ministerrath hat aber auch heute, wie telegraphisch berichtet wird, noch keinen Beschluß in Sachen Schnebele's gefaßt, weil Herbert Bismarck in der Besprech— ung mit Herbette diesem den Bericht des Metzer Gerichts noch nicht einhändigen konnte. Heute hätte, wie verlautet, Herbette dem deutschen Reichskanzleramt den französischen Bericht über die zweite Untersuchung(wegen der„Verlockung“ Schnebele's in einen Hinterhalt) überreicht. Von Ort und Stelle des Vorgangs wird der„Köln. Zig.“ neuestens berichtet: Die deutschen Be— amten, welche die Verhaftung vorgenommen haben, behaupten mit aller Entschiedenheit, die Ankündigung der Verhaftung habe 4—5 Meter von der Grenze entfernt stattgefunden. Bei dem dabei entstandenen Ringen habe Schnebele ver sucht, sich auf französisches Gebiet zurückzuziehen, sei aber immer noch mehr als einen Meter von demselben entfernt geblieben, bis es gelang, ihn endgiltig dingfest zu machen. Schnebele be— hauptet dagegen, er habe im Verlauf des Ringens vorübergehend französisches Gebiet betreten. — Viceadmiral v Wickede soll beabsichtigen, aus dem activen Dienst der Marine auszuscheiden. Wickede, ein geborener Mecklenburger, diente früher in der österreichischen Marine und kämpfte in der Schlacht bei Lissa mit Auszeichnung Er ist nächst Graf Monts der älteste Admiral und zur Zeit Chef der Marinestation der Ostsee. Ausland. Großbritannien. London, 28. April. Bei der gestrigen Gerichtsverhandlung gegen 13 Socialisten, welche angeklagt waren, vor einiger Zeit in der Nähe des Hydeparks Ruhe— störungen veranlaßt zu haben, verurtheilte das Polizeigericht 7 Angeklagte zu sechsmonatlicher Zwangsarbeit, einen zu einmonatlichem und einen zu dreimonatlichem Gefängniß. Bulgarien. Sofia. Wie verlautet, wird die bulgarische kleine Sobranje Mitte Mai hier— her einberufen werden. Serbien. Belgrad. Trotz aller Ableug— nungen steht es fest, daß in Serbien gewisse Dinge vorgehen, welche hinsichtlich der Stabi— lität der dortigen Politik einige Besorgnisse ein— flößen, was jedoch nicht ausschließt, daß die bisherige Richtung schließlich sich behauptet. Asten. Bombay, 25. April. Von Einge: borenen stammende Nachrichten besagen, daß bei Baboo Castle, nahe bei Khelat-i-Ghilzat, ein Gefecht zwischen den Ghilzais und den Truppen des Emir stattgefunden hat. Die Letzteren wurden geschlagen und verloren 100 Mann an Todten. Aus Stadt und Land. g. Bönstadt. Sonntag den 24. l. Mts. hlelt der hiesige Gesangvereln„Germanka“ unter der trefflichen Leltung von B. Weitz aus Heldenbergen eine Abend— unterhaltung ab, welche recht zahlreich besucht war. Sämmtliche, melstens schwierigere Chorlieder waren über aus gelungen und hätten in keiner Hinsicht präeiser und besser ausgeführt werden können. Namentlich verdienen auch die unter Geigenbegleitung vorgetragenen Duette ganz besondere Anerkennung. Auch wurde ein Theater— stück:„U. A. W. G. oder die Elnladungskarte“ zur Auf führung gebracht, und hierdurch ein wahrer Genuß den Besuchern geboten. Allerlei. i Bockenheim, 27. April. Eine gestern Garten⸗ direktor H. Stee mayer bei Gelegenheit seines 70. Ge— burtstages überreichte Adresse des hiesigen Stadtvorstandes hat folgenden Wortlaut:„Den heutigen Tag, an welchem Sie das 70. Lebensjahr vollenden, wollen die ganz er⸗ gebenst unterzeichneten Vertreter der Stadt Bockenheim nicht vorübergehen lassen, ohne ihrem hochverehrten und verdienstvollen Mitbürger die tiefempfundenen und herz⸗ lichsten Glückwünsche zu diesem festlichen Tage darzu⸗ bringen. Es ist für die Vertreter der Stadt ein er⸗ hebendes Bewußtsein, einen Mann zu den ihrigen zählen zu können, welcher durch rühmlichen Fleiß, durch starke Willenskraft, wie durch seinen ehrenhaften Charakter sich aus kleinen Anfängen zu einer hochgeachteten Stellung emporgerungen, der seinem Geschäfte einen Weltruf ver— schafft hat und dessen Thätigkett auf dem Gebiete der Gartenbaukunst schon längst und vielfach mit hohen Aus— zeichnungen gekrönt worden ist. Es ist uns aber auch eine hohe Genugthuung, bei dieser Gelegenheit wieder⸗ holt unsere Freude und unsere Anerkennung darüber aus— aussprechen zu können, daß Sie, hochverehrter Herr Siesmayer, bei allen Ihren Erfolgen und Ehren stets ein treuer Bürger unserer Vaterstadt geblieben sind, um deren Hebung und Verschönerung Sie sich so große Ver— dienste erworben haben. Empfangen Sie dafür unseren und unserer Mitbürger tiefgefühlten Dank. Möchte des Himmels Gnade Ihnen noch ein langes freudenvolles Leben beschteden haben, zum Segen Ihrer Familie und unserer Stadt.“ Wien, 26. April. Gestern Abend entlud sich ein Gewitter über Wien, welches namentlich in der Umge— bung von großer Heftigkeit war. Die Blitzschläge waren so stark wie im Hochsommer. Leider ereignete sich auch ein schwerer Unglücksfall. Zwischen Tottingbrunn und Gainfahrn flüchteten mehrere Personen in eine Hütte, um in derselben Schutz zu finden. Der Blitz schlug jedoch gerade in diese Hütte ein und tödtete drei Personen, zwei andere wurden durch den Blitzschlag schwer verletzt und schweben in Todesgefahr. New Pork, 23. April. Ein Wirbelsturm hauste in verschledenen Theilen von Kansas, Missiouri, Texas und Arkansas, und verursachte viele Unglücksfälle und bedeutenden Schaden. Die Stadt Prescott in Kansas ist fast gänzlich zerstört, 15 Personen wurden getödtet und eine Anzahl anderer verletzt. In Johnson County, Arkansas, sind ebenfalls mehrere Personen umgekommen und andere haben Verletzungen davongetragen. Auch in den Kreisen Bates und Vernou(Missouri) wurden viele Personen verwundet. Weitere Unglücksfälle werden aus anderen Orten gemeldet. Ein verheerender Hagelsturm suchte den Kreis Bolivar in Missisippi heim, wodurch viel Vieh getödtet wurde und einige Neger Verletzungen davontrugen. Brodpreise vom 1. bis 15. Mai. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg. Erste Sorte 2 Kilo 52 Pf. Dritte Sorte 2 Kilo 40 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 47 Pf. Vierte Sorte 2 Kilo 37 Pf. Bei Malsi Kasseler Brod 2 Kilo 45 Pf. Für Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 15. Mai. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg. per ½ Kilo Pf. per 12 Kilo Pf. Ochsenfleisch 64 Schwartenmagen 72 Rindfleisch 56 Geräucherter Speck 80 Kalbfleisch 50 Doörrfleisch 72 Schweinefleisch 52 Schinken 80 Keil und Carre 56 Schmalz, ausgelassen 70 Leber- und Blutwurst 56 Schmalz, unausgelassen 70 Fleischwurst 80 Nierenfett 30 Bratwurst 80 Bei M. Isenburger kostet Rindfleisch per 1 Kilo 50 Pf.— Bei Ph. Windecker kostet Keil und Carre per 12 Kilo 60 Pf.— Bei Chr. Blum, E. Engel, L. Geiß, J. H. T. Waltz, Ph. Windecker, G. Groͤninger kostet Schwartenmagen per ½ Kilo 80 Pf. Für Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Handel und Verkehr. Butzbach, 23. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 0.95— 1.00 M. Käse per Pfd. 45—46 Pf. Stier 1 St. 5 Pf. Frankfurt, 27. April. Wochenmarkt. Erbsen per Pfund ganze 16—20 Pf., geschälte 14—18 Pf., Linsen 20—30 Pf., Bohnen 14—20 Pf., Butter per Pfund M. 1—1.10., Eier 100 Stück M. 4.60 6.50. das Stuck 5—8 Pf., Ochsenfleisch das Pfund 4570 Pf., Rindfleisch 45—60 P., Kuhfleisch 45— 60 Pf., Hammel⸗ fleisch 50—70 Pf., Schweinefleisch 65-75 Pf., 1 Hahn 70 Pf., bis M. 1.20., 1 Huhn M. 1—2.50., Ente M. 2— 2.30. Frankfurt, 28. April. Fruchtber. Hlesiges Weizen mehl Nr. 0 M. 31.50— 32.50, Nr. 1 M. 27.50-28.50, Nr. 2 M. 25— 26, Nr. 3 M. 23— 24, Nr. 4 M. 18— 19.50, Nr. 5 M. 15— 16, Milchbrod- und Brodmehl im Verband M. 51.00-54.00, norddeutsche und westfällsche Weizen mehle Nr. 00 M. 24.00— 25.00, Roggenmehl(blesiges) Nr. 0 M. 22—23, Nr. 0/1! M. 20— 21, Nr. 1 M. 17.25— 18.25, Nr. 2 M. 15- 16.00, Heu M. 2.75 bis 3.25, Stroh M. 2.50— 2.75 per Ctr.„ Roggenkleie M. 425— 4.50, und Weizenkleie M. 3.80, Malzkeime M. 3,80. Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.20, Rapskuchen M. 5.75, Sesamkuchen M. 5— 5.25, Mobnkuchen M. 3.75— 4.00. Reismehl mit garantirt 22 bis 240% Fett- und Protöln-Gehalt M. 4.50— 4.75. Sämmtliche Artikel bei Abnahme von 200 Ctr. an. Rüböl im Detail M. 52. Frankfurt, 28. April. Kälbermarkt. Angetrieben waren 575 Stück. Die Preise sind stark im Rückgange, das Pfund Schlachtgewicht kostet 38— 50 Pf. Die Metzger schlagen in Folge dessen heute mit dem Kalb⸗ fleisch um 5 Pf. per Pfund ab. Die Dienststunden für den Verkehr mit dem Publikum werden wle folgt, festgesetzt: a, an Wochentagen: von 9 Uhr Vorm, bis 12 Uhr Vorm. und von 4 Uhr Nachm. bis 6 Uhr Nachm. b. an Sonntagen und den nicht auf einen Sonntag fallenden gesetzlichen Feiertagen: von 8½ Uhr Vorm. bis 9½ Uhr Vorm. und von 5 Uhr Nachm, bis 6 Uhr Nachm. Die Bestellung der Postsendungen wird wochentäglich zweimal, um 9½½ Uhr Vorm. und um 78 Uhr Nachme, an Sonntagen einmal um 9½ Uhr Vorm stattfinden. Darmstadt, 26. April 1887. Der Kaiserliche Ober-Postdireetor Hagemann. Bekanntmachung. Am 1. Mai wird die im Landbestellbezirke des Post— amts Großkarben am Landpostkurse Großkarben—Büdes— heim belegene Posthuͤlfstelle zu Büdesheim in eine Post⸗ agentur umgewandelt, welche die zusätzliche Bezeichnung „(Oberhessen)“ erhält. Die Verwaltung dieser Postagentur ist dem Herrn Bürgermeister Otto daselbst übertragen wordeg. Der Postverkehr der neuen Postagentur wird durch die oben genannte Landpost, welche wöchentlich zweimal, an Sonntagen einmal verkehrt, vermittelt. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. Jubilate. Pfarramtswoche Herr Kicchenrath Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10½ Uhr: Herr Candidat Dittmar. Nachmittags 1½ʒ Uhr: Herr Candidat Jaudt. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Rasch von Dorheilm. Am Sonntag Cantate Abendmahl in der Burgkirche. scatholische Gemeinde. Samstag Nachmittag 5 Uhr Beicht. 6 Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 7 Uhr: auch der heil. Communion. f 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. 7 Uhr Abends: Malandacht und Predigt durch Hen! Pfarrer Jos. Kempf zu Kostheim. N Die Sodener Mineral⸗Pastillen haben ihre Prohe bestanden. Natarrhleidenden als Linderungs und Hel mittel empfohlen, von Allen, welche Heiserkeit fürchlc, als Schutzmittel stets mit Nutzen e bilden lt Pastillen ein Hausmittel ohne Gleichen, sorgsam ai den besten Quellen Sodens genommen und von da vertrauungswürdigsten Aerzten approbirt. Erhältlich g 1 allen Apotheken à 85 Pf. per Schachtel. Herr Hein Gottinger, Opernsänger in Würzburg, schreibt: D Wahrheit gemäß kann ich Ibnen nur bezeugen, daß e Wirkung der Sodener Mineral- Pastillen auf den Kell kopf und die übrigen Halsorgane eine geradezu 1 tlonelle ist. Einige Pastillen genügten, um das stark 00 legte Organ zu befreien. Ich ziehe Ihre Pastlllen bn f sonst ausgezeichneten Asche's vor und kann dieselben jeden Collegen empfehlen 1658 —* Holzversteigerung. Die am 2. Walde Haselheck abgehaltene Holzversteigerung ist ge— nehmigt und der erste Abfuhrtag auf Donnerstag den 5. Mai l. J. bestimmt worden. Friedberg den 28. April 1887. In Auftrag der Freiherrlich v. Ritter'schen Gutsver— waltung zu Rüdesheim: 1670 Heidt. Bekanntmachung. Der diesjährige hiesige Wochenmarkt wird nächsten Montag den 2. Mai l. J. eröffnet und ist von diesem Tage ab das Hausiren mit Butter, Eier ꝛc. bis Vor— mittags 11 Uhr verboten. Bad⸗Naubein den 27. April 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. Wörn er. 1671 Holzverstei gerung. Die am 12. April d. J. in hiesigem Gemeindewald ⸗ Schlag Nr. 1, abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung nicht erhalten und kommen Montag den 2. Mai l. J., Vormittags 9½ Uhr, nachfolgende Holz sortimente nochmals zur Versteigerung: 1600 Eichen-Wellen zweiter 5941 Weichlaub Wellen, 165 Gebund Pfriemen, 320 Dorn-Wellen. Nieder⸗Mörlen am 23. April 1887. Großherzogliche r ei Nieder-Mörlen Kremer. Holzpersteigerung. Montag den 2. Mai l. J. wird im Ober-Rosbacher Gemeindewald, Disrikt Wasserdöll, Loos holzschlag und Hoheburg, folgendes Holz öffentlich melstbietend versteigert: 4 Raummeter Buchen Knüppel, 1,9 1 Nadel⸗ 1 25 320 Buchen⸗Schlagwellen, 6331 Eichen We len, 254 Nadel 5 Die Zasemnertanft ist Morgens 9 Uhr an der neuen steinernen Brücke hinter dem Salzberg. Ober⸗Rosbach am 26. April 1887. Großherzogliche Bürgermetsterei Ober-Rosbach. Blecher. Bekanntmachung. Die Holzversteigerungen vom 25. und 26. April 1887 in dem Stadtwalde zu Hungen sind genehmigt. Die Abfuhrscheine können von Mittwoch den 4. Mal d. J. an bei Großherzoglicher Bürgermelsterei Hungen in Em— pfang genommen werden uad kann die Abfuhr des Holzes von dem Tage an allen Wochentagen bei trockener Witte rung geschehen. Hungen am 27. April 1887. Großherzogliche 2 Hungen. Bender. Holzversteigerung. Sorte, 1651 Freitag den 6. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr an— fangend, sollen in dem Gräflich zu Rantzau'schen Kirchwald bel Ziegenberg versteigert werden: Schlag Tümmelbach: 71 Raummeter Buchen⸗Scheltholz, 12 Eichen— 15600 Laubholz⸗ Wellen. Schlag Langetreiben: 252 Raummeter Buchen Scheitholz, 505 Buchen Astwellen. Ziegenberg den 28. April 1887. Sommerlad, Gräfl. Forslverwalter. 1 1679 April l. J. im Fresherrlich v. Ritter'schen Weimar AT Lotterie in 2 Serien. = Nächste Ziehung vom 14.— 17. Mai d. J. Das Loos kostet, 8 jede Serie D 2 Ses Uebersendung der Gewinne gänzlich kostenlos und portofrei. beide Serien, Wiederver Der Vorstand der Ständigen Ausstellung für die erste Serie, à 2 Mark für versendet und gewährt Käufern böchsten Rabatt 3 baaufsstellen allerorts, k. kenntlich duroh Plakate. 1887 Bekannte pünktlichste Einhaltung der Ziehungs- Weimar Loosen befinden sich allerorts, kenntlich durch 8 in Weimar. Bekanntmachung. Auf der Kreisstraße Rodheim—Nieder-Woͤllstadt ist ein goldener Ring mit zwei Buchstaben auf der Innen seite gefunden worden. Der sich legitimirende Eigen⸗ thümer kann denselben gegen Erstattung der Inserat— gebühren bei unterzeichgeter Stelle in Empfang nehmen. Rodheim v. d. H. den 27. April 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. 1681 Jacobi. Arbeits-Versteigerung. Montag den 2. Mai, Nachmittags um 1 Uhr, sollen nachstehend verzeichnete Arbeiten und Lieferungen auf hiesigem Rathhaus versteigert werden: M. Pf. Maurerarbett, veranschlagt zu 30 Steinhauerarbeit 015 Schlosserarbeit— Kleslteferung Kiesmessen Okarben den 27. April 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Okarben. eee Cricotll eiochen 166 für Kinder, prachtvoll gearbeitet. G. Schulhof. 1667 2 tüchtige Schneidergesellen, owie einen Lehrling sucht Bad-Nauheim. 1678 L. Gatzert, Schneidermeister. Nierenfett bei sämmtlichen Ochsenmetzgern 30 Uf. Frühlattig 1669 verkauft Heinrich Hanstein V. von L. Waas kosten wichslederne Herren-Zugstiefel 7 M., desgleicm Damen⸗Zugstiefel 5 M., Confirmandenstiefel 6 M., Kinde“ stiefel von 55 Pf. an. Reparaturen werden schnell un billig besorgt. freundliche Wohnung Eine ist zu vermiethen bel 1674 Geeschwister Schloß. Cin Esel mit oder ohne Wagen ist zu verkaufen. Enpedltion des Anzeigers. Steinerne Krüge, Milchtöpfe, Rahmtöpfe u. s. w. in großer Auswahl da 1682 W. Ein Herd in gutem Zustand wird billig abgegeben. 1684 J. A Windetkek Näheres 1 Zweckmäüssigster und billigster Anstrich zur Dauerhaftmachung von Holzwerk aller Art. Bester Ursatz für Oellarbe schwamm und feuchte Wäude unfehl- bar wirksam. Einfachste Anwendung 2. 0 0b alslamnm unn Vor Nachahmungen 5 8 wird gewarnt. Fabrikpreisen. Niederlage und Verkauf zu Prospekte ete. gratis durch 2 Mädchen können das Kleidermachen erlernen bei 1607 Jeannette Arnstein. Zm Reinigen van Bettsedern empfiehlt sich Frau Möbs Witti 170 wohnhaft in der Burg im v. Löw schen Thorbaufe“ Zolldeklarationen bei Carl Bindernagel in Friedberg. 1 N 1 d. Schuhtngren⸗ a 1 Bernbeck. 116 — 95 f 1 2 9 15 1 U — 2 1 un hellen 10 a 167500 1 0 Jö 1 mite en 10 0